# wirkaufendeinethg.de — Volltexte > wirkaufendeinethg.de ist eine deutschsprachige Plattform der mint future GmbH, über die Halter von Elektrofahrzeugen ihre THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) in Deutschland und Österreich verkaufen und dafür jährlich eine Prämie erhalten. Vollständige Textfassung der Blog-Beiträge und ausgewählter weiterer Inhalte. Der kompakte Index liegt unter https://www.wirkaufendeinethg.de/llms.txt. Jeder Abschnitt beginnt mit einer "## "-Überschrift, der kanonischen URL und Metadaten; der Text ist aus dem gerenderten HTML extrahiert. --- ## Antragsfrist THG-Prämie 2026: Bis wann du beantragen musst URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/08/31/antragsfrist-thg-praemie-2026/ Veröffentlicht: 2026-08-31 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Das Umweltbundesamt nimmt Meldungen für Elektrofahrzeuge nur bis zum 15. November 2026 entgegen. Bei uns muss dein Antrag bis zum 10. November vollständig vorliegen. Für die THG-Prämie 2026 gibt es einen harten Stichtag. Das Umweltbundesamt nimmt Meldungen für Elektrofahrzeuge nur bis zum Ablauf des 15. November 2026 entgegen. Danach ist die Tür zu, und zwar endgültig: Für ein zurückliegendes Jahr lässt sich nichts mehr nachreichen. Damit deine THG-Prämie 2026 rechtzeitig gemeldet wird, brauchen wir deinen Antrag vorher. Bei uns muss er bis zum 10. November 2026 vollständig vorliegen. Das ist die Antwort in zwei Zeilen. Woher die beiden Termine kommen, warum im Netz zwei verschiedene Fristen zur THG-Quote kursieren und was du bis dahin erledigt haben musst, steht hier. Klingt nach viel Zeit. Wer im Oktober anfängt, den Fahrzeugschein zu suchen, wird trotzdem knapp. Inhaltsverzeichnis Bis wann kann man die THG-Prämie für 2026 beantragen? Warum unsere Frist früher liegt als die des Amts THG-Quote: Frist für öffentliches und nicht-öffentliches Laden Was du für den Antrag brauchst Welche Fahrzeuge bekommen die THG-Prämie 2026? Reine Elektrofahrzeuge: der Normalfall Plug-in-Hybride: warum sie leer ausgehen Was ist mit E-Bikes und Pedelecs? Dein Fahrplan bis zum Stichtag In vier Schritten zur Prämie Was ist eigentlich ein Verpflichtungsjahr? Warum es die Frist überhaupt gibt: der THG-Quotenhandel Was der Gesetzgeber den Mineralölkonzernen vorschreibt Wo dein E-Auto in diese Rechnung passt RED III: was sich an den Rahmenbedingungen ändert Firmenwagen und Flotten: dieselbe Frist, mehr Vorlauf Wie hoch ist die THG-Prämie 2026? Woran du einen THG-Anbieter erkennst, der die Frist hält Fünf Punkte, auf die es beim Vergleich ankommt Was ein THG-Prämien-Vergleich zeigt — und was nicht Kann ich die THG-Prämie 2026 selbst beantragen? Wann wird die THG-Prämie ausgezahlt? Beantragung Schritt für Schritt: was E-Auto-Besitzer vorbereiten Den Fahrzeugschein richtig fotografieren Halterdaten und E-Mail-Adresse prüfen Bankverbindung angeben THG-Prämie und Klimaschutz: wofür du eigentlich bezahlt wirst Das Wichtigste in Kürze Bis wann kann man die THG-Prämie für 2026 beantragen? Wer nach der THG-Prämie 2026 und der Frist dafür sucht, landet schnell bei widersprüchlichen Angaben. Die gesetzliche Frist steht in der 38. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, kurz 38. BImSchV. Das Umweltbundesamt formuliert es in seinem FAQ zum Vollzug so: „Mitteilungen von Strommengen für nicht-öffentliches Laden, also Elektrofahrzeuge (§ 7 der 38. BImSchV), sind möglich bis zum Ablauf des 15. November des jeweiligen Verpflichtungsjahres.” Übersetzt: Dein E-Auto zählt zum nicht-öffentlichen Laden. Für dich gilt der 15. November 2026. Dieser Stichtag ist keine Empfehlung, sondern eine Ausschlussfrist. Ob man für weiter zurückliegende Jahre melden kann, beantwortet dasselbe FAQ mit einem klaren Nein. Wer den 15. November verpasst, bekommt für 2026 keine THG-Prämie. Nicht später, nicht auf Antrag, nicht mit Begründung. Warum unsere Frist früher liegt als die des Amts Zwischen Beantragung und Meldung beim Umweltbundesamt liegt Arbeit. Wir prüfen dein E-Auto, gleichen den Fahrzeugschein ab und bündeln alle THG-Meldungen. Das braucht Vorlauf, und der lässt sich nicht wegorganisieren. Wie jeder Anbieter setzen wir unsere Annahmefrist deshalb vor den gesetzlichen Stichtag. Sie liegt auf dem 10. November 2026. Bis dahin muss dein Antrag vollständig bei uns sein — vollständig heißt: mit lesbarem Fahrzeugschein und korrekten Angaben. Ein Antrag, der am letzten Tag mit unscharfem Foto ankommt, ist kein Antrag — sondern ein Vorgang ohne Zeit. Konkret: Ist die Nummer auf deinem Foto des Fahrzeugscheins nicht zu entziffern, schreiben wir dich an. Im August fotografierst du neu, erledigt. Am Tag vor der Frist ist derselbe Vorgang ein Totalausfall — zwischen Nachfrage und Antwort liegt kein Werktag mehr. Tipp: Der Aufwand der Beantragung ist derselbe, ob August oder November. Nur im August kann noch jemand nachfragen, wenn etwas fehlt. Antrag bis zum 10. November 2026 — jetzt erledigen THG-Prämie 2026 beantragen THG-Quote: Frist für öffentliches und nicht-öffentliches Laden Hier entsteht regelmäßig Verwirrung, und sie kostet Geld: Es gibt zwei Fristen für zwei verschiedene Dinge. Was wird gemeldet Rechtsgrundlage Frist Strom für Elektrofahrzeuge (nicht-öffentliches Laden) § 7 der 38. BImSchV 15. November des Verpflichtungsjahres Strom an öffentlichen Ladepunkten § 6 der 38. BImSchV 28. Februar des Folgejahres KI-generiertes Bild Wenn du dein E-Auto zu Hause oder unterwegs lädst, ist die erste Zeile deine. Die zweite betrifft Unternehmen mit öffentlich zugänglicher Ladestation. Der 28. Februar taucht in vielen Ratgebern als „die THG-Frist” auf — für dein Fahrzeug ist er falsch. Wer seine THG-Quote danach ausrichtet, meldet dreieinhalb Monate zu spät. Was du für den Antrag brauchst Viel ist es nicht: Zulassungsbescheinigung Teil I (den Fahrzeugschein), lesbar fotografiert oder eingescannt Ein reines Batterieelektrofahrzeug — Hybride sind nicht anrechenbar Deine Bankverbindung für die Auszahlung Das war’s. Keine Kilometernachweise, keine Ladeprotokolle. Die Anrechnung läuft über eine gesetzliche Pauschale je Elektrofahrzeug. KI-generiertes Bild Was beeinflusst, ob du anspruchsberechtigt bist? Entscheidend ist, wer im Fahrzeugschein steht. Die THG-Prämie bekommt der Halter, nicht der E-Auto-Fahrer und nicht der Eigentümer. Bei Leasingfahrzeugen ist das oft dieselbe Person, aber eben nicht immer. Ein Blick in Feld C.1 klärt das in zehn Sekunden. Welche Fahrzeugklassen überhaupt infrage kommen, kannst du in unserer Übersicht der THG-Fahrzeugklassen nachsehen. Welche Fahrzeuge bekommen die THG-Prämie 2026? Die Frist ist für alle Fahrzeugklassen dieselbe. Was sich unterscheidet, ist die Höhe deiner THG-Prämie — denn je nach Fahrzeugklasse rechnet der Gesetzgeber eine andere Strommenge an. Reine Elektrofahrzeuge: der Normalfall Anrechenbar sind ausschließlich reine Batterie-Elektrofahrzeuge — bei allen anderen Elektrofahrzeugen gibt es keine Prämie. Bei Elektrofahrzeugen mit Verbrenner an Bord besteht kein Anspruch auf die THG-Prämie. Dein Elektroauto zählt, dein E-Roller zählt, dein E-Transporter zählt — für jedes gibt es die THG-Prämie einmal im Jahr. Entscheidend ist Feld P.3 des Fahrzeugscheins: Steht dort als Kraftstoffart „Elektro”, ist die Sache klar. Neben dem E-Auto bekommen die THG-Quote: E-Motorräder und E-Roller der Klasse L — auch der kleine Roller bringt eine THG-Prämie, wenn er zulassungspflichtig ist E-Transporter und leichte Nutzfahrzeuge der Klasse N1 E-Lkw der Klassen N2 und N3 E-Busse der Klassen M2 und M3 Bei E-Bussen und schweren Elektrofahrzeugen fällt die Vergütung höher aus als beim Pkw, weil die angerechneten CO₂-Einsparungen mit der Größe steigen. Welche Beträge zu welcher Fahrzeugklasse gehören, steht in unserer Übersicht der THG-Fahrzeugklassen. KI-generiertes Bild Info bekommen, wenn es Änderungen zur Fahrzeugklassen gibt. Melde Dich jetzt bei unserem Newsletter an und bleibe immer auf dem neusten Stand. Wir berichten laufend zur THG Quote und Elektromobilität. Plug-in-Hybride: warum sie leer ausgehen Plug-in-Hybride sind von der THG-Prämie ausgeschlossen, und zwar ohne Ausnahme. Der Grund ist Rechenbarkeit: Bei einem Plug-in-Hybrid lässt sich nicht bestimmen, welcher Anteil elektrisch gefahren wurde. Die Anrechnung von Strom auf die THG-Quote arbeitet mit einer Pauschale je Fahrzeug — und eine Pauschale setzt voraus, dass das Fahrzeug ausschließlich elektrisch fährt. Wer einen Plug-in-Hybrid fährt, muss also gar nicht erst auf die Frist achten. Plug-in-Hybride bleiben auch 2027 außen vor. Für diese Fahrzeuge gibt es 2026 keine THG-Prämie, egal wie früh der Antrag kommt. Was ist mit E-Bikes und Pedelecs? Nein. Ein Pedelec ist nicht zulassungspflichtig und taucht im System der THG-Quote nicht auf. Ohne Fahrzeugschein keine Meldung — und ohne Meldung keine THG-Prämie. Dein Fahrplan bis zum Stichtag Damit du siehst, wo du gerade stehst: Zeitpunkt Was ansteht Jetzt bis Ende September Der entspannte Weg. Antrag stellen, bei Rückfragen ist Zeit zum Nachbessern. Oktober Geht noch gut. Prüf jetzt, ob dein Fahrzeugschein lesbar ist. Ende Oktober Es wird eng. Unvollständige Anträge lassen sich kaum noch retten. 10. November 2026 Unsere Annahmefrist. Danach nehmen wir für 2026 nichts mehr an. 15. November 2026 Gesetzlicher Stichtag beim Umweltbundesamt. Ab 16. November Für 2026 ist Schluss. Nächste Runde: Verpflichtungsjahr 2027. KI-generiertes Bild In vier Schritten zur Prämie Fahrzeugschein bereitlegen. Zulassungsbescheinigung Teil I, beide Seiten lesbar. Ein Handyfoto reicht, solange die Felder scharf sind. Antrag ausfüllen. Fahrzeugdaten, Halter, Bankverbindung. Dauert wenige Minuten. Wir prüfen und melden. Wir gleichen deine Angaben ab und geben die Meldung ans Umweltbundesamt weiter. Auszahlung. Sobald die Strommenge bestätigt ist, geht deine THG-Prämie aufs Konto. Was heißt das für dich? Der aufwendigste Teil daran ist, den Fahrzeugschein zu finden. KI-generiertes Bild Was ist eigentlich ein Verpflichtungsjahr? Der Begriff steht in jeder Frist-Angabe, kaum jemand erklärt ihn. Das Jahr, für das die Mineralölunternehmen ihre Minderung nachweisen müssen, ist das Verpflichtungsjahr. Dein E-Auto hilft ihnen dabei, weil es fossilen Kraftstoff ersetzt. Genau dafür bekommst du Geld. Es entspricht dem Kalenderjahr: Was dein E-Auto 2026 verbraucht, zählt für 2026 und muss auch 2026 gemeldet werden. Wie der Handel dahinter funktioniert, steht in Was ist die THG-Quote?. Warum es die Frist überhaupt gibt: der THG-Quotenhandel Die Antragsfrist wirkt willkürlich, bis man weiß, woran sie hängt: am THG-Quotenhandel, einem System mit Jahresrhythmus. Der lässt keine Nachzügler zu. Was der Gesetzgeber den Mineralölkonzernen vorschreibt Mineralölunternehmen dürfen in Deutschland nicht beliebig viel CO₂ in Umlauf bringen. Der THG-Quotenhandel ist das Instrument dagegen. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz verpflichtet die Mineralölunternehmen, die Emissionen ihrer verkauften Kraftstoffe jährlich um einen festen Prozentsatz zu senken. Diesen Prozentsatz nennt das Gesetz Treibhausgasminderungsquote — im Alltag kurz THG-Quote. Die Treibhausgasminderungsquote ist damit keine Kennzahl für dein E-Auto, sondern eine Pflicht für die Mineralölkonzerne. Die Treibhausgasminderungsquote ist gesetzlich gestaffelt und steigt spürbar: Kalenderjahr Minderungsquote 2025 10,6 Prozent 2026 12 Prozent 2027 17,5 Prozent Der Sprung von 10,6 auf 12 Prozent ist die eigentliche Nachricht des Jahres. Je höher die Quote, desto mehr CO₂-Einsparungen müssen die Mineralölkonzerne nachweisen — und desto begehrter werden fremde Einsparungen am THG-Quotenmarkt. Genau dieser Nachfragedruck ist der Grund, warum es die THG-Prämie für E-Auto-Halter überhaupt gibt. KI-generiertes Bild Wo dein E-Auto in diese Rechnung passt Dein Elektroauto fährt mit Strom statt mit Diesel. Diese Emissionen entstehen gar nicht erst, und die Einsparungen daraus sind handelbar. Verkaufen darfst du genau diese Emissionen als Einsparung — an Unternehmen, die ihre THG-Quote sonst nicht erfüllen. Die Rechnung läuft nicht über deinen tatsächlichen Verbrauch, sondern über eine Pauschale je E-Auto. Grundlage ist der deutsche Strommix, also der durchschnittliche CO₂-Ausstoß pro Kilowattstunde. Wird der Strommix sauberer, steigt rechnerisch die Einsparung deines Fahrzeugs. Das ist der ganze Mechanismus: Du meldest dein E-Auto, das Umweltbundesamt bestätigt die Menge, die THG-Quote wird gehandelt, ein Teil des Erlöses landet als THG-Prämie auf deinem Konto. Ausführlich haben wir den THG-Quotenhandel in Was ist die THG-Quote? aufgeschrieben. KI-generiertes Bild RED III: was sich an den Rahmenbedingungen ändert Hinter den steigenden Quoten steht europäisches Recht: Die überarbeitete Erneuerbare-Energien-Richtlinie RED III gibt ehrgeizigere Ziele für den Verkehr vor. Deutschland setzt RED III über Änderungen am Bundes-Immissionsschutzgesetz um — daher der Sprung auf 12 Prozent und der weitere Anstieg 2027. Für dich als E-Auto-Halter heißt das: Die THG-Quote ist kein Auslaufmodell. Sie ist das Instrument, mit dem Deutschland die Emissionen im Verkehr senkt — ihre Bedeutung nimmt zu. Was Gesetzesänderungen dagegen nicht anfassen, ist der Kalender. Die Frist für dein Fahrzeug bleibt der 15. November des jeweiligen Verpflichtungsjahres. Firmenwagen und Flotten: dieselbe Frist, mehr Vorlauf Für gewerbliche Halter gilt derselbe 15. November. Der Unterschied ist der Aufwand: Bei zwanzig E-Autos sind es zwanzig Fahrzeugscheine, und einer fehlt erfahrungsgemäß immer. Wer einen Fuhrpark meldet, sollte nicht im November anfangen. Was für Unternehmen sonst gilt — Steuer, Leasing, Anspruch —, steht in THG-Quote für Unternehmen zusammengetragen. Wie hoch ist die THG-Prämie 2026? Bei uns bekommst du für dein E-Auto eine garantierte Prämie von 200 Euro. Kommst du neu zu uns, kommen 100 Euro Neukundenbonus dazu. Garantiert heißt: Der Betrag steht schon bei der Beantragung fest, unabhängig vom Anbieter-Wettbewerb. Der Preis der THG-Quote schwankt am Markt — dieses Risiko trägt unser Angebot, nicht du. Wie die Quote überhaupt funktioniert und warum Mineralölkonzerne für den Strom in deinem Auto zahlen, erklären wir in Was ist die THG-Quote? Einfach erklärt. Alles zu Höhe, Ablauf und Auszahlung findest du in unserem Überblick zur THG-Prämie 2026. Woran du einen THG-Anbieter erkennst, der die Frist hält Die THG-Prämie beantragen kannst du nicht direkt beim Amt — nur über einen THG-Anbieter. Das Umweltbundesamt nimmt Meldungen nur gebündelt über Anbieter entgegen — jede Beantragung läuft über einen Anbieter, der prüft, sammelt und weitermeldet. Damit wird die Wahl des Anbieters zum Teil der Fristfrage. Ein Anbieter ist nicht wie der nächste: Wer deinen Antrag am 12. November noch annimmt, ihn aber nicht rechtzeitig meldet, kostet dich die ganze THG-Prämie. Fünf Punkte, auf die es beim Vergleich ankommt Die eigene Annahmefrist. Steht sie klar auf der Seite? Anbieter, die bis zuletzt Anträge einsammeln, haben keinen Puffer für Rückfragen. Unsere Frist ist der 10. November 2026, und sie steht aus genau diesem Grund vorne. Fix oder flexibel. Sagt der Anbieter einen festen Betrag zu, oder hängt die Vergütung am späteren Preis der THG-Quote? Ein fixes Angebot verlagert das Preisrisiko zum Anbieter, ein flexibles lässt dich am Preis der THG-Quote teilhaben — mit dem Risiko nach unten. Beide Produkte sind üblich; wer Planbarkeit will, nimmt fix. Wann ausgezahlt wird. Die Auszahlung der THG-Prämie hängt an der Bestätigung durch das Amt. Ein Anbieter, der vorher zahlt, geht in Vorleistung — ein echter Unterschied. Wie erreichbar der Anbieter ist. Fehlt eine Angabe, muss dich jemand anschreiben können. Eine gepflegte E-Mail-Adresse und Antwort in wenigen Tagen sind im Oktober mehr wert als ein paar Euro. Ob dein Fahrzeug überhaupt dabei ist. Nicht jeder THG-Quoten-Anbieter nimmt E-Roller, E-Motorräder, E-Busse oder Ladepunkte an. Wer mehrere Fahrzeugklassen hat, spart sich mit einem Anbieter für alles eine Menge Verwaltung. KI-generiertes Bild Was ein THG-Prämien-Vergleich zeigt — und was nicht Ein Vergleichsportal listet die Angebote der Anbieter nach Prämienhöhe. Kein Vergleichsportal prüft aber, ob ein Anbieter die Frist hält. Ein THG-Prämien-Vergleich beantwortet damit genau eine Frage: wer zahlt am meisten. Das ist nützlich, greift aber zu kurz: Die höchste Prämie nützt wenig, wenn die Meldung nicht durchgeht oder das Geld ein Jahr später kommt. Sinnvoll wird der Vergleich erst, wenn du jedes Angebot zusammen mit Annahmefrist und Auszahlungszeitpunkt liest. Unser Angebot steht auf allen drei Achsen offen: 200 Euro garantierte THG-Prämie, 100 Euro Neukundenbonus, Annahme bis zum 10. November 2026. Kann ich die THG-Prämie 2026 selbst beantragen? Direkt beim Umweltbundesamt: nein. Das Amt nimmt Einzelmeldungen von Privatpersonen nicht entgegen. Selbst beantragen heißt hier: das Angebot eines Anbieters wählen und dort ausfüllen — Fahrzeugschein, Halter, Bankverbindung. Mehr ist es nicht. Und weil das jedes Jahr neu passiert: Die THG-Quote muss für jedes Kalenderjahr erneut beantragt werden. Ein Antrag aus 2025 gilt nicht weiter — die THG-Prämie beantragen E-Auto-Besitzer jedes Jahr neu. Wann wird die THG-Prämie ausgezahlt? Die Auszahlung hängt an einem Schritt, den wir nicht beschleunigen können: Das Umweltbundesamt muss die gemeldete Strommenge bestätigen. Erst danach steht fest, dass die Quote handelbar ist. Zwischen Antrag und Geld auf dem Konto liegen deshalb mehrere Wochen. Die Auszahlung der THG-Prämie ist der letzte Schritt einer Kette, die beim Amt beginnt. Wer früh im Jahr beantragt, ist auch früher durch. Ein weiterer Grund, nicht bis November zu warten. Wer erst im Oktober beantragt, sollte nicht damit rechnen, das Geld noch im selben Jahr zu sehen. Beantragung Schritt für Schritt: was E-Auto-Besitzer vorbereiten Die Beantragung selbst dauert wenige Minuten. Was Zeit kostet, ist das Suchen. Deshalb hier die Reihenfolge, in der E-Auto-Fahrer am schnellsten durchkommen. Den Fahrzeugschein richtig fotografieren Basis jeder Beantragung ist das Original deines Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I). Zwei Dinge gehen dabei regelmäßig schief: Das Foto des Fahrzeugscheins ist unscharf, oder es fehlt eine Seite. Leg das Dokument flach hin, sorg für Tageslicht und prüf am Bildschirm, ob die Felder C.1 (Halter), P.3 (Kraftstoffart) und die Fahrzeug-Identifikationsnummer wirklich zu entziffern sind. Bei mehreren E-Autos brauchst du je eine Kopie des Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I) — pro Fahrzeug eine eigene Meldung, pro Fahrzeug eine eigene THG-Prämie. KI-generiertes Bild Halterdaten und E-Mail-Adresse prüfen Die THG-Prämie bekommt der Halter. Steht im Fahrzeugschein eine andere Person oder eine Firma, muss die Beantragung auch von dort kommen. Und hinterleg eine E-Mail-Adresse, die du wirklich liest: Fehlt eine Angabe, kommt die Rückfrage per E-Mail — im Oktober ist eine unbeantwortete E-Mail der häufigste Grund, warum ein Antrag die Frist reißt. Bankverbindung angeben Zuletzt die IBAN. Sie muss nicht auf den Halter lauten, sollte dir aber gehören — jeder seriöse Anbieter fragt sie im Antrag ab. THG-Prämie und Klimaschutz: wofür du eigentlich bezahlt wirst Die THG-Prämie ist keine Förderung aus Steuergeld, sondern dein Anteil am Handel mit vermiedenen CO₂-Emissionen — dem THG-Quotenhandel. Der CO₂-Ausstoß, den dein E-Auto gegenüber einem Verbrenner nicht verursacht, ist ein handelbares Gut und ein Baustein klimaneutraler Mobilität. Wer eines von rund 1,8 Millionen zugelassenen Elektrofahrzeugen fährt, senkt die CO₂-Emissionen im Verkehr messbar, und dieser Beitrag wird vergütet statt einfach eingepreist. Klimaschutz und THG-Prämie sind hier dieselbe Sache aus zwei Blickwinkeln. Du musst nichts anders machen als ohnehin — nur einmal im Jahr melden, vor dem Stichtag. KI-generiertes Bild Das Wichtigste in Kürze Der gesetzliche Stichtag für die THG-Prämie 2026 ist der 15. November 2026. Danach ist für dieses Jahr nichts mehr zu holen, und eine Nachmeldung sieht die Verordnung nicht vor. Damit wir deine Meldung sicher unterbringen, brauchen wir deinen vollständigen Antrag bis zum 10. November 2026. Du brauchst dafür nur deinen Fahrzeugschein und ein paar Minuten. Unser Angebot für 2026 steht: 200 Euro garantiert, 100 Euro Neukundenbonus. Beantrage jetzt deine THG-Prämie für 2026 — dann liegt das Thema hinter dir, bevor es eng wird. Antrag bis zum 10. November 2026 — jetzt erledigen THG-Prämie 2026 beantragen Häufige Fragen zur Antragsfrist THG-Prämie 2026: bis wann beantragen? Gesetzlich bis zum Ablauf des 15. November 2026. Bei uns bis zum 10. November 2026, damit wir deine Meldung rechtzeitig weitergeben können. Warte nicht bis zur letzten Woche — fehlt eine Angabe, wird es dann knapp. Was passiert, wenn ich die Frist verpasse? Für 2026 bekommst du dann keine Prämie mehr. Eine Nachmeldung für zurückliegende Jahre schließt das Umweltbundesamt ausdrücklich aus. Du kannst aber im Folgejahr wieder teilnehmen. Die THG-Prämie gibt es einmal pro Fahrzeug und Kalenderjahr. Gilt die Frist auch, wenn ich mein Auto erst im Herbst zugelassen habe? Ja. Die Frist hängt am Kalenderjahr, nicht am Zulassungsdatum. Ein im Oktober zugelassenes Fahrzeug kann für 2026 gemeldet werden, solange der Antrag rechtzeitig da ist. Kann ich die THG-Prämie für mehrere Fahrzeuge beantragen? Ja, pro Fahrzeug einmal im Jahr. Für jedes Auto brauchen wir einen eigenen Fahrzeugschein. Kann ich die Prämie noch bekommen, wenn ich den Antrag am 15. November stelle? Bei uns nicht. Unsere Annahmefrist liegt vorher, damit die Meldung das Amt sicher erreicht. Der 15. November ist der Stichtag für die Meldung beim Umweltbundesamt, nicht für deinen Antrag bei uns. THG-Quote 2026: bis wann beantragen, gilt da nicht der 28. Februar? Ja, aber nicht für dein Fahrzeug. Der 28. Februar des Folgejahres betrifft Strommengen an öffentlichen Ladepunkten nach § 6 der 38. BImSchV. Für Elektrofahrzeuge gilt der 15. November. Ich habe für 2025 vergessen, die Prämie zu beantragen. Kann ich das nachholen? Nein. Das Umweltbundesamt schließt Meldungen für zurückliegende Jahre aus. Für 2026 kannst du aber noch beantragen. Ist die THG-Prämie 2026 einmalig? Einmalig pro Jahr und Fahrzeug, nicht einmalig überhaupt. Die THG-Quote muss jedes Kalenderjahr neu beantragt werden. Wer 2026 meldet, kann 2027 wieder melden — voraussichtlich mit besseren Rahmenbedingungen, weil die Minderungsquote auf 17,5 Prozent steigt. Kann ich die THG-Prämie 2026 rückwirkend beantragen? Innerhalb des laufenden Jahres ja: Anträge für 2026 kannst du das ganze Jahr über stellen, auch rückwirkend für die bereits vergangenen Monate. Nach dem Stichtag nein — für abgelaufene Verpflichtungsjahre nimmt das Umweltbundesamt keine Meldungen mehr an. Wann wird die THG-Prämie 2026 ausgezahlt? Nach Bestätigung der Strommenge durch das Umweltbundesamt. Je früher dein Antrag bei uns liegt, desto früher läuft die Kette an. Anträge, die kurz vor der Frist kommen, werden gebündelt weitergemeldet und brauchen entsprechend länger. Ich habe mein E-Auto dieses Jahr verkauft. Bekomme ich trotzdem die Prämie? Das hängt davon ab, wer zum Zeitpunkt der Meldung als Halter eingetragen ist. Melde dich bei uns, dann sehen wir uns den Fall an. --- ## Wallbox Förderung 2026: Was es für deine Ladestation noch gibt URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/08/26/wallbox-foerderung-2026/ Veröffentlicht: 2026-08-26 Autor: Mark Warneke Beschreibung: KfW 440 und 442 sind Geschichte. Wir zeigen dir, welche Programme 2026 wirklich noch laufen, was für wen gilt und welche Alternativen einen echten Kostenvorteil bringen. Viele E-Auto-Besitzer erwarten bei der Wallbox-Förderung 2026 ein üppiges staatliches Programm. Die Wahrheit ist ernüchternder – aber nicht hoffnungslos. Wir haben für dich den aktuellen Stand der Förderlandschaft nüchtern aufgelistet, damit du keine Zeit mit Programmen vergibst, die längst eingestellt sind. In diesem Artikel erklären wir dir, welche Programme 2026 noch aktiv sind, was für wen gilt – und welche Alternativen dir trotzdem einen spürbaren Kostenvorteil bringen. Inhaltsverzeichnis Die ehrliche Bestandsaufnahme: Was vom Förderdschungel 2026 übrig ist Das einzige aktive Bundesprogramm 2026: Ladeinfrastruktur für Mehrparteienhäuser Bundesländer-Check: Bayern, BW und NRW im Überblick Bayern Baden-Württemberg Nordrhein-Westfalen Ladestation fördern lassen – auch ohne klassischen Zuschuss Sonderfall: Wallbox-Förderung für Unternehmen und Arbeitnehmer So beantragst du eine Wallbox-Förderung – Schritt für Schritt Als E-Auto-Fahrer noch mehr rausholen: Die THG-Quote Fazit: Was du jetzt konkret tun solltest Die ehrliche Bestandsaufnahme: Was vom Förderdschungel 2026 übrig ist Wer Anfang der 2020er-Jahre eine Ladestation gekauft hat, konnte sich über attraktive staatliche Programme freuen. Abseits von Hochglanzbroschüren und politischen Ankündigungen sieht die Realität 2026 deutlich nüchterner aus. KfW-Programm 440 war die bekannteste Wallbox-Förderung für Private: 900 Euro Zuschuss je Ladestation für Wohneigentümer. Das Programm wurde so stark nachgefragt, dass der Fördertopf 2022 innerhalb weniger Monate erschöpft war. Eine Neuauflage gibt es nicht. Die KfW-Ladestation-Förderung für Einfamilienhäuser ist Geschichte. KfW 442 “Solarstrom für Elektroautos” kombinierte Photovoltaik, Speicher und Wallbox – bis zu 10.200 Euro wären möglich gewesen. Auch dieses Programm ist eingestellt. Laut KfW-Produktseite “kann der Zuschuss nicht mehr beantragt werden.” Ein konkretes Datum für einen Neustart nennt die KfW nicht. Das Ergebnis für 2026 ist eindeutig: Wer als Einfamilienhaus-Eigentümer eine neue Ladestation plant, erhält auf Bundesebene keinen direkten Kaufkostenersatz. Das gilt es zu verinnerlichen, bevor du stundenlang nach Programmen suchst, die es nicht mehr gibt. Was bleibt, zeigt dieser Artikel. Es gibt noch Wege – aber man muss wissen, wo man suchen sollte. Das einzige aktive Bundesprogramm 2026: Ladeinfrastruktur für Mehrparteienhäuser Seit dem 15. April 2026 läuft die neue Bundesförderrichtlinie „Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern”. Allerdings mit klar eingeschränkter Zielgruppe: Gefördert wird privater Ladeinfrastrukturaufbau in und an Mehrparteienhäusern, nicht in Einfamilienhäusern. Wer kann einen Antrag stellen? Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) Private Vermieter mit Mietwohngebäuden Kleinere Wohnungsunternehmen Was sind die Voraussetzungen? Je Objekt müssen mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert und mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze des Gebäudes vorverkabelt werden. Die Ladeleistung ist auf maximal 22 Kilowatt je Ladepunkt begrenzt. Gefördert werden: Leitungsverlegung und Vorverkabelung von Stellplätzen Installation von Wandladestationen Notwendige Netzanschlüsse und Umbaumaßnahmen Wie viel Förderung gibt es? Laut der Pressemitteilung der Bundesregierung beträgt der Zuschuss je zu elektrifizierendem Stellplatz: Bis zu 1.300 Euro für reine Vorverkabelung (ohne Wandladestation) Bis zu 2.000 Euro für einen Ladepunkt mit bidirektionaler Ladefähigkeit Für einen Stellplatz mit standardmäßiger Wandladestation ohne Bidirektionalität sind bis zu 1.500 Euro vorgesehen. Antragsfenster: 15. April bis 10. November 2026. Gesamtbudget: 500 Millionen Euro. Tipp: WEG-Eigentümer sollten die nächste Eigentümerversammlung nutzen, um dieses Programm auf die Tagesordnung zu setzen – das Antragsvolumen und die Frist machen Tempo nötig. Die Details zu Antragsweg und Voraussetzungen haben wir in Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus: Förderung 2026 zusammengetragen. KI-generiertes Bild Bundesländer-Check: Bayern, BW und NRW im Überblick Neben dem Bundesrahmen hatten mehrere Bundesländer eigene Förderprogramme aufgelegt. Der aktuelle Stand ist mehrheitlich ernüchternd. Bayern Ein landesweites Förderprogramm für private Ladestationen zuhause gibt es in Bayern 2026 nicht. Einzelne Kommunen hatten eigene Programme – so lief etwa das Münchner Förderprogramm “Klimaneutrale Antriebe” zum 2. Juli 2025 aus und wurde nicht verlängert. Was bleibt: Einzelne Kommunen und Stadtwerke bieten weiterhin eigene Zuschüsse an. Die Konditionen unterscheiden sich stark – von Betrag bis Antragsprozess. Bevor du kaufst, lohnt ein kurzer Anruf bei deinem lokalen Energieversorger. Baden-Württemberg Das Landesprogramm Charge@BW (40 Prozent Zuschuss, maximal 2.500 Euro, vor allem für Wohnungseigentümergemeinschaften) wurde zum 6. Mai 2026 eingestellt. Das Verkehrsministerium BW verweist seither auf das neue Bundesförderprogramm für Mehrparteienhäuser. Eine dedizierte, frei zugängliche Wallbox-Förderung für Privatpersonen führt die L-Bank aktuell nicht. Einen Sonderfall gibt es mit dem BW-e-Solar-Gutschein: bis zu 1.500 Euro vom Land, wenn du ein neues reines Elektroauto anschaffst und eine eigene Photovoltaikanlage betreibst – die heimische Wallbox ist Teil dieses Solar-Elektroauto-Setups. Nordrhein-Westfalen In NRW fördert das Landesprogramm progres.nrw („Emissionsarme Mobilität”) über die NRW.BANK nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte – etwa an Mehrfamilienhäusern oder für Beschäftigte – mit bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt (40 Prozent der Kosten, bei großen Unternehmen 20 Prozent). Wichtig: Die klassische Wallbox am selbstgenutzten Einfamilienhaus ist ausdrücklich nicht mehr Zielgruppe – das Land sieht sie als etabliert an und fördert sie nicht mehr. Wer antragsberechtigt ist, stellt den Antrag wie bei den meisten Zuschüssen besser vor Kauf und Installation. Ein kommunales Beispiel ist die Stadt Düsseldorf: Im Programm “Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten” wurden private Wallboxen mit bis zu 50 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten (maximal 2.000 Euro) bezuschusst – Voraussetzung waren ein Elektroauto und Öko- bzw. PV-Strom. Aktuell wird das Programm überarbeitet, neue Anträge sind vorübergehend nicht möglich. Ein Anruf bei der Stadt lohnt sich, sobald die neuen Förderbedingungen veröffentlicht sind. Konkret: Ruf bei deinem Stadtwerk oder bei der Gemeindeverwaltung an und frag nach aktuellen Ladestationsförderungen. Kommunale Programme laufen oft ohne große Öffentlichkeitsarbeit – und werden schnell ausgeschöpft. KI-generiertes Bild Ladestation fördern lassen – auch ohne klassischen Zuschuss Auch ohne direkten Wallbox-Zuschuss gibt es zwei reale Stellschrauben, die sich rein rechnerisch lohnen. § 35a EStG – Steuerbonus für Handwerkerleistungen Wer seine Ladestation von einem Fachbetrieb installieren lässt, kann die Arbeitskosten steuerlich geltend machen. Das Finanzamt erstattet 20 Prozent der Lohnkosten direkt von der Steuerschuld – bis zu einem Höchstbetrag von 1.200 Euro pro Jahr. Wichtig: Nur Lohnkosten zählen, keine Materialkosten. Du brauchst eine Rechnung, die Arbeits- und Materialkosten getrennt ausweist, sowie einen Nachweis der Überweisung (keine Barzahlung). Ein konkretes Beispiel: Fallen bei der Installation 3.000 Euro reine Lohnkosten an, erstattet das Finanzamt 600 Euro über die Steuererklärung. Das ist kein Sofortzuschuss, aber eine reale Entlastung, die kaum Aufwand kostet. Kombination mit einer PV-Anlage Wenn du ohnehin eine Photovoltaikanlage planst oder schon eine betreibst, lohnt der Blick auf die Gesamtrechnung. Solarstrom zum Laden senkt die laufenden Energiekosten spürbar – und einige kommunale Programme gewichten eine PV-Kombination bei der Fördervergabe bevorzugt. Zwar gibt es kein aktives Kombi-Programm auf Bundesebene, aber die Synergie aus günstigem Eigenstrom und Ladestationsnutzung macht den Betrieb eines Elektroautos dauerhaft wirtschaftlicher. Was kostet dich deine Ladestation zu Hause wirklich? Zum Wallbox-Kostenrechner Sonderfall: Wallbox-Förderung für Unternehmen und Arbeitnehmer Wer beruflich unterwegs ist, einen Fuhrpark betreibt oder einen Dienstwagen nutzt, hat noch weitere Optionen. KfW-Kredit für Unternehmen Für Unternehmen, die Ladeinfrastruktur für den eigenen Fuhrpark oder für Mitarbeitende aufbauen wollen, kann eine Finanzierung über zinsgünstige KfW-Förderkredite (etwa im Rahmen der Umwelt- und Investitionsprogramme) interessant sein. Das ist kein direkter Zuschuss, aber die Konditionen sind in der Regel besser als bei einem normalen Firmenkredit – den aktuellen Programmzuschnitt solltest du vor der Antragstellung direkt bei der KfW prüfen. Lies dazu auch unseren Überblick zur E-Auto-Förderung 2026. Arbeitgeber-Erstattung für das Laden zuhause Dein Arbeitgeber kann dir die Ladekosten für einen Firmenwagen, den du zuhause lädst, unter bestimmten Voraussetzungen steuer- und abgabenfrei erstatten – abgerechnet wird dabei üblicherweise über den tatsächlichen Verbrauch oder über lohnsteuerlich anerkannte Pauschalen. In vielen Firmen ist die Wallbox-Installation zuhause dabei Teil einer betrieblichen Gesamtlösung, die der Arbeitgeber (mit)finanziert. Die genaue Ausgestaltung klärst du am besten mit deiner Lohnbuchhaltung. 0,25-Prozent-Regelung für Elektro-Dienstwagen Wer ein rein batterieelektrisches Fahrzeug als Dienstwagen privat nutzt, versteuert den geldwerten Vorteil nur mit 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises – statt dem üblichen 1 Prozent. Das ist keine direkte Förderung der Ladestation, aber ein spürbarer monatlicher Steuervorteil, der die Gesamtrechnung für Elektro-Dienstwagen deutlich verbessert. Interessiert dich, was bei der neuen E-Auto-Kaufförderung 2026 drin ist? Dazu haben wir einen eigenen Artikel: Neue E-Auto-Förderung 2026. So beantragst du eine Wallbox-Förderung – Schritt für Schritt Der häufigste Fehler beim Beantragen einer Wallbox-Förderung: Man kauft die Ladestation, lässt sie installieren – und fragt danach nach Fördermitteln. Nahezu alle Programme verlangen, dass du den Antrag vor Beginn der Maßnahme stellst. Kaufst du vorher, verfällt der Anspruch in den meisten Fällen vollständig. So läuft ein typischer Antragsprozess ab: Programm prüfen – Besuche die Seite deines Stadtwerks, deiner Landesförderbank und die Bundesseiten. Notiere Förderbedingungen, Fristen und notwendige Unterlagen. Angebot einholen – Lass dir von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb ein schriftliches Angebot mit getrenntem Ausweis von Lohn- und Materialkosten erstellen. Das wird häufig als Antragsdokument benötigt. Antrag stellen – Reiche den Förderantrag ein, bevor du kaufst oder beauftragst. Die meisten Programme nutzen ein Online-Portal. Bewilligung abwarten – Erst nach schriftlicher Förderzusage darf die Maßnahme beginnen. Kaufen und installieren lassen – Jetzt erst beauftragst du den Fachbetrieb. Unterlagen einreichen – Rechnungen, Fotos und Inbetriebnahmeprotokoll beim Fördergeber einreichen. Zuschuss erhalten – Bei den meisten Programmen folgt die Auszahlung innerhalb weniger Wochen nach vollständiger Einreichung. Tipp: Halte alle Rechnungen mit getrenntem Ausweis von Lohn- und Materialkosten bereit – das erleichtert auch den parallelen Steuerbonus nach § 35a EStG. KI-generiertes Bild Als E-Auto-Fahrer noch mehr rausholen: Die THG-Quote Als Besitzer eines rein batterieelektrischen Pkw hast du jedes Jahr Anspruch auf die sogenannte THG-Prämie. Der saubere Strom, den dein Elektroauto verbraucht, wird als Treibhausgasminderungsleistung zertifiziert und am Markt vermarktet. Du profitierst von einer jährlichen Prämie – ohne Kilometernachweise, ohne großen Aufwand, einfach durch Einreichung deines Fahrzeugscheins. Wer ohnehin eine Ladestation zuhause installiert und das öffentliche Ladenetz nutzt, sollte diesen Vorteil nicht liegen lassen – ein gutes Stichwort dazu: EnBW Ladekarte und öffentliches Laden. Bei uns beträgt die Servicepauschale höchstens 10 Prozent – der Rest geht direkt an dich. Die Anmeldefrist läuft bei uns bis zum 10. November 2026, die UBA-Deadline liegt am 15. November 2026. Alle Termine dazu stehen in unserem Beitrag zur Antragsfrist der THG-Prämie 2026. Allerdings: Die THG-Quote ersetzt keine Wallbox-Förderung. Sie ist ein jährlich wiederkehrender Vorteil, der deinen E-Auto-Betrieb dauerhaft günstiger macht – und in Kombination mit anderen Maßnahmen zur Gesamtrechnung beiträgt. Hol dir jährlich Geld für dein E-Auto zurück Jetzt THG-Prämie 2026 sichern Fazit: Was du jetzt konkret tun solltest Die Förderlandschaft für Ladestationen zuhause hat sich in den letzten Jahren deutlich ausgedünnt. KfW-Programme für private Einfamilienhäuser gibt es nicht mehr. Was aber bleibt, ist ein konkretes Handlungsset: Mehrparteienhaus? Bundesförderung bis 10. November 2026 beantragen – WEG informieren, Tempo machen. Einfamilienhaus? Stadtwerk und Gemeindeverwaltung anfragen + § 35a EStG parallel nutzen. Dienstwagen oder Fuhrpark? Arbeitgeber-Lösung, KfW-Kredit und 0,25-%-Regelung prüfen. E-Auto vorhanden? THG-Quote jährlich einreichen, Frist nicht verpassen. Kein einzelner dieser Wege liefert den großen Einmalbetrag wie früher. In Kombination ergibt sich aber ein realer Kostenvorteil – rein rechnerisch und ohne viel Aufwand. Häufig gestellte Fragen zur Wallbox-Förderung 2026 Gibt es 2026 noch eine KfW-Förderung für die Wallbox? Für private Einfamilienhäuser nicht. Das KfW-Programm 440 (900 Euro je Ladestation) war 2022 nach wenigen Monaten ausgeschöpft und wurde nicht neu aufgelegt. Auch KfW 442 „Solarstrom für Elektroautos” ist eingestellt — laut KfW-Produktseite kann der Zuschuss nicht mehr beantragt werden, ein Datum für einen Neustart nennt die KfW nicht. Wer als Eigentümer eines Einfamilienhauses eine neue Ladestation plant, bekommt auf Bundesebene keinen direkten Kaufkostenersatz. Welches Bundesprogramm für Ladestationen läuft 2026 noch? Seit dem 15. April 2026 läuft die Bundesförderrichtlinie „Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern”. Antragsberechtigt sind Wohnungseigentümergemeinschaften, private Vermieter mit Mietwohngebäuden und kleinere Wohnungsunternehmen — nicht Einfamilienhäuser. Je Objekt müssen mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert und mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze vorverkabelt werden. Das Antragsfenster endet am 10. November 2026, das Gesamtbudget beträgt 500 Millionen Euro. Wie viel Zuschuss gibt es je Stellplatz? Laut Pressemitteilung der Bundesregierung bis zu 1.300 Euro für die reine Vorverkabelung ohne Wandladestation, bis zu 1.500 Euro für einen Stellplatz mit standardmäßiger Wandladestation und bis zu 2.000 Euro für einen Ladepunkt mit bidirektionaler Ladefähigkeit. Die Ladeleistung ist auf maximal 22 Kilowatt je Ladepunkt begrenzt. Kann ich die Wallbox-Installation von der Steuer absetzen? Ja, über § 35a EStG. Lässt du die Ladestation von einem Fachbetrieb installieren, erstattet das Finanzamt 20 Prozent der Lohnkosten direkt von der Steuerschuld, bis zu 1.200 Euro pro Jahr. Nur Lohnkosten zählen, keine Materialkosten. Du brauchst eine Rechnung mit getrenntem Ausweis von Arbeits- und Materialkosten sowie einen Überweisungsnachweis — Barzahlung wird nicht anerkannt. Bei 3.000 Euro reinen Lohnkosten sind das 600 Euro zurück. Muss ich den Förderantrag vor dem Kauf stellen? Ja, und das ist der häufigste Fehler. Nahezu alle Programme verlangen, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt wird. Wer die Ladestation zuerst kauft und installieren lässt und danach nach Fördermitteln fragt, verliert den Anspruch in den meisten Fällen vollständig. Erst nach schriftlicher Förderzusage darf die Maßnahme beginnen. Gibt es in Bayern, Baden-Württemberg oder NRW noch Landesprogramme? Bayern hat 2026 kein landesweites Programm für private Ladestationen; das Münchner Programm „Klimaneutrale Antriebe” lief zum 2. Juli 2025 aus. In Baden-Württemberg wurde Charge@BW zum 6. Mai 2026 eingestellt, das Verkehrsministerium verweist auf das Bundesprogramm für Mehrparteienhäuser. In NRW fördert progres.nrw über die NRW.BANK weiterhin nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte mit bis zu 1.500 Euro — die Wallbox am selbstgenutzten Einfamilienhaus ist dort aber ausdrücklich nicht mehr Zielgruppe. --- ## THG-Quote Unternehmen: Wie Fuhrpark, Firmenwagen und Gewerbe die Prämie 2026 nutzen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/07/17/thg-quote-unternehmen/ Veröffentlicht: 2026-07-17 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Elektrische Firmenwagen, Transporter und Busse bringen deinem Unternehmen jedes Jahr THG-Prämien. Welche Fahrzeuge berechtigt sind, wie die Anmeldung läuft und welche Fristen 2026 gelten. Wer ein rein batterieelektrisches Fahrzeug betreibt, kann mit THG-Quoten bares Geld verdienen. Was viele Betriebe jedoch noch nicht auf dem Schirm haben: Die THG-Quote für Unternehmen skaliert deutlich besser als bei Privatpersonen. Mit einem Fuhrpark aus mehreren Elektrofahrzeugen summieren sich die Prämien zu spürbaren Zusatzeinnahmen. In diesem Artikel erklären wir dir, welche gewerblichen Fahrzeuge berechtigt sind, welche THG-Quoten für Unternehmen infrage kommen, wie der Anmeldeprozess für Fuhrparks funktioniert und was du bei Fristen und steuerlicher Einordnung wissen musst. Inhaltsverzeichnis Was ist die THG-Quote und warum ist sie für Unternehmen relevant? Das Wichtigste in Kürze Welche gewerblichen Fahrzeuge sind quotenberechtigt? N1 – Leichte elektrische Transporter N2 – Mittelschwere elektrische Nutzfahrzeuge N3 – Schwere elektrische Nutzfahrzeuge und E-Lkw M3 – Vollelektrische Busse M1 – Elektro-Pkw und E-Dienstwagen Betreiber öffentlicher Ladepunkte E-Dienstwagen und die Rolle des Arbeitgebers Nicht quotenberechtigte Fahrzeuge Wie funktioniert die Anmeldung für Fuhrparks? Schritt 1: Fahrzeugscheine vorbereiten Schritt 2: Plattform auswählen und Daten hochladen Schritt 3: UBA-Prüfung und Bescheinigung Schritt 4: Vermarktung und Auszahlung Fristen 2026: Wann musst du spätestens handeln? Steuerliche Einordnung im Betrieb Betriebseinnahme im Betriebsvermögen Bedeutung für Kapitalgesellschaften und Einzelunternehmer Was bedeutet das für deinen Fuhrpark? Was ist die THG-Quote und warum ist sie für Unternehmen relevant? Die Treibhausgasminderungsquote – kurz THG-Quote – ist ein Klimaschutzinstrument des deutschen Gesetzgebers. Sie verpflichtet Kraftstoffhändler dazu, den CO₂-Ausstoß ihres in Verkehr gebrachten Kraftstoffs schrittweise zu senken. Die gesetzliche Grundlage bildet § 37a BImSchG in Verbindung mit der 38. BImSchV. Im Kern geht es um CO₂-Einsparungen im Straßenverkehr: Wer weniger CO₂-Emissionen verursacht, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Das UBA nutzt CO₂-Äquivalente als Vergleichsgröße für den CO₂-Ausstoß unterschiedlicher Antriebsarten – umgangssprachlich auch als CO₂-Emissionen oder Treibhausgasemissionen bezeichnet. Fossile Kraftstoffe verursachen dabei den Großteil der Emissionen; der Umstieg auf E-Fahrzeuge und erneuerbare Energien im Verkehrssektor gilt als zentrales Klimaschutz-Instrument auf dem Weg zur Elektromobilität und E-Mobilität in Deutschland. Wer ein rein batterieelektrisches Fahrzeug betreibt, erzeugt keine direkten Verbrennungsemissionen. Diesen Emissionsvorteil kann der Fahrzeughalter beim Umweltbundesamt (UBA) zertifizieren lassen. Das UBA prüft die Anrechnungsvoraussetzungen und stellt Bescheinigungen aus, die im THG-Quotenhandel auch als Zertifikate gehandelt werden. Kraftstoffhändler beziehungsweise Mineralölunternehmen kaufen diese Zertifikate, um ihren gesetzlichen Pflichten zur CO₂-Minderung nachzukommen. Auch international agierende Mineralölunternehmen beteiligen sich so am Quotenhandel und sind der Grund, warum Fahrzeughalter eine THG-Prämie erhalten. Für Unternehmen sind THG-Quoten deshalb besonders interessant. Ein Betrieb mit fünf, zehn oder zwanzig berechtigten Elektrofahrzeugen kann für jedes Fahrzeug separat eine Prämie beantragen. Die Einnahmen addieren sich zu spürbaren Vorteilen, unabhängig vom Geschäftsmodell des Betriebs. Das Wichtigste in Kürze Kurz zusammengefasst: Die THG-Quote ist das wichtigste Instrument, mit dem Kraftstoffhändler zur CO₂-Minderung verpflichtet werden – für Unternehmen entstehen daraus THG-Quoten, die sich über den Quotenhandel verkaufen lassen, etwa bei E-Autos oder E-Bussen. Jede eingesparte Tonne CO₂ wird als handelbares Zertifikat verbucht. Mit wachsender Flottengröße steigt die Zahl der THG-Quoten, die sich zu einer THG-Prämie summieren. Das ist aber noch nicht alles: Auch die steuerliche Behandlung dieser Elektrofahrzeuge lohnt einen Blick. Welche gewerblichen Fahrzeuge sind quotenberechtigt? Die wichtigsten Fahrzeugklassen für THG-Quoten im gewerblichen Bereich sind gesetzlich klar definiert. Berechtigt sind ausschließlich rein batterieelektrische Fahrzeuge. Plug-in-Hybride (PHEV) sind nicht quotenberechtigt – die THG-Quote gilt seit jeher nur für rein elektrische Antriebe. Für E-Autos, Transporter und Busse gilt dabei dieselbe Grundregel. N1 – Leichte elektrische Transporter Leichte elektrische Transporter bis 3,5 Tonnen zählen zur Klasse N1. N2 – Mittelschwere elektrische Nutzfahrzeuge Mittelschwere elektrische Nutzfahrzeuge bis 12 Tonnen fallen unter die Klasse N2. N3 – Schwere elektrische Nutzfahrzeuge und E-Lkw Schwere elektrische Nutzfahrzeuge über 12 Tonnen, darunter E-Lkw, zählen zur Klasse N3. M3 – Vollelektrische Busse Vollelektrische Busse ab 9 Sitzplätzen und über 5 Tonnen gehören zur Klasse M3 – die E-Busse im Nahverkehr. M1 – Elektro-Pkw und E-Dienstwagen Rein batterieelektrische Pkw fallen unter die Klasse M1 – dazu zählt auch der klassische Dienstwagen mit Elektroantrieb. Diese E-Autos machen im Fahrzeugbestand vieler Betriebe oft den größten Anteil aus. Betreiber öffentlicher Ladepunkte Wer öffentliche Ladepunkte betreibt, kann die bereitgestellten Strommengen ebenfalls als THG-Quoten anmelden – vorausgesetzt, die Ladeinfrastruktur ist bei der Bundesnetzagentur angezeigt. E-Dienstwagen und die Rolle des Arbeitgebers Ein wichtiger Punkt zum E-Firmenwagen: Bei einem Dienstwagen, den ein Arbeitnehmer nutzt, ist in der Regel der Arbeitgeber als Fahrzeughalter eingetragen. Die Berechtigung zur Anmeldung – und damit der Anspruch auf die Prämie – liegt beim Unternehmen, unabhängig von der Nutzung durch den Mitarbeiter. Nicht quotenberechtigte Fahrzeuge Nicht berechtigt sind dagegen Plug-in-Hybridfahrzeuge, zulassungsfreie E-Roller (L1e, L2e, L6e) sowie Fahrzeuge ohne deutschen Zulassungsschein. Plug-in-Hybride bleiben außen vor, weil sie neben dem Elektroantrieb einen Verbrennungsmotor besitzen und damit nicht rein elektrisch fahren. Einen detaillierten Blick auf die steuerliche und quotenrechtliche Behandlung von E-Firmenwagen findest du in unserem Artikel zur THG-Quote für Firmenwagen. Wie funktioniert die Anmeldung für Fuhrparks? Der Prozess läuft für Unternehmen ähnlich wie für Privatpersonen: Du bündelst alle berechtigten Fahrzeuge in einem einzigen Vorgang. Die wichtigsten Schritte im Überblick: Schritt 1: Fahrzeugscheine vorbereiten Für jedes berechtigte Fahrzeug benötigst du ein Foto oder einen Scan der Zulassungsbescheinigung Teil I – umgangssprachlich Fahrzeugschein oder ZB I genannt. Schritt 2: Plattform auswählen und Daten hochladen Du wählst einen zugelassenen Dienstleister als Service-Partner. Der sammelt alle Fahrzeugscheine und reicht sie gebündelt beim UBA ein. Schritt 3: UBA-Prüfung und Bescheinigung Das UBA prüft die eingereichten Unterlagen, ermittelt die anrechenbare Strommenge pro Fahrzeug und stellt Zertifikate beziehungsweise Bescheinigungen aus. Schritt 4: Vermarktung und Auszahlung Auf Basis der Bescheinigungen vermarktet der Dienstleister die THG-Quoten an Kraftstoffhändler beziehungsweise Mineralölkonzerne und schüttet die THG-Prämie an dich aus. Tipp für Fuhrparkmanager: Die Bündelung über einen Dienstleister ist der effizienteste Weg – der Aufwand je Fahrzeug sinkt mit wachsender Flottengröße, und die THG-Prämie summiert sich entsprechend. Betreibst du öffentliche Ladepunkte beziehungsweise Ladeinfrastruktur – etwa auf dem Firmengelände –, kannst du die bereitgestellte Strommenge ebenfalls beim UBA anmelden, sofern der Ladepunkt bei der Bundesnetzagentur angezeigt ist (Ladesäulenverordnung). Die Berechtigung liegt dann beim Ladepunkt-Betreiber, und die Frist für öffentliche Lademengen läuft bis zum 28. Februar des Folgejahres. Einen gezielten Überblick zu fuhrparkspezifischen Anmeldeschritten und Fallstricken findest du in unserem Artikel zur THG-Quote für den Fuhrpark. Jetzt THG-Prämie für deinen Fuhrpark sichern Jetzt beantragen Fristen 2026: Wann musst du spätestens handeln? Die jährliche Deadline ist klar definiert: Das Umweltbundesamt akzeptiert Anträge für das Verpflichtungsjahr 2026 nur bis zum 15. November 2026. Wer nach diesem Datum einreicht, kann THG-Quoten für das laufende Jahr nicht mehr geltend machen. Praktisch bedeutet das: Spätester sinnvoller Handlungszeitpunkt ist Anfang November 2026, damit die Plattform Rückfragen klären kann, bevor die UBA-Deadline greift. Allerdings: Wer mit einer größeren Flotte plant, sollte früher anfangen. Tipp: Nutze die Kombiprämie, wenn du Fahrzeuge hast, die aus mehreren Vorjahren noch nicht angemeldet wurden. Du kannst mehrere Jahrgänge gleichzeitig einreichen, statt alles einzeln nachzureichen. Steuerliche Einordnung im Betrieb Betriebseinnahme im Betriebsvermögen Wenn das Fahrzeug zum Betriebsvermögen gehört, ist die Einordnung eindeutig: Die THG-Prämie zählt als Betriebseinnahme. Das entspricht der gängigen Fachauffassung auf Basis von BMF-referenzierten Stellungnahmen. Grundlage der Berechnung bleiben CO₂-Äquivalente je Fahrzeug. Konkret: Die Einnahmen aus der Vermarktung von THG-Quoten unterliegen der regulären Ertragsteuer – bei Kapitalgesellschaften als Körperschaft- und Gewerbesteuer, sonst als reguläre Einkommensteuer. Die Quotenbeteiligung über den Handel mit Zertifikaten bleibt dabei für alle Unternehmensformen gleich geregelt. Bedeutung für Kapitalgesellschaften und Einzelunternehmer Die Prämien sind keine steuerfreien Bonuszahlungen, sondern reguläre Betriebseinnahmen, abhängig von deiner Unternehmensstruktur und davon, ob das Fahrzeug dem Betriebsvermögen zugeordnet ist. Bei größeren Flotten lohnt sich eine Abstimmung mit dem Steuerberater. Für die steuerliche Bedeutung ist außerdem entscheidend, ob der Verkauf der Zertifikate über eine THG-Prämie oder direkt über den Quotenhandel abgerechnet wird – der ausgezahlte Betrag bleibt davon unberührt. Damit ist steuerlich schon alles Wesentliche gesagt. Was bedeutet das für deinen Fuhrpark? THG-Quoten sind für Unternehmen längst kein Nischenthema mehr – unabhängig davon, ob E-Autos oder Elektroautos im Fahrzeugbestand stehen. Wer heute drei oder mehr batterieelektrische Fahrzeuge im Einsatz hat und die jährliche Anmeldung noch nicht etabliert hat, lässt Einnahmen liegen. Der Umstieg zur Elektromobilität zahlt sich für Unternehmen doppelt aus: über geringere Betriebsausgaben und über die THG-Prämie. Was du konkret tun kannst: Alle E-Fahrzeuge im Fuhrpark identifizieren, die zugehörigen THG-Quoten und die Fahrzeugklasse prüfen (N1, N2, N3, M3 oder M1), und Fahrzeugschein-Fotos vorbereiten. Die CO₂-Einsparungen des gesamten Fuhrparks lassen sich so bündeln. Mit einem qualifizierten Dienstleister und zuverlässigem Service ist der Rest Routine. Bei wirkaufendeinethg.de beträgt die Servicepauschale höchstens 10 % – die Konditionen sind vor der Anmeldung vollständig einsehbar, ohne versteckte Gebühren. Zusammengefasst heißt das: Wer alles im Blick behält, verschenkt kein Geld. Unsere Experten helfen dir gerne bei der Anmeldung weiter. Häufige Fragen zur THG-Quote für Unternehmen Können Firmen die THG-Prämie beantragen? Ja – jedes Unternehmen mit mindestens einem rein batterieelektrischen Fahrzeug hat Anspruch auf die THG-Prämie. Die Teilnahme steht unabhängig von Rechtsform und Unternehmensgröße offen. Vorausgesetzt ist lediglich, dass das Unternehmen in der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen ist, damit die THG-Quoten korrekt zugeordnet werden können. Welche THG-Quoten gibt es für Unternehmen? Ob Elektroautos oder Nutzfahrzeuge: Für Unternehmen zählen vor allem die THG-Quoten aus E-Autos und E-Bussen – dazu die THG-Quoten aus dem Betrieb öffentlicher Ladepunkte und Ladeinfrastruktur. Je mehr E-Fahrzeuge im Bestand, desto mehr einzelne THG-Quoten lassen sich zusammenfassen. Wer ist der beste Anbieter für die THG-Quote für Unternehmen? Der passende Anbieter hängt vom Geschäftsmodell und der Größe der Flotte ab. Wichtig sind: transparenter Service ohne versteckte Kosten, die Option auf mehrere Jahrgänge und Transparenz in jedem Bereich der Abrechnung, damit die THG-Prämie ohne Verzögerung ausgezahlt wird. Kann ich die THG-Prämie als Selbstständiger steuerlich absetzen? Nein, “absetzen” passt hier begrifflich nicht – die THG-Prämie ist keine Ausgabe, sondern eine Einnahme. Als Selbstständiger musst du den Betrag stattdessen als Betriebseinnahme versteuern, sofern das Fahrzeug im Betriebsvermögen geführt wird. Die Vorteile bleiben trotzdem: Zusatzerlöse ohne zusätzlichen Aufwand, die laufenden Kosten im Fuhrpark ausgleichen. --- ## Welche Ladekarte für E-Auto-Fahrer? Der große Vergleich 2026 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/06/27/welche-ladekarte-e-auto-vergleich/ Veröffentlicht: 2026-06-27 Aktualisiert: 2026-07-17 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Die beste Ladekarte gibt es nicht – nur die beste für deinen Fahrtyp. Unser Entscheidungs-Framework plus interaktiver Vergleich zeigt dir den günstigsten Tarif. Du suchst die beste Ladekarte und landest bei zwanzig Anbietern mit jeweils drei Tarifen. Jeder verspricht den günstigsten Preis. Wir kennen das. Das Problem dabei: Die beste Ladekarte gibt es nicht. Es gibt nur die beste für deinen Fahrtyp. Wer zweimal im Monat beim Einkaufen lädt, braucht ein ganz anderes Modell als jemand, der jede Woche 400 Kilometer Autobahn abreißt. In diesem Vergleich zeigen wir dir kein Anbieter-Ranking. Wir geben dir ein Entscheidungs-Framework. Du erfährst, welche Ladekarte für dein E-Auto rein rechnerisch zu deinem Fahrtyp passt, warum Schnellladen fast immer teurer ist und welche versteckten Gebühren deine Rechnung in die Höhe treiben. Den konkret günstigsten Tarif für dein Profil rechnet dir unser interaktiver Ladekarten-Vergleich in Sekunden aus: Wie viel lädst du an öffentlichen Ladestationen? Jetzt Fahrprofil hinterlegen und Ladetarife vergleichen. Wenigfahrer Pendler Vielfahrer Benutzerdefiniert kWh pro Monat an öffentlichen Ladestationen Tarife vergleichen → Inhaltsverzeichnis Warum überhaupt eine Ladekarte? Die zwei Grundmodelle: mit oder ohne Grundgebühr Tarif ohne Grundgebühr Tarif mit Grundgebühr Ad-hoc-Laden, Roaming und der Eichrecht-Rahmen Ad-hoc-Laden Roaming Eichrecht: Du zahlst nur für echte Kilowattstunden AC oder DC: Warum Schnellladen mehr kostet AC-Laden (Normalladen) DC-Laden (Schnellladen) Die versteckten Gebühren: Blockier-, Start- und Standgebühren Welche Ladekarte für welchen Fahrertyp? Der Wenigfahrer Der Pendler Der Vielfahrer und Langstreckenfahrer Der Laternenparker ohne Wallbox Der Gelegenheitslader So rechnest du selbst nach THG-Prämie: Geld zurück fürs E-Auto Fazit: Erst der Fahrtyp, dann die Karte Warum überhaupt eine Ladekarte? In Deutschland waren zum 1. Januar 2026 erstmals über zwei Millionen reine Elektroautos zugelassen, genau 2.034.260 Fahrzeuge (Kraftfahrt-Bundesamt). E-Mobilität wächst: Alle Elektroautos brauchen eine Ladelösung. Dafür steht ein dichtes Netz bereit. Das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur dokumentiert Stand 1. Mai 2026 Daten zu rund 151.452 Normalladepunkten und 52.499 Schnellladepunkten an öffentlichen Ladestationen in Deutschland. An diesen Ladepunkten stehen zusammen 8,75 Gigawatt Ladeleistung bereit. So weit die gute Nachricht. Die schlechte: Fast jeder dieser Ladepunkte hat seine eigenen Preise und Ladetarife. Eine E-Auto-Ladekarte oder Lade-App bündelt den Zugang zu diesen Ladestationen. Statt an jeder Ladestation neu zu zahlen, identifizierst du dich per RFID-Karte oder App und rechnest monatlich über deinen Tarif ab. Die meisten Ladekarten setzen auf RFID-Chip-Technologie: Das RFID-Lesegerät an der Ladesäule erkennt deine Karte in Sekunden. Konkret unterscheiden sich Ladekarten in drei Punkten: Preis pro Kilowattstunde – getrennt nach AC und DC Grundgebühr – monatlich fix oder gar nicht Netzabdeckung – an welchen Ladepunkten du zum Tarifpreis lädst Genau diese drei Hebel entscheiden, welcher Tariftyp für dich rein rechnerisch passt. Mehr zur generellen Ladeinfrastruktur findest du in unserem Überblick zur Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die zwei Grundmodelle: mit oder ohne Grundgebühr Reduziert man den Markt auf das Wesentliche, bleiben zwei Modelle. Sie zu verstehen, ist die halbe Entscheidung. Tarif ohne Grundgebühr Du zahlst keine feste Monatsgebühr, dafür höhere Preise pro Kilowattstunde. Lädst du wenig, fließt kein Geld ab, solange das Auto nicht an der Ladesäule hängt. Die Preise pro kWh variieren je nach Anbieter – dafür gewinnst du Flexibilität und bindest dich an keine Grundgebühr. Keine monatliche Belastung Höherer kWh-Preis als beim Grundgebühr-Tarif, aber keine Fixkosten Ideal, wenn der Ladebedarf niedrig oder schwankend ist Tarif mit Grundgebühr Du zahlst eine feste Monatsgebühr und bekommst dafür deutlich niedrigere Ladepreise pro Kilowattstunde. Die Grundgebühr lohnt sich erst ab einer bestimmten Lademenge – vergleiche die Preise verschiedener Anbieter, bevor du dich entscheidest. Niedrigere Ladepreise pro kWh Feste Monatsbelastung, egal wie viele Ladevorgänge du hast Ideal für Viel- und Langstreckenfahrer Die Rechnung dahinter ist simpel. Ein Grundgebühr-Tarif lohnt sich genau dann, wenn die monatliche Ersparnis pro Kilowattstunde höher ist als die Grundgebühr selbst. Wer pro Monat nur 30 bis 50 Kilowattstunden öffentlich lädt, holt die Grundgebühr meist nicht rein. Wer 150 Kilowattstunden und mehr an Ladestationen unterwegs lädt, fährt mit den günstigeren Ladepreisen fast immer besser. Über 200 Ladetarife stehen zur Auswahl – die Preisunterschiede sind erheblich. Tipp: Schätze deinen monatlichen Ladebedarf außer Haus, bevor du einen Tarif wählst. Bei den meisten Fahrern unterscheiden sich Heim- und Auswärtsladen deutlich. Viele Anbieter stellen eine App bereit, die dir dein Ladeverhalten übersichtlich zeigt. Ad-hoc-Laden, Roaming und der Eichrecht-Rahmen Neben den zwei Grundmodellen gibt es Sonderfälle, die du kennen solltest. Sie betreffen jeden, der ohne passenden Vertrag oder im fremden Netz lädt. Ad-hoc-Laden Ad-hoc bedeutet: spontan laden ohne Vertrag, direkt per Kredit- oder Girokarte an der Ladestation. Praktisch für den Notfall, teuer im Alltag. Laut einer ADAC-Untersuchung kann Ad-hoc-Laden bis zu 62 Prozent teurer sein als ein vertragsbasierter Tarif ohne Grundgebühr. Die Ladepreise im Ad-hoc-Modus zählen zu den höchsten, die E-Auto-Fahrer an öffentlichen Ladestationen antreffen. Immerhin: Bei Ladesäulen, die seit dem 13. April 2024 in Betrieb gingen, müssen die Ad-hoc-Preise laut Bundesnetzagentur vor Ladebeginn klar erkennbar sein. Viele Anbieter zeigen dir die Preise auch direkt in der App, bevor du dich verbindest. Roaming Roaming greift, wenn du per Ladekarte an einer Ladestation lädst, die nicht zum eigenen Anbieter gehört. Das funktioniert an hunderttausenden Ladestationen in vielen europäischen Ländern, kostet aber einen Aufschlag. Achte in der App auf die Roaming-Preise. Eichrecht: Du zahlst nur für echte Kilowattstunden Ein Pluspunkt für alle Fahrer: An öffentlichen Ladesäulen schreibt das deutsche Mess- und Eichrecht eine kWh-genaue Abrechnung vor. Laut ADAC basiert die Abrechnung ausschließlich auf den tatsächlich geladenen Kilowattstunden, gemessen über einen geprüften Zähler. Die Abrechnung erfolgt für jeden Ladevorgang kWh-genau. Eine reine Pauschal- oder Standzeit-Abrechnung als einziges Entgelt ist nicht zulässig (Eichamt Sachsen). Das schützt dich vor undurchsichtigen Rechnungen an öffentlichen Ladestationen. Zusatzentgelte wie eine Blockiergebühr dürfen anfallen, müssen aber separat ausgewiesen werden. AC oder DC: Warum Schnellladen mehr kostet Fast jeder Tarif trennt zwei Ladearten. Wer den Unterschied versteht, vermeidet die häufigste Kostenfalle. AC-Laden (Normalladen) AC steht für Wechselstrom. Du lädst mit bis zu 22 Kilowatt, ein voller Ladevorgang dauert mehrere Stunden. Typisch an AC-Ladepunkten: Laternen-Lader, Parkhäuser, Supermarkt-Parkplätze oder Arbeitgeber-Stellplätze. Der AC-Preis pro Kilowattstunde ist bei den meisten Anbietern niedriger. Die Preise für vertragsbasierte AC-Ladetarife liegen typisch zwischen 0,39 und 0,69 €/kWh. DC-Laden (Schnellladen) DC steht für Gleichstrom. DC-Laden bedeutet mehr als 22 Kilowatt nach Definition der Bundesnetzagentur (VDA), in der Praxis oft 50 bis über 300 Kilowatt an Schnellladepunkten. Ladegeschwindigkeit und Ladeleistung hängen dabei direkt zusammen. In 20 bis 30 Minuten ist der Akku zu 80 Prozent voll – die kurze Ladezeit macht DC-Laden für Langstrecken attraktiv. Der DC-Preis liegt fast immer über dem AC-Preis; typisch sind Ladepreise zwischen 0,49 und 0,89 €/kWh. Warum ist Schnellladen teurer? Das hat einen handfesten technischen Grund: Schnelllade-Standorte ziehen hohe Spitzenleistung aus dem Netz, und genau diese Kosten gibt der Betreiber weiter. Laut dem VDA-Positionspapier können allein die Netzentgelte an DC-Schnellladern mehr als 20 Cent pro Kilowattstunde betragen, weil sie sich an der Spitzenleistung des Standorts bemessen. Das erklärt, warum DC-Ladepreise in Deutschland durchweg höher ausfallen als AC-Ladepreise. Konkret heißt das für deinen Tarif: Achte nicht nur auf den AC-Preis im Werbeprospekt. Wenn du oft auf der Autobahn lädst, zählt der DC-Preis viel stärker. Wer dagegen fast nur über Nacht an der AC-Säule lädt, kann den DC-Preis fast ignorieren. Achtung: Manche reinen Schnelllade-Tarife bieten gar keinen AC-Preis an. Für reine Stadtfahrer ohne eigene Wallbox ist das selten die beste Wahl. Vergleiche Ladetarife und Ladepreise verschiedener Anbieter, bevor du eine Entscheidung triffst. Die versteckten Gebühren: Blockier-, Start- und Standgebühren Der kWh-Preis ist nur die halbe Wahrheit. Drei Zusatzgebühren entscheiden, ob ein günstiger Tarif am Ende wirklich günstig bleibt. Diese Kosten summieren sich schnell. Startgebühr (Session Fee): eine feste Gebühr pro Ladevorgang, unabhängig von der geladenen Menge. Wer oft kleine Mengen nachlädt, zahlt sie häufiger. Blockiergebühr: ein Minutenpreis, wenn dein Auto nach Ladeende zu lange an der Säule steht. Sie soll vollgeladene Fahrzeuge vom Ladeplatz fernhalten. Standgebühr: ähnlich der Blockiergebühr, oft an Schnellladern auf Autobahnen relevant. Diese Gebühren wirken klein, summieren sich aber schnell. Eine Startgebühr fällt bei jedem Ladevorgang an. Wer aus Reichweitenangst alle 100 Kilometer kurz nachlädt, sammelt bei vielen Ladevorgängen am Monatsende deutlich mehr Startgebühren als jemand, der seltener, dafür voll lädt. Achte beim Vergleich der Ladetarife verschiedener Anbieter immer auf alle Kostenbestandteile. Bei Blockiergebühren lohnt ein Blick auf die Karenzzeit. Sie startet je nach Anbieter unterschiedlich, manchmal schon zwei bis drei Stunden nach Ladeende. An der Autobahn kannst du diese Gebühr meist leicht vermeiden, indem du nach dem Laden zeitnah umparkst. Die meisten Anbieter weisen die Blockiergebühr in der App transparent aus. Tipp: Vergleiche nie nur den kWh-Preis. Rechne Start- und Blockiergebühren in dein typisches Ladeverhalten ein. Welche Ladekarte für welchen Fahrertyp? Jetzt wird es konkret. Hier kommt das Entscheidungs-Framework, nach Fahrtyp sortiert. Suche dir den Typ, der dir am nächsten kommt. Der Wenigfahrer Du lädst selten öffentlich, vielleicht 20 bis 50 Kilowattstunden im Monat, meist zu Hause. Für dich rechnet sich ein Tarif ohne Grundgebühr fast immer. Eine feste Monatsgebühr würdest du bei deiner Lademenge nie wieder einfahren. Achte auf einen Anbieter mit breiter Netzabdeckung in deiner Nähe und auf eine gute App-Anbindung, damit du im Notfall überall zum gleichen Preis lädst. Der Pendler Du fährst täglich eine feste Strecke, lädst regelmäßig, aber überschaubar. Hier kommt es auf dein Fahrprofil und deine Lademöglichkeiten an. Lädst du tagsüber an der AC-Säule beim Arbeitgeber, zählt für dich der AC-Preis und eine niedrige oder keine Grundgebühr. Lädst du abends spontan an wechselnden Ladestationen, achte zusätzlich auf geringe Startgebühren und prüfe die Preise in der App deines Anbieters. Der Vielfahrer und Langstreckenfahrer Du lädst viel und oft an DC-Schnellladestationen, gut über 150 Kilowattstunden im Monat. Für dich rechnet sich ein Tarif mit Grundgebühr und niedrigem DC-Preis fast immer. Die feste Monatsgebühr holst du über die Ersparnis pro Kilowattstunde locker rein. Prüfe besonders den DC-Preis und ob deine wichtigsten Autobahn-Ladestationen zum Tarifpreis dabei sind. Nutze die App, um Ladetarife verschiedener Anbieter zu vergleichen. Der Laternenparker ohne Wallbox Du hast keine eigene Lademöglichkeit zu Hause und lädst fast ausschließlich öffentlich, oft an AC-Ladestationen. Du bist quasi Vielfahrer beim öffentlichen Strombezug, auch ohne lange Strecken. Für dich lohnt sich ein Tarif mit Grundgebühr und günstigen AC-Ladepreisen, gepaart mit guter Abdeckung an Ladepunkten in deinem Wohnviertel. Eine PV-Anlage zu Hause würde diese Kosten langfristig senken, ist aber für Laternenparker keine Option. Der Gelegenheitslader Du nutzt das E-Auto vor allem am Wochenende oder unregelmäßig. Dein Ladebedarf schwankt stark. Hier passt ein Tarif ohne Grundgebühr, ergänzt um eine zweite Karte für seltene Langstrecken. Das klingt nach Aufwand, schützt dich aber vor einer Grundgebühr, die du in ladearmen Monaten umsonst zahlst. Überprüfe regelmäßig in der App, ob deine Ladetarife noch zu deinem Nutzungsverhalten passen. Du erkennst dich in einem dieser Typen wieder? Dann hinterlege dein Fahrprofil und vergleiche die Ladetarife direkt mit den passenden Filtereinstellungen: So rechnest du selbst nach Du willst es genau wissen? Mit drei Zahlen rechnest du jeden Tarif selbst durch. Und wenn es schneller gehen soll, übernimmt unser Ladekarten-Vergleich die Rechnung für dich – er prüft aktuell 46 Ladetarife von 18 Anbietern, filtert nach deinem Fahrprofil und zeigt dir die günstigsten Preise. Deine monatliche Lademenge außer Haus in Kilowattstunden. Schau in die App deiner aktuellen Ladekarte oder schätze: Strecke pro Monat geteilt durch 100, mal deinen Verbrauch pro 100 Kilometer, abzüglich des Anteils, den du zu Hause lädst. Dein AC/DC-Verhältnis. Lädst du eher nachts an der AC-Säule oder unterwegs am DC-Schnelllader? Je nach Ladevorgang gilt ein anderer Preis. Das verschiebt das Gewicht zwischen AC- und DC-Preis. Deine typische Session-Größe. Lädst du oft kleine Mengen nach, fallen Startgebühren an Ladepunkten stärker ins Gewicht. Grundgebühr plus (Lademenge mal Preis pro kWh) plus (Anzahl Sessions mal Startgebühr) – wer das für zwei, drei Tarife durchrechnet, sieht schnell, welcher gewinnt. Übrigens: Wenn du zu Hause laden kannst, ist das fast immer die günstigste Option. Wie du das optimal aufstellst, liest du in unserem Beitrag Zuhause Auto laden. Und wer einen großen Anbieter mit breitem Netz sucht, findet einen Einstieg in unserem Überblick zur EnBW Ladekarte. THG-Prämie: Geld zurück fürs E-Auto Egal welche Ladekarte du am Ende wählst, dein E-Auto bringt dir noch eine weitere Einnahmequelle. Für jedes zugelassene Elektroauto kannst du jährlich die THG-Prämie beantragen, eine staatlich verankerte Vergütung für den eingesparten CO₂-Ausstoß. Das senkt deine laufenden Kosten zusätzlich, ganz unabhängig davon, wo und wie du lädst. Auch Unternehmen können die THG-Prämie für ihre Elektroautos beantragen. Wenn du wissen willst, wie das unkompliziert läuft, sicher dir deine THG-Prämie: THG-Prämie sichern – Geld zurück fürs E-Auto Egal welche Ladekarte du nutzt: Für jedes zugelassene E-Auto gibt es jährlich die THG-Prämie. Unkompliziert beantragen und Auszahlung sichern. Jetzt THG-Prämie sichern Fazit: Erst der Fahrtyp, dann die Karte Der größte Fehler beim Ladekarten Vergleich ist, nach dem niedrigsten kWh-Preis zu suchen. Der sagt für sich genommen wenig aus. Entscheidend ist dein Fahrtyp. Wenigfahrer und Gelegenheitslader fahren mit einem Tarif ohne Grundgebühr fast immer besser. Vielfahrer und Laternenparker holen eine Grundgebühr über die günstigeren Ladepreise locker rein. Pendler liegen dazwischen und sollten auf ihre Hauptlademöglichkeit schauen. Rechne mit deinen drei Zahlen nach: monatliche Lademenge beim Aufladen außer Haus, AC/DC-Verhältnis, typische Session-Größe. Dann weißt du, welche Karte rein rechnerisch zu dir passt, statt dich von Werbeversprechen leiten zu lassen. Und vergiss die versteckten Gebühren nicht. Ein scheinbar teurer Tarif ohne Startgebühr kann am Monatsende günstiger sein als ein billiger mit Gebühren bei jedem Ladevorgang. In Deutschland lohnt sich ein regelmäßiger Ladetarife-Vergleich – die Preise an öffentlichen Ladepunkten und Ladestationen ändern sich, und neue Anbieter kommen hinzu. Häufige Fragen zum Ladekarten Vergleich Brauche ich überhaupt eine Ladekarte? Wer regelmäßig mit einem Elektroauto öffentlich lädt, spart mit einer passenden Ladekarte gegenüber dem Ad-hoc-Laden deutlich. Laut ADAC kann spontanes Laden ohne Vertrag bis zu 62 Prozent teurer sein. Eine Karte oder App lohnt sich also fast immer. Was ist der Unterschied zwischen AC und DC? AC ist Wechselstrom-Laden mit bis zu 22 Kilowatt, langsam und meist günstiger. DC ist Gleichstrom-Schnellladen mit mehr als 22 Kilowatt, schnell und meist teurer. Bei Elektroautos gilt: Welcher Preis zählt, hängt davon ab, wo du überwiegend lädst. Lohnt sich ein Tarif mit Grundgebühr? Rein rechnerisch lohnt sich die Grundgebühr, sobald die monatliche Ersparnis pro Kilowattstunde höher ist als die Grundgebühr selbst. Bei niedrigem Ladebedarf bleibst du besser bei einem Tarif ohne feste Monatsgebühr. Viele Anbieter ermöglichen einen schnellen Vergleich direkt in der App. Was sind Blockiergebühren? Eine Blockiergebühr ist ein Minutenpreis, der anfällt, wenn dein Auto nach dem Laden zu lange an der Säule steht. Sie soll Ladeplätze frei halten und lässt sich meist vermeiden, indem du nach Ladeende umparkst. Muss ich an öffentlichen Säulen nach kWh zahlen? Ja. Das deutsche Eichrecht schreibt für öffentliche Ladesäulen eine kWh-genaue Abrechnung vor. Eine reine Pauschal- oder Standzeit-Abrechnung als einziges Entgelt ist nicht zulässig. Wie viele Ladekarten sollte man haben? Für die meisten E-Auto-Fahrer reicht eine Hauptkarte. Wer an E-Auto-Ladestationen im Stadtbereich und an DC-Schnellladepunkten auf Langstrecken unterwegs ist, profitiert von einer zweiten Karte mit ergänzender Abdeckung. Unternehmen mit E-Auto-Fuhrpark achten zusätzlich auf gebündelte Firmentarife. Welche Ladekarte hat die beste Abdeckung? Die Antwort hängt von deinem Reiseradius ab – ob Privatfahrer oder Unternehmen mit Fuhrpark. In Deutschland reichen viele Ladeanbieter mit Roaming aus. Wer in anderen europäischen Ländern unterwegs ist, braucht internationales Roaming – über 600.000 Ladestationen sind erreichbar. Nutze die Filter-Funktion in der App, um verfügbare Ladepunkte entlang deiner Route und in der Nähe zu finden. --- ## Was ist THG-Quote? Einfach erklärt 2026 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/05/29/was-ist-thg-quote/ Veröffentlicht: 2026-05-29 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Was hinter der THG-Quote steckt, warum sie existiert und wie du als E-Auto-Halter damit jedes Jahr Geld verdienst – kompakt und einfach erklärt. Viele E-Auto-Besitzer hören den Begriff THG-Quote zum ersten Mal in einer Werbeanzeige — und fragen sich danach, ob das wirklich so funktioniert wie versprochen. Was ist die THG-Quote überhaupt, und warum zahlt dir da jemand Geld für dein E-Auto? Wir haben für dich zusammengetragen, was hinter der Treibhausgasminderungsquote steckt, warum sie existiert und was du als E-Auto-Fahrer und Elektroauto-Halter konkret davon hast. Kompakt, datenbasiert und einfach erklärt. Inhaltsverzeichnis Was bedeutet THG-Quote genau? Warum müssen Mineralölkonzerne eine Minderungspflicht erfüllen? Die gesetzliche Minderungspflicht Klimaschutz als Marktmechanismus Wie entsteht der Wert, den du verkaufen kannst? Die Rolle des Umweltbundesamts Vermittler als Zwischenhändler Wer kann die THG-Quote beantragen? Schritt für Schritt: So läuft der Prozess ab Was beeinflusst die Prämienhöhe? Welche Fahrzeuge sind beim THG-Quotenhandel berechtigt? E-Autos (PKW, Klasse M1) E-Motorräder, E-Roller und andere Fahrzeugklassen Ladepunktbetreiber So wählst du den richtigen Anbieter Worauf du bei der Anbieterauswahl achten solltest Leasingfahrzeuge und die THG-Quote Fazit Was bedeutet THG-Quote genau? THG steht für Treibhausgasminderungsquote — die Treibhausgasminderungs-Quote des deutschen Klimaschutzrechts. Der Name ist sperrig, die Idee dahinter einfach: Der Staat zwingt Unternehmen, die fossile Kraftstoffe verkaufen, einen Teil ihrer Emissionen auszugleichen. Konkret: Wer in Deutschland Benzin oder Diesel in Verkehr bringt, muss seit 2015 nachweisen, dass er einen wachsenden Anteil der CO₂-Emissionen reduziert. Gesetzliche Grundlage: § 37a BImSchG, ergänzt durch die 38. BImSchV. Was das Unternehmen mit dieser Pflicht macht, bleibt ihm überlassen: Biokraftstoffe beimischen oder Zertifikate aus dem THG-Quotenhandel kaufen. Genau dort kommen E-Auto-Halter ins Spiel. Wer ein E-Auto fährt, spart im Betrieb CO₂ ein — und diese Einsparung ist in Deutschland bares Geld wert. Das Instrument der Treibhausgasminderungsquote macht genau das möglich: Es schafft einen Markt, auf dem du mit deinem Elektroauto Geld verdienen kannst, ohne etwas extra tun zu müssen außer den Antrag zu stellen. Kurz gesagt: Die THG-Quote verbindet Elektroauto-Besitzer mit dem Emissionsausgleich der Industrie. Das E-Auto Geld — also die THG-Prämie — entsteht dabei aus zertifizierten CO₂-Einsparungen, die an Unternehmen verkauft werden. Warum müssen Mineralölkonzerne eine Minderungspflicht erfüllen? Die gesetzliche Minderungspflicht Die Mindestvorgabe liegt 2026 bei 12,1 Prozent CO₂-Einsparung pro Liter abgesetztem Kraftstoff. Schafft ein Unternehmen das nicht, zahlt es 600 Euro Strafe pro Tonne CO₂ — oder es kauft Zertifikate von denen, die nachweislich CO₂ eingespart haben. Mineralölunternehmen sind damit verpflichtet, entweder selbst in erneuerbare Energien zu investieren oder über den Quotenhandel Treibhausgasemissionen auszugleichen. E-Autos helfen dabei — und für E-Auto-Halter bedeutet das bares Geld aus der Treibhausgasminderungsquote. Vollelektrische Autos erzeugen im Betrieb keine direkten Emissionen. Der Strom gilt als anrechenbar. Je sauberer der Strommix, desto mehr CO₂-Einsparung lässt sich zertifizieren. Klimaschutz als Marktmechanismus Der Gesetzgeber hat mit der THG-Quote bewusst einen Markt geschaffen: Auf der einen Seite stehen Mineralölkonzerne mit Minderungspflicht, auf der anderen E-Auto-Besitzer mit zertifizierbaren Einsparungen. Das Instrument setzt auf wirtschaftliche Anreize statt auf reine Verbote. Klimaschutz durch Preissignale — ein Hintergrund, der erklärt, warum das Thema THG-Quote für E-Autos nicht verschwindet. Die gesetzliche Minderungspflicht steigt bis 2030 auf 25,1 Prozent. E-Autos und ihre Halter rücken damit als Lieferanten von CO₂-Einsparungen immer stärker in den Mittelpunkt. Wie entsteht der Wert, den du verkaufen kannst? Die Rolle des Umweltbundesamts Das Umweltbundesamt (UBA) prüft Anträge, berechnet die CO₂-Einsparung pro Fahrzeug und stellt Zertifikate aus. Grundlage: pauschalisierter Stromverbrauch je Fahrzeugklasse und die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen bei der Stromproduktion in Deutschland. Wie viel du gefahren bist oder welchen Stromanbieter du nutzt, spielt keine Rolle. Pro E-Auto der Klasse M1 wird ein standardisiertes Zertifikat ausgestellt, das eine definierte Menge CO₂-Einsparung repräsentiert — das Handelsobjekt im THG-Quotenhandel. Vermittler als Zwischenhändler Allerdings: Du machst das nicht direkt. Zwischen dir und dem Umweltbundesamt sitzt ein Anbieter — auch THG-Quoten-Vermarkter oder Vermittler genannt — der den Prozess abwickelt und dir einen Teil des Erlöses auszahlt. Diese Anbieter bündeln die Anträge vieler Elektroauto-Halter und verkaufen die Zertifikate gesammelt an quotenpflichtige Unternehmen. Die Differenz zwischen dem, was der Anbieter für die Zertifikate bekommt, und dem, was er dir als THG-Prämie auszahlt, ist seine Marge. Tipp: Nicht alle Anbieter zahlen gleich viel. Der Erlös, den du aus dem Verkauf der THG-Quote erhältst, hängt direkt von der Marge des Vermittlers ab. Vergleiche die Konditionen verschiedener Anbieter, bevor du unterschreibst. Was die THG-Prämie 2026 konkret bringt, hängt vom Marktpreis der Zertifikate und vom gewählten Anbieter ab. ADAC und Finanztip ordnen die Prämie als attraktiv ein, schwanken aber bewusst je nach Marktlage und Auszahlungsmodell des Anbieters. Wer konsequent beantragt, macht sein Elektroauto zur jährlichen Einnahmequelle. Wer kann die THG-Quote beantragen? Berechtigt ist, wer ein rein batteriebetriebenes E-Auto mit deutscher Straßenzulassung hält. Hybride zählen nicht — diese Autos fahren auch mit Benzin oder Diesel. Voraussetzungen für die THG-Quote im Überblick: Das Fahrzeug hat „Elektro” in Feld P.3 der Zulassungsbescheinigung Teil I oder den Schlüssel „0004” in Feld 10 Die Fahrzeugklasse M1 (PKW) ist in Feld J eingetragen Du bist als Halter eingetragen oder vom Halter bevollmächtigt Das Fahrzeug wurde noch nicht für das laufende Quotenjahr angemeldet Für Privatpersonen ist die Auszahlung der THG-Prämie steuerfrei. Autos im Betriebsvermögen machen die Prämie steuerpflichtig — Steuerberater fragen. Tipp: Die THG-Quote gilt für neue und bereits zugelassene E-Autos — egal ob gekauft, geleast oder finanziert. Schritt für Schritt: So läuft der Prozess ab Der Ablauf ist für dich als Elektroauto-Halter unkompliziert. Du brauchst nur wenige Minuten, die eigentliche Abwicklung läuft komplett über einen Anbieter: Anbieter auswählen und Konditionen vergleichen — Auszahlungsmodalität, Servicepauschale, Auszahlungszeitpunkt, AGB und Kündigungsfristen genau lesen Zulassungsbescheinigung Teil I hochladen — Foto oder Scan reicht aus Antrag einreichen — der Anbieter meldet dein Elektroauto als Vermittler beim Umweltbundesamt an UBA zertifiziert — Bearbeitungszeit liegt aktuell bei mehreren Monaten Auszahlung der THG-Prämie — nach erfolgreicher Zertifizierung überweist der Anbieter den Erlös Achtung — zwei Fristen, die du kennen musst: Die praktische Empfehlung für dich als Elektroauto-Besitzer: Reiche deinen Antrag bis Anfang November des laufenden Quotenjahres bei deinem Anbieter ein. So hat der Vermittler genug Puffer, um alles fristgerecht beim UBA einzureichen. Die gesetzliche UBA-Systemfrist: Der Gesamtprozess (Unternehmen → Umweltbundesamt) läuft bis zum 28. Februar des Folgejahres. Wer seinen Antrag beim Anbieter zu spät einreicht, riskiert, das Quotenjahr zu verpassen. Hol dir jetzt deine THG-Prämie fürs E-Auto Jetzt THG-Prämie sichern Was beeinflusst die Prämienhöhe? Rein rechnerisch hängt die THG-Prämie von drei Faktoren ab: Marktpreis der CO₂-Zertifikate: steigt mit der wachsenden Minderungspflicht der Unternehmen — bis 2030 auf 25,1 Prozent Marge des Vermarkters: variiert stark zwischen den verschiedenen Vermittlern und Plattformen Fahrzeugklasse: für Schwerlastfahrzeuge und Ladepunktbetreiber gelten andere Berechnungsgrundlagen als für E-Autos und PKW — der Erlös aus dem Quotenhandel fällt entsprechend anders aus. Unter den berechtigten Autos sind PKW (M1) die häufigste Gruppe Was keine Rolle spielt: wie viel du gefahren bist, welchen Stromanbieter du nutzt oder wann im Jahr du lädst. Die Auszahlung der THG-Prämie läuft pauschal pro E-Auto, nicht nach tatsächlichem Energieverbrauch. Bei wirkaufendeinethg.de liegt die Servicepauschale bei höchstens 10 Prozent. Vergleiche diesen Wert mit anderen Anbietern, bevor du dich entscheidest. Die Höhe der THG-Prämie schwankt außerdem je nach Marktsituation und Nachfrage der verpflichteten Unternehmen. Wer früh im Jahr seinen Antrag für das E-Auto stellt, sichert sich die zum Zeitpunkt der Zertifizierung gültigen Erlöse. Welche Fahrzeuge sind beim THG-Quotenhandel berechtigt? Nicht nur E-Autos profitieren vom THG-Quotenhandel. Berechtigt sind alle zulassungspflichtigen, vollelektrischen Autos und Fahrzeuge. E-Autos (PKW, Klasse M1) Das sind die häufigsten Anträge. Privatpersonen mit einem rein batteriebetriebenen Elektroauto stellen den Großteil. Plug-in-Hybride sind seit 2026 endgültig ausgeschlossen, da diese Autos auch mit fossilem Kraftstoff betrieben werden können. Entscheidend ist der Eintrag in der Zulassungsbescheinigung Teil I — steht dort „Elektro” in Feld P.3 oder der Schlüssel „0004” in Feld 10, ist dein Elektroauto dabei. E-Motorräder, E-Roller und andere Fahrzeugklassen E-Motorräder ab 45 km/h (L3e, L4e, L5e, L7e) können ebenfalls am THG-Quotenhandel teilnehmen — ebenso E-Transporter (N1–N3) und E-Busse (M3). Auch hier gibt es Geld: eine jährliche Auszahlung der THG-Prämie je nach Klasse. E-Roller unterhalb der Zulassungspflicht (L1e, L2e, L6e) sind ausgeschlossen. Ladepunktbetreiber Wer eine öffentliche oder halb-öffentliche Ladeinfrastruktur betreibt, kann die durchgeleitete Energie ebenfalls in den Quotenhandel einbringen. Für gewerbliche Ladepunktbetreiber gelten eigene Regelungen und höhere Volumen. Das E-Auto Geld verdienen über Ladepunkte funktioniert anders als bei privaten Autos — eigene Voraussetzungen, höhere Prämien. So wählst du den richtigen Anbieter Der gesetzliche Rahmen ist klar geregelt — was stark variiert, sind die Konditionen der einzelnen Anbieter. Nicht jeder zahlt gleich viel, und nicht jede Plattform kommuniziert transparent. Worauf du bei der Anbieterauswahl achten solltest Diese Punkte helfen dir, die Angebote seriöser Anbieter zu erkennen: AGB lesen: Achte auf Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen. Manche Plattformen binden dich automatisch für mehrere Jahre — wichtig zu wissen, bevor du unterschreibst Servicepauschale transparent: Der Anteil, den der Vermarkter als Gebühr einbehält, sollte klar ausgewiesen sein, bevor du den Vertrag abschließt Nutzerbewertungen prüfen: Portale wie Trustpilot sind ein hilfreicher Hintergrund — Erfahrungen anderer Elektroauto-Besitzer zeigen, wie zuverlässig eine Plattform bei Auszahlung und Kommunikation ist Auszahlungsmodell verstehen: Wird der Erlös direkt nach Zertifizierung überwiesen? Oder gibt es Wartezeiten? Die Höhe der THG-Prämie ist das eine — wann die Auszahlung der THG-Prämie tatsächlich erfolgt, das andere Tipp: Einnahmen aus der THG-Quote sind für Privatpersonen steuerfrei. Elektroauto-Besitzer im betrieblichen Kontext sollten die steuerliche Behandlung mit ihrem Steuerberater klären. Bei wirkaufendeinethg.de sind die Konditionen vor der Anmeldung vollständig einsehbar. Die Servicepauschale liegt bei höchstens 10 Prozent — ein Wert, den du beim Vergleich der Angebote anderer Anbieter als Referenz nutzen kannst. Leasingfahrzeuge und die THG-Quote Ein häufig übersehener Punkt: Auch E-Autos, die geleast oder finanziert sind, können grundsätzlich am THG-Quotenhandel teilnehmen. Die THG-Quote kann für neue und bereits zugelassene E-Autos beantragt werden, unabhängig davon, ob du das Auto kaufst, least oder finanzierst. Allerdings kommt es beim Leasing auf den Vertrag an. Formal ist der Halter antragsberechtigt — beim Leasing ist das in der Regel der Leasinggeber, nicht der Fahrzeugnutzer. Was das für dich bedeutet: Manche Leasinggeber haben eigene Vereinbarungen mit THG-Vermarktern und beanspruchen das Zertifikat für ihre E-Autos selbst Manche Leasinggeber übertragen die Berechtigung an den Nutzer — dann kannst du selbst Geld verdienen Beim Leasingvertragsabschluss nachfragen: Wer beantragt die THG-Quote für das E-Auto — und wer bekommt die Auszahlung der Prämie? Wer das vorab klärt, vermeidet, dass der Erlös aus der THG-Quote anderswo landet. Fazit Die THG-Quote ist kein Geschenk des Staates — sie ist ein Marktmechanismus. Mineralölkonzerne brauchen CO₂-Einspar-Nachweise, E-Auto-Halter können diese liefern. Was dabei rauskommt, hängt vom Marktpreis der Zertifikate und vom Anbieter ab, den du als Vermittler wählst. Wenn du ein Elektroauto hältst und die THG-Prämie noch nicht beantragt hast: Der Aufwand ist gering. Ein Foto der Zulassungsbescheinigung Teil I, wenige Minuten Formular, und du machst mit deinem Elektroauto Geld verdienen. Wichtig: Antrag frühzeitig vor Anfang November einreichen — so hat dein Anbieter ausreichend Puffer, bevor die gesetzliche UBA-Systemfrist am 28. Februar des Folgejahres greift. Welcher Anbieter aktuell transparente Konditionen bietet und welche Auszahlung du erwarten kannst? Entdecke die echten Fakten direkt auf wirkaufendeinethg.de. Häufige Fragen zur THG-Quote Was versteht man unter der THG-Quote? Wer fragt, was die THG-Quote ist, bekommt die Kurzantwort: ein klimapolitisches Instrument in Deutschland, das Mineralölunternehmen verpflichtet, CO₂-Emissionen aus dem Kraftstoffverkehr auszugleichen. Elektroauto-Halter können die CO₂-Einsparungen ihres Elektroautos beim Umweltbundesamt zertifizieren lassen und die Zertifikate über Vermarkter verkaufen. Die Vergütung nennt sich THG-Prämie – Geld verdienen mit deinem Elektroauto, ohne etwas extra fahren zu müssen. Wer hat Anspruch auf die THG-Prämie? Anspruch haben Besitzer und Halter von rein batteriebetriebenen Elektroautos und anderen E-Fahrzeugen mit deutscher Straßenzulassung – Privatpersonen wie Unternehmen. Plug-in-Hybride sind ausgeschlossen. Auch zulassungspflichtige E-Motorräder, E-Transporter und E-Busse sind antragsberechtigt. Pro Elektroauto und Quotenjahr darf die THG-Quote nur einmal beantragt werden. Wer mehrere Elektroautos hält, verdient entsprechend mehrfach. Wie hoch ist derzeit die THG-Quote? Die Minderungspflicht liegt 2026 laut zoll.de bei 12,1 Prozent CO₂-Einsparung pro Liter abgesetztem Kraftstoff. Bis 2030 steigt die THG-Quote auf 25,1 Prozent. Die Höhe der THG-Prämie, die du als Elektroauto-Besitzer im Gegenzug bekommst, hängt vom Marktpreis der Zertifikate und vom gewählten Anbieter ab. Ist die THG-Quote vertrauenswürdig? Ja – der Rahmen ist gesetzlich geregelt nach § 37a BImSchG, die Zertifizierung läuft über das staatliche Umweltbundesamt. Was variiert, ist die Seriosität der Plattformen und Vermarkter. Als Elektroauto-Fahrer solltest du auf transparente Servicepauschalen, klare Kündigungsfristen und nachvollziehbare Auszahlungsmodalitäten achten. Trustpilot-Bewertungen anderer Elektroauto-Besitzer geben dabei einen guten ersten Blick. --- ## Beste Elektroautos 2026 im Vergleich: Modelle, Reichweite & Preise URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/04/28/beste-elektroautos-2026/ Veröffentlicht: 2026-04-28 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Welche E-Autos 2026 wirklich überzeugen: Vergleich von Reichweite, Ladeleistung, Preis und Alltagstauglichkeit über alle Klassen hinweg. Die besten Elektroautos 2026 zeigen, wie stark sich die Elektromobilität in den letzten Jahren entwickelt hat. Ein E-Auto ist heute nicht mehr nur eine Alternative für Technikfans, sondern für viele Käufer eine echte Option im Alltag. Die Auswahl an Modellen ist größer geworden, die Preise entwickeln sich in vielen Segmenten attraktiver, und auch die Reichweite moderner Fahrzeuge reicht inzwischen für deutlich mehr als nur Stadtverkehr. Gleichzeitig ist der Markt unübersichtlicher geworden. Zwischen Elektro-Kleinwagen, Mittelklasse, SUV, Kombi, Premium-Fahrzeug und Performance-Modell gibt es große Unterschiede. Wer heute ein Elektroauto kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Kaufpreis achten, sondern auf das gesamte Preis-Leistungs-Verhältnis. Dazu gehören Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Akku, laufende Kosten, Software, Alltagstauglichkeit und langfristiger Wertverlust. Wer ein E-Auto besitzt, kann zusätzlich jährlich von der THG-Quote profitieren und so die Gesamtkosten weiter senken. Dieser Artikel gibt dir einen strukturierten Überblick über die besten E-Autos, ordnet wichtige Modelle ein und zeigt dir, worauf du beim Vergleich wirklich achten solltest. Inhaltsverzeichnis Warum sich ein E-Auto 2026 mehr denn je lohnt Die echten Kosten eines Elektroautos im Alltag THG-Prämie als zusätzlicher finanzieller Vorteil Nachhaltigkeit und CO₂-Bilanz Reichweite moderner Elektroautos im Vergleich Laden und Ladegeschwindigkeit Die besten Elektroautos nach Kategorien Elektro-Kleinwagen und Stadtflitzer Mittelklasse als wichtigstes Segment Tesla Model Y und Tesla Model 3 Hyundai IONIQ und Kia EV6 für Langstrecken Mercedes, BMW und Premium-Elektroautos Skoda Elroq und Preis-Leistungs-Verhältnis Performance-Elektroautos und Fahrspaß Gebrauchtwagen und State of Health Kauf oder Leasing eines Elektroautos Welches Elektroauto eignet sich für die Stadt Welches Elektroauto eignet sich für die Autobahn Welches Elektroauto hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis Welches Elektroauto ist das beste für Einsteiger Welches Elektroauto bietet die beste Reichweite Welches Elektroauto ist aktuell besonders beliebt Werden E-Autos 2026 billiger Fazit zu den besten Elektroautos 2026 Warum sich ein E-Auto 2026 mehr denn je lohnt Ein E-Auto lohnt sich 2026 vor allem deshalb, weil sich viele frühere Schwächen deutlich reduziert haben. Die Reichweite ist gestiegen, das Laden ist schneller geworden, und die Preise sind in einigen Kategorien spürbar attraktiver. Besonders wichtig ist, dass 2026 immer mehr Modelle unter 30.000 Euro auf den Markt kommen. Dadurch wird Elektromobilität für Käufer interessant, die bisher wegen des hohen Kaufpreises gezögert haben. Auch die neue E-Auto-Förderung spielt eine Rolle. Seit dem 1. Januar 2026 gibt es in Deutschland eine Förderung von bis zu 6.000 Euro, die teilweise sozial gestaffelt ist. Dadurch kann sich der Einstiegspreis für bestimmte Käufergruppen reduzieren. Entscheidend bleibt aber, dass nicht allein die Förderung ein Elektroauto attraktiv macht, sondern die Kombination aus niedrigen Betriebskosten, geringerer Wartung und besserer Alltagstauglichkeit. Im Alltag überzeugt ein Elektroauto vor allem durch leises Fahren, direktes Ansprechverhalten und einfache Bedienung. Gerade in der Stadt ist der elektrische Antrieb angenehm, weil häufiges Anfahren und Bremsen effizienter funktioniert als bei vielen Verbrennern. Auf der Autobahn kommt es dagegen stärker auf Reichweite, Ladeleistung und Effizienz bei höheren km/h-Werten an. Die echten Kosten eines Elektroautos im Alltag Viele Käufer vergleichen beim Auto zuerst den Kaufpreis. Das ist verständlich, aber beim Elektroauto zu kurz gedacht. Die Gesamtkosten eines Elektroautos, auch bekannt als Total Cost of Ownership, umfassen nicht nur den Kaufpreis, sondern auch laufende Kosten wie Versicherung, Wartung und Stromverbrauch. Erst dieser Blick zeigt, ob ein Fahrzeug langfristig wirklich günstig ist. Die Kosten für das Laden eines Elektroautos zu Hause liegen in Deutschland im Durchschnitt bei etwa 32 Cent pro kWh. An öffentlichen Ladesäulen können die Preise dagegen zwischen 39 und 79 Cent pro kWh variieren. Wer regelmäßig zu Hause laden kann, fährt deshalb oft deutlich günstiger als jemand, der überwiegend öffentliche Ladestationen nutzt. Das AC-Laden zu Hause ist zwar langsamer, im Alltag aber meist völlig ausreichend, weil das Fahrzeug über Nacht geladen werden kann. KI-generiertes Bild Ein weiterer Vorteil liegt bei den Unterhaltskosten. Elektroautos benötigen in der Regel weniger Wartung als Verbrenner, weil weniger bewegliche Teile vorhanden sind. Es gibt keinen Ölwechsel, weniger klassische Verschleißteile im Antrieb und häufig geringeren Aufwand bei regelmäßigen Services. Außerdem sind viele Elektrofahrzeuge von der Kfz-Steuer befreit. Dadurch verbessert sich das Preis-Leistungs-Verhältnis über mehrere Jahre oft deutlich. THG-Prämie als zusätzlicher finanzieller Vorteil Ein Punkt, der beim Vergleich der besten E-Autos häufig unterschätzt wird, ist die THG-Prämie. Halterinnen und Halter reiner Elektrofahrzeuge können einmal jährlich ihre zertifizierten CO₂-Einsparungen als THG-Quote verkaufen. Dadurch entsteht ein zusätzlicher finanzieller Vorteil, der die laufenden Kosten senken kann. Die THG-Prämie ermöglicht es Elektrofahrzeug-Besitzern, durch den Verkauf ihrer CO₂-Einsparungen Geld zu erhalten. Die Beantragung der THG-Quote erfolgt in der Regel über spezialisierte Plattformen, die den Prozess beim Umweltbundesamt abwickeln. Für den Leser ist wichtig: Das ist kein theoretischer Vorteil, sondern eine konkrete Möglichkeit, die jährliche Kostenstruktur eines E-Autos zu verbessern. Wenn du bereits ein Elektroauto besitzt oder 2026 ein Modell kaufen möchtest, solltest du die THG-Prämie direkt mitdenken. Sie verändert selten allein die Kaufentscheidung, macht aber das Gesamtpaket wirtschaftlich attraktiver. Hol dir deine THG-Prämie fürs E-Auto 2026 Jetzt THG-Prämie sichern Nachhaltigkeit und CO₂-Bilanz Elektroautos haben während des Fahrens keine CO₂-Emissionen. Das macht sie im Betrieb deutlich sauberer als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Trotzdem sollte man die Nachhaltigkeit nicht nur am Auspuff messen, denn bei einem Elektroauto entstehen Emissionen vor allem bei der Produktion, insbesondere beim Akku. Die CO₂-Bilanz eines Elektroautos verbessert sich erheblich, wenn es mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen geladen wird. Wer also zu Hause mit Ökostrom lädt oder eine Photovoltaikanlage nutzt, verbessert die Nachhaltigkeit seines Fahrzeugs deutlich. Ab einer Fahrleistung von etwa 45.000 bis 60.000 Kilometern hat ein Elektroauto im Vergleich zu einem Verbrenner in vielen Fällen eine bessere CO₂-Bilanz. Für Käufer bedeutet das: Je länger du dein Elektroauto nutzt und je sauberer der Strom ist, desto stärker zahlt sich der elektrische Antrieb ökologisch aus. Gerade im Alltag, bei regelmäßigen Pendelstrecken und häufigem Stadtverkehr, kann ein E-Auto deshalb eine nachhaltigere Wahl sein. Reichweite moderner Elektroautos im Vergleich Die Reichweite ist eines der wichtigsten Kriterien beim Vergleich der besten E-Autos. Viele Käufer haben noch immer Sorge, dass ein Elektroauto im Alltag nicht weit genug kommt. Diese Sorge ist bei vielen modernen Modellen deutlich weniger relevant als früher. Inzwischen gibt es zahlreiche Fahrzeuge mit 400 bis 600 Kilometern Reichweite, und einige Premium-Modelle liegen noch darüber. Der Mercedes-Benz EQS bleibt mit einer Netto-Batterie von 122 kWh und Reichweiten bis zu 720 km nach WLTP eine Referenz in der Oberklasse. Noch stärker positioniert sich der Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive, der unter realistischen Testbedingungen eine Reichweite von 740 Kilometern erreichen kann. Damit zeigt Mercedes, dass große Reichweite nicht mehr nur ein theoretisches Versprechen ist. Für die meisten Käufer ist aber nicht die maximale Reichweite entscheidend, sondern die passende Reichweite zum eigenen Alltag. Wer hauptsächlich in der Stadt unterwegs ist, braucht kein 700-Kilometer-Fahrzeug. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder beruflich viel auf der Autobahn unterwegs ist, sollte dagegen auf Reichweite, Effizienz und Ladeleistung achten. Laden und Ladegeschwindigkeit KI-generiertes Bild Die Ladegeschwindigkeit eines Elektroautos hängt stark davon ab, wo und wie geladen wird. Zu Hause über eine Wallbox ist die Geschwindigkeit weniger entscheidend, weil das Auto meist über mehrere Stunden steht. Beim Schnellladen an öffentlichen Stationen ist eine hohe Ladeleistung dagegen wichtig, weil sie direkt beeinflusst, wie lang die Pause auf Reisen dauert. KI-generiertes Bild Modelle mit 800-Volt-Systemen sind besonders gefragt, da sie in kurzer Zeit viel Energie aufnehmen können. Moderne Elektroautos können in der Regel in weniger als 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgeladen werden, wenn sie über ein 800-Volt-System verfügen. Der Hyundai IONIQ 5 und der Kia EV6 zählen deshalb zu den besten Elektroautos für Langstreckenfahrten, weil sie dank ihrer 800-Volt-Technik in etwa 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden können. Der BMW iX3 setzt mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW neue Maßstäbe für schnelles Reisen. Für Fahrer, die häufig lange Strecken zurücklegen, ist das ein großer Vorteil. Wer hingegen vor allem im Alltag unterwegs ist und überwiegend zu Hause lädt, sollte die Ladeleistung nicht überbewerten. Dann sind Stromverbrauch, Reichweite und Preis-Leistungs-Verhältnis oft wichtiger. Die besten Elektroautos nach Kategorien Der Markt ist 2026 so breit, dass ein einzelnes bestes Elektroauto kaum sinnvoll zu bestimmen ist. Die besten E-Autos unterscheiden sich je nach Einsatzzweck. Ein günstiger Stadtflitzer erfüllt andere Anforderungen als ein Familien-SUV, ein Langstreckenfahrzeug oder ein Premium-Modell. Deshalb ist es sinnvoll, die Modelle nach Kategorien zu betrachten. In der Stadt zählen kompakte Abmessungen, niedrige Preise und einfache Bedienung. In der Mittelklasse zählen Reichweite, Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis. Auf der Autobahn sind Ladeleistung, Effizienz und Fahrkomfort entscheidend. Im Premium-Segment spielen Design, Leistung, Ausstattung und Technik eine größere Rolle. Elektro-Kleinwagen und Stadtflitzer Für die Stadt sind kleine Elektroautos besonders attraktiv. Modelle wie der Dacia Spring, der Citroen E-C3, der BYD Dolphin Surf oder der Leapmotor T03 richten sich an Käufer, die ein günstiges E-Auto für kurze Strecken suchen. Der Dacia Spring bleibt auch 2026 die erste Wahl für Puristen, bei denen das Budget an erster Stelle steht. KI-generiertes Bild Der Citroen E-C3 ist interessant, weil er mehr Komfort bietet als viele sehr einfache Kleinstwagen und trotzdem preislich attraktiv bleibt. Der BYD Dolphin Surf spricht Käufer an, die ein modernes Design und solide Technik zu niedrigen Preisen suchen. Der Leapmotor T03 erweitert das Angebot im Einstiegssegment und zeigt, dass neue Automarken zunehmend Druck auf etablierte Hersteller ausüben. Ein Elektro-Kleinwagen ist nicht für jeden geeignet, aber im urbanen Alltag oft sehr sinnvoll. Wer selten lange Strecken fährt, keinen großen Kofferraum braucht und niedrige Kosten priorisiert, bekommt in dieser Kategorie ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mittelklasse als wichtigstes Segment Die Mittelklasse ist 2026 vermutlich die wichtigste Kategorie für Käufer, die ein Elektroauto als Hauptfahrzeug nutzen möchten. Hier treffen Alltagstauglichkeit, Reichweite, Komfort und Preise am stärksten aufeinander. Besonders VW ist in dieser Kategorie stark vertreten. KI-generiertes Bild Der VW ID.3 gilt als der Golf der Elektroautos und bietet ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere als Gebrauchtwagen. Der VW ID.4 bietet mehr Platz und eignet sich besser für Familien oder Fahrer, die ein höheres Fahrzeug bevorzugen. Der VW ID.7 wiederum ist das komfortablere Modell für längere Strecken und überzeugt mit mehr Reichweite und einem erwachseneren Fahrgefühl. Die VW-ID-Reihe zeigt, wie breit ein Hersteller heute unterschiedliche Zielgruppen bedienen kann. Der VW ID.3 richtet sich an Käufer, die ein kompaktes E-Auto suchen. Der ID.4 ist stärker auf SUV-Käufer ausgerichtet. Der VW ID.7 spricht Fahrer an, die ein komfortables Auto für lange Reisen und den Alltag suchen. Tesla Model Y und Tesla Model 3 KI-generiertes Bild Tesla bleibt auch 2026 eine der wichtigsten Marken im Markt. Das Tesla Model Y gehört weiterhin zu den meistverkauften Modellen in Europa. Der Erfolg kommt nicht nur durch Reichweite und Leistung, sondern vor allem durch die exzellente Software-Integration und das Supercharger-Netzwerk. Das Model Y ist für viele Käufer interessant, weil es viel Platz, gute Reichweite und eine sehr einfache Ladeplanung bietet. Das Tesla Model 3 ist dagegen die sportlichere und effizientere Alternative für Fahrer, die kein SUV benötigen. Beide Modelle profitieren von Over-the-air-Updates, wodurch Funktionen und Software auch nach dem Kauf verbessert werden können. Im Vergleich zu vielen klassischen Automarken wirkt Tesla weiterhin besonders stark bei digitaler Bedienung, Navigation und Ladeinfrastruktur. Wer dagegen mehr Wert auf klassische Verarbeitung, Händlernetz und vertraute Bedienung legt, findet bei VW, Hyundai, BMW oder Mercedes ebenfalls starke Alternativen. Hyundai IONIQ und Kia EV6 für Langstrecken Der Hyundai IONIQ 5 gehört zu den besten E-Autos für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken zurücklegen. Die Kombination aus 800-Volt-Technik, schnellem Laden und großzügigem Innenraum macht ihn besonders attraktiv. Der Kia EV6 nutzt eine ähnliche technische Basis und überzeugt ebenfalls mit hoher Ladeleistung und guter Reichweite. Für Langstrecken ist nicht nur die maximale Reichweite entscheidend. Viel wichtiger ist, wie schnell ein Fahrzeug wieder Energie nachladen kann. Wenn ein Auto in etwa 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent lädt, verändert das die Reiseplanung deutlich. Dann reicht eine kurze Pause, um wieder mehrere hundert Kilometer weiterfahren zu können. Hyundai zeigt mit dem IONIQ, dass Elektromobilität nicht nur für die Stadt geeignet ist. Gleichzeitig erweitert der Hyundai Inster das Angebot im Bereich Kleinstwagen. Der Inster ist für Käufer interessant, die ein kompaktes E-Auto für den Alltag suchen, aber nicht auf moderne Technik verzichten möchten. Mercedes, BMW und Premium-Elektroautos KI-generiertes Bild Im Premium-Segment setzen Mercedes und BMW weiterhin Maßstäbe. Mercedes positioniert den EQS als Referenz für Reichweite, Komfort und luxuriöse Ausstattung. Der EQS zeigt, wie weit Elektroautos in der Oberklasse gekommen sind und wie stark Technik, Design und Effizienz zusammenspielen können. KI-generiertes Bild BMW konzentriert sich stärker auf Fahrdynamik, Leistung und ein vertrautes Fahrerlebnis. Modelle wie der BMW iX3 zeigen, dass BMW den Elektroantrieb zunehmend souverän in die eigene Markenwelt integriert. Auch bei der Ladeleistung setzt BMW wichtige Akzente. Audi bleibt mit der e-tron-Reihe relevant, vor allem für Käufer, die Premium-Design, hohe Verarbeitungsqualität und ein vertrautes Markenbild suchen. Ein e-tron ist nicht zwingend die günstigste Wahl, kann aber für Käufer interessant sein, die Wert auf Komfort, Ausstattung und Markenimage legen. KI-generiertes Bild Skoda Elroq und Preis-Leistungs-Verhältnis Der Skoda Elroq wurde zum German Car of the Year 2026 gewählt und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis mit Alltagstauglichkeit und schneller Ladeleistung. Für viele Käufer ist genau diese Mischung entscheidend, weil ein Elektroauto nicht nur technisch beeindrucken, sondern im Alltag funktionieren muss. Skoda positioniert sich traditionell als Marke mit viel Nutzwert, solidem Raumangebot und fairen Preisen. Der Elroq passt genau in diese Logik. Wer ein modernes E-Auto sucht, aber nicht den Premium-Aufpreis zahlen möchte, sollte dieses Modell im Vergleich berücksichtigen. Gerade im Wettbewerb mit VW-ID-Modellen ist Skoda spannend, weil die Technik oft ähnlich ist, das Angebot aber anders kalkuliert sein kann. Für Käufer lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf Preise, Ausstattung und Lieferzeiten. Performance-Elektroautos und Fahrspaß Nicht jedes Elektroauto ist nur auf Effizienz ausgelegt. Der Hyundai IONIQ 5 N wird oft als eines der besten Performance-Elektroautos gelobt, weil er Fahrspaß durch simulierte Schaltvorgänge und Sound besonders emotional inszeniert. Das zeigt, dass Elektromobilität nicht zwangsläufig steril oder langweilig sein muss. Performance-Modelle sprechen Käufer an, die nicht nur niedrige Kosten und Reichweite suchen, sondern auch Leistung und Fahrgefühl. Elektroautos liefern ihr Drehmoment sofort, was zu sehr direkter Beschleunigung führt. Hohe km/h-Werte sind dabei weniger entscheidend als die Art, wie ein Fahrzeug seine Leistung abgibt. Für den Alltag ist ein Performance-Modell selten notwendig. Wer aber Fahrspaß sucht und trotzdem elektrisch fahren möchte, findet 2026 mehr Auswahl als je zuvor. Gebrauchtwagen und State of Health Beim Gebrauchtkauf eines Elektroautos ist der Akku der wichtigste Prüfpunkt. Die Restkapazität der Batterie, auch State of Health genannt, ist ein entscheidender Faktor, weil sie die verbleibende Lebensdauer und Effizienz der Batterie anzeigt. Ein gebrauchtes E-Auto kann ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, wenn der Akku in gutem Zustand ist. Besonders der VW ID.3 gilt als interessante Gebrauchtwagen-Option, weil er als Golf der Elektroautos eine breite Zielgruppe anspricht und inzwischen häufiger auf dem Gebrauchtmarkt verfügbar ist. Käufer sollten beim Gebrauchtwagen nicht nur auf Kilometerstand und Ausstattung achten, sondern auch auf Ladehistorie, Garantie und Batterieprotokoll. Ein günstiger Preis hilft wenig, wenn die Akku-Gesundheit deutlich schlechter ist als erwartet. Kauf oder Leasing eines Elektroautos Die Frage nach Kauf oder Leasing hängt stark vom Nutzungsprofil ab. Wer ein Elektroauto langfristig fahren möchte und die Gesamtkosten über viele Jahre betrachtet, kann mit einem Kauf gut fahren. Wer dagegen flexibel bleiben möchte und regelmäßig neue Modelle testen will, findet im Leasing eine attraktive Option. Leasing ist besonders interessant, weil sich die Technik schnell weiterentwickelt. Neue Modelle bieten oft bessere Reichweite, schnellere Ladeleistung und modernere Software. Der Kauf ist dagegen sinnvoller, wenn du das Auto lange nutzen möchtest und Wert auf Eigentum legst. Entscheidend ist nicht, ob Kauf oder Leasing grundsätzlich besser ist, sondern welche Option zu deinem Alltag, deinem Budget und deiner geplanten Nutzungsdauer passt. Welches Elektroauto eignet sich für die Stadt Für die Stadt eignen sich vor allem kompakte Modelle mit niedrigen Kosten und guter Übersichtlichkeit. Ein Stadtflitzer muss keine riesige Reichweite bieten, sondern im Alltag effizient, wendig und bezahlbar sein. Der Citroen E-C3, der BYD Dolphin Surf, der Dacia Spring und der Leapmotor T03 sind gute Beispiele für diese Kategorie. Sie bieten genug Reichweite für tägliche Wege, geringe Preise und einen niedrigen Aufwand im Betrieb. Welches Elektroauto eignet sich für die Autobahn Für die Autobahn sind Reichweite, Ladeleistung und Komfort entscheidend. Modelle wie das Tesla Model Y, der VW ID.7, der Hyundai IONIQ 5, der Kia EV6 oder Premium-Fahrzeuge von Mercedes und BMW sind hier deutlich stärker als einfache Stadtflitzer. Wer regelmäßig lange Reisen fährt, sollte nicht nur auf WLTP-Werte achten, sondern auch auf Verbrauch bei hohen km/h-Geschwindigkeiten. Gerade auf der Autobahn kann die reale Reichweite deutlich sinken. Welches Elektroauto hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hängt stark von der Kategorie ab. Im Einstiegssegment überzeugen Modelle wie Citroen E-C3, BYD Dolphin Surf oder Dacia Spring. In der Mittelklasse sind VW ID.3, VW ID.4, VW ID.7 und der Skoda Elroq besonders interessant. Wer ein ausgewogenes E-Auto sucht, sollte nicht nur den niedrigsten Preis wählen, sondern prüfen, wie viel Reichweite, Technik, Ausstattung und Garantie im Angebot enthalten sind. Welches Elektroauto ist das beste für Einsteiger Für Einsteiger ist ein Elektroauto ideal, wenn es einfach zu bedienen ist, keine komplizierte Ladeplanung erfordert und im Alltag wenig Aufwand verursacht. Der Hyundai Inster, der Citroen E-C3 und der BYD Dolphin Surf sind gute Beispiele für Fahrzeuge, die Elektromobilität zugänglich machen. Einsteiger sollten besonders darauf achten, ob zu Hause geladen werden kann. Wenn eine Wallbox vorhanden ist, wird der Alltag mit einem E-Auto deutlich einfacher. Welches Elektroauto bietet die beste Reichweite Die beste Reichweite bieten 2026 vor allem Mercedes-Modelle. Der Mercedes-Benz EQS bleibt mit bis zu 720 km nach WLTP eine Referenz, während der Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive unter realistischen Testbedingungen bis zu 740 Kilometer erreichen kann. Für die meisten Käufer ist jedoch nicht nur die maximale Reichweite entscheidend. Viel wichtiger ist die Kombination aus Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Effizienz im Alltag. Welches Elektroauto ist aktuell besonders beliebt Das Tesla Model Y bleibt eines der meistverkauften Modelle in Europa. Auch VW-ID-Modelle sind stark gefragt, weil sie verschiedene Fahrzeugklassen abdecken und für viele Käufer vertrauter wirken als neue Automarken. Beliebtheit entsteht nicht nur durch technische Daten, sondern durch Vertrauen, Software, Ladeinfrastruktur, Preise und Alltagstauglichkeit. Deshalb können mehrere Modelle gleichzeitig zu den besten E-Autos gehören. Werden E-Autos 2026 billiger Ja, in vielen Segmenten werden E-Autos 2026 günstiger oder bieten zumindest mehr Leistung fürs Geld. Besonders unter 30.000 Euro kommen neue Modelle auf den Markt, wodurch der Einstieg in die Elektromobilität leichter wird. Gleichzeitig bleiben Premium-Modelle teuer, weil Reichweite, Akku-Größe, Ausstattung und Leistung ihren Preis haben. Die entscheidende Entwicklung ist deshalb nicht, dass jedes Elektroauto billiger wird, sondern dass das Angebot breiter und das Preis-Leistungs-Verhältnis besser wird. Fazit zu den besten Elektroautos 2026 Der Markt für Elektroautos ist 2026 so breit wie nie zuvor. Für fast jeden Bedarf gibt es ein passendes Modell, vom günstigen Stadtflitzer über die Mittelklasse bis zum Premium-Fahrzeug. Die besten E-Autos überzeugen nicht nur durch Reichweite, sondern durch ein Gesamtpaket aus Preis, Technik, Ladeleistung, Alltagstauglichkeit und laufenden Kosten. Wer ein Elektroauto kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur nach dem einen besten Modell suchen. Sinnvoller ist es, zuerst den eigenen Alltag zu analysieren. Fährst du vor allem in der Stadt, brauchst du ein anderes Auto als jemand, der regelmäßig auf der Autobahn unterwegs ist. Wer häufig lange Reisen fährt, sollte stärker auf Reichweite und Schnellladeleistung achten. Wer ein begrenztes Budget hat, findet inzwischen attraktive Einstiegsmodelle. Insgesamt spricht 2026 sehr viel für den Umstieg auf Elektromobilität. Die Preise werden attraktiver, die Auswahl wächst, die Technik verbessert sich und zusätzliche Vorteile wie Förderung und THG-Prämie verbessern die Wirtschaftlichkeit. Häufige Fragen zu Elektroautos 2026 Lohnt es sich im Jahr 2026 noch ein Elektroauto zu kaufen? Ja, ein Elektroauto lohnt sich 2026 in vielen Fällen, weil die Reichweite steigt, die Preise attraktiver werden und die laufenden Kosten häufig niedriger sind als bei einem Verbrenner. Besonders wer zu Hause laden kann und die THG-Prämie nutzt, verbessert die Wirtschaftlichkeit deutlich. Welches Auto sollte man sich 2026 kaufen? Das passende Auto hängt vom Alltag ab. Für die Stadt reichen kompakte Modelle wie Citroen E-C3, BYD Dolphin Surf oder Hyundai Inster. Für längere Strecken sind Tesla Model Y, VW ID.7, Hyundai IONIQ 5 oder Kia EV6 stärker. Wer Premium-Komfort sucht, sollte Mercedes EQS, BMW Modelle oder e-tron Fahrzeuge prüfen. Welches ist zurzeit das beste Elektroauto? Das eine beste Elektroauto gibt es nicht. Das Tesla Model Y ist besonders stark bei Software und Ladeinfrastruktur, der VW ID.7 überzeugt in der Mittelklasse, der Hyundai IONIQ 5 punktet beim Schnellladen, und der Mercedes EQS bleibt eine Referenz bei Komfort und Reichweite. Werden E-Autos 2026 billiger? E-Autos werden 2026 vor allem im Einstiegssegment günstiger, weil mehr Modelle unter 30.000 Euro verfügbar werden. Gleichzeitig verbessert sich in vielen Segmenten das Preis-Leistungs-Verhältnis, da Käufer mehr Reichweite, bessere Technik und bessere Ausstattung für ihr Geld bekommen. Wie viel Reichweite haben die besten E-Autos 2026? Die größte Reichweite bieten 2026 Mercedes-Modelle. Der EQS schafft bis zu 720 km nach WLTP, der CLA Coupé 250+ EQ Progressive sogar bis zu 740 km unter realistischen Testbedingungen. Im Mainstream sind 400 bis 600 km Standard. Wie schnell laden die besten Elektroautos 2026? Modelle mit 800-Volt-Technik wie der Hyundai IONIQ 5 oder Kia EV6 laden in etwa 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Der BMW iX3 setzt mit bis zu 400 kW Ladeleistung neue Maßstäbe. --- ## Ladeinfrastruktur Mehrparteienhaus Förderung 2026: Bis zu 2.000 € sichern URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/04/20/ladeinfrastruktur-mehrparteienhaus-foerderung-2026/ Veröffentlicht: 2026-04-20 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Neue Förderung 2026: Bis zu 2.000 Euro für Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus. Erfahre, wer profitieren kann und wie sich das auf dein E-Auto auswirkt. KI-generiertes Bild Die Förderung für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern im Jahr 2026 ist ein zentraler Baustein der Strategie der Bundesregierung, um den Ausbau der E-Mobilität weiter voranzutreiben. Das Bundesministerium für Verkehr stellt dafür ein Fördervolumen von insgesamt 500 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, den Zugang zu Ladeinfrastruktur zu verbessern und den Umstieg auf E-Autos für mehr Menschen im Alltag zu ermöglichen. Viele E-Auto-Fahrer und zukünftige Käufer suchen gezielt nach dem Thema Ladeinfrastruktur Mehrparteienhaus Förderung 2026, da gerade in Mehrfamilienhäusern die fehlende Lademöglichkeit lange ein entscheidender Engpass war. Neben dem Zuschuss für den Ausbau der Ladeinfrastruktur bleibt für Privatkunden auch die jährliche THG-Quote ein wichtiger Baustein, um Geld mit dem eigenen E-Auto zu verdienen. Inhaltsverzeichnis Warum Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern entscheidend ist Förderprogramm 2026: Zuschuss und Förderhöhe im Überblick Wer die Förderung beantragen kann Voraussetzungen für die Förderung Antragstellung und Fristen Technische Anforderungen und Umsetzung Kombination mit regionalen Förderprogrammen Bedeutung für den Umstieg auf E-Autos Verbindung zum Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 Fazit Warum Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern entscheidend ist KI-generiertes Bild Die Entwicklung der Elektromobilität hängt maßgeblich vom Ausbau der Ladeinfrastruktur ab. Gerade in Mehrparteienhäusern und Mehrfamilienhäusern fehlt es häufig an geeigneten Lademöglichkeiten für E-Autos. Viele Wohnungen verfügen zwar über einen Stellplatz, jedoch nicht über die notwendige technische Infrastruktur für das Laden. KI-generiertes Bild Öffentliche Ladestationen sind zwar verfügbar, aber im Alltag oft weniger attraktiv. Das Laden ist teurer, weniger flexibel und nicht jederzeit planbar. Genau deshalb ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern ein entscheidender Schritt für die Zukunft der E-Mobilität. Ein wichtiger rechtlicher Rahmen ist das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz. Dieses Gesetz gibt jedem Wohnungseigentümer und Mieter einen Anspruch auf den Einbau einer Ladeeinrichtung auf eigene Kosten. In der Praxis scheitert die Umsetzung jedoch häufig an fehlendem Netzanschluss oder unzureichender Gebäudetechnik. Genau hier setzt die Förderung für Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus 2026 an. Förderprogramm 2026: Zuschuss und Förderhöhe im Überblick KI-generiertes Bild Das aktuelle Förderprogramm schafft klare finanzielle Anreize für den Aufbau von Ladeinfrastruktur. Das Bundesministerium für Verkehr stellt insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung, um den Ausbau in Mehrparteienhäusern gezielt zu fördern. Die Förderung für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern beträgt zwischen 1.300 und 2.000 Euro pro Stellplatz, abhängig von der Art der Installation und den durchgeführten Vorarbeiten: ca. 1.300 Euro pro Stellplatz für vorbereitende Maßnahmen ohne installierte Wallbox ca. 1.500 Euro pro Stellplatz für eine vollständige Installation inklusive Wallbox bis zu 2.000 Euro pro Stellplatz, wenn der Ladepunkt bidirektionales Laden unterstützt Die Förderung umfasst die Anschaffung und Errichtung von Wallboxen sowie notwendige Netzanschlüsse und technische Infrastruktur. Wer langfristig plant, sollte insbesondere die höchste Förderstufe für bidirektionales Laden im Blick haben, da sich dadurch zusätzliche wirtschaftliche Vorteile durch Rückspeisung ins Netz ergeben. Wer die Förderung beantragen kann Die Förderung richtet sich an Eigentümer und Eigentümergemeinschaften von Wohnungen in Mehrparteienhäusern sowie an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Wohnungen zur Vermietung besitzen. Auch Wohnungsbaugesellschaften, Immobilienunternehmen und Vermieter profitieren von diesem Förderprogramm. Damit adressiert der Bund gezielt die Akteure, die den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Wohnimmobilien umsetzen können. Für Mieter bedeutet das konkret: Sie profitieren indirekt, sobald ihre Eigentümergemeinschaft oder ihr Vermieter den Förderantrag stellt und die Ladepunkte errichtet werden. Voraussetzungen für die Förderung Damit ein Antrag bewilligt wird, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Für die Förderung müssen mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt werden. Gleichzeitig müssen mindestens sechs Stellplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet und elektrifiziert werden. Das bedeutet konkret, dass Projekte immer mindestens sechs Stellplätze berücksichtigen müssen und eine strukturierte Vorbereitung der vorhandenen Stellplätze erforderlich ist. Diese Anforderungen sorgen dafür, dass nicht nur einzelne Ladepunkte entstehen, sondern eine langfristig nutzbare Ladelösung aufgebaut wird. Für kleinere Liegenschaften unter sechs Stellplätzen lohnt sich ein Blick auf alternative Förderprogramme, etwa regionale Wallbox-Programme oder klassische KfW-Zuschüsse für Einzelmaßnahmen. Antragstellung und Fristen Die Antragstellung für die Förderung ist ab dem 15. April 2026 möglich. Anträge können bis zum 10. November 2026 eingereicht werden. Die Anträge werden nach dem Windhundprinzip bearbeitet – die ersten eingereichten Anträge werden also zuerst berücksichtigt. Die Bewilligung erfolgt nach Abschluss des wettbewerblichen Verfahrens. Wer Fördermittel erhalten möchte, sollte frühzeitig starten und alle notwendigen Unterlagen vorbereiten. Besonders bei größeren Mehrparteienhäusern mit mehreren Eigentümern empfiehlt sich eine frühzeitige Abstimmung in der Eigentümergemeinschaft, damit die Antragstellung reibungslos läuft. Hol dir deine THG-Prämie fürs E-Auto 2026 Jetzt THG-Prämie sichern Technische Anforderungen und Umsetzung KI-generiertes Bild Die Installation von Ladeinfrastruktur kann je nach Alter des Gebäudes und Zustand der Elektrik aufwendiger sein. Besonders in älteren Mehrfamilienhäusern ist der Ausbau oft komplex, da die bestehende Infrastruktur nicht auf das Laden mehrerer E-Autos ausgelegt ist. Die maximale Ladeleistung pro Ladepunkt darf 22 kW nicht überschreiten. Außerdem müssen die Ladepunkte mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Damit stellt der Bund sicher, dass die geförderte Ladeinfrastruktur tatsächlich einen Beitrag zur Klimaneutralität leistet. In vielen Fällen ist ein Lastmanagementsystem erforderlich, um Überlastungen zu vermeiden und die vorhandene Netzleistung effizient auf alle Ladepunkte zu verteilen. Der Netzanschluss spielt dabei eine zentrale Rolle für den Betrieb der Ladepunkte. Wer eine zukunftssichere Lösung plant, sollte bei der Dimensionierung bereits an mögliche Erweiterungen denken, damit die Infrastruktur auch in den kommenden Jahren wächst. KI-generiertes Bild Kombination mit regionalen Förderprogrammen Regionale Programme können mit den Bundesmitteln kombiniert werden und bieten oft zusätzliche Zuschüsse. Einige Bundesländer und Kommunen stellen eigene Budgets für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden bereit. Dadurch kann die Förderung deutlich erhöht werden und der Ausbau der Ladeinfrastruktur wirtschaftlich besonders attraktiv werden. Gerade für Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen entsteht dadurch ein zusätzlicher Anreiz für Investitionen in Ladeinfrastruktur. Vor der Antragstellung lohnt ein Blick auf die Förderdatenbanken der Länder, um mögliche Kombinationsmöglichkeiten auszuschöpfen. Bedeutung für den Umstieg auf E-Autos KI-generiertes Bild Die Förderung verbessert den Zugang zu Ladeinfrastruktur erheblich. Für viele Menschen wird der Umstieg auf ein E-Auto dadurch erstmals realistisch. Wer zu Hause laden kann, spart gegenüber dem öffentlichen Laden oft deutlich – insbesondere bei regelmäßigen Ladevorgängen. Gerade in Mehrparteienhäusern war die fehlende Ladeinfrastruktur lange ein entscheidender Engpass. Mit dem gezielten Ausbau wird dieser Engpass reduziert und die Nutzung von E-Autos im Alltag deutlich einfacher. In Kombination mit der E-Auto-Förderung 2026 für den Fahrzeugkauf ergibt sich ein attraktives Gesamtpaket für den Einstieg in die Elektromobilität. Verbindung zum Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 KI-generiertes Bild Das Förderprogramm ist Teil des Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 der Bundesregierung. Ziel ist ein flächendeckender Ausbau von Ladeinfrastruktur in Deutschland – an öffentlichen Plätzen ebenso wie im privaten Wohnumfeld. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betont, dass insbesondere Mehrparteienhäusern eine zentrale Rolle zukommt, da hier ein großer Teil der Bevölkerung lebt. Ohne Lademöglichkeiten im eigenen Wohngebäude bleibt der Umstieg auf E-Autos für viele Haushalte unrealistisch. Das 500-Millionen-Euro-Programm ist deshalb ein wichtiger Baustein, um die Elektromobilität breit in der Bevölkerung zu verankern. Fazit Die Förderung für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern im Jahr 2026 ist ein entscheidender Schritt für den Ausbau der Elektromobilität. Mit einem Fördervolumen von 500 Millionen Euro schafft der Bund die Grundlage für einen strukturierten Aufbau moderner Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden. Die Kombination aus Zuschuss zwischen 1.300 und 2.000 Euro pro Stellplatz, klaren technischen Anforderungen und festen Fristen sorgt dafür, dass mehr Menschen Zugang zu Ladeinfrastruktur erhalten. Damit wird der Weg für das eigene E-Auto im Alltag deutlich einfacher – ob zur Miete, im Wohnungseigentum oder in der Hausverwaltung. Wer 2026 ein E-Auto nutzt, sollte zusätzlich die jährliche THG-Prämie mitnehmen, um die laufenden Kosten weiter zu senken. Häufig gestellte Fragen zur Ladeinfrastruktur-Förderung 2026 Wie hoch ist die Förderung für Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus 2026? Die Förderung liegt zwischen 1.300 und 2.000 Euro pro Stellplatz. Bis zu 2.000 Euro sind möglich, wenn der Ladepunkt bidirektionales Laden unterstützt. Wer kann die Förderung beantragen? Eigentümer und Eigentümergemeinschaften von Wohnungen in Mehrparteienhäusern, Wohnungsbaugesellschaften, kleine und mittlere Unternehmen sowie Vermieter. Ab wann kann der Antrag gestellt werden? Anträge können vom 15. April 2026 bis zum 10. November 2026 gestellt werden. Die Vergabe erfolgt nach dem Windhundprinzip. Welche Voraussetzungen gelten? Mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze müssen vorverkabelt werden und es müssen mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert werden. Welche technischen Vorgaben gelten für die Ladepunkte? Die maximale Ladeleistung darf 22 kW pro Ladepunkt nicht überschreiten. Die Ladepunkte müssen mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Kann die Förderung mit regionalen Programmen kombiniert werden? Ja, regionale Förderprogramme der Länder und Kommunen lassen sich mit der Bundesförderung kombinieren und erhöhen so den Gesamtzuschuss. --- ## Lohnt sich ein E-Auto bei hohen Spritpreisen wirklich? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/04/01/e-auto-lohnt-sich/ Veröffentlicht: 2026-04-01 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Warum sich der Umstieg auf ein E-Auto bei steigenden Spritpreisen lohnen kann Hohe Spritpreise sind aktuell in aller Munde. Viele Menschen schauen wieder deutlich genauer auf ihre monatlichen Ausgaben und merken, wie stark sich teures Benzin und Diesel auf das eigene Budget auswirken. Wer regelmäßig fährt, spürt den Unterschied oft sofort. Schon wenige Euro mehr pro Tankfüllung summieren sich im Monat schnell zu einem spürbaren Betrag. Genau deshalb stellen sich derzeit viele Autofahrer eine sehr praktische Frage: Lohnt sich ein E-Auto inzwischen mehr als ein Verbrenner? Der Gedanke an den Umstieg ist für viele nicht mehr nur ein Zukunftsthema, sondern eine direkte Reaktion auf steigende Kosten im Alltag. Elektromobilität wird damit nicht nur emotional diskutiert, sondern ganz konkret durchgerechnet. Inhaltsverzeichnis Nicht der Kaufpreis allein entscheidet Warum hohe Preise an der Tankstelle den Vergleich verändern Lohnt sich ein E-Auto bei 15.000 Kilometern im Jahr? Auch für Wenigfahrende kann sich ein E-Auto lohnen Strom statt Kraftstoff kann ein echter Vorteil sein Laden zu Hause macht den Unterschied Öffentliche Ladeinfrastruktur wird immer besser Wartungskosten sprechen oft für Elektroautos Weniger Reparaturen entlasten das Budget Wertverlust gehört ehrlich in die Rechnung Batterie und Reichweite sind heute seltener das Hauptproblem Plug-in-Hybrid ist nicht immer die bessere Alternative Steuerliche Vorteile verbessern die Gesamtkosten THG-Quote bringt zusätzlich Geld Saubere Luft in Städten bleibt ein zusätzlicher Pluspunkt Der Markt entwickelt sich schnell weiter Für wen sich der Umstieg besonders lohnt Fazit Nicht der Kaufpreis allein entscheidet KI-generiertes Bild Wer beurteilen will, ob sich ein E-Auto lohnt, sollte nicht nur auf den Kaufpreis schauen. Ein E-Auto ist in der Anschaffung häufig teurer als ein vergleichbarer Benziner oder Diesel. Das wirkt auf den ersten Blick wie ein Nachteil. Für eine ehrliche Entscheidung reicht dieser erste Blick aber nicht aus. Wichtig sind die Gesamtkosten über mehrere Jahre. Dazu zählen Anschaffungskosten, Betriebskosten, Wartungskosten, Reparaturen, Strompreise, Wertverlust, Steuern und mögliche finanzielle Vorteile. Genau dieser Kostenvergleich ist entscheidend, wenn du wissen willst, ob sich ein E-Auto in deinem Alltag wirklich lohnt. Warum hohe Preise an der Tankstelle den Vergleich verändern Solange Sprit halbwegs bezahlbar bleibt, fahren viele Menschen einfach weiter wie bisher. Wenn die Preise aber stark steigen, verändert sich der Blick auf das eigene Auto. Dann wird viel deutlicher, wie teuer Mobilität mit Verbrennungsmotor auf Dauer sein kann. Das gilt für den klassischen Benziner ebenso wie für viele Diesel-Fahrzeuge. Hohe Spritpreise machen deshalb sichtbar, was im Alltag oft übersehen wird. Der laufende Betrieb eines Autos ist mindestens genauso wichtig wie die Anschaffung. Genau an diesem Punkt beginnt für viele der ernsthafte Vergleich zwischen E-Auto, Verbrenner und Plug-in-Hybrid. Lohnt sich ein E-Auto bei 15.000 Kilometern im Jahr? Ein besonders hilfreicher Maßstab ist die typische Nutzung über mehrere Jahre. Bei einer Haltedauer von fünf Jahren und rund 15.000 Kilometern pro Jahr schneiden einige Elektroautos günstiger ab als vergleichbare Benziner oder Diesel. Das ist ein wichtiger Punkt, weil genau diese Fahrleistung für viele Pendler und Familien realistisch ist. Auch die Gesamtkosten von Elektroautos können bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern nach etwa fünf Jahren günstiger sein als bei Verbrennern. Hohe Spritpreise verstärken diesen Effekt zusätzlich, weil sie die Betriebskosten bei Benziner oder Diesel weiter nach oben treiben. Auch für Wenigfahrende kann sich ein E-Auto lohnen Nicht nur Vielfahrer sollten neu rechnen. Die Anschaffung eines Elektroautos kann sich auch für Wenigfahrende lohnen, wenn sie jährlich mehr als 5.000 und weniger als 10.000 Kilometer zurücklegen. Entscheidend ist dann vor allem, wie gut das Modell zum Alltag passt und ob sich günstig laden lässt. Wer kurze und mittlere Strecken fährt, das E-Auto zu Hause laden kann und es mehrere Jahre behält, kann ebenfalls profitieren. Der Umstieg ist also nicht nur für Menschen interessant, die sehr viel fahren. Auch im kleineren Fahrprofil kann Elektromobilität wirtschaftlich sinnvoll sein. Strom statt Kraftstoff kann ein echter Vorteil sein Ein zentraler Unterschied liegt in den laufenden Kosten. Bei einem Verbrenner hängen die Ausgaben direkt an Benzin oder Diesel. Beim E-Auto spielen stattdessen Strom und die Ladekosten die Hauptrolle. Wer zu Hause laden kann, hat hier oft einen klaren Vorteil. Gerade hohe Strompreise werden häufig kritisch gesehen. Trotzdem lassen sich Strompreise häufig besser steuern als der Preis an der Zapfsäule. Wer eine Wallbox hat, zu günstigen Zeiten lädt oder sogar eigenen Solarstrom aus der PV-Anlage nutzt, kann den finanziellen Vorteil weiter ausbauen. Laden zu Hause macht den Unterschied KI-generiertes Bild Das Laden zu Hause ist für viele Haushalte der wichtigste Hebel. Wenn dein E-Auto nachts am eigenen Stellplatz lädt, wird Mobilität planbarer und oft günstiger. Eine Wallbox erhöht nicht nur den Komfort, sondern verbessert oft auch die Alltagstauglichkeit. Wer zusätzlich Solarstrom nutzt, senkt die Kosten noch weiter. Genau deshalb sind E-Auto zu Hause laden, ideal mit Wallbox und PV-Anlage für viele eine besonders starke Kombination. Sie macht den Umstieg nicht nur praktischer, sondern oft auch wirtschaftlich attraktiver. Öffentliche Ladeinfrastruktur wird immer besser KI-generiertes Bild Natürlich kann nicht jeder zu Hause laden. Trotzdem wird Elektromobilität für immer mehr Menschen zugänglich. Die Ladeinfrastruktur wächst, mehr Ladestationen kommen hinzu und auch am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen wird das Laden einfacher. Das macht Elektrofahrzeuge alltagstauglicher als noch vor wenigen Jahren. Gerade für Menschen in Städten ist das wichtig. Je besser die Ladeinfrastruktur ausgebaut ist, desto leichter fällt der Wechsel. Wer außerdem die häufigsten Fragen zur THG-Quote und Beantragung kennt, kann zusätzliche Einnahmen von Beginn an in die eigene Kostenrechnung einbeziehen. Hohe Spritpreise sind damit zwar oft der Auslöser, aber die wachsende Zahl an Ladestationen macht den Umstieg überhaupt erst für mehr Fahrer realistisch. Jetzt THG-Prämie sichern Jetzt beantragen Wartungskosten sprechen oft für Elektroautos Ein großer Vorteil von Elektroautos liegt in der Wartung. Elektroautos haben oft geringere Wartungs- und Reparaturkosten, da typische Verschleißteile wie Zündkerzen oder Zahnriemen entfallen. Auch viele andere klassische Bauteile eines Verbrennungsmotors fallen weg oder werden weniger stark beansprucht. E-Autos haben laut vielen Vergleichen um bis zu 59 Prozent geringere Wartungskosten als Verbrenner. Für den Alltag bedeutet das, dass weniger Werkstatttermine und geringere laufende Ausgaben anfallen können. Genau diese stillen Kosten werden beim Vergleich oft unterschätzt, obwohl sie über Jahre viel Geld ausmachen. Weniger Reparaturen entlasten das Budget Neben der Wartung spielen auch Reparaturen eine Rolle. Bei einem Benziner oder Diesel können mit steigender Laufleistung immer wieder zusätzliche Kosten entstehen. Viele Teile im Antrieb, im Motor oder in der Abgastechnik sind verschleißanfällig. Das belastet die Betriebskosten im Laufe der Jahre. Bei Elektrofahrzeugen ist der Aufbau oft einfacher. Weniger bewegliche Teile bedeuten in vielen Fällen auch weniger Reparaturen. Das macht die Kosten planbarer und stärkt den Vorteil im Kostenvergleich mit dem Verbrenner. Wertverlust gehört ehrlich in die Rechnung Ein Punkt, den man nicht weglassen darf, ist der Wertverlust. Der Wertverlust von Elektroautos ist in den ersten Jahren höher als bei Verbrennern, was die Gesamtkosten beeinflusst. Das ist ein echter Nachteil, der in jede seriöse Bewertung gehört. Aktuell verlieren Elektrofahrzeuge schneller an Wert als Verbrenner, da sich die Technologie rasch weiterentwickelt und neue Modelle oft effizienter und leistungsfähiger sind. Neue Batterie-Technik, mehr Reichweite und bessere Ladeleistung machen ältere Modelle schneller vergleichbar schwächer. Genau deshalb muss der Wertverlust immer zusammen mit Betriebskosten, Wartungskosten und steuerlichen Vorteilen betrachtet werden. Batterie und Reichweite sind heute seltener das Hauptproblem Viele Menschen denken beim E-Auto zuerst an die Batterie und an die Reichweite. Beides ist wichtig, aber im Alltag oft weniger problematisch als früher. Moderne Elektroautos bieten je nach Modell alltagstaugliche Reichweiten, die für Pendler, Familien und viele regelmäßige Fahrten gut ausreichen. Wichtiger ist meist die Frage, ob das Auto zu deiner Fahrweise passt. Wer planbar fährt, regelmäßig laden kann und keine extremen Langstrecken im Alltag hat, kommt mit einem E-Auto oft sehr gut zurecht. Die Batterie ist also wichtig, aber nicht automatisch der größte Unsicherheitsfaktor. Plug-in-Hybrid ist nicht immer die bessere Alternative KI-generiertes Bild Wer über den Umstieg nachdenkt, schaut oft auch auf den Plug-in-Hybrid. Ein Plug-in-Hybrid wirkt zunächst wie eine sichere Zwischenlösung. In der Praxis hängt sein Vorteil aber stark davon ab, wie konsequent geladen wird. Wer selten lädt, fährt den Plug-in-Hybrid oft wie einen normalen Verbrenner, statt von hohen THG-Quoten und den besten Auszahlungen zu profitieren. Plug-in-Hybride können in einzelnen Fällen sinnvoll sein, vor allem wenn das Fahrprofil gemischt ist. Für viele Haushalte ist ein reines E-Auto aber die klarere und auf Dauer oft günstigere Lösung. Besonders dann, wenn hohe Spritpreise dauerhaft ein Thema bleiben, lohnt sich ein ehrlicher Vergleich zwischen E-Auto, Plug-in-Hybrid und Verbrenner. Steuerliche Vorteile verbessern die Gesamtkosten Ein oft übersehener Punkt sind die steuerlichen Vorteile. Elektroautos profitieren von der Befreiung von der Kfz-Steuer für bis zu zehn Jahre nach Erstzulassung. Das ist ein echter Pluspunkt für die laufenden Kosten. Wer die Gesamtkosten über mehrere Jahre betrachtet, sollte diese Entlastung deshalb unbedingt mit einrechnen. Gerade im direkten Vergleich mit Benziner oder Diesel verbessert das die Bilanz eines E-Autos spürbar. THG-Quote bringt zusätzlich Geld Ein weiterer finanzieller Vorteil ist die THG-Quote und ihre Berechnung. Die THG-Quote kann für E-Auto-Besitzer eine jährliche Einnahme von bis zu 300 Euro bringen. Sie ermöglicht es Elektroauto-Besitzern, jährlich Geld mit der THG-Prämie zu verdienen, indem sie die CO2-Einsparungen ihres Fahrzeugs verkaufen. Für Privatpersonen ist die THG-Prämie steuerfrei, wenn sie ein Elektroauto fahren. Mit der THG-Prämie für dein E-Auto zusätzlich Geld verdienen ist auch ein wichtiger Baustein im Kostenvergleich. Die THG-Quote ersetzt keinen günstigen Kaufpreis, sie kann aber die laufenden Kosten weiter senken und den Umstieg attraktiver machen. Saubere Luft in Städten bleibt ein zusätzlicher Pluspunkt Neben den Kosten spielt auch die Umwelt im Alltag eine Rolle. Elektroautos verursachen im Fahrbetrieb keine lokalen Abgase und profitieren im THG-Quote-Anbietervergleich von hohen Auszahlungen, was zusätzlich klimafreundliche Mobilität fördert. Gerade dort, wo viele Fahrzeuge unterwegs sind, ist das ein spürbarer Vorteil. Für viele Fahrer ist das nicht der einzige Grund für den Wechsel, aber ein zusätzlicher Pluspunkt. Wenn hohe Spritpreise ohnehin zum Nachdenken über die eigene Mobilität führen, wird dieser Vorteil oft stärker wahrgenommen als früher. Der Markt entwickelt sich schnell weiter Elektromobilität steht nicht still. Neue Modelle kommen laufend auf den Markt und die Auswahl wird breiter. Besonders Hersteller wie Audi und BMW bauen ihr Angebot weiter aus, während zugleich neue Anbieter hinzukommen. Autohäuser können mit der THG-Quote zusätzliche Einnahmemodelle nutzen, wodurch das E-Auto für mehr Menschen erreichbar und besser an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst wird. Auch die Kostenstruktur kann sich weiter verbessern. Wenn Batteriepreise sinken und mehr Fahrzeuge verfügbar sind, werden Elektroautos im Total-Cost-Vergleich noch konkurrenzfähiger. Empfehlungsprogramme und die Weiterempfehlung der THG-Quote tragen zusätzlich dazu bei, den Umstieg finanziell attraktiver zu machen. Der Markt für E-Mobilität wächst damit nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich. Für wen sich der Umstieg besonders lohnt KI-generiertes Bild Der Umstieg ist vor allem für Menschen interessant, die regelmäßig fahren und ihre Kosten im Blick behalten wollen. Pendler, Familien und Fahrer mit planbaren Strecken können besonders stark profitieren. Wer zu Hause laden kann, hat meist die besten Chancen auf niedrige Betriebskosten. Aber auch für andere Nutzergruppen kann das E-Auto eine gute Alternative sein. Entscheidend sind immer die persönliche Fahrleistung, das passende Modell, die Möglichkeit zum Laden und die Bereitschaft, nicht nur den Kaufpreis, sondern alle Kosten gemeinsam zu betrachten. Fazit Hohe Spritpreise sind für viele Autofahrer der Moment, an dem aus einem allgemeinen Interesse eine konkrete Entscheidung wird. Wer heute neu rechnet, merkt schnell, dass ein E-Auto in der Anschaffung zwar oft teurer ist, bei den laufenden Kosten aber viele Vorteile haben kann. Entscheidend sind die Gesamtkosten. Wertverlust, Betriebskosten, Wartungskosten, Strompreise, Kfz-Steuer, THG-Quote und das eigene Fahrprofil müssen zusammen betrachtet werden. Gerade bei einer Haltedauer von fünf Jahren und rund 15.000 Kilometern pro Jahr schneiden einige Elektroautos heute bereits günstiger ab als vergleichbare Benziner oder Diesel. Dazu kommt, dass Elektroautos oft geringere Wartungs- und Reparaturkosten verursachen, von steuerlichen Vorteilen profitieren und in Städten lokal abgasfrei unterwegs sind. Wenn hohe Spritpreise dich gerade zum Nachdenken bringen, ist das ein guter Anlass für einen ehrlichen Kostenvergleich. Für viele Fahrer lautet die Antwort heute häufiger als früher: Ja, ein E-Auto lohnt sich. Jetzt THG-Prämie sichern Jetzt beantragen Häufig gestellte Fragen Lohnt sich ein E-Auto bei hohen Spritpreisen? Ja, bei hohen Spritpreisen wird der Kostenvorteil eines E-Autos deutlich sichtbarer. Niedrigere Betriebskosten, geringere Wartungskosten und steuerliche Vorteile können den höheren Anschaffungspreis über die Haltedauer ausgleichen. Ab welcher Fahrleistung lohnt sich ein E-Auto? Bereits ab etwa 5.000 bis 10.000 Kilometern pro Jahr kann sich ein E-Auto lohnen, besonders wenn zu Hause geladen werden kann. Bei 15.000 Kilometern pro Jahr und einer Haltedauer von fünf Jahren schneiden viele Elektroautos günstiger ab als Verbrenner. Wie viel spart man mit einem E-Auto bei Wartung und Reparaturen? Elektroautos haben laut vielen Vergleichen bis zu 59 Prozent geringere Wartungskosten als Verbrenner, da typische Verschleißteile wie Zündkerzen oder Zahnriemen entfallen. Ist ein Plug-in-Hybrid eine gute Alternative zum E-Auto? Plug-in-Hybride können bei gemischtem Fahrprofil sinnvoll sein. Für viele Haushalte ist ein reines E-Auto aber die klarere und auf Dauer oft günstigere Lösung, besonders wenn regelmäßig geladen wird. Wie kann ich mit meinem E-Auto zusätzlich Geld verdienen? Mit der THG-Quote können E-Auto-Besitzer jährlich Geld verdienen, indem sie die CO2-Einsparungen ihres Fahrzeugs verkaufen. Für Privatpersonen ist die THG-Prämie steuerfrei. --- ## E-Auto-Förderung 2026: Das musst du jetzt wissen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/04/01/e-auto-foerderung-2026/ Veröffentlicht: 2026-04-01 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Die neue E-Auto-Förderung 2026 bringt Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro. Erfahre, wer profitiert, welche Fahrzeuge gefördert werden und wie du den Antrag stellst. Die E-Auto-Förderung 2026 ist für viele Haushalte in Deutschland wieder ein großes Thema. Nach dem Ende der alten Kaufprämie war lange unklar, ob und wie der Bund neue Anreize für Elektroautos setzen würde. Jetzt steht fest, dass die Bundesregierung eine neue E-Auto-Förderung plant, die den Einstieg in die Elektromobilität gezielt erleichtern soll. Gerade für Privatpersonen ist das relevant. Ein E-Auto ist in der Anschaffung oft teurer als ein vergleichbarer Verbrenner. Die neue Förderung 2026 soll genau an diesem Punkt ansetzen und den Kauf oder das Leasing eines neuen Fahrzeugs finanziell spürbar erleichtern. Die staatliche Förderung ist sozial gestaffelt. Das bedeutet, dass Einkommen, Familienbonus und Fahrzeugtyp darüber entscheiden, wie hoch der Zuschuss ausfällt. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Voraussetzungen. Inhaltsverzeichnis Was die neue E-Auto-Förderung auszeichnet Wer die Förderung bekommen kann Wie der Familienbonus funktioniert Welche Einkommensstufen wichtig sind Wie hoch der Zuschuss ausfallen kann Welche Fahrzeuge gefördert werden Reine Elektroautos im Fokus Was für Plug-in-Hybride gilt Welche technischen Voraussetzungen Plug-in-Hybride erfüllen müssen Range Extender und Plug-in-Hybrid-Antrieb im Überblick Wann die Förderung startet Wo der Antrag gestellt wird Welche Unterlagen du brauchst Welche Mindesthaltedauer gilt Wie die Förderung finanziert wird Warum die Förderung für Familien so relevant ist Warum die staatliche Prämie mehr ist als nur ein Bonus Kfz-Steuerbefreiung bleibt ein wichtiger Vorteil E-Dienstwagen und weitere Steuervorteile Was du jetzt konkret tun solltest Fazit zur E-Auto-Förderung 2026 Was die neue E-Auto-Förderung auszeichnet Die neue E-Auto-Förderung ist anders aufgebaut als frühere Programme. Die Förderung richtet sich vor allem an Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Damit soll der Umstieg auf Elektromobilität für mehr Familien und Privatkunden realistisch werden. Die E-Auto-Förderung 2026 ist also nicht einfach eine pauschale Prämie für alle. Vielmehr kombiniert die Förderung Einkommen, Kinderbonus und Fahrzeugart zu einer gestaffelten Förderung. Das macht das Programm komplexer, aber auch zielgerichteter. Wer die Förderung bekommen kann Die Zuschüsse sind speziell für Privathaushalte vorgesehen. Maßgeblich ist ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro. Die Förderung richtet sich damit klar an Privatpersonen und nicht an einen unbegrenzten Kreis von Käufern. Wichtig ist dabei, dass nicht einfach das Bruttoeinkommen zählt. Die Höhe des zu versteuernden Einkommens wird aus dem Durchschnitt der beiden aktuellsten Steuerbescheide errechnet. Wer die E-Auto-Förderung beantragen will, sollte diese Unterlagen deshalb früh bereithalten. Wie der Familienbonus funktioniert KI-generiertes Bild Für Familien wird die Förderung attraktiver. Die Einkommensgrenze erhöht sich für bis zu zwei Kinder unter 18 Jahren um je 5.000 Euro. Damit steigt die Grenze von 80.000 Euro auf maximal 90.000 Euro. Zusätzlich gibt es einen direkten Bonus pro Kind. Familien erhalten 500 Euro pro Kind, maximal für zwei Kinder unter 18 Jahren. Genau dieser Familienbonus ist ein zentraler Teil der neuen E-Auto-Förderung 2026. Welche Einkommensstufen wichtig sind Die Förderung hängt je nach Einkommen von mehreren Stufen ab. Haushalte unter 60.000 Euro erhalten zusätzliche 1.000 Euro. Unter 45.000 Euro gibt es insgesamt 2.000 Euro extra. Dadurch wird die Förderung besonders für Haushalte mit kleinerem oder mittlerem Einkommen interessant. Für viele Familien ist genau das der entscheidende Vorteil. Die neue E-Auto-Förderung schafft damit einen gezielten Einstieg in den Kauf eines neuen E-Autos und verbindet staatliche Förderung mit sozialer Staffelung. Wie hoch der Zuschuss ausfallen kann KI-generiertes Bild Die E-Auto-Förderung 2026 bietet Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro. Wie hoch der Zuschuss tatsächlich ausfällt, hängt von Einkommen, Familienstand und Fahrzeugtyp ab. Für rein batterieelektrische Fahrzeuge ist die maximale Förderung am höchsten. Bis zu 6.000 Euro sind bei einem E-Auto mit batterieelektrischem Antrieb möglich. Das macht die neue E-Auto-Förderung 2026 für viele Haushalte deutlich attraktiver als einen reinen Blick auf den Kaufpreis. Welche Fahrzeuge gefördert werden KI-generiertes Bild Gefördert werden ausschließlich Neufahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen werden. Die E-Auto-Förderung 2026 ist also klar auf Erstzulassungen in Deutschland ausgerichtet. Gebrauchtwagen sind von der Förderung ausgeschlossen. Die Förderung gilt für Neufahrzeuge der Fahrzeugklasse M1. Dazu gehören Pkw und bestimmte Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Reine Elektroautos im Fokus Besonders stark gefördert werden rein batterieelektrische Fahrzeuge. Gemeint sind klassische Elektroautos ohne Verbrennungsmotor. Für diese Fahrzeuge ist die höchste Förderung vorgesehen. Gerade hier zeigt sich der politische Schwerpunkt des Programms – der Einstieg in echte Elektromobilität statt nur in Übergangslösungen. Was für Plug-in-Hybride gilt KI-generiertes Bild Auch Plug-in-Hybride werden berücksichtigt. Das ist für viele Käufer wichtig, die noch nicht direkt auf ein reines E-Auto wechseln möchten. Allerdings fällt die Förderung hier niedriger aus als bei rein batterieelektrischen Fahrzeugen. Die Förderung für Plug-in-Hybride beträgt mindestens 1.500 Euro und kann bis zu 4.500 Euro erreichen. Entscheidend sind dabei CO₂-Emissionen und elektrische Reichweite. Welche technischen Voraussetzungen Plug-in-Hybride erfüllen müssen Plug-in-Hybride sowie Fahrzeuge mit Range Extender müssen bestimmte klimaschutzrelevante Anforderungen erfüllen. Das ist ein zentraler Punkt der Förderung 2026. Gefordert ist entweder eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern oder ein Ausstoß von maximal 60 g CO₂/km. Diese Vorgaben sollen sicherstellen, dass Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender tatsächlich einen messbaren Beitrag zur Mobilität mit weniger CO₂-Emissionen leisten. Range Extender und Plug-in-Hybrid-Antrieb im Überblick Förderfähig sind damit nicht nur Elektroautos, sondern auch Fahrzeuge mit Range Extender und Modelle mit extern aufladbarem Hybridantrieb (Plug-in-Hybrid-Antrieb). Für viele Haushalte kann das beim Einstieg ein Vorteil sein, weil unterschiedliche Fahrprofile berücksichtigt werden. Trotzdem bleibt klar: Die höchste Förderung bekommen rein batterieelektrische Fahrzeuge. Plug-in-Hybride sowie Range Extender werden einbezogen, aber mit geringerer staatlicher Förderung. Wann die Förderung startet Die neue E-Auto-Förderung 2026 soll im Frühjahr starten. Gleichzeitig gilt sie rückwirkend für Fahrzeuge, die seit Januar 2026 neu zugelassen wurden. Das ist für Käufer wichtig, die nicht bis zur finalen technischen Freischaltung des Programms warten möchten. Die Antragstellung ist voraussichtlich ab Mai 2026 online möglich. Voraussichtlich ab Mai 2026 soll dafür ein Online-Antrag bereitstehen. Wo der Antrag gestellt wird KI-generiertes Bild Nach aktuellem Stand erfolgt die Antragstellung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für viele Privatkunden ist das die wichtigste praktische Information, weil sie direkt zeigt, wo die Förderung 2026 beantragt werden soll. Die Anträge sollen nach der Fahrzeugzulassung gestellt werden. Damit ist klar, dass der Antrag nicht schon bei Bestellung oder beim Kaufvertrag beginnt, sondern erst nach der Zulassung des Fahrzeugs. Welche Unterlagen du brauchst Für den Antrag werden folgende Unterlagen benötigt: Eine Kopie des Kauf- oder Leasingvertrages Der Fahrzeugschein Die beiden letzten Steuerbescheide Wer die Förderung beantragen möchte, sollte diese Unterlagen von Anfang an vollständig sammeln. Die Antragsfrist ist ebenfalls wichtig: Der Antrag muss spätestens ein Jahr nach der Zulassung des Fahrzeugs gestellt werden. Wer sich für Kauf oder Leasing interessiert, sollte diesen Punkt nicht übersehen. Welche Mindesthaltedauer gilt Die Antragsteller müssen das Fahrzeug für eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten ab Erstzulassung behalten. Diese Regel gilt für Kauf und Leasing gleichermaßen. Damit soll verhindert werden, dass die Förderung nur für kurzfristige Fahrzeugwechsel genutzt wird. Gerade beim Leasing ist das wichtig. Wer mit einer kürzeren Laufzeit plant, sollte prüfen, ob das gewählte Modell überhaupt zur Förderung 2026 passt. Wie die Förderung finanziert wird Die Bundesregierung stellt insgesamt drei Milliarden Euro für die E-Auto-Förderung bereit. Dieses Budget soll für rund 800.000 Fahrzeuge ausreichen. Damit gehört das neue Förderprogramm zu den größeren Maßnahmen im Bereich Elektromobilität der kommenden Jahre. Die Förderung ist bis 2029 geplant und wird aus dem Klima- und Transformationsfonds finanziert. Für viele Haushalte ist das ein wichtiges Signal, weil damit nicht nur eine kurzfristige Aktion, sondern ein mehrjähriges Programm in Aussicht steht. Warum die Förderung für Familien so relevant ist Familien profitieren gleich doppelt. Erstens steigt die Einkommensgrenze durch jedes Kind, zweitens erhöht sich der Zuschuss pro Kind. Genau dadurch wird die neue Förderung 2026 für Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren deutlich interessanter. Wenn ein Haushalt bei 80.000 Euro knapp über der Grundgrenze liegt, kann ein Kind oder ein zweites Kind den Unterschied machen. So erreicht die Förderung gezielt Familien, die zwar ein stabiles Einkommen haben, aber im Alltag trotzdem stärker auf den Finanzierungsbedarf achten müssen. Warum die staatliche Prämie mehr ist als nur ein Bonus Die staatliche Förderung reduziert den Finanzierungsbedarf für den Kauf eines Elektroautos erheblich. Das gilt nicht nur beim Barkauf. Auch beim Leasing kann ein Zuschuss den Einstieg erleichtern und die monatliche Belastung senken. Außerdem kann die staatliche Prämie mit Händlerrabatten und steuerlichen Vorteilen kombiniert werden. Genau diese Kombination aus Zuschuss, Steuervorteilen und Marktangeboten macht die E-Auto-Förderung 2026 für viele Haushalte so spannend. Kfz-Steuerbefreiung bleibt ein wichtiger Vorteil KI-generiertes Bild Neben der Kaufprämie gibt es weiterhin steuerliche Entlastungen. Elektroautos, die bis Ende 2025 erstmals zugelassen werden, sind bis zum 31. Dezember 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Darüber hinaus weist der ADAC darauf hin, dass die Kfz-Steuerbefreiung für reine E-Autos inzwischen bis Ende 2035 verlängert wurde, wenn die Erstzulassung bis Ende 2030 erfolgt. Für die Gesamtrechnung bleibt die Kfz-Steuerbefreiung deshalb ein wichtiger Vorteil. Wer ein E-Auto fährt, profitiert oft nicht nur einmalig bei der Förderung, sondern zusätzlich bei den laufenden Kosten. E-Dienstwagen und weitere Steuervorteile Auch bei E-Dienstwagen bleiben Steuervorteile relevant. Die Bundesregierung und der ADAC verweisen darauf, dass für elektrische Dienstwagen weiterhin besondere steuerliche Regeln gelten und die Preisgrenze angehoben wurde. Das ist zwar nicht der Kern der neuen Förderung für Privatpersonen, aber für viele Leser trotzdem interessant. Gerade wer privat und beruflich zugleich über einen Fahrzeugwechsel nachdenkt, sollte diese Vorteile im Überblick behalten. Sie zeigen, dass die Förderung 2026 nicht isoliert steht, sondern Teil einer breiteren Strategie für mehr Elektromobilität und weniger CO₂-Emissionen ist. Was du jetzt konkret tun solltest Wenn du die E-Auto-Förderung 2026 nutzen willst, solltest du zuerst dein zu versteuerndes Einkommen prüfen. Danach lohnt sich ein Blick darauf, ob Kinder unter 18 Jahren im Haushalt leben und ob dein Wunschfahrzeug als Neuwagen der EU-Fahrzeugklasse M1 förderfähig ist. Anschließend solltest du entscheiden, ob Kauf oder Leasing besser zu deinem Alltag passt. Wer den Online-Antrag stellen möchte, sollte alle Unterlagen früh sammeln und die Antragstellung voraussichtlich ab Mai 2026 im Blick behalten. Fazit zur E-Auto-Förderung 2026 Die E-Auto-Förderung 2026 bringt wieder Bewegung in den Markt. Die Förderung richtet sich an Privatpersonen, ist sozial gestaffelt und kann je nach Einkommen, Fahrzeugart und Familienbonus zwischen 1.500 und 6.000 Euro liegen. Besonders rein batterieelektrische Fahrzeuge profitieren, während Plug-in-Hybride sowie Fahrzeuge mit Range Extender strengere Voraussetzungen erfüllen müssen. Für viele Haushalte ist die neue E-Auto-Förderung damit ein echter Einstieg in die Elektromobilität. Entscheidend sind die richtigen Voraussetzungen, eine saubere Antragstellung und ein genauer Blick auf Einkommen, Reichweite und Fahrzeugtyp. Wer das beachtet, kann die Förderung 2026 sinnvoll nutzen und den Wechsel zu einem neuen E-Auto deutlich leichter finanzieren. Häufig gestellte Fragen zur E-Auto-Förderung 2026 Wie hoch ist die E-Auto-Förderung 2026? Die Förderung liegt zwischen 1.500 und 6.000 Euro – je nach Einkommen, Fahrzeugtyp und Familienbonus. Wer kann die E-Auto-Förderung 2026 beantragen? Privathaushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro (mit Kindern bis 90.000 Euro). Ab wann kann der Antrag gestellt werden? Die Antragstellung ist voraussichtlich ab Mai 2026 online beim BAFA möglich. Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit Januar 2026 zugelassen wurden. Werden Plug-in-Hybride gefördert? Ja, mit 1.500 bis 4.500 Euro – vorausgesetzt, sie haben mindestens 80 km elektrische Reichweite oder maximal 60 g CO₂/km. Wie lange muss ich das Fahrzeug behalten? Es gilt eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten ab Erstzulassung – sowohl bei Kauf als auch bei Leasing. --- ## E-Auto Unterhalt Kosten 2026: Was Dich ein Elektroauto wirklich kostet URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/02/26/e-auto-unterhalt-kosten/ Veröffentlicht: 2026-02-26 Aktualisiert: 2026-02-26 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Wie günstig ist ein E-Auto wirklich? Erfahre, warum Elektroautos bei Wartung, Verschleiß und laufenden Kosten klare Vorteile bieten – und wie Du zusätzlich von der THG-Prämie 2026 profitierst. Die Frage nach den E-Auto Unterhalt Kosten beschäftigt viele Autofahrer. Während der Anschaffungspreis häufig im Fokus steht, entscheidet im Alltag etwas anderes: die laufenden Kosten. Wenn Du ein E-Auto kaufst, solltest Du nicht nur auf den Kaufpreis achten, sondern die Summe aller Faktoren berücksichtigen, die über Jahre hinweg eine Rolle spielen. In diesem Überblick erfährst Du, welche Kosten beim E-Auto auf Dich zukommen, wie sich Elektroautos im Vergleich zu Benziner oder Diesel schlagen und ob E-Autos günstiger sind als klassische Verbrenner. Inhaltsverzeichnis Was kostet mich ein Elektroauto im Unterhalt? Anschaffung und Anschaffungspreis im Vergleich Kfz-Steuer beim E-Auto Versicherung und Kfz-Versicherung im Vergleich Wartung und Wartungskosten Reparaturen und Folgekosten Stromkosten und Laden im Alltag Was kostet ein E-Auto pro Monat? Ist ein Elektroauto im Alltag wirklich günstiger? Plug-in-Hybrid als Alternative Wertverlust als wichtiger Kostentreiber Welche Kosten kommen bei einem Elektroauto auf mich zu? Fazit: Sind E-Autos günstiger als Verbrenner? Was kostet mich ein Elektroauto im Unterhalt? Beim E-Auto setzen sich die Unterhaltskosten aus mehreren Bereichen zusammen. Entscheidend sind Wartung, Kfz-Steuer, Versicherung, Stromkosten, Wertverlust und mögliche Reparaturen. Die laufenden Kosten eines E-Autos können je nach Modell, Fahrleistung und Nutzung deutlich variieren. Im Vergleich zum Verbrenner sind die Unterhaltskosten beim Elektroauto häufig niedriger. Studien zeigen, dass die Wartungskosten bei Elektroautos im Schnitt etwa 35 Prozent günstiger sind als bei Benziner oder Diesel. Allein dieser Faktor beeinflusst die Gesamtkosten erheblich. Anschaffung und Anschaffungspreis im Vergleich Elektroautos sind in der Anschaffung aktuell teurer als viele Autos mit Verbrennungsmotor. Der Anschaffungspreis für ein fabrikneues E-Auto liegt je nach Modell meist zwischen 20.000 und 50.000 Euro. Damit sind die Anschaffungskosten höher als bei vielen vergleichbaren Benziner- oder Diesel-Modellen. Allerdings spielt nicht nur der Kaufpreis eine Rolle, sondern auch der Wertverlust des Fahrzeugs. Der Wertverlust ist einer der wichtigsten Kostentreiber bei Autos. Je nach Modell kann ein E-Auto hier inzwischen stabilere Restwerte erreichen als frühere Generationen von Elektrofahrzeugen. Die staatliche E-Auto Förderung in Form des Umweltbonus wurde Ende 2023 eingestellt. Dadurch liegt der Fokus noch stärker auf den tatsächlichen Unterhaltskosten und Betriebskosten. Kfz-Steuer beim E-Auto Ein großer Vorteil beim E-Auto ist die Kfz-Steuer. Reine Elektroautos sind in Deutschland für die ersten 10 Jahre nach Erstzulassung von der Kfz-Steuer befreit. Diese Steuerbefreiung reduziert die laufenden Kosten erheblich. Nach Ablauf der Steuerbefreiung richtet sich die Kfz-Steuer nach dem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Im Vergleich zu Verbrennern bleibt die Steuer beim Elektroauto meist günstiger. Die Kfz-Steuer ist somit ein zentraler Faktor im Vergleich der Unterhaltskosten zwischen E-Auto und Verbrenner. Versicherung und Kfz-Versicherung im Vergleich Die Kfz-Versicherung hängt stark vom Modell, der Typklasse und Deiner Schadenfreiheitsklasse ab. Viele E-Auto Fahrer profitieren davon, dass Elektroautos in niedrigere Typklassen eingestuft werden. Dadurch kann die Versicherung günstiger sein als bei Benziner oder Diesel. Allerdings können Vollkaskoversicherungen für Elektroautos bis zu 44 Prozent teurer sein als für vergleichbare Verbrenner. Das liegt vor allem am höheren Anschaffungspreis und am Wert des Akkus. Im Gesamtvergleich bewegen sich die Kosten für Versicherung beim E-Auto oft auf einem ähnlichen Niveau wie bei Verbrenner-Modellen. Wartung und Wartungskosten KI-generiertes Bild Die Wartung ist einer der größten Unterschiede zwischen Elektroauto und Verbrennungsmotor. Ein Elektroantrieb besitzt deutlich weniger bewegliche Bauteile als ein Verbrennungsmotor. Beim E-Auto entfallen Ölwechsel, Kupplung, Abgasanlage und viele klassische Verschleißteile. Die Wartungskosten liegen laut Marktanalysen rund 35 Prozent unter denen von Benziner oder Diesel. Die Inspektionsintervalle sind ähnlich wie bei Verbrenner-Modellen und liegen meist bei ein bis zwei Jahren. Die Kosten pro Service bewegen sich häufig zwischen 100 und 300 Euro. Auch die Hauptuntersuchung ist beim Elektroauto günstiger, da die Abgasuntersuchung entfällt. Reparaturen und Folgekosten KI-generiertes Bild Trotz geringerer Wartungs- und Servicekosten können Reparaturen beim Elektroauto teuer sein, insbesondere wenn Hochvolt-Komponenten betroffen sind. Der Akku ist das teuerste Bauteil des Fahrzeugs. Ein Austausch des Akkus kann mehrere Tausend Euro kosten. Moderne Lithium-Ionen-Akkus sind jedoch auf hohe Laufleistungen ausgelegt. Hersteller geben häufig acht Jahre Garantie oder bis zu 160.000 Kilometer. Die Akkuladung und eine schonende Nutzung beeinflussen die Lebensdauer maßgeblich. In der Praxis zeigt sich, dass größere Reparaturen beim E-Auto seltener auftreten als beim Verbrenner, da weniger Verschleißteile vorhanden sind. Stromkosten und Laden im Alltag KI-generiertes Bild Der größte Unterschied zeigt sich bei den Stromkosten im Vergleich zu Kraftstoff. Ein E-Auto verbraucht im Durchschnitt 15 bis 20 kWh pro 100 km. Bei Strompreisen von etwa 30 bis 40 Cent pro kWh zu Hause ergeben sich Kosten von rund 5 bis 8 Euro pro 100 km. An öffentlichen Ladesäulen können die Strompreise je nach Anbieter zwischen 39 und 89 Cent pro kWh liegen. Je nach Anbieter und Ladeort variieren die Stromkosten deutlich. Ein Ladekarten Vergleich hilft Dir, den günstigsten Tarif für Dein Ladeverhalten zu finden. KI-generiertes Bild Zum Vergleich: Ein Benziner mit 7 Litern Verbrauch bei 1,75 Euro pro Liter verursacht etwa 12,25 Euro pro 100 km. Hier zeigt sich klar, dass die Energiekosten beim E-Auto in der Regel günstiger sind als bei Verbrenner-Autos. Das Laden an der heimischen Wallbox ist meist günstiger als öffentliches Schnellladen. Einige Supermärkte oder Restaurants bieten kostenlose Ladesäulen an, was die Betriebskosten weiter senken kann. THG Prämie 2026 sichern Jetzt beantragen Was kostet ein E-Auto pro Monat? Wenn Du alle Faktoren zusammenrechnest, ergeben sich beim E-Auto monatliche Kosten, die stark von Fahrleistung und Modell abhängen. Fährst Du 15.000 km im Jahr, entstehen allein für Energie bei durchschnittlich 6 Euro pro 100 km rund 900 Euro pro Jahr. Bei einem Verbrenner mit 12 Euro pro 100 km wären es 1.800 Euro. Bereits hier spart das E-Auto rund 900 Euro jährlich. Hinzu kommen geringere Wartungskosten und die eingesparte Kfz-Steuer. In Summe können die jährlichen Unterhaltskosten eines E-Autos um über 1.000 Euro niedriger ausfallen als bei einem vergleichbaren Verbrenner. Ist ein Elektroauto im Alltag wirklich günstiger? Aus wirtschaftlicher Sicht hängt die Antwort von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind Fahrleistung, Ladeinfrastruktur, Strompreise und Anschaffungskosten. Bei hoher Fahrleistung und regelmäßigem Laden zu Hause sind Elektroautos im Unterhalt häufig günstiger als Benziner oder Diesel. Bei sehr geringer Nutzung oder ausschließlich teurem Schnellladen kann sich der Kostenvorteil verringern. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch, dass die laufenden Kosten beim Elektroauto in vielen Szenarien niedriger sind als beim Verbrenner. Plug-in-Hybrid als Alternative Ein Plug-in-Hybrid kombiniert Elektroantrieb und Verbrennungsmotor. Plug-in-Hybride können kurze Strecken elektrisch fahren, benötigen jedoch weiterhin Kraftstoff. Im Unterhalt liegen Plug-in-Hybride meist zwischen reinem E-Auto und klassischem Verbrenner. Die Kfz-Steuer fällt höher aus als beim Elektroauto, aber niedriger als bei manchen Benziner-Modellen. Wertverlust als wichtiger Kostentreiber Der Wertverlust spielt bei Autos eine zentrale Rolle. Auch beim E-Auto beeinflusst der Restwert die Gesamtkosten erheblich. Technologische Entwicklungen, Reichweite und Modellpflege wirken sich auf den Preis aus. Je nach Modell kann der Wertverlust bei Elektroautos inzwischen vergleichbar mit Verbrenner-Modellen sein. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich vor dem Kauf. Welche Kosten kommen bei einem Elektroauto auf mich zu? Beim Elektroauto entstehen Kosten für Anschaffung, Versicherung, Strom, Wartung, Service und gegebenenfalls Reparaturen. Hinzu kommen optionale Investitionen wie eine Wallbox. Nicht zu unterschätzen sind auch indirekte Faktoren wie Wertverlust oder unterschiedliche Tarife je nach Anbieter beim Laden. Fazit: Sind E-Autos günstiger als Verbrenner? Ob E-Autos günstiger sind, hängt vom individuellen Fahrprofil ab. In vielen Fällen sind die Unterhaltskosten beim E-Auto niedriger als bei Benziner oder Diesel. Besonders bei hoher Fahrleistung und günstigen Strompreisen entstehen deutliche Vorteile. Beim Vergleich aller Faktoren zeigt sich, dass Elektroautos im Unterhalt oft günstiger sind als Verbrenner. Entscheidend ist eine ehrliche Gesamtrechnung aus Anschaffung, Betriebskosten, Wartung, Steuer und Wertverlust. Wenn Du Dein Fahrprofil realistisch bewertest, kannst Du klar erkennen, ob sich ein E-Auto für Dich wirtschaftlich lohnt. Häufig gestellte Fragen Was kostet ein Elektroauto im Unterhalt pro Monat? Die monatlichen Unterhaltskosten hängen stark von Fahrleistung und Modell ab. Bei 15.000 km im Jahr liegen die Energiekosten bei etwa 75 Euro pro Monat. Zusammen mit Versicherung, Wartung und eingesparter Kfz-Steuer sind E-Autos im Unterhalt häufig günstiger als vergleichbare Verbrenner. Ist ein Elektroauto günstiger als ein Benziner? In vielen Fällen ja. Besonders bei den laufenden Kosten wie Wartung, Kfz-Steuer und Energiekosten haben E-Autos klare Vorteile. Die Wartungskosten liegen im Schnitt rund 35 Prozent unter denen eines Verbrenners. Der Anschaffungspreis ist allerdings häufig noch höher. Wie hoch sind die Wartungskosten beim E-Auto? Die Wartungskosten liegen laut Marktanalysen rund 35 Prozent unter denen von Benziner oder Diesel. Da Ölwechsel, Kupplung und Abgasanlage entfallen, kosten Inspektionen meist zwischen 100 und 300 Euro. Muss ich für ein E-Auto Kfz-Steuer zahlen? Reine Elektroautos sind in Deutschland für die ersten 10 Jahre nach Erstzulassung von der Kfz-Steuer befreit. Danach richtet sich die Steuer nach dem zulässigen Gesamtgewicht und bleibt in der Regel günstiger als beim Verbrenner. Wie kann ich mit der THG-Prämie zusätzlich sparen? Als Halter eines reinen Elektroautos kannst Du Deine THG-Quote jährlich verkaufen und so eine Prämie erhalten. Das senkt Deine Gesamtkosten weiter. Bei wirkaufendeinethg.de kannst Du Deine Prämie schnell und unkompliziert beantragen. --- ## Natrium-Ionen-Batterie im E-Auto: Zukunft oder Risiko für die Branche? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/02/25/natrium-ionen-batterie-im-e-auto/ Veröffentlicht: 2026-02-25 Aktualisiert: 2026-02-25 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Entdecke die Vor- und Nachteile von Natrium-Ionen-Batterien in E-Autos. Ist diese Technologie die Zukunft oder ein Risiko für die Branche? Jetzt lesen! Die Batterie ist das Herzstück deines Elektroautos. Alles steht und fällt mit ihr: Reichweite, Kosten, Sicherheit und letztlich auch die Frage, wie wirtschaftlich Elektromobilität für dich ist. Genau deshalb sorgt eine neue Entwicklung gerade für Aufmerksamkeit. Erstmals kommen Elektroautos mit einer Natrium-Ionen-Batterie in Serie auf den Markt. Hersteller wie JAC, BYD und CATL treiben die Technologie aktiv voran. Der chinesische Autobauer JAC produziert seit Ende 2023 mit dem Modell JAC Yiwei eines der ersten Großserienfahrzeuge mit Natrium-Ionen-Akku. Weitere Modelle wie der JAC Sol E10X oder der JMEV EV3 sind ebenfalls bereits mit dieser Batterie-Technologie ausgestattet. Auch CATL plant ab 2026 den breiteren Markteintritt. Damit zeigt sich die asiatische Dominanz, insbesondere chinesischer Marken und Autobauer, im Bereich der Natrium-Ionen-Batterien und der Produktion von Elektroautos mit Natrium-Ionen-Technologie. Vielleicht fragst du dich, ob das nur eine weitere technische Spielerei ist oder ob hier tatsächlich ein echter Wendepunkt entsteht. Und noch wichtiger: Hat diese neue Technologie irgendeinen Einfluss auf deine Entscheidung für ein E-Auto oder auf deine THG Prämie 2026? Genau das schauen wir uns hier differenziert an. Inhaltsverzeichnis Was ist eine Natrium-Ionen-Batterie überhaupt? Wie funktioniert eine Natrium-Ionen-Batterie? Warum Natrium für dich als E-Autofahrer relevant ist Unterschied zur Lithium-Ionen-Batterie im Alltag Reichweite und Energiedichte im Vergleich Kostenstruktur und mögliche Auswirkungen auf Fahrzeugpreise Temperaturverhalten im Winter Wo die Grenzen der Natrium-Technologie liegen Was bedeutet das konkret für dich Hat die Natrium-Ionen-Batterie Einfluss auf deine THG Prämie 2026 So beantragst du deine THG Prämie 2026 Forschung und Entwicklung: Was kommt als Nächstes? Zukunftsausblick für den Akku-Markt Fazit Was ist eine Natrium-Ionen-Batterie überhaupt? Im Kern funktioniert eine Natrium-Ionen-Batterie sehr ähnlich wie die Lithium-Ionen-Batterie, die aktuell in den meisten Elektroautos verbaut ist. Beim Laden und Entladen bewegen sich Ionen zwischen zwei Elektroden. Dieser Prozess speichert elektrische Energie und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Der entscheidende Unterschied liegt im verwendeten Material. Statt Lithium kommt Natrium zum Einsatz. Für dich klingt das zunächst nach einem rein chemischen Detail. In Wahrheit steckt hier aber ein strategischer Unterschied. KI-generiertes Bild Natrium ist weltweit in großen Mengen verfügbar, unter anderem als Bestandteil von Kochsalz. Natriumchlorid dient dabei als kostengünstiges Ausgangsmaterial für die Batterieproduktion. Im Gegensatz zu Lithium ist Natrium geografisch breiter verteilt und einfacher zu gewinnen. Zudem werden für Natrium-Ionen-Batterien weder Kobalt noch Nickel benötigt. Das macht die Rohstoffgewinnung umweltfreundlicher und reduziert Abhängigkeiten. Auch das Recycling der verwendeten Materialien gilt als einfacher als bei klassischen Lithium-Ionen-Akkus. Wie funktioniert eine Natrium-Ionen-Batterie? Natrium-Ionen-Batterien, oft auch als Natrium-Ionen-Akkus bezeichnet, setzen auf ein ähnliches Prinzip wie die bekannten Lithium-Ionen-Batterien, die heute in den meisten E-Autos verbaut sind. Der entscheidende Unterschied liegt im verwendeten Rohstoff: Statt Lithium wandern hier Natriumionen zwischen den beiden Elektroden – der Anode und der Kathode – hin und her. Der Elektrolyt in der Batterie sorgt dafür, dass diese Bewegung reibungslos abläuft. Beim Laden der Natrium-Ionen-Batterie bewegen sich die Natriumionen von der Kathode zur Anode und werden dort zwischengespeichert. Beim Entladen, also wenn dein E-Auto Energie benötigt, wandern die Natriumionen zurück zur Kathode und setzen dabei elektrische Energie frei, die den Akku antreibt. Dieses Prinzip macht die Natrium-Ionen-Technologie zu einer echten Alternative im Bereich der Batterietechnologie. Ein großer Vorteil: Natrium ist als Rohstoff weltweit reichlich vorhanden und muss nicht wie Lithium oder Kobalt aufwendig und teuer gefördert werden. Das senkt die Kosten und reduziert die Abhängigkeit von bestimmten Förderländern. Gleichzeitig verzichtet die Natrium-Ionen-Batterie auf seltene Rohstoffe, was sie besonders interessant für die nachhaltige Produktion von Batterien macht – sowohl für E-Autos als auch für stationäre Speicherlösungen im Rahmen der Energiewende. Die Technologie bietet damit nicht nur eine neue Perspektive für die Elektromobilität, sondern auch für die gesamte Energiebranche. Warum Natrium für dich als E-Autofahrer relevant ist Die Nachfrage nach Lithium ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Mit dem globalen Ausbau der Elektromobilität steigt auch der Druck auf die Rohstoffmärkte. Das kann zu Preisschwankungen und Abhängigkeiten führen, die sich letztlich auf die Fahrzeugpreise auswirken. Natrium bietet hier eine Alternative. Die Branche befindet sich aktuell in einer neuen Phase, in der Natrium-Ionen-Batterien das Potenzial haben, den Batteriemarkt grundlegend zu verändern. Die Energie- und Automobilbranche erlebt durch die Einführung dieser Technologie neue Chancen und Herausforderungen, insbesondere für deutsche Maschinenbauer und Systemintegratoren. Wenn sich diese Technologie etabliert, verteilt sich der Rohstoffbedarf auf mehrere Materialien. Das kann langfristig zu stabileren Preisen führen und die Abhängigkeit von einzelnen Förderländern reduzieren. Für dich bedeutet das perspektivisch mehr Planungssicherheit. Gerade wenn du darüber nachdenkst, dein nächstes Fahrzeug zu kaufen oder in einigen Jahren zu wechseln, ist diese Entwicklung nicht irrelevant. Unterschied zur Lithium-Ionen-Batterie im Alltag Der größte technische Unterschied liegt aktuell in der Energiedichte der Zellen. Lithium-Ionen-Zellen, insbesondere moderne Lithium-Akkus und LFP-Batterien, speichern derzeit deutlich mehr Energie pro Kilogramm als Natrium-Ionen-Batterien. Die Energiedichte von Natrium-Ionen-Batterien liegt aktuell bei etwa 140 bis 160 Wh/kg, während die besten Lithium-Ionen-Akkus bis zu 260 Wh/kg erreichen. Das bedeutet, Natrium-Ionen-Batterien haben den Nachteil, dass sie mehr Platz benötigen und schwerer sind, um die gleiche Energiemenge zu speichern – ein wichtiger Aspekt für Elektrofahrzeuge mit begrenztem Bauraum. Im Vergleich dazu bieten LFP-Batterien (Lithium-Eisenphosphat) und andere Lithium-Ionen-Zellen eine höhere Energiedichte und benötigen weniger Platz, was für Reichweite und Fahrzeugdesign vorteilhaft ist. Für dich heißt das konkret: Wenn du regelmäßig sehr lange Strecken fährst und auf maximale Reichweite angewiesen bist, bleibt Lithium vorerst im Vorteil. Wenn dein Fahrprofil jedoch hauptsächlich aus Pendelstrecken, Stadtverkehr oder mittleren Distanzen besteht, könnte eine Natrium-Ionen-Batterie bereits heute ausreichend sein. Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit. Natrium-Ionen-Batterien gelten grundsätzlich als thermisch stabiler. Die Brandgefahr ist aufgrund der geringeren Reaktivität des Materials niedriger. Allerdings zeigen Crashtests, dass beschädigte Zellen unter bestimmten Bedingungen – etwa bei starkem Überdruck – ebenfalls kritisch reagieren können. Moderne Lithium-Systeme verfügen jedoch ebenfalls über hohe Sicherheitsstandards. Entscheidend ist am Ende immer die konkrete Auslegung des Fahrzeugs. Moderne Lithium-Akkus und LFP-Zellen verfügen ebenfalls über hohe Sicherheitsstandards, dennoch sollten die spezifischen Risiken und Nachteile der jeweiligen Zelltechnologie bei der Auswahl berücksichtigt werden. Reichweite und Energiedichte im Vergleich Aktuell liegt die Energiedichte von Natrium-Ionen-Batterien bei etwa 140 bis 160 Wh/kg. Moderne Lithium-Ionen-Akkus erreichen bis zu 260 Wh/kg. Das bedeutet: Für die gleiche Energiemenge benötigen Natrium-Batterien mehr Platz und Gewicht. Zu den Vorteilen zählen jedoch eine hohe Sicherheit, gute Kälteleistung, schnelle Ladefähigkeit und niedrigere Produktionskosten. Nachteile bleiben die derzeit geringere Energiedichte und der größere Bauraumbedarf. Die Entwicklung steht jedoch nicht still. Forschung und Industrie arbeiten intensiv daran, die Energiedichte weiter zu erhöhen. Die nächste Generation der Natrium-Technologie soll deutlich leistungsfähiger sein und damit die Lücke zu Lithium weiter verkleinern. Für dich bedeutet das: Die Technologie ist noch nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen. Was heute als Nachteil erscheint, kann sich in wenigen Jahren relativieren. Kostenstruktur und mögliche Auswirkungen auf Fahrzeugpreise Ein wesentlicher Vorteil von Natrium liegt in den potenziell geringeren Produktionskosten. Akku-Hersteller können Natrium-Ionen-Batterien auf denselben Produktionslinien (Band) und in denselben Werken fertigen wie Lithium-Ionen-Batterien, da die Fertigung weitgehend identisch ist. Der Rohstoff ist günstiger, breiter verfügbar und erfordert keine seltenen Materialien wie Kobalt. In den Batteriezellen kann zudem Aluminium anstelle von Kupfer verwendet werden, was die Produktionskosten weiter senkt. Insgesamt sind Natrium-Ionen-Batterien in der Produktion um etwa 30 bis 40 Prozent günstiger als Lithium-Ionen-Batterien und verursachen weniger problematische Abfallstoffe. Viele bestehende Produktionsanlagen für Lithium-Batterien können mit überschaubarem Aufwand angepasst werden, um auch Natrium-Ionen-Batterien herzustellen. Sollte sich diese Technologie durchsetzen, könnten insbesondere Fahrzeuge im Einstiegssegment günstiger werden. Für dich als Käufer würde das bedeuten, dass Elektromobilität noch stärker in preisliche Bereiche vordringt, die bisher klassischen Verbrennern vorbehalten waren. Gerade für Zweitwagen oder Stadtfahrzeuge kann das attraktiv sein. THG Prämie 2026 sichern Jetzt beantragen Temperaturverhalten im Winter Viele E-Autofahrer kennen das Thema Reichweitenverlust im Winter. Kälte wirkt sich auf jede Batterie aus. Natrium-Ionen-Batterien gelten als vergleichsweise stabil bei niedrigen Temperaturen und können auch bei Minusgraden einen großen Teil ihrer Kapazität abrufen. Gleichzeitig kannst du mit dem richtigen Fahr- und Ladeverhalten die Reichweite deines Elektroautos trotz Kälte steigern. KI-generiertes Bild Wenn du in einer Region mit kalten Wintern unterwegs bist, kann diese Eigenschaft langfristig ein Vorteil sein. Es bedeutet nicht, dass Lithium-Batterien im Winter unbrauchbar sind, aber Natrium zeigt hier interessante technische Eigenschaften, die im Alltag relevant werden können. Wo die Grenzen der Natrium-Technologie liegen Trotz aller Vorteile ist es wichtig, nüchtern zu bleiben. Die Energiedichte ist aktuell noch geringer als bei modernen Lithium-Systemen. Die Technologie befindet sich im Markthochlauf und ist noch nicht flächendeckend verfügbar. Langzeiterfahrungen im großen Maßstab stehen teilweise noch aus. Für dich heißt das: Es ist keine Revolution, die dein aktuelles Elektroauto plötzlich überholt erscheinen lässt. Es ist eine Ergänzung des bestehenden Marktes. Lithium wird nicht über Nacht verschwinden. Vielmehr entstehen parallele Technologien, die je nach Einsatzbereich sinnvoll eingesetzt werden können. Was bedeutet das konkret für dich Kurzfristig ändert sich für dich nichts. Wenn du bereits ein Elektroauto fährst, bleibt dein Fahrzeug technisch und wirtschaftlich attraktiv. Wenn du gerade über einen Kauf nachdenkst, kannst du weiterhin mit gutem Gewissen auf etablierte Lithium-Technologie setzen. Langfristig kann sich das Marktumfeld jedoch verändern. Mehr Wettbewerb zwischen Batterietypen kann Preise stabilisieren, Innovation beschleunigen und die Elektromobilität insgesamt robuster machen. Gleichzeitig prägen die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um das THG Quote Recht, wie stark Emissionsreduktion und Elektromobilität politisch gefördert werden. Davon profitierst du indirekt, auch wenn du dich nie bewusst mit der Zellchemie beschäftigst. Wenn du dich für weitere Informationen rund um E-Autos, E-Bikes, Wärmepumpen und Solaranlagen interessierst, findest du bei uns regelmäßig Newsletter, Ratgeber, Tests und Kaufberatungen, die dich beim Einstieg in die Energiewende unterstützen. Hat die Natrium-Ionen-Batterie Einfluss auf deine THG Prämie 2026 Hier ist die Antwort eindeutig. Für deine THG Prämie 2026 spielt die Art der Batterie keine Rolle. Entscheidend ist ausschließlich, dass dein Fahrzeug rein elektrisch fährt und offiziell zugelassen ist. Die THG Quote verpflichtet Mineralölunternehmen dazu, ihre CO₂-Emissionen zu reduzieren. Als Halter eines Elektroautos kannst du deine eingesparten Emissionen zertifizieren lassen und erhältst dafür eine jährliche Auszahlung. Wie die Berechnung der THG Quote genau funktioniert, beeinflusst dabei, wie viel Geld du letztlich erhältst. Ob dein Fahrzeug mit Lithium- oder Natrium-Ionen-Batterie ausgestattet ist, ändert nichts an deinem Anspruch. So beantragst du deine THG Prämie 2026 Der Ablauf bleibt für dich unverändert. Du sicherst dir deine THG Prämie für dein Elektrofahrzeug, indem du dein Fahrzeug bei einem Anbieter registrierst, die notwendigen Unterlagen einreichst und auf die Bestätigung durch das Umweltbundesamt wartest. Nach erfolgreicher Zertifizierung erhältst du deine Auszahlung. Dieser Prozess wiederholt sich jedes Jahr, solange dein Elektroauto zugelassen ist. Die Batterietechnologie ist dabei kein Kriterium. Maßgeblich ist allein die Tatsache, dass du emissionsfrei unterwegs bist. Wenn du unsicher bist, helfen dir häufig gestellte Fragen zur THG-Quote, die wichtigsten Punkte schnell zu klären. Forschung und Entwicklung: Was kommt als Nächstes? Weltweit investieren Unternehmen und Forschungseinrichtungen massiv in die Weiterentwicklung der Natrium-Ionen-Technologie. Ziel ist es, die Energiedichte zu erhöhen, die Lebensdauer zu verlängern und die Produktionskosten weiter zu senken. Hersteller wie CATL oder Faradion arbeiten an neuen Zellchemien und effizienteren Produktionsverfahren. KI-generiertes Bild Für dich bedeutet das: Die Technologie steht noch am Anfang. In den kommenden Jahren sind deutliche Verbesserungen zu erwarten – sowohl bei Reichweite als auch bei Preis und Alltagstauglichkeit. Zukunftsausblick für den Akku-Markt Die Einführung der Natrium-Ionen-Batterie ist ein Signal für mehr Vielfalt im Markt. Die Branche befindet sich aktuell in einer Phase des Übergangs, in der neue Technologien wie die Natrium-Ionen-Batterie zu schnellen Kostenreduktionen und technologischen Veränderungen führen. Die Entwicklung von Natrium-Ionen-Batterien wird weltweit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen vorangetrieben und beeinflusst die gesamte Branche. Unterschiedliche Technologien werden sich je nach Anwendungsbereich ergänzen. Für hohe Reichweiten im Fernverkehr bleiben leistungsstarke Lithium-Systeme relevant. Für Stadtfahrzeuge, Pendlerautos oder kostensensitive Segmente kann Natrium eine interessante Alternative werden. Parallel dazu entwickelt sich der Markt rund um die Neuigkeiten zur THG-Quote weiter und beeinflusst, wie attraktiv E-Mobilität wirtschaftlich bleibt. Für dich bedeutet das mehr Auswahl und langfristig potenziell günstigere Einstiegspreise. Gleichzeitig bleibt die Elektromobilität insgesamt stabiler, wenn sie nicht von einem einzigen Rohstoff abhängig ist. Zusätzlich kannst du über Angebote wie den THG-Bonus 2025 im Überblick finanziell von deiner Entscheidung für ein E-Auto profitieren. THG Prämie 2026 sichern Jetzt beantragen Fazit Die Natrium-Ionen-Batterie ist keine kurzfristige Revolution, sondern eine strategische Erweiterung des bestehenden Marktes. Sie kann dazu beitragen, Kosten zu senken, Rohstoffabhängigkeiten zu reduzieren und Elektromobilität breiter zugänglich zu machen. Für dich als E-Autofahrer entsteht dadurch vor allem eines: mehr Perspektive. Mehr Auswahl bei zukünftigen Fahrzeugen, potenziell stabilere Preise und ein robusterer Markt. An deinem Anspruch auf die THG Prämie 2026 ändert sich jedoch nichts. Entscheidend bleibt, dass du rein elektrisch unterwegs bist. KI-generiertes Bild Wenn du ein Elektroauto fährst, solltest du deine THG Prämie jedes Jahr neu beantragen. Unabhängig davon, welche Batterie in deinem Fahrzeug arbeitet, haben deine eingesparten CO₂-Emissionen einen messbaren Wert. Sichere dir deine THG Prämie 2026 und profitiere weiterhin von deiner Entscheidung für Elektromobilität. Häufig gestellte Fragen Was ist eine Natrium-Ionen-Batterie? Eine Natrium-Ionen-Batterie funktioniert ähnlich wie eine Lithium-Ionen-Batterie, nutzt jedoch Natrium statt Lithium als Ladungsträger. Natrium ist weltweit reichlich verfügbar und günstiger als Lithium, was die Produktionskosten senkt. Welche Reichweite haben E-Autos mit Natrium-Ionen-Batterie? Aktuell liegt die Energiedichte von Natrium-Ionen-Batterien bei etwa 140 bis 160 Wh/kg, während Lithium-Ionen-Akkus bis zu 260 Wh/kg erreichen. Dadurch ist die Reichweite geringer, reicht aber für Pendelstrecken und Stadtverkehr aus. Die Technologie wird stetig weiterentwickelt. Beeinflusst die Batterietechnologie meine THG Prämie? Nein. Für die THG Prämie ist ausschließlich entscheidend, dass dein Fahrzeug rein elektrisch fährt und offiziell zugelassen ist. Ob eine Lithium-Ionen- oder Natrium-Ionen-Batterie verbaut ist, spielt keine Rolle. Sind Natrium-Ionen-Batterien sicherer als Lithium-Ionen-Batterien? Natrium-Ionen-Batterien gelten als thermisch stabiler und haben eine geringere Brandgefahr. Dennoch können auch sie unter bestimmten Bedingungen kritisch reagieren. Moderne Lithium-Systeme verfügen ebenfalls über hohe Sicherheitsstandards. Wann werden Natrium-Ionen-Batterien in Europa verfügbar sein? Erste Serienfahrzeuge mit Natrium-Ionen-Batterie sind bereits in China auf dem Markt. CATL plant ab 2026 den breiteren Markteintritt. In Europa dürfte die Technologie in den kommenden Jahren zunehmend verfügbar werden. --- ## EnBW Ladekarte 2026: Kosten, Tarife & Preise erklärt URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/02/17/enbw-ladekarte/ Veröffentlicht: 2026-02-17 Aktualisiert: 2026-02-17 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Alle Fakten zur EnBW Ladekarte: Tarife, echte kWh-Preise, Blockiergebühr, Roaming & Rechenbeispiele. So finden Sie den passenden Tarif. Was kostet das wirklich? Wie bestelle/aktiviere ich die Karte? Bei welchen Säulen funktioniert sie – auch im Ausland? Dieser Artikel beantwortet genau das – datenbasiert, mit klarer Trennung von Fixkosten (Grundgebühr) und variablen Kosten (kWh-Preis, Blockiergebühr, Fremdnetzpreise). Preis- und Tarifangaben stammen ausschließlich aus offiziellen EnBW-Quellen. Zusätzlich ist ein Rechner eingebunden, in dem man den für sich optimalen EnBW Tarif ermitteln kann. Inhaltsverzeichnis Was ist die EnBW mobility+ Ladekarte? Was kostet die EnBW Ladekarte wirklich? Fixkosten: Grundgebühr (tarifabhängig, nicht kartenabhängig) Variable Kosten pro Ladevorgang kWh-Preise an EnBW-eigenen Ladepunkten Preise bei anderen Betreibern im EnBW HyperNetz (Roaming) Blockiergebühr Unterschied EnBW-Stationen vs. Fremdanbieter Kartenpreis: kostet die physische Karte extra? Ad-hoc-Laden als Preisanker EnBW Ladekarte Tarife im Detail Tarifvergleich (EnBW mobility+) Rechenbeispiele – effektive Kosten pro kWh Wenigfahrer: 30 kWh/Monat Pendler: 80 kWh/Monat Vielfahrer: 200 kWh/Monat Gesamtübersicht: Monatliche Kosten & effektiver kWh-Preis Break-Even-Analyse zwischen Tarifen EnBW Ladekarte ohne Grundgebühr – gibt es das? EnBW Ladekarte kostenlos – Mythos oder möglich? EnBW Ladekarte im Ausland, Tesla Supercharger und ADAC Vergleich EnBW Ladekarte im Ausland (Beispiel Italien) Funktioniert die EnBW Ladekarte bei Tesla Superchargern? EnBW vs. ADAC Ladekarte – Vergleich Vergleichstabelle: EnBW Standard vs. ADAC e-Charge Vorteile & Nachteile Kompakte Gesamtvergleichstabelle (Entscheidung in 30 Sekunden) EnBW Ladekarte bestellen & beantragen und direkt richtig nutzen EnBW Ladekarte aktivieren Was ist die EnBW mobility+ Ladekarte? Die EnBW mobility+ Ladekarte ist eine physische RFID-Karte, mit der Sie Ladevorgänge an kompatiblen Ladepunkten im EnBW HyperNetz starten und beenden können – als Alternative oder Backup zur App (z. B. wenn das Smartphone keinen Akku hat). Wichtig für die Einordnung: Die Ladekarte ist kein eigener Tarif, sondern nur ein Zugangsmedium. Entscheidend für Ihre Kosten sind der gebuchte EnBW mobility+ Ladetarif (S/M/L) und der jeweils gültige kWh-Preis am konkreten Ladepunkt – dieser wird in der App vor Start transparent angezeigt. Zum Netz-Kontext: Das HyperNetz umfasst mehr als 900.000 Ladepunkte in 17 Ländern Europas, darunter Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien. Was kostet die EnBW Ladekarte wirklich? Wenn Nutzerinnen nach „EnBW Ladekarte Kosten” oder „EnBW Ladekarte Preise” suchen, wird oft alles vermischt. Für echte Transparenz trennen wir strikt: Fixkosten: Grundgebühr (tarifabhängig, nicht kartenabhängig) Ob es eine Grundgebühr gibt, hängt vom gebuchten Tarif ab (FAQ). Für Ladetarif S fällt keine Grundgebühr an; in anderen Tarifen gibt es eine monatliche Grundgebühr. Konkrete Grundgebühren (Pressemitteilung): Tarif S: 0 € (keine Grundgebühr) Tarif M: 5,99 € pro Monat Tarif L: 11,99 € pro Monat (seit 01.12.2025) Variable Kosten pro Ladevorgang kWh-Preise an EnBW-eigenen Ladepunkten An EnBW-Ladepunkten gelten feste, tarifabhängige kWh-Preise (seit 01.12.2025): Tarif S: 0,56 €/kWh Tarif M: 0,46 €/kWh Tarif L: 0,39 €/kWh Wichtige Präzisierung (AC/DC/HPC): Die angegebenen Preise gelten einheitlich für AC sowie DC/HPC (kein separater HPC-Aufschlag im EnBW-eigenen Netz). Preise bei anderen Betreibern im EnBW HyperNetz (Roaming) Seit der Umstellung gilt bei vielen Ladepunkten „anderer Betreiber“ im HyperNetz: variable Preise je Ladepunkt (Spanne: 56–89 ct/kWh), die in der App vor Start angezeigt werden. Wichtig: Die Preise bei anderen Betreibern sind in den Tarifen S, M, L gleich – ein Tarifwechsel bringt für Fremdnetzpreise keine Vorteile; der Vorteil der höheren Tarife liegt vor allem bei EnBW-eigenen Ladepunkten. Blockiergebühr Nach 4 Stunden Anschlusszeit wird eine Blockiergebühr fällig – 10 Cent je Minute, gedeckelt auf 12,00 € je Ladevorgang. Das gilt auch im Ausland und für Partnertarife. Unterschied EnBW-Stationen vs. Fremdanbieter Die wichtigste Kosten-Trennlinie lautet damit: EnBW-Ladepunkte: feste, tarifabhängige kWh-Preise (S/M/L) Andere Betreiber im HyperNetz: variable kWh-Preise je Ladepunkt (Spanne laut EnBW: 56–89 ct/kWh, Anzeige in App vor Start) Kartenpreis: kostet die physische Karte extra? Laut FAQ verursacht das Laden mit der Ladekarte keine Zusatzkosten – es gelten die Preise Ihres Tarifs. Ob für die Ausgabe zusätzlicher Karten ein Betrag anfällt, ist je nach Angebot unterschiedlich. Beispiel aus einer Kooperation): Im Starterpaket ist eine Karte kostenlos enthalten; jede weitere kostet 9,90 €. Verbraucher-Hinweis: Wenn Sie mehrere Karten (z. B. Haushalts-/Familien-Setup) brauchen, prüfen Sie im Bestellprozess in der App bzw. in den jeweiligen Angebotsbedingungen, ob und ab wann Gebühren anfallen. Ad-hoc-Laden als Preisanker Wer ohne Tarif „spontan“ über „intercharge direct“ lädt, zahlt häufig mehr: u. a. 0,70 €/kWh (AC) und 0,79 €/kWh (DC) plus minutenbasierte Blockiergebühren ab definierten Zeiten. Das ist kein Ersatz für eine Tarifentscheidung, aber ein realistischer Vergleichsmaßstab, warum sich ein passender Tarif (oder zumindest Preistransparenz in der App) lohnen kann. EnBW Ladekarte Tarife im Detail Die Tarife orientieren sich grob an der monatlichen Lademenge: „bis 60 kWh“ für S, „ab 60 kWh“ für M und „ab 86 kWh“ für L. Damit Sie die EnBW Ladekarte Tarife wirklich vergleichen können, hier eine verdichtete Darstellung (Fixkosten + EnBW-eigener kWh-Preis + Blockiergebühr-Regel): Tarifvergleich (EnBW mobility+) Alle Preisangaben laut EnBW; EnBW weist Preise als Bruttopreise inkl. USt aus. Tarif Grundgebühr/Monat kWh-Preis (EnBW-Ladepunkte, AC/DC/HPC einheitlich) Blockiergebühr Geeignet für S 0 € 0,56 €/kWh ab 4h: 0,10 €/min, max. 12 € Gelegenheitsladen, ca. bis ~60 kWh/Monat M 5,99 € 0,46 €/kWh ab 4h: 0,10 €/min, max. 12 € Regelmäßiges Laden, ab ~60 kWh/Monat L 11,99 € 0,39 €/kWh ab 4h: 0,10 €/min, max. 12 € Vielladen, ab ~86 kWh/Monat Roaming/Fremdanbieter (für alle S/M/L): EnBW beschreibt variable kWh-Preise je Ladepunkt, laut EnBW in einer Spanne von 56 bis 89 ct/kWh, Anzeige in der App vor Start. Quellen: EnBW Pressemitteilung Tarifstruktur; EnBW Preissenkung 01.12.2025; EnBW Ladetarife; EnBW Blockiergebühr. Rechenbeispiele – effektive Kosten pro kWh Viele Suchergebnisse nennen zwar kWh-Preise, aber ohne zu rechnen. Entscheidend ist: Eine Grundgebühr rechnet sich nur ab einem bestimmten Verbrauch. Genau dafür sind Rechenbeispiele da. Annahmen (damit die Rechnung fair bleibt): Es wird nur an EnBW-eigenen Ladepunkten geladen (weil dort die festen Tarifpreise gelten). Blockiergebühren werden nicht ausgelöst (weil sie vom Park-/Ladeverhalten abhängen). Preise für Fremdnetze/Roaming sind nicht konstant, daher nicht sinnvoll pauschal zu kalkulieren; der Preis steht laut EnBW in der App am konkreten Ladepunkt. Wenigfahrer: 30 kWh/Monat Tarif S: 30 × 0,56 € = 16,80 € → effektiv 0,56 €/kWh Tarif M: 5,99 € + 30 × 0,46 € = 19,79 € → effektiv 0,66 €/kWh Tarif L: 11,99 € + 30 × 0,39 € = 23,69 € → effektiv 0,79 €/kWh Pendler: 80 kWh/Monat Tarif S: 80 × 0,56 € = 44,80 € → effektiv 0,56 €/kWh Tarif M: 5,99 € + 80 × 0,46 € = 42,79 € → effektiv 0,535 €/kWh Tarif L: 11,99 € + 80 × 0,39 € = 43,19 € → effektiv 0,540 €/kWh Vielfahrer: 200 kWh/Monat Tarif S: 200 × 0,56 € = 112,00 € → effektiv 0,56 €/kWh Tarif M: 5,99 € + 200 × 0,46 € = 97,99 € → effektiv 0,490 €/kWh Tarif L: 11,99 € + 200 × 0,39 € = 89,99 € → effektiv 0,450 €/kWh Gesamtübersicht: Monatliche Kosten & effektiver kWh-Preis Monatlicher Verbrauch (kWh) S: Kosten €/Monat S: Effektiv €/kWh M: Kosten €/Monat M: Effektiv €/kWh L: Kosten €/Monat L: Effektiv €/kWh 30 16,80 0,560 19,79 0,660 23,69 0,790 80 44,80 0,560 42,79 0,535 43,19 0,540 200 112,00 0,560 97,99 0,490 89,99 0,450 Break-Even-Analyse zwischen Tarifen Break-Even bedeutet: Ab welcher Monatsmenge ist der Tarif mit Grundgebühr trotz Fixkosten günstiger? S vs. M: Wenn M 10 Cent/kWh günstiger ist (0,56 → 0,46), gleicht das die Grundgebühr von 5,99 € ab ca. 60 kWh/Monat aus. Das passt auffällig gut zu EnBWs eigener Orientierung („bis 60 kWh” für S, „ab 60 kWh” für M). M vs. L: Zwischen M und L liegt eine Ersparnis von 7 Cent/kWh (0,46 → 0,39), bei zusätzlich 6,00 € Grundgebühr (11,99 – 5,99) ergibt sich der Break-Even bei ca. 86 kWh/Monat. Auch das entspricht EnBWs genanntem Richtwert („ab 86 kWh” für L). So nutzen Sie das praktisch: Wenn Sie im Schnitt überwiegend unter 60 kWh/Monat unterwegs laden, ist S meist der einfachste Start. Liegen Sie regelmäßig darüber, lohnt es sich, M zu prüfen. Ab ~86 kWh/Monat kann L rechnen – vorausgesetzt, Sie laden häufig an EnBW-eigenen Punkten (weil Roamingpreise tarifübergreifend gleich sind). EnBW Ladekarte ohne Grundgebühr – gibt es das? Ja – aber präzise formuliert: Eine EnBW Ladekarte ohne Grundgebühr gibt es, wenn Sie einen Tarif ohne Grundgebühr buchen. Im Ladetarif S fällt keine Grundgebühr an. Wichtig: Die Karte selbst ist nicht der Grund für „ohne Grundgebühr”, sondern der Tarif. EnBW Ladekarte kostenlos – Mythos oder möglich? Der Suchbegriff „EnBW Ladekarte kostenlos” taucht oft auf, weil viele Menschen „kostenlos” mit „ohne Grundgebühr” verwechseln – oder weil es zeitweise Kooperationen/Partnertarife gibt. Zwei saubere, belegbare Aussagen aus offiziellen Quellen: 1) Kostenlos ist die App: Die EnBW mobility+ App ist und bleibt kostenlos. 2) Kostenlose (erste) physische Ladekarte kann es in Partnerangeboten geben: Beim ACV Ladetarif kann die erste Ladekarte kostenlos bestellt werden. Beim ACE e-POWER ebenso: „Die erste Ladekarte ist kostenlos.“ Für den Standardfall gilt: Beim Laden mit der Karte entstehen keine Zusatzkosten – es gelten die Tarifpreise. Verbraucher-Tipp: Wenn Ihr Ziel „so wenig Fixkosten wie möglich” ist, schauen Sie zuerst auf Tarif S (0 € Grundgebühr) und nicht nur auf das Wort „kostenlos”. EnBW Ladekarte im Ausland, Tesla Supercharger und ADAC Vergleich EnBW Ladekarte im Ausland (Beispiel Italien) Die Ladekarte funktioniert in allen Ländern des HyperNetz – darunter Italien, was sie für Urlaubsfahrten interessant macht. Kostenlogik im Ausland: Die Blockiergebühr gilt auch im Ausland. An Fremdnetz-Ladepunkten sind Preise variabel (Anzeige in der App vor Start). Im Ausland betrifft das in der Praxis besonders viele Ladepunkte, weil dort oft Roamingpartner statt EnBW-eigener Ladepunkte dominieren. Funktioniert die EnBW Ladekarte bei Tesla Superchargern? Diese Frage wird oft pauschal beantwortet – korrekt ist: Es kommt auf den Standort und die technische Einbindung an. Tesla beschreibt für Europa inzwischen explizit: Besitzer von Elektrofahrzeugen können eine Ladekarte ihres Mobilitätsdienstleisters nutzen, um auf das Tesla Supercharger-Netzwerk zuzugreifen. Das gilt jedoch nur an ausgewählten Supercharger-Standorten in Europa. Für die Nutzung mit Ladekarte wird eine bestimmte Tesla-App-Version genannt (mindestens 4.18 oder höher). Was heißt das konkret? Ja, grundsätzlich ist „Laden per Ladekarte” an ausgewählten Tesla-Superchargern möglich – laut Tesla. Ob EnBW mobility+ (und damit die EnBW Ladekarte) an genau diesen Standorten als akzeptierter Mobilitätsdienstleister funktioniert, erkennen Sie laut Tesla über die App Ihres Mobilitätsdienstleisters (also praktisch: ob kompatible Tesla-Standorte dort angezeigt werden). Unabhängig davon bleibt Teslas Standardweg für „Supercharging other EVs” in vielen Fällen die Nutzung der Tesla App. Pragmatischer Check vor der Abfahrt: Nutzen Sie in der EnBW mobility+ App den Filter auf Zugangsmöglichkeit „Ladekarte”, um nur kompatible Ladepunkte zu sehen. EnBW vs. ADAC Ladekarte – Vergleich Hier ist der wichtigste Kontext (2026): Die frühere EnBW-ADAC-Kooperation ist beendet; EnBW selbst schreibt, dass der ADAC e-Charge Tarif der EnBW ab August 2024 nicht mehr zur Verfügung steht und ADAC-Kundinnen in EnBW mobility+ S-Konditionen übergehen. Gleichzeitig bietet der ADAC aktuell einen ADAC e-Charge Tarif in Kooperation mit Aral pulse an. Dort nennt der ADAC u. a.: Keine Grundgebühr 0,55 €/kWh an Aral pulse Ladepunkten (AC/DC) 0,75 €/kWh im Roaming-Netz Keine Blockiergebühr an Aral pulse, aber Minutenpreise bei Fremdanbietern ab definierten Zeiten Vergleichstabelle: EnBW Standard vs. ADAC e-Charge Merkmal EnBW Standard (mobility+ Tarife) ADAC e-Charge (Aral pulse) Grundgebühr S: 0 €; M: 5,99 €; L: 11,99 € keine AC/DC Preis (eigene/Partner-Kernwelt) EnBW-Ladepunkte: S 0,56; M 0,46; L 0,39 €/kWh (einheitlich AC/DC/HPC) Aral pulse: 0,55 €/kWh (AC/DC) Preise andere Betreiber variabel je Ladepunkt (EnBW nennt 0,56–0,89 €/kWh) Roaming: 0,75 €/kWh Besonderheiten sehr günstige kWh an EnBW-eigenen Punkten in M/L; Blockiergebühr nach 4h (gedeckelt) keine Blockiergebühr an Aral pulse; Blockiergebühr bei Fremdanbietern (minutenbasiert) Quellen: EnBW Ladetarife; EnBW Pressemitteilung; ADAC e-Charge. Einordnung (neutral): Wer häufig an EnBW-eigenen Ladeparks lädt (HPC an Autobahn/Handel), profitiert eher vom EnBW-M/L-Modell. Wer primär im Aral-pulse-Kosmos lädt und keine Grundgebühr will, findet beim ADAC ein anderes Modell – muss aber das Roaming-Preisniveau im Blick behalten. Neben EnBW und ADAC gibt es zahlreiche weitere Ladekarten-Anbieter mit unterschiedlichen Tarifen und Konditionen. In unserem Ladekarten Vergleich findest du eine aktuelle Übersicht aller relevanten Anbieter auf einen Blick. Vorteile & Nachteile Vorteile (sachlich): Ein echter Vorteil ist der Backup-Faktor: Die Karte funktioniert als Ersatz, wenn das Smartphone nicht einsatzbereit ist (sofern sie in der App hinterlegt ist). Nachteile (sachlich): Die größte Stolperfalle ist die Preislogik im Fremdnetz: Preise variieren je Ladepunkt – wer die App-Anzeige vor dem Start ignoriert, zahlt schnell mehr als erwartet. Zudem kann die Blockiergebühr bei langen Standzeiten greifen (nach 4 Stunden). Kompakte Gesamtvergleichstabelle (Entscheidung in 30 Sekunden) Ihr Profil Empfehlung (wenn überwiegend EnBW-Ladepunkte) Warum < 60 kWh/Monat Tarif S keine Grundgebühr; bei wenig Verbrauch meist günstiger 60–85 kWh/Monat Tarif M Grundgebühr wird durch kWh-Preisvorteil typischerweise ausgeglichen > 85 kWh/Monat Tarif L nochmals günstigerer kWh-Preis; lohnt v. a. bei hohem EnBW-Anteil Viel Roaming/Fremdnetz Preisfilter + App-Preischeck Fremdnetzpreise sind variabel je Ladepunkt; Tarifwechsel hilft dort weniger EnBW Ladekarte bestellen & beantragen und direkt richtig nutzen Die Karte wird über die EnBW mobility+ App im Bereich Zahlungsprofil bestellt und verwaltet – eine Bestellung ohne App-Konto ist nicht möglich. Schritt-für-Schritt: EnBW Ladekarte bestellen / beantragen EnBW mobility+ App installieren und registrieren (Account erstellen, Zahlungsart hinterlegen). Tarif buchen (S/M/L). In der App im Zahlungsprofil zu „Ladekarten & AutoCharge” gehen und Ladekarte bestellen. Karte kommt per Post; danach in der App aktivieren (siehe nächster Abschnitt). Praxis-Hinweis: Überlegen Sie vorab, ob Sie wirklich eine physische Karte brauchen – oder ob die App reicht. Preislich zählt primär der Tarif; die Karte ist Komfort/Backup. EnBW Ladekarte aktivieren Nach Erhalt der Karte wird sie im Zahlungsprofil unter „Ladekarten & AutoCharge“ aktiviert. Schritt-für-Schritt: EnBW Ladekarte aktivieren App öffnen → Profil/Zahlungsprofil → „Ladekarten & AutoCharge” „Ladekarte aktivieren” auswählen Karte ist danach dem Profil zugeordnet und kann zur Authentifizierung an kompatiblen Ladepunkten genutzt werden. Wichtig: Die Ladekarte kann nicht ohne App genutzt werden – vor dem ersten Einsatz muss sie in einem Zahlungsprofil aktiviert werden. Häufig gestellte Fragen Wie kann ich die EnBW Ladekarte bestellen? Die EnBW Ladekarte bestellen Sie in der EnBW mobility+ App. Nach Registrierung und Tarifbuchung öffnen Sie im Zahlungsprofil den Bereich „Ladekarten & AutoCharge” und wählen „Ladekarte bestellen”. Nach Zustellung per Post aktivieren Sie die Karte im gleichen Menüpunkt und verknüpfen sie mit Ihrem Zahlungsprofil. Wie hoch sind die EnBW Ladekarte Kosten pro Monat? Die monatlichen Kosten hängen vom gebuchten Ladetarif ab, nicht von der Karte selbst. Tarif S ist ohne Grundgebühr, Tarif M hat 5,99 €/Monat und Tarif L 11,99 €/Monat. Zusätzlich zahlen Sie pro Ladevorgang den kWh-Preis Ihres Tarifs bzw. den je Ladepunkt angezeigten Preis bei anderen Betreibern. Was sind die wichtigsten EnBW Ladekarte Preise pro kWh? An EnBW-eigenen Ladepunkten gelten feste, tarifabhängige kWh-Preise (S: 0,56 €/kWh, M: 0,46 €/kWh, L: 0,39 €/kWh). Bei Ladepunkten anderer Betreiber im EnBW HyperNetz können die Preise je Ladepunkt variieren und werden vor Start in der App angezeigt. Gibt es eine EnBW Ladekarte ohne Grundgebühr? Ja, wenn Sie einen Tarif ohne Grundgebühr buchen. Bei EnBW mobility+ ist das der Ladetarif S. Die Ladekarte ist dabei nur das Zugangsmedium; die Fixkosten entstehen durch den Tarif, nicht durch die physische Karte. Ist die EnBW Ladekarte kostenlos? Die EnBW mobility+ App ist kostenlos. Ob die physische Ladekarte kostenlos ausgegeben wird, kann je nach Angebot oder Partnerprogramm variieren. Für das Laden mit der Ladekarte fallen laut EnBW keine Zusatzkosten an – abgerechnet werden die Preise des gebuchten Tarifs. Funktioniert die EnBW Ladekarte in Italien? Ja, EnBW nennt Italien als Land im EnBW HyperNetz, in dem die Ladekarte nutzbar ist. Preise können – insbesondere an Ladepunkten anderer Betreiber – je Ladepunkt variieren und werden in der App angezeigt. Blockiergebühren können auch im Ausland greifen. Funktioniert die EnBW Ladekarte bei Tesla Superchargern? Tesla informiert, dass Ladekarten von Mobilitätsdienstleistern an ausgewählten Supercharger-Standorten in Europa genutzt werden können. Ob EnBW mobility+ dort konkret unterstützt wird, erkennen Sie über die Anzeige kompatibler Tesla-Standorte in der EnBW mobility+ App. --- ## Mit dem E-Auto in den Winterurlaub: 10 wichtige Tipps für deine Routenplanung URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2026/01/03/mit-dem-e-auto-in-den-winterurlaub/ Veröffentlicht: 2026-01-03 Autor: Mark Warneke Beschreibung: E-Auto im Winter: 10 Tipps für Routenplanung, Ladezeiten und Reichweite bei Kälte – damit dein Winterurlaub stressfrei wird. Mit dem E-Auto in den Winterurlaub: 10 wichtige Tipps für deine Routenplanung Ein Winterurlaub mit dem E-Auto ist gut planbar – wenn du ihn anders angehst als im Sommer. Niedrige Temperaturen, Heizung, volle Beladung und längere Ladezeiten verändern Reichweite und Ladeverhalten spürbar. Wer mit Sommerwerten rechnet, erzeugt unnötigen Stress. In diesem Guide findest du 10 praxisnahe Winter Tipps, mit denen du deine Routenplanung realistisch, effizient und sicher aufsetzt – von der Reichweitenkalkulation über die Lade-Strategie bis zum Parken im Skigebiet. Inhaltsverzeichnis 1. Warum Winterfahrten mit dem Elektroauto anders funktionieren 2. Winterreichweite realistisch kalkulieren 3. Start-SOC und Sicherheitsreserven festlegen 4. Schritt-für-Schritt-Routenplanung für Winter-Langstrecken 5. Digitale Tools für die Winter-Routenplanung nutzen 6. Ladeinfrastruktur auf der Route und im Alpenraum prüfen 7. Schnellladen im Winter richtig einordnen 8. Effizient heizen und Reichweite erhalten 9. Winterreifen, Reifendruck und Beladung berücksichtigen 10. Laden und Parken im Skigebiet planen Checkliste für deinen Winterurlaub mit dem E-Auto Fazit FAQ – Häufige Fragen zum Winterurlaub mit dem E-Auto 1. Warum Winterfahrten mit dem Elektroauto anders funktionieren KI-generiertes Bild Im Winter gelten für E-Autos andere Rahmenbedingungen. Der Energieverbrauch steigt im Vergleich zum Sommer um durchschnittlich 10 bis 30 Prozent. Auf Kurzstrecken kann der Mehrverbrauch deutlich höher ausfallen, weil Batterie und Innenraum immer wieder neu aufgeheizt werden müssen. Hinzu kommt: Bei Kälte laufen die elektrochemischen Prozesse in der Batterie langsamer ab. Der Innenwiderstand steigt, Leistung und Ladegeschwindigkeit sinken. Moderne E-Autos mit aktivem Thermomanagement und Wärmepumpe sind hier klar im Vorteil, weil sie die Batterie effizienter auf Betriebstemperatur halten. Die Traktionsbatterie arbeitet optimal bei etwa 20 bis 40 Grad Celsius. Diese Temperierung kostet Energie und wirkt sich direkt auf deine Winterreichweite aus. Genau deshalb solltest du diese Effekte bewusst in deine Planung einbeziehen – und nicht ignorieren. 2. Winterreichweite realistisch kalkulieren Für eine zuverlässige Routenplanung solltest du im Winter konservativ rechnen. Eine bewährte Faustregel lautet: Auf Langstrecken musst du mit 10 bis 30 Prozent weniger Reichweite rechnen. Treffen niedrige Temperaturen, Autobahnfahrt und hohe Beladung zusammen, kann der Reichweitenverlust bis zu einem Drittel betragen. Kurzstrecken bei Frost erhöhen den Verbrauch zusätzlich. Plane deine Etappen daher so, als stünden dir nur rund zwei Drittel der Sommerreichweite zur Verfügung. Alles darüber hinaus ist Reserve – nicht Planungsgrundlage. 3. Start-SOC und Sicherheitsreserven festlegen Viele E-Autos begrenzen den Ladevorgang standardmäßig auf 80 Prozent. Für längere Winterreisen kann es sinnvoll sein, diese Grenze gezielt anzuheben. Für lange Etappen empfiehlt es sich, mit 90 bis 100 Prozent Ladestand zu starten, sofern der Hersteller das erlaubt. Gleichzeitig solltest du deine Route so planen, dass du an Schnellladern oder am Ziel mindestens 15 bis 20 Prozent Restladung hast. Diese Reserve zahlt sich im Winter besonders aus – etwa bei Staus, Umleitungen oder belegten Ladesäulen. 4. Schritt-für-Schritt-Routenplanung für Winter-Langstrecken Eine bewährte Winter-Routenplanung folgt einem klaren Schema. Reduziere die rechnerische Reichweite pauschal um 10 bis 30 Prozent. Plane Ladepunkte bewusst vor langen Autobahnabschnitten, Pässen oder dünn erschlossenen Regionen ein. Vermeide Stoßzeiten an Schnellladern, etwa an Wochenenden oder zu Ferienbeginn. Zusätzlich solltest du pro Etappe mindestens eine alternative Lademöglichkeit im Hinterkopf behalten. Eine gute Winterroute ist nicht maximal optimiert, sondern robust. 5. Digitale Tools für die Winter-Routenplanung nutzen KI-generiertes Bild Digitale Routenplaner wie A Better Routeplanner sind im Winter besonders hilfreich – vorausgesetzt, du nutzt sie richtig. Trage das reale Fahrzeuggewicht inklusive Gepäck ein, aktiviere Wetterdaten und definiere eine Mindestreserve von 15 bis 20 Prozent SOC am Ziel. Ladezeiten solltest du eher pessimistisch als optimistisch ansetzen. So vermeidest du unangenehme Überraschungen an kalten oder vereisten Schnellladern. 6. Ladeinfrastruktur auf der Route und im Alpenraum prüfen Für einen Winterurlaub mit dem E-Auto ist eine gute Kenntnis der Ladeinfrastruktur entscheidend. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das öffentliche Ladenetz inzwischen gut ausgebaut. Gerade im Alpenraum solltest du jedoch vorab prüfen, wo entlang deiner Route und im Zielgebiet zuverlässig geladen werden kann. Höhenlage und Kälte können die Ladeplanung beeinflussen. Eine passende Ladekarte mit guter Netzabdeckung ist dabei entscheidend – in unserem Ladekarten Vergleich findest du die besten Tarife für unterwegs. Eine vorausschauende Vorbereitung erhöht deine Flexibilität unterwegs deutlich. 7. Schnellladen im Winter richtig einordnen Bei niedrigen Temperaturen laden kalte Batterien langsamer. Das ist kein Defekt, sondern eine Schutzfunktion des Batteriemanagementsystems. Im Winter lohnt es sich daher, früher zu laden und nicht auf den letzten Prozenten unterwegs zu sein. Zwei kurze Ladestopps von jeweils 10 bis 15 Minuten sind oft effizienter als ein langer Ladevorgang. Bei zeitbasierter Abrechnung solltest du berücksichtigen, dass längere Ladezeiten höhere Kosten verursachen können. Die zentrale Winterregel lautet: Laden mit Reserve statt mit Hoffnung. 8. Effizient heizen und Reichweite erhalten Ein erheblicher Teil des Mehrverbrauchs im Winter entsteht durch Heizung und Batterietemperierung. Effizientes Heizen hilft, Reichweite zu sparen. Heize dein Fahrzeug vor, solange es noch am Stromnetz angeschlossen ist. Während der Fahrt hat sich eine Innenraumtemperatur von etwa 20 bis 22 Grad Celsius bewährt. Sitz- und Lenkradheizung sind deutlich effizienter als die klassische Innenraumheizung und erhöhen den Komfort bei geringerem Energieeinsatz. Auch im Stau besteht kein Grund zur Sorge: Bei Frost liegt der Verbrauch für Heizung und Bordelektronik bei etwa 2 bis 3 kW. Mit einer vollgeladenen Batterie sind mehrere Stunden Heizbetrieb möglich. 9. Winterreifen, Reifendruck und Beladung berücksichtigen Reifenwahl, Reifendruck und Beladung haben einen direkten Einfluss auf den Energieverbrauch. Winterreifen mit geringem Rollwiderstand können die Reichweite positiv beeinflussen. Spezielle EV-Winterreifen sind auf das höhere Fahrzeuggewicht und das sofort verfügbare Drehmoment von E-Autos abgestimmt. Achte auf einen korrekt eingestellten Reifendruck und vermeide unnötige Beladung. In Kombination mit niedrigen Temperaturen kann hohes Gewicht die Reichweite sonst um bis zu ein Drittel reduzieren. 10. Laden und Parken im Skigebiet planen Am Urlaubsort solltest du vorab klären, ob Ladepunkte an der Unterkunft oder in unmittelbarer Nähe verfügbar sind. Gerade im Winter können Ladezeiten länger ausfallen, insbesondere bei zeitbasierter Abrechnung. KI-generiertes Bild Beim Parken bei Frost ist es ratsam, dein E-Auto nicht mit sehr niedrigem Ladestand abzustellen. Ein SOC von über 30 bis 40 Prozent gilt als schonend für die Batterie und erleichtert den Start in die nächste Etappe. Wenn möglich, bietet eine Garage oder ein Carport zusätzliche Vorteile, da die Batterie weniger stark auskühlt. Checkliste für deinen Winterurlaub mit dem E-Auto Plane 10 bis 30 Prozent Mehrverbrauch ein Plane Routen mit Reserven und Alternativen Plane Schnelllader frühzeitig ein Lade lieber kurz und öfter statt riskant leerzufahren Nutze Vorheizen am Stromnetz Aktiviere den Eco-Modus, um Verbrauch und Reichweite zu optimieren Prüfe Reifendruck und Beladung Stelle dein Fahrzeug nicht mit niedrigem SOC bei Frost ab Fazit Mit realistischer Planung, klaren Reserven und den richtigen e auto winter tipps bleibt ein Winterurlaub mit dem E-Auto sicher, entspannt und kalkulierbar. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern Vorbereitung. Ein gut geplanter Winter spart zudem bares Geld. Neben effizienter Routenplanung kannst du als E-Auto-Fahrer jedes Jahr einen zusätzlichen finanziellen Vorteil nutzen – über die staatlich geregelte THG-Prämie. 👉 Jetzt THG-Prämie beantragen – schnell & papierlos FAQ – Häufige Fragen zum Winterurlaub mit dem E-Auto Wie stark sinkt die Reichweite eines E-Autos im Winter? Im Winter ist mit einem Mehrverbrauch von etwa 10 bis 30 Prozent zu rechnen. Bei sehr niedrigen Temperaturen, hoher Beladung und Autobahnfahrt kann der Reichweitenverlust bis zu einem Drittel betragen. Ist ein Winterurlaub mit dem E-Auto sicher planbar? Ja. Mit realistischer Reichweitenkalkulation, klaren Lade-Reserven und einer vorausschauenden Routenplanung lässt sich ein Winterurlaub mit dem E-Auto zuverlässig durchführen. Wie lange kann ein E-Auto im Winter im Stau heizen? Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt liegt der Verbrauch für Heizung und Bordelektronik bei etwa 2 bis 3 kW. Mit einer vollgeladenen Batterie sind mehrere Stunden Heizbetrieb möglich. Solltest du im Winter mit 100 Prozent SOC starten? Für lange Etappen kann ein Start mit 90 bis 100 Prozent sinnvoll sein, sofern der Hersteller dies erlaubt. Wichtig ist zusätzlich eine ausreichende Reserve am Ziel oder Schnelllader. Welche Rolle spielen Winterreifen für die Reichweite? Winterreifen mit geringem Rollwiderstand und korrekt eingestelltem Reifendruck können den Energieverbrauch senken und die Winterreichweite positiv beeinflussen. --- ## THG-Quote Preisentwicklung: Warum die Preise steigen und wie sich der Markt verändert URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/12/18/thg-quote-preisentwicklung/ Veröffentlicht: 2025-12-18 Autor: Mark Warneke Beschreibung: In diesem Artikel erklären wir dir die THG-Quote Preisentwicklung verständlich, ohne Gesetzestexte und ohne Fachchinesisch. Die Preisentwicklung der THG-Quote wirft bei vielen Fragen auf. Warum schwankt der Preis so stark? Warum ist die THG-Quote zuletzt deutlich teurer geworden? Und wie wird sich der Markt in den kommenden Jahren entwickeln? Seit der Einführung der THG-Quote im Jahr 2022 hat sich der Markt spürbar verändert. Mit dem aktuellen Referentenentwurf wurden nun weitere entscheidende Weichen gestellt, die die THG-Quote langfristig beeinflussen. Wenn du die THG-Quote verstehen willst, ist vor allem eines wichtig: Der Preis entsteht nicht zufällig. Er folgt klaren Regeln aus Angebot, Nachfrage und politischen Vorgaben. Inhaltsverzeichnis Wie entsteht der Preis der THG-Quote? Steigende Einsparziele treiben die THG-Quote Preisentwicklung Übererfüllung sorgt künftig für mehr Marktstabilität Weniger Mehrfachanrechnung von Strom ab 2032 Wegfall der doppelten Anrechnung fortschrittlicher Biokraftstoffe Palmöl ist keine Erfüllungsoption mehr Warum die THG-Quote zuletzt deutlich teurer wurde THG-Prämie und Antrag aus deiner Sicht THG-Prämien-Anbieter vergleichen lohnt sich Tipps, wie du deine THG-Prämie optimal nutzt Fazit zur THG-Quote Preisentwicklung Wie entsteht der Preis der THG-Quote? Der Preis der THG-Quote ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Auf der einen Seite stehen die sogenannten Quotenverpflichteten. Das sind vor allem Mineralölunternehmen, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre CO₂-Emissionen zu senken. Damit diese Unternehmen ihre gesetzlichen Vorgaben erfüllen können, handeln sie THG-Quoten am sogenannten Quotenmarkt. Dort treffen Angebot und Nachfrage aufeinander und bestimmen den Preis. Je nach Anbieter und Marktlage werden unterschiedliche Preismodelle genutzt, etwa Festpreise, flexible Preise oder Direktpreise. Für dich bedeutet das: Der Preis der THG-Quote kann schwanken. Im Jahr 2026 bewegte sich das Preisniveau zeitweise in einer Spanne von etwa 70 bis 120 Euro pro Tonne CO₂. Diese Bandbreite zeigt, wie sensibel der Markt auf Veränderungen reagiert. Auf der anderen Seite stehen die Erfüllungsoptionen. Dazu zählen unter anderem Strom aus Elektrofahrzeugen, bestimmte Biokraftstoffe und weitere anrechenbare Maßnahmen zur CO₂-Einsparung. Je höher die Nachfrage nach diesen Erfüllungsoptionen und je knapper ihr Angebot, desto höher fällt der Preis der THG-Quote aus. Genau an diesen beiden Stellschrauben setzen die aktuellen Änderungen an. Steigende Einsparziele treiben die THG-Quote Preisentwicklung KI-generiertes Bild Ein zentraler Faktor für die zukünftige THG-Quote Preisentwicklung sind die deutlich steigenden Einsparziele. Entgegen früherer Annahmen endet der Anstieg nicht im Jahr 2030. Die gesetzlich festgelegten Einsparziele steigen weiter an und erreichen bis 2040 einen Wert von 59 Prozent. Für die verpflichteten Unternehmen heißt das: Jedes Jahr müssen sie mehr CO₂ einsparen als zuvor. Für dich ist wichtig zu verstehen, was das bedeutet. Je höher die Einsparziele, desto mehr Erfüllungsoptionen werden benötigt. Diese zusätzlichen Einsparungen lassen sich nur erreichen, wenn mehr THG-Quoten genutzt werden. Dadurch steigt die Nachfrage am Markt dauerhaft. Auch europäische Vorgaben wie die RED-III-Richtlinie verstärken diesen Effekt, da sie die Anforderungen an erneuerbare Energien und CO₂-Einsparungen im Verkehrssektor weiter erhöhen. Langfristig führt das zu einer strukturell höheren Nachfrage nach THG-Quoten, insbesondere nach Stromquoten aus Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur. Übererfüllung sorgt künftig für mehr Marktstabilität Ein weiterer wichtiger Punkt für die THG-Quote Preisentwicklung ist der neue Umgang mit Übererfüllungen. In der Vergangenheit konnten sich Quotenverpflichtete bei niedrigen Preisen sehr umfangreich mit THG-Quoten eindecken. Das hat häufig zu starken Preisschwankungen geführt. Künftig gilt: Wenn die Einsparziele deutlich übererfüllt werden, steigen in der Folge die verpflichtenden Einsparquoten. Der Markt reagiert damit automatisch auf eine zu starke Bevorratung. Für dich bedeutet das mehr Stabilität. Unternehmen kaufen bedarfsgerechter ein, extreme Preisverfälle werden unwahrscheinlicher und der Markt entwickelt sich insgesamt ausgeglichener. Weniger Mehrfachanrechnung von Strom ab 2032 Aktuell wird Strom aus Elektrofahrzeugen mehrfach auf die Einsparziele angerechnet. Diese Mehrfachanrechnung gilt für Elektroautos und E-Pkw und dient als gezielter Anreiz für den Ausbau der Elektromobilität. Ab dem Jahr 2032 wird dieser Faktor schrittweise reduziert. Zunächst sinkt die Anrechnung von 3 auf 2,5 und bis 2035 weiter auf 1,0. Das bedeutet, dass ein einzelnes Elektrofahrzeug künftig weniger anrechenbare CO₂-Einsparung erzeugt als heute. Für die THG-Quote Preisentwicklung ist wichtig: Diese Änderung wirkt erst ab 2032. Kurzfristig ist sie nicht der Treiber steigender Preise. Langfristig sorgt sie jedoch dafür, dass pro Fahrzeug weniger Quote zur Verfügung steht. Wegfall der doppelten Anrechnung fortschrittlicher Biokraftstoffe Bisher konnten fortschrittliche Biokraftstoffe doppelt auf die Einsparziele angerechnet werden. Diese Regelung wurde abgeschafft. Künftig zählt die eingesparte CO₂-Menge nur noch einfach. Für dich heißt das: Mit der gleichen Menge Biokraftstoff wird weniger Einsparung erzielt als zuvor. Um die gleichen Ziele zu erreichen, müssen Unternehmen entweder größere Mengen einsetzen oder auf andere Erfüllungsoptionen ausweichen. In der Praxis erhöht das die Nachfrage nach Stromquoten und wirkt sich damit positiv auf die THG-Quote Preisentwicklung aus. KI-generiertes Bild Palmöl ist keine Erfüllungsoption mehr Palmöl war lange Zeit eine anrechenbare Erfüllungsoption, obwohl seine Klimabilanz stark umstritten ist. Diese Möglichkeit entfällt nun vollständig. Durch den Wegfall von Palmöl reduziert sich das Angebot an Erfüllungsoptionen weiter. Auch das verstärkt die Nachfrage nach verbleibenden Optionen wie Strom aus Elektrofahrzeugen. Warum die THG-Quote zuletzt deutlich teurer wurde Wenn du alle Faktoren zusammennimmst, ergibt sich ein klares Bild. Die Einsparziele steigen langfristig stark an. Gleichzeitig werden mehrere Erfüllungsoptionen eingeschränkt oder vollständig gestrichen. Hinzu kommt ein Mechanismus, der spekulative Übererfüllung begrenzt. Diese Kombination hat bereits Wirkung gezeigt. Nach Veröffentlichung des Referentenentwurfs sind die Preise für THG-Quoten des Jahres 2026 zeitweise auf über 380 Euro pro Tonne gestiegen. Das ist keine zufällige Bewegung, sondern eine logische Reaktion des Marktes auf die neuen Rahmenbedingungen. THG-Prämie und Antrag aus deiner Sicht Wenn du ein vollelektrisches Fahrzeug fährst, kannst du von dieser Marktentwicklung direkt profitieren. Deine eingesparte CO₂-Menge wird als THG-Quote zertifiziert und an verpflichtete Unternehmen verkauft. Dafür erhältst du eine THG-Prämie. Um die THG-Prämie zu beantragen, reichst du in der Regel deine Zulassungsbescheinigung Teil I ein. Der Anbieter übernimmt den Großteil der bürokratischen Schritte für dich und reicht die Quote beim Umweltbundesamt ein. Nach erfolgreicher Bestätigung erfolgt die Auszahlung meist nach einigen Wochen. Die genaue Dauer hängt vom Anbieter und vom Bearbeitungsstand ab. THG-Prämien-Anbieter vergleichen lohnt sich Am Markt gibt es verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Modellen. Manche zahlen dir einen festen Betrag aus, andere orientieren sich am aktuellen Marktpreis der THG-Quote. Teilweise werden zusätzliche Bonuszahlungen angeboten oder besonders schnelle Auszahlungen versprochen. Für dich lohnt sich ein Vergleich. Je nach Anbieter und Marktsituation kannst du so eine höhere Prämie erzielen und gleichzeitig entscheiden, welches Modell am besten zu dir passt. Tipps, wie du deine THG-Prämie optimal nutzt Wenn du das Beste aus deiner THG-Quote herausholen möchtest, solltest du deine Prämie möglichst früh im Jahr beantragen. So sicherst du dir den aktuellen Marktpreis und verkürzt die Wartezeit bis zur Auszahlung. Vergleiche die Angebote verschiedener Anbieter, achte auf mögliche Boni und informiere dich über die Auszahlungsmodelle. Mit diesen einfachen Schritten maximierst du deine Prämie und leistest gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur CO₂-Einsparung. Fazit zur THG-Quote Preisentwicklung Die THG-Quote entwickelt sich von einem kurzfristigen Förderinstrument zu einem langfristigen Marktmechanismus. Die Anforderungen steigen, das Angebot wird stärker reguliert und der Markt insgesamt strukturierter. Für dich bedeutet das mehr Planbarkeit und eine dauerhaft hohe Relevanz von Stromquoten aus Elektrofahrzeugen. Wenn du die THG-Quote verstehen willst, solltest du die Preisentwicklung immer im Zusammenhang mit Einsparzielen, Erfüllungsoptionen und regulatorischen Anpassungen betrachten. --- ## Bidirektionales Laden 2026: Was gilt — und was noch fehlt URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/12/09/bidirektionales-laden-was-die-gesetzaenderung-fuer-eauto-faher-bedeutet/ Veröffentlicht: 2025-12-09 Aktualisiert: 2026-08-26 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Seit Januar 2026 ist die wirtschaftliche Blockade gefallen. Was jetzt gilt, was nur angekündigt ist und woran es in der Praxis noch hakt. Ein E-Auto steht im Schnitt über zwanzig Stunden am Tag herum — ein Akku mit vier Rädern, der nichts tut, ein ungenutzter Baustein der Energiewende. Das bidirektionale Laden ändert das: Der Strom fließt nicht mehr nur ins Auto, sondern auch wieder heraus. Die Idee ist alt, ihre Umsetzung war lange blockiert — seit Januar 2026 hat sich das geändert. In diesem Artikel: was jetzt gilt, was nur angekündigt ist und woran es in der Praxis noch hakt. Vorweg die kurze Antwort auf die häufigste Frage: Verboten war das bidirektionale Laden in Deutschland nie. Unwirtschaftlich war es, und das ist ein Unterschied, den fast jeder Ratgeber verwischt. Inhaltsverzeichnis Was bedeutet bidirektionales Laden? V2H, V2G, V2L: die drei Spielarten Ist bidirektionales Laden in Deutschland erlaubt? Was sich zum Januar 2026 geändert hat Welche Rolle die Bundesnetzagentur spielt Was du technisch brauchst Welche Fahrzeuge können es überhaupt? Auto oder Heimspeicher — was ist der bessere Speicher? Notstrom bei Stromausfall: geht das? Lohnt sich bidirektionales Laden rein rechnerisch? Was noch fehlt Wann kommt bidirektionales Laden flächendeckend? Fazit: Näher dran als je zuvor Was bedeutet bidirektionales Laden? Bidirektional heißt: in zwei Richtungen. Eine normale Wallbox kann Strom nur ins Fahrzeug schieben. Eine bidirektionale Wallbox kann ihn auch wieder herausholen und dorthin leiten, wo er gebraucht wird — ins Haus, ins Stromnetz oder in ein einzelnes Gerät. So funktioniert bidirektionales Laden technisch: Ein Wechselrichter arbeitet in beide Richtungen. Beim Laden macht er aus Wechselstrom Gleichstrom für die Batterie, beim Entladen den umgekehrten Weg. Ob er im E-Auto oder in der Wallbox sitzt, entscheidet, welche Geräte zueinander passen. Damit wird dein E-Auto als Speicher nutzbar — ein Zwischenspeicher, der außer beim Fahren fast immer zu Hause steht und bereits bezahlt ist. KI-generiertes Bild V2H, V2G, V2L: die drei Spielarten Das bidirektionale Laden gibt es in drei Ausbaustufen. Die Abkürzungen dafür stehen für sehr verschiedene Dinge — in Anspruch und Nutzen liegen Welten dazwischen. Vehicle to Load (V2L) — Strom für einzelne Geräte direkt aus dem Elektroauto, meist über eine Schuko-Steckdose am Adapter. Kaffeemaschine am Campingplatz, Werkzeug auf der Baustelle. Braucht keine Genehmigung und keine besondere Wallbox. Vehicle to Home (V2H) — Das Auto übernimmt als Stromspeicher die Stromversorgung des eigenen Hauses. Interessant für E-Auto-Besitzer mit Photovoltaik-Anlage: Wenn die Sonne mittags viel liefert, landet der Solarstrom abends in der Küche statt für wenig Geld im Netz — dein Auto als Stromspeicher, geladen von der Sonne des eigenen Dachs. Vehicle to Grid (V2G) — Das E-Auto speist ins öffentliche Stromnetz zurück und wird Teil des Energiesystems. Der anspruchsvollste Fall, weil hier Netzbetreiber, Messkonzept und Vergütung mitspielen müssen — der Energieaustausch läuft nicht mehr nur zwischen Auto und Haus. Konkret: V2L ist heute mit vielen E-Auto-Modellen bürokratiefrei nutzbar, die V2H-Technologie kann sich für Hausbesitzer rechnen, und die V2G-Technologie braucht am längsten. KI-generiertes Bild Ist bidirektionales Laden in Deutschland erlaubt? Ja. Und das war es auch vorher schon. Es gab nie ein Verbot, Strom aus einem E-Auto ins Haus oder ins Stromnetz zu speisen. Was es gab, war eine wirtschaftliche Konstruktion, die das bidirektionale Laden sinnlos machte. Der Kern des Problems: Strom, der ins Elektroauto floss und später wieder herauskam, galt als zweimal verbraucht. Beim Hineinladen fielen Abgaben an, beim Rückspeisen erneut. Diese Doppelbelastung fraß den Vorteil auf, bevor er entstand. Die Bundesnetzagentur hat das als Konstruktionsfehler benannt: Ein Speicher, der Strom nur zwischenparkt, verbraucht ihn nicht — er verschiebt ihn. Allerdings: „Erlaubt” heißt nicht „einfach”. Wer ins öffentliche Stromnetz zurückspeist, braucht ein passendes Messkonzept und muss die Anlage beim Netzbetreiber anmelden. Kein Verbot, aber auch kein Stecker-rein-und-fertig. Was sich zum Januar 2026 geändert hat Zum 1. Januar 2026 ist die wirtschaftliche Blockade gefallen: Für zurückgespeisten Strom aus dem Elektroauto entfällt die bisherige Netzentgelt-Belastung — der teuerste Konstruktionsfehler ist behoben, und die Energiewende gewinnt einen kleinen Baustein. Parallel ist die neue Ladesäulenverordnung in Kraft getreten. Für 2026 gilt zusätzlich eine Übergangsregelung im Energiewirtschaftsgesetz: Verteilnetzbetreiber veröffentlichen einmalig ein fiktives Netzentgelt — ein Zwischenschritt, während die Systematik umgestellt wird. Ein Punkt wird häufig zu pauschal wiedergegeben: Bei der Stromsteuer entfällt die Doppelbelastung laut ADAC nur im Zusammenspiel mit einer eigenen Photovoltaikanlage. Wer ohne eigene Erzeugung rückspeist, sollte sich darauf nicht blind verlassen. Was Seit wann Status Wegfall der Netzentgelt-Doppelbelastung beim Rückspeisen 1. Januar 2026 beschlossen Neue Ladesäulenverordnung in Kraft 1. Januar 2026 beschlossen Übergangsregelung mit fiktivem Netzentgelt Kalenderjahr 2026 beschlossen Ladepunkte als Speicher im Energiemanagement (MiSpeL) 2026 beschlossen, Umsetzung läuft Norm ISO 15118-20 für Wechselstrom fertig Ende 2026 angekündigt Norm ISO 15118-20 für Gleichstrom fertig Ende 2027 angekündigt Eine beschlossene Regelung gilt, eine angekündigte Norm ist nur ein Zeitplan — und Zeitpläne in der Normung verschieben sich regelmäßig. Welche Rolle die Bundesnetzagentur spielt Die Bundesnetzagentur entscheidet, wie Speicher und Ladepunkte im Energiemarkt behandelt werden. Ihre Festlegung zur Marktintegration von Speichern und Ladepunkten (September 2025) ist der eigentliche Türöffner für das bidirektionale Laden. Langfristig steckt darin auch die Antwort auf Schwankungen im Stromnetz, die V2G ausgleichen soll. Der Kerngedanke: Ladepunkte gelten im Energiemanagement eines Haushalts als Stromspeicher. Dein E-Auto ist damit ein gewöhnlicher Energiespeicher, kein exotischer Sonderfall. Was du technisch brauchst Die Anforderungsliste ist der Grund, warum das Thema langsamer vorankommt, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Fünf Dinge müssen zusammenkommen: Ein E-Auto, das es kann und darf. Nicht nur die Hardware muss bidirektional sein, der Hersteller muss die Funktion auch freigeschaltet haben. Eine bidirektionale Wallbox. Deutlich teurer als ein übliches Gerät — und nicht jede Wallbox beherrscht das bidirektionale Laden. Ein passendes Messkonzept. Bei Rückspeisung ins Netz braucht es die richtige Zählerkonstellation und ein modernes Messsystem für bidirektionale Ladevorgänge. Die Anmeldung beim Netzbetreiber — oder, je nach Zuständigkeit, beim Energieversorger. Ein intelligentes Energiemanagement im Haus. Der ADAC nennt es zuerst: Das System erfasst, wann im Haushalt wie viel Strom gebraucht wird, und steuert danach Laden und Entladen. Ohne diese Technologie bleibt das bidirektionale Laden Handarbeit. KI-generiertes Bild Beim Messkonzept lohnt ein genauer Blick: Ob dein Zählerplatz eine Erzeugungsanlage hergibt, entscheidet sich vor Ort, nicht im Prospekt. Dazu kommt die Normung. Der VDE hat mit dem FNN-Hinweis zum bidirektionalen Laden die technischen Anforderungen an die Rückspeisung beschrieben. Die entscheidende Vehicle-to-Grid-Technologie-Norm ISO 15118-20 kommt für AC-Wallboxen Ende 2026, für DC-Wallboxen ein Jahr später. Achtung: Bis diese Normung steht, ist Kompatibilität kein Selbstläufer. Elektroauto und Wallbox müssen zueinander passen — dass beide „bidirektional” auf dem Datenblatt stehen, reicht nicht. Beim Kauf einer bidirektionalen Wallbox lohnt außerdem der Blick auf Zuschüsse: Im Bundesprogramm für Mehrparteienhäuser wird ein bidirektionaler Ladepunkt höher gefördert als ein herkömmlicher. Was 2026 sonst noch geht, steht in unserem Überblick zur Wallbox-Förderung 2026. Welche Fahrzeuge können es überhaupt? Hyundai bietet die Vehicle-to-Home-Technologie unter anderem in den Modellen IONIQ 5 und IONIQ 6 an. Weitere Hersteller haben Elektrofahrzeuge für 2026 angekündigt, die das ebenfalls können. Nissan hat als erste Automobilmarke eine Netz-Zertifizierung erhalten — den „G99 Grid Code” vom TÜV Rheinland, allerdings für Großbritannien. Für Deutschland gibt es bislang nur die Absicht, entsprechende Modelle ab 2026 anzubieten. Tipp: Vor dem Autokauf nicht nach dem Wort „bidirektional” im Prospekt suchen, sondern dir ein Bild machen — unterstützt das Modell V2H oder nur V2L, ist die Funktion in Deutschland freigeschaltet, und welche Wallboxen gibt der Hersteller frei? Fehlt eine Antwort, ist die Funktion heute nicht nutzbar. Auto oder Heimspeicher — was ist der bessere Speicher? Beide lösen dasselbe Problem, und beide haben ihre Vorteile — Fahrzeuge bringen einen zusätzlichen mit: Sie können außerdem fahren. Der entscheidende Unterschied ist Verfügbarkeit gegen Kapazität: Der Heimspeicher ist immer da, aber klein. Die E-Auto-Batterie fasst als Stromspeicher ein Vielfaches, steht aber nicht in der Garage, solange du fährst.   E-Auto-Batterie Heimspeicher Kapazität groß, ein Vielfaches eines Heimspeichers begrenzt, auf den Bedarf des Haushalts zugeschnitten (je nach Bedarf) Verfügbarkeit nur wenn das Elektroauto zu Hause steht dauerhaft, unabhängig vom Haushalt Zusätzliche Anschaffung bidirektionale Wallbox (V2H) kompletter Batteriespeicher plus Installation Doppelnutzen fährt außerdem keiner KI-generiertes Bild Konkret: Wer sein E-Auto abends und nachts zu Hause hat, deckt damit die Stunden ab, in denen die PV-Anlage nichts liefert. Wer viel unterwegs ist, ist mit einem festen Stromspeicher verlässlicher bedient. Allerdings ist das keine Entweder-oder-Frage. Beides zusammen ergibt die stabilste Konstellation, und die teuerste. Notstrom bei Stromausfall: geht das? Notstrom ist ein häufiger Grund, warum das bidirektionale Laden überhaupt interessiert. Die Antwort trotzdem: nicht automatisch. Das bidirektionale Laden und die Notstromfähigkeit sind zwei verschiedene Funktionen. Bei einem Netzausfall trennt sich jede normale Erzeugungsanlage selbst vom Stromnetz — sonst stünden Leitungen unter Spannung, an denen Menschen arbeiten. Eine Anlage, die trotzdem das Haus versorgen soll, braucht eine eigene Umschaltvorrichtung. Bisher gibt es nur wenige Wallboxen, die bidirektionales Laden im Inselbetrieb wirklich beherrschen. Was du brauchst, um das Haus im Ausfall weiterzubetreiben: eine V2H-Wallbox, die den Inselbetrieb ausdrücklich kann eine Netztrennstelle, die das Haus sicher vom Netz abkoppelt ein Elektroauto, dessen Hersteller diesen Betrieb freigibt KI-generiertes Bild Achtung: Steht in einer Produktbeschreibung nur „bidirektional”, ist Notstrom damit nicht zugesagt. Das ist eine eigene Zeile im Datenblatt, und sie fehlt häufiger, als man denkt. Lohnt sich bidirektionales Laden rein rechnerisch? Die ehrliche Antwort: Ob sich das bidirektionale Laden rechnet, hängt an deiner Ausgangslage, und für die Mehrheit ist die Rechnung 2026 noch nicht aufgegangen. Die Vorteile: Auf der Habenseite steht der Eigenverbrauch. Wer eine Photovoltaik-Anlage hat, produziert mittags PV-Strom im Überschuss und hat abends Bedarf — genau diese Lücke schließt das Elektroauto. Der Vorteil entsteht aus der Differenz zwischen Einspeisung und Netzbezugspreis. Ein zweiter Weg kommt ohne eigenes Dach aus: Wer einen dynamischen Stromtarif nutzt, lädt günstig, wenn viel Solarstrom im Netz ist, und entlädt wieder, wenn der Strom knapp und teuer wird. Auch das hält der ADAC für einen möglichen profitablen Anwendungsfall — die Vorteile entstehen hier aus dem Preisunterschied über den Tag. Auf der Sollseite steht der Aufpreis. Eine bidirektionale Wallbox kostet laut ADAC ein Mehrfaches eines herkömmlichen Geräts. Dazu kommen möglicher Zähleraufwand und Installation. Eine Beispielrechnung mit Cent-Beträgen liefern wir bewusst nicht: Für die Vergütung 2026 gibt es keine belastbare öffentliche Zahl. Was du dagegen gut überschlagen kannst, sind deine Ladekosten und dein Stromverbrauch insgesamt. Dafür haben wir einen Ladekostenrechner — und wer die Anschaffung einer Wallbox plant, findet die Kostenseite im Rechner für Heimladestationen. Was kostet dich das Laden zu Hause? Fahrleistung eintragen und Wallbox gegen öffentliches Laden rechnen. Wenigfahrer Pendler Vielfahrer Benutzerdefiniert Kilometer pro Jahr Kosten berechnen → Was noch fehlt Drei Baustellen bleiben offen — deshalb ist 2026 für das bidirektionale Laden ein Zwischenjahr. Die Vergütungsfrage. Dass keine Doppelbelastung mehr anfällt, klärt die Kostenseite. Was der zurückgespeiste Strom einbringt, ist damit nicht beantwortet. Belastbare Vergütungssätze für V2G lagen zum Zeitpunkt dieser Recherche nicht öffentlich vor. Die Gerätevielfalt. Solange die Zahl der Wallboxen, die bidirektionales Laden zuverlässig beherrschen, klein bleibt und die Ladeinfrastruktur insgesamt hinterherhinkt, ist jede Anschaffung eine Wette auf die eigene Konstellation. Die Praxis beim Netzbetreiber. Bundesweite Regeln sind das eine, der Ablauf beim Anschlussnetzbetreiber das andere — eine Nachfrage vor dem Kauf lohnt sich. Was die Autobatterie angeht, ist die Sorge kleiner geworden. Mehr zur realen Alterung von E-Auto-Akkus haben wir in Wie lange halten Akkus wirklich? zusammengetragen. KI-generiertes Bild Wann kommt bidirektionales Laden flächendeckend? Ein Datum zu nennen wäre geraten: Die Regulatorik ist 2026 weiter als je zuvor, die technische Normung läuft bis Ende 2027, und die Gerätevielfalt folgt mit Verzögerung. Realistisch ist das bidirektionale Laden damit heute eine Möglichkeit für E-Auto-Besitzer mit Eigenheim, PV-Anlage und Bereitschaft zum Mehraufwand. Die Stufe Vehicle to Home (V2H) ist dabei die erreichbare, Vehicle to Grid (V2G) bleibt vorerst Sache von Pilotprojekten. Ein Standardfall für alle Fahrzeuge wird es erst, wenn E-Auto-Modelle und Wallboxen zuverlässig zusammenpassen. Das Forschungsprojekt V2Xplore des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung untersucht in einer Studie genau diese Frage — den möglichen Einsatz von Elektrofahrzeugen als mobile Energiespeicher. Fazit: Näher dran als je zuvor Das bidirektionale Laden war in Deutschland nie verboten, nur teuer gemacht. Diese Konstruktion ist seit Januar 2026 aufgelöst, und das ist die eigentliche Nachricht für jeden, der sein Elektroauto als Stromspeicher nutzen will. Was daraus in der Praxis wird, entscheidet sich an drei Stellen: der Vergütung, der Normung und der Frage, wie viele E-Autos und Wallboxen wirklich zusammenarbeiten. Wer heute plant, sollte diese drei Punkte beim Hersteller und beim Netzbetreiber konkret abfragen, statt sich auf Ankündigungen zu verlassen. Das Potenzial ist da. Wer aktiv nachfragt, hebt es. Unabhängig davon gibt es für dein Elektroauto eine Zahlung, die kein Warten erfordert: die THG-Prämie, einmal pro Fahrzeug und Kalenderjahr. Wie sie funktioniert und was 2026 gilt, steht in unserem Überblick zur THG-Prämie 2026. Für dein E-Auto gibt es Geld, ohne auf Normung zu warten Jetzt THG-Prämie 2026 sichern Häufige Fragen zum bidirektionalen Laden Ist bidirektionales Laden in Deutschland erlaubt? Ja, ein Verbot gab es nie — nur die Doppelbelastung machte es bis Ende 2025 unattraktiv. Seit 1. Januar 2026 entfällt beim Rückspeisen die Netzentgelt-Belastung. Ab wann ist bidirektionales Laden in Deutschland erlaubt? Wirtschaftlich gilt die entscheidende Änderung seit dem 1. Januar 2026. Was bedeutet bidirektionales Laden? Strom fließt in beide Richtungen: ins E-Auto hinein und wieder heraus — zu einem Gerät (Vehicle to Load), ins Haus (Vehicle to Home) oder ins öffentliche Stromnetz (Vehicle to Grid). Welches Auto kann als Stromspeicher genutzt werden? Jedes Elektroauto, dessen Hersteller die Funktion freigegeben hat. Hyundai nennt für die Vehicle to Home (V2H)-Technologie die Modelle IONIQ 5 und IONIQ 6, weitere E-Auto-Modelle sind für 2026 angekündigt. Ob dein Auto als Stromspeicher taugt, entscheidet also nicht die Größe der E-Auto-Batterie, sondern die Freigabe. Wie funktioniert bidirektionales Laden im Haus? Die Wallbox holt Strom aus der Batterie, ein Wechselrichter macht daraus Haushaltsstrom, das Energiemanagement entscheidet über den Zeitpunkt. Sichtbar ist davon nichts — außer an der Abrechnung. Brauche ich eine besondere Wallbox? Ja. Eine übliche Wallbox kann keinen Strom aus dem Fahrzeug herausführen. Ausnahme ist V2L, das über einen Adapter am E-Auto selbst läuft. Schadet das Rückspeisen der Batterie? Jede Ladung ist Nutzung, aber moderne Batteriemanagementsysteme begrenzen, wie tief die Autobatterie entladen wird, weshalb der Effekt klein ausfällt. Prüf trotzdem, was der Hersteller dazu in der Garantie schreibt. Was bringt mir das Rückspeisen finanziell? Beim Eigenverbrauch ergibt sich der Vorteil aus der Differenz zwischen PV-Strom und Netzbezugspreis — er kann die eigenen Stromkosten spürbar senken. Für die Vergütung von Netzrückspeisung lagen zum Recherchezeitpunkt keine belastbaren öffentlichen Sätze vor. Geht das bidirektionale Laden auch zur Miete? Technisch eine Möglichkeit, praktisch selten genutzt. Es braucht einen eigenen Netzanschlusspunkt und die Zustimmung des Eigentümers. --- ## E-Auto Kosten pro 100 km: Was du wirklich zahlst URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/11/30/kosten-pro-100km-so-viel-kostet-dich-ein-eauto-wirklich/ Veröffentlicht: 2025-11-30 Aktualisiert: 2026-02-16 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Wie viel kostet ein E-Auto pro 100 km? Alle Strompreise, Verbrauchswerte und Spartipps. Wenn du überlegst, ein Elektroauto zu kaufen, oder bereits eines fährst, dann stellt sich früher oder später immer dieselbe Frage: Was kosten dich 100 Kilometer tatsächlich? Beim Verbrenner ist es einfach. Du kennst den Verbrauch, du kennst den Literpreis, und ein kurzer Blick auf die Tankanzeige reicht. Beim Elektroauto ist das anders. Die Kosten hängen davon ab, wo du lädst, wie dein Stromtarif gestaltet ist, wie effizient dein Fahrzeug im Alltag fährt, wie hoch der regionale Strompreis ist und wie sich Wetter, Temperatur oder Fahrstil auf den Verbrauch auswirken. Genau deshalb sind die „Kosten pro 100 km mit dem E-Auto“ 2025 ein Thema, bei dem viele Fahrer nur grobe Vorstellungen haben, statt realer Werte. In diesem ausführlichen Artikel bekommst du eine klare, verständliche Einordnung aller Faktoren, die deine Stromkosten beeinflussen. Du erfährst, warum die Preisspanne so groß ist, wie du deine eigenen Kosten exakt berechnen kannst, welche Verbrauchswerte realistisch sind und warum sich E-Autos im direkten Vergleich fast immer als günstiger erweisen. Gleichzeitig erhältst du konkrete Hinweise darauf, wie du mit gezielten Maßnahmen deine Ausgaben pro 100 Kilometer deutlich senken kannst. Zum Schluss erfährst du, wie du zusätzlich durch die THG-Prämie jedes Jahr Geld zurückbekommst, ohne Aufwand und ohne Zusatzkosten. Inhaltsverzeichnis Warum die Kosten pro 100 km beim E-Auto so unterschiedlich ausfallen Ladekosten berechnen mit unserem E-Auto Ladekostenrechner Wie die Kosten pro 100 Kilometer berechnet werden Wie sich die Strompreise 2025 entwickeln und warum das wichtig ist Verbrauchsunterschiede zwischen verschiedenen Elektroautos Der reale Verbrauch im Alltag Ladeinfrastruktur und Ladegeschwindigkeit: Was sie für deine Kosten bedeuten Was dich 100 Kilometer im Jahr 2025 tatsächlich kosten Warum Solarstrom deine Kosten dramatisch senkt Vergleich: Elektroauto gegen Verbrenner Wie du deine eigenen Kosten aktiv optimierst Förderungen und Steuervergünstigungen für E-Autos: So sparst du zusätzlich Was dich 2026 und später erwartet Wie du durch die THG-Prämie zusätzlich sparst Umweltbilanz und CO2-Emissionen: Der grüne Kostenfaktor Fazit: Was dich 100 Kilometer im Elektroauto wirklich kosten Warum die Kosten pro 100 km beim E-Auto so unterschiedlich ausfallen Der wichtigste Unterschied zum Verbrenner besteht darin, dass dein Energiepreis nicht fix ist. Der Strompreis ist variabel, und du hast Einfluss auf ihn. Wenn du zuhause lädst und einen günstigen Stromtarif hast, zahlst du deutlich weniger als jemand, der fast ausschließlich Schnelllader nutzt. Auch regionale Preisunterschiede, die zunehmende Bedeutung von dynamischen Stromtarifen und die Möglichkeit, Solarstrom zu nutzen, führen dazu, dass die Spannbreite der Kosten erheblich ist. Zusätzlich variiert der Stromverbrauch je nach Antriebsart und individuellem Fahrprofil, was sich direkt auf die Gesamtkosten auswirkt. Ein Elektroauto kann dich bei optimalen Bedingungen rund drei Euro pro 100 Kilometer kosten, während du im ungünstigsten Szenario bis zu 16 Euro zahlst. Für viele ist diese Variabilität irritierend. Sie ist aber einer der größten Vorteile der Elektromobilität, denn du kannst deine Kosten aktiv steuern. Beim Verbrenner bleibt dir nur der Blick auf den aktuellen Literpreis. Beim Elektroauto hängt vieles davon ab, wie smart du mit Energie umgehst. Ladekosten berechnen mit unserem E-Auto Ladekostenrechner Um deine Ladekosten zu berechnen, kannst du unseren E-Auto Ladekostenrechner nutzen. Wähle dazu einen vordefinierten Verbrauchswert für dein E-Fahrzeug aus oder trage – falls bekannt – deinen durchschnittlichen Verbrauch ein. Gib anschließend die Kosten pro kWh sowie deine gefahrenen Kilometer an und erhalte eine Schätzung deiner Ladekosten. Wenn du es etwas genauer wissen willst, kannst du unter den Einstellungen Bedigungen für Klimaanlage, Witterung und Ladeverluste einstellen und verschiedene Szenarien simulieren. Wie die Kosten pro 100 Kilometer berechnet werden Die Berechnung ist einfach: Du multiplizierst den Verbrauch deines Fahrzeugs in Kilowattstunden pro 100 Kilometer mit dem Strompreis pro Kilowattstunde. Ein Beispiel zeigt, wie schnell sich kleine Preisunterschiede auswirken. Wenn dein Elektroauto 17 kWh verbraucht und du zuhause für 36 Cent pro kWh lädst, zahlst du etwa 6,12 Euro pro 100 Kilometer. Kostet die Kilowattstunde dagegen 70 Cent, wie an vielen Schnellladern an der Autobahn, steigen deine Kosten auf 11,90 Euro für dieselbe Strecke. Die Leistung ist gleich, das Auto ist gleich – nur der Preis pro Kilowattstunde verändert das Ergebnis. Der Kilowattstundenpreis, also der Strompreis in cent/kWh, ist somit ein entscheidender Faktor für die Gesamtkosten pro 100 Kilometer und beeinflusst maßgeblich die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern. Herstellerangaben zum Verbrauch entsprechen selten der Realität. Das liegt daran, dass sie unter idealisierten Testbedingungen gemessen werden. In der Praxis solltest du 15 bis 20 Prozent aufschlagen, um einen realistischen Wert zu erhalten. Wenn ein Modell laut Datenblatt 16 kWh verbraucht, wirst du im Alltag häufig bei 18 bis 20 kWh liegen. KI-generiertes Bild Wie sich die Strompreise 2025 entwickeln und warum das wichtig ist 2025 zeigt sich in Deutschland ein klarer Trend: Die Preisunterschiede zwischen Regionen und Kundengruppen werden größer. In den letzten Jahren haben sich die Preisen für Strom spürbar verändert, wobei insbesondere die Entwicklung der Strompreisen für Verbraucher und Unternehmen zunehmend in den Fokus rückt. Bestandskunden mit älteren Verträgen bleiben oft bei rund 36 bis 40 Cent pro Kilowattstunde. Neukunden profitieren hingegen von zahlreichen Angeboten ab 27 Cent pro kWh. Dazu kommen regionale Unterschiede, die durch die Netzentgelte entstehen. In Bundesländern mit hoher Ökostromproduktion, wie Schleswig-Holstein oder Brandenburg, liegen die Preise teilweise unter 30 Cent pro kWh. Im Süden, besonders in Bayern und Baden-Württemberg, bleiben die Preise wegen höherer Netznutzungskosten stabil höher. Der Ladeort spielt eine zentrale Rolle. Das Laden zuhause ist fast immer günstiger, weil du hier deinen eigenen Tarif nutzen kannst. Öffentliche AC-Ladestationen liegen darüber, aber oft noch in einem vertretbaren Rahmen. Deutlich teurer wird es beim Schnellladen, was insbesondere für Fahrer relevant ist, die viel Langstrecke fahren oder keinen Zugang zu einer eigenen Wallbox haben. Schnellladen ist sinnvoll, aber wirtschaftlich nie die günstigste Lösung. Wenn du deine Kosten optimieren willst, solltest du Schnellladevorgänge bewusst einplanen und nicht als Standardlösung nutzen. Verbrauchsunterschiede zwischen verschiedenen Elektroautos Der Energieverbrauch eines E-Autos beeinflusst die Kosten pro 100 Kilometer genauso stark wie der Strompreis. Modelle wie der Hyundai Ioniq 6 oder das Tesla Model 3 gelten als besonders effizient und liegen im Bereich zwischen 15 und 17 kWh pro 100 Kilometer. Zwischen den verschiedenen Modellen gibt es deutliche Unterschiede im Verbrauch, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt. Mittelklasse-Fahrzeuge wie der Kia EV6 oder der BMW i4 verbrauchen eher 18 bis 20 kWh. Große SUVs wie der Audi e-tron oder Vans wie der Mercedes EQV erreichen problemlos Werte zwischen 26 und 31 kWh. Diese Unterschiede kommen nicht zufällig zustande. Sie sind das Ergebnis verschiedener Fahrzeugkonzepte. Hohe und schwere Fahrzeuge haben einen schlechteren Luftwiderstand und benötigen mehr Energie, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten. Reifenbreite, Aerodynamik und Gewicht spielen eine erhebliche Rolle. Wenn du hauptsächlich kurze Strecken fährst, fällt das weniger ins Gewicht. Auf der Autobahn summiert sich der Mehrverbrauch jedoch schnell. Der reale Verbrauch im Alltag Neben dem Fahrzeug selbst bestimmen äußere Faktoren deinen tatsächlichen Verbrauch. Kalte Temperaturen erhöhen den Energiebedarf der Batterie und senken gleichzeitig die Rekuperationsleistung. Im Winter ist es normal, dass der Verbrauch um 20 bis 40 Prozent steigt. Auch die Klimaanlage im Sommer, häufige Kurzstrecken und hohe Geschwindigkeiten wirken sich direkt auf den Verbrauch aus. Besonders stark beeinflusst die Autobahngeschwindigkeit die Effizienz eines Elektroautos. Während Verbrenner im höheren Geschwindigkeitsbereich ebenfalls mehr verbrauchen, steigt der Energiebedarf eines Elektroautos stark an. Bei 130 km/h können gegenüber 100 km/h schnell 30 bis 40 Prozent Mehrverbrauch anfallen. Wenn du ehrlich bewertest, wie du typischerweise unterwegs bist, kommst du deinem realen Verbrauch schnell näher. Je nachdem, ob deine Fahrt eher aus vielen Kurzstrecken oder längeren Fahrten besteht, kann sich der Verbrauch deutlich unterscheiden – insbesondere bei innerstädtischen Fahrten ist der Energiebedarf oft höher als bei gleichmäßigen Langstrecken. Das macht deine Kostenplanung genauer und hilft dir, unrealistische Erwartungen zu vermeiden. Ladeinfrastruktur und Ladegeschwindigkeit: Was sie für deine Kosten bedeuten Die Ladeinfrastruktur und die Ladegeschwindigkeit sind entscheidende Faktoren, wenn es um die tatsächlichen Kosten deines Elektroautos geht. Je nachdem, wo und wie schnell du dein Fahrzeug lädst, können sich die Stromkosten pro 100 Kilometer deutlich unterscheiden. Während du zuhause an deiner eigenen Wallbox oft zum günstigen Haushaltsstrompreis laden kannst, zahlst du an öffentlichen Ladestationen meist mehr – und das variiert je nach Anbieter, Standort und Ladeleistung. Es gibt verschiedene Typen von Ladestationen, die sich in ihrer Ladeleistung und damit auch in den Kosten pro Kilowattstunde unterscheiden. Langsamladestationen (bis 3 kW) sind vor allem für das Laden über Nacht zuhause oder am Arbeitsplatz geeignet. Hier profitierst du meist vom günstigsten Strompreis, oft zwischen 27 und 40 Cent pro Kilowattstunde, je nach deinem Stromtarif. Schnellladestationen (bis 50 kW) findest du häufig in Städten oder an Einkaufszentren – sie sind ideal, wenn du dein Fahrzeug in kurzer Zeit wieder aufladen möchtest, kosten aber meist zwischen 45 und 60 Cent pro kWh. Hochleistungs-Schnellladestationen (bis 350 kW), wie sie an Autobahnen oder großen Ladeparks stehen, ermöglichen es dir, in wenigen Minuten Reichweite für hunderte Kilometer nachzuladen. Hier liegen die Preise oft bei 60 bis 79 Cent pro Kilowattstunde. Die Wahl der Ladestation und die Ladegeschwindigkeit beeinflussen also direkt deine Kosten pro 100 Kilometer. Wer regelmäßig Schnellladen nutzt, zahlt deutlich mehr als jemand, der überwiegend zuhause oder beim Arbeitgeber lädt. Auch die Reichweite deines Fahrzeugs spielt eine Rolle: Modelle mit größerem Akku und effizientem Verbrauch können längere Strecken zwischen den Ladevorgängen zurücklegen und so gezielter günstige Ladepunkte ansteuern. Ein Tipp: Vergleiche die Tarife verschiedener Anbieter und nutze Apps oder Ladekarten, um die besten Preise pro Kilowattstunde zu finden. In unserem Ladekarten Vergleich findest du eine aktuelle Übersicht der besten Ladekarten und Tarife. So kannst du die Stromkosten für dein Elektroauto aktiv steuern und bares Geld sparen – egal, ob du einen VW ID.3, ein Tesla Model 3 oder ein anderes E-Auto fährst. Was dich 100 Kilometer im Jahr 2025 tatsächlich kosten Je nachdem, wie du dein Auto lädst und welches Modell du fährst, bewegen sich die Kosten im Jahr 2025 in einer breiten Spanne. Bei typischen Haushaltsstrompreisen und effizienten Fahrzeugen zahlst du zwischen fünf und sieben Euro pro 100 Kilometer. Bei Fahrzeugen der Mittelklasse mit durchschnittlichem Verbrauch liegst du bei sechs bis acht Euro. Wenn du dagegen viel öffentlich lädst oder Schnellladen nutzt, kommst du leicht in den Bereich zwischen zehn und 15 Euro pro 100 Kilometer. Bei ungünstigen Bedingungen sind bis zu 16 Euro möglich. Das ist immer noch häufig günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner, aber deutlich über den Idealwerten des Elektroautos. Ein Beispiel zeigt die Entwicklung sehr deutlich: Das Tesla Model 3 kostet dich bei 16,8 kWh Verbrauch und einem Strompreis von 36 Cent pro kWh etwas über sechs Euro pro 100 Kilometer. Die Ergebnisse der Kostenberechnungen zeigen, dass effiziente Modelle wie das Model 3 besonders günstig abschneiden, während Mittelklassefahrzeuge wie der BMW i4 etwas höhere Werte erreichen und große Modelle wie der Audi e-tron durch Schnellladungen schnell zweistellige Kosten pro 100 Kilometer verursachen. Der BMW i4 liegt durch den höheren Verbrauch etwas darüber. Ein großer Audi e-tron hingegen kann durch Schnellladungen schnell zweistellige Werte erreichen. KI-generiertes Bild Warum Solarstrom deine Kosten dramatisch senkt Photovoltaikanlage auf dem Dach verändert die gesamte Kostenstruktur. Solarstrom stellt dabei eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Stromquellen dar, da er umweltfreundlich, kostengünstig und nachhaltig ist. Wenn du mit eigenem Solarstrom lädst, sinken die Stromkosten häufig auf drei bis acht Cent pro Kilowattstunde. Damit reduzierst du deine Kosten pro 100 Kilometer auf Werte, die kaum ein Verbrenner je erreichen kann. Ein Verbrauch von 15 kWh zu solarbasierten sechs Cent pro Kilowattstunde kostet dich weniger als 1,00 Euro pro 100 Kilometer. Für viele E-Autofahrer ist diese Eigenversorgung der größte Hebel, um langfristig unabhängig und günstig unterwegs zu sein. Ein weiterer Vorteil ist die direkte Verbindung zwischen Stromerzeugung und Verbrauch. Überschussladen, intelligente Wallboxen und Batteriespeicher können dafür sorgen, dass du dein Elektroauto immer dann lädst, wenn die Sonne am meisten liefert. Dadurch sinkt nicht nur deine Stromrechnung, sondern oft auch dein Autarkiegrad gegenüber dem gesamten Stromnetz. Vergleich: Elektroauto gegen Verbrenner Wenn du den Vergleich zwischen Elektroauto und Verbrenner auf Basis der Energiekosten machst, zeigt sich ein eindeutiges Bild. Ein modernes Elektroauto kostet in der Kompaktklasse rund 4,84 Euro pro 100 Kilometer. Ein vergleichbarer Benziner liegt bei rund 13 Euro, ein Diesel bei etwa neun bis zehn Euro. Diese Differenzen wirken sich besonders bei hoher jährlicher Fahrleistung aus. Wenn du beispielsweise 15.000 Kilometer im Jahr fährst, zahlst du beim Elektroauto rund 726 Euro für Energie. Beim Benziner hingegen liegst du bei etwa 1.943 Euro. Der Diesel ist günstiger, aber immer noch deutlich teurer als das Elektroauto. Ein umfassender Kostenvergleich verschiedener Antriebsarten – also Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride, Benziner und Diesel – zeigt, dass neben den Energiekosten auch Betriebs- und Wartungskosten, Wertverlust und Kaufpreis entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sind. Studien wie die des ADAC analysieren regelmäßig die Gesamtkosten dieser Antriebsarten und Fahrzeugklassen auf Basis einer Vollkostenrechnung. Elektrofahrzeuge weisen meist niedrigere Wartungskosten auf, da sie weniger verschleißanfällige Teile besitzen und keinen Ölwechsel benötigen. Der Wertverlust kann bei Elektrofahrzeugen aktuell noch höher ausfallen als bei Verbrennungsmotoren oder Plug-in-Hybriden, sinkt aber mit zunehmender Marktdurchdringung. Der Kaufpreis von Elektrofahrzeugen ist oft höher als bei Benzinern oder Dieseln, wird aber durch staatliche Förderungen und sinkende Batteriekosten zunehmend attraktiver. Auch die Kaufpreisen verschiedener Anbieter und die Wahl der Fahrzeugklasse spielen eine wichtige Rolle bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Der Antrieb und die Antriebsart beeinflussen die Effizienz und die Betriebskosten maßgeblich: Während Verbrennungsmotoren auf Benzin oder Diesel angewiesen sind, profitieren Elektrofahrzeuge von günstigeren Stromkosten. Plug-in-Hybride kombinieren beide Antriebsarten, wobei die tatsächlichen Kosten stark vom Nutzungsprofil abhängen. Insgesamt bieten Elektrofahrzeuge im Kostenvergleich zu klassischen Verbrennungsmotoren und Benzinern deutliche Vorteile bei den laufenden Kosten und der Umweltfreundlichkeit. Dazu kommt, dass die Strompreise im Mittel stabiler sind als die Preise für fossile Kraftstoffe, die durch CO₂-Abgaben und marktpolitische Entwicklungen stark unter Druck stehen. Die Prognosen zeigen, dass die CO₂-Preise bis 2026 weiter steigen, während erneuerbare Energie die Strompreise langfristig stabilisieren und in manchen Regionen sogar senken könnte. Wie du deine eigenen Kosten aktiv optimierst Der große Vorteil des Elektroautos ist, dass du deine Betriebskosten stärker beeinflussen kannst als bei einem Verbrenner. Wenn du eine Wallbox besitzt, solltest du bewusst zuhause laden und möglichst zu günstigen Zeiten. Dynamische Stromtarife belohnen das Laden in Zeitfenstern, in denen viel erneuerbare Energie im Netz ist. Wenn du flexibel bist, kannst du diese Preisvorteile gezielt nutzen. Der Fahrstil beeinflusst ebenfalls viel. Ein gleichmäßiges Tempo, der Eco-Modus und eine bewusste Nutzung der Rekuperation senken deinen Verbrauch spürbar. Ein effizienter Fahrstil muss dabei den Fahrspaß im Elektroauto keineswegs mindern – viele Fahrer berichten sogar, dass die direkte Beschleunigung und das leise Fahrgefühl den Fahrspaß zusätzlich steigern. Viele Elektroautos bieten dir detaillierte Auswertungen über dein Fahrverhalten. Wenn du diese auswertest, kannst du gezielt an Stellschrauben drehen. Wenn du keinen Zugang zu einer Wallbox hast, lohnt sich der Vergleich verschiedener Anbieter von Ladekarten und Tarifen. In unserem Ladekarten Vergleich kannst du die aktuellen Tarife und Konditionen der wichtigsten Anbieter direkt gegenüberstellen. Viele Stadtwerke bieten spezielle E-Auto-Tarife an, die günstiger sind als die Grundversorgung. Auch beim öffentlichen Laden lohnt ein genauer Blick auf die Preisstrukturen. Förderungen und Steuervergünstigungen für E-Autos: So sparst du zusätzlich Beim Kauf und Betrieb von E-Autos kannst du in Deutschland von attraktiven Förderungen und Steuervergünstigungen profitieren, die deine Gesamtkosten deutlich senken. Der wohl bekannteste Vorteil ist der Umweltbonus, der beim Kauf eines neuen Elektroautos oder Plug-in-Hybrids gewährt wird. Je nach Modell und Listenpreis kannst du bis zu 6.750 Euro sparen – ein echter Pluspunkt, der die höheren Anschaffungskosten vieler E-Fahrzeuge ausgleicht. Ein weiterer finanzieller Vorteil: Für reine Elektroautos entfällt die Kfz-Steuer für mindestens zehn Jahre ab Erstzulassung. Das bedeutet, du zahlst für dein Fahrzeug keine jährliche Steuer, während bei Verbrennern – egal ob Benziner oder Diesel – weiterhin teils hohe Kfz-Steuern anfallen. Das macht sich besonders bei größeren Fahrzeugen und längerer Nutzung bemerkbar. Auch beim Laden kannst du sparen: Der Strompreis für das Laden deines E-Autos ist in vielen Fällen günstiger als der Benzinpreis für Verbrenner. Noch attraktiver wird es, wenn du eine eigene PV-Anlage auf dem Dach hast. Mit selbst erzeugtem Solarstrom lädst du dein Fahrzeug für nur wenige Cent pro Kilowattstunde und bist unabhängig von steigenden Strompreisen oder Spritpreisen. Das senkt die Kosten pro 100 Kilometer auf ein Minimum und verbessert gleichzeitig deine persönliche Umweltbilanz. Beachte: Förderungen und steuerliche Vorteile können je nach Bundesland und Gemeinde unterschiedlich ausfallen. Informiere dich vor dem Kauf, welche Programme und Zuschüsse in deiner Region gelten – so sicherst du dir alle finanziellen Vorteile für dein neues Elektroauto. KI-generiertes Bild Was dich 2026 und später erwartet Die Tendenz ist eindeutig. Elektroautos werden im Betrieb noch günstiger werden, während Verbrenner durch CO₂-Preise teurer werden. Regionale Stromtarife entwickeln sich unterschiedlich, aber gerade in Regionen mit viel erneuerbarer Energie sinken die Netzentgelte langfristig. Gleichzeitig werden neue Technologien wie Vehicle-to-Grid oder Vehicle-to-Home relevant, die dein Elektroauto zu einem mobilen Energiespeicher machen können. Die Weiterentwicklung der Elektro-Technologie spielt dabei eine zentrale Rolle für die zukünftige Entwicklung der Mobilität und macht Elektro zur nachhaltigen Alternative. Dadurch entstehen weitere Einsparpotenziale, die über die reinen Fahrtkosten hinausgehen. Wenn du heute ein Elektroauto kaufst oder bereits eines fährst, positionierst du dich wirtschaftlich langfristig besser als mit einem Verbrenner. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, und die Trends verstärken diesen Effekt weiter. Wie du durch die THG-Prämie zusätzlich sparst Neben den Stromkosten solltest du die THG-Quote nicht unterschätzen. Als Halter eines reinen Elektroautos erhältst du jedes Jahr eine Auszahlung dafür, dass dein Fahrzeug emissionsfrei fährt. Die Beantragung dauert nur wenige Minuten, und die Prämie wird dir unkompliziert ausgezahlt. Dadurch sinken deine effektiven jährlichen Betriebskosten deutlich, ohne dass du selbst zusätzlichen Aufwand hast. Wenn du beispielsweise ohnehin günstige Ladekosten hast und zusätzlich die THG-Prämie erhältst, reduziert sich deine persönliche Kostenbilanz spürbar. Die Kombination aus niedrigen Stromkosten, effizientem Fahren und der THG-Prämie ist für viele E-Autofahrer der stärkste wirtschaftliche Vorteil. Häufig gestellte Fragen zur THG-Prämie und zu weiteren Einsparpotenzialen beim Elektroauto sollten unbedingt beantwortet werden, um Unsicherheiten zu klären und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Umweltbilanz und CO2-Emissionen: Der grüne Kostenfaktor Neben den reinen Betriebskosten spielt die Umweltbilanz deines E-Autos eine immer größere Rolle – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für deinen Geldbeutel. Elektroautos stoßen im Betrieb keine direkten CO2-Emissionen aus, was sie im Vergleich zu Verbrennern deutlich umweltfreundlicher macht. Doch auch der Strom, mit dem du dein Fahrzeug lädst, beeinflusst die CO2-Bilanz: Je grüner der Strommix, desto besser das Ergebnis. Wenn du dein E-Auto mit Strom aus einer PV-Anlage lädst, erreichst du nahezu emissionsfreie Mobilität. Das senkt nicht nur die Kosten pro 100 Kilometer, sondern sorgt auch für eine exzellente Umweltbilanz deines Fahrzeugs. Selbst wenn du auf Netzstrom angewiesen bist, verbessert sich die CO2-Bilanz von Elektroautos Jahr für Jahr, da der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland stetig steigt. Auch die Effizienz deines Fahrzeugs spielt eine Rolle: Ein sparsames Modell wie der VW ID.3 oder ein Tesla Model 3 verbraucht weniger Strom pro 100 Kilometer und verursacht entsprechend weniger CO2-Emissionen – sowohl im Vergleich zu anderen E-Autos als auch zu jedem Verbrenner. Die Lebensdauer deines Fahrzeugs ist ebenfalls entscheidend: Je länger du dein Elektroauto nutzt, desto besser verteilt sich der CO2-Fußabdruck aus Produktion und Betrieb. Im direkten Vergleich mit Verbrennern schneiden E-Autos heute schon deutlich besser ab – und der Abstand wird mit jedem Jahr größer, da die Stromerzeugung immer grüner wird. Wer also nicht nur Kosten, sondern auch CO2-Emissionen reduzieren will, fährt mit einem Elektroauto und möglichst viel selbst erzeugtem Strom am besten. Fazit: Was dich 100 Kilometer im Elektroauto wirklich kosten Die Kosten pro 100 Kilometer im Elektroauto schwanken deutlich stärker als beim Verbrenner, aber gerade das eröffnet dir viele Möglichkeiten, aktiv Einfluss zu nehmen. Je nachdem, wo du lädst und wie effizient dein Fahrzeug ist, können die Kosten zwischen drei und sechzehn Euro liegen. Entscheidend für die tatsächlichen Kosten pro 100 Kilometer ist dabei vor allem der Stromverbrauch deines Fahrzeugs, da ein niedriger Stromverbrauch direkt zu geringeren Ausgaben führt. Wenn du zuhause lädst, Tarife optimierst und ein effizientes Fahrzeug fährst, bewegst du dich meist im unteren Bereich. Wenn du häufig Schnellladen nutzt oder ein verbrauchsintensives Modell fährst, zahlst du mehr, bleibst aber in vielen Fällen immer noch unter den reinen Kraftstoffkosten eines Verbrenners. Langfristig spricht alles dafür, dass die Elektromobilität günstiger wird, während fossile Kraftstoffe durch steigende CO₂-Preise teurer werden. Wenn du deine Kosten im Griff behalten möchtest, ist das Elektroauto für dich die wirtschaftlichere Wahl. Und mit der THG-Prämie reduzierst du deine jährlichen Mobilitätskosten zusätzlich. Wenn du zusätzlich zu deinen geringeren Betriebskosten jedes Jahr Geld zurückbekommen möchtest, kannst du deine THG-Prämie ganz einfach online beantragen. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten und du erhältst deine Auszahlung schnell und unkompliziert. Hier kannst du direkt starten: https://app.wirkaufendeinethg.de/ --- ## Mautbefreiung für Elektro Lkw: Chancen und Herausforderungen in 2026 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/11/28/mautbefreiung-fuer-lkw-chancen-und-auswirkungen/ Veröffentlicht: 2025-11-28 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Erfahre jetzt, was die Mautbefreiung Chancen und Herausforderungen für Elektro-Lkw 2026 mit sich bringt. Die Mautbefreiung für Elektro-Lkw ist eine zentrale Maßnahme, um die E-Mobilität zu stärken und CO₂-Emissionen im Güterkraftverkehr zu senken. Sie entlastet Unternehmen, die frühzeitig auf alternative Antriebe setzen. Wenn Du ein elektrisch betriebenes Nutzfahrzeug einsetzt, bist Du derzeit vollständig von der Lkw-Maut befreit. Das macht elektrische Antriebe im Alltag spürbar wirtschaftlicher. Der Bundestag hat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament beschlossen, die ursprünglich bis Ende 2025 geltende Mautbefreiung, die zum Jahresende ausgelaufen wäre, bis Juni 2031 zu verlängern. Diese Entscheidung wurde im Rahmen der aktuellen Gesetzgebung getroffen. Damit schafft die Politik einen klaren Anreiz für Dich, auf emissionsfreie Fahrzeuge umzusteigen und langfristig zu planen. Neben E-Lkw profitieren auch wasserstoffbetriebene und andere emissionsfreie Nutzfahrzeuge von dieser Regelung. Die Befreiung soll die hohen Anschaffungskosten elektrischer Lastkraftwagen ausgleichen und gleichzeitig die Transformation hin zu einem nachhaltigeren Güterkraftverkehr beschleunigen. Die Mautbefreiung basiert auf einem entsprechenden Gesetz, das die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Befreiung regelt. Sie ist Bestandteil des Gesetzes zur Änderung mautrechtlicher Vorschriften, das als Ergebnis eines Gesetzgebungsprozesses mit Abstimmungen im Bundestag und Bundesrat verabschiedet wurde und die rechtliche Grundlage für die Datenverarbeitung sowie die Nutzung digitaler Mautsysteme schafft. Inhaltsverzeichnis Hintergrund und Rechtsgrundlagen Technologie und Infrastruktur Ablauf und Beantragung der Mautbefreiung Herausforderungen und Hürden bei der Umsetzung Praxisbeispiele und Pilotprojekte Umweltauswirkungen Wirtschaftliche Auswirkungen Zukunftsaussichten Hintergrund und Rechtsgrundlagen Die Mautbefreiung für Elektro-Lkw basiert auf europäischen Vorgaben sowie den Regelungen des Bundesfernstraßenmautgesetzes. Das Bundesfernstraßenmautgesetz bildet die zentrale gesetzliche Grundlage für die Mautbefreiung von Elektro-Lkw in Deutschland. Der Bundestag hat die Befreiung verlängert, um die Ziele der EU-Kommission zur Reduzierung von CO₂-Emissionen zu unterstützen. Alle sechs Jahre erfolgt eine Neubewertung der Fahrzeuge auf Basis der CO-Emissionsklassen, wobei die Einstufung nach CO Klassen gemäß den gesetzlichen Vorgaben erfolgt. Diese Einstufungen stellen sicher, dass Du als Betreiber eines emissionsfreien Fahrzeugs korrekt eingeordnet wirst. KI-generiertes Bild Sie ist eine gezielte Sonderregelung, die den Einsatz von Elektro-Lkw fördert und gilt für Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 Tonnen, die im Güterkraftverkehr eingesetzt werden. Damit Du die Befreiung nutzen kannst, müssen Deine Nutzfahrzeuge alle rechtlichen und technischen Voraussetzungen erfüllen und korrekt in das digitale Mautsystem eingebucht sein. Technologie und Infrastruktur Damit Du E-Lkw zuverlässig einsetzen kannst, braucht es eine moderne Infrastruktur – sowohl beim Laden als auch bei der Mauterfassung. Die Straßennutzungsgebühr ist ein zentraler Bestandteil der Mautregelung. Für Dich als Fahrer oder Betreiber bedeutet die digitale Erfassung eine deutliche Vereinfachung. Bisher wurde die Maut hauptsächlich per On-Board-Unit erhoben. Durch die Einführung der App-Lösung kannst Du Dein Fahrzeug heute bequem per Smartphone einbuchen. Die App verarbeitet die Fahrzeugdaten digital und sendet Positionsinformationen an das Mautsystem, sodass Deine Fahrten korrekt erfasst werden – auch ohne On-Board-Unit. Das digitale Maut System bildet dabei die Grundlage für eine effiziente und umweltfreundliche Mauterhebung im Straßengüterverkehr. Parallel dazu wächst die Ladeinfrastruktur für E-Lkw. Schnellladestationen, Depotlösungen und weitere Technologien sorgen dafür, dass Du elektrisch betriebene Lkw auch auf längeren Strecken sinnvoll einsetzen kannst. Dabei spielt die Kraft und Leistungsfähigkeit moderner Elektro-Lkw im Hinblick auf Effizienz und Umweltfreundlichkeit eine wichtige Rolle. Auch wasserstoffbetriebene Fahrzeuge profitieren zunehmend von einem besseren Tankstellen- und Techniknetz. Ablauf und Beantragung der Mautbefreiung Die Mautbefreiung für Elektro-Lkw ist in Deutschland ein entscheidender Hebel, um die Elektromobilität im Güterkraftverkehr voranzutreiben und die CO2-Emissionen nachhaltig zu senken. Damit Du als Betreiber eines E-Lkw von dieser Regelung profitieren kannst, ist ein klar strukturierter Antragsprozess vorgesehen. Zunächst musst Du sicherstellen, dass Dein Fahrzeug alle Voraussetzungen für die Mautbefreiung erfüllt. Die Befreiung gilt ausschließlich für emissionsfreie Fahrzeuge, also für Elektro-Lkw und bestimmte wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeuge, die im Güterkraftverkehr eingesetzt werden. Dein Lkw muss eine zulässige Gesamtmasse von mehr als 7,5 Tonnen aufweisen und in Deutschland zugelassen sein. Die Einhaltung der technischen Anforderungen und die korrekte Einstufung in die CO2-Emissionsklasse sind ebenfalls Voraussetzung. Der Antrag auf Mautbefreiung erfolgt in der Regel online über das Portal des Mautbetreibers. Du benötigst dazu die Zulassungsbescheinigung Teil I Deines Fahrzeugs, Nachweise über den emissionsfreien Antrieb sowie gegebenenfalls weitere technische Unterlagen. Im Antragsformular gibst Du alle relevanten Fahrzeugdaten an und lädst die erforderlichen Dokumente hoch. Nach der Einreichung prüft die zuständige Stelle, ob Dein Lkw die Kriterien für die Mautbefreiung erfüllt. Sobald Dein Antrag bewilligt ist, wird Dein Fahrzeug im Mautsystem als mautbefreit registriert. Das bedeutet, dass bei der Einbuchung – egal ob per On-Board-Unit oder Handy-App – keine Lkw-Maut für dieses Fahrzeug berechnet wird. Die Befreiung gilt für den festgelegten Zeitraum und muss bei Änderungen am Fahrzeug oder bei Ablauf der Frist rechtzeitig erneuert werden. Mit der erfolgreichen Beantragung zur Befreiung der Maut sicherst Du Dir nicht nur finanzielle Vorteile, sondern leistest auch einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und zur Reduzierung der CO2-Emissionen im deutschen Güterkraftverkehr. Nutze die Chance, Dein Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und von den Vorteilen der Elektro-Mobilität zu profitieren. Herausforderungen und Hürden bei der Umsetzung Die Verlängerung der Mautbefreiung für Elektro-Lkw und die Einführung der digitalen Lkw-Maut bis 2026 bringen zahlreiche Herausforderungen mit sich, die sowohl technische als auch organisatorische Anpassungen erfordern. Für Dich als Betreiber von emissionsfreien Fahrzeugen bedeutet das, dass nicht nur die Vorteile, sondern auch die Umstellung auf neue Prozesse und Technologien im Fokus stehen. KI-generiertes Bild Ein zentrales Thema ist die Modernisierung des bestehenden Maut-Systems. Die Umstellung auf eine digitale Mauterhebung, bei der die Einbuchung der Fahrzeuge künftig auch über eine Handy-App möglich ist, verlangt Investitionen in neue Technologien und die Anpassung der IT-Infrastruktur. Die App muss zuverlässig die Positionsdaten Deines Fahrzeugs erfassen und an das Mautsystem übermitteln, damit die Maut korrekt berechnet wird. Gerade im Vergleich zur klassischen On-Board-Unit stellt dies eine Umstellung dar, die sowohl technisches Know-how als auch eine reibungslose Integration in den Betriebsalltag erfordert. Ein weiteres Hindernis ist die Einführung der CO2-Differenzierung. Die Einstufung der Fahrzeuge in CO2-Emissionsklassen wird regelmäßig überprüft und kann sich im Laufe der Zeit ändern. Das bedeutet für Dich, dass Du Deine Fahrzeuge und deren Emissionsklassen im Blick behalten und gegebenenfalls neu einstufen lassen musst, um weiterhin von der Mautbefreiung zu profitieren. Die korrekte Dokumentation und die Einhaltung der Vorgaben sind dabei entscheidend, um Missverständnisse und mögliche Nachzahlungen zu vermeiden. Auch die Auswirkungen auf den Güterkraftverkehr und die Speditionsbranche sind nicht zu unterschätzen. Die neuen Regelungen zur Mautbefreiung und die digitale Mauterhebung verändern die Wettbewerbsbedingungen. Unternehmen müssen ihre internen Prozesse anpassen, Mitarbeitende schulen und sich mit den neuen Anforderungen der Mautpflicht und der Einbuchung vertraut machen. Die Umstellung kann zunächst mit einem erhöhten organisatorischen Aufwand verbunden sein, bietet aber langfristig die Chance, die Mobilität effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Die erfolgreiche Umsetzung der Mautreform erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung, den Ländern, Unternehmen und Verbänden. Nur so können die technischen und administrativen Hürden überwunden und die Ziele der Mautbefreiung für Elektro-Lkw erreicht werden. Mit der Einführung der digitalen Maut und der konsequenten Förderung emissionsfreier Fahrzeuge setzt Deutschland einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität und moderner Logistik. Praxisbeispiele und Pilotprojekte Es gibt bereits zahlreiche Projekte, die zeigen, wie die Mautbefreiung und der Einsatz von Elektro-Lkw in der Praxis funktionieren. Ein bekanntes Beispiel ist die E-Lkw-Flotte eines großen Transportbetreibers, der auf deutschen Autobahnen emissionsfrei unterwegs ist. Diese Projekte verdeutlichen, wie gut elektrische Nutzfahrzeuge inzwischen in den täglichen Logistikabläufen funktionieren und wie stark sie zur Reduzierung der CO₂-Emissionen beitragen. Erst kürzlich wurde in einer aktuellen Nachricht die Verlängerung der Mautbefreiung für Elektro-Lkw offiziell bekanntgegeben. KI-generiertes Bild Ein weiteres Projekt ist die Testphase „Lkw-Maut 2.0“, die vom Bundesamt für Logistik und Mobilität begleitet wird. Hier wird ein neues digi tales Mautsystem erprobt, mit dem Du die Lkw-Maut direkt per Mobiltelefon bezahlen kannst. Die digitale Einbuchung erleichtert die Abrechnung, ist schneller und unterstützt die Integration emissionsfreier Fahrzeuge in das bestehende Mautsystem. Auch auf regionaler Ebene entstehen spannende Initiativen. In Berlin fahren Elektrobusse und E-Lkw im städtischen Verkehr, um Güter emissionsfrei zu transportieren. Diese Projekte zeigen, wie E-Mobilität den Lärm reduziert, die Luftqualität verbessert und gleichzeitig die Effizienz im Verkehr steigert. Die Bundesregierung unterstützt Dich mit Förderprogrammen beim Umstieg auf Elektro-Lkw – etwa für den Kauf neuer Fahrzeuge oder den Ausbau der Ladeinfrastruktur. So wird die wirtschaftliche Belastung abgefedert und der Einstieg in nachhaltige Mobilität erleichtert. Umweltauswirkungen Die Mautbefreiung soll CO₂-Emissionen im Güterkraftverkehr nachhaltig reduzieren. Elektro-Lkw und andere emissionsfreie Fahrzeuge stellen eine wichtige Alternative zu konventionellen Verbrennungsmotoren dar. Da sie lokal keine Emissionen erzeugen, tragen sie maßgeblich zu sauberer Luft und geringerer Klimabelastung bei. Die Reduzierung der Emissionen ist ein zentrales Ziel der europäischen und deutschen Klimastrategien. Die Befreiungist ein direkter Hebel, um diesen Prozess zu beschleunigen. Für Dich bedeutet das: Du leistest mit jedem elektrischen Nutzfahrzeug einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Wirtschaftliche Auswirkungen Die Befreiung verbessert die Wirtschaftlichkeit emissionsfreier Nutzfahrzeuge erheblich. Für Dich bedeutet das: niedrigere Betriebskosten bessere Planbarkeit geringere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern höhere Wettbewerbsfähigkeit Die Politik setzt klare Signale, dass der Güterkraftverkehr grün werden soll. Wenn Du rechtzeitig auf E-Lkw umsteigst, sicherst Du Dir nicht nur die Mautvorteile, sondern positionierst Dich auch als modernes Unternehmen innerhalb einer Branche im Wandel. Viele Unternehmen sehen die Verlängerung der Mautbefreiung als wichtigen Impuls. Sie wird in aktuellen Branchenmeldungen durchweg positiv bewertet und gilt als Chance, den Fuhrpark nachhaltig weiterzuentwickeln. Die Nachfrage nach Elektro-Lkw steigt kontinuierlich. Gleichzeitig entstehen neue Förderinstrumente, wodurch die Kostenstruktur langfristig günstiger wird. Für die deutsche Transportbranche eröffnen sich dadurch neue wirtschaftliche Perspektiven. Zukunftsaussichten Die Zukunft der E-Lkw und der Lkw-Maut in Deutschland ist vielversprechend. Mit der Verlängerung der Mautbefreiung bis zum 30. Juni 2031 setzt die Bundesregierung ein starkes Signal. Du erhältst dadurch mehr Sicherheit für künftige Investitionen in emissionsfreie Fahrzeuge. Ein zentrales Zukunftsthema ist die digitale Lastkraftwagen-Maut. Sie ermöglicht es Dir, die Maut schnell und einfach per App zu bezahlen. Die Digitalisierung macht das Mautsystem effizienter, senkt Verwaltungskosten und beschleunigt den Einsatz emissionsfreier Fahrzeuge. Gleichzeitig investieren die EU und die Bundesregierung weiter in den Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen. Neue Antriebe wie wasserstoffbetriebene Lkw werden ebenfalls gefördert, sodass Du in Zukunft eine noch größere Auswahl an emissionsfreien Fahrzeugkonzepten hast. In den kommenden Jahren wird sich zeigen, wie stark sich die Mobilität im Güterkraftverkehr verändert. Die politischen Entscheidungen, die Modernisierung des Mautsystems und die Förderung neuer Technologien setzen klare Rahmenbedingungen: Die Transportbranche bewegt sich Schritt für Schritt in Richtung Klimaneutralität. Wenn Du jetzt aktiv wirst, kannst Du diese Entwicklung für Dein Unternehmen nutzen und von finanziellen, ökologischen und strategischen Vorteilen profitieren. Hier kannst du die THG-Prämie für deinen Elektro-LKW ganz einfach beantragen und trägst so zu einer schnelleren Armotisierung bei: JETZT THG-PRÄMIE BEANTRAGEN --- ## Familien E-Autos 2025 – Die 10 besten Elektroautos für deine Familie URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/10/27/die-besten-familien-eautos-2025/ Veröffentlicht: 2025-10-27 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Familien E-Autos im Vergleich: Entdecke die besten Elektroautos für Alltag, Urlaub & Kinder. Mit Tipps zu Reichweite, Platz und Preisen für Familien. Elektroautos sind längst mehr als nur eine Alternative zum Verbrenner – besonders für Familien. Familien Elektroautos bieten im Rahmen der E-Mobilität zahlreiche Vorteile wie Umweltfreundlichkeit, moderne Technik und eine zukunftssichere Mobilitätslösung für den Familienalltag. Sie sind leise, günstig im Unterhalt und bieten jede Menge Platz – ein klarer Vorteil für Familien. Doch welches Modell passt zu deinem Alltag mit Kindern, Einkauf und Urlaubsgepäck und welche Vorteile ergeben sich bei der Anschaffung, etwa durch Förderungen oder geringere Betriebskosten? Hier erfährst du, welche Elektroautos für Familien 2025 besonders überzeugen – und wie du mit der THG-Prämie zusätzlich sparen kannst. Inhaltsverzeichnis Warum familienfähige E-Autos gerade so beliebt sind Darauf solltest du beim Kauf eines E-Autos für Familien achten Die besten E-Autos mit 7 Sitzen Modelle im Familienalltag – was wirklich zählt Kia EV9 – das Raumwunder VW ID. Buzz – moderner Familienbus Skoda Enyaq iV – der Familienklassiker Tesla Model Y – geräumig und effizient Hyundai Ioniq 5 – Technik trifft Komfort Renault Scenic E-Tech – solide Wahl für Familien MG5 Kombi – der praktische Alleskönner Was kostet ein familienfähiges E-Auto wirklich? THG-Prämie – jährliche Auszahlung für E-Auto-Fahrer Tipps für den Alltag mit einem Familien E-Auto Fazit – das beste Familien E-Auto für dich Warum familienfähige E-Autos gerade so beliebt sind Immer mehr Familien entscheiden sich für ein E-Auto. Die Vorteile liegen auf der Hand: geringere Betriebskosten, weniger Wartung, saubere Mobilität und staatliche Förderungen. E-Autos für Familien überzeugen durch großzügiges Raumangebot, hohe Flexibilität, moderne Sicherheits- und Komfortmerkmale sowie ihre besondere Eignung für den Alltag und auf Reisen. Zudem bieten moderne Elektroautos hohe Reichweiten, familiengerechten Komfort, Fahrkomfort und ausgefeilte Sicherheitskonzepte – perfekt für Alltag, Freizeit und lange Fahrten, wobei auch der Fahrspaß mit modernen Elektroautos nicht zu kurz kommt. Ein weiterer Pluspunkt: Durch die THG-Prämie bekommst du jedes Jahr bares Geld zurück, einfach dafür, dass du ein Elektroauto fährst. Darauf solltest du beim Kauf eines E-Autos für Familien achten Beim Kauf eines Familienautos zählen praktische Faktoren mehr als reine Leistung. Das wachsende Angebot und die große Auswahl an familienfreundlichen Elektroautos machen die Entscheidung jedoch nicht immer leicht. Achte auf: Reichweite: Mindestens 350 Kilometer sind empfehlenswert, damit du entspannt unterwegs bist. Stauraum: Ein Kofferraum von 400 bis 600 Litern bietet Platz für Kinderwagen, Einkauf oder Urlaubsgepäck. Sitzkomfort: Isofix, bequeme Rücksitze und gute Rundumsicht sind Pflicht. Schnellladen: Eine DC-Ladeleistung ab 100 kW spart Zeit auf langen Strecken. THG-Prämie: Jedes Jahr kannst du eine Auszahlung erhalten – das senkt deine laufenden Kosten deutlich. Preise und Preisgestaltung: Achte auf die Preise der Modelle und gegebenenfalls extra Rabatte der Hersteller, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden und die Kosten transparent vergleichen zu können. Ein Vergleich der verschiedenen Modelle hinsichtlich Angebot, Auswahl und Preisen hilft Familien, das passende Elektroauto für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Die 10 besten Familien Elektro-Autos 2025 im Überblick Modell Reichweite (WLTP) Sitzplätze Preis ab Besonderheiten Kia EV9 bis 480 km 7 62.000 € Riesiger Innenraum; drehbare Sitze; viele Details und verbindet verschiedene Welten VW ID. Buzz (lang) bis 420 km 7 62.700 € Elektro-Van mit Familienkomfort; auch als Hochdachkombi-Alternative Skoda Enyaq iV bis 500 km 5 39.000 € Familienliebling mit großem Kofferraum; niedrige Wartungskosten als Grund für die Beliebtheit; international in der Welt gefragt Tesla Model Y bis 455 km 5 44.990 € Hohe Effizienz; riesiger Stauraum; starker Antrieb und innovatives Antriebs-Konzept; beschleunigt in wenigen Sekunden auf 100 km/h Hyundai Ioniq 5 bis 480 km 5 45.000 € Schnellladen in unter 20 Minuten; großer Akku und effiziente Nutzung im Alltag Renault Scenic E-Tech bis 420 km 5 37.000 € Günstiger Einstieg; clevere Raumnutzung; besonders familienfreundlich für Kinder; sehr gut im Test bewertet BMW iX1 bis 438 km 5 47.900 € Kompakter Premium-SUV; attraktive Angebote und faire Preisen Cupra Born bis 420 km 5 38.500 € Sportlich und familientauglich; wendiger Stadtflitzer mit viel Fahrspaß MG5 Kombi bis 400 km 5 35.500 € Preiswerter Elektro-Kombi mit großem Kofferraums und praktischen Innenräumen; überzeugt vor allem im Vergleich durch günstige Preise und ist allem ein vielseitiges Familienfahrzeug VW ID.4 bis 460 km 5 39.500 € Bewährter Allrounder mit viel Platz; einfache Nutzung von Ladestation und Zugang zu vielen Ladestationen Citroën ë-Berlingo bis 285 km 5 37.590 € Elektrischer Hochdachkombi; viel Platz für Kinder und Gepäck; flexible Innenräume; ideal für Familien Kona Elektro bis 484 km 5 38.900 € Kompakter E-SUV; verschiedene Akku-Varianten; gute Reichweite; günstige Angebote VW ID.7 bis 620 km 5 56.995 € Innovative Limousine und Elektro-Kombi; viel Platz; hohe Reichweite; modernste Technik; als VW ID.7 Tourer besonders familienfreundlicher Kombi Die besten E-Autos mit 7 Sitzen Große Familien brauchen große Lösungen – und genau hier kommen die besten 7-Sitzer Elektroautos ins Spiel. Wer mit mehreren Kindern, viel Gepäck oder regelmäßig mit Großeltern und Freunden unterwegs ist, weiß: Platzangebot und Komfort sind im Familienalltag das A und O. Moderne Elektro-Familienautos bieten heute nicht nur jede Menge Raum, sondern auch beeindruckende Reichweiten und innovative Sicherheitsfeatures. Zu den Top-Modellen für Familien zählen der VW ID. Buzz, der Kia EV9, der Mercedes EQV und der Skoda Enyaq. Der VW ID. Buzz überzeugt als echter Familienliebling mit flexiblem Innenraum, bis zu sieben Sitzen und einem großzügigen Kofferraum. Dank einer Reichweite von bis zu 460 km und einer Ladeleistung von bis zu 200 kW bist du auch auf längeren Reisen mit Kindern entspannt unterwegs. Der Kia EV9 setzt neue Maßstäbe im Segment der Elektroautos für Familien: Bis zu 563 km Reichweite, ultraschnelles Laden mit bis zu 350 kW und ein riesiges Platzangebot machen ihn zum perfekten Begleiter für große Familien. Auch der Mercedes EQV punktet mit bis zu acht Sitzplätzen, luxuriösem Komfort und einer Reichweite von bis zu 418 km – ideal für alle, die Wert auf ein hochwertiges Fahrerlebnis legen. Nicht zu vergessen: Der Skoda Enyaq bietet als vielseitiges Elektro-Familienauto bis zu sieben Sitze, eine Reichweite von bis zu 586 km und eine Ladeleistung von bis zu 135 kW. Damit ist er eine der besten Optionen für Eltern, die viel unterwegs sind und auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis achten. Sicherheit steht bei allen Modellen an erster Stelle: Moderne Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent, Notbremsassistent und 360-Grad-Kameras sorgen dafür, dass du und deine Familie immer bestens geschützt seid. Auch die Ladeinfrastruktur entwickelt sich rasant weiter – mit immer mehr Schnellladestationen wird das Laden im Alltag und auf Reisen zum Kinderspiel. Fazit: 7-Sitzer elektro familienautos bieten Familien heute alles, was sie brauchen – von viel Platz über hohe Reichweiten bis hin zu modernster Sicherheit. Vergleiche die verschiedenen Modelle, achte auf das Platzangebot und die Ladeleistung, und finde das beste Familienauto für deine Bedürfnisse. So wird Elektromobilität zur echten Bereicherung für deinen Familienalltag! Modelle im Familienalltag – was wirklich zählt Kia EV9 – das Raumwunder Der Kia EV9 ist mit sieben Sitzen, großzügigen Innenräumen und einem besonders geräumigen Kofferraum ideal für große Familien. Die hochwertige Ausstattung, drehbare Sitze, der hohe Fahrkomfort, der sportliche Fahrspaß, der leistungsstarke elektrische Antrieb und der langlebige Akku mit hoher Ladeleistung machen ihn zum komfortablen Begleiter für Alltag und Reisen. Besonders für Kinder bietet der Kia EV9 viel Platz und kindersichere Ausstattungsmerkmale, die lange Fahrten angenehm machen. Die zahlreichen Details und die verschiedenen Welten, die der Kia EV9 vereint, sorgen für ein rundum durchdachtes Familienfahrzeug. VW ID. Buzz – moderner Familienbus Der elektrische Bulli punktet mit Platz, Design und Alltagstauglichkeit und überzeugt dabei durch hohen Fahrkomfort sowie echtem Fahrspaß, wie man ihn sonst nur von sportlichen Fahrzeugen kennt. Bis zu sieben Sitze, flexibles Raumkonzept und schnelle Ladezeiten – perfekt für Familien, die viel unterwegs sind, und besonders geeignet für Kinder dank großzügiger Innenräume und kindgerechter Ausstattung. Skoda Enyaq iV – der Familienklassiker Der Enyaq kombiniert Sicherheit, Komfort und Reichweite. Besonders praktisch: das große Infotainment-System und der variable Kofferraum, was ein Grund für seine Beliebtheit in der Welt der Familien-Elektroautos ist. Tesla Model Y – geräumig und effizient Mit über 2.000 Litern Stauraum bei umgeklappten Sitzen bietet das Model Y Platz für fast alles. Dank seines elektrischen Antriebs und des effizienten Antriebs-Systems beschleunigt das Model Y in nur wenigen Sekunden auf 100 km/h, was für beeindruckende Performance und Fahrspaß sorgt. Das Supercharger-Netz sorgt zudem für stressfreies Reisen. Hyundai Ioniq 5 – Technik trifft Komfort Der Ioniq 5 überzeugt durch modernes Design, viel Beinfreiheit und extrem schnelles Laden – dank verschiedener Akku-Optionen, die eine effiziente Nutzung im Alltag und auf längeren Strecken ermöglichen. Ideal für Familien, die Wert auf innovative Technik legen. Renault Scenic E-Tech – solide Wahl für Familien Kompakt, effizient und günstig im Unterhalt. Der Scenic bietet eine gute Balance aus Preis, Komfort und Platz, wobei er im Test besonders durch seine Familienfreundlichkeit und die kindgerechte Ausstattung überzeugt. MG5 Kombi – der praktische Alleskönner Als einziger Vertreter der Kombis und Elektro-Kombis auf dem Markt ist der MG5 besonders familienfreundlich. Viel Stauraum, ein großzügiger Kofferraum und praktische, moderne Innenräume sorgen für Komfort im Alltag, solide Reichweite und ein fairer Preis machen ihn attraktiv. Im Vergleich zu anderen Modellen überzeugt der MG5 mit attraktiven Preisen, transparenten Rabatten und aktuellen Angeboten, wodurch er in allem eine vielseitige und interessante Wahl für Familien darstellt. Was kostet ein familienfähiges E-Auto wirklich? Elektroautos für Familien starten meist ab rund 35.000 Euro. Je nach Anschaffung variieren die Preise, wobei Premium-Modelle mit sieben Sitzen oder großer Batterie bei 60.000 Euro und mehr liegen. Aktuelle Angebote bei vielen Händlern machen den Einstieg oft günstiger. Ein wichtiger Grund für die sinkenden Gesamtkosten sind zudem Förderungen und die THG-Prämie. Die jährliche Auszahlung hilft, Stromkosten und Wartung auszugleichen. Tipp: Auch beim Leasing kannst du von der THG-Prämie profitieren – sie steht jedem Fahrzeughalter zu. THG-Prämie – jährliche Auszahlung für E-Auto-Fahrer Mit der THG-Prämie kannst du jedes Jahr bares Geld erhalten – einfach dafür, dass du ein vollelektrisches Auto fährst. So funktioniert’s: Lade deine Zulassungsbescheinigung Teil I hoch. Wir kümmern uns um die Vermarktung deiner Quote. Du erhältst deine Prämie direkt auf dein Konto. Mit der THG-Prämie senkst du deine laufenden Kosten und fährst noch günstiger – perfekt für Familien mit regelmäßigem Fahrbedarf. Jetzt THG-Prämie sichern auf wirkaufendeinethg.de Tipps für den Alltag mit einem Familien E-Auto Vorheizen per App: Spart Energie und sorgt für Komfort an kalten Tagen. Routenplanung mit Ladepausen: Plane Familienstopps an Schnellladestationen mit Spielplatz oder Café und achte dabei auf die effiziente Nutzung der Ladezeit für Pausen und Aktivitäten. Schnelllader nutzen: Bei Langstreckenfahrten sparst du viel Zeit. Kindersitze vorher testen: Prüfe Isofix-Halterungen und Platzverhältnisse im Autohaus. Zu Hause laden: Mit eigener Wallbox lädst du sicher und günstig – oft gefördert von Städten oder Energieversorgern. App für Ladestationen nutzen: Suche mit einer App nach einer freien Ladestation oder passenden Ladestationen entlang deiner Route. Für längere Fahrten, vor allem im Ausland, empfiehlt es sich, einen Account bei einem geeigneten Anbieter zu erstellen, um den Zugang und die Nutzung der Ladestationen zu erleichtern. Fazit – das beste Familien E-Auto für dich Ob kompakter SUV, praktischer Kombi oder großzügiger Van – 2025 findest du für jeden Familienbedarf das passende Elektroauto. Wenn du viel Platz brauchst, sind der Kia EV9 und der VW ID. Buzz ideal. Für den kleineren Geldbeutel bieten sich der MG5 Kombi oder der Renault Scenic E-Tech an – und wie du mit einem E-Auto Geld verdienen kannst, erfährst du hier. Egal, welches Modell du wählst: Mit einem Familien E-Auto fährst du leise, effizient und umweltfreundlich – und die THG-Prämie macht das Ganze noch günstiger. Jetzt THG-Prämie beantragen und sparen: wirkaufendeinethg.de --- ## E-Auto-Förderung 2026: Was sich geändert hat – und was du jetzt beantragen kannst URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/10/23/neue-eauto-foerderung/ Veröffentlicht: 2025-10-23 Aktualisiert: 2026-08-26 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Seit dem 19. Mai 2026 läuft die neue E-Auto-Förderung: bis zu 6.000 Euro vom BAFA, rückwirkend für Zulassungen seit Januar. Alle Regeln, Fristen und Rechenbeispiele. Ende 2023 war der bundesweite Umweltbonus Geschichte. Fast zwei Jahre lang gab es keine staatliche Kaufprämie für Elektroautos — ein spürbarer Rückschlag für den deutschen Markt für E-Autos. Seit dem 1. Januar 2026 ist das anders: Die Bundesregierung hat ein neues E-Auto-Förderprogramm eingeführt, diesmal einkommensabhängig gestaffelt. Anträge beim BAFA sind seit dem 19. Mai 2026 möglich, rückwirkend für alle Fahrzeuge, die seit Jahresbeginn zugelassen wurden. Wir geben dir hier einen vollständigen Überblick: was sich konkret geändert hat, wer von der neuen E-Auto-Förderung 2026 profitiert, welche Fahrzeuge infrage kommen — und wie du den Antrag für dein E-Auto Schritt für Schritt stellst. Am Ende beantworten wir außerdem die häufigsten Fragen dazu, inklusive Rechenbeispielen für Haushalte mit und ohne Kinder unter 18 Jahren. Die Grundlagen des Programms erklären wir außerdem kompakt in unserem Artikel E-Auto-Förderung 2026: Das musst du jetzt wissen. Inhaltsverzeichnis Der Umweltbonus ist zurück — was hat sich geändert? Alter Umweltbonus vs. neue Förderung im Vergleich Wie hoch ist die neue E-Auto-Förderung? Einkommensstaffelung und Familienbonus im Detail Rechenbeispiele: So viel Förderung bekommst du Wer hat Anspruch auf die Förderung? Einkommensgrenze und Kinderzuschlag im Detail Wer zählt als Privatperson, und wie lange muss das Fahrzeug gehalten werden? Welche Fahrzeuge werden 2026 gefördert? Fahrzeugklasse M1 und technische Anforderungen im Detail Was ausdrücklich nicht gefördert wird Gibt es zusätzlich eine Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos? So beantragst du die Förderung beim BAFA Schritt 1 — BundID einrichten Schritt 2 — Unterlagen zusammenstellen Schritt 3 — E-Auto-Förderung beantragen Schritt 4 — Rückwirkende Anträge, Bearbeitung und Kontakt Weitere Förderungen für E-Auto-Besitzer 2026 Ladeinfrastruktur für Mehrparteienhäuser Landesförderungen im Überblick Die THG-Quote — laufende Prämie für jedes Kalenderjahr Fazit: Was du jetzt tun kannst Der Umweltbonus ist zurück — was hat sich geändert? Der ursprüngliche Umweltbonus, den das BAFA bis Ende 2023 ausgezahlt hat, funktionierte als Einheitsprämie: fester Betrag, unabhängig vom Einkommen. Wer sich teure E-Autos leisten konnte, bekam denselben Zuschuss wie jemand mit deutlich kleinerem Budget. Der Markt für E-Autos musste fast zwei Jahre lang ganz ohne Kaufanreiz auskommen. Das neue Programm funktioniert anders. Die Förderung richtet sich nach dem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen. Wer weniger verdient, bekommt mehr. Die Basisförderung gilt für alle Berechtigten — wer unterhalb definierter Einkommensgrenzen liegt, erhält automatisch höhere Beträge. Diese soziale Staffelung ist der zentrale Unterschied zum alten Programm und gilt für alle förderfähigen E-Autos gleichermaßen, unabhängig vom Kaufpreis. Einen weiteren wesentlichen Unterschied gibt es beim Kreis der Berechtigten: Die neue Kaufprämie gilt ausschließlich für Privatpersonen. Unternehmen, Fuhrparkbetreiber oder Händler gehen leer aus. Und: Gebrauchte Elektroautos werden — anders als manches Medienecho vermuten ließ — nicht gefördert. Allerdings gibt es auch eine positive Überraschung für Käufer, die schon früh im Jahr aktiv wurden. Wer sein Elektroauto zwischen dem 1. Januar und dem 19. Mai 2026 (dem offiziellen Antragsstart) zugelassen hat, kann die Förderung rückwirkend beantragen. Alter Umweltbonus vs. neue Förderung im Vergleich Merkmal Alter Umweltbonus (bis Ende 2023) Neue Förderung (seit 2026) Förderhöhe Einheitsprämie, unabhängig vom Einkommen Sozial gestaffelt: 3.000 bis 6.000 Euro Berechtigte Auch Unternehmen und Fuhrparkbetreiber Ausschließlich Privatpersonen Fahrzeuge Neuwagen unterschiedlicher Klassen Nur Neuwagen der Klasse M1 (auch Plug-in-Hybride) Programmstatus Ausgelaufen Ende 2023 In Kraft seit 1. Januar 2026, Anträge seit 19. Mai 2026 Für private Haushalte, die sich E-Autos anschaffen wollen, lohnt sich der Blick auf die E-Auto-Förderung 2026 also doppelt: Wer wenig verdient, bekommt anteilig mehr — und wer früh im Jahr gekauft hat, profitiert rückwirkend. Laut Bundesumweltministerium ist das ausdrücklich Teil der neuen sozialen Ausrichtung des Förderprogramms. Für Elektroautos, Plug-in-Hybride und andere förderfähige Antriebe gilt diese soziale Staffelung gleichermaßen. Wie hoch ist die neue E-Auto-Förderung? Die Basisförderung für E-Autos beträgt 3.000 Euro für Fahrzeuge mit rein batterieelektrischem Antrieb (BEV) und Brennstoffzellenfahrzeuge. Für Plug-in-Hybride (PHEV) und Modelle mit Range-Extender liegt sie bei 1.500 Euro — vorausgesetzt, CO₂-Ausstoß und elektrische Reichweite liegen im vorgeschriebenen Rahmen. Auch das Bundesumweltministerium bestätigt diese Basisförderung von 3.000 Euro für Fahrzeuge mit rein batterieelektrischem Antrieb. Das ist allerdings nur der Ausgangswert für den Zuschuss. Die Gesamtförderung hängt von zwei weiteren Faktoren ab: der Einkommensstaffelung und dem Familienbonus. Einkommensstaffelung und Familienbonus im Detail Bei der Einkommensstaffelung zählt das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen laut Steuerbescheid: Liegt ein Haushalt unter 60.000 Euro, kommt ein Zuschlag von 1.000 Euro hinzu. Liegt das Einkommen sogar unter 45.000 Euro, kommt ein weiterer Zuschuss von 1.000 Euro dazu — macht insgesamt 2.000 Euro Einkommensbonus für Haushalte mit niedrigem Einkommen. Beim Familienbonus zählt die Kinderzahl im Haushalt: Für jedes Kind unter 18 Jahren im Haushalt gibt es zusätzlich 500 Euro, maximal für zwei Kinder, also bis zu 1.000 Euro obendrauf. Diese soziale Staffelung gilt gleichermaßen für Elektroautos, Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extender — Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren profitieren dabei am stärksten. Konkret: Eine Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren und einem gemeinsamen Einkommen unter 45.000 Euro kann bei einem BEV auf 6.000 Euro Förderung kommen (3.000 + 2.000 + 1.000). Ein Single-Haushalt mit Einkommen über 60.000 Euro erhält die Basisförderung von 3.000 Euro. Rechenbeispiele: So viel Förderung bekommst du Weil sich viele Haushalte unter den vielen Zahlen wenig vorstellen können, hier vier durchgerechnete Beispiele für E-Autos auf Basis der offiziellen Fördersätze. Grundlage ist jeweils das laut Steuerbescheid ermittelte Haushaltsjahreseinkommen sowie die Zahl der Kinder unter 18 Jahren im Haushalt: Beispiel 1 — Single-Haushalt, Einkommen über 60.000 Euro, Fahrzeug mit rein batterieelektrischem Antrieb: Laut Steuerbescheid liegt das Einkommen über der Grenze. Es greift nur die Basisförderung. Ergebnis: 3.000 Euro für dieses E-Auto. Beispiel 2 — Single-Haushalt, Einkommen unter 60.000 Euro, BEV: Laut Steuerbescheid liegt das Einkommen darunter, aber über 45.000 Euro. Es gibt die Basisförderung plus den ersten Einkommensbonus. Ergebnis: 3.000 + 1.000 = 4.000 Euro. Beispiel 3 — Familie mit einem Kind unter 18 Jahren, Einkommen zwischen 45.000 und 60.000 Euro, BEV: Laut den beiden Steuerbescheiden liegt das Haushaltseinkommen bei rund 50.000 Euro. Ergebnis: 3.000 Euro Basisförderung + 1.000 Euro Einkommensbonus + 500 Euro Familienbonus = 4.500 Euro. Beispiel 4 — Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren, Einkommen unter 45.000 Euro, BEV: Laut Steuerbescheiden liegt das Einkommen unterhalb dieser Grenze, im Haushalt leben zwei Kinder. Ergebnis: 3.000 Euro Basisförderung + 2.000 Euro Einkommensbonus + 1.000 Euro Familienbonus = 6.000 Euro — der maximal mögliche Zuschuss für dieses E-Auto. Für Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extender gelten für Haushalte dieselben Bonus-Logiken wie für reine Elektrofahrzeuge, nur die Basisförderung liegt bei 1.500 statt 3.000 Euro. Auch Plug-in-Hybride profitieren also von der sozialen Staffelung nach Einkommen, und auch für sie zählen Kinder unter 18 Jahren im Haushalt beim Familienbonus. Für das Programm stehen laut Bundesregierung rund drei Milliarden Euro zur Verfügung — ausreichend für geschätzt 800.000 Fahrzeuge bis 2029. Wer lange wartet, riskiert also, dass das Budget ausgeschöpft ist, bevor der eigene Antrag gestellt ist. Wer hat Anspruch auf die Förderung? Förderberechtigt sind Privatpersonen, die sich E-Autos anschaffen und ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben. Maximal 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen darf ein Haushalt ohne Kinder verdienen, um förderberechtigt zu sein. Mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt steigt diese Grenze. Einkommensgrenze und Kinderzuschlag im Detail Für Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren verschiebt sich diese Grenze je Kind nach oben: Konkret steigt die Einkommensgrenze mit Kindern unter 18 Jahren um 5.000 Euro je Kind. Bei zwei oder mehr Kindern greift die maximale Einkommensgrenze von 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen — mehr Kinder erhöhen die Grenze nicht weiter, bei zwei oder mehr Kindern bleibt es bei diesem Höchstwert. Wer über 80.000 Euro verdient und keine Kinder unter 18 Jahren im Haushalt hat, bekommt entsprechend nur die Basisförderung ohne Einkommensbonus. Wer genau bei 80.000 Euro liegt, sollte die Steuerbescheide genau prüfen lassen, bevor er den Antrag stellt. Tipp: Das Haushaltseinkommen ist entscheidend, nicht das individuelle Einkommen einer einzelnen Person. Paare müssen beide Steuerbescheide einreichen, das Einkommen wird aus den beiden aktuellsten Einkommensteuerbescheiden ermittelt. Wer zählt als Privatperson, und wie lange muss das Fahrzeug gehalten werden? Als Privatpersonen gelten natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Deutschland — nicht Unternehmen, nicht Fuhrparkbetreiber, nicht Autohäuser. Pro Person ist eine Förderung möglich, pro Haushalt maximal zwei. Für Haushalte mit mehreren E-Autos lohnt sich also unter Umständen ein zweiter Antrag. Außerdem gilt beim Fahrzeug selbst: Das E-Auto muss mindestens 36 Monate auf deinen Namen in Deutschland zugelassen bleiben. Ein frühzeitiger Verkauf oder eine Überführung ins Ausland kann eine Rückforderung der Prämie auslösen. Welche Fahrzeuge werden 2026 gefördert? Förderfähig sind Neuwagen der Fahrzeugklasse M1 (Pkw). Die Förderung gilt für alle ab dem 1. Januar 2026 erstmals im Inland zugelassenen Neuwagen dieser Klasse. Das schließt folgende Antriebsarten ein: Fahrzeuge der Klasse M1 mit rein batterieelektrischem Antrieb (BEV) ✓ Brennstoffzellenfahrzeuge ✓ Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb (PHEV) — mit Einschränkungen ✓ Modelle mit Range-Extender (REEV), also mit batterieelektrischem Antrieb mit Range-Extender-Technologie — mit Einschränkungen ✓ Viele der aktuell angebotenen E-Autos deutscher und internationaler Hersteller erfüllen diese Fördervoraussetzungen bereits ab Werk. Das gilt unabhängig vom Hersteller für alle erstmals im Inland zugelassenen Neuwagen ab dem 1. Januar 2026. Fahrzeugklasse M1 und technische Anforderungen im Detail Neben Plug-in-Hybriden und Fahrzeugen mit batterieelektrischem Antrieb zählen auch Range-Extender-Fahrzeuge zu den förderfähigen Antriebsarten, sofern sie bestimmte klimaschutzrelevante Anforderungen erfüllen. Neuwagen der Klasse M1 mit rein batterieelektrischem Antrieb müssen dafür keine zusätzlichen technischen Nachweise erbringen. Für PHEV und Fahrzeuge mit Antrieb mit Range-Extender gelten dagegen technische Mindestanforderungen: Das Fahrzeug darf höchstens 60 g CO₂ pro Kilometer ausstoßen oder muss eine elektrische Reichweite von 80 Kilometern (EAER-City) nachweisen. Die elektrische Reichweite ist damit neben dem CO₂-Ausstoß das entscheidende technische Kriterium für Plug-in-Hybride und andere Fahrzeuge mit Range-Extender. Die Erstzulassung eines PHEV- oder Range-Extender-Fahrzeugs muss zudem bis spätestens 30. Juni 2027 erfolgen. Was ausdrücklich nicht gefördert wird Gebrauchte Elektroautos und gebrauchte E-Autos allgemein fallen komplett aus dem Programm — das gilt bei Elektrofahrzeugen unabhängig vom Antrieb. Auch Leasingrückläufer oder Tageszulassungen sind nicht förderbar. Neuwagen, die nicht erstmals in Deutschland zugelassen werden, fallen ebenfalls nicht unter die Förderung. Ein häufiges Missverständnis betrifft das Leasing: Gefördert wird ausdrücklich sowohl der Kauf als auch das Leasing eines fabrikneuen Elektroautos — Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug erstmals in Deutschland zugelassen wird und dem Privatvermögen zugeordnet ist. Halter und Leasingnehmer müssen dabei nicht dieselbe Person sein. Entscheidend ist allein, dass das Fahrzeug mindestens 36 Monate auf die antragstellende Person zugelassen bleibt. Ausgeschlossen sind lediglich Leasingrückläufer, also bereits gebrauchte Fahrzeuge aus einem vorherigen Leasingvertrag. Wer least statt kauft, sollte vor Vertragsabschluss mit der Leasinggesellschaft klären, ob sie die nötigen Nachweise — etwa die Zulassungsbescheinigung — bereitstellt. Gibt es zusätzlich eine Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos? Ja. Neben der Kaufprämie profitieren reine Elektroautos von einer verlängerten Kfz-Steuerbefreiung. Geregelt ist sie in § 3d Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG): Wer ein rein batterieelektrisches Fahrzeug bis Ende 2030 neu zulässt, ist ab der Erstzulassung zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit — längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2035. Ein Elektroauto, das ab dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen wird, fällt damit voll in diese Regelung. Wichtig: Die Steuerbefreiung gilt ausschließlich für reine Elektrofahrzeuge — Plug-in-Hybride sind davon ausgenommen. So beantragst du die Förderung beim BAFA Anträge für E-Autos laufen vollständig digital über das Portal der Förderzentrale Deutschland (foerderzentrale.gov.de), zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA — bei Detailfragen hilft ergänzend auch das Bundesumweltministerium mit Informationen rund um das Programm. Du benötigst dafür eine BundID — das staatliche Online-Identifikationssystem. Schritt 1 — BundID einrichten Ohne BundID kein Förderantrag: Richte das Konto frühzeitig ein, damit die Antragstellung nicht an fehlender Identifikation scheitert. Schritt 2 — Unterlagen zusammenstellen Diese Unterlagen brauchst du: Die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide (für alle Haushaltsmitglieder) — sie belegen laut Steuerbescheid das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen Nachweis über Kindergeld, falls du den Familienbonus für Kinder unter 18 Jahren beantragst Zulassungsbescheinigung Teil I des Fahrzeugs Ohne vollständige Steuerbescheide verzögert sich die Bearbeitung erfahrungsgemäß am meisten. Schritt 3 — E-Auto-Förderung beantragen Über das Portal der Förderzentrale Deutschland kannst du die E-Auto-Förderung beantragen. Die Antragsfrist beträgt 12 Monate ab dem Zulassungsdatum. Wer sein Elektroauto im Januar 2026 zugelassen hat, kann also noch bis Januar 2027 einen Antrag stellen — muss aber nicht warten. Seit dem 19. Mai 2026 können entsprechende Förder-Anträge gestellt werden. Schritt 4 — Rückwirkende Anträge, Bearbeitung und Kontakt Wer sein Fahrzeug zwischen dem 1. Januar und dem 19. Mai 2026 zugelassen hat (dem Tag der Antragsöffnung), kann die Förderung rückwirkend beantragen. Diese Käufer sollten den Förderantrag zeitnah einreichen, damit die Bearbeitung frühzeitig beginnt. Bei Rückfragen hilft das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA direkt: Telefon 06196 908-1009 oder per E-Mail unter elektromobilitaet@bafa.bund.de. Weitere Förderungen für E-Auto-Besitzer 2026 Für E-Autos lohnt sich deshalb ein Blick über die reine Kaufprämie hinaus, auch für Elektroautos mit eigener Wallbox-Planung und für Plug-in-Hybride mit Ladebedarf zu Hause. Beim Blick auf Ladeinfrastruktur fällt die Förderkulisse 2026 durchwachsen aus. KfW-Programme für private Ladestation: Die früheren KfW-Programme 440 und 442 für private Einzelpersonen sind seit 2024 eingestellt und werden nach aktuellem Stand nicht neu aufgelegt. Wer eine Ladestation fürs Eigenheim plant, kann nur auf regionale Programme zurückgreifen. Welche Programme 2026 tatsächlich noch laufen und welche Alternativen ohne klassischen Zuschuss bleiben, haben wir in Wallbox Förderung 2026 zusammengetragen. Ladeinfrastruktur für Mehrparteienhäuser Seit April 2026 gibt es eine neue Bundesförderung für Wohngebäude mit mehreren Einheiten, ausgestattet mit einem Budget von 500 Millionen Euro. Das Programm richtet sich an Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs), Vermieter und Wohnungsunternehmen — nicht an Einfamilienhäuser. Die Bundesregierung fördert damit private Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern: Je Stellplatz gibt es bis zu 1.300 Euro für die reine Vorverkabelung, bis zu 1.500 Euro mit Wandladestation und bis zu 2.000 Euro bei bidirektionalem Laden (maximal 22 kW Ladeleistung). Voraussetzung ist, dass mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert und mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze vorverkabelt werden. Das Antragsfenster läuft vom 15. April bis zum 10. November 2026. Alles zur Ladeinfrastruktur-Förderung für Mehrparteienhäuser 2026. Landesförderungen im Überblick Einige Länder und Kommunen haben eigene Programme. In Baden-Württemberg gibt es über die L-Bank den BW-e-Solar-Gutschein: 500 Euro, wenn du eine Wallbox zusammen mit einem reinen Elektroauto anschaffst und sie mit Strom aus einer eigenen PV-Anlage betreibst. Für E-Autos mit eigener PV-Anlage lohnt sich dieser Gutschein besonders. In NRW fördert progres.nrw über die NRW.BANK private Ladepunkte mit bis zu 1.500 Euro — das Programm war Ende 2025 pausiert und läuft seit Februar 2026 wieder (nicht für selbstgenutzte Einfamilienhäuser, Antrag vor dem Kauf). Da Länderprogramme häufig angepasst werden, lohnt sich vor der Anschaffung ein Blick auf die Seite des jeweiligen Förderinstituts. Die THG-Quote — laufende Prämie für jedes Kalenderjahr Neben der einmaligen Kaufprämie gibt es eine Förderung, die du als Halter eines E-Autos jedes Jahr neu nutzen kannst: die THG-Quote. Für Haushalte mit mehreren E-Autos gilt die Quote pro Fahrzeug einzeln. Für Halter von Elektrofahrzeugen mit reinem Batterieantrieb gilt die THG-Quote unverändert. Das Prinzip: Als Halter eines rein batterieelektrischen Fahrzeugs zertifiziert das Umweltbundesamt (UBA) den CO₂-Minderungsbeitrag deines Autos. Dieses Zertifikat vermarkten spezialisierte Plattformen an Unternehmen, die gesetzlich zur Treibhausgasminderung verpflichtet sind. Du erhältst dafür eine jährliche Prämie. Laut ADAC bewegen sich die angebotenen Prämien 2026 weiterhin im dreistelligen Bereich pro Jahr. Die genaue Höhe variiert je Anbieter erheblich — ein Vergleich lohnt sich. Vor der Anmeldung empfiehlt es sich, die Vertragsbedingungen zu lesen: Nicht alle Anbieter garantieren die Auszahlung, wenn kein Abnehmer gefunden wird. Als Besitzer von E-Autos kannst du deine THG-Quote für 2026 über wirkaufendeinethg.de einreichen. Die Plattform-Anmeldefrist endet Anfang November 2026, die offizielle UBA-Deadline ist der 15. November 2026. Wichtiger Hinweis: Plug-in-Hybride sind seit 2026 von der THG-Quote ausgeschlossen. Sie profitieren zwar von der BAFA-Kaufprämie — für die jährliche THG-Prämie sind sie nicht mehr berechtigt. Das gilt für alle Plug-in-Hybride unabhängig vom Hersteller. Jetzt THG-Prämie fürs E-Auto sichern Jetzt beantragen Fazit: Was du jetzt tun kannst Die E-Auto-Förderung 2026 ist kein Planungsstand mehr — sie ist in Kraft. Das neue E-Auto-Förderprogramm wird wieder staatlich bezuschusst, diesmal nach Einkommen gestaffelt und mit klarem Schwerpunkt auf private Käufer. Rein rechnerisch kann sich die neue Kaufprämie erheblich auswirken: Für eine Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren und einem Einkommen unter 45.000 Euro sind 6.000 Euro Zuschuss ein reales Argument für die Anschaffung. Der Markt für E-Autos bekommt damit 2026 insgesamt einen weiteren Schub, die Elektromobilität in Deutschland gewinnt spürbar an Fahrt, und deutlich mehr Haushalte profitieren von der Förderung als noch beim alten Umweltbonus. Gerade für E-Autos zahlt sich frühzeitiges Handeln aus, solange das Budget von drei Milliarden Euro noch nicht ausgeschöpft ist. Was du konkret tun kannst: E-Auto-Kauf 2026 geplant? Förderantrag innerhalb von 12 Monaten nach Zulassung über das Portal der Förderzentrale Deutschland stellen. Schon im ersten Halbjahr 2026 gekauft? Rückwirkend die E-Auto-Förderung beantragen — die Frist läuft. E-Auto bereits im Besitz? THG-Quote bis Anfang November 2026 einreichen. Fahrzeug geleast statt gekauft? Kein Problem — Leasing ist förderfähig. Vor Vertragsabschluss nur klären, ob die Leasinggesellschaft die nötigen Nachweise bereitstellt. Im Mehrparteienhaus? Die neue Ladeinfrastruktur-Förderung prüfen — 500 Millionen Euro stehen bereit. Entdecke alle Möglichkeiten und lies die Einzelheiten in den verlinkten Artikeln weiter unten. Häufig gestellte Fragen zur E-Auto-Förderung Wer kann die Förderung beantragen? Förderberechtigt sind ausschließlich Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Deutschland und einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis maximal 80.000 Euro (mit Kindern unter 18 Jahren bis maximal 90.000 Euro). Unternehmen, Fuhrparkbetreiber und Autohäuser können die Förderung nicht beantragen. Das gilt für alle privat gekauften E-Autos der Klasse M1 gleichermaßen. Werden gebrauchte Elektroautos gefördert? Nein. Gebrauchte Elektroautos, Leasingrückläufer und Tageszulassungen sind ausdrücklich von der Förderung ausgeschlossen. Gefördert werden ausschließlich Neuwagen der Klasse M1, die erstmals in Deutschland zugelassen werden, und zwar ab dem 1. Januar 2026. Was passiert mit einem E-Dienstwagen? Ein E-Dienstwagen, der auf ein Unternehmen zugelassen ist, profitiert nicht von der E-Auto-Förderung – die Kaufprämie ist ausschließlich Privatpersonen vorbehalten. Was ist mit Plug-in-Hybriden und Fahrzeugen mit Range-Extender? Beide Antriebsarten sind förderfähig, allerdings mit geringerer Basisförderung von 1.500 statt 3.000 Euro und nur, wenn bestimmte klimaschutzrelevante Anforderungen erfüllt sind: maximal 60 g CO₂ pro Kilometer oder mindestens 80 Kilometer elektrische Reichweite. Zusätzlich muss die Erstzulassung bis spätestens 30. Juni 2027 erfolgen. Wie lange dauert die Bearbeitung? Eine offiziell veröffentlichte Durchschnittsdauer nennt das BAFA nicht. Angegeben ist lediglich, dass die Auszahlung der Förderung innerhalb weniger Wochen nach Erteilung des Zuwendungsbescheides erfolgt. Die Antragsfrist selbst beträgt 12 Monate ab Zulassung. Vollständige Unterlagen beschleunigen die Bearbeitung erfahrungsgemäß am meisten. Lohnt sich der Umstieg auf ein Elektroauto 2026 noch? Rein rechnerisch spricht einiges dafür: Der Umstieg wird 2026 wieder staatlich bezuschusst, mit bis zu 6.000 Euro für einkommensschwächere Familien mit Kindern. Wer die Anschaffung ohnehin plant, sollte nicht zu lange warten – das Budget von drei Milliarden Euro ist auf geschätzt 800.000 Fahrzeuge bis 2029 ausgelegt. Auch die laufende THG-Quote spricht für E-Autos, da sie Jahr für Jahr zusätzlich Geld bringt. --- ## THG-Prämie 2026: Höhe, Antrag und Auszahlung im Überblick URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/10/11/thg-praemie-2026-so-sichern-sie-sich-ihre-auszahlung/ Veröffentlicht: 2025-10-11 Aktualisiert: 2026-08-31 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Wie hoch die THG-Prämie 2026 ausfällt, wo du sie beantragst, welche Fristen zählen und warum zwischen Antrag und Geld mehrere Wochen liegen. Die THG-Prämie bekommen E-Auto-Halter jedes Jahr aufs Neue, und trotzdem lassen viele sie liegen. Sie hängt nicht am Kaufpreis, nicht am Fahrprofil und an keinem Förderprogramm. Sie hängt allein daran, dass ein Elektroauto ohne Verbrenner auf dich zugelassen ist. Wir haben zusammengetragen, was 2026 gilt: wie hoch die THG-Prämie ausfällt, wo E-Autofahrer sie beantragen, welche Fristen zählen und warum zwischen Antrag und Geld mehrere Wochen liegen. Inhaltsverzeichnis Was ist die THG-Prämie — und warum zahlt sie überhaupt jemand? Warum Mineralölkonzerne für deinen Strom zahlen Was der THG-Quotenhandel eigentlich ist Was sich 2026 geändert hat RED III: warum die Quote überhaupt steigt Wie hoch ist die THG-Prämie 2026? Was beeinflusst die Höhe der THG-Prämie? Garantierter Betrag oder Erlösbeteiligung? Woran du einen guten THG-Anbieter erkennst Fünf Kriterien für den Anbietervergleich Zwei Warnsignale Wo beantragst du die THG-Prämie 2026? Was du für die Beantragung brauchst Welche Fahrzeuge sind prämienberechtigt? Welche Fahrzeugklasse zählt — und welche nicht Die Fristen 2026 — und der Irrtum, der Geld kostet Unsere Annahmefrist liegt vor dem Stichtag Wann wird die THG-Prämie 2026 ausgezahlt? So läuft die Auszahlung der THG-Prämie ab Was mit deiner Meldung beim Amt passiert Muss ich die THG-Prämie versteuern? Fazit: Was du jetzt tun solltest Was ist die THG-Prämie — und warum zahlt sie überhaupt jemand? Die Antwort steht im Bundes-Immissionsschutzgesetz. Unternehmen, die Benzin und Diesel in Verkehr bringen, sind verpflichtet, den Treibhausgasausstoß ihrer Kraftstoffe um einen festgelegten Prozentsatz zu senken. Schaffen sie das nicht aus eigener Kraft, kaufen sie die fehlende Quote von jemand anderem. Genau hier kommst du ins Spiel. Dein Elektroauto ersetzt fossilen Kraftstoff. Diese Einsparungen lassen sich bescheinigen und als THG-Quoten an ein quotenpflichtiges Unternehmen übertragen. Der Erlös daraus ist deine THG-Prämie. Wichtig zur Einordnung: Das Umweltbundesamt bescheinigt nur die Strommenge und die daraus errechneten Emissionen. Für den eigentlichen Quotenhandel ist es ausdrücklich nicht zuständig — Quotenstelle ist das Hauptzollamt Frankfurt (Oder). Die ausführliche Erklärung des Mechanismus findest du in Was ist die THG-Quote? Einfach erklärt. Warum Mineralölkonzerne für deinen Strom zahlen Der Gesetzgeber hätte den Verkehrssektor über Verbote steuern können. Er wählte ein marktwirtschaftliches Instrument: Wer fossile Kraftstoffe verkauft, muss die CO₂-Emissionen seines Sortiments jährlich um einen festen Prozentsatz drücken — oder die fehlende Minderung als THG-Quoten zukaufen. Für Mineralölkonzerne ist die Rechnung schlicht: Einsparungen an der Raffinerie sind teuer, Emissionseinsparungen aus der Elektromobilität günstig. Deshalb entsteht Nachfrage nach dem, was dein E-Auto ohnehin produziert — vermiedene CO₂-Emissionen. Die Klimaziele im Verkehr sind der Grund, warum das bleibt. Der Verkehrssektor verfehlt seine Vorgaben in Deutschland am hartnäckigsten. Solange das so ist, bleibt der Druck auf die Quotenverpflichteten — und damit der Klimaschutz-Mechanismus, aus dem deine THG-Prämie stammt. KI-generiertes Bild Was der THG-Quotenhandel eigentlich ist Ein häufiges Missverständnis: Der THG-Quotenhandel ist keine Börse. Einen amtlichen Kurs für THG-Quoten gibt es nicht. Gehandelt werden THG-Quoten bilateral zwischen Anbietern und quotenpflichtigen Unternehmen, meist in Paketen und zu Preisen, die kein Anbieter veröffentlicht. Das macht den THG-Quotenmarkt für Einzelne schwer einschätzbar. Der Preis schwankt mit Angebot und Nachfrage, und beides hängt an Faktoren ohne deinen Einfluss: an der Höhe der Quote, am Bestand an E-Fahrzeugen, am Strommix und daran, wie viel Minderung aus Biokraftstoffen in den Markt kommt. Was sich 2026 geändert hat Die wichtigste Änderung steht nicht in einer Pressemitteilung, sondern in einer Zahlenreihe im Gesetz. Die Treibhausgasminderungsquote steigt jedes Jahr, 2026 macht sie einen Sprung. Kalenderjahr Gesetzliche Minderungsquote 2024 9,35 Prozent 2025 10,6 Prozent 2026 12 Prozent 2027 17,5 Prozent Quelle ist § 37a Absatz 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Von 10,6 auf 12 Prozent ist ein spürbarer Schritt, 2027 zieht die Quote noch einmal an. Was heißt das für dich? Je höher die Quote, desto mehr THG-Quoten müssen die Verpflichteten beschaffen. Die Nachfrage nach bescheinigten Mengen wächst also strukturell. Das ist der Grund, warum es diesen Markt überhaupt gibt und warum er auf absehbare Zeit nicht verschwindet. Eine zweite Änderung betrifft das Verfahren: Das Umweltbundesamt erhebt seit dem 17. April 2026 Verwaltungsgebühren für die Bearbeitung, geregelt in der Besonderen Gebührenverordnung des zuständigen Bundesministeriums. Für dich als Halter ändert das nichts am Ablauf: Du reichst weiterhin bei uns ein, nicht beim Amt. RED III: warum die Quote überhaupt steigt Die Zahlenreihe im Gesetz kommt nicht aus dem Nichts. Hinter ihr steht RED III, die dritte Fassung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie. Sie zieht die Anforderungen an erneuerbare Energie im Verkehr schrittweise an und bindet die Mitgliedstaaten. Deutschland setzt RED III über das Bundes-Immissionsschutzgesetz um; die Prozentsätze in § 37a sind das Ergebnis. Wichtig für dich: Diese Rahmenbedingungen sind langfristig beschlossen, nicht Gegenstand jährlicher Gesetzesänderungen. Wer heute ein Elektrofahrzeug fährt, bekommt die Prämie auch im nächsten Jahr. Ob RED III den Preis treibt, ist eine andere Frage: Steigende Quoten erhöhen den Bedarf, aber auch den Anreiz, Minderung anderswo zu beschaffen. Wer dir für 2026 einen Preis vorhersagt, rät. KI-generiertes Bild Wie hoch ist die THG-Prämie 2026? Bei uns bekommst du für dein E-Auto eine Garantie auf 200 Euro THG-Prämie. Bist du neu bei uns, kommen 100 Euro Neukundenbonus dazu. Garantie heißt genau das: Der Betrag steht fest, sobald du den Antrag stellst. Der Preis für THG-Quoten schwankt am Markt, teils erheblich — dieses Risiko tragen wir, nicht du. Du weißt bei der Antragstellung, was am Ende ankommt. Allerdings solltest du wissen, woran die Höhe grundsätzlich hängt, wenn dir jemand andere Zahlen nennt. Was beeinflusst die Höhe der THG-Prämie? Der Preis für THG-Quoten am Markt. Er folgt Angebot und Nachfrage und ändert sich laufend. Die gesetzliche Quote. Steigt die Quote, steigt der Bedarf der Verpflichteten. Die Fahrzeugklasse. Ein E-Bus bringt eine andere Pauschale als ein E-Kraftrad. Die Prämienoption des Anbieters. Eine Garantie und eine erlösabhängige Vergütung sind zwei verschiedene Dinge. Nicht relevant ist dagegen, wie viel du fährst. Angerechnet wird nicht dein tatsächlicher Verbrauch, sondern ein pauschaler Schätzwert je Fahrzeug. Das Bundesumweltministerium gibt diese Schätzwerte im Bundesanzeiger bekannt, und die anrechenbare Menge ergibt sich schlicht aus der Zahl der Fahrzeuge mal diesem Wert (§ 7 Absatz 3 und 4 der 38. BImSchV). Ein Vielfahrer bekommt für sein Auto dasselbe wie jemand mit 4.000 Kilometern im Jahr. Garantierter Betrag oder Erlösbeteiligung? Am Markt stehen zwei Prämienoptionen nebeneinander, und im Vergleich sind sie grundverschieden. Bei einer Garantie nennt dir der Anbieter die THG-Prämie schon bei Antragstellung. Was die Quote später tatsächlich einbringt, ist dann sein Problem — verkauft er schlechter, zahlt er trotzdem. Verkauft er besser, behält er die Differenz. Bei einer erlösabhängigen Vergütung bekommst du einen Anteil an den tatsächlichen Erlösen. Das kann mehr sein als ein Festbetrag, aber auch deutlich weniger. Die Höhe der THG-Prämie steht erst fest, wenn die THG-Quoten verkauft sind — also Monate später. Beides ist legitim. Nur taugen die beiden Modelle nicht zum direkten Vergleich, und genau das macht manchen THG-Prämien-Vergleich unbrauchbar: Eine beworbene Höchstsumme aus einem Erlösmodell steht neben einem garantierten Festbetrag, als wären es dieselbe Zusage. Wir haben uns bewusst für die Garantie entschieden. KI-generiertes Bild Sichere dir deine THG-Prämie 2026 Jetzt THG-Prämie 2026 beantragen Woran du einen guten THG-Anbieter erkennst Die THG-Prämie beantragst du nicht selbst beim Amt, sondern über einen Anbieter. Damit wird dessen Wahl zur eigentlichen Entscheidung — und der Markt ist unübersichtlich. Ein Vergleich nach der größten Zahl führt dabei regelmäßig in die Irre. Fünf Kriterien für den Anbietervergleich Ist die THG-Prämie garantiert oder geschätzt? Ein Anbieter, der „bis zu” schreibt, sagt damit, dass die Zahl nicht die zugesagte ist. Wann wird ausgezahlt? Manche Anbieter zahlen nach der Bescheinigung, andere erst nach dem Verkauf der THG-Quoten. Wie steht es um die Transparenz? Frist, Auszahlungsweg und Kündigung sollten vor dem Antrag lesbar sein, nicht erst in der Bestätigung. Transparenz erkennst du daran, dass ein Anbieter auch die Grenzen seines Angebots benennt. Ist der Anbieter erreichbar? Eine E-Mail-Adresse und ein Impressum mit ladungsfähiger Anschrift sind das Mindeste. Wie geht der Anbieter mit deinen Daten um? Die Zulassungsbescheinigung Teil I ist ein sensibles Dokument. Zwei Warnsignale Das erste Signal: Vorkasse oder Gebühren. Die Beantragung kostet dich beim Anbieter nichts — sein Geld verdient er an der Marge beim Quotenhandel. Das zweite: Prämien, die aus dem Rahmen fallen. Alle Anbieter kaufen am selben Markt ein. Wer viel mehr verspricht, hat ein Erlösmodell mit unsicherem Ausgang. Für den Vergleich ist die Differenz zwischen zugesagter und beworbener Zahl aussagekräftiger als die Zahl. KI-generiertes Bild Wo beantragst du die THG-Prämie 2026? Nicht beim Amt. Das ist der häufigste Irrtum unter E-Auto-Besitzern, und er kostet Zeit. Melden darf nur der Ladepunktbetreiber. Beim nicht-öffentlichen Laden gilt laut Verordnung die Person als Ladepunktbetreiberin, auf die das Fahrzeug zugelassen ist — also du. Praktisch überträgst du diese Rolle einem Anbieter, der die Meldungen vieler Fahrzeuge bündelt und beim Amt einreicht. Genau das machen wir. Der Weg für dich: Fahrzeugschein hochladen. Zulassungsbescheinigung Teil I, lesbar fotografiert. Daten bestätigen. Halter, Fahrzeugdaten, Bankverbindung. Wir melden ans Umweltbundesamt. Prüfung, Bündelung, Einreichung übernehmen wir. Auszahlung. Sobald die Strommenge bescheinigt und die Quote übertragen ist. Was du für die Beantragung brauchst Die Liste ist kurz, und das ist keine Werbeaussage: Nach § 7 Absatz 2 der 38. BImSchV genügt als Nachweis eine Kopie deines Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I). Ein Bild deines Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I) — Vorderseite genügt, lesbar Deine E-Mail-Adresse für Bestätigung und Rückfragen Eine Bankverbindung, auf die wir die Prämie überweisen Zwei Tipps aus der Praxis: Wirf vor dem Hochladen einen Blick darauf, ob die Fahrzeug-Identifikationsnummer auf dem Bild zu entziffern ist — unscharfe Fahrzeugscheine sind der häufigste Grund für Nachfragen. Und nutze eine Adresse, in die du auch schaust. KI-generiertes Bild Die Kopie bewahren wir übrigens nicht aus Bequemlichkeit auf: Die Verordnung schreibt drei Jahre Aufbewahrung vor und verlangt nach einem Jahr eine aktuelle Kopie. Wer mehrere Jahre hintereinander die THG-Prämie beantragen will, wird also erneut nach dem Fahrzeugschein gefragt. Wichtig: Pro E-Fahrzeug und Verpflichtungsjahr kann nur ein einziger Anbieter die Meldung machen. Wer parallel bei zwei Stellen einreicht, verzögert damit nur den eigenen Vorgang. Welche Fahrzeuge sind prämienberechtigt? Berechtigt sind reine Batterieelektrofahrzeuge, also E-Fahrzeuge ohne jeden Verbrenner. Das ist die harte Grenze, und sie verläuft nicht dort, wo E-Auto-Fahrer sie vermuten. Anrechenbar: rein batterieelektrische Pkw, Krafträder, Nutzfahrzeuge und Busse Nicht anrechenbar: Plug-in-Hybride, Mildhybride, Fahrzeuge mit Range-Extender Nicht anrechenbar: Verbrenner jeder Art, unabhängig vom CO₂-Ausstoß Entscheidend ist außerdem, wer im Fahrzeugschein steht. Die THG-Prämie bekommt der Halter, nicht der Fahrer und nicht der Eigentümer. Bei Leasing fällt das oft zusammen, aber eben nicht immer. Ein Blick in Feld C.1 der Zulassungsbescheinigung klärt das. Welche Fahrzeugklasse zählt — und welche nicht Ob dein Fahrzeug anrechenbar ist, entscheidet nicht der Fahrzeugtyp im Alltagssinn, sondern die Fahrzeugklasse im Fahrzeugschein. Und dort verläuft die Grenze feiner, als die Produktnamen vermuten lassen. Pkw und Kleinbusse (M1, M2) sowie E-Busse (M3) sind anrechenbar E-Transporter und leichte Nutzfahrzeuge (N1), mittelschwere (N2) und E-Lkw (N3) ebenfalls E-Motorräder ab Klasse L3e zählen, darunter stärkere E-Roller; leichte E-Motorräder darunter nicht Leichte E-Roller und Mopeds der Klassen L1e und L2e dagegen nicht — sie fallen aus der Anrechnung heraus Zugmaschinen (T1 bis T5) sind anrechenbar Die Klasse entscheidet auch über die Höhe: Der pauschale Schätzwert fällt je Klasse anders aus. Ein E-Bus wird mit einem Vielfachen der Menge angesetzt, die für einen Pkw gilt; für die schwersten Fahrzeuge sieht die Verordnung ein eigenes Verfahren vor. KI-generiertes Bild Welche Klasse dein Fahrzeug hat und ob sie antragsberechtigt ist, prüfst du in unserer Übersicht der THG-Fahrzeugklassen. Für Firmenwagen und Fuhrparks gelten dieselben Regeln, nur mit mehr Papier — dazu haben wir THG-Quote für Unternehmen geschrieben. Info bekommen, wenn es Änderungen zur Fahrzeugklassen gibt. Melde Dich jetzt bei unserem Newsletter an und bleibe immer auf dem neusten Stand. Wir berichten laufend zur THG Quote und Elektromobilität. Die Fristen 2026 — und der Irrtum, der Geld kostet Hier verlieren jedes Jahr Leute ihre Prämie. Es gibt zwei gesetzliche Fristen, und sie gelten für zwei verschiedene Dinge. § 8 Absatz 1 der 38. BImSchV unterscheidet sie klar: Was gemeldet wird Rechtsgrundlage Frist Strom für reine Batterieelektrofahrzeuge § 7 der 38. BImSchV 15. November des Verpflichtungsjahres Strom aus öffentlich zugänglichen Ladepunkten § 6 der 38. BImSchV 28. Februar des Folgejahres Für dein Auto gilt die erste Zeile: 15. November 2026. Der 28. Februar, der in vielen Ratgebern als „die THG-Frist” auftaucht, betrifft Betreiber öffentlicher Ladepunkte. Der Stichtag ist eine Ausschlussfrist: Meldungen für zurückliegende Jahre sind ausgeschlossen. Wer den Termin verpasst, bekommt für dieses Jahr keine Prämie — nicht auf Antrag, nicht mit Begründung. Die Verwechslung ist hartnäckig, weil selbst die Übersichtsseite des Umweltbundesamts beide Paragrafen in einem Satz zusammenfasst und nur den 28. Februar nennt. Maßgeblich ist der Verordnungstext — und der unterscheidet. KI-generiertes Bild Unsere Annahmefrist liegt vor dem Stichtag Weil wir deine Meldung prüfen und weitergeben müssen, liegt unsere eigene Annahmefrist davor: am 10. November 2026. Alle Termine und was du bis dahin erledigt haben musst, findest du in unserem Beitrag zur Antragsfrist der THG-Prämie 2026. Wann wird die THG-Prämie 2026 ausgezahlt? Zwischen deinem Antrag und dem Geld liegen fünf Schritte, und der langsamste gehört uns nicht. So läuft die Auszahlung der THG-Prämie ab Du reichst ein, wir prüfen die Angaben. Wir melden die Strommenge beim Umweltbundesamt. Das Amt prüft und bescheinigt die Menge. Die THG-Quoten gehen an ein quotenpflichtiges Unternehmen. Die Auszahlung erfolgt. Erst mit Schritt vier entstehen Erlöse — das Umweltbundesamt weist ausdrücklich darauf hin. Rechne mit mehreren Wochen. Wer früh im Jahr beantragt, ist früher durch; wer im November einreicht, wartet über den Jahreswechsel. Einen garantierten Termin nennt seriös niemand, weil Schritt drei bei einer Behörde liegt. KI-generiertes Bild Was mit deiner Meldung beim Amt passiert Für die meisten E-Auto-Besitzer ist dieser Teil eine Blackbox. Er ist aber gut dokumentiert, und er erklärt, warum die Auszahlung der THG-Prämie kein festes Datum hat. Wir melden dem Umweltbundesamt die energetische Strommenge, die für dein E-Auto im Verpflichtungsjahr angesetzt wird. Das Amt prüft die Unterlagen und stellt eine Bescheinigung über diese Menge aus. Diese Bescheinigung ist noch kein Geld — sie ist der Nachweis, mit dem die Minderungsmenge auf die THG-Quoten eines verpflichteten Unternehmens angerechnet werden kann. Zwei Behörden, zwei Rollen: Das Umweltbundesamt bescheinigt die Strommenge, die Quotenstelle beim Hauptzollamt Frankfurt (Oder) führt die Anrechnung. Drei der fünf Schritte liegen damit außerhalb unseres Einflussbereichs. Genau deshalb ist der Zeitpunkt, zu dem du die THG-Prämie beantragen lässt, die einzige Stellschraube, die dir gehört. Muss ich die THG-Prämie versteuern? Für Privatpersonen ist die Prämie in der Regel kein steuerpflichtiger Vorgang — sie lässt sich keiner der sieben Einkunftsarten zuordnen. Anders sieht es aus, wenn das Fahrzeug zum Betriebsvermögen gehört: Dann ist die Prämie eine Betriebseinnahme und wird entsprechend erfasst. Achtung: Das ist eine allgemeine Einordnung, keine Steuerberatung. Bei gewerblich genutzten Fahrzeugen, gemischter Nutzung oder Sonderfällen gehört die Frage zu deinem Steuerberater. Wir buchen deine Prämie nicht für dich. Fazit: Was du jetzt tun solltest Die THG-Prämie ist keine Förderung, die irgendwann ausläuft. Sie ist ein jährlicher Vorgang mit einem harten Stichtag, und der einzige Weg, sie zu verlieren, ist Vergessen. Der Aufwand lohnt sich: Du brauchst deinen Fahrzeugschein und ein paar Minuten, und am Ende steht ein garantierter Betrag. Die Treibhausgasminderungsquote steigt 2026 auf zwölf Prozent und 2027 weiter — der Markt für THG-Quoten wird eher größer als kleiner. Sichere dir jetzt die THG-Prämie für 2026, solange bei Rückfragen noch Zeit zum Nachbessern bleibt. Sichere dir deine THG-Prämie 2026 Jetzt THG-Prämie 2026 beantragen Häufige Fragen zur THG-Prämie 2026 Wie hoch ist die THG-Prämie für 2026? Bei uns 200 Euro garantiert für dein E-Auto, plus 100 Euro Neukundenbonus. Der Betrag steht bei Antragstellung fest — der Preis für THG-Quoten schwankt am Markt, dieses Risiko tragen wir und nicht du. Wo beantrage ich die THG-Prämie für 2026? Nicht beim Umweltbundesamt, sondern über einen Anbieter, der die Meldung einreicht. Du lädst deinen Fahrzeugschein hoch, den Rest übernehmen wir. Wann wird die THG-Prämie 2026 ausgezahlt? Nach der Bescheinigung durch das Umweltbundesamt und der Übertragung der Quote. In der Regel vergehen mehrere Wochen zwischen Antrag und Auszahlung. Bis wann muss ich die THG-Prämie 2026 beantragen? Gesetzlich bis zum Ablauf des 15. November 2026. Unsere eigene Annahmefrist liegt davor, am 10. November 2026, damit noch Zeit für Prüfung und Rückfragen bleibt. Bekomme ich die THG-Prämie jedes Jahr neu? Ja. Einmal pro Fahrzeug und Kalenderjahr, solange das E-Auto auf dich zugelassen ist. Gilt die THG-Prämie auch für Plug-in-Hybride? Nein. Anrechenbar sind ausschließlich reine Batterieelektrofahrzeuge. Was ist, wenn ich das E-Auto unterjährig gekauft habe? Das Anmeldedatum spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass das Fahrzeug im Verpflichtungsjahr auf dich zugelassen ist. Verkaufst du es weiter, musst du den neuen Halter über eine bereits erfolgte Meldung informieren — das schreibt § 7 Absatz 5 der Verordnung vor. Kann ich für ein geleastes E-Auto die Prämie bekommen? Wenn du im Fahrzeugschein als Halter eingetragen bist, ja. Steht dort die Leasinggesellschaft, gehört der Anspruch ihr. Muss ich die THG-Prämie versteuern? Für Privatpersonen ist die Prämie in der Regel kein steuerpflichtiger Vorgang — sie lässt sich keiner der sieben Einkunftsarten zuordnen. Gehört das Fahrzeug zum Betriebsvermögen, ist die Prämie eine Betriebseinnahme. Das ist eine allgemeine Einordnung, keine Steuerberatung. --- ## Die besten IAA Neuheiten 2025: E-Auto-Trends, die du nicht verpassen solltest URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/10/01/iaa-neuheiten-2025-diese-eautos-veraendern-den-markt/ Veröffentlicht: 2025-10-01 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Entdecke die aufregendsten Autos der IAA 2025. Verpasse nicht die neuesten Trends und Innovationen. Lese jetzt unseren Artikel! Elektroautos sind längst Teil unseres Alltags – und die IAA Mobility 2025 zeigt, wie rasant sich diese Entwicklung weiter beschleunigt. Vom 9. bis 14. September verwandelt sich München erneut in das Zentrum moderner Mobilität. Hersteller aus aller Welt präsentieren dort ihre neuesten Modelle, Technologien und Konzeptstudien – von vollelektrischen SUV bis hin zu innovativen Lösungen in der Mikromobilität. Die Messe ist zweigeteilt: Während der „Open Space“ in der Münchner Innenstadt Dir freien Zugang zu vielen Fahrzeugen und Events bietet, richtet sich der „IAA Summit“ auf dem Messegelände Riem gezielt an Fachbesucher. Dort feiern zahlreiche Fahrzeuge ihre Weltpremiere – vom E-Kleinwagen bis zur neuen Premiumklasse. Was bedeutet das für Dich? Du bekommst einen umfassenden Überblick über die E-Auto Neuheiten 2025 – inklusive aller wichtigen Innovationen rund um Reichweite, Laden, Plattformtechnik und digitaler Ausstattung. In diesem Beitrag erfährst Du außerdem, wie Du Dir zusätzlich ganz einfach Deine jährliche THG-Prämie sichern kannst. Inhaltsverzeichnis Elektromobilität 2025: Der große Umbruch Die wichtigsten Elektro-Neuheiten der IAA Mobility 2025 im Überblick BMW iX3 – Der Reichweiten-Champion aus München Mercedes GLC EQ – Komfort trifft Technik VW ID. Polo – Kompakt und alltagstauglich Skoda Epiq – Praktisch, günstig, elektrisch Audi Concept C – Blick in die Premium-Zukunft Cupra Raval – Elektrisch und urban BYD Dolphin Surf – Der Preis-Leistungs-Tipp GAC Aion UT – Alternative aus China Hyundai Ioniq 3 – Kompakter Alleskönner Polestar 5 – Dynamischer Premium-Stromer Probefahrten und Events: E-Mobilität hautnah erleben Überblick der Techniktrends auf der IAA 2025 800-Volt-Technologie wird zum Standard Digitale Cockpits und OTA-Updates Nachhaltigkeit im Fokus Breite Plattformstrategie Was bedeuten die Trends der Messe für Dich? Für Privatpersonen Für KMU und Selbstständige Die Bedeutung der E-Mobilität für die Gesellschaft Fazit: 2025 wird das Jahr der Elektromobilität THG-Prämie: Jetzt sichern und zusätzlich profitieren Elektromobilität 2025: Der große Umbruch Die Hersteller investieren massiv in neue Technologien: 800-Volt-Architekturen, zylindrische Batteriezellen, schnellere Ladezeiten, Over-the-Air-Updates und nutzerzentrierte Innenraumkonzepte. Gleichzeitig wächst die Modellvielfalt in jeder Fahrzeugklasse. Auf der IAA 2025 wird der BMW iX3 als erstes Serienmodell der neuen 800-Volt-Plattform vorgestellt. Mercedes hat mit dem GLC EQ eine direkte Antwort auf den BMW iX3 entwickelt. Die Neuheiten 2025 machen diese Entwicklungen erstmals in der Breite erlebbar. Die wichtigsten Elektro-Neuheiten der IAA Mobility 2025 im Überblick BMW iX3 – Der Reichweiten-Champion aus München KI-generiertes Bild Reichweite: bis zu 805 km WLTP Akku: 108,7 kWh, zylindrische Zellen Leistung: 469 PS, Allrad Ladeleistung: bis 400 kW (10–80 % in 21 Minuten) Preis: ab 68.900 € Besonderheiten: Neue Klasse Plattform, Panoramic iDrive Display als Highlight des BMW iX3, das mit innovativer Technik für ein besonderes Fahrerlebnis sorgt Für wen geeignet: Vielfahrer, Premiumkunden, Fuhrparks mit Anspruch an Performance und Effizienz Mercedes GLC EQ – Komfort trifft Technik KI-generiertes Bild Reichweite: bis zu 713 km Leistung: bis 483 PS Antrieb: Heck oder Allrad Innenraum: 39-Zoll-Hyperscreen, vegane Materialien, Glasdach Besonderheiten: Zu den Highlights des Mercedes GLC EQ zählen das großzügige Glasdach und der beeindruckende 39-Zoll-Hyperscreen, die bereits in der Serienversion für ein innovatives Fahrerlebnis sorgen. Für wen geeignet: Familien, Dienstwagenfahrer:innen, Unternehmen mit Premiumanspruch VW ID. Polo – Kompakt und alltagstauglich KI-generiertes Bild Segment: Kleinwagen Plattform: MEB+ Preis: voraussichtlich unter 30.000 € – die Basisversion „Eins“ des ID. Polo wird dabei als günstigste Variante angeboten Marktstart: 2026 Für wen geeignet: Stadtpendler, junge Fahrer:innen, kleine und mittelständische Unternehmen mit urbanen Einsatzprofilen Auf Basis der MEB-Plattform sind zudem weitere Modelle wie der ID Cross geplant, ein vollelektrisches, crossoverartiges Fahrzeug mit Offroad-Optik, das 2026 erscheinen und gezielt die Nachfrage nach kompakten City-SUVs bedienen soll. KI-generiertes Bild Skoda Epiq – Praktisch, günstig, elektrisch KI-generiertes Bild Segment: Kompaktes E-SUV (Fahrzeugklasse: Kompakt SUV) Plattform: MEB+ Marktstart: 2026 Zielgruppe: Preisbewusste Privatkunden und Fuhrparks Das Design orientiert sich am Epiq Concept Bild und setzt auf innovative Elemente, die das Modell als modernes Elektroauto hervorheben. Für wen geeignet: Familien, Handwerker, Außendienst Audi Concept C – Blick in die Premium-Zukunft KI-generiertes Bild Karosserie: Coupé mit Klappdach Länge: 4,52 Meter Plattform: 800-Volt-System Marktstart: ab 2027 Das Audi Concept C ist eine Studie für zukünftige Premiumfahrzeuge. Für wen geeignet: Strategisch denkende Entscheider, Flottenverantwortliche mit Fokus auf Image Im Vergleich zu etablierten Modellen wie dem Audi Q3 und dem Q3 Sportback sowie Wettbewerbern wie dem VW T-Roc positioniert sich das Concept C als innovative Ergänzung im SUV-Segment. Cupra Raval – Elektrisch und urban KI-generiertes Bild Länge: ca. 4 Meter Plattform: MEB+ (Teil der Electric Urban Car Family) Marktstart: 2026 Design: sportlich, jugendlich Für wen geeignet: Junge Zielgruppen, City-Flotten, innovative Start-ups BYD Dolphin Surf – Der Preis-Leistungs-Tipp KI-generiertes Bild Reichweite: ca. 400 km Preis: ab 23.000 € Antrieb: Front, kompaktes Layout Für wen geeignet: Privatnutzer mit Fokus auf Preis-Leistung, kleine Betriebe mit Liefereinsätzen GAC Aion UT – Alternative aus China KI-generiertes Bild Akku: 35 bis 44 kWh Reichweite: 300–400 km Ziel: Konkurrenz zum VW ID.3 Für wen geeignet: Fuhrparks, Einsteiger, Zustelldienste Hyundai Ioniq 3 – Kompakter Alleskönner KI-generiertes Bild Reichweite: 500–600 km Plattform: E-GMP, wobei der Ioniq 3 viele Teile und technische Komponenten mit anderen Modellen auf dieser Plattform teilt Design: zwischen Kompaktklasse und SUV Für wen geeignet: Selbstständige, Außendienst, Pendler zwischen Stadt und Land Polestar 5 – Dynamischer Premium-Stromer KI-generiertes Bild Leistung: über 600 PS Reichweite: ca. 600 km Design: sportliche Limousine Für wen geeignet: Führungskräfte, Premiumflotten, repräsentative Geschäftsfahrzeuge Probefahrten und Events: E-Mobilität hautnah erleben Die IAA Mobility 2025 bietet nicht nur neue Modelle auf dem Papier, sondern macht Elektromobilität direkt erlebbar. Zahlreiche Hersteller ermöglichen Dir vor Ort Probefahrten – von kompakten Stadtflitzern bis hin zu vollelektrischen SUV-Modellen. Du kannst die Fahrzeuge auf realitätsnahen Strecken testen, Ladeverhalten ausprobieren und direkt vergleichen, wie sich verschiedene Konzepte im Alltag anfühlen. Zudem gibt es auf dem Messegelände und im Münchner Stadtgebiet spezielle Erlebniszonen, in denen Du neue Technologien wie bidirektionales Laden, smarte Ladeapps oder Assistenzsysteme selbst ausprobieren kannst. Für Unternehmen besonders interessant: Networking-Events, Expertentalks und Business-Touren liefern Einblicke in künftige Mobilitätslösungen und helfen bei der strategischen Fuhrparkplanung. Ob Du privat überlegst, ein E-Auto zu kaufen, oder als Unternehmer Flottenlösungen evaluieren willst – auf der IAA 2025 in München bekommst Du nicht nur Informationen, sondern echte Praxiserfahrung. Überblick der Techniktrends auf der IAA 2025 800-Volt-Technologie wird zum Standard Schnellere Ladezeiten bedeuten weniger Standzeit (auch bekannt als 800 Volt Technik). Besonders für Vielfahrer und Flotten relevant. Digitale Cockpits und OTA-Updates Große Displays, Sprachsteuerung und App-Steuerung werden in fast allen Modellen zur Grundausstattung. Nachhaltigkeit im Fokus Recycelte Materialien, CO₂-arme Produktion und vegane Innenausstattungen zeigen: Nachhaltigkeit ist kein Nischenthema mehr. Breite Plattformstrategie Die meisten Hersteller nutzen modulare Plattformen. Das bringt Skaleneffekte – und mehr Auswahl für Dich. Was bedeuten die Trends der Messe für Dich? Für Privatpersonen Die Auswahl ist größer denn je. Egal ob Stadtwagen, Familien-SUV oder sportliche Limousine – für jeden Bedarf gibt es das passende Modell. Und: Die Einstiegspreise sinken, während Reichweiten und Ladegeschwindigkeit steigen. Für KMU und Selbstständige Weniger Wartung, niedrigere Betriebskosten, attraktive Leasingoptionen: E-Autos lohnen sich wirtschaftlich. Mit den präsentierten Fahrzeugen wird E-Mobilität zur strategisch sinnvollen Entscheidung für Deinen Fuhrpark. Die Bedeutung der E-Mobilität für die Gesellschaft Elektromobilität ist weit mehr als ein technischer Fortschritt – sie ist ein zentraler Baustein für die gesellschaftliche Transformation hin zu einer nachhaltigeren, saubereren und zukunftsfähigen Mobilität. Durch den Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge lassen sich CO₂-Emissionen im Verkehrssektor signifikant senken, was nicht nur dem Klima, sondern auch der Luftqualität in Städten zugutekommt. Gleichzeitig verändert E-Mobilität das Mobilitätsverhalten vieler Menschen. Neue Konzepte wie Carsharing, Elektroleichtfahrzeuge oder flexible Ladeinfrastrukturen fördern eine individuellere, aber auch effizientere Nutzung von Fahrzeugen. Das entlastet nicht nur Straßen und Parkplätze, sondern auch die Umwelt. KI-generiertes Bild Für die Wirtschaft bietet der Wandel zur E-Mobilität neue Chancen: Arbeitsplätze in der Batterietechnologie, Softwareentwicklung, Ladeinfrastruktur und im Fahrzeugbau entstehen – sowohl in großen Industriekonzernen als auch im Mittelstand. Damit ist Elektromobilität nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch relevant für die gesamte Gesellschaft. Fazit: 2025 wird das Jahr der Elektromobilität Die präsentierten E-Autos machen deutlich: Elektromobilität ist im Markt angekommen. Reichweiten, Ladedauer, Qualität und Preis-Leistung stimmen. Ob Du als Privatperson oder Unternehmen unterwegs bist – es war noch nie so einfach, sinnvoll und wirtschaftlich, elektrisch zu fahren. Die Messe dient als Schaufenster für die neuesten Innovationen der Branche und präsentiert zahlreiche Weltpremieren, Studien und Serienversionen von Elektroautos, die Besucher und Aussteller gleichermaßen begeistern. THG-Prämie: Jetzt sichern und zusätzlich profitieren Wenn Du bereits ein E-Auto fährst oder bald eines kaufst, kannst Du Dir die staatlich geförderte THG-Prämie sichern. Diese wird jährlich ausgezahlt – ganz einfach über wirkaufendeinethg.de So funktioniert’s: Fahrzeugdaten eingeben Zulassungsnachweis hochladen Auszahlung erhalten – schnell und unkompliziert! Jetzt starten: Hier gehts zum Antrag --- ## Antragsfrist THG Prämie 2025: Nicht verpassen! URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/09/21/antragsfrist-thg-praemie-2025/ Veröffentlicht: 2025-09-21 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Am 10.11.2025 endet die Antragsfrist für die THG Prämie 2025! Jetzt beantragen und Prämie sichern. Wenn Du Dir die THG-Prämie für das Jahr 2025 sichern möchtest, musst Du eine wichtige Frist beachten: Dein Antrag muss spätestens am 10. November 2025 vollständig bei uns eingegangen sein. Verpasst Du diesen Termin, verfällt Dein Anspruch auf die Auszahlung. THG Prämie 2025: Warum ist der 10. November 2025 so entscheidend? Die Abwicklung der THG-Prämie folgt einem klaren Zeitplan. Die Antragsfrist für die THG-Prämie 2025 endet am 10.11.2025 – es ist wichtig, den Antrag rechtzeitig einzureichen, um die Auszahlung nicht zu verpassen. E-Auto-Besitzer und Halter eines E-PKW müssen diese Frist beachten, um die Prämie erhalten zu können! Damit Deine Emissionsmengen fristgerecht beim Umweltbundesamt UBA registriert werden können, muss der Antrag rechtzeitig gestellt werden. Der 10.11.2025 ist die absolute Deadline – danach wird kein Antrag mehr für das Jahr 2025 angenommen. Durch die rechtzeitige Antragstellung sicherst Du Dir nicht nur die Auszahlung, sondern profitierst auch von der maximalen CO₂-Einsparung und den damit verbundenen finanziellen Vorteilen. Einführung in die THG-Prämie: Was steckt dahinter? Die THG-Prämie 2025 ist eine attraktive Möglichkeit für Besitzer von E-Fahrzeugen, mit ihrem Beitrag zum Klimaschutz bares Geld zu verdienen. Wer ein E-Auto, E-Nutzfahrzeug oder E-Motorrad fährt, kann die eigene Treibhausgasminderungsquote – kurz THG-Quote – verkaufen und sich so eine Prämie sichern. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du ein E-Auto, einen E-Bus, ein E-Nutzfahrzeug oder ein E-Motorrad besitzt: Für alle diese Fahrzeugklassen kannst Du die Prämie 2025 beantragen. Durch den Verkauf der THG-Quote profitierst Du nicht nur finanziell, sondern unterstützt auch aktiv die Reduzierung von CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Die Beantragung ist unkompliziert und lohnt sich für alle, die mit ihrem E-Fahrzeug einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten möchten. Voraussetzungen für die THG-Prämie: Wer ist antragsberechtigt? Um die THG-Prämie 2025 zu erhalten, musst Du Halter eines in Deutschland zugelassenen E-Fahrzeugs sein. Wichtig ist, dass Dein Fahrzeug rein elektrisch betrieben wird – Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor oder Plug-in-Hybride sind von der Prämie ausgeschlossen. Die Prämie kann jedes Jahr neu beantragt werden, solange Dein E-Fahrzeug auf Dich zugelassen ist. Achte darauf, alle Voraussetzungen zu erfüllen, damit Dein Antrag problemlos bearbeitet werden kann. Was passiert, wenn Du die Antragsfrist verpasst? Ein verspäteter Antrag hat direkte Folgen: Deine THG-Prämie für 2025 verfällt ersatzlos, sodass Du keine Prämie erhalten kannst. Du kannst die Emissionsmengen nicht nachträglich geltend machen. Eine spätere Auszahlung ist nicht mehr möglich – auch Auszahlungen werden dann nicht mehr vorgenommen, selbst wenn Deine Unterlagen korrekt sind. KI-generiertes Bild Das bedeutet: Wenn Du zu spät dran bist, kannst Du die Prämie nicht mehr erhalten und musst bis zur nächsten Antragsrunde im Jahr 2026 warten. Auch die mögliche Einsparung durch die THG-Prämie geht damit verloren. Übrigens ist die Beantragung der THG Prämie 2026 auch bereits jetzt schon bei uns möglich. Was musst Du tun, um die THG Prämie zu beantragen und damit Dein Antrag gültig ist? Damit Dein Antrag für die THG-Prämie 2025 rechtzeitig anerkannt wird, solltest Du Folgendes beachten: Lade Deinen vollständigen Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) in guter Qualität hoch. Das Fahrzeugschein hochladen ist ein notwendiger Schritt für die Antragstellung, da die Zulassungsbescheinigung Teil 1 das relevante Dokument für die Registrierung ist. Stelle sicher, dass Deine Bankverbindung aktuell und korrekt ist. Reiche alle Unterlagen frühzeitig ein – so bleibt genug Zeit für eventuelle Rückfragen. Nutze einen Anbieter, der garantiert, dass Dein Antrag fristgerecht weitergeleitet wird. Wir stellen das sicher! Die Sicherheit Deiner persönlichen Daten hat bei der Übermittlung und Speicherung höchste Priorität. Mit unserem Rechner kannst Du vorab die voraussichtliche Prämie für Dein Fahrzeug berechnen. Die Leistung Deines Fahrzeugs ist dabei ein wichtiger Faktor, da sie maßgeblich die Höhe der THG-Prämie beeinflusst. Elektromobilität und CO2-Einsparungen: Warum die THG-Prämie ein Gewinn für die Umwelt ist Mit der THG-Prämie 2025 leistest Du als Halter eines E-Fahrzeugs nicht nur einen Beitrag zu Deinem eigenen Geldbeutel, sondern auch zum Klimaschutz. Die Prämie ist ein wichtiger Anreiz, auf E-Fahrzeuge umzusteigen und so die CO2-Emissionen im Verkehrssektor nachhaltig zu senken. Durch den Verkauf der THG-Quote werden die eingesparten Emissionen sichtbar gemacht und in den Quotenhandel eingebracht – das fördert die Elektromobilität und beschleunigt die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Mobilität. Die THG-Prämie 2025 ist damit ein Gewinn für alle: Du profitierst finanziell, während die Umwelt von weniger Emissionen und mehr nachhaltigen Fahrzeugen auf unseren Straßen profitiert. Nutze die Chance, mit Deinem E-Fahrzeug aktiv zur Erreichung der Klimaziele beizutragen und Dir gleichzeitig eine attraktive Prämie zu sichern. KI-generiertes Bild Typische Fehler bei der Beantragung der THG Prämie – und wie Du sie vermeidest Immer wieder kommt es vor, dass Anträge durch vermeidbare Fehler nicht berücksichtigt werden: Der Fahrzeugschein ist unvollständig oder schlecht lesbar. In diesem Fall kannst Du keine Prämie erhalten, da der Nachweis für die Zulassung Deines Elektroautos fehlt. Die Bankverbindung ist falsch oder veraltet. Die Unterlagen werden zu spät hochgeladen. Du erhältst keine Bestätigung für Deinen Antrag. Bei Rückfragen erhältst Du in der Regel eine schnelle Antwort vom Support-Team. Diese Punkte führen zu Verzögerungen – und im schlimmsten Fall dazu, dass Dein Antrag nach der Frist eingeht und abgelehnt wird. Achte darauf, dass alle Angaben im Fahrzeugschein korrekt und gut lesbar sind, da Fehler bei der Antragstellung dazu führen können, dass Du keine Prämie erhalten kannst. Ein Vergleich der Anbieter und Prämienhöhen vor der Antragstellung ist ebenfalls empfehlenswert. Angebot und Nachfrage im THG-Quotenhandel: Warum der Stichtag zählt Der THG-Quotenhandel ist das Herzstück der deutschen Strategie zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und des CO-Ausstoßes im Verkehrssektor. Mit der THG-Quote 2025 können Halter von Elektroautos, E-LKW, E-Transportern, Elektro-Bussen, E-Motorrädern und anderen Elektrofahrzeugen ihre eingesparten CO-Emissionen zertifizieren lassen und am Quotenhandel teilnehmen. Auch die Einsparungen von CO₂-Emissionen durch Elektrofahrzeuge werden dabei offiziell anerkannt und zertifiziert. Die Beantragung der THG-Prämie 2025 ist dabei der entscheidende Schritt, um von den CO₂-Einsparungen finanziell zu profitieren. Besitzer eines Elektrofahrzeugs profitieren durch die Zertifizierung und den Verkauf der eingesparten Emissionen direkt von der Treibhausgasminderungsquote. Warum ist der Stichtag so wichtig? Die THG Quote beim Umweltbundesamt wird beantragt und dort zertifiziert. Das Umweltbundesamt hat Ende November 2025 als offizielle Frist für die Einreichung der THG-Quote für das Verpflichtungsjahr 2025 festgelegt. Diese Frist gilt für die Übermittlung durch die Anbieter – nicht für Dich als Privatperson. Damit wir bei wirkaufendeinethg.de Deinen Antrag rechtzeitig und vollständig an das Umweltbundesamt weiterleiten können, brauchen wir einen gewissen Vorlauf. Aus diesem Grund musst Du Deinen Antrag inklusive aller Unterlagen spätestens bis zum 10. November 2025 bei uns eingereicht haben. Nur so können wir garantieren, dass Deine THG-Prämie 2025 fristgerecht beantragt und ausgezahlt wird. KI-generiertes Bild Die Prämie 2025 variiert je nach Fahrzeugklasse, der Leistung und der Menge der eingesparten Emissionen. E-Auto-Halter, aber auch Besitzer von E-Transportern, E-LKW, E-Bussen oder E-Motorrädern profitieren vom Quotenhandel. Die Beantragung ist unkompliziert und erfolgt online – so kannst Du mit wenigen Klicks Deine THG-Prämie beantragen und Dir bares Geld sichern. Elektroautos und andere Elektrofahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO-Emissionen und zur Erreichung der nationalen Klimaziele. Nutze die Möglichkeiten, die Dir die THG-Quote 2025 bietet – egal ob Du ein Elektroauto, einen E-LKW, E-Transporter, E-Bus oder ein E-Motorrad fährst. Auch Betreiber von Ladestationen und öffentlich zugänglichen Ladestationen können von der Förderung profitieren und tragen zur weiteren Verbreitung der Elektromobilität bei. So trägst Du nicht nur aktiv zur Reduzierung der CO-Emissionen bei, sondern sicherst Dir auch eine attraktive Prämie für Dein Engagement in der Elektromobilität. Zusammenfassung Die THG-Prämie 2025 bekommst Du nur, wenn Dein Antrag spätestens am 10. November 2025 vollständig bei uns eingeht. Danach verfällt der Anspruch. Warte also nicht bis zum letzten Tag – sichere Dir jetzt Deine Prämie und reiche Deinen Antrag frühzeitig ein. Besonders Halter von Elektrofahrzeugen profitieren von der Prämie, da sie durch die Teilnahme an der THG-Quote eine direkte Einsparung von CO₂-Emissionen erzielen und zusätzlich von finanziellen Vorteilen profitieren können. Die Antragstellung ist grundsätzlich auch bei verschiedenen Anbietern möglich, beachte jedoch die jeweiligen Unterschiede und Bedingungen der Anbieter. Jetzt Antrag stellen und THG-Prämie 2025 sichern – bevor es zu spät ist. --- ## Ratgeber zum Umstieg auf E-Auto – Dein kompletter Leitfaden 2025 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/09/10/umstieg-auf-e-auto-kostenvorteile-praktische-tipps-einsteiger/ Veröffentlicht: 2025-09-10 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Erfahre, wie du beim Umstieg auf ein E-Auto Kosten sparst – und hol dir praktische Tipps für einen reibungslosen Einstieg. Der Umstieg auf ein E-Auto ist für viele Autofahrer in Deutschland ein spannender Schritt. Ob aus Umweltbewusstsein, wegen steigender Spritpreise oder durch attraktive Förderungen – Elektrofahrzeuge sind längst alltagstauglich. Hier erfährst du alles, was du für den Wechsel vom Verbrenner zum E-Auto wissen musst. Zusätzlich erhältst du einen umfassenden Überblick über alle relevanten Aspekte des Umstiegs. Wir beantworten die häufigsten Fragen, geben konkrete Tipps und zeigen, wie du den Umstieg optimal planst. Inhaltsverzeichnis Einführung in die E-Mobilität Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für den Umstieg auf E-Auto ist E-Auto statt Verbrenner: Die wichtigsten Vorteile Umweltaspekte des Umstiegs auf E-Auto Finanzielle Vorteile: Förderung und steuerliche Erleichterungen Die THG-Prämie als jährlicher Bonus Kostenvergleich: E-Auto vs. Verbrenner Wartung und Reparatur beim E-Auto Reichweite moderner Elektroautos Ladeinfrastruktur in Deutschland 2025 Laden zu Hause – die Wallbox als beste Lösung Unterwegs laden: Schnellladestationen Akku-Technologie und Lebensdauer Tipps zur Reichweitenoptimierung Winterbetrieb beim E-Auto Versicherung für Elektroautos Das E-Kennzeichen und seine Vorteile Rechtliche Aspekte beim Umstieg Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos Leasing und Auto-Abo als Einstieg Plug-in-Hybrid als Alternative zum reinen E-Auto E-Autos im Vergleich: Modelle, Preise, Ausstattung E-Auto und Photovoltaik – die perfekte Kombination Ladeverluste verstehen und minimieren E-Auto im Alltag Häufige Fragen zum Umstieg auf E-Auto Fazit: Jetzt den Umstieg planen Einführung in die E-Mobilität Die E-Mobilität steht für einen grundlegenden Wandel in der Welt der Autos und bietet zahlreiche Vorteile für Menschen, die sich für den Umstieg aufs Elektroauto interessieren. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für ein E-Auto, weil sie von den geringeren Betriebskosten, der modernen Technologie und der verbesserten Umweltbilanz überzeugt sind. Die Entscheidung für einen Stromer ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch ein Schritt in Richtung zukunftsfähiger Mobilität. Ein wichtiger Punkt beim Wechsel ist die Reichweite: Moderne E-Autos bieten heute alltagstaugliche Distanzen, die für die meisten Fahrten völlig ausreichen. Auch die Ausstattung der Fahrzeuge hat sich stark weiterentwickelt – von kompakten Stadtflitzern bis hin zu komfortablen Familienautos ist für jeden Bedarf etwas dabei. Ein Kostenvergleich zeigt, dass E-Autos im Alltag oft günstiger sind als Verbrenner, vor allem durch niedrigere Betriebskosten und staatliche Förderungen. Wer sich für die E-Mobilität entscheidet, profitiert also nicht nur von innovativer Technik, sondern spart auf lange Sicht auch Geld. Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für den Umstieg auf E-Auto ist Noch nie war der Wechsel so attraktiv wie heute: Die Auswahl an Modellen wächst, die Ladeinfrastruktur wird stetig besser und steuerliche Vorteile machen den Einstieg finanziell interessant. Hinzu kommen niedrigere Betriebskosten und ein Fahrgefühl, das viele nach der ersten Probefahrt begeistert. Zu den wichtigsten Gründen für den Wechsel auf ein E-Auto zählen also die wachsende Modellvielfalt, die verbesserte Ladeinfrastruktur, steuerliche Vorteile, geringere Betriebskosten und das besondere Fahrerlebnis. E-Auto statt Verbrenner: Die wichtigsten Vorteile Geringere Betriebskosten: Weniger Verschleißteile bedeuten geringere Wartungskosten. Im Vergleich zu Benzinern fallen bei E-Autos deutlich niedrigere Wartungs- und Betriebskosten an. Umweltfreundlicher: Keine lokalen Abgase, deutlich bessere CO₂-Bilanz. Elektroautos bieten zudem klare Umwelt- und Kostenvorteile gegenüber klassischen Benzinern, da sie weniger Emissionen verursachen und effizienter im Verbrauch sind. Förderungen: Steuerliche Vorteile und THG-Prämie bringen jährlich Geld zurück. Fahrkomfort: Leiser Antrieb und direktes Drehmoment sorgen für ein neues Erlebnis beim Fahren. Umweltaspekte des Umstiegs auf E-Auto Elektroautos stoßen lokal kein CO₂ aus und reduzieren die Luftverschmutzung, was besonders in der Stadt ein großer Vorteil ist. In städtischen Gebieten profitieren Bewohner und Pendler von der Emissionsfreiheit der Fahrzeuge. Bei Nutzung von Ökostrom sinkt auch der CO₂-Fußabdruck in der Gesamtbilanz deutlich. Für Pendler und Vielfahrer ergibt sich so ein langfristiger Beitrag zum Klimaschutz. Finanzielle Vorteile: Förderung und steuerliche Erleichterungen Der Umstieg auf ein Elektroauto wird in Deutschland steuerlich gefördert. Förderungen und steuerliche Vorteile können die Anschaffungskosten eines Elektroautos deutlich senken. Dienstwagen mit einem Bruttolistenpreis bis 100.000 Euro werden nur mit 0,25 % versteuert. Hinzu kommt die Kfz-Steuerbefreiung bis mindestens 2035. Unternehmen können zudem Sonderabschreibungen nutzen. Die THG-Prämie als jährlicher Bonus Als E-Auto-Besitzer kannst du jährlich die THG-Prämie beantragen. Sie bringt dir jedes Jahr mehrere Hundert Euro, ohne dass du dafür aktiv werden musst – außer der einmaligen Anmeldung. Über unsere Plattform ist der Antrag schnell erledigt. Kostenvergleich: E-Auto vs. Verbrenner Ein E-Auto kann je nach Nutzung bis zu 47 % günstiger im Betrieb sein. Die Stromkosten pro 100 Kilometer liegen oft deutlich unter den Kosten für Treibstoff bei Verbrennern. Dabei gilt der Strompreis als zentraler Kostentreiber für die Wirtschaftlichkeit von E-Autos: Steigt der Strompreis, können die Betriebskosten eines Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern weniger attraktiv werden. Neben dem Strompreis ist auch die Batteriekapazität ein wichtiger Kostentreiber bei Elektrofahrzeugen. Wer zu Hause mit günstigem Stromtarif oder selbst erzeugtem Strom, zum Beispiel durch Photovoltaik, lädt, kann die Betriebskosten weiter senken. Die neuen Regelungen, die ab 2025 für Elektroautos als Firmenwagen gelten – alle Informationen im Überblick. Wartung und Reparatur beim E-Auto E-Autos benötigen weniger Inspektionen, da viele typische Verschleißteile entfallen. Kein Ölwechsel, keine Kupplung, keine Abgasanlage. Das senkt die laufenden Kosten. Batterien als zentrales Element der E-Auto-Technologie sind zudem weniger wartungsintensiv als viele Komponenten von Verbrennern. Reparaturen am Hochvoltsystem sind zwar teurer, kommen aber selten vor. In unsererem Ratgeber findest du wie lange die Batterie im E-Auto wirklich hält? Erfahre alles über Lebensdauer, Einflussfaktoren, Pflege, Kosten und Second Life. Reichweite moderner Elektroautos Die Reichweiten heutiger E-Autos liegen je nach Modell zwischen 250 und 600 Kilometern. Für den Alltag reichen 200–300 km oft völlig aus. Wer lange Strecken fährt, kann auf Schnellladeinfrastruktur zurückgreifen. Ladeinfrastruktur in Deutschland 2025 Deutschland verfügt über ein stetig wachsendes Netz an Ladepunkten. Die Zahl der Ladepunkte liegt mittlerweile bei über 115.000 Normalladepunkten und mehr als 31.000 Schnellladepunkten – damit gibt es inzwischen mehr Ladepunkte als klassische Tankstellen in Deutschland. Entlang der Autobahnen gibt es viele Ladehubs mit Leistungen über 100 kW. Die Politik, sowohl auf EU-Ebene als auch national, fördert den Ausbau der Ladeinfrastruktur und setzt mit Maßnahmen wie dem geplanten Verbot von Neuzulassungen für Verbrennerfahrzeuge ab 2035 wichtige Impulse für die Elektromobilität. Diese politischen Entscheidungen wirken sich direkt auf die steigenden Verkaufszahlen und Neuzulassungen von E-Autos aus. Viele Informationsseiten im Internet bieten einen umfassenden Überblick über verfügbare Lademöglichkeiten, sowohl für den privaten als auch den öffentlichen Bereich. Die meisten Ladevorgänge finden bequem zu Hause statt, aber auch unterwegs stehen immer mehr Lademöglichkeiten zur Verfügung. Erfahre mehr über den aktuellen Stand und die Ziele der Ladeinfrastruktur in Deutschland: Ausbau, Herausforderungen und europäischer Vergleich. Laden zu Hause – die Wallbox als beste Lösung Eine fest installierte Wallbox ist die effizienteste Möglichkeit, ein E-Auto zu Hause zu laden. Zu den Lademöglichkeiten für den Hausgebrauch zählen neben der Wallbox auch das Laden an einer herkömmlichen Steckdose, wobei die Wallbox deutlich schneller und sicherer lädt. Viele Energieversorger bieten Komplettlösungen inkl. Installation an. Unterwegs laden: Schnellladestationen Für Langstrecken sind Schnellladestationen ideal. In 20–30 Minuten lässt sich der Akku auf 80 % laden. Apps und Navigationssysteme zeigen verfügbare Ladepunkte in Echtzeit an. Mit der richtigen Ladekarte sparst du dabei bares Geld – unser Ladekarten Vergleich zeigt dir die günstigsten Tarife. Akku-Technologie und Lebensdauer Die meisten Hersteller garantieren ihre Akkus für 8 Jahre oder 160.000 Kilometer. Die tatsächliche Lebensdauer ist oft deutlich höher. In Kombination mit modernen Batterien sorgt der E-Antrieb für hohe Effizienz und Fahrdynamik. Mit schonendem Ladeverhalten lässt sich die Haltbarkeit zusätzlich verlängern. Tipps zur Reichweitenoptimierung Vorausschauend fahren Rekuperation aktiv nutzen Klimaanlage und Heizung effizient einsetzen Bei längerer Standzeit Akku nicht voll laden Hinweis: Planen deine Route im Voraus und nutze Ladestopps strategisch, um die Reichweite deines Fahrzeugs optimal auszuschöpfen. Die wichtigsten DOs & DONTs, damit du mehr aus deiner Reichweite herausholst – wir zeigen dir wie! Winterbetrieb beim E-Auto Im Winter sinkt die Reichweite durch Kälte. Abhilfe schaffen Vorheizen während des Ladens, Sitzheizung statt Innenraumheizung und geplante Ladestopps. Entdecke, wie du die Reichweite deines E-Autos im Winter steigern kannst – praktische Tipps für die optimale Effizienz in der kalten Jahreszeit. Versicherung für Elektroautos Viele Versicherer bieten spezielle E-Auto-Tarife an. Achte darauf, dass auch Akkuschäden und Ladeequipment abgedeckt sind. Das E-Kennzeichen und seine Vorteile Mit dem E-Kennzeichen kannst du in vielen Städten kostenlos parken oder Busspuren nutzen. Die Regelungen sind regional unterschiedlich, daher lohnt sich ein Blick in die kommunalen Vorgaben. Rechtliche Aspekte beim Umstieg Vor der Anmeldung des E-Autos benötigst du eine EVB-Nummer von deiner Versicherung. Die Zulassung erfolgt wie bei jedem anderen Fahrzeug auch, mit Ausnahme des E-Kennzeichens. Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos Ein gebrauchtes E-Auto kann eine günstige Alternative sein. Im Vergleich zu Neuwagen, die oft höhere Anschaffungskosten und längere Lieferzeiten haben, sind gebrauchte Elektroautos meist schneller verfügbar und preislich attraktiver. Wichtig: Akkuzustand prüfen, Ladeleistung testen und Garantieübertragung sichern. Schau in unserem Elektroauto Gebrauchtwagen Leitfaden für mehr praktische Tipps. Leasing und Auto-Abo als Einstieg Wer den Umstieg auf E-Auto erst einmal testen möchte, kann ein Leasing oder Auto-Abo wählen. So lässt sich Elektromobilität ohne langfristige Bindung erleben. Schau in unserern Ratgeber zum E-Auto Abo mit diesen Tipps ist man stets aktuell unterwegs! Plug-in-Hybrid als Alternative zum reinen E-Auto Für alle, die sich noch nicht ganz vom klassischen Verbrennungsmotor trennen möchten, ist der Plug-in-Hybrid eine attraktive Alternative. Ein Hybrid kombiniert die Vorteile eines E-Autos mit denen eines Verbrenners: Er besitzt eine Batterie, die an der Steckdose oder Wallbox geladen werden kann, und zusätzlich einen Verbrennungsmotor, der bei Bedarf einspringt. So lassen sich kürzere Strecken rein elektrisch und damit emissionsfrei zurücklegen, während für längere Fahrten die gewohnte Reichweite eines klassischen Autos zur Verfügung steht. Diese Flexibilität macht den Plug-in-Hybrid besonders interessant für Menschen, die häufig längere Strecken fahren oder noch unsicher sind, ob ein reines E-Auto zu ihrem Alltag passt. Die Batterie sorgt für einen leisen, effizienten Antrieb im Stadtverkehr, während der Verbrennungsmotor auf der Autobahn oder bei längeren Fahrten unterstützt. Wer sich für einen Plug-in-Hybrid entscheidet, kann so die Vorteile beider Welten nutzen und den Umstieg auf die Elektromobilität Schritt für Schritt erleben. E-Autos im Vergleich: Modelle, Preise, Ausstattung Die Auswahl an E-Autos wächst stetig – vom kompakten City-Flitzer bis zum luxuriösen SUV ist für jeden Geschmack und Bedarf das passende Modell dabei. Beim Kauf eines Elektroautos spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Die Reichweite ist für viele das wichtigste Kriterium, gefolgt von der Ausstattung und dem Preis. Moderne E-Autos bieten heute Reichweiten, die den täglichen Bedarf problemlos abdecken, und sind mit innovativen Assistenzsystemen, Infotainment und Komfortfeatures ausgestattet. Ein Kostenvergleich zwischen verschiedenen Modellen lohnt sich, denn neben dem Kaufpreis sind auch die allgemeinen Kosten und die Wartung entscheidend für die Gesamtkosten. Viele Hersteller bieten attraktive Pakete und Förderungen an, die den Umstieg aufs Elektroauto zusätzlich erleichtern. Wer sich unsicher ist, kann auf einen Ratgeber oder die Beratung im Fachhandel zurückgreifen, um das passende Fahrzeug zu finden. So gelingt der Umstieg aufs Elektroauto nicht nur reibungslos, sondern auch zu den besten Konditionen. Die beste Übersicht aller Modelle nach Fahrzeugtyp und Preisklasse für 2025. E-Auto und Photovoltaik – die perfekte Kombination Mit einer PV-Anlage zu Hause kannst du dein E-Auto mit eigenem Solarstrom laden. Das senkt die Betriebskosten und macht dich unabhängiger vom Strommarkt. Erfahre hier, wie du mit Photovoltaik deine Energiekosten senken und die Effizienz steigern kannst. Ladeverluste verstehen und minimieren Beim Laden entstehen je nach Ladeart 10–25 % Verluste. Langsames AC-Laden ist meist effizienter als häufiges Schnellladen. E-Auto im Alltag Viele Umsteiger berichten, dass sie nach kurzer Zeit den Verbrenner nicht mehr vermissen. Schon die erste Fahrt mit dem E-Auto vermittelt ein völlig neues Gefühl: Die Ruhe, das sofort verfügbare Drehmoment und das Laden über Nacht sind Vorteile, die schnell zur Gewohnheit werden. Häufige Fragen zum Umstieg auf E-Auto Reicht die Reichweite im Alltag? Ja – selbst kompakte Modelle bieten genügend Reichweite für Pendelstrecken. Sind E-Autos teurer in der Anschaffung? Ja, aber Förderungen und geringere Betriebskosten gleichen das oft aus. Zu den praktischen Dingen, die beim Wechsel zu beachten sind, zählen auch laufende Kosten und mögliche Förderungen. Wie lange hält der Akku? Mindestens 8 Jahre Garantie, oft deutlich länger nutzbar. Kann ich im Winter problemlos fahren? Ja – mit angepasstem Fahrstil und Ladeplanung. Brauche ich zwingend eine Wallbox? Nein, aber sie ist komfortabler und schneller. Fazit: Jetzt den Umstieg planen Der Umstieg auf das E-Auto ist heute einfacher und lohnender denn je. Mit steuerlichen Vorteilen, wachsender Infrastruktur und neuen Modellen ist der Wechsel nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Tipp: Sichere dir jetzt deine THG-Prämie bei uns und starte in die Elektromobilität – einfach, schnell und nachhaltig. --- ## Škoda Überholt Tesla – Der Skoda und der deutsche Elektroauto-Markt im Wandel 2025 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/08/11/skoda-besten-neue-e-auto-modelle-2025/ Veröffentlicht: 2025-08-11 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Entdecke die besten Skoda-Modelle und attraktiven Angebote für 2025. Informiere dich und finde das perfekte Fahrzeug für deine Bedürfnisse! Der deutsche Markt für Elektroautos erlebt 2025 einen tiefgreifenden Wandel. Marken, die vor wenigen Jahren noch als unangefochtene Spitzenreiter galten, verlieren rapide an Boden, während andere Hersteller einen bemerkenswerten Aufstieg hinlegen. Besonders auffällig ist die Entwicklung von Škoda, das in nur drei Jahren vom Außenseiter zum festen Bestandteil der Spitzengruppe geworden ist – und dabei sogar Tesla hinter sich lässt. Škoda ist als hundertprozentige Tochtergesellschaft Teil des Volkswagen-Konzerns und gehört damit zu einem der größten Autohersteller der Automobilindustrie. Diese Einbindung in den Konzernverbund unterstreicht die Bedeutung von Škoda innerhalb der internationalen Automobilindustrie. Inhaltsverzeichnis Der E-Auto-Markt 2025 im Überblick Markenhistorie von Škoda – Vom Traditionshersteller zum E-Pionier Warum Škoda derzeit so erfolgreich ist Preise und Leasingoptionen: Wie Škoda neue Käuferschichten gewinnt Teslas überraschender Absturz in Deutschland VW-Konzern als Gewinner der Elektrowende Welche Rolle Modellvielfalt und Preis-Leistung spielen Škodas Elektro-Strategie im Detail Die Bedeutung des Enyaq und neuer Modelle Škoda und die Umwelt: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil Marktanteile im Vergleich – Zahlen und Fakten Politische und gesellschaftliche Faktoren Škoda und der Kunde: Service, Community und Markentreue Ausblick: Wohin sich der deutsche E-Auto-Markt entwickelt Was das für E-Auto-Besitzer bedeutet THG-Prämie als zusätzlicher Vorteil Fazit: Škoda als neuer Platzhirsch Der E-Auto-Markt 2025 im Überblick Deutschland ist mittlerweile einer der wichtigsten Märkte für E-Autos in Europa. Die Verkaufszahlen steigen weiter, doch die Verteilung der Marktanteile verändert sich deutlich. Neue Modelle, technische Innovationen und ein verändertes Preisgefüge verschieben die Kräfteverhältnisse. Eine umfassende Modellübersicht zeigt alle verfügbaren Elektrofahrzeuge auf dem deutschen Markt 2025 und gibt einen strukturierten Überblick über die gesamte Auswahl. Markenhistorie von Škoda – Vom Traditionshersteller zum E-Pionier Škoda blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück, die bereits 1895 begann – damals noch als Fahrradhersteller Laurin & Klement. Schon früh setzte das Unternehmen auf Innovation und Qualität, was sich in der Entwicklung vom Fahrrad über Motorräder bis hin zu den ersten Automobilen widerspiegelt. Mit dem Beitritt zum Volkswagen-Konzern wurde Škoda zu einer der wichtigsten Marken im europäischen Automarkt. Modelle wie der Škoda Octavia Combi und der Škoda Superb stehen heute für Zuverlässigkeit, Funktionalität und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Marke hat es geschafft, ihre Tradition mit modernster Technik zu verbinden und sich als Vorreiter im Bereich Elektromobilität zu etablieren. Mit dem Škoda Enyaq und weiteren innovativen Fahrzeugen beweist das Unternehmen, dass es nicht nur auf eine lange Geschichte, sondern auch auf eine zukunftsweisende Vision setzt. Warum Škoda derzeit so erfolgreich ist Škoda hat in den vergangenen Jahren massiv in seine Elektroauto-Strategie investiert. Ursprünglich stellte die Firma Fahrräder her, bevor sie sich zu einem bedeutenden Automobilhersteller entwickelte. Das Ergebnis: eine breite Modellpalette, die sowohl preisbewusste Käufer als auch Technik-Enthusiasten anspricht. Mit dem vollelektrischen Enyaq, dem sportlichen Elroq und weiteren Modellen deckt Škoda, das heute als Škoda Auto a.s. firmiert, verschiedene Bedürfnisse ab – von Familienfahrzeugen bis zu urbanen E-SUVs. Preise und Leasingoptionen: Wie Škoda neue Käuferschichten gewinnt Škoda überzeugt nicht nur durch seine breite Modellpalette, sondern auch durch attraktive Preise und flexible Leasingoptionen. Besonders der Škoda Fabia als wendiger Kleinwagen spricht preisbewusste Stadtbewohner an, während der Škoda Octavia mit seinem großzügigen Raumangebot und dem bewährten Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse punktet. Die Preisspanne der Škoda-Modelle ist so gestaltet, dass für nahezu jedes Budget das passende Fahrzeug dabei ist. Dank verschiedener Leasingmodelle können Kunden ein neues Škoda-Fahrzeug fahren, ohne sich langfristig zu binden oder hohe Anschaffungskosten zu tragen. So gelingt es Škoda, neue Käuferschichten zu erschließen und den Zugang zu modernen Autos für viele Menschen zu erleichtern. Teslas überraschender Absturz in Deutschland Tesla galt lange als Synonym für Elektroautos. Doch 2025 sieht das Bild ganz anders aus: Der Marktanteil der Marke ist auf nur noch rund 3,4 Prozent gesunken. Gründe dafür sind eine eingeschränkte Modellvielfalt, steigende Preise und eine zunehmend starke Konkurrenz aus Europa. VW-Konzern als Gewinner der Elektrowende Der Volkswagen-Konzern dominiert den deutschen E-Auto-Markt klar. Marken wie VW, Škoda und Seat kommen zusammen auf mehr als ein Drittel der Neuzulassungen. Dabei profitiert Škoda besonders von seiner Positionierung als preis-leistungsstarke Alternative zu Premiumherstellern. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist zudem die enge Zusammenarbeit des VW-Konzerns mit seinen Partnern im deutschen Markt, insbesondere bei Angeboten, Garantien und Verkaufsaktionen. Welche Rolle Modellvielfalt und Preis-Leistung spielen Kunden legen 2025 großen Wert auf Auswahl und ein faires Verhältnis zwischen Preis, Ausstattung und Reichweite. Während Tesla in Deutschland vor allem auf das Model 3 und Model Y setzt, bietet Škoda eine breitere Auswahl, die auch in der Mittelklasse und im Kompaktsegment punktet. Die Škoda-Modelle überzeugen zudem durch eine umfangreiche Serienausstattung, die zahlreiche sportliche und hochwertige Features wie moderne Beleuchtungssysteme und spezielle Interieurs umfasst. Damit sind die Fahrzeuge mit nahezu allem ausgestattet, was moderne Fahrzeuge heute bieten. Škodas Elektro-Strategie im Detail Der tschechische Hersteller setzt auf modulare Plattformen aus dem VW-Konzern, kombiniert mit eigenständigem Design und einer klaren Preisstruktur, wobei die Entwicklung moderner Elektro-SUVs bei Škoda eine zentrale Rolle spielt. Dadurch lassen sich Fahrzeuge effizient produzieren und zu attraktiven Preisen anbieten. Škoda bietet verschiedene Motorenoptionen an, die von effizienten Antrieben bis hin zu leistungsstarken Varianten reichen. Besonders das Serienmodell überzeugt als sportlichste Version mit exklusiven Ausstattungsmerkmalen und hoher Performance. Die Bedeutung des Enyaq und neuer Modelle Der Škoda Enyaq iV ist eines der meistverkauften E-SUVs in Deutschland. Als sportliche Alternative bietet das Enyaq Coupé mit seiner abfallenden Dachlinie ein besonders dynamisches Design und aerodynamische Vorteile. Die RS-Variante des Enyaq überzeugt mit sportlichen Merkmalen, leistungsstarkem Motor und Allradantrieb für ein besonders dynamisches Fahrerlebnis. Er überzeugt mit hoher Reichweite, moderner Technik und einem Innenraum, der auch längere Fahrten angenehm macht. Das hochwertige Interieur der neuen Modelle bietet verschiedene Sitzoptionen, darunter elektrisch einstellbare Sitze und Komfortfunktionen, die das Fahrerlebnis weiter verbessern. Ergänzt wird das Angebot durch den Elroq und weitere geplante Modelle, die Škoda im Jahr 2025 und darüber hinaus auf den Markt bringt. Beim Abschluss eines Kauf- oder Leasingvertrags für diese Modelle profitieren Kunden zudem von attraktiven Angeboten und Sonderaktionen. Škoda und die Umwelt: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit steht bei Škoda im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Mit dem vollelektrischen Škoda Enyaq bietet die Marke ein SUV, das emissionsfreies Fahren ermöglicht und damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Škoda investiert kontinuierlich in die Entwicklung neuer Technologien, um die Ladeleistung und Effizienz seiner Fahrzeuge weiter zu verbessern – so können beispielsweise moderne Modelle mit bis zu 185 kW geladen werden. Die breite Palette an umweltfreundlichen Fahrzeugen zeigt, dass Škoda nicht nur auf die aktuellen Bedürfnisse der Kunden eingeht, sondern auch Verantwortung für die Zukunft übernimmt. Damit positioniert sich Škoda als Automobilhersteller, der innovative Lösungen für nachhaltige Mobilität bietet und den Wandel in der Branche aktiv mitgestaltet. Marktanteile im Vergleich – Zahlen und Fakten In den ersten sieben Monaten 2025 erreichte Škoda einen Marktanteil von 9,1 Prozent im Elektro-Segment – gemessen an der Anzahl der verkauften Fahrzeuge in diesem Bereich fast dreimal so viel wie Tesla. Damit liegt die Marke hinter VW und BMW, aber deutlich vor vielen anderen etablierten Herstellern. Politische und gesellschaftliche Faktoren Elektromobilität wird weiterhin politisch gefördert, auch wenn Kaufprämien teilweise reduziert wurden. Zusätzlich gibt es spezielle Förderungen und Angebote für Sonderabnehmer, also gewerbliche Kunden mit besonderen Vertragskonditionen oder Leistungen. Für viele Käufer spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle. Škoda punktet hier mit einer klar kommunizierten Umweltstrategie und lokal relevanten Produktionsstandorten. Škoda und der Kunde: Service, Community und Markentreue Škoda stellt den Kunden in den Mittelpunkt und bietet umfassende Serviceleistungen, die weit über den Fahrzeugkauf hinausgehen. Mit der Škoda Garantie genießen Fahrer Sicherheit und sorgenfreies Fahren – ein wichtiger Pluspunkt für viele Privatkunden. Darüber hinaus fördert das Unternehmen eine lebendige Community, in der sich Škoda-Besitzer austauschen und gegenseitig unterstützen können. Exklusive Angebote und Pakete, wie das 130-Jahre-Paket, bieten zusätzliche Vorteile und machen das Fahrerlebnis noch attraktiver. Durch diese konsequente Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit und Markentreue hat Škoda eine starke Bindung zu seinen Kunden aufgebaut und sich als verlässlicher Partner im Alltag etabliert. Ausblick: Wohin sich der deutsche E-Auto-Markt entwickelt Die kommenden Jahre dürften noch mehr Wettbewerb bringen. Neue Hersteller drängen auf den Markt, während bestehende Marken ihre E-Modelle weiterentwickeln – für Kunden werden dabei Leasing, Neuwagen und Kauf zentrale Optionen sein, um von attraktiven Angeboten und flexiblen Möglichkeiten zu profitieren. Škoda scheint dabei gut aufgestellt zu sein, um auch langfristig eine führende Rolle zu spielen. Was das für E-Auto-Besitzer bedeutet Wer heute ein Elektroauto kauft, profitiert von einer breiten Auswahl, besseren Batterietechnologien und einer stetig wachsenden Ladeinfrastruktur. Ein Beispiel: Škoda bietet für das Modell Enyaq attraktive Einstiegspreise und umfangreiche Serienausstattung, was das Preis-Leistungs-Verhältnis besonders vorteilhaft macht. Gleichzeitig ist der Wiederverkaufswert stark abhängig von der Marke – und hier zeigt sich, dass Hersteller mit wachsendem Marktanteil wie Škoda besonders interessant sind. THG-Prämie als zusätzlicher Vorteil Unabhängig davon, ob man einen Škoda, Tesla oder ein anderes Elektroauto fährt – die jährliche Auszahlung der THG-Prämie bleibt ein attraktiver Bonus. Sie kann mehrere Hundert Euro pro Jahr bringen und lässt sich unkompliziert beantragen. Damit profitieren E-Auto-Besitzer nicht nur von niedrigeren Betriebskosten, sondern auch von einer zusätzlichen Einnahmequelle. Fazit: Škoda als neuer Platzhirsch Der Wandel im deutschen Elektroauto-Markt ist unübersehbar. Tesla verliert an Boden, während Škoda seine Marktanteile ausbaut und zu den führenden Herstellern aufsteigt. Die traditionsreiche Automarke Škoda überzeugt mit einer beeindruckenden Modellvielfalt: Vom geräumigen Kodiaq, dem vielseitigen Karoq und dem kompakten City-SUV Kamiq über die Kompaktklasse-Limousine Scala, die geräumigen Modelle Skoda Superb und Skoda Octavia, den beliebten Kleinwagen Skoda Fabia bis hin zu klassischen Limousinen, vielseitigen Kombi-Varianten und der geländetauglichen Offroad Variante Scout bietet Škoda für jeden Anspruch das passende Fahrzeug. Mit einer starken Modellpalette, attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis und klarer Strategie dürfte Škoda auch in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle spielen. Für Käufer bedeutet das: mehr Auswahl, mehr Wettbewerb – und bessere Bedingungen, um vom Umstieg auf ein E-Auto zu profitieren. Jetzt vom Boom im E-Auto-Markt profitieren und zusätzlich die jährliche THG-Prämie sichern – ganz einfach online beantragen unter wirkaufendeinethg.de. --- ## Wie lange hält eine E-Auto-Batterie? Lebensdauer, Pflege & Tipps für mehr Reichweite URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/06/02/wie-lange-haelt-eine-e-auto-batterie/ Veröffentlicht: 2025-06-02 Aktualisiert: 2026-04-01 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wie lange hält die Batterie im E-Auto wirklich? Erfahre alles über Lebensdauer, Einflussfaktoren, Pflege, Kosten und Second Life – inkl. Ratgeber & THG-Bonus-Tipp. Die Frage beschäftigt fast alle, die sich mit Elektroautos näher auseinandersetzen. Wie lange hält eine Elektroauto-Batterie wirklich im Alltag, nach vielen Ladezyklen und über mehrere Jahre hinweg? Die kurze Antwort lautet: deutlich länger, als viele zunächst vermuten. Moderne Elektroautos sind heute so ausgelegt, dass ihre Batterien in der Regel viele Jahre und oft mehrere hunderttausend Kilometer durchhalten, ohne plötzlich auszufallen. Entscheidend ist dabei, dass eine E-Auto-Batterie nicht einfach von heute auf morgen kaputtgeht. Stattdessen verlieren Batterien über die Jahre langsam an Kapazität. Diese Alterung wird als Degradation bezeichnet. Genau deshalb geht es bei der Frage nach der Lebensdauer nicht nur um Jahre oder Kilometer, sondern auch um Reichweite, Ladeverhalten, Pflege und Garantie. Inhaltsverzeichnis Wie lange hält die Batterie im E-Auto im Durchschnitt Warum Batterien nicht plötzlich ausfallen Was Degradation bei einer E-Auto-Batterie bedeutet Wie viele Ladezyklen moderne Akkus schaffen Welche Rolle Lithium-Ionen-Batterien heute spielen Temperatur ist einer der wichtigsten Faktoren Warum das Ladeverhalten so wichtig ist Warum 20 bis 80 Prozent im Alltag sinnvoll sind Schnellladen ist praktisch, aber nicht für jeden Tag ideal Wie stark sinkt die Reichweite mit den Jahren Garantie auf die E-Auto-Batterie gibt zusätzliche Sicherheit Worauf du bei Garantiebedingungen achten solltest Wie erkennst du den Zustand der Batterie Kann regelmäßige Wartung helfen Wann ein Akkutausch wirklich nötig wird Was ein Batterietausch kosten kann Second Life gibt alten Batterien eine zweite Aufgabe Recycling wird immer wichtiger Warum E-Auto-Batterien nachhaltiger sind, als viele denken Praktische Tipps für eine lange Batterielebensdauer Fazit: E-Auto-Batterien halten länger als viele denken Bonus-Tipp für E-Auto-Fahrer: THG-Bonus sichern Wie lange hält die Batterie im E-Auto im Durchschnitt KI-generiertes Bild Moderne Lithium-Ionen-Batterien in Elektroautos halten im Durchschnitt etwa acht bis 15 Jahre oder rund 150.000 bis 300.000 Kilometer, bevor sie spürbar an Kapazität verlieren. Viele Hersteller geben deshalb eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern auf die Elektroauto-Batterie. In der Regel garantieren sie dabei noch etwa 70 bis 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität. Fällt die Batterie unter diese Grenze, kann ein Garantiefall vorliegen. Für viele E-Autos ist das bereits ein sehr solider Wert. Noch wichtiger ist aber, dass die Haltbarkeit nicht nur von der Kalenderzeit abhängt. Auch die Nutzung, die Zahl der Ladezyklen, hohe Temperaturen und das Ladeverhalten spielen eine große Rolle. Unter guter Pflege kann die Lebensdauer einer Batterie sogar bis zu 500.000 Kilometer betragen. Warum Batterien nicht plötzlich ausfallen Viele Menschen vergleichen E-Auto-Akkus mit alten Akkus aus Handys oder Laptops. Dieser Vergleich führt oft zu unnötiger Sorge. Die Batterien in Elektroautos sind anders aufgebaut, werden aktiv überwacht und durch ein Batteriemanagementsystem geschützt. Moderne Batterien verlieren ihre Kapazität kontinuierlich und nicht sprunghaft. Das bedeutet, dass die Reichweite über Jahre langsam sinkt, statt dass das ganze Auto plötzlich stehen bleibt. Ein Kapazitätsverlust von etwa 20 Prozent nach zehn Jahren gilt heute als normal und schränkt die Alltagstauglichkeit vieler Elektroautos kaum ein. Genau deshalb bleibt ein Fahrzeug im Alltag oft noch lange gut nutzbar, selbst wenn die volle Akku-Kapazität nicht mehr ganz erreicht wird. Was Degradation bei einer E-Auto-Batterie bedeutet Degradation beschreibt die typische Alterung einer Batterie. Dabei nimmt die Kapazität mit der Zeit ab, sodass weniger Energie gespeichert werden kann. Die Folge ist eine geringere Reichweite. Gleichzeitig kann sich die Ladung etwas anders verhalten, und das Auto entlädt sich im Vergleich zu früher etwas schneller. Wichtig ist: Die Degradation verläuft meist überwiegend linear. Zu Beginn und ganz am Ende der Lebensdauer kann die Kurve etwas steiler ausfallen, dazwischen läuft die Alterung bei vielen Batterien relativ gleichmäßig. Für die Frage, wie lange die Batterie hält, ist genau dieser Verlauf entscheidend. Wie viele Ladezyklen moderne Akkus schaffen Die Lebensdauer vieler Lithium-Ionen-Akkus wird in Ladezyklen gemessen. Moderne Batterien in Elektroautos schaffen in der Regel bis zu 2.000 Ladezyklen. Ein Ladezyklus bedeutet nicht automatisch ein einmaliges Laden an einem Tag, sondern rechnerisch eine komplette Ladung von 0 auf 100 Prozent. Weil E-Autos im Alltag meist nur teilweise geladen werden, summieren sich diese Zyklen langsamer, als viele denken. Genau deshalb können E-Auto-Akkus trotz regelmäßiger Nutzung viele Jahre durchhalten. Die Batterie hält also nicht nur wegen der Batterietechnologie lange, sondern auch, weil das Fahrzeug im Alltag selten von ganz leer bis ganz voll bewegt wird. Welche Rolle Lithium-Ionen-Batterien heute spielen Die meisten Elektroautos nutzen heute Lithium-Ionen-Batterien. Diese Batterietechnologie hat sich durchgesetzt, weil sie viel Energie speichern kann, vergleichsweise leicht ist und eine gute Leistung im Alltag bietet. Innerhalb dieser Gruppe gibt es aber Unterschiede. Hersteller setzen je nach Modell auf verschiedene Chemien, etwa NMC oder LFP. Diese Unterschiede beeinflussen Reichweite, Gewicht, Ladeverhalten und Lebensdauer. Lithium-Ionen-Batterien sind robust, aber nicht unempfindlich. Vor allem extreme Temperaturen, dauerhaft hohe Spannung und ungünstige Ladezustände belasten den Elektrolyt und damit die Batterielebensdauer. Deshalb kommt es nicht nur auf das Bauteil selbst an, sondern auch auf die Art, wie es genutzt wird. Temperatur ist einer der wichtigsten Faktoren Hohe Temperaturen beschleunigen die Alterung der Batterien. Extreme Kälte reduziert dagegen vor allem kurzfristig die Leistung und damit die Reichweite. Für E-Autos bedeutet das: Hitze ist auf Dauer schädlicher für die Lebensdauer, Kälte ist eher ein akutes Alltagsthema. Wer sein Auto möglichst nicht dauerhaft in großer Hitze oder bei starkem Frost abstellt, hilft der Batterie. Auch das Klima im Fahrzeugumfeld spielt also eine Rolle. Hohe Temperaturen wirken sich negativ auf die Energiespeicherung und Energieabgabe aus. Niedrige Temperaturen verringern den Wirkungsgrad und die Reichweite des Fahrzeugs, ohne die Batterie sofort dauerhaft zu schädigen. Warum das Ladeverhalten so wichtig ist KI-generiertes Bild Für die Frage, wie lange eine Elektroauto-Batterie hält, ist das Ladeverhalten einer der wichtigsten Faktoren. Ein voller Ladezyklus von 0 Prozent auf 100 Prozent schädigt die Batterie stärker als moderates Laden im mittleren Bereich. Auch regelmäßiges Laden bis 100 Prozent belastet die E-Auto-Batterie stärker, wenn es im Alltag ständig passiert. Die ideale Ladezustandsgrenze für viele Lithium-Ionen-Batterien liegt zwischen 20 und 80 Prozent SoC. Die Batterie sollte idealerweise zwischen 20 und 80 Prozent ihrer Kapazität gehalten werden. Genau dieses Verhalten gilt heute als einer der wichtigsten Tipps für eine lange Batterielebensdauer und gute Batteriegesundheit. Warum 20 bis 80 Prozent im Alltag sinnvoll sind Im Alltag solltest du bevorzugt bis etwa 80 Prozent laden und es vermeiden, regelmäßig bis 100 Prozent zu gehen. Das heißt nicht, dass 100 Prozent grundsätzlich verboten sind. Vor einer langen Fahrt kann eine volle Ladung sinnvoll sein. Problematisch wird es erst, wenn das Auto ständig mit sehr hohem Ladestand steht. Ebenso wichtig ist, Tiefentladung zu vermeiden. Extreme Ladezustände sollten grundsätzlich vermieden werden. Eine sehr leere Batterie kann geschädigt werden, besonders bei niedrigen Temperaturen. Moderates Laden zwischen 20 und 80 Prozent verlängert daher die Lebensdauer der Batterien deutlich. Schnellladen ist praktisch, aber nicht für jeden Tag ideal KI-generiertes Bild Schnellladung ist für Reisen und spontane Strecken sehr praktisch. Im Alltag sollte sie aber nur bei Bedarf genutzt werden. Häufiges Schnellladen belastet E-Auto-Akkus stärker als Laden mit moderater Leistung. Das liegt an höherer Temperaturentwicklung und höherer Ladeleistung. Wer überwiegend zu Hause oder an langsameren Ladepunkten lädt, schont die Elektroauto-Batterie im Alltag. Schnellladen bleibt nützlich, sollte aber eher die Ausnahme als die Regel sein. Genau dieses Zusammenspiel aus Komfort und Pflege ist ein wichtiger Teil der Batterielebensdauer. Wie stark sinkt die Reichweite mit den Jahren Viele Käufer stellen vor dem Kauf genau diese Frage. Die Reichweite sinkt im Laufe der Jahre, aber meist langsamer als befürchtet. Bei vielen E-Autos liegt die Restkapazität nach acht bis zehn Jahren noch in einem Bereich, der im Alltag gut nutzbar ist. Ein Verlust von rund 20 Prozent nach zehn Jahren gilt als normal. Das bedeutet: Wenn ein Auto anfangs 400 Kilometer schafft, kann es nach vielen Jahren immer noch mehr als genug Reichweite für Pendeln, Einkaufen und Alltagsfahrten bieten. Für viele Elektroautos bleibt die Alltagstauglichkeit also auch dann erhalten, wenn die ursprüngliche Kapazität nicht mehr vollständig vorhanden ist. Garantie auf die E-Auto-Batterie gibt zusätzliche Sicherheit KI-generiertes Bild Die meisten Hersteller geben auf die E-Auto-Batterie eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern. Viele Garantiebedingungen sehen vor, dass die Restkapazität in diesem Zeitraum nicht unter etwa 70 bis 80 Prozent fallen darf. Passiert das doch, kann der Käufer einen Garantiefall geltend machen. Dann sind Hersteller in der Regel verpflichtet, die Batterie zu reparieren oder zu ersetzen. Für viele Kunden ist diese Garantie einer der wichtigsten Punkte beim Kauf. Sie geht über die gesetzliche Sachmängelhaftung hinaus, weil sie eine vertragliche Vereinbarung zwischen Hersteller und Käufer darstellt. Worauf du bei Garantiebedingungen achten solltest Die Garantiebedingungen können sich je nach Hersteller deutlich unterscheiden. Manche Hersteller formulieren die Garantie fahrzeugbezogen, andere knüpfen sie an bestimmte Vorgaben oder verlangen im Fall eines Gebrauchtwagenverkaufs eine Abtretung der Garantieansprüche an den neuen Käufer. Genau deshalb lohnt sich der Blick in die Details. Einige Hersteller bieten sogar besonders lange Garantien. Lexus nennt zum Beispiel Garantien von bis zu zehn Jahren oder einer Million Kilometern unter bestimmten Bedingungen. Für alle E-Autos gilt aber: Wer die genauen Garantiebedingungen nicht prüft, übersieht schnell wichtige Infos zur Absicherung des Fahrzeugs. Wie erkennst du den Zustand der Batterie KI-generiertes Bild Wer wissen will, wie lange die Batterie noch hält, sollte auf die Batteriegesundheit achten. Viele Hersteller oder Werkstätten geben dazu Daten über den State of Health aus. Dieser Wert zeigt, wie viel Kapazität der Akku im Vergleich zum Neuzustand noch besitzt. Je nach Auto lassen sich diese Infos direkt im Fahrzeug, über eine App oder über einen Werkstattcheck auslesen. Gerade beim Kauf gebrauchter Elektroautos ist diese Analyse sehr wertvoll. So lässt sich besser einschätzen, welchen Wert das Fahrzeug noch hat und wie sich die Reichweite im Alltag entwickeln dürfte. Kann regelmäßige Wartung helfen Ja, auch wenn Batterien selbst deutlich wartungsärmer sind als klassische Verbrenner-Bauteile. Regelmäßige Wartung kann helfen, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Das betrifft nicht nur die Batterien selbst, sondern auch Kühlung, Software, Ladeanschlüsse und das gesamte Hochvoltsystem. Eine gute Pflege bedeutet deshalb nicht nur richtig zu laden. Sie umfasst auch Software-Updates, Werkstattchecks und den bewussten Umgang mit dem Fahrzeug. Für moderne E-Fahrzeuge ist diese Kombination aus Technik und Nutzung entscheidend. Wann ein Akkutausch wirklich nötig wird Ein kompletter Akkutausch ist deutlich seltener nötig, als viele vermuten. In vielen Fällen geht es nicht um den Tausch des gesamten Energiespeicher-Systems, sondern um Reparatur einzelner Module. Das senkt die Kosten und macht eine Reparatur wirtschaftlicher. Erst wenn die Kapazität sehr stark gefallen ist oder ein schwerer Defekt vorliegt, wird ein vollständiger Akkutausch zum Thema. Für viele Elektroautos ist das aber erst nach sehr langer Nutzung relevant oder gar kein realistischer Fall innerhalb der typischen Haltedauer. Was ein Batterietausch kosten kann Die Kosten hängen stark vom Modell, vom Hersteller und vom Aufbau der Antriebsbatterien ab. Ein kompletter Tausch kann teuer sein, doch in der Praxis werden oft einzelne Bauteil-Gruppen oder Module ersetzt. Dadurch sinken die Kosten im Vergleich zu einem Kompletttausch. Für Käufer ist deshalb wichtig: Die bloße Existenz von Tauschkosten sagt noch wenig aus. Viel relevanter sind Garantie, Restkapazität, Reparaturmöglichkeiten und die Frage, wie sich der Akku im Alltag tatsächlich entwickelt. Genau hier trennt sich die theoretische Sorge von der praktischen Erfahrung vieler Kunden. Second Life gibt alten Batterien eine zweite Aufgabe KI-generiertes Bild Wenn Batterien nicht mehr ideal für den Einsatz im Auto sind, müssen sie nicht entsorgt werden. Viele Akkus werden im sogenannten Second Life weiterverwendet, zum Beispiel als stationäre Stromspeicher für Haushalte oder Solaranlagen. Dort zählt nicht mehr die volle Leistung für hohe Reichweite, sondern ein verlässlicher stationärer Einsatz. Batterien können oft noch zehn Jahre oder länger als stationäre Speicher genutzt werden, nachdem sie für den Autoeinsatz nicht mehr ideal sind. Die Lebensdauer lässt sich dadurch um bis zu zehn Jahre verlängern. Für die Elektromobilität ist das ein wichtiger Schritt, weil Rohstoffe und Energie dadurch länger im Kreislauf bleiben. Recycling wird immer wichtiger Das Recycling alter Batterien aus Elektrofahrzeugen gewinnt stark an Bedeutung. Beim Recycling lassen sich wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Nickel oder Kobalt zurückgewinnen. Die Rohstoffe können durch thermisches Einschmelzen oder durch mechanische Zerkleinerung zurückgewonnen werden. Heute werden bereits sehr hohe Recyclingquoten erreicht. Je nach Verfahren liegt die Recyclingquote bei bis zu 96 Prozent, vielfach wird auch von über 90 Prozent gesprochen. Für Elektroautos ist das entscheidend, weil Batterien dadurch nicht nur im Second Life weitergenutzt, sondern später auch als Rohstoffquelle genutzt werden können. Warum E-Auto-Batterien nachhaltiger sind, als viele denken Oft konzentriert sich die öffentliche Diskussion nur auf Herstellung und Kosten. Ein guter Ratgeber zum Thema Batterien sollte aber alle Phasen betrachten. Dazu gehören Nutzung, Lebensdauer, Second Life und Recycling. Genau dann zeigt sich, dass moderne Elektroautos bei guter Nutzung und sinnvoller Wiederverwertung deutlich nachhaltiger sein können, als häufig behauptet wird. Es gibt immer mehr Ideen, wie ausrangierte Batterien von Elektrofahrzeugen weiterverwendet werden können. Unternehmen und Forschung arbeiten daran, diese Batterien systematisch als Energiespeicher einzusetzen. Das verbessert den Wert jeder Batterie weit über den eigentlichen Fahrzeugeinsatz hinaus. Praktische Tipps für eine lange Batterielebensdauer Wer eine möglichst lange Batterielebensdauer anstrebt, sollte einige einfache Regeln im Alltag beachten. Lade bevorzugt im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent. Vermeide häufige Vollladungen auf 100 Prozent, wenn du sie nicht wirklich brauchst. Nutze Schnellladen nur bei Bedarf. Vermeide Tiefentladung. Parke das Auto möglichst nicht dauerhaft in großer Hitze oder starkem Frost. Diese Tipps sind keine komplizierte Wissenschaft, sondern alltagstaugliche Pflege. Genau dadurch lässt sich die Batterielebensdauer positiv beeinflussen. Für alle, die gerade über den Kauf eines E-Autos nachdenken, sind das sehr praktische Antworten auf die große Frage nach der Haltbarkeit. Fazit: E-Auto-Batterien halten länger als viele denken Die wichtigste Antwort lautet: Moderne E-Auto-Batterien sind langlebig, robust und im Alltag deutlich weniger problematisch, als viele anfangs vermuten. Die meisten Hersteller geben umfangreiche Garantie auf acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Moderne Batterien verlieren ihre Kapazität langsam, nicht plötzlich. Selbst nach vielen Jahren bleibt die Alltagstauglichkeit in vielen Fällen erhalten. Wie lange hält eine Elektroauto-Batterie am Ende wirklich? Das hängt von Temperatur, Ladezyklen, Batterietechnologie, Pflege und Nutzung ab. Wer sein Auto moderat lädt, extreme Ladezustände vermeidet und auf Garantiebedingungen achtet, kann die Lebensdauer deutlich positiv beeinflussen. Für viele Elektroautos bedeutet das: Die Batterie hält lange genug, um auch wirtschaftlich und praktisch eine sehr solide Entscheidung zu sein. Bonus-Tipp für E-Auto-Fahrer: THG-Bonus sichern Wenn du bereits ein vollelektrisches Auto fährst, kannst du zusätzlich jedes Jahr von der THG-Quote profitieren. Damit verbindest du Elektromobilität nicht nur mit geringeren lokalen Emissionen, sondern auch mit einem finanziellen Vorteil im Alltag. Gerade bei einem Fahrzeug, das über viele Jahre genutzt wird, ist das ein zusätzlicher Pluspunkt. Jetzt THG-Bonus sichern --- ## Das E-Auto entsorgen: diese Kosten kommen auf Dich zu URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/06/01/e-auto-entsorgung-alle-kosten-rund-um-die-entsorgung-von-auto-und-batterie/ Veröffentlicht: 2025-06-01 Aktualisiert: 2025-11-26 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Entsorgung von E-Auto und Batterie – Alles Wissenswerte im Überblick In den letzten Jahren hat sich rund um das Thema Elektromobilität einiges getan. Immer mehr Menschen steigen vom klassischen Verbrenner auf ein Elektroauto um, sei es aus Umweltgründen, wegen staatlicher Förderungen oder einfach wegen der modernen Technik. Doch was passiert, wenn ein E-Auto das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat – oder wenn man es einfach nicht mehr haben möchte? Die Frage der Entsorgung von E-Autos ist komplexer, als man denkt. Und oft stellt sich die Gegenfrage: Wäre Verkaufen nicht doch die bessere Option? In diesem Blogartikel schauen wir uns das Thema ganz genau an. Wir sprechen über Entsorgungskosten, über die Herausforderungen rund um E-Auto Akkus, den Wertverlust von Elektroautos, Recyclingmethoden und Second-Life-Optionen. Inhaltsverzeichnis Der Lebenszyklus eines E-Autos – und was danach kommt Entsorgung ist nicht gleich Entsorgung – und beim E-Auto noch weniger Was macht die Batterie so riskant? Die große Frage: Muss es wirklich gleich die Schrottpresse sein? Die Batterie ist schwach – und jetzt? Batterieentsorgung – gefährlich, teuer, aber wichtig Welche Gefahren bestehen bei der Entsorgung? Wie du ausgebauten oder defekten E-Auto-Batterien richtig lagerst Gibt es Mengenrabatte bei der Batterieentsorgung? Second Life statt Schreddern – Batterien leben länger, als du denkst Und was, wenn wirklich nichts mehr geht? Die emotionale Seite: Verkauf oder endgültiger Abschied? Verkauf lohnt sich fast immer – solange das Auto fährt Der Faktencheck zur Entscheidung Recycling Anlagen – Wo landet dein E-Auto wirklich? Welche Verfahren werden beim Recycling von Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt? Umweltauswirkungen der E-Auto-Entsorgung Zukunft der E-Auto-Entsorgung – Was erwartet uns? Fazit: Entscheide mit Kopf und Herz Der Lebenszyklus eines E-Autos – und was danach kommt Wenn wir von E-Mobilität sprechen, denken wir oft an saubere Energie, Nachhaltigkeit und emissionsfreies Fahren. Und das stimmt auch. Doch jedes Auto hat ein Ablaufdatum. Irgendwann lässt die Leistung nach, die Batteriekapazität sinkt, der Bordcomputer wird träger, das Design wirkt altbacken – kurz gesagt: Das Auto ist reif für die nächste Phase. Bei einem Verbrenner war es früher einfach: Entweder wurde er an den nächsten Bastler verkauft oder beim Schrotthändler gegen ein paar Euro abgegeben. Bei E-Autos ist das anders. Hier spielen Lithium-Ionen-Batterien, Recyclinganlagen, gesetzliche Vorgaben und zum Teil hohe Kosten eine Rolle. KI-generiertes Bild Entsorgung ist nicht gleich Entsorgung – und beim E-Auto noch weniger Die Entsorgung von Elektroautos ist ein komplexer Prozess. Es reicht nicht, das Fahrzeug einfach auf den Hof eines Verwerters zu stellen und die Schlüssel abzugeben. Die zentrale Herausforderung ist – wie so oft – die Batterie. Denn Lithium-Ionen-Akkus sind nicht nur schwer, sondern auch empfindlich, teuer und gefährlich. Bevor ein E-Auto überhaupt verschrottet werden darf, muss der Akku fachgerecht ausgebaut, transportiert und separat verwertet werden. Seit dem 1. Januar 2020 gelten neue Vorschriften für den Transport von Lithiumbatterien auf der Straße, die eine klare Reglementierung für den sicheren Transport und die notwendigen Prüfberichte erfordern. Dafür braucht es Spezialisten – und die lassen sich ihre Arbeit gut bezahlen. Was macht die Batterie so riskant? Zum einen können Lithium-Ionen-Akkus von E-Autos Feuer fangen oder sogar explodieren. Besonders gefährdet sind dabei beschädigte Akkus, beispielsweise nach einem Unfall. Kommt es zu mechanischen Schäden, etwa durch einen Aufprall, kann ein Kurzschluss in der Batterie entstehen. Die dadurch entstehende Hitze setzt einen chemischen Prozess in Gang, den man „thermisches Durchgehen“ nennt. Das perfide daran: Die in der Batterie verbauten Materialien setzen selbst Sauerstoff frei. Solche Brände lassen sich kaum löschen, sondern bestenfalls noch eindämmen – ein Albtraum für jede Feuerwehr. So wird klar: Die Entsorgung von E-Auto-Batterien ist nicht nur eine Frage des Aufwands, sondern auch der Sicherheit. Die Entsorgungskosten für ein komplettes E-Auto liegen 2025 im Schnitt bei 500 bis 1.200 Euro. Viel Geld für etwas, das du eigentlich nur loswerden willst. Die große Frage: Muss es wirklich gleich die Schrottpresse sein? Viele E-Auto-Fahrer stehen vor genau dieser Entscheidung: Mein Auto fährt nicht mehr wie früher, der Akku ist schwach – was tun? Manche E-Autos geben nach einer bestimmten Zeit den Geist auf. Entsorgen klingt endgültig. Aber ist das wirklich notwendig? Nicht immer. Denn bevor man das Fahrzeug endgültig aus dem Verkehr zieht, lohnt sich ein Blick auf den Akku. In vielen Fällen ist nämlich gar nicht das ganze Auto das Problem – sondern nur die Batterie. Die Batterie ist schwach – und jetzt? Die Batterien von E-Autos sind wahre Kraftpakete – aber auch Verschleißteile. Je nach Modell, Fahrverhalten und Ladegewohnheiten halten sie zwischen 8 und 15 Jahren. Wenn die Reichweite nachlässt, heißt das nicht automatisch, dass das ganze Auto Schrott ist. Der Austausch der Batterie ist eine Option – aber keine günstige. Neue Akkus kosten schnell zwischen 4.000 und 10.000 Euro, je nach Modell und Kapazität. Doch inzwischen bieten viele Hersteller auch überholte oder gebrauchte Akkus an – mit Garantie, zu deutlich geringeren Preisen. Wenn du den Akku allerdings nicht mehr nutzen willst oder kannst, stellt sich die nächste Frage: Wohin damit? Batterieentsorgung – gefährlich, teuer, aber wichtig KI-generiertes Bild Ein Lithium-Ionen-Akku darf nicht einfach in den Hausmüll oder zum Wertstoffhof gebracht werden. Die Entsorgung von E-Auto Batterien unterliegt strengen Regeln, festgelegt im Batteriegesetz (BattG) und der EU-Batterieverordnung. Sicherheitsvorkehrungen beim Transport und der Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien sind notwendig, um das Risiko von Bränden oder Explosionen zu minimieren. Diese Vorkehrungen sind gesetzlich geregelt und erfordern spezielle Verpackungsmaterialien sowie Transportmethoden. Welche Gefahren bestehen bei der Entsorgung? Die Hochvolt-Systeme von Elektrofahrzeugen bringen eine ernstzunehmende Stromschlag-Gefahr für Kfz-Mechaniker mit sich. Deshalb sind spezielle Schulungen und geeignete Schutzausrüstung Pflicht. Noch kritischer wird es, wenn Lithium-Ionen-Akkus beschädigt sind – etwa nach einem Unfall. Mechanische Schäden können einen Kurzschluss auslösen, der zur Überhitzung und in manchen Fällen zum sogenannten „thermischen Durchgehen“ führt: Ein chemischer Prozess, bei dem sich die Batterie selbst entzündet und schwer zu löschen ist, weil sie eigenen Sauerstoff freisetzt. Besondere Vorsicht gilt auch beim Umgang und bei der Lagerung. Defekte E-Autos sollten, wenn möglich, nicht in der Werkstatt, sondern im Freien abgestellt werden. Beschädigte Akkus dürfen nicht mehr geladen werden und sollten unter keinen Umständen offen gelagert werden. Für besonders gefährliche Batterien sind feuerfeste Sicherheitsbehälter vorgeschrieben, die auch für den Transport zugelassen sind. Diese Schutzmaßnahmen gelten für alle Lithium-Ionen-Batterien – unabhängig von ihrer Größe – und sind ein entscheidender Beitrag zur Sicherheit bei der Entsorgung. Wie du ausgebauten oder defekten E-Auto-Batterien richtig lagerst Auch eine bereits aus dem Auto entnommene E-Batterie bleibt ein echtes Sicherheitsrisiko – vor allem, wenn sie beschädigt ist. Lithium-Ionen-Akkus können bis zuletzt gefährlich sein und dürfen keinesfalls einfach irgendwo in der Garage oder in der Werkstatt herumliegen. Die Lagerung erfordert spezielle Vorsicht: Akkus sollten grundsätzlich in feuerfesten, zugelassenen Sicherheitsbehältern aufbewahrt werden. Für Batterien dieser Größenordnung – oft mehrere hundert Kilo schwer – gibt es spezielle Transport- und Lagerboxen, die nicht nur stabil, sondern auch für den Straßenverkehr zugelassen sind (UN-zertifiziert). Unternehmen wie Umicore, Redux oder Duesenfeld nutzen solche Systeme zum sicheren Sammeln, Lagern und Transportieren von Lithium-Batterien. Kurz gesagt: Offene Lagerung? Ein absolutes No-Go. Besser ist ein geprüfter Spezialbehälter, der das Risiko von Bränden oder anderen Zwischenfällen zuverlässig minimiert. Zugelassene Rücknahmestellen sind unter anderem: Vertragswerkstätten deines Autoherstellers Spezielle Recyclingbetriebe wie Redux, Umicore oder Duesenfeld Sammelstellen mit Genehmigung für den Umgang mit Gefahrgut Die Kosten für die Batterieentsorgung liegen zwischen 200 und 800 Euro – abhängig von Größe, Zustand und Rücknahmestelle. Manchmal übernimmt der Autohersteller die Kosten, etwa im Rahmen eines Austauschs. Aber eben nicht immer. Gibt es Mengenrabatte bei der Batterieentsorgung? Vielleicht fragst du dich auch: „Wird es günstiger, wenn ich mehrere Batterien auf einmal entsorgen lasse?“ Tatsächlich gibt es für Werkstätten und Betriebe, die größere Mengen an E-Auto-Akkus abgeben, oft spezielle Konditionen. Die Preise für die Entsorgung richten sich nicht nur nach Größe und Zustand der einzelnen Batterien, sondern eben auch nach der Gesamtmenge. Wer regelmäßig viele Akkus entsorgt – wie z. B. Autohäuser oder spezialisierte Werkstätten – kann mit Sammelaufträgen meist bessere Preise aushandeln. Recyclingunternehmen wie Redux, Umicore oder Duesenfeld bieten hierbei häufig sogenannte Mengenrabatte an. Für Privatpersonen spielt das dagegen selten eine Rolle – aber für Profis lohnt sich der Vergleich durchaus. Second Life statt Schreddern – Batterien leben länger, als du denkst Ein spannender Ansatz, der sich in der Branche etabliert hat, nennt sich Second Life. Hierbei wird eine gebrauchte Batterie nicht sofort recycelt, sondern in einer neuen Anwendung weiterverwendet – z. B. als Stromspeicher für Solarenergie. Ausgediente E-Auto-Akkus können ein zweites Leben als stationäre Energiespeicher erhalten, was sowohl ökologisch sinnvoll ist als auch zur CO2-Bilanz des Elektroautos beiträgt. Auch Ladeinfrastrukturprojekte setzen immer öfter auf diese Methode. So wird aus der ausrangierten Auto-Batterie ein energetisch wertvoller Speicher – und die Umwelt dankt es dir. Gleichzeitig wird die Lebensdauer der Batterie verdoppelt, was sich langfristig auch wirtschaftlich lohnt. Und was, wenn wirklich nichts mehr geht? Natürlich gibt es Fälle, in denen weder der Akku austauschbar noch das Fahrzeug weiterverkaufbar ist – etwa nach einem Unfall oder bei schweren technischen Defekten. Dann bleibt nur der Weg zur Recyclinganlage. Hier wird das Fahrzeug zerlegt, die Batterie in einem gesicherten Verfahren recycelt, die Rohstoffe wie Kobalt, Nickel, Kupfer und Lithium zurückgewonnen. Moderne Anlagen erreichen heute eine Recyclingquote von über 90 Prozent – ein großer Fortschritt im Sinne der Nachhaltigkeit. Aber: Der Transport dorthin ist teuer, denn Lithium-Akkus sind Gefahrgut und müssen entsprechend verpackt und befördert werden – ein weiterer Grund, warum die Entsorgungskosten steigen. Die emotionale Seite: Verkauf oder endgültiger Abschied? KI-generiertes Bild Spätestens an diesem Punkt kommt der emotionale Aspekt ins Spiel. Viele E-Auto-Besitzer hängen an ihrem Fahrzeug – und sei es nur wegen der Erinnerung an die erste lautlose Fahrt oder die Entscheidung für einen grüneren Weg. Manche Besitzer haben jedoch von ihren Freunden gehört, dass deren E-Auto nach einigen Jahren ausgefallen ist. Verkaufen wirkt oft wie die bessere Wahl: Du bekommst noch Geld, jemand anderes nutzt das Fahrzeug weiter, und du musst dich nicht mit Recycling und Transport auseinandersetzen. Selbst Fahrzeuge mit schwachem Akku finden manchmal noch Abnehmer – etwa als Exportware oder für Bastler, die sich mit E-Auto-Technik auskennen. Verkauf lohnt sich fast immer – solange das Auto fährt Auch 2025 ist der Gebrauchtmarkt für E-Autos lebendig. Die Nachfrage steigt, vor allem bei günstigeren Modellen. Selbst Fahrzeuge mit kleinen Mängeln oder reduzierter Reichweite können zwischen 5.000 und 15.000 Euro einbringen – ein starker Kontrast zur teuren Entsorgung. Dabei gibt es wesentliche Fragen zur Nachhaltigkeit und den Vorschriften, die E-Auto-Besitzer klären sollten, um fundierte Entscheidungen über die richtige Entsorgung und das Recycling ihrer Fahrzeuge zu treffen. Online-Plattformen wie mobile.de oder wirkaufendeinauto.de bieten erste Anhaltspunkte zur Bewertung. Auch regionale Händler oder spezialisierte Anbieter für Elektromobilität kaufen Fahrzeuge an – oft unkompliziert und mit Abholung. Der Faktencheck zur Entscheidung KI-generiertes Bild Entsorgungskosten: 500–1.200 € Batterieentsorgung: 200–800 € Neuwertverlust nach 5 Jahren: 50–60 % Wiederverkaufswert gebrauchter E-Autos (je nach Zustand): 5.000–20.000 € Fazit? Der Verkauf lohnt sich fast immer mehr als die Entsorgung – außer bei Totalschäden oder irreparablen Defekten. Es ist wichtig, Faktenchecks durchzuführen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Informationen berücksichtigt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Recycling Anlagen – Wo landet dein E-Auto wirklich? Recycling-Anlagen für E-Autos sind speziell darauf ausgelegt, die komplexen Anforderungen der Entsorgung von Elektrofahrzeugen und ihren Batterien zu erfüllen. Diese Anlagen müssen strenge Sicherheits- und Umweltstandards einhalten, um eine ordnungsgemäße Entsorgung zu gewährleisten. Der Recycling-Prozess beginnt mit der Demontage des Fahrzeugs. Dabei werden die Batterie und andere wertvolle Komponenten entnommen. Die Batterie wird in einem gesicherten Verfahren recycelt, um wertvolle Materialien wie Lithium, Kobalt und Nickel zurückzugewinnen. Auch Metalle und Kunststoffe aus dem Fahrzeug werden wiederverwertet. Welche Verfahren werden beim Recycling von Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt? Für das Recycling der leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus deines E-Autos sind spezialisierte Techniken gefragt – schließlich geht es darum, wertvolle Rohstoffe effizient und sicher zurückzugewinnen. Im Wesentlichen kommen zwei Hauptverfahren zum Einsatz: Pyrometallurgie (Einschmelzen): Hierbei werden die Akkus unter kontrollierten Bedingungen stark erhitzt. Die verschiedenen Metalle – etwa Kobalt, Nickel und Kupfer – schmelzen bei unterschiedlichen Temperaturen und können so voneinander getrennt werden. Dieses Verfahren eignet sich vor allem, um Metallbestandteile effizient zurückzugewinnen. Mechanisch-chemische Verfahren (Schreddern & Trennen): Dabei werden die Batterien zuerst zerkleinert. Unterschiedliche Materialien wie Metalle, Kunststoffe und Elektrolyte werden mithilfe mechanischer und chemischer Prozesse separiert. Das Besondere: Auch Bestandteile wie Lithium oder Elektrolyte können so recycelt und dem Kreislauf wieder zugeführt werden. Da beim Recycling potenziell schädliche Stoffe freigesetzt werden können, dürfen diese Verfahren ausschließlich von speziell qualifizierten Betrieben durchgeführt werden. Nur diese Experten verfügen über die notwendigen Schutzmaßnahmen und Technologien, um den Prozess sicher und umweltgerecht zu gestalten. Es ist entscheidend, dass du dein E-Auto an autorisierte Recycling-Anlagen übergibst. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Entsorgung umweltgerecht erfolgt und keine schädlichen Stoffe in die Umwelt gelangen. Diese Anlagen tragen dazu bei, die Umweltbelastung zu reduzieren und wertvolle Rohstoffe wieder in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Wenn das Thema Batterie-Recycling beim Elektroauto für dich spannend ist, kannst du hier in unserem Artikel mehr darüber erfahren. Umweltauswirkungen der E-Auto-Entsorgung Die Umweltauswirkungen der E-Auto-Entsorgung können erheblich sein, wenn sie nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird. E-Auto-Batterien enthalten wertvolle, aber auch umweltschädliche Materialien wie Lithium, Kobalt und Nickel. Wenn diese Materialien nicht richtig recycelt werden, können sie in die Umwelt gelangen und erhebliche Schäden verursachen. Deshalb ist es wichtig, dass die Entsorgung von E-Autos und ihren Batterien durch autorisierte Anlagen erfolgt, die strenge Umwelt- und Sicherheitsstandards einhalten. Diese Anlagen sind darauf spezialisiert, die Batterien sicher zu demontieren und die wertvollen Rohstoffe zurückzugewinnen. Durch das Recycling können diese Materialien wiederverwendet werden, was die Umweltbelastung erheblich reduziert. Für dich als E-Auto-Besitzer bedeutet das: Achte darauf, dass dein Fahrzeug und die Batterie an eine autorisierte Recycling-Anlage übergeben werden. So trägst du dazu bei, die Umwelt zu schützen und wertvolle Rohstoffe zu erhalten. Zukunft der E-Auto-Entsorgung – Was erwartet uns? Die Zukunft der E-Auto-Entsorgung wird von neuen Technologien und Verfahren geprägt sein, die die Effizienz und Umweltfreundlichkeit der Entsorgung weiter verbessern. Eine vielversprechende Entwicklung sind neue Batterietechnologien wie Solid-State-Batterien oder Natrium-Ionen-Batterien, die einfacher und umweltfreundlicher zu entsorgen sein könnten. Darüber hinaus werden ständig neue Recycling-Verfahren und -Anlagen entwickelt, die in der Lage sind, eine höhere Menge an wertvollen Materialien zurückzugewinnen und die Umweltbelastung weiter zu reduzieren. Diese Innovationen sind entscheidend, um die Nachhaltigkeit der Elektromobilität zu gewährleisten. Es ist wichtig, dass sowohl die Branche als auch die Politik weiterhin in die Forschung und Entwicklung von nachhaltigen Entsorgungslösungen investieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Umweltauswirkungen der E-Auto-Entsorgung minimiert und die wertvollen Rohstoffe effizient genutzt werden. Für dich als E-Auto-Besitzer bedeutet das: Halte dich über die neuesten Entwicklungen in der E-Auto-Entsorgung auf dem Laufenden und unterstütze nachhaltige Lösungen, um die Umwelt zu schützen und die Ressourcen zu schonen. Fazit: Entscheide mit Kopf und Herz Ein E-Auto zu entsorgen ist nicht einfach – weder emotional noch organisatorisch. Die wachsende Bedeutung des Recyclings von E-Auto-Batterien wird immer wichtiger, da die Anzahl der Elektrofahrzeuge steigt und sich die gesetzlichen Vorgaben zur Entsorgung ändern. Aber es ist machbar. Noch besser ist es allerdings, den richtigen Moment für den Verkauf zu erwischen und so Kosten, Aufwand und Umweltbelastung zu vermeiden. Wenn du dein E-Auto noch fahren kannst – verkaufe es. Wenn es noch reparierbar ist – investiere in eine neue Batterie oder ein Second-Life-Konzept. Erst wenn wirklich nichts mehr geht, ist der Weg zur Recyclinganlage der richtige. --- ## Softwareupdates für E-Autos – Vorteile, Ablauf und Zukunft im Überblick URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/06/01/softwareupdates-fuer-e-autos-vorteile-ablauf-und-zukunft-im-ueberblick/ Veröffentlicht: 2025-06-01 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wie funktionieren Softwareupdates für Elektroautos? Erfahre, wie du neue Funktionen, mehr Reichweite und Sicherheit ganz ohne Werkstattbesuch bekommst – einfach erklärt im Ratgeber. Moderne Elektroautos sind längst fahrende Computer. Die rasante Entwicklung in der Automobilbranche zeigt, wie wichtig regelmäßige Softwareupdates für den gesamten Markt geworden sind, da sie Innovationen vorantreiben und neue Standards setzen. Ihre Funktionen, Reichweite und Sicherheit hängen nicht mehr nur von der Hardware ab, sondern in zunehmendem Maße auch von der Software. Regelmäßige Softwareupdates für E-Autos sorgen dafür, dass Fahrer:innen stets von neuen Funktionen, mehr Effizienz und höherer Sicherheit profitieren – ganz ohne Werkstattbesuch. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, wie Softwareupdates für E-Autos funktionieren, welche Arten von Updates es gibt, welche Vorteile sie bringen und worauf Sie als Fahrzeughalter achten sollten. Auch der rechtliche Rahmen, Sicherheitsaspekte und Zukunftstrends kommen nicht zu kurz. Inhaltsverzeichnis Warum sind Softwareupdates bei E-Autos so wichtig? Welche Arten von Softwareupdates gibt es? Wie funktioniert ein Over-the-Air-Update? Welche Vorteile bringen regelmäßige Softwareupdates? Welche Hersteller bieten OTA-Updates an? Was ist bei Softwareupdates zu beachten? Gibt es rechtliche Regelungen für Fahrzeug-Softwareupdates? Kann ein Softwareupdate die Reichweite verbessern? Was passiert, wenn ein Update fehlschlägt? Was kostet ein Softwareupdate für mein E-Auto? Softwareupdates und Wartung: Was ändert sich bei Reparatur und Service? Zukunftsausblick: Wie entwickeln sich Softwareupdates weiter? Fazit: Softwareupdates machen Ihr E-Auto besser – automatisch Bonus-Tipp: THG-Bonus nicht vergessen! Warum sind Softwareupdates bei E-Autos so wichtig? Früher bedeutete ein Autoupdate meist einen Werkstatttermin – heute reicht oft eine stabile Internetverbindung. Denn: Immer mehr Automobilhersteller statten ihre Elektroautos mit Over-the-Air-Updates (OTA) aus, die bequem über WLAN oder Mobilfunk aufgespielt werden können. Moderne E-Autos werden dadurch zunehmend als software defined vehicle betrachtet, bei denen Software und digitale Systeme eine zentrale Rolle für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung spielen. Ein Softwareupdate kann dabei vieles verbessern: Mehr Reichweite durch effizienteres Batteriemanagement Bessere Fahrassistenzsysteme und Updates für autonomes Fahren Neuerungen in der Infotainment- und Navigationssoftware, wobei regelmäßig neue Features und Funktionen durch Softwareupdates bereitgestellt werden Sicherheits- und Stabilitätsupdates Damit ist ein Softwareupdate für E-Autos nicht nur ein Komfortmerkmal, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Fahrzeugpflege. Welche Arten von Softwareupdates gibt es? Man unterscheidet zwischen verschiedenen Update-Typen: Funktionsupdates: Neue Features, z. B. verbesserte Sprachsteuerung, Routenplanung mit Ladepausen oder neue Fahrmodi. Sicherheitsupdates: Beheben Schwachstellen in der Fahrzeug-IT und sorgen für Datenschutz sowie Fahrzeugsicherheit. Performance-Updates: Verbessern Effizienz, Ladeverhalten oder das Thermomanagement der Batterie. Bugfixes: Kleine Fehlerbehebungen, etwa bei der Benutzeroberfläche oder App-Anbindung. Regelmäßige Aktualisierungen und neue Versionen der Fahrzeugsoftware sorgen dafür, dass das System kontinuierlich verbessert wird und Nutzerfeedback zeitnah integriert werden kann. Manche Hersteller bieten auch kostenpflichtige Software-Upgrades, die nachgerüstete Funktionen wie Sitzheizung oder erweiterte Autopilot-Funktionen freischalten – ähnlich wie In-App-Käufe beim Smartphone. Wie funktioniert ein Over-the-Air-Update? Over-the-Air-Updates (OTA) werden direkt über das Internet aufs Fahrzeug gespielt – meist nachts oder während das Auto geparkt ist. Dafür braucht es: Ein eingebautes Mobilfunk- oder WLAN-Modul Eine stabile Verbindung Genug Akku bzw. Ladezustand In der Regel erfolgt die Installation automatisch oder nach Bestätigung durch die Fahrerin oder den Fahrer. Die Updates stehen häufig zu bestimmten Zeiten zur Verfügung und Nutzer:innen können diese im Fahrzeug aktivieren. Ein Neustart der Fahrzeugsoftware ist danach meist nötig – ähnlich wie bei einem Smartphone. Welche Vorteile bringen regelmäßige Softwareupdates? Die Vorteile sind vielfältig: Zukunftssicherheit: Das Fahrzeug bleibt auf dem aktuellen Stand der Technik. Mehr Funktionen ohne Werkstattbesuch Fehlerbehebungen ohne Termin beim Servicepartner Verbesserung von Reichweite und Ladeverhalten Sicherheitslücken werden schnell geschlossen Regelmäßige Softwareupdates haben zudem positive Auswirkungen auf die Fahrzeugleistung und die Umwelt, da sie Effizienz und Nachhaltigkeit verbessern. Einige E-Autos werden durch Softwareupdates sogar nachträglich schneller, sparsamer oder intelligenter im Lademanagement – etwa durch präzisere Vorkonditionierung der Batterie. Welche Hersteller bieten OTA-Updates an? Immer mehr Marken setzen auf drahtlose Updates. Besonders aktiv sind: Tesla – der Vorreiter mit monatlichen, teils spektakulären Funktionsupdates Volkswagen – bietet regelmäßige Updates für ID.3, ID.4 und ID. Buzz Hyundai/Kia – ermöglicht OTA-Updates via Bluelink bzw. Kia Connect Mercedes-Benz – umfangreiche Upgrades für MBUX und Fahrassistenzsysteme BMW – bietet “Remote Software Upgrades” mit neuen Features Diese Hersteller treten dabei als Anbieter von Fahrzeugsoftware, Betriebssystemen und digitalen Dienstleistungen auf und prägen das Ökosystem rund um das vernetzte Fahrzeug maßgeblich. Die Update-Frequenz variiert – bei Tesla teils monatlich, bei anderen Herstellern ein- bis zweimal jährlich. Wichtig ist: Auch ältere Fahrzeuge können durch Software aufgewertet werden, solange die Hardware kompatibel ist. Was ist bei Softwareupdates zu beachten? Einige Punkte sollten Sie als Nutzer:in im Blick behalten: Updatezeiten planen: Während eines Updates sind manche Funktionen kurzzeitig nicht verfügbar. Fahrzeugsoftware aktuell halten: Veraltete Versionen können zu Inkompatibilitäten führen. Datenschutz prüfen: Einige Funktionen benötigen eine aktive Datenverbindung – hier lohnt der Blick in die Datenschutzerklärung. Viele Hersteller sammeln und verarbeiten dabei umfangreiche Daten der Nutzer, etwa zum Fahrverhalten oder zur Nutzung einzelner Fahrzeugfunktionen. Besonders sicherheitsrelevante Updates sollten Sie immer zeitnah installieren. Im Zweifel informiert Sie der Hersteller über die Dringlichkeit. Bei Problemen oder Unsicherheiten sollten Nutzer:innen nicht zögern, Fragen an den Hersteller oder Servicepartner zu stellen. Gibt es rechtliche Regelungen für Fahrzeug-Softwareupdates? Ja. Seit 2021 schreibt die EU für neue Fahrzeugtypen ein digitales Software-Update-Management-System (SUMS) vor. Hersteller müssen Updates dokumentieren, Sicherheitsupdates bereitstellen und die Nachvollziehbarkeit sicherstellen. Ziel ist es, Cyberrisiken im Fahrzeugbereich frühzeitig zu erkennen und abzustellen. In Europa finden aktuell umfangreiche Debatten über die Bedeutung der europäischen Gesetzgebung, insbesondere zu Softwareupdates, Verbraucherrechten und dem sogenannten „Right to Repair“ statt. Für E-Auto-Fahrer:innen bedeutet das: Sie haben künftig mehr Transparenz und Sicherheit rund um das Thema Softwarepflege. Kann ein Softwareupdate die Reichweite verbessern? Tatsächlich: Ja. Mehrere Hersteller haben in der Vergangenheit die Reichweite ihrer E-Autos per Software erhöht. Gründe dafür sind: Optimierung der Batterie-Steuerung Verbesserte Rekuperation Anpassungen im Thermomanagement Darüber hinaus können Softwareupdates auch die Ladezeiten positiv beeinflussen, indem sie beispielsweise die Ladeleistung optimieren und so das Nutzererlebnis verbessern. Ein gutes Beispiel: Tesla hat die Reichweite einiger Model 3 Varianten durch Softwareanpassungen um bis zu 10 % gesteigert – ganz ohne Hardware-Eingriffe. Was passiert, wenn ein Update fehlschlägt? In seltenen Fällen kann ein Update unterbrochen werden – z. B. durch Stromausfall oder Funkverbindungsprobleme. Im Fall eines fehlerhaften Updates kann es zu unerwünschten Folgen kommen, wie dem Verlust von Funktionen oder einer eingeschränkten Nutzbarkeit des Fahrzeugs. In der Regel erkennt das Fahrzeug dies und wiederholt den Vorgang. Tipp: Parken Sie während des Updates an einem Ort mit guter Netzverbindung und lassen Sie das Fahrzeug möglichst ungestört. Falls doch Probleme auftreten, hilft der Kundendienst weiter. Bei OTA-fähigen Fahrzeugen können viele Fehler auch aus der Ferne behoben werden. Dennoch können bei schwerwiegenden Problemen langfristige Folgen für die Fahrzeugnutzung und -sicherheit entstehen. Was kostet ein Softwareupdate für mein E-Auto? Standard-Updates sind in der Regel kostenlos – zumindest während der Gewährleistungs- oder Garantiezeit. Nach dem Kauf eines Fahrzeugs können jedoch zusätzliche Kosten durch kostenpflichtige Upgrades oder Abonnements entstehen, die langfristige finanzielle Verpflichtungen mit sich bringen. Kostenpflichtig sind hingegen sogenannte funktionale Upgrades, z. B.: Aktivierung des adaptiven Tempomaten Erweiterte Navigationsfunktionen Schnellladeoptimierungen Ob und welche Kosten anfallen, hängt vom Hersteller und der konkreten Funktion ab. Transparente Preisinformationen sollten in der Fahrzeug-App oder im Benutzerkonto einsehbar sein. Softwareupdates und Wartung: Was ändert sich bei Reparatur und Service? Die rasante Entwicklung von Softwareupdates und Over-the-Air-Updates (OTA) verändert die Wartung und Reparatur von E-Autos grundlegend. Immer mehr Autohersteller – allen voran Tesla – setzen auf die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge per Funkverbindung mit neuen Funktionen, Verbesserungen und Sicherheitsupdates zu versorgen. Für Besitzer:innen von E-Autos bedeutet das: Viele Probleme lassen sich heute ohne klassischen Werkstattbesuch beheben, Updates werden bequem und oft unbemerkt im Hintergrund installiert. Das bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Hersteller können Fehler oder Sicherheitslücken in der Software ihrer Fahrzeuge schnell und gezielt beheben, ohne dass Rückrufaktionen oder lange Standzeiten in der Werkstatt nötig sind. Auch neue Features oder Optimierungen – etwa beim Batteriemanagement oder Infotainmentsystem – gelangen so direkt ins Auto. Für die Kunden bedeutet das mehr Komfort, weniger Ausfallzeiten und oft auch geringere Kosten. Trotzdem bleibt die Wartung von E-Autos anspruchsvoll. Die Hochvolttechnik und die komplexe Softwarearchitektur erfordern speziell geschulte Werkstattpartner und moderne Diagnosewerkzeuge. Regelmäßige Prüfungen und Wartungsarbeiten sind weiterhin Pflicht, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Fahrzeugs zu gewährleisten. Die Vision vom komplett wartungsfreien E-Auto ist also noch Zukunftsmusik – auch wenn Over-the-Air-Updates viele Prozesse vereinfachen. Ein wichtiger Punkt ist die Transparenz: Hersteller sollten klar kommunizieren, welche Softwareupdates kostenlos sind, welche Funktionen als kostenpflichtige Upgrades angeboten werden und wie lange Updates für ein bestimmtes Modell verfügbar bleiben. So behalten Kunden den Überblick über die Kosten und wissen, welche Verbesserungen sie erwarten können. Die zunehmende Abhängigkeit von Software und der ständigen Verbindung zu den Servern des Herstellers birgt jedoch auch Risiken. Das Beispiel der Fisker-Insolvenz zeigt, wie problematisch es werden kann, wenn ein Unternehmen den Betrieb einstellt: Werden die Server abgeschaltet, können wichtige Funktionen des Fahrzeugs eingeschränkt oder sogar unbrauchbar werden. Für Nutzer:innen von E-Autos ist es daher ratsam, sich über die Update-Strategie und die langfristige Unterstützung ihres Herstellers zu informieren. Die Zukunft der Wartung und Reparatur in der Elektromobilität wird von der Weiterentwicklung der Softwaretechnologien geprägt sein. Hersteller und Werkstätten müssen ihre Strategien anpassen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Für die Kunden eröffnet sich dadurch die Chance, ihr E-Auto durch regelmäßige Softwareupdates nicht nur sicherer und effizienter, sondern auch nachhaltiger zu betreiben – vorausgesetzt, die Verbindung zwischen Fahrzeug, Hersteller und Servicepartner bleibt stabil und transparent. Zukunftsausblick: Wie entwickeln sich Softwareupdates weiter? Mit der zunehmenden Digitalisierung wird das Softwareupdate zum neuen Ölwechsel – regelmäßig, wichtig und mit klar messbarem Nutzen. In Zukunft werden wir noch mehr erleben: Personalisierte Updates auf Basis des Nutzerverhaltens OTA-Firmware-Updates für Ladegeräte, Wallboxen oder PV-Speicher Sicherheitszertifizierungen für Fahrzeugsoftware Neue Technologien und cloudbasierte Services spielen eine entscheidende Rolle für die Weiterentwicklung von Softwareupdates. Moderne technologien ermöglichen nicht nur effizientere und sicherere Updates, sondern auch die Integration fortschrittlicher Services, die den Funktionsumfang und die Sicherheit der Fahrzeuge kontinuierlich verbessern. Die zunehmende Vernetzung und die Nutzung cloudbasierter Services sind dabei zentrale Treiber für Innovationen im Bereich der Fahrzeugsoftware. Softwareupdates leisten einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung und nachhaltigen Entwicklung in der Welt der Elektromobilität. Sie fördern technologische Innovationen, erhöhen die Sicherheit und unterstützen die globale Transformation hin zu einer vernetzten und nachhaltigen Mobili tät. Für Fahrer:innen bedeutet das: Wer ein E-Auto fährt, profitiert immer wieder aufs Neue – ohne Werkstatt, Wartezeit oder Aufpreis. Die Verbindung zur Solaranlage im eigenen Zuhause wird dabei eine immer wichtigere Rolle spielen, etwa für das bidirektionale Laden oder das smarte Energiemanagement. Fazit: Softwareupdates machen Ihr E-Auto besser – automatisch Ein Softwareupdate für E-Autos ist heute mehr als nur ein technischer Service – es ist ein kontinuierlicher Begleiter über die gesamte Fahrzeuglebensdauer. Neue Funktionen, mehr Sicherheit, effizienteres Laden und sogar mehr Reichweite – all das kann ein Update leisten. Besonders für Besitzer von E-Autos bedeutet dies, dass sie langfristig von verbesserten Funktionen und einem gesteigerten Fahrzeugwert profitieren. Dank Over-the-Air-Technologie erhalten Sie Verbesserungen automatisch, schnell und oft kostenlos. Wer zusätzlich auf Strom aus der eigenen Solaranlage setzt, optimiert nicht nur die Umweltbilanz, sondern auch das Zusammenspiel von Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Energieverbrauch. Bleiben Sie auf dem neuesten Stand – und machen Sie Ihr E-Auto mit jedem Update ein Stück zukunftsfähiger. Bonus-Tipp: THG-Bonus nicht vergessen! Wenn Sie ein rein elektrisches Fahrzeug fahren, können Sie sich zusätzlich eine jährliche Prämie sichern – mit dem THG-Bonus. Einfach Fahrzeugschein hochladen und profitieren – schnell, transparent und sicher über wirkaufendeinethg.de . --- ## E-Auto Abo - Mit diesen Tipps stets aktuell unterwegs! URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/05/24/e-auto-abo-mit-diesen-tipps-stets-aktuell-unterwegs/ Veröffentlicht: 2025-05-24 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Umweltfreundliche Mobilität ohne langfristige Verpflichtungen – so geht's! In einer Welt, in der Flexibilität und Nachhaltigkeit immer wichtiger werden, gewinnt das E-Auto Abo zunehmend an Bedeutung. Statt sich langfristig an ein Fahrzeug zu binden, ermöglicht das Abo-Modell den Zugang zu Elektroautos mit voller Kostenkontrolle und ohne die üblichen Verpflichtungen eines Autokaufs oder Leasings. Diese Form der Elektromobilität bietet eine moderne und nachhaltige Lösung, die alle Kostenfaktoren abdeckt und gleichzeitig maximale Freiheit und Planbarkeit ermöglicht. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Konzept des E-Auto Abos, und welche Vorteile bietet es gegenüber traditionellen Modellen? Inhaltsverzeichnis Was ist ein Abo für E-Autos? Vorteile des E-Auto Abos Preisgestaltung und Kosten Wartung und Service Laden und Reichweite Vertragslaufzeiten und Flexibilität Versicherung und Sicherheit Wechsel und Upgrades Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein THG-Prämie unkompliziert sichern mit wirkaufendeinethg.de Für Firmen Fazit: Ist ein E-Auto Abo das Richtige für dich? Was ist ein Abo für E-Autos? Ein E-Auto Abo ist ein Mobilitätsmodell, bei dem du ein Elektrofahrzeug für einen festgelegten Zeitraum gegen eine monatliche Gebühr nutzt. Im Gegensatz zum klassischen Leasing oder Kauf beinhaltet das Abo-Modell meist ein All-Inclusive-Paket, das neben dem Fahrzeug auch Kosten für Versicherung, Wartung, Wartungskosten, Reparaturen und oft sogar die Kfz-Steuer abdeckt. So behältst du stets die volle Kostenkontrolle und kannst flexibel auf Veränderungen reagieren. Nicht zu unterschätzen: Wenn Du technikaffin bist, kannst Du im Rahmes des E-Auto Abos immer aktuell unterwegs sein. Tipp: Schaue Dir die besten Elektroautos für 2025 an. KI-generiertes Bild Vorteile des E-Auto Abos Volle Kostenkontrolle: Ein fester Monatspreis deckt alle wesentlichen Kosten ab, einschließlich der Wartungskosten. Flexibilität: Kurze Vertragslaufzeiten ermöglichen einen einfachen Fahrzeugwechsel. Keine langfristige Bindung: Ideal für Personen, die sich nicht über Jahre an ein Fahrzeug binden möchten und keine langfristigen finanziellen Bindungen eingehen wollen. Aktuelle Modelle: Regelmäßiger Wechsel zu neuen oder neuwertigen Elektrofahrzeugen. Umweltfreundlich: Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen durch Nutzung von Elektrofahrzeugen. Vergleich - E-Auto Abo vs. Leasing vs. Kauf Kriterium E-Auto Abo Leasing Kauf Bindung Kurzfristig (1–12 Monate - flexible Abo-Laufzeit) Mittel- bis langfristig (24–48 Monate) Langfristig (unbegrenzt) Kostenkontrolle Hoch (All-Inclusive - abhängig von der Vertragslaufzeit) Mittel (Zusatzkosten möglich) Niedrig (hohe Anfangsinvestition) Flexibilität Hoch Mittel Niedrig Wartung & Reparaturen Inklusive Teilweise inklusive Selbst zu tragen Eigentum Nein Nein Ja Preisgestaltung und Kosten Die monatlichen Kosten für ein E-Auto Abo variieren je nach Fahrzeugmodell, Laufzeit und inkludierten Leistungen. Die Abo-Rate umfasst alle relevanten Nebenkosten wie Versicherung, Wartung und Steuern. Einige Anbieter, wie FINN, bieten Elektrofahrzeuge ab 369 € pro Monat an. Premium-Modelle oder Fahrzeuge mit umfangreicher Ausstattung können entsprechend teurer sein. Der Fixpreis deckt alle Kostenfaktoren wie Kfz-Steuer und Reparaturen ab, was den Kunden eine klare Kostenkontrolle ermöglicht. Wartung und Service Ein großer Vorteil des E-Auto Abos ist das inkludierte Wartungs-, Reparatur- und Servicepaket. Die Anbieter kümmern sich um regelmäßige Inspektionen, notwendige Reparaturen und oft auch um den Reifenwechsel. Das spart Zeit und unerwartete Kosten. Laden und Reichweite Beim E-Auto Abo ist das Laden des Fahrzeugs an der Ladestation in der Regel nicht im Preis inbegriffen. Dennoch bieten viele Anbieter Kooperationen mit Ladekartenanbietern an, um das Ladenetzwerk zu erweitern. Die Reichweite variiert je nach Modell; moderne Elektroautos bieten jedoch oft Reichweiten von über 400 km gemäß den WLTP-Standards, was für die meisten Alltagsfahrten ausreichend ist. Vertragslaufzeiten und Flexibilität Die Vertragslaufzeiten bei E-Auto Abos sind in der Regel flexibel und beginnen oft schon ab einem Monat. Dies ermöglicht es dir, das Fahrzeug an deine aktuellen Bedürfnisse anzupassen, sei es für einen kurzen Zeitraum oder über mehrere Monate hinweg. Versicherung und Sicherheit Die Kfz-Versicherung ist bei den meisten E-Auto Abos bereits im Preis enthalten, sodass der Kunde sich keine Gedanken über zusätzliche Ausgaben für Versicherungen machen muss. Dennoch ist es wichtig, die genauen Konditionen zu prüfen, insbesondere hinsichtlich der Selbstbeteiligung im Schadensfall und der abgedeckten Leistungen. Wechsel und Upgrades Ein weiterer Vorteil des E-Auto Abos ist die Möglichkeit, das Fahrzeug regelmäßig zu wechseln oder Upgrades vorzunehmen. So kannst du stets die neuesten Neuwagen fahren und von technischen Innovationen profitieren, ohne dich langfristig zu binden. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein Durch die Nutzung eines Elektrofahrzeugs im Abo-Modell leistest du einen Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und unterstützt die E-Mobilität. Zudem fördern viele Anbieter nachhaltige Praktiken, etwa durch den Einsatz von Ökostrom oder die Integration von Recyclingprozessen in ihre Geschäftsmodelle. THG-Prämie unkompliziert sichern mit wirkaufendeinethg.de Wenn du dich für ein E-Auto entscheidest, kannst du zusätzlich von der THG-Prämie profitieren – und das ganz einfach über wirkaufendeinethg.de. Als unabhängiges Unternehmen vertreten wir deine Interessen direkt am Markt – nicht als Tochtergesellschaft eines Mineralölkonzerns. Wir bieten dir überdurchschnittlich hohe Prämien, einen zuverlässigen Kundenservice und eine transparente Abwicklung – ganz ohne langfristige Vertragsbindung. Zudem profitierst du regelmäßig von attraktiven Aktionen und unserem Freunde-werben-Programm. So holst du das Maximum aus deinem E-Auto heraus – schnell, fair und unkompliziert. KI-generiertes Bild Für Firmen Ein E-Auto Abo ist auch für Firmen eine äußerst attraktive Option. Es bietet flexible und kosteneffiziente Lösungen für die Firmenflotte, ohne die Notwendigkeit einer langfristigen Bindung an bestimmte Fahrzeuge. Die monatlichen Kosten sind transparent und beinhalten alle wesentlichen Aspekte der Fahrzeugnutzung, wie Wartung, Versicherung und Reparaturen. Dies ermöglicht es Unternehmen, ihre Kosten besser zu kontrollieren und zu planen. Darüber hinaus können Firmen durch das E-Auto Abo ihre CO₂-Emissionen reduzieren und somit ihren ökologischen Fußabdruck minimieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass die monatlichen Zahlungen als Betriebsausgaben abgesetzt werden können, was steuerliche Vorteile mit sich bringt. Mit einem E-Auto Abo können Unternehmen ihre Fahrzeugflotte flexibel anpassen und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. KI-generiertes Bild Fazit: Ist ein E-Auto Abo das Richtige für dich? Das E-Auto Abo bietet eine moderne, flexible und oft kosteneffiziente Alternative zum traditionellen Autokauf oder Leasing. Vor alldem Dank der aktuellen Versteuerung von Elektrodienstwägen, können Firmen duch die Elektrifizierung ihrer Flotten profitieren. Mit einem All-Inclusive-Paket, das Wartung, Versicherung und oft sogar die Kfz-Steuer abdeckt, behältst du stets die volle Kostenkontrolle. Wenn du Wert auf Flexibilität legst, regelmäßig die neuesten Modelle fahren möchtest und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten willst, könnte das E-Auto Abo die ideale Lösung für dich sein. Das E-Auto-Abo ist eine moderne und unkomplizierte Lösung für alle, die flexibel bleiben und gleichzeitig auf Elektromobilität setzen möchten. Im Gegensatz zum klassischen Autokauf oder Leasing bindet man sich nicht über Jahre hinweg, sondern bleibt mobil auf Zeit – oft mit nur wenigen Monaten Vertragslaufzeit. Besonders praktisch ist das Rundum-sorglos-Paket: Versicherung, Wartung, Reifenwechsel, Kfz-Steuer und teilweise sogar die Zulassung sind im monatlichen Festpreis enthalten. Das gibt Planungssicherheit und schützt vor unerwarteten Kosten. Wer gerne regelmäßig neue Modelle ausprobiert, Wert auf einfache Abwicklung legt und sich nicht um Werkstatttermine oder bürokratische Details kümmern will, findet im E-Auto-Abo eine attraktive Alternative. Es eignet sich auch ideal, um erste Erfahrungen mit einem Elektroauto zu sammeln – ganz ohne Kaufverpflichtung oder langfristige Bindung. Für Berufspendler, Stadtbewohner oder alle, die ihr Fahrzeug vor allem kurzfristig oder projektbezogen benötigen, kann das Abo-Modell eine durchdachte Lösung sein. Natürlich lohnt sich der Vergleich mit Kauf- oder Leasingangeboten, insbesondere wenn das Auto über viele Jahre intensiv genutzt werden soll. Hier kann ein klassisches Modell auf Dauer wirtschaftlicher sein. Auch die Vertragsbedingungen – etwa zu Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen – sollten genau geprüft werden. Wer jedoch Wert auf Flexibilität legt, aktuelle Fahrzeugmodelle fahren möchte und eine bequeme sowie kalkulierbare Mobilitätslösung sucht, für den ist das E-Auto-Abo eine zukunftsweisende und praktische Option. Hinweis: Die genannten Preise und Konditionen basieren auf den zum Zeitpunkt der Recherche verfügbaren Informationen und können variieren. Es wird empfohlen, die aktuellen Angebote der jeweiligen Anbieter direkt zu prüfen. --- ## Die besten Elektroautos 2025 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/04/10/die-besten-elektroautos-2025/ Veröffentlicht: 2025-04-10 Aktualisiert: 2025-08-13 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Die beste Übersicht aller Modelle nach Fahrzeugtyp und Preisklasse. Die Entscheidung für ein Elektroauto ist 2025 attraktiver denn je. Technologische Innovationen, spürbar gestiegene Reichweiten und eine stetig ausgebaute Ladeinfrastruktur haben dafür gesorgt, dass Elektromobilität längst kein Zukunftstrend mehr ist – sondern Alltag. Im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern punkten Elektroautos nicht nur durch ihre Umweltfreundlichkeit, sondern auch durch geringere Betriebskosten, weniger Wartungsaufwand und Förderungen, die den Einstieg zusätzlich erleichtern. Ob als kompaktes Stadtauto, geräumiges Familienfahrzeug, E-SUV oder dynamischer Sportwagen – das Angebot an E-Autos ist heute so breit gefächert wie nie zuvor. Ausgezeichnete Vielfalt: Kategorien und Fachpreise Die elektrische Modellvielfalt spiegelt sich auch in renommierten Fachpreisen wider. Elektroautos werden mittlerweile in sieben klar definierten Fahrzeugklassen – von Kleinstwagen über Oberklasse bis hin zu SUV und Leichtfahrzeugen – bewertet und ausgezeichnet. In jeder dieser Kategorien nominieren Experten regelmäßig die zehn überzeugendsten Modelle auf Basis harter Fakten. Darüber hinaus können sich Fahrzeuge und Hersteller in fünf weiteren Spezialkategorien wie Design, Stadtfahrzeug, Familienauto, Flottenfahrzeug und „Vorreiter der Mobilitätswende“ beweisen. Diese Auszeichnungen bieten eine zusätzliche Orientierungshilfe, wenn du auf der Suche nach dem passenden Elektroauto bist. Gerade als Zweitwagen machen E-Autos besonders viel Sinn: Sie sind lokal emissionsfrei, leise, günstig im Unterhalt und perfekt geeignet für Kurzstrecken, tägliche Besorgungen oder den Weg zur Arbeit. Viele neue Modelle bieten inzwischen auch genug Reichweite, um ohne Lade-Stress auch Wochenendausflüge oder längere Pendelstrecken zu meistern. Die Hersteller haben ihre Fahrzeuge konsequent weiterentwickelt – von smarter Software über moderne Assistenzsysteme bis hin zu nachhaltigen Materialien im Innenraum. Und dank sinkender Preise wird Elektromobilität zunehmend auch für Einsteiger erschwinglich. In diesem Überblick zeigen wir dir die besten Elektroautos 2025 in verschiedenen Kategorien – vom günstigen Alltags-Stromer über komfortable Familien-SUVs bis hin zu atemberaubenden Sportwagen mit Elektroantrieb. So findest du genau das Modell, das zu deinen individuellen Anforderungen und deinem Lebensstil passt, egal ob du einen Zweitwagen brauchst, oder dich einfach nach einem neuen Fahrzeug umschaust. Inhaltsverzeichnis Ausgezeichnete Vielfalt: Kategorien und Fachpreise Neue Elektroautos 2025 – Marktübersicht und Trends Die besten Elektroautos 2025 für verschiedene Bedürfnisse 1. Die besten Elektro-Kleinwagen 2025 Fiat 500e (2025-Modell) Hyundai Kona Electric (2025-Modell) MINI Cooper SE (2025-Update) 2. Elektroautos 2025 für Familien Skoda Enyaq iV (2025-Modell) Kia EV9 (2025-Modell) Volkswagen ID. Buzz (Langversion 2025) 3. Die besten günstigen Elektroautos 2025 Citroën ë-C3 (2025-Modell) BYD Dolphin (2025 Europa-Modell) MG4 Electric (2025-Modell) 4. Die besten Elektro-Sportwagen 2025 Porsche Taycan Turbo GT (2025-Modell) Tesla Roadster (2025-Modell) Lucid Air Sapphire (2025-Modell) E-Auto-Förderung 2025: Darum lohnt sich die Anschaffung Fazit – Elektroautos 2025 bieten mehr Auswahl, Technik und Reichweite denn je Neue Elektroautos 2025 – Marktübersicht und Trends KI-generiertes Bild Der Markt für Elektroautos ist 2025 so vielfältig wie nie zuvor. Zu den aktuellen Top-Angeboten gehören Modelle wie der Hyundai IONIQ 5, der Kia EV3, der BMW iX1 und der VW ID.3. Diese Fahrzeuge bieten beeindruckende Reichweiten von bis zu 570 Kilometern und Leistungen von bis zu 335 kW, was sie sowohl für den täglichen Pendelverkehr als auch für längere Fahrten geeignet macht. Der Hyundai IONIQ 5 besticht durch sein futuristisches Design und seine fortschrittliche Technik. Mit einer Reichweite von bis zu 570 Kilometern und einer Schnellladefähigkeit, die es ermöglicht, in nur 18 Minuten auf 80 % zu laden, setzt er neue Maßstäbe in der Elektromobilität. Der Kia EV3, ein kompakter SUV, bietet eine Reichweite von bis zu ca. 600 Kilometern und kombiniert modernes Design mit praktischen Features, die ihn zu einer idealen Wahl für Familien machen. Der BMW iX1 ist ein weiteres Highlight im Premium-Segment. Mit einer Reichweite von bis zu 470 Kilometern und einer luxuriösen Innenausstattung bietet er sowohl Komfort als auch Leistung. Der VW ID.3, ein beliebtes Modell in der Kompaktklasse, überzeugt durch seine Vielseitigkeit und eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern. Diese Modelle zeigen, dass Elektroautos nicht nur umweltfreundlich, sondern auch leistungsstark und vielseitig sein können. Die besten Elektroautos 2025 für verschiedene Bedürfnisse Die Wahl eines Elektroautos hängt stark von den individuellen Anforderungen ab. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, braucht ein kompaktes Fahrzeug mit hoher Effizienz und einfacher Handhabung. Familien dagegen legen Wert auf Platzangebot, Sicherheit und eine hohe Reichweite. Sportwagen-Fans hingegen suchen nach Leistung und Dynamik. Gleichzeitig gibt es auch immer mehr günstige Elektroautos, die eine kostengünstige Alternative zu Benzinern bieten. Schauen wir uns also die besten Modelle an, die 2025 in jeder dieser Kategorien herausragen. 1. Die besten Elektro-Kleinwagen 2025 Kleinwagen eignen sich besonders für den Stadtverkehr. Sie sind kompakt, wendig und einfach zu parken. Moderne Elektro-Kleinwagen bieten zudem eine beachtliche Reichweite und viele innovative Technologien. Sie sind nicht nur leise, sondern auch extrem effizient, da sie weniger Energie verbrauchen und in engen Straßen einfach zu manövrieren sind. KI-generiertes Bild Fiat 500e (2025-Modell) Der Fiat 500e bleibt auch 2025 eines der besten Stadtautos auf dem Markt. Mit seiner verbesserten Reichweite von bis zu 280 km und seiner agilen Fahrweise ist er ideal für den Stadtverkehr. Dank schneller Ladezeiten ist er binnen 30 Minuten auf 80 % aufgeladen, perfekt für spontane Fahrten. Das Fahrzeug verfügt über ein modernes Infotainment-System mit einem hochauflösenden 10,25-Zoll-Touchscreen, Apple CarPlay, Android Auto und einem digitalen Cockpit. Die kompakten Maße (3,63 m Länge) machen ihn ideal für enge Innenstädte. Ein weiteres Highlight ist das Panorama-Glasdach, das den Innenraum heller und geräumiger wirken lässt. Was den Fiat 500e so besonders macht, ist nicht nur seine ikonische Optik, sondern auch sein Fokus auf Nachhaltigkeit. Die Innenraum-Materialien bestehen teilweise aus recyceltem Kunststoff, und die gesamte Produktion erfolgt klimaneutral. Zudem sorgt die One-Pedal-Driving-Technologie dafür, dass der Fahrer weitgehend ohne Bremspedal fahren kann, da das Auto beim Loslassen des Gaspedals automatisch stark rekuperiert. Hyundai Kona Electric (2025-Modell) Hyundai hat den Kona Electric für 2025 weiter optimiert. Er bietet jetzt eine Reichweite von bis zu 500 km und ein modernes Infotainment-System. Kompakt, aber mit ausreichend Platz im Innenraum, ist er ideal für Pendler und Stadtbewohner. Der Elektromotor leistet 218 PS (160 kW) und ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,6 Sekunden. Die Ladeleistung von bis zu 100 kW ermöglicht schnelles Laden an Schnellladestationen. Die geräumige Innenausstattung macht ihn auch für längere Fahrten angenehm, da er mit ergonomischen Sitzen ausgestattet ist, die Rückenunterstützung bieten. Der Hyundai Kona Electric zeichnet sich besonders durch seine fortschrittlichen Assistenzsysteme aus. Dank Autobahnassistent, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung bietet er ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort. Hinzu kommt ein hochmodernes Navigationssystem, das Ladestationen entlang der Route vorschlägt und deren Verfügbarkeit in Echtzeit anzeigt. MINI Cooper SE (2025-Update) Der überarbeitete MINI Cooper SE präsentiert sich 2025 mit einem frischen Design, moderner Technik und verbessertem Antrieb – ohne dabei seinen charakteristischen Charme zu verlieren. Als stilvoller Klassiker mit Kultstatus wurde er gezielt weiterentwickelt, um den Anforderungen des urbanen Alltags noch besser gerecht zu werden. Besonders hervorzuheben ist die neue Batterieeinheit, die eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern ermöglicht – ideal für tägliche Pendelstrecken und spontane Wochenendausflüge. Auch die Effizienz des Elektromotors wurde verbessert. Mit rund 184 PS sorgt der Antrieb für ein agiles Fahrverhalten und typisch spritzige MINI-Dynamik. Der neue MINI SE beschleunigt in knapp über 7 Sekunden auf 100 km/h und bietet damit ausreichend Fahrspaß – auch auf der Autobahn. Trotz seiner kompakten Abmessungen fühlt sich der Innenraum jetzt spürbar hochwertiger und moderner an: Materialien in Premium-Qualität, ein neues, zentrales OLED-Runddisplay mit Touch- und Sprachsteuerung sowie ein digitales Cockpit sorgen für ein echtes Zukunftsgefühl im Kleinwagenformat. Darüber hinaus wurde das Assistenzpaket umfassend erweitert. Moderne Systeme wie ein adaptiver Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, Spurverlassenswarnung und ein automatischer Parkassistent sind jetzt serienmäßig oder optional verfügbar – Funktionen, die man bislang eher aus höheren Fahrzeugklassen kennt. Die Umgestaltung des Innenraums bringt mehr Übersichtlichkeit, klare Linien und einen minimalistischen Stil, der den Fokus auf das Fahrerlebnis legt. Kurzum: Der MINI Cooper SE bleibt 2025 das trendige Stadtauto mit Kultfaktor – jetzt noch effizienter, smarter und nachhaltiger. 2. Elektroautos 2025 für Familien Familien brauchen Fahrzeuge mit viel Platz, hoher Sicherheit und langer Reichweite. Hier sind die besten Elektro-SUVs und Vans für Familien im Jahr 2025. Sicherheit und Test stehen hierbei an oberster Stelle, und moderne Elektroautos bieten zahlreiche Assistenzsysteme wie Notbremsassistenten, Kollisionswarner und automatisierte Einparkhilfen. KI-generiertes Bild Skoda Enyaq iV (2025-Modell) Der Skoda Enyaq iV bleibt einer der beliebtesten Elektro-SUVs. Das neue Modell kommt mit einer Reichweite von bis zu 550 km und noch mehr Platz im Innenraum. Perfekt für lange Familienausflüge mit viel Gepäck. Die Kofferraumkapazität beträgt beachtliche 585 Liter, die sich durch Umklappen der Rücksitze auf 1.710 Liter erweitern lassen. Zusätzliche Features wie ein Panorama-Glasdach, Matrix-LED-Scheinwerfer und ein adaptiver Tempomat machen ihn zu einer hervorragenden Wahl für Familien. Auch in puncto Infotainment bietet das Fahrzeug ein modernes 13-Zoll-Touchscreen-System mit Gestensteuerung und Sprachbefehlen. Besonders spannend am Enyaq iV ist das innovative Head-up-Display mit Augmented-Reality-Technologie und die CO Klasse, die die Umweltfreundlichkeit des Fahrzeugs betont. Es projiziert wichtige Fahrinformationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers, wodurch Ablenkungen minimiert werden. Zudem bietet das Fahrzeug eine clevere Innenraumgestaltung mit zahlreichen Ablagen und verstellbaren Sitzreihen. Kia EV9 (2025-Modell) Mit dem EV9 bringt Kia 2025 einen vollelektrischen SUV der Oberklasse auf den Markt, der speziell auf die Bedürfnisse moderner Familien zugeschnitten ist. Der großzügig dimensionierte Siebensitzer kombiniert ein markantes, kantiges Außendesign mit einem ebenso durchdachten wie luxuriösen Innenraumkonzept. Dank der 800-Volt-Schnellladetechnologie lässt sich der Akku innerhalb von nur 15 bis 20 Minuten auf bis zu 80 % aufladen – ein echter Vorteil für lange Familienreisen. Die Reichweite liegt bei beeindruckenden 540 Kilometern (nach WLTP), was den EV9 auch für Langstreckenfahrten absolut alltagstauglich macht. Im Innenraum punktet das Modell mit einem wohnlichen Ambiente, hochwertigen Materialien und innovativen Details wie einem nahezu durchgängigen digitalen Cockpit, bestehend aus zwei 12,3-Zoll-Displays und einem integrierten Touchpanel für Klima- und Fahrzeugfunktionen. Besonders bemerkenswert sind die drehbaren Sitze in der zweiten Reihe: Sie lassen sich um bis zu 180 Grad drehen, was nicht nur den Einstieg erleichtert, sondern auch das Reisen für Kinder oder größere Gruppen deutlich komfortabler macht. Zahlreiche Assistenzsysteme wie ein Autobahnfahrassistent, ein 360-Grad-Kamerasystem und ein intelligenter Einparkassistent sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit und Fahrkomfort. Der EV9 setzt nicht nur optisch ein Statement, sondern zeigt eindrucksvoll, wie viel Platz, Technik und Premium-Komfort ein modernes Elektrofahrzeug im Familiensegment heute bieten kann. Volkswagen ID. Buzz (Langversion 2025) Der ikonische ID. Buzz erhält 2025 mit der neuen Langversion ein praktisches Upgrade – vor allem für Familien mit hohem Platzbedarf. Mit einer verlängerten Karosserie und einem größeren Radstand bietet der vollelektrische Van jetzt bis zu sieben vollwertige Sitzplätze und noch mehr Stauraum. Die Reichweite steigt je nach Akkukonfiguration auf bis zu 470 Kilometer, was ihn auch für längere Reisen attraktiv macht. Das Design bleibt weiterhin stark an die legendären VW-Bullis der 50er- und 60er-Jahre angelehnt, wirkt dabei aber futuristisch und modern. Der Innenraum ist hell, freundlich und maximal flexibel gestaltet: Die Sitze lassen sich unabhängig voneinander verschieben, umklappen oder ganz herausnehmen – ideal für Familien mit wechselnden Anforderungen. Zahlreiche USB-C-Anschlüsse, clevere Ablagefächer, ein großer Touchscreen mit intuitivem Bedienkonzept und ein nachhaltiger Materialmix sorgen für ein rundum angenehmes Fahrerlebnis. Volkswagen setzt beim ID. Buzz auch verstärkt auf digitale Vernetzung: Mit Over-the-Air-Updates bleibt das Fahrzeug immer auf dem neuesten Stand, und smarte Funktionen wie ein intelligenter Routenplaner mit Ladeempfehlungen sowie ein digitaler Sprachassistent erleichtern den Alltag erheblich. Der ID. Buzz vereint Nostalgie, Moderne und Familienfreundlichkeit in einem emotionalen Gesamtkonzept – und zeigt, dass ein Elektroauto nicht nur praktisch, sondern auch richtig cool sein kann. 3. Die besten günstigen Elektroautos 2025 Nicht jeder möchte oder kann sich ein teures Elektroauto leisten. Die gute Nachricht ist, dass 2025 eine Vielzahl an erschwinglichen Elektrofahrzeugen und Top Angebote auf dem Markt ist, die moderne Technologie und solide Reichweiten bieten. KI-generiertes Bild Citroën ë-C3 (2025-Modell) Mit dem ë-C3 bringt Citroën 2025 ein preislich äußerst attraktives Elektroauto auf den Markt, das sich gezielt an junge Fahrer, Stadtbewohner und preisbewusste Kunden richtet. Der kompakte Fünftürer bietet eine Reichweite von über 320 Kilometern (nach WLTP) und kostet in der Basisversion unter 25.000 Euro – ein echter Meilenstein in puncto Erschwinglichkeit. Optisch präsentiert sich der ë-C3 frisch und markant, mit einem höheren Aufbau und SUV-artiger Optik, was für ein gutes Raumgefühl sorgt. Im Innenraum herrscht funktionale Klarheit: ein digitales Cockpit, ein minimalistisches Bedienkonzept mit zentralem Touchscreen sowie ergonomisch gestaltete Sitze schaffen eine angenehme Atmosphäre für Fahrer und Passagiere. Trotz seines günstigen Preises verzichtet der ë-C3 nicht auf Komfort: serienmäßig sind Klimaanlage, Rückfahrkamera, LED-Tagfahrlicht und moderne Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent und Notbremsassistent verbaut. Damit ist er besonders für den urbanen Alltag und als Zweitwagen für Familien interessant – effizient, einfach zu bedienen und dennoch voll auf der Höhe der Zeit. BYD Dolphin (2025 Europa-Modell) Mit dem Dolphin bringt der chinesische Hersteller BYD 2025 ein äußerst konkurrenzfähiges Kompaktfahrzeug nach Europa. Der vollelektrische Fünftürer überzeugt durch ein modernes, jugendliches Design, eine umfangreiche Serienausstattung und vor allem durch seine Reichweite: je nach Akkuversion sind bis zu 430 Kilometer möglich. Im Innenraum erwartet die Fahrerin oder den Fahrer ein überraschend hochwertiges Ambiente mit weichen Materialien, einem drehbaren 12,8-Zoll-Touchscreen und vielen praktischen Details – darunter induktives Laden fürs Smartphone, Sprachsteuerung und ein digitales Fahrerdisplay. Besonders im Hinblick auf Konnektivität und Innenraumqualität übertrifft der Dolphin viele europäische Wettbewerber in diesem Preissegment. Mit einem Einstiegspreis von unter 30.000 Euro (vor Förderung) und einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis positioniert sich der Dolphin als ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken. Er ist nicht nur ideal für Städter und Pendler, sondern dank seiner Reichweite und dem großzügigen Platzangebot auch als Hauptfahrzeug für kleinere Haushalte geeignet. MG4 Electric (2025-Modell) Der MG4 Electric ist 2025 ein echter Geheimtipp unter den günstigen Elektroautos – vor allem für all jene, die ein ausgewogenes Verhältnis aus Reichweite, Raumangebot und Fahrspaß suchen. Der kompakte Hatchback der chinesisch-britischen Marke MG ist bereits in mehreren Varianten verfügbar, darunter auch ein Long-Range-Modell mit bis zu 520 km Reichweite. Mit seinem sportlichen Design, einer flacheren, dynamischen Karosserieform und Hinterradantrieb vermittelt der MG4 ein agileres Fahrgefühl als viele seiner Konkurrenten. Der Innenraum ist modern und klar strukturiert: Ein volldigitales Cockpit, ein zentrales Infotainment-Display mit Over-the-Air-Updates sowie ein umfangreiches Assistenzpaket gehören bereits ab Werk zur Ausstattung. Trotz seines günstigen Einstiegspreises von unter 30.000 Euro (je nach Version) bietet der MG4 technische Highlights wie Vehicle-to-Load (V2L)-Funktion, Wärmepumpe und eine Schnellladefähigkeit von bis zu 135 kW. Damit eignet er sich sowohl für den täglichen Stadtverkehr als auch für längere Strecken – ein echtes Allroundtalent im unteren Preissegment. 4. Die besten Elektro-Sportwagen 2025 KI-generiertes Bild Wer glaubt, dass Elektroautos langweilig sind, wird von den neuesten Sportwagen-Modellen eines Besseren belehrt. Mit atemberaubender Beschleunigung und futuristischem Design bieten diese Fahrzeuge puren Fahrspaß. Porsche Taycan Turbo GT (2025-Modell) Mit dem Taycan Turbo GT hebt Porsche 2025 die Grenzen der Elektromobilität auf ein neues Level. Dieses Hochleistungsmodell aus Zuffenhausen bringt über 900 PS auf die Straße und beschleunigt in atemberaubenden 2,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h – schneller als viele Supersportwagen mit Verbrennungsmotor. Dabei überzeugt der Taycan Turbo GT nicht nur mit purer Leistung, sondern auch mit Alltagstauglichkeit und Effizienz. Die Reichweite beträgt bis zu 550 Kilometer (WLTP), und dank des fortschrittlichen 800-Volt-Batteriesystems lässt sich das Fahrzeug in weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 % aufladen. Das sportlich gezeichnete Exterieur wurde für maximale Aerodynamik optimiert – inklusive aktivem Heckspoiler und Diffusor. Im Innenraum setzt Porsche auf eine Kombination aus edlen Materialien, voll digitaler Cockpit-Technologie und individualisierbarer Fahrmodi. Der Taycan Turbo GT richtet sich an all jene, die kompromisslose Performance mit echter Premium-Qualität verbinden wollen – ein echtes Statement auf vier Rädern. Tesla Roadster (2025-Modell) Der neue Tesla Roadster ist das wohl spektakulärste Elektroauto, das 2025 auf dem Markt erscheint. Elon Musk hat nicht zu viel versprochen: Mit einer angekündigten Reichweite von über 1.000 Kilometern, einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in gerade einmal 1,9 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h sprengt der Roadster alle bisherigen Grenzen. Das Design ist radikal futuristisch – flach, breit und kompromisslos auf Geschwindigkeit getrimmt. Der Innenraum ist minimalistisch und dennoch luxuriös, mit Fokus auf ein sportliches Fahrerlebnis und hochmodernen Features wie einem abnehmbaren Glasdach, einem zentralen Touchscreen und Tesla-typischer Konnektivität. Durch die Kombination aus extremer Performance, beeindruckender Reichweite und einem ikonischen Markennamen ist der Roadster nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Prestigeobjekt für Autoliebhaber weltweit. Lucid Air Sapphire (2025-Modell) Als drittes Highlight im Elektro-Performance-Segment betritt 2025 der Lucid Air Sapphire die Bühne – eine ultra-schnelle Limousine, die Komfort, Luxus und Geschwindigkeit perfekt vereint. Drei Elektromotoren sorgen für eine Systemleistung von über 1.200 PS, was eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 2 Sekunden ermöglicht – und das bei absoluter Laufruhe und hoher Effizienz. Trotz seiner unglaublichen Power ist der Lucid Air Sapphire ein vollwertiger Viertürer mit reichlich Platz im Fond, edlen Materialien im Innenraum und innovativer Technik. Die Reichweite liegt bei etwa 700 Kilometern, was ihn zum Langstrecken-König unter den Sportlimousinen macht. Das ausgeklügelte Torque-Vectoring-System garantiert dabei nicht nur Traktion, sondern auch beeindruckende Fahrstabilität – selbst bei hohen Geschwindigkeiten. Im Cockpit überzeugt der Air Sapphire mit einem riesigen Curved-Display, einem weiteren Touchscreen in der Mittelkonsole und hochwertigem Surround-Sound. Lucid zeigt mit diesem Modell eindrucksvoll, dass Elektrosport nicht nur schnell, sondern auch stilvoll und luxuriös sein kann – ein ernstzunehmender Herausforderer für Tesla und Porsche. E-Auto-Förderung 2025: Darum lohnt sich die Anschaffung Auch im Jahr 2025 bleibt die Anschaffung eines Elektroautos dank verschiedener Anreize besonders attraktiv – sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Während die klassische Kaufprämie (Umweltbonus) Anfang 2024 ausgelaufen ist, gibt es weiterhin steuerliche Vorteile und alternative Förderinstrumente, die den Umstieg finanziell erleichtern. Besonders interessant bleibt die sogenannte Dienstwagenregelung: Wer ein Elektroauto als Firmenfahrzeug nutzt, muss 2025 nur 0,25 % des Bruttolistenpreises monatlich als geldwerten Vorteil versteuern – im Gegensatz zu 1 % bei einem Verbrenner. Das bedeutet: deutlich weniger Abgaben für Selbständige und Unternehmen. Ein weiterer finanzieller Vorteil ist die THG-Quote (Treibhausgasminderungs-Quote). Besitzer eines rein elektrischen Fahrzeugs können jährlich eine Prämie für ihre eingesparten CO₂-Emissionen erhalten. Diese Förderung ist unabhängig vom Kaufzeitpunkt des Fahrzeugs und kann jedes Jahr neu beantragt werden. Die Abwicklung ist unkompliziert: Über wirkaufendeinethg.de kann jeder E-Fahrer seine THG-Prämie ganz einfach online beantragen. Wir kümmern uns um die komplette Abwicklung mit dem Umweltbundesamt und zahlen die Prämie direkt auf das gewünschte Konto aus. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten und erfordert lediglich den Fahrzeugschein. Insgesamt zeigen diese Fördermöglichkeiten, dass der Umstieg auf ein Elektroauto nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch finanziell lohnenswert ist. Gerade in Kombination mit sinkenden Betriebskosten, günstigeren Wartungen und stetig wachsender Ladeinfrastruktur wird Elektromobilität 2025 zur echten Alternative für jeden Mobilisten. Fazit – Elektroautos 2025 bieten mehr Auswahl, Technik und Reichweite denn je 2025 ist das Jahr der Elektroautos. Mit neuen technologischen Fortschritten, erhöhten Reichweiten und einer breiteren Modellpalette ist für jeden etwas dabei. Die Vielfalt der Modelle bietet für jede Zielgruppe die passende Lösung, sei es für den täglichen Pendelverkehr, Familienausflüge oder Adrenalin-geladene Fahrten auf der Autobahn. Günstige Elektroautos ermöglichen den preiswerten Einstieg in die Elektromobilität. Familien profitieren von geräumigen SUVs, und Performance-Liebhaber kommen mit Modellen wie dem Porsche Taycan Turbo GT oder dem Tesla Roadster auf ihre Kosten. Doch die Entwicklung bleibt spannend: Neue Batterietechnologien wie Feststoffakkus könnten die Reichweiten bald noch weiter erhöhen. Gleichzeitig wird das Laden einfacher und schneller, da das Netz an Schnellladestationen stetig wächst. Auch in puncto Nachhaltigkeit verbessern sich Elektroautos weiter, indem recycelte Materialien und klimaneutrale Produktionsmethoden immer mehr zur Norm werden. Letztendlich ist klar: Wer 2025 ein neues Auto kauft, kommt an einem Elektrofahrzeug kaum vorbei. Die Zeiten von hohen Preisen und geringer Reichweite sind vorbei – Elektroautos sind alltagstauglich, vielfältig und auf lange Sicht auch kosteneffizienter als ihre Verbrenner-Pendants. Wer jetzt umsteigt, ist nicht nur umweltfreundlich unterwegs, sondern profitiert auch von modernster Technik und maximalem Fahrkomfort. --- ## Photovoltaik – Einsparung und Effizienz maximieren URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/04/06/die-photovoltaik-anlage-warum-lohnt-sie-sich/ Veröffentlicht: 2025-04-06 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Erfahre, wie du mit Photovoltaik deine Energiekosten senken und die Effizienz steigern kannst. PV-Anlagen (Photovoltaikanlagen) sind längst mehr als nur ein Trend – sie sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Immer mehr Hausbesitzer:innen in Deutschland setzen auf eine eigene Photovoltaik Anlage, um ihren individuellen Strombedarf nachhaltig zu decken und ihre Energiekosten langfristig zu senken. Die Kombination mit einem E-Auto macht das Konzept der Eigenstromnutzung besonders attraktiv. Auch Solaranlagen bis zu 10 kWp gewinnen durch gesetzliche Anpassungen zunehmend an Wirtschaftlichkeit. In diesem Beitrag erfährst du, wie eine PV-Anlage funktioniert, warum sie sich lohnt und wie du sie optimal nutzt – insbesondere in Verbindung mit einem E-Auto. Inhaltsverzeichnis Was ist eine PV-Anlage? Definition und Funktionsweise Strom aus Sonnenenergie – sauber, leise, kostenlos Photovoltaik vs. Solarthermie Warum lohnt sich eine PV-Anlage? Was kostet eine PV-Anlage? Wirtschaftlichkeit und Amortisation Worauf sollte man achten? PV-Anlage und E-Auto – das perfekte Duo Technische Aspekte einer PV-Anlage PV-Module: Funktion und Auswahl Welches Dach ist für Photovoltaik geeignet? Anlagengröße und -typ Installation und Montage Wartung und Inspektion Umwelt und Recht Energie speichern und effizient nutzen: Der richtige Stromspeicher zur Solaranlage Fördermöglichkeiten für PV-Anlagen: Was das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ermöglicht Ratgeber: Wie du deine Solaranlage richtig planst und dimensionierst Gewerbliche Photovoltaik: Lohnt sich eine PV-Anlage auch für Unternehmen? Photovoltaik als Baustein nachhaltiger Gebäude Zukunft der Photovoltaik Fazit: Die PV-Anlage zahlt sich aus – besonders mit E-Auto Bonus-Tipp für E-Auto-Besitzer:innen: Jetzt THG-Bonus sichern Was ist eine PV-Anlage? Definition und Funktionsweise Eine Photovoltaik Anlage ist ein technisches System, das Sonnenenergie mithilfe von Solarzellen in Strom umwandelt. Sie besteht aus mehreren Komponenten: PV-Modulen, einem Wechselrichter, einem Speicher sowie ggf. einem Monitoring-System. Die PV-Module fangen das Sonnenlicht ein und erzeugen Gleichstrom, der über den Wechselrichter in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird. Dieser Strom kann direkt im Haushalt verbraucht, in einem Stromspeicher zwischengespeichert oder gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Durch diese Technologie erzeugst du sauberen, leisen und kostenlosen Strom, der gleichzeitig umweltfreundlich ist. Strom aus Sonnenenergie – sauber, leise, kostenlos Die Nutzung von Solarstrom durch eine moderne Photovoltaik Anlage bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern reduziert auch effektiv die Stromkosten. Die erzeugte Energie kann flexibel genutzt oder gespeichert werden – besonders sinnvoll in Kombination mit einem E-Auto, das direkt mit Sonnenstrom geladen werden kann. Photovoltaik vs. Solarthermie Während eine Photovoltaik Anlage Strom erzeugt, nutzt die Solarthermie die Sonnenenergie zur Wärmegewinnung – beispielsweise für Warmwasser oder Heizungen. Beide Technologien haben ihren Platz, doch nur mit einer PV-Anlagekannst du den Strombedarf deines Haushalts und deines E-Autos vollständig emissionsfrei abdecken. KI-generiertes Bild Warum lohnt sich eine PV-Anlage? Eine PV-Anlage bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die weit über die reine Stromerzeugung hinausgehen. Sie sorgt nicht nur für langfristige Einsparungen bei den Energiekosten, sondern stärkt auch deine energetische Unabhängigkeit. Gerade im Zusammenspiel mit einem E-Auto bietet die Photovoltaik eine besonders effiziente Möglichkeit, den eigenen Strombedarf umweltfreundlich zu decken. 1. Unabhängigkeit von Strompreiserhöhungen Die Strompreise steigen kontinuierlich. Eine eigene Solaranlage verschafft dir langfristige Unabhängigkeit und Sicherheit bei der Energieversorgung. Mit einer Photovoltaik Anlage deckst du einen großen Teil deines Strombedarfsselbst und senkst damit deine laufenden Kosten. 2. Staatliche Förderung & Einspeisevergütung Durch das EEG profitierst du von einer Einspeisevergütung, wenn du überschüssigen Strom aus deiner Photovoltaik Anlage ins Netz einspeist. Zudem gibt es Förderprogramme für Stromspeicher, die den Eigenverbrauch erhöhen – besonders lukrativ in Verbindung mit einem E-Auto. 3. Wertsteigerung deiner Immobilie Eine installierte Solaranlage wertet dein Gebäude energetisch und wirtschaftlich auf. Immobilien mit Photovoltaik Anlagen sind bei Käufern besonders gefragt und erzielen oft höhere Preise. KI-generiertes Bild Was kostet eine PV-Anlage? Die Anschaffungskosten für eine Photovoltaik Anlage variieren je nach Größe und Ausstattung. Für Einfamilienhäuser liegt der typische Preisbereich zwischen 8.000 und 15.000 Euro. Komplettsets mit verschiedenen PV-Modulen und Batteriespeichern ermöglichen eine individuelle Anpassung an deinen Strombedarf. Ein Stromspeicher kann den Eigenverbrauchsanteil auf bis zu 80 % erhöhen – eine ideale Ergänzung, wenn du dein E-Auto zu Hause laden möchtest. Wirtschaftlichkeit und Amortisation Dank Förderungen und Einspeisevergütung amortisiert sich eine hochwertige Photovoltaik Anlage in der Regel nach 8 bis 12 Jahren. Bei guter Pflege und hochwertigen PV-Modulen kannst du 25 Jahre oder länger von günstigem Solarstrom profitieren. Erfahre außerdem in unserem Blogpost - THG-Prämie für Ladestrom aus erneuerbaren Energien wie die erneuerbaren Energien deine THG-Prämie für die öffentliche Ladesäule aufstocken lassen und somit du schneller deine Amortisierung erreichst. Worauf sollte man achten? Vor der Anschaffung einer Solaranlage solltest du einige Punkte prüfen: Dachausrichtung: Optimal ist Südausrichtung mit 30–35° Neigung. Verschattung vermeiden: Achte auf Schatten durch Bäume oder Nachbargebäude. Strombedarf analysieren: Passe die Anlagengröße an deinen tatsächlichen Energiebedarf an. Anbieter vergleichen: Qualität und Garantieleistungen variieren stark. PV-Anlage und E-Auto – das perfekte Duo Die Kombination aus Photovoltaik Anlage und E-Auto ist besonders effizient: Tagsüber produzierst du mit deinen PV-Modulen Strom, den du später zum Laden deines Fahrzeugs nutzen kannst. So reduzierst du CO₂-Emissionen und wirst unabhängiger vom Stromnetz. Tipp: Eine intelligente Wallbox kann deinen Stromverbrauch automatisch auf die PV-Erzeugung abstimmen. Technische Aspekte einer PV-Anlage Eine Photovoltaik Anlage besteht aus mehreren technischen Komponenten, die perfekt zusammenspielen müssen. Die wichtigsten sind: PV-Module: Wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um. Wechselrichter: Wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Stromspeicher: Speichert überschüssige Energie für später. Monitoring-Systeme: Überwachen Leistung und Ertrag deiner Solaranlage. PV-Module: Funktion und Auswahl Die Wahl des passenden PV-Moduls hängt von deinem Budget und deinem Platzangebot ab: Monokristalline PV-Module: Höchste Effizienz, aber teuer. Polykristalline PV-Module: Günstiger, dafür etwas weniger effizient. Dünnschichtmodule: Preiswert, aber mit niedrigstem Wirkungsgrad. Wichtig ist, dass die Module qualitativ hochwertig sind und gut auf deinen Strombedarf abgestimmt werden. Welches Dach ist für Photovoltaik geeignet? Nicht jedes Dach ist für Photovoltaik-Anlagen geeignet. Es gibt bestimmte Anforderungen, die ein Dach erfüllen muss, um eine PV-Anlage zu tragen. Dazu gehören: Eine ausreichende Größe: Das Dach muss groß genug sein, um die Solarmodule zu tragen. Eine geeignete Neigung: Das Dach muss eine geeignete Neigung haben, um die Solarmodule optimal auszurichten. Eine ausreichende Tragfähigkeit: Das Dach muss stark genug sein, um die Solarmodule und den Wind zu tragen. Ein gut geeignetes Dach maximiert die Effizienz deiner PV-Anlage und stellt sicher, dass du den größtmöglichen Nutzen aus deinem Solarstrom ziehst. Anlagengröße und -typ Je nach Haushaltsgröße und Strombedarf unterscheidet sich die ideale Anlagengröße. Größere Anlagen erzeugen mehr Strom, kosten aber auch mehr in der Anschaffung. Auch die Auswahl des passenden PV-Moduls trägt entscheidend zur Effizienz bei. Installation und Montage Die Installation und Montage einer Photovoltaikanlage sollte stets von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden. Dieser passt die Anlage an die spezifischen Bedürfnisse deines Haushalts an und stellt sicher, dass sie sicher und effizient betrieben wird. Der Installationsprozess umfasst mehrere Schritte: Zunächst werden die Solarmodule auf dem Dach montiert. Anschließend erfolgt die Verbindung der Module mit dem Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umwandelt. Schließlich wird die Anlage an das öffentliche Netz angebunden, sodass überschüssiger Strom eingespeist werden kann. Eine fachgerechte Installation ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit deiner Photovoltaikanlage. Daher ist es ratsam, mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und deren Qualität, Garantien und Serviceleistungen zu vergleichen. Wartung und Inspektion Um die optimale Leistung und Lebensdauer deiner Photovoltaikanlage zu gewährleisten, sind regelmäßige Wartungen und Inspektionen unerlässlich. Die Wartung umfasst die Reinigung der Solarmodule, um sicherzustellen, dass sie nicht durch Schmutz oder Laub beeinträchtigt werden. Auch die Überprüfung der elektrischen Verbindungen und der allgemeinen Anlagensicherheit ist wichtig. Es wird empfohlen, die Photovoltaikanlage mindestens einmal im Jahr von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Dieser kann potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und beheben, bevor sie zu größeren Ausfällen führen. Eine gut gewartete Anlage arbeitet effizienter und hat eine längere Lebensdauer, was letztlich zu höheren Erträgen und geringeren Betriebskosten führt. Umwelt und Recht Die Photovoltaik hat eine positive Auswirkung auf die Umwelt, da sie erneuerbare Energie erzeugt und keine CO₂-Emissionen verursacht. Solaranlagen spielen hierbei eine zentrale Rolle, da sie nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch bestimmten rechtlichen Regelungen unterliegen, die ihren Einsatz fördern. Es gibt jedoch auch einige rechtliche Aspekte, die beachtet werden müssen: Ökobilanz: Die Ökobilanz einer PV-Anlage muss positiv sein, um die Umwelt nicht zu schädigen. Auswirkung auf Fauna und Flora: Die PV-Anlage muss so installiert werden, dass sie die Fauna und Flora nicht schädigt. Durch die Installation einer PV-Anlage trägst du aktiv zum Umweltschutz bei und profitierst gleichzeitig von den rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Nutzung erneuerbarer Energien fördern. Energie speichern und effizient nutzen: Der richtige Stromspeicher zur Solaranlage Ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauch und macht dich unabhängiger vom Netz. In Kombination mit einer Solaranlage ermöglicht er es, überschüssige Energie dann zu nutzen, wenn du sie wirklich brauchst – zum Beispiel abends oder nachts. Für Haushalte mit hohem Strombedarf und E-Auto ist ein Speicher heute fast schon unverzichtbar. KI-generiertes Bild Fördermöglichkeiten für PV-Anlagen: Was das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ermöglicht Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bildet die gesetzliche Grundlage für die Einspeisevergütung und viele Fördermaßnahmen im Bereich der Photovoltaik. Je nach Bundesland gibt es zudem zusätzliche Programme für Speicher, Wallboxen oder die Kombination mit Wärmepumpen. Unser Tipp: Informiere dich frühzeitig, welche Fördermittel für deine Photovoltaik Anlage in Frage kommen. Ratgeber: Wie du deine Solaranlage richtig planst und dimensionierst Bevor du eine Solaranlage installierst, solltest du deinen aktuellen und zukünftigen Strombedarf genau analysieren. Plane genügend Leistung für das Laden deines E-Autos, den Haushaltsverbrauch und mögliche Erweiterungen (z. B. Wärmepumpe) ein. Ein guter Ratgeber zur Planung einer Photovoltaik Anlage berücksichtigt Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung und dein persönliches Verbrauchsprofil. Gewerbliche Photovoltaik: Lohnt sich eine PV-Anlage auch für Unternehmen? Nicht nur Privathaushalte profitieren von Photovoltaik Anlagen – auch Unternehmen können durch den Eigenverbrauch von Solarstrom massiv Energiekosten sparen. Gewerbliche Solaranlagen lassen sich skalierbar planen, bieten hohe Flächeneffizienz (z. B. auf Hallendächern) und werden ebenfalls durch das Erneuerbare-Energien-Gesetzgefördert. Photovoltaik als Baustein nachhaltiger Gebäude Im Rahmen der energetischen Sanierung oder bei Neubauten spielt die Photovoltaik eine immer größere Rolle. Die Kombination aus PV-Modulen, Wärmepumpe, Speicher und ggf. E-Mobilität schafft echte Energieunabhängigkeit. In vielen Förderprogrammen ist der Einsatz einer Solaranlage heute Voraussetzung, um Klimaziele zu erreichen oder KfW-Förderungen zu erhalten. Wenn du ein E-Auto besitzt, kannst du dir zusätzlich zur Ersparnis durch deine PV-Anlage jedes Jahr eine attraktive Prämie sichern – ganz einfach mit dem THG-Bonus. Zukunft der Photovoltaik Die Zukunft der Photovoltaik ist äußerst vielversprechend. Die Technologie entwickelt sich rasant weiter, und die Kosten für Photovoltaikanlagen sinken kontinuierlich. Neue Anwendungen, wie die Integration von Solarmodulen in Gebäudehüllen oder die Nutzung in der Landwirtschaft, eröffnen zusätzliche Möglichkeiten. Die Photovoltaik wird eine zentrale Rolle in der Energiewende spielen. Sie bietet eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung zur Deckung des globalen Energiebedarfs und trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei. Mit fortschreitender Technologie und wachsendem Bewusstsein für erneuerbare Energien wird die Verbreitung von Photovoltaikanlagen weiter zunehmen und einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO₂-Emissionen leisten. Durch die Investition in eine Photovoltaikanlage bist du nicht nur Teil dieser zukunftsweisenden Entwicklung, sondern profitierst auch von den zahlreichen Vorteilen, die diese Technologie bietet. KI-generiertes Bild Fazit: Die PV-Anlage zahlt sich aus – besonders mit E-Auto Die Investition in eine eigene Photovoltaik Anlage ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung. Durch die Kombination aus PV-Modul, Stromspeicher und ggf. einem E-Auto kann der Strombedarf im Haushalt größtenteils gedeckt werden – unabhängig von steigenden Strompreisen. Dabei ist besonders die Eigenverbrauchsquote entscheidend für die Rentabilität deiner Solaranlage. Moderne Photovoltaik Module sind langlebig, leistungsstark und wartungsarm. In Kombination mit attraktiven staatlichen Förderungen, Einspeisevergütung und Möglichkeiten wie dem THG-Bonus für E-Auto-Besitzer:innenamortisiert sich eine Photovoltaik Anlage oft schon nach wenigen Jahren. Insbesondere, wenn du ein E-Auto besitzt, kannst du deine PV-Anlage ideal nutzen: Mit dem passenden Stromspeicherlädst du dein Fahrzeug mit eigenem Solarstrom und senkst dadurch nicht nur deine Energiekosten, sondern erhöhst auch deine Unabhängigkeit vom Netz. Ob für die nachhaltige Energieversorgung, die Reduzierung des CO2-Ausstoßes oder zur finanziellen Entlastung – eine Solaranlage lohnt sich in vielfacher Hinsicht. Achte bei der Auswahl auf qualitativ hochwertige PV-Module, eine fachgerechte Installation und berücksichtige deinen individuellen Strombedarf. So holst du das Maximum aus deiner Photovoltaik Anlage heraus und bist bestens gerüstet für eine grünere Zukunft. Bonus-Tipp für E-Auto-Besitzer:innen: Jetzt THG-Bonus sichern Wenn du ein E-Auto besitzt, kannst du dir zusätzlich zur Ersparnis durch deine PV-Anlage jedes Jahr eine attraktive Prämie sichern – ganz einfach mit dem THG-Bonus. --- ## E-Prämie Österreich 2025 - Alle Infos URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/03/18/epraemie-oesterreich-2025/ Veröffentlicht: 2025-03-18 Aktualisiert: 2025-03-23 Autor: Fabian Zahn Beschreibung: Erfahren Sie alles über die E-Prämie in Österreich 2025. Förderungen und Vorteile für E-Auto-Besitzer. Die Elektromobilität gewinnt in Europa und insbesondere in Österreich immer mehr an Bedeutung. Ein wichtiger Anreiz für E-Fahrzeughalter ist die sogenannte E-Quote, die es auch in Österreich seit 2023 gibt. Mit dem Jahr 2025 gibt es jedoch einige spannende Neuerungen, die die E-Prämie noch attraktiver machen. Inhaltsverzeichnis Was ist die THG-Quote (EQuote)? Was ist die THG-Prämie (E Prämie) ? Fristen für die Beantragung der E-Prämie in Österreich Wer kann 2025 die E-Prämie in Österreich beantragen? Gibt es die E-Prämie in Österreich auch für Leasingfahrzeuge? Gibt es die E-Prämie in Österreich auch für Firmenfahrzeuge? Wie wird der Wert der E-Quote in Österreich ermittelt? Kann ich die E Prämie jedes Jahr beantragen? Muss die E-Prämie in Österreich versteuert werden? Wie funktioniert die Beantragung? Kombiprämie für 2025 und 2026: Ein echter Vorteil Warum solltest du jetzt handeln? Fazit zur E-Prämie 2025 in Österreich Was ist die THG-Quote (EQuote)? Die Treibhausgasminderungsquote (kurz: THG-Quote, oder noch EQuote genannt) ist ein Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor. Mineralölunternehmen, die fossile Kraftstoffe verkaufen, sind verpflichtet, ihre CO₂-Emissionen zu senken, oder ihnen drohen Strafzahlungen. Da sie dies nicht immer aus eigener Kraft schaffen, können sie sogenannte Treibhausgaszertifikate von anderen Marktteilnehmern erwerben, die emissionsarme oder -freie Technologien nutzen. Hier kommst du ins Spiel: Als Besitzer eines Elektrofahrzeugs kannst du die CO2-Einsparungen Deines Fahrzeugs zertifizieren lassen und diese Zertifikate an die Unternehmen verkaufen. Die Prämie, die du dafür erhältst, wird als E-Prämie bezeichnet und variiert je nach Jahr und Marktentwicklung. Was ist die THG-Prämie (E Prämie) ? Kurz gesagt: Ja! Die THG-Prämie kann in Österreich für Elektroautos beantragt werden. Die E-Prämie ist ein finanzieller Anreiz für Besitzer von Elektrofahrzeugen (E-Fahrzeugen) in Österreich. Sie wird für die Ersparnis von CO₂-Emissionen gewährt und kann bei verschiedenen Anbietern beantragt werden. Die Höhe der Prämie hängt von der CO₂-Einsparung des Fahrzeugs ab und wird mit einer speziellen Formel berechnet. Diese Förderung ist ein wichtiger Anreiz, um die Nutzung von E-Fahrzeugen zu fördern und die CO₂-Emissionen zu reduzieren. Als Besitzer eines E-Fahrzeuges kannst du somit nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch finanziell profitieren. KI-generiertes Bild Fristen für die Beantragung der E-Prämie in Österreich Wichtig zu wissen: Die Frist für die Beantragung der E-Prämie 2025 in Österreich endet bei uns am 31.12.2025. Um sicherzustellen, dass du die Prämie erhältst, solltest du deinen Antrag rechtzeitig stellen. Ein besonderes Angebot für alle, die sich mehr Effizienz bei der Abwicklung wünschen: Bei uns kannst du die Prämie für 2025 und 2026 gleich als Kombiprämie beantragen. Das bedeutet, dass wir bereits jetzt die notwendigen Schritte einleiten, um dir auch die Prämie für das Jahr 2026 zum frühestmöglichen Zeitpunkt auszuzahlen. Dieses Angebot wird kontinuierlich angeboten, um möglichst vielen Personen den Zugang zu diesen Prämien zu ermöglichen und spart dir Zeit und Aufwand, da du dich im nächsten Prämienjahr nicht nochmal mit der Antragstellung beschäftigen musst. Wer kann 2025 die E-Prämie in Österreich beantragen? Alle Zulassungsbesitzer von reinen Elektroautos (BEV) aus Österreich können über unsere Plattform ihre Treibhausgasminderungsquote (E-Quote) verkaufen. Dieses Angebot gilt sowohl für private Fahrzeuge als auch für Geschäftsautos, Elektroflotten, E-Transporter, Elektrobusse und E-Lkw. Auch elektrische, zulassungspflichtige Zweiräder wie E-Roller und E-Motorräder sind für die E-Prämie berechtigt. Als Full-Service-Dienstleister kümmern wir uns um den gesamten Prozess – von der Erfassung deiner Daten bis hin zum Verkauf deiner E-Quote. So sparst du Zeit und erhältst deine Prämie schnell und zuverlässig! Der Antrag lässt sich innerhalb von wenigen Minuten auf der Seite von wirkaufendeinethg.de/at stellen. KI-generiertes Bild Gibt es die E-Prämie in Österreich auch für Leasingfahrzeuge? Ja, Leasingfahrzeuge sind ebenfalls berechtigt, solange du als Fahrzeughalter im Zulassungsschein eingetragen bist. Gibt es die E-Prämie in Österreich auch für Firmenfahrzeuge? Für Firmenfahrzeuge gilt: du kannst die Prämie nur dann beantragen, wenn du selbst als Halter von einem E-Fahrzeug im Zulassungsschein geführt wirst. Ansonsten steht der Anspruch dem Unternehmen zu, das das Fahrzeug hält. KI-generiertes Bild Wie wird der Wert der E-Quote in Österreich ermittelt? Der Wert der E-Quote für dein Elektroauto basiert auf mehreren Faktoren, die die CO₂-Einsparungen deines Fahrzeugs beeinflussen. In Österreich wird bei der Berechnung standardmäßig eine pauschale Lademenge von 1.500 kWh für vollelektrische Fahrzeuge (BEV) angesetzt. Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Strommix: Je höher der Anteil an regenerativ erzeugtem Strom, desto niedriger fällt der CO₂-Anteil aus. Das bedeutet, dass ein E-Auto, das mit grünem Strom geladen wird, die CO₂-Emissionen im Verkehr stärker reduziert als eines mit einem weniger nachhaltigen Strommix. Die genaue Berechnung dieser Werte erfolgt durch das Umweltbundesamt, das die Emissionsminderungen entsprechend den vorliegenden Daten bewertet. Kann ich die E Prämie jedes Jahr beantragen? Ja, die E-Prämie kann jedes Jahr beantragt werden, solange dein Fahrzeug noch angemeldet ist und die Prämie nicht abgelaufen ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Prämie nur einmal pro Jahr beantragt werden kann. Das bedeutet, dass du jedes Jahr einen neuen Antrag stellen musst, um die Prämie zu erhalten. Dies bietet dir die Möglichkeit, jährlich von der Förderung zu profitieren und kontinuierlich einen Beitrag zur Reduzierung der CO₂-Emissionen zu leisten. Muss die E-Prämie in Österreich versteuert werden? Die steuerliche Behandlung der E-Prämie ist derzeit noch nicht final geklärt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Prämie als Einkommen versteuert werden muss. Daher ist es ratsam, sich vor der Beantragung der Prämie an einen Steuerberater zu wenden, um sicherzustellen, dass alle steuerlichen Aspekte berücksichtigt werden. Solltest du weitere Informationen oder Details zur steuerlichen Handhabung der E-Prämie benötigen, empfehlen wir dir, dich direkt an das Bundesministerium für Finanzen (BMF) oder die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) zu wenden. Ein Steuerberater kann dir aber auch helfen, die genaue steuerliche Behandlung der Prämie zu verstehen und sicherzustellen, dass du alle gesetzlichen Anforderungen erfüllst. So kannst du sicher sein, dass du die E-Prämie korrekt und ohne spätere Überraschungen nutzen kannst. KI-generiertes Bild Wie funktioniert die Beantragung? Die Beantragung der E-Prämie ist einfach und unkompliziert. Der gesamte Prozess läuft über unsere Plattform digital ab. So funktioniert es Schritt für Schritt: Registrierung: Zunächst meldest du dich auf unserer Webseite an und erstellst ein Nutzerkonto. Fahrzeugdaten hochladen: Im nächsten Schritt übermittelst du uns die erforderlichen Fahrzeugdokumente, wie z. B. eine Kopie des Zulassungsscheins. Prüfung: Unsere Experten prüfen deine Unterlagen und bereiten alles für die Zertifizierung vor. Als Nächstes beantragen wir für dich deine E Prämie beim Umweltbundesamt. Vermarktung: Nachdem das Umweltbundesamt deine Quote zertifiziert hat, vermarkten wir diese zum Bestpreis im Rahmen von dem THG-Quotenhandel. Auszahlung: Sobald die Zertifizierung abgeschlossen ist, überweisen wir die Prämie direkt auf dein Konto. Den tagesaktuellen Preis deiner EQuote siehst du immer beim Check-out deiner Registrierung und dieser ist ebenfalls garantiert. Tipp: Die Beantragung erfolgt auf der offiziellen Seite von wirkaufendeinethg.de/at, dauert nur wenige Minuten und erfordert keine besonderen technischen Kenntnisse. Kombiprämie für 2025 und 2026: Ein echter Vorteil Ein Highlight unseres Angebots für 2025 ist die Möglichkeit, die E-Prämien für zwei Jahre auf einmal zu beantragen. Indem du die Kombiprämie nutzt, sparst du dir nicht nur die erneute Antragstellung im nächsten Jahr, sondern profitierst auch davon, dass wir die ePrämie für 2026 automatisch und so früh wie möglich beantragen. Dieser Service richtet sich vor allem an Kunden, die Wert auf eine schnelle und effiziente Abwicklung legen. Warum solltest du jetzt handeln? Die E-Prämie ist nicht nur eine finanzielle Belohnung, sondern auch ein wichtiger Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Durch die Teilnahme unterstützt du die Reduzierung von CO₂-Emissionen und trägst aktiv dazu bei, fossile Kraftstoffe zu ersetzen. Zudem kannst du durch die Zertifizierung und den Verkauf deiner eingesparten CO₂-Emissionen Geld verdienen. Der Prozess zur Beantragung ist so einfach gestaltet, dass es keinen Grund gibt, die Prämie ungenutzt zu lassen. Fazit zur E-Prämie 2025 in Österreich Prämienhöhe: 70 € für E-PKWs, 80 € mit Neukundenbonus (Stand Februar 2025, tagesaktueller Preis immer beim Check-out sichtbar) Frist: Antragstellung bis 31.12.2025 Vorteil: Kombiprämie für 2025 und 2026 möglich Die E-Prämie (THG-Prämie) bietet in Österreich eine hervorragende Möglichkeit, mit der CO₂-Einsparung von Elektrofahrzeugen zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Seit 2023 können sowohl private Fahrzeugbesitzer als auch Unternehmen (z.B Fuhrpark/Flotte) die Prämie beantragen. Leasingfahrzeuge und Firmenwagen sind ebenfalls förderfähig, vorausgesetzt, der Antragsteller ist als Fahrzeughalter im Zulassungsschein eingetragen. Die E-Prämie bietet somit eine einfache Möglichkeit, den Übergang zur klimafreundlichen Mobilität zu fördern und gleichzeitig finanzielle Vorteile zu nutzen. Es lohnt sich, rechtzeitig zu handeln, um den Anspruch für 2025 geltend zu machen. --- ## THG-Quote Preisentwicklung 2026 - Gründe, Trends, Prognose URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2025/02/07/thg-bonus-2025-fuers-elektroauto-prognosen-und-tipps-fuer-den-anbieterwechsel/ Veröffentlicht: 2025-02-07 Aktualisiert: 2026-02-01 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Nach den starken Verwerfungen der Jahre 2023-2025 zeigt sich der Markt für THG-Quoten 2026 deutlich stabiler. Inhaltsverzeichnis Kurzfazit: Was ist 2026 beim THG-Quote-Preis realistisch? Was bedeutet „Preisentwicklung“ bei der THG-Quote überhaupt? Rückblick 2023–2025: Warum sind die Preise gefallen und wieder gestiegen? Die 7 wichtigsten Preis-Treiber für die THG-Quote 2026 Angebot: Mehr Elektrofahrzeuge, mehr Quoten Nachfrage: Erfüllungsdruck bei Mineralölunternehmen Strommix und Berechnungslogik Biokraftstoffe und Doppelanrechnung Importe und Marktverzerrungen Politische Rahmenbedingungen Marktstruktur und Anbieterlandschaft Preisszenarien für 2026 Was bedeutet das für dich als E-Auto-Halter? THG-Bonus für öffentliche Ladesäulen Nächster Schritt: THG-Prämie sichern Kurzfazit: Was ist 2026 beim THG-Quote-Preis realistisch? Nach den starken Verwerfungen der Jahre 2023-2025 zeigt sich der Markt für THG-Quoten 2026 deutlich stabiler. Die Preise haben sich spürbar erholt, bleiben aber weiterhin von politischen Entscheidungen, Marktmechaniken und externen Einflüssen abhängig. Für dich als E-Auto-Halter bedeutet das: Die THG-Quote bleibt attraktiv – allerdings lohnt es sich mehr denn je, die Preisentwicklung zu verstehen und den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf zu wählen. Was bedeutet „Preisentwicklung“ bei der THG-Quote überhaupt? Die Preisentwicklung der THG-Quote beschreibt, wie sich der Marktwert der eingesparten CO₂-Emissionen von Elektrofahrzeugen im Zeitverlauf verändert. Dieser Wert entsteht nicht zufällig, sondern ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage am Quotenmarkt. Mineralölunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ihre CO₂-Emissionen zu senken. Gelingt ihnen das nicht ausreichend aus eigener Kraft, müssen sie THG-Quoten zukaufen. Genau hier entsteht der Marktpreis: Je größer der Erfüllungsdruck und je knapper das Angebot, desto höher fällt der Preis aus – und umgekehrt. Rückblick 2023–2025: Warum sind die Preise gefallen und wieder gestiegen? Ein Blick zurück hilft, die aktuelle Entwicklung einzuordnen. 2023 stieg das Angebot an THG-Quoten stark an, da immer mehr Elektrofahrzeuge zugelassen wurden. Gleichzeitig standen Mineralölunternehmen zusätzliche Erfüllungsoptionen zur Verfügung. Die Folge war ein deutlicher Preisverfall. 2024 blieben die Prämien auf niedrigem Niveau. Ausschlaggebend war unter anderem der Strommix aus dem Jahr 2022, der aufgrund des Ukraine-Kriegs einen hohen fossilen Anteil hatte. Das Umweltbundesamt setzte die CO₂-Einsparungen entsprechend niedriger an. 2025 brachte schließlich eine erste Stabilisierung. Die gesetzliche THG-Quote wurde angehoben, und Marktverzerrungen rückten stärker in den Fokus der Politik. Diese Entwicklungen bilden die Grundlage für die Preisbewegung in Richtung 2026. Die 7 wichtigsten Preis-Treiber für die THG-Quote 2026 Angebot: Mehr Elektrofahrzeuge, mehr Quoten Mit jedem neu zugelassenen Elektrofahrzeug steigt das Angebot an THG-Quoten. Ein stark wachsender Fahrzeugbestand erhöht grundsätzlich den Preisdruck – vor allem dann, wenn die Nachfrage nicht im gleichen Maße mitwächst. Nachfrage: Erfüllungsdruck bei Mineralölunternehmen Auf der Nachfrageseite steht der gesetzlich festgelegte Erfüllungsgrad der THG-Quote. Je stärker diese Quote angehoben wird, desto mehr Zertifikate müssen Unternehmen zukaufen. Das wirkt preisstabilisierend oder sogar preistreibend. Strommix und Berechnungslogik Die Höhe der anrechenbaren CO₂-Einsparung hängt vom deutschen Strommix ab – allerdings mit zeitlicher Verzögerung. Ein höherer Anteil erneuerbarer Energien verbessert die Klimabilanz von Elektrofahrzeugen und steigert damit den Wert der Quote. Biokraftstoffe und Doppelanrechnung Biokraftstoffe wie HVO-Diesel können teilweise doppelt auf die THG-Quote angerechnet werden. Diese Möglichkeit reduziert den externen Bedarf an THG-Quoten und wirkt kurzfristig preisdämpfend. Importe und Marktverzerrungen Falsch deklarierte Biokraftstoff-Importe, häufig als „Brown Grease“ bezeichnet, haben den Markt in der Vergangenheit stark belastet. Werden diese Schlupflöcher geschlossen, kann das Angebot künstlich verknappt werden. Politische Rahmenbedingungen Änderungen an der Gesetzeslage, strengere Kontrollen oder Anpassungen der Anrechnungslogik haben unmittelbaren Einfluss auf den Marktwert der THG-Quote. Marktstruktur und Anbieterlandschaft Insolvenzen und der Rückzug einzelner Marktteilnehmer haben den Markt bereinigt. Weniger, dafür stabilere Anbieter können langfristig zu transparenteren Preisen beitragen. Preisszenarien für 2026 Da der THG-Quotenmarkt weiterhin volatil bleibt, lassen sich keine exakten Preise vorhersagen, sondern nur Szenarien. Im konservativen Szenario treffen hohe Angebotsmengen auf eine stabile, aber nicht steigende Nachfrage. Die Preise bewegen sich seitwärts auf moderatem Niveau. Im realistischen Szenario sorgen eine höhere gesetzliche Quote, eine verbesserte Strommix-Bewertung und strengere Kontrollen für eine spürbare Stabilisierung mit leicht steigender Tendenz. Im optimistischen Szenario reduzieren politische Eingriffe alternative Erfüllungsoptionen deutlich, während der Erfüllungsdruck steigt. In diesem Fall ziehen die Preise klar an. Was bedeutet das für dich als E-Auto-Halter? Für dich als Halter eines Elektrofahrzeugs bedeutet das: Die THG-Quote bleibt auch 2026 ein relevanter finanzieller Vorteil. Entscheidend ist weniger der perfekte Marktzeitpunkt als vielmehr ein gutes Verständnis der Entwicklung und eine verlässliche Abwicklung. Wer informiert bleibt und realistisch plant, kann langfristig profitieren. THG-Bonus für öffentliche Ladesäulen Laut Ladesäulenverordnung (§2 Abs. 8) bist du Betreiber einer öffentlichen Ladesäule, wenn du maßgeblichen Einfluss auf deren Betrieb hast – unabhängig vom Eigentum. Auch die Einbindung externer Dienstleister ändert daran nichts, du kannst also problemlos den THG-Bonus für deine Anlage beantragen. Doch, während E-Auto-Halter nur ihren Fahrzeugschein hochladen müssen, ist der Prozess für Ladesäulen-Betreiber etwas umfangreicher. Nächster Schritt: THG-Prämie sichern Wenn du deine THG-Quote für 2026 verwerten möchtest, kannst du im nächsten Schritt deine THG-Prämie beantragen. Wichtig ist dabei eine transparente Abwicklung und ein verlässlicher Anbieter. Jetzt THG-Prämie beantragen --- ## ADAC gibt THG-Quotenhandel auf URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/12/19/adac-gibt-quotenhandel-auf/ Veröffentlicht: 2024-12-19 Aktualisiert: 2025-03-26 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: So betroffen sind die Kunden des Automobilclubs durch das Aus des ADAC THG-Bonus. Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) bietet seit 2022 eine lukrative Möglichkeit für Halter von Elektrofahrzeugen, finanziell von der CO₂-Einsparung ihrer Fahrzeuge zu profitieren. Unter den Anbietern, die diesen Service ermöglichten, war auch der ADAC, eine verlässliche Anlaufstelle für viele E-Auto-Fahrer. Doch damit ist schon Schluss: Der ADAC hat angekündigt, ab 2025 keine THG-Quoten mehr zu vermitteln. Diese Entscheidung spiegelt die aktuelle Krise wider, die den gesamten THG-Markt erschüttert. Nun stellt sich für die Kunden des Automobilclubs die Frage, welche Alternativen sie nutzen können, um weiterhin von den finanziellen Vorteilen der THG-Quote zu profitieren. Im Folgenden erklären wir die aktuellen Herausforderungen des THG-Geschäfts und verschaffen ADAC-Kunden einen Überblick über die möglichen Optionen, um zuverlässig an den THG-Bonus zu kommen. Inhaltsverzeichnis Das Aus für den THG-Bonus von ADAC Schluss mit dem ADAC THG-Bonus fürs Elektroauto: Warum steigt der ADAC aus dem THG-Quotenmarkt aus? Kein THG-Bonus mehr bei ADAC  Was bedeutet das Ende des ADAC THG Bonus für die THG Prämie 2024 und 2025? Handlungsempfehlungen für ADAC-Kunden So wirkt die Krise des THG-Marktes auf die deutschen E-Auto-Besitzer Fazit Das Aus für den THG-Bonus von ADAC Der ADAC, einer der größten und traditionsreichsten Automobilclubs Europas, hat beschlossen, sich ab dem Jahr 2025 aus dem Handel mit Treibhausgasminderungsquoten (THG-Quoten) zurückzuziehen. Diese Entscheidung betrifft zahlreiche E-Autofahrer, die bisher von diesem Angebot profitierten. Der Automobilclub hat zuletzt für das Quotenjahr 2024 zwischen 40 und 50 Euro pro E-Pkw ausbezahlt – eine im Vergleich etwas kleinere Prämie, doch trotzdem war ADAC unter den populärsten THG-Anbietern Deutschlands. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Hintergründe dieser Entscheidung, die Auswirkungen auf betroffene Kunden und mögliche Alternativen für die Beantragung der THG-Prämie ab 2025. KI-generiertes Bild Schluss mit dem ADAC THG-Bonus fürs Elektroauto: Die Entscheidung des ADAC, den THG-Quotenhandel einzustellen, kommt nicht überraschend. Der Markt für Treibhausgasminderungsquoten befindet sich seit Monaten in einer Krise. Der Rückzug des ADAC ist nicht isoliert zu betrachten, sondern spiegelt genau diese tiefergehende Krise im THG-Markt wider. Wichtige Ursachen sind unter anderem: 1. Marktverwerfungen: Der Preis für THG-Quoten ist in den letzten zwei Jahren stark gefallen. Ein Überangebot an Zertifikaten und Unsicherheiten über die politische Zukunft des Systems haben den Markt destabilisiert. 2. Betrugsskandale: Es gab wiederholt Vorwürfe über den Handel mit gefälschten Zertifikaten, insbesondere aus dem Ausland. Die Ermittlungen dazu dauern an und haben das Vertrauen in den Markt erschüttert. 3. Insolvenz von Partnern: Der ADAC arbeitete im THG-Quotenhandel eng mit der Firma Landwärme zusammen, die kürzlich Insolvenz anmelden musste. Diese Entwicklung hatte direkte Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit und Rentabilität des Modells. Trotz der genannten Probleme versicherte der ADAC, dass bisherige Kunden nicht direkt betroffen seien. Prämien für bereits beantragte Quoten sollen aus Eigenmitteln ausgezahlt werden. Dennoch hinterlässt der Rückzug des Automobilclubs eine Lücke für viele E-Auto-Besitzer, die sich nun ab 2025 nach Alternativen umsehen müssen. Warum steigt der ADAC aus dem THG-Quotenmarkt aus? KI-generiertes Bild Der ADAC hat auf seiner Website am 18.12.2024 angekündigt, den Service zur Vermittlung der THG-Prämie für Elektrofahrzeuge seiner Mitglieder ab 2025 einzustellen. Grund für die Abschaffung der ADAC THG-Prämie seien aktuelle Marktverwerfungen und anhaltende Unsicherheiten mit Blick auf die politischen Entwicklungen. Der ADAC kommuniziert an die E-Auto-Besitzer konkret: “Vor dem Hintergrund der Marktverwerfungen sowie fortbestehender Unsicherheiten über die Wirksamkeit von Regulierungen sowie über politische Entwicklungen nach dem Auseinanderfallen der Ampel-Regierung sieht sich der ADAC vorläufig nicht in der Lage ein attraktives Angebot für Mitglieder und Kunden zu machen.” Der ADAC sieht sich nach eigener Aussage derzeit nicht in der Lage, den Mitgliedern einen attraktiven THG-Bonus anzubieten. Einen großen Einfluss auf den THG-Bonus des ADAC und den Quotenhandel im Allgemeinen hat der Millionen Verlust in der Branche. Kein THG-Bonus mehr bei ADAC  Im Jahr 2024 lag die THG-Prämie des ADAC zuletzt bei etwa 40 bis 50 Euro pro Fahrzeug. Mit dem Ende des Jahres 2024 läuft dieses Angebot jedoch aus, und ein vergleichbares Angebot für das Quotenjahr 2025 wird nicht mehr zur Verfügung stehen. Jetzt heißt es für die bisherigen Kunden des THG-Portals – neuen Partner für die THG-Prämie aufsuchen und die erforderlichen Daten für die Beantragung bereitstellen sowie den THG-Bonus 2025 beantragen. Was bedeutet das Ende des ADAC THG Bonus für die THG Prämie 2024 und 2025? Die THG Quote 2024 für Elektroautos konnte beim ADAC bis zum 31.10.2024 beantragt werden. Anmeldungen, die nach diesem Datum eingegangen sind, konnten für den THG-Bonus 2024 leider nicht mehr berücksichtigt werden. Unter Einhaltung der 14-tägigen Widerrufsfrist war es ADAC Kunden letztmalig möglich, Bescheinigungen für THG-Quoten des Quotenjahres 2024 bis zum 15.11.2024 über den ADAC beim Umweltbundesamt (UBA) zu beantragen. Nun, nachdem ADAC sich von dem THG-Quotenhandel zurückgezogen hat, müssen seine Kunden einen neuen THG-Anbieter für die Vermarktung ihrer THG-Quoten ab 2025 aufsuchen. KI-generiertes Bild Handlungsempfehlungen für ADAC-Kunden Die gute Nachricht für Elektroautofahrer: Es gibt weiterhin Möglichkeiten, von der THG-Quote zu profitieren. Hier sind konkrete Handlungsempfehlungen: 1. Zuverlässiger THG-Anbieter: Aufgrund der Unsicherheiten am Markt empfiehlt es sich, einen zuverlässigen Anbieter mit der THG-Prämie zu beauftragen. Kriterien wie Zuverlässigkeit, Transparenz und die Höhe der ausgezahlten Prämie sollten dabei im Fokus stehen. 2. Neue Registrierung: Wir bei www.wirkaufendeinethg.de bieten weiterhin die Abwicklung von THG-Prämien an. Unsere Kunden haben die Option, ihre THG-Prämie für das Jahr 2025, 2026 oder als Kombiprämie für beide Jahre zu beantragen. 3. Schnelligkeit bei der Anmeldung: Da einige Anbieter aufgrund der Krise ihr Geschäft aufgegeben haben, könnte die Nachfrage bei den verbleibenden Plattformen steigen. Eine frühzeitige Registrierung kann sich also lohnen. 4. Langfristige Planung: Elektroautobesitzer sollten sich bewusst machen, dass die Zukunft der THG-Quote von politischen Entscheidungen abhängt. Eine langfristige Sicherung dieses Systems wäre nur durch klare gesetzliche Rahmenbedingungen möglich. So wirkt die Krise des THG-Marktes auf die deutschen E-Auto-Besitzer Die Treibhausgasminderungsquote wurde eingeführt, um die CO₂-Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. Das System basiert darauf, dass Elektroautofahrer ihre CO₂-Einsparungen als Zertifikate an die Mineralölindustrie verkaufen können und hierfür eine Prämie erhalten. Dieses Modell hat sich jedoch in der Praxis als anfällig für Manipulationen und Marktverwerfungen erwiesen. Der Preisverfall bei den Zertifikaten ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Fehlende politische Anpassungen: Trotz Forderungen von Experten wurden notwendige Reformen bislang nicht umgesetzt. Dies hat dazu geführt, dass der Markt weiterhin unter Druck steht. Betrug mit Biokraftstoffen: Der Handel mit gefälschten Zertifikaten hat nicht nur finanzielle Verluste verursacht, sondern auch das Vertrauen in das gesamte System untergraben. Überangebot an Quoten: Durch eine hohe Anzahl von Anbietern und Projekten, insbesondere im Ausland, ist ein Überangebot entstanden, das die Preise bis heute drückt. Trotz dieser Herausforderungen sehen Experten weiterhin Potenzial im THG-System. Eine Reform, die die Integrität und Stabilität des Marktes sicherstellt, könnte das Vertrauen der Akteure zurückgewinnen. KI-generiertes Bild Fazit Der Ausstieg des ADAC aus dem THG-Quotenhandel markiert für viele E-Auto-Besitzer das Ende einer gewohnten Anlaufstelle, um ihre THG-Prämien zu sichern. Doch das bedeutet keineswegs das Ende der Möglichkeit, von der Treibhausgasminderungsquote zu profitieren. Es gibt weiterhin Alternativen, die eine einfache und transparente Abwicklung ermöglichen. Um von den finanziellen Vorteilen der THG-Quote zu profitieren, ist es entscheidend, sich frühzeitig zu informieren und Anbieter sorgfältig auszuwählen. Nach einigen Insolvenzen in der Branche und dem Rückzug des ADAC sollten Elektroautofahrer besonderen Wert auf einen seriösen THG-Partner legen – mit klaren Konditionen, einem transparenten Geschäftsmodell und Erfahrung auf dem THG-Quotenmarkt. Gleichzeitig bleibt zu hoffen, dass die politischen Rahmenbedingungen verbessert werden, um den Markt langfristig zu stabilisieren und die Elektromobilität weiter zu fördern. Für Elektroautobesitzer steht fest: Trotz aktueller Herausforderungen gibt es weiterhin attraktive Möglichkeiten, die THG-Quote zu nutzen. Wirkaufendeinethg.de bietet nach wie vor eine zuverlässige und sichere Abwicklung – ohne Vertragsbindung und für beliebig viele Jahre. --- ## Klimaschutzbetrug mit dem CO2-Zertifikatesystem URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/12/12/milliardenschwerer-klimaschutzbetrug/ Veröffentlicht: 2024-12-12 Aktualisiert: 2025-03-26 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: DW und ZDF decken milliardenschweren Klimaschutzbetrug auf – wir fassen zusammen Ein neuer Skandal erschüttert den Klimaschutzsektor: Recherchen eines Investigativteams von DW und ZDF legen nahe, dass das deutsche CO₂-Zertifikatesystem gezielt ausgenutzt wurde, um Ölkonzerne zu begünstigen. Eigentlich als umweltpolitisches Instrument gedacht, um fossile Industrien zu mehr Nachhaltigkeit zu bewegen, scheint das System von Betrügern unterwandert worden zu sein. Durch fragwürdige Projekte und unzureichende Kontrollen konnten offenbar hunderte Millionen Euro erschlichen werden – begünstigt durch mangelnde Transparenz und lückenhafte Aufsichtsmechanismen. Inhaltsverzeichnis Wie funktioniert der Emissionshandel? Die Funktionsweise des Emissionshandels Missbrauch mit CO2-Zertifikaten Alte Anlagen als neue Klimaschutzprojekte  Fragwürdige Firmen und Identitätsdiebstahl  Die Rolle der Prüffirmen  Eine undurchsichtige Struktur  CO2-Zertifikate: Ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Klimawandel Konsequenzen und politische Reaktionen auf Emissionen Ein zerstörtes Vertrauen  Initiative „Klimabetrug Stoppen“ im Einsatz Fazit Wie funktioniert der Emissionshandel? Der Emissionshandel ist ein marktwirtschaftliches Instrument, das Unternehmen dazu anreizt, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Unternehmen, die mehr CO2 ausstoßen als erlaubt, müssen CO2-Zertifikate kaufen, um ihre Emissionen zu kompensieren. Diese CO2-Zertifikate werden von der EU vergeben, wobei einige kostenlos bereitgestellt werden. Die Gesamtmenge der zur Verfügung stehenden Emissionsrechte sinkt von Jahr zu Jahr, was die Preise der CO2-Zertifikate tendenziell steigen lässt. Durch diesen Mechanismus wird der Anreiz für Unternehmen erhöht, ihre Emissionen zu senken und in umweltfreundlichere Technologien zu investieren. Die Funktionsweise des Emissionshandels Seit 2020 können Öl- und Gasunternehmen in Deutschland ihre CO₂-Bilanz verbessern, indem sie in Klimaschutzprojekte in anderen Ländern investieren. Diese Projekte sollen nachweislich CO₂-Emissionen reduzieren, etwa durch den Einsatz neuer Technologien auf Öl- oder Gasfeldern. Im Gegenzug erhalten die Unternehmen CO₂-Zertifikate, die sie zur Erfüllung ihrer Klimaschutzverpflichtungen in Deutschland nutzen können.  Zuständig für die Genehmigung dieser Projekte ist das Umweltbundesamt (UBA). Es legt Wert darauf, dass es sich ausschließlich um neue Anlagen handelt, die zusätzlich zur bereits bestehenden Infrastruktur errichtet werden. Ziel ist es, echten Klimaschutz zu fördern und nicht lediglich bestehende Emissionsminderungen zu zertifizieren.  Doch Recherchen zeigen, dass dieses System offenbar erhebliche Schwachstellen aufweist – mit dramatischen Folgen.   Missbrauch mit CO2-Zertifikaten Die Spur führt nach China Die Investigation hat die Deutsche Welle in einem Video und einem deutschsprachigen Blogartikel ausführlich beschrieben. Ein Großteil der genehmigten Projekte wurde in China realisiert – einem Land, in dem die Nachverfolgung solcher Vorhaben oft schwierig ist. Insgesamt genehmigte das Umweltbundesamt 66 Projekte in China mit einem Marktwert von über zwei Milliarden Euro. Viele davon befinden sich in schwer zugänglichen Regionen wie Xinjiang. Auffällig ist dabei, dass keines dieser Projekte jemals von deutschen Behörden vor Ort überprüft wurde. Stattdessen vertraute man auf Berichte privater Prüffirmen. Es ist daher unerlässlich, spezifische Informationen zu den Projekten einzuholen, um deren Authentizität zu überprüfen. KI-generiertes Bild Eines dieser Projekte soll auf dem Shengli-Ölfeld im Osten Chinas realisiert worden sein. Laut den eingereichten Dokumenten sollten dort neue energieeffiziente Anlagen installiert werden, die die CO₂-Emissionen des Ölfeldes um 250.000 Tonnen jährlich reduzieren. Doch als ein Reporter des ZDF das Ölfeld besuchte, konnte keiner der dort arbeitenden Mitarbeiter von den angeblichen Anlagen berichten. Ein langjähriger Mitarbeiter erklärte, er habe dort nie etwas Derartiges gesehen. Die Dokumente, die das Projekt belegen sollten, führten das Team schließlich zu einer angeblichen Firmenzentrale. Doch an den angegebenen Koordinaten fand sich nichts weiter als ein verlassener Hühnerstall. Solche und ähnliche Widersprüche zogen sich durch mehrere der überprüften Projekte. Alte Anlagen als neue Klimaschutzprojekte  Ein besonders problematisches Muster zeichnete sich bei der Untersuchung der Projekte ab: Viele der angeblich neuen Anlagen existierten offenbar bereits vor der Antragstellung. Satellitenbilder und weitere Beweise belegen, dass mehrere der als „neu“ eingereichten Projekte schon Jahre zuvor in Betrieb genommen worden waren. Es ist wichtig, dass ein Klimaschutzprojekt strenge Verifizierung und spezifische Kriterien erfüllt, um CO2-Zertifikate ausstellen zu können. Ein Beispiel ist ein Projekt unter der Bezeichnung BZIA, das laut Anträgen im Jahr 2020 begonnen haben soll. Die Anlage fängt Gase auf, die während der Ölförderung freigesetzt werden, und verflüssigt sie für den Weitertransport. Doch Satellitenaufnahmen zeigen, dass die Anlage bereits 2019 vollständig errichtet war und in Betrieb stand. Ein weiteres Projekt in Xinjiang, das als Klimaschutzmaßnahme präsentiert wurde, existierte laut der Beschilderung vor Ort sogar schon seit 2014. Insgesamt identifizierten die Ermittler mindestens 16 ähnliche Fälle, bei denen bestehende Infrastruktur als neue Projekte ausgegeben wurde. Fragwürdige Firmen und Identitätsdiebstahl  Die Recherchen deckten zudem auf, dass viele der in den Projektanträgen genannten Firmen entweder nicht existieren oder fragwürdige Angaben machten. Reporter besuchten mehrere Adressen, die in den Anträgen als Firmensitze angegeben waren. Anstatt aktive Unternehmen vorzufinden, stießen sie jedoch häufig auf leere Bürogebäude, Wohnhäuser oder sogar Nicht-Existenz der angeblichen Firmen.  KI-generiertes Bild Besonders brisant: Ein chinesisches Unternehmen wandte sich in einem Brief direkt an das deutsche Umweltbundesamt und erhob den Vorwurf des Identitätsdiebstahls. Die Firma gab an, dass fünf Projekte in ihrem Namen eingereicht worden seien – ohne ihre Zustimmung. Es bestehe zudem die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Dokumente gefälscht wurden. Dies war einer der ersten konkreten Hinweise, dass die vorliegenden Unregelmäßigkeiten kein Zufall waren, sondern Teil eines möglicherweise systematischen Betrugs.  Die Rolle der Prüffirmen  Im Fokus der Ermittlungen stehen auch die privaten Prüffirmen, die für die Validierung und Verifizierung der Projekte verantwortlich sind. Ein CO2-Zertifikat ist ein Nachweis für die Reduzierung von CO2-Emissionen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte. Zwei deutsche Unternehmen, Müller-BBM Cert und Verico SCE, überprüften laut Recherchen einen Großteil der fragwürdigen Projekte. Dabei treten in den Berichten der Prüfer zahlreiche Ungereimtheiten auf. Ein Beispiel ist das Projekt EQBT, bei dem laut den Prüfberichten sechs Speichertanks und zwölf Generatoren installiert sein sollten. Doch Satellitenbilder und Fotos zeigen lediglich vier Tanks und vier Generatoren. Experten halten es für höchst unwahrscheinlich, dass solche Diskrepanzen bei einer tatsächlichen Vor-Ort-Inspektion übersehen worden wären. Müller-BBM Cert und Verico SCE wiesen jegliches Fehlverhalten zurück. Dennoch hat die Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen und Geschäftsräume der beiden Firmen sowie einer weiteren Prüfstelle durchsucht. Der Verdacht: gewerbsmäßiger Betrug. Eine undurchsichtige Struktur  Die Spur des Betrugs führt auch zu einem chinesischen Unternehmen namens Beijing Karbon New Energy Technology. Diese Firma steht im Zentrum zahlreicher fragwürdiger Projekte und soll ein Netz aus Tochtergesellschaften und Partnern aufgebaut haben, das für die Antragstellung verantwortlich war. Recherchen zeigen, dass Beijing Karbon in mindestens 28 Projekten involviert war. Unternehmen können mit Emissionsrechten handeln, indem sie CO2-Zertifikate kaufen, verkaufen und die von der EU begrenzten Mengen verwalten. Doch bei einer Anfrage vor Ort in Peking verweigerten Vertreter des Unternehmens jede Auskunft. Brisant ist auch, dass Beijing Karbon Berichten zufolge Geschäftspartner in China dazu aufforderte, nicht mit westlichen Medien zu sprechen. Es hieß, westliche Berichterstattung sei darauf ausgerichtet, chinesische Projekte zu diskreditieren. CO2-Zertifikate: Ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Klimawandel CO2-Zertifikate sind ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Klimawandel. Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig ihre eigenen CO2-Emissionen zu kompensieren. Als marktwirtschaftliches Instrument bieten sie einen Anreiz, die Emissionen zu senken und in umweltfreundlichere Technologien zu investieren. CO2-Zertifikate sind ein zentraler Bestandteil des Emissionshandels und können Unternehmen dabei unterstützen, ihre Klimaschutzziele zu erreichen. Durch den gezielten Einsatz von CO2-Zertifikaten wird der Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft gefördert und ein wichtiger Beitrag zum globalen Klimaschutz geleistet. Konsequenzen und politische Reaktionen auf Emissionen Die Enthüllungen haben inzwischen sowohl in Deutschland als auch international hohe Wellen geschlagen. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 17 Verdächtige, darunter leitende Angestellte der Prüffirmen. Das Umweltbundesamt hat 45 der 66 Projekte unter Verdacht gestellt und arbeitet daran, Zertifikate zurückzuziehen. Neue Anträge für das Programm werden vorerst nicht mehr genehmigt. Die politische Opposition fordert strengere Kontrollmechanismen und eine lückenlose Aufarbeitung. Kritiker werfen den Behörden vor, die Schwachstellen im System zu spät erkannt zu haben. Die EU reguliert die Angebot-Nachfrage-Dynamik auf dem Markt, indem sie die Menge an verfügbaren Emissionszertifikaten anpasst, um Preisschwankungen zu steuern. Ein zerstörtes Vertrauen  Die Enthüllungen rund um das CO₂-Zertifikatesystem werfen ein düsteres Licht auf die Bemühungen um internationalen Klimaschutz. Statt fossile Industrien nachhaltiger zu machen, scheint das System Betrügern ermöglicht zu haben, aus dem Nichts hunderte Millionen Euro zu schöpfen. Der Schaden für die Glaubwürdigkeit solcher Klimainstrumente ist immens. Die Kostendynamik der Emissionsrechte und die Einflussfaktoren auf den CO2-Preis, wie politische Rahmenbedingungen und Marktentwicklungen, spielen eine entscheidende Rolle bei der Preisentwicklung und den Investitionen in klimafreundliche Technologien. Was bleibt, ist die dringende Notwendigkeit, die Kontrollmechanismen zu reformieren und sicherzustellen, dass derartige Betrugsmaschen in Zukunft nicht wiederholt werden können. Initiative „Klimabetrug Stoppen“ im Einsatz Die Initiative „Klimabetrug Stoppen“ (IKS) ist ein Zusammenschluss von 66 Unternehmen und Verbänden aus der Branche der erneuerbaren Energien. Ihr zentrales Anliegen besteht darin, den Klimaschutz im Verkehrssektor zu stärken und Investitionen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen zu fördern. Ein Kernanliegen der Initiative ist die Aberkennung von THG-Quoten, die auf Grundlage gefälschter UER-Projekte oder falsch deklarierter Biokraftstoffe vergeben wurden. Die daraus resultierenden Klimaschäden sollen durch tatsächliche Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen werden. Darüber hinaus setzt sich die IKS für mehr Transparenz bei kompensationspflichtigen Unternehmen und einen klar geregelten Handel mit THG-Zertifikaten ein. Dies ist besonders brisant für THG-Händler, die aufgrund vermeintlich gefälschter Ausgleichszertifikate aus dem Ausland zunehmend geringere THG-Prämien an E-Fahrzeughalter weitergeben können. Der Missbrauch durch gefälschte Klimaschutzprojekte und falsch deklarierte Biokraftstoffe führt zu Schäden in Milliardenhöhe. Diese illegalen Praktiken verzerren den Wettbewerb und sabotieren ehrliche Bemühungen, den Klimaschutz voranzutreiben. Wirkaufendeinethg.de unterstützt die Ziele der Initiative „Klimabetrug Stoppen“ daher uneingeschränkt. Fazit Die jüngsten Enthüllungen machen deutlich, dass das CO₂-Zertifikatesystem mit erheblichen Schwachstellen behaftet ist und offenbar in großem Stil für systematischen Betrug missbraucht wurde. Diese Vorfälle untergraben nicht nur die Glaubwürdigkeit des Emissionshandels, sondern auch das Vertrauen in den gesamten Klimaschutzsektor. Um weiteren Missbrauch zu verhindern, ist es unerlässlich, dass die Regierung entschlossene Maßnahmen ergreift. Dazu gehören nicht nur umfassende Reformen und verschärfte Kontrollen, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen. Nur durch konsequentes Handeln kann das Vertrauen in den Klimaschutz wiederhergestellt und sichergestellt werden, dass der Emissionshandel seinem eigentlichen Zweck dient – der nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen. --- ## Wie hoch ist die THG-Prämie? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/11/24/wie-hoch-ist-die-thg-praemie/ Veröffentlicht: 2024-11-24 Aktualisiert: 2025-05-24 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Vergleich der Höhe der THG-Prämie 2024 und 2025 ✓ THG-Prämie berechnen ✓ Prognose für THG-Quote erstellen Wie hoch ist die THG Prämie 2025? Wie hoch ist die THG Prämie 2024 gewesen? Mit unserem THG Rechner gelingt der Vergleich ganz einfach. Einfach Fahrzeugklasse auswählen, Einheit auswählen, den Preis pro Tonne festlegen und die Entwicklung der THG Quote über die Jahre nachvollziehen. Inhaltsverzeichnis Was beeinflusst die Höhe der THG-Prämie? Weitere Informationen: Welche Auszahlungsoptionen gibt es für die THG-Prämie? Was bedeutet das in der Praxis? Gesetzliche Grundlage und Laufzeit der THG-Prämie Muss die THG-Prämie jedes Jahr neu beantragt werden? Ist die THG-Prämie steuerfrei? Wann wird die THG-Prämie 2025 ausgezahlt? Fristen für die Beantragung der THG-Prämie Kann man die THG-Prämie direkt beim Umweltbundesamt beantragen? Berechnung der THG-Quote Schätzwert Fossiler Referenzwert (kg CO₂eq/GJ) Quotenverpflichtung (%) Basiswert Emission Effizienzwert E-Motor Umrechnungswert (MJ/kWh) Multiplikationsfaktor (MJ/kWh) Wie funktioniert der THG-Quoten Rechner? Welche Einheiten können mit dem THG-Prämien verglichen werden? Sind Hybridfahrzeuge, E-Bikes oder Photovoltaikanlagen für die THG-Prämie berechtigt THG-Rechner Einbinden Höhe der THG-Prämie vergleichen Warum ist die Höhe der THG-Prämie so volatil? Auswirkungen des Imports von Biokraftstoffen aus China auf die THG Prämie Verringerter Nachfragedruck Rechtliche und ökologische Aspekte Veränderungen im Energie-Mix Für welche Unternehmen ist die THG-Prämie und der THG-Quotenrechner interessant? Wer ist antragsberechtigt für die THG-Prämie? THG-Prämie für Flotten berechnen: Kostenloses Excel Tool zum Download Vor- und Nachteile der Anbieter für die THG Quote Elektrisches Fahrzeug und Geldprämien Elektrovorteile und Nutzererfahrungen Vergleichs- und Vermittlungsplattformen Direktanbieter der THG Quote Erfahrungen und Bewertungen aus der Praxis Nutzererfahrungen Wie lange bleibt die THG-Prämie erhalten? Disclaimer Was beeinflusst die Höhe der THG-Prämie? Neben politischen Einflüssen haben diverse Parameter Einfluss auf die Höhe der THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) und damit auch auf die Höhe der THG-Prämie. Wenn unsere Analysten und THG-Experten von wirkaufendeinethg.de also deine THG-Quote verkaufen, haben wir all diese Parameter immer im Blick. Im THG-Rechner sind die Konfigurationen für 2025, 2024 und 2023 auswählbar. Daneben kann eine individuelle Konfiguration vorgenommen werden. Den Preis pro Tonne kannst du im Rechner selbst festlegen, da sehr volatil. Dank unserer abgesicherten Portfoliostrategie im THG-Quotenhandel können wir dir jedoch sichere Preise und damit eine hohe THG-Prämie anbieten (Die aktuelle Höhe der Prämie findest du immer vor Checkout auf unserer Webseite angezeigt) Einflussfaktoren auf die THG Prämie 2024 Angesichts des drastischen Absturzes der THG Quote im Jahr 2023, gibt es einige Schlüsselfaktoren, die den Wert der THG Prämie beeinflussen: Import von Biokraftstoffen: Der Import von Biokraftstoffen aus China zu Dumpingpreisen hat die Nachfrage nach THG Quoten verringert, da große Konzerne diese als kostengünstige Alternative nutzen. Marktanpassungen: Mehr billigere Biokraftstoffe führen zu einem geringeren Nachfragedruck auf die THG Quoten von Elektroautos, was zu einem Preisverfall am Markt führt. Legale Herausforderungen: Die Rechtmäßigkeit der importierten Biokraftstoffe steht infrage, da diese möglicherweise nicht den Zertifizierungskriterien entsprechen. Energiequellenänderungen: Das deutsche Stromnetz hat sich verändert, mit einem Rückgang sauberer Energiequellen, wie Atomkraft, und einem Anstieg der Kohle- und Gaskraftwerke, was den CO2-Ausstoß von Elektrofahrzeugen indirekt erhöht. Prognose für 2025 Basierend auf diesen Faktoren könnte sich die THG Prämie 2025 zwischen 80€ und 120€ bewegen. Ein Preis von über €100 könnte ein guter Zeitpunkt sein, um zuzugreifen. Entwicklung der Höhe der THG-Quote 2025 und THG-Quote 2024 Die nachfolgende Abbildung gibt einen historischen Überblick zur Preisentwicklung der THG-Quoten (Großhandelspreise) für das Kalenderjahr 2024 und 2025 (in € pro Tonne). Für die THG-Prämie 2025 lag der Preis zuletzt durchschnittlich bei 117 Euro pro Tonne. Für die THG-Prämie 2024 lag dieser zuletzt bei ~93 Euro pro Tonne. Preis pro Tonne CO2 (€ pro Tonne) Der Preis pro Tonne ist einer der wichtigsten Parameter, die unsere Analysten täglich im Blick haben. Der Preis pro Tonne ist auch einer der volatilsten Parameter im THG-Quotenhandel. Der Preis kann im Rechner selbst festgelegt werden und damit bequem in andere Messgrößen; wie z.B. die Höhe der THG-Prämie umgerechnet werden. Handelsgeschäfte werden je nach Volumen und Zahlungsziel oftmals mit +/- 10 € pro Tonne abgeschlossen. Um den relevanten Auszahlungspreis pro E-Fahrzeug zu erhalten ist von diesen Preisen dann noch die Servicepauschale abzuziehen. Die Höhe der Servicepauschalen schwankt und liegt je nach Anbieter zwischen 10-35%. Die Servicepauschale bei wirkaufendeinethg.de beträgt höchstens 10%, sodass du dir sicher sein kannst, den Großteil deiner Prämie zu erhalten.Um die besten Anbieterkonditionen und Auszahlungsmöglichkeiten für die THG Quote zu finden, lohnt sich ein Blick auf Vergleichstools. Diese bieten einen umfassenden Überblick über die aktuellen Auszahlungsbeträge und Konditionen verschiedener Anbieter. Weitere Informationen: Häufig gestellte Fragen: Hier findest du Antworten auf die meistgestellten Fragen, die dir helfen können, die besten Entscheidungen zu treffen. Vertiefende Ressourcen: Detaillierte Erklärungen und weiterführende Informationen bieten spezialisierte Wikis und Erklärungsseiten, die sich mit der THG Quote befassen. Durch die Nutzung dieser Ressourcen kannst du sicherstellen, dass du gut informiert bist und die für dich vorteilhaftesten Konditionen auswählst Denk daran, die Preise sind in € pro Tonne für THG-Quote 2024 und THG-Quote 2025. Mit unserem Rechner kannst aber aber ganz einfach die THG-Prämie berechnen. ### Was ist die THG-Prämie? Die THG-Prämie ist der Erlös aus dem Verkauf der sogenannten Treibhausgasminderungsquote. Als Halter oder Halterin eines E-Autos können Sie einmal jährlich die eingesparten CO₂-Emissionen vom Umweltbundesamt zertifizieren lassen und anschließend als THG-Quote verkaufen. Der Prozess ist denkbar einfach: Nach dem Hochladen der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) kann die Prämie in wenigen Minuten beantragt werden. Dadurch wird deutlich: Die Höhe der Prämie orientiert sich nicht nur an den aktuellen Marktpreisen, sondern auch an gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie individuellen Faktoren wie Fahrzeuggattung und jährlicher Fahrleistung. Der THG-Rechner bietet hier eine praktische Möglichkeit, die voraussichtliche Prämienhöhe transparent und schnell zu ermitteln. Welche Auszahlungsoptionen gibt es für die THG-Prämie? Je nach Anbieter kannst du zwischen verschiedenen Auszahlungsarten für deine THG-Prämie wählen, wobei jede Option ihre eigenen Vor- und Nachteile hat. Hier findest du die gängigsten Modelle im Überblick: 1. Sofortauszahlung Einige Anbieter ermöglichen die sogenannte Sofortauszahlung. Das bedeutet: Sobald der Antrag genehmigt ist, landet der Betrag innerhalb kürzester Zeit—oft innerhalb von 24 Stunden—auf deinem Konto. Der Vorteil hier ist die planbare, schnelle Liquidität. Im Gegenzug fällt die Sofortauszahlung im Regelfall etwas niedriger aus als die theoretisch maximal mögliche Prämie, da der Anbieter das Marktrisiko übernimmt. 2. Garantierte Festprämie Bei der festen Auszahlung wird dir vorab ein fester Betrag zugesichert, der unabhängig von der späteren Marktentwicklung gezahlt wird. Diese Option eignet sich besonders für alle, die Planungssicherheit bevorzugen und keine Lust auf Schwankungen am Quotenmarkt haben. Die garantierte Prämie bleibt also auch dann stabil, wenn sich der Marktpreis mal nach unten bewegt. 3. Variable Prämien Für alle, die etwas mehr Risiko- und Gewinnpotenzial suchen, gibt es die variable Vergütung. Hier wird die Prämie am aktuellen Börsenpreis für THG-Quoten bemessen. Oft garantieren Anbieter einen Mindestbetrag und schütten darüber hinaus einen bestimmten Prozentsatz des tatsächlichen Verkaufserlöses aus. Damit profitierst du direkt von steigenden Quotenpreisen, musst aber auch mit Schwankungen rechnen. 4. Sachprämien & Sondermodelle Einige Anbieter setzen auf kreative Alternativen und zahlen die Prämie in Form von Sachleistungen (z.B. Freikilometer bei Ladeanbietern oder anderen Vorteilen) aus. Das kann insbesondere für Elektroautofahrer attraktiv sein, die ohnehin regelmäßig laden oder andere Zusatzleistungen nutzen. Vergleiche lohnt sich: Die Angebote können sich in Auszahlungsform, Höhe und Zusatzleistungen teils deutlich unterscheiden. Seriöse Anbieter wie etwa Verivox haben jeweils verschiedene Optionen im Portfolio – hier kannst du ganz nach deinem eigenen Bedarf auswählen. Fazit: Ob sofort, garantiert oder variabel – die passende Auszahlungsoption hängt davon ab, was dir wichtiger ist: höhere Planbarkeit, schneller Cashflow oder die Chance auf ein Plus bei steigenden Quotenpreisen. Wer Wert auf Transparenz und Datenschutz legt, achtet zudem darauf, dass die Auszahlung DSGVO-konform und verschlüsselt erfolgt. Was bedeutet das in der Praxis? Die tatsächliche Auszahlung der THG-Prämie unterscheidet sich je nach Anbieter und deren Provisionsmodell. Während einige Anbieter mit festen Garantiebeträgen arbeiten, bieten andere eine flexible Auszahlung, die sich am jeweils aktuellen Marktpreis orientiert. Zu beachten ist: Die Höhe der THG-Prämie variiert nicht nur durch die Großhandelspreise, sondern auch durch die jeweilige Servicepauschale und die Auszahlungsmodelle der Anbieter. Eine THG-Prämie vom ADAC wird es laut eigener Aussage in diesem Jahr nicht geben. Wir haben allerdings bereits jahrelange Erfahrung im THG-Quotenhandel gesammelt und legen Wert auf transparente Provisionsstrukturen. Gesetzliche Grundlage und Laufzeit der THG-Prämie Die Vergabe der THG-Prämie stützt sich auf das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUV) verabschiedet wurde. Dieses Gesetz bildet den rechtlichen Rahmen für die Förderung von Elektromobilität durch die Vergütung eingesparter Treibhausgasemissionen. Aktuell ist die Auszahlung der THG-Prämie bis einschließlich 2030 vorgesehen. Ob und wie der Quotenhandel nach 2030 fortgeführt oder angepasst wird, steht derzeit noch nicht fest. Änderungen oder eine mögliche Verlängerung hängen maßgeblich von der politischen Entwicklung und weiteren Beschlüssen des Gesetzgebers ab. Weiterführende Informationen sowie den vollständigen Gesetzestext findest du direkt beim BMUV: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2022): Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote, abgerufen am 29. Januar 2025, von https://www.bmuv.de/gesetz/gesetz-zur-weiterentwicklung-der-treibhausgasminderungsquote Muss die THG-Prämie jedes Jahr neu beantragt werden? Ja, die Beantragung der THG-Prämie ist grundsätzlich ein jährlicher Vorgang. Du musst also in der Regel jedes Jahr einen neuen Antrag stellen, damit deine eingesparten Emissionen auch anerkannt und vergütet werden. Einige Anbieter, wie beispielsweise Geld für eAuto, bieten jedoch Verträge an, bei denen der Antrag für mehrere Jahre automatisch übernommen wird. So oder so, es lohnt sich, die Konditionen deines gewählten Anbieters genau zu vergleichen und auf automatische Verlängerungen oder Serviceleistungen zu achten. Ist die THG-Prämie steuerfrei? Eine der am häufigsten gestellten Fragen: Muss ich die THG-Prämie eigentlich versteuern? Gute Nachrichten für Privatpersonen: Nach aktueller Einschätzung des Bundesfinanzministeriums gilt die Auszahlung aus dem Handel mit THG-Quoten als nicht steuerpflichtig für Privatpersonen. Das bedeutet, hast du dein E-Fahrzeug als Privatperson angemeldet und die Prämie erhalten, brauchst du dir um das Finanzamt keine Sorgen zu machen—keine Einkommensteuerpflicht. Anders sieht es bei gewerblich genutzten E-Fahrzeugen aus. Ist das Fahrzeug Teil einer Unternehmensflotte oder wird es über das Betriebsvermögen geführt, zählt die THG-Prämie offiziell als Betriebseinnahme. In diesem Fall muss sie versteuert und korrekt in der Buchführung angegeben werden. Kurz gesagt: Privat – steuerfrei; betrieblich – steuerpflichtig. So behältst du den Überblick und kannst entspannt an die nächste Prämienrunde gehen! Wann wird die THG-Prämie 2025 ausgezahlt? Die Auszahlung der THG-Prämie 2025 erfolgt in der Regel, sobald das Umweltbundesamt (UBA) die Zertifizierung der beantragten THG-Quoten abgeschlossen hat und diese anschließend am Markt veräußert werden können. Aus den Erfahrungen der Vorjahre wissen wir: Bis die Auszahlung tatsächlich stattfindet, kann es erfahrungsgemäß sechs bis neun Monate dauern, da der Zertifizierungsprozess des UBA einige Zeit in Anspruch nimmt. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich bei einigen Anbietern für eine sogenannte Sofortauszahlung entscheiden. Hierbei wird die Prämie zeitnah, oft innerhalb von 24 Stunden, ausgezahlt – allerdings fällt der Auszahlungsbetrag meist niedriger aus als bei der regulären Abwicklung. In beiden Fällen lohnt es sich, auf eine transparente Servicepauschale zu achten, um den größtmöglichen Anteil der Prämie zu erhalten. Fristen für die Beantragung der THG-Prämie Möchtest du dir die THG-Prämie sichern, solltest du unbedingt die gesetzlichen Fristen im Auge behalten. Die Antragstellung beim Umweltbundesamt (UBA) muss spätestens bis zum 10. November 2025 erfolgen. Damit jedoch alles reibungslos klappt, solltest du deine Unterlagen möglichst frühzeitig, idealerweise bis zum 31. Oktober, bei deinem Anbieter einreichen. So stellst du sicher, dass dein Antrag vollständig und fristgerecht vom Anbieter beim UBA eingereicht werden kann. Wer diese Deadlines verpasst, geht in diesem Jahr leider leer aus—also am besten gleich alles vorbereiten und abschicken! Kann man die THG-Prämie direkt beim Umweltbundesamt beantragen? Grundsätzlich ist es möglich, als Privatperson die THG-Prämie direkt über das Umweltbundesamt (UBA) zu beantragen und selbst am Markt zu handeln. In der Praxis ist dieses Vorgehen jedoch meist wenig attraktiv und deutlich aufwendiger. Der Zertifizierungsprozess für einzelne E-Autos fällt recht bürokratisch aus, da verschiedene Nachweise und die Kommunikation mit dem UBA erforderlich sind. Hinzu kommt: Die Nachfrager auf dem THG-Quotenmarkt sind typischerweise große Mineralölgesellschaften, die CO₂-Einsparungen in größeren Bündeln aufkaufen. Einzelne Zertifikate mit rund 746 kg CO₂-Ersparnis pro Fahrzeug spielen am Großhandelsmarkt letztlich kaum eine Rolle. Der Aufwand, jeden Schritt eigenständig zu erledigen – von der Antragstellung über die Akkreditierung bis hin zur Auszahlung – steht daher meist in keinem Verhältnis zum erzielbaren Mehrwert. Es ist in den meisten Fällen deutlich einfacher und komfortabler, die Abwicklung von Anbietern übernehmen zu lassen, die viele Einzelzertifikate bündeln und so bessere Konditionen bieten können. Berechnung der THG-Quote Schätzwert x (Fossiler Referenzwert x 100 % - Quotenverpflichtung - Basiswert Emission x Effizienzwert E-Motor) x Umrechnungswert x Multiplikationsfaktor vgl. Zoll Quotenberechnung Schätzwert Bei der Zertifizierung der Treibhausgasemissionen durch das Umweltbundesamt (UBA) werden die Strommengen in Megawattstunden pro Fahrzeug oder Ladepunkt sowie die entsprechenden eingesparten Treibhausgasemissionen ausgewiesen. Grundlage dafür sind für jede Fahrzeugklasse vom Gesetzgeber festgelegte Schätzungen für den Vebrauch je Fahrzeugklasse. In unserem Rechner sind diese Einstellungen hinterlegt und können so bei der Berechnung verschiedener Mengen helfen. Fahrzeugklasse Schätzwert in kWh M1 2.000 M3 72.000 N1 3.000 N2 20.600 N3 33.400 Andere 2.000 Fossiler Referenzwert (kg CO₂eq/GJ) Der fossile Referenzwert zeigt die Menge an Treibhausgasemissionen, die bei der Verbrennung fossiler Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel entstehen würden. Er bildet die Grundlage für die Vergleichsberechnung von Einsparungen durch Elektromobilität. Im THG-Quotenrechner wird dieser Wert verwendet, um den Beitrag von Elektrofahrzeugen zur THG-Quote zu ermitteln. Der Fossile Referenzwert für Strom ist festgesetzt und verändert sich nicht. Für die Prognose der THG-Prämie kann dieser Parameter also als statisch angesehen werden. Quotenverpflichtung (%) Die Quotenverpflichtung legt den Prozentsatz fest, den Quotenverpflichtete – in der Regel Mineralölunternehmen – durch den Einsatz von erneuerbaren Energien oder Elektromobilität ausgleichen müssen. Der THG-Quotenrechner hilft, diese Verpflichtung transparent darzustellen und zeigt, wie die Einhaltung der Quote durch den Handel mit THG-Prämien erreicht werden kann. Je höher die Quotenverpflichtung ist, desto höher wird wahrscheinlich die Nachfrage nach THG-Quoten. Dies könnte sich positiv auf die THG-Prämie auswirken, da eine höhere Nachfrage zu höheren Preisen führen könnte und damit zu mehr Geld für Elektroautos und THG-Quoten. Die Höhe der THG-Quote bezogen auf den Referenzwert steigt festgelegt bis 2030 auf 25,1 Prozent. Basiswert Emission Der Basiswert Emission ist eine gesetzlich festgelegte Größe, die angibt, wie viele CO₂-Äquivalente (CO2e) pro Gigajoule Energie im deutschen Strommix freigesetzt werden. Der Basiswert wird jährlich spätestens zum 31. Oktober für das nächste Kalenderjahr vom Umweltbundesamt im Bundesanzeiger veröffentlicht. Dieser Wert dient als Vergleichsmaßstab und ermöglicht die Berechnung der Einsparpotenziale durch Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien. Der THG-Quotenrechner integriert diesen Wert automatisch, um präzise Ergebnisse zu liefern. Unter den benutzerdefinierten Einstellungen kannst du mit dem Preis etwas spielen um zu sehen, wie sich die Höhe der Emissionen auf deinen CO2 Bonus auswirken. Für die THG-Prämie 2025 liegt dieser bei 124 KG CO2e pro Gigajoul. Für die THG-Prämie 2024 lag dieser bei 138 KG CO2e pro Gigajoul, für die THG-Prämie 2023 bei 135 KG CO2e pro Gigajoul. Umso niedriger dieser Wert ist, umso besser ist der Einfluss auf die THG-Prämie. Für die THG-Prämie 2025 beispielsweise wird beim elektrischen Fahren durch den geringeren Basiswert mehr CO2 eingespart als noch bei der THG-Quote 2024 oder THG-Quote 2023. Effizienzwert E-Motor Der Effizienzwert eines E-Motors beschreibt, wie effizient elektrische Energie in Antriebsenergie umgewandelt wird. Elektrofahrzeuge zeichnen sich durch eine deutlich höhere Effizienz im Vergleich zu Verbrennungsmotoren aus, was die Höhe der angerechneten THG-Quote steigert. Der Rechner berücksichtigt diesen Wert, um genaue Einsparungen darzustellen und die Höhe THG Prämie exakt zu berechnen. Umrechnungswert (MJ/kWh) Der Umrechnungswert gibt an, wie Energie von Megajoule (MJ) in Kilowattstunden (kWh) umgerechnet wird. Dies ist besonders wichtig für die Vergleichbarkeit von Einheiten im THG-Quotenhandel. Der Rechner vereinfacht diese komplexen Umrechnungen und macht sie für den Nutzer zugänglich. Mithilfe des Umrechnugnswertes lässt sich bestimmen, wie hoch die CO2 Einsparungen deines E-Autos in KWh sind. Damit kann dann letzendlich die Höhe der THG-Prämie bestimmt werden. Multiplikationsfaktor (MJ/kWh) Der Multiplikationsfaktor spiegelt die gesetzliche Vorgabe wider, mit der Einsparungen durch Elektrofahrzeuge und Ladestrom multipliziert werden, um deren Beitrag zur THG-Quote zu erhöhen. Im THG-Quotenrechner wird dieser Wert automatisch angewandt, um die tatsächliche Höhe der Einsparungen korrekt darzustellen. Der Multiplikationsfaktor hat damit positive Auswirkungen für E-Mobilität und die THG-Prämie. Wie funktioniert der THG-Quoten Rechner? Der THG-Quotenrechner hilft dir bei der Berechnung der Höhe der THG Prämie 2024, 2025 und für verschiedene Fahrzeugklassen. Zusätzlich kann zwischen gängigen Einheiten Umgerechnet werden, z. B. zwischen Tonnen, MWh und €. Da je nach Verpflichtungsjahr andere CO2 Einsparungen je Elektrofahrzeug erzielbar sind, kann unter den Einstellungen zwischen THG-Prämien Einstellungen für 2023, 2024 und 2025 gewechselt werden. Zusätzlich kann eine benutzerdefinierte THG-Quoten Konfiguration vorgenommen, z. B. mit anderen Treibhausgasemissionen oder mit einer anderen Quotenverpflichtung. Damit bieten wir neben der Möglichkeit, ein Kalenderjahr auszuwählen umfangreiche Prognosen für die Höhe der THG-Prämie. Welche Einheiten können mit dem THG-Prämien verglichen werden? Im THG-Quotenhandel wird mit verschiedensten Einheiten hantiert. E-Fahrzeug, Fahrzeugklasse M3, N1 oder auch M1, Co2 Emissionen in Tonnen. Die Liste ist lang. Damit der Verkauf der THG-Quote gelingt und man jederzeit einen Überblick über die Höhe der THG Prämie hat, sind die gängigsten Einheiten in unseren THG Prämien Rechner integriert: Fahrzeugklassen (nur E-Fahrzeuge, Antriebsart 0004, vollelektrisch) M1 (E-Autos, Elektrofahrzeuge, E-PKW) M3 (E-Busse) N1 (E-Nutzfahrzeuge) N2 (Mittelschwere Nutzfahrzeuge) N3 (Schwere Nutzfahrzeuge) Andere L3e, L3e-A2, L3e-A3 (Zweiräder, E-Motorräder) L4e, L4e-A2, L4e-A3 (Zweiräder mit Beiwagen) L5e-A, L5e-B (Dreiräder) L7e-A1, L7e-A2, L7e-B1, L7e-B2, L7e-CP, L7e-CU (Vierräder) 26 (Sonstige) Tonnen MWh KWh € Sind Hybridfahrzeuge, E-Bikes oder Photovoltaikanlagen für die THG-Prämie berechtigt Viele fragen sich, ob auch Hybridfahrzeuge, E-Bikes oder Anlagen wie Photovoltaik oder Wärmepumpen für die THG-Prämie infrage kommen. Die Antwort ist leider eindeutig: Der THG-Quotenhandel ist aktuell ausschließlich für rein batterieelektrische Fahrzeuge (also vollelektrische E-Autos, E-Busse, E-Nutzfahrzeuge, etc.) zugänglich. Plug-in-Hybride, reine Hybridmodelle sowie Zweiräder wie E-Bikes oder alternative Anlagen wie Solaranlagen und Wärmepumpen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Entscheidend ist, dass das Fahrzeug in Deutschland zugelassen ist, rein elektrisch betrieben wird und über eine Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) mit der entsprechenden Schlüsselnummer verfügt. Wer also ein Hybridfahrzeug besitzt oder auf zwei Rädern mit dem E-Bike unterwegs ist, kann derzeit keine THG-Prämie beantragen. Auch Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen oder der Betrieb einer Wärmepumpe wird aktuell nicht angerechnet. THG-Rechner Einbinden Der THG-Quoten-Rechner gefällt Ihnen? Sie wollen mehr Transparenz für die THG-Quote auf Ihrer Webseite? Binden Sie unseren Rechner selber ein! Um den THG-Rechner auf Ihre Seite einzubinden, können Sie einfach folgenden Code verwenden. Weiterhin können Sie bestimmen, welches die Standardeinheiten sind und welcher Preis pro Tonne vordefiniert sein soll. Folgende Parameter für den THG-Prämienrechner sind einstellbar. Beschreibung Parameter Möglich Werte Default Anzahl / Höhe vom Auswahlfeld 1 value Ganze Zahl (z. B. 5), Kommazahl (Trennzeichen Punkt, z. B. 1.6) 1 Input Einheit input M1, M3, N1, N2, N3, Andere, Tonnen, MWh, KWh, € MWh Output Einheit output M1, M3, N1, N2, N3, Andere, Tonnen, MWh, KWh, € Tonnen Preis pro Tonne price 135 0 Mithilfe der Parameter können die Standardwerte überschrieben werden, um die THG-Quote zu berechnen. Sie können ein oder mehrere Werte definieren: Höhe der THG-Prämie vergleichen Ob die THG-Quote im Vergleich zu 2024 steigt, kann mit dem THG-Rechner einfach nachvollzogen werden. Unter der Annahme von gleichbleibenden CO2 Preisen für die THG-Quote 2025 wie in 2024 wird die Höhe der THG-Quote 2025 höher ausfallen. Fiktives Beispiel: Dazu kann beispielsweise ein Preis von 102 € die Tonne CO2 angenommen werden, der am THG Quotenmarkt erzielbar ist. Nach Abzug der Handelsgroßmarge von 2 € und 10 % Handlingsprovision beträgt der Preis 90 € pro Tonne. Umgerechnet auf die THG-Prämie wären dies im Jahr 2025 67,30 € pro E-Auto und im Jahr 2024 58,70 €. Die Auswirkung des geringeren Emissionswertes des Strommixes in Deutschland im Jahr 2025 zeigt sich direkt in der Höhe der THG-Prämie. Warum ist die Höhe der THG-Prämie so volatil? Die Höhe der THG-Prämie hängt stark von den Marktbedingungen ab. Der wichtigste Einflussfaktor ist der Preis pro Tonne CO₂, der auf dem Markt gehandelt wird. Dieser Preis schwankt je nach Angebot und Nachfrage. Ein weiterer Faktor sind politische Entscheidungen, wie die Anpassung der Quotenverpflichtung, die den Bedarf an THG-Zertifikaten erhöhen oder senken können. Der THG-Rechner hilft, diese komplexen Variablen zu simulieren und ermöglicht so Prognosen für zukünftige THG-Prämien. Das deutsche Stromnetz hat an Reinheit verloren, da es keine Versorgung mehr durch emissionsfreie Atomkraftwerke gibt. Stattdessen wird der Energiebedarf nun vermehrt durch Kohle- und Gaskraftwerke gedeckt. Diese Energiequellen sind bekannt für ihre hohen Emissionen von Kohlenstoffdioxid und anderen Schadstoffen. Auswirkungen auf die THG Quote: Höhere Emissionen: Der Einsatz von fossilen Brennstoffen erhöht die Gesamtemissionen, die dem Stromnetz zugeschrieben werden. Effekte auf die Elektromobilität: Da Elektroautos mit Strom betrieben werden, stammt ein Teil ihrer Energie nun aus kohlenstoffintensiven Quellen. Dies erhöht indirekt die Emissionsbilanz der Fahrzeuge. THG Quote und Umweltausgleich: Die THG Quote, die Unternehmen zu bestimmten prozentualen Emissionsreduktionen verpflichtet, wird durch den schmutzigeren Strommix belastet. Unternehmen müssen entweder effizientere Maßnahmen finden, um ihre Emissionen zu kompensieren, oder Zertifikate zur Emission-Kompensation erwerben. Insgesamt hat dieser Wandel im Energiemix bedeutende Auswirkungen auf die Umweltbilanz und die Erfüllung von Klimazielen. Auswirkungen des Imports von Biokraftstoffen aus China auf die THG Prämie Der Import von Biokraftstoffen aus China hatte erhebliche Auswirkungen auf die THG Prämie, insbesondere durch die Einführung von Produkten zu extrem niedrigen Preisen, die als Alternativen zur traditionellen THG-Kompensation angeboten wurden. Diese Importe begannen Mitte 2023 und führten in der Folgezeit zu einem deutlichen Preisverfall der THG Prämien. Verringerter Nachfragedruck Ein erhöhter Zustrom von kostengünstigem Biokraftstoff führte zu einer geringeren Nachfrage nach THG Quoten für Elektroautos. Diese Entwicklung drückt die Preise auf dem Markt nach unten, da der günstigere Biokraftstoff eine attraktive Option für viele Unternehmen darstellt. Rechtliche und ökologische Aspekte Einige dieser importierten Biokraftstoffe erfüllten nicht die erforderlichen Zertifizierungsstandards, was rechtliche Fragen aufwirft. Dadurch stand die Legalität eines Teils der Importe in der Kritik. Zudem wurde die Sauberkeit der Kraftstoffherstellung diskutiert, da Teile dieser Importe möglicherweise nicht den nachhaltigen Standards entsprachen. Veränderungen im Energie-Mix Parallel dazu hat sich das deutsche Stromnetz verändert. Durch den Rückzug aus der Kernenergie und den verstärkten Einsatz von Kohle- und Gaskraftwerken wurde der für Elektroautos genutzte Strom weniger umweltfreundlich. Dies trug indirekt ebenfalls zum Preisverfall der THG Prämie bei, da die ökologische Bilanz von Elektroautos dadurch verschlechtert wurde. Zusammenfassend führte die Kombination aus günstigen Biokraftstoff-Importen und einem weniger sauberen Energiemix zu einem deutlichen Druck auf die THG Prämien. Für welche Unternehmen ist die THG-Prämie und der THG-Quotenrechner interessant? Der THG-Quotenrechner ist ein unverzichtbares Tool für zahlreiche Branchen, die von der THG-Prämie profitieren können. Unternehmen mit großen Fuhrparks, wie Logistikdienstleister oder Lieferdienste, können mit dem Rechner den jährlichen Wert ihrer Elektrofahrzeuge und deren Höhe der THG-Quote präzise berechnen. Dies bietet nicht nur Transparenz, sondern auch eine Grundlage für strategische Entscheidungen. Auch Stadtwerke und Energieversorger profitieren vom THG-Quotenrechner, insbesondere im Kontext von Ladesäuleninfrastruktur und eigenen E-Fahrzeugflotten. Der Rechner ermöglicht es, Quotenverpflichtungen effizient zu verwalten und den Ertrag aus der THG-Prämie zu maximieren. Versicherungen und sogenannte THG-Pooler – Unternehmen, die große Gruppen von THG-Quoten bündeln – nutzen den Rechner, um ihren Kunden Einsparpotenziale und Vorteile übersichtlich darzustellen. Für Vergleichsportale und Automobilhändler bietet der THG-Quotenrechner ebenfalls enorme Vorteile: Er macht die Höhe der Prämien und deren Entwicklung über die Jahre für Endkunden transparent und schafft so zusätzliche Kaufanreize für Elektrofahrzeuge. Wer ist antragsberechtigt für die THG-Prämie? Die THG-Prämie richtet sich ausschließlich an Halter:innen von reinen Elektrofahrzeugen. Dazu zählen: PKW, LKW, Nutzfahrzeuge und Busse mit rein elektrischem Antrieb Zulassungspflichtige E-Roller und E-Motorräder Nicht antragsberechtigt sind Halter:innen von Fahrzeugen ohne Zulassungspflicht, wie einige E-Roller und kleinere E-Fahrzeuge. Auch Besitzer:innen von Hybridfahrzeugen, E-Bikes, Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen können nicht am Handel mit THG-Quoten teilnehmen. THG-Prämie für private Halter von Elektroautos Auch private Halter profitieren von der THG-Prämie. Mit dem THG-Rechner können sie die zu erwartende Auszahlung einfach und bequem berechnen. Der Rechner zeigt, wie sich der Preis pro Tonne CO₂ und die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf die Höhe der Prämie auswirken. So haben private Halter die volle Kontrolle über ihre THG-Quote und können fundierte Entscheidungen treffen. Welche Vorteile bietet der THG-Rechner für Unternehmen mit großen Fuhrparks? Unternehmen, die Elektrofahrzeuge in ihre Flotten integrieren, profitieren doppelt: Sie sparen nicht nur Betriebskosten, sondern können durch den Verkauf der THG-Quote zusätzliche Einnahmen generieren. Mit dem THG-Rechner lassen sich diese Einnahmen für einzelne Fahrzeuge oder ganze Flotten präzise kalkulieren. Dies schafft Transparenz und erleichtert die strategische Planung, insbesondere für Unternehmen in der Logistik, die auf klare Zahlen angewiesen sind. THG-Prämie für Flotten berechnen: Kostenloses Excel Tool zum Download Du bevorzugst eine Berechnung der THG Prämie in Excel? Oder du möchtest ein Dokument ausdrucken? Um die THG-Prämie für Ihre Flotten zu berechnen, empfehlen wir unsere THG-Excel Tabelle. Diese hilft dir, die Einsparpotenziale für deine E-Flotte zu bestimmen. Hier können E-Autos verschiedenste Fahrzeugklassen angelegt werden, und die THG-Quote kann verglichen werden. Als Fullservice-Anbieter für die THG-Quote stellen wir dir die Excel Tabelle selbstverständlich kostenlos zur Verfügung. Solltest du nur deine Berechnung jemand anderen zeigen, kannst du diese auch ganz einfach über die Teilen Funktion anderen zur Verfügung stellen. THG-Rechner für Ladestrom Zum Download Vor- und Nachteile der Anbieter für die THG Quote Elektrisches Fahrzeug und Geldprämien Die Entscheidung, ein Elektrofahrzeug zu nutzen, bringt oft finanzielle Anreize mit sich. Anbieter bieten Prämien, die den Wechsel zu einem umweltfreundlicheren Transportmittel attraktiver machen. Vorteile: Attraktive Geldprämien können genutzt werden, um die höheren Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge zu kompensieren. Nachteile: Einige Programme können komplizierte Bedingungen haben und erfordern umfassende Nachweise. Elektrovorteile und Nutzererfahrungen Vorteile: Elektrovorteile beinhalten steuerliche Ermäßigungen und einen reduzierten CO2-Fußabdruck, was sowohl der Umwelt als auch dem Geldbeutel zugute kommt. Nachteile: Derzeitige Ladeinfrastruktur kann herausfordernd sein, insbesondere in ländlichen Gebieten. Vergleichs- und Vermittlungsplattformen Zahlreiche Online-Plattformen bieten einen Überblick über verfügbare THG Quoten, helfen beim Anbietervergleich und sorgen für Transparenz. Vorteile: Diese Plattformen erleichtern das Auffinden und den Vergleich von Angeboten, was den Entscheidungsprozess vereinfacht. Nachteile: Einige Plattformen nehmen Gebühren für ihre Dienstleistungen, was den finanziellen Ertrag schmälern kann. Direktanbieter der THG Quote Direktanbieter bieten häufig pauschale Angebote zur Förderung der Nutzung von Elektrofahrzeugen an. Vorteile: Einfache und schnelle Prozesse können Zeit sparen und sind oft benutzerfreundlich. Nachteile: Weniger Flexibilität bei den angebotenen Quoten. Erfahrungen und Bewertungen aus der Praxis Nutzererfahrungen Viele Konsumenten berichten von positiven Erfahrungen mit den Anbietern, insbesondere in Bezug auf die Zuverlässigkeit der Prämienauszahlung. Seriosität: Es ist wichtig, die Seriosität und den Ruf der Anbieter zu prüfen, da einige Anbieter in der Vergangenheit wegen Verzögerungen bei Auszahlungen in die Kritik geraten sind. Bewertungen: Kundenbewertungen variieren stark zwischen den Anbietern. Bewertungen sind eine wertvolle Informationsquelle, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Das Finden des richtigen Anbieters für die THG Quote erfordert sorgfältige Überprüfung und Abwägung individueller Bedürfnisse. Jeder Anbieter hat seine spezifischen Vorzüge und potentiellen Fallstricke; daher lohnt sich ein detaillierter Vergleich. Wie lange bleibt die THG-Prämie erhalten? Viele stellen sich die Frage, wie lange man sich die THG-Prämie noch sichern kann. Nach aktueller Gesetzeslage ist die Förderung für Elektrofahrzeuge mindestens bis Ende 2030 vorgesehen. Grundlage ist das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote, das speziell die Verkehrs- und Energiewende unterstützen soll. Was danach passiert? Das bleibt spannend: Der Gesetzgeber hat bislang noch keine Entscheidung getroffen, ob die Regelung über 2030 hinaus verlängert wird. Unternehmen und Privatpersonen, die von der Prämie profitieren möchten, sollten sich also nicht zu viel Zeit lassen. Das sichere Fenster für die THG-Prämie läuft – Stand jetzt – bis einschließlich 2030. Disclaimer Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung erbringen und die geschilderte Rechtslage zum Teil zur besseren Verständlichkeit und Lesbarkeit außerdem auch vereinfacht dargestellt wurde. Alle von uns erteilten Ratschläge fußen ausschließlich auf unserer persönlichen Erfahrung und unserer persönlichen Meinung. Auch wenn wir jede unserer Empfehlungen mit größtmöglicher Sorgfalt und umfangreicher Recherche entwickelt und fortlaufend kritisch hinterfragt haben, können wir hierfür keinerlei Gewähr bieten. Gleiches gilt auch für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Rechtslage. Die erteilten Ratschläge können ferner auch keine fundierte und auf den Einzelfall zugeschnittene Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung ersetzen. Wir können daher weder eine Erfolgsgarantie für die von uns abgegebenen Empfehlungen noch eine Haftung für evtl. Folgen ihrer Anwendung übernehmen. Auch sämtliche Kalkulationstools wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Wir haben durch mehrfache Überprüfungen bestmöglich versucht, Berechnungsfehler auszuschließen. Trotzdem können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Daher können wir keine juristische Verantwortung und keinerlei Haftung für eventuell verbliebene Fehler und deren Folgen übernehmen. Um etwaige Fehler so weit wie möglich auszuschließen, empfehlen wir dringend und in jedem Fall eigenständige Kontrollrechnungen durchzuführen und ggf. zusätzlichen Fachrat eines Rechts-, Steuer- oder Finanzberaters einzuholen. --- ## Diese 5 Reichweiten-Killer solltest du vermeiden URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/10/30/reichweite-elektroauto-diese-5-reichweiten-killer-solltest-du-vermeiden/ Veröffentlicht: 2024-10-30 Aktualisiert: 2025-03-26 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Die wichtigsten DOs & DONTs, damit du mehr aus deiner Reichweite herausholst – wir zeigen dir wie! Elektroautos sind längst alltagstauglich und gewinnen immer mehr an Beliebtheit, da sie eine umweltfreundliche Mobilitätslösung bieten. In Deutschland entscheiden sich zunehmend mehr Menschen für diese nachhaltige Alternative. Dennoch bleibt die Reichweite ein zentrales Thema, das viele Fahrer beschäftigt. Zwar haben sich die Akkukapazitäten in den letzten Jahren deutlich verbessert, doch auf längeren Strecken spielt die Reichweite weiterhin eine wichtige Rolle und beeinflusst die Flexibilität bei der Routenplanung. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche typischen Ladefehler du vermeiden solltest und geben dir wertvolle Tipps, um die Reichweite deines Elektroautos optimal zu nutzen. So kannst du das volle Potenzial deiner Batterie ausschöpfen und deine Fahrten noch effizienter und stressfreier gestalten. Inhaltsverzeichnis Was hat sich geändert in den letzten Jahren bezüglich der Reichweite eines E-Autos? Wie wird die E-Auto-Reichweite gemessen? Messmethoden und -standards So wird die Reichweite von E-Autos berechnet Berechnungsmethoden und -faktoren Die Reichweiten-Killer für dein Elektroautos Killer Nr. 1- Fahrverhalten Killer Nr. 2 – Beschleunigung Killer Nr. 3 – Verbraucher im Innenraum Killer Nr. 4 – Reifendruck Killer Nr. 5 – Temperatur Die Reichweitenangst in der Elektromobilität Welche Batteriegröße und Reichweite benötige ich? Batteriegrößen und -typen Welche Elektroautos haben eine hohe Reichweite? Was erhöht die Reichweite eines Elektroautos? Unsere Tipps für eine bessere Reichweite Tipp #1 – Schnellladen nur, wenn notwendig Tipp #2 – Geschwindigkeit Tipp #3 – Schlaues Laden Tipp #4 – Segeln Tipp #5 – der Eco-Modus Tipp #6 – Die Powerbank für Elektroautos Tipp #7 – Das Auto klimatisieren Tipp #8 – Wärmepumpe für den Innenraum Was kann ich tun, um die Reichweite meines E-Autos zu erhöhen? Reichweiten-Tipps für Sommer und Winter Mit 100% Ökostrom und einer Wallbox für mehr Komfort Fazit: Elektroautos – Alltagstauglich und effizient unterwegs Was hat sich geändert in den letzten Jahren bezüglich der Reichweite eines E-Autos? Noch vor 5 Jahren gestaltete sich eine Reise mit dem E-Auto aufgrund der geringen Reichweite von unter 300 Kilometern schwierig, sodass eine intensive Planung einer längeren Strecke mit dem E-Auto unabdingbar war. Heutzutage sieht das etwas anders aus, denn je nach Hersteller und Fahrzeugtyp verfügt ein E-Auto über eine Reichweite von bis zu 700 km. Viele Autobauer nutzen große Akkus, um die Reichweite zu maximieren, obwohl größere Batterien nicht für alle Fahrer von Vorteil sind. Auch der Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur für den Stromverbrauch der E-Mobilisten schreitet voran. Neben der Berücksichtigung der vorhandenen Ladepunkte spielen allerdings noch ein paar andere Faktoren für die E-Auto-Reichweite eine bedeutende Rolle. Wie wird die E-Auto-Reichweite gemessen? Messmethoden und -standards Die Reichweite eines E-Autos wird nach dem WLTP-Verfahren (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) gemessen. Dieses standardisierte Testverfahren simuliert verschiedene Fahrsituationen, wie Stadtverkehr, Landstraßen und Autobahnen, um eine realistische Reichweite zu ermitteln. Dabei wird das Fahrzeug auf einem Prüfstand getestet, und die Ergebnisse werden vom Hersteller veröffentlicht. Das WLTP-Verfahren bietet eine genauere und realistischere Einschätzung der E-Auto-Reichweite im Vergleich zu früheren Testmethoden. So können Verbraucher besser einschätzen, wie weit sie mit einer Ladung tatsächlich kommen. So wird die Reichweite von E-Autos berechnet Berechnungsmethoden und -faktoren Die Reichweite eines E-Autos lässt sich mit einer einfachen Faustformel berechnen: Kapazität (kWh) * 100 km / Energieverbrauch (kWh/100 km) = Reichweite. Der Energieverbrauch wird durch den WLTP-Zyklus ermittelt und kann durch verschiedene Faktoren wie Fahrstil, Geschwindigkeit, Gelände und Wetterbedingungen beeinflusst werden. Beispielsweise kann eine sanfte Fahrweise und eine konstante Geschwindigkeit die Reichweite erhöhen, während häufiges Beschleunigen und Bremsen sowie extreme Temperaturen die Reichweite verringern können. Es ist wichtig, diese Faktoren zu berücksichtigen, um die tatsächliche Reichweite eines E-Autos besser einschätzen zu können. Die Reichweiten-Killer für dein Elektroautos Wer die Elektroauto-Reichweiten-Killer kennt und diese berücksichtigt, ist in der Lage, mit dem E-Auto durchaus ein paar Kilometer mehr zu fahren. Stromfresser wie die Innenraumheizung können die Reichweite eines E-Autos erheblich reduzieren. Wir stellen die Top 5 Reichweitenkiller für den gängigen Lithium-Ionen-Akku vor. Killer Nr. 1- Fahrverhalten Genau wie bei einem herkömmlichen Kraftfahrzeug ohne Elektroantrieb hat das eigene Fahrverhalten auch beim E-Auto Einfluss auf die Reichweite. Wer sich dem Verkehrsfluss anpasst und vorausschauend unterwegs ist, wird nicht so schnell eine Ladesäule ansteuern müssen. Killer Nr. 2 – Beschleunigung Der behutsame Umgang mit dem Elektrofahrzeug spart Energie. Dazu gehört vor allem die langsame bzw. „sanfte“ Beschleunigung. Das spart zum einen Energie und schont zusätzlich die Batterie. Killer Nr. 3 – Verbraucher im Innenraum Stromfresser wie die Innenraumheizung, die Sitzheizung, das Radio oder die Klimaanlage reduzieren am Ende des Tages die E-Auto Reichweite. Darum sollte man diese Tools mit Bedacht einsetzen. Killer Nr. 4 – Reifendruck Ist der Reifendruck an einem Fahrzeug nicht optimal eingestellt, geht das auf Kosten der Energie. Darum lohnt es sich, diesen regelmäßig zu prüfen – und das nicht nur aufgrund der Reichweite, sondern auch für die eigene Sicherheit. Killer Nr. 5 – Temperatur Die perfekte Außentemperatur für Elektroautos liegt bei exakt 21,5 Grad Celsius. Die Akkus von Elektroautos funktionieren grundlegend am besten, wenn die Temperatur im Bereich von 15 bis 35 Grad liegt. Zu niedrige oder zu hohe Temperaturen schränken die Reichweite von E-Autos also stark ein. KI-generiertes Bild Die Reichweitenangst in der Elektromobilität Die Reichweite ist für viele E-Auto-Fahrer ein so zentrales Thema, dass der Begriff „Reichweitenangst“ inzwischen sogar im Duden steht. Ein Reichweitenrechner kann dabei helfen, die tatsächliche Reichweite unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Geschwindigkeit, Fahrverhalten und Temperatur einzuschätzen. Allerdings scheint diese Angst oft unbegründet zu sein, wenn man die Zahlen betrachtet: Zum einen legen die meisten Deutschen mit dem Elektroauto im Alltag nicht mehr als 40 km zurück – sie fahren also selten so weit, dass die Reichweite ein Problem darstellt. Zum anderen nehmen die Reichweiten moderner Elektrofahrzeuge stetig zu. Eine Studie der Unternehmensberatung Horváth & Partners belegt diesen Trend: Demnach betrug die durchschnittliche Reichweite aller zugelassenen Elektroautos im Jahr 2020 noch rund 375 km. Die Prognose der Studie geht davon aus, dass dieser Wert bis 2025 auf durchschnittlich bis zu 784 km ansteigen wird – mit weiter wachsender Tendenz (Quelle). Welche Batteriegröße und Reichweite benötige ich? Batteriegrößen und -typen Die Batteriegröße und der Batterietyp sind entscheidende Faktoren für die Reichweite eines E-Autos. Eine größere Batterie kann eine höhere Reichweite ermöglichen, erhöht jedoch auch den Preis und das Gewicht des Fahrzeugs. Die gängigsten Batterietypen sind Lithium-Ionen-Akkus, die sich durch ihre hohe Energiedichte und lange Lebensdauer auszeichnen. KI-generiertes Bild Bei der Wahl der richtigen Batteriegröße und des passenden Batterietyps ist es wichtig, die eigenen Fahrgewohnheiten und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Wer hauptsächlich kurze Strecken in der Stadt fährt, benötigt möglicherweise keine so große Batterie wie jemand, der regelmäßig lange Strecken auf der Autobahn zurücklegt. Darüber hinaus sind größere Batterien teurer und können zu einem erhöhten CO₂-Ausstoß führen, besonders bei Kurzstreckenfahrten. Eine größere Batterie bringt höhere Kosten und einen größeren CO₂-Fußabdruck mit sich. Dieser steigt mit der Batteriegröße sowohl durch die emissionsintensive Herstellung als auch durch den höheren Energieverbrauch während der Nutzung. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei Stadtpendlern, die oft nur kurze Strecken fahren. Da dabei die Batterie und der Innenraum häufiger aufgewärmt oder gekühlt werden müssen, steigt der Energieverbrauch zusätzlich. Eine Verdopplung der Batteriekapazität führt laut Studie zu etwa 20 Prozent mehr Emissionen (Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT)). Eine große Batterie lohnt sich also nur für Langstreckenfahrer – diese würden mit mehr Speicherkapazität etwa 260 Ladestopps pro Jahr weniger benötigen. Welche Elektroautos haben eine hohe Reichweite? Natürlich sind nicht nur das Fahrverhalten und einige zusätzliche Einstellungen am Fahrzeug wichtig für die E-Auto Reichweite. Der Fahrzeugtyp spielt hier eine bedeutende Rolle. Laut Mobile.de haben folgende Modelle 2024 bezüglich der Reichweite (WLTP) die Nase vorn: Lucid Air Dream Edition mit 883 km Reichweite Mercedes EQS 450+ mit 782 km Reichweite Polestar 2 Long Range Single Motor mit 654 km Reichweite Tesla Model S 634 km mit Reichweite Tesla Model S Long Range Modell mit 629 km Reichweite Volkswagen ID.7 mit 621 km Reichweite Hyundai Ioniq 6 mit 614 km Reichweite Ford Mustang Mach-E Extended Range mit 610 km Reichweite Mercedes EQE 500 4Matic mit 608 km Reichweite BMW i4 eDrive40 mit 590 km Reichweite Was erhöht die Reichweite eines Elektroautos? Unsere Tipps für eine bessere Reichweite KI-generiertes Bild Tipp #1 – Schnellladen nur, wenn notwendig Regelmäßiges Schnellladen mit Leistungen von 50 bis 350 kW (abhängig vom Fahrzeug) kann die Batterielebensdauer beeinträchtigen. Deshalb ist es ratsam, DC-Schnellladestationen hauptsächlich für längere Fahrten zu nutzen. Im Alltag hingegen sollte vorzugsweise mit AC-Wechselstrom geladen werden. Das funktioniert problemlos, wenn das Auto ohnehin für mehrere Stunden geparkt ist, etwa nachts zu Hause oder tagsüber am Arbeitsplatz. Tipp #2 – Geschwindigkeit Je höher die Durchschnittsgeschwindigkeit, desto geringer ist die Elektroauto Reichweite. Dabei zeigen Untersuchungen immer wieder, dass die Schnellfahrer auf Autobahnen nur wenige Minuten früher an ihrem Ziel ankommen, als Menschen, die vorausschauend und gleichmäßig unterwegs sind. Warum also nicht auch mit dem Stromer so fahren, dass man eine gleichbleibende gemütliche Reisegeschwindigkeit nutzt um damit gleich von mehreren Vorteilen zu profitieren. Zum einen ist man so bedeutend sicherer unterwegs. Zum anderen erhöht sich dadurch die E-Auto Reichweite. Und zusätzlich wird die Fahrzeugtechnik insgesamt weniger beansprucht. Hinzu kommt, dass man mit dieser Methode deutlich stressfreier an sein Ziel gelangt. Bei Autobahnfahrten wird eine Geschwindigkeit zwischen 100 und 120 km/h empfohlen, um die Effizienz zu steigern und die Reichweite zu maximieren. Tipp #3 – Schlaues Laden Laut einem neuen Bericht gibt es einen einfachen Weg, um die Batterien von E-Autos länger fit zu halten. Der Schlüssel liegt darin, den Akku nicht vollständig aufzuladen und auch nicht bis zum letzten Prozent zu entladen. Optimal ist es, den Ladebereich zwischen 20% und 80% zu halten. Dieses Vorgehen minimiert den Stress für die Batterie und sorgt dafür, dass sie deutlich länger ihre volle Leistung bringt. Die Faustregel lautet also: Vollladen nur bei längeren Fahrten – im Alltag reicht eine Teilladung völlig aus! Tipp #4 – Segeln Experten schlagen als optimale Form des Stromsparens bei der E-Mobilität das sogenannte Segeln vor. Damit ist nichts anderes als das freie Rollen des Elektroautos gemeint. Dabei ist die Rekuperation des E-Fahrzeugs deaktiviert und man bedient sich der Schwungenergie des E-Autos. Das bedeutet, das Fahrzeug wird nicht automatisch gebremst, wenn man den Fuß vom Gaspedal nimmt – wie bei der Rekuperation – sondern erst, wenn das Bremspedal betätigt wird. Tipp #5 – der Eco-Modus Ein ökonomisches Verhalten spart Energie – das trifft auch beim Fahren mit einem E-Auto zu. Daher verfügen die meisten Elektrofahrzeuge über einen ECO-Modus. Dieser reduziert in der Regel nicht nur Geschwindigkeit und Beschleunigung, sondern drosselt in manchen Fällen auch die Klimaanlage oder die Heizung. Daher sollte man sich vorher mit den einzelnen Komponenten des Sparmodus auseinandersetzen, damit es nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt. Tipp #6 – Die Powerbank für Elektroautos Was früher der Reservekanister für den Benziner war, ist heutzutage die Powerbank für das Elektroauto. In der Regel arbeiten diese Ladegeräte mit Batteriemodulen, die sich an jeder normalen Steckdose aufladen lassen. Beachten muss man nur, dass die Geräte mit ca. 23 kg nicht gerade zu den Leichtgewichten gehören. Tipp #7 – Das Auto klimatisieren Wie bereits erwähnt führen extreme Temperaturen zu eingeschränkter Reichweite. Verbraucher können zwar keinen Einfluss auf die Außentemperatur nehmen, können sich aber auf das klimatisieren des Autos fokussieren. Für die höchstmögliche Reichweite von Elektroautos ist es sinnvoll, das Auto bereits an der Ladesäule zu klimatisieren, um nur wenig Reichweite während der Fahrt für die Klimaanlage verschwenden zu müssen. Außerdem ist es von großem Vorteil bei extremer Hitze im Schatten zu parken, wie beispielsweise in Tiefgaragen oder unter Bäumen. Tipp #8 – Wärmepumpe für den Innenraum Die Wärmepumpe ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Reichweite von Elektroautos geht. Sie sorgt dafür, dass die Innenraumtemperatur konstant bleibt, ohne den Akku übermäßig zu belasten. Durch die Nutzung einer Wärmepumpe kann die Reichweite eines Elektroautos um bis zu 30 Prozent gesteigert werden. Hersteller wie Volkswagen setzen bereits auf diese Technologie in ihren Modellen, um die Effizienz zu maximieren. So kann beispielsweise der VW ID.3 durch den Einsatz einer Wärmepumpe eine deutlich höhere Reichweite erzielen, was besonders in den kälteren Monaten von Vorteil ist. Die Wärmepumpe nutzt die vorhandene Wärmeenergie effizienter und reduziert somit den Energieverbrauch, was letztlich zu einer längeren Fahrstrecke pro Ladung führt. KI-generiertes Bild Was kann ich tun, um die Reichweite meines E-Autos zu erhöhen? Hier alle Tipps im Überblick: Vorrausschauendes Fahrverhalten Sanfte Beschleunigung Die Nutzung von Energiefressern wie Sitzheizung, Klimaanlage und Radio reduzieren Den Reifendruck optimal einstellen Schlaues Laden – Akku-Stand zwischen 20 und 80% halten Im ECO Modus fahren Wärmepumpe für die Beheizung des Innenraums nutzen Reichweiten-Tipps für Sommer und Winter Die Reichweite eines Elektroautos kann je nach Jahreszeit variieren. Im Sommer ist die Reichweite in der Regel höher als im Winter. Hier sind einige Tipps, um die Reichweite im Sommer und Winter zu optimieren: Im Sommer: Vermeiden Sie extreme Temperaturen und parken Sie Ihr Elektroauto im Schatten, um die Batterie zu schonen. Nutzen Sie die Klimaanlage nur, wenn es unbedingt notwendig ist, und versuchen Sie, die Innenraumtemperatur durch natürliche Belüftung zu regulieren. Im Winter: Verwenden Sie die Heizung sparsam und setzen Sie stattdessen auf Sitzheizungen, die weniger Energie verbrauchen. Parken Sie Ihr Elektroauto in einer Garage oder an einem warmen Ort, um die Batterie vor Kälte zu schützen. Vorheizen Sie das Fahrzeug, während es noch an der Ladesäule angeschlossen ist, um die Reichweite während der Fahrt zu maximieren. Für mehr Tipps lesen Sie hier weiter Reichweite vom Elektroauto trotz Kälte steigern. Durch diese einfachen Maßnahmen können Sie die Reichweite Ihres Elektroautos sowohl im Sommer als auch im Winter optimieren und somit längere Strecken zurücklegen. Mit 100% Ökostrom und einer Wallbox für mehr Komfort Die Verwendung von 100% Ökostrom und einer Wallbox kann den Komfort und die Reichweite eines Elektroautos erheblich verbessern. Eine Wallbox ermöglicht es, das Elektroauto schnell und effizient zu laden, was besonders auf langen Strecken von Vorteil ist. Durch die Nutzung von Ökostrom wird zudem die Umweltbelastung reduziert, da der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Es gibt verschiedene Arten von Wallboxen, die je nach Bedarf und Budget ausgewählt werden können. Wichtig ist, dass die Wallbox mit dem Elektroauto kompatibel ist und die erforderlichen Sicherheitsstandards erfüllt. Mit einer Wallbox und 100% Ökostrom können Sie nicht nur die Reichweite Ihres Elektroautos maximieren, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. KI-generiertes Bild Fazit: Elektroautos – Alltagstauglich und effizient unterwegs Elektroautos haben sich in den letzten Jahren als zuverlässige und umweltfreundliche Alternative etabliert. Dank technologischer Fortschritte konnten viele Reichweitenbedenken ausgeräumt werden. Moderne Modelle erreichen je nach Hersteller bereits über 700 Kilometer, was längere Fahrten deutlich erleichtert und die sogenannte “Reichweitenangst” reduziert. Dennoch beeinflussen Faktoren wie Temperatur, Fahrstil und der richtige Umgang mit der Batterie weiterhin, wie weit ein Elektrofahrzeug tatsächlich kommt. Um die Reichweite zu maximieren, sind einige Maßnahmen besonders effektiv. Ein vorausschauendes Fahrverhalten, eine gezielte Nutzung energieintensiver Funktionen sowie regelmäßige Wartung – insbesondere die Kontrolle des Reifendrucks und der Batterie – tragen erheblich zur Effizienz bei. Technologien wie Wärmepumpen optimieren zudem den Energieverbrauch für die Innenraumklimatisierung. Auch Fahrtechniken wie das sogenannte „Segeln“ oder die Nutzung des ECO-Modus helfen, die Reichweite weiter zu steigern. Saisonale Anpassungen sind ebenfalls wichtig: Im Winter kann eine effiziente Heizstrategie die Reichweite erhalten, während im Sommer das Parken im Schatten und eine angepasste Klimanutzung den Akku schonen. Zudem empfiehlt es sich, die Batterie möglichst im Bereich von 20 % bis 80 % zu halten, um die Lebensdauer zu verlängern und den Verschleiß zu minimieren. Mit diesen Schonungs-Regeln gelingt dir, noch mehr aus der Reichweite herauszuholen und somit deine Fahrten entspannter zu planen. --- ## Neue Steuervorteile für Elektroautos URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/10/15/neue-steuervorteile-elektroautos/ Veröffentlicht: 2024-10-15 Aktualisiert: 2025-03-26 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Die neuen Regelungen, die ab 2025 für Elektroautos als Firmenwagen gelten – alle Informationen im Überblick. Elektromobilität spielt eine immer größere Rolle und gewinnt stetig an Bedeutung. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden steigt kontinuierlich – sowohl im privaten Bereich als auch bei Unternehmen. Besonders für Dienstwagen bieten Elektroautos attraktive steuerliche Vorteile, die den Umstieg noch lohnenswerter machen. Dank der aktuellen Anpassungen des Steuersatzes für elektrische Dienstwagen können Sie jetzt zusätzlich Kosten sparen. In diesem Beitrag betrachten wir die aktuellen Regelungen für Elektroautos als Firmenwagen und zeigen auf, welche steuerlichen Vorteile sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer nutzen können. So viel vorab: Die neue 0,25 %-Regelung macht Elektroautos für Arbeitgeber und Selbständige attraktiver als Verbrenner. Inhaltsverzeichnis Einführung in die steuerlichen Vorteile für Elektroautos Hand in Hand mit den europäischen Klimazielen Lohnt sich die Anschaffung von Elektro-Dienstwägen und Plug-in-Hybriden? Die Neuerungen bei der Besteuerung von Elektro-Dienstwagen 1. Steuerliche Begünstigungen für Elektroautos unter 70.000 Euro 2. Regelungen für Elektroautos über 70.000 Euro 3. Plug-in-Hybride im steuerlichen Fokus 4. Steuerliche Förderung von E-Dienstwagen für Arbeitgeber 5. Neuerungen bei der 1-Prozent-Regelung Elektro-Dienstwagen: Besteuerung des Arbeitswegs Besteuerung des Arbeitswegs für Elektro-Dienstwagen Der Hintergrund der steuerlichen Förderung Zukunft der E-Auto-Förderung Diese Maßnahmen sind geplant Tipp: Kosten im Fuhrpark senken Fazit - E-Autos als Dienstwagen – Ein lukrativer Anreiz Quellen Einführung in die steuerlichen Vorteile für Elektroautos Die Bundesregierung verfolgt ehrgeizige Klimaziele, um die CO₂-Emissionen zu senken und die Elektromobilität zu fördern. Ein zentraler Hebel dafür ist die steuerliche Förderung von Elektroautos. Bereits seit einigen Jahren gibt es für Dienstwagen, die elektrisch betrieben werden, Sonderregelungen bei der Besteuerung. Diese wurden im Laufe der Zeit mehrfach angepasst und erweitert, um die Attraktivität von E-Autos zu steigern und die Nutzung von Verbrennern zu reduzieren. KI-generiertes Bild Hand in Hand mit den europäischen Klimazielen Die Förderung der Elektromobilität geht Hand in Hand mit den europäischen Klimazielen, die darauf abzielen, den CO₂-Ausstoß bis 2030 drastisch zu senken. Elektrofahrzeuge spielen dabei eine entscheidende Rolle, um sowohl die Luftqualität in den Städten zu verbessern als auch den Verkehrssektor auf klimafreundliche Alternativen umzustellen. Mit den aktuellen steuerlichen Regelungen will die Bundesregierung sicherstellen, dass Unternehmen und Arbeitnehmer einen klaren Anreiz erhalten, auf umweltfreundliche Mobilität umzusteigen. Lohnt sich die Anschaffung von Elektro-Dienstwägen und Plug-in-Hybriden? Für viele Unternehmen stellt sich die Frage: Lohnt sich die Anschaffung eines Elektro-Dienstwagens oder eines Plug-in-Hybriden? Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von den neuen Steuervorteilen, die die Regierung einführt. Ein wesentlicher Vorteil ist die unterschiedliche Besteuerung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden, die je nach Fahrzeugtyp und -wert variiert. Diese Vorteile stellen sicher, dass die Kosten für die Nutzung eines Elektro-Dienstwagens deutlich niedriger ausfallen als bei konventionellen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. An dieser Stelle müssen wir auch die THG-Prämie erwähnen. Diese gibt es allerdings nur für vollelektrische Fahrzeuge. Auf Dauer kann die THG-Prämie als Subventionierungsmittel zur Kostensenkung genutzt werden und darf nicht bei dem Kauf neuer Fahrzeuge außer Sicht geraten. Die THG-Prämie können Sie jährlich für all Ihre rein elektrischen Fahrzeuge und ggf. für den verbrauchten Ladestrom beantragen. Wenn Sie genauer ausrechnen möchten, wie viel THG-Prämie Ihrem Fuhrpark über die nächsten Jahre zusteht, laden Sie unseren THG-Prämienrechner gleich hier herunter. KI-generiertes Bild Die Neuerungen bei der Besteuerung von Elektro-Dienstwagen Ein zentrales Element der neuen Regelungen ist die weitere Senkung der steuerlichen Belastung für E-Autos. Der Steuersatz für Elektroautos und Plug-in-Hybride wird abhängig vom Fahrzeugtyp und den gesetzlichen Vorgaben festgelegt. Bei der Nutzung von Elektroautos als Dienstwagen können Arbeitnehmer in vielen Fällen von der sogenannten „0,25-Prozent-Regelung“ profitieren. 1. Steuerliche Begünstigungen für Elektroautos unter 70.000 Euro Diese Regelung gilt für E-Fahrzeuge, deren Brutto-Listenpreis unter 70.000 Euro liegt. Die Bemessungsgrundlage für die Versteuerung des geldwerten Vorteils, der durch die private Nutzung eines Firmenwagens entsteht, wurde also deutlich reduziert. Anstelle der früher geltenden 1-Prozent-Regelung für konventionelle Verbrenner wird bei reinen Elektrofahrzeugen nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert. Dies führt zu erheblichen steuerlichen Ersparnissen für die Arbeitgeber, die Elektroautos als Firmenwagen zur Verfügung stellen. Die Regelung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2024 in Kraft. Für teurere Fahrzeuge kann ebenfalls ein ermäßigter Steuersatz von 0,5 Prozent gelten, sofern das Fahrzeug nach dem 31. Dezember 2023 erworben wurde. Ein Beispiel: Bei einem E-Firmenwagen mit einem Brutto-Listenpreis von 50.000 Euro beläuft sich die monatliche Steuerlast auf 125 Euro (0,25 Prozent von 50.000 Euro), während sie bei einem vergleichbaren Verbrenner 500 Euro betragen würde. Für Arbeitnehmer, die sich umweltbewusst verhalten und gleichzeitig von steuerlichen Vorteilen profitieren möchten, ist dies eine äußerst attraktive Option. Zudem fördert die Regelung auch den Umstieg von Unternehmen auf nachhaltige Mobilitätslösungen, da sie langfristig finanzielle Vorteile bieten. KI-generiertes Bild 2. Regelungen für Elektroautos über 70.000 Euro Auch für Elektro-Dienstwagen, deren Brutto-Listenpreis die 70.000 Euro-Grenze überschreitet, gibt es weiterhin steuerliche Vorteile. Hier kommt die „0,5-Prozent-Regelung“ zum Tragen, was bedeutet, dass 0,5 Prozent des Listenpreises für die Berechnung der Steuer herangezogen werden. Dies stellt ebenfalls eine deutliche Vergünstigung im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen dar, die nach der herkömmlichen 1-Prozent-Regelung versteuert werden. Diese Vergünstigungen können bei hochpreisigen Elektroautos wie Tesla oder Audi e-tron zu deutlichen Ersparnissen führen. Auch wenn der Brutto-Listenpreis über 70.000 Euro liegt, sind diese Fahrzeuge aufgrund ihrer Effizienz und Umweltfreundlichkeit eine lohnenswerte Option. Hochwertige Elektrofahrzeuge bieten oft eine größere Reichweite und mehr technische Funktionen, die den Alltag für Dienstwagenfahrer erleichtern. Unternehmen können von der höheren Attraktivität und den geringeren Betriebskosten profitieren, insbesondere wenn der Steuervorteil genutzt wird. 3. Plug-in-Hybride im steuerlichen Fokus Neben den reinen Elektroautos wurden auch Plug-in-Hybride in die neuen Steuerregelungen einbezogen. Für sie gilt derzeit noch die 0,5-Prozent-Regelung, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Diese Fahrzeuge müssen eine Mindestreichweite von 80 Kilometern rein elektrisch zurücklegen können oder einen CO₂-Ausstoß von weniger als 50 Gramm pro Kilometer aufweisen. Die Anforderungen an Plug-in-Hybride wurden in den letzten Jahren sukzessive verschärft, um die Förderung ausschließlich auf Modelle zu konzentrieren, die einen echten Beitrag zur Emissionsreduktion leisten. KI-generiertes Bild Die Verschärfung der Anforderungen an Plug-in-Hybride ist eine Reaktion auf die Kritik, dass viele dieser Fahrzeuge ihre elektrische Reichweite im Alltag nicht nutzen und dennoch von den Förderungen profitieren. Daher wird zunehmend darauf geachtet, dass Plug-in-Hybride tatsächlich einen umweltfreundlichen Beitrag leisten. 4. Steuerliche Förderung von E-Dienstwagen für Arbeitgeber Nicht nur Arbeitnehmer profitieren von den neuen Steuervorteilen für Elektro-Dienstwagen, auch für Arbeitgeber gibt es interessante Anreize. So können Unternehmen von einer Sonderabschreibung profitieren, die eine zusätzliche Abschreibung von 50 Prozent des Anschaffungspreises im Jahr der Erstzulassung ermöglicht. Dies reduziert die Steuerlast des Unternehmens erheblich und macht die Anschaffung von E-Firmenwagen noch attraktiver. Darüber hinaus sind Elektroautos bis zum Jahr 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Diese Maßnahme soll die Kosten für Unternehmen weiter senken und die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug erleichtern. Die Befreiung gilt sowohl für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge als auch für Plug-in-Hybride, sofern sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen. Die Sonderabschreibung und die Befreiung von der Kfz-Steuer sind wichtige Instrumente, um die Elektrifizierung von Firmenflotten zu fördern. Unternehmen können so nicht nur ihre laufenden Kosten senken, sondern auch einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem sie ihren CO2-Fußabdruck reduzieren. 5. Neuerungen bei der 1-Prozent-Regelung Für konventionelle Verbrenner gilt nach wie vor die 1-Prozent-Regelung. Diese stellt die Grundlage für die Besteuerung von Firmenwagen dar, die privat genutzt werden. Die Reduzierung auf 0,5 Prozent und 0,25 Prozent für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride macht jedoch deutlich, dass die Regierung gezielt Anreize schaffen möchte, um den Absatz von Elektroautos zu fördern und die Nutzung von Verbrennern zurückzudrängen. Elektro-Dienstwagen: Besteuerung des Arbeitswegs Besteuerung des Arbeitswegs für Elektro-Dienstwagen Die Besteuerung des Arbeitswegs für Elektro-Dienstwagen ist ein weiterer wichtiger Punkt, den Unternehmen und Arbeitnehmer beachten sollten. In Deutschland wird die Steuer für den Arbeitsweg eines Elektro-Dienstwagens auf Basis des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs berechnet. Hierbei kommt die 0,25-Prozent- oder 0,5-Prozent-Regelung zur Anwendung, je nach Listenpreis des Fahrzeugs. Diese Regelung sorgt dafür, dass die steuerliche Belastung für die Nutzung eines Elektro-Dienstwagens deutlich geringer ausfällt als bei konventionellen Fahrzeugen. Dies stellt einen weiteren Anreiz dar, auf umweltfreundliche Elektrofahrzeuge umzusteigen. KI-generiertes Bild Der Hintergrund der steuerlichen Förderung Die steuerlichen Anreize sind Teil einer umfassenden Strategie der Bundesregierung, die Elektromobilität voranzutreiben und die Klimaziele zu erreichen. Neben den Steuervorteilen gibt es auch staatliche Kaufprämien und den Umweltbonus, die den Kauf von Elektroautos und Plug-in-Hybriden zusätzlich attraktiver machen. Diese Förderungen werden jedoch regelmäßig angepasst, um sicherzustellen, dass sie tatsächlich zu einer umweltfreundlicheren Mobilität beitragen. Besonders Plug-in-Hybride, die oft nur einen geringen Anteil der Fahrten elektrisch zurücklegen, stehen zunehmend im Fokus von Diskussionen, um die Effektivität der Förderung zu erhöhen. Experten sind sich einig, dass die steuerlichen Vergünstigungen einen wesentlichen Beitrag zur steigenden Nachfrage nach Elektroautos leisten. Unternehmen nutzen zunehmend die Möglichkeit, ihren Fuhrpark auf umweltfreundliche Elektrofahrzeuge umzustellen, was nicht nur dem Image zugutekommt, sondern auch finanzielle Vorteile mit sich bringt. Auch für Arbeitnehmer bietet der Umstieg auf Elektroautos als Dienstwagen klare Vorteile, nicht nur aus steuerlicher, sondern auch aus praktischer Sicht. Zukunft der E-Auto-Förderung Diese Maßnahmen sind geplant Die Zukunft der E-Auto-Förderung ist ein zentrales Thema für die Bundesregierung, die ihre Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität bis 2030 verlängern möchte. Geplant ist, die steuerlichen Vorteile für Elektroautos und Plug-in-Hybride weiter auszubauen. So soll die Förderung auf Fahrzeuge mit einem Bruttolistenpreis von bis zu 95.000 Euro ausgeweitet werden. Die Regelungen sollen nachträglich ab dem 1. Juli 2024 wirksam werden, sobald die Maßnahmen umgesetzt sind – dies ist jedoch derzeit noch nicht erfolgt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Elektromobilität weiter zu fördern und die Klimaziele zu erreichen. Durch die Verlängerung und Ausweitung der Förderungen wird die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für Unternehmen und Privatpersonen noch attraktiver, was langfristig zu einer Reduktion der CO₂-Emissionen beitragen soll. KI-generiertes Bild Tipp: Kosten im Fuhrpark senken Wenn Sie Elektrofahrzeuge besitzen, sind Sie jährlich berechtigt, eine Prämie für eingesparte CO₂-Emissionen zu beantragen, da Sie rein elektrisch, statt mit fossilen Kraftstoffen fahren. Die THG-Prämie ist für Fuhrparks und Flotten ein sicheres Mittel zur Subventionierung und Senkung von laufenden Kosten. Wirkaufendeinethg.de betreut eine Vielzahl an Geschäftskunden aus dem Bereich des Flotten- und Fuhrparkmanagement und steht auch Ihnen mit langjähriger Erfahrung und Branchenexpertise zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Preisangebot für deine Flotte. Sie überlegen Sich, Ihren Fuhrpark zu elektrifizieren? Sehen Sie sich die erweiterte Liste aller Förderungen für Elektroautos hier an. KI-generiertes Bild Fazit - E-Autos als Dienstwagen – Ein lukrativer Anreiz Die aktuellen steuerlichen Anreize für Elektroautos und Plug-in-Hybride als Dienstwagen bieten sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern erhebliche Vorteile. Die reduzierte Besteuerung von 0,25 Prozent für E-Autos unter 70.000 Euro sowie die 0,5-Prozent-Regelung für teurere Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride machen den Umstieg auf Elektromobilität besonders attraktiv. Zusätzlich sorgt die Kfz-Steuerbefreiung bis 2030 und die Möglichkeit einer Sonderabschreibung für weitere finanzielle Entlastungen. Diese Maßnahmen erleichtern nicht nur Unternehmen und Privatpersonen die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug, sondern tragen auch maßgeblich zur Förderung der Elektromobilität und zum Erreichen der Klimaziele bei. Quellen Carwow.de “Steuervorteile für E-Autos und Hybride als Dienstwagen” Haufe.de “Neue Steuervorteile für vollelektrische Dienstwagen” Electrive.net “Regierung ebnet Weg für E-Auto-Steuervorteile” Handelsblatt: “Wie sehen die neuen Steuervorteile für E-Autos aus?” --- ## Initiative Klimabetrug Stoppen – ein großes Vorhaben URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/10/13/initiative-klimabetrug-stoppen/ Veröffentlicht: 2024-10-13 Aktualisiert: 2025-03-27 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Ein dringender Appell für mehr Transparenz im Klimaschutz sorgt für Aufmerksamkeit im Klimasektor Die Initiative Klimabetrug Stoppen engagiert sich aktiv gegen den Missbrauch von Klimaschutzmaßnahmen, der durch betrügerische Praktiken sowohl die Umweltziele als auch die Interessen ehrlicher Bürger gefährdet. Im Mittelpunkt stehen dabei der THG-Quotenhandel, der Missbrauch staatlicher Fördermittel sowie die fehlerhafte Deklaration von Biokraftstoffen. Diese Problematiken verursachen erhebliche Schäden, die Schätzungen zufolge 8 Milliarden Euro betragen und mit einem zusätzlichen Ausstoß von 9 Millionen Tonnen CO₂ einhergehen. In diesem Artikel beleuchten wir die Bedeutung der Initiative Klimabetrug Stoppen und wie ihre Aktivitäten potenziell einen Einfluss auf die sinkenden THG-Quotenpreise haben könnten. Inhaltsverzeichnis Nun, was ist eigentlich ein Klimabetrug? Ziele der Initiative Klimabetrug Stoppen Wirkaufendeinethg.de unterstützt Initiative Klimabetrug Stoppen THG-Quotenhandel: Schlupflöcher und Betrug verhindern den fairen Handel Import von Biokraftstoffen: Verschleierung statt Transparenz Forderungen nach Korrekturen und Transparenz Rolle der Politik und Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimabetrugs Es besteht dringender Handlungsbedarf Mehr Transparenz und klare Richtlinien notwendig Politisches Engagement und die Rolle der Öffentlichkeit Ein Schulterschluss für echten Klimaschutz Nun, was ist eigentlich ein Klimabetrug? Der Begriff Klimabetrug bezieht sich auf betrügerische Aktivitäten, die darauf abzielen, durch den Missbrauch von Klimaschutzinstrumenten finanzielle Vorteile zu erlangen, ohne tatsächlich einen positiven Effekt auf die Umwelt zu haben. Dies schließt auch den Missbrauch von Biokraftstoffen ein, die als nachhaltig deklariert werden, es aber oft nicht sind. Sandra Rostek, Sprecherin der Initiative Klimabetrug Stoppen, hebt in Pressemitteilungen regelmäßig die Notwendigkeit hervor, diesen Betrug zu bekämpfen. Die Initiative wurde im Kontext der öffentlichen Aufmerksamkeit gegenüber gefälschter Umweltschutz-Projekten erweckt und erzielt einen fairen Umgang mit Ressourcen und eine straffere Aufsicht auf die Richtigkeit der THG-Zertifikate, die Mineralölunternehmen für ihren CO₂-Ausgleich ankaufen. Wir berichteten auf unserem Blog zum Betrug bei Klimaschutzprojekten bereits. Doch wie erfolgreich kann das Vorhaben der Initiative sein, wenn selbst große deutsche Konzerne laut den aktuellen Reportagen in falsche chinesische Umweltprojekte verwickelt sind? Ziele der Initiative Klimabetrug Stoppen Die Initiative Klimabetrug Stoppen (IKS) ist ein Aktionsbündnis aus 66 Unternehmen und Verbänden der Branche der Erneuerbaren Energien. Ihr Hauptziel ist es, den Klimaschutz im Verkehrssektor zu stärken und Investitionen in die Reduktion von Treibhausgasemissionen zu ermöglichen. Eine der zentralen Forderungen ist die Aberkennung von THG-Quoten, die auf Basis gefälschter UER-Projekte und falsch deklarierten Biokraftstoffen vergeben wurden. Die entstehenden Klimaschäden sollen durch echte Klimaschutzmaßnahmen kompensiert werden. Der Arbeitskreis setzt sich allgemein für mehr Transparenz in Sektor der kompensationspflichtigen Unternehmen und einen überschaubaren Handel mit THG-Zertifikaten – ein schmerzhaftes Thema gerade für THG-Händler, die aufgrund der scheinbar gefälschten Ausgleichszertifikate aus dem Ausland, von Jahr zu Jahr weniger THG-Prämie den E-Fahrern anbieten können. Wirkaufendeinethg.de unterstützt Initiative Klimabetrug Stoppen Der Missbrauch durch gefälschte Klimaschutzprojekte und falsch deklarierte Biokraftstoffe verursacht Schäden in Milliardenhöhe. Diese illegalen Machenschaften verzerren den Wettbewerb und untergraben die ehrlichen Bemühungen, den Klimaschutz voranzutreiben. Wirkaufendeinethg.de unterstützt die Forderungen der Initiative Klimabetrug Stoppen voll und ganz. Bereits vor einiger Zeit haben wir einen Beitrag darüber verfasst, wie die Fernsehsendung frontal über Betrug bei Klimaschutzprojekten berichtete und wie wir als Teil des Bundesverbands THG-Quote uns engagieren in der Initiative Klimabetrug Stoppen. „Wir streben einen Dialog mit den zuständigen Ministerien an, um notwendige und konstruktive Änderungen zu erreichen. Die Branche benötigt dringend konkrete Maßnahmen, damit die THG-Quote wieder ihrem wichtigen klimapolitischen Zweck dient und Investitionen zur Reduktion von THG-Emissionen ermöglicht.” Maximilian Stein, CEO von wirkaufendeinethg.de THG-Quotenhandel: Schlupflöcher und Betrug verhindern den fairen Handel KI-generiertes Bild Der THG-Quotenhandel wurde eingeführt, um die Emissionen im Verkehrssektor zu senken. Allerdings wird das System durch diverse Schlupflöcher unterwandert. Unternehmen, die fossile Brennstoffe verkaufen, sind verpflichtet, einen Teil ihrer Emissionen zu kompensieren, was durch den Kauf von THG-Zertifikaten geschehen kann. Auch die upstream Emissionsminderung ist ein heikler Bereich, insbesondere in Bezug auf gefälschte Projekte. Diese upstream Emissionsminderungen können zu einer erheblichen Verzerrung des Marktes führen und untergraben den Klimaschutz, da sie oft nicht zu realen Reduktionen führen. KI-generiertes Bild Import von Biokraftstoffen: Verschleierung statt Transparenz Fortschrittlicher Biokraftstoff stellt sich als umdeklariertes Palmöl dar Auch im Bereich der Bioenergie gibt es Probleme. Biokraftstoffe, die ursprünglich als umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen galten, werden oft auf eine Weise produziert, die der Umwelt schadet. Es gibt Berichte, dass Palmöl aus Indonesien und Malaysia in China umdeklariert wird, um es als gebrauchtes Speisefett auszugeben, das dann als „fortschrittlicher Biokraftstoff“ nach Europa exportiert wird. Im ersten Halbjahr 2023 stiegen diese Importe im Vergleich zum Vorjahr sogar auf das Doppelte an. Die Initiative Klimabetrug Stoppen fordert daher strengere Regulierungen und eine genauere Überprüfung der Produktionsketten von Biokraftstoffen, um sicherzustellen, dass nur wirklich nachhaltige Produkte gefördert werden. Forderungen nach Korrekturen und Transparenz Um den Missbrauch im THG-Quotenhandel und bei Biokraftstoffen zu stoppen, fordert die Initiative Klimabetrug, strengere Kontrollen und die Korrektur aller falschen Berechnungen. Besonders die upstream Emissionsreduzierungen müssen transparenter gestaltet werden, um die Integrität des Klimaschutzmarktes zu bewahren. Rolle der Politik und Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimabetrugs Eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Politik, Unternehmen und der Branche der erneuerbaren Energien ist essenziell, um diese konstruktiven Änderungen zu erwirken. Steffi Lemke, die Bundesumweltministerin, wurde von der Initiative Klimabetrug Stoppen aufgefordert, Maßnahmen gegen den Missbrauch von THG-Zertifikaten und falsch deklarierten Biokraftstoffen zu ergreifen. Das Hauptstadtbüro der Initiative arbeitet eng mit politischen Entscheidungsträgern und der Branche zusammen, um Lösungen für diese Herausforderungen zu finden. Die Initiative fordert auch das Bundesumweltministerium auf, die bestehenden Regulierungen zu verschärfen und den Markt für THG-Quoten zu stabilisieren. KI-generiertes Bild Es besteht dringender Handlungsbedarf Die Initiative Klimabetrug Stoppen hat eindrucksvoll verdeutlicht, dass der Missbrauch von Klimaschutzinstrumenten nicht nur ein finanzielles Problem darstellt, sondern auch die Glaubwürdigkeit und Effektivität des gesamten Klimaschutzes gefährdet. Betrug im Rahmen des THG-Quotenhandels, die fehlerhafte Deklaration von Biokraftstoffen sowie falsche upstream Emissionsminderungen führen nicht nur zu direkten finanziellen Schäden, sondern untergraben auch das Vertrauen in politische Maßnahmen und Investitionen in eine grüne Zukunft. KI-generiertes Bild Die Bekämpfung dieses Klimabetrugs erfordert eine klare und entschlossene Vorgehensweise seitens der Politik, der Unternehmen und der Verbände. Hier ist insbesondere das Bundesumweltministerium gefordert, strengere Kontrollen und schärfere Regulierungen einzuführen, um falsch deklarierten Biokraftstoffen, gefälschten Klimazertifikaten und Missbrauch im THG-Quotenhandel Einhalt zu gebieten. Gleichzeitig muss die Branche der erneuerbaren Energien enger mit politischen Entscheidungsträgern zusammenarbeiten, um nachhaltige Lösungen zu finden und konstruktive Änderungen zu erwirken. Mehr Transparenz und klare Richtlinien notwendig Um den Klimabetrug langfristig einzudämmen, ist mehr Transparenz in der gesamten Branche unerlässlich. Das betrifft insbesondere die Überprüfung von upstream Emissionsminderungen und die Deklaration von Biokraftstoffen. Nur wenn jede Stufe der Wertschöpfungskette klar nachvollziehbar ist, können Unternehmen und Verbraucher sicherstellen, dass sie tatsächlich zu einem wirksamen Klimaschutz beitragen. Eine bessere Kontrolle der THG-Quoten ist ebenfalls notwendig, um Schlupflöcher zu schließen, die Betrügern derzeit die Ausnutzung des Systems ermöglichen. Der Markt für THG-Zertifikate muss reformiert und stabilisiert werden, damit er seiner ursprünglichen Bestimmung, die Reduzierung von Treibhausgasen im Verkehrssektor, wieder gerecht wird. Politisches Engagement und die Rolle der Öffentlichkeit Es wird zunehmend deutlich, dass der Klimabetrug nicht ohne aktives politisches Engagement gestoppt werden kann. Die Initiative Klimabetrug Stoppen fordert daher, dass sowohl das Bundesumweltministerium als auch weitere relevante Institutionen ihre Anstrengungen verstärken, um den Markt für Biokraftstoffe und Klimazertifikate zu überwachen. Hier müssen auf europäischer Ebene verbindliche Richtlinien geschaffen werden, um die Integrität des Marktes sicherzustellen. Die Öffentlichkeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Aufklärung über den Missbrauch von Klimaschutzmaßnahmen und die Bedeutung von nachhaltigen Alternativen im Bereich der Bioenergie und THG-Quoten ist essenziell. Nur durch eine gut informierte Gesellschaft können Verbraucher Druck auf die Politik und die Unternehmen ausüben, verantwortungsbewusste und transparente Praktiken zu fördern. KI-generiertes Bild Ein Schulterschluss für echten Klimaschutz Letztlich ist die Bekämpfung von Klimabetrug und die Sicherstellung eines effektiven Klimaschutzes nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Akteure möglich. Politik, Wirtschaft, Branche und Zivilgesellschaft müssen an einem Strang ziehen, um sicherzustellen, dass Klimaschutzmaßnahmen tatsächlich zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen. Die Initiative Klimabetrug Stoppen hat den ersten Schritt gemacht, um auf diese dringenden Probleme aufmerksam zu machen. Jetzt liegt es an der Politik und den zuständigen Behörden, konsequent zu handeln und den Klimaschutz vor weiterem Missbrauch zu bewahren. Es bleibt zu hoffen, dass die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren rasch zu greifbaren Ergebnissen führt und notwendige Anpassungen in der Gesetzgebung sowie in den Kontrollmechanismen zeitnah umgesetzt werden. Nur durch entschlossene Maßnahmen kann der dringend benötigte Klimaschutz erfolgreich sichergestellt werden. Wir von wirkaufendeinethg.de sind zuversichtlich, dass diese Initiative den Fokus wieder auf einen fairen und wirksamen Klimaschutz lenken wird – und hoffen, unseren Kunden bald wieder gerechte Preise für ihre eingesparten CO₂-Emissionen bieten zu können. --- ## Im Fokus - Der Europäische Emissionshandel URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/09/01/europaeischer-emissionshandel-im-fokus/ Veröffentlicht: 2024-09-01 Aktualisiert: 2025-03-27 Autor: Felix Baumheuer Beschreibung: Der THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich im Vergleich Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Europäische Emissionshandel (EU-ETS 1) und der THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich sind entscheidende Instrumente zur Senkung von Treibhausgasemissionen. Beide Systeme verfolgen das gemeinsame Ziel, CO2-Emissionen sowie andere klimaschädliche Gase zu reduzieren. In diesem Blogpost werden wir die zentralen Merkmale des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS 1) erläutern und den THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich detailliert miteinander vergleichen. Inhaltsverzeichnis Was versteht man unter dem Europäischen Emissionshandel (EU-ETS 1)? Grundprinzip des Emissionshandels Der Handel mit Emissionsberechtigungen Wer nimmt am Emissionshandel (ETS 1) teil? Der THG-Quotenhandel in Deutschland Was ist der THG-Quotenhandel? Wie funktioniert der THG-Quotenhandel? Die Höhe der Treibhausgasminderungsquote Den richtigen Anbieter wählen Der THG-Quotenhandel in Österreich Besonderheiten des österreichischen Quotenhandel Was besagt die Kraftstoffverordnung? Wie genau funktioniert das in der Praxis? Anrechnung der Strommengen Wie können Begünstigte ihre THG-Quote verkaufen? Die Unterschiede beider THG-Quoten Märkte und Systeme im Überblick dargestellt Vergleich THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich Vergleich vom ETS 1 und THG-Quotenhandel Fazit Was versteht man unter dem Europäischen Emissionshandel (EU-ETS 1)? Der Europäische Emissionshandel (EU-ETS 1) wurde im Jahr 2005 von der Europäischen Union eingeführt. Er soll Anreize für Unternehmen schaffen, Klimagasemissionen zu verringern, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen und in umweltschonende Alternativen zu investieren. Mit dem Klimaschutzpaket “Fit for 55” verpflichten sich die EU-Staaten dazu, bis 2030 die Netto-Treibhausgas-Emissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Durch dieses Emissionshandelssystem und Klimaschutzabkommens werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Grundprinzip des Emissionshandels Der Emissionshandel (EU-ETS1) basiert auf dem Prinzip „begrenzen und handeln“ (cap and trade). Die Obergrenze (cap) steht für die Summe aller Emissionsberechtigungen, die jährlich entsprechend angepasst werden. Unternehmen, die weniger Emissionen verursachen, können nicht benötigte Berechtigungen verkaufen, während Unternehmen, die mehr emittieren, zusätzliche Zertifikate erwerben müssen. Der Handel mit Emissionsberechtigungen Durch den Handel der Unternehmen entsteht ein Marktpreis für die Berechtigungen. Genau genommen werden also nicht Emissionen, sondern Berechtigungen gehandelt. Der Handel mit europäischen Berechtigungen erfolgt primär über die Handelsplätze in Amsterdam (ICE Endex) und Leipzig (EEX). Die Auktionen von europäischen Berechtigungen finden ausschließlich an der EEX statt. Die Ergebnisse der Versteigerungen werden direkt veröffentlicht, wodurch eine hohe Markttransparenz gewährleistet wird. Die Auktionserlöse werden vorwiegend zur Dekarbonisierung im Energiesektor eingesetzt. Da die Obergrenze, das cap, pro Jahr weiter sinkt, steigt durch die Verknappung der Berechtigungen der Marktpreis für Zukäufe. Die Absenkung der jährlichen Obergrenze der Emissionen umfasst 4,3 Prozent jährlich und ab 2028 4,4 Prozent. Der europäische Emissionshandel kann gleichzeitig auch als Finanzierungsinstrument für wichtige Klimaschutzinvestitionen angesehen werden. Die Erlöse fließen zum größten Teil in die gesellschaftliche und ökonomische Flankierung der Transformation hin zur Klimaneutralität. Wer nimmt am Emissionshandel (ETS 1) teil? Am Europäischen Emissionshandel nehmen alle 27 EU-Mitgliedsstaaten inklusive Lichtenstein, Norwegen und Island teil. Die teilnehmenden Sektoren umfassen zum einen große stationäre Energieanlagen und energieintensive Industrieanlagen. Insgesamt unterliegen rund 9.000 stationäre Anlagen dem Europäischen Emissionshandel. Diese Anlagen sind Verursacher von etwa 40 Prozent aller europäischen Emissionen, die rund 1,31 Milliarden Tonnen C02-Äq im Jahr 2022 entsprechen. Von 2005 bis 2022 sind die Emissionen der Anlagen um 38 Prozent gesunken (Quelle). Zum anderen ist ebenso der Luftverkehr seit 2012 und der Seeverkehr seit Anfang 2024 in den Europäischen Emissionshandel integriert. Der THG-Quotenhandel in Deutschland Was ist der THG-Quotenhandel? Die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote, dient in der heutigen Ausrichtung primär der Reduzierung von schädlichen Treibhausgasemissionen. Der THG-Quotenhandel zielt darauf ab, den Einsatz erneuerbarer Energien im Verkehrssektor zu erhöhen. KI-generiertes Bild In Deutschland wurde die THG-Quote 2022 eingeführt. Durch eine Anpassung des Bundesimmissionsschutzgesetzes werden Unternehmen, primär Mineralölunternehmen, die fossile Brennstoffe in Verkehr bringen, verpflichtet, einen Mindestanteil an Treibhausgasen zu kompensieren. Dies kann entweder durch den Verkauf emissionsärmerer Kraftstoffe erreicht werden oder indem die Unternehmen und Betreiber, die unter diese Regelung fallen, zertifizierte THG-Quoten von anderen Akteuren erwerben. Zu diesen Akteuren gehören beispielsweise Betreiber von Ladestationen oder Fahrer von rein elektrischen Fahrzeugen, die durch den Verkauf ihrer Quoten auf diese Weise zusätzliche Einnahmen in Form von Prämien generieren können. Wie funktioniert der THG-Quotenhandel? Als Besitzer eines reinen Elektroautos kannst du dein Fahrzeug bei einem spezialisierten Dienstleister registrieren, der die Abwicklung der THG-Quote übernimmt. Ein direkter Kontakt zwischen Verbraucher und Kraftstoffherstellern ist hierbei nicht erforderlich. KI-generiertes Bild Um die THG-Quote geltend zu machen, musst du lediglich nachweisen, dass das Elektrofahrzeug auf deinen Namen zugelassen ist. Dies geschieht über die Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil 1. Es ist nicht nötig, Nachweise über die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs, wie gefahrene Kilometer oder den verwendeten Strommix, zu erbringen. Der deutsche Strommix wird immer pro Kalenderjahr herangezogen und durch den schwankenden Strommix werden dementsprechend auch schwankende CO2-Mengen pro Fahrzeug zertifiziert. Die Anrechnung ist für „Straßenfahrzeuge mit Elektroantrieb“ möglich, was sicherstellen soll, dass eine doppelte Registrierung bei unterschiedlichen Anbietern verhindert wird. Um die Prämie zu erhalten, musst du den Fahrzeugschein jedes Jahr erneut einreichen. Eine Anrechnung von zulassungsfreien Fahrzeugen, auch wenn sie batterieelektrisch betrieben werden, ist hingegen ausgeschlossen. Das Umweltbundesamt (UBA) überprüft die eingereichten Anträge und zertifiziert diese. Die Anbieter verkaufen anschließend die vom UBA ausgestellten Zertifikate an die Kraftstoffunternehmen, und die daraus erzielten Erlöse werden – nach Abzug einer Provision für die Dienstleister – an die Verbraucher weitergegeben. Die Höhe der Treibhausgasminderungsquote Die entsprechende Einsparung der Treibhausgase ist in Deutschland prozentual festgelegt und steigt im Laufe der Jahre auf 25 Prozent im Jahr 2030 an. Werden die Minderungsquoten missachtet, werden entsprechende Strafzahlungen für den Quotenverpflichteten fällig. Die Höhe der Treibhausgasquote bezeichnet die festgelegte Minderung der Treibhausgasemissionen bezogen auf den fossilen Referenzwert. Besitzer von Elektrofahrzeugen in Deutschland können ihre eingesparte CO₂-Menge als Quote verkaufen und damit von der THG-Quote profitieren. In Deutschland ist die Höhe der THG-Quote abhängig von der entsprechenden Fahrzeugklasse. Je nachdem ob es sich um Elektroautos der M1 Klasse oder um Nutzfahrzeuge oder E-Busse handelt, variiert der Preis für die THG-Quote. Den richtigen Anbieter wählen E-Auto Besitzer und Fahrer sollten bei der Wahl des richtigen THG Quotenanbieters nicht nur auf die Höhe der Prämie, sondern unter anderem auch auf die Vertragsdauer achten. Auf eine Vertragsbindung sollte möglichst verzichtet werden, um die Flexibilität hinsichtlich der Preisentwicklung und der Auswahl des passenden Anbieters. zu bewahren. Der THG-Quotenhandel in Österreich Was bis dato nur in Deutschland möglich war, ist durch die Einführung der THG-Quote seit 2023 nun auch in Österreich möglich. Fahrer bzw. Halter von E-Autos können sich durch diese Reform von Mineralölunternehmen dafür bezahlen lassen, dass sie kein Diesel oder Benzin verbrennen, also keinen schädlichen CO2 Ausstoß aufweisen. Besonderheiten des österreichischen Quotenhandel Im Vergleich zu Deutschland existieren wichtige Unterschiede, nicht nur was den Inhalt der Reform, sondern auch was den Anwendungsbereich angeht. Grundlage für den THG-Quotenhandel in Österreich ist die Kraftstoffverordnung (KVO) auf Basis der Fassung vom 11.03.2023 (Quelle). Ein wesentliche Neuerung ist die Einführung einer THG-Quote, die Halter von E-Autos und bestimmte Betreiber von Ladestationen begünstigt. Weiterführende Informationen zur THG-Quote in Österreich bekommst du auf folgender Seite. Was besagt die Kraftstoffverordnung? Die Kraftstoffverordnung in Österreich verpflichtet Unternehmen, die fossile Kraftstoffe auf den Markt bringen, dazu, die „Treibhausgasemissionen im Lebenszyklus“ zu reduzieren. Das bedeutet, dass die Emissionen von der Rohstoffgewinnung über die Raffinierung und Produktion bis hin zur Verbrennung verringert werden müssen. Bisher wurde dieses Ziel hauptsächlich durch die Beimischung von Biokraftstoffen und Biomethan erreicht. Wie genau funktioniert das in der Praxis? Mit der neuesten Änderung der Verordnung ist es nun auch möglich, Strom aus erneuerbaren Energiequellen, der für den Betrieb von Elektrofahrzeugen in Österreich genutzt wird, als Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen anzurechnen. Unternehmen, die fossile Kraftstoffe vertreiben, können entweder eigene Ladestationen für Elektrofahrzeuge betreiben oder ihre Verpflichtung zur Reduktion der Treibhausgase durch die Anrechnung von Strommengen auf andere Betreiber übertragen. Diese Möglichkeit besteht ausschließlich für Unternehmen, die in Österreich mindestens eine öffentliche oder halböffentliche Ladestation betreiben und sich beim Umweltbundesamt für diese Übertragung registriert haben. Anrechnung der Strommengen Es können dabei nur nachweislich gemessene Strommengen an öffentlichen und halböffentlichen Ladestationen in Österreich angerechnet werden. Außerdem können Besitzer von Elektrofahrzeugen die Strommenge, die sie an nicht-öffentlichen Ladepunkten verbrauchen, an registrierte Ladestationsbetreiber abtreten. Diese Strommenge muss entweder „nachweislich gemessen“ werden oder ab 2023 pauschal mit 1500 kWh pro Jahr für zweispurige batterieelektrische Fahrzeuge angerechnet werden. Für Plug-in-Hybride und andere Elektrofahrzeuge ist eine „nachweisliche Messung“ der Strommenge erforderlich. Die formelle Anrechnung dieser Strommengen erfolgt erst im darauffolgenden Jahr, also für 2024 erst im Jahr 2025. Wie können Begünstigte ihre THG-Quote verkaufen? Um eine Prämie für die THG-Quote, also bares Geld, zu erhalten, benötigen Fahrzeughalter die Unterstützung eines sogenannten Quotenpoolers oder Antragsberechtigten, der den Quotenhandel übernimmt. Über folgende Website erhältst du wichtige Informationen über die THG-Quote und wie du diese sicher und einfach beantragen kannst. Die Quotenpooler oder Antragsberechtigten sammeln die THG-Quoten der Fahrzeughalter, beantragen die Zertifizierung beim Umweltbundesamt und vermarkten die daraus entstehenden Zertifikate, beispielsweise an Mineralölunternehmen. Hier findest du einen einfachen Prozess zur Beantragung deiner Prämie. Die Prämie, die Fahrzeughalter erhalten, ergibt sich aus dem Verkaufserlös der Zertifikate, abzüglich der Gebühren des Quotenpoolers. Die Quotenpooler bieten unterschiedliche Preismodelle an, die die Höhe der Prämie beeinflussen. Es ist wichtig, dass die Fahrzeughalter genaue Aufzeichnungen über die im jeweiligen Kalenderjahr geladene Energie ihres Elektroautos führen, um eine Vergütung für die tatsächlich genutzte Strommenge zu erhalten. Zusätzlich muss eine Kopie des Fahrzeugscheins als Nachweis beigefügt werden. Die Unterschiede beider THG-Quoten Märkte und Systeme im Überblick dargestellt Vergleich THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich Einführung: In Deutschland wurde die THG-Quote für Privatpersonen im Jahr 2022 eingeführt. Osterreicher haben erst seit Anfang 2023 die Möglichkeit, am THG-Quotenhandel teilzunehmen Teilnahme am THG-Quotenhandel: In Deutschland ist es möglich auch ohne Drittanbieter am Quotenhandel teilzunehmen, allerdings ist dies in der praktischen Umsetzung nicht empfehlenswert. In Österreich sind E-Auto Besitzer verpflichtet, ihre THG Quoten über entsprechende Vermittlungsplattformen zu vermarkten. Voraussetzungen: Im Vergleich zu Deutschland müssen E-Auto Besitzer in Österreich nicht nur Halter eines Elektrofahrzeuges sein, sondern auch nachweisen wie lange. Kommt es zu einem Verkauf eines E-Autos innerhalb eines Jahres, reduziert sich dementsprechend die THG-Quote. Ebenso ist der Verbrauch eine relevante Komponente. Der Verbrauch lässt sich genau nachhalten, allerdings gelten hier verschärfte Vorgaben. Alternativ lässt sich eine Pauschale in Höhe von 1.500 kWh ansetzen. Höhe der THG-Quote: Anders als im deutschen THG-Quotenhandel ist die Auszahlungshöhe in Österreich an mehrere Bedingungen geknüpft. Somit reicht es nicht aus, wie in Deutschland, Besitzer eines E-Fahrzeuges zu sein. Die Höhe der Prämie ist abhängig von der Dauer des Besitzes eines E-Fahrzeuges und reduziert sich anteilig bei einer Ummeldung oder eines Verkaufes. Der Verbrauch ist ein weiterer Faktor. Der Pauschalwert wird mit 1.500 kWh angeben. Die tatsächliche Strommenge kann alternativ angeben werden Auszahlungszeitraum: In Deutschland existieren verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Auszahlungsmodellen. Teilweise gibt es Anbieter, die eine Sofortauszahlung anbieten, andere Anbieter wiederum beziehen sich bei der Auszahlung der Prämie auf die Dauer bis zur Bestätigung vom Umweltbundesamt. In Österreich gilt die Regelung, dass die Auszahlung der THG-Prämie für den Anfang des Folgejahres festgelegt ist. Für 2024 bedeutet dies beispielsweise, dass das Geld Anfang 2025 ausgezahlt wird. Antragsberechtigte Fahrzeuge: Eine Übersicht über die in Deutschland zur Teilnahme am THG-Quotenhandel berechtigten Fahrzeugklassen erhalten Sie auf wirkaufendeinethg.de. In Österreich sind neben reinen E-Autos auch Hybridfahrzeuge und Busse für die THG-Quote antragsberechtigt. Vergleich vom ETS 1 und THG-Quotenhandel Beim Vergleich vom ETS 1 und des THG-Quotenhandels lassen sich einige wesentliche Unterschiede erkennen. Während der ETS 1 sich vordergründig an Kraftwerke, große Industrieanlagen und Luftfahrzeugbetreiber richtet, stehen beim THG-Quotenhandel der Verkehrssektor und damit Kraftstofflieferanten im Vordergrund. Auch der Mechanismus ist ein anderer. Der ETS 1 beruht auf einem Handel mit Emissionszertifikaten innerhalb eines festgesetzten Emissionsbudgets. Der THG-Handel setzt auf die Verpflichtung zur Reduktion von Treibhausgasen durch den Erwerb von Quoten oder den Einsatz von alternativen Energien. KI-generiertes Bild Der ETS 1 ermöglicht Unternehmen durch die Reduzierung von Emissionen und den Verkauf von nicht benötigten Zertifikaten Gewinne zu generieren. Bei Verletzung dieser Regelung drohen hohe Geldstrafen. Beim THG-Quotenhandel sind Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Quote zu erfüllen durch den Kauf von Quoten oder der Reduzierung von C02-Emissionen. Privatpersonen und Besitzer von Elektrofahrzeugen können von dem Quotenverkauf profitieren. Die Marktpreisbildung funktioniert sehr ähnlich und wird durch Marktmechanismen bestimmt. Fazit Der Klimawandel zählt zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Der Europäische Emissionshandel (EU-ETS 1) und der THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich sind zentrale Instrumente zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Beide Systeme verfolgen das gemeinsame Ziel, CO₂-Emissionen und andere klimaschädliche Gase zu verringern. In diesem Blogpost beleuchten wir die wesentlichen Merkmale des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS 1) und vergleichen ausführlich den THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich. Sowohl der ETS 1 als auch der THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich sind essenzielle Klimaschutzinstrumente. Während der ETS 1 primär den Energiesektor und die Industrie – einschließlich des Luftverkehrs – adressiert, konzentriert sich die THG-Quote gezielt auf die Dekarbonisierung des Verkehrssektors. Beide Systeme ergänzen einander und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der europäischen Klimaziele. Ihre kontinuierliche Weiterentwicklung ist unerlässlich, um zukünftigen Herausforderungen zu begegnen und langfristige Emissionsreduktionen sicherzustellen. Obwohl sich der THG-Quotenhandel in Deutschland und Österreich in bestimmten Aspekten unterscheidet, verfolgen beide Systeme das übergeordnete Ziel: Anreize zu schaffen, um den Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor zu erhöhen und den CO₂-Ausstoß zu senken. Unterschiede bestehen insbesondere in den Voraussetzungen und Prozessen der Antragstellung, doch das grundsätzliche Ziel bleibt dasselbe. --- ## THG-Prämie für den E-Roller 2026: Jetzt Prämie sichern URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/08/31/thg-quote-e-roller/ Veröffentlicht: 2024-08-31 Aktualisiert: 2026-08-18 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Attraktive THG-Prämie für berechtigte E-Roller. Alle Voraussetzungen, Fahrzeugklassen und der Antragsweg im Überblick. Die THG-Prämie für E-Roller ist auch 2026 möglich – aber nicht für jedes Fahrzeug. Wer einen E-Roller, ein E-Motorrad oder andere elektrische Zweiräder fährt, kann unter bestimmten Voraussetzungen jedes Jahr Geld über die THG-Quote erhalten. Die Prämie ist weiterhin attraktiv – den aktuellen Betrag siehst du direkt bei der Beantragung. Wichtig: Der Markt für THG-Quoten ist volatil. Die Höhe der Auszahlung kann sich je nach Anbieter, Nachfrage, Quotenhandel und Marktpreis ändern. Entscheidend für die Berechtigung bleiben die Fahrzeugklasse, die Zulassung und der Fahrzeugschein. Viele kleine E-Roller mit Versicherungskennzeichen können die THG-Prämie nicht mehr beantragen. Inhaltsverzeichnis Was ist die THG-Prämie für E-Roller? Wie hoch ist die THG-Prämie für E-Roller 2026? Warum schwankt die THG-Prämie? Welche E-Roller bekommen 2026 die THG-Prämie? Welche Rolle spielt die Fahrzeugklasse? Was bedeutet L1e? Was bedeutet L3e? Was bedeutet L4e? Was bedeutet L7e? Prüfe deine Fahrzeugklasse direkt Antragsberechtigte Fahrzeugklassen für die THG-Quote Nicht antragsberechtigte Fahrzeugklassen für die THG-Quote Warum sind viele kleine E-Roller ausgeschlossen? Vorteile der freiwilligen Zulassung heute (ohne THG) Welche Voraussetzungen gelten 2026? Welche Unterlagen brauchst du? Wie beantragst du die THG-Prämie für deinen E-Roller? Kann ich die THG-Prämie für mehrere E-Roller beantragen? Ist die THG-Prämie steuerfrei? Was gilt für E-Autos, E-PKW und E-Transporter? Wie hoch war die THG-Prämie 2025? Wer zahlt die höchste THG-Prämie? Bis wann kann man die THG-Prämie 2026 beantragen? Welche Fahrzeuge haben Chancen auf die THG-Prämie? Fazit: THG-Prämie für E-Roller 2026 lohnt sich – aber nur mit Zulassung Was ist die THG-Prämie für E-Roller? Die THG-Prämie basiert auf der Treibhausgasminderungsquote. Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in den Verkehr bringen, müssen ihre Treibhausgasemissionen senken. Dafür können sie unter anderem THG-Quoten von Haltern elektrischer Fahrzeuge kaufen. Als Halter eines berechtigten E-Fahrzeugs kannst du deine THG-Quote verkaufen. Ein Anbieter bündelt die Quoten vieler Fahrer, reicht sie beim Umweltbundesamt ein und zahlt dir anschließend die Prämie aus. Für Elektroautos ist dieses Verfahren vielen E-Autofahrern bereits bekannt. Auch bestimmte E-Zweiräder, Elektroroller und E-Motorräder können profitieren, wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Tipp: Hintergründe zu den Vorjahren findest du in unseren Beiträgen zum THG-Bonus 2024 und zur THG-Prämie 2025. Wie hoch ist die THG-Prämie für E-Roller 2026? Die THG-Prämie für E-Roller ist auch 2026 attraktiv. Die genaue Höhe hängt vom Markt ab – den aktuellen Betrag siehst du direkt bei der Beantragung. Wie sich der Betrag entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab, die du mit unserem THG-Prämien-Rechner und den Hintergrundinfos zur Höhe der THG-Prämie besser einschätzen kannst. Die THG-Prämie ist nicht staatlich festgelegt. Sie hängt vom Marktwert der THG-Quoten, vom Verkauf der Quote, von regulatorischen Vorgaben und vom Geschäftsmodell des jeweiligen Anbieters ab. Einige Anbieter zahlen feste Beträge aus, andere arbeiten mit variablen Modellen. Dadurch kann die Prämie je nach Zeitpunkt und Anbieter unterschiedlich hoch ausfallen. Warum schwankt die THG-Prämie? Die THG-Prämie entsteht durch den Quotenhandel. Die Quote deines E-Rollers wird also nicht einfach vom Staat ausgezahlt. Sie wird am Markt verkauft – Marktentwicklungen und gesetzliche Rahmenbedingungen kannst du in unseren Neuigkeiten rund um die THG-Quote verfolgen. Die Höhe der Prämie hängt unter anderem ab von: dem aktuellen Wert der THG-Quoten der Nachfrage durch quotenpflichtige Unternehmen gesetzlichen Änderungen der Anzahl eingereichter Elektrofahrzeuge dem jeweiligen Anbieter dem Auszahlungsmodell dem Zeitpunkt der Beantragung Deshalb kann die THG-Prämie später höher oder niedriger ausfallen als heute. THG-Prämie für deinen E-Roller jetzt sichern Jetzt beantragen Welche E-Roller bekommen 2026 die THG-Prämie? Nicht jeder E-Roller bekommt automatisch eine THG-Prämie. Entscheidend ist, ob dein Fahrzeug offiziell zugelassen ist und einer berechtigten Fahrzeugklasse zugeordnet werden kann. Besonders relevant sind E-Roller und E-Motorräder der Klassen L3e und L4e. Auch weitere Klassen wie L7e können je nach Fahrzeug und Zulassung relevant sein. Wichtig ist immer der konkrete Eintrag in der Zulassungsbescheinigung Teil 1. Ein einfacher E-Roller mit Versicherungskennzeichen reicht in der Regel nicht aus. Wenn dein Fahrzeug keine offizielle Zulassung und keinen Fahrzeugschein hat, kannst du die THG-Prämie meist nicht beantragen. Welche Rolle spielt die Fahrzeugklasse? Die Fahrzeugklasse zeigt, welche technischen Eigenschaften dein Fahrzeug hat – Geschwindigkeit, Leistung, Bauart und Zulassungspflicht. Für die THG-Prämie sind besonders diese Klassen relevant: Fahrzeugklasse Bedeutung THG-Prämie möglich? L1e leichte zweirädrige Fahrzeuge bis 45 km/h meist nicht L3e zweirädrige Krafträder oft möglich L4e Krafträder mit Beiwagen oft möglich L5e dreirädrige Kraftfahrzeuge je nach Zulassung L7e schwere vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge je nach Zulassung Was bedeutet L1e? Die Fahrzeugklasse L1e umfasst leichte zweirädrige Kraftfahrzeuge. Dazu gehören viele kleine E-Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h. Genau hier liegt der Knackpunkt: Viele Fahrzeuge der Klasse L1e haben nur ein Versicherungskennzeichen und keine reguläre Zulassung. Dadurch sind sie seit der Gesetzesänderung meist von der THG-Prämie ausgeschlossen. Auch E-Scooter, S-Pedelecs und viele kleine E-Bikes fallen häufig nicht in den Bereich, der für die THG-Quote relevant ist. Wer nur ein Versicherungskennzeichen hat, sollte daher genau prüfen, ob überhaupt eine Beantragung möglich ist. Was bedeutet L3e? Die Fahrzeugklasse L3e bezeichnet zweirädrige Krafträder, die nicht mehr in die Klasse L1e fallen. Dazu gehören viele leistungsstärkere E-Roller und E-Motorräder. Bei L3e ist die THG-Prämie häufig möglich, wenn das Fahrzeug offiziell zugelassen ist und ein Fahrzeugschein vorliegt. Besonders wichtig sind Unterklassen wie L3e-A1, L3e-A2 oder L3e-A3. Wenn dein E-Roller in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 als L3e eingetragen ist, solltest du die THG-Quote für E-Roller und E-Motorräder beantragen beziehungsweise prüfen lassen. Was bedeutet L4e? L4e beschreibt Krafträder mit Beiwagen. Auch diese Fahrzeugklasse kann für die THG-Prämie relevant sein. Die Klassen L3e und L4e werden häufig gemeinsam genannt, weil beide zu den Fahrzeugen gehören können, für die eine THG-Prämie möglich ist. Entscheidend ist aber auch hier: Ohne offizielle Zulassung und ohne Fahrzeugschein funktioniert die Beantragung in der Regel nicht. Was bedeutet L7e? Die Fahrzeugklasse L7e umfasst schwere vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge. Auch hier kann eine THG-Prämie möglich sein, wenn das Fahrzeug offiziell zugelassen ist und die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt. L7e ist für klassische E-Roller weniger relevant, kann aber bei bestimmten Elektrofahrzeugen, kleinen E-Nutzfahrzeugen oder Sondermodellen eine Rolle spielen. Ob L7e berechtigt ist, hängt vom konkreten Fahrzeug, vom Schätzwert und von der Zulassung ab. Prüfe deine Fahrzeugklasse direkt Mit unserem Fahrzeugklassen-Prüfer kannst du in wenigen Sekunden herausfinden, ob dein E-Roller noch antragsberechtigt ist. Die Fahrzeugklasse findest du in Zeile J deines Fahrzeugscheins. Info bekommen, wenn es Änderungen zur Fahrzeugklassen gibt. Melde Dich jetzt bei unserem Newsletter an und bleibe immer auf dem neusten Stand. Wir berichten laufend zur THG Quote und Elektromobilität. Antragsberechtigte Fahrzeugklassen für die THG-Quote Name Pauschaler Schätzwert Antragsberechtigt 01 2000 ✅ 02 2000 ✅ 10 3000 ✅ 25 (Feld 4: 0200 oder 1200) 2000 ✅ 26 2000 ✅ C1 2000 ✅ C2 2000 ✅ C3 2000 ✅ C4 2000 ✅ C5 2000 ✅ L3e 2000 ✅ L3e-A2 2000 ✅ L3e-A3 2000 ✅ L4e 2000 ✅ L4e-A2 2000 ✅ L4e-A3 2000 ✅ L7e 2000 ✅ L7e-A 2000 ✅ L7e-A1 2000 ✅ L7e-A2 2000 ✅ L7e-B 2000 ✅ L7e-B1 2000 ✅ L7e-B2 2000 ✅ L7e-C 2000 ✅ L7e-CP 2000 ✅ L7e-CU 2000 ✅ M1 2000 ✅ M2 2000 ✅ M3 72000 ✅ N1 3000 ✅ N2 20600 ✅ N3 33400 ✅ T1 2000 ✅ T2 2000 ✅ T3 2000 ✅ T4 2000 ✅ T5 2000 ✅ Nicht antragsberechtigte Fahrzeugklassen für die THG-Quote Name Antragsberechtigt 16 ❌ 18 ❌ 21 ❌ 22 ❌ 24 ❌ 25 ❌ 76 ❌ 77 ❌ 78 ❌ L1e-A ❌ L1e-B ❌ L2e-P ❌ L2e-U ❌ L3e-A1 ❌ L3e-A1E ❌ L3e-A1T ❌ L3e + B (Feld 4) ❌ L4e-A1 ❌ L6e ❌ L6e-A ❌ L6e-B ❌ L6e-BP ❌ L6e-BU ❌ Warum sind viele kleine E-Roller ausgeschlossen? Bis Juli 2023 konnten auch Halter zulassungsfreier E-Roller teilweise von der THG-Prämie profitieren. Möglich wurde das durch eine freiwillige Zulassung. Dadurch konnten selbst bestimmte Fahrzeuge mit eigentlich einfacher Zulassungssituation für die THG-Quote angemeldet werden. KI-generiertes Bild Diese Gesetzeslücke wurde geschlossen. Die Änderung der 38. BImSchV trat am 29. Juli 2023 in Kraft und stellte klar, dass zulassungsfreie E-Fahrzeuge nicht mehr über diesen Weg an der THG-Quote teilnehmen können. Das betrifft viele E-Roller bis 45 km/h, S-Pedelecs, E-Scooter und E-Bikes. Wer nur ein Versicherungskennzeichen besitzt, hat meist keinen Anspruch auf die Prämie. Vorteile der freiwilligen Zulassung heute (ohne THG) Die freiwillige Zulassung von Kleinkrafträdern bis 45 km/h ist weiterhin möglich. Eine THG-Prämie kann dadurch heute nicht mehr beansprucht werden, aber andere Vorteile bleiben: Schadensfreiheitsklassen (SF) sammeln, die beim späteren Umstieg auf ein Auto genutzt werden können Abschluss einer Kaskoversicherung möglich, sofern SF-Klassen vorliegen Wunschkennzeichen beantragen H-Kennzeichen für historische Roller möglich Kein jährliches Erneuern des Versicherungskennzeichens im März Keine Kfz-Steuer für freiwillig zugelassene Kleinkrafträder KI-generiertes Bild Welche Voraussetzungen gelten 2026? Damit du die THG-Prämie 2026 für deinen E-Roller erhalten kannst, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein: Dein Fahrzeug muss ein reines Elektrofahrzeug sein Du brauchst eine offizielle Zulassung und eine Zulassungsbescheinigung Teil 1 Du musst als Halter eingetragen sein Dein Fahrzeug muss einer berechtigten Fahrzeugklasse angehören (siehe Tabellen oben) Besonders wichtig: Viele Anbieter prüfen, ob das Fahrzeug mindestens 45 km/h erreicht beziehungsweise nicht als rein zulassungsfreies Kleinfahrzeug gilt. Mehr Details findest du auf unserer Übersichtsseite zur THG-Quote für E-Roller und E-Motorrad. Welche Unterlagen brauchst du? KI-generiertes Bild Für die Beantragung der THG-Quote brauchst du in der Regel nur wenige Unterlagen: deine persönlichen Daten deine Bankverbindung ein Foto oder Scan vom Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1) Angaben zum Fahrzeug gegebenenfalls einen Nachweis über den Besitz des Fahrzeugs Der Antragsteller muss als Halter in der Zulassungsbescheinigung eingetragen sein. Das ist besonders wichtig, weil die THG-Quote an den Halter des Fahrzeugs gebunden ist. Wie beantragst du die THG-Prämie für deinen E-Roller? Die Beantragung läuft normalerweise online über die Website eines THG-Anbieters. KI-generiertes Bild Du gibst deine persönlichen Daten ein, lädst den Fahrzeugschein hoch und bestätigst, dass die THG-Quote für dieses Fahrzeug noch nicht bei einem anderen Anbieter eingereicht wurde. Danach prüft der Anbieter deine Unterlagen und reicht die Quote beim Umweltbundesamt ein. Bei uns kannst du in wenigen Minuten die THG-Quote online beantragen und verkaufen. Nach erfolgreicher Zertifizierung bekommst du die Auszahlung. Die Dauer kann variieren – in vielen Fällen dauert es einige Wochen, je nach Anbieter und Auslastung. Kann ich die THG-Prämie für mehrere E-Roller beantragen? Ja, das ist möglich. Wenn du mehrere berechtigte E-Roller, E-Motorräder oder weitere Elektrofahrzeuge besitzt, kannst du für jedes Fahrzeug eine eigene THG-Prämie beantragen. Wichtig ist aber, dass jedes Fahrzeug separat berechtigt ist und eine eigene Zulassungsbescheinigung Teil 1 besitzt. Eine doppelte Beantragung für dasselbe Fahrzeug ist nicht möglich. Ist die THG-Prämie steuerfrei? Für Privatpersonen ist die THG-Prämie in Deutschland in der Regel steuerfrei. Das gilt auch, wenn du die THG-Prämie für E-Roller oder Elektroautos privat beantragst. Anders sieht es aus, wenn dein E-Roller zum Betriebsvermögen gehört oder gewerblich genutzt wird. Dann kann die Prämie als Einkommen gelten und steuerlich relevant sein. Wenn dein Fahrzeug auf ein Unternehmen zugelassen ist, solltest du die Auszahlung sauber dokumentieren. Weitere Details findest du in unseren häufig gestellten Fragen zur THG-Quote. Was gilt für E-Autos, E-PKW und E-Transporter? Die THG-Prämie ist nicht nur für E-Roller relevant. Auch E-Auto, E-PKW, E-Transporter und E-Nutzfahrzeuge können eine THG-Prämie erhalten. Für Elektroautos ist die Beantragung meist einfacher, weil Fahrzeugklasse und Zulassung klarer sind. Viele Halter nutzen daher die Möglichkeit, mit ihrem Elektroauto Geld durch die THG-Prämie zu erhalten. Bei E-Rollern, Elektrorollern und E-Zweirädern ist die Prüfung wichtiger, weil viele Modelle nicht berechtigt sind. Der Grundgedanke bleibt aber gleich: Wer mit einem Elektrofahrzeug fährt, senkt den CO₂-Ausstoß im Verkehr. Diese eingesparten Emissionen können über die THG-Quote vermarktet werden. Wie hoch war die THG-Prämie 2025? Viele Halter suchen noch nach dem Begriff „THG-Prämie 2025 E-Roller“, weil sie wissen möchten, ob sich 2026 etwas geändert hat. 2025 lagen die Auszahlungen je nach Anbieter und Modell oft deutlich auseinander. Für E-Roller bewegten sich viele Angebote ungefähr zwischen 50 € und 180 € pro Jahr. Für Elektroautos gab es je nach Anbieter teils andere Beträge. Für 2026 ist deshalb wichtiger, auf den aktuellen Betrag zu achten – du siehst ihn direkt bei der Beantragung. Wer zahlt die höchste THG-Prämie? Die höchste THG-Prämie kann sich laufend ändern. Anbieter passen ihre Konditionen regelmäßig an, weil sich der Markt für THG-Quoten verändert. Deshalb ist nicht nur der höchste Betrag wichtig. Achte auch auf: garantierte oder variable Auszahlung Bearbeitungsdauer Seriosität des Anbieters klare Bedingungen und transparente Kommunikation mögliche Startbonus-Aktionen Auszahlungszeitpunkt Eine sehr hohe Prämie klingt attraktiv, ist aber nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist, ob die Auszahlung realistisch, verbindlich und sauber erklärt ist. Bis wann kann man die THG-Prämie 2026 beantragen? Die Fristen können je nach Anbieter früher enden als die offiziellen Einreichungsfristen. Viele Anbieter setzen interne Deadlines, weil sie Zeit für Prüfung, Bündelung und Zertifizierung brauchen. Für dich bedeutet das: Warte nicht bis zum letzten Moment. Wenn dein E-Roller berechtigt ist, solltest du die THG-Prämie möglichst früh beantragen. Wer früh beantragt, kann sich die aktuelle Prämie in der Regel besser sichern. Welche Fahrzeuge haben Chancen auf die THG-Prämie? Fahrzeug Typische Klasse THG-Prämie möglich? E-Roller bis 45 km/h L1e meist nein schneller E-Roller mit Zulassung L3e oft ja E-Motorrad L3e oft ja E-Motorrad mit Beiwagen L4e oft ja dreirädriges E-Fahrzeug L5e je nach Zulassung vierrädriges Leichtfahrzeug L7e je nach Zulassung E-Scooter meist zulassungsfrei meist nein S-Pedelecs je nach Einordnung häufig nein E-Auto M1 / E-PKW ja Fazit: THG-Prämie für E-Roller 2026 lohnt sich – aber nur mit Zulassung Die THG-Prämie für E-Roller bleibt auch 2026 attraktiv, wenn dein Fahrzeug berechtigt ist. Da sich der Markt laufend verändert, lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Betrag bei der Beantragung. Der wichtigste Punkt ist nicht die Höhe der Prämie, sondern die Zulassung. Wenn dein E-Roller offiziell zugelassen ist, einer passenden Fahrzeugklasse wie L3e, L4e oder eventuell L7e angehört und du eine Zulassungsbescheinigung Teil 1 besitzt, solltest du die Beantragung prüfen. Wenn dein E-Roller dagegen nur ein Versicherungskennzeichen hat, ist die THG-Prämie meist nicht möglich. Die frühere Möglichkeit über eine freiwillige Zulassung wurde durch die Gesetzesänderung von 2023 geschlossen. Stelle jetzt deinen THG-Antrag und sichere dir die aktuelle Prämie mit garantiertem Mindestbetrag. Häufige Fragen zur THG-Prämie für E-Roller 2026 Wie hoch ist die THG-Prämie für einen E-Roller 2026? Die Höhe der THG-Prämie ist nicht staatlich festgelegt, sondern ändert sich mit dem Markt für THG-Quoten. Den aktuellen Betrag siehst du direkt bei der Beantragung auf wirkaufendeinethg.de. Je nach Anbieter und Zeitpunkt kann die Prämie unterschiedlich hoch ausfallen. Kann jeder E-Roller die THG-Prämie beantragen? Nein. Viele kleine E-Roller mit Versicherungskennzeichen sind ausgeschlossen. Entscheidend sind die offizielle Zulassung, die Fahrzeugklasse und ein gültiger Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1). Welche Fahrzeugklassen sind für die THG-Prämie wichtig? Besonders wichtig sind die Klassen L3e und L4e. Auch L7e kann bei bestimmten Fahrzeugen relevant sein. L1e ist häufig problematisch, weil viele dieser Fahrzeuge nur bis 45 km/h fahren und keine reguläre Zulassung haben. Brauche ich einen Fahrzeugschein für die THG-Prämie? Ja. Für die Beantragung benötigst du in der Regel die Zulassungsbescheinigung Teil 1. Ohne Fahrzeugschein ist die THG-Prämie für E-Roller meist nicht möglich. Kann ich die THG-Prämie für mehrere E-Roller beantragen? Ja. Wenn du mehrere berechtigte E-Roller, E-Motorräder oder weitere Elektrofahrzeuge besitzt, kannst du für jedes Fahrzeug eine eigene THG-Prämie beantragen. Voraussetzung ist, dass jedes Fahrzeug separat zugelassen ist und eine eigene Zulassungsbescheinigung Teil 1 besitzt. Ist die THG-Prämie steuerfrei? Für Privatpersonen ist die THG-Prämie in Deutschland in der Regel steuerfrei. Wenn der E-Roller jedoch zum Betriebsvermögen gehört oder gewerblich genutzt wird, kann die Prämie als Einkommen gelten und steuerlich relevant sein. --- ## THG-Experten – so wählst du den richtigen Anbieter URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/08/22/thg-experten/ Veröffentlicht: 2024-08-22 Aktualisiert: 2025-03-27 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: THG-Quoten Anbieter wechseln und Fehler bei der Suche nach dem passenden THG-Experten vermeiden Der Verkauf der THG-Quote bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, mit einem Elektrofahrzeug zusätzliche Einnahmen zu generieren. Wer sich für einen seriösen Anbieter entscheidet und die erforderlichen Unterlagen einreicht, kann von diesem Angebot profitieren – ganz ohne Mehraufwand oder zusätzliche Kosten. Doch die Wahl des richtigen THG-Anbieters stellt für viele E-Auto-Fahrer, ob Neueinsteiger oder Wechsler, eine Herausforderung dar. Die Suche nach dem passenden THG-Experten kann nicht nur zeitaufwendig sein, sondern in manchen Fällen auch mit finanziellen Einbußen verbunden sein. In diesem Blogartikel haben wir alle relevanten Informationen für dich zusammengestellt und hilfreiche Tipps vorbereitet, damit du die bestmögliche Erfahrung machst und die höchste THG-Prämie 2025 für dein E-Auto sichern kannst. Inhaltsverzeichnis Was ist ein THG-Anbieter? Worauf müssen E-Autofahrer bei der Wahl eines THG-Experten achten? Auf die Vertragsdauer achten Elektroauto-Prämie mit Sofortauszahlung – lohnt sie sich? THG-Prämie mit garantiertem Mindestbetrag – wichtige Voraussetzung im dynaimschen THG-Quotenhandel THG-Prämie nachhaltig verkaufen Zuverlässiger THG-Anbieter in jeder Situation THG-Quote für mehrere Jahre verkaufen Die THG-Anbieter und die Online-Bewertungen Zusammenfassend So stellt man den Antrag auf die THG-Prämie fehlerfrei Unterlagen für den Verkauf der THG-Quote Frist für den Beantragung der THG-Prämie Unterlagen für die THG-Prämie – stets aktuell halten THG-Prämie für elektrische Kleinkrafträder und andere Fahrzeugklassen Elektroauto kaufen und verkaufen Doppelantrag auf die THG-Prämie fürs E-Auto THG-Anbieter wechseln – was du beachten musst Was beim THG-Anbieterwechsel zu beachten ist Gründe für einen Anbieterwechsel Was beim Anbieterwechsel zu beachten ist Der Wechselprozess im Detail Fazit KI-generiertes Bild Was ist ein THG-Anbieter? Seit 2022 können Elektrofahrer eine Prämie für das E-Auto bekommen. Grund dafür ist die Treibhausgas-Minderungsquote – ein Instrument zur Popularisierung der Elektromobilität und gleichzeitig, ein attraktives Bonussystem für die Halter rein elektrischer Fahrzeuge. Die Besitzer können ihre Quoten jedoch nicht selbst vermarkten – das übernehmen Unternehmen, die sich mit dem THG-Quotenhandel beschäftigen – so genannte THG-Experten. Ein THG-Anbieter wickelt den Prozess beim Verkauf deiner THG-Quote ab. Jeder Besitzer eines Elektroautos hat jährlich das Recht, seine Quote, die eingesparten Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) an einen Anbieter zu verkaufen und sich somit die THG-Prämie zu sichern. Der THG-Dienstleister übernimmt den Prozess von der Vermarktung bis zur Auszahlung der Prämie und ermöglicht somit E-Mobilisten, eine Belohnung für die eingesparten CO2-Emissionen zu bekommen. Worauf müssen E-Autofahrer bei der Wahl eines THG-Experten achten? Beim Verkauf der THG-Quote ist es ratsam, verschiedene Dienstleister zu vergleichen, um die besten Konditionen zu erhalten. Es gibt dabei einige Kriterien, die man bei der Auswahl des richtigen Anbieters berücksichtigen sollte, um schlechte Erfahrungen zu vermeiden. Wir haben die häufigsten Fehler im Folgenden aufgelistet. Auf die Vertragsdauer achten Der THG-Quotenhandel ist komplex und der Preis der THG-Quote varriert. Deswegen empfiehlt es sich, wenn möglich, auf eine Vertragsbindung bei der Beantragung der Prämie zu verzichten, um im Folgejahr weiterhin flexibel zu bleiben und bei schlechter Erfahrung, den Anbieter zu wechseln. Elektroauto-Prämie mit Sofortauszahlung – lohnt sie sich? Schnelleres Geld kann kleineres Geld sein. Manche THG-Dienstleister bieten eine schnellere Auszahlung im Rahmen einer Sofort-Prämie an. Die Prüfung auf die Schnelle ist leider nicht möglich und die THG-Experten müssen aufgrund dessen mit Verlusten (fehlerhaften & gefälschten Anträgen) rechnen. Um diese “schwarzen Schafe” zu kompensieren, müssen Anbieter, die eine Sofortauszahlung anbieten, die Sofort-Prämie runterschrauben – so fällt sie deutlich niedriger als die übliche THG-Prämie aus. Falls das Warten nichts ausmacht, empfehlen wir daher ein wenig mehr Geduld zu Gunsten einer höheren Prämie mitzubringen. THG-Prämie mit garantiertem Mindestbetrag – wichtige Voraussetzung im dynaimschen THG-Quotenhandel Auch die Angabe zur Prämienhöhe ist ein wichtiges Auswahlkriterium. Hier sollte auf einen garantierten Mindestbetrag geachtet werden. Utopisch hohe “Bis zu”-Beträge sind auf dem dynamischen Markt nicht realistisch und dienen eher der Werbung, als dass diese der Realität entsprechen. Ein THG-Quoten-Vergleich im Netz lohnt sich, um sich eine realistische Vorstellung zu machen und Werbebotschaften zu entlarven. Zudem sollte auf die Seriosität des Anbieters geachtet werden, um sicherzustellen, dass der Verkauf reibungslos verläuft. Eine persönliche Präsenz im Internet spricht immer für Offenheit und bietet Verlass darauf, dass die Experten mit ihren Namen und Expertise persönlich dastehen. Wenn der THG-Händler die Prämie zusätzlich für Geschäftskunden abwickelt, ist dies ebenfalls ein positives Zeichen und spricht für ausreichende Erfahrung im THG-Quotenhandel. THG-Prämie nachhaltig verkaufen Wenn deine THG-Quote möglichst umweltfreundlich abgewickelt werden soll, wähle ein Unternehmen, das deine Quote auf dem freien Markt handelt. Einige Big Player stehen in direkter Verbindung zu Mineralölkonzernen und verhindern somit den Preisanstieg der Prämie und die nachhaltige Auswirkung deiner CO2-Einsparungen. Zuverlässiger THG-Anbieter in jeder Situation Oft unterschätzt, dennoch von großer Bedeutung ist bei der Wahl des THG-Anbieters der Kundensupport. Egal, ob es um ein Statusupdate zwischendurch geht, oder dir ein Tippfehler bei der Antragstellung unterlaufen ist – ein kompetenter Partner wird dich davor bewahren, deinen Antrag zu versäumen. Ein wachsamer THG-Spezialist kann dir in manchen Situationen bares Geld sparen und hat stets eine Antwort auf deine Fragen parat. THG-Quote für mehrere Jahre verkaufen Bei wirkaufendeinethg.de kannst bewusst entscheiden, ob du deine Prämie für eins oder zwei Jahre beantragen möchtest. Dank der neuen Anpassungen des Strommixes seitens des Umweltbundesamts, können wir über unsere Plattform im Kalenderjahr 2025 bereits heute 20% höhere THG-Prämien je E-Fahrzeug garantieren. Positiv ist zudem auch, dass wir bereits heute höhere Handelspreise für eine Tonne CO2equ im Jahr 2025 sehen – wir bewegen uns also wieder in Richtung dreistellige Prämienhöhe! Sichere dir jetzt deine Prämie direkt hier. Die THG-Anbieter und die Online-Bewertungen Abschließend kannst du ebenfalls einen Blick auf die Bewertung des Anbieters im Internet werfen und auf Erfahrungen anderer E-Autofahrer vertrauen. Neben den Bewertungen in den gängigen Portalen kannst du immer die Google-Bewertungen durchsuchen. Die Bewertungen auf Google sind meist mit einem höheren Aufwand für die Nutzer verbunden, während Bewertungsportale oft gegen Gebühr die Bewertungsformulare per Mail ausliefern und somit für mehr Rezensionen sorgen. Zusammenfassend Wer kritisch prüft, minimiert das Risiko, an einen unseriösen Dienstleister zu geraten. Solltest du dir einen Überblick verschafft haben und deinen Anbieter gewählt haben, geht’s jetzt zum Antrag auf deine THG-Prämie. Um den Antragsprozess reibungslos durchzuführen, musst du keine großen Vorbereitungen treffen – du brauchst dein Handy und deinen Fahrzeugschein. Was gibt es sonst zu beachten, bevor du an dein Geld kommst? Darüber klären wir im Folgeabschnitt auf. So stellt man den Antrag auf die THG-Prämie fehlerfrei Wenn du deinen THG-Anbieter bereits ausgewählt hast und zufrieden mit der angebotenen Prämienhöhe bist, musst du jetzt den Antrag stellen. Hier sind ein paar Punkte, die du unbedingt berücksichtigen musst, um deine Antragstellung fehlerfrei auszuführen. KI-generiertes Bild Unterlagen für den Verkauf der THG-Quote Du musst dich auf der gewünschten Plattform registrieren, deinen Fahrzeugschein hochladen, deine Kontaktdaten und Bankverbindung hinterlassen – darauf wird später die Auszahlung überwiesen. Kontrolliere nach der Registrierung die Einstellungen und prüfe erneut deine Daten, um Tippfehler zu vermeiden. Prüfe das Kennzeichen deines E-Fahrzeugs und wähle deine Präferenzen bezüglich der Privatsphäre – dein Anbieter sollte dich jederzeit per Mail kontaktieren können, um dir Statusupdates mitzuteilen. Wenn du ein Foto von deinem Fahrzeugschein hochgeladen hast, prüfe ebenfalls, ob die Daten gut lesbar sind. Tipp: Hier kann du den Antrag auf deine Prämie bei uns stellen. Ohne versteckte Konditionen und Kleingerucktes. Sichere dir unsere überdurchschnittliche Prämie. Natürlich mit Kundensupport. Frist für den Beantragung der THG-Prämie Das Umweltbundesamt hat im Jahr 2023 die Frist für die Antragstellung verkürzt. Du kannst inzwischen die THG-Quote für dein E-Fahrzeug immer bis November (je nach Anbieter) des jeweiligen Jahres verkaufen. Die Frist für den Antrag für die Ladestation ist länger – i.d.R bis Februar des Folgejahres. Auch hier variiert die Frist je nach Anbieter, deswegen solltest du unbedingt auf der Website des Anbieters prüfen, ob er deine THG-Quote fristgerecht abwickeln kann. Bei uns kannst du deine Prämie 2024 noch bis zum, 10. November beantragen. Unterlagen für die THG-Prämie – stets aktuell halten Sollte sich deine Bankverbindung nach der Antragstellung geändert haben, solltest du deinen Anbieter umgehend informieren. THG-Prämie für elektrische Kleinkrafträder und andere Fahrzeugklassen Die Hauptvoraussetzung für die THG-Prämie ist es, dass dein Fahrzeug rein elektrisch sein soll. Recht auf die THG-Prämie haben neben einem E-Pkw der Klasse M1, auch E-Nutzfahrzeuge, E-Vans, E-Busse, E-LKWs, Ladestationen und E-Roller. Solltest du ein E-Roller besitzen, musst du unbedingt beachten, ob dein Zweirad quotenberechtigt ist. Einen Hinweis solltest du auf der Website des Anbieters finden. Hier kannst du herausfinden, ob dein E-Roller eine Prämie bekommt. Mit einer öffentlichen, eingetragenen Ladestation kannst du ebenfalls mit der Prämie Geld verdienen und mindestens 35€ für jede Mwh bekommen (Stand August 2024). Elektroauto kaufen und verkaufen Solltest du dir ein gebrauchtes Elektroauto angeschafft haben, solltest du dich bei dem bisherigen Besitzer informieren, ob er die Prämie schon beantragt hat. Dasselbe gilt, wenn du dein E-Fahrzeug verkaufst. Alle Einzelheiten über die THG-Prämie für den Gebrauchtwagen findest du ausführlich beschrieben hier. Doppelantrag auf die THG-Prämie fürs E-Auto Vergewissere dich, dass kein Doppelantrag für deine Prämie erfolgt. Egal, ob dein E-Pkw den Besitzer gewechselt hat, oder du den Antrag doch wo anders stellen möchtest – ein Doppelantrag auf die Prämie behindert die Arbeit beim THG-Dienstleister und dem Umweltbundesamt. Es ist nicht erlaubt das selbe Fahrzeug bei mehreren Anbietern gleichzeitig einzureichen, um eine doppelte Auszahlung zu erhalten. Das Umweltbundesamt (UBA) kontrolliert diesen Prozess streng und lehnt doppelte Anträge ab. Wenn ein Fahrzeughalter dennoch versucht, mehrfach die Prämie zu beantragen, kann dies zu Verzögerungen oder sogar zum Verlust der Auszahlung führen. Zusammengefasst lässt es sich ableiten, dass der THG-Antrag sich kinderleicht, innerhalb von Minuten stellen lässt. Um die bestmögliche Erfahrung zu machen, muss jeder Besitzer eines E-Autos nichts weiter tun, außer den passenden THG-Prämien-Anbieter zu wählen und den Antrag fristgerecht zu stellen. Danach heißt es – sich ein wenig Geduld schnappen und auf die Auszahlung zu warten. Ein Szenario bleibt dennoch offen – wenn du mit deinem THG-Anbieter unzufrieden bist. Der Handel mit THG-Zertifikaten ist komplex und nicht jedes Unternehmen schafft es, konkurrenzfähige Prämien anzubieten und die Kundschaft zu behalten. Im nächsten Abschnitt erfährst du, wie du den Wechsel vornehmen kannst. THG-Anbieter wechseln – was du beachten musst Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Wechsel des THG-Quotenanbieters in Betracht gezogen werden könnte. Ein häufiges Motiv ist der Wunsch nach einer besseren Auszahlung. Die Höhe der Vergütung, kann je nach Anbieter stark variieren. Einige Dienstleister bieten höhere Prämien, während andere zusätzliche Serviceleistungen oder eine schnellere Auszahlung in den Vordergrund stellen. Darüber hinaus können auch schlechte Erfahrungen mit dem aktuellen Anbieter, wie etwa unzureichender Kundenservice oder undurchsichtige Konditionen, einen Wechsel motivieren. KI-generiertes Bild Was beim THG-Anbieterwechsel zu beachten ist Wer mit dem Gedanken spielt, den Anbieter für die Vermarktung seiner THG-Quote zu wechseln, sollte einige wichtige Punkte berücksichtigen. Zunächst ist es ratsam, die Vertragsbedingungen des aktuellen Anbieters genau zu prüfen. Einige Verträge beinhalten Laufzeiten oder Klauseln, die eine Kündigung erschweren oder an Fristen binden. Es ist wichtig, sich vorab über solche Details zu informieren, um späteren Ärger zu vermeiden. Gründe für einen Anbieterwechsel Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Wechsel des THG-Quotenanbieters in Betracht gezogen werden könnte. Ein häufiges Motiv ist der Wunsch nach einer besseren Auszahlung. Die Höhe der Vergütung, die Fahrzeughalter erhalten, kann je nach Anbieter stark variieren. Einige Anbieter bieten eine höhere Ausschüttung, während andere zusätzliche Serviceleistungen oder eine schnellere Auszahlung in den Vordergrund stellen. Darüber hinaus können auch schlechte Erfahrungen mit dem aktuellen Anbieter, wie etwa unzureichender Kundenservice oder undurchsichtige Konditionen, einen Wechsel motivieren. Was beim Anbieterwechsel zu beachten ist Der richtige Zeitpunkt für den Wechsel sollte ebenfalls berücksichtigt werden. Da die THG-Quote jährlich neu beantragt wird, ist es sinnvoll, den Wechsel vor dem Jahreswechsel vorzunehmen. So kann vermieden werden, dass die nächste Quote nicht korrekt abgerechnet wird oder dass es zu Verzögerungen bei der Auszahlung kommt. Der Wechselprozess im Detail Der eigentliche Wechsel des Anbieters gestaltet sich in der Regel unkompliziert. Nachdem der bestehende Vertrag fristgerecht gekündigt wurde, muss ein neuer Anbieter ausgewählt werden. Der neue Anbieter benötigt dann in der Regel einige Informationen zum Fahrzeug sowie eine Bild des Fahrzeugscheins, um die Registrierung abzuschließen. Nachdem alle notwendigen Dokumente eingereicht wurden, übernimmt der neue Anbieter die Vermarktung der THG-Quote für das gewählte Jahr. In vielen Fällen informieren die neuen Anbieter ihre Kunden auch proaktiv, wenn der nächste Antrag gestellt werden kann, sodass der Prozess möglichst reibungslos verläuft. Alle Informationen über den THG-Anbieterwechsel findest du hier. Fazit DDer Verkauf der THG-Quote bleibt eine unkomplizierte Möglichkeit, mit einem Elektrofahrzeug zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Durch die Wahl eines seriösen Anbieters und das Einreichen der erforderlichen Unterlagen kann man langfristig von einer hohen THG-Prämie profitieren und sich auf einen verlässlichen Partner verlassen. Wer mit seinem aktuellen Anbieter unzufrieden ist, kann diesen unter Berücksichtigung der Vertragskonditionen kündigen und zu einem besseren wechseln. Ein Anbieterwechsel kann sich lohnen, wenn Auszahlung oder Service nicht den Erwartungen entsprechen. Dabei ist es wichtig, den Vertrag fristgerecht zu beenden und einen Anbieter zu wählen, der attraktive Konditionen und zuverlässigen Service bietet. Ein sorgfältiger Vergleich der Anbieter hilft, die beste THG-Prämie zu sichern. Bei wirkaufendeinethg.de kannst du dich bewusst entscheiden, ob du deine Prämie für ein oder zwei Jahre beantragen möchtest. Du kannst momentan deine Prämie für 2025 oder 2026 beantragen, oder dir gleich die Kombiprämie für 2025+2026 sichern. Somit erlaubst du uns, deine Folgeprämie direkt zum frühsten möglichen Zeitpunkt abzuwickeln. Sichere dir deine THG-Prämie direkt hier. --- ## THG-Prämie für die öffentliche Ladestation erhöhen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/07/31/ladestation-betreiben/ Veröffentlicht: 2024-07-31 Aktualisiert: 2025-03-27 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Lohnt sich die öffentliche Ladesäule? Wir zeigen, wie du die Wirtschaftlichkeit einer Ladesäule berechnen kannst. Die Rentabilität einer öffentlichen Ladestation hängt maßgeblich vom Standort ab. An einer gut frequentierten Lage kann eine öffentliche Ladesäule für E-Autos wirtschaftlich betrieben werden und durch hohe Auslastung Gewinne erzielen. Doch ist es auch möglich, öffentliche Ladesäulen an weniger attraktiven Standorten rentabel zu betreiben? In diesem Blogpost zeigen wir, welche Strategien es gibt, um auch an weniger frequentierten Standorten eine wirtschaftliche Nutzung von Ladesäulen zu ermöglichen – und so die flächendeckende Versorgung zu unterstützen. Um die Rentabilität einer öffentlichen Ladestation zu bestimmen, haben wir ein Excel-Tool entwickelt, mit welchen du in wenigen Schritten deine öffentliche Ladesäule kalkulieren kannst. So viel vorab: Durch die THG-Quote und intelligente Finanzierung lässt sich die Eigenkapitalrentabilität einer öffentlichen Ladesäule um ein Vielfaches erhöhen. Eine öffentliche Ladestation betreiben: Die richtige Standortwahl für die Wahl der passenden Ladestation Der richtige Standort hat großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit deiner Ladestationen für Elektroautos. Achte bei der Standortwahl auf eine gute Infrastruktur in der Nähe, wie z. B. Restaurants, öffentliches Wlan oder sanitäre Anlagen. Zusätzlich ist ein Blick auf die Karte, noch besser eine der vielen Ladekarten, zu empfehlen, um die Abdeckung von Ladestationen und Ladepunkten in der Nähe zu analysieren. Je nach Ort eignen sich verschiedene Ladestationen für Elektroautos. An einer hochfrequentierten Lage mit kurzen Verweildauern sind eine hohe Ladeleistung je Ladepunkt von Vorteil. Sind die Verweildauern etwas länger, darf das Laden des Elektroautos auch ruhig etwas länger dauern. Eine optimale Ladeleistung hängt also in großem Maße mit dem Ort zusammen, an dem deine Ladestation betrieben werden soll. Bei der Auswahl der Ladesäule ist darauf zu achten, dass Ladestationen mit hohen Ladeleistungen in der Anschaffung teurer sind als Ladestationen mit geringeren Ladeleistungen. Deswegen sind z. B. an einigen Standorten Ladestationen mit einer geringen Ladeleistung durchaus wirtschaftlich zu betreiben, wohingegen eine Schnell-Ladestation mit einer großen Ladeleistung am selben Standort nicht wirtschaftlich betreibbar wäre. Umgekehrt sind Ladestationen mit hohen Ladeleistungen besonders gut an hochfrequentierten Standorten mit kurzen Verweildauern betreibbar. Da die Anschaffungskosten ein großer Hebel für die Rentabilität deiner Ladesäule ist, ist die Auswahl der richtigen Ladestation von hoher Bedeutung. In unserem Excel Tool zur Berechnung der Rentabilität deiner Ladestation kannst du die Anschaffungskosten bequem erfassen. E-Auto öffentlich laden: Zielgruppe analysieren Analysiere den Bedarf sowie das Nutzerprofil deines potenziellen Standortes im Detail, um die richtige Ladesäule auszuwählen. Möchtest du Kunden ansprechen, die zu Hause nicht laden können und ihr Fahrzeug deswegen an einer Ladestation um die Ecke laden wollen oder möchtest du Anbieter für Schnell-Ladeinfrastruktur werden? Diese Frage ist in Zusammenhang mit der Standortanalyse für deine Ladestation zu beantworten. Nicht jeder Standort ist für jede Art von Ladestation geeignet. Eine deutlich günstigere Ladestation mit geringer Ladeleistung lässt sich ggf. auch an einem weniger attraktiven Standort wirtschaftlich betreiben. Eine Normalladestation (z. B. 22 kW, 2 x 11 KW) ist im Vergleich zu einer Schnellladestation mit z. B. 150 kW deutlich günstiger in der Anschaffung. Dafür kann an einer 22 kW Ladestation jedoch deutlich langsamer geladen werden. Bei mehreren Ladepunkten wird die Ladeleistung sogar häufig auf die beiden Stecker (meistens Typ 2 Stecker) aufgeteilt. Es gilt es zunächst die Zielgruppe deiner Ladestation näher zu definieren: Willst du Pendler, Reisende oder Anwohner als Kundengruppe erschließen. Für Anwohner ist z. B. eine Ladeleistung von 22 kW vollkommen ausreichend, wohingegen für die Elektroautos von Pendlern eine kurze Ladezeit von Bedeutung ist. Damit ein Ladevorgang schnell abgeschlossen ist, sind z. B. 150 kW oder sogar 300 kW Schnelllader sehr gut geeignet. Die Zielgruppe hängt also in großem Maße vom Standort deiner Ladestation ab. Klar ist, dass Pendler sowie Anwohner normalerweise eine höhere Verweildauer mit Ihrem Elektroauto an der Ladesäule aufweisen als Reisende, welche oft nur für einen kurzem Zeitraum mit dem E-Auto an deiner Ladestation halten wollen. Eine Schnellladung bei einer Ladestation mit einer hohen Ladeleistung bietet natürlich den Vorteil, das an deiner Ladestation mehr Umsatz möglich ist. Stromanschluss-, Anschaffungs- sowie Installationskosten als wesentliche Faktor für die Eigenkapitalrentabilität deiner Ladestationen für Elektroautos Welche Auswirkung hohe initiale Kosten auf die Rentabilität deiner Ladesäule haben, kannst du mithilfe unseres Excel-Tools im Handumdrehen bestimmen. Verschiedene Arten von Ladestationen, wie ungesteuerte und intelligente Wallboxen, bieten unterschiedliche Ladeleistungen und Anpassungsmöglichkeiten. Die Installation dieser Wallboxen erfordert oft eine professionelle Installation und muss bei höheren Ladeleistungen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Schauen wir uns folgendes Beispiel an: Anschaffungskosten 28.000 € Darlehenssumme 95 % von den Anschaffungskosten Zinssatz 2,5 % p. A. Tilgung 8 % p. A. Betriebskosten 2.000 € p. A. Stromkosten 0,30 €/kWh Stromverkauf 0,49 €/kWh Auslastung 23.000 kWh p. A. THG-Quote 35 €/mWh Renditerechner herunterladen Zum Download Wir haben uns die Mühe gemacht, die Daten in unseren Ladestationen-Rechner zu übertragen. Die vorliegende Ladesäule würde sich ab Tag 1 Cashflow-Positiv finanzieren lassen. Mit einem Cashflow von 382 € Jahr und einer Eigenkapitalrendite von 27,29 % sowie einer Volltilgung nach 11 Jahren durchaus spannend. Die Bruttomarge durch den Verkauf des Strom in Höhe von 4.370 € macht ca. 84 % der Erlöse aus. Dazu kommen noch 805 € Erlöse durch den Verkauf der THG-Quote, welche bei der beispielhaft gerechnet Ladestation ca. 16 % der Erlöse der Ladestation ausmachen. Um zu verdeutlichen, welchen Einfluss die Anschaffungskosten der Ladestation sowie Ladeanschluss und sonstige Installationskoten haben, haben wir die gleiche Ladesäule mit Anschaffungskosten in Höhe von 30.000 € gerechnet. Durch die Erhöhung der Anschaffungskosten von nur 2.000 € sinkt die Eigenkapitalrendite um ca 15 % auf 12,17 %. THG-Quote als Rentabilitätsbooster für deine öffentliche Ladestation  Unser Beispiel zeigt auch, dass die THG-Quote ein effektives Mittel ist, um eine öffentliche Ladesäule wirtschaftlich zu betreiben. Berechnet man die gleiche Ladestation ohne die Zusatzerlöse durch die THG-Quote, wäre die Eigenkapitalrentabilität sogar negativ und liegt bei – 30,21 %. Durch die THG-Quote kann also effektiv die Eigenkapitalrentabilität erhöht werden. In unserem Beispiel um ca. 60 %-Punkte. Deswegen empfehlen wir jedem Betreiber von öffentlichen Ladesäulen, die THG-Quote zu beantragen. Mit unserem THG-Rechner für Ladestrom kannst du deine Zusatzerlöse prognostizieren oder du beantragst die THG-Prämie für deine öffentliche Ladestation direkt online. Im folgenden Diagramm kannst du sehen, wie sich die Eigenkapitalrentabilität der Ladestation in Abhängigkeit von der THG-Quote in unserem vorliegendem Beispiel entwickelt: Beachte übrigens, dass durch die Verwendung von PV-Strom oder Windenergie eine deutlich höhere THG-Prämie für Ladestrom möglich ist. Durch intelligente Finanzierung die Eigenkapitalrentabilität deiner öffentlichen Ladestation erhöhen Die Eigenkapitalrentabilität reicht dir nicht aus? Durch intelligente Finanzierung kannst du die Eigenkapitalrentabilität erhöhen. Wie sich die Eigenkapitalrentabilität verhält, kannst du ganz bequem mit unserem Ladesäulenrechner ausprobieren. Für die vorliegende Ladestation haben wir die Eigenkapitalrentabilität in Abhängigkeit der Fremdkapitalquote analysiert. Um eine hohe Eigenkapitalrentabilität zu erzielen empfiehlt es sich im vorliegenden Fall, eine Möglichst hohe Fremdkapitalquote zu wählen. Es ist hier jedoch zu berücksichtigen, dass wir mit gleichbleibenden Zinsen gerechnet haben. Häufig werden die Zinsen höher, umso weniger Eigenkapital eingesetzt wird. Deswegen solltest du unbedingt die Finanzierungsangebote deiner Banken vergleichen. Wenn dir von Banken verschiedene Kreditangebote mit verschiedenen Zinsen, gefordertem Eigenkapital sowie verschiedenen Tilgungen für die Finanzierung deiner Ladestationen vorliegen, kannst du die Szenarien mit unserem Rechner ganz einfach vergleichen, in dem du im Reiter Finanzierung die Parameter anpasst. Betriebskosten einer öffentlichen Ladestation Neben den Anschaffungskosten für deine Ladestation sowie der Finanzierung solltest du dir auch über die Betriebskosten deiner Ladestationen für Elektroautos Gedanken machen. Wir haben in unserem Excel-Tool vordefinierte Felder für Wartungsrücklagen, Kosten für das Backend sowie Parkplatz- bzw. Stellplatzkosten. Daneben kannst du unter Sonstiges noch weitere Betriebskosten erfassen. Bei der Kalkulation deiner Ladestation empfehlen wir dir, diese nicht “schön zu rechnen” und alle Betriebskosten nach besten Wissen und Gewissen zu erfassen. Insbesondere die Rücklage für Wartung sowie Kosten für das Backend solltest du einkalkulieren. Steht deine öffentliche Ladesäule auf einem fremden Grundstück, fallen hier häufig Stellplatzkosten an. Frag am besten direkt bei den Grundstückseigentümern nach, wie hoch die Stellplatzkosten pro Jahr sind. Hier lässt sich häufig verhandeln, da öffentliche Ladeinfrastruktur auf dem eigenen Grundstück Vorteile mit sich bringt. Insbesondere wenn man ein Geschäft betreibt, können die Kundinnen und Kunden während der Aufenthaltszeit Strom Laden und bietet den eigenen Kunden mit Elektrofahrzeug einen echten Mehrwert. Ladetarife und Ladekonditionen: Marge aus Stromverkauf an deiner Stromtankstelle Der wesentlichste Punkt für die Wirtschaftlichkeit deiner Ladesäule ist unserer Meinung nach die Auslastung dieser. In unserem Beispiel haben wir ein angenommenes jährliches Volumen von 23.000 kWh. In diesem Beispiel beträgt der Einkaufspreis für Strom (Strombezug) 0,30 € pro Kilowattstunde (kWh). Dieser Strom wird anschließend zu einem Preis von 0,49 € pro kWh an die Kunden verkauft. Um das jährliche Volumen besser zu verstehen, können wir die durchschnittliche tägliche Ladeleistung berechnen. Wenn wir das jährliche Volumen von 23.000 kWh durch 365 Tage teilen, ergibt sich eine durchschnittliche tägliche Lademenge von etwa 63 kWh pro Tag. Diese Zahl könnte je nach Standort und Kundenfrequenz variieren, aber sie bietet eine solide Grundlage, um die Rentabilität der Ladestation zu beurteilen. Die Herleitung dieses Volumens basiert auf der Annahme, dass eine moderate Anzahl von Elektrofahrzeugen pro Tag an der Station auflädt. Zum Beispiel könnte eine Station, die täglich etwa 3 bis 4 Fahrzeuge bedient, mit einer durchschnittlichen Ladeleistung von 20 kWh pro Fahrzeug diese tägliche Lademenge erreichen. Diese Annahmen können je nach geografischem Standort, Verkehrsdichte und der Akzeptanz von Elektrofahrzeugen variieren. Die jährlichen Kosten für den Stromeinkauf belaufen sich in diesem Beispiel auf 6.900 €, während die Einnahmen aus dem Stromverkauf 11.270 € betragen. Dies ergibt eine Bruttomarge von 4.370 € pro Jahr. Diese Marge ist ein zentraler Indikator für die Rentabilität der Stromtankstelle. Sie zeigt, wie gut das Geschäftsmodell funktioniert und ob es genug Gewinn abwirft, um sowohl die laufenden Betriebskosten als auch zukünftige Investitionen zu decken. Dieses Beispiel zeigt, dass die Preisgestaltung und das Volumen entscheidende Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg einer Stromtankstelle sind. Ein höheres Verkaufsvolumen könnte die Rentabilität weiter steigern, selbst wenn die Margen pro kWh stabil bleiben. Dies bedeutet auch, dass Investitionen in Marketing oder die Verbesserung der Ladeinfrastruktur langfristig vorteilhaft sein könnten, um mehr Kunden anzuziehen und die Auslastung der Ladestation zu erhöhen. Letztendlich ist die Rentabilität stark von der Fähigkeit abhängig, die Balance zwischen Einkaufskosten, Verkaufspreis und Nachfrage zu halten. Unternehmer sollten regelmäßig ihre Kalkulationen überprüfen und an Marktveränderungen anpassen, um ihre Marge und damit ihre Rentabilität zu sichern. Rentabilität einer öffentlichen Ladestation in 5 Schritten berechnen Mit unserem Ladesäulenrechner geht dies in 5 einfachen Schritten. Zunächst musst du die Anschaffungskosten ermittelten, bestehend aus Kosten der Ladestation, Installationskosten, den Stromanschluss und sonstigen Kosten. Du trägst die Finanzierungsparameter ein: Darlehenshöhe vom Kaufpreis in Prozent, der Zinssatz pro Jahr sowie die vereinbarte Tilgung Du musst die Betriebskosten spezifizieren (Wartungsrücklagen, Kosten für Backend, Parkplatz bzw. Stellplatzkosten, sonstige Betriebskosten) Du musst dein Einkaufs- und Verkaufspreis eintragen sowie die Lademenge p. A. eintragen Du gibst deinen Verkaufspreis der THG-Quote in €/MWH an Anschließend kannst du die Ergebnisse analysieren sowie Parameter ändern und deren Einfluss auf den wirtschaftlichen Betrieb deiner Ladestation untersuchen. Renditerechner herunterladen Zum Download Weitere Infos zur öffentlichen Ladeinfrastruktur und Ladestation Öffentlichen Ladepunkt bei der Bundesnetzagentur melden Damit du die THG-Quote für Ladestrom beantragen kannst, musst du deine öffentliche Ladesäule bei der Bundesnetzagentur als öffentlich eintragen. Das Meldeverfahren für öffentlich zugängliche Ladepunkte ist in der Ladesäulenverordnung (LSV) geregelt. Seit dem 29. Dezember 2023 gilt das novellierte Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), das die Veröffentlichung der gemeldeten Ladepunkte unter Angabe des Betreibers vorschreibt. Private Ladepunkte sind von dieser Meldepflicht an die Bundesnetzagentur ausgenommen. Nach der Ladesäulenverordnung (§ 5 Abs. 1 und Abs. 4 LSV) müssen nur öffentlich zugängliche Normal- und Schnellladepunkte gemeldet werden, um in das Ladesäulenregister aufgenommen zu werden. Wird ein bisher privat genutzter Ladepunkt öffentlich zugänglich, muss dies innerhalb von zwei Wochen nach der Änderung gemeldet werden. Meldepflicht von öffentlichen Ladepunkten mit Ladeleistungen größer 3,7 Kilowatt nach Ladesäulenverordnung Für die Inbetriebnahme eines öffentlich zugänglichen Ladepunktes ist keine Genehmigung durch die Bundesnetzagentur erforderlich, da es sich um ein reines Anzeigeverfahren handelt. Die Installation muss jedoch von einer qualifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden, wobei die geltenden technischen Standards beachtet werden müssen. Ladepunkte mit einer Leistung von weniger als 3,7 Kilowatt sind von der Meldepflicht befreit (§ 7 LSV), wobei eine freiwillige Meldung möglich ist. Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte sind verpflichtet, ihre erste Anzeige über ein Online-Formular zu übermitteln. In der Meldung werden Ladepunkte zu Ladeeinrichtungen (z. B. Ladesäule oder Wallbox) zusammengefasst. Meldefrist von zwei Wochen bei öffentlichen Ladestationen nicht verpassen Neue öffentlich zugängliche Ladepunkte sind spätestens zwei Wochen nach Inbetriebnahme zu melden. Diese Pflicht umfasst auch die Meldung von Außerbetriebnahmen und Betreiberwechseln. Dienstleister können Ladepunkte im Auftrag der Betreiber melden. Die Kontaktdaten des tatsächlichen Betreibers müssen jedoch angegeben werden. Betreiberwechsel müssen innerhalb von zwei Wochen nach dem Wechsel gemeldet werden. Außerbetriebnahmen von Ladepunkten sind unverzüglich zu melden. Vorübergehende Außerbetriebnahmen sind ebenfalls zu melden, wenn sie länger als drei Monate andauern. Öffentliche Ladestation beim Netzbetreiber anmelden Ladeeinrichtungen sind zusätzlich beim zuständigen Netzbetreiber anzumelden (§ 19 NAV), was in der Regel die zuständige Elektrofachkraft übernimmt. Änderungen an bereits gemeldeten Ladepunkten können durch Aktualisierung des erhaltenen Excel-Datenbankauszugs gemeldet werden. Bei vollständigem Austausch eines Ladepunktes ist sowohl die Außerbetriebnahme des alten Ladepunktes als auch die Inbetriebnahme des neuen Ladepunktes zu melden. Technische Änderungen an einer gemeldeten Ladeeinrichtung sind ebenfalls zu melden, sofern sie über die reine Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit hinausgehen. Weitere Infos zu der Meldepflicht nach der LSV findest du direkt bei der Bundesnetzagentur. Fazit: Wirtschaftlichkeit öffentlicher Ladestationen optimieren Die Rentabilität öffentlicher Ladestationen hängt maßgeblich von Standortwahl, Zielgruppenanalyse und strategischer Nutzung finanzieller Anreize wie der THG-Quote ab. Ein sorgfältig ausgewählter Standort mit entsprechender Infrastruktur und hoher Frequenz kann die Auslastung und somit die Wirtschaftlichkeit erheblich steigern. Die genaue Definition der Zielgruppe – seien es Anwohner, Pendler oder Reisende – ermöglicht die Auswahl der passenden Ladeleistung und -technologie, was die Investitionskosten optimiert und den Bedürfnissen der Nutzer entspricht. Zusätzlich bietet die Inanspruchnahme der THG-Quote eine effektive Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu generieren und die Rendite der Ladestation zu erhöhen. Durch den Verkauf eingesparter CO₂-Emissionen können Betreiber von öffentlichen Ladesäulen attraktive Zusatzerlöse erzielen, die zur Deckung der Betriebskosten und zur Steigerung der Profitabilität beitragen. Ein durchdachtes Finanzierungskonzept, das Fördermittel und mögliche Partnerschaften einbezieht, kann die Eigenkapitalrentabilität weiter verbessern. Die Nutzung von Tools wie dem bereitgestellten Excel-Rechner unterstützt Betreiber dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Wirtschaftlichkeit ihrer Investition realistisch einzuschätzen. Insgesamt zeigt sich, dass durch strategische Planung und Nutzung verfügbarer Ressourcen auch an weniger attraktiven Standorten öffentliche Ladestationen wirtschaftlich betrieben werden können. THG-Prämie für Ladestrom Jetzt beantragen Häufige Fragen Warum sollte ich als Unternehmen öffentliche ladestation betreiben? Unternehmen sollten öffentliche Ladepunkte anbieten, da dies zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Eine solche Lademöglichkeit bietet Mehrwert für Besucher, Kunden und Mitarbeiter, indem sie das Laden von Elektrofahrzeugen bequem in den Alltag integriert. Dies kann zu einer verlängerten Verweildauer führen, was den Umsatz steigert und die Kundenloyalität stärkt. Zudem wertet eine öffentliche Ladestation das Unternehmensimage auf und zeigt Engagement für nachhaltige Technologien. Die erhöhte Sichtbarkeit bei Online-Suchen nach Ladestationen lockt potenzielle Neukunden an und verschafft dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil. Durch die Bereitstellung von Lademöglichkeiten erkennen Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Kunden an und setzen sich gegenüber der Konkurrenz ab, was zu einer gesteigerten Attraktivität und einer Verbesserung der Wettbewerbsposition führt. Indem Unternehmen Elektromobilität fördern, verbessern sie nicht nur ihr Image, sondern tragen auch aktiv zur Nachhaltigkeit bei. Wie kann ich die Eigenkapitalrentabilität einer öffentliche Ladestation berechnen? Zur Berechnung der Eigenkapitalrentabilität musst du neben den initialen Anschaffungskosten die Betriebskosten, die Finanzierungskosten sowie Erlöse aus Stromverkauf und THG-Quote berücksichtigen. Unser Excel Tool zur Kalkulation von öffentlichen Ladestationen deckt alle wesentlichen Punkte zur Kalkulation für dein spezifisches Projekt ab. Was muss ich berücksichtigen, wenn ich eine öffentliche Ladestation betreiben möchte? Um eine öffentliche Ladestation erfolgreich zu betreiben, sind einige Schritte notwendig. Zunächst sollten Sie sicherstellen, dass sich die Ladestation an einem öffentlich zugänglichen Ort befindet, beispielsweise auf einem Parkplatz, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Anschließend ist es ratsam, eine Partnerschaft mit einem Charging Point Operator (CPO) einzugehen, um die erforderlichen Genehmigungen und den Betrieb der Ladestation sicherzustellen. Technisch müssen die eichrechtskonformen Wallboxen über das Open Charge Point Protocol (OCPP) in ein geeignetes Charging Station Management System (CSMS) integriert werden. Zudem muss die Station bei der Bundesnetzagentur registriert werden. Nach erfolgreicher Installation und Registrierung bietet der Betriebsmodus die Flexibilität, die Ladestation je nach Bedarf öffentlich oder privat zu schalten. Diese Maßnahmen gewährleisten einen effizienten und rechtssicheren Betrieb der Ladestation. Wie kann ich die Eigenkapitalrentabilität einer öffentliche Ladestation berechnen? Zur Berechnung der Eigenkapitalrentabilität musst du neben den initialen Anschaffungskosten die Betriebskosten, die Finanzierungskosten sowie Erlöse aus Stromverkauf und THG-Quote berücksichtigen. Unser Excel Tool zur Kalkulation von öffentlichen Ladestationen deckt alle wesentlichen Punkte zur Kalkulation für dein spezifisches Projekt ab. Welche Ladestation ist die richtige für meinen Standort? Bei der Auswahl einer öffentlichen Ladestation sollten Sie eine Schnellladestation (50 kW und mehr) für Standorte in Betracht ziehen, an denen Nutzer schnell laden möchten, wie an Autobahnen oder in belebten städtischen Gebieten. Langsamere Ladestationen (z.B. 22 kW) eignen sich für Orte, an denen Fahrzeuge länger parken, wie Einkaufszentren oder Arbeitsplätze. Achten Sie darauf, dass die Ladestation den passenden Steckertyp für die gängigen Elektrofahrzeuge bietet und wählen Sie einen Standort mit guter Verfügbarkeit, um Wartezeiten zu vermeiden. Der Standort sollte zudem bequem in der Nähe von Wohngebieten, Arbeitsplätzen oder beliebten Zielen liegen, um die Nutzung und Zugänglichkeit zu fördern. Welche Kriterien sollte eine öffentliche Ladestation für E-Autos erfüllen? Eine ideale öffentliche Ladestation erfüllt mehrere Kriterien, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden. Sie ist eichrechtskonform, was eine präzise und vertrauenswürdige Abrechnung des Stromverbrauchs sicherstellt. Die Station sollte auch zur durchschnittlichen Verweildauer der Kunden passen; so sind beispielsweise Schnellladestationen für kurze Aufenthalte und normale Ladestationen für längere Parkzeiten geeignet. Wichtig ist zudem eine hohe Schutzklasse für den Außenbereich, um Witterungseinflüssen standzuhalten. Die Bedienung muss intuitiv sein, sodass sie sowohl für die Kunden als auch für den Betreiber einfach zu handhaben ist. Eine Zugangskontrolle, etwa über RFID-Karten, ermöglicht es, unterschiedliche Nutzergruppen wie Mitarbeiter oder Gäste zu verwalten. Schließlich sollte die Ladestation eine einfache Abrechnung über Abrechnungssysteme der Ladevorgänge erlauben, um den administrativen Aufwand gering zu halten und eine klare Kostenübersicht zu bieten. Wie kann ich die Auslastung meiner Ladestation erhöhen? Um die Auslastung Ihrer öffentlichen Ladesäule zu erhöhen, können Sie mehrere Strategien in Betracht ziehen. Zunächst ist es wichtig, die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit der Ladesäule zu verbessern. Dies kann durch eine klare Beschilderung und die Listung der Ladesäule in beliebten Navigations- und Lade-Apps erreicht werden. Darüber hinaus können attraktive Preisstrukturen und Rabatte für häufige Nutzer Anreize schaffen. Die Einrichtung eines Reservierungssystems ermöglicht es Fahrern, im Voraus Ladezeiten zu planen, was den Kundenkomfort erhöht. Zusätzlich kann die Bereitstellung von Zusatzdiensten wie kostenfreiem WLAN, Kaffeeautomaten oder Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe die Attraktivität des Standorts steigern. Schließlich kann eine Partnerschaft mit lokalen Unternehmen oder die Teilnahme an einem Netzwerk von Ladesäulen die Bekanntheit und den Zugang zu einer breiteren Kundenbasis fördern. Durch diese Maßnahmen können Sie die Nutzung Ihrer Ladesäule maximieren und langfristige Kundenbindung aufbauen. Disclaimer Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung erbringen und die geschilderte Rechtslage zum Teil zur besseren Verständlichkeit und Lesbarkeit außerdem auch vereinfacht dargestellt wurde. Alle von uns erteilten Ratschläge fußen ausschließlich auf unserer persönlichen Erfahrung und unserer persönlichen Meinung. Auch wenn wir jede unserer Empfehlungen mit größtmöglicher Sorgfalt und umfangreicher Recherche entwickelt und fortlaufend kritisch hinterfragt haben, können wir hierfür keinerlei Gewähr bieten. Gleiches gilt auch für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Rechtslage. Die erteilten Ratschläge können ferner auch keine fundierte und auf den Einzelfall zugeschnittene Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung ersetzen. Wir können daher weder eine Erfolgsgarantie für die von uns abgegebenen Empfehlungen noch eine Haftung für evtl. Folgen ihrer Anwendung übernehmen. Auch sämtliche Kalkulationstools wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Wir haben durch mehrfache Überprüfungen bestmöglich versucht, Berechnungsfehler auszuschließen. Trotzdem können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Daher können wir keine juristische Verantwortung und keinerlei Haftung für eventuell verbliebene Fehler und deren Folgen übernehmen. Um etwaige Fehler so weit wie möglich auszuschließen, empfehlen wir dringend und in jedem Fall eigenständige Kontrollrechnungen durchzuführen und ggf. zusätzlichen Fachrat eines Rechts-, Steuer- oder Finanzberaters einzuholen. --- ## THG-Prämie 2025: Maximale Auszahlung für dein E-Fahrzeug URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/07/19/thg-quote-2025/ Veröffentlicht: 2024-07-19 Aktualisiert: 2025-03-18 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Wie hoch ist die THG-Prämie 2025? Unsere Prognosen und ein paar gute Tipps in unserem praktischen Ratgeber. Auch im Jahr 2025 kannst du die THG-Prämie für dein E-Fahrzeug beantragen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die THG-Einsparungen sind jährlich. Dementsprechend hast du auch jährlich Anspruch auf deine THG-Prämie. Die THG-Prämie 2025 bietet neben dem Klimaschutz-Instrument eine finanzielle Belohnung für das Elektrofahrzeug sowie E-Auto, da rein elektrisch gefahren wird und damit wirksam der Ausstoß von CO2 vermieden wird. Die CO2 Einsparungen deines E-Fahrzeugs sind daher auch 2025 bares Geld wert, da du durch den Verkauf der THG-Quote (Treibhausgasminderungs Quote) Geld mit deinem Elektroauto oder Elektrofahrzeug verdienen kannst. Wir sind bereits seit 2022 etablierter Anbieter für die Abwicklung der THG-Prämie für Deine E-Fahrzeuge. Trotz turbulenter Zeiten für den THG-Markt haben wir für unsere Kunden die THG-Quote zuverlässig abgewickelt und begeistern unsere Kunden mit unseren garantierten Mindestauszahlungen. Der volatile THG-Markt hat in den vergangenen Jahren dennoch für viel Verunsicherung gesorgt. Deswegen möchten wir auf die häufigsten Fragen eingehen und alle Anliegen zur THG-Quote 2025 klären. KI-generiertes Bild Inhaltsverzeichnis +++ Neuigkeiten zur THG Prämie 2025 +++ THG-Prämie 2025 beantragen Wann kann ich die THG-Prämie 2025 beantragen? Welche Dokumente werden benötigt? Fristen und Deadlines THG-Quote für verschiedene Fahrzeugklassen Steuerliche Aspekte des Verkaufs Häufige Fehler bei der Beantragung der THG-Prämie Unsere Konditionen Einflussfaktoren auf die Höhe der THG-Prämie 2025 Höhere CO2-Einsparungen durch saubereren Strommix? Angebot und Nachfrage THG-Quotenhandel THG Prämie 2025 Prognose THG Prämie 2025 Rechner Zusammenfassung +++ Neuigkeiten zur THG Prämie 2025 +++ Unsere Analysten rechnen mit einer leichten Erhöhung der Auszahlung der THG-Quote 2025 19,36% höhere CO2-Einsparungen pro E-Auto im Jahr 2025 durch saubereren Strommix in Deutschland Weniger Erfüllungsoptionen im Quotenhandel: 2024 wurden diverse Erfüllungsoptionen vom THG-Quotenhandel ausgeschlossen. Folglich gehen wir von einer höheren Nachfrage nach THG-Quote aus E-Fahrzeugen im Jahr 2025 aus. Regulatorische Änderungen der 38. BImSchV könnten dazu führen, dass die Nachfrage nach THG-Quote 2025 steigt (Quotenverpflichtete Unternehmen können 2025 und 2026 nur Quoten aus dem jeweiligen Kalenderjahr anrechnen) THG-Prämie 2025 beantragen Die Beantragung der THG-Quote 2025 ist bereits heute möglich und du kannst die Beantragung über unsere Webseite ganz bequem selbst vornehmen. Sowohl Neukunden als auch Bestandskunden sind bei uns herzlich willkommen. Wenn du Neukunde bei uns bist, kannst du dir mit wenigen Klicks einen Account bei uns erstellen und die THG-Prämie beantragen. Halte dazu dein Fahrzeugschein bereit. Der Fahrzeugschein (Zulassungsbeschenigung Teil I) ist das zentrale Antragsdokument für die THG-Quote bei Elektrofahrzeugen. Hier gehts direkt zum THG-Antrag 2025. Wenn du Bestandskunde bist, kannst du dich mit deinen Logindaten einfach einloggen und mit nur wenigen Klicks die THG-Prämie für dein Fahrzeug beantragen. Du hast ein Neues E-Fahrzeug? Gar kein Problem, dies kannst du in der Fahrzeugübersicht hinzufügen. Hier gehts zum THG-Antrag 2025 für Bestandskunden. Falls du dein Passwort nicht mehr kennst, kannst du dies hier zurücksetzen. Wann kann ich die THG-Prämie 2025 beantragen? Unsere Registrierungsfenster für die THG-Prämie 2025 für Deutschland sind bereits geöffnet. Bei der Registrierung kannst du dich entscheiden, für welche Jahre wir die THG-Quote beantragen sollen. Deine Beantragung für 2025 merken wir jetzt bereits vor und reichen dann im Januar 2025 beim Umweltbundesamt ein. Unser Tipp: Beantrage die THG-Quote direkt für 2 Jahre und nimm unsere beliebte Kombiprämie (z. B. THG-Prämie 2024 und 2025) in Anspruch. Dann hast du erstmal deine Ruhe und musst dich um nichts weiteres kümmern. Wir übernehmen die Vermarktung für dich und dank unserer gebündelten Mengen erzielen wir Bestpreise für deine THG-Prämie. Welche Dokumente werden benötigt? Für die Beantragung der THG-Quote 2025 wird der Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) benötigt. Ein aktuelles Foto oder ein Scan der Vorderseite dieses Dokuments muss hochgeladen werden, um die Echtheit und die Berechtigung zu überprüfen. Um am THG-Quotenhandel teilzunehmen, müssen Halter von Elektrofahrzeugen bei einem Dienstleister angemeldet sein und eine Kopie des Fahrzeugscheins vorlegen. Diese Dokumente sind entscheidend, um die Prämie erfolgreich zu beantragen. Bitte achte darauf, dass der Fahrzeugschein lesbar ist, da dein THG-Antrag ansonsten abgelehnt werden kann (keine Sorge: wir prüfen immer, ob Fahrzeugscheine ausreichend lesbar sind). Fristen und Deadlines Es gibt einige wichtige Fristen und Deadlines, die bei der Beantragung der THG-Quote beachtet werden müssen. Anmeldefrist auf unserer Plattform für die THG-Quote für E-Fahrzeuge ist der 7. November des jeweiligen Jahres. Die THG-Prämie 2024 kann beispielsweise noch bis zu 7. November 2024 beantragt werden. Die THG-Prämie 2025 muss bei uns bis zum 07. November 2025 beantragt werden. Einreichungsfrist beim Umweltbundesamt ist der 15. November. Wir als Anbieter nehmen Anträge jedoch nur bis einschließlich 07 November und können danach keine Angebote mehr für die THG-Quote des jeweiligen Jahres geben. Einen rückwirkenden Antrag können wir als Vermittler leider nicht abwickeln. Ladestrom von öffentlichen Wallboxen und Ladestationen kann bis Mitte Februar des Folgejahres beantragt werden. THG-Quote für verschiedene Fahrzeugklassen Die THG-Prämie ist für eine Vielzahl von Fahrzeugklassen verfügbar. Dazu gehören E-Autos, E-Roller, E-Motorräder, E-Nutzfahrzeuge, E-Busse und Ladestationen. Vollelektrische Elektroautos der Klasse M1 sind prämienberechtigt, während Plug-in-Hybride nicht förderfähig sind. Vollelektrische Busse (Fahrzeugklasse M3) und Elektrotransporter sowie Elektro-Lkw (Fahrzeugklassen N1, N2, N3) können die THG-Prämie ebenfalls beantragen. Elektrische Motorräder und Roller (Fahrzeugklassen L3e, L4e, L5e, L7e) können die THG-Prämie erhalten, wenn sie schneller als 45 km/h fahren. Zulassungsfreie Elektroroller (Kleinkrafträder, Fahrzeugklassen L1e und L2e) und Leichtkraftfahrzeuge (L6e) sind aktuell nicht prämienberechtigt. Steuerliche Aspekte des Verkaufs Für privat genutzte Elektroautos sind die Auszahlungen aus der THG-Quote nicht zu versteuern - die Prämie ist also steuerfrei. Dies bedeutet, dass Privatpersonen die vollen Prämienbeträge ohne Abzüge erhalten können. Diese Regelung gilt seit März 2022 und bietet einen zusätzlichen Anreiz für Privatpersonen, ihre THG-Quote zu verkaufen. Häufige Fehler bei der Beantragung der THG-Prämie In den meisten Fällen läuft dein THG-Antrag reibungslos durch. Dennoch passieren manchmal Fehler, die einen reibungslosen Ablauf erschweren. Einer der häufigsten Fehler sind unscharfe und unleserliche Aufnahmen des Fahrzeugscheines, die zu einer Ablehnung des Antrages führen können. Deswegen prüfen wir jeden Antrag vorab und achten besonders auf die Lesbarkeit des Fahrzeugscheines. Um zusätzlichen Aufwand zu vermeiden, verwende bitte gut lesbare und hochauflösende Aufnahmen deines Fahrzeugscheines. Auch die doppelte Anmeldung eines Fahrzeugs, entweder durch denselben Halter oder bei verschiedenen THG-Anbietern, führt zur Ablehnung des Antrags. Wenn du dein Elektroauto verkaufst, kann die THG-Prämie nicht erneut im gleichen Kalenderjahr beantragt werden, auch nicht bei unterschiedlichen Anbietern. Unsere Konditionen Wir bieten Flexprämien mit garantieren Mindestauszahlungen an, damit du von beiden Vorteilen einer Fix- als auch Flexprämie profitieren kannst. Das bedeutet, dass wir die mindestens den zugesicherten Betrag auszahlen. Sollte der Preis der THG-Quote steigen, profitierst du jedoch auch und erhältst eine höhere Auszahlung KI-generiertes Bild Einflussfaktoren auf die Höhe der THG-Prämie 2025 Die Höhe der THG-Prämie 2025 wird von vielen Faktoren beeinflusst. Die Erhöhung der Quotenverpflichtung von Mineralölunternehmen von 9,5% auf 10,5% im Jahr 2025 ist einer davon. Durch die Erhöhung der Quotenverpflichtung könnte die Nachfrage nach THG-Quote steigen. Welche weiteren Faktoren haben Einfluss? Höhere CO2-Einsparungen durch saubereren Strommix? Gute Neuigkeiten: Das Umweltbundesamt hat die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen pro Energieeinheit des Stroms in Deutschland für das Verpflichtungsjahr 2025 veröffentlicht. Diese liegen nun bei 124 Kilogramm Kohlenstoffdioxid-Äquivalent pro Gigajoule - gegenüber den 138 Kilogramm für 2024. (Quelle). Bedeutet: Ein E-Auto spart nun pauschal 746 kg CO2eq im Rahmen der THG Quote ein und gewinnt dadurch rein rechnerisch 19,36% an Wert ggü. dem laufenden Jahr. Je nach weiterer Marktentwicklung kann das einen Vorteil im niedrigen bis mittleren zweistelligen €-Bereich für 2025 bedeuten. Bei einer THG-Minderung i.H.v. 10.6 % für das Verpflichtungsjahr 2025 ergibt dies pro Fahrzeugschein (Basis 2000 kWh) eine Netto-THG Quoteneinsparung i.H.v. 0.74575 t CO2equ (vs. 0.65020 t in 2024). Angebot und Nachfrage THG-Quotenhandel Mineralölkonzerne haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Kompensationspflichten nachzukommen. Es existieren diverse Alternativen zur THG-Quote aus Elektroautos. Dies hat im Jahr 2024 zu einem Angebotsüberhang an THG-Quoten und damit einhergehend einem Preisverfall geführt. Zu diesen Möglichkeiten zählen alternative Kraftstoffe. Im Jahr 2024 haben massenhaft Importe von Biodiesel aus China zu einem erheblichen Preisrückgang der THG-Quote 2024 geführt. Neben alternativen Kraftstoffen können auch sogenannte UER-Projekte zur Emissionsminderung herangezogen werden. Die Anrechenbarkeit von UER-Projekten ist in 2025 zu beobachten, da es eine Änderung der Verordnung aufgrund von Betrugsvorwürfen bei Klimaschutzprojekten gegeben hat. Durch die Prüfung der Verdachtsfälle durch das UBA könnte es zu einer Aberkennung der Emissionsminderungen aus UER-Projekten kommen. Wenn die Erfüllungsoption durch UERs wegfällt, könnte die Nachfrage nach THG-Quote aus E-Autos und Elektrofahrzeugen steigen, was zu einem Anstieg der THG-Prämie führen könnte. E-Auto Halter würden davon direkt profitieren, da es weniger alternative Angebote am Markt gibt. Die Übererfüllung aus dem Vorjahr könnte ebenfalls zu einer anhaltenden geringen Nachfrage nach THG-Quote aus Strom führen. Laut Zollstatistiken der Quotenerfüllung wurden im Jahr 2022 für das Verpflichtungsjahr 2023 bereits 3,34 Mio. Tonnen CO2e anrechenbare Menge für das Jahr 2023 erzielt. Bei einem Zielwert von 186,7 Mio. Tonnen in 2022 bleibt abzuwarten, wie viel Menge für die Verpflichtungsjahre 2024 und 2025 übertragen werden können. Die Statistik wird erst im Laufe nächsten Jahres veröffentlicht - eine Auswirkung auf die Prämie ist daher nur schwer möglich. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass die Höhe der THG-Prämie schwanken kann und eine genaue Prognose schwierig ist. KI-generiertes Bild THG Prämie 2025 Prognose Für 2025 gehen wir von moderat steigenden THG-Quoten im Vergleich zum Jahr 2024 aus. Eine genaue Prognose ist jedoch schwierig. Fest steht, dass die Quote bis 2030 kontinuierlich erhöht wird und zu einer höheren Nachfrage führen sollte. Die Erholung des Strommixes, die Erhöhung der THG-Quote sowie das Wegfallen von Erfüllungsoptionen könnte positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Prämie haben. Der Markt für THG-Quoten ist jedoch volatil und unterliegt starken Schwankungen, was eine genaue Prognose schwierig macht. Verschiedene Faktoren wie Angebot und Nachfrage sowie politische und wirtschaftliche Einflüsse spielen eine Rolle bei der Preisentwicklung. Der Preis der THG-Quote sank im Jahr 2023 drastisch und bleibt in 2024 auf niedrigem Niveau. Trotz dieser Unsicherheiten gibt es positive Anzeichen für die Zukunft. Die THG-Prämie könnte durch den erwarteten Anstieg der Quote und die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien bis 2030 weiter an Wert gewinnen. Höhere Sonderzölle ab 2025 sollen auch für mehr Transparenz und Kontrolle auf dem Markt sorgen. Die EU plant, ab 2025 Sonderzölle auf den Import von Biodiesel aus China zu erheben. Ein aktuelles EU-Dokument gibt an, dass die zusätzlichen Zölle zwischen 12,8 Prozent und 36,4 Prozent des Warenwertes liegen könnten. Die laufende Untersuchung der Dumpingpreise durch die EU soll bis Februar abgeschlossen sein, und danach könnten die Zölle für einen Zeitraum von fünf Jahren endgültig festgelegt werden. THG Prämie 2025 Rechner Du betreibst eine große E-Flotte und möchtest wissen, wie viel Geld du für die THG-Prämie deines Fuhrparks erhalten kannst? Unser THG-Prämienrechner ermöglicht es, die Zusatzerlöse aus der THG-Quote für Fuhrparks transparent zu berechnen. Unser Rechner ist besonders nützlich für Flottenbetreiber und Betreiber öffentlicher Ladesäulen, da sie helfen, die Rendite zu optimieren. Wir als Anbieter stellen unseren Kunden einen speziellen Rechner zur Verfügung, um die THG-Prämie für Flottenfahrzeuge und Fuhrparks zu berechnen. Diese Tools berücksichtigen die individuellen Einsparungen an CO2-Emissionen je Fahrzeugklasse, um eine Abschätzung der Prämie zu berechnen. Mit dem THG-Prämienrechnern können Elektrofahrzeugbesitzer ihre voraussichtliche Auszahlung basierend auf den aktuellen Marktpreisen und Parametern ermitteln. Häufig gestellte Fragen Wie hoch ist die THG-Prämie 2025 Die Preise für die THG-Prämien 2025 werden tagesaktuell auf der Webseite angegeben. Der Preis für 2025 ist noch ausstehend. Was ist die THG-Prämie 2025? Die THG-Prämie ist eine finanzielle Belohnung für Besitzer von Elektrofahrzeugen, die ihre Treibhausgasminderungsquote verkaufen. Sie soll Anreize für den Kauf und die Nutzung von Elektrofahrzeugen schaffen. Wie kann man die THG-Quote 2025 beantragen? Du kannst deine THG-Quote verkaufen, indem du dich als Besitzer eines Elektrofahrzeugs auf unserer Plattform registrierst, deine Fahrzeugdokumente einreichst und auf unsere Bestätigung wartest. Wir stellen den THG-Antrag stellvertretend für dich beim Umweltbundesamt und du erhältst nach Vermarktung an die Mineralölkonzerne deine Vergütung. Wann kann ich mit der Auszahlung der THG-Prämie 205 rechnen? Nach Zertifizierung der THG-Quoten durch das Umweltbundesamt und der Vermarktung auf dem THG Quotenmarkt erhältst du dein Geld. Dank unserer Fix Prämie mit der Option einer höheren Auszahlung bei Positiver Entwicklung profitierst du bei steigenden Preisen. Was ist die Prognose für die THG Prämie 2025? Eine Prognose ist nicht möglich. Die THG-Prämie könnte durch den erwarteten Anstieg der Quote und die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien an Wert gewinnen. Ebenfalls können Entscheidungen der Bundesregierung Einfluss auf die Entwicklung der Quote haben. Kann ich auch als Unternehmen von der Elektromobilität und den THG-Prämien profitieren? Auch Unternehmen sind berechtigt, einen Antrag für die THG-Quote zustellen. Wenn Du eine größere E-Flotte im Fuhrpark betreibst, können wir dir ein individuelles Angebot unterbreiten. Sprich gerne unsere persönlichen Ansprechpartner für die THG-Quote an. Welche Voraussetzungen gibt es für die THG-Prämie 2025? Dein E-Auto oder Elektrofahrzeug (z. B. E-Bus, E-Nutzfahrzeug, E-PKW, E-Motorrad) muss rein elektrisch betrieben werden. Ein Hybridfahrzeug, welches teilweise noch Benzin, Diesel oder andere fossile Kraftstoffe verwendet, ist nicht antragsberechtigt. Wie wird die THG Prämie 2025 berechnet? Schätzwert x (Fossiler Referenzwert x 100 % - Quotenverpflichtung - Basiswert Emission x Effizienzwert E-Motor) x Umrechnungswert x Multiplikationsfaktor Die genauere Erläuterung ist in unserem THG-Prämien Rechners beschrieben. Zusammenfassung Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die THG-Prämie eine großartige Möglichkeit ist, für dein emissionsfreies Fahren belohnt zu werden. Durch den Verkauf der THG-Quote kannst du nicht nur finanziell profitieren, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Nimm jetzt unser Angebot wahr und beantrage die THG-Prämie 2025. Nutze die verfügbaren Tools und Informationen, um die maximale Auszahlung für dein E-Fahrzeug zu erhalten. Lass uns gemeinsam die Zukunft der Mobilität gestalten und die Welt ein Stück grüner machen. Jetzt THG-Prämie 2025 beantragen Du hast eine andere Frage? Bei uns hast du immer einen persönlichen Ansprechpartner. --- ## THG-Prämie für Ladestrom aus erneuerbaren Energien URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/06/10/thg-praemie-ladestrom-und-erneuerbare-energien/ Veröffentlicht: 2024-06-10 Aktualisiert: 2025-12-04 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Erfahre, wie die erneuerbaren Energien deine THG-Prämie für die öffentliche Ladesäule aufstocken lassen Wenn der Strom, der an deiner Ladesäule genutzt wird, direkt vor Ort durch eine Photovoltaikanlage oder Windenergie erzeugt wird, kannst du deutlich höhere CO₂-Einsparungen zertifizieren lassen. Dadurch sind bis zu 2,79-fach höhere Erlöse durch die THG-Prämie möglich. Allerdings sind die Anforderungen an die Nachweisführung komplex. In diesem Beitrag erklären wir dir, wie das Verfahren funktioniert und warum es so geregelt ist. In diesem Beitrag erfährst du, wie du mit erneuerbaren Energien das Maximum aus der THG-Prämie für deine öffentliche Ladesäule herausholen kannst. Wie hoch ist die THG-Prämie für Ladestrom aus erneuerbaren Energien im Vergleich zum deutschen Strommix? Wenn du den Strom an deiner öffentlichen Ladesäule aus dem deutschen Stromnetz beziehst, wird zur Berechnung der THG-Minderungen der Basiswert Emission des deutschen Strommixes herangezogen. Dieser beträgt im Jahr 2024 138 Kilogramm Kohlenstoffdioxid-Äquivalent pro Gigajoule. Dabei ist es egal, ob du einen Ökostromtarif oder einen normalen Stromtarif hast (Dies wird bereits in der Berechnung des Wertes berücksichtigt). Berechnet man nun die THG-Einsparungen, kommt man bei der Verwendung von Strom aus dem Netz auf Einsparungen von 326 kg CO2e/MWh im Vergleich zum fossilen Fahren. Liegt der Marktpreis für eine Tonne beispielsweise bei 120 €, lässt sich eine THG-Prämie von 39,12 € pro MWh erzielen, wenn Strom aus dem deutschen Stromnetz an deiner öffentlichen Ladesäule verwendet wird. Anders sieht es aus, wenn du eine Photovoltaik-Anlage direkt an deiner öffentlichen Ladesäule betreibst und der erzeugte Strom nachweislich direkt für das Laden von Elektrofahrzeugen verwendet wird. Für Strom aus Photovoltaik-Anlagen beträgt der Emissionswert lediglich 15,7 Kilogramm Kohlenstoffdioxid-Äquivalent pro Gigajoule. Damit ergeben sich THG-Minderungen in Höhe von 854 kg CO2e/MWh und somit bei dem beispielhaften Preis von 120 € pro Tonne eine THG-Prämie von 102,48 €/MWh. Damit ist die THG-Prämie bei öffentlichen Ladesäulen und der Verwendung von Photovoltaikstrom im Vergleich zum deutschen Strommix ca. 2,62-mal so hoch. Für eine erste Indikation zur Erhöhung der THG-Prämie kannst du folgende Faktoren heranziehen, wenn du planst, deine öffentliche Ladesäule direkt mit erneuerbarer -Energie aus einer Erzeugungsanlage zu speisen. Beachte bitte, dass der Preis von 120 € / Tonne CO2 nur beispielhaft ist. Aktuelle Preise für Ladestrommengen kannst du gerne tagesaktuell in unserer App einsehen oder eine Anfrage über unser Kontaktformular an uns senden.   THG-Minderung im Jahr 2024 Beispielhafte Erlöse Erlöshöhe bezogen auf deutschen Strommix Deutscher Strommix 326 kg CO2e/MWh 39,12 €/MWh 100 % Photovoltaik 854 kg CO2e/MWh 102,48 €/MWh 262 % Wind an Land 901 kg CO2e/MWh 108,12 €/MWh 276 % Wind an See 910 kg CO2e/MWh 109,2 €/MWh 279 % THG-Prämie für Ladestation einfach berechnen Für eine exaktere Berechnung und die Berücksichtigung einer Entwicklung zukünftiger Jahre empfehlen wir dir unseren THG-Prämien Rechner für Ladestrom. Hier kannst du im Handumdrehen berechnen, wie viele Zusatzerlöse durch die THG-Quote an deiner Ladestation realisierbar sind. Trage dazu einfach deine prognostizierten Mengen an Ladestrom ein und erhalte direkt Analysen zu den potenziellen Zusatzerlösen für deine öffentliche Ladesäule. Beispielhafte Berechnung der THG-Prämie für deine öffentliche Ladestation inkl. Photovoltaik-Anlage Wenn du überlegst, ob du für deine öffentliche Ladestation eine Photovoltaik-Anlage anschaffen oder in ein zulässiges Zählerkonzept investieren möchtest, ist wichtig zu verstehen, welche potenziellen Zusatzerlöse durch die höhere THG-Prämie aus EE-Strom möglich sind. Du musst dabei beachten, dass exakt angegeben werden muss, welcher Strom aus dem Netz bezogen wird und welcher Strom aus der Photovoltaik-Anlage zeitgleich zu Erzeugung zum Laden an deiner Ladesäule verwendet wird. THG-Rechner für Ladestrom Zum Download Gehen wir z. B. davon aus, dass du an deiner öffentlichen Ladesäule 25 MWh Ladestrom im Jahr 2024 in Umlauf bringst und der Preis pro Tonne CO2e beispielhaft bei 120 € liegt. Derzeit betreibst du deine öffentliche Ladesäule mit Strom aus dem deutschen Stromnetz. In Summe kannst du unter den Annahmen mit ca. 978 € THG-Prämie rechnen.   Ladestrom aus deutschem Strommix MWh 25 MWh THG-Minderung kg CO2e / MWh 326 kg CO2e / MWh Summe THG-Minderung in Tonnen 8,15 t Summe THG-Prämie* 978 € Nun nimmst du eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb und erzeugst einen Großteil des Stroms zum Laden selbst. Außerdem kannst du über ein geeignetes Zählerkonzept nachweisen, dass die Entnahme sowie die Erzeugung gleichzeitig war. Angenommen, du erzeugst nun 20 MWh des verladenen Stroms selbst und die restlichen 5 MWh beziehst du aus dem Stromnetz, dann ergeben sich in Summe eine THG-Prämie von 2.246 € für das Jahr 2024.   Ladestrom aus deutschem Strommix Ladestrom aus Photovoltaik-Anlage Ladestrom 5 MWh 20 MWh THG-Minderung 326 kg CO2e / MWh 854 kg CO2e / MWh Summe THG-Minderung 1,63 t 17,08 t Summe THG-Prämie* 196 € 2.050 € *hierbei handelt es sich um die Summe bei dem beispielhaften Preis von 120 € pro Tonne Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, damit ich die THG-Quote aus EE-Strom an meiner Ladesäule zertifizieren lassen kann? Zusätzlich zu den Anforderungen für die THG-Quote für Ladestrom gelten bei der THG-Quote aus Erneuerbaren-Energien weitere verschärfte Anforderungen. Dies betrifft insbesondere das Zählerkonzept. Ein einfacher Standardzähler reicht hier nicht aus. Es muss über eine geeignete Messeinrichtungen und eine sogenannte registrierte Lastgang-Messung (RLM) eines Messtellenbetreibers nachgewiesen werden, dass die Erzeugung sowie die Verwendung des EE-Stroms gleichzeitig stattgefunden hat. Mithilfe der Messwerte kann dann auf Basis von 15-Minuten-Intervallen nachgewiesen werden, dass der erzeugte Strom direkt zum Laden verwendet wurde. Oder anders ausgedrückt: “Nach den Bestimmungen des § 5 Absatz 5 der 38. BImSchV wird der Wert der durchschnittlichen Treibhausgasemissionen der jeweiligen erneuerbaren Energie in Deutschland verwendet, wenn in den Fällen des § 6 (also an öffentlich zugänglichen Ladepunkten) ausschließlich Strom aus den erneuerbaren Energien Wind oder Sonne eingesetzt wird und der Strom nicht aus dem Netz entnommen, sondern direkt von einer Stromerzeugungsanlage hinter demselben Netzverknüpfungspunkt bezogen wird. Als Nachweise des Direktbezugs von der Erzeugungsanlage gelten Messwerte des Messstellenbetreibers des zeitgleichen Verbrauchs bezogen auf jedes 15- Minuten-Intervall.” Erhöhte THG-Prämie durch EE-Energien beim Einsatz von Batteriespeichern nicht möglich Aufgrund der Anforderung, den gleichzeitigen Verbrauch in jedem 15-Minuten-Intervall nachzuweisen, ist eine gesonderte Berücksichtigung dieser Strommengen nur dann möglich, wenn der Stromverbrauch an der Ladeeinrichtung zeitgleich mit der Stromerzeugung in der Erzeugungsanlage (innerhalb desselben 15-Minuten-Intervalls) erfolgt. Daher ist es nicht erlaubt, den THG-Wert der erneuerbaren Energie zu nutzen, wenn der Strom aus einem Batteriespeicher entnommen wird. Selbst wenn der Batteriespeicher nachweislich Strommengen von der Erzeugungsanlage zwischenspeichert und zu einem späteren Zeitpunkt abgibt, erfüllt dies nicht die Anforderung der Zeitgleichheit gemäß § 5 Absatz 5 Satz 2 der 38. BImSchV. Alternative Zählerkonzepte nicht zulässig Es gibt keine alternativen Möglichkeiten zur Nachweisführung neben den oben dargestellten. Insbesondere ist es nicht möglich, alternative Messkonzepte vorzulegen, um den Einsatz von EE-Strom am Ladepunkt nachzuweisen. Ebenso können individuelle Messkonzepte oder praxisbezogene Beispieldaten nicht im Voraus vom Umweltbundesamt geprüft werden. Es gibt keine vorab durchgeführten „Zertifizierungen“ außerhalb des Antragsverfahrens gemäß § 8 Absatz 1 in Verbindung mit § 5 ff. der 38. BImSchV. Aufgrund der klaren gesetzlichen Regelung muss der Nachweis der Zeitgleichheit in jedem 15-Minuten-Intervall anhand der Messwerte des Messstellenbetreibers erfolgen. Das Umweltbundesamt hat als vollziehende Behörde keinen Ermessensspielraum, da die Verordnung die Anforderungen abschließend festlegt. Du bist dir nicht sicher, ob deine öffentliche Ladestation für die THG-Prämie aus EE-Strom geeignet ist? Nimm gerne Kontakt mit uns auf. Du betreibst eine öffentliche Ladesäule und möchtest deine potenziellen Zusatzerlöse durch die THG-Prämie berechnen? Lade einfach unseren intuitiven THG-Prämien Rechner für Ladestrom herunter und prognostiziere deine Erlöse durch die THG-Prämie für deine öffentliche Ladesäule. Fazit Die THG-Prämie für öffentlichen Ladestrom aus erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Windenergie) kann eine attraktive Möglichkeit sein, die Rentabilität deiner Ladesäule zu steigern. Aktuell sind bis zu 2,79-mal höhere THG-Prämien möglich, sofern die Gleichzeitigkeit von Erzeugung und Verbrauch durch ein geeignetes Messstellenkonzept nachgewiesen wird. Allerdings sind die Anforderungen an die Nachweisführung komplex und mit höheren Kosten verbunden, sodass sich die erhöhte THG-Prämie nicht in jedem Fall lohnt. Um herauszufinden, ob dein Projekt von der höheren THG-Prämie profitieren kann, empfehlen wir eine erste Kalkulation mit unserem kostenlosen THG-Prämien Rechner für Ladestrom. Gerne beraten wir dich auch individuell – ganz einfach Kontakt mit uns aufnehmen. THG-Prämie für Ladestrom Jetzt beantragen Häufige Fragen Reicht ein Ökostromtarif aus, um die höhere THG-Prämie zu beantragen? Die klare Antwort ist hier nein. Wenn du deine öffentliche Ladesäule mit Ökostrom aus dem deutschen Stromnetz betreibst, kannst du keine höhene CO2-Einsparungen zertifizieren lassen. Grund dafür ist, dass bei der Berechnung der CO2-Emissionen der Emissionswert des deutschen Strommixes herangezogen wird, in dem die Ökostormtarife schon rechnerisch berücksichtigt sind. Eine höhere THG-Prämie ist also nur möglich, wenn du vor Ort bei deiner Ladestation eine Photovoltaik-Anlage oder eine Windenergieanlage betreibst. Wie hoch ist die THG-Prämie für Ladestrom aus Photovoltaikstrom? Die THG-Minderungen bei Ladestrom sind im Jahr 2024 ca. 2,62-mal so hoch wie bei der Verwendung des Stroms aus dem Netz. Dementsprechend kann auch mit einer ca. 2,62-mal so hohen THG-Prämie gerechnet werden. Grund für die höheren THG-Minderungen ist der niedrigere Emissionswert von PV-Strom im Vergleich zum deutschen Strommix. Wie beantrage ich die THG-Prämie für Ladestrom aus Photovoltaikstrom? Der Antrag für die THG-Quote aus erneuerbaren Energien bei Ladestrom unterscheidet sich nicht wesentlich vom “normalen” Antrag für die THG-Quote bei Ladestrom. Bei der Beantragung muss angegeben werden, wie viele MWh aus dem Netz bezogen wurden und wie viele MWh durch eine EE-Anlage erzeugt wurden. Wichtig ist auch anzugeben, ob es sich um PV-Strom oder um Windenergie handelt, da die Emissionsfaktoren je nach Erzeugungsart unterschiedlich ausfallen. Welche Nachweise müssen bei der THG-Prämie für Ladestrom aus erneuerbaren Energien, wie z. B. Photovoltaik, vorgelegt werden? Damit der Emissionswert von der jeweiligen erneuerbaren Energie für die THG-Quote berücksichtigt werden kann, muss die Gleichzeitigkeit des Verbrauchs der EE-Energie an der öffentlichen Ladestation sowie der Erzeugung durch die EE-Anlage nachgewiesen werden. Einzige Möglichkeit dafür ist der Nachweis über Messstellen, die von einem Messstellenbetreiber betrieben werden. Die Messstellen liefern Messwerte in 15-Minuten-Intervallen, mit denen die Gleichzeitigkeit nachgewiesen werden muss. Dementsprechend ist zu berücksichtigen, dass ein geeignetes Zählerkonzept vor Ort implementiert wird. Kann die erzeugte Energie in einem Batteriespeicher zwischengespeichert werden, um die THG-Prämie aus erneuerbarer Energie für Ladestrom zu beantragen? Ein Zwischenspeichern in einem Batteriespeicher ist laut der Verordnung nicht möglich, da dadurch das Kriterium der Gleichzeitigkeit von Erzeugung und Verbrauch nicht erfüllt ist. Quellen: https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/kraftstoffe-antriebe/vollzug-38-bimschv-anrechnung-von-strom-fuer https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/366/dokumente/anwenderleitfaden_ss_5_abs._5_38._bimschv.pdf Disclaimer Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung erbringen und die geschilderte Rechtslage zum Teil zur besseren Verständlichkeit und Lesbarkeit außerdem auch vereinfacht dargestellt wurde. Alle von uns erteilten Ratschläge fußen ausschließlich auf unserer persönlichen Erfahrung und unserer persönlichen Meinung. Auch wenn wir jede unserer Empfehlungen mit größtmöglicher Sorgfalt und umfangreicher Recherche entwickelt und fortlaufend kritisch hinterfragt haben, können wir hierfür keinerlei Gewähr bieten. Gleiches gilt auch für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Rechtslage. Die erteilten Ratschläge können ferner auch keine fundierte und auf den Einzelfall zugeschnittene Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung ersetzen. Wir können daher weder eine Erfolgsgarantie für die von uns abgegebenen Empfehlungen noch eine Haftung für evtl. Folgen ihrer Anwendung übernehmen. Auch sämtliche Kalkulationstools wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Wir haben durch mehrfache Überprüfungen bestmöglich versucht, Berechnungsfehler auszuschließen. Trotzdem können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Daher können wir keine juristische Verantwortung und keinerlei Haftung für eventuell verbliebene Fehler und deren Folgen übernehmen. Um etwaige Fehler so weit wie möglich auszuschließen, empfehlen wir dringend und in jedem Fall eigenständige Kontrollrechnungen durchzuführen und ggf. zusätzlichen Fachrat eines Rechts-, Steuer- oder Finanzberaters einzuholen. --- ## Betrug bei Klimaschutzprojekten? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/05/28/zdf-frontal-betrug-klimaschutzprojekte-auswirkung-auf-thg-quote-2024/ Veröffentlicht: 2024-05-28 Aktualisiert: 2025-03-23 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Wie Autofahrer abgezockt werden und warum das Einfluss auf die THG-Quote für E-Autos hat. Am 28.05.2024 berichtet frontal über vermeintliche Klimaschutzprojekte in China, welche Mineralölkonzerne in Deutschland zum Erreichen Ihrer gesetzlich vorgegebenen Klimaziele nutzen. Laut „frontal“-Recherchen sind diese Klimaschutzprojekte jedoch nur vorgetäuscht und existieren in einer Vielzahl lediglich auf dem Papier: Mehr als eine halbe Milliarde Euro sind laut den Recherchen vorgetäuscht. Oder kein Klimaschutzprojekt? Klimaschutzprojekt? Der Skandal um Klimaschutzprojekte könnte sich für die deutsche Mineralölwirtschaft zu einem der größten Betrugsfälle entwickeln. Die Recherchen decken auf, dass ein Großteil der Upstream Emission Reduction-Projekte (UER-Projekte) nicht vom Umweltbundesamt hätten genehmigt werden dürfen. In den Betrugsskandal sind laut frontal renommierte deutsche Prüfinstitute und globale Ölkonzerne verstrickt. Auf die Arbeiten der deutschen Prüfstellen hatte sich das Umweltbundesamt verlassen, welches die Klimaschutzprojekte genehmigt. Laut Informationen von ZDF hat das Umweltbundesamt nun Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Berlin eingereicht. Aufgedeckt: Klimaschutzprojekte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zulässig Konkret ist die Sprache von 17 UER-Projekten, welche laut frontal nicht zulässig sind. Im Rahmen der Recherche waren Reporter auf Spurensuche in China, haben Satellitenaufnahmen sowie Drohnenaufnahmen ausgewertet und Gespräche mit Insidern geführt. Das Ergebnis: Viele der als neu deklarierten Anlagen in China wurden als UER-Projekte ohne das Wissen und die Genehmigung der Besitzer in Deutschland eingereicht, obwohl diese Anlagen gar nicht neu waren. Die vermeintlichen CO2 Einsparungen wurden für die Kompensation im deutschen Verkehrssektor verwendet und auf die Klimabilanz der Mineralöl Konzerne geschrieben. Update 11.09.2024: 45 Klimaprojekte in China stehen im Verdacht, nur vorgetäuscht zu sein. Umweltministerin Lemke kündigt Konsequenzen an. Umweltministerin Steffi Lemke berichtete gegenüber dem ZDF von einem “mutmaßlich kriminellem Geflecht”, in dem mutmaßlich “viel kriminelle Energie” vorhanden sei. Das ganze Ausmaß des ganzen Skandals gefakter Klimaprojekte in China wird jetzt erkennbar. Anja Weisgerber (CSU), klimapolitische Sprecherin der Union Update 30.08.2024: Der erste Mineralölkonzern möchte die UER-Zertifikate, nach einer selbst beauftragten Nachprüfung, nicht nutzen.. “Die unabhängige Prüfung (Zwischenstand) hat ergeben, dass zwei Projekte an den ursprünglich (…) angegebenen Koordinaten nicht existieren” - ZDF.de Update 05.09.2024: Umweltbundesamt erkennt “gravierende Ungereimtheiten”. Erste Untersuchungsergebnisse zu Klimaschutzprojekten in China erhärten den Betrugsverdacht “Der Schaden für den Klimaschutz und die deutsche Wirtschaft ist enorm”, erklärte Oliver Grundmann (CDU), Mitglied im Umweltausschuss des Bundestages. Hintergrund der Untersuchungen Laut Tagesspiegel Background wurde von einem chinesischen Auditor bereits in 2023 ein Anwaltsschreiben an das Bundesumweltministerium und das UBA zu dem Betrug verschickt. Der Whistleblower wurde vorher bereits von dem Callcenter des UBA abgewimmelt. Mehrere renommierte Medien haben nun über den Verdacht berichtet, dass Ölkonzerne bei ihren Klimaschutzprojekten getäuscht haben. ZDF Frontal deckten auf, dass einige dieser Projekte in China möglicherweise durch Betrug große Summen an finanziellen Mitteln ergaunert haben. Stellungnahme des Umweltbundesamts Update 06.09: UBA schaltet Zertifikate bei acht UER-Projekten nicht frei Fehlerhafte Zertifikate in Höhe von rund 215.000 Tonnen CO2 gelangen nicht in den Markt. „Bei acht UER-Projekten in China, bei denen bis zum 31. August 2024 über die Freischaltung entschieden werden musste, werden wir aufgrund von uns ermittelter Unregelmäßigkeiten die beantragten Freischaltungen nicht durchführen. Es werden aus diesen Projekten also keine neuen UER-Zertifikate in den Markt gelangen. Das ist eine gute Nachricht“, sagte UBA-Präsident Dirk Messner. umweltbundesamt.de Update 30.08: Mittlerweile hat das BMUV das UER-Anrechnungssystem nach Verdachtsfällen beendet. bmuv.de. Das Bundesumweltministerium (BMUV) hat sehr schnell ein intransparentes und betrugsanfälliges System beendet. Im Oktober 2023 wies das Umweltbundesamt (UBA) das BMUV per Mail auf einen einzigen, diffus begründeten Verdachtsfall hin. Im Dezember 2023 wies das UBA darauf hin, dass sich Verdachtsmomente bei diesem einen Fall erhärtet haben. Im Januar 2024 gab es vom UBA Hinweise auf unkonkrete Vorwürfe gegen mehrere unbenannte Projekte. Im Januar 2024 hat die BMUV-Fachebene bereits das Ende der UER-Anrechnung auf den Weg gebracht. Im Februar 2024 hat die zuständige Staatssekretärin den Referentenentwurf der neuen UER-Verordnung gebilligt. Im Mai 2024 erfolgte der Beschluss der Verordnungsänderung im Bundeskabinett. Am 8. Juni 2024 ist die geänderte UER-Verordnung in Kraft getreten. Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Hinweise auf die Unregelmäßigkeiten bei UER-Projekten in China erhalten und bereits formelle Nachprüfungen eingeleitet. Bei Feststellung von Mängeln werden betroffene Projekte abgebrochen, und bereits ausgestellte UER-Nachweise gelöscht oder Sicherheitsleistungen verwertet. Projekte, die die Zustimmungsvoraussetzungen nicht erfüllen, werden verwaltungsrechtlich rückabgewickelt. Prüfstellen, die ihre Aufgaben nicht ordnungsgemäß wahrnehmen, werden gemeldet, und deren Akkreditierung kann überprüft oder widerrufen werden. Das UBA hat eine Strafanzeige gegen unbekannt gestellt und verfolgt Hinweise zu 31 Projekten, von denen zehn erneut überprüft werden. Bisher konnte allerdings vom UBA nicht nachgewiesen werden, dass Projekte vorgetäuscht wurden. Siehe Informationen zum Sachstand der Prüfung von Verdachtsfällen der Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt). Erste Maßnahmen zur Bekämpfung des Betrugs Die Politik und verschiedene Institutionen, wie das Umweltbundesamt, haben bereits reagiert und Maßnahmen zur Verschärfung der Kontrollen und zur Bekämpfung des Betrugs angekündigt. Diese Schritte sind unerlässlich, um die Integrität des THG-Quoten-Systems wiederherzustellen und sicherzustellen, dass Klimaschutzprojekte tatsächlich den gewünschten positiven Effekt auf die Umwelt haben. Eine konkrete Maßnahme zur Stärkung der THG-Quote und zur Sicherstellung der Integrität der Klimaschutzprojekte ist die Anpassung der Verordnung zur Durchführung der Regelungen der Biokraftstoffquote und der Upstream-Emissionsminderungs-Verordnung (UERV). Diese Anpassung beinhaltet folgende Punkte: Anhebung der THG-Quote: Gemäß § 37h Absatz 2 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes wird die THG-Quote ab dem Jahr 2024 und für alle nachfolgenden Jahre um 0,1 Prozentpunkte angehoben. Begrenzung der Anrechnung von Upstream-Emissionsminderungen: Die Anrechnung von Upstream-Emissionsminderungen ist letztmalig für das Verpflichtungsjahr 2024 möglich. Projekte, die bis vier Wochen nach Inkrafttreten der Verordnung eine Zustimmung erhalten haben, können noch im Jahr 2025 angerechnet werden. Konformität mit dem Pariser Klimaschutzabkommen: Die UERV wird entsprechend den neuen Verfahren des Pariser Abkommens angepasst. Zudem werden Verbesserungen hinsichtlich der Überwachung und Prüfung von Projekttätigkeiten sowie im Vollzug vorgenommen, um die Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit der Maßnahmen zu gewährleisten. Diese Änderungen zielen darauf ab, die Transparenz und Glaubwürdigkeit der THG-Quote zu verbessern und sicherzustellen, dass nur tatsächlich nachhaltige Projekte zur Emissionsminderung beitragen. Initiative Klimabetrug Stoppen Als Teil des Bundesverbands THG-Quote engagieren wir uns von wirkaufendeinethg.de in der Initiative Klimabetrug Stoppen. Diese vereint Unternehmen und Verbände aus der Branche der Erneuerbaren Energien, die sich geschlossen für die Aufklärung von mutmaßlichen Betrugsfällen und fragwürdigen Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) einsetzen. Kommentar zu den Vorfällen von uns Im Folgenden werden wir unsere Meinung zu den Erkenntnissen und Enthüllungen des Betrugsverdachts bei Klimaschutzprojekten darlegen. Problematische Aspekte des Betrugs Der Betrug bei Klimaschutzprojekten ist besonders problematisch, weil er das Vertrauen in Umweltzertifikate untergräbt und den gesamten Markt destabilisieren kann. Projekte, die eigentlich dem Klimaschutz dienen sollten, werden dadurch diskreditiert und ehrliche Bemühungen werden entwertet. Der Schaden geht weit über finanzielle Verluste hinaus; er betrifft auch die Glaubwürdigkeit von Klimaschutzmaßnahmen und die Wirksamkeit globaler Bemühungen zur Emissionsreduktion. Auswirkungen auf die THG-Quote Die THG-Quote ist ein zentrales Instrument im Kampf gegen den Klimawandel. Sie setzt Anreize für Unternehmen, ihren CO2-Ausstoß zu reduzieren, indem sie diese verpflichtet, eine bestimmte Menge an Treibhausgasemissionen zu kompensieren oder durch eigene Klimaschutzmaßnahmen zu senken. Wenn jedoch Betrug im Spiel ist, wie in den von ZDF aufgedeckten Fällen, führt dies zu einem massiven Vertrauensverlust in das System. Preisentwicklung der THG-Prämie für E-Fahrzeuge Die Entdeckung betrügerischer Aktivitäten hat direkte Auswirkungen auf die Preise der THG Prämie für E-Fahrzeuge. Preisbildene Komponente für die THG-Quote sind die günstigsten CO2-Einsparungen, die auf dem Markt erhältlich sind und welche Mineralölkonzerne für Ihre gesetzlich festgelegten Klimaschutzziele aufwenden dürfen. Neben Einsparungen aus der THG-Quote aus Strom können beispielsweise auch CO2-Einsparungen aus Kraftstoffbeimischungen, Bioreinkraftstoffen oder eben auch Klimaschutzprojekten verwendet werden, um die aufgesetzten Emissionsminderungen zu erreichen. Wenn die CO2-Verfplichtungen nun durch CO2-Einsparungen aus Klimaschutzprojekte aus China erfüllt werden, welche deutlich günstiger zur Verfügung stehen, hat dies direkten Einfluss auf den Marktpreis für die THG-Quote von Elektrofahrzeugen. Zusätzlich steigt durch den Verdacht auf Fälschung von Projekten und die damit verbundene Infragestellung der Echtheit von Emissionszertifikaten die Unsicherheit im Markt. Diese Unsicherheit kann zu Preisschwankungen führen, da Investoren und Unternehmen das Risiko einer Investition in fragwürdige Projekte neu bewerten müssen. Die Auswirkungen auf die THG Quote 2024 bleiben abzuwarten. Alle wichtigen Änderungen zur THG Prämie haben wir bereits in unserem Artikel zusammengefasst. Insbesondere gehen wir auf den zweiten Skandal ein, dem vermeintlichen Import von Biodiesel aus China. Fazit Die ZDF-Reportage wirft ein dringend notwendiges Licht auf die dubiosen Praktiken einiger großer Ölkonzerne bei Klimaschutzprojekten. Diese Enthüllungen sind ein Weckruf, der die Notwendigkeit von strengeren Kontrollen und transparenten Verfahren unterstreicht. Nur so kann das Vertrauen in die THG-Quote und den globalen Klimaschutz wiederhergestellt werden. Bleib für weitere Updates und detaillierte Analysen dran. Wir werden weitere Informationen zu dem Thema nach der ZDF-Reportage ergänzen. Häufige Fragen Was sind UER Projekte? UER-Projekte (Umweltentlastende Reduktionsmaßnahmen) sind Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, die außerhalb des Europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS) durchgeführt werden. Diese Projekte dienen dazu, Emissionseinsparungen zu generieren, die dann auf Verpflichtungen im Rahmen der Kraftstoffemissionsreduktion angerechnet werden können. UER-Projekte können in verschiedenen Bereichen wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder andere Klimaschutzinitiativen durchgeführt werden und sollen dazu beitragen, die Klimaschutzziele zu erreichen. Wann hat frontal über den Betrugsskandal berichtet? Frontal hat am 28.05.2024 berichtet. Seit wann sind die Vorwürfe der UER Projekte bekannt? In dem Aritkel Tagesspiegel Background Artikel wurde von dem chinesischem Whistleblower berichtet, der bereits Ende 2023 Anwaltsschreiben an das Bundesumweltministerium und das UBA zu dem Betrug verschickt hat. Quellen https://www.dehst.de/DE/Themen/Klimaschutzprojekte/UERV/uerv_node.html https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/zdf-frontal-betrugsverdacht-bei-klimaschutzprojekten-in-china https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/oelkonzerne-klimaschutz-projekte-pruefstellen-100.html https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/shell-rosneft-omv-betrug-verdacht-klimaschutz-100.html https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/oelkonzerne-klimaschutz-projekte-china-verdacht-betrug-100.html https://background.tagesspiegel.de/mobilitaet/betrueger-ergaunern-mindestens-750-millionen-euro (Offline seit 30.07.2024) https://www.handelsblatt.com/dpa/tricksten-oelkonzerne-bei-klimaprojekten-umweltbundesamt-ermittelt/29822260.html https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiewende-politik-will-betrug-mit-biosprit-ein-ende-setzen/100034299.html --- ## THG-Prämie berechnen: Fuhrpark optimieren & Geld sparen! URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/05/04/thg-quote-berechnen-excel-tool/ Veröffentlicht: 2024-05-04 Aktualisiert: 2025-05-15 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Berechnen Sie mithilfe unseres THG-Prämien Rechners Ihre zukünftigen Zusatzerlöse für Ihren Fuhrpark. Hier mehr erfahren! Unser umfangreiches Berechnungstool verschafft Ihnen mehr Transparenz über Ihre Zusatzerlöse durch die THG-Quote. Prognostizieren Sie die Erlöse, mit denen Sie bis 2030 rechnen können. Zusätzlich lernen Sie die Einflussgrößen der THG-Quote kennen und können untersuchen, wie sich Änderungen auf Ihre Zusatzerlöse auswirken. Hier gehts zum THG-Prämien Rechner für Fuhrparks, welchen wir in diesem Beitrag näher erläutern. Solltest du öffentliche Ladesäulen betreiben, haben wir auch ein Excel-Tool für dich entwickelt, welches wir in einem anderem Beitrag zum Thema öffentliche Ladesäulen und Ladestrom aus EE-Energien beleuchten. Mit THG-Prämien Rechner Ohne THG-Prämien Rechner Was ist die THG Prämie? Die THG-Prämie steht für den Erlös, der durch den Verkauf der Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote, erzielt werden kann. Sie ist eine finanzielle Belohnung für Personen, die ein Elektrofahrzeug besitzen, und dient als Anreiz, um den Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu fördern. Der Hintergrund ist, dass Fahrer von Elektrofahrzeugen CO2-Emissionen einsparen, wodurch sie die THG-Quoten erzeugen. Diese Einsparung werden von Unternehmen, die fossile Brennstoffe produzieren oder vertreiben, gekauft. Die THG-Quote dient den Inverkehrbringern von Fossilien Brennstoffen wiederum als Ambition Niveau zur Förderung von Innovationen z. B. durch den Aufbau von Ladeinfrastruktur. Fuhrparkgröße und Fahrzeugklassen für die THG-Quote festlegen Eine erste Abschätzung Ihrer Zusatzerlöse erfolgt in wenigen Schritten. Geben Sie dafür an, wie viele Fahrzeuge Sie in Ihrem Fuhrpark haben. Achten Sie bei der Erfassung des Fuhrparks auf die Fahrzeugklassen, da für unterschiedliche Fahrzeugklassen verschiedene Schätzwerte für den Verbrauch herangezogen werden. Nach der Erfassung erhalten Sie eine direkte Auswertung für Ihre potenziellen Zusatzerlöse. Als erste Indikation erhalten Sie einen Bereich, in dem Ihre THG-Erlöse wahrscheinlich liegen werden. Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass die Einflussfaktoren sowie der THG-Quotenpreis maßgeblichen Einfluss auf die Erlöse haben und die Erlöse daher nicht in dem Bereich liegen müssen. Werten Sie die Erlöspotenziale durch die THG-Quote aus In der Auswertung können Sie weiter ins Detail gehen. Vergleichen Sie die Erlösentwicklung der beiden Annahmen „minimaler THG-Erlöse“ sowie „maximaler THG-Erlöse“. Analysieren Sie, wie sich Ihre Erlöse aus der THG-Quote für Ihren Fuhrpark bis 2030 entwickeln. Zusätzlich können Sie sehen, wie sich die Erlöspotenziale der THG-Quote auf die verschiedenen Fahrzeugklassen verteilt. Prognose für THG-Quote erstellen Wie wird sich der Preis der THG-Quote entwickeln? Bleiben die Schätzwerte stabil? Wie wird sich der Strommix in Deutschland entwickeln? Für diese und weitere Fragen lassen sich begründete Prognosen abgeben, allerdings ist eine genaue Quantifizierung immer mit Unsicherheiten verbunden. Deswegen haben Sie die Möglichkeit, diese Parameter in unserem THG-Prämien Excel Tool anzupassen. So können Sie im Handumdrehen verschiedene Szenarien rechnen und die Zusatzerlöse für Ihren Fuhrpark prognostizieren. Insbesondere für große Flotten und Betreiber von E-Busflotten, wie z. B. Stadtwerke, ist die Relevanz der Zusatzerlöse hoch. Berechnen Sie jetzt Ihre potenziellen Zusatzerlöse mithilfe unseres THG-Prämien Excel Tools. Damit haben Sie eine systematisch hergeleitete und objektive Grundlage für Investitionsentscheidungen in Ihrem Fuhrpark. Preis THG-Quote €/Tonne Rein theoretisch sind derzeit 600 €/Tonne erzielbar. Die Obergrenze leitet sich aus der Strafzahlung pro Tonne ab, welche von Quotenverpflichteten bezahlt werden müssen, wenn sie ihren Verpflichtungen nicht nachkommen (Quelle). Die tatsächlichen Quotenpreise lagen in der Vergangenheit jedoch unter 600 €/Tonne und sind von Angebot und Nachfrage abhängig. Ein kurzer Blick zurück: Zwar gibt es die THG Prämie für Verbraucher:innen erst seit 2022, aber ein Markt für CO₂-Zertifikate besteht schon länger. Bis 2019 bewegte sich der Preis für den Ausstoß einer Tonne CO₂ meist zwischen 150 und 200 Euro. Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote kam Dynamik in die Sache: Unternehmen mussten verstärkt CO₂-Zertifikate erwerben, was bis 2022 einen Preisanstieg auf bis zu 475 €/Tonne CO₂ mit sich brachte—die THG Prämie für E-Autos lag in dieser Phase etwa bei 400 €. Im Jahr 2023 jedoch zeigte die Kurve deutlich nach unten: Anfangs lag der Marktpreis noch bei 430 €/Tonne, fiel dann jedoch auf 200 €/Tonne und pendelte sich für rund 20 Wochen zwischen 200 und 270 €/Tonne ein. Zum Jahresende hin rutschte der Preis erneut deutlich ab und das Quotenjahr 2023 schloss mit 130 €/Tonne ab. Die Entwicklung 2024 bleibt wenig erfreulich: Der Preis ist bis auf 75 €/Tonne gefallen. Neben Quote aus Strom werden durch andere Kraftstoffe die Quotenverpflichtungen erfüllt. Der Großteil der Emissionsminderungen wurde 2021 und 2022 durch Beimischungen erreicht. Voraussichtlich wurden im Jahr 2022 insgesamt 65,4 % durch Beimischungen erreicht. Der Anteil an Stromquote beträgt im Jahr 2022 lediglich 5,1 %. Das Wachstum der Stromquote ist im Vergleich zum Jahr 2021 jedoch mit 3272,76% enorm. Erreichte Emissionsminderung der berücksichtigten Kraftstoffe in t CO2eq 2021 2022* Wachstum Beimischung 10.654.212 10.921.596 2,51% Bioreinkraftstoffe (inkl. Biomethan und Bio-LPG) 356.285 636.807 78,74% Flüssiggas (LPG) 339.344 - - Erdgas (CNG, LNG und synthetisches Methan) 134.909 - - Wasserstoff 1.147 - - Strom 25.013 843.628 3272,76% Minderungen aus UER 1.825.783 1.918.257 5,06% Übertrag aus dem Vorjahr 922.477 2.387.104 158,77% Übertrag aus 2019 990.398 - - Gesamt 15.249.568 16.707.392 9,56% Übererfüllung 2.421.140 3.308.849 36,66% Trotz des beachtlichen Wachstums in einigen Bereichen, insbesondere beim Einsatz von Strom, ist die THG-Quote aktuell auf einem historischen Tiefstand. Zwei externe Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle: Zum einen ist der Anteil von Kohle in der deutschen Stromproduktion gestiegen, wodurch der durch E-Autos eingesparte CO₂-Vorteil spürbar geringer ausfällt. Zum anderen greifen Unternehmen vermehrt auf die Beimischung günstiger Biokraftstoffe zurück, um ihre Treibhausgasminderungsquote zu erfüllen. Diese Entwicklung hat den Preis für Emissionszertifikate nachhaltig unter Druck gesetzt und prägt das Gesamtbild der erreichten Emissionsminderungen maßgeblich. (Quelle) * für 2022 noch voraussichtliche Zahlen KI-generiertes Bild Warum ist die THG-Quote aktuell so niedrig? Die aktuelle Schwäche der THG-Quote lässt sich im Wesentlichen auf zwei zentrale Entwicklungen zurückführen. Erstens hat ein höherer Anteil von Kohle im deutschen Strommix dazu geführt, dass die CO₂-Einsparungen beim Laden von Elektrofahrzeugen geringer ausfallen als in den Vorjahren. Dadurch sinkt das Emissionsminderungspotenzial, das aus dem Stromverbrauch von E-Fahrzeugen generiert wird. Zweitens nutzen viele Quotenverpflichtete die Möglichkeit, ihre Ziele nicht nur mit Strom, sondern auch durch die Beimischung günstiger Biokraftstoffe – wie Biodiesel, Biomethan oder Bio-LPG – zu erfüllen. Diese alternativen Erfüllungsoptionen sorgen für ein hohes Zertifikatsangebot am Markt und lassen die Preise entsprechend fallen. Das Zusammenspiel aus schwächerem Emissionseinsparpotenzial beim Ladestrom und dem großen Überangebot an günstig erzeugten Quoten senkt somit das allgemeine Erlösniveau für die THG-Quote. Berechnung der THG-Einsparung Ihres Fuhrparks Neben des THG-Quotenerlöses, der wie oben beschrieben volatil und von Angebot und Nachfrage abhängt, ist insbesondere noch der Basiswert Emission variabel. Alle weiteren Parameter sind festgesetzt. Hier geben wir jedoch den Hinweis, dass durch gesetzliche Änderungen diese natürlich auch geändert werden könnten. Nachfolgende Tabelle verschafft einen Überblick der Einflussfaktoren der THG-Quotenerlöse Ihres Fuhrparks. Einflussfaktor Variable / Festgesetzt Basiswert Emission Variabel Quotenerlöse Variabel Fossiler Referenzwert Festgesetzt Quotenverpflichtung Festgesetzt Effizienzwert E-Motor Festgesetzt Umrechnungswert Festgesetzt Multiplikationsfaktor Festgesetzt Schätzwert Festgesetzt Folgende Formel kann zur Berechnung der THG-Quote herangezogen werden: Basiswert Emission Der Basiswert Emission ist abhängig vom deutschen Strommix. Der gesetzlich festgelegte Basiswert pro Gigajoule in CO2-Äquivalenten zeigt an, wie viele Treibhausgasemissionen pro Energieeinheit durch den aktuellen deutschen Strommix verursacht werden. Wenn der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix steigt, sinkt der Emissionsfaktor und somit steigen die Emissionseinsparungen pro Elektrofahrzeug, und umgekehrt. Der Wert wird einmal im Jahr veröffentlicht und ist für die zukünftigen Jahre noch nicht bekannt. Fossiler Referenzwert Der fossile Referenzwert quantifiziert die Treibhausgasemissionen, die entstehen würden, wenn fossile Otto- und Dieselkraftstoffe verbrannt würden. Dieser Wert wird berechnet, indem die energetische Menge aller vom Quotenverpflichteten im Verkehr eingesetzten Kraftstoffe mit dem Basiswert multipliziert wird. Der für die Berechnung festgelegte Wert von 94,1 kg Co2eq pro GJ (Basiswert) ist mit der 38. BImSchV festgelegt und gilt bis auf Weiteres, solange die Verordnung in dieser Form geltendes Recht ist. Quotenverpflichtung Die Quotenverpflichtung beschreibt die gesetzlich festgelegte Minderung der Treibhausgasemissionen, die erfüllt werden muss. Bis 2030 steigt die Quotenverpflichtung sukzessive bis auf 25 % an. Effizienzwert E-Motor Die Effizienz der Antriebe von Elektromotoren wird bei der Bestimmung der Treibhausgasemissionsquote unter Berücksichtigung eines Anpassungsfaktors von 0,4 einbezogen. So wird sichergestellt, dass die tatsächliche Effizienz moderner Elektromotoren korrekt und nachvollziehbar in die Berechnung der THG Prämie einfließt. Umrechnungswert Dieser Faktor ermöglicht die Umrechnung der Energiemenge in Leistung pro Zeiteinheit und wird in Megajoule pro Kilowattstunde (MJ/kWh) angegeben. Multiplikationsfaktor Um die Elektromobilität in Deutschland weiter voranzutreiben, hat die Bundesregierung beschlossen, dass die Einsparquote von Elektrofahrzeugen und Ladestrom nunmehr dreifach angerechnet werden kann. Schätzwert Bei der Zertifizierung der Treibhausgasemissionen durch das Umweltbundesamt (UBA) werden die Strommengen in Megawattstunden pro Fahrzeug oder Ladepunkt sowie die entsprechenden eingesparten Treibhausgasemissionen ausgewiesen. Grundlage dafür sind für jede Fahrzeugklasse vom Gesetzgeber festgelegte Schätzungen. Fahrzeugklasse Schätzwert in kWh M1 2.000 M3 72.000 N1 3.000 N2 20.600 N3 33.400 Andere 2.000 Tipp: Da vollelektrische Busse und LKW im Vergleich zu ihren Verbrenner-Äquivalenten deutlich mehr CO₂ einsparen, fällt auch die THG Prämie für Nutzfahrzeuge entsprechend höher aus. Die obenstehenden Schätzwerte spiegeln den typischen Stromverbrauch je Fahrzeugklasse wider und sind Grundlage für die Berechnung der Prämien. Übrigens: Wir berechnen Quoten nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch für ganze Firmenflotten. THG-Rechner herunterladen Zum Download Häufige Fragen Wie berechnen sich die Erlöse aus der THG-Prämie? Grundsätzlich lassen sich die Erlöse aus der THG-Quote leicht berechnen: Preis THG-Quote €/Tonne x THG-Einsparung in Tonne Der Preis pro Tonne sowie die THG-Einsparung ist jedoch von vielen Faktoren abhängig. Alle wichtigen Hintergrundinformationen, um die Berechnung der Erlöse aus der THG-Quote nachzuvollziehen, erläutern wir für Sie detailliert in dem THG-Prämien Rechner. Für eine genauere Berechnung lohnt es sich, einen Blick auf die zugrundeliegenden Faktoren zu werfen. Die Höhe der THG Prämie richtet sich nach dem aktuellen Marktpreis für Emissionszertifikate, der momentan bei etwa 120 €/Tonne CO₂ liegt (Stand Mai 2025). Die zertifizierte CO₂-Menge wird nach einer Formel des Umweltbundesamtes bestimmt, wobei mehrere Einflussgrößen wie Fahrleistung und Fahrzeugtyp einbezogen werden. Vereinfacht sieht die Berechnung so aus: 0,746 t CO₂ x Marktpreis [€/t CO₂] – Verkäuferprovision = THG Prämie Das bedeutet: Die vom Umweltbundesamt festgelegte CO₂-Einsparung (aktuell 0,746 t CO₂ pro E-Fahrzeug und Jahr) wird mit dem Marktpreis multipliziert. Anschließend wird die Verkaufsprovision, die Anbieter für die Abwicklung einbehalten, abgezogen – und schon steht die tatsächliche Prämie fest. Das CO₂-Zertifikat wird dann zu diesem Marktpreis an Unternehmen verkauft, die ihre gesetzliche Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) erfüllen müssen. So ergibt sich die endgültige Auszahlung, die Sie als Halter eines E-Fahrzeugs erhalten können. Welche unterschiedlichen Auszahlungsmodelle und Garantien gibt es bei der THG Prämie? Für die Auszahlung der THG Prämie stehen verschiedene Modelle zur Auswahl, die sich je nach Bedarf und Risikobereitschaft unterscheiden. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die gängigsten Varianten: - Feste Sofortauszahlung: Hier erhalten Sie einen im Voraus festgelegten Betrag innerhalb kurzer Zeit nach Genehmigung Ihrer Prämie — ganz gleich, wie sich der Marktpreis entwickelt. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und brauchen sich nicht um Marktschwankungen zu sorgen. -Variable Prämie mit Mindestgarantie: Bei diesem Modell profitieren Sie von möglichen Marktpreisanstiegen, erhalten aber gleichzeitig eine garantierte Mindestsumme. Das heißt: Steigt der Erlös aus der THG-Quote, fällt auch Ihre Prämie höher aus. Sinkt er, erhalten Sie trotzdem den Mindestbetrag, der Ihnen zugesichert ist. -Garantierte Prämie inklusive Bonus: Manche Anbieter bieten eine fest garantierte Prämie, die durch einen zusätzlichen Bonus (z.B. für Neukunden) aufgestockt werden kann. Auch hier ist Ihre Auszahlung unabhängig von der Entwicklung am Markt. Bei allen Varianten gilt: Die Prämie kann jährlich für jedes E-Fahrzeug beantragt werden, und moderne Anbieter setzen dabei auf sichere und datenschutzkonforme Abwicklung. Entdecken Sie die für Sie passende Option – ob planbare Sicherheit oder die Chance auf ein besonders attraktives Erlöspotenzial.> Wie lässt sich die THG Prämie für 2025 berechnen? Mit einem THG-Quotenrechner können Sie durch das Eintragen des aktuellen Marktpreises für eine Tonne CO₂, der Verkaufsprovision Ihres Anbieters und der jeweiligen Fahrzeugklasse den potenziellen Verkauf Ihrer THG-Quote simulieren. Dadurch lässt sich Ihre THG Prämie für das Jahr 2025 schnell und unkompliziert berechnen. Ideal, wenn Sie einen Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern oder Szenarien ziehen möchten. Formel zur Berechnung der THG-Quote? Folgende Formel kann zur Berechnung der THG-Quote herangezogen werden: Schätzwert x (Fossiler Referenzwert x 100 % - Quotenverpflichtung - Basiswert Emission x Effizienzwert E-Motor) x Umrechnungswert x Multiplikationsfaktor Wie entwickelt sich die THG-Quote? Die Entwicklung der THG-Quote hängt von verschiedenen Faktoren ab. Laden Sie sich daher unser Excel-Tool für die Berechnung der THG-Quote herunter und spielen Sie mit den verschiedenen Parmetern. So können Sie ganz einfach untersuchen, welchen Einfluss eine Änderung der verschiedenen Parameter auf die Erlöspotenziale der THG-Quote Ihres Fuhrparks haben. Wie oft kann die THG Prämie beantragt werden? Die THG Prämie kann pro E-Fahrzeug (pro Fahrzeugidentifikationsnummer) jedes Jahr ein Mal beantragt werden. Da bis 2030 die Quotenverpflichtung festgelegt wurde, kann die THG Quote ab 2024 noch bis zu 6 weitere Jahre bis einschließlich 2030 beantragt werden. Mit dem THG-Prämien Rechner lassen sich ganz einfach die erwarteten Erlöse aus der THG Prämie bis 2030 berechnen. THG Prämie für wie viele Jahre beantragen? Die THG Prämie kann bis 2030 pro Fahrzeug jedes Jahr beantragt werden. Bis 2030 steigt die Quotenverpflichtung sukzessive auf bis auf 25 % an. Bei dem Verkauf der THG-Quote sollte auf die Vertragsbindung im Kleingedruckten geachtet werden. Um auf positive Veränderungen, Angebote und Trends der THG Prämie reagieren zu können, sollte Sie auf eine angemessene Vertragslaufzeit achten. Bei wirkaufendeinethg.de kann die Prämie auf Wunsch bereits für das aktuelle und das nachfolgende Kalenderjahr beantragt werden, es gelten nur die ausgewählten Kalenderjahre, kein Kleingedrucktes. Wichtige Fristen zur Beantragung Die THG Prämie kann jeweils bis zum 31. Oktober für das aktuelle Kalenderjahr beantragt werden. Der jeweilige Anbieter hat danach noch bis zum 10. November Zeit, die Anträge zu bündeln, aufzubereiten und an das Umweltbundesamt zu übermitteln. Anträge, die nach dem 15. November eingehen, können für das aktuelle Kalenderjahr nicht mehr berücksichtigt werden. Durch das Einhalten dieser Fristen sichern Sie sich Ihre Prämie rechtzeitig und vermeiden unnötige Verzögerungen. Disclaimer Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung erbringen und die geschilderte Rechtslage zum Teil zur besseren Verständlichkeit und Lesbarkeit außerdem auch vereinfacht dargestellt wurde. Alle von uns erteilten Ratschläge fußen ausschließlich auf unserer persönlichen Erfahrung und unserer persönlichen Meinung. Auch wenn wir jede unserer Empfehlungen mit größtmöglicher Sorgfalt und umfangreicher Recherche entwickelt und fortlaufend kritisch hinterfragt haben, können wir hierfür keinerlei Gewähr bieten. Gleiches gilt auch für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Rechtslage. Die erteilten Ratschläge können ferner auch keine fundierte und auf den Einzelfall zugeschnittene Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung ersetzen. Wir können daher weder eine Erfolgsgarantie für die von uns abgegebenen Empfehlungen noch eine Haftung für evtl. Folgen ihrer Anwendung übernehmen. Auch sämtliche Kalkulationstools wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Wir haben durch mehrfache Überprüfungen bestmöglich versucht, Berechnungsfehler auszuschließen. Trotzdem können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Daher können wir keine juristische Verantwortung und keinerlei Haftung für eventuell verbliebene Fehler und deren Folgen übernehmen. Um etwaige Fehler so weit wie möglich auszuschließen, empfehlen wir dringend und in jedem Fall eigenständige Kontrollrechnungen durchzuführen und ggf. zusätzlichen Fachrat eines Rechts-, Steuer- oder Finanzberaters einzuholen. --- ## Elektroauto verkaufen: Anleitung, Wertverlust & Tipps für den besten Preis URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/04/30/leitfaden-zum-verkauf-des-elektroautos/ Veröffentlicht: 2024-04-30 Aktualisiert: 2026-02-26 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wie verkaufe ich mein Elektroauto richtig? Schritt für Schritt zum besten Preis – mit Tipps zu Wertverlust, Batterie und Inserat. Wenn du dein Elektroauto verkaufen möchtest, stellt sich vor allem eine Frage: Wie erzielst du den bestmöglichen Preis – trotz wachsendem Angebot auf dem Gebrauchtmarkt? Der Markt für gebrauchte Elektroautos hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Durch steigende Neuzulassungen und zahlreiche Leasingrückläufer ist das Angebot deutlich größer geworden. Für dich bedeutet das: Die Nachfrage ist da – aber Käufer haben mehr Auswahl. Umso wichtiger ist eine gute Vorbereitung. In diesem Leitfaden erfährst du Schritt für Schritt, worauf es beim Verkauf eines Elektroautos ankommt, wie sich der Wertverlust realistisch einschätzen lässt und mit welchen Maßnahmen du deinen Verkaufspreis aktiv steigern kannst. Inhaltsverzeichnis Warum der Verkaufszeitpunkt entscheidend ist Was ist beim Verkauf eines Elektroautos besonders wichtig? 1. Batteriezustand 2. Garantie und Herstellerversprechen 3. Wartungshistorie und Dokumentation 4. THG-Prämie beim Weiterverkauf Schritt-für-Schritt: So bereitest du dein Elektroauto optimal vor Batterie prüfen lassen Reifen und Bremsen kontrollieren Kleinere Mängel beheben Fahrzeug aufbereiten Wo verkaufe ich mein Elektroauto am besten? Privatverkauf über Online-Plattformen Verkauf an Händler oder Autoankauf-Portale Inzahlungnahme beim Neukauf Wie schreibe ich ein überzeugendes Inserat? Wie hoch ist der Wertverlust bei Elektroautos? Wann darf man ein gefördertes Elektroauto verkaufen? Fazit Warum der Verkaufszeitpunkt entscheidend ist Der Gebrauchtmarkt für Elektroautos ist inzwischen etabliert. Millionen zugelassene E-Fahrzeuge sorgen für eine stabile Nachfrage. Gleichzeitig steigt jedoch das Angebot kontinuierlich. Das hat zwei Effekte: Gute Fahrzeuge mit transparenter Historie verkaufen sich weiterhin solide. Modelle mit unklarem Batteriezustand oder schlechter Dokumentation geraten preislich unter Druck. Wenn du dein Elektroauto verkaufen möchtest, solltest du daher nicht nur den Zustand deines Fahrzeugs berücksichtigen, sondern auch die Marktdynamik. Mit zunehmendem Angebot kann der Preisdruck weiter steigen. Was ist beim Verkauf eines Elektroautos besonders wichtig? Im Vergleich zu einem klassischen Verbrenner gibt es beim Verkauf eines Elektroautos einige Besonderheiten. 1. Batteriezustand Die Batterie ist der zentrale Wertfaktor. Käufer achten besonders auf die Restkapazität und mögliche Garantieansprüche. Ein dokumentierter Batterietest schafft Vertrauen und reduziert Verhandlungsspielraum. In unserem Blogartikel “Wie lange halten Akkus (wirklich)?” kannst du mehr zum Thema lesen. 2. Garantie und Herstellerversprechen Viele Hersteller geben bis zu acht Jahre Garantie auf die Hochvoltbatterie. Besteht diese noch, erhöht das die Attraktivität deutlich. Alles zu den Besonderheiten bei der Versicherung deines Elektroautos findest du in unserem Blogartikel “Kfz-Versicherung für Elektroauto – Was muss ich beachten?”. 3. Wartungshistorie und Dokumentation Eine lückenlose Servicehistorie signalisiert Pflege und Zuverlässigkeit. Halte alle Nachweise griffbereit – digital oder im Serviceheft. 4. THG-Prämie beim Weiterverkauf Die THG-Prämie kann grundsätzlich jährlich beantragt werden, solange dir das Fahrzeug gehört. Informiere den Käufer, falls du sie im laufenden Jahr bereits beantragt hast, um Missverständnisse zu vermeiden. Du kannst deine THG-Prämie beantragen, solange dir das Fahrzeug noch gehört, oder dies deinem Nachfolger überlassen. KI-generiertes Bild Schritt-für-Schritt: So bereitest du dein Elektroauto optimal vor Wenn du dein Elektroauto privat verkaufen möchtest, solltest du systematisch vorgehen. Batterie prüfen lassen Ein offizieller Nachweis über den Gesundheitszustand der Batterie erhöht deine Verhandlungsposition erheblich. Reifen und Bremsen kontrollieren Elektroautos nutzen durch Rekuperation häufig weniger die mechanischen Bremsen, was zu Rost führen kann. Auch abgefahrene Reifen wirken wertmindernd. Ein technisch gepflegtes Fahrzeug signalisiert Qualität. Kleinere Mängel beheben Defekte Leuchten, sichtbare Kratzer oder kleinere Schäden solltest du vor dem Verkauf beseitigen. Oft lohnt sich eine moderate Investition, um spätere Preisabschläge zu vermeiden. Fahrzeug aufbereiten Ein sauberer Innenraum, gepflegter Lack und hochwertige Fotos im Inserat steigern die Verkaufschancen deutlich. Wo verkaufe ich mein Elektroauto am besten? Du hast drei Hauptoptionen: Privatverkauf über Online-Plattformen Meist erzielst du hier den höchsten Preis, investierst aber Zeit in Kommunikation und Probefahrten. Verkauf an Händler oder Autoankauf-Portale Schneller und unkomplizierter, jedoch häufig mit Preisabschlägen. Inzahlungnahme beim Neukauf Bequem, aber oft wirtschaftlich weniger attraktiv. Welche Variante für dich sinnvoll ist, hängt von deinem Zeitbudget und deiner Preisvorstellung ab. Wie schreibe ich ein überzeugendes Inserat? Ein gutes Inserat sollte enthalten: klare Angaben zu Reichweite und Batteriezustand vollständige Ausstattung Wartungshistorie hochwertige Fotos transparente Angaben zu eventuellen Mängeln Je transparenter du kommunizierst, desto professioneller wirkst du auf Interessenten. KI-generiertes Bild Wie hoch ist der Wertverlust bei Elektroautos? Der Wertverlust von Elektroautos hängt stark vom Modell, der Nachfrage und der Batterietechnologie ab. Allgemeine Schätzungen sprechen von 40 bis 60 Prozent in den ersten Jahren. Aktuelle Marktentwicklungen zeigen jedoch, dass viele gefragte Modelle ihren Wert besser halten als erwartet. Ein wichtiger Faktor war in den letzten Jahren die staatliche Umweltprämie. Mit deren Auslaufen nähern sich die Restwerte zunehmend denen von Verbrennern an. Nach etwa drei Jahren liegen viele Elektroautos bei rund 30 Prozent Restwert – abhängig von Zustand und Marktlage. Weitere Einflussfaktoren sind: Alter und Kilometerstand Ausstattung verbleibende Garantie technologische Aktualität Wer sein Elektroauto verkaufen möchte, sollte daher realistische Preisvorstellungen entwickeln und den Markt beobachten. Wann darf man ein gefördertes Elektroauto verkaufen? Wurde dein Fahrzeug mit staatlicher Förderung gekauft, gilt in der Regel eine Mindesthaltedauer von sechs Monaten. Erst danach ist ein Weiterverkauf zulässig, ohne dass Fördergelder zurückgezahlt werden müssen. Fazit Ein Elektroauto zu verkaufen erfordert etwas mehr Vorbereitung als der Verkauf eines klassischen Verbrenners. Entscheidend sind ein transparenter Batteriezustand, eine saubere Dokumentation und ein realistischer Preis. Mit einer strukturierten Vorbereitung, einem professionellen Inserat und einer klaren Preisstrategie kannst du dein Elektroauto erfolgreich verkaufen – auch in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt. --- ## CO2-Fußabdruck im Alltag reduzieren URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/03/29/co2-fu%C3%9Fabdruck-im-alltag-reduzieren/ Veröffentlicht: 2024-03-29 Aktualisiert: 2024-12-18 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Entdecke einfache Tipps, um deinen CO2-Fußabdruck im Alltag zu reduzieren. Kleine Änderungen, große Wirkung für eine nachhaltigere Zukunft. Jeder von uns hinterlässt einen Fußabdruck auf dieser Welt. Das ist nichts Neues, aber durch die technologischen Fortschritte der letzten Jahrhunderte hat sich die Art und Weise, wie wir unsere Spuren hinterlassen, drastisch verändert. Früher waren es buchstäblich die Abdrücke unserer Füße auf der Erde, heute sind es die CO2-Emissionen, die wir durch unseren modernen Lebensstil in die Atmosphäre entlassen. Diese unsichtbaren Spuren tragen zum Klimawandel bei, ein globales Phänomen, welches aber von lokalen Handlungen beeinflusst wird. Jeder von uns kann mit kleinen Veränderungen im Alltag einen Beitrag leisten. Es geht nicht darum, das Leben komplett umzukrempeln oder auf alles zu verzichten, was uns lieb ist. Vielmehr geht es darum, bewusste Entscheidungen zu treffen, die unseren CO2-Fußabdruck verringern. Inhaltsverzeichnis Was ist der CO2-Fußabdruck? Hauptquellen des CO2-Fußabdrucks im Alltag Mobilität Haushalt Ernährung Konsumverhalten CO2 Kompensation als letztes Mittel Einfache Tipps zum CO2-Sparen Mobilität: Einfach und effektiv Energieverbrauch zu Hause senken Bewusster konsumieren Am Arbeitsplatz Achtung: Neue Energielabel können verwirren Mach mit! Fazit Was ist der CO2-Fußabdruck? Kurz gesagt, dein CO2-Fußabdruck ist die Summe aller Treibhausgase, die du direkt oder indirekt ausstößt, gemessen in CO2-Äquivalenten. Das klingt erstmal nach viel Chemie und Physik, aber eigentlich geht es einfach darum, wie viel du zum Klimawandel beiträgst. Von der Autofahrt zur Arbeit bis zum Avocado-Toast zum Frühstück – alles zählt. Warum ist das wichtig? Wenn du weißt, wo dein CO2-Fußabdruck herkommt, kannst du auch gezielt entscheiden, wie du ihn verkleinern kannst. Und das Beste: Es muss nicht kompliziert sein. Schon kleine Änderungen können einen großen Unterschied machen. Im nächsten Schritt schauen wir uns die verschiedenen Bereiche deines Lebens an, in denen CO2 entsteht, und geben dir ein paar einfache Tipps, wie du dort sparen kannst. KI-generiertes Bild Hauptquellen des CO2-Fußabdrucks im Alltag Mobilität Unsere Art, von A nach B zu kommen, ist einer der größten Brocken in unserem persönlichen CO2-Budget. Ob es das Auto ist, das uns täglich zur Arbeit bringt, der Flug in den Urlaub oder sogar die kurze Fahrt zum Supermarkt – all das summiert sich. Besonders Flugreisen haben einen enormen Einfluss auf unseren CO2-Fußabdruck. Aber keine Sorge, es gibt Alternativen, die nicht nur CO2, sondern meist auch Kosten sparen. Haushalt Auch zu Hause wartet eine Menge Potenzial, um CO2 zu sparen. Vom Heizen unserer Wohnungen über das Kühlen unserer Lebensmittel bis hin zum Betrieb all unserer elektronischen Geräte – Energieverbrauch ist ein ständiger Begleiter. Doch mit ein paar cleveren Tricks und der Wahl energieeffizienter Geräte lässt sich eine Menge erreichen. Ernährung Die Wahl unserer Lebensmittel spielt eine große Rolle, nicht nur für unsere Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. Du ahnst es bereits: Die Herstellung und die weltweite Logistik von Fleischerzeugnissen gehören zu den größeren Herausforderungen, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Dabei geht es nicht darum, komplett auf Fleisch zu verzichten, sondern vielmehr um die Häufigkeit und die Herkunft dessen, was auf unseren Tellern landet. In Zeiten unserer Großeltern war Fleisch oft ein Sonntagsgericht, etwas Besonderes. Eine bewusstere Ernährung, die Fleisch nicht als tägliche Notwendigkeit sieht, kann CO2 sparen und deine Lebensmittelrechnung deutlich reduzieren. Konsumverhalten Jeder Kauf, den wir tätigen, hat eine Geschichte – eine Geschichte von Produktion, Transport und oft auch von Entsorgung. Bewussteres Konsumieren, Reparieren statt Wegwerfen und die Wahl langlebiger Produkte verringern die CO 2-Emissionen und schonen auch deinen Geldbeutel. CO2 Kompensation als letztes Mittel In manchen Bereichen der Wirtschaft und Politik lassen sich Emissionen nicht sofort vermeiden oder weiter reduzieren. Hier können Projekte zur CO2-Kompensation eine Rolle spielen. Durch die Unterstützung von Projekten, die Treibhausgase reduzieren oder binden, können wir einen Ausgleich schaffen. Doch Achtung: Kompensation ist kein Freifahrtschein zum Weitermachen wie bisher. Sie sollte immer die letzte Option sein, nachdem alle Möglichkeiten zur Vermeidung und Reduzierung ausgeschöpft wurden. Einfache Tipps zum CO2-Sparen Wir haben ein paar praktische Tipps für dich gesammelt, die nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern auch für deine Gesundheit UND deinen Geldbeutel. Mobilität: Einfach und effektiv Wie wir uns fortbewegen, macht einen Unterschied. Mit ein paar einfachen Anpassungen kannst du deinen CO2-Fußabdruck deutlich reduzieren, ohne auf Mobilität verzichten zu müssen. Hier sind praktische CO2-Spartipps um umweltfreundlicher unterwegs zu sein: Fahrrad statt Auto: Die Entscheidung, für kurze Strecken das Fahrrad zu nehmen, ist vielleicht einer der einfachsten, aber wirkungsvollsten Schritte, um den persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Es ist nur gut für die Umwelt und fördert auch deine körperliche Fitness. Zudem entfallen die Sorgen um Parkplätze und die Kosten für Benzin. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Für längere Strecken innerhalb der Stadt oder zur Arbeit sind öffentliche Verkehrsmittel eine effiziente Alternative zum Auto. Sie reduzieren den CO2-Ausstoß und auch den Stress des Pendelns im Berufsverkehr. Ein weiterer Pluspunkt: Du kannst die Fahrtzeit zum Lesen, Entspannen oder sogar für ein kurzes Nickerchen nutzen. Carsharing und Fahrgemeinschaften: Die Nutzung von Carsharing-Diensten oder die Bildung von Fahrgemeinschaften auf dem Arbeitsweg kann die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen verringern. Dies trägt zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei und spart zudem Kosten für Benzin und Parkgebühren. Es ist auch eine großartige Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und gemeinsam einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Kurzstreckenflüge vermeiden: Flugreisen sind besonders CO2-intensiv. Für kurze Strecken gibt es oft gute Alternativen wie Züge und Busse, die nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch eine entspannte Art zu reisen sind. Und seien wir ehrlich, oft sind sie sogar schneller, wenn man die langen Wartezeiten nach dem Check-In bedenkt. E-Autos und erneuerbare Energien: Die Kombination eines Elektroautos mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach ist ein Paradebeispiel für nachhaltige Mobilität. Indem du dein E-Auto mit selbst erzeugtem Solarstrom lädst, nutzt du eine 100% erneuerbare Energiequelle, ideal also für die Umwelt und den Geldbeutel. KI-generiertes Bild Energieverbrauch zu Hause senken Zuhause ist, wo das WLAN ist – und leider auch ein Großteil unseres Energieverbrauchs. Ob es darum geht, wie wir unsere Wohnungen beleuchten, heizen oder welche Geräte wir nutzen, jeder Schritt zur Reduzierung des Energieverbrauchs zählt. Hier sind einfache Maßnahmen für den Planeten sind und auch für deinen Geldbeutel: Wechsel zu Ökostrom: Du kannst deinen CO2-Ausstoß signifikant verringern, indem du einfach auf einen Ökostrom-Anbieter umsteigst. Ökostrom wird aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind oder Wasser gewonnen und ist eine saubere Alternative zu Strom aus fossilen Brennstoffen. Dieser Wechsel ist oft mit nur wenigen Klicks erledigt und hat eine große Wirkung auf deine persönliche CO2-Bilanz. Energieeffiziente Geräte nutzen: Beim Kauf neuer Haushaltsgeräte solltest du auf deren Energieeffizienz achten. Moderne Geräte, insbesondere solche mit einer hohen Energieeffizienzklasse, verbrauchen deutlich weniger Strom als ältere Modelle. Das spart Energie, schont die Umwelt und reduziert zugleich auch deine Stromrechnung. Von der Waschmaschine über den Kühlschrank bis hin zur Glühbirne – es gibt in fast jeder Kategorie energieeffiziente Alternativen. Heizverhalten optimieren: Die Art und Weise, wie wir unsere Wohnungen heizen, hat einen großen Einfluss auf unseren Energieverbrauch und die Gasrechnung. Durch das Absenken der Raumtemperatur um nur ein Grad kannst du bis zu 6% Heizenergie sparen. Zudem ist es sinnvoll, nachts die Heizung herunterzudrehen und Räume regelmäßig, aber kurz und kräftig zu lüften, anstatt die Fenster dauerhaft gekippt zu halten. Intelligente Thermostate können dabei helfen, die Heizung genau dann zu aktivieren, wenn es notwendig ist. Bewusster konsumieren Bei der Ernährung hat jeder seine Vorlieben, und daran sollte sich grundsätzlich auch nichts ändern. Doch auch kleine Anpassungen im Speiseplan können einen großen Unterschied machen: Ernährung anpassen: Unsere Entscheidungen am Esstisch haben weitreichende Auswirkungen, nicht nur auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt. Eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme zum CO2 sparen ist die Anpassung deiner Ernährung. Indem du weniger Fleisch konsumierst und stattdessen mehr pflanzliche Produkte wählst, kannst du die verursachten Emissionen erheblich verringern. Doch es geht nicht nur um das Was, sondern auch um das Woher. Durch den Kauf regionaler und saisonaler Produkte unterstützt du heimische Bauern und erhältst auch frischere und (meist) qualitativ bessere Lebensmittel. Kurze Lieferwege bedeuten weniger Transportemissionen, was einen netten Nebeneffekt für die CO2-Bilanz darstellt. Ein Besuch auf dem lokalen Wochenmarkt bietet dir auch die Möglichkeit, neue und leckere Lebensmittel zu entdecken. Wasser sparen: Wasser ist eine kostbare und oft knappe Ressource. Jeder Liter, den wir sparen, hilft nicht nur, die Umwelt zu schützen, sondern reduziert auch indirekt die CO2-Emissionen, die mit der Wasseraufbereitung und -erwärmung verbunden sind. Achte auf den Water Efficiency Label (WELL) bei der Auswahl von Sanitärprodukten, um wassersparende Optionen zu wählen. Einfache Verhaltensänderungen wie das Abdrehen des Wasserhahns beim Zähneputzen, die Installation von Spar-Duschköpfen oder einfach nur das Sammeln vom noch kalten Duschwasser können den Wasserverbrauch in deinem Haushalt deutlich reduzieren. Hier besteht auch großes Sparpotenzial im Bezug auf deine Wasser- und Abwasserrechnung. Nachhaltige Produkte wählen: Nachhaltigkeit bei der Produktauswahl zu berücksichtigen, ist ein wichtiger Schritt, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern. Dabei können Zertifikate einen ersten Anhaltspunkt bieten. Allerdings ist Vorsicht geboten: Nicht alle Zertifikate sind gleich aussagekräftig. Sie können ein erster Hinweis auf die Nachhaltigkeit eines Produktes sein, sollten aber nicht das einzige Kriterium deiner Kaufentscheidung darstellen. Informiere dich über die Bedeutung verschiedener Zertifikate und betrachte sie kritisch. Letztendlich sind Langlebigkeit, Reparierbarkeit und die Möglichkeit der Wiederverwendung oder des Recyclings von Produkten oft verlässlichere Indikatoren für Nachhaltigkeit als manches Siegel. Am Arbeitsplatz Der Arbeitsplatz bietet zahlreiche Möglichkeiten, den eigenen CO 2-Ausstoß zu reduzieren und gleichzeitig für ein angenehmeres Arbeitsumfeld zu sorgen: Bewusster Umgang mit Papier: Es ist oft nicht notwendig, jedes Dokument zu drucken. Überlege dir daher zweimal, ob ein Ausdruck wirklich erforderlich ist. Für die Momente, in denen ein Ausdruck wirklich sein muss, ist die Druckvorschau dein bester Freund. Sie hilft dir, ungewollte Papierlawinen zu vermeiden – und bewahrt dich vor dem unangenehmen Tanz mit dem Drucker, während er unaufhörlich Seite um Seite ausspuckt. Energieeffizienz am Arbeitsplatz: Achte darauf, elektronische Geräte wie Computer, Drucker und Monitore am Ende des Arbeitstages vollständig auszuschalten. Viele Geräte verbrauchen im Standby-Modus unnötig Energie. Durch die Nutzung von Steckerleisten mit Schaltern kannst du mit einem Handgriff alle angeschlossenen Geräte vollständig vom Netz trennen. Achtung: Neue Energielabel können verwirren Seit dem 1. August 2017 gilt eine neue EU-Energielabel-Verordnung, die uns allen helfen soll, beim Kauf neuer Haushaltsgeräte eine bewusstere Entscheidung zu treffen. Die gute Nachricht: Wir kehren zurück zu einer klaren und einfachen A- bis G-Kennzeichnung. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn die Neuerungen bringen auch eine gewisse Verwirrung mit sich. Die effizientesten Geräte auf dem Markt dürfen zunächst lediglich mit einem B-Label ausgezeichnet werden. Das begehrte A-Label bleibt den Geräten vorbehalten, die in Zukunft noch effizienter werden. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass die Kategorie A nicht durch ständige Erweiterungen wie A+, A++ oder A+++ verwässert wird, sondern ein echtes Ziel für zukünftige Innovationen in der Energieeffizienz bleibt. Was bedeutet das für dich? Beim Kauf neuer Geräte solltest du nicht automatisch nach Produkten mit einem A-Label Ausschau halten, da diese Kategorie vorerst leer bleibt. Stattdessen ist ein B-Label ein Indikator für hohe Energieeffizienz. Mach mit! Jetzt bist du an der Reihe! Wir laden dich ein, noch heute mit mindestens einem der vorgestellten Tipps zu beginnen. Es muss nicht groß oder zeitaufwendig sein – schon die kleinsten Veränderungen in unserem Alltag können einen positiven Einfluss auf unseren Planeten haben. Teile diesen Artikel mit Freunden, Familie und Kollegen, um das Bewusstsein für den Klimaschutz zu verbreiten und andere zu inspirieren, ebenfalls aktiv zu werden. KI-generiertes Bild Fazit Wir haben dir einige einfache, aber wirkungsvolle Tipps an die Hand gegeben, wie du mit minimalen Anpassungen im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kannst. Es geht nicht darum, große Opfer zu bringen oder das Leben von heute auf morgen komplett umzustellen. Vielmehr zeigen diese Tipps, dass schon kleine Veränderungen in der Summe eine große Wirkung erzielen können. Lasst uns also diese einfachen Maßnahmen in unseren Alltag integrieren und gemeinsam für eine nachhaltigere Zukunft sorgen. --- ## Entwicklung Ladeinfrastruktur Deutschland: Stand, Zahlen und Ausblick 2026 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/03/20/ladeinfrastruktur-in-deutschland/ Veröffentlicht: 2024-03-20 Aktualisiert: 2026-04-28 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Aktueller Stand, Zahlen und Ausblick zur Ladeinfrastruktur in Deutschland 2026 - Ladepunkte, Schnellladen, Ausbau und Ziele bis 2030. Die Entwicklung der Ladeinfrastruktur in Deutschland zeigt 2026 ein deutlich anderes Bild als noch vor wenigen Jahren. Lange galt die fehlende Ladeinfrastruktur als eines der größten Argumente gegen ein Elektroauto. Heute wächst das Netz spürbar, die Anzahl der Ladepunkte steigt und Schnellladen wird für viele E-Autos immer wichtiger. KI-generiertes Bild Nach Angaben der Bundesnetzagentur waren zum 1. April 2026 in Deutschland 149.002 Normalladepunkte und 51.253 Schnellladepunkte in Betrieb. Zusammen ergibt das mehr als 200.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Die gesamte bereitstellbare Ladeleistung lag bei 8,50 Gigawatt. Damit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland nicht mehr am Anfang. Der Ausbau geht voran. Trotzdem bleibt das Thema komplex, weil nicht nur die Anzahl der Ladesäulen zählt. Entscheidend sind auch Standort, Ladeleistung, Verteilung, Kosten, Auslastung und die Alltagserfahrung der Fahrer. Inhaltsverzeichnis Warum Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität entscheidend ist Wie viele Ladepunkte gibt es in Deutschland? Normalladen, AC und Schnellladen Wie entwickelt sich die E-Mobilität? Ausbau: Warum die Ladeleistung immer wichtiger wird Regionale Verteilung: Nicht überall ist das Netz gleich stark Welches Bundesland hat die beste Ladeinfrastruktur? Wallbox und Laden zu Hause Werden Wallboxen 2026 gefördert? Ladetarife, Kosten und Nutzerfreundlichkeit Ladesäulenverordnung und Betrieb Was ist das Ziel bis 2030? Fakten im Vergleich: Wo Deutschland steht Fazit: Deutschland kommt voran, aber Qualität entscheidet Warum Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität entscheidend ist Für die Elektromobilität ist die Ladeinfrastruktur ein zentraler Erfolgsfaktor. Wer ein Elektroauto fährt, muss verlässlich laden können: zu Hause, am Arbeitsplatz, im Wohnort, unterwegs oder an Autobahnen. Viele E-Autos werden im Alltag nicht an Schnellladestationen geladen, sondern an Wallboxen, AC-Ladestationen oder öffentlichen Ladepunkten mit Wechselstrom. Für längere Strecken spielt dagegen Gleichstrom eine größere Rolle, weil die Ladedauer deutlich kürzer ist. Genau deshalb reicht ein einfacher Vergleich mit Tankstellen nicht aus. Ladeinfrastruktur besteht aus vielen Ladeeinrichtungen: privaten Wallboxen, öffentlich zugänglichen Ladesäulen, Ladestationen bei Supermärkten, Ladepunkten in Parkhäusern und Schnellladepunkten entlang wichtiger Verkehrsachsen. Wie viele Ladepunkte gibt es in Deutschland? Der aktuelle Stand zeigt: Deutschland hat inzwischen eine breite Basis an Ladepunkten aufgebaut. Die Bundesnetzagentur nennt zum 1. April 2026 149.002 Normalladepunkte und 51.253 Schnellladepunkte. KI-generiertes Bild Diese Zahl ist wichtig, aber sie erzählt nicht die ganze Geschichte. Ein Ladepunkt mit 11 kW AC-Leistung erfüllt eine andere Rolle als eine Ladesäule mit 300 kW Gleichstrom. Für den Alltag reicht langsames Laden oft aus. Für Reisen, Gewerbe und spontane Ladevorgänge sind Schnellladepunkte deutlich attraktiver. Deshalb verschiebt sich der Fokus: Nicht mehr nur die reine Anzahl der Ladepunkte entscheidet, sondern die Qualität des Netzes. Normalladen, AC und Schnellladen Beim Normalladen wird meist mit Wechselstrom geladen. Solche AC-Ladestationen stehen häufig in Wohngebieten, Parkhäusern, bei Hotels oder am Arbeitsplatz. Sie eignen sich vor allem dann, wenn Fahrzeuge mehrere Stunden stehen. KI-generiertes Bild Schnellladen funktioniert meist mit Gleichstrom. Diese Schnellladestationen sind vor allem an Autobahnen, Ladeparks und stark frequentierten Standorten wichtig. Dort sollen E-Autos in kurzer Zeit genug Energie für die Weiterfahrt laden. Für Verbraucher bedeutet das: Die passende Ladesäule hängt vom eigenen Ladeverhalten ab. Wer zu Hause eine Wallbox hat, braucht öffentliches Schnellladen meist nur gelegentlich. Wer keine eigene Lademöglichkeit hat, ist stärker auf öffentlich zugängliche Ladepunkte angewiesen. Wie entwickelt sich die E-Mobilität? Die E-Mobilität wächst weiter. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren zum 1. Januar 2026 erstmals mehr als zwei Millionen batterieelektrische E-Pkw in Deutschland zugelassen. Konkret lag der Bestand bei 2.034.260 BEV. Das zeigt einen klaren Zuwachs. Gleichzeitig ist der Anteil der Elektrofahrzeuge am gesamten Pkw-Bestand noch begrenzt. Die Elektromobilität ist also deutlich sichtbarer geworden, aber sie dominiert den Markt noch nicht. Für die Ladeinfrastruktur bedeutet das: Der Ausbau muss weitergehen, aber intelligent. Mehr E-Autos brauchen mehr Ladepunkte. Gleichzeitig verbessert ein größerer Bestand an Elektrofahrzeugen auch die Auslastung der bestehenden Ladesäulen. Ausbau: Warum die Ladeleistung immer wichtiger wird Früher wurde der Fortschritt vor allem an der Anzahl der Ladesäulen gemessen. Heute wird die Ladeleistung wichtiger. Denn ein Ladepunkt mit hoher Leistung kann mehr Ladevorgänge in kürzerer Zeit ermöglichen. Die Bundesnetzagentur gibt für die öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Deutschland eine Gesamtleistung von 8,50 GW an. Das ist für den Ausbau ein wichtiger Wert, weil er zeigt, wie viel Energie gleichzeitig bereitgestellt werden kann. Gerade bei Schnellladen, Autobahnen und Ladeparks ist die Leistung entscheidend. Wenn viele Fahrzeuge gleichzeitig laden, reicht eine hohe Zahl an Ladepunkten allein nicht aus. Dann zählen Netzanschluss, Ladeleistung und Betrieb. Regionale Verteilung: Nicht überall ist das Netz gleich stark KI-generiertes Bild Die Ladeinfrastruktur in Deutschland ist regional unterschiedlich verteilt. In Städten, wirtschaftsstarken Regionen und entlang wichtiger Verkehrsachsen finden Fahrer meist mehr Ladestationen. In ländlichen Regionen ist das Bild gemischter. Das heißt aber nicht automatisch, dass ländliche Regionen schlechter versorgt sind. Dort haben viele Menschen eher einen eigenen Stellplatz oder eine Wallbox. In Städten dagegen gibt es viele E-Autos ohne private Lademöglichkeiten. Deshalb muss man bei der Verteilung genau hinschauen. Relevant ist nicht nur, wie viele Ladepunkte ein Bundesland hat, sondern wie viele E-Autos sich einen Ladepunkt teilen und wie gut die Standorte im Alltag erreichbar sind. Welches Bundesland hat die beste Ladeinfrastruktur? Die Antwort hängt von der Messgröße ab. Nach absoluter Zahl der Ladestationen liegen große Bundesländer wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen häufig weit vorne. Betrachtet man aber das Verhältnis von E-Autos pro öffentlichem Ladepunkt, schneiden kleinere oder ostdeutsche Bundesländer teils besser ab. Eine aktuelle Auswertung nennt Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern als besonders gut versorgt, wenn man die Zahl der Elektroautos pro öffentlichem Ladepunkt betrachtet. Für Verbraucher ist diese Kennzahl oft hilfreicher als die absolute Anzahl. Denn viele Ladesäulen bringen wenig, wenn gleichzeitig sehr viele Fahrzeuge darauf angewiesen sind. Wallbox und Laden zu Hause Für viele Fahrer ist die Wallbox zu Hause der wichtigste Ladepunkt. Das Elektroauto steht über Nacht ohnehin vor dem Haus, die Ladevorgänge sind planbar und die Kosten sind oft niedriger als an öffentlichen Schnellladestationen. KI-generiertes Bild Das Laden zu Hause verbessert die Alltagserfahrung deutlich. Wer morgens mit voller Batterie startet, braucht öffentliche Ladepunkte meist nur auf längeren Strecken oder bei ungeplanten Fahrten. Problematisch bleibt die Situation für Menschen ohne eigenen Stellplatz. Gerade in Mehrfamilienhäusern braucht es mehr Ladeeinrichtungen und bessere Lösungen im Rahmen der Wohnungswirtschaft. Werden Wallboxen 2026 gefördert? Eine pauschale bundesweite Wallbox-Förderung für private Haushalte wie frühere KfW-Programme gibt es 2026 nicht durchgehend. Förderungen können aber regional, kommunal oder über einzelne Energieversorger verfügbar sein. Der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 der Bundesregierung sieht neue Programme für Ladepunkte in Mehrparteienhäusern, Depots und an Autobahnen vor. Ziel ist es, Investitionsbereitschaft und Nachfrage zu stärken. Wer 2026 eine Wallbox installieren möchte, sollte deshalb nicht nur bundesweite Programme prüfen, sondern auch Stadt, Bundesland, Netzbetreiber und Energiekonzern. Gerade regionale Förderung kann den Aufbau privater Ladeinfrastruktur attraktiver machen. Ladetarife, Kosten und Nutzerfreundlichkeit Ein Schwachpunkt bleiben die Ladetarife. Viele Nutzer empfinden das öffentliche Laden als unübersichtlich. Je nach Betreiber, App, Karte und Roaming können die Kosten stark variieren. Für die Elektromobilität ist das ein Problem. Wer vom Verbrenner kommt, erwartet einfache Preise und klare Regeln. Beim Laden ist das noch nicht überall der Fall. Deshalb spielt Nutzerfreundlichkeit eine größere Rolle. Eine Ladesäule muss nicht nur funktionieren, sondern auch verständlich sein. Preis, Ladeleistung, Verfügbarkeit und Bezahlung müssen einfach erkennbar sein. Ladesäulenverordnung und Betrieb Die Ladesäulenverordnung setzt den rechtlichen Rahmen für öffentlich zugängliche Ladepunkte. Sie regelt unter anderem technische Anforderungen und Meldepflichten. Für Betreiber ist der Betrieb anspruchsvoller geworden. Je mehr Ladepunkte entstehen, desto wichtiger werden Wartung, Eichrecht, Abrechnung, Software und Verfügbarkeit. Aktuell fordern mehrere Verbände Reformen beim Mess- und Eichrecht, weil die Zahl der öffentlichen Ladepunkte stark gestiegen ist und Prüfprozesse hohen Aufwand verursachen. Das zeigt: Der Ausbau endet nicht mit dem Aufbau einer Ladesäule. Ladeinfrastruktur muss dauerhaft zuverlässig funktionieren. Was ist das Ziel bis 2030? Das Ziel der Bundesregierung ist ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Ladenetz in Deutschland. Der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 soll Genehmigungen vereinfachen, Investitionen erleichtern, Wettbewerb stärken und Laden so unkompliziert machen wie Tanken. KI-generiertes Bild Dabei geht es nicht nur um mehr Ladepunkte. Auch Preistransparenz, Netzanschluss, faire Vergabe, Ladepunkte in Mehrparteienhäusern und Schnellladen an Autobahnen spielen eine Rolle. Für Deutschland ist das ein strategisches Infrastrukturprojekt. Ohne verlässliche Ladeinfrastruktur verliert die Elektromobilität an Attraktivität. Fakten im Vergleich: Wo Deutschland steht Im Vergleich zu früheren Jahren ist der Fortschritt deutlich. Die Zahl der Ladepunkte wächst, Schnellladepunkte nehmen zu und die Leistung steigt. Gleichzeitig bleibt die Auslastung ein wichtiger Punkt. Wenn Ladepunkte kaum genutzt werden, ist der Betrieb wirtschaftlich schwierig. Wenn sie zu stark ausgelastet sind, entstehen Wartezeiten. Die richtige Balance ist deshalb entscheidend. Viele Fahrer erleben bereits heute eine bessere Versorgung. Trotzdem gibt es Regionen, in denen die Ladeinfrastruktur noch nicht zum Bedarf passt. Fazit: Deutschland kommt voran, aber Qualität entscheidet Die Ladeinfrastruktur in Deutschland entwickelt sich sichtbar weiter. Mehr als 200.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte, über zwei Millionen E-Pkw und eine steigende Ladeleistung zeigen: Der Markt wächst. Trotzdem ist der Ausbau nicht abgeschlossen. Für E-Autos zählen im Alltag nicht nur viele Ladesäulen, sondern gute Standorte, faire Kosten, zuverlässiger Betrieb, kurze Ladezeiten und einfache Bezahlung. Die Entwicklung ist positiv, aber der nächste Schritt wird schwieriger. Deutschland braucht nicht nur mehr Ladepunkte. Deutschland braucht ein Netz, das für viele Fahrzeuge, viele Regionen und viele unterschiedliche Ladeverhalten zuverlässig funktioniert. Häufig gestellte Fragen zur Ladeinfrastruktur in Deutschland Wie viele Ladepunkte gibt es in Deutschland? Zum Stand 1. April 2026 gab es laut Bundesnetzagentur 149.002 Normalladepunkte und 51.253 Schnellladepunkte in Deutschland. Insgesamt waren damit mehr als 200.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Betrieb. Werden Wallboxen 2026 gefördert? Eine allgemeine bundesweite Wallbox-Förderung für private Haushalte gibt es 2026 nicht dauerhaft. Es können aber regionale Förderprogramme, kommunale Angebote oder Programme einzelner Energieversorger verfügbar sein. Was ist das Ziel der Ladeinfrastruktur in Deutschland bis 2030? Ziel ist ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Ladenetz. Der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 soll Ausbau, Wettbewerb, Preistransparenz, Ladepunkte in Mehrparteienhäusern und Schnellladen an Autobahnen stärken. Wie entwickelt sich die E-Mobilität? Die E-Mobilität wächst weiter. Zum 1. Januar 2026 waren in Deutschland erstmals mehr als zwei Millionen reine Elektro-Pkw zugelassen. Welches Bundesland hat die beste Ladeinfrastruktur? Nach absoluter Anzahl liegen große Bundesländer oft vorne. Betrachtet man aber das Verhältnis von E-Autos pro Ladepunkt, schneiden unter anderem Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern besonders gut ab. --- ## Wie lange hält der E-Auto-Akku wirklich? Praxistests 2026 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/03/11/wie-lange-halten-akkus-wirklich/ Veröffentlicht: 2024-03-11 Aktualisiert: 2026-07-17 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Geotab-Flottendaten von 22.700 E-Autos, ADAC-Dauertest und Tesla-Praxiswerte zeigen: E-Auto-Akkus halten deutlich länger als gedacht – wenn du richtig lädst. Du hast ein Elektroauto gekauft oder überlegst gerade, ob du wechselst — und vor allem eine Frage lässt dich nicht los: Wie lange hält der Akku eigentlich? Verlierst du nach fünf oder sechs Jahren dramatisch an Reichweite, oder sinkt sie nur etwas? Und was steht wirklich in der Herstellergarantie? Diese Frage klären wir vor allem mit echten Daten statt mit Vermutungen — und zeigen, ob Akkus wirklich so lange halten wie versprochen. Wir haben die aktuellen Daten für dich ausgewertet: eine Geotab-Flottenanalyse von über 22.700 Elektrofahrzeugen, den neuesten ADAC-Dauertest mit dem VW ID.3 nach 160.000 Kilometern, und Recurrent-Daten zu Tesla-Modellen aus dem realen Fahrbetrieb. Egal ob Lithium-Ionen-Akkus oder Lithium-Ionen-Batterien (auch als Li-Ion-Zellen bezeichnet) — die grundlegende Technik hinter fast allen E-Autos ist dieselbe, unabhängig vom konkreten Akku-Typ. E-Auto-Akkus unterscheiden sich zwischen den Modellen zwar in Details, doch die Fragen zur Haltbarkeit stellen sich bei allen Elektrofahrzeugen gleichermaßen. Die Kurzfassung: Abseits von Hochglanzbroschüren und Akku-Angst-Schlagzeilen zeigen die echten Zahlen ein deutlich entspannteres Bild über die gesamte Betriebszeit hinweg — vorausgesetzt, du weißt, wie du mit dem Akku umgehst. In diesem Artikel liefern wir dir eine klare Anleitung: Wir erklären dir, was Akkudegradation im Alltag wirklich bedeutet, welche Modelle am besten abschneiden und warum du dir um die Elektroauto-Batterie-Lebensdauer weniger Sorgen machen musst als die Boulevardpresse vermuten lässt. Dieser Leitfaden basiert ausschließlich auf Fakten aus echten Flottendaten und Praxistests — nicht auf Marketingversprechen. Batterie und Akku meinen hier dasselbe: den Hochvolt-Energiespeicher deines Elektroautos — Haltbarkeit und Lebensdauer verwenden wir ebenfalls synonym. Inhaltsverzeichnis Was ist der State of Health (SoH)? Wie viele Kilometer hält ein E-Auto-Akku? Was sagen aktuelle Flottendaten? VW, Tesla, Hyundai im Praxisvergleich VW ID.3: ADAC-Dauertest nach 160.000 km Tesla Model 3 und Model Y: Recurrent-Auswertung Hyundai und Kia: Die stabilste Bilanz Was beeinflusst die Akku-Lebensdauer? Ladeverhalten: der größte Hebel Temperatur: Kälte nervt, Hitze schadet SoC-Fenster: 20 bis 80 Prozent als Faustregel Zellalterung: Zeit allein reicht nicht Was steht wirklich in der Herstellergarantie? Wie du deinen Akku am längsten schonst Fazit: Was kannst du realistisch erwarten? Was ist der State of Health (SoH)? Bevor wir in die Zahlen einsteigen, kurz zum zentralen Begriff: Der State of Health — kurz SoH — ist der entscheidende Kennwert für den Batteriezustand deines Elektroautos, also für die Gesundheit des Akkus (fachsprachlich auch Akkumulator genannt). Das gilt für alle gängigen Lithium-Ionen-Zellchemien, egal ob NMC oder die robusteren LFP-Zellen. Er gibt an, wie viel Kapazität und Ladekapazität dein Akku im Vergleich zum Auslieferungszustand des Fahrzeugs noch hat. Ein SoH von 90 Prozent bedeutet: Dein Akku leistet noch 90 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität. Das gilt für Lithium-Ionen-Akkus unabhängig vom Fahrzeugsegment. Konkret: Hatte dein Fahrzeug bei Erstauslieferung eine nutzbare Kapazität von 77 kWh — wie beim VW ID.3 Pro S — sind bei einem SoH von 90 Prozent noch rund 69 kWh nutzbar. Die Reichweite sinkt zwar, aber meist weniger dramatisch als erwartet. Moderne Batteriemanagementsysteme (BMS) nutzen die Restenergie intelligent aus, reagieren zusätzlich auf wechselnde Temperaturen und gleichen einen Teil des Kapazitätsverlusts rechnerisch aus, um die Effizienz des Batteriesystems über die gesamte Nutzung hinweg hochzuhalten. Software-Updates der Hersteller tragen zusätzlich dazu bei. Wichtig ist: Der SoH fällt nicht gleichmäßig im Laufe der Zeit. In den ersten Betriebsjahren verliert der Akku schneller Kapazität, danach flacht die Kurve deutlich ab. Das erklärt, warum Langzeitbesitzer nach Jahr drei oder vier kaum noch einen Unterschied bemerken. Tipp: Viele Hersteller ermöglichen heute einen SoH-Abruf über die eigene Fahrzeug-App oder über unabhängige Anbieter wie Aviloo. Beim Gebrauchtkauf lohnt sich ein solcher Check auf jeden Fall — er zeigt schwarz auf weiß, wo der Akku steht. Wie viele Kilometer hält ein E-Auto-Akku? Die ehrliche Antwort: länger als die meisten befürchten. Die Lebensdauer eines Akkus wird dabei meist in Ladezyklen und kalendarischer Zeit gemessen, nicht allein in Jahren. Moderne Lithium-Ionen-Zellen (Li-Ion), wie sie in Lithium-Ionen-Batterien für E-Autos verbaut werden — im Prinzip nichts anderes als große Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch in Smartphones, Laptops und Kameras stecken, nur mit deutlich mehr Kapazität — sind auf rund 1.000 vollständige Ladezyklen ausgelegt, bevor die Kapazität unter 80 Prozent fällt. Wer seinen Akku schonend betreibt — also konsequent im Ladezustand (State of Charge, SoC) zwischen 20 und 80 Prozent lädt — kommt realistisch auf 2.000 bis 3.000 Zyklen, pro Ladezyklus also kaum messbaren Verschleiß. Das entspricht nach EnBW-Angaben dem typischen Rahmen für Lithium-Ionen-Technologie, wie sie in praktisch allen E-Autos verbaut ist. Was heißt das in Kilometern? Rein rechnerisch, bei einer E-Auto-Batterie des Fahrzeugs mit 60 kWh Akku-Kapazität und einem Verbrauch von 20 kWh je 100 Kilometer: 1.000 Vollzyklen → rund 300.000 km 2.000 Zyklen (bei 20–80 %-Fenster) → bis zu 600.000 km Das sind keine Werte aus dem Idealfall-Labor — sie ergeben sich aus der Zellchemie und decken sich mit dem, was Flottenauswertungen zeigen. Die Kapazität hängt dabei zusätzlich stark von den Temperaturen während der Fahrt und beim Laden ab. Die große Spanne zwischen 300.000 und 600.000 km erklärt, warum Ladeverhalten so entscheidend ist und warum die Anzahl der Ladezyklen bei E-Autos am Ende mehr zählt als das reine Fahrzeugalter. Allerdings gibt es einen charakteristischen Verlauf: In den ersten 20.000 bis 30.000 Kilometern fällt die Kapazität etwas schneller ab als danach. Das klingt beunruhigend, ist es aber nicht. Denn danach folgt eine lange Plateau-Phase mit sehr moderaten, gleichmäßigen Verlusten — ähnlich wie bei anderen batteriebetriebenen Geräten, etwa einem Smartphone-Akku, der nach der Einlaufphase deutlich stabiler wird. Was sagen aktuelle Flottendaten? Der verlässlichste Blick auf die reale Elektroauto-Batterie-Lebensdauer kommt nicht aus dem Hersteller-Labor, sondern aus echter Flottendatenanalyse. Schließlich verhalten sich Lithium-Ionen-Batterien in der Flotte oft anders als im Labor. Geotab, einer der weltgrößten Anbieter von Fahrzeugtelematik, hat Anfang 2026 eine aktualisierte Studie veröffentlicht — auf Basis von Daten aus über 22.700 Elektrofahrzeugen beziehungsweise E-Autos in 21 verschiedenen Modellen. Für E-Auto-Akkus in unterschiedlichen Elektrofahrzeugen ist das eine der größten verfügbaren Datenbasen weltweit. Das zentrale Ergebnis: Die durchschnittliche jährliche Batteriedegradation liegt bei 2,3 Prozent pro Jahr. Was bedeutet das konkret? Bei einem vereinfacht-linearen Hochrechnen auf acht Jahre ergibt das einen erwarteten SoH von rund 83 Prozent — damit läge ein Durchschnittsfahrzeug nach acht Jahren noch deutlich über der typischen Garantiegrenze von 70 Prozent. Wie du gleich siehst, spielen dabei vor allem drei Faktoren eine Rolle: Ladeverhalten, Temperaturen und Nutzungsintensität. (Die 2,3 Prozent stammen direkt aus der Geotab-Studie; die Hochrechnung auf acht Jahre ist eine vereinfachte lineare Näherung — real flacht die Kurve nach den ersten Jahren ab.) Dabei zeigt die Studie einen deutlichen Unterschied je nachdem, woher der Strom für dein E-Auto überwiegend kommt (Geotab, 2026): Überwiegendes AC-Laden (Wallbox, 7–11 kW): ca. 1,5 % Degradation pro Jahr Überwiegendes DC-Schnellladen (>100 kW, HPC-Säulen): bis zu ca. 3,0 % pro Jahr Das ist fast das Doppelte. Nicht weil Schnellladen grundsätzlich schädlich ist — sondern weil die dauerhaft hohe thermische Belastung der Zellen auf Dauer Spuren hinterlässt und langfristig auch die Sicherheit der Zellchemie beeinflussen kann. Wer gelegentlich schnell lädt, macht damit nichts kaputt. Wer ausschließlich von HPC-Säulen abhängig ist, sollte den Unterschied kennen. Zwei weitere Faktoren aus der Geotab-Analyse spielen vor allem bei Vielfahrern unter den Elektrofahrzeugen eine Rolle: Häufig genutzte Fahrzeuge zeigen eine um rund 0,8 Prozent höhere Jahres-Degradation gegenüber wenig genutzten. Und Fahrzeuge in heißen Klimazonen mit dauerhaft hoher Umgebungstemperatur — über 35 bis 40°C — altern um etwa 0,4 Prozent pro Jahr schneller als in gemäßigten Regionen mit moderaten Temperaturen. Allerdings: Selbst im ungünstigsten Szenario — hohes DC-Ladeaufkommen, warmes Klima — ergibt sich nach acht Jahren noch ein SoH von rund 76 Prozent. Das ist über der Garantiegrenze von 70 Prozent noch immer ein solider Wert. Die Daten beziehungsweise Angaben aus der Studie geben also Entwarnung für Besitzer von E-Autos — auch für Vielfahrer. VW, Tesla, Hyundai im Praxisvergleich Theorie ist das eine. Was sagen konkrete Fahrzeugtests im echten Versuch? Wir haben drei häufig gefahrene E-Autos unter die Lupe genommen — alle drei setzen auf Lithium-Ionen-Batterien, aber mit unterschiedlicher Zellchemie. Die Ergebnisse lassen sich auch auf andere E-Auto-Akkus im selben Marktsegment übertragen. VW ID.3: ADAC-Dauertest nach 160.000 km Der ADAC hat 2025 einen seiner umfangreichsten E-Auto-Langzeittests abgeschlossen: Ein VW ID.3 Pro S (77 kWh nutzbar) wurde vier Jahre lang im Alltagsbetrieb gefahren — inklusive regelmäßiger Schnellladungen und gelegentlichem Vollladen bis 100 Prozent. Nach 160.000 Kilometern lag der gemessene SoH bei rund 91 Prozent (ADAC / Firmenauto, Juli 2025) — ein starker Beleg für die reale Lebensdauer der Batterie. Zur Einordnung: Die Garantiegrenze des Fahrzeugs liegt bei 70 Prozent — bei nahezu unveränderter Leistung des Antriebs. Die Messung wurde doppelt abgesichert: einerseits durch Auslesen des Batteriemanagementsystems, andererseits durch einen externen Test des Anbieters Aviloo. Beide Methoden kamen zum gleichen Ergebnis. Das bedeutet: Der ID.3 hat die Garantiegrenze nach 160.000 Kilometern nicht annähernd erreicht. Tesla Model 3 und Model Y: Recurrent-Auswertung Die Analyseplattform Recurrent hat Batteriedaten von über 7.000 Model-3-Besitzern und 5.100 Model-Y-Besitzern ausgewertet. Das Ergebnis laut Carbuzz / Recurrent: Das Tesla Model 3 verlor nach rund 1.500 Tagen (etwa vier Jahren) ca. 8 Prozent seiner Reichweite — was für die Lebensdauer der Batterie ein gutes Zeichen ist. Das Tesla Model Y kam auf nur 6 Prozent Verlust im gleichen Zeitraum. Vor allem diese beiden Werte liegen deutlich unter dem, was viele Käufer befürchten — und unter der 10-Prozent-Schwelle, die in der öffentlichen Debatte häufig als dramatisch dargestellt wird, ohne echten Grund zur Sorge zu liefern. Hyundai und Kia: Die stabilste Bilanz Bei E-Autos gelten Hyundai und Kia in der Praxis als besonders langlebig. In Fahrer-Communities und Auswertungen gebrauchter E-Autos zeigen Modelle wie der Hyundai Kona Elektro und der Kia e-Niro auch nach vielen Jahren häufig Restkapazitäten ihrer Batterie deutlich über 90 Prozent. Eine belastbare, markenübergreifende Langzeitstudie mit exakten Vergleichswerten fehlt bislang — die verfügbaren Praxisdaten deuten aber durchgehend auf eine überdurchschnittlich stabile Akkubilanz hin. Abgesichert ist zusätzlich die Herstellergarantie: Hyundai und Kia sichern acht Jahre bzw. 160.000 Kilometer mindestens 70 Prozent Restkapazität zu. Was beeinflusst die Akku-Lebensdauer? Nicht alle E-Autos altern gleich schnell — die Unterschiede bei Elektrofahrzeugen hängen vor allem von E-Auto-Akkus, ihrer Nutzung und weiteren Faktoren wie Klima und Fahrverhalten ab. Die wichtigsten Einflussfaktoren im Überblick: Ladeverhalten: der größte Hebel Die Geotab-Daten machen es eindeutig: Das Ladeverhalten ist der stärkste Einzelfaktor für die Batterie-Lebensdauer von E-Autos. Bei Li-Ionen-Batterien gilt das unabhängig vom Fahrzeugmodell — ob NMC- oder LFP-Zellchemie: Für jede E-Auto-Batterie gilt dieselbe Faustregel für die Lebensdauer. Das gilt für Lithium-Ionen-Akkus mit hoher Leistung genauso wie für kompaktere Stadtfahrzeuge. Konkret heißt das: AC-Laden zuhause mit Strom aus der eigenen Wallbox (7–11 kW Leistung) schont den Akku am stärksten — Degradation ca. 1,5 % p. a. DC-Schnellladen (über 100 kW) belastet die Batteriezellen thermisch und mechanisch stärker — bis zu 3 % p. a. Regelmäßiges Vollladen auf 100 % erhöht die Batteriebelastung; die meisten Hersteller empfehlen im Alltag 80 % als Ladegrenze Das heißt nicht, dass du nie schnellladen oder nie auf 100 Prozent laden sollst. Wer gelegentlich auf einer Autobahn-HPC-Säule volltankt, macht dem Akku nichts kaputt. Die Studie misst den Effekt bei dauerhafter Abhängigkeit von Schnellladepunkten — etwa wenn du keine Lademöglichkeit zuhause hast. Auch bei moderaten Temperaturen bleibt DC-Schnellladen die größere Belastung als AC-Laden. Wer zuhause zudem auf erneuerbare Energiequellen setzt — etwa Solarstrom von der eigenen PV-Anlage —, lädt nicht nur akkuschonend, sondern auch klimafreundlich. Temperatur: Kälte nervt, Hitze schadet Kälte macht Akkus nicht kaputt — aber niedrige Temperaturen reduzieren die verfügbare Kapazität vorübergehend, unabhängig vom Alter des Fahrzeugs. Bei Minusgraden kann die nutzbare Reichweite um 20 bis 30 Prozent sinken. Das ist jedoch kein dauerhafter Schaden: Sobald der Akku wieder auf Betriebstemperatur kommt, steht die volle Kapazität zur Verfügung. Wie kalt es den Akku vieler E-Autos wirklich trifft und was du dagegen tun kannst, zeigen wir in unserem Artikel zur E-Auto-Reichweite im Winter. Dauerhaft hohe Temperaturen sind dagegen tatsächlich problematisch: Geotab misst bei Fahrzeugen in heißen Regionen eine um rund 0,4 Prozent höhere Jahres-Degradation — sie verkürzen messbar die Lebensdauer jeder E-Auto-Batterie, ganz gleich ob Li-Ionen-Batterien oder andere Zellchemien verbaut sind. Wer in Südeuropa oder in warmen Garagen parkt, sollte Beschattung priorisieren. SoC-Fenster: 20 bis 80 Prozent als Faustregel Lithium-Ionen-Zellen mögen es, wenn sie weder eine vollständige Entladung noch dauerhaftes Vollladen erleben. Der optimale Alltagsbereich für den Ladezustand liegt zwischen 20 und 80 Prozent SoC. Wer konsequent in diesem Fenster bleibt, verlängert die Zyklenlebensdauer und Haltbarkeit nach Laborwerten auf das Zwei- bis Dreifache — von 1.000 auf 2.000 bis 3.000 Zyklen. Das erklärt auch, warum viele Hersteller die Ladegrenze per Software voreingestellt haben: Das ist kein Trick, um den Akku kleiner wirken zu lassen, sondern ein Schutzprogramm. Wer seinen Ladezustand konsequent in diesem Bereich hält, sorgt dafür, dass die Akkus lange halten — ein einfacher, aber wirkungsvoller Faktor, der auch die Anzahl der möglichen Ladezyklen erhöht. Zellalterung: Zeit allein reicht nicht Neben der Nutzung altert ein Akku auch durch Kalendaralterung — also einfach im Laufe der Zeit, unabhängig von Ladezyklen. Dieser Effekt ist bei modernen Lithium-Ionen-Zellen allerdings überschaubar und tritt erst nach vielen Jahren relevant in den Vordergrund. Im Alltag dominieren Ladezyklen und Temperatur. Ein weiterer Faktor ist die Zellchemie selbst: In Deutschland sind vor allem zwei Batterietypen bei E-Fahrzeugen verbreitet — NMC (Nickel-Mangan-Kobalt) und LFP (Lithium-Eisenphosphat), beides Varianten der Lithium-Ionen-Batterien. NMC-Batterien bieten eine hohe Energiedichte, reagieren dafür aber empfindlicher auf Hitze und brauchen ein aufwendigeres Thermomanagement, um die Zellen an den Elektroden zu schützen. LFP-Batterien sind robuster und langlebiger, kommen aber mit geringerer Energiedichte aus. Für die Akku-Lebensdauer heißt das: Der Akku-Typ beeinflusst mit, wie empfindlich dein Fahrzeug auf Temperaturen und Schnellladen reagiert — unabhängig vom Hersteller. Andere Batterietypen wie LTO sind bei den Elektroden zwar noch robuster und schnellladefester, bleiben bei E-Autos wegen ihrer geringen Energiedichte aber praktisch bedeutungslos — für alltagstaugliche Reichweite fehlt ihnen schlicht die Leistung. Was steht wirklich in der Herstellergarantie? Die gute Nachricht zuerst: Die Branche hat sich auf einen soliden Mindeststandard geeinigt. Für Lithium-Ionen-Batterien gilt branchenweit ein ähnliches Sicherheitsnetz. Die meisten Hersteller von E-Autos — darunter VW, Tesla, Hyundai und Kia — garantieren 8 Jahre oder 160.000 Kilometer auf den Hochvolt-Akku (die E-Auto-Batterie), mit einer Mindest-Restkapazität von 70 Prozent. Die Garantie überträgt sich laut ADAC automatisch auf Folgekäufer — ein wesentlicher Vorteil für den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs. Einige Hersteller ihrer Batterien gehen deutlich weiter: Modell Garantielaufzeit Mindest-SoH VW, BMW, Skoda, Kia (Standard) 8 Jahre / 160.000 km 70 % Hyundai IONIQ 5 / 6 8 Jahre / 160.000 km 70 % Tesla Model 3 Long Range 8 Jahre / 200.000 km 70 % Tesla Model S / Model X 8 Jahre / 240.000 km 70 % Mercedes EQS / EQE 10 Jahre / 250.000 km 70 % Porsche Taycan 8 Jahre / 160.000 km 70–80 % Wichtig zu verstehen: Die Garantie greift nur, wenn die Restkapazität des Fahrzeugs unter 70 Prozent fällt. Da reale Praxistests — wie der ADAC ID.3-Dauertest mit 91 Prozent SoH nach 160.000 km — zeigen, dass die meisten Akkus in E-Autos weit über dieser Grenze bleiben, wird die Garantie im normalen Fahrbetrieb selten ausgelöst. Das ist eher ein Sicherheitsnetz für die Lebensdauer deiner Investition als Regelfall. Allerdings: Die Garantie ist an eine dokumentierte Wartungshistorie und die Nutzung autorisierter Werkstätten geknüpft, unabhängig vom sonstigen Zustand des Fahrzeugs. Wer den Akku ausschließlich von Drittwerkstätten prüfen lässt, riskiert Garantieausschluss — und im Ernstfall einen teuren Akkutausch aus eigener Tasche. Das steht in vielen Kleingedruckten — und wird in der Werbung gerne verschwiegen. Tipp: Beim Gebrauchtkauf immer einen SoH-Report samt Wartungshistorie anfordern — entweder über den Hersteller oder über externe Anbieter wie Aviloo. So weißt du vor dem Kauf, wo der Akku wirklich steht. Wie du deinen Akku am längsten schonst Die Forschungslage zu E-Auto-Akkus ist eindeutig: Mit ein paar konsequenten Gewohnheiten bei Nutzung und Wartung von E-Autos verlängerst du die E-Auto-Akku-Lebensdauer und die allgemeine Lebensdauer des Fahrzeugs messbar. Das Wichtigste in der Zusammenfassung: 20–80 % SoC im Alltag — Voll- und Tiefentladungen reduzieren die Lebensdauer nachweislich Schnellladen nur wenn nötig — für den täglichen Pendelweg reicht die Ladestation zuhause völlig Parken im Schatten oder in der Garage — dauerhaft hohe Temperaturen beschleunigen Degradation Bei Kälte nicht sofort vollladen — besser auf Betriebstemperatur warten; viele Fahrzeuge konditionieren den Akku vor dem Laden automatisch Abfahrtszeit programmieren — so kommt der Akku temperiert und mit dem richtigen Ladestand aus der Garage Ein konkretes Beispiel: Wer statt täglich von 100 auf 0 konsequent von 80 auf 20 Prozent lädt, verlängert nach Laborwerten die Lebensdauer der Zellen auf das Zweifache. Im realen Betrieb ist der Vorteil noch größer, weil gleichzeitig der thermische Schnelllade-Stress entfällt. Das gilt für Lithium-Ionen-Akkus in nahezu allen aktuellen Modellen. Wer tiefer einsteigen möchte: Alle weiteren Maßnahmen zur langfristigen Batteriepflege und Wartung findest du in unserem Artikel zur Lebensdauer und Pflege der E-Auto-Batterie. Als E-Auto-Besitzer hast du noch einen weiteren Vorteil, der bei vielen Elektrofahrzeugen noch ungenutzt bleibt: die THG-Prämie. Solange dein batterieelektrisches Fahrzeug zugelassen und fahrtüchtig ist, kannst du jährlich einen Teil der CO₂-Einsparungen deines Autos vermarkten lassen — ganz unabhängig davon, wie alt der Akku, dessen Batteriezustand oder seine verbleibende Lebensdauer ist. Die Abwicklung ist unkompliziert: Fahrzeugschein fotografieren, Antrag einreichen, fertig. Bei uns beträgt die Servicepauschale höchstens 10 Prozent, und die Konditionen sind vor der Anmeldung vollständig einsehbar. Wichtig: Die Anmeldefrist für 2026 läuft bis Anfang November — wer zu spät einreicht, muss bis 2027 warten. Jetzt THG-Prämie fürs E-Auto sichern Jetzt beantragen Fazit: Was kannst du realistisch erwarten? Elektroautos gelten vielen als Blackbox beim Wiederverkauf. Das Gesamtbild aus 2025 und 2026 zu E-Fahrzeugen ist eindeutig — und das, obwohl alle drei Hersteller auf Lithium-Ionen-Batterien setzen: Die meisten Akkus in E-Autos verlieren deutlich langsamer an Kapazität, als die öffentliche Debatte vermuten lässt. Der VW ID.3 hält nach 160.000 Kilometern noch 91 Prozent. Tesla-Akkus verlieren in vier Jahren weniger als 10 Prozent. Und Hyundai und Kia zeigen in den verfügbaren Praxisdaten durchgehend Restkapazitäten über 90 Prozent — weit über jeder Garantiegrenze. Der entscheidende Faktor bei E-Autos ist nicht das Alter des Fahrzeugs, sondern das Ladeverhalten. Wer den Akku im 20-bis-80-Prozent-Fenster hält und DC-Schnellladen auf das wirklich Nötige beschränkt, kann realistisch davon ausgehen, dass die Lebensdauer der Batterie deutlich länger ist als die garantierten acht Jahre. Im Laufe der Zeit zeigt sich: Wer Temperaturen und Ladeverhalten im Griff hat, kann mit einer deutlich längeren Lebensdauer rechnen. Elektroauto-Akkus haben ihren schlechten Ruf nicht verdient — ihre tatsächliche Lebensdauer übertrifft die meisten Erwartungen. Akku-Angst bei E-Autos? Nach Lage der echten Daten ist sie nicht angebracht. Was du stattdessen tun kannst: Ladegewohnheiten anpassen, Ladelimit in der App setzen, den SoH alle zwei, drei Jahre prüfen lassen — das gilt für Li-Ionen-Batterien in jedem aktuellen E-Auto. Mehr zum Thema Batterie-Wiederverwertung nach der aktiven Nutzungszeit findest du in unserem Artikel zum Batterie-Recycling und seinen Chancen. --- ## So viel Kilometer legen E-Autos in Zukunft zurück URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/03/04/reichweitenspruenge-so-viele-kilometer-legen-eautos-in-zukunft-zurueck/ Veröffentlicht: 2024-03-04 Aktualisiert: 2025-04-10 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Entdecke, wie Reichweitensprünge die Zukunft der Elektromobilität prägen. Aktuelle Schlagzeilen berichten begeistert von neuen Reichweitensprüngen bei Elektroautos – beeindruckende Zahlen und technologische Meilensteine sorgen für große Erwartungen. Doch wie realistisch sind diese Angaben? Und was bedeutet das für den Alltag von E-Auto-Fahrern? In diesem Artikel werfen wir einen kritischen Blick auf die offiziellen Reichweitenangaben, analysieren Batterieladung und Stromverbrauch aktueller Modelle – und zeigen auf, wie weit Elektroautos heute wirklich kommen. Begleite uns auf dem Weg von der Innovation bis zum Zukunftsausblick und entdecke, wie technologische Fortschritte die Zukunft der Elektromobilität maßgeblich verändern könnten. Inhaltsverzeichnis Die Geschichte der E-Auto Reichweite Der Beginn: Die Pioniere der Elektromobilität Die Durststrecke: Elektroautos geraten in Vergessenheit Renaissance der Elektromobilität: Das neue Millennium Der Durchbruch: Tesla und die Folgenden 2024: Reichweiten, die begeistern Gründe für die Reichweitenbegrenzung Batteriekapazität und -technologie Effizienz des Antriebssystems Aerodynamik und Gewicht Temperatur und klimatische Bedingungen Fahrverhalten und Straßenbedingungen Ladeinfrastruktur und Ladeverluste Aktuelle Durchbrüche in der Elektromobilität Regenerative Bremsen Thermomanagementsysteme Weiterentwicklung der Batterietechnologie Ausbau der Ladeinfrastruktur Intelligente und vernetzte Fahrzeugsysteme Nachhaltige Energiequellen und Recycling Fazit - Reichweitensprünge als Motor der Elektromobilität Die Geschichte der E-Auto Reichweite Von den ersten Tüfteleien an Elektrokarren Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den modernen Wunderwerken der Technik, die heute die Straßen erobern – die Entwicklung der Reichweite von Elektroautos erzählt eine faszinierende Geschichte des Fortschritts, der Innovation und des unablässigen menschlichen Strebens nach Verbesserung. Der Beginn: Die Pioniere der Elektromobilität In den Kinderschuhen der Elektromobilität, um die Wende zum 20. Jahrhundert, waren E-Autos nicht nur eine Kuriosität, sondern auch ein Zeichen für Status und Innovation. Fahrzeuge wie der Baker Electric und der Detroit Electric zeigten, dass Elektrizität ein gutes Mittel zur Fortbewegung sein kann, mit Reichweiten, die für die damaligen Verhältnisse beeindruckend waren – bis zu 130 Kilometer mit einer einzigen Ladung. Diese frühen Elektrofahrzeuge boten eine saubere, leise und einfache Alternative zu den lauten und schmutzigen Verbrennungsmotoren. Besonders bemerkenswert war, dass der Detroit Electric mit über 13.000 produzierten Einheiten zu einem der erfolgreichsten frühen Elektrofahrzeuge wurde. Baker Electric (1899–1915): Mit einer Reichweite von 80 km war es eines der ersten Elektroautos und der größte Hersteller von E-Autos der Welt bis 1906. Studebaker Electric (1902–1912): Produzierte 1.841 Fahrzeuge mit einer Reichweite von 20 – 60 Kilometern, etablierte früh die Präsenz von Elektrofahrzeugen. Detroit Electric (1907–1939): Über 13.000 produzierte Einheiten mit einer Reichweite von 130 km, eines der erfolgreichsten frühen Elektrofahrzeuge. KI-generiertes Bild Die Durststrecke: Elektroautos geraten in Vergessenheit Mit der Massenproduktion von Verbrennungsfahrzeugen und der Entdeckung großer Erdölvorkommen begann der deutliche Rückgang der E-Autos. Ihre begrenzte Reichweite, gepaart mit der einfachen und kostengünstigen Verfügbarkeit von Benzin, führte dazu, dass sie fast ein ganzes Jahrhundert lang in den Hintergrund traten. Renaissance der Elektromobilität: Das neue Millennium Die Wende kam mit dem wachsenden Bewusstsein für Umweltprobleme und der Notwendigkeit, erneuerbare Energiequellen zu nutzen. Der Honda EV Plus und der General Motors EV1 in den späten 1990er Jahren markierten den Beginn einer neuen Ära, auch wenn diese Modelle noch mit Herausforderungen kämpften. Mit Reichweiten, die sich zunächst nur für den städtischen Gebrauch eigneten, waren sie die Vorboten einer kommenden Revolution. General Motors EV1 (1996–2003): Das erste vom Grund auf als Elektrofahrzeug konzipierte Auto eines großen Automobilherstellers mit einer Reichweite von 255 km. Honda EV Plus (1997–1999): Eines der ersten Fahrzeuge eines großen Automobilherstellers, das anstelle von Blei-Säure-Batterien NiMH verwendete, mit einer Reichweite von 130–175 km. Der Durchbruch: Tesla und die Folgenden Tesla Motors, gegründet im Jahr 2003, sollte der Elektromobilität schließlich zum Durchbruch verhelfen. Der Tesla Roadster, vorgestellt 2008, bewies, dass Elektroautos nicht nur praktikabel, sondern auch begehrenswert sein können, mit einer Reichweite von über 350 Kilometern pro Ladung. Tesla setzte neue Maßstäbe und zwang etablierte Automobilhersteller, in die Elektromobilität zu investieren. Der Beginn eines intensiven Wettbewerbs im Bereich der Elektromobilität. Tesla Roadster (2008–2012): Das erste Fahrzeug von Tesla, mit einer Reichweite von 355 km, setzte neue Standards für E-Autos. Nissan Leaf (2010–): Mit über 470.000 verkauften Einheiten wurde der Japaner zum meistverkauften Elektrofahrzeug bis er vom Tesla Model 3 vom Platz 1 abgelöst wurde. Tesla Model S (2012–): Mit einer Reichweite von bis zu 647 km im Long Range Plus Modus, das erste Fahrzeug von Tesla, Inc., das von Grund auf neu konzipiert wurde. KI-generiertes Bild 2024: Reichweiten, die begeistern In den letzten Jahren hat sich die Technologie rasant weiterentwickelt, und Fahrzeuge wie der Tesla Model S Long Range Plus und der BMW iX mit Reichweiten von über 500 Kilometern sind keine Seltenheit mehr. Diese Fortschritte sind das Ergebnis kontinuierlicher Innovationen in der Batterietechnologie, effizienteren Motoren und aerodynamischeren Fahrzeugdesigns. Die steigende Durchschnittsreichweite neuer BEVs (Battery Electric Vehicles) spiegelt den technologischen Fortschritt wider, mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 9% im Zeitraum von 2015 bis 2021. (Quelle) Der ADAC führt regelmäßig den realitätsnahen ADAC Ecotest auf dem Prüfstand durch, ein Test, der Entwicklern und Herstellern hilft, den Verbrauch und die Ladeleistung vom E-Auto zu optimieren. Dabei werden alle Modelle – unabhängig von der Antriebsart – unter standardisierten Bedingungen gemessen. Im Folgenden eine Übersicht der aktuellen Spitzenreiter im Bereich Reichweite pro Stromladung, gemessen im ADAC Ecotest : BMW iX xDrive 50 - Reichweite: 610 km Mercedes-Benz EQS 450+ Electric Art - Reichweite: 575 km Hyundai Ioniq 6 (77,4 kWh) UNIQ-Paket 2WD - Reichweite: 555 km BMW i7 xDrive 60 - Reichweite: 545 km Mercedes-Benz EQE 350+ - Reichweite: 530 km Mercedes EQS 580 Electric Art 4Matic - Reichweite: 530 km Polestar 2 Long Range Single Motor (82 kWh) - Reichweite: 530 km NIO ET5 Touring (100 kWh) - Reichweite: 515 km Gründe für die Reichweitenbegrenzung Trotz der beeindruckenden Fortschritte in der Elektromobilität stoßen Elektroautos immer noch auf Herausforderungen, die ihre Reichweite begrenzen. Diese Hindernisse sind vielfältig und spiegeln die Komplexität der Technologie sowie die physikalischen und wirtschaftlichen Grenzen wider, mit denen Entwickler konfrontiert sind. Batteriekapazität und -technologie Der wohl offensichtlichste Faktor, der die Reichweite von Elektroautos begrenzt, ist die Kapazität der Batterie. Die Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien, die in den meisten Elektroautos verwendet werden, ist trotz aller Fortschritte immer noch deutlich geringer als die Energiedichte flüssiger Brennstoffe. Dies bedeutet, dass Batterien größer und schwerer sein müssen, um vergleichbare Reichweiten zu erzielen. Zudem sind Batterien noch teuer in der Herstellung, was den Gesamtpreis des Fahrzeugs erhöht. Effizienz des Antriebssystems Die Effizienz, mit der ein Elektroauto die gespeicherte Energie in Bewegung umsetzt, ist ein weiterer kritischer Faktor. Verluste treten in verschiedenen Teilen des Systems auf, von der Batterie über den Motor bis hin zum Antriebsstrang. Obwohl Elektromotoren grundsätzlich effizienter sind als Verbrennungsmotoren, können ineffiziente Komponenten und Designs die Gesamteffizienz des Fahrzeugs beeinträchtigen. Aerodynamik und Gewicht Die Aerodynamik eines Fahrzeugs hat einen erheblichen Einfluss auf seinen Energieverbrauch, besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Fahrzeuge mit schlechter Aerodynamik benötigen mehr Energie, um Luftwiderstand zu überwinden, was die Reichweite reduziert. Ebenso erhöht jedes zusätzliche Kilogramm Gewicht den Energiebedarf für Beschleunigung und Steigungsfahrten, was wiederum die Reichweite begrenzt. Temperatur und klimatische Bedingungen Batterien sind temperaturempfindlich. Bei niedrigen Temperaturen verringert sich ihre Effizienz, was zu einer deutlichen Reduzierung der Reichweite führen kann. Auch der Energiebedarf für die Klimatisierung des Innenraums (Heizung im Winter und Kühlung im Sommer) kann die Reichweite signifikant beeinflussen. Fahrverhalten und Straßenbedingungen Das Fahrverhalten hat einen großen Einfluss auf die Reichweite eines Elektroautos. Häufiges Beschleunigen und abruptes Bremsen erhöhen den Energieverbrauch. Auch die Art der Straße und das Steigungsprofil der gefahrenen Strecke spielen eine Rolle. Fahrten in bergigem Gelände oder auf schlechten Straßen verringern die Reichweite im Vergleich zu Fahrten auf flachen und glatten Straßen. KI-generiertes Bild Ladeinfrastruktur und Ladeverluste Die Effizienz des Ladevorgangs von Elektrofahrzeugen ist ein entscheidender Faktor, der die Gesamteffizienz und Wirtschaftlichkeit der Nutzung eines EVs beeinflusst. Während der Konversion von Wechselstrom (AC) aus dem Stromnetz in Gleichstrom (DC) für die Speicherung in der Batterie treten unvermeidlich Energieverluste auf. Diese Ladeverluste variieren je nach Ladesystem, Qualität der Ladeinfrastruktur und dem Zustand der Batterie selbst. Diese Stromfresser können zwischen 8% und 15% der geladenen Energie ausmachen, abhängig von der Umgebungstemperatur, die Effizienz des On-Board-Ladegeräts und die Schnelligkeit des Ladevorgangs. (Quelle) Aktuelle Durchbrüche in der Elektromobilität Auch wenn die Welt gespannt auf die nächste Revolution in der Batterietechnologie wartet, sorgen bereits heute innovative Technologien für Furore in der Elektromobilität. Insbesondere zwei Innovationen stechen hervor und prägen die Zukunft des elektrischen Fahrens: Regenerative Bremsen Das regenerative Bremssystem hat sich als eine Schlüsseltechnologie erwiesen, die die Art und Weise, wie Elektrofahrzeuge Energie nutzen, grundlegend verändert. Statt kinetische Energie beim Bremsen ungenutzt zu lassen, wandelt diese innovative Technologie sie in elektrische Energie um, die dann die Batterien auflädt. Dieses Verfahren ist vor allem im Stadtverkehr, wo häufig gestoppt und gestartet wird, ein enormer Vorteil. Es steigert nicht nur die Fahrzeugeffizienz erheblich, sondern kann auch die Reichweite um bis zu 15% verbessern. Ein herausragendes Beispiel für die Leistungsfähigkeit regenerativer Bremssysteme bietet der Tesla Semi: Auf langen Gefällstrecken kann er bis zu 50% seiner Batteriekapazität durch regeneratives Bremsen zurückgewinnen. Diese Technologie macht sich die sonst verlorene Abwärme zunutze, optimiert den Energieverbrauch und senkt die Belastung der mechanischen Bremsen, was wiederum die Wartungskosten reduziert. Thermomanagementsysteme Gleichzeitig sorgen fortschrittliche Thermomanagementsysteme dafür, dass die Batterien immer im optimalen Temperaturfenster arbeiten. Diese Systeme regulieren die Temperatur durch Kühlung bei Hitze und Heizung bei Kälte, was die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Batterie maximiert. Durch die Vermeidung von Temperaturspitzen wird nicht nur die Lebensdauer der Batterie verlängert, sondern auch die Reichweite und Sicherheit des Fahrzeugs verbessert. Blick in die Zukunft: Was muss geschehen, um die Reichweiten von Elektroautos nachhaltig zu steigern? Während aktuelle Entwicklungen in der Elektromobilität beeindruckende Verbesserungen in Effizienz und Reichweite von Elektroautos mit sich bringen, bleibt die Frage: Was muss in der Zukunft geschehen, um diese Fortschritte nachhaltig zu gestalten und die Reichweiten noch weiter zu erhöhen? Weiterentwicklung der Batterietechnologie Eine der wichtigsten Säulen für die Zukunft der Elektromobilität ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Batterietechnologie. Die Forschung konzentriert sich auf die Schaffung von Batterien mit höherer Energiedichte, geringerem Gewicht und schnelleren Ladezeiten. Festkörperbatterien gelten dabei als vielversprechender Kandidat, um die Sicherheit und Kapazität zu verbessern, während sie gleichzeitig potenziell kostengünstiger in der Herstellung sind. Eine nachhaltige Steigerung der Reichweite wird erst durch solche Durchbrüche in der Batterietechnologie möglich. Ausbau der Ladeinfrastruktur Eine flächendeckende und zugängliche Ladeinfrastruktur ist entscheidend, um die praktische Reichweite von Elektroautos zu erweitern und die Elektromobilität in Europa voranzutreiben. Mit der jüngsten Entscheidung des EU-Parlaments wird dieser Notwendigkeit Rechnung getragen: Bis 2026 soll entlang der Hauptverkehrsstraßen der Europäischen Union mindestens alle 60 Kilometer eine öffentliche Ladestation verfügbar sein. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Bemühung, längere Reisen für Elektroautofahrer zu vereinfachen und Ladezeiten zu minimieren. Intelligente und vernetzte Fahrzeugsysteme Die Zukunft der Elektromobilität wird auch durch den Einsatz von intelligenten Fahrzeugsystemen geprägt sein, die den Energieverbrauch optimieren. Vernetzte Fahrzeuge, die Daten über Verkehr, Topografie und Fahrstil in Echtzeit analysieren, können den Energieverbrauch individuell anpassen und so die Reichweite maximieren. Solche Systeme können auch zur effizienten Routenplanung beitragen, um Umwege und Staus zu vermeiden, die den Energieverbrauch unnötig steigern. Nachhaltige Energiequellen und Recycling Für eine nachhaltige Zukunft der Elektromobilität ist es ebenso wichtig, dass die Energie, die zum Laden der Elektroautos verwendet wird, aus erneuerbaren Quellen stammt. Darüber hinaus müssen effiziente Recyclingverfahren für Batterien etabliert werden, um die Nachhaltigkeit des gesamten Systems zu gewährleisten und die Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe langfristig zu sichern. Fazit - Reichweitensprünge als Motor der Elektromobilität Die Geschichte der Elektromobilität ist geprägt von kontinuierlichem Fortschritt – von den ersten Prototypen bis hin zu heutigen Reichweitenwundern. Die stetige Verbesserung der Reichweite von Elektroautos spiegelt den technologischen Ehrgeiz wider, umweltfreundliche, alltagstaugliche und zukunftsfähige Lösungen zu schaffen. Mit den jüngsten Durchbrüchen in der Batterietechnologie, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Integration intelligenter Systeme stehen wir an einem Wendepunkt. Elektroautos werden mehr und mehr zu einem festen Bestandteil unseres Alltags. Damit dieser Wandel weiter Fahrt aufnimmt, braucht es weiterhin gezielte Forschung, Entwicklung und politische Unterstützung – für noch größere Reichweiten und eine nachhaltige Zukunft der Mobilität. --- ## Unfallgutachten für Elektrofahrzeuge – die Checkliste URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/02/26/unfallgutachten-fuer-elektrofahrzeuge/ Veröffentlicht: 2024-02-26 Aktualisiert: 2025-04-10 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Professionelle KFZ-Sachverständige online in nur 5 Minuten beauftragen. Mit der stetig wachsenden Zahl an Elektroautos auf unseren Straßen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Unfall kommt. Doch im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen bringt ein Schaden an einem E-Auto oft zusätzliche Herausforderungen mit sich: Die komplexe Technik, spezielle Sicherheitsaspekte und hohe Spannungen stellen besondere Anforderungen an die Begutachtung und Regulierung von Unfallschäden. Viele Fahrer stehen hier vor ungewohntem Terrain. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die wichtigsten Punkte rund um das Unfallgutachten für Elektrofahrzeuge – von Versicherungspflichten über Schadensregulierung bis hin zu Tipps, wie du dich im Ernstfall richtig absicherst. Inhaltsverzeichnis Elektroauto versichern: Das musst du beachten Kfz-Haftpflichtversicherung: Der gesetzliche Standard Teilkaskoversicherung: Schutz vor Diebstahl und Elementarschäden Vollkaskoversicherung: Umfassender Schutz für dein Elektroauto Was ist die Elektroauto-Versicherung? Was zahlt die Elektroauto-Versicherung – und was nicht? Der Akku im Fokus: Besonderheiten der Versicherung für Elektroautos Leasingfahrzeuge und der Akku Versicherungsschutz für den Akku Neu- vs. Zeitwertentschädigung des Akkus Entsorgung des Lithium-Ionen-Akkus Unfall mit einem Elektroauto: Und jetzt? Sofortmaßnahmen nach dem Unfall Warum Elektrofahrzeuge eine besondere Behandlung erfordern CheckMyCrash.de: Ein neutrales Gutachten unter 5 Minuten Wie funktioniert CheckMyCrash.de? Deine Vorteile mit CheckMyCrash auf einen Blick Fiktive Abrechnung: Aus Schaden Geld machen Sicherheit von Elektrofahrzeugen Stabilität durch Batterieplatzierung Ergebnisse aus Crashtests Mythos oder Wahrheit? Das Brandrisiko bei Elektroautos Die Fakten: Brandrisiko bei Elektroautos vs. Benzinfahrzeugen Wir setzen deinen Anspruch bundesweit durch Fazit - Sicherheit und schnelle Hilfe im Schadensfall Elektroauto versichern: Das musst du beachten Die Ladebordsteine bieten Lösungen für die bestehenden Herausforderungen der Verkehrswende. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ladesäulen sollen sie den Platzbedarf reduzieren, die Ladepunktdichte erhöhen und dabei nahezu unsichtbar in das Stadtbild integriert werden. Durch die Integration von Ladeelektronik in Bordsteine werden neue Ladepunkte geschaffen, die die Nachteile von herkömmlichen Ladesäulen vermeiden. Kfz-Haftpflichtversicherung: Der gesetzliche Standard Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist für jeden Fahrzeughalter in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und bildet die Grundlage des Versicherungsschutzes. Sie deckt Schäden ab, die du als Fahrer anderen Personen, Fahrzeugen oder Eigentum zufügst. Für Elektrofahrzeuge gelten dieselben Regeln wie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren: Personenschäden: Kosten für medizinische Behandlungen, Schmerzensgeld und mögliche Folgekosten. Sachschäden: Reparaturkosten für beschädigte Fahrzeuge oder Eigentum Dritter. Vermögensschäden: Weitere finanzielle Verluste, die den Geschädigten entstehen. Teilkaskoversicherung: Schutz vor Diebstahl und Elementarschäden Die Teilkaskoversicherung bietet einen erweiterten Schutz, der über die gesetzliche Haftpflicht hinausgeht. Sie kommt für Schäden am eigenen Fahrzeug auf, die durch verschiedene Risiken wie Diebstahl, Brand, Explosionen, Naturereignisse oder Zusammenstöße mit Tieren entstehen. Für Elektroautos sind insbesondere folgende Leistungen von Bedeutung: Diebstahl des Fahrzeugs oder von Teilen wie dem Akkupaket. Schäden durch Brand oder Explosion, einschließlich Akkubrände. Schäden durch Naturgewalten wie Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung. Folgeschäden durch Tierbiss, wichtig für die oft kostspieligen Kabel und Akkus von Elektrofahrzeugen. Vollkaskoversicherung: Umfassender Schutz für dein Elektroauto Die Vollkaskoversicherung bietet den höchsten Grad an Schutz und ist besonders für neue oder hochwertige Elektrofahrzeuge zu empfehlen. Sie umfasst alle Leistungen der Teilkasko und schützt zusätzlich vor Schäden, die durch Selbstverschulden oder Vandalismus entstehen. Wesentliche Vorteile für die Vollkaskoversicherung von E-Fahrzeugen sind: Selbstverschuldete Unfallschäden: Reparaturkosten für Schäden am eigenen Fahrzeug, auch wenn der Unfall durch den Fahrer verursacht wurde. Vandalismus: Schäden durch mutwillige Beschädigung Dritter. Erweiterter Akkuschutz: Viele Versicherer bieten spezielle Konditionen für den teuren Akku des Elektrofahrzeugs an, wie z.B. die Abdeckung von Schäden durch technische Defekte oder Verschleißerscheinungen. Was ist die Elektroauto-Versicherung? Eine Elektroauto-Versicherung ist eine spezialisierte Form der Kfz-Versicherung, die sowohl die allgemeinen Risiken eines Fahrzeugs abdeckt als auch spezifische Risiken und Bedürfnisse von Elektro- und Hybridfahrzeugen berücksichtigt. KI-generiertes Bild Was zahlt die Elektroauto-Versicherung – und was nicht? Es ist entscheidend zu wissen, unter welchen Bedingungen die Elektroauto-Versicherung greift: Die Versicherung zahlt bei: Schäden, die durch das Fahrverhalten des Versicherten bei anderen verursacht wurden, Schäden durch Überspannung und notwendigen Austausch des Akkus aufgrund von Überspannungsschäden. Die Versicherung zahlt nicht bei: Schäden durch Konstruktions- oder Materialfehler des Herstellers, Abnutzung oder gewöhnlicher Alterungsprozess des Fahrzeugs oder seiner Teile, Schäden durch chemische Reaktionen, oder wenn der Schaden vorsätzlich verursacht wurde. Der Akku im Fokus: Besonderheiten der Versicherung für Elektroautos Der Akku ist das Herzstück jedes Elektrofahrzeugs und seine Integrität ist entscheidend für die Leistung und Reichweite des Autos. Angesichts der hohen Kosten eines Akku-Ersatzes ist es wichtig, dessen Versicherungsschutz genau zu verstehen. Leasingfahrzeuge und der Akku Beim Leasing eines Elektroautos oder dessen Akkus gelten besondere Versicherungsbedingungen. Unabhängig davon, ob das Fahrzeug oder nur der Akku geleast wird, besteht in der Regel die Anforderung des Leasinggebers nach einem Vollkaskoschutz. Dieser deckt Schäden durch Unfälle, Diebstahl und weitere Risiken ab. Ohne eine entsprechende Kaskoversicherung würden alle Kosten im Schadensfall an den Leasingnehmer zurückfallen. Versicherungsschutz für den Akku Die Kaskoversicherung für Elektroautos umfasst typischerweise den Akku als integralen Bestandteil des Fahrzeugs. Dies bedeutet, dass der Versicherungsschutz sich auf eine Vielzahl von Schadensarten erstreckt, die den Akku betreffen können: Brand: Schutz vor Feuerschäden, die den Akku betreffen. Überspannung und Blitzschlag: Abdeckung von Schäden, die durch elektrische Einflüsse von außen entstehen. Kurzschluss: Schutz vor internen elektrischen Schäden. Diebstahl: Versicherungsschutz, falls der Akku entwendet wird. Hackerangriffe: Deckung gegen Schäden durch unautorisierten digitalen Zugriff. Folgeschäden durch Tierbiss: Schutz vor Schäden durch Tiere, die Kabel oder den Akku beschädigen. Neu- vs. Zeitwertentschädigung des Akkus Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl deiner Kaskoversicherung ist die Frage, ob im Schadensfall der Neuwert oder der Zeitwert des Akkus ersetzt wird. Da der Akku mit der Zeit an Wert verliert, kann diese Unterscheidung einen erheblichen finanziellen Unterschied bedeuten. Einige Versicherer bieten die Möglichkeit, den Akku zum Neuwert zu versichern, was insbesondere bei neueren Fahrzeugen von Vorteil ist. Entsorgung des Lithium-Ionen-Akkus Nach einem Totalschaden oder am Ende der Lebensdauer des Akkus steht die umweltgerechte Entsorgung an. Während die Verantwortung hierfür prinzipiell beim Hersteller liegt, übernehmen manche Versicherer die Entsorgungskosten, falls der Hersteller diese nicht trägt. Dies ist ein wichtiger Aspekt für nachhaltig orientierte Fahrer und sollte bei der Wahl der Versicherung berücksichtigt werden. Unfall mit einem Elektroauto: Und jetzt? Ein Unfall ist immer ein unerwünschtes Ereignis, hier erfährst du, was unmittelbar nach einem Unfall zu tun ist. Sofortmaßnahmen nach dem Unfall Sicherheit zuerst: Stelle sicher, dass alle Beteiligten sicher und unverletzt sind. Bei Bedarf sofort den Rettungsdienst rufen. Unfallstelle absichern: Warnblinkanlage einschalten und das Warndreieck aufstellen, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Daten austauschen: Notiere die Kontaktdaten und Versicherungsinformationen der anderen beteiligten Parteien. Beweise sichern: Mach Fotos von der Unfallstelle, den Schäden und etwaigen Verkehrszeichen oder -lichtern, die für Schadenersatzansprüche relevant sein könnten. KI-generiertes Bild Warum Elektrofahrzeuge eine besondere Behandlung erfordern Elektrofahrzeuge haben spezifische Sicherheits- und Schadensmerkmale, die bei der Unfallbewertung berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören: Hochvolt-Batteriesysteme: Elektroautos verfügen über Hochvolt-Batterien, die nach einem Unfall besondere Vorsicht erfordern, um das Risiko von elektrischen Schocks oder Bränden zu minimieren. Strukturelle Unterschiede: Die Bauweise von Elektrofahrzeugen kann sich auf die Schadensbewertung und Reparaturmethoden auswirken. Potenzielle Langzeitschäden: Schäden an Batterien und elektrischen Systemen sind nicht immer sofort erkennbar und können langfristige Auswirkungen haben. CheckMyCrash.de: Ein neutrales Gutachten unter 5 Minuten Ein Unfall wirft viele Fragen auf, besonders bei Elektrofahrzeugen. Die Sorgen um die Sicherheit des E-Autos und die korrekte Begutachtung von Schäden, insbesondere am Akku, durch einen qualifizierten Kfz-Gutachter stehen im Vordergrund. In solchen Momenten ist ein verlässlicher Partner unerlässlich. CheckMyCrash.de bietet genau das: Eine Plattform, die sich auf die Begutachtung von Unfallschäden an Elektrofahrzeugen spezialisiert hat und schnelle sowie unabhängige Gutachten ermöglicht. Unsere Kfz-Gutachter in der Nähe stehen bereit, um deinen Fall zu bearbeiten. Wie funktioniert CheckMyCrash.de? Nach einem Unfall ist die erste Anlaufstelle oft ein Unfall Gutachter. Wir sorgen dafür, dass du schnell und unkompliziert ein Gutachten bei Unfall erhalten kannst. Easy Online beantragen: Mit CheckMyCrash kannst du dein Kfz-Gutachten für dein E-Fahrzeug bequem online starten. Unsere innovative Webseite sorgt dafür, dass sofort nach dem passenden Sachverständigen in deiner Nähe gesucht wird, um dein Anliegen professionell und effizient zu bearbeiten. Persönlicher Kontakt und flexible Besichtigungstermine: Sobald du den Auftrag erteilt hast, nimmt unser Team direkt Kontakt zu dir auf. Wir klären gemeinsam alle Details und planen das Elektroautogutachten deines Fahrzeugs genau dann, wenn es dir passt – und das an einem Ort deiner Wahl. Besonders bei Elektrofahrzeugen achten wir darauf, die spezifischen Anforderungen im Blick zu haben. Express-Abwicklung und ständige Updates: Wir verstehen die Dringlichkeit, die hinter jedem Gutachten für Elektrofahrzeuge steckt. Deshalb garantieren wir eine zügige Bearbeitung – in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach der Besichtigung. Während des gesamten Prozesses halten wir dich mit kontinuierlichen Updates informiert. Deine Vorteile mit CheckMyCrash auf einen Blick Bundesweit für dich im Einsatz: Ganz gleich, wo in Deutschland du dich mit deinem Elektroauto befindest oder wo der Unfall passiert ist – CheckMyCrash steht dir überall zur Seite. Unser Netzwerk aus erfahrenen Sachverständigen deckt das gesamte Bundesgebiet ab. Rund um die Uhr erreichbar: Unfälle halten sich nicht an Bürozeiten. Aus diesem Grund ist unser Service 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für dich verfügbar, um im Notfall sofort reagieren zu können. Expertise, die zählt: Unsere KFZ-Gutachter und Sachverständigen arbeiten unabhängig und garantieren eine neutrale und objektive Begutachtung deines Schadens. Du kannst dich auf ihre Expertise verlassen. Schnelligkeit und Einfachheit: Nach einem Unfall ist Zeit besonders wertvoll. Wir optimieren den Prozess rund ums Elektroauto-Gutachten, damit du schnell und unkompliziert wieder mobil bist. Unser Ziel ist es, dir den Weg zur Wiederherstellung deiner Mobilität so einfach und stressfrei wie möglich zu gestalten. Fiktive Abrechnung: Aus Schaden Geld machen Nicht immer ist eine sofortige Reparatur nach einem Unfallschaden notwendig oder gewünscht. CheckMyCrash eröffnet dir die Möglichkeit, von einer direkten Reparatur abzusehen und stattdessen eine fiktive Abrechnung zu wählen. Das bedeutet, du kannst den finanziellen Gegenwert des Schadens erstattet bekommen, ohne dass tatsächlich eine Reparatur durchgeführt wird. Diese Option bietet dir Flexibilität und die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie du mit dem Schaden an deinem Elektrofahrzeug umgehen möchtest. Sicherheit von Elektrofahrzeugen Die Sicherheit von Elektrofahrzeugen ist ein zentrales Thema in der Debatte um Elektromobilität. Dank modernster Technologien und umfassender Sicherheitstests, wie sie vom ADAC durchgeführt werden, können viele dieser Bedenken ausgeräumt werden. Elektrofahrzeuge bieten aufgrund ihrer einzigartigen Bauweise und Technologie einige Sicherheitsvorteile gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Stabilität durch Batterieplatzierung Eines der Hauptmerkmale von Elektrofahrzeugen ist die Platzierung der Batterie. Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren, die typischerweise im vorderen Teil des Fahrzeugs eingebaut sind, befinden sich die Batterien von EVs meist im Unterboden. Diese Anordnung bietet mehrere Vorteile: Niedriger Schwerpunkt: Die im Boden eingebettete Batterie sorgt für einen niedrigeren Schwerpunkt, der die Fahrdynamik verbessert und das Risiko eines Überschlags minimiert. Zusätzliche Stabilität: Die Verteilung des Gewichts über die gesamte Fahrzeugfläche führt zu einer erhöhten Stabilität, was besonders in Kurvenfahrten und bei Ausweichmanövern von Vorteil ist. Ergebnisse aus Crashtests Crashtests, wie sie von Organisationen wie dem ADAC durchgeführt werden, zeigen, dass viele Elektrofahrzeuge in puncto Sicherheit sehr gut abschneiden. Diese Tests bewerten nicht nur den Insassenschutz bei Frontal-, Seiten- und Heckkollisionen, sondern auch die Sicherheit von Fußgängern und die Wirksamkeit von Sicherheitsassistenten. Insassenschutz: In der Regel bieten EVs aufgrund ihrer Struktur und der fehlenden schweren Motorbauteile im Frontbereich einen sehr guten Insassenschutz. Moderne Elektrofahrzeuge sind mit einer Vielzahl von Airbags, Gurtstraffern und anderen Sicherheitssystemen ausgestattet, die das Verletzungsrisiko minimieren. Batteriesicherheit: Die Batterien sind so konzipiert, dass sie bei einem Unfall geschützt sind. Die Hochvolttechnik wird in vielen Fällen automatisch abgeschaltet, um zusätzliche Risiken zu vermeiden. Die Antriebsbatterie bleibt so auch bei starken Kollisionen in der Regel unbeschädigt. Mythos oder Wahrheit? Das Brandrisiko bei Elektroautos In letzter Zeit haben spektakuläre Berichte über Brände bei Elektrofahrzeugen für Aufsehen und Besorgnis gesorgt. Diese Vorfälle werfen die Frage auf: Sind Elektroautos tatsächlich einem höheren Brandrisiko ausgesetzt als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor? Eine umfangreiche Studie aus den USA, durchgeführt von der Versicherungsplattform AutoinsuranceEZ.com , bietet aufschlussreiche Antworten zu diesem Thema. Entgegen der medialen Darstellung einzelner Vorfälle legen die Ergebnisse nahe, dass Elektrofahrzeuge nicht anfälliger für Brände sind als ein Benzin- oder Hybridfahrzeug. Tatsächlich deuten die gesammelten Daten darauf hin, dass das Brandrisiko bei Elektroautos möglicherweise sogar geringer ist. Die Fakten: Brandrisiko bei Elektroautos vs. Benzinfahrzeugen Die von AutoinsuranceEZ.com durchgeführte Studie verglich die Häufigkeit von Fahrzeugbränden und kam zu dem Ergebnis, dass Hybridfahrzeuge mit 3.475 Bränden pro 100.000 verkauften Einheiten das höchste Brandrisiko aufweisen. Benzinbetriebene Fahrzeuge folgen mit 1.529 Bränden pro 100.000 Einheiten. Elektrofahrzeuge hingegen zeigen mit nur 25 Bränden pro 100.000 verkauften Fahrzeugen die niedrigste Brandrate. Wir setzen deinen Anspruch bundesweit durch Mit CheckMyCrash an deiner Seite hast du einen starken Partner, der sich umfassend um die Begutachtung und Abwicklung deines Unfallschadens kümmert. Egal, ob Teilkasko-, Vollkasko- oder Haftpflichtschaden, CheckMyCrash steht als dein zuverlässiger Ansprechpartner bereit. Nutze die Gelegenheit, von zu Hause aus und ohne lästigen Werkstattbesuch schnell und unkompliziert zum neutralen Online Kfz-Gutachten zu kommen. Fazit - Sicherheit und schnelle Hilfe im Schadensfall Im Straßenverkehr kann es – trotz aller Vorsicht – jederzeit zu Unfällen kommen. Gerade bei Elektroautos ist es wichtig, die technischen Besonderheiten zu kennen und entsprechend vorausschauend zu fahren, um Risiken möglichst zu minimieren. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sollte dabei immer oberste Priorität haben. Kommt es dennoch zu einem Schaden, ist es entscheidend, ruhig und strukturiert zu handeln. Genau hier setzt CheckMyCrash an: Mit einem Netzwerk erfahrener Kfz-Sachverständiger unterstützen wir dich schnell und unkompliziert bei der Erstellung deines Unfallgutachtens für Elektrofahrzeuge. Besuche uns auf CheckMyCrash.de und starte den Prozess für dein Gutachten noch heute. --- ## Elektroauto am Bordstein laden URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/02/19/elektroauto-am-bordstein-laden/ Veröffentlicht: 2024-02-19 Aktualisiert: 2024-12-18 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Innovative Ladeinfrastruktur und umfunktionierte Straßenlaternen revolutionieren die Elektromobilität Die Elektromobilität bzw. der Ausbau der Ladeinfrastruktur gerade im urbanen Umfeld steht vor verschiedenen Herausforderungen. Hier geht es vor allem um den hohen Platzbedarf, die geringe Ladepunktdichte, die Verschlechterung des Stadtbildes und hohe Kosten. Der Technologiekonzern Rheinmetall präsentierte im letzten Jahr auf einer Fachkonferenz einen visionären Ansatz, um diese Probleme zu lösen: Ladebordsteine als Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Inhaltsverzeichnis Vorteile der Ladebordsteine Der modulare Ansatz Umweltfreundliche Integration in städtische Infrastruktur Pilotprojekt in Köln: Integration von Ladebordsteinen im öffentlichen Raum Laden an Straßenlaternen Induktives Laden an Straßenlaternen Fazit: Neue Wege in der Elektromobilität Vorteile der Ladebordsteine Die Ladebordsteine bieten Lösungen für die bestehenden Herausforderungen der Verkehrswende. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ladesäulen sollen sie den Platzbedarf reduzieren, die Ladepunktdichte erhöhen und dabei nahezu unsichtbar in das Stadtbild integriert werden. Durch die Integration von Ladeelektronik in Bordsteine werden neue Ladepunkte geschaffen, die die Nachteile von herkömmlichen Ladesäulen vermeiden. Der modulare Ansatz Die bisher entwickelten Ladebordsteine sind modular aufgebaut, ermöglichen das Laden mit bis zu 22 kW Wechselstrom (AC) und können per Open Charge Point Protocol (OCPP) in bereits bestehende Backend-Systeme integriert werden. Besonders betont wird die einfache Nachrüstbarkeit und simple Wartung der Systeme. Straßenzüge oder Parkplätze können leicht für die Integration vorbereitet werden, indem zunächst „Dummybordsteine“ als Platzhalter installiert werden. Die Elektronikmodule können später je nach Bedarf nachgerüstet werden, was in nur wenigen Minuten erledigt ist. Umweltfreundliche Integration in städtische Infrastruktur Die Ladebordsteine sind auf die teilweise widrigen Umweltbedingungen im Straßenraum ausgelegt, um eine lange Lebensdauer sicherzustellen. In diesem Zusammenhang wird auf die Ertüchtigung und intelligente Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur gesetzt, um mehr Lademöglichkeiten in Ballungsräumen zu schaffen. Dieser innovative Ansatz soll es ermöglichen, Elektrofahrzeuge direkt am Bordstein zu laden, ohne Kabel über Gehwege legen zu müssen. KI-generiertes Bild Pilotprojekt in Köln: Integration von Ladebordsteinen im öffentlichen Raum Bis 2030 sollen laut angestrebtem Ziel der Bundesregierung 15 Millionen Elektroautos auf den Straßen unterwegs sein. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es gerade im urbanen Umfeld immer mehr Fahrzeughalter ohne eigenen Stellplatz geben wird und so der Bedarf an öffentlichen Ladepunkten weiterwächst. In der Stadt Köln gibt es seit dem Sommer 2023 ein Pilotprojekt zur Installation von Ladebordsteinen im öffentlichen Raum. Das Ziel des Projekts ist es, die Akzeptanz und die städtebaulichen Vorteile der Ladebordsteine zu validieren. Köln steht als viertgrößte und immer weiterwachsende Stadt Deutschlands wie auch viele andere Städte, vor einigen Herausforderungen einer wachsenden Metropole: Bevölkerungswachstum, Mobilitätswende, Klimawandel, Klimaschutz und wirtschaftlicher Wandel sind nur einige der zukünftig zu lösenden Probleme. Ein weiterer guter Ansatz, der sich bereits im Test befindet: Laden an Straßenlaternen Im Juni wurden in Neuss und Bochum wegweisende Projekte gestartet, die Straßenlaternen zu innovativen Ladestationen für Elektrofahrzeuge umwandeln. In Neuss verwandelte die Stadt im nördlich gelegenen Stadionviertel zehn Laternen in Ladepunkte als Teil eines fünfjährigen Testprogramms in Kooperation mit den örtlichen Stadtwerken. Diese Initiative soll nicht nur die Funktionalität der Ladestationen überprüfen, sondern auch die Auswirkungen auf die Mobilität im Wohngebiet untersuchen. Ein interessanter Aspekt dabei: Anders als in anderen Städten dürfen an den Ladestationen in Neuss sogar Verbrenner parken, sodass keine Parkplätze verloren gehen. Auch in Bochum setzt man auf die Transformation von bereits vorhandener Infrastruktur. Vier Straßenlaternen wurden bereits im Juni mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet. Die Stadtwerke sind gespannt, wie die neuen Ladepunkte angenommen werden und entscheiden nach der Evaluierung in den nächsten Monaten, ob die Technik weiter in Bochums Stadtbezirken ausgerollt wird. Induktives Laden an Straßenlaternen Neben den innovativen Ladebordsteinen und umfunktionierten Straßenlaternen präsentiert die Chalmers University of Technology eine neue Technologie für induktives Laden. Mit einer Leistung von bis zu 500 Kilowatt ist diese Technologie besonders für große Fahrzeuge wie LKW und Fähren geeignet. Durch den grundsätzlichen Verzicht auf Ladekabel soll das induktive Laden zusätzlich eine nachhaltigere Alternative bieten. Ob und wie sich dieser Trend durchsetzt, wird sich in den kommenden Jahren zeigen, aber eins steht fest - das wäre ein weiterer bahnbrechender Erfolg auf dem Weg zur erfolgreichen Verkehrswende. KI-generiertes Bild Fazit: Neue Wege in der Elektromobilität Die Einführung innovativer Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zeigt vielversprechende Ansätze zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen. Ladebordsteine bieten eine platzsparende und ästhetisch integrierte Lösung, wie das Pilotprojekt in Köln exemplarisch zeigt. Die wegweisenden Projekte in Neuss und Bochum, bei dem Straßenlaternen zu Ladestationen umgewandelt werden, unterstreichen die Bedeutung der Nutzung vorhandener städtischer Infrastruktur. Diese kreativen Lösungen können entscheidend dazu beitragen, den wachsenden Bedarf an öffentlichen Ladepunkten in urbanen Gebieten zu decken. Die zusätzlich vorgestellte Technologie des induktiven Ladens eröffnet neue Möglichkeiten, insbesondere für große Fahrzeuge. Diese Entwicklungen markieren bahnbrechende Schritte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Verkehrswende und einer nachhaltigen Elektromobilität. --- ## Höhere THG-Prämie für erneuerbare Energiequellen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/02/05/thg-quote-fuer-ladepunkte/ Veröffentlicht: 2024-02-05 Aktualisiert: 2025-04-10 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: In diesem Blogartikel beleuchten wir die Einzelheiten der THG-Prämie für Ladepunkte, die mit grünem Strom betrieben werden. Die Einführung der THG-Quote für Ladepunkte bringt frischen Schwung in die Elektromobilität und schafft neue Anreize für eine nachhaltigere Zukunft. Besonders relevant: Ladepunkte, die mit grünem Strom betrieben werden, können von einer deutlich höheren THG-Prämie profitieren. In diesem Blogartikel zeigen wir, welche Vorteile sich daraus ergeben – für Betreiber, E-Auto-Fahrer und das Klima. Erneuerbare Energien spielen dabei eine zentrale Rolle und machen den Umstieg auf Elektromobilität nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich attraktiver. Erfahre, wie genau die THG-Prämie für Ladepunkte funktioniert und wie sie zur Reduzierung von CO2-Emissionen beiträgt. Inhaltsverzeichnis Was ist die THG-Quote? THG-Quote für Ladepunkte – Voraussetzungen Antrag auf THG-Prämie für Ladepunkte – so geht’s Erneuerbare Energiequellen für eine höhere THG-Prämie Die Einbindung von Batteriespeichern ist kein Vorteil für die höhere Anrechnung der THG-Prämie Du betreibst eine öffentliche Ladesäule und möchtest deine potenziellen Zusatzerlöse durch die THG-Prämie berechnen? Fazit - THG-Prämie für Ladepunkte mit grünem Strom – ein Schritt nach vorn Was ist die THG-Quote? Gemäß Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) müssen Mineralölunternehmen die Treibhausgas- (THG-) Emissionen der in den Verkehr gebrachten Kraftstoffe jährlich auf bis zu 25% im Jahr 2030 reduzieren. Halten die Unternehmen diese Quote nicht ein, wird eine Strafzahlung für jede nicht kompensierte Tonne CO2 fällig. Um die gesetzlich festgelegten Minderungen zu erreichen, können Mineralölunternehmen mithilfe des Verkaufs von Biokraftstoffen, Wasserstoff, Kraftstoffgemischen wie z.B. E10 und Ladestrom die Emissionen senken. Wenn die Minderungsquote nicht aus eigener Kraft erreicht werden kann, haben quotenverpflichtete Unternehmen die Möglichkeit, Zertifikate zur Erreichung der eigenen Ziele von anderen Marktteilnehmern zu erwerben. Diese Zertifikate werden vom Umweltbundesamt für E-Autobesitzer ausgestellt, welche die THG-Emissionen im Verkehr nachweislich mindern. THG-Quote für Ladepunkte – Voraussetzungen Jeder Halter eines reinen Elektrofahrzeugs (egal ob privat oder gewerblich) sowie Betreiber von öffentlichen Ladepunkten können also seit Anfang 2022 jährlich von der THG-Quote profitieren und die Zertifikate in bares Geld umwandeln. Hierzu wird für alle zugelassenen reinen Elektrofahrzeuge (BEV) eine pauschale Emissionseinsparung angesetzt (2.000 kWh pro Jahr für ein Fahrzeug der Klasse M1), mit der ein handelbares Zertifikat bei der zuständigen Behörde beantragt werden kann. Voraussetzungen, um die THG-Quote “kWh-scharf” auch für Lademengen geltend machen zu können sind, dass es sich um einen (halb-)öffentlichen Ladepunkt handeln muss, d. h. Ladepunkte, die eichrechtskonform gemessen werden und für Dritte öffentlich zugänglich sind. Außerdem muss der Ladepunkt bei der Bundesnetzagentur registriert sein und die Vorgaben der Ladesäulenverordnung erfüllen. Unabdingbar für die Einreichung des Antrags beim Umweltbundesamt ist die sog. Betreibernummer, die im Zuge der Registrierung bei der BNetzA vergeben wird. Antrag auf THG-Prämie für Ladepunkte – so geht’s Während sich der Halter eines rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugs über unsere WebApp registrieren und nur den Fahrzeugschein Teil I als Nachweis für das reine Elektroauto hochladen muss, um die jährliche Prämie erhalten zu können, benötigt man für die Einreichung der Ladestrommengen einige Angaben mehr: Betreiberdaten Standort der Ladestation Anzahl der Ladepunkte, die Nennleistung in kW sowie das Inbetriebnahmedatum Registrierungsdatum bei der Bundesnetzagentur Ablesezeitraum Strommenge in kWh, die für den Betrieb von BEVs eingesetzt wurde Ein Nachweis über die Kilowattstunden, wie z. B. eine Stromabrechnung Ihres Versorgers, muss zunächst nicht als Nachweis eingereicht werden, kann aber aus Plausibilisierungsgründen vom Umweltbundesamt nachgefordert werden. Die Meldung der Lademengen kann einmalig zum Ende eines Abrechnungsjahres oder unterjährig vorgenommen werden. Die Mindestmenge, die gemeldet werden muss, liegt bei 1.000 kWh. Ob der öffentliche Ladepunkt hierbei mit konventionellem oder “grünem” Strom gespeist wird, ist zunächst unerheblich bei der Einreichung von Lademengen. Gerne unterstützen wir Sie beim Hochladen der erforderlichen Informationen - mehr zu dem Thema erfahren sie außerdem in unserem Blogpost: THG-Prämie für Ladestrom aus erneuerbaren Energien bei öffentlichen Ladesäulen KI-generiertes Bild Erneuerbare Energiequellen für eine höhere THG-Prämie Durch die Speisung eines Ladepunktes mit Strom aus erneuerbaren Quellen (Photovoltaik oder Wind), haben Sie als Betreiber der Ladeinfrastruktur die Möglichkeit, die THG-Quote aufzuwerten und höher anrechnen zu lassen. Seit dem 01.01.2024 gelten in diesem Kontext neue gesetzliche Regelungen, um den an Stelle des üblicherweise angesetzten THG-Werts des deutschen Strommixes den höheren THG-Wert der jeweiligen Energieart anrechnen lassen zu können. Zur Einreichung und Geltendmachung der verladenen Kilowattstunden reicht der bislang einfache Nachweis durch bloße Angabe der Energiemenge nicht mehr aus. Um vom höheren Anrechnungsfaktor zu profitieren, fordert das Umweltbundesamt die Protokolle der Messwerte in 15-Minuten-Intervallen. Diese detaillierten Messprotokolle erhält man, sofern eine sog. registrierende Leistungsmessung (RLM) installiert ist oder man diese nachrüsten lässt. Der Messtellenbetreiber (in aller Regel der vor Ort zuständige Netzbetreiber) an der betreffenden Abnahmestelle ist verpflichtet, diese Daten zur Verfügung zu stellen. Alternative Möglichkeiten zur Nachweisführung abseits der hier vorgenannten bestehen lt. Gesetzgeber ausdrücklich nicht. Die neue Regelung birgt erhebliche Chancen für Zusatzerlöse, kann aber auch immense Kosten im Falle einer notwendigen Nachrüstung bedeuten. Für eine exaktere Berechnung und die Berücksichtigung einer Entwicklung zukünftiger Jahre empfehlen wir dir unseren THG-Prämien Rechner für Ladestrom. Hier kannst du im Handumdrehen berechnen, wie viele Zusatzerlöse durch die THG-Quote an deiner Ladestation realisierbar sind. Trage dazu einfach deine prognostizierten Mengen an Ladestrom ein und erhalte direkt Analysen zu den potenziellen Zusatzerlösen für deine öffentliche Ladesäule. Die Einbindung von Batteriespeichern ist kein Vorteil für die höhere Anrechnung der THG-Prämie Ein wichtiges Erfordernis, um den höheren Anrechnungsfaktor heranziehen zu können, ist die sogenannte Zeitgleichheit in Bezug auf die Produktion und die Entnahme der Energie. Das heißt, dass die gesonderte Berücksichtigung dieser Strommengen nur dann möglich ist, wenn eine Entnahme an der Ladeeinrichtung zeitgleich zur Erzeugung durch die Photovoltaik- oder Windanlage (also innerhalb desselben 15-Minuten-Intervalls) erfolgt. Demzufolge ist es nicht möglich, ausgespeicherten Strom aus Batteriespeichern im Zusammenhang der höheren THG-Prämie für Strom aus erneuerbaren Energien zu berücksichtigen. Der Speicher selbst ist keine Erzeugungsanlage und kann somit nicht der Anforderung an die Zeitgleichheit nachkommen, die unbedingt vom Gesetzgeber gefordert wird. Auch wenn der Batteriespeicher nachweislich die von der PV- oder Windanlage erzeugte Strommenge zwischenspeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder an den Ladepunkt abgibt, entspricht dies nicht der geforderten Zeitgleichheit aus der zugrunde liegenden Verordnung (38. BImSchV).  KI-generiertes Bild Du betreibst eine öffentliche Ladesäule und möchtest deine potenziellen Zusatzerlöse durch die THG-Prämie berechnen? Lade einfach unseren intuitiven THG-Prämien Rechner für Ladestrom herunter und prognostiziere deine Erlöse durch die THG-Prämie für deine öffentliche Ladesäule. Fazit - THG-Prämie für Ladepunkte mit grünem Strom – ein Schritt nach vorn Das neu verabschiedete Procedere stellt eine sinnvolle Weiterentwicklung der bestehenden THG-Quotenverordnung dar – insbesondere im Hinblick auf den Einsatz erneuerbarer Energien in der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Durch die verbesserten Rahmenbedingungen entstehen neue Anreize für den Ausbau von Ladepunkten, die mit grünem Strom betrieben werden. Der Zugang zur THG-Prämie wurde vereinfacht, was Investitionen in nachhaltige Mobilitätslösungen deutlich attraktiver macht. Insgesamt ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung klimafreundlicher Verkehr – und ein notwendiges Signal, um dem Ruf nach einem flächendeckend ausgebauten Ladenetz in Deutschland endlich gerecht zu werden. --- ## Autarkie – wann sind wir soweit? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/01/29/autarkie-wann-sind-wir-soweit/ Veröffentlicht: 2024-01-29 Aktualisiert: 2024-12-18 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Autarkie - Innovative Energiekonzepte und Elektromobilität gestalten eine nachhaltige, energieunabhängige Zukunft. Autarkie entfacht Visionen, die so vielfältig sind wie die Menschen, die sie träumen: Von einer rustikalen Berghütte mit knisterndem Holzofen bis hin zu einem ultramodernen Haus, das einem James-Bond-Film entsprungen sein könnte. Doch Autarkie muss nicht immer so extrem sein. Auch für jene unter uns, die weder auf einem abgelegenen Berg leben möchten noch das Leben eines MI6-Agenten anstreben, gibt es Hoffnung. In diesem Artikel erkunden wir gemeinsam, wie realisierbare Autarkie in unserem alltäglichen Leben aussehen kann und welche Schritte uns noch von diesem Ziel trennen. Inhaltsverzeichnis Was bedeutet Autarkie? Der aktuelle Stand der Autarkie Das BiClEVer-Projekt - Auf dem Weg zur Energieautarkie Bidirektionales Laden als Schlüsseltechnologie Vehicle to Grid (V2G) – Ein Schritt weiter in der Energieintegration Connected Home Charging – Die Zukunft des intelligenten Energiemanagements Smart Grids - Autonomie statt Autarkie FlexPlattformen - Online-Marktplätze für mehr Kooperation Realisierbare Autarkie: Herausforderungen und Praktische Lösungen Überwindung Technischer Hürden durch Innovation Effiziente Sanierung und Energieberatung Fazit Was bedeutet Autarkie? Autarkie, ein Begriff, der oft mit vollständiger Selbstversorgung und Unabhängigkeit assoziiert wird, hat in der heutigen Zeit eine neue Dimension erhalten. Ursprünglich aus dem Griechischen stammend, bedeutet Autarkie „Selbstgenügsamkeit“ und bezieht sich auf die Fähigkeit, ohne externe Hilfe auszukommen. In der modernen Energiewirtschaft hat dieser Begriff jedoch eine spezifischere Bedeutung angenommen. Hier geht es um die Unabhängigkeit externer Energieträger und die Fähigkeit, den eigenen Energiebedarf durch erneuerbare Energien wie Solarstrom und Windkraft zu decken. KI-generiertes Bild Der aktuelle Stand der Autarkie Die Bestrebungen nach Autarkie haben sich in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Zwei Schwergewichte der Wirtschaft, die BMW Group und E.ON, haben sich in einem ambitionierten Pilotprojekt zusammengeschlossen, um die Grenzen der Energieautarkie zu testen und zu erweitern. Dieses Vorhaben markiert einen signifikanten Schritt in der Entwicklung nachhaltiger Energielösungen. Das BiClEVer-Projekt - Auf dem Weg zur Energieautarkie Das Projekt BiClEVer, eine Kooperation zwischen E.ON, BMW und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), zielt darauf ab, das volle Potenzial von Elektroautos in Kombination mit Photovoltaikanlagen zu erforschen. Die Studie konzentrierte sich darauf, wie ein Haushalt durch die Integration einer Solaranlage und eines E-Autos mit einem 42-kWh-Akku einen höheren Grad an Autarkie erreichen und gleichzeitig CO₂-Emissionen reduzieren kann. Fortschritte und Ergebnisse CO₂-Einsparungen: Die Kombination aus E-Auto Batterie und PV-Anlage ermöglichte eine Einsparung von 0,46 Tonnen CO₂ und erreichte einen Autarkiegrad von 24 Prozent. Bidirektionales Laden (BDL): Mit BDL-Technik und intelligenter Energiesteuerung stieg der Autarkiegrad auf durchschnittlich 51 Prozent, wodurch in der Studie fast eine Tonne CO₂ eingespart wurde. Integration stationärer Energiespeicher: Die Einbindung eines stationären Energiespeichers erhöhte den Autarkiegrad auf durchschnittlich 59 Prozent und führte zu einer CO₂-Einsparung von 1,127 Tonnen. Bidirektionales Laden als Schlüsseltechnologie Die Ergebnisse des BDL-Pilotprojekts zeigen das enorme Potenzial des bidirektionalen Ladens. Diese fortschrittliche Technik ermöglicht es Elektrofahrzeugen, nicht nur Energie für den Antrieb über die Ladestation aufzunehmen, sondern auch überschüssige Energie zurück ins Stromnetz zu speisen. Diese Fähigkeit macht aus Elektrofahrzeugen dynamische Energiequellen, die zur Stabilisierung des Stromnetzes und zur effizienteren Nutzung erneuerbarer Energien beitragen. Für eine echte Autarkie ist es entscheidend, erzeugten Strom zu speichern, um ihn bei Bedarf nutzen zu können. Hier bieten sich zwei Möglichkeiten an: der Kauf stationärer Batterien oder die Investition in ein modernes Elektroauto, das ebenfalls als Energiespeicher dient. Dieser Ansatz ermöglicht es, zwei Ziele gleichzeitig zu erreichen – die Anschaffung eines fortschrittlichen Fahrzeugs und die Bereitstellung einer Speicherlösung für erneuerbare Energien. Die Kombination eines umweltschonenden Elektroautos mit BDL und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ist ein effektiver Weg, um den Autarkiegrad eines Haushalts signifikant zu erhöhen. Diese Synergie ermöglicht es, die Vorteile beider Technologien optimal zur autarken Stromversorgung zu nutzen: Energieerzeugung und -speicherung: Während die Photovoltaikanlage umweltfreundlichen Strom erzeugt, kann das E-Auto über die Wallbox diesen Strom speichern und bei Bedarf wieder zurück ins Netz speisen. Erhöhung des Autarkiegrads: Wie in der Studie gezeigt, kann diese Kombination den Autarkiegrad eines Haushalts auf bis zu 51% steigern. Dies bedeutet, dass mehr als die Hälfte des Energiebedarfs durch selbst erzeugte und gespeicherte Energie gedeckt werden kann. Reduzierung der CO2-Emissionen: Durch die Nutzung von Solarstrom und die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen tragen Haushalte aktiv zum Klimaschutz bei. Für detailliertere Informationen und tiefergehende Einblicke in das Thema bidirektionales Laden empfehlen wir unseren ausführlichen Artikel Bidirektionales Laden: E-Auto als Speicher nutzen. KI-generiertes Bild Vehicle to Grid (V2G) – Ein Schritt weiter in der Energieintegration Nachdem das bidirektionale Laden als Schlüsseltechnologie für die Energieautarkie etabliert wurde, stellt Vehicle to Grid (V2G) eine weitere wichtige Entwicklung dar. V2G geht über das bidirektionale Laden hinaus, indem es Elektrofahrzeuge nicht nur als Speicher für den eigenen Energiebedarf, sondern auch als aktive Komponenten im öffentlichen Stromnetz nutzt. Vorteile und Unterschiede zu BDL: Erweiterte Netzintegration: V2G ermöglicht eine tiefere Integration von Elektrofahrzeugen in das Stromnetz, wodurch diese nicht nur Energie speichern, sondern auch bei Bedarf ins Netz einspeisen können. ** RNetzstabilisierung:** Durch die Rückeinspeisung von Energie in Spitzenlastzeiten tragen Elektrofahrzeuge zur Stabilisierung des Stromnetzes bei und helfen, Schwankungen in der Energieerzeugung auszugleichen. ROptimierung der Energieeffizienz: V2G fördert die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien, indem es ermöglicht, Überschussenergie zu speichern und später zu nutzen, anstatt sie ungenutzt zu lassen. Connected Home Charging – Die Zukunft des intelligenten Energiemanagements Connected Home Charging, eine Initiative von BMW und E.ON, zielt darauf ab, Elektrofahrzeuge nahtlos in das häusliche Energiemanagement zu integrieren. Diese Neuheit in der Elektromobilität geht über das herkömmliche bidirektionale Laden hinaus, indem sie eine umfassende Vernetzung zwischen Fahrzeug, Heim und Energieversorgungssystemen schafft. Unterschiede zu BDL und V2G: Ganzheitliche Integration: Diese Technologie ermöglicht es, E-Autos nahtlos in das Smart Home-System zu integrieren, was eine detaillierte Steuerung und Optimierung des Energieverbrauchs im Haushalt ermöglicht. Intelligente Energiesteuerung: Connected Home Charging bietet fortschrittliche Möglichkeiten zur Steuerung und Anpassung von Energieverbrauch und -erzeugung, was zu einer effizienteren Nutzung erneuerbarer Energien und zu Kosteneinsparungen führt. Förderung der Energieunabhängigkeit: Durch die Integration von Elektrofahrzeugen in das häusliche Energiemanagement können Haushalte ihren Energiebedarf besser decken und ihre Abhängigkeit von externen Energiequellen reduzieren. Smart Grids - Autonomie statt Autarkie Das Konzept der Smart Grids, wie es im C/sells Projekt umgesetzt wird, bietet einen innovativen Ansatz für das zukünftige Energiemanagement. Dieses Modell betont die Autonomie innerhalb des Energiesystems, was sich von der traditionellen Vorstellung der Autarkie unterscheidet. Dieses Modell betont das intelligente Zusammenspiel zwischen verschiedenen Energiemarktteilnehmern und Anlagen, was durch ein umfassendes Infrastruktur-Informationssystem (IIS) ermöglicht wird. Das IIS integriert essenzielle Funktionen wie Messung, Verwaltung, Steuerung, Regelung und Kommunikation und bietet zudem Dienste für Prognosen und den Handel mit Flexibilität. Ein wesentlicher Aspekt des Smart Grid-Konzepts ist die Bewältigung der Koordinationsherausforderungen, die sich aus der Dezentralisierung der Energieeinspeisung ergeben. Das C/sells Projekt zeigt hier verschiedene Lösungswege auf, die sich auf den Informationsaustausch, die Rollendefinition, die Gestaltung von Prozessen und die Automatisierung durch KI konzentrieren. Diese Ansätze sind entscheidend, um ein effizientes und reaktionsschnelles Energiemanagement in einem zunehmend dezentralisierten Umfeld zu gewährleisten. FlexPlattformen - Online-Marktplätze für mehr Kooperation Ein weiterer innovativer Bestandteil des Projekts sind die sogenannten FlexPlattformen. Diese speziellen Online-Marktplätze ermöglichen es Anbietern und Nachfragern von Flexibilität, miteinander zu interagieren. Durch die erfolgreiche Erprobung von drei unterschiedlichen FlexPlattformen hat C/sells gezeigt, wie solche Marktplätze effektiv zur Optimierung des Energieaustauschs beitragen können. Darüber hinaus eröffnet das Smart Grid-Konzept neue Handlungsräume für die Interaktion zwischen Unternehmen und Haushalten. Diese umfassen zwölf Anwendungsfälle, die von neuen Marktplätzen über miteinander verbundene Energiezellen und Elektrofahrzeuge bis hin zu intelligenten Messsystemen reichen. Diese Entwicklungen bieten spannende Perspektiven für eine zukünftige Energiewelt, in der neue Möglichkeiten der Interaktion und Kooperation realisiert werden können. KI-generiertes Bild Realisierbare Autarkie: Herausforderungen und Praktische Lösungen Die Vision einer autarken Energieversorgung ist faszinierend, doch sie bringt auch spezifische Herausforderungen mit sich. Glücklicherweise existieren bereits praktikable Lösungen, die uns diesem Ziel näherbringen. Lassen Sie uns einen Blick auf die aktuellen Hürden und die verfügbaren Strategien werfen, die uns auf dem Weg zur Autarkie unterstützen. Überwindung Technischer Hürden durch Innovation Integration Erneuerbarer Energien: Fortschritte in der Technologie, wie die Entwicklung effizienterer Photovoltaiksysteme und Windkraftanlagen, erleichtern die Integration erneuerbarer Energien in unsere bestehenden Netze. Besonders das bidirektionale Laden von Elektrofahrzeugen eröffnet neue Möglichkeiten, indem es Autos in mobile Energiespeicher verwandelt. Speicherlösungen:- ** Neben der überfälligen Weiterentwicklung von Batterietechnologien als Stromspeicher bieten Elektrofahrzeuge eine innovative und doppelte Nutzungsmöglichkeit – als Transportmittel und als Energiespeicher. Effiziente Sanierung und Energieberatung Modernisierung für Energieeffizienz: Die Herausforderung, ältere Gebäude zu modernisieren, wird durch den Einsatz von Dämmtechniken und energieeffizienten Systemen angegangen. Hierbei ist die Unterstützung durch unabhängige Energieberater, die durch Programme der BAFA wie die “Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude” gefördert werden, von unschätzbarem Wert. Energiespartipps im Alltag: Einfache Maßnahmen und bewusstes Verhalten können den täglichen Stromverbrauch deutlich reduzieren und sind ein wesentlicher Schritt in Richtung Autarkie. Fazit Die Autarkie von morgen beginnt heute – eine Erkenntnis, die durch technologische Innovationen wie das bidirektionale Laden an Ladestationen, Photovoltaikanlagen und Smart Grids immer deutlicher wird. Diese Technologien sind nicht nur beeindruckende Errungenschaften, sondern auch wesentliche Bausteine auf dem Weg zu einer selbstbestimmten und nachhaltigen Energiezukunft. Ergänzt durch das Konzept der Autonomie eröffnen sich neue Dimensionen in der Energieverwaltung Ein genaues Datum für das Erreichen vollständiger Autarkie lässt sich zwar nicht festlegen, doch die aktuellen Fortschritte deuten darauf hin, dass wir uns auf einem vielversprechenden Weg befinden. Wir stehen an der Schwelle zu einer Ära der neuen Mobilität, in der innovative Energiekonzepte und Elektromobilität das Fundament für eine nachhaltigere und energieunabhängigere Zukunft bilden. Jeder Schritt hin zu erneuerbaren Energien und intelligenten Energielösungen bringt uns dem Ziel der Autarkie ein Stück näher. --- ## Batterie-Recycling – Probleme und Chancen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2024/01/24/batterie-recycling-probleme-und-chancen/ Veröffentlicht: 2024-01-24 Aktualisiert: 2024-12-18 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Batterie-Recycling - Probleme und Chancen. Erfahren Sie mehr über die Zukunft des Batterierecyclings und innovative Technologien. Elektromobilität im Wandel. Mit dem rasanten Anstieg der Elektromobilität und der zunehmenden Verbreitung von Elektroauto Batterien steht die Welt vor neuen Herausforderungen und Chancen im Bereich des Batterierecyclings. Diese Entwicklung wirft wichtige Fragen über die effiziente und umweltfreundliche Entsorgung sowie das Recycling dieser Batterien auf. In diesem Artikel beleuchten wir die Herausforderungen und Chancen im Batterierecycling und stellen innovative Entwicklungen in der Batterietechnologie vor, die die Zukunft der Elektromobilität gestalten könnten. Inhaltsverzeichnis Von Volta bis heute: Die Evolution der Batterietechnologie Grenzen und Herausforderungen von Lithium-Ionen-Akkus Zwei Wege zur Erreichung der Elektrifizierungsziele Recycling von E-Auto Batterien - Aktueller Industriestandard Wertvolle Inhaltsstoffe einer Lithium-Ionen-Batterie Aktuelle Methoden des Batterierecyclings Probleme des Akku-Recycling Chancen im Batterierecycling Tesla Co-Founder gründet Recycling Anlagen für E-Auto-Akkus Innovative Entwicklungen im Batterierecycling Forschung und Entwicklung in der Batterietechnologie Solid-State-Batterien Lithium-Schwefel-Batterien Fazit Von Volta bis heute: Die Evolution der Batterietechnologie Die Evolution der Batterietechnologie ist eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Elektrizität. Beginnend mit Alessandro Voltas bahnbrechender Erfindung der Voltaischen Säule im Jahr 1800, die als erste kontinuierliche Quelle elektrischen Stroms gilt, hat sich die Batterietechnologie stetig weiterentwickelt. Voltas einfache, aber geniale Anordnung von Zink- und Kupferscheiben, getrennt durch mit Salzwasser getränkte Kartonstücke, ebnete den Weg für zukünftige Innovationen. Im Jahr 1859 brachte Gaston Planté die Welt der Batterien mit seiner Erfindung der wiederaufladbaren Blei-Säure-Batterie einen großen Schritt voran. Diese Entwicklung eröffnete neue Möglichkeiten für die Speicherung und Wiederverwendung elektrischer Energie. Später, am Ende des 19. Jahrhunderts, führte Waldemar Jungner die Nickel-Cadmium-Batterie ein, die eine weitere wichtige Ergänzung im Bereich der wiederaufladbaren Batterien darstellte. Der wahre Wendepunkt in der Batterietechnologie kam jedoch mit der Einführung der Lithium-Batterie in den 1970er Jahren. Diese Innovation, angetrieben durch die Arbeit von Michael Whittingham und später erweitert durch John B. Goodenough, revolutionierte die Welt der tragbaren Elektronik. Lithium-Ionen-Batterien boten eine höhere Energiedichte und eine längere Lebensdauer, was sie ideal für eine Vielzahl von Anwendungen machte, von Mobiltelefonen bis hin zu Elektroautos. KI-generiertes Bild Grenzen und Herausforderungen von Lithium-Ionen-Akkus Lithium-Ionen-Batterien, die heute eine zentrale Rolle in der Elektromobilität und tragbaren Elektronik spielen, stoßen trotz ihrer Fortschritte auf signifikante Grenzen. Eine dieser Grenzen ist die maximale Energiedichte. Wissenschaftlich ist die Energiedichte, die in einer Lithium-Batterie pro Kilogramm gespeichert werden kann, auf etwa 260 Wattstunden beschränkt. Diese Beschränkung wirkt sich direkt auf die Leistungsfähigkeit und Reichweite von Elektrofahrzeugen aus. Ein weiteres gravierendes Problem ist die Verfügbarkeit der für die Herstellung dieser Batterien benötigten Rohstoffe. Lithium, Nickel und Cadmium sind nicht unbegrenzt verfügbar und ihre Gewinnung ist oft mit schwerwiegenden Umwelt- und Gesundheitsrisiken verbunden. Die Bergbauprozesse für diese Materialien sind energieintensiv und umweltschädlich, häufig gekennzeichnet durch gefährliche Arbeitsbedingungen. Zwei Wege zur Erreichung der Elektrifizierungsziele Diese Herausforderungen verdeutlichen die Dringlichkeit, effiziente Recyclingmethoden zu entwickeln und nachhaltigere Batterietechnologien zu erforschen. Um die benötigte Elektrorevolution zu realisieren und eine nachhaltige Zukunft der E-Mobilität zu sichern, ist es unerlässlich, sowohl bessere Technologien zu entwickeln als auch ein effizientes Recycling-System zu etablieren. Nur so können wir die wachsende Nachfrage nach Batterien für E-Autos decken und gleichzeitig die negativen Auswirkungen auf unseren Planeten und seine Bewohner minimieren. Recycling von E-Auto Batterien - Aktueller Industriestandard Während die Anzahl der Elektroautos auf den Straßen weltweit rasant ansteigt, wächst parallel dazu die Notwendigkeit, effiziente Recyclingmethoden für ihre Batterien zu entwickeln. Obwohl heute noch nicht viele E-Auto Batterien zum Recycling anstehen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis eine Welle ausgedienter Batterien die Recyclingindustrie erreicht. Wertvolle Inhaltsstoffe einer Lithium-Ionen-Batterie Eine typische E-Auto Batterie enthält neben Aluminium, Stahl und Kunststoffen auch wichtige Metalle wie Lithium, Mangan, Kobalt und Nickel. Volkswagen gibt beispielsweise an, dass ein 400 Kilogramm schwerer Lithium-Ionen-Akku mit 50 kWh Kapazität etwa 8 Kilogramm Lithium, 12 Kilogramm Mangan, 9 Kilogramm Kobalt, 41 Kilogramm Nickel und 71 Kilogramm Grafit enthält. Zusätzlich sind im Gehäuse 22 Kilogramm Kupfer, 126 Kilogramm Aluminium und 3 Kilogramm Stahl enthalten, sowie 37 Kilogramm Elektrolyt und 21 Kilogramm Kunststoffe, die ebenfalls recycelt werden können. Aktuelle Methoden des Batterierecyclings Das Recycling von Batterien aus Elektrofahrzeugen hat sich zu einem komplexen, mehrstufigen Prozess entwickelt, der darauf abzielt, eine hohe Verwertungsquote der enthaltenen Materialien zu erreichen. Der Prozess beginnt mit der manuellen Demontage der Batterien, bei der die verschiedenen Komponenten sorgfältig getrennt werden. Diese Demontage ist entscheidend, da sie den Zugang zu den wertvollen Materialien ermöglicht und die Grundlage für die nachfolgenden Schritte bildet. Nach der Demontage erfolgt die Sortierung und Zerkleinerung der Materialien. Das Schreddern ist wesentlich, um die verschiedenen Metalle und anderen Materialien effektiv zu trennen und für die Rückgewinnung vorzubereiten. Der geschredderte Batterieschrott wird dann verschiedenen Recyclingverfahren unterzogen, die sich in zwei Hauptkategorien einteilen lassen: die pyrometallurgischen und die hydrometallurgischen Prozesse. Bei den pyrometallurgischen Prozessen werden die Materialien unter hohen Temperaturen eingeschmolzen, um bestimmte Metalle wie Nickel und Kobalt zu extrahieren. Diese Methode ist energieintensiv, aber effektiv für die Gewinnung bestimmter Metalle. Im Gegensatz dazu lösen die hydrometallurgischen Prozesse die Metalle in wässrigen Lösungen durch Zugabe von Chemikalien auf. Probleme des Akku-Recycling Obwohl das Recycling von Akkus aus Elektrofahrzeugen zunehmend an Bedeutung gewinnt, stehen die Beteiligten vor einer Reihe von Herausforderungen, die den Prozess komplizieren und die Effizienz beeinträchtigen können. Komplexität der Batteriezusammensetzung: Moderne Lithium-Ionen-Akkus bestehen aus einer Vielzahl von Materialien, die eng miteinander verbunden sind. Diese Komplexität erschwert die Trennung und Rückgewinnung der einzelnen Bestandteile. Fehlende Standardisierung: Der Aufbau von Batteriezellen variiert je nach Hersteller, was eine standardisierte, serientaugliche Demontage verhindert. Verschiedene Designs und Technologien erschweren die Entwicklung eines einheitlichen Recyclingprozesses. Energieintensive Prozesse: Viele der aktuellen Recyclingmethoden, insbesondere die pyrometallurgischen Verfahren, sind energieintensiv. Dies beeinträchtigt die Umweltbilanz des erhöht die Kosten und somit die Rentabilität. Potenzieller Verlust wertvoller Materialien: Die Handhabung und Verarbeitung von Batterien birgt Risiken, einschließlich der Freisetzung schädlicher Chemikalien und der Gefahr von Bränden oder ätzender Flusssäure. Zudem müssen umweltfreundliche Methoden zur Entsorgung von Nebenprodukten des Recyclingprozesses entwickelt werden. Umweltschutz und Sicherheitsbedenken: Nutze die Rekuperationsfunktion deines E-Autos effektiv. Durch das Zurückgewinnen von Energie beim Bremsen oder im Schubbetrieb kannst du die Reichweite spürbar erhöhen. Chancen im Batterierecycling Die zunehmende Bedeutung des Batterierecyclings bietet vielfältige Chancen, sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht. Während wir auf die technologische Innovation warten, liegt eine Schlüsselchance in der Schaffung einer integrierten Recycling-Wertschöpfungskette. In den letzten Jahren gab es einen Trend zur Konsolidierung und Integration in der Branche. Automobilhersteller zeigen zunehmend Interesse an End-to-End-Recyclinglösungen, anstatt verschiedene Akteure entlang der Wertschöpfungskette selbst zu managen. Integrierte Unternehmen können in drei Archetypen unterteilt werden: vertikal integrierte Recycler, Recycler mit branchenübergreifenden Partnerschaften und In-house OEM-Recycler bei Zellherstellern und Automobilherstellern. Beispiele für solche integrierten Ansätze sind Unternehmen wie Umicore, die Partnerschaft zwischen Veolia und Solvay sowie das Joint Venture zwischen Heritage Battery Recycling, Retriev Technologies und Battery Solutions. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Branche auf dem Weg ist, effiziente und nachhaltige Recyclinglösungen zu etablieren, die den gesamten Lebenszyklus von Batterien abdecken. KI-generiertes Bild Tesla Co-Founder gründet Recycling Anlagen für E-Auto-Akkus Auch der Co-Founder von Tesla hat frühzeitig den Trend entdeckt und 2017 Redwood Materials gegründet. Nach seinem Ausscheiden aus Tesla gründete JB Straubel Redwood Materials, ein Unternehmen, das sich auf das Recycling von Batterien spezialisiert hat. Mit über einer Milliarde Dollar an Risikokapital ausgestattet, hat Redwood Materials bereits eine bedeutende Anlage in Nevada errichtet und eine weitere in South Carolina fertiggestellt. Das Hauptziel von Redwood Materials ist die Rückgewinnung wertvoller Metalle wie Kobalt, Lithium und Nickel aus gebrauchten Batterien, um diese für die Herstellung neuer Kathoden und Anoden zu nutzen. Straubel betrachtet das Batterierecycling als einen kritischen Bestandteil der Energiewende und als Schlüssellösung für die mit der zunehmenden Elektrifizierung verbundenen Nachhaltigkeitsprobleme. Darüber hinaus produziert Redwood Materials in seiner Anlage in South Carolina Anoden und Kathoden, die für die Batterieherstellung unerlässlich sind. Ein besonderer Aspekt des Unternehmens ist die Fähigkeit, einen erheblichen Anteil des raffinierten Materials – nach eigenen Angaben 95 Prozent der Schlüsselmetalle für Batterien – wieder in den Batterieherstellungsprozess zu integrieren. Innovative Entwicklungen im Batterierecycling Chalmers University of Technology in Schweden Während die Herausforderungen im Batterierecycling beträchtlich sind, eröffnen sich gleichzeitig spannende Chancen durch bahnbrechende Innovationen. Ein herausragendes Beispiel für Innovation im Batterierecycling ist die Arbeit der Forscher an der Chalmers University of Technology in Schweden. Dort wurde ein Verfahren entwickelt, das eine nahezu vollständige Rückgewinnung der in Elektroautobatterien enthaltenen Materialien ermöglicht. Dieses Verfahren kann beeindruckende 100 Prozent des Aluminiums und 98 Prozent des Lithiums zurückgewinnen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Umkehrung des herkömmlichen Prozesses, wobei Lithium und Aluminium zuerst extrahiert werden. Dies minimiert den Verlust wertvoller Rohstoffe wie Nickel, Kobalt und Mangan. Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von Oxalsäure, einem umweltfreundlichen Lösungsmittel, das unter anderem auch im Spinat vorkommt. Partnerschaft zwischen BASF und Stena Recycling Doch nicht nur technologische Entwicklungen bereiten Hoffnung, sondern auch die Partnerschaft zwischen BASF und Stena Recycling. Diese Zusammenarbeit hat das Ziel, eine effiziente und nachhaltige Recyclingkette für Elektrofahrzeugbatterien in Europa zu etablieren. Stena Recycling wird sich um die Sammlung und Vorbehandlung von ausgedienten Batterien und Batterieproduktionsschrott kümmern. Diese Materialien werden dann in einer spezialisierten Anlage in Schweden verarbeitet, um die wertvollen Metalle wie Lithium, Nickel und Kobalt zurückzugewinnen. BASF wird diese zurückgewonnenen Metalle in ihrer Anlage in Deutschland weiterverarbeiten, um neue Materialien für die Herstellung von Batterien zu produzieren. Diese Partnerschaft ist ein bedeutender Schritt hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der Batteriematerialien wiederverwendet und recycelt werden, anstatt neue wertvolle Rohstoffe abzubauen. Dies trägt nicht nur zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei, sondern unterstützt auch die Nachhaltigkeit in der gesamten Lieferkette für Elektrofahrzeugbatterien. Forschung und Entwicklung in der Batterietechnologie Obwohl das Recycling von Batterien eine wichtige Rolle in der Bewältigung der heutigen Umweltprobleme spielt, dürfen wir den Blick auf die Zukunft nicht verlieren. Die Forschung und Entwicklung neuer Batterietechnologien ist entscheidend, um die Herausforderungen von morgen zu meistern. Seit der Einführung der Lithium-Batterie in den 1970er Jahren gab es kaum bahnbrechende Entwicklungen in Bezug auf die grundlegenden Eigenschaften der Batterien. Ein zentrales Ziel der aktuellen Forschung ist die Erhöhung der Energiedichte. Die wissenschaftliche Grenze für die Energiespeicherung in einer Batterie eines bestimmten Gewichts liegt derzeit bei etwa 260 Wattstunden pro Kilogramm. Diese Grenze stellt eine Herausforderung dar, da beispielsweise eine erhebliche Erhöhung der Akkulaufzeit eines Smartphones eine entsprechend schwerere Batterie erfordern würde. Ein weiteres Hauptziel ist die Verringerung der Ladezeiten. Schnellere Ladevorgänge sind entscheidend für die Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz von Elektrofahrzeugen und anderen batteriebetriebenen Geräten. Die Forschung konzentriert sich daher auf die Entwicklung von Batterien, die nicht nur eine höhere Energiedichte aufweisen, sondern auch schneller aufgeladen werden können. Solid-State-Batterien Eine der vielversprechendsten Entwicklungen in der Batterietechnologie sind die Solid-State-Batterien. Im Unterschied zu konventionellen Batterien, die auf flüssige oder gelartige Elektrolyte setzen, verwenden Solid-State-Batterien feste Elektrolyte, die häufig aus Keramik bestehen. Diese Innovation bietet nicht nur eine höhere Leitfähigkeit, sondern auch signifikante Sicherheitsvorteile. Keramik ist chemisch inert und extrem temperaturstabil, wodurch das Risiko von thermischem Durchgehen und damit verbundenen Gefahren wie Bränden oder Explosionen eliminiert wird. Solid-State-Batterien versprechen eine Energiedichte, die rund 100% höher ist als die von herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien. Dies liegt vor allem daran, dass sie keinen permanenten Anodenraum benötigen, was das Gewicht um fast 50% reduziert. Somit könnte ein Elektrofahrzeug, das heute eine Reichweite von 500 Kilometern hat, mit der gleichen Batteriegewichtung eine Reichweite von 1.000 Kilometern erreichen. Dies würde die Reichweitenangst, ein häufiges Argument gegen das Elektroauto, nahezu eliminieren. Lithium-Schwefel-Batterien Eine weitere spannende Entwicklung sind Lithium-Schwefel-Batterien. Diese Batterien nutzen Schwefel als Kathodenmaterial, das sowohl leicht ist als auch eine hohe Kapazität zur Aufnahme von Lithium-Ionen bietet. Prototypen von Lithium-Schwefel-Batterien haben eine Energiedichte von 550 Wh/kg demonstriert – mehr als doppelt so hoch wie die aktuellen Lithium-Ionen-Batterien. Schwefel ist zudem ein reichlich vorhandenes und kostengünstiges Element. Allerdings gibt es noch Herausforderungen, insbesondere was die Lebensdauer betrifft. Während der Lade- und Entladezyklen neigt der Schwefel dazu, sich aufzulösen, was zu einem schnellen Leistungsabfall führt. Einige frühe Prototypen haben nur eine Lebensdauer von 10 bis 30 Ladezyklen gezeigt. Jedoch werden Fortschritte gemacht, um diese Nachteile zu reduzieren, und es gibt bereits Lithium-Schwefel-Batterien, die unter idealen Bedingungen Hunderte von Ladezyklen überstehen. Eine Firma, welche in diesem Bereich besonders hervorsticht, ist Lyten. Das Startup aus Kalifornien baut eine automatisierte Produktionslinie in San Jose, speziell für die Herstellung von Lithium-Schwefel-Batterien. Lyten plant schon in diesem Jahr mit dem Versand erster Produkte zu beginnen. Die Lyten Lithium-Schwefel-Batterien versprechen eine neue Realität in der Batterietechnologie: eine Kathode ohne Nickel, Mangan und Kobalt, gebaut mit reichlich verfügbaren Materialien. Weitere Informationen hierzu auf der Webseite von Lyten. KI-generiertes Bild Fazit Wir stehen an einem kritischen Punkt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft der Elektromobilität und Energiespeicherung. Einerseits ist das Recycling von Batterien entscheidend, um Umweltauswirkungen zu minimieren und wertvolle Ressourcen zu schonen. Ein zentrales Problem im Bereich des Batterierecyclings ist jedoch die fehlende Standardisierung. Der variierende Aufbau von Batteriezellen je nach Hersteller erschwert einen standardisierten, serientauglichen Recyclingprozess. Andererseits bieten neue Entwicklungen in der Batterietechnologie, wie Solid-State-Batterien und Lithium-Schwefel-Batterien, vielversprechende Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit von Batterien zu verbessern. Diese Innovationen könnten die Welt der Elektromobilität und der Energiespeicherung revolutionieren, stehen aber noch am Anfang ihrer Entwicklung. Ihre Massentauglichkeit und langfristige Nachhaltigkeit sind noch nicht vollständig gesichert. Wir befinden uns an der Schwelle zu potenziell bahnbrechenden Fortschritten in der Batterietechnologie, doch es bleibt eine gewisse Ungewissheit. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit diese neuen Technologien die Versprechen der Elektromobilität und nachhaltigen Energiespeicherung erfüllen können. Es ist eine Zeit großer Herausforderungen, aber auch enormer Möglichkeiten. --- ## Reichweite vom Elektroauto trotz Kälte steigern URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/12/30/reichweite-vom-elektroauto-trotz-kaelte-steigern/ Veröffentlicht: 2023-12-30 Aktualisiert: 2025-10-25 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Entdecke, wie du die Reichweite deines E-Autos im Winter steigern kannst – praktische Tipps für die optimale Effizienz in der kalten Jahreszeit. In diesem Blogpost entdecken wir gemeinsam, wie du die Reichweite deines Elektroautos auch in der kalten Jahreszeit optimieren kannst. Als stolzer Besitzer eines E-Autos hast du bereits einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität gemacht. Doch gerade im Winter stellt sich oft die Frage: Wie weit komme ich mit meinem Elektroauto im Winter? Die gute Nachricht ist, dass es zahlreiche Tricks und Tipps gibt, um auch bei Minusgraden das Beste aus deinem Stromer herauszuholen. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über die Auswirkungen der Kälte auf die Batterie deines E-Autos und erhältst praktische Ratschläge, wie du trotz winterlicher Bedingungen eine optimale Reichweite erzielen kannst. Warum sinkt die Reichweite meines Elektroautos im Winter? Der Winter bringt für Elektroautos spezielle Herausforderungen mit sich, die sich direkt auf die Reichweite und Effizienz auswirken. Die kalte Jahreszeit stellt E-Auto Fahrer oft vor die Frage: Warum sinkt die Reichweite meines Elektrofahrzeugs bei einer niedrigen Außentemperatur? Die Antwort liegt in der Natur der Batterietechnologie und den physikalischen Bedingungen, die bei Kälte herrschen. Einfluss der Kälte auf die Batterieleistung Die Batterien von Elektroautos, meist Lithium-Ionen-Akkus, sind temperaturempfindlich. Bei Minusgraden verringert sich ihre Leistungsfähigkeit. Der Grund dafür ist, dass die chemischen Reaktionen im Akku bei niedrigen Temperaturen langsamer ablaufen. Dies führt dazu, dass die Batterie weniger Energie speichern und abgeben kann, was unmittelbar die Reichweite des Fahrzeugs reduziert. Energieaufwand für Heizung und Licht Ein weiterer Faktor, der die Reichweite von E-Autos im Winter beeinträchtigt, ist der erhöhte Energiebedarf für Heizung und Beleuchtung. Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren, die Abwärme zur Heizung des Innenraums nutzen können, müssen Elektroautos diese Wärme elektrisch erzeugen, was zusätzlichen Strom verbraucht. Auch die Benutzung des Lichts und anderer elektrischer Verbraucher wie der Sitzheizung ist im Winter häufiger notwendig und trägt zum Mehrverbrauch bei. Denke auch an Situationen wie einen Stau im Winter, wo der Energieverbrauch für Heizung und Licht im Innenraum des E-Autos steigen kann. Wie viel mehr Energie wird verbraucht? Praktische Tests zeigen, dass der Mehrverbrauch im Winter deutlich spürbar ist. Je nach Fahrzeugmodell liegt der durchschnittliche Energieverbrauch in der kalten Jahreszeit um etwa 25 bis 31 Prozent höher als im Sommer. Mehrverbrauch im Winter Hier ein Überblick anhand gängiger Modelle: Modell Sommerverbrauch (kWh/100 km) Winterverbrauch (kWh/100 km) Mehrverbrauch (%) Opel 17 21 25 VW e-up 12 16 31 Renault Zoe 15 20 31 Wie du siehst, kann der zusätzliche Energiebedarf für Heizung, Licht und weitere Verbraucher schnell zu einer spürbaren Reduzierung der Reichweite führen. Daher lohnt es sich, im Winter besonders auf einen bewussten Umgang mit Stromverbrauchern zu achten und wo möglich, energieeffiziente Einstellungen zu wählen. Warum verbraucht mein E-Auto auf kurzen Strecken mehr Energie bei Kälte? Gerade bei kurzen Fahrten im Winter stellst du vielleicht fest, dass dein Stromverbrauch ungewöhnlich hoch ist. Das liegt daran, dass zu Beginn jeder Fahrt besonders viel Energie benötigt wird, um sowohl den Innenraum als auch die Batterie auf Betriebstemperatur zu bringen. Bei kurzen Strecken verteilt sich dieser Heizaufwand nicht auf viele Kilometer, sondern schlägt stark auf den Gesamtverbrauch durch. Sobald die Kabine und der Akku erst einmal angenehm warm sind, sinkt der zusätzliche Energiebedarf deutlich – das ist auf längeren Touren gut zu merken. Anders gesagt: Für die ersten Minuten heizen du und dein E-Auto „auf Hochtouren“. Fährst du hingegen weiter, musst du unterwegs nur noch weniger Energie investieren, um diese Temperatur zu halten. Deshalb sind Winter-Reichweiten vor allem auf Kurzstrecken deutlich niedriger als auf längeren Fahrten. Umluftfunktion clever nutzen: So bleibt mehr Energie für die Reichweite Ein oft unterschätzter Tipp zur Energieeinsparung im Winter ist die Nutzung der Umluftfunktion deiner Heizung. Wenn du auf Umluft umstellst, wird primär die bereits erwärmte Luft im Fahrzeuginneren wiederverwendet, statt ständig kalte Außenluft neu aufzuheizen. Das bedeutet: Dein E-Auto erreicht schneller eine angenehme Temperatur – und der Energiebedarf für das Heizen sinkt spürbar. Gerade bei knackigen Minustemperaturen hilft dir die Umluftoption also dabei, weniger Strom zu verbrauchen und die wertvolle Reichweite zu schonen. Ein kleiner Knopfdruck mit großer Wirkung, der besonders auf längeren Fahrten den Unterschied machen kann! Auswirkungen auf das Laden und die Reichweite Die Kälte wirkt sich nicht nur auf die Akkuleistung, sondern auch auf den Ladevorgang aus. Kalte Batterien laden langsamer, was zu längeren Ladezeiten führen kann. Zudem kann das häufige Laden bei niedrigen Temperaturen die Lebensdauer des Akkus beeinträchtigen. Wusstest du, dass du mit deinem E-Auto nicht nur umweltfreundlich unterwegs bist, sondern auch von der THG-Prämie profitieren kannst? Bei wirkaufendeinethg.de kannst du einfach und schnell deine Prämie für die eingesparten CO2-Emissionen sichern. So trägst du nicht nur zur Reduzierung deines CO2-Fußabdrucks bei, sondern belohnst dich auch finanziell. KI-generiertes Bild Bremsverhalten und Rekuperation bei Kälte Vielleicht hast du im Winter schon bemerkt, dass sich das Bremsverhalten deines E-Autos leicht verändert. Das liegt daran, dass die sogenannte Rekuperation—also das Rückgewinnen von Energie beim Bremsen—bei kalten Temperaturen weniger effizient funktioniert. Die Batterie kann bei niedrigen Temperaturen nicht so viel Energie aufnehmen wie gewohnt, weshalb das Fahrzeug weniger stark „verzögert“, wenn du vom Gas gehst. Das hat gleich zwei Effekte: Die Bremskraft durch Rekuperation fühlt sich schwächer an, sodass das Fahrzeug stärker auf die klassischen Bremsen angewiesen ist. Du solltest beim Fahren in der Kälte noch vorausschauender agieren und einen längeren Bremsweg einplanen, besonders wenn es glatt oder verschneit ist. So bist du auch bei winterlichen Bedingungen sicher unterwegs und überraschst dich nicht selbst, wenn dein Stromer beim Loslassen des Fahrpedals weniger stark abbremst als sonst. Tipps zur Reichweitensteigerung Die gute Nachricht ist, dass du mit einigen einfachen Maßnahmen die Reichweite von Elektroautos auch bei Kälte deutlich verbessern kannst. Hier sind einige bewährte Tipps und Strategien, die dir helfen, auch im Winter das Maximum aus deinem E-Auto herauszuholen. Vor dem Fahren Vorheizen des Innenraums und der Batterie: Nutze die Vorheizfunktion, während dein E-Auto noch geladen wird. Dies erhöht nicht nur den Komfort, sondern spart auch Energie, da die Batterie bei Betriebstemperatur effizienter arbeitet. Intelligente Nutzung der Heizung: Moderne E-Autos bieten oft eine App-Steuerung, mit der du das Vorheizen bequem von zu Hause aus starten kannst. Schutz vor Kälte: Wenn möglich, parke dein Elektroauto in einer Garage oder einem anderen geschützten Bereich. Dies hilft, den Akku vor extremen Temperaturen zu schützen und die Effizienz zu erhalten. Winterreifen: Stelle sicher, dass du die richtigen Reifen für die Wintersaison hast. Winterreifen verbessern nicht nur die Sicherheit, sondern können auch den Rollwiderstand verringern und somit zur Reichweitenoptimierung beitragen. Felgengröße überdenken: Größere Felgen können den Energieverbrauch erhöhen. Überlege, ob kleinere Felgen für den Winter eine effizientere Wahl sind, um die Reichweite zu maximieren. Längere Ladezeiten im Winter einplanen: Im Winter kann es aufgrund der niedrigeren Temperaturen zu längeren Ladezeiten kommen, da viele E-Autos die Ladespannung bei kaltem Akku begrenzen, um diesen zu schützen. Reichweitenreserve clever einplanen Gerade im Winter lohnt es sich, bei jeder Fahrt eine großzügigere Reichweitenreserve als sonst einzuplanen – auch auf den gewohnten Alltagsrouten. Kalte Temperaturen, längere Ladezeiten und unerwartete Verzögerungen (wie ein Stau bei Schneetreiben) können schnell dafür sorgen, dass die Reichweite schrumpft. Tipp: Verlasse dich nicht nur auf den Bordcomputer. Plane lieber einen zusätzlichen Sicherheitspuffer von mindestens 20–30 Prozent der angezeigten Reichweite ein, um entspannter ans Ziel zu kommen – besonders wenn du längere Strecken oder unbekannte Streckenabschnitte vor dir hast. Türen und Fenster geschlossen halten: Offene Türen oder Fenster lassen kalte Luft in den Innenraum und führen dazu, dass die Heizung mehr arbeiten muss. Das verbraucht zusätzliche Energie aus der Batterie und verringert so die Reichweite deines E-Autos. Besonders beim Ein- und Aussteigen im Winter lohnt es sich, darauf zu achten, dass Türen und Fenster nur so kurz wie nötig geöffnet bleiben. Während dem Fahren Eco-Modus aktivieren: Viele Elektroautos verfügen über einen Eco-Modus, der den Energieverbrauch optimiert und so die Reichweite erhöht. Energiefresser abschalten: Vermeide unnötigen Energieverbrauch, indem du (falls möglich) das Infotainment-System und andere nicht unbedingt benötigte elektrische Verbraucher ausschaltest. Sitz- und Lenkradheizung bevorzugen: Diese Heizmethoden sind oft effizienter als die allgemeine Luftbeheizung des Fahrzeuginnenraums. Vorausschauendes Fahren: Eine sanfte und vorausschauende Fahrweise hilft, Energie zu sparen. Vermeide abruptes Beschleunigen und starkes Bremsen, um den Energieverbrauch zu minimieren. Rekuperation nutzen: Nutze die Rekuperationsfunktion deines E-Autos effektiv. Durch das Zurückgewinnen von Energie beim Bremsen oder im Schubbetrieb kannst du die Reichweite spürbar erhöhen. Sicherheit bleibt oberstes Gebot Button: Anchor Bei aller Freude am Reichweitenoptimieren gilt: Sicherheit kommt immer an erster Stelle – auch im Elektroauto! Spare niemals bei entscheidenden Aspekten, nur um ein paar Kilometer mehr herauszuholen. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du beim Energiesparen niemals außer Acht lassen solltest: Klare Sicht ist Pflicht: Achte stets darauf, dass sämtliche Scheiben eis- und beschlagfrei sind. Die Lüftung und Heizung sollten daher bei Bedarf genutzt werden, auch wenn sie zusätzliche Energie benötigen. Licht anschalten, wenn nötig: Gerade in der Dämmerung oder bei schlechten Sichtverhältnissen darfst du keinesfalls das Fahrlicht ausschalten, nur um Strom zu sparen – deine Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer geht immer vor. Reichweitenpuffer einplanen: Plane im Winter grundsätzlich eine großzügige Reserve ein – auch auf deinen gewohnten Strecken. Plötzliche Wetterumschwünge oder Staus können den Energieverbrauch schnell steigen lassen. Bei Glätte vorsichtig rekuperieren: Auf vereisten oder verschneiten Fahrbahnen solltest du die Rekuperationsleistung möglichst niedrig einstellen und besonders sanft fahren. Starke Bremsenergie-Rückgewinnung kann das Fahrzeug ins Rutschen bringen. Mit diesen Tipps bist du nicht nur effizient, sondern vor allem sicher unterwegs – und das ganz ohne Kompromisse bei Komfort und Wohlbefinden. Rekuperation auf glatter Fahrbahn: Sicherheit geht vor Wenn die Straßen spiegelglatt oder rutschig sind, ist beim Fahren mit dem Elektroauto besondere Vorsicht geboten — gerade im Hinblick auf die Rekuperation. Wähle bei eisigen Bedingungen am besten eine schwächere Rekuperationsstufe, falls dein Fahrzeug dies zulässt. So reduzierst du die starke Bremswirkung, die sonst durch plötzliche Energierückgewinnung entstehen kann. Heb außerdem den Fuß langsam und behutsam vom Fahrpedal, um abruptes Verzögern oder gar ein Ausbrechen des Fahrzeugs zu vermeiden. Auf glatter Fahrbahn gilt: Lieber vorausschauend rollen lassen als energisch abbremsen — so bleibst du sicher unterwegs und schützt die Reifenhaftung auch auf Schnee und Eis. Nach dem Fahren Laden bei optimaler Temperatur: Lade dein E-Auto auf, wenn es noch warm ist. Dies kann die Effizienz des Ladevorgangs erhöhen, da warme Batterien schneller und effizienter laden. Weniger Energieaufwand für das Aufheizen: Ein in der Garage geparktes Auto muss weniger aufgeheizt werden, was wiederum Energie spart. Überprüfung und Wartung: Regelmäßige Überprüfungen des Akkuzustands und der Heizsysteme können helfen, die Leistungsfähigkeit im Winter zu erhalten. Achte darauf, dass alle Systeme ordnungsgemäß funktionieren. Beim Kauf eines Elektroautos für den Winter Batteriekapazität und Reichweite: Wähle ein Modell mit einer Batteriekapazität, die deinen täglichen Bedürfnissen entspricht. Größere Batterien bieten in der Regel eine längere Reichweite, auch im Winter. Wärmepumpentechnologie: Achte darauf, ob das Fahrzeug mit einer Wärmepumpe ausgestattet ist. Wärmepumpen sind effizienter als herkömmliche elektrische Heizsysteme und können die Reichweite im Winter deutlich verbessern. Vorkonditionierungsfunktion: Einige Modelle bieten die Möglichkeit, den Akku vor dem Laden vorzuheizen. Dies ist ein nützliches Feature, um die Ladeeffizienz bei kaltem Wetter zu erhöhen. Fahrzeugisolierung: Überprüfe die Qualität der Fahrzeugisolierung. Eine gute Isolierung hilft, die Wärme im Fahrzeug zu halten und den Energiebedarf für die Heizung zu reduzieren. Energieeffizienz und Eco-Modus: Informiere dich über die Energieeffizienz des Fahrzeugs und ob es einen Eco-Modus gibt, der dabei hilft, Energie zu sparen und die Reichweite zu maximieren. Rezensionen und Tests im Winter: Suche nach Rezensionen oder Testberichten, die speziell die Leistung des Fahrzeugs unter Winterbedingungen beleuchten. KI-generiertes Bild Reichweitenverlust bei E-Autos im Winter Wenn die Temperaturen fallen, ist es entscheidend zu wissen, wie sich das auf die Reichweite deines Elektroautos auswirkt. Wir haben die neuesten Daten von Recurrent Auto analysiert, um dir ein klares Bild davon zu geben, was du von deinem E-Auto im Winter erwarten kannst: Marke und Modell Reichweitenverlust bei 0°C 2021-2022 Audi e-tron (Premium Plus) 14 % 2017-2018 BMW i3 15 % 2020-2021 Hyundai Kona Electric 16 % 2022 Kia EV6 (Extended Range) 7 % Tesla Model S (75D) 18 % Tesla Model 3 (Long Range) 16 % Tesla Model X (75D) 13% Tesla Model Y (Long Range AWD) 16 % 2021 VW ID.4 30 % 2016-2017 VW e-Golf 12 % Quelle Was steckt hinter den Zahlen? Die Verluste in der Tabelle zeigen, dass E-Autos bei 0°C teils deutlich mehr Strom verbrauchen als im Sommer – aber nicht alle Modelle sind gleich betroffen. Der VW ID.4 beispielsweise verliert rund 30 % seiner Reichweite, während der Kia EV6 mit nur 7 % vergleichsweise gut durch den Winter kommt. Wesentliche Faktoren für diese Unterschiede sind neben der Außentemperatur auch das Fahrprofil und die Heizstrategie. Während bei Kurzstrecken (oft nur 20–30 km) die Energie für das anfängliche Aufheizen von Akku und Innenraum besonders ins Gewicht fällt, verteilt sich dieser Effekt bei längeren Fahrten (z.B. 100 km) auf die gesamte Strecke und der Durchschnittsverbrauch fällt moderater aus. Sobald der Innenraum aufgeheizt ist, benötigt das Fahrzeug deutlich weniger Energie, um die Temperatur zu halten. Praktischer Tipp: Wenn du häufiger kurze Strecken im Winter fährst, kann sich der Reichweitenverlust stärker bemerkbar machen, als es die Werte für längere Testfahrten vermuten lassen. Wärmepumpen im E-Auto Wenn du dich für den Kauf eines neuen Elektrofahrzeugs interessierst oder dich in EV-Foren umsiehst, wirst du sicherlich auf die Technologie der Wärmepumpen stoßen. Der Einsatz von Wärmepumpen ist eine energieeffizientere Option für die Heizung und Kühlung des Innenraums. Resistive Heizung: Dies entspricht deiner herkömmlichen Heizung oder einem Raumheizer. Dabei wird einfach ein elektrischer Strom durch einen Leiter geleitet, wodurch durch elektrischen Widerstand Wärme entsteht. Obwohl dieses System sehr einfach und 100% effizient ist, kann eine resistive Heizung 4-8 kW aus der Batterie ziehen, was einen erheblichen Verlust an Effizienz und Reichweite bedeutet. Wärmepumpe: Dies ist der neuere Ansatz, obwohl die Technologie an sich weder neu noch bahnbrechend ist. Wärmepumpen verwenden Elektrizität, um Wärme von einem Ort zum anderen zu bewegen. Sie nutzen einen umgekehrten Kältezyklus, um Wärme aus der Außenluft aufzunehmen, die dann durch einen umgekehrten Kältezyklus in der Temperatur erhöht wird. Unterschiede bei der Heizleistung im Winter Gerade im Winter zeigt sich, dass nicht alle E-Autos ihre Insassen gleich effizient und komfortabel wärmen. Verschiedene Hersteller setzen dabei auf unterschiedliche Aufheizstrategien – das Ziel bleibt jedoch meist ein behaglicher Innenraum um die 23 °C. Die Praxis sieht allerdings oft anders aus: Manche Fahrzeuge erreichen die eingestellte Wunschtemperatur problemlos, während andere aus Effizienzgründen eine niedrigere Temperatur beibehalten. So kann es vorkommen, dass nach einer halben Stunde Fahrt der Innenraum lediglich 17 °C erreicht – spürbar entfernt vom gewünschten Komfortniveau. Besonders bei Modellen mit großem Innenraum oder weniger leistungsstarken Heizsystemen kann die tatsächliche Temperatur deutlich unter dem Sollwert liegen. Auf der anderen Seite schaffen es einige Fahrzeuge, bei Bedarf auch weit über 23 °C hinaus zu heizen und so auch in eisigen Wintern für wohlige Wärme zu sorgen. Fazit: Die Wahl des Heizsystems und die daraus resultierende Heizleistung beeinflussen sowohl den Komfort an kalten Tagen als auch die Reichweite deines E-Autos erheblich. Es lohnt sich also, vor dem Kauf nicht nur auf technische Daten zu achten, sondern auch Erfahrungsberichte zur Heizleistung im Winter zu berücksichtigen. Fazit Der Winter muss nicht das Ende der Freude an deinem neuen Elektroauto bedeuten. Mit den richtigen Strategien und einem Verständnis für die Auswirkungen der Kälte auf die Batterie kannst du auch in der kalten Jahreszeit eine optimale Reichweite erzielen. Ob durch das Vorheizen des Fahrzeugs, die intelligente Nutzung der Heizsysteme oder die Wahl des richtigen Fahrmodus – es gibt viele Möglichkeiten, die Effizienz deines Elektroautos im Winter zu maximieren. Neben all diesen Tipps zur Reichweitenoptimierung deines E-Autos im Winter, vergiss nicht die finanziellen Vorteile, die dir als Elektrofahrzeug-Besitzer zustehen. Mit wirkaufendeinethg.de kannst du ganz einfach deine THG-Prämie beantragen und so jährlich Geld verdienen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deinen Geldbeutel. Bleibe informiert, plane voraus und genieße die Fahrt, egal bei welchem Wetter! --- ## Wärmepumpe zu Hause - Diese Faktoren sind zu beachten URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/12/28/waermepumpe-zu-hause-diese-faktoren-sind-zu-beachten/ Veröffentlicht: 2023-12-28 Autor: Maximilian Stein Beschreibung: Entdecke, wie du mit der richtigen Wärmepumpe dein Zuhause effizient und umweltfreundlich heizen kannst – wertvolle Tipps und Infos. In diesem Blogpost tauchen wir in die Welt der Wärmepumpen ein und beleuchten, was du beim Kauf, der Installation und dem Betrieb einer Wärmepumpe in deinem Zuhause beachten solltest. Die Entscheidung für eine Wärmepumpe ist ein entscheidender Schritt hin zu einer umweltfreundlicheren und effizienteren Heiztechnik. Ob Luft-Wasser-, Wasser-Wasser- oder Sole-Wasser-Wärmepumpen – jede Art hat ihre spezifischen Vorteile und Anforderungen. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über die verschiedenen Arten von Wärmepumpen, ihre Effizienz, die Voraussetzungen für eine optimale Nutzung und wie du durch den Einsatz einer Wärmepumpe nicht nur die Umwelt schonst, sondern auch langfristig Heizkosten sparst. Grundlagen der Wärmepumpentechnologie Wärmepumpen sind faszinierende Geräte, die eine Schlüsselrolle in der modernen Heiztechnik spielen. Sie nutzen das Prinzip der Wärmeübertragung, um Energie aus der Umwelt – Luft, Wasser oder Erdreich – zu extrahieren und für die Heizung deines Hauses nutzbar zu machen. Im Kern arbeitet eine Wärmepumpe ähnlich wie ein Kühlschrank, nur in umgekehrter Richtung: Statt Wärme aus dem Innenraum zu entfernen, wird Wärme aus der Umgebung aufgenommen und in das Heizsystem des Hauses übertragen. Unterschiedliche Typen von Wärmepumpen Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, die sich nach ihrer Wärmequelle unterscheiden. Jeder Typ hat seine spezifischen Vorteile und Anforderungen, die bei der Planung und Installation berücksichtigt werden müssen: Luft-Wasser-Wärmepumpen: Diese Art der Wärmepumpenheizung ist weit verbreitet und nutzt die Wärme der Außenluft, um dein Haus zu heizen. Sie sind relativ einfach zu installieren und eignen sich besonders für Neubauten und gut isolierte Wohngebäude. Wasser-Wasser-Wärmepumpen: Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt das Grundwasser als Wärmequelle. Sie sind sehr effizient, erfordern jedoch Zugang zu einer geeigneten Wasserquelle und entsprechende Genehmigungen. Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme): Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die im Erdreich gespeicherte Wärme. Sie benötigen Erdkollektoren oder Erdsonden, was eine größere Anfangsinvestition bedeutet, aber auch eine hohe Effizienz und Stabilität in der Wärmeversorgung bietet. Effizienz einer Wärmepumpe Die Effizienz einer Wärmepumpe ist ein entscheidender Faktor für ihre Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit. Sie wird hauptsächlich durch zwei Kennzahlen bestimmt: die Jahresarbeitszahl (JAZ) und die Leistungszahl (Coefficient of Performance, COP). Jahresarbeitszahl (JAZ) Definition: Die JAZ gibt das Verhältnis von erzeugter Wärmeenergie zur aufgewendeten elektrischen Energie über ein Jahr hinweg an. Bedeutung: Eine höhere JAZ bedeutet, dass die Wärmepumpe effizienter arbeitet. Sie erzeugt mehr Wärmeenergie pro Einheit der aufgewendeten elektrischen Energie. Wirtschaftlichkeit: Eine hohe JAZ führt zu geringeren Betriebskosten, da weniger Strom für die gleiche Wärmemenge benötigt wird. Leistungszahl (COP) Definition: Der COP ist ein Maß für die Effizienz einer Wärmepumpe zu einem bestimmten Zeitpunkt. Er gibt das Verhältnis von erzeugter Wärmeleistung zur aufgewendeten elektrischen Leistung an. Momentaufnahme: Im Gegensatz zur JAZ, die die durchschnittliche Effizienz über ein Jahr misst, stellt der COP eine Momentaufnahme dar. Er zeigt, wie effizient die Wärmepumpe unter aktuellen Betriebsbedingungen arbeitet. Einflussfaktoren: Der COP einer Wärmepumpe kann je nach Außentemperatur, Zustand des Systems und anderen Betriebsbedingungen variieren. Voraussetzungen für die Installation einer Wärmepumpe Gebäudeisolierung und Energieeffizienz Eine gute Isolierung ist entscheidend für die Effizienz einer Wärmepumpe. In gut isolierten Gebäuden kann die Wärmepumpe effizienter arbeiten, da weniger Wärme verloren geht. Die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes beeinflusst die Leistung der Wärmepumpe. Eine umfassende energetische Bewertung und gegebenenfalls Verbesserungen sind für einen Altbau besonders wichtig. Energetisches Gesamtkonzept Sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden ist ein ganzheitliches energetisches Konzept für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe entscheidend. Dies kann eine energetische Sanierung in Altbauten einschließen. Überlegungen zur Notwendigkeit von Anpassungen wie Dämmung oder Austausch der Heizkörper sind Teil der Planung. Heizsystem und Heizflächen Wärmepumpen arbeiten effizienter mit großen Heizflächen wie Fußbodenheizungen. In Altbauten mit großzügig dimensionierten Heizkörpern kann eine Anpassung oft entfallen, falls die Vorlauftemperaturen das hergeben. Die Effizienz der Wärmepumpe hängt von der Fähigkeit des Heizsystems ab, mit niedrigen Vorlauftemperaturen zu arbeiten. Als Faustregel gilt, je niedriger die Vorlauftemperatur, je effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Spezifische Anforderungen je nach Wärmepumpentyp Luft-Wasser-Wärmepumpe: Der Aufstellort ist entscheidend, um Lärmbelästigung zu vermeiden. Moderne Modelle sind leiser, aber die Platzierung sollte sorgfältig gewählt werden. Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Für diese Typen sind spezifische geologische Voraussetzungen wie Bodenbeschaffenheit oder Zugang zu Grundwasser wichtig. Notwendigkeit einer ausreichenden Fläche für die Installation Für die Installation von Erdwärme-Wärmepumpen ist ausreichend Platz für Erdkollektoren oder Erdsonden erforderlich. Dies kann eine Herausforderung in dicht bebauten Gebieten oder bei begrenztem Außenbereich darstellen. Eine sorgfältige Planung des verfügbaren Platzes ist notwendig, um die geeignete Art der Wärmepumpe und das Layout der Erdwärme-Komponenten zu bestimmen. KI-generiertes Bild Auswahl der richtigen Wärmepumpe für dein Zuhause Die Auswahl der richtigen Wärmepumpe für dein Zuhause ist entscheidend, um eine effiziente und umweltfreundliche Heizlösung zu erreichen. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, darunter die geologischen Bedingungen deines Grundstücks, die vorhandene Heizinfrastruktur und deine individuellen Heizbedürfnisse. Lass uns nun einen genaueren Blick auf die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Wärmepumpen-Typen werfen. Luft-Wärmepumpen Luft-Wärmepumpen sind eine beliebte Wahl, da sie relativ einfach zu installieren sind und keine spezifischen Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit stellen: Aufstellort: Der Aufstellort ist entscheidend, um Lärmbelästigungen zu vermeiden. Moderne Luft-Wärmepumpen arbeiten sehr leise, dennoch sollte der Standort sorgfältig gewählt werden, um Störungen für die Nachbarschaft zu minimieren. Innenaufstellung: Bei der Innenaufstellung in Räumen wie dem Keller oder Hauswirtschaftsraum werden Zu- und Abluft über separate Schläuche geführt. Diese Installation ist in der Regel nicht lauter als ein herkömmlicher Heizkessel. Außenaufstellung: Bei der Außenaufstellung sollten Modelle mit Schallschutzhauben bevorzugt werden. Die Platzierung sollte so erfolgen, dass der Schall sich nicht über Wandflächen reflektiert und Nachbarn nicht gestört werden. Erd-Wärmepumpen Erd-Wärmeerzeuger nutzen die im Erdreich gespeicherte Wärme und sind besonders effizient: Erdwärmesonden: Für die Installation von Erdwärmesonden ist eine Bodenanalyse erforderlich, um die Eignung des Grundstücks zu bestimmen. Feuchter, sandiger Lehm eignet sich besonders gut. Die Bohrungen können bis zu 100 Meter tief sein, wobei eine Genehmigung erforderlich ist. Erdkollektoren: Erdkollektoren benötigen eine ausreichende Gartenfläche, die nicht versiegelt oder bebaut sein darf. Die Kunststoffrohre werden in einer Tiefe von mindestens 1,5 Metern verlegt, und es sollten keine Pflanzen mit tiefer Wurzelbildung auf der Fläche wachsen. Wasser-Wärmepumpen Die Wasser-Wärmepumpen Technik ist eine effiziente Option, erfordert jedoch sehr spezifische Bedingungen: Wasserqualität: Das Grundwasser muss eine geeignete Qualität aufweisen, ohne zu hohe Konzentrationen von Eisen oder Mangan. Genehmigung: Eine wasserrechtliche Zulassung ist notwendig. Das Genehmigungsverfahren kann ein Probepumpen beinhalten, um die Ergiebigkeit und Auswirkungen auf umliegende Brunnen zu überprüfen. Wasserschutzgebiete: In Wasserschutzgebieten ist die Installation meistens nicht erlaubt. Förderungen und finanzielle Anreize für Wärmepumpen Nachdem die Voraussetzungen für die Installation einer Wärmepumpe geklärt sind, ist es wichtig, sich über die verfügbaren Förderungen und finanziellen Anreize zu informieren. Die Installation einer Wärmepumpe sollte stets von einer qualifizierten Fachfirma durchgeführt werden, die nicht nur die notwendigen Baumaßnahmen und Elektrikarbeiten übernimmt, sondern auch die optimale Heizleistung im Vorfeld berechnet. Dies stellt sicher, dass die Wärmepumpe wirtschaftlich arbeitet und nicht unnötig viel Strom verbraucht. Montageaufwand und Kosten Luft-Wärmepumpen: Diese erfordern in der Regel weniger bauliche Maßnahmen, wie das Gießen eines Fundaments. Die Installationskosten liegen meist zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Erd-Wärmequellen: Die Installation von Erdkollektoren oder Erdsonden ist aufwendiger und teurer, da das Erdreich aufgegraben oder Tiefenbohrungen durchgeführt werden müssen. Die Kosten variieren zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Wasser-Wärmepumpen: Der Einbau einer Brunnenanlage für Wasser-Wärmepumpen erfordert umfangreiche Bauarbeiten. Die Kosten für diese Art der Installation können stark variieren und lassen sich nicht pauschal festlegen. Staatliche Zuschüsse und Förderprogramme Vor der Montage beantragen: Wichtig ist, dass die Anträge für staatliche Zuschüsse vor Beginn der Montage eingereicht werden. Erstattung der Kosten: Bis zu 40 Prozent der Installationskosten können durch staatliche Förderungen erstattet werden. In einigen Fällen kann die Erstattung sogar noch höher ausfallen. Bundesförderung für effiziente Gebäude: Programme wie die “Bundesförderung für effiziente Gebäude” bieten finanzielle Unterstützung für den Einbau von Wärmepumpen. Diese Förderungen können die Wirtschaftlichkeit der Installation erheblich verbessern. Integration mit anderen nachhaltigen Technologien Wärmepumpen lassen sich hervorragend mit anderen nachhaltigen Technologien kombinieren. Eine besonders effektive Kombination ist die Nutzung von Wärmepumpen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen. Durch die Erzeugung von Solarstrom können Wärmepumpen noch umweltfreundlicher betrieben werden, da sie dann mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Dies reduziert nicht nur den CO2-Fußabdruck des Hauses, sondern kann auch zu weiteren Kosteneinsparungen führen. Verbindung von Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen Die Kombination von Wärmepumpen mit anderen nachhaltigen Technologien, insbesondere Photovoltaikanlagen, optimiert deren Umweltfreundlichkeit und Effizienz. Durch die Nutzung von Solarstrom zur Versorgung der Wärmepumpe wird der CO2-Fußabdruck des Hauses weiter reduziert, was auch zu finanziellen Einsparungen führt. Eine spannende Entwicklung ist die Verbindung von Wärmepumpen mit Elektrofahrzeugen. Wie in unserem früheren Artikel beschrieben, können Wärmepumpen die Betriebskosten deines Elektroautos erheblich senken. Indem du eine Wärmepumpe zur Gebäudeheizung nutzt, reduzierst du nicht nur deinen CO2-Fußabdruck, sondern auch die finanzielle Belastung für den Betrieb des Elektrofahrzeugs. Darüber hinaus kann eine Wärmepumpe, die mit einer Photovoltaikanlage kombiniert wird, überschüssige Energie zum Laden deines Elektroautos verwenden, was zu weiteren Einsparungen führt. Zusammenfassung Die Entscheidung für eine Wärmepumpe in deinem Zuhause ist mehr als nur ein Schritt hin zu effizienterem Heizen. Es ist eine Investition in eine nachhaltigere Zukunft und bietet dir gleichzeitig die Möglichkeit, langfristig Kosten zu sparen. Ob du dich für eine Luft-Wasser-, Wasser-Wasser- oder Sole-Wasser-Wärmepumpe entscheidest – jede Variante bringt ihre eigenen Vorteile und passt sich unterschiedlichen Bedürfnissen an. Neben der Steigerung der Energieeffizienz deines Hauses kannst du auch von finanziellen Anreizen profitieren. Mit Förderprogrammen wie der “Bundesförderung für effiziente Gebäude” kannst du einen Teil deiner Investitionskosten zurückerhalten. Dies macht den Umstieg auf eine Wärmepumpe nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch attraktiv. Informiere dich, plane sorgfältig und mache deinen Wohnraum zu einem Beispiel für moderne, umweltfreundliche Heiztechnologie. Besuche wirkaufendeinethg.de, um mehr über Wärmepumpen und ihre Vorteile zu erfahren und wie du sie optimal in deinem Zuhause einsetzen kannst. --- ## Diesel aus Altspeiseölen – die Zukunft? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/12/19/der-weg-zu-nachhaltigeren-treibstoffen/ Veröffentlicht: 2023-12-19 Aktualisiert: 2025-04-18 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Entdecken Sie die nachhaltige Revolution des Treibstoffes - aus Altspeiseölen wird Diesel! Die Debatte rund um umweltfreundliche Kraftstoffe und nachhaltige Mobilitätslösungen hat in den letzten Jahren spürbar an Fahrt aufgenommen. Angesichts der zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel und dem wachsenden Druck, die Umweltauswirkungen des Verkehrs zu reduzieren, rücken innovative Ansätze stärker, denn je in den Mittelpunkt. Eine besonders vielversprechende Lösung: die Verwertung von Altspeiseöl zur Herstellung von Dieselkraftstoff. Was zunächst nach einem Nischenprojekt klingt, könnte sich als zukunftsweisender Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und CO₂-Reduktion erweisen. Die Umwandlung von Altöl zu Treibstoff bietet nicht nur das Potenzial, Abfallmengen zu verringern, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigeren Energiegewinnung im Mobilitätssektor. Die Hintergründe Jährlich müssen Millionen Liter Altspeiseöl, das aus Restaurants, Fastfood-Ketten und vielen weiteren Lebensmittelverarbeitungsbetrieben stammt, eliminiert bzw. beseitigt werden. Bisher wurden diese Abfälle oft einfach entsorgt, was nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen darstellt, sondern auch erhebliche Umweltauswirkungen hat. Altspeiseöl kann in den Abwasserzyklus gelangen und so unter Umständen Gewässer verschmutzen. Die Idee, dieses Altspeiseöl in Dieselkraftstoff umzuwandeln, bietet eine nachhaltigere Lösung für dieses Problem. Bei der Umwandlung in Dieselkraftstoff kommen chemische Prozesse zum Einsatz, um die Fette und Öle in verwendbaren Kraftstoff umzuwandeln. Dieser Dieselkraftstoff kann dann in herkömmlichen Dieselmotoren genutzt werden. Es besteht keine Notwendigkeit von aufwändigen Umrüstungen oder speziellen Modifikationen. Die Technologie hinter der Umwandlung von alten Speiseölen in Treibstoff Die Umwandlung von Altspeiseöl in Dieselkraftstoff erfolgt durch einen Prozess, der als „transesterification“ bekannt ist. Bei diesem Verfahren werden die Triglyceride im Altspeiseöl in Fettsäuremethylester (FAME) umgewandelt, die landläufig als Biodiesel bezeichnet werden. Dieser Biodiesel kann dann mit herkömmlichem Dieselkraftstoff gemischt werden, um eine umweltfreundlichere Treibstoffmischung zu erhalten. Ein wichtiger Vorteil dieses Verfahrens ist, dass es dazu beiträgt die CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Vergleich zur Verbrennung von reinem Dieselkraftstoff aus fossilen Bestandteilen erzeugt Biodiesel aus Altspeiseöl weniger Treibhausgasemissionen. Begründet liegt dies darin, dass die Pflanzen, aus denen die Öle stammen, während ihres Wachstums bereits CO2 aufgenommen haben, was den Kohlenstoffkreislauf insgesamt ausgleicht. Umweltauswirkungen vom Einsatz von Altspeiseöl in Diesel Die Umwandlung von Altspeiseöl in Dieselkraftstoff hat mehrere umweltfreundliche Vorteile. Zum einen wird die Abfallmenge deutlich reduziert und so verhindert, dass Altspeiseöl in die Umwelt gelangt und dort zusätzlichen Schaden anrichtet. Zweitens hilft dies dabei, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern, da Biodiesel aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wird. Drittens trägt die Umwandlung zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei, was entscheidend für die Verlangsamung des immer fortschreitenden Klimawandels ist. In vielen Ländern wird diese Technologie bereits eingesetzt und weiterentwickelt. Es gibt verschiedene Projekte, die sich auf die Sammlung von Altspeiseöl konzentrieren und es in Biodiesel umwandeln. Diese Projekte werden oft von Umweltorganisationen, Regierungen und Unternehmen unterstützt, die sich für Nachhaltigkeit und den Schutz der Umwelt engagieren. KI-generiertes Bild Herausforderungen und Fortschritte Obwohl die Umwandlung von Altspeiseöl in Dieselkraftstoff vielversprechend ist, gibt es auch Herausforderungen, die in diesem Zusammenhang bewältigt werden müssen. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, ausreichende Mengen an Altspeiseöl zu sammeln, um die Nachfrage nach Biodiesel langfristig decken zu können. Dies erfordert eine effiziente Infrastruktur, um das Sammeln und Lagern der Altfette zu optimieren und die reibungslose Zusammenarbeit von den verarbeitenden Unternehmen, Restaurants und Lebensmittelbetrieben. Darüber hinaus sind auch technologische Fortschritte erforderlich, um den Prozess der Umwandlung effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Forscher arbeiten derzeit an neuen Verfahren und Katalysatoren, um die Transesterifikation von Altspeiseöl zu verbessern und die Ausbeute an Biodiesel zu erhöhen. Die Zukunft von Biodiesel aus Altspeiseöl Die Zukunft von Biodiesel aus Altspeiseöl sieht vielversprechend aus. Immer mehr Länder erkennen die Vorteile dieser Technologie und setzen sie in ihren Bemühungen um nachhaltige Treibstoffe ein. Die Umwandlung von Abfallprodukten in nützliche und umweltfreundliche Ressourcen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Insgesamt zeigt die Umwandlung von Altspeiseöl in Dieselkraftstoff, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können, um die Umweltauswirkungen unserer Mobilität zu reduzieren. Dies ist ein Beispiel dafür, wie wir in unserer Gesellschaft kreativ werden können, um Ressourcen besser zu nutzen und den Übergang zu einer umweltfreundlicheren Zukunft zu beschleunigen. KI-generiertes Bild Fazit: Aus Altspeiseöl wird Zukunft – eine echte Chance für nachhaltige Mobilität Die Umwandlung von Altspeiseöl in Dieselkraftstoff ist ein innovativer und zugleich praxisnaher Ansatz, um Abfall sinnvoll zu verwerten, den CO₂-Fußabdruck im Verkehr zu senken und die Treibstoffproduktion nachhaltiger zu gestalten. Auch wenn in der großflächigen Umsetzung noch Herausforderungen bestehen – etwa bei der Sammlung, Aufbereitung und regulatorischen Anerkennung –, sind die bisherigen Fortschritte ein deutliches Signal: Hier entsteht eine echte Alternative mit Zukunftspotenzial. Gerade im Zusammenspiel mit weiteren Klimaschutzmaßnahmen kann Altspeiseöl zu einer wichtigen Säule der Energiewende im Verkehrssektor werden – besonders dort, wo Elektromobilität (noch) an Grenzen stößt. In den kommenden Jahren ist mit weiteren technologischen Innovationen und Skalierungsmöglichkeiten zu rechnen. Damit dieser Weg erfolgreich beschritten wird, braucht es nicht nur politische Weichenstellungen, sondern auch das Bewusstsein und die Bereitschaft von Unternehmen und Verbraucherinnen, nachhaltige Alternativen aktiv zu unterstützen und mitzugestalten. Die Mobilität von morgen beginnt heute – manchmal sogar in der Bratpfanne. --- ## Mehr Reichweite – Diese E-Autos kommen 2024 raus URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/11/13/diese-eautos-kommen-2024-raus/ Veröffentlicht: 2023-11-13 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Entdecken Sie die E-Auto-Neuheiten 2024 für eine nachhaltige Mobilitätswende – von kompakten Stadtautos bis zu leistungsstarken SUVs. Willkommen in der Zukunft der Mobilität! Das Jahr 2024 verspricht, ein echter Gamechanger in der Welt der Elektroautos zu werden. Jedes Jahr übertreffen sich Automobilhersteller selbst, indem sie Fahrzeuge präsentieren, die nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch technologisch fortschrittlicher, leistungsstärker und stilvoller sind. Im kommenden Jahr wird diese Evolution wieder einen neuen Höhepunkt erreichen. Wir von wirkaufendeinethg.de haben eine Liste der spannendsten Neuzugänge für Sie zusammengestellt. Entdecken Sie mit uns Autos, die nicht nur durch ihre Reichweite beeindrucken, sondern auch durch umweltbewusste Features und innovative Designs. Neue kompakte Elektroautos 2024: Ein Schritt Richtung nachhaltige Mobilität Die Mobilitätswende erfordert ein Umdenken hin zu effizienteren, umweltfreundlicheren Fahrzeugen. Kompaktwagen spielen dabei eine Schlüsselrolle, da sie ideal für den Stadtverkehr und enge Parklücken sind. Sie bieten eine Kombination aus Wendigkeit, Effizienz und Umweltfreundlichkeit, die perfekt für Pendler, Singles oder kleine Familien geeignet ist. Im Jahr 2024 erwarten uns einige spannende neue Modelle, die zeigen, wie attraktiv und zugänglich Elektromobilität sein kann. Citroen e-C3 Der Citroen e-C3 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie moderne Technologie und Wirtschaftlichkeit in einem kompakten Elektroauto verschmelzen können. Mit einem Startpreis von 23.300 Euro bietet er erschwingliche Elektromobilität, ideal für budgetbewusste Stadtbewohner. Die 83 kW Motorleistung sorgt für eine dynamische Fahrt im Stadtverkehr, während die Reichweite von 320 km auch längere Fahrten ermöglicht. Der e-C3, aufgebaut auf der innovativen Smart Car Plattform, kombiniert robuste LFP-Batterietechnologie mit einem frischen Design, das ihn zu einer attraktiven Wahl für das urbane Leben macht. Fiat Panda EV Vom Fiat Panda EV wird erwartet, das Erbe des beliebten Stadtautos in elektrischer Form fortzusetzen. Obwohl Details noch knapp sind, deutet die geplante Nutzung der Smart Car Plattform auf eine intelligente Raumnutzung und eine Performance hin, die perfekt auf urbane Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der Panda EV positioniert sich als eine der zugänglichsten Optionen im Segment der elektrischen Stadtautos und könnte am 11. Juli 2024 eine neue Ära für Fiat einläuten. Hyundai Casper Elektro Der Hyundai Casper Elektro wird als ultrakompakter Stadtflitzer positioniert, ideal für das urbane Umfeld. Mit einer Länge von nur 3,60 Metern ist er perfekt für enge Straßen und Parkplätze. Der Casper Elektro verspricht, ein agiles und umweltfreundliches Fahrerlebnis zu bieten, wobei Details zu Preis und Reichweite noch bekannt gegeben werden müssen. Sein Marktstart in Europa im nächsten Jahr wird mit Spannung erwartet. Bisher nur in Südkorea verfügar, wird ein Marktstart in Europa in 2024 erwartet. Lancia Ypsilon (2024) Der Lancia Ypsilon, ein Fahrzeug mit einer langen Tradition eleganten Designs, wird 2024 in einer neuen Elektroversion auf den Markt kommen. Diese Renaissance behält das charakteristische elegante Design und die kompakte Größe des Ypsilon bei und fügt moderne Elektrotechnologie hinzu. Die Verfügbarkeit sowohl als reiner Stromer als auch als Hybrid machen den Ypsilon zu einer flexiblen und vielseitigen Option für Stadtfahrer. Er könnte neue Maßstäbe in puncto Stil, Effizienz und Vielseitigkeit im Kleinwagensegment setzen. Der Lancia Ypsilon (2024) könnte neue Standards in puncto Stil und Effizienz im Kleinwagensegment setzen, wobei weitere Details noch enthüllt werden müssen. Volvo EX30 Der Volvo EX30 steht nicht nur für Leistung und Design, sondern auch für die legendäre Sicherheit, für die Volvo bekannt ist. Als kompaktes E-SUV bietet der EX30 ab 36.590 Euro eine Premium-Alternative im Segment, die Sicherheit mit moderner Elektrotechnologie verbindet. Mit einer beeindruckenden Leistung von 272 PS und einem ansprechenden Design ist er nicht nur leistungsstark, sondern auch ein optisch ein Hingucker. Der Elektromotor an der Hinterachse sorgt für eine reaktionsschnelle Fahrdynamik, während die umfassenden Sicherheitsfeatures von Volvo ein beruhigendes Fahrerlebnis garantieren. Der EX30 ist somit die ideale Wahl für diejenigen, die keine Kompromisse zwischen Sicherheit, Leistung und Umweltbewusstsein eingehen möchten. KI-generiertes Bild Neue E-SUVs und E-Crossover in 2024 SUVs stehen für ihre Robustheit und Flexibilität und sind ideal für diejenigen, die ein Fahrzeug für verschiedene Terrains suchen. Mit ihrer höheren Sitzposition bieten sie eine bessere Sicht und ein Gefühl der Sicherheit. Ihr geräumiges Interieur macht sie zu einer guten Wahl für Familien und Outdoor-Enthusiasten. Im Jahr 2024 erwarten uns einige spannende neue Modelle in diesem Segment, die mit fortschrittlicher Elektrotechnologie und beeindruckenden Reichweiten überzeugen. Audi Q6 e-tron Audi setzt mit dem Q6 e-tron, der 2024 debütieren soll, neue Maßstäbe in der Kategorie der mittelgroßen Elektro-SUVs. Ausgestattet mit einer großzügigen 100-kWh-Batterie, die eine Reichweite von etwa 600 Kilometern ermöglicht und durch die innovative 800-Volt-Ladetechnologie unterstützt wird, verspricht der Q6 e-tron ein schnelles Aufladen. Die geplante Sportback-Variante wird die sportliche Linienführung von Audi in die Welt der Elektrofahrzeuge übertragen. BMW iX2 Der BMW iX2, der im März 2024 auf den Markt kommen wird, repräsentiert die nächste Generation der Elektro-SUVs von BMW. Mit einem Einstiegspreis von 56.500 Euro und einer Allradleistung von 230 kW, verbindet dieses Coupé-SUV die sportliche DNA von BMW mit der Effizienz und Nachhaltigkeit eines Elektroantriebs. Als Schwestermodell des iX1 wird der iX2 sicherlich viele Blicke auf sich ziehen. Neue E-Limousinen in 2024 Limousinen stehen für Eleganz und Komfort. Sie bieten eine ruhige Kabine, hochwertige Materialien und sind oft mit den neuesten Technologien ausgestattet. Sie sind die erste Wahl für Geschäftsleute und alle, die Wert auf eine repräsentative Erscheinung legen. BMW i5 Der BMW i5 setzt neue Maßstäbe in der Oberklasse der Elektroautos. Mit einer Leistung von 340 PS bis 601 PS und einer maximalen Reichweite von bis zu 582 Kilometern kombiniert er die Sportlichkeit und Eleganz der 5er-Reihe mit der Effizienz und Nachhaltigkeit eines Elektroantriebs. Er ist die ideale Wahl für anspruchsvolle Fahrer, die keine Kompromisse eingehen möchten. BMW i5 Touring Zeitgleich mit dem BMW i5 bringt BMW auch den BMW i5 Touring auf den Markt, eine Kombi-Version, die zusätzlichen Raum und Flexibilität bietet. Der i5 Touring kombiniert die fortschrittliche Elektrotechnologie und das charakteristische Design von BMW mit den praktischen Aspekten eines Kombis. Mit einer 81 kWh Batterie und einer Reichweite von etwa 500 km ist er ideal für Familien, Outdoor-Enthusiasten und alle, die ein vielseitiges Fahrzeug für den Alltag und Abenteuer suchen. Der BMW i5 Touring symbolisiert die Zukunft der elektrischen Kombis, die sowohl praktisch, als auch über lange Strecken umweltbewusst sind. Audi A6 e-tron Der Audi A6 e-tron, der Anfang 2024 auf den Markt kommen soll, ist ein visionäres Fahrzeug, das mit seiner PPE-Plattform und einer Leistung von bis zu 450 kW beeindruckt. Mit geplanten Limousinen- und Kombi-Versionen sowie einer Sportversion RS6 bietet der A6 e-tron eine breite Palette für verschiedene Kundenwünsche. Er steht für eine neue Ära der Elektromobilität im Premium-Segment. Neue E-Sportwagen in 2024 Sportwagen sind für diejenigen, die Geschwindigkeit, Agilität und ein aufregendes Fahrerlebnis suchen. Sie kombinieren fortschrittliche Technik mit atemberaubendem Design und bieten oft die neuesten Innovationen in Sachen Leistung und Aerodynamik. Alfa Romeo 33 Stradale Der Alfa Romeo 33 Stradale ist ein exklusives Fahrzeug, das in einer limitierten Auflage von nur 33 Stück produziert wird und bereits vergriffen ist. Mit einem Marktstart Ende 2023, einer Reichweite von 450 km und einer Leistung von 552 kW im Allradantrieb, ist dieser Sportwagen ein Sammlerstück und ein Meisterwerk italienischer Ingenieurskunst und Design. Er ist sowohl als Verbrenner als auch als Elektroauto konzipiert, was ihn zu einem einzigartigen Bindeglied zwischen klassischer Automobilgeschichte und zukunftsweisender Elektromobilität macht. Tesla Roadster Der Tesla Roadster setzt seine Reise als Pionier unter den Elektro-Supersportwagen fort. Nach seiner ersten Enthüllung als Prototyp im November 2017, hat der Roadster eine Welle der Begeisterung ausgelöst, die bis heute anhält. Ursprünglich für 2020 geplant, hat sich der Start der Serienproduktion und die Auslieferung auf Ende 2024 verschoben, was die Spannung und Erwartungen nur noch weiter steigert. Der neue Roadster verspricht, die Leistungsgrenzen mit einer atemberaubenden Beschleunigung und einer Reichweite zu sprengen, die ihn zum ultimativen Elektrofahrzeug für Langstrecken macht. KI-generiertes Bild Neue elektrische Vans und Minivans in 2024 Während das Segment der elektrischen Vans und Minivans noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es bereits bemerkenswerte Entwicklungen, die in 2024 auf den Markt kommen werden. Ein herausragendes Modell, das besonders hervorsticht, ist der Volkswagen ID. Buzz, der die Tradition deutscher Ingenieurskunst in die elektrische Ära überführt. Volkswagen ID. Buzz Der Volkswagen ID. Buzz ist eine Hommage an den klassischen VW-Bus und bringt dessen Geist in die elektrische Ära. Mit seinem einzigartigen Design, das Retro-Charme mit moderner Technologie verbindet, ist der ID. Buzz ideal für Familien und Gewerbetreibende. Er bietet nicht nur flexible Innenraumkonzepte, sondern auch eine beeindruckende Reichweite und die neuesten Konnektivitätsfunktionen. Dies macht ihn zum perfekten Begleiter für Abenteuer oder den Arbeitsalltag und setzt neue Maßstäbe in der Welt der elektrischen Vans und Minivans. Technologische Innovationen bei E-Autos in 2024 Batterietechnologie Die Batterietechnologie ist das Herzstück der Elektromobilität und im Jahr 2024 werden wir Zeugen von signifikanten Fortschritten in diesem Bereich sein. Neben der LFP-Technologie und der 800-Volt-Ladetechnologie werden wir auch Verbesserungen in der Energiedichte und im thermischen Management der Batterien sehen. Diese Entwicklungen ermöglichen längere Reichweiten, kürzere Ladezeiten und eine erhöhte Lebensdauer der Batterien. Ein weiterer Trend ist die Integration von Solid-State-Batterien, die das Potenzial haben, die Kapazität und Sicherheit weiter zu erhöhen, obwohl sie 2024 wahrscheinlich noch nicht in der Massenproduktion sein werden. Autonome Fahrfunktionen Die neuen Modelle des Jahres 2024 werden mit einer Reihe von autonomen Fahrfunktionen ausgestattet sein, die von adaptiven Geschwindigkeitsregelanlagen bis hin zu fortschrittlichen Parkassistenzsystemen reichen. Einige Fahrzeuge, wie der Mercedes-Benz EQE SUV und der BMW i5, könnten Level 3 der Autonomie erreichen, was bedeutet, dass sie unter bestimmten Bedingungen die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen können. Darüber hinaus werden wir wahrscheinlich auch Verbesserungen bei den Benutzerschnittstellen sehen, einschließlich sprachgesteuerter Befehle und gestenbasierter Steuerung, die eine nahtlose Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug ermöglichen. PPE-Plattform (Premium Platform Electric) Ein Schlüsselaspekt in der Weiterentwicklung der Elektromobilität im Jahr 2024 ist die Einführung der PPE-Plattform, entwickelt von Audi und Porsche. Diese Plattform, maßgeschneidert für Elektrofahrzeuge, steigert deren Effizienz, Leistung und Vielseitigkeit. Sie ermöglicht variable Fahrzeugkonzepte und unterstützt die 800-Volt-Ladetechnologie, was sehr schnelle Ladezeiten ermöglicht. Fahrzeuge welche auf der PPE-Plattform basieren, bieten verbesserte Reichweiten und Leistung sowie eine effizientere Raumausnutzung. Die PPE-Plattform ist damit ein entscheidender Schritt in der Evolution der Elektrofahrzeuge und hoffentlich auch bald für viele weitere Modelle verfügbar. THG-Quote für dein E-Auto beantragen Besitzen Sie bereits ein Elektrofahrzeug? Dann haben Sie Anspruch auf die THG-Quote! Die Höhe der Prämie ist unabhängig vom Fahrzeugmodell. Wir von wirkaufendeinethg.de unterstützen Sie bei der Beantragung Ihrer THG-Quote. Erfahren Sie mehr auf unserem Blog. KI-generiertes Bild Fazit 2024 markiert einen Wendepunkt in der Welt der Elektromobilität. Eine beeindruckende Vielfalt neuer Modelle, die sowohl im Design als auch in der Leistung überzeugen, bringt die Elektrofahrzeuge näher an den Mainstream. Die Kombination aus fortschrittlicher Technologie, sinkenden Kosten, staatlichen Förderungen und Anreizen wie der THG-Quote macht den Umstieg auf Elektromobilität zunehmend attraktiver und finanziell realisierbar. Dieser Fortschritt repräsentiert einen entscheidenden Schritt hin zu einer nachhaltigeren und zugänglicheren Zukunft der Mobilität. Und ganz ehrlich, es ist einfach schön zu sehen, wie die Mobilitätswende endlich an Fahrt aufnimmt. --- ## Finanzielle Förderungen eines E-Autos – die Checkliste URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/11/08/finanzielle-foerderungen-beim-kauf-eines-e-autos/ Veröffentlicht: 2023-11-08 Aktualisiert: 2024-10-15 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Entdecken Sie die umfangreichen Förderungen für E-Autos in Deutschland – von Umweltbonus bis THG-Prämie. Informieren Sie sich jetzt! Update: Zu diesem Blogpost gibt es aktualisierte Informationen - du findest sie in unserem Blogpost Neue Steuervorteile für Elektroautos - Das müssen Unternehmen und Arbeitnehmer wissen. Der Kauf eines Autos stellt eine erhebliche finanzielle Investition dar, besonders wenn es sich um ein Elektrofahrzeug handelt, dessen Anschaffungskosten oft höher liegen als die herkömmlicher Autos. Finanzielle Anreize spielen daher eine entscheidende Rolle, um den Wechsel zu einem E-Auto attraktiver zu gestalten. In unserer Checkliste geben wir dir einen umfassenden Überblick über die wichtigsten staatlichen Förderungen und Prämien, die den Kauf und das Fahren eines E-Autos in Deutschland nicht nur reizvoller, sondern auch finanziell vorteilhafter machen. Checkliste - Förderungen und Prämien für E-Autos Der Kauf eines Elektroautos wird in Deutschland durch eine Reihe von finanziellen Anreizen unterstützt. Diese Förderungen können die Anschaffungskosten deutlich reduzieren. Von direkten Zuschüssen über Steuervorteile bis hin zu jährlichen Prämien – die Palette der finanziellen Kaufanreize ist vielfältig. Hier ein detaillierter Überblick über die wichtigsten Förderungen: Umweltbonus beim Kauf eines E-Autos Mit dem Umweltbonus macht die deutsche Bundesregierung den Kauf von Elektrofahrzeugen attraktiver. Diese Prämie reduziert nicht nur die Anschaffungskosten, sondern trägt auch dazu bei, die Elektromobilität in Deutschland weiter voranzutreiben. Hier sind die wichtigsten Details, die Sie wissen müssen: KI-generiertes Bild Förderhöhe und Bedingungen Bis Ende 2023: Für reine Elektroautos und Brennstoffzellenfahrzeuge beträgt der Umweltbonus bis zu 9.000 Euro, wobei sich dieser Betrag aus einem Bundesanteil und einem Herstelleranteil zusammensetzt. Der Bundesanteil beläuft sich auf 4.500 Euro für Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis bis zu 40.000 Euro und auf 3.000 Euro für Fahrzeuge zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro. Der Herstelleranteil ist jeweils die Hälfte des Bundesanteils. Ab 2024: Wichtig zu beachten ist, dass ab 2024 die Fördersummen angepasst werden. Der Umweltbonus wird dann nur noch für E-Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis des Basismodells bis zu 45.000 Euro gewährt. Antragsverfahren Antragsstellung: Der Antrag auf den Umweltbonus muss nach der Zulassung des Fahrzeugs beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Dokumente: Erforderlich ist die Rechnung des Fahrzeugs sowie der Nachweis der Zulassung. Frist: Der Antrag muss spätestens ein Jahr nach Zulassung gestellt werden. Wichtige Hinweise Kein Rechtsanspruch: Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung. Die Verfügbarkeit der Fördermittel hängt vom jeweiligen Haushaltsbudget ab. Kombination mit anderen Förderungen: Der Umweltbonus kann mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden, allerdings richten sich diese meist an Unternehmen, Kommunen oder Vereine. Besonderheiten für Gebrauchtwagen Junge Gebrauchte: Auch junge gebrauchte Elektrofahrzeuge, die nicht älter als ein Jahr sind und eine maximale Laufleistung von 15.000 Kilometern aufweisen, können förderfähig sein. Tipp für die Antragsstellung Frühzeitige Beantragung: Um Verzögerungen bei der Auszahlung zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Antrag möglichst bald nach dem Fahrzeugkauf zu stellen. Dokumentation: Bewahren Sie alle Kauf- und Zulassungsdokumente sorgfältig auf, da diese für den Antrag benötigt werden. Für detailliertere Informationen und den genauen Antragsprozess besuchen Sie bitte die Webseite des BAFA. THG-Prämie: Chance auf zusätzliches Geld für E-Autobesitzer Die THG-Prämie ist eine wertvolle finanzielle Unterstützung für Besitzer von Elektrofahrzeugen in Deutschland. Sie honoriert die Reduktion von CO2-Emissionen, die durch den Betrieb von Elektroautos erreicht wird. Gerade jetzt, bietet sich für E-Autobesitzer eine attraktive Gelegenheit, von dieser Prämie zu profitieren: Noch bis zum 10. November 2023 Geld sichern Chance auf Prämie: Bis zum 10. November 2023 können Elektroautobesitzer noch die THG-Prämie für das Jahr 2023 beantragen. Dies stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, sich ein zusätzliches finanzielles Polster zu sichern. Prämienhöhe: Für das Jahr 2023 beträgt die Prämie mindestens 80 Euro (Stand November 2023) pro Elektrofahrzeug. Dies gilt für eine Vielzahl von Fahrzeugklassen, darunter E-Autos, E-Roller, E-Nutzfahrzeuge und E-Busse. Ausblick auf 2024: Erwartete Veränderungen bei der THG-Prämie Mögliche Anpassungen der Prämienhöhe: Im Jahr 2024 ist mit einer Anpassung der THG-Prämienhöhe zu rechnen. Mehr dazu erfährst du auch in unserem Blogpost: THG-Quote 2024. Aufgrund der Entwicklungen des Energiemixes in Deutschland könnte die Prämie für Elektroautobesitzer niedriger ausfallen als in den Vorjahren. Energiemix und CO2-Einsparung: Der Energiemix in Deutschland unterliegt Veränderungen, die sich auf die CO2-Einsparung pro Elektroauto auswirken. Ein geringerer Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix kann dazu führen, dass die CO2-Einsparungen pro Fahrzeug sinken, was wiederum Einfluss auf die Höhe der THG-Prämie hat. Warum die Prämie sinken könnte Strommix und CO2-Einsparung: Eine geringere CO2-Einsparung pro Elektroauto aufgrund des veränderten Strommixes ist ein Hauptgrund für die mögliche Reduzierung der THG-Prämie. Marktentwicklungen: Zusätzlich könnten Faktoren wie der Import von Biodiesel und verschiedene Erfüllungsoptionen für Quotenverpflichtete, wie der Verkauf von Biodiesel oder das Betreiben von öffentlichen Ladesäulen, die Nachfrage und damit die Preise für die THG-Quote beeinflussen. KI-generiertes Bild Handlungsempfehlungen Jetzt handeln: Um von der aktuellen Prämie zu profitieren, sollten Anträge vor der Frist am 10. November 2023 gestellt werden. Vorbereitung auf 2024: Trotz der erwarteten Anpassungen bleibt die THG-Prämie ein wichtiger finanzieller Anreiz für Elektroautobesitzer. Es lohnt sich, auch in Zukunft die Entwicklungen im Auge zu behalten und von der Prämie zu profitieren. Für detailliertere Informationen zur THG-Prämie und zum Antragsprozess besuchen Sie bitte wirkaufendeinethg.de. Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos Mit der Kfz-Steuerbefreiung zielt der Staat darauf ab, den Kauf und Betrieb von Elektrofahrzeugen finanziell attraktiver zu gestalten. Diese Förderung dient als Anreiz für den Umstieg auf umweltfreundlichere Mobilität. Dauer und Ersparnis Dauer der Befreiung: Elektroautos sind für die ersten zehn Jahre nach ihrer Erstzulassung oder maximal bis zum 31. Dezember 2030 von der KfZ-Steuer befreit. Finanzielle Ersparnis: Die Höhe der Ersparnis variiert je nach alternativem Steuersatz für Verbrennungsfahrzeuge, liegt aber durchschnittlich bei etwa 2.000 Euro über die zehnjährige Befreiungsperiode. Regelungen nach den ersten 10 Jahren Reduzierte Steuer: Nach dem Ende der zehnjährigen Befreiung wird eine reduzierte Kfz-Steuer für Elektroautos erhoben, die nur 50 % der regulären Steuer für vergleichbare Verbrennungsfahrzeuge beträgt. Zusätzliche Details Befristung der Befreiung: Die Steuerbefreiung ist bis zum 31. Dezember 2030 begrenzt. Für Fahrzeuge, die zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2025 zugelassen werden, gilt die Befreiung ab Erstzulassung bis zu zehn Jahre. Übertragung bei Fahrzeugwechsel: Bei einem Halterwechsel des Elektroautos wird die Steuerbefreiung bis zum Ende der zehnjährigen Frist oder bis Ende 2030 weitergegeben. Steuer nach Ablauf der Befreiung: Ab 2031 wird die Steuer für Elektroautos bis 3,5 Tonnen nach dem zulässigen Gesamtgewicht berechnet und um 50 % gegenüber Verbrennern reduziert. Die Steuer beträgt je nach Gewicht zwischen 5,625 Euro und 6,39 Euro pro angefangene 200 kg jährlich. Beantragung der Förderung Bei der Zulassung des Elektroautos wendet das zuständige Amt die Steuerbefreiung automatisch an, ein separater Antrag ist nicht nötig. Wichtig ist die korrekte Klassifizierung und Zulassung des Fahrzeugs als Elektroauto. Niedrigere Haltungskosten von E-Autos Wenn Sie den Kauf eines Elektroautos in Erwägung ziehen, sollten Sie nicht nur die Anschaffungskosten und Förderungen berücksichtigen, sondern auch die langfristigen Einsparungen durch niedrigeren Haltungskosten. Elektroautos bieten in mehreren Bereichen finanzielle Vorteile gegenüber herkömmlichen Verbrennungsfahrzeugen: Energiekosten: Elektroautos sind in Bezug auf die Energiekosten pro Kilometer oft günstiger als Benziner oder Diesel, da Strom in der Regel preiswerter ist als Kraftstoff. Wartung und Reparaturen: Elektrofahrzeuge haben weniger bewegliche Teile als Verbrennungsmotoren, was zu geringeren Wartungs- und Reparaturkosten führt. Beispielsweise entfallen der Ölwechsel und viele andere standardmäßige Wartungsarbeiten. Versicherung: In einigen Fällen können die Versicherungskosten für Elektroautos niedriger sein. Dies hängt jedoch von verschiedenen Faktoren wie Fahrzeugmodell, Versicherungsanbieter und individuellen Fahrermerkmalen ab. Steuerliche Vorteile: Neben der bereits erwähnten Kfz-Steuerbefreiung für die ersten 10 Jahre können weitere steuerliche Anreize bestehen, insbesondere wenn das Fahrzeug geschäftlich genutzt wird. Wiederverkaufswert: Elektroautos können aufgrund der steigenden Nachfrage und des zunehmenden Umweltbewusstseins einen höheren Wiederverkaufswert im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erzielen. KI-generiertes Bild Tipps vor dem Kauf eine E-Autos Vergleichen Sie die Energiekosten: Rechnen Sie aus, wie viel Sie mit einem Elektroauto im Vergleich zu einem Benziner oder auch einem Diesel pro Kilometer sparen können. Planen Sie Wartung und Reparaturen: Informieren Sie sich über die typischen Wartungsintervalle und -kosten eines Elektroautos. Prüfen Sie Versicherungsangebote: Vergleichen Sie Versicherungsprämien für Elektroautos mit denen herkömmlicher Fahrzeuge. Beachten Sie den Wiederverkaufswert: Informieren Sie sich über den Marktwert und die Nachfrage nach dem Elektroauto-Modell, das Sie in Betracht ziehen. KfW-Klimaschutzoffensive für Unternehmen Die KfW-Klimaschutzoffensive für Unternehmen ist ein zentrales Förderprogramm, welches darauf abzielt, Unternehmen und Freiberufler bei der Umsetzung klimafreundlicher Projekte und Investitionen zu unterstützen. Dieses Programm konzentriert sich auf die Förderung von Maßnahmen, die zur Reduzierung, Vermeidung und zum Abbau von Treibhausgasemissionen beitragen, und ist besonders für in der EU, vor allem in Deutschland ansässige Unternehmen relevant. Kernpunkte der Förderung Ziel: Unterstützung von Investitionen in klimafreundliche Technologien und Prozesse. Kreditrahmen: Bis zu 25 Millionen Euro pro Projekt. Finanzierungsumfang: Vollfinanzierung bis zu 100 % der förderfähigen Kosten. Zinssätze: Günstige Konditionen durch zinsverbilligte Kredite; alternativ auch beihilfefreie Zinssätze verfügbar. Förderfähige Bereiche Technologie und Produktion: Unterstützung der Herstellung klimafreundlicher Technologien und emissionsarmer Produktionsverfahren. Energieversorgung: Förderung von Projekten wie Photovoltaikanlagen, die zur CO2-armen Energieversorgung beitragen. Nachhaltige Mobilität: Finanzierung von Elektrofahrzeugen, Ladestationen und ähnlichen Mobilitätsprojekten. Green IT: Investitionen in IT-Lösungen, die zur Reduzierung von Treibhausgasen beitragen. Regionale Förderungen: Beispiel “Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ (WELMO) in Berlin Das Förderprogramm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ (WELMO) stellt eine wichtige Initiative der Stadt Berlin dar, um kleine und mittelständische Unternehmen bei der Umstellung auf emissionsarme Mobilität zu unterstützen. Seit seinem Start im Juli 2018 hat WELMO große Beliebtheit erlangt und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende in der Hauptstadt. Ziel: Förderung der Elektrifizierung des Wirtschaftsverkehrs in Berlin, um einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Luftqualität zu leisten. Förderbereiche: Beratung: Umfassende Beratungsleistungen über geeignete elektrische Fahrzeuge und passende Ladeinfrastruktur. Fahrzeugförderung: Finanzielle Unterstützung beim Kauf von Elektrofahrzeugen. Ladeinfrastruktur: Hilfe bei der Errichtung von Ladestationen. Während das WELMO-Programm ein herausragendes Beispiel für regionale Förderungen im Bereich der Elektromobilität in Berlin ist, existieren deutschlandweit zahlreiche weitere regionale und kommunale Förderprogramme. Diese Programme sind oft spezifisch auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten der jeweiligen Regionen zugeschnitten und können sich in Umfang, Zielsetzung und Förderkonditionen deutlich unterscheiden. Fazit Unsere Checkliste liefert einen detaillierten Einblick in die staatlichen und regionalen Unterstützungen, die den Kauf und Betrieb von Elektroautos in Deutschland attraktiver gestalten. Mit einer breiten Palette von Förderungen – von direkten Zuschüssen wie dem Umweltbonus bis zu jährlichen THG-Prämie – ermöglichen diese finanziellen Anreize erhebliche Einsparungen. Achten Sie besonders auf die Deadline am 10. November 2023 für die THG-Quote, um sich diese zusätzliche Einsparung zu sichern. Zusammenfassend erleichtern diese finanziellen Anreize nicht nur den Wechsel zu nachhaltiger Mobilität, sondern fördern auch aktiv eine umweltfreundlichere Zukunft. --- ## Neue Ladesäulenverordnung vereinfacht das Bezahlen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/10/20/an-ladesauele-bezahlen/ Veröffentlicht: 2023-10-20 Aktualisiert: 2025-04-10 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Mehr Transparenz & Nutzerfreundlichkeit für E-Auto-Fahrer in Deutschland. Elektromobilität und der Umstieg auf Elektroautos nehmen in Deutschland weiter Fahrt auf. Mit der wachsenden Zahl an E-Autos steigt auch der Bedarf an öffentlichen Ladestationen, die zuverlässig, benutzerfreundlich und möglichst unkompliziert zu bedienen sind. Doch bisher war genau das oft ein Problem: Unterschiedliche Anbieter, verschiedene Apps und unübersichtliche Zahlungsmethoden machten das Laden an vielen Ladesäulen zur Herausforderung. Seit dem 1. Juli 2023 bringt die überarbeitete Ladesäulenverordnung endlich Klarheit. Das Bezahlen an Ladesäulen wird deutlich einfacher – und zusätzlich eröffnen sich durch die THG-Quote für Ladesäulen neue finanzielle Anreize. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Änderungen jetzt gelten und wie E-Auto-Fahrer künftig von einer verbesserten Ladeinfrastruktur profitieren können. Einheitliches Bezahlsystem beim spontanen Laden Das spontane Laden, auch “Ad-hoc Laden” genannt, war bisher oft eine Herausforderung für E-Autofahrer. Jede Ladestation schien ihre eigene Zahlungsmethode zu haben, sei es über eine spezielle Lade-App, eine Ladekarte, mittels QR-Code oder sogar ein eigenes Bezahlsystem. Doch mit der neuen Ladesäulenverordnung kommt endlich Einheitlichkeit ins Spiel. Bezahlungsmethoden: Bislang ließ die Ladesäulenverordnung als Mindestvoraussetzung eine Bezahlung mit einem gängigen karten- oder webbasierten Bezahlsystem zu. Doch ab sofort müssen Betreiber eines öffentlich zugänglichen Ladepunkts mindestens einen kontaktlosen Zahlungsvorgang mittels gängiger Kredit- und Debitkarte anbieten. Vorteile: Das bedeutet, dass Du an nahezu jeder Ladesäule mit deiner Mastercard, VISA oder EC Karte bezahlen kannst. Und das Beste daran: Du musst die Karte nur vor das Terminal halten, dank der Near-Field-Communication-(NFC) Technologie. Nutzerfreundlichkeit: Diese Neuregelung ist ein großer Schritt in Richtung Nutzerfreundlichkeit. Kein umständliches Anmelden in einer App, kein Suchen nach der passenden Ladekarte. Einfach Karte vorhalten und den Ladevorgang starten. Hinweis: Wenn Du Dich jetzt fragst, ob Du Deine bisherigen Lade-Apps, Ladekarten oder das Bezahlen per Smartphone aufgeben musst: Bestehende Ladepunkte müssen nicht nachgerüstet werden. Doch alle neuen Ladesäulen, die ab dem 1. Juli 2024 in Betrieb genommen werden, müssen das einheitliche Bezahlsystem unterstützen. KI-generiertes Bild Standardisierte Datenschnittstelle für mehr Transparenz Die Elektromobilität in Deutschland wächst rasant, und mit ihr die Anzahl der Ladestationen und E-Ladesäulen. Doch was nützt die größte Dichte an E-Charge-Stationen, wenn man nicht über eine Smartphone-App oder Lade-App weiß, ob eine bestimmte Säule gerade verfügbar ist oder welche technischen Spezifikationen sie hat? Genau hier setzt die zweite Neuerung der Ladesäulenverordnung an. Neue Anforderungen: Neu errichtete Ladepunkte müssen ab sofort über eine standardisierte Datenschnittstelle verfügen. Diese Schnittstelle dient dazu, Standortinformationen und dynamische Daten zu übermitteln. Transparenz: Besonders wichtig sind hierbei die Informationen zur Betriebsbereitschaft und zum Belegungsstatus der Ladesäule. Auch die Abrechnungsdaten und Autorisierungsdaten können über diese Schnittstelle übermittelt werden. Vorteile für den Nutzer: Mehr Transparenz beim Laden und Bezahlen. Du siehst genau, wie viel Strom Du geladen hast, zu welchem Preis und wie der Bezahlvorgang abgelaufen ist. Diese Neuerung ist ein weiterer Schritt in Richtung eines flächendeckenden, transparenten und nutzerfreundlichen Ladenetzes für E-Autos in Deutschland. Es wird einfacher, eine freie Ladesäule zu finden, und man hat jederzeit den Überblick über den Ladevorgang und die Kosten. THG-Quote für öffentliche Ladesäulen: Ein weiterer Aspekt, der für Betreiber von öffentlichen Ladesäulen von Interesse sein dürfte, ist die Möglichkeit, die THG-Quote für jede an diesen Ladesäulen verbrauchte kWh zu beanspruchen. Dies bietet nicht nur eine finanzielle Anreizstruktur für den Betrieb von Ladesäulen, sondern beschleunigt auch ein flächendeckendes Netz an Lademöglichkeiten für E-Autos. Typ-2-Fahrzeugkupplung – Mehr Flexibilität beim Laden Die dritte Neuerung betrifft die Art der Stecker an den Ladesäulen. Bisher waren Normalladepunkte (bis 22 Kilowatt) nur mit einem Typ-2-Stecker ausgestattet. Doch das ändert sich jetzt. Mit der zweiten Novelle der Ladesäulenverordnung sind nun auch Normalladepunkte zugelassen, die ausschließlich mit einer fest angebrachten Typ-2-Fahrzeugkupplung ausgestattet sind. Das bedeutet mehr Flexibilität beim Laden, da man nicht mehr auf ein bestimmtes Kabel oder einen bestimmten Stecker angewiesen ist. Für E-Autofahrer bedeutet das: Einfacheres und schnelleres Anschließen des Autos an die Ladesäule. Kein umständliches Suchen nach dem passenden Kabel oder Adapter. Einfach das Auto mit der fest angebrachten Fahrzeugkupplung verbinden und den Ladevorgang starten. Definition der öffentlichen Zugänglichkeit – Klarheit für Betreiber und Nutzer Ein weiterer wichtiger Punkt in der Novelle der Ladesäulenverordnung (LSV) ist die klare Definition dessen, was an öffentlichen Ladestationen als “öffentlich zugänglich” gilt. Bisher gab es hier Unsicherheiten, die sowohl für Betreiber von Ladesäulen als auch für Nutzer zu Verwirrung führen konnten. Mit der zweiten LSV-Novelle wurde klargestellt, dass physische Barrieren wie Poller oder Schranken nicht notwendig sind, um einen Ladepunkt als nicht öffentlich zugänglich zu kennzeichnen. Es reicht eine deutliche Beschilderung oder Kennzeichnung, die den Zugang zum Ladepunkt auf einen klar definierten Personenkreis beschränkt. Dies kann beispielsweise eine Mitgliedschaft, eine Anmeldung oder ein Arbeitsverhältnis sein. Ein gutes Beispiel hierfür sind Ladepunkte auf Besucherparkplätzen von Firmen, Arztpraxen oder Hotels. Diese sind nicht für die allgemeine Öffentlichkeit bestimmt, sondern nur für einen bestimmten Personenkreis, der dem Betreiber bekannt ist. Für E-Autofahrer bedeutet das: Mehr Klarheit darüber, wo man laden darf und wo nicht. Und für Betreiber gibt es nun klare Vorgaben, wie sie ihre Ladesäulen kennzeichnen müssen, um Missverständnisse zu vermeiden. Bundesnetzagentur – Neue Regelungen für Meldungen und Kompetenzen Die Bundesnetzagentur spielt eine zentrale Rolle in der Regulierung und Überwachung des Ladesäulenmarktes in Deutschland. Mit der zweiten LSV-Novelle gab es auch hier einige Änderungen, die sowohl für Betreiber von Ladesäulen als auch für Nutzer von Bedeutung sind. Zum einen wurde die Anzeigefrist für neu errichtete Ladesäulen geändert. Bisher mussten Betreiber ihre Ladesäulen vier Wochen vor Inbetriebnahme bei der Bundesnetzagentur melden. Jetzt ist die Meldung spätestens zwei Wochen nach Inbetriebnahme erforderlich. Das gibt Betreibern mehr Flexibilität und reduziert bürokratische Hürden. Zudem wurden die Kompetenzen der Bundesnetzagentur erweitert. Bei Nichteinhaltung technischer Vorgaben kann die Agentur nun nicht nur eine Stilllegung, sondern auch eine Nachrüstung von Ladesäulen verlangen. Das stellt sicher, dass alle Ladesäulen den technischen Standards entsprechen und für Nutzer sicher sind. Für E-Autofahrer bedeutet das: Mehr Sicherheit und Vertrauen in das Ladesäulennetz. Und für Betreiber gibt es klare Vorgaben und weniger bürokratische Hürden. KI-generiertes Bild THG-Quoten Verkauf für Ladesäule, Ladestation und Wallbox Jede kWh, die an öffentlichen Ladesäulen geladen wird, ist THG-quotenberechtigt. Das bedeutet, dass Du als Betreiber einer Ladesäule für jede geladene kWh eine Prämie erhalten kannst. Mit wirkaufendeinethg.de kannst Du Deine THG-Quote in nur wenigen Schritten beantragen und verkaufen. Die Abwicklung dauert keine 3 Minuten, und Du kannst Prämien für jede geladene MWh erhalten. Für Betreiber von Ladesäulen bedeutet das: Eine zusätzliche Einnahmequelle, die Deine Investition in die Ladeinfrastruktur noch rentabler macht. Es ist ein echter Mehrwert: Du unterstützt nicht nur die Elektromobilität, sondern profitierst auch finanziell davon. Maximiere deinen Beitrag zur E-Mobilität mit wirkaufendeinethg.de Du fährst bereits ein E-Auto und trägst somit aktiv zur Verringerung der CO2-Emissionen bei. Aber wusstest Du, dass Du mit deinem Elektrofahrzeug nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch finanziell profitieren kannst? THG-Quote Verkaufen und mit E-Auto Geld verdienen. Einfach. Nachhaltig. Zum Höchstpreis. Bei uns kannst Du jährlich bares Geld verdienen, indem Du die THG Quote deines E-Autos verkaufst. Und das Beste daran? Die Abwicklung dauert keine 3 Minuten! Nicht nur E-Auto-Fahrer können von der THG-Quote profitieren. Auch wenn du eine öffentliche Ladesäule betreibst, egal ob als Privatperson oder im geschäftlichen Kontext, hast du die Möglichkeit, deine THG-Quote über wirkaufendeinethg.de zu verkaufen. Voraussetzung ist, dass die Ladesäule öffentlich, bei der Bundesnetzagentur eingetragen und zugelassen ist. Dies bietet dir eine zusätzliche Einnahmequelle und unterstützt gleichzeitig den grünen Wandel. Warum wirkaufendeinethg.de? Keine Vertragsbindung: Während manche Anbieter Dich für 2-3 Jahre binden, bieten wir Dir maximale Flexibilität. Transparenz: Bei uns gibt es kein Kleingedrucktes und keine versteckten Konditionen. Garantierte Mindestprämie: Du kannst sicher sein, dass Du immer den besten Preis für Deine THG-Quote bekommst. Kundenservice: Unser freundlicher und schneller Kundenservice steht Dir jederzeit zur Seite. Unabhängigkeit: Ein wichtiger Punkt für viele: Wir sind keine Tochtergesellschaft eines Mineralölkonzerns. So funktioniert unser Prozess: Registriere dein Elektrofahrzeug: Besitzt du ein reines Elektrofahrzeug? Nutze die Gelegenheit, von der THG-Prämie zu profitieren und sichere dir zusätzliches Einkommen. Lade deinen Fahrzeugschein hoch: Übermittle uns ein Bild der Vorderseite deines Fahrzeugscheins. Entscheide selbst, ob du den vollen Betrag deiner Prämie erhalten möchtest oder einen Teil in nachhaltige Projekte investieren willst. Zertifizierung und Verkauf deiner Quote: Nachdem du uns deine Daten übermittelt hast, kümmern wir uns um die Weiterleitung deiner THG-Quote an das Umweltbundesamt. Die offizielle Bestätigung deines Zertifikats durch die Behörden kann 12 bis 14 Wochen in Anspruch nehmen. Sobald wir den Bescheid vom UBA erhalten, verkaufen wir deine Quote und du erhältst deine Auszahlung innerhalb von nur fünf Werktagen. Freue dich über deine Prämie! Genieße deinen finanziellen Bonus und denke daran: Nächstes Jahr kannst du erneut von diesem Angebot profitieren und deine THG-Prämie bei uns einreichen! Noch unsicher? Schaue Dir unser THG-Erklärvideo an, in dem wir innerhalb von 80 Sekunden alle Schritte zur Beantragung der THG-Prämie erklären. Du möchtest mehr über Elektromobilität erfahren? In unserem Blog berichten wir regelmäßig über aktuelle Themen rund um E-Autos und die THG-Quote. Fazit - Mehr Komfort und Transparenz beim Laden von E-Autos Die Änderungen der Ladesäulenverordnung markieren einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen, benutzerfreundlichen und transparenten Ladeinfrastruktur in Deutschland. Dank einheitlicher Bezahlsysteme – wie der Möglichkeit, mit EC- oder Kreditkarte zu zahlen – sowie standardisierter Datenschnittstellen wird das Laden und Bezahlen an öffentlichen Ladesäulen deutlich einfacher. Das sorgt für weniger Frust im Alltag und mehr Freude am elektrischen Fahren. Zudem eröffnen Angebote wie jene von wirkaufendeinethg.de zusätzliche Chancen: E-Auto-Fahrer können aktiv zum Umweltschutz beitragen und gleichzeitig finanziell profitieren – durch die clevere Nutzung der THG-Quote für Ladepunkte. --- ## Grüner Wasserstoff als Erfüllungsoption für die THG-Quote URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/10/16/gruener-wasserstoff-als-erfuellungsoption-f%C3%BCr-die-thg-quote/ Veröffentlicht: 2023-10-16 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Grüner Wasserstoff als Erfüllungsoption für die THG-Quote - Hier erfährst du den Zusammenhang zwischen Wasserstoff und dem THG-Quotenhandel. In diesem Artikel beleuchten wir, ob und wie grüner Wasserstoff als Erfüllungsoption für die THG-Quote infrage kommt. Erfahre, warum die Bundesregierung dem Einsatz von Wasserstoff eine Schlüsselrolle in der Energiewende zuschreibt, welche Vorteile er als Alternative gegenüber konventionellen Kraftstoffen hat und wer aktuell im Rahmen des THG-Quotenhandels von seinem Einsatz profitiert. „Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist.“ (Jules Verne, 1870) Wasserstoff als Schlüssel für die Energiewende Um den Klimaschutz für den Industriestandort Deutschland voranzutreiben, wurde durch die Bundesregierung im Juni 2020 die Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen. Im Juli 2023 wurde durch das Bundeskabinett die Fortschreibung dieser Strategie ausgearbeitet, um die zuvor anberaumten Ziele an die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Klimaschutz und Energiewende anzupassen. Derzeit sollen durch die Nationale Wasserstoffstrategie vor allem die folgenden Zielbilder für 2030 verfolgt werden: Beschleunigter Markthochlauf von Wasserstoff. Sicherstellung ausreichender Verfügbarkeit von Wasserstoff und seiner Derivate durch Ausbau der nationalen Elektrolysekapazität und Importe. Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur im In- und Ausland. Etablierung von Wasserstoffanwendungen in relevanten Sektoren. Deutschland wird bis 2030 Leitanbieter für Wasserstofftechnologien. Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen durch kohärente rechtliche Voraussetzungen auf nationaler und europäischer Ebene. Dass die Bundesregierung dem Einsatz von Wasserstoff eine Schlüsselrolle für die Energiewende zuschreibt, wird abseits der festgelegten Zielbilder durch ein Zitat aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstrichen: “Für den langfristigen Erfolg der Energiewende und für den Klimaschutz brauchen wir Alternativen zu fossilen Energieträgern. Wasserstoff wird dabei als vielfältig einsetzbarer Energieträger eine Schlüsselrolle einnehmen. Klimafreundlich hergestellter Wasserstoff ermöglicht es, die CO2-Emissionen vor allem in Industrie und Verkehr dort deutlich zu verringern, wo Energieeffizienz und die direkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien nicht ausreichen.” (Quelle) Für den Fall, dass du dich näher mit der Nationalen Wasserstoffstrategie auseinandersetzen möchtest, haben wir dir die Publikationen am Ende dieses Artikels unter den weiterführenden Links verlinkt! Was ist Wasserstoff? Wasserstoff (H), das häufigste chemische Element im Universum, liegt unter den auf der Erde herrschenden Bedingungen als ein farb- und geruchsloses Gas (H2) vor und ist in gebundener Form (z.B. mit Sauerstoff oder Methan) in nahezu allen organischen Verbindungen vorhanden. An dieser Stelle ein paar Chemie-Facts: Mit einem Massenanteil von ca. 70 % das häufigste chemische Element im Universum. Der Großteil auf der Erde ist im Wasser gebunden. Geringste Atommasse aller Elemente und 14-mal leichter als Luft. Weder giftig, ätzend noch radioaktiv. Entzündet sich nicht selbst und verbrennt mit einer farblosen Flamme rückstandsfrei. Wie wird Wasserstoff hergestellt - Farbenlehre der unterschiedlichen Herstellungswege Da Wasserstoff unter den auf der Erde herrschenden Bedingungen nicht allein, sondern nur in Form von chemischen Verbindungen vorkommt, muss dieser mithilfe von chemischer, elektrischer, thermischer oder solarer Energie aus einem Ausgangsstoff (z.B. Erdgas, Erdöl, Biomasse oder Wasser) abgespalten werden. Für die Abspaltung existieren verschiedene Verfahren, welche unterschiedliche Treibhausgas- und Schadstoffemissionen sowie Energie- und Ressourcenverbräuche verursachen. Aufgrund dieser Unterschiede wird der jeweils erzeugte Wasserstoff wie folgt farblich unterschieden: Grüner Wasserstoff durch Elektrolyseverfahren Grauer Wasserstoff durch Reformierungsverfahren Blauer Wasserstoff durch Reformierungsverfahren Türkiser Wasserstoff durch Methanpyrolyse In der nachfolgenden Grafik vom Bundesverband des Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) siehst du, was genau bei den jeweiligen Verfahren passiert! Es gibt verschiedene Verfahren zur Wasserstoffproduktion. Grüner Wasserstoff wird erzeugt, indem Wasser mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder Photovoltaik elektrolysiert wird. In einem Elektrolyseur wird durch Anlegen einer elektrischen Spannung Wasser (H2O) in seine Bestandteile Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O) gespalten. An der Kathode (Minuspol) bilden sich Wasserstoffmoleküle, die aufsteigen und gesammelt werden. Blauer Wasserstoff wird aus Erdgas (CH4) gewonnen, wobei verschiedene Verfahren wie Pyrolyse oder Dampfreformierung zum Einsatz kommen. Bei der Dampfreformierung wird Wasserstoff aus dem im Erdgas enthaltenen Wasserstoff durch Wasserdampf separiert, wodurch reiner Wasserstoff gewonnen wird. Das dabei entstehende Kohlenstoffmonoxid wird in Kohlenstoffdioxid (CO2) umgewandelt. In der Methanpyrolyse wird Erdgas in einem Hochtemperaturreaktor in seine Bestandteile Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H2) zerlegt. Kohlendioxid (CO2) oder der Kohlenstoff können in unterirdischen geologischen Formationen gelagert oder in verschiedenen industriellen Prozessen genutzt werden, um ihre Freisetzung in die Atmosphäre zu verhindern. Der erzeugte Wasserstoff kann direkt oder über das bestehende Gasnetz zu den Verbrauchern transportiert und in Anwendungen wie Brennstoffzellenheizungen, Fahrzeugen oder in der Industrie genutzt werden. Welche Vorteile hat grüner Wasserstoff? Was bei der Herstellung passiert, hast du bereits in der vorangegangenen Grafik gesehen. Doch warum wird ebendieser Wasserstoff als „grün“ bezeichnet? Hierzu werfen wir einen Blick auf seine Vorteile! Neben der Tatsache, dass für die Herstellung von grünem Wasserstoff keine fossilen Energiequellen notwendig sind, hat Wasserstoff gegenüber anderen Brenn- und Treibstoffen weitere große Vorteile: Höchste massebezogene Energiedichte - 1 Kilogramm Wasserstoff verfügt über genau so viel Energie wie 2,1 kg Erdgas oder 2,8 kg Benzin. Die volumenbezogene Dichte von Wasserstoff ist deutlich niedriger als bei anderen Brennstoffen - Beträgt nur rund 1/4 der volumenbezogenen Dichte von Benzin und rund 1/3 der volumenbezogenen Dichte von Erdgas. Bedeutet, dass pro Wasserstoff-Fahrzeug mehr Treibstoff aufgenommen werden kann. Somit hat ein Wasserstoff-Fahrzeug eine höhere Reichweite als ein vergleichbares Modell mit einem Verbrenner oder einem batteriebetriebenen Elektromotor - und das, ohne dafür den Tank zu vergrößern. In konventionellen Motoren verursacht die Verbrennung von Wasserstoff neben Wasserdampf auch Stickoxidemissionen - Diese lassen sich mittels eines nachgeschalteten Katalysators fast komplett reduzieren. Also liegt in Wasserstoff die Lösung für eine CO2-neutrale Energieerzeugung? Zu dieser Frage hat Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, eine klare Meinung: “Wasserstoff ist ein Allround-Talent, dessen Potenziale zur Senkung der Treibhausgase in allen Sektoren genutzt werden sollten.” (Quelle) Wasserstoff im Verkehr – Die wichtigsten Fragen Derzeit lassen sich die Haupteinsatzgebiete von Wasserstoff in vier Bereiche aufteilen: Die Stromerzeugung Der Wärmemarkt Die Industrie Der Mobilitätssektor Das größte Potenzial für CO2-Einsparungen liegt derzeit im Einsatz von Wasserstoff zur Dekarbonisierung von nicht elektrifizierbaren Prozessen. Vor allem in der chemischen Industrie gewinnt der Einsatz immer mehr an Bedeutung. In diesem Sektor wird er beispielsweise bei der Herstellung von Stickstoffdünger oder synthetischen Kraftstoffen sowie zur Raffinierung von Mineralöl verwendet. Bei Industrieprozessen, die sich nicht oder nur sehr schwierig elektrifizieren lassen, wie beispielsweise die Ammoniakproduktion oder die Stahlerzeugung, werden aktuell zumeist Kohle oder Erdgas als Energieträger genutzt. Diese Prozesse könnten zukünftig zunehmend auf Wasserstoff umgestellt werden, um ihren CO2-Ausstoß zu vermindern. Doch wie sieht es mit dem Einsatz im Mobilitätssektor aus? Wasserstoff als Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen im Verkehr? Der direkte Einsatz von Wasserstoff als alternativer Kraftstoff im Fahrzeug, Flugzeug oder Schiff ist durchaus möglich. Gerade in Bereichen, in denen eine direkte Nutzung von erneuerbarem Strom nicht möglich ist, sollte die Verwendung in Erwägung gezogen werden. Dies betrifft speziell Bereiche, die einen hohen Energiebedarf sowie große Reichweitenanforderungen aufweisen, wie beispielsweise der See-, Flug- oder Straßengüterfernverkehr. Insbesondere in diesen Verkehrsbereichen wird aufgrund des Fahrzeuggewichts eine Menge Energie und dementsprechend viel Strom benötigt, um die erforderlichen Reichweiten abbilden zu können. Setzt man in diesen Bereichen auf Wasserstoff, sind Brennstoffzellen in Kombination mit Elektromotoren am effizientesten. Jedoch stecken entsprechende Fahrzeuge und Schiffe derzeit in ihrer Entwicklung noch in den Kinderschuhen. Bevor Wasserstoff also als alternativer Kraftstoff umfassender im Verkehr genutzt werden kann, ist in diesen Bereichen eine Flottenerneuerung, ähnlich wie in der Vergangenheit bei der batterieelektrischen Mobilität, notwendig. Eine weitere Art der Nutzung im Verkehr ist die Herstellung von synthetischen gasförmigen und flüssigen Kraftstoffen. Hierbei kann Wasserstoff als Zwischenprodukt zur Herstellung von synthetischem Methan, E-Fuels oder Ammoniak verwendet werden. Wie funktionieren Wasserstoffautos? Zur Nutzung von Wasserstoff in Autos sind zwei Optionen denkbar: Verbrennungsmotor, der den im Fahrzeug mitgeführten Wasserstoff direkt verbrennt. Nutzung von Wasserstoff in Brennstoffzellen in Kombination mit Elektromotoren. Da der maximale Wirkungsgrad der ersten Variante nur bei rund 35 % liegt (zum Vergleich: Wirkungsgrad eines Elektroautos liegt bei 75 %), ist diese vergleichsweise ineffizient und ökologisch wenig sinnvoll. Fahrzeuge, bei denen Wasserstoff in Brennstoffzellen genutzt wird, können hingegen Wirkungsgrade von bis zu 60 % erreichen - Verluste durch Elektromotor und Getriebe und Stromverluste bei Herstellung des grünen Wasserstoffs exklusive. Bei diesen Autos handelt es sich grundsätzlich um Elektrofahrzeuge, die den für den Antrieb benötigten Strom während der Fahrt selbst erzeugen. Bei dieser Antriebsart werden lokal keine schädlichen Abgase ausgestoßen. Gegenüber einem batterieelektrischen Fahrzeug haben sie außerdem den Vorteil höherer Reichweiten ohne Tanken bzw. Laden. Wie ist der Status Quo bei Wasserstoff-Autos und der Tankstellen-Infrastruktur? Zum jetzigen Zeitpunkt sind in Deutschland mit dem Toyota Mirai und dem Hyundai Nexo lediglich zwei solcher Fahrzeugmodelle serienmäßig erhältlich. KI-generiertes Bild Auch die Zahl der Neuzulassungen liest sich ernüchternd! In Deutschland wurden in den letzten zehn Jahren weniger als 1.000 Wasserautos zugelassen. Zum Vergleich: Allein im Jahr 2022 betrug die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland 470.000 Fahrzeuge (Quelle). Etwas besser sieht es bei der Infrastruktur von Wasserstoff-Tankstellen aus. Halten wir uns hierzu noch einmal folgenden Punkt der Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie vor Augen: Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur im In- und Ausland. Aktuell befinden sich in Deutschland rund 90 Wasserstofftankstellen, Tendenz steigend, da der Netzausbau vor allem aufgrund der steigenden Nachfrage im Bereich der Nutzfahrzeuge voranschreitet. Im europäischen Vergleich wähnt sich Deutschland hierbei an der Spitze und stellt knapp über 50 % aller Wasserstofftankstellen in Europa. KI-generiertes Bild Falls du einen näheren Blick auf die Infrastruktur der Wasserstoff-Tankstellen in Europa werfen möchtest, haben wir dir unter den weiterführenden Links eine interaktive Map verlinkt! Möchtest du dich noch näher mit dem Thema Wasserstoff im Verkehr beschäftigen? Alles wissenswerte zu diesem Thema findest du in den weiterführenden Links unter “Wasserstoff im Verkehr - FAQs”. Die THG-Quote für strombasierte Kraftstoffe – Wer profitiert aktuell? Seit dem Bestehen von wirkaufendeinethg.de haben unzählige Halter von Elektrofahrzeugen mit unserer Hilfe ganz bequem ihre THG-Quote zertifiziert und die THG-Prämie erhalten. Bereits im letzten Jahr haben wir aufgrund der Frage, ob es auch für Wasserstoff-LKWs und andere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge eine THG-Quote gibt, auf unserem Blog über diese Thematik berichtet: THG-Quote für Wasserstoff-LKW – Möglich oder nicht? Anrechnung strombasierter Kraftstoffe Mit Vollzug der 37. Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImSchV), auf Grundlage derer vor allem Rechtsverordnungen, die dem Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverschmutzungen geregelt werden, teilte das Umweltbundesamt (UBA) als Prüfstelle folgendes mit: „Strombasierte Kraftstoffe, zu deren Herstellung erneuerbarer Strom nicht biogenen Ursprungs genutzt wurde, können zur Senkung (Anm. d. Autors: Senkung der Treibhausgasemissionen und somit zur Anrechnung auf die THG-Quote) genutzt werden.“ (Quelle) Anrechenbar sind durch diese Regelung: Komprimiertes synthetisches Methan, das in einem Sabatier-Prozess mit Wasserstoff gewonnen wurde. Komprimierter Wasserstoff, der in einer Brennstoffzelle verwendet wird. Wie aus dem UBA-Zitat hervorgeht, muss der Wasserstoff in beiden Fällen aus einer durch nicht-biogene erneuerbare Energien gespeisten Elektrolyse stammen, oder vereinfacht gesagt: Es muss sich bei dem strombasierten Wasserstoff um grünen Wasserstoff, hergestellt unter Verwendung von Strom aus erneuerbaren Quellen (Wind oder Photovoltaik), handeln. Hierbei muss der Strom für den Elektrolyseur über eine Direktverbindung mit einer Erneuerbare-Energien-Anlage (EE-Anlage) bezogen werden. Falls der Elektrolyseur Netzstrom bezieht, darf die Anlage zur Herstellung der Kraftstoffe ausschließlich auf Grundlage eines Vertrages nach § 13 Absatz 6 des Energiewirtschaftsgesetzes betrieben werden. KI-generiertes Bild Zur Umsetzung der 37. BImSchV wurden dem UBA ab 2018 zwei Prüfaufgaben zugewiesen: Die Anlagenprüfung sowie die Prüfung der anrechenbaren Kraftstoffmengen. Anlagenprüfung: Auf Antrag der Anlagenbetreiber prüft das UBA die Anrechnungsvoraussetzungen von netzentkoppelten Anlagen sowie Bestandsanlagen zur Herstellung strombasierter Kraftstoffe. Prüfung anrechenbarer Kraftstoffmengen: Ist die Anlagenprüfung positiv, können Hersteller solcher Kraftstoffe dem UBA Aufzeichnungen über die hergestellten Mengen der Kraftstoffe vorlegen, woraufhin diese auf ihre Anrechenbarkeit auf die zu erfüllende Minderung der Treibhausgasquote geprüft werden. Berechnungsgrundlage für die THG-Quote aus grünem Wasserstoff Im nachfolgenden Schaubild siehst du, wie sich die THG-Minderungsmenge bei grünem Wasserstoff berechnet bzw. im Rahmen der THG-Quote anrechnen lässt. Fazit zur aktuellen 37. BImSchV In ihrer aktuellen Fassung berechtigt die 37. BImSchV lediglich die Produzenten von grünem Wasserstoff dazu, diesen als Erfüllungsoption für die THG-Quote zu nutzen. Auf der Website des Umweltbundesamtes finden Hersteller sämtliche Formulare, die für die Antragsstellung benötigt werden. Die Halter von Wasserstoff-LKWs und anderen Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen finden hierbei bislang keine Berücksichtigung und können demnach nicht von einer THG-Prämie profitieren. Dieser gesetzliche Rahmen steht im Widerspruch zu den ambitionierten Zielbildern der Nationalen Wasserstoffstrategie, weshalb wir bereits in unserem ersten Blogartikel zu dieser Thematik für eine dahingehende Gesetzesänderung plädierten. Sollte es zu einer solchen Gesetzesänderung kommen, stehen wir bereits in den Startlöchern und halten alle nötigen Tools bereit, um eine schnelle und bequeme Abwicklung der THG-Quote für dein Wasserstoff-Fahrzeug zu gewährleisten! KI-generiertes Bild Grüner Wasserstoff als Erfüllungsoption für die THG-Quote – Zukunftsaussichten Bisweilen wurden die Anforderungen und Anrechnungsvoraussetzungen für grünen Wasserstoff als Erfüllungsoption für die THG-Quote in der Praxis sowohl als unausgereift als auch hinderlich angesehen. Resultierend aus der Erlassung von zwei Delegierten Rechtsakten zur Erneuerbaren Energien Richtlinie (RED II), steht nun aber eine Novellierung der 37. BImSchV bevor, um die Anforderungen und Anrechnungsvoraussetzungen zu entschärfen. Wir geben dir an dieser Stelle einige Hintergrundinformationen zu den Delegierten Rechtsakten im Rahmen von RED II und gehen anschließend auf die Übertragung in nationales Recht durch die Novellierung der 37. BImSchV ein! Hintergrund: RED II Durch RED II wird festgelegt, dass der Gesamtanteil von erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch der Europäischen Union im Jahr 2030 mindestens 32 % betragen muss. Hierdurch soll die ursprünglich mit dem Pariser Klimaschutzabkommen eingegangene Verpflichtung der Union erfüllt werden, die Emissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 % gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. KI-generiertes Bild Die angesprochenen Delegierten Rechtsakte, welche am 10.07.2023 in Kraft traten, definieren im Rahmen von RED II die folgenden Punkte: Durch Art. 27 Abs. 3 UAbs. 7 werden die Anforderungen an den Strombezug für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff definiert. Durch Art. 25 Abs. 2 und Art. 28 Abs. 5 wird die Methode zur Ermittlung der Treibhausgaseinsparungen durch den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff bestimmt. Bei den Anforderungen an den Strombezug gibt es eine Menge zu beachten. Im Wesentlichen wird hierbei unterschieden, ob (1.) die EE-Anlage und der Wasserstoffelektrolyseur ohne Netzbezug über einen Direktanschluss verbunden sind oder ob (2.) der Strom aus dem Netz bezogen wird. 1. Um als grün zu gelten, muss die für den Wasserstoff zur Herstellung verwendete EE-Anlage entweder über eine Direktleitung mit dem Elektrolyseur verbunden sein oder die Strom- sowie Wasserstofferzeugung finden in derselben Anlage statt. Hierbei darf die EE- Anlage frühestens 36 Monate vor dem Elektrolyseur in Betrieb genommen worden sein. Sollte die EE-Anlage doch an das Netz angeschlossen sein, muss der Betreiber belegen, dass kein Strom aus dem Netz für die Wasserstofferzeugung entnommen wird. 2. Wird hingegen Strom für die Erzeugung aus dem Netz bezogen, gibt bestehen Optionen, um den Wasserstoff als grün deklarieren zu können: Der Elektrolyseur muss in einer Gebotszone mit mehr als 90 % EE-Anteil liegen und darf eine maximale Anzahl an Betriebsstunden nicht überschreiten. Der Elektrolyseur muss in einer Gebotszone mit einer Emissionsintensität von Strom unter 18 g CO2-Äq./MJ liegen, wobei der EE-Strom über ein Power Purchase Agreement (PPA) bezogen wird und die Kriterien der Zeitgleichheit und geografischen Nähe erfüllt sind. Es muss ein Nachweis erbracht werden, dass im Rahmen des EE-Stromverbrauchs eine Redispatchsituation vorlag und durch die Wasserstofferzeugung weniger EE-Anlagen abgeriegelt werden mussten. Der Einsatz von EE-Strom im Elektrolyseur erfüllt die Kriterien der Zusätzlichkeit, Zeitgleichheit und geografische Nähe. Hierbei ist ebenfalls der Abschluss eines PPAs erforderlich. Die Erfüllungskriterien sind wie folgt definiert: Zusätzlichkeit: Die EE-Anlage wurde frühestens 36 Monate vor dem Elektrolyseur in Betrieb genommen und erhält keine Förderung in Form von Betriebs- oder Investitionsbeihilfen. Zeitgleichheit: Die Wasserstoff- und EE-Stromerzeugung erfolgen innerhalb desselben Zeitraums. Geografische Nähe: Die EE-Anlage und der Elektrolyseur liegen innerhalb derselben Gebotszone. Novellierung der 37. BImSchV Das Inkrafttreten der Delegierten Rechtsakte macht eine Anpassung des nationalen Rechts der Mitgliedsstaaten notwendig. In Deutschland betrifft dies die Anpassung der 37. BImSchV. Seit dem 11.08.2023 ist der Referentenentwurf zur Neufassung dieser Verordnung öffentlich einsehbar. Wir geben dir an dieser Stelle einen kurzen Überblick, inwiefern die Verordnung angepasst werden soll: Die europäischen Vorgaben sollen 1:1 umgesetzt und ins nationale Recht übertragen werden. Ein umfassendes System zur Nachweisführung über die Erfüllung der Anforderungen bei Herstellung & Lieferung von grünem Wasserstoff soll eingeführt werden, um Missbrauch zu vermeiden. Diese soll durch Zertifizierung der relevanten Wirtschaftsakteure erfolgen. Die Anrechenbarkeit erneuerbarer Kraftstoffe nicht-biogenen Ursprungs soll gesetzlich festgeschrieben werden ($$ 3-10 37. BImSchV). Zukünftig ist eine Mehrfachanrechnung mit Faktor 3 im Rahmen des THG-Quotenhandels vorgesehen. Anrechnungsanträge sollen mithilfe einer elektronischen Datenbank verwaltet werden. Aktuell fehlt für die Neufassung auf Grundlage des Referentenentwurfs noch die Zustimmung vom Bundestag. Laut diesem tritt die Verordnung jedoch am Tag nach der Verkündung im Bundesanzeiger in Kraft und ist somit auf Kraftstoffe anzuwenden, die ab dem 01.01.2024 in den Verkehr gebracht wurden. Falls du dich noch tiefer in die Novellierung der 37. BImSchV einlesen möchtest, haben wir dir den Referentenentwurf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz unter den weiterführenden Links verlinkt! Grüner Wasserstoff als Erfüllungsoption für die THG-Quote – Auswirkungen auf den THG-Quotenhandel Kommen wir noch einmal auf RED II zurück, um abschließend den Bogen zur THG-Quote zu spannen. Die europäische Richtlinie sieht durch Art. 25 Abs. 1 für die Verkehrssektoren aller Mitgliedsstaaten folgendes verbindliches Unterziel vor: Die Mitgliedsstaaten verpflichten Kraftstoffanbieter dazu, dass der Anteil erneuerbarer Energie am Endenergieverbrauch des Verkehrssektors bis 2030 mindestens 14 % beträgt. Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels überlässt die EU weitestgehend den Mitgliedstaaten selbst. In Deutschland stellt die THG-Quote das entsprechende nationale Instrument dar. Die Novellierung der 37. BImSchV zur Umsetzung der europäischen Vorgaben dürfte sich sowohl auf den THG-Quotenhandel als auch auf den Hochlauf von Wasserstoff positiv auswirken. Der BDEW begrüßt den Referentenentwurf in einer Stellungnahme folgendermaßen: „Der BDEW unterstützt nachdrücklich das im Entwurf der 37. BImSchV zum Ausdruck gebrachte Ziel der Verbesserung der Anrechenbarkeit von strombasierten Kraftstoffen und biogenen Wasserstoff auf die Treibhausgasquote […]. Über den Verordnungsentwurf hinaus weist der BDEW darauf hin, dass es vor dem Hintergrund der anstehenden Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) erforderlich ist, zügige Klarheit über die Pläne der Bundesregierung hinsichtlich der künftigen Ausgestaltung des THG-Quotenhandels und der möglichen Ausweitung des Anwendungsbereiches […] zu bekommen.“ (Quelle) Ferner begrüßt der Verband in den Kernforderungen der Stellungnahme ausdrücklich die geplante Mehrfachanrechnung mit Faktor 3 im Rahmen des Treibhausgasquotenhandels, da hierdurch der zusätzliche Einsatz von grünem Wasserstoff angereizt werden kann. Wir blicken nun gespannt auf die Umsetzung der Novellierung und hoffen, dass das Instrument der THG-Quote wie erwartet gestärkt aus dieser hervorgeht, damit diese auch weiterhin als Schlüssel zur Senkung von Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor angesehen werden kann! Zusammenfassung In diesem Artikel haben wir besprochen, wie grüner Wasserstoff als Schlüsselelement für die Energiewende ebenfalls die Verkehrswende vorantreiben kann und warum der THG-Quotenhandel von seinem Einsatz im Verkehrssektor profitieren kann. Sowohl die Europäische Union als auch die Bundesregierung sehen grünen Wasserstoff als eine wirksame Erfüllungsoptionen für die THG-Quote an, was durch die vor kurzem verabschiedeten Delegierten Rechtsakte im Rahmen von RED II sowie die anstehende Novellierung der 37. BImSchV verdeutlicht wird. Wenngleich auch die geplante Neufassung der 37. BImSchV lediglich die Produzenten von strombasierten Kraftstoffen dazu berechtigt, diese als Erfüllungsoption für die THG-Quote zu nutzen und somit Halter von Wasserstoff-LKWs und anderen Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen weiterhin keinen Zugang zu Nachhaltigkeit über den Quotenhandel finden, so sind die geplanten Änderungen doch als ein Schritt in die richtige Richtung anzusehen. Wie ist deine Meinung zu den geplanten Gesetzesänderungen? Schreib uns gerne hier Weiterführende Links: Die Nationale Wasserstoffstrategie Fortschreibung der nationalen Wasserstoffstrategie Das Tankstellennetz für Wasserstoffautos in Europa Wasserstoff im Verkehr – FAQs --- ## THG-Prämie bei mehreren Anbietern beantragen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/10/11/thg-praemie-bei-mehreren-anbietern-beantragen/ Veröffentlicht: 2023-10-11 Aktualisiert: 2025-04-18 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Doppel-Anmeldung bei THG-Anbietern - Darum ist das keine gute Idee Die THG-Prämie bietet Elektrofahrern einen attraktiven Anreiz, aktiv zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beizutragen – und dabei auch finanziell zu profitieren. Doch aktuell gerät das System zunehmend unter Druck: Immer häufiger melden sich Fälle, in denen E-Auto-Besitzer versuchen, die THG-Quote mehrfach zu beantragen – also sich bei mehreren Anbietern registrieren und nach der ersten Auszahlung alle weiteren Anträge wieder stornieren. Dieses Vorgehen wirft nicht nur ethische Fragen auf, sondern kann unter Umständen auch rechtliche Konsequenzen haben – und gefährdet langfristig die Glaubwürdigkeit eines Förderinstruments, das entscheidend zur Förderung der Elektromobilität beiträgt. In diesem Artikel erklären wir, wie das Problem entsteht, welche rechtlichen und moralischen Aspekte damit verbunden sind und warum ein fairer Umgang mit der THG-Prämie im Interesse aller ist. Das Doppel-Anmeldungs-Problem Die Idee hinter der THG-Prämie ist einfach und effektiv: Elektrofahrer erhalten eine Vergütung für die eingesparten CO2-Emissionen ihres Fahrzeugs. Dies motiviert viele, auf umweltfreundlichere Mobilität umzusteigen. Doch wo es Anreize gibt, gibt es auch immer einige, die versuchen, das System auszunutzen. Das Doppel-Anmelden bei verschiedenen THG-Anbietern mag auf den ersten Blick wie eine clevere Idee erscheinen, um schneller an Geld zu kommen. Doch in Wirklichkeit ist es ein kurzsichtiges Verhalten, das sowohl für den Einzelnen als auch für das gesamte System nachteilig ist. KI-generiertes Bild Warum die Doppel-Anmeldung problematisch ist Die THG-Prämie wurde ins Leben gerufen, um das umweltfreundliche Fahren zu belohnen und somit einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Reduzierung von CO2-Emissionen zu leisten. Es geht dabei nicht nur um finanzielle Anreize, sondern vor allem um das größere Bild: den Schutz unseres Planeten und die Sicherung einer nachhaltigen Zukunft für kommende Generationen. Wenn Du also überlegst, Deine THG-Quote zu verkaufen, solltest Du dies in gutem Glauben und im Einklang mit den Regeln tun. Hier sind einige Gründe, warum die Doppel-Anmeldung bei mehreren Anbietern problematisch ist: Verstoß gegen AGBs: Die meisten THG-Anbieter haben in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) klar festgelegt, dass die THG-Quote nur einmalig verkauft werden kann. Bei der Antragstellung muss in der Regel bestätigt werden, dass die Quote nicht bereits anderweitig verkauft wurde oder wird. Ein Verstoß gegen diese Klausel kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Verzögerung des Zertifizierungsprozesses: Das Umweltbundesamt ist für die Zertifizierung der THG-Quote verantwortlich. Mehrfache Anmeldungen können den Prozess verlangsamen, da möglicherweise mehrere Anträge für dieselbe Quote geprüft werden müssen. Dies verzögert nicht nur die Auszahlung für Dich, sondern führt auch zu Verzögerungen für alle andere Antragsteller. Vertrauensverlust: Das THG-Prämien-System basiert auf Vertrauen. Wenn einige Elektrofahrer versuchen, das System zu manipulieren, kann dies das Vertrauen in das gesamte System untergraben. Dies könnte langfristig dazu führen, dass weniger Menschen bereit sind, ihre THG-Quote zu verkaufen, was den eigentlichen Zweck des Systems konterkariert. Ethik und Fairness: Abgesehen von rechtlichen und praktischen Erwägungen ist das Doppel-Anmelden schlichtweg nicht fair gegenüber anderen Elektrofahrern und den THG-Anbietern. Jeder sollte das System in gutem Glauben nutzen und nicht versuchen, es zu seinem eigenen Vorteil auszunutzen. Die Vorteile einer ehrlichen und einmaligen Anmeldung Die Intention hinter der THG-Prämie ist klar: umweltfreundliches Fahren zu belohnen und einen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen zu leisten. Eine korrekte und einmalige Registrierung Deiner THG-Quote bringt nicht nur Vorteile für das System, sondern auch direkt für Dich. Hier sind die klaren Vorteile, die Du genießt, wenn Du Deine THG-Quote ehrlich und nur bei einem Anbieter anmeldest: Zügigere Auszahlung: Ein einmaliger und korrekter Anmeldeprozess beschleunigt die Zertifizierung durch das Umweltbundesamt. Das Resultat? Du kommst schneller an Deine verdiente Prämie. Vermeidung rechtlicher Probleme: Ein ehrlicher Umgang mit der THG-Prämie und die Beachtung der AGBs schützt Dich vor unerwünschten rechtlichen Konsequenzen. Das bedeutet weniger Stress und keine unerwarteten Kosten. Stärkung des THG-Systems: Ein korrekter Umgang mit der THG-Prämie unterstützt das System in seiner Effizienz und Effektivität. Du leistest somit einen aktiven Beitrag zur Erreichung der Umweltziele. Aufbau eines vertrauensvollen Verhältnisses: Zeigst Du Dich als verlässlicher Partner, wird dies von THG-Anbietern geschätzt. Dies kann zukünftig zu bevorzugten Konditionen oder anderen Vorteilen für Dich führen. Wahrung Deiner persönlichen Integrität: Ehrlichkeit zahlt sich immer aus. Mit einem korrekten Umgang mit der THG-Prämie kannst Du mit Stolz und ohne Bedenken Deine Prämie in Empfang nehmen und wissen, dass Du alles richtig gemacht hast. KI-generiertes Bild Du möchtest eine schnelle THG-Prämien-Abwicklung? Die THG-Prämie ist für viele Elektrofahrer ein attraktiver Bonus, um für ihre umweltfreundliche Entscheidung belohnt zu werden. Doch während einige Anbieter ihre Kunden in langwierige Prozesse und versteckte Konditionen verstricken, setzen wir von wirkaufendeinethg.de auf Transparenz, Schnelligkeit und Fairness. Warum wirkaufendeinethg.de die erste Wahl sein sollte: Keine Vertragsbindung: Bei uns bist Du nicht jahrelang gebunden. Wir setzen auf Flexibilität und Freiheit für unsere Kunden. Transparent und Fair: Kein Kleingedrucktes und keine versteckten Konditionen. Bei uns weißt Du genau, worauf Du Dich einlässt. Garantierte Mindestprämie: Wir garantieren eine Mindestprämie, sodass Du immer weißt, welchen Betrag Du mindestens erhalten wirst. Schnelle Abwicklung: Wir leiten Deine THG-Quote an das Umweltbundesamt weiter. Die Behörden benötigen in der Regel 12 - 14 Wochen, um Dein Zertifikat zu bestätigen. Doch das Besondere bei uns? Unmittelbar nach Erhalt des Bescheids vom UBA vermarkten wir Deine Quote und zahlen Dich innerhalb von nur 5 Tagen aus. Unabhängigkeit: Wir sind ein eigenständiges Unternehmen. Unsere Priorität liegt bei Dir und der Umwelt. Fazit: Fair bleiben lohnt sich – für alle Beteiligten Die THG-Prämie ist ein wertvolles Instrument, das Elektrofahrer:innen für ihre umweltfreundliche Entscheidung belohnt und gleichzeitig einen Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen leistet. Damit dieses System auch langfristig funktioniert, braucht es vor allem eins: Verantwortungsbewusstes und faires Verhalten aller Beteiligten. Mehrfachanmeldungen bei verschiedenen Anbietern mögen auf den ersten Blick harmlos wirken oder als vermeintliche Zeitersparnis erscheinen – doch der tatsächliche Nutzen ist minimal. Dem gegenüber stehen rechtliche Risiken, potenzielle Vertrauensverluste und ein Schaden für das gesamte System. Es geht um mehr als nur Technik und Geld: Es geht um Integrität, Transparenz und die gemeinsame Verantwortung, die Förderung der Elektromobilität glaubwürdig und wirksam zu gestalten. Ein ehrlicher Umgang mit der THG-Quote stärkt nicht nur das Vertrauen zwischen Fahrer:innen und Anbietern, sondern unterstützt auch das übergeordnete Ziel: eine nachhaltigere Zukunft für alle. --- ## KfW 442 Förderung für Elektroauto - Alle Infos URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/09/15/kfw-forderung-fuer-elektroauto/ Veröffentlicht: 2023-09-15 Aktualisiert: 2025-04-18 Autor: Maximilian Stein Beschreibung: Erfahren Sie, wie Sie bis zu 10.200 Euro Zuschuss sichern und mit Ihrem E-Auto zusätzlich jährlich verdienen können. Die Förderung wurde bereits aufgebraucht. Die KfW 442 Förderung für Elektroautos galt als echter Meilenstein für alle, die Mobilität und Energie neu denken wollen – durch die Kombination aus E-Auto, Wallbox und Solaranlage. Mit Zuschüssen von bis zu 10.200 Euro und einer zusätzlichen CO₂-Prämie von bis zu 355 Euro jährlich war das Programm besonders attraktiv für Eigenheimbesitzer mit Nachhaltigkeitsanspruch. Zwar ist die Förderung inzwischen voll ausgeschöpft, doch der Ansturm zeigt, wie groß das Interesse an smarter, klimafreundlicher Mobilität ist. In unserem neuen Blogartikel zeigen wir, was hinter der KfW 442 steckt, wer profitiert hat, welche Alternativen es jetzt gibt – und wie Sie mit Ihrem E-Auto weiterhin sparen und gleichzeitig zur CO₂-Reduktion beitragen können. Die Förderung in Zahlen Die KfW 442 Förderung „Solarstrom für Elektroautos“ öffnet die Tür zu erheblichen finanziellen Vorteilen für alle, die in die Zukunft der Elektromobilität investieren möchten. Aber wie sieht das konkret aus? Hier ein detaillierter Blick auf die Zahlen: Maximaler Zuschuss: Bis zu beeindruckenden 10.200 Euro können Sie als Zuschuss erhalten. Dieser Betrag setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen, je nachdem, welche Komponenten Sie installieren. Ladestationen: Für den Kauf einer neuen Ladestation, wie zum Beispiel einer Wallbox, können Sie pauschal 600 Euro erhalten. Wenn Ihre Ladestation bidirektional ist, also den Strom in beide Richtungen fließen lassen kann, erhöht sich der Zuschuss sogar auf 1.200 Euro. Photovoltaikanlagen: Hier wird die Förderung nach Leistung berechnet. Für jede installierte Kilowattpeak (kWp) Ihrer Photovoltaikanlage gibt es 600 Euro. Dabei können Sie maximal 6.000 Euro für Ihre PV Anlage erhalten. Solarstromspeicher: Auch hier gibt es eine leistungsabhängige Förderung. Für jeden Kilowattstunde (kWh) Ihres Speichers werden 250 Euro gezahlt, wobei der maximale Zuschuss für den Stromspeicher bei 3.000 Euro liegt. Ziel des Förderprogramms „Solarstrom für Elektroautos“ Inmitten des rasanten Wandels in der Automobilindustrie und der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien steht das KfW 442 Förderprogramm als Leuchtfeuer für nachhaltige Mobilität. Es verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Elektroautos mit selbst erzeugtem Solarstrom zu versorgen und so die Brücke zwischen moderner Technologie und umweltfreundlicher Energieerzeugung zu schlagen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, besser bekannt als KfW, ist der Motor hinter diesem Vorhaben. Als renommierte Institution hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Projekte zu fördern, die sowohl den Einzelnen als auch der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen. Mit dem KfW 442 Programm wird nicht nur der Kauf von Elektroautos attraktiver gemacht, sondern auch die Investition in Solaranlagen und die damit verbundene Infrastruktur. Es ist ein klarer Aufruf an alle, sich der grünen Revolution anzuschließen und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wer kann von der Förderung profitieren? Die KfW 442 Förderung „Solarstrom für Elektroautos“ öffnet die Tür zu einer umweltfreundlichen Zukunft für alle, die ihre Elektroautos mit Sonnenenergie betanken möchten. Aber nicht jeder kommt für diese Unterstützung in Frage. Werfen wir einen Blick auf die Schlüsselkriterien: Ihr Eigenheim: Als Eigentümer eines selbstgenutzten Wohngebäudes sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Aber Vorsicht: Neubauten, die noch nicht bezogen wurden, sowie reine Ferien- oder Wochenendhäuser sind von der Förderung ausgenommen. Ihr Elektrofahrzeug: Ein bereits vorhandenes oder bald angeschafftes Elektroauto ist Ihr Ticket zur Förderung. Es sollte ein reines Elektrofahrzeug sein und entweder auf Sie oder eine Person in Ihrem Haushalt zugelassen sein. Bei Leasingverträgen ist eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten erforderlich. Beachten Sie, dass Dienstwagen nicht förderfähig sind. Ihr geplantes Vorhaben: Planen Sie den Kauf und Anschluss von Ladestationen, Photovoltaikanlagen und Solarstromspeichern? Dann sind Sie hier richtig. Wichtig ist, dass alle Komponenten fabrikneu sind und bis zum Antragszeitpunkt noch nicht bestellt wurden. KI-generiertes Bild Geförderte Maßnahmen Die KfW Förderung bietet eine großzügige Unterstützung für alle, die sich für eine umweltfreundliche Mobilität entscheiden. Hier sind die detaillierten Maßnahmen, die gefördert werden: Ladestationen (z.B. Wallboxen): Kauf: Die Anschaffung einer neuen Ladestation mit mindestens 11 Kilowatt (kW) Ladeleistung wird gefördert. Zuschuss: 600 Euro pauschal. Bei bidirektionaler Ladefähigkeit, bei der der Strom in beide Richtungen fließen kann, erhöht sich der Zuschuss auf 1.200 Euro. Photovoltaikanlagen (PV Anlage): Kauf: Die Anschaffung einer neuen Solaranlage mit mindestens 5 kWp (Kilowattpeak) Spitzenleistung wird unterstützt. Zuschuss: 600 Euro pro kWp maximal, wobei die maximale Förderhöhe für die Photovoltaik-Anlage bei 6.000 Euro liegt. Batteriespeicher für Solarstrom: Kauf: Der Kauf eines neuen Solarstromspeichers mit mindestens 5 kWh (Kilowattstunden) Speicherkapazität wird gefördert. Zuschuss: 250 Euro pro kWh maximal, mit einem maximalen Zuschuss von 3.000 Euro. Installation und Anschluss: Alle Installationsarbeiten für den Einbau und Anschluss der Gesamtanlage sind ebenfalls förderfähig. Energiemanagement-System: Dieses System dient zur Steuerung der Gesamtanlage und stellt sicher, dass Ihr Elektroauto effizient mit selbst erzeugtem Solarstrom geladen wird. Die maximale Fördersumme, die Sie erhalten können, beträgt beeindruckende 10.200 Euro. Dieser Betrag wird direkt auf Ihr Konto überwiesen, sobald alle Voraussetzungen erfüllt und die notwendigen Nachweise erbracht wurden. Die KfW Förderung ist eine hervorragende Möglichkeit, den Umstieg auf Elektromobilität und Solarstrom finanziell attraktiv zu gestalten und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wer jetzt investiert, setzt ein Zeichen für eine nachhaltige Zukunft! Voraussetzung und Ausschlüsse Die KfW Förderung bietet zahlreiche Vorteile, doch es gibt bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, sowie einige Ausschlüsse, die zu beachten sind. Hier eine detaillierte Übersicht: Hauptvoraussetzungen: Neukauf von Komponenten: Alle geförderten Komponenten zur Ladeinfrastruktur – Ladestation, Photovoltaikanlage und Solarstromspeicher – müssen fabrikneu, unbenutzt und ungebraucht sein. Es ist wichtig, dass diese bis zum Zeitpunkt des Antrags noch nicht bestellt worden sind. Bestehendes Wohngebäude: Die Förderung richtet sich an Eigentümer von bereits bestehenden Wohngebäuden, in denen sie selbst wohnen. Das bedeutet, dass das Wohngebäude bereits vor Antragstellung existiert haben muss und Sie bereits darin wohnen. Elektrofahrzeuge: Sie müssen entweder bereits ein Elektroauto besitzen (kein Hybridfahrzeug) oder zum Zeitpunkt des Antrags ein Elektroauto bestellt haben. Das Fahrzeug muss auf Sie oder eine in Ihrem Haushalt lebende Person zugelassen sein. Bei privatem Leasing muss der Vertrag eine Laufzeit von mindestens 12 Monaten haben. Ausschlüsse: Neubauten vor Einzug: Wenn Sie in einem Neubau wohnen und diesen noch nicht bezogen haben, sind Sie von der Förderung ausgeschlossen. Ausschließlich vermietete Objekte: Objekte, die nur zur Vermietung dienen, sind von der Förderung ausgenommen. Ferien- oder Wochenendhäuser sowie Ferienwohnungen: Diese Art von Immobilien ist von der Förderung ausgeschlossen, da sie nicht als Hauptwohnsitz gelten. Mehrfache Förderung eines Wohngebäudes: Ein Wohngebäude kann nicht mehrfach mit diesem Zuschuss gefördert werden. Firmen- bzw. Dienstwagen: Diese entsprechen nicht den Fördervoraussetzungen, selbst wenn sie privat genutzt und geladen werden. Antragsprozess Der Weg zur KfW 442 Förderung mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, ist aber mit einer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung gut zu bewältigen. Hier erfahren Sie, wie Sie den Zuschuss beantragen und was Sie dabei beachten sollten: Zeitrahmen: Der Antragsprozess startet im September 2023 und läuft bis März 2024. Schritt 1: Zuschuss beantragen Wann? Ab dem 26.09.2023. Wo? Über das Kundenportal “Meine KfW”. Wie? Bevor Sie Ihre Ladestation, Photovoltaikanlage und Ihren Solarstromspeicher bestellen oder Liefer- und Leistungsverträge abschließen, stellen Sie Ihren Antrag. Hierfür benötigen Sie einen Kostenvoranschlag Ihres Fachunternehmens und ggf. Unterlagen zu De-minimis-Beihilfen, sollten Sie diese in den letzten zwei Jahren erhalten haben. Schritt 2: Vorhaben umsetzen Wann? Nach Erhalt der Zusage für den Zuschuss. Wie? Bestellen Sie die Ladestation, Photovoltaikanlage und den Solarstromspeicher und beauftragen Sie die Installation. Schritt 3: Nachweise erbringen und Zuschuss erhalten Wann? Ab März 2024. Wie? Identifizieren Sie sich, am besten per Schufa-Identitäts-Check. Alternativ können Sie die Video-Identifizierung oder das Postident-Verfahren nutzen. Im Kundenportal “Meine KfW” erfassen Sie die Daten zur installierten Ladestation, Photovoltaikanlage und zum Solarstromspeicher. Bestätigen Sie, dass Sie Ihr Vorhaben vollständig durchgeführt haben. Laden Sie alle Rechnungen zu den anrechenbaren Kosten hoch. Falls erforderlich, laden Sie weitere Nachweise hoch, z.B. die Zulassung oder den Leasingvertrag des Elektroautos. Nachdem die KfW Ihre Angaben geprüft hat, wird der Zuschuss direkt auf Ihr Konto ausgezahlt. Weitere Informationen dazu erfahren Sie auf der Seite der Kreditanstalt für Wiederaufbau. KI-generiertes Bild Maximieren Sie Ihre Vorteile als E-Auto-Besitzer Elektroautos sind nicht nur ein Trend, sie sind die Zukunft. Neben den offensichtlichen Umweltvorteilen, wie der Reduzierung von CO2-Emissionen, bieten sie auch finanzielle Anreize. Wenn Sie bereits von der KfW 442 Förderung für Ihre Wallbox profitieren, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, wie Sie als E-Auto-Besitzer Geld verdienen können: die THG-Quote. Was genau ist die THG-Quote? Die THG-Quote ist eine Vergütung für die eingesparten CO2-Emissionen Ihres Elektrofahrzeugs. Mit wirkaufendeinethg.de machen wir es Ihnen leicht, diese Prämie jährlich zu beantragen und zu erhalten. Und das Beste daran? Mit Ihrem E-Auto können Sie jährlich bis zu 355 Euro verdienen! So einfach funktioniert’s: Registrieren Sie Ihr E-Fahrzeug: Melden Sie sich auf unserer Plattform an und geben Sie die Daten Ihres Fahrzeugs ein. Beantragen Sie die THG-Quote: Nach der Registrierung können Sie Ihre THG-Prämie beantragen. Sie haben die Wahl: volle Auszahlung oder Investition in nachhaltige Projekte. Erhalten Sie Ihre Prämie: Nach der Bestätigung durch das Umweltbundesamt wird Ihre Quote vermarktet und Sie erhalten Ihre Prämie innerhalb von nur 5 Tagen. Warum Sie jetzt handeln sollten: Die Frist für die Beantragung der THG-Prämie 2023 läuft! Verpassen Sie nicht diese Chance und stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Antrag bis spätestens zum 10. November 2023 auf unserer Plattform einreichen. Für öffentliche Ladeeinrichtungen haben Sie sogar bis zum 20. Februar 2024 Zeit. Jetzt handeln und von der THG-Quote profitieren! Nutzen Sie die Vorteile Ihres E-Autos in vollem Umfang und sichern Sie sich zusätzliche Einnahmen. Melden Sie sich jetzt an und maximieren Sie Ihre Vorteile als E-Auto-Besitzer! Die Elektromobilität hat das Potenzial, unsere Art zu reisen und Energie zu nutzen, radikal zu verändern. Mit der KfW 442 Förderung und der THG-Quote haben E-Auto-Besitzer nun die Möglichkeit, nicht nur umweltfreundlich unterwegs zu sein, sondern auch finanziell von ihrer nachhaltigen Entscheidung zu profitieren. Es ist eine Win-Win-Situation: Sie sparen Geld, reduzieren Ihren CO2-Fußabdruck und tragen aktiv zur Energiewende bei. Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch, und mit den richtigen Informationen und Anreizen kann jeder von uns Teil dieser Revolution sein. Wenn du dich weiter für die Förderung informieren willst, schreib uns gerne eine E-Mail oder vereinbare direkt einen Termin mit uns. *Die Fördermittel sind ausgeschöpft – leider keine Antragstellung mehr möglich. Der Zuschuss wird aus Mitteln des Bundes­ministeriums für Digitales und Ver­kehr (BMDV) gewährt. Aufgrund des enormen Interesses und der hohen Nach­frage sind die gewährten Haus­halts­mittel in Höhe von 300 Millionen Euro für das Jahr 2023 bereits ausgeschöpft. Fazit: Solarstrom trifft Mobilität – ein Förderprogramm mit Vorbildfunktion Die KfW 442 Förderung hat eindrucksvoll gezeigt, wie gezielte finanzielle Anreize nachhaltige Technologien in Bewegung bringen können. Wer sich für ein Elektroauto, eine Photovoltaikanlage, einen Stromspeicher und die passende Wallbox entscheidet, profitiert nicht nur von einem einmaligen Zuschuss von bis zu 10.200 Euro, sondern investiert gleichzeitig in eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Energieversorgung. Auch wenn das Förderbudget inzwischen ausgeschöpft ist, bleibt das Programm ein starkes Signal für den Wandel hin zu smarter, CO₂-sparender Mobilität. Es verbindet klimafreundliches Fahren mit energetischer Unabhängigkeit – und macht deutlich, welches Potenzial in der Kombination aus E-Mobilität und Solarstrom steckt. Mit dem Blick nach vorn lohnt es sich, weitere Förderprogramme im Auge zu behalten, den eigenen Energieverbrauch aktiv zu gestalten – und die THG-Prämie als zusätzlichen finanziellen Anreiz zu nutzen. Denn eines ist klar: Nachhaltige Mobilität ist keine Vision mehr, sondern längst Realität – und sie beginnt bei jedem Einzelnen. --- ## Bidirektionales Laden – E-Auto als Speicher nutzen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/08/31/bidirektionales-laden-e-auto-als-speicher-nutzen/ Veröffentlicht: 2023-08-31 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Entdecke den technischen Hintergrund des bidirektionalen Ladens - Vom Gleich- & Wechselstrom bis zur V2X-Technologie. E-Autos neu definiert! In der sich ständig weiterentwickelnden Welt der Elektromobilität ist das bidirektionale Laden mehr als nur ein technischer Begriff – es könnte die Zukunft sein. Wenn du bereits stolzer Besitzer eines E-Autos bist oder darüber nachdenken, eines zu erwerben, dann ist dieser Artikel ein Muss für dich. Erfahre, wie diese innovative Technologie die Art und Weise, wie wir Energie nutzen und speichern, revolutionieren könnte und wie du als E-Auto-Besitzer davon profitieren kannst. Was ist bidirektionales Laden? Bidirektional Laden, oft auch als “Vehicle-to-Grid” (V2G) oder “Vehicle-to-Home” (V2H) bezeichnet, ist eine revolutionäre Technologie in der Welt der Elektromobilität. Während herkömmliche Ladevorgänge nur in eine Richtung funktionieren – nämlich das Laden der E-Auto-Batterie – ermöglicht das bidirektionale System einen Energieaustausch in beide Richtungen. Das bedeutet, dass dein Elektroauto nicht nur Energie aus dem Stromnetz aufnehmen, sondern auch gespeicherten Strom zurück ins Netz oder ins Haus speisen kann. Dies verwandelt dein E-Auto in einen mobilen Energiespeicher, der das Potenzial hat, das Stromnetz zu stabilisieren und Energie effizienter zu nutzen. Das Wort “Bidirektional” stammt aus dem Lateinischen, wobei “bi-“ für “zwei” und “direktional” für “Richtung” steht. Es beschreibt also einen Prozess oder eine Aktion, die in zwei Richtungen stattfindet. Dein Elektroauto als innovativer Energiespeicher Die Vision von Unabhängigkeit von traditionellen Energieversorgern rückt in Zeiten steigender Strompreise und wachsender Energieunsicherheit immer mehr in den Fokus vieler Menschen. Für diejenigen, die bereits eine Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach installiert haben, ist der erste Schritt zur Energieunabhängigkeit getan. Elektroautos können nicht nur Energie aus dem Netz aufnehmen, sondern auch gespeicherten Strom zurückgeben. Dies ermöglicht es, überschüssige Energie, die tagsüber von der PV-Anlage erzeugt wird, zu speichern und in Zeiten höheren Bedarfs wieder ins Hausnetz einzuspeisen. Somit wird das Elektroauto zu einem flexiblen und effizienten Energiespeicher, der hilft, Energiekosten zu senken und die Energieversorgung zu stabilisieren. Technischer Hintergrund des bidirektionalen Ladens Bidirektionales Laden ist ein fortschrittliches Konzept, das auf der bidirektionalen Energieübertragung basiert. Es geht über die traditionellen Lade- und Entlademechanismen hinaus und integriert sich nahtlos in das moderne Energieökosystem. Ein tieferer Blick in die technischen Aspekte: Energiekonversion: Elektrofahrzeuge nutzen Gleichstrom (DC) für ihre Batterien und Antriebssysteme. Im Gegensatz dazu arbeiten unsere Haushaltsnetze mit Wechselstrom (AC). Um diese Diskrepanz zu überbrücken, wird ein Gleichrichter verwendet, der AC in DC umwandelt, wenn das Fahrzeug geladen wird. Für den umgekehrten Prozess, bei dem Energie aus dem Fahrzeug ins Netz zurückgespeist wird, ist ein Wechselrichter erforderlich, der DC in AC umwandelt. Integration in Fahrzeugsysteme: Aktuelle Elektrofahrzeugmodelle, wie der Kia Niro EV oder der Ioniq 5, sind bereits mit der Technologie für bidirektionales Laden (AC 1-phasig) ausgestattet. Diese Fahrzeuge sind mit fortschrittlichen Bordladegeräten und kompatiblen Wallboxen ausgestattet, die den bidirektionalen Energiefluss unterstützen. Erweiterte Lademodelle: Einige der neuesten Modelle auf dem Markt gehen noch einen Schritt weiter und bieten “Vehicle-to-Everything” (V2X) Ladefunktionen. Hierbei dient das Fahrzeug nicht nur als Energiespeicher, sondern kann auch als zentrale Energiequelle für verschiedene externe Anwendungen und Systeme fungieren. Die verschiedenen Varianten des bidirektionalen Ladens Es gibt drei Varianten des bidirektionalen Ladens: Die einfachste und schon in einigen Modellen erhältliche: Im E-Auto befindet sich eine ganz normale Schuko-Steckdose, an die man unterwegs elektrische Geräte anschließen kann. Diese Funktion wird als Vehicle-to-load (V2L) oder Vehicle-to-Device (V2D) bezeichnet. Fahrzeuge wie der Hyundai Ioniq, der Kia Niro oder die Modelle von MG verfügen über diese Option. Wirklich revolutionär ist das zwar nicht – dafür aber sehr praktisch, etwa für Camper oder alle, die unterwegs Strom benötigen. Die zweite Variante: Das an die Wallbox angeschlossene E-Auto gibt Energie ans Stromnetz des Hauses ab. Hier spricht man von Vehicle-to-Home (V2H). Dabei hängt das E-Auto wie beim Laden an der hauseigenen Wallbox und bei Bedarf – etwa weil die Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach keinen Strom liefert – wird der vorher geladene Strom zum Eigenverbrauch abgegeben. Und zuletzt die anspruchsvollste Option: Das E-Auto speist den in der Batterie gespeicherten Strom nicht nur ins heimische, sondern sogar ins gesamte Netz ein: Vehicle-to-Grid (V2G). Die Vision dahinter: Durch eine intelligente Steuerung könnten viele Tausend E-Autos zu einem “virtuellen Kraftwerk” zusammengeschaltet werden und so zur Stabilisierung der Energieversorgung beitragen. Vorteile und Potenzial des bidirektionalen Ladens Das bidirektionale Laden bietet zahlreiche Vorteile, die sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft insgesamt von Bedeutung sind: Stabilisierung des Stromnetzes: Elektroautos können als mobile Stromspeicher fungieren und so dazu beitragen, das Stromnetz zu stabilisieren. Insbesondere bei einer hohen Einspeisung von erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne können Schwankungen durch das bidirektionale Laden ausgeglichen werden. Kosteneinsparungen: Besitzer von Elektroautos können durch das bidirektionale Laden Stromkosten sparen. In Zeiten hoher Strompreise kann die im Auto gespeicherte Energie genutzt werden, während in Zeiten niedriger Preise das Auto geladen werden kann. Beitrag zur Energiewende: Das bidirektionale Laden kann einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Durch die effiziente Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen können CO2-Emissionen reduziert und fossile Brennstoffe eingespart werden. Flexibilität: Mit der Möglichkeit des bidirektionalen Ladens können Elektroauto-Besitzer entscheiden, wann und wie sie ihren Strom nutzen oder ins Netz einspeisen möchten. Dies bietet eine bisher ungekannte Flexibilität im Umgang mit Energie. Wie sieht die Technik hinter dem bidirektionalen Laden aus? Die Technik hinter dem bidirektionalen Laden ist komplex, aber faszinierend. Fahrzeuge wie der Kia Niro EV oder der Ioniq 5 sind bereits mit dieser Technologie ausgestattet. Der Kern des bidirektionalen Ladens ist die Fähigkeit, Strom in beide Richtungen fließen zu lassen. Dies erfordert spezielle Wallboxen und Bordladegeräte, die den Wechselstrom (AC) aus dem Netz in Gleichstrom (DC) für die Autobatterie umwandeln können und umgekehrt. Einige fortschrittliche Modelle, wie der Kia EV6, bieten sogar die Möglichkeit des “Vehicle-to-Everything” (V2X) Ladens, bei dem das Auto als zentraler Energiehub für verschiedene Anwendungen fungieren kann. KI-generiertes Bild Bidirektionales Laden: Mit der Norm in Richtung Zukunft Die Technologie des bidirektionalen Ladens ist nicht nur vorhanden, sondern entwickelt sich rasant weiter. Für ein reibungsloses Erlebnis, insbesondere beim Laden zu Hause, müssen jedoch verschiedene Komponenten harmonisch zusammenarbeiten. Ein entscheidender Faktor hierbei ist ein intelligentes Energiemanagement im Eigenheim. Dieses erfasst den aktuellen Stromverbrauch und, falls vorhanden, die Menge an Strom, die von einer PV-Anlage erzeugt wird. Es berücksichtigt auch den Ladestand des E-Autos und entscheidet, wie viel Energie zu welchem Zeitpunkt aus der Batterie entnommen werden sollte. Dies ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass genügend Energie für die nächste Fahrt vorhanden ist oder ob gerade ausreichend Solarstrom zur Verfügung steht. Ein Meilenstein in der Ladeinfrastruktur wurde im April 2022 erreicht: Die Internationale Organisation für Normung (ISO) veröffentlichte die ISO 15118-20. Diese Norm regelt die Ladetechnik und die Kommunikation zwischen E-Auto und Ladeeinrichtung, wie beispielsweise einer Wallbox, im Kontext des bidirektionalen Ladens. Mit dieser neuen Vehicle-to-Grid-Technologie stehen nun Hersteller von Wallboxen, E-Autos und Energiemanagementsystemen vor der Herausforderung, Produkte zu entwickeln, die dieser Norm entsprechen und gleichzeitig wirtschaftlich sind. Dabei könnte auch die Vehicle-to-Building-Technologie eine Rolle spielen, die das E-Auto noch stärker in das Energiemanagement von Gebäuden integriert. KI-generiertes Bild Maximiere deine Vorteile als E-Auto-Besitzer mit der THG-Quote Das bidirektionale Laden ist nicht der einzige Vorteil, den Elektrofahrzeuge bieten. Ein weiterer, oft übersehener Bonus ist die THG-Quote. Als E-Auto-Besitzer hast du das Privileg, jährlich eine Vergütung für die eingesparten CO2-Emissionen zu erhalten. Mit nur wenigen Klicks kannst du auf unserer App deine THG-Prämie beantragen. Wir machen es dir leicht: Registrieren dein E-Fahrzeug, stelle den Antrag und wir kümmern uns um den Rest. Ob du dich für eine volle Auszahlung entscheiden oder in nachhaltige Projekte investieren möchten, liegt ganz bei Ihnen. Wichtiger Hinweis: Die Frist für die Beantragung der THG-Prämie 2023 läuft! Stelle sicher, dass du deinen Antrag bis spätestens zum 10. November 2023 auf unserer Plattform einreichen, um deine verdiente Prämie nicht zu verpassen. Bei öffentlichen Ladeeinrichtungen hast du sogar bis zum 20. Februar 2024 Zeit. Zusammenfassung Warum ist bidirektionales Laden so wichtig? Es repräsentiert eine bahnbrechende Verschiebung in unserer Energieverwaltung. Für E-Auto-Besitzer bietet es nicht nur die Möglichkeit, Kosten zu sparen und flexibler mit ihrer Energie umzugehen, sondern auch aktiv zur Energiewende beizutragen und von der THG-Quote zu profitieren. Es ist eine aufregende Zeit für die Elektromobilität, und das bidirektionale Laden steht im Mittelpunkt dieser Revolution. --- ## Die geplanten Änderungen an der THG-Quote URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/08/22/aenderungen-der-thg-quote-auf-dem-pruefstand/ Veröffentlicht: 2023-08-22 Aktualisiert: 2025-04-18 Autor: Norman Hentsch Beschreibung: Mehr Ökostrom für öffentliche Ladesäulen vs. Verkürzung der Registrierungsfrist Die THG-Quote zählt aktuell zu den wichtigsten Fördermitteln für die Elektromobilität – und spielt eine zentrale Rolle beim Erreichen der deutschen Klimaziele. Im Rahmen der gesetzlichen THG-Quote hat das Bundeskabinett nun weitreichende Änderungen beschlossen, die nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen haben. In diesem Blogpost werfen wir einen kritischen Blick auf die geplanten Anpassungen: Welche Änderungen kommen auf Halter von E-Fahrzeugen und Unternehmen zu? Wo liegen die Chancen, wo die Risiken? Wir beleuchten die Vor- und Nachteile der neuen Regelung, lassen Expertenmeinungen und Stimmen aus der Branche zu Wort kommen – und zeigen, wie die Elektromobilitäts-Community auf die Entwicklungen reagiert. Mehr Ökostrom für öffentliche Ladesäulen Am 28.06.2023 beschloss das Bundeskabinett die Verbesserung der Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien für E-Fahrzeuge. Somit sollen öffentliche Ladestationen zukünftig mehr Ökostrom für Verbraucher zur Verfügung stellen als bisher. Um dies zu erreichen, plant das Kabinett die Produktion von Ökostrom direkt an der Ladesäule attraktiver zu gestalten. Die Änderung ist im Rahmen der gesetzlichen Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) verankert und die beschlossene Verordnung tritt in wenigen Wochen nach der Verkündung in Kraft – ab 2024 ist dann die Anrechnung von an öffentlichen Ladesäulen erzeugtem Ökostrom möglich. Durch die neue Verordnung können sich Betreiber öffentlicher Ladesäulen den selbst produzierten Ökostrom deutlich einfacher bescheinigen lassen und von der THG-Prämie profitieren. Alles Bisherige zum Thema THG-Quote für öffentliche Ladesäulen erfährst du in unserem Blogbeitrag: THG-Quote – Mit öffentlicher Ladesäule Geld verdienen. Konkret wird durch die Gesetzesänderung angestrebt, dass Betreiber einer öffentlichen Ladesäule den zur Verfügung gestellten Ökostrom direkt an der Ladesäule produzieren, beispielsweise aus lokaler Solar- oder Windenergie. Passend zu den neuen Regelungen zur gesonderten Berücksichtigung von Strom aus erneuerbaren Energien, der über öffentliche Ladepunkte entnommen wird, haben wir unser Angebot für unsere Kunden angepasst: Ab sofort, wird es ganz einfach möglich sein, Ladestationen, die ausschließlich aus erneuerbaren Energien betrieben werden, in unserem Portal für die THG-Quote zu registrieren. Zur Beantragung der THG-Quote über das Umweltbundesamt benötigen wir hierzu lediglich Aufzeichnungen sowie einen Nachweis über den Standort und die Art der Stromerzeugungsanlage – ganz einfach! Die Vorteile der Gesetzesänderung in Kürze zusammengefasst: Durch den Einsatz von erneuerbarem Strom, der direkt an der Ladesäule erzeugt wird, werden die CO2-Emissionen des deutschen Verkehrssektors stärker gesenkt. Hierdurch werden die Bescheinigungen einerseits wertvoller und es werden anderseits höhere Einnahmen für den Ausbau der bundesweiten Ladeinfrastruktur erzielt. Durch die lukrativere und deutlich einfachere Bescheinigung wird Ökostrom aus Ladesäulen auch für Mineralölkonzerne zu einer attraktiven Erfüllungsoption. Als Besitzer eines E-Fahrzeugs bist du noch umweltbewusster unterwegs, sobald der Ladestrom lokal mit erneuerbaren Energien hergestellt wird und einen höheren Anteil am Strommix der Ladesäulen einnimmt. Expertenmeinung aus dem Bundesumweltministerium Bundesumweltministerin Steffi Lemke konstatiert zu der beschlossenen Änderung, dass die Elektromobilität ein zentraler Hebel sei, um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen. Laut der Ministerin entscheiden sich auch deshalb immer mehr Menschen für ein E-Auto, weil das Netz öffentlicher Ladesäulen immer dichter werde. Dieser Fortschritt gehe nicht zuletzt auf die THG-Quote zurück, weshalb die neue Regelung der THG-Quote zudem, so Lemke, eine gute Nachricht für alle sei, die ihr E-Fahrzeug am liebsten mit Ökostrom fahren. Zum jetzigen Zeitpunkt laden Autofahrerinnen und Autofahrer an öffentlichen Ladestationen überwiegend den handelsüblichen Strommix, welcher auch aus fossilen Energien stammen könne – bei lokal aus erneuerbaren Energien hergestelltem Ladestrom, würde das E-Autofahren laut Lemke noch umweltfreundlicher (BMUV, 28.06.2023). KI-generiertes Bild Positives Zwischenfazit Für den Moment ist festzuhalten, dass Du durch die Nutzung eines E-Fahrzeugs weiterhin aktiv zur Senkung der CO2-Emissionen im Verkehrssektor und damit zum Klimaschutz beiträgst. Die am 28.06.2023 beschlossene Änderung der 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung begünstigt dies weiterhin dadurch, dass du in Zukunft noch klimafreundlicher fahren wirst, sollte der Anteil an erneuerbaren Energien am Strommix öffentlicher Ladesäulen wie erhofft steigen. Da dies aufgrund der einfacheren Bescheinigung von Ökostrom im Rahmen der THG-Quote nun auch für Mineralölkonzerne zu einer attraktiven Erfüllungsoption wird, sind jegliche Hoffnungen in dieser Hinsicht berechtigt. Weitere lesenswerte Informationen zu der Bedeutung der THG-Quote für die Erreichung der Klimaziele und wie zusätzliche Maßnahmen den Einsatz von Elektrofahrzeugen fördern können, findest du in unserem folgenden Blogbeitrag: THG-Quote als Schlüssel zur Senkung von Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor: Wie die Anrechnung von Strom für Elektrofahrzeuge dazu beitragen kann. Bei aller Euphorie gibt es jedoch auch Änderungen bei der THG-Quote, welche zu einer erheblichen Schwächung des Förderinstrumentes führen könnten. Verkürzung der Registrierungsfrist für die THG-Quote Neben dem positiven Aspekt, dass öffentliche Ladestationen zukünftig mehr Ökostrom zur Verfügung stellen sollen, beinhaltet der Verordnungsentwurf des Umweltministeriums jedoch einen weiteren, entscheidenden Aspekt, der für Verwunderung sorgt. Demnach ist die Registrierungsfrist für die THG-Quoteneinreichung verkürzt worden. Bisher haben THG-Quoten-Anbieter die Möglichkeit, ihre Quoten für das abgelaufene Jahr jeweils bis zum 28. Februar des Folgejahres beim Umweltbundesamt einzureichen. Die neue Gesetzesänderung sieht einen Vorzug dieses Stichtages auf Mitte November des jeweils noch laufenden Jahres vor. Bei uns ist die Meldung noch bis zum 10. November möglich. Diese Änderung hätte vor allem für Verbraucher weitreichende Konsequenzen. Bei Inkrafttreten der neuen Registrierungsfrist, würden Besitzer eines E-Fahrzeuges, welches zwischen Mitte November und 31. Dezember die Zulassung erhält, nicht von der THG-Quote und somit von einer Prämie in Höhe von mehreren hundert Euro profitieren. Kritik aus der Branche: ADAC und der Bundesverband THG-Quote reagieren Die geplante Änderung hinsichtlich einer Verkürzung der Registrierungsfrist für die THG-Quoteneinreichung stößt zur zurzeit auf viel Kritik und wirft Fragen auf. So stellt beispielsweise der ADAC die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens infrage, übt Kritik am Verordnungsentwurf und warnt E-Auto-Fahrer vor der möglichen Änderung. In einer Mail, die dem E-Portal EFAHRER.com vorliegt, äußert sich ein Sprecher des ADAC wie folgt: „Das Vorziehen der Frist schwächt das funktionierende Förderinstrument erheblich und führt in der Konsequenz dazu, dass viele Halter von Elektrofahrzeugen für das Jahr 2023 leer ausgehen. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund bestehender Risiken für den Hochlauf der E-Mobilität nicht nachvollziehbar. Die THG-Quote ist ein zusätzlicher Kaufanreiz, der so verbraucherfreundlich wie möglich gestaltet werden muss.“ (ADAC, o.D.) Auch wir, als Gründungsmitglied des Bundesverband THG-Quote e.V., haben auf die Änderungen reagiert und unser Unverständnis und scharfe Kritik an der Kabinettsvorlage in einem gemeinsamen Pressestatement formuliert. Der Bundesverband THG-Quote e.V. setzt sich für eine transparente, nachhaltige und faire Abwicklung im Markt der THG-Quote ein. In dem Pressestatement heben wir die wirtschaftlichen Schäden hervor: „Der für heute geplante Kabinettsbeschluss würde damit rund 35% der neu zugelassenen Elektrofahrzeuge in Deutschland von der Geltendmachung der THG Quote für 2023 ausschließen. […]. Nach Berechnungen unseres Verbandes entspricht das Handelsminus damit einer Summe von rund 50 Mio. Euro, die von der Zertifikate kaufenden Mineralölindustrie nicht in die Elektromobilität umverteilt werden.“ (Bundesverband THG Quote e.V., 16.06.2023) Weiterhin wendet sich der Bundesverband THG-Quote dringend gegen die Pläne und fordert vorrangig mit den folgenden Begründungen eine substanzielle Überarbeitung des lang erwarteten Entwurfs: Die THG-Quote ist das derzeit bedeutsamste Fördermittel für die Elektromobilität und eine bürgernahe Verkehrswende. Die Prämie schafft Anreize für die Entscheidung zum Kauf eines E-Autos oder die Investition in das öffentliche Ladenetz. Eine Schwächung dieses Fördermittels verschafft Verbrauchern eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung und schwächt zudem den Hochlauf der Elektromobilität und schadet Bemühungen, ökologische Ziele über Handelsmechanismen zu etablieren. Die Bundesregierung greift aktiv in den Markt ein und provoziert deutliche wirtschaftliche Risiken der THG-Händler. Es besteht nachvollziehbares Verständnis für die Reduzierung des Behördenaufwandes, jedoch sollte hierfür nicht der Marktmechanismus, sondern die Ausstattung des Umweltbundesamtes geändert werden. KI-generiertes Bild Das Bundesumweltministerium verteidigt den Gesetzesentwurf Aus der Kabinettsvorlage wird ersichtlich, dass das Bundesumweltministerium die Fristverkürzung dahingehend rechtfertigt, das Arbeitsvolumen des Umweltbundesamtes zu reduzieren und somit einen Antragsstau zu vermeiden. Laut eines Sprechers des Bundesumweltministeriums, hätten viele Halter von Elektrofahrzeugen ihre Anträge für die THG-Quote in der Vergangenheit erst zum Jahresende eingereicht, wodurch es bei der Vergütung des Einzelnen oftmals zu Verzögerungen gekommen sei. Die Fristverkürzung um wenige Wochen, gebe jedem Halter immer noch genügend Zeit für eine fristgerechte Antragsstellung. Im bereits angesprochenen Pressestatement appellieren wir entgegen der Rechtfertigung des Bundesumweltministeriums, anders als bislang nicht mehr mit Excel-Listen der Kfz-Daten und auf dem E-Mail-Weg, sondern digital, datenschutzgesichert und mit den zuständigen Unterbehörden vernetzt eine moderne Handelsaufsicht zu realisieren. Ferner glauben wir, von der Fristverkürzung abzusehen, um ein nachhaltiges Marktgeschehen weiterhin zu gewährleisten, Verbraucher gleich zu behandeln und die Handelsunternehmen im Bereich der THG-Quote nicht von Staatswegen zu gefährden. Fazit: Chancen und Risiken der gesetzlichen THG-Quote In diesem Beitrag haben wir die geplanten Änderungen der gesetzlichen THG-Quote näher beleuchtet – und deutlich gemacht, wie unterschiedlich die Einschätzungen zum aktuellen Kabinettsbeschluss ausfallen. Einerseits könnte die vereinfachte Anrechnung von Ökostrom aus öffentlichen Ladesäulen einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Reduktion leisten. Für E-Fahrzeughalter würde das bedeuten: klimafreundlicher unterwegs zu sein und einen stärkeren Anreiz zur Nutzung erneuerbarer Energie zu erhalten. Auch Mineralölunternehmen könnten dadurch motiviert werden, stärker auf Ökostrom zu setzen – als realistische Erfüllungsoption innerhalb der THG-Quote. Andererseits birgt die geplante Verkürzung der Registrierungsfrist erhebliche Risiken. Nicht nur für Verbraucher:innen, die von der Förderung ausgeschlossen werden könnten, sondern auch für die gesamte Branche: wirtschaftliche Unsicherheit, ungleiche Wettbewerbsbedingungen und ein Rückschritt für das derzeit wichtigste Förderinstrument der Elektromobilität. Kritiker warnen daher, dass diese Änderungen das Vertrauen in die THG-Quote untergraben und die nationalen Klimaziele gefährden könnten – gerade in einer Phase, in der wir konsequent in Richtung nachhaltige Mobilität steuern sollten. Wie ist deine Meinung zu den geplanten Gesetzesänderungen? Schreib uns gerne hier! --- ## Balkonkraftwerk Kosten 2026: Lohnt sich die Investition wirklich? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/08/16/lohnt-sicht-das-balkonkraftwerk/ Veröffentlicht: 2023-08-16 Aktualisiert: 2026-05-29 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Aktuelle Preise, realistische Erträge und die wichtigsten Spielregeln 2026: Wir zeigen mit konkreten Zahlen, ob sich ein Balkonkraftwerk für dich rechnet. Ein Balkonkraftwerk kostet heute weniger als noch vor zwei Jahren. Mini-Solaranlagen haben sich als erschwingliche PV-Anlagen für Mieter und Eigenheimbesitzer fest etabliert — und die Bürokratie ist seit dem Solarpaket I auf ein Minimum geschrumpft. Trotzdem ist die Frage nicht „kostet es viel?”, sondern „rechnet es sich für dich?”. Wir haben für dich die aktuellen Preise, die realistischen Erträge und die wichtigsten Spielregeln 2026 zusammengetragen. Mit konkreten Zahlen und ohne Werbeversprechen. KI-generiertes Bild Inhaltsverzeichnis Der Balkonkraftwerk-Boom 2026 Was kostet ein Balkonkraftwerk 2026 wirklich? Basis-Set ohne Speicher Komplettset mit Speicher Zusatzkosten, die oft vergessen werden Welche Komponenten brauchst du? Stromertrag: Was bringt die Anlage übers Jahr? Amortisation: Lohnt sich die Investition rechnerisch? Solarpaket I: Die wichtigsten Regelungen seit 2024 Förderungen 2026: Wo gibt es noch Geld vom Staat? Worauf du beim Kauf wirklich achten musst Für wen lohnt sich ein Balkonkraftwerk — und für wen nicht? Fazit: Lohnt sich die Investition wirklich? Der Balkonkraftwerk-Boom 2026 Steckersolar ist 2025 endgültig im Massenmarkt angekommen. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 430.000 neue Balkonkraftwerke im Marktstammdatenregister registriert, ein Zuwachs der neu installierten Leistung um 25 Prozent gegenüber 2024 (Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft, Januar 2026). Damit sind in Deutschland mittlerweile mehr als eine Million Steckersolargeräte in Betrieb (BSW Solar, Juni 2025). Balkonkraftwerke — auch Mini-Solaranlagen, Steckersolaranlagen oder Mini-PV-Anlagen genannt — sind damit zu einem messbaren Beitrag zur Energiewende geworden. Durch selbst erzeugten Solarstrom können Haushalte bis zu 20 Prozent ihres Stromverbrauchs decken und dabei CO2-Emissionen spürbar reduzieren. Die Gründe für den Boom liegen auf der Hand: Strompreise auf hohem Niveau (37,0 Cent/kWh im Durchschnitt 2026, BDEW) Solarpaket I hat die Anmeldung und Installation radikal vereinfacht 800-Watt-Wechselrichter seit Dezember 2025 offiziell zugelassen Komplett-Sets sind günstiger geworden Aber: Boom bedeutet nicht automatisch, dass jedes Gerät hält, was es verspricht. Stiftung Warentest hat 2025 acht Modelle getestet — nur zwei waren „gut”. Was kostet ein Balkonkraftwerk 2026 wirklich? Die kurze Antwort: zwischen 350 und 1.500 Euro, je nach Ausstattung. Die längere Antwort hat ein paar Variablen, die du kennen solltest. Basis-Set ohne Speicher Ein klassisches Komplettset mit zwei bifazialen Solarmodulen (zusammen rund 870–900 Watt) und einem 800-Watt-Wechselrichter liegt heute typischerweise zwischen 350 und 700 Euro. Das ist der Standard, mit dem die meisten Haushalte starten — eine kompakte Solaranlage für Balkon oder Terrasse, mit überschaubaren Anschaffungskosten. Komplettset mit Speicher Wenn du den Strom auch nachts oder am Abend nutzen willst, brauchst du einen Stromspeicher. Die Stiftung Warentest hat 2026 fünf Speichermodelle untersucht: Die Preise reichten von 575 Euro (Growatt Nexa 2000) bis 1.099 Euro (Anker Solix Solarbank 3 E2700 Pro), bei Kapazitäten zwischen 1,92 und 2,69 Kilowattstunden (Quelle: Stiftung Warentest, 2026). Insgesamt landen Komplett-Sets mit Batteriespeicher laut Verbraucherzentrale zwischen 700 und 1.500 Euro. Zusatzkosten, die oft vergessen werden Konkret kommen zum reinen Hardware-Preis manchmal noch dazu: Halterung passend zum Balkongeländer, zur Wand oder zum Flachdach (oft inklusive, aber nicht immer) Verlängerungskabel für ungünstige Steckdosenpositionen Optionaler Elektriker, wenn der Stromkreis erst geprüft werden muss Versandkosten bei größeren Modulen Tipp: Schau dir die Produktbeschreibung genau an. „Komplettset” heißt nicht immer, dass die Halterung dabei ist — und nachgekauftes Montagezubehör macht den Preis schnell unattraktiv. Welche Komponenten brauchst du? Ein funktionierendes Balkonkraftwerk besteht aus drei Pflicht-Bausteinen plus einer kritischen Komponente, die in Tests immer wieder durchfällt. Balkonkraftwerke sind die einfachste Form der Photovoltaikanlagen — keine Dachfläche, kein Handwerker zwingend notwendig. Solarmodule: Bifaziale Solarmodule sind mittlerweile Standard bei Mini-PV-Anlagen. Sie nehmen Licht auf der Vorder- und Rückseite auf und bringen dadurch mehr Ertrag. Übliche Gesamtleistung pro Set liegt bei 800 bis 1.000 Watt Peak. Wechselrichter: Der Wechselrichter wandelt Gleichstrom aus den Solarmodulen in haushaltsüblichen Wechselstrom um und speist ihn direkt ins Hausnetz ein. Gesetzlich erlaubt sind maximal 800 Watt (AC) Ausgangsleistung und maximal 2.000 Watt Modulleistung (Quelle: Verbraucherzentrale). Steckdose und Installation: Dank Plug-and-Play-Konzept lässt sich die Montage einer Mini-Solaranlage ohne Fachhandwerker durchführen — am Balkongeländer, an der Fassade, auf der Terrasse oder am Flachdach. Die Installation dauert typischerweise unter zwei Stunden. Die Schuko-Steckdose ist seit der neuen Steckersolarnorm (DIN VDE V 0126-95, gültig seit 1.12.2025) für Geräte bis 800 Watt offiziell erlaubt. Davor war der Wieland-Stecker die sichere Empfehlung. Halterung: Die Halterung ist der Schwachpunkt in vielen Sets: Stiftung Warentest 2025 hat acht Balkonkraftwerke geprüft, fünf fielen durch, weil ihre Halterungen sich bei starkem Wind verbiegen oder brechen können (test.de). Das ist kein Kosmetik-Problem, sondern ein Sicherheitsrisiko. Optional kommt ein Stromspeicher dazu. Mehr dazu weiter unten, denn die Akku-Lage ist 2026 noch nicht überzeugend. Stromertrag: Was bringt die Anlage übers Jahr? Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk mit guter Südausrichtung kann pro Jahr bis zu 800 kWh Solarstrom erzeugen — bei optimaler Ausrichtung und Sonneneinstrahlung. In der Praxis liefert eine solche Solaranlage in Deutschland je nach Standort rund 600 bis 800 Kilowattstunden. Zum Vergleich: ein 400-Watt-Set erzeugt bei gleichen Bedingungen etwa 280 bis 400 kWh Strom pro Jahr. Bei Ost-West-Ausrichtung oder leichter Verschattung sinkt der Ertrag entsprechend. Die HTW Berlin hat einen kostenlosen Stecker-Solar-Simulator entwickelt, mit dem du deinen Ertrag standortgenau abschätzen kannst, basierend auf Postleitzahl, Ausrichtung und Neigung. Was den Ertrag beeinflusst: Ausrichtung (Süd > Süd-West > Süd-Ost > Ost/West > Nord) Neigungswinkel (ideal 30–35 Grad) Verschattung durch Bäume, Nachbargebäude oder Balkonbrüstung Sonneneinstrahlung am Standort und Solarmodule-Qualität Achtung: Werbeangaben wie „bis zu 1.200 kWh jährlich” beziehen sich oft auf Idealbedingungen, die in der Praxis selten erreicht werden. Plane realistisch mit 600–800 kWh für ein 800-Watt-Set — alles darüber ist Bonus. Wichtig ist auch der Eigenverbrauchsanteil. Strom, der gerade nicht im Haushalt gebraucht wird, fließt ins öffentliche Stromnetz — und wird bei Steckersolargeräten nicht vergütet. Wer tagsüber zuhause ist (Homeoffice, Rentner, Familien), erzeugt und verbraucht Strom gleichzeitig und holt deutlich mehr aus der Solaranlage heraus. Amortisation: Lohnt sich die Investition rechnerisch? Hier wird es konkret. Rein rechnerisch lohnt sich ein Balkonkraftwerk in den meisten Fällen — die Frage ist nur, nach wie vielen Jahren. Beispielrechnung 2026 für ein Standard-Set: Anschaffungskosten: 500 € Jahresertrag: 700 kWh Eigenverbrauchsanteil: 70 % → 490 kWh selbst genutzt Strompreis 2026: 37,0 Cent/kWh (BDEW) Jährliche Einsparung bei den Stromkosten: 490 kWh × 0,37 € = 181,30 € Amortisation: 500 € ÷ 181,30 € = rund 2,8 Jahre Bei einem Set mit Batteriespeicher (1.200 €) und höherem Eigenverbrauchsanteil von 85 % verschiebt sich die Amortisation auf etwa 5,5 bis 7 Jahre. Der Akku ist wirtschaftlich gesehen die schwächere Komponente — die Einsparung bei den Energiekosten ist reell, aber die längere Amortisationsdauer solltest du einkalkulieren. Die Verbraucherzentrale nennt 2 bis 4 Jahre als typische Amortisationsdauer. Die HTW Berlin spannt den Rahmen weiter: 6 bis 14 Jahre, je nach Konfiguration und Standort. Das Umweltbundesamt fasst es so zusammen: Steckersolargeräte amortisieren sich auch ohne direkte Förderung innerhalb weniger Jahre, schneller als jede größere Dachanlage (UBA). Fährst du elektrisch? Sichere dir deine THG-Prämie Jetzt THG-Prämie sichern Solarpaket I: Die wichtigsten Regelungen seit 2024 Vor dem Solarpaket I war die Bürokratie ein echter Bremsklotz: Doppel-Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister, oft mit 20 Eingaben und Wartezeiten. Seit Mai 2024 ist das vorbei. Was sich konkret geändert hat: Keine Netzbetreiber-Anmeldung mehr nötig (Bundesregierung) MaStR-Registrierung auf 5 Eingaben verkürzt statt zuvor 20 (Bundesnetzagentur, 28.03.2024) 800-Watt-Grenze am Wechselrichter offiziell legalisiert (vorher 600 Watt) Schuko-Stecker erlaubt durch die seit 1.12.2025 gültige Steckersolarnorm Balkonkraftwerke gelten als privilegierte Haushaltsgeräte bis 800 Watt Wechselrichterleistung — das vereinfacht auch die mietrechtliche Genehmigung erheblich Bagatell-Anlagen: Anmeldung muss innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen Die Registrierung im Marktstammdatenregister dauert heute realistisch 5 bis 10 Minuten. Du brauchst: Modulleistung, Wechselrichter-Leistung, Standort, Inbetriebnahmedatum und die Zählernummer deines Stromzählers. Den ggf. notwendigen Austausch des Stromzählers initiiert der Netzbetreiber — das musst du nicht selbst anstoßen. Förderungen 2026: Wo gibt es noch Geld vom Staat? Eine bundesweite Förderung für Balkonkraftwerke gibt es 2026 nicht. Was es gibt: einen Flickenteppich aus Landes- und Kommunalprogrammen. Wichtig für die Anschaffungskosten: Seit Januar 2023 profitieren Käufer von Mini-Solaranlagen und Mini-PV-Anlagen von der Mehrwertsteuerbefreiung. Der Kauf von Photovoltaikanlagen mit bis zu 30 kW Leistung ist für Privatpersonen seitdem umsatzsteuerbefreit — das senkt die Anschaffungskosten um rund 19 Prozent (Bundesfinanzministerium). Beispiele aus der laufenden co2online-Förderdatenbank: Sachsen: 300 Euro pro Wohneinheit für private Mieter Stadt Böblingen: bis zu 200 Euro pro Haushalt (50 % der Kosten), Bonus-Pass-Inhaber bis 600 Euro (90 % der Kosten) Niedersachsen: Einige Kommunen fördern mit 30 % der Anschaffungskosten, bis max. 500 Euro Stadt Passau: kommunales Klimaschutzprogramm Diverse Kommunen in Bayern, NRW und Baden-Württemberg mit eigenen Töpfen Tipp: Bevor du bestellst, ruf bei deiner Kommune oder beim Landesumweltministerium an und frag direkt. Förderprogramme starten und enden oft mitten im Jahr — Online-Listen sind nicht immer aktuell. Allerdings: Selbst ohne Förderung amortisiert sich ein Balkonkraftwerk in den meisten Fällen innerhalb von 3 bis 5 Jahren. Förderung ist Bonus, nicht Voraussetzung. Worauf du beim Kauf wirklich achten musst Abseits von Hochglanz-Werbung und Influencer-Empfehlungen gibt es fünf klare Kriterien, die du vor dem Kauf prüfen solltest. Die Vorteile einer gut gewählten Solaranlage sind real — aber nur, wenn du bei der Anschaffung nicht an der falschen Stelle sparst. Erstens die Halterung: Stiftung Warentest hat 2025 gezeigt, dass fünf von acht getesteten Solargeräten Halterungs-Probleme hatten (test.de). Achte auf Belastungsangaben und Wind-Zertifikate des Herstellers. Zweitens der Wechselrichter mit Sicherheitsnorm: Die Verbraucherzentrale empfiehlt DGS 0001:2023-01 oder die neue DIN VDE V 0126-95. Beides garantiert eine NA-Schutz-Funktion, die den Wechselrichter bei Netzausfall sofort abschaltet. Drittens die Norm-Konformität: Geräte mit dem Hinweis auf DIN VDE V 0126-95 (gültig seit 1.12.2025) entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Viertens Vorsicht beim Stromspeicher: Stiftung Warentest 2026 — drei von fünf getesteten Stromspeicher-Modellen fielen mit „Mangelhaft” durch, weil sie zu viele elektromagnetische Störungen verursachten (test.de). Wenn Speicher, dann nur getestete Modelle. Fünftens die Garantielaufzeit: Solarmodule sollten mindestens 20 Jahre Leistungsgarantie haben, Wechselrichter 10 Jahre, Halterung 5 bis 10 Jahre. Achtung: Sehr günstige Angebote unter 300 Euro sind oft Restposten ohne aktuelle Norm-Konformität. Spar nicht an der falschen Stelle — die Differenz zum Premium-Set hast du nach zwei Jahren wieder drin. Für wen lohnt sich ein Balkonkraftwerk — und für wen nicht? Nicht jede Wohnsituation ist gleich gut geeignet. Balkonkraftwerke bieten klare Vorteile, aber es gibt auch Situationen, in denen die Wirtschaftlichkeit stark eingeschränkt ist. Ein Balkonkraftwerk lohnt sich besonders, wenn: Du eine Süd-, Süd-West- oder Süd-Ost-Ausrichtung hast Tagsüber jemand im Haushalt Strom verbraucht (Homeoffice, Familie, Rentner) Deine Balkonbrüstung oder Wand keine starke Verschattung erzeugt Du planst, mindestens 5 Jahre in der Wohnung zu bleiben Lohnt sich nicht oder nur eingeschränkt, wenn: Du ausschließlich Nord-Ausrichtung hast Starke Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude besteht Du tagsüber komplett außer Haus bist und keinen Speicher willst Du planst, innerhalb der nächsten 2 Jahre umzuziehen Gerade für Mieter sind Mini-Solaranlagen die einzigen PV-Anlagen, die ohne Eigentumsrechte installiert werden können — sofern das Balkongeländer eine sichere Montage erlaubt. Als Mieter solltest du außerdem die schriftliche Zustimmung der Vermieterin oder Eigentümergemeinschaft einholen — seit 2024 besteht zwar ein gesetzlicher Anspruch auf Genehmigung, aber Form bleibt Form. Mieter in Mehrfamilienhäusern können von einem Balkonkraftwerk besonders profitieren, wenn die Ausrichtung stimmt und tagsüber Strom im Haushalt verbraucht wird. Fazit: Lohnt sich die Investition wirklich? Rein rechnerisch ja, in den meisten Fällen. Ein Basis-Set für rund 500 Euro amortisiert sich bei aktuellen Strompreisen typischerweise nach 3 bis 4 Jahren. Danach produziert die Solaranlage 15 bis 20 weitere Jahre nahezu kostenlos Solarstrom. Wo du genauer hinschauen solltest: bei der Halterungs-Qualität (Stiftung-Warentest-Tests beachten) und bei der Frage, ob ein Stromspeicher für deine Situation wirklich Sinn ergibt. Bei beiden Punkten ist 2026 nicht jedes Angebot empfehlenswert. Wer realistische Erwartungen mitbringt, einen Standort mit halbwegs vernünftiger Ausrichtung hat und 500 bis 700 Euro investieren kann, trifft mit einer Mini-Solaranlage 2026 eine der wenigen Energie-Entscheidungen, die sich kurzfristig auszahlen. Übrigens: Wer nicht nur zuhause, sondern auch auf der Straße auf erneuerbare Energie setzt und ein Elektroauto fährt, kann zusätzlich von der THG-Prämie profitieren — eine jährliche Auszahlung für die CO₂-Einsparung deines E-Autos. Weitere Beiträge rund um Energie, Mobilität und nachhaltige Investitionen findest du im wirkaufendeinethg.de-Blog. Häufige Fragen zum Balkonkraftwerk Sind Balkonkraftwerke wirklich sinnvoll? Ja – bei guter Ausrichtung und realistischen Erwartungen. Der Amortisationszeitraum liegt je nach Set und Standort bei 2 bis 7 Jahren. Bei aktuellen Energiepreisen und einem Eigenverbrauchsanteil von mindestens 50 Prozent rechnet sich die Investition für die meisten Haushalte. Mini-Solaranlagen sind zudem die einzigen Solarsysteme, die Mieter ohne Eigentumsrechte an der Immobilie nutzen können. Besonders lohnt sich der Kauf, wenn du tagsüber zuhause bist und eine Südausrichtung hast. Was bringt ein 800 Watt Balkonkraftwerk im Jahr? Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk erzeugt bei guter Südausrichtung jährlich zwischen 600 und 800 kWh Strom. Wer 70 Prozent davon selbst verbraucht, spart rund 155 bis 207 Euro Stromkosten im Jahr. Zum Vergleich: Ein 400-Watt-Set erzeugt bei gleicher Ausrichtung etwa 280 kWh Solarstrom pro Jahr – das entspricht einer Einsparung von rund 73 Euro bei einem Eigenverbrauchsanteil von 70 Prozent. Was spricht gegen ein Balkonkraftwerk? Nord-Ausrichtung, starke Beschattung und kurze Mietdauer reduzieren die Einsparungen erheblich. Wer tagsüber nicht zuhause ist und keinen Batteriespeicher nutzt, schöpft das Potenzial nur begrenzt aus. Günstige Solargeräte unter 300 Euro weisen teils Normmängel bei Halterung und Wechselrichter auf. Und: Überproduzierter Solarstrom wird bei Mini-PV-Anlagen unvergütet ins öffentliche Stromnetz eingespeist – was die Wirtschaftlichkeit bei niedrigem Eigenverbrauch mindert. Bei welchem Verbrauch lohnt sich ein Balkonkraftwerk? Grundsätzlich ab einem Jahresstromverbrauch von rund 2.000 kWh und einem Eigenverbrauchsanteil von mindestens 50 Prozent. Das trifft auf die meisten Single-Haushalte und Paare mit Homeoffice-Anteil zu. Je höher der Stromverbrauch, desto größer die Einsparungen bei den Energiekosten – und desto schneller amortisiert sich die Anschaffung einer Solaranlage. Für Haushalte unter 1.500 kWh Jahresverbrauch verlängert sich der Amortisationszeitraum spürbar. --- ## Checkliste - Mit dem Elektroauto in den Urlaub URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/06/01/checkliste-mit-dem-elektroauto-in-den-urlaub/ Veröffentlicht: 2023-06-01 Aktualisiert: 2025-04-18 Autor: Marina Ilieva Beschreibung: Wir haben eine praktische Checkliste für die sorgenfreie Reise mit dem Elektroauto! Das Elektroauto hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung hingelegt: Was früher vor allem für den täglichen Pendelverkehr gedacht war, ist heute längst auch für längere Strecken eine echte Alternative. Dank moderner Akkutechnologien erreichen viele Mittelklasse-Modelle inzwischen eine durchschnittliche Reichweite von rund 450 Kilometern – und eignen sich damit bestens für den entspannten Weg zum Traumziel. In unserem neuen Blogartikel zeigen wir dir, warum die Reichweite längst kein Hindernis mehr ist, worauf du bei längeren Fahrten achten solltest und welche Modelle besonders reisetauglich sind. KI-generiertes Bild Welche Vorteile bieten Elektroautos? Die Fahrt ist der Beginn jeder Auszeit und diese macht mit einem Elektroauto einfach mehr Spaß! Doch das angenehme Fahrerlebnis ist nur einer vieler Vorteile: Kostenersparnis: Elektroautos sind in der Regel günstiger im Betrieb als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Der Preis pro Kilometer ist bei Elektroautos niedriger, da Strom im Vergleich zu Benzin oder Diesel kostengünstiger ist. Zusätzlich gibt es oft Steuervorteile und Förderprogramme wie zum Beispiel die THG-Prämie, die wir für dich abwickeln und die den Sommerurlaub mitfinanziert. Jetzt Antrag 2023 online stellen Ladeinfrastruktur: In den letzten Jahren wurde die Ladeinfrastruktur für Elektroautos kontinuierlich ausgebaut. Es gibt immer mehr Ladestationen entlang der Autobahnen, in Parkhäusern, Hotels und sogar an touristischen Orten. Die meisten Elektroautos können sowohl an herkömmlichen Haushaltssteckdosen als auch an Schnellladestationen aufgeladen werden, was die Flexibilität während der Reise erhöht. So zählen in Deutschland zum 01. März 2023 bereits 71.395 Normalladepunkte und 13.714 Schnellladepunkte (Statista, 2023). Entlang der europäischen Autobahnen wird die Ladeinfrastruktur weiterhin ausgebaut, sodass du dich ebenfalls bei europaweiten Reisen auf die nächste Ladung nach 500 Kilometern zurückgelegte Strecke verlassen kannst – bereits im Juni des letzten Jahres zählen die Ladepunkte in Europa schon 307.000. Eine Übersicht der Ladepunkte in Europa findest du in diesem ADAC Artikel. Fahrkomfort: Elektroautos bieten oft eine ruhige und geschmeidige Fahrt, da sie im Vergleich zu Verbrennungsmotoren weniger Vibrationen erzeugen. Darüber hinaus verfügen viele Elektroautos über moderne Technologien wie Autopilot, die das Fahrerlebnis angenehmer gestalten. Je nachdem wie weit du in den Urlaub fährst, lässt sich eine Kaffee-Pause angenehm anbinden – so weirst du pro gefahrene 500 Kilometer zwischen 10 und 20 Minuten Zeit haben, um dich etwas zu bewegen und frische Luft zu schnappen. Eine ruhige Pause tut immer gut und sie vermeiden die lästigen Tankstellen-Staus. Umweltfreundlichkeit: Der Umweltschutz ist ein zentrales Thema unserer Zeit. Elektroautos tragen dazu bei, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und produzieren im Vergleich zu Verbrennungsmotoren keine schädlichen Abgase. Ein Urlaub war noch nie so umweltfreundlich wie mit dem E-Auto! Checkliste: Mit dem Elektroauto in den Sommerurlaub – was gilt es zu beachten Nun steht jedoch der Sommer vor der Tür und bevor die Reise zum Traumziel losgeht, haben wir für dich eine Checkliste vorbereitet, damit die Fahrt entspannt und nach Plan verlaufen kann. Routenplanung: Stelle sicher, dass deine Route Ladestationen entlang des Weges enthält und dass diese kompatibel mit deinem Fahrzeug ist. Es gibt verschiedene Apps und Websites, die dir dabei hilft, die nächstgelegenen Ladestationen zu finden und ihre Verfügbarkeit zu überprüfen, z.B elvah. Ladekarten und Apps: Informiere dich im Voraus über die erforderlichen Ladekarten oder Apps, die du während der Reise benötigst. Einige Ladestationen erfordern eine spezielle Mitgliedschaft oder Registrierung. Hier findest du zum Beispiel eine Karte der Ladepunkte in den beliebtesten Orten diesen Sommer: Ladezeiten einplanen: kannst du, musst du aber nicht. Das Laden dauert im Durchschnitt 10 bis 20 Minuten pro 450 Kilometer zurückgelegte Strecke und eine Kaffeepause gehört nun mal zu dem Weg in den Urlaub – lass dir also ausreichend Zeit - vor allem, um den Urlaub in den ersten Stunden ohne Hektik zu genießen. Laden im Hotel: Prüfe im Voraus, ob dein Hotel über Lademöglichkeiten für Elektroautos verfügt. Viele Hotels bieten mittlerweile Ladestationen an, die es dir ermöglicht dein Fahrzeug während des Aufenthalts aufzuladen. KI-generiertes Bild Fazit: Mit dem Elektroauto entspannt und nachhaltig in den Urlaub starten Ein Elektroauto bietet längst nicht mehr nur im Alltag Vorteile – auch auf Reisen wird es zur komfortablen, umweltfreundlichen und kostengünstigen Alternative. Dank immer kürzerer Ladezeiten, wachsender Ladeinfrastruktur und dem angenehm leisen Fahrgefühl beginnt die Erholung oft schon mit dem ersten Kilometer. Mit etwas Planung – etwa bei der Routenwahl, den Ladepausen oder der Auswahl geeigneter Unterkünfte – steht einer entspannten Urlaubsreise mit dem E-Auto nichts im Weg. Wer frühzeitig bucht, Apps zur Ladesäulensuche nutzt und sich mit den Reichweiten seines Fahrzeugs vertraut macht, reist nicht nur zuverlässig, sondern auch nachhaltig und oft günstiger als gedacht. Ob Wochenendtrip oder lange Sommerreise: E-Mobilität macht den Weg zum Ziel zum Teil des Erlebnisses – und zeigt, wie nachhaltiger Tourismus heute schon funktioniert. --- ## Wärmepumpe fürs Elektroauto - Wie geht das? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/05/11/einsatz-der-waermepumpe-in-verbindung-mit-einem-elektrofahrzeug/ Veröffentlicht: 2023-05-11 Autor: Maximilian Stein Beschreibung: In diesem Blogpost erfährst du alles Wichtige zum Kauf, zur Installation und zur Nutzung einer Wärmepumpe in Verbindung mit deinem Elektrofahrzeug. Als Besitzer eines Elektrofahrzeugs hast du dich bereits für eine umweltfreundliche Fortbewegung entschieden. Aber hast du auch schon darüber nachgedacht, wie du dein Zuhause umweltfreundlicher gestalten können? Eine Wärmepumpe ist eine effiziente und umweltfreundliche Heizungsanlage, die zu einer Reduzierung deiner CO2-Emissionen beitragen kann. In diesem Blogpost erfährst du alles Wichtige zum Kauf, zur Installation und zur Nutzung einer Wärmepumpe in Verbindung mit deinem Elektrofahrzeug. Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Eine Wärmepumpe ist eine Heizungsanlage, die Wärmeenergie aus der Umgebung aufnimmt und zur Beheizung von Gebäuden nutzt. Sie nutzt dazu einen geschlossenen Kreislauf, in dem ein Kältemittel zirkuliert. Die Wärmepumpe verdampft das Kältemittel bei niedriger Temperatur, um die Wärme aus der Umgebung aufzunehmen, und gibt sie dann ab, wenn das Kältemittel bei höherer Temperatur kondensiert. Wärmepumpen können Wärmeenergie aus verschiedenen Quellen gewinnen. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen wird die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft gewonnen. Boden-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärmeenergie aus dem Erdreich, indem sie Flächenkollektoren oder Erdsonden in den Boden eingraben. Wasser-Wasser-Wärmepumpen entziehen dem Grundwasser Wärmeenergie und geben diese dann an das Heizsystem ab. Je nach Standort und Gegebenheiten kann eine der verschiedenen Wärmepumpenarten die beste Wahl sein. Wärmepumpen können nicht nur zur Heizung, sondern auch zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Darüber hinaus kann eine Wärmepumpe auch zum Kühlen von Gebäuden verwendet werden, indem sie die Wärmeenergie nach außen abführt. Wärmepumpen sind eine umweltfreundliche und effiziente Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Sie nutzen erneuerbare Energiequellen und reduzieren dadurch den CO2-Ausstoß. KI-generiertes Bild Vorteile einer Wärmepumpe als Heizsystem Wärmepumpen bieten viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Heizsystemen. Sie sind effizienter und können helfen, die Heizkosten zu senken. Im Vergleich zu Gas- oder Ölheizungen können mit einer Wärmepumpe bis zu 50 % der Heizkosten eingespart werden. Die eingesparten Kosten können in den meisten Fällen die höheren Anschaffungskosten der Wärmepumpe kompensieren. Zudem sind Wärmepumpen umweltfreundlicher als herkömmliche Heizsysteme, da sie erneuerbare Energiequellen nutzen und somit die CO2-Emissionen reduzieren. Im Vergleich zu Gasheizungen können Wärmepumpen bis zu 75 % CO2 einsparen, bei Ölheizungen können es bis zu 90 % sein. Da Wärmepumpen auch bei niedrigen Temperaturen noch effizient arbeiten können, sind sie auch für den Einsatz in gut gedämmten Neubauten und sanierten Altbauten geeignet. Wärmepumpen sind auch leiser und wartungsärmer als herkömmliche Heizsysteme und haben in der Regel eine längere Lebensdauer. Durch die Verwendung von wartungsarmen und verschleißarmen Komponenten, wie z.B. einem Inverter-Kompressor, können Reparatur- und Wartungskosten gespart werden. Außerdem müssen Wärmepumpen in der Regel nur einmal im Jahr gewartet werden, im Vergleich zu Gas- oder Ölheizungen, die alle 1-2 Jahre gewartet werden müssen. Zusätzlich zu den oben genannten Vorteilen gibt es auch Förderungen und finanzielle Anreize für den Einsatz von Wärmepumpen. Alles in allem sind Wärmepumpen eine umweltfreundliche, effiziente und zukunftsweisende Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Was gilt es beim Kauf einer Wärmepumpe zu beachten? Wenn du daran denkst, eine Wärmepumpe zu kaufen und zu installieren, gibt es einige wichtige Faktoren zu beachten. Zunächst solltest du die verschiedenen Arten von Wärmepumpen kennen, wie Luft-, Wasser- und Erdwärmepumpen. Du solltest sich auch über die Kosten und die potenziellen Einsparungen im Klaren sein. Bei der Installation solltest du sicherstellen, dass sie von einem zertifizierten Installateur durchgeführt wird, um eine optimale Leistung und Effizienz zu gewährleisten. Die Größe des Gebäudes und die Verfügbarkeit erneuerbarer Energiequellen sind ebenfalls wichtige Faktoren bei der Wahl des richtigen Wärmepumpensystems. Zudem sollte die Wartung regelmäßig durchgeführt werden, um die maximale Lebensdauer und Effizienz der Wärmepumpe sicherzustellen. Wenn du bereits eine Wärmepumpe besitzt, registriere sie jetzt hier. Wie stehen Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zueinenader Eine Wärmepumpe kann nicht nur dazu beitragen, die Heizkosten zu senken und die Umweltbelastung zu reduzieren, sondern ist auch eine sinnvolle Ergänzung für Besitzer von Elektrofahrzeugen. Durch den Einsatz einer Wärmepumpe als Heizsystem kann nicht nur der CO2-Fußabdruck weiter reduziert werden, sondern auch die Betriebskosten des Elektroautos gesenkt werden. Viele Elektroautos verfügen über eine Wärmepumpe, die zur Beheizung des Innenraums genutzt wird. Diese Wärmepumpe nutzt die Abwärme des Motors und wandelt sie in Heizenergie um. Allerdings reicht diese Energiequelle oft nicht aus, um das gesamte Fahrzeug zu beheizen, insbesondere bei kalten Temperaturen. In diesem Fall muss das Fahrzeug auf die Batterie zurückgreifen, was zu einem höheren Energieverbrauch führt und somit die Reichweite des Fahrzeugs beeinträchtigen kann. Durch die Nutzung einer Wärmepumpe im Haus können die Heizkosten des Gebäudes gesenkt werden, was wiederum die finanzielle Belastung für den Betrieb des Elektrofahrzeugs reduziert. Außerdem kann überschüssige Energie aus dem Haus genutzt werden, um das Elektroauto aufzuladen, was zu einer weiteren Reduzierung der Betriebskosten führen kann. Eine Wärmepumpe kann auch bei der Wahl des richtigen Elektrofahrzeugs helfen. Durch die Berücksichtigung der Heizleistung und des Energiebedarfs des Fahrzeugs bei kalten Temperaturen kann der Käufer die Batteriekapazität und die Reichweite des Fahrzeugs entsprechend planen. In Verbindung mit einer Solaranlage auf dem Hausdach kann die Wärmepumpe und das Elektroauto sogar mit erneuerbarer Energie betrieben werden, was zu einer noch geringeren Umweltbelastung führt. KI-generiertes Bild Zusammenfassung Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Wärmepumpe nicht nur eine effiziente und umweltfreundliche Heizungslösung für Gebäude ist, sondern auch eine sinnvolle Ergänzung für Besitzer von Elektrofahrzeugen darstellt. Durch die Senkung der Heizkosten und Betriebskosten des Fahrzeugs sowie die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks können Elektrofahrzeugbesitzer mit einer Wärmepumpe nicht nur Geld sparen, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. --- ## THG-Quote: Schlüssel zur Senkung der Emissionen im Verkehr URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/03/15/thg-quote-zur-senkung-von-treibhausgasemissionen-im-verkehrssektor/ Veröffentlicht: 2023-03-15 Aktualisiert: 2025-04-18 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Wie die Anrechnung von Strom für Elektrofahrzeuge dazu beitragen kann Laut einer Prognose des Umweltbundesamtes (UBA) sind die Treibhausgasemissionen in Deutschland im Jahr 2022 zwar insgesamt um rund 15 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente gegenüber dem Vorjahr gesunken – doch der Verkehrssektor bleibt weiterhin ein Sorgenkind. Mit 148 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen im Jahr 2022 verzeichnete der Verkehr einen Anstieg von 0,7 % im Vergleich zu 2021 und lag damit deutlich über dem Zielwert des Bundesklimaschutzgesetzes von 138,8 Millionen Tonnen. Weder hohe Kraftstoffpreise noch das zeitweise eingeführte 9-Euro-Ticket konnten den Trend bremsen. Im Gegenteil: Nach dem Ende der Corona-Maßnahmen nahm der Pkw-Verkehr wieder stark zu – und mit ihm die Emissionen auf den Straßen. Zwar war 2022 ein Rekordjahr bei den Neuzulassungen von Elektroautos, doch der Zuwachs reichte nicht aus, um den steigenden CO₂-Ausstoß im Straßenverkehr zu kompensieren. Der Handlungsdruck, alternative Antriebe zu fördern und Mobilität neu zu denken, bleibt damit hoch. Berichtet das UBA in Ihrem Artikel Prognose: Treibhausgasemissionen sanken 2022 um 1,9 Prozent Quelle: Umweltbundesamt THG-Quote als Schlüssel zur Senkung von Treibhausgasemissionen Eine Studie der Universität der Bundeswehr München hat die gesamten CO2-äquivalenten Lebenszyklus-Emissionen von handelsüblichen Personenkraftwagen untersucht. Die Studie hat festgestellt, dass die Elektrifizierung von Fahrzeugen zu einer Reduktion der gesamten Pkw-Lebenszyklus-Emissionen um bis zu 89 Prozent führen kann. Im Vergleich dazu weisen Benzin- und Dieselfahrzeuge die höchste Menge an Treibhausgas-Emissionen auf. Quelle Die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) ist ein Instrument, das dazu beitragen kann, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor weiter zu senken. Die Quote legt fest, welcher Anteil der Kraftstoffe, die in Deutschland verkauft werden, aus erneuerbaren Quellen stammen muss. Die Quote ist seit 2015 gesetzlich festgelegt und wird jährlich angepasst. Für das Jahr 2022 liegt sie bei 6 Prozent und soll bis 2030 auf 28 Prozent steigen. Durch die Anrechnung von Strom für Elektrofahrzeuge auf die THG-Quote wird der Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien im Verkehrssektor gefördert. Elektrofahrzeuge können so zu einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen und gleichzeitig dazu beitragen, dass die Quote erreicht wird. Auf diese Weise kann die THG-Quote als Instrument genutzt werden, um die Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor zu erreichen. Zusätzlich dazu können weitere Maßnahmen ergriffen werden, um den Einsatz von Elektrofahrzeugen zu fördern, wie beispielsweise der Ausbau der Ladeinfrastruktur oder die Förderung von Elektrofahrzeugen durch staatliche Anreize. Zusammen können diese Maßnahmen dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor weiter zu senken und die Klimaziele zu erreichen. Zusätzliche Maßnahmen für die Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor Es gibt mehrere zusätzliche Maßnahmen, die dazu beitragen können, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor weiter zu senken: Ausbau der Ladeinfrastruktur: Eine bessere Infrastruktur zur Ladung von Elektrofahrzeugen kann dazu beitragen, den Einsatz von Elektrofahrzeugen zu erleichtern und zu fördern. Förderung von Elektrofahrzeugen: Staatliche Anreize, wie zum Beispiel Kaufprämien oder Steuervergünstigungen, können den Kauf von Elektrofahrzeugen attraktiver machen und so dazu beitragen, dass mehr Menschen auf Elektrofahrzeuge umsteigen. Förderung des öffentlichen Verkehrs: Durch eine verbesserte Infrastruktur und Angebote im öffentlichen Verkehr, wie zum Beispiel eine höhere Taktung oder eine bessere Vernetzung der Verkehrsmittel, kann der Einsatz von privaten Fahrzeugen reduziert werden. Nutzung von Carsharing statt eigenem PKWs: Durch die Nutzung und den Umstieg auf ein Carsharing Angebot statt dem einen PKW kann eine Reduzierung des CO2 durch die Einsparung in der Herstellung der Autos sowie dem angepasste Mobilitätsverhalten der Haushalte führen. Förderung von Fahrradverkehr und Fußgängerverkehr: Eine Förderung des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs kann ebenfalls dazu beitragen, den Einsatz von privaten Fahrzeugen zu reduzieren und somit die Treibhausgasemissionen zu senken. Umstellung auf alternative Kraftstoffe: Der Einsatz von alternativen Kraftstoffen, wie zum Beispiel Wasserstoff oder Biokraftstoffen, kann ebenfalls dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, den Einsatz von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu fördern und so einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu leisten. Das UBA hat einen Teilbericht zur Abschätzung von THG-Einsparungen von Maßnahmen und Instrumenten zu nachhaltigem Konsum veröffentlicht. Diese vom UBA geteilten Maßnahmen enthalten z. B. die Besteuerung des innerdeutschen Flugverkehrs, Höchstgeschwindigkeiten auf Land- und Bundesstraßen sowie innerorts sowie die Einführung von verpflichtendem Mobilitätsmanagement für Unternehmen. Weitere Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch Renaturierungs Projekte Renaturierung kann ebenfalls einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten. Hier sind einige Möglichkeiten: Aufforstung: Durch die Aufforstung von Wäldern können CO2-Emissionen aus der Atmosphäre entfernt und in der Biomasse des Waldes gespeichert werden. Moorrenaturierung: Moore speichern große Mengen an Kohlenstoff. Durch Renaturierung und Wiedervernässung von entwässerten Mooren können Kohlenstoffemissionen vermieden werden. Schutz von Grünland und Feuchtgebieten: Auch Grünland und Feuchtgebiete können große Mengen an Kohlenstoff speichern. Der Schutz dieser Ökosysteme kann dazu beitragen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Reduktion von Emissionen in der Landwirtschaft: Durch eine Umstellung auf klimafreundliche Anbaumethoden und die Reduktion von Düngemittel- und Futtermittelverwendung kann die Emission von Treibhausgasen in der Landwirtschaft reduziert werden. Förderung von erneuerbaren Energien: Der Einsatz von erneuerbaren Energien, wie Solar- und Windenergie, kann dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und somit zum Klimaschutz beitragen. Diese Maßnahmen zeigen, dass der Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen sowie die Förderung erneuerbarer Energien wichtige Instrumente sind, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Als Elektroautofahrer einen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen leisten Als Elektroautofahrer kannst du jetzt einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen leisten, indem du deine Emissionsreduktionen über die THG-Quote registrieren und verkaufen. Indem du deine Emissionsreduktionen auf einer Plattform mit diesem Ziel registrierst und verkaufst, kannst du dazu beitragen, dass Unternehmen ihre gesetzlichen Verpflichtungen zur Emissionsreduktion erfüllen und somit den Übergang zu einer klimafreundlicheren Wirtschaft unterstützen. Durch den Verkauf deiner Emissionsreduktionen über die THG-Quote kannst du auch finanzielle Vorteile erzielen und somit deine Investitionen in ein Elektroauto schneller amortisieren. Gleichzeitig kannst du deinen Teil dazu beitragen, den Klimawandel zu bekämpfen und eine nachhaltige Zukunft für kommende Generationen zu schaffen. Also, worauf wartest du noch? Registriere deine Emissionsreduktionen über die THG-Quote und verkaufe sie auf einer Plattform, die sich für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen einsetzt! Fazit: Klimaschutz mit Wirkung – und persönlichem Vorteil In diesem Beitrag haben wir gezeigt, wie die THG-Quote ein wirkungsvolles Instrument zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor sein kann. Elektroautofahrer:innen leisten durch den Verkauf ihrer eingesparten Emissionen nicht nur einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, sondern profitieren zugleich von einem finanziellen Vorteil. Neben der THG-Quote haben wir auch weitere wirksame Maßnahmen beleuchtet – darunter etwa Renaturierungsprojekte, die CO₂ langfristig aus der Atmosphäre binden und gleichzeitig die Artenvielfalt fördern. Die wichtigste Erkenntnis: Klimaschutz beginnt bei uns selbst. Ob durch umweltbewusstes Fahren, bewussten Konsum oder die Nutzung von Förderprogrammen – jeder Schritt zählt. Und oft geht Umweltschutz Hand in Hand mit persönlichen Vorteilen. Lasst uns gemeinsam aktiv werden – für ein besseres Klima und eine lebenswerte Zukunft. 🌱 FAQ Was ist die THG-Quote und wie funktioniert sie? Die THG-Quote ist ein Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, das Unternehmen in Deutschland verpflichtet, Emissionsreduktionen nachzuweisen. Unternehmen können Emissionsreduktionen durch den Einsatz von klimafreundlichen Kraftstoffen oder Elektrofahrzeugen erreichen. Die THG Quote für Elektroautos kann auf unserer Plattform einfach registriert und verkauft werden. Wie kann ich als Elektroautofahrer von der THG-Quote profitieren? Als Elektroautofahrer kannst du deine Emissionsreduktionen durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen auf unserer Plattform registrieren und verkaufen. Dadurch kannst du finanzielle Vorteile erzielen und zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen. Welche weiteren Maßnahmen können zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen? Neben dem Einsatz von Elektrofahrzeugen und klimafreundlichen Kraftstoffen können Maßnahmen wie Aufforstung, Moorrenaturierung, Schutz von Grünland und Feuchtgebieten sowie die Förderung erneuerbarer Energien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen. --- ## Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für E-Auto Fahrer? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/01/31/lohnt-sich-eine-photovoltaikanlage-fuer-e-auto-fahrer/ Veröffentlicht: 2023-01-31 Aktualisiert: 2024-04-19 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Photovoltaikanlage für E-Auto Fahrer - Ob sich die Kombination von eigenem Solarstrom und E-Auto lohnt und wie das geht, erfährst du hier. Eine Photovoltaikanlage hat zweifelsohne viele Vorteile zu bieten. Sie ist umweltfreundlich und liefert günstigen Strom. Eine Kombination von PV-Anlage und E-Autos – ist das möglich? Welche Vor- und Nachteile PV-Anlagen im Allgemeinen aufweisen, warum sich die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage für E-Autofahrer oder das E-Auto für Solaranlagenbesitzer bezahlt macht und was eine Insellösung mit Nulleinspeisung bedeutet, erfährst du hier. Die Photovoltaikanlage Eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach ist nicht nur klimafreundlich. Sie erzeugt außerdem günstigen Strom und bedarf kaum einer Wartung. Zudem sind die Investitionskosten für Solarstrom-Anlagen in den letzten Jahren kontinuierlich gefallen. Doch es gibt nicht nur Vorteile. Vor- und Nachteile einer Photovoltaikanlage Wir haben das Für und Wider von Photovoltaikanlagen einmal für dich zusammengetragen. Einige Veränderungen hat es diesbezüglich gegeben - vor allem im letzten Jahr und auch für das neue Jahr. 1. Vorteil: PV-Anlage liefert kostenlosen Strom Wenn eine PV-Anlage erst einmal installiert ist und läuft, liefert sie im Grunde genommen den PV-Strom kostenlos, denn die Sonne stellt keine Rechnung. Zudem können E-Auto Fahrer ihren Stromer tagsüber mit Solarstrom aufladen. In Kombination mit einem Stromspeicher und der richtigen Ladestrategie kann ein Autarkiegrad von 80 bis 90 Prozent erreicht werden. 2. Vorteil: Senkung der CO²-Emissionen Mit einer PV-Anlage auf dem Dach senkst du nicht nur deine Stromkosten, du verbrauchst auch weniger Strom aus dem öffentlichen Netz. Damit sinkt dein Bedarf an Kohle- und Atomstrom, was automatisch die CO²-Emissionen verringert. Die PV-Anlage erzeugt weder CO²- noch andere umweltschädliche Emissionen wie Geruch oder Lärm. Der Solarstrom wird vordergründig da verbraucht, wo er entsteht – im eigenen Haus. Damit fallen weder Transportemissionen und -Kosten noch Spannungsverluste an. 3. Vorteil: Flexibilität von Solar-Anlage Eine Photovoltaikanlage findet nahezu auf jedem Dach oder aber auch auf anderen Flächen Platz – beispielsweise im Garten. Nach dem neuen EEG Gesetz sind auch solche Anlagen jetzt förderfähig. 4. Vorteil: Fördergeld für PV-Anlagen Von der KfW gibt es einen zinsgünstigen Kredit für die Installation einer PV-Anlage. Zudem bringt das neue EEG Gesetz einige Änderungen und damit Vorteile für den Betrieb einer Solaranlage mit sich. 5. Vorteil: Notstromversorgung Wenn der Strom ausfällt und andere ihr Notstromaggregat anwerfen, übernimmt bei dir die Solaranlage. Die Kombination von PV-Anlage mit einem Batteriespeicher macht es möglich. Nachteile einer PV-Anlage Die Nachteile einer Solaranlage sind die hohen Investitionskosten. Allerdings sorgen die derzeit steigenden Energiepreise dafür, dass sich die Amortisierung einer Solaranlage nicht mehr unbedingt auf einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckten muss. Leider können im Laufe der Jahre Module aufgrund der Alterung an Leistung verlieren. Wechselrichter und Batteriespeicher sind kostspielige Komponenten, die nur eine Lebensdauer von 10 - 15 Jahren aufweisen. Deren Ausfall würde weitere Kosten verursachen. Werden Gewinne erwirtschaftet, kann für die Einnahmen die Einkommenssteuer anfallen. Allerdings kommt das immer auf die Leistung der Anlage an. Mittlerweile akzeptiert das Finanzamt den Status der „Liebhaberei“ auch für Anlagen auf dem Hausdach mit einer Leistung von bis 10 Kilowatt und verzichtet auf die Versteuerung. Und das - anders als in der Vergangenheit - ganz ohne Wirtschaftlichkeitsprognose. Dazu gibt es eine Verwaltungsanweisung des Bundesfinanzministeriums vom 02. Juni 2021. Wer die in dem BMF-Schreiben formulierten Voraussetzungen erfüllt, muss seine Einkünfte aus der PV-Anlage nicht mehr in der Einkommenssteuererklärung aufführen. Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung EÜR entfällt allerdings ebenfalls – das bedeutet, dass auch keine Kosten mehr berücksichtigt werden. Im Dezember 2022 wurde das Jahressteuergesetz verabschiedet. Es sieht umfangreiche Änderungen bei der steuerlichen Behandlung von PV-Anlagen vor: Rückwirkend zum 1.1.2022 werden PV-Anlagen bis 30 kWp nicht mehr für die Einkommenssteuer berücksichtigt. Ab 1.1.2023 gilt für private PV-Anlagen ein Umsatzsteuersatz von 0 Prozent, den der Installationsbetrieb bereits bei der Antragstellung zu berücksichtigen hat (Quelle). Lohnt sich die Kombination von Photovoltaikanlage und Elektroauto? Die Antwort auf diese Frage lautet ja. Steigende Stromkosten und die o.g. Änderungen machen so eine Kombination durchaus profitabel. Auf der einen Seite werden durch den Wegfall der Umsatzsteuer PV-Anlagen um 19 Prozent günstiger. Auf der anderen Seite lohnt es sich jetzt in jedem Fall, eigenproduzierten überschüssigen Strom für das Laden eines E-Autos zu nutzen. Für dieses gibt es übrigens auch eine Befreiung von der Kfz-Steuer (aktuell bis 2030). Zusätzlich wird der Kauf eines E-Autos durch den Bund gefördert und mit der THG Quote könntest du die Anschaffung des Stromers zusätzlich subventionieren. Umwelt entlasten und Geld sparen mit PV-Anlage & E-Auto E-Autofahrer entlasten die Umwelt erheblich, weil sie so gut wie keine umweltschädlichen Emissionen verursachen. In Kombination mit einer PV-Anlage und einer eigenen Ladestation sparst du obendrein bis zu 80 Prozent „Treibstoffkosten“ im Vergleich zu einem Verbrenner. Das bedeutet, du profiterst von: der Eigenverbrauchsoptimierung für deinen erzeugten Strom der Nutzung von klimafreundlichem Ladestrom unschlagbar günstigen Ladestromkosten der zukünftigen Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen Wie groß muss eine PV-Anlage für ein E-Auto sein? Um jährlich durchschnittlich 10.000 Kilometer mit deinem E-Auto zurückzulegen, ist eine PV-Analge von ca. 1,7 kWp (Kilowattpeak) notwendig. Dafür reicht ein Dach mit einer Fläche von 10 m² aus. Willst du mindestens 15.000 Kilometer pro Jahr mit dem Stromer zurücklegen, muss deine Solaranlage rund 2,5 kWp Leistung erbringen. Dafür müsste die Dachfläche ca. 15 m² groß sein. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Dachfläche eines Einfamilienhauses in Deutschland 100 m² beträgt. Es gibt die sogenannten monokristallinen Module, die einen höheren Wirkungsgrad erzielen und somit für den gleichen Stromertrag weniger Fläche benötigen. Sie sind besonders für kleinere Flächen perfekt geeignet. Experten weisen darauf hin, dass sich größere PV-Anlagen schneller amortisieren als kleine Anlagen, denn die Rendite aus einer Solaranlage ist umso größer, je mehr Strom erzeugt und selbst verbraucht wird. Das spricht zusätzlich für die Kombination von Photovoltaikanlage und E-Mobilität. Förderung für Photovoltaik-Anlagen Für die Installation einer privaten PV-Anlage auf dem Hausdach oder im Garten gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. Neben den Verbesserungen für Photovoltaikanlagen aus dem EEG 2023 und zinsgünstigen Krediten für die Installation so einer Anlage von der KfW Bank haben auch die Bundesländer einige Förderprogramme auf den Weg gebracht. Diese betreffen nicht nur die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder im Garten, sondern auch einzelne Komponenten wie beispielsweise die länderspezifische Förderung eines Batteriespeichers, die bis zu 15.000 € betragen kann. Auch Kommunen und Unternehmen bieten mittlerweile eigene kleinere Förderprogramm an. Es lohnt sich also, sich hier genau zu informieren und alle Möglichkeiten auszuloten. Kann man mit einer Photovoltaik-Anlage ein E-Auto laden? Wie bereits erwähnt benötigst du neben der Photovoltaik-Anlage einen Batteriespeicher, einen Wechselrichter, eine Wallbox und ein Energiemanagementsystem, um dein E-Auto mit PV-Strom zu laden. Am effektivsten ist das Laden deines Stromers am Tag, wenn die Sonne scheint. Nach Abzug des Haushaltsstroms sollten mindestens 1,4 kW übrig sein, damit für dein E-Auto noch genügend Saft zur Verfügung steht. Auch wenn du theoretisch das E-Auto über eine normale Schuko-Steckdose laden könntest, ist das aus Sicherheitsgründen weniger ratsam. Hier kann es bei längerem Laden zum Überhitzen und einem Kabelbrand kommen. Außerdem wäre die Ladezeit unverhältnismäßig lang – es würde fast 10 Stunden dauern, bis dein E-Auto komplett geladen ist. Eine Ladestation bzw. Wallbox ist speziell für den Ladebetrieb von Elektrofahrzeugen ausgelegt. Mit üblichen Ladeleistungen von 1,4 bis 22 kW (im Heimbedarf) kommst du mit der Wallbox auf eine durchschnittliche Ladezeit von 2 bis 6 Stunden – abhängig von der Ladeleistung der Box und des E-Autos. Weitere Informationen zur eigenen Wallbox findest du in unseren Blogbeiträgen „Wallbox für Privatnutzer“ und „THG Quote - Mit öffentlicher Ladesäule Geld verdienen“. Was muss ich beachten bei der Kombination von PV-Anlage und E-Auto? Damit das Laden des E-Autos mit PV-Strom reibungslos funktioniert, brauchst du ein Energiemanagementsystem. Mit diesem wird nicht nur der aktuell eingespeiste Strom gemessen, sondern auch das Laden deines Elektroautos über die Wallbox geregelt. Um dein Auto auch nachts laden zu können, ist der bereits erwähnte Batteriespeicher nötig. Lithium-Ionen-Speicher sind hier die beste Wahl, denn bei ihnen beträgt der Verlust durch Laden und Entladen nur etwa Prozent. Was kostet Photovoltaik für Elektroautos? Photovoltaik ist längst nicht so teuer, wie manche meinen. Eine durchschnittliche Dachanlage inklusive Montagekosten ergibt Kosten von 1.200 bis 1.600 Euro pro Kilowattpeak Damit beläuft sich eine durchschnittliche Anlage auf Kosten von 7.000 bis 12.000 Euro. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten von 150 – 200 Euro (Inspektion, Versicherung, professionelle Reinigung). Eine Wallbox inkl. Installation kostet zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Dem gegenüber stehen pro Kilowattpeak etwa 800 – 1.100 Kilowattstunden Strom jährlich. Bei einer Photovoltaikanlage mit 7 kWp Leistung wären das 5.600 – 7.700 Kilowattstunden. Solarstrom kostet dich in etwa 12 Cent / kWh. Geht man von einem Preis für Strom aus dem öffentlichen Netz von 35 Cent aus, sparst du mit einer kleinen Anlage mehr als 1200 Euro pro Jahr. Die Kosten für einen Batteriespeicher sind gering im Vergleich zum Anteil an Strom, den du dadurch nicht aus dem öffentlichen Netz ziehen müsstest. Steigende Stromkosten – derzeit sind es etwa 35 Cent / kWh – und die Aussicht auf jährlich 7.700 Kilowattstunden eigenproduzierten Strom machen die Installation einer Photovoltaikanlage durchaus attraktiv. Für die Kombination mit einem E-Auto spricht der Fakt, dass sich Photovoltaik vor allem dann lohnt, wenn der Eigenverbrauch des produzierten Solarstroms besonders hoch ausfällt. Noch eine Lösung: Die PV-Anlage auf der Garage Sogenannte Solargaragen oder Solarcarports sind eine Alternative zu einer großen PV-Anlage auf dem Dach. Bezüglich der Verhältnismäßigkeit zwischen Investition und Ertrag sowie den vorgeschriebenen Mindestabständen zwischen den Modulen empfiehlt sich eine Dachfläche von mindestens 18 m². Je kleiner die Dachfläche ausfällt, desto leistungsstärker sollten die Module sein. Die Kosten ergeben sich wie oben bereits beschrieben aus der Größe der Anlage. Effektiver ist es natürlich, so eine Anlage in Kombination mit einer bereits vorhandenen PV-Anlage auf dem Hausdach zu nutzen und somit eine größtmögliche Autarkie zu erreichen. Oft wird diesbezüglich das Garagendach für sogenannte Inselanlagen genutzt. PV-Inselanlage mit Speicher für E-Auto als Insellösung Bei einer Photovoltaik-Inselanlage – auch bekannt als Off-Grid-System – erfolgt nicht wie üblich der Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Der erzeugte Strom wird hier komplett in autarken Solarbatterien gespeichert. Je nach Größe kommen für eine Inselanlage etwa 10.000 Euro oder mehr zusammen. Auch wenn häufig anders behauptet, ist eine Photovoltaikanlage ohne Einspeisung in das öffentliche Netz legal und erlaubt. Die geringe Einspeisevergütung und die steigenden Strompreise machen Photovoltaik Inselanlagen besonders profitabel. Solche Nulleinspeiseanlagen sind für den kompletten Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms konzipiert und benötigen daher eine gut durchdachte Planung. Das gilt im Grunde für jede PV-Anlage, die effektiv und profitabel arbeiten soll. Jetzt Angebot für die Photovoltaikanlage einholen Nimm noch heute Kontakt mit uns auf, indem du hier das Formular ausfüllst. Fordere unverbindlich dein persönliches Angebot für eine Photovoltaikanlage-Anlage an und entdecke die Vorteile der Zusammenarbeit zwischen deiner PV-Anlage und deinem Elektroauto. Sei Teil der nachhaltigen Mobilitätsrevolution und leiste einen aktiven Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen zusammen mit vielen weiteren E-Mobilisten auf unserer Plattform wirkaufendeinethg.de --- ## Zuhause E-Auto laden - wie geht’s am besten? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/01/10/zuhause-auto-laden-wie-gehts-am-besten/ Veröffentlicht: 2023-01-10 Aktualisiert: 2026-02-16 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Zuhause E-Auto laden! Wallbox einfach erklärt! Erfahre hier alles zum sicheren effektive Laden deines E-Autos inklusive Tipps & Tricks! Laut Statistik entscheiden sich immer mehr Menschen für den Kauf eines E-Autos. Da es mit der Ladeinfrastruktur noch nicht so gut bestellt ist, möchten viele zu Hause das E-Auto laden. Wie das genau funktioniert und worauf du dabei achten solltest inkl. Tipps und Tricks haben wir im folgenden Beitrag für dich zusammengefasst. Wie lade ich das E-Auto zu Hause? Auch wenn die sogenannte Notladung eines Elektroautos über die ganz normale Haussteckdose stattfinden kann, raten Experten grundsätzlich davon ab. Diese Steckdosen sind nicht auf so eine Belastung ausgelegt. Außerdem dauert das Laden hier ungleich länger und es besteht die Gefahr, dass es zur Überhitzung, einem Kurzschluss oder gar einem Kabelbrand kommt. Eine Haushaltssteckdose ist nicht dafür gedacht, über einen längeren Zeitraum hohe elektrische Leistungen abzugeben. Die Bauteile – Kontakte, Leitungen und Verbindungen – sind dafür nicht wirklich konzipiert. Die Steckdose ist somit nur für den Einsatz im Notfall vorgesehen. Nur dafür ist das mitgelieferte Ladekabel mit Schuko-Stecker gedacht. Das Laden an der Haushaltssteckdose dauert nicht nur sehr lange, es kostet auch mehr Strom! Warum? Weil die Ladetechnik des E-Autos beim Laden an der Steckdose aufgrund der geringen Ladeleistung nicht die volle Effizienz erreicht. Dadurch steigt der Ladeverlust, sodass beim Laden an der normalen Haushaltssteckdose bis zu 30 Prozent mehr Strom verbraucht wird (Quelle). Die Lösung des Problems ist die eigene Ladestation für zu Hause: Eine Wallbox. Was ist eine Wallbox? Eine Wallbox ist nicht einfach nur eine Ladestation – sondern die intelligente Verbindung zwischen deinem E-Auto und der Stromleitung. Der Begriff Wallbox bedeutet wortwörtlich ins Deutsche übersetzt „Wandkasten“. Und genau darum handelt es sich im Grunde auch – um eine Box, die an der Wand (oder einer Standsäule) installiert und mit der Starkstromleitung verbunden wird, damit du dein E-Auto zu Hause laden kannst. Was macht eine Wallbox? Die Wallbox sorgt nicht nur für das einfache Laden des E-Autos im eigenen Zuhause, sondern sie garantiert auch schnelles und sicheres Laden von Elektroautos. Es gibt zwei große Kategorien von Wallboxen: Gleichstrom-Ladestation Wechselstrom-Ladestation Die meisten Wallboxen für den Hausgebrauch arbeiten mit Wechselstrom. Dieser wird im Elektroauto zu Gleichstrom umgewandelt. Bei der Gleichstromladebox fällt der Schritt der Umwandlung weg, weshalb der Ladevorgang deutlich weniger Zeit benötigt. Dieser Komfort hat seinen Preis, sodass derart teure Wallboxmodelle eher an öffentlichen Ladestationen bzw. den Ladesäulen von Autoraststätten zu finden sind. Die Ladestation für zu Hause lädt also dein E-Auto in der Regel mit Wechselstrom (AC). Dafür ist sie mit einem sogenannten Ladepunkt mit einem Typ-2 Stecker ausgerüstet. Zum Laden schließt du dein Ladekabel an die Wallbox an oder nutzt das installierte Kabel der Box – mit dem mittlerweile schon viele der neueren Modelle ausgestattet sind. Das Besondere an der Wallbox ist die Überwachungseinheit “Electric Vehicle Charge Controller” – kurz EVCC. Sie sorgt für das sichere Laden des E-Autos. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Ladeleistung der Ladestation. Sie ist im Wesentlichen ursächlich für die Ladedauer. Je höher die Leistung, desto schneller wird das E-Auto geladen. Allerdings bringt eine hohe Ladeleistung der Wallbox nichts, wenn das Ladegerät in deinem E-Auto nicht für derartig hohe Werte ausgelegt ist. Durch den Stromanschluss sind den privaten Ladestationen ohnehin Grenzen gesetzt. Üblich sind Ladeleistungen von: 3,7 kW (einphasig) 11 kW (dreiphasig) 22 kW (dreiphasig) Für die Installation einer Wallbox ab einer Ladeleistung von 12 kW ist die Genehmigung des Netzbetreibers notwendig. Alle anderen Wallboxen müssen zwar nicht genehmigt, aber dennoch beim Stromnetzbetreiber angemeldet werden. Wie sicher ist eine Wallbox? Wallboxen sind für das sichere Laden deines E-Autos ausgelegt. Sie sind ausgestattet mit einfachen Schutzfunktionen, die die Gefahr eines Stromschlags oder Kurzschlusses verhindern. Hochpreisige Ladestationen für zu Hause sind bereits mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter- kurz FI-Schalter - ausgestattet. Hier wird zwischen FI Typ A für Wallboxen mit integrierter DC-Fehlerstromerkennung und FI Typ B ohne diese Erkennung unterschieden. FI Typ A – erkennt Wechselfehlströme und pulsierende Gleichfehlströme. Er ist der für gewöhnliche Ströme am meisten verwendete FI-Schalter und für fast alle Wallboxen ausreichend. Glatte Gleichfehlerströme, wie sie beim Laden eines E-Autos oder eines Plug-In Hybrid Fahrzeuges auftreten können, erkennt er nicht. FI Typ A-EV – ist speziell für den Anschluss von Wallboxen ohne integrierter DC-Fehlerstromerkennung konzipiert. Er kann sowohl Wechselfehlerströme als auch pulsierende und glatte Gleichfehlströme erkennen. FI Typ B – erkennt Wechsel- und Gleichfehlströme. Er schützt zuverlässig und ist für Wallboxen aller Art geeignet. Was für dich und dein E-Auto infrage kommt, weiß der Elektroinstallateur am besten, mit dem du dich vor dem Kauf der Wallbox in jedem Fall absprechen solltest. Was muss ich bei der Installation einer Wallbox beachten? Vor der Installation kommt die Suche nach der passenden Wallbox. Dabei gibt es neben der Frage nach der Leistung noch einige weitere Faktoren, die zu beachten sind. Welche Wallbox passt zu mir? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Auswahl an Wallboxen sehr groß ist und jeder E-Mobilist unterschiedliche Anforderungen an seine Wallbox stellen kann. Es empfiehlt sich daher, vor dem Kauf einer Wallbox einige Informationen über verschiedene Modelle zu sammeln und dann die Wallbox auszuwählen, die am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Dazu gehören unter anderem die maximale Leistung, die Ladegeschwindigkeit, die Kompatibilität mit deinem Fahrzeug und die Installation. Folgende Dinge sind vor dem Kauf einer Wallbox außerdem zu bedenken: Aktuell ist eine 11 kW Box die beste Wahl, bietet sie doch bezüglich der Ladeleistung die meiste Flexibilität. Zudem sind derzeit nur wenige E-Autos mit einer Lademöglichkeit von 22 kW unterwegs bzw. nur gegen hohen Aufpreis zu haben. Und die 22 kW Wallbox kann mit höheren Kosten verbunden sein. Achte auf die Ausstattung mit einem Leistungsschutz- und einem Fehlerstromschalter. Bei Modellen im oberen Preissegment sind diese bereits inkludiert. Bei den günstigeren Wallboxen ist das nicht immer der Fall. Für eine Wallbox von 11 kW oder 22 kW wird in der Regel ein Starkstromanschluss benötigt, mit einer 400 Volt Spannung (Dreiphasigen Drehstromanschluss). Je nachdem, ob es die Wallbox mit 11 kW oder aber mit 22 kW Ladeleistung sein soll, ist eine Stromstärke von 16 bzw. 32 Ampere notwendig. Die Installation der Wallbox Die Montage muss in jedem Fall von einem zertifizierten Elektroinstallateur übernommen werden. Dieser prüft üblicherweise vorab, ob die Leitungen an Ort und Stelle für die Installation einer Wallbox ausgelegt sind und welche Wallbox infrage kommt. Was kostet die Installation einer Wallbox? Die Installation ist mit einigen Kosten verbunden. Allein für das Gerät musst du je nach Modell mit einem Preis zwischen 500 und 2.000 Euro rechnen. Was der Fachbetrieb für die Installation berechnet, ist schwer einzuschätzen, da hier viele Faktoren eine Rolle spielen wie z.B. die Gegebenheiten vor Ort, Entfernung zum Sicherungskasten, eventuelle Wanddurchbrüche usw. Daher unser Rat: Vor der Anschaffung lass dir ein Angebot von einem Elektriker machen. Ein grober Richtwert hierfür sind Handwerkerkosten zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Lohnt sich eine Wallbox? Die Wallbox Kosten für Hardware und Installation können schnell mehrere Tausend Euro kosten. Ob sich die Anschaffung für dich lohnt, hängt stark von deinem Nutzungsverhalten ab. Lädst du aussschließlich zu Hause oder musst du manchmal auf öffentliche Ladesäulen zurückgreifen? Wie kompliziert ist die Installation vor Ort - müssen z. B. Erdarbeiten durchgeführt werden? Ob sich eine Wallbox für dich lohnt, kannst du mit unserem Wallbox-Kostenrechner ermitteln. Woher kommt der Strom für die Wallbox? Du kannst deine Wallbox einfach in das Hausstromnetz einbinden und daraus versorgen lassen. Auch die Verbindung mit der hauseigenen Photovoltaikanlage ist möglich. Laut Finanzexperten solltest du den Haushaltsstrom bei niedriger und durchschnittlicher Fahrleistung nutzen. Fährst du mehr als 14.000 Kilometer im Jahr mit deinem Stromer, lohnt sich ein zusätzlicher Vertrag für Autostrom. Der Gründe dafür liegen zum einen bei den zusätzlichen Kosten durch die Nutzung von Autostrom für: Steuerungsgerät Wallbox mit Stromzähler Nutzt du dagegen den Haushaltsstrom, sparst du die Kosten für diese Komponenten. Obendrein steigt der Verbrauch an Hausstrom – das sorgt für einen günstigeren Strompreis. Eine steuerbare Wallbox wird über kurz oder lang mit einem sogenannten intelligenten Messsystem (teurer Stromzähler) ausgerüstet. Dafür darf der Messstellebetreiber – in der Regel der Netzbetreiber – jährlich 100 Euro in Rechnung stellen. Das macht Autostrom teuer. Fällt dein jährlicher Stromverbrauch allerdings auch ohne Wallbox schon sehr hoch aus und du kommst mit der Ladestation über 6.000 kW, wird das intelligente Messsystem so oder so fällig. Dann lohnt es sich zu prüfen, ob du mit dem Autostrom günstiger fährst. Möchtest du Autostrom nutzen, achte bei Vertragsabschluss auf Folgendes: Erstvertrag mit maximaler Laufzeit von 12 Monaten mindestens 2 Wochen Kündigungsfrist zwölf Monate Preisgarantie Damit hast du stabile Preise über ein Jahr, kannst aber zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen, wenn du einen günstigeren Tarif entdeckst. Gesetzlich erlaubt sind Verträge mit: einer ersten Laufzeit von bis zu zwei Jahren einer Kündigungsfrist von einem Monat Was du in keinem Fall machen solltest: Nachtstrom oder Wärmepumpenstrom für das E-Auto zu nutzen. Auch wenn diese günstiger ausfallen, ist es nicht erlaubt, falsche Angaben zu machen. Kommt dir der Netzbetreiber auf die Schliche, kann er rückwirkend höhere Netzentgelte berechnen, deinen Netzanschlussvertrag kündigen und juristische Schritte gegen dich einleiten. Welche Fördermittel gibt es für Wallboxen? Im Zuge der Energiewende plant die Regierung, Autos mit Verbrennermotor durch E-Autos und Fahrzeuge mit anderen alternativen Antrieben zu ersetzen. Darum fördert der Bund die Elektromobilität und bezuschusst beispielsweise den Kauf oder auch das Leasing eines E-Autos mit einem einmaligen Umweltbonus. Für die Wallbox gibt es eine derartige Förderung durch den Bund nicht. Aber Bundesländer und Kommunen bezuschussen teilweise die Installation einer privaten Wallbox. Dazu gehören unter anderem: Nordrhein-Westfalen: Elektromobilität NRW Baden-Württemberg: Charge@BW München: Förderung Ladeinfrastruktur Fürth: KlimaOffensive Dachau: Wallboxenprogramm der Stadtwerke Obwohl es in einigen Bundesländern Fördertöpfe für Ladestationen gibt, gehen Privatpersonen dabei größtenteils leer aus. Jedoch kann im Zuge der Installation einer Photovoltaikanlage die Anschaffung der Wallbox für zu Hause finanziert bzw. bezuschusst werden. Zuschüsse für die Wallbox von Stromversorgern gibt es ebenfalls – allerdings meist nur in Verbindung mit einem Liefervertrag. Das Förderprogramm des Bundes für Wallboxen über die KfW-Bank ist ausgelaufen. Laut dem Masterplan für Ladeinfrastruktur des Verkehrsministers Wissing von 2022 ist eine Neuauflage des Programms nicht geplant. Wie lade ich mein Elektroauto am besten? Für den Ladevorgang solltest du mindestens 2 bis 4 Stunden einplanen. Nachts scheint dafür der optimale Zeitpunkt zu sein. Besitzt du allerdings eine Photovoltaikanlage, wäre die beste Zeit zum Laden deines E-Autos mittags, wenn die Sonne scheint. Warte nicht bis zum nächsten Ladevorgang, bis der Akku tiefenentleert ist und vermeide auch die 100 Prozent Aufladung. Beide extremen Ladestände strapazieren sehr stark die Zellen der Batterie und verringern damit eventuell die Lebensdauer des Akkus. Hast du dein E-Auto dennoch zu 100 Prozent geladen, solltest du den Strom so schnell wie möglich verbrauchen. Mit einer smarten Wallbox kannst du extreme Akkuladestände vermeiden, indem du per App Ladestand und Ladezeitpunkt genau festlegst. Um einen schonenden Ladevorgang zu gewährleisten, sind weitere Dinge zu beachten: Vermeide extreme Temperaturen – im Winter durch einen Garagenplatz und im Sommer durch ausreichend Schatten. Häufiges Schnelladen strapaziert den Akku unnötig. Bei niedrigen Temperaturen ist es günstig, das E-Auto direkt nach der Fahrt aufzuladen. Auch bei einem längeren Stillstand über mehrere Tage sollte das E-Auto zu Hause geladen werden. Experten empfehlen einen ständigen Akku-Ladestand von 50 bis 60 Prozent. Kann ich als Mieter mein Auto an einer Wallbox laden? Wo bislang noch die Eigentümergesellschaft bzw. die Vermieter bestimmen konnten, ob eine Wallbox in der Tiefgarage installiert werden darf oder nicht, hat sich das durch die gesetzliche Neusprechung geändert. Zwar muss ein Mieter immer noch einen Antrag für die Installation der Wallbox einreichen. Allerdings darf nun ein Eigentümer oder Vermieter diesen Antrag nicht einfach ablehnen. Die Kosten für die Wallbox und deren Installation trägt der Antragsteller. Im Gegenzug heißt das, dass du deine Wallbox beim Auszug wieder abmontieren und mitnehmen darfst. Eine Wallbox mit modernem Zugriffsschutz wie der RFID-Karte (Radio Frequency Identification) sorgt dafür, dass fremde Personen nicht ungefragt deine Wallbox nutzen können. E-Auto zu Hause laden: Tipps und Tricks Hier halten wir ein paar Tipps und Tricks in Bezug auf das Laden eines E-Autos im eigenen Zuhause für dich bereit. Wenn du eine Wallbox kaufen möchtest, bedenke dabei die lange Frist für die Antragstellung beim Netzbetreiber. Nachdem die Anmeldung für die Wallbox bei diesem eingegangen ist, hat er 2 Monate Zeit, um zu antworten. Nicht immer ist der Stromversorger auch der Netzbetreiber – aber zumindest weiß dieser, welcher Netzbetreiber für deinen Antrag zuständig ist. Bist du Vermieter und hast eine Wallbox für deinen Mieter installiert, hast du laut Aussage des Bundesverbandes Lohnsteuerhilfeverein (BVL) die Möglichkeit, die entstandenen Kosten steuerlich abzusetzen. Das Finanzamt ordnet nachträglich installierte Wallboxen als eigenständige Wirtschaftsgüter ein, wodurch du als Vermieter die Investition für die Wallbox über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 6 bis 10 Jahren abschreiben kannst. Nicht jede Wallbox ist kompatibel mit jedem Elektroauto. Wichtiges Element ist hier der Anschluss, der zu deinem E-Auto passen sollte. In der EU ist der Typ-2-Stecker Standard – Fahrzeuge europäischer Hersteller sind mit diesem Steckertyp kompatibel. Der asiatische Markt bietet mitunter E-Autos mit dem Typ-1-Stecker an. Somit ist die Ladebox ohne fest installiertes Ladekabel von Vorteil. Du hast die Möglichkeit, über einen Stromversorger bei Abschluss eines Stromliefervertrages günstig an eine moderne Wallbox zu kommen. Von einigen gibt es sogar nach 12-monatigem Strombezug zusätzlich eine Prämie von 100 Euro. Hast du keine Garage oder Carport, musst du nicht auf eine Wallbox verzichten. In diesem Fall kannst du auf eine sogenannte Outdoor-Wallbox zurückgreifen. Moderne Wallboxen sind mittlerweile sogar sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet. Zudem brauchst du nicht mal eine Wand, denn es gibt passende Standfüße für die Installation einer Wallbox. Ist dir die Anschaffung und Installation einer Wallbox momentan zu teuer, gibt es die Möglichkeit, eine Wandladestation zu mieten. Außer etlichen Portalen, die sich auf die Vermietung von Wallboxen spezialisiert haben, findest du auch bei einigen Stadtwerken solche Angebote. Autohersteller und Autohändler bieten ebenfalls ähnliche Optionen – hier heißt es dann allerdings Wallbox-Leasing und ist nur in Kombination mit dem Kauf eines E-Autos möglich. Es gibt bereits Wallboxen mit zwei Ladepunkten. Das ermöglicht das Laden von zwei Elektrofahrzeugen gleichzeitig und eignet sich bestens für Familien mit zwei E-Fahrzeugen oder Nutzergemeinschaften. Die Kosten für die Installation sind die gleichen, wie für eine Wandladestation mit nur einem Ladepunkt. Eine Twin-Wallbox sollte unbedingt mit einem Energie- und Lastenmanagement ausgestattet sein. So wird gewährleistet, dass beide Fahrzeuge gleichmäßig geladen werden und der Stromanschluss für die Wallbox nicht überlastet wird. Möchtest du komplett unabhängig sein und keine Ladestation zu Hause installieren, ist die mobile Wallbox vielleicht etwas für dich. Sie lässt sich im Kofferraum verstauen und sowohl mit Haushaltssteckdosen (Schuko-Anschluss) als auch mit Industriesteckdosen (CEE-Anschluss) verbinden. Die mobile Wallbox kann eine Ladeleistung von bis zu 22 kW erreichen. Zwar kostet auch diese Ladebox zwischen 600 und 1.600 Euro – ist im Vergleich zur fest installierten Wallbox aber immer noch günstig, denn du sparst hier die Installationskosten. Und wenn gewünscht, kannst du auch die mobile Wallbox mit einer entsprechenden Halterung in der Garage anbringen und nutzen. Mehr über die Autobatterie im Allgemeinen erfährst du auf bussgeldkatalog.de. Fazit Ein E-Auto zu Hause laden ist im Grunde keine komplizierte Sache. Zudem gibt es Experten, die dir bei der Auswahl und Installation der passenden Wallbox helfen können. Auch wenn dieser Komfort nicht ganz billig ist, kann sich das Laden eines E-Autos im eigenen Zuhause mit der Zeit bezahlt machen. Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. --- ## Kfz-Versicherung für Elektroauto - Was muss ich beachten? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2023/01/10/kfz-versicherung-fuer-elektroauto/ Veröffentlicht: 2023-01-10 Aktualisiert: 2025-10-25 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Kfz-Versicherung fürs Elektroauto. Alles zu den Besonderheiten der Kfz-Versicherung für E-Auto inkl. Akku Versicherungsschutz erfährst du hier. Die E-Autoversicherung ist in Deutschland Pflicht. Kein Kraftfahrzeug darf ohne eine Kfz-Versicherung am Straßenverkehr teilnehmen. Dabei soll die Versicherung vor allem die Schadensansprüche der Opfer absichern und zusätzlich dafür sorgen, dass Verursacher eines Unfalls durch Schadenersatzzahlungen nicht wirtschaftlich ruiniert werden. Warum ist die richtige Kfz-Versicherung für Elektroautos so wichtig? Die richtige Kfz-Versicherung für dein Elektroauto ist essentiell, um dich vor kostspieligen Schäden abzusichern. Von Akku und Kabel bis zur Ladeinfrastruktur – eine gut gewählte Police bietet umfassenden Schutz und sorgt für Sicherheit. Ohne passenden Versicherungsschutz kann ein Schaden am E-Auto, insbesondere an teuren Komponenten wie der Batterie, schnell zum finanziellen Risiko werden. Was eine Kfz-Versicherung für Elektrofahrzeuge auf jeden Fall beinhalten sollte und welche Unterschiede es in diesem Zusammenhang zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gibt, erfährst du in folgendem Beitrag. Brauche ich eine spezielle Kfz-Versicherung für mein Elektroauto? Im Grunde benötigt ein Elektroauto dieselbe Versicherung wie ein PKW ohne Elektroantrieb. Das heißt, wer elektrisch fährt, braucht eine Kfz-Haftpflichtversicherung für die Regulierung von Fremdschäden und eine Kaskoversicherung für die eigenen Schäden. Allerdings solltest du darauf achten, dass die Besonderheiten eines E-Autos in deiner Kfz-Versicherung Berücksichtigung finden. Neben den klassischen Risiken gibt es zusätzliche Aspekte wie den Schutz von Akku, Ladekabeln und Ladeinfrastruktur, die bei einer Standardversicherung oft nicht abgedeckt sind. Die Kfz Haftpflichtversicherung für E-Autos Die Haftpflichtversicherung für ein E-Auto unterscheidet sich nicht von der für ein Auto ohne Elektroantrieb. Für diese Versicherung spielt der Antrieb des Autos keine Rolle, denn sie dient nicht der Absicherung für Schäden am eigenen Auto. Die Kfz-Haftpflichtversicherung soll dich als Halter, Fahrer und Eigentümer eines Autos vor Schadensersatzansprüchen der von dir geschädigten Verkehrsteilnehmer schützen. Dabei kann es sich um Sachschäden (Reparaturkosten), Personenschäden (Schmerzensgeld, Heilkosten) oder sonstige Vermögensschaden handeln. Merke also - Haftpflichtversicherung zahlt für Schäden, die du anderen zufügst. Kaskoversicherung für E-Autos Im Gegensatz zur Kfz-Haftpflichtversicherung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, sind sowohl Teil- als auch Vollkaskoversicherung eine freiwillige Versicherung. Anders als die Haftpflichtversicherung sichern Teil- und Vollkaskoversicherung Schäden an deinem eigenen Fahrzeug sowie dessen Totalschaden oder Verlust ab. Dazu zählen auch Schäden, die selbst verschuldet entstanden sind (Vollkasko). Bezüglich der Kaskoversicherung für ein Elektroauto sind ein paar Besonderheiten zu beachten. Hier lohnt es sich, bestimmte Versicherungsleistungen zu integrieren, die nur für ein E-Auto relevant sind. Bei einigen Versicherungen findest du diese Leistungen bereits in den normalen Tarifen, während sie bei anderen Gesellschaften unter die Zusatzleistungen fallen. Die Teil- und Vollkaskoversicherung unterscheiden sich in ihrem Leistungsumfang bzw. der abgesicherten Schäden am eigenen Fahrzeug. Zu den Leistungen der Teilkasko zählen: Elementarschäden / Unwetterschäden z. B. Hagel, Blitzeinschlag und Überschwemmung Glasschäden: Glasbruch und Steinschlag Brand, Feuer, Explosion z. B. durch Kabelbrand, bei Kurzschlüssen (Vandalismus ausgeschlossen) Tierschäden z. B. Marderbisse, Wildschaden Raub und Diebstahl Zu den Leistungen der Vollkasko zählen: alle Leistungen der Teilkasko selbst verschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug Vandalismus Schäden bei Unfall mit Fahrerflucht des Unfallgegners (wenn dieser nicht aufgefunden werden kann) Gerade im Hinblick auf den hohen Anschaffungs- und Wiederbeschaffungswert eines E-Autos und dessen empfindliche und kostenintensive Bauteile ist eine Vollkaskoversicherung für E-Autofahrer empfehlenswert. Was unterscheidet die E-Auto-Versicherung von der für Autos mit Verbrennungsmotor? Wie bereits erwähnt, besteht bei der Haftpflichtversicherung zwischen der Kfz-Versicherung für ein Elektroauto kein Unterschied zum Verbrenner. Allerdings spielen gewisse Unterschiede beim Antrieb und der Energieversorgung beider Fahrzeugarten eine Rolle für die Versicherungsbedingungen. Daher liegt der eigentliche Unterschied in der Fahrzeugteileversicherung – wie die Kaskoversicherung auch genannt wird. Die Antriebsart eines Autos hat hingegen bei den meisten Versicherern keinen Einfluss auf die Berechnung der Haftpflichtversicherung. Die Beitragshöhe wird hier genau wie bei Verbrennerfahrzeugen durch die Erfassung bestimmter Daten zu Fahrzeug, Fahrzeughalter und Nutzer berechnet. Bei der Kfz-Kaskoversicherung sieht das allerdings anders aus. Gerade für Neuwagen kommt eine Vollkaskoversicherung in Betracht, denn nur so wird die hohe Investition in das neue Auto mit E-Antrieb rundum abgesichert und der Fahrzeughalter / Versicherungsnehmer vor finanziellen Schwierigkeiten bewahrt. Besonderheiten der Versicherung von Elektrofahrzeugen Einer der wichtigsten Bestandteile eines E-Autos ist die Batterie - sorgt diese doch grundlegend für die Funktionstüchtigkeit des Fahrzeuges. Nimmt der Akku eines Elektroautos Schaden, kann das enorme Kosten verursachen. Daher ist es durchaus sinnvoll, den Akku bzw. dessen Beschädigung über die Kfz-Versicherung abzudecken. Ein weiteres Plus: Viele Versicherer bieten mittlerweile spezielle Zusatzbausteine für Elektrofahrzeuge an, die Schäden an Hochvoltbatterien, Ladekabeln und Wallboxen einschließen. Auch wenn Hersteller oft eine Akku-Garantie bieten, gibt es Lücken, etwa bei unsachgemäßer Nutzung oder externen Einwirkungen, die du mit einer passenden Police schließen kannst. Warum Akku des Elektroautos über Kfz-Versicherung versichern? Auch wenn die meisten Komponenten des Akkus mit einer Garantie über den Hersteller für Jahre abgesichert sind, gibt es hier Lücken, die mithilfe der Kfz-Versicherung für E-Autos abgedeckt werden können. Wer beispielsweise aufgrund eines Bedienfehlers einen Kabelbrand an seinem E-Auto verursacht, hat ohne speziellen Versicherungsschutz schlechte Karten. Experten empfehlen daher für Elektroauto-Besitzer die Allgefahrendeckung. Diese enthält sämtliche Schäden an der Batterie. Dazu gehören nicht nur Bedienfehler. Auch ein Kurzschluss und die Entsorgungskosten eines defekten Akkus sind hier mitversichert. Beim E-Auto-Kauf gibt es die Möglichkeit, den Akku zu mieten bzw. zu leasen. In diesem Fall kommt der Eigentümer des Akkus für einen Austausch und dessen Entsorgung auf. Zusätzlich wirkt sich die Tatsache, dass der Akku gemietet wurde, positiv auf die Versicherungsprämie aus, da die Versicherung im Schadensfall nicht greifen muss. Insbesondere bezüglich des Akkus sollten Elektroauto-Fahrer bei der Wahl der Kfz-Kaskoversicherung ein Auge darauf haben, ob der Akku im Schadenfall zum Neuwert oder nur zum Zeitwert ersetzt wird. Versicherungsschutz für elektrisches Auto umfangreicher als bei Fahrzeug mit Verbrennungsmotor Gerade in Bezug auf Schäden durch die Elektrik, wie beispielsweise ein Kurzschluss oder aber der berüchtigte Marderbiss und deren Folgeschäden haben die Versicherer mittlerweile nachgelegt und die Versicherungsverträge deutlich verbessert. Die meisten Versicherer zahlen bei derartigen Schäden derzeit Summen von 10.000 Euro und mehr aus. Wo noch vor Jahren deutliche geringere Beträge - häufig max. 5.000 Euro - üblich waren, werden nun bis zu 20.000 Euro ausgeschüttet. Versicherungsschutz für Kabelklau, Ladestation und Diagnostik Neben den Akkus ergeben sich aufgrund des Elektroantriebs des E-Autos weitere Umstände, die beim Abschluss einer Kfz-Versicherung eine Rolle spielen. Nicht vergessen werden darf beispielsweise die Ladeinfrastruktur - Ladekabel oder Ladebox für zu Hause - die wichtig sind für den Betrieb eines E-Autos. Hier bieten die Versicherer die Möglichkeit, sowohl das gestohlene Ladekabel als auch die Wallbox mitzuversichern. Auch Überspannungsschäden bei Blitzeinschlag spielen beim Elektroauto eine nicht unerhebliche Rolle und sollten inkludiert sein. Außerdem haben einige Gesellschaften die teure Diagnostik bei einem Schaden am Elektroauto als Leistung in ihre Verträge eingebunden. Danach sollte vor Vertragsabschluss gefragt werden. Weiteres Augenmerk ist auf die Bedingungen der Versicherung für das Abschleppen eines E-Autos zu legen. Achte darauf, dass diese Leistung im Versicherungsvertrag bzw. dem Schutzbrief inbegriffen ist und auch eventuelle Folgeschäden eines solchen Vorgangs abgedeckt sind. Höhere Brandgefahr beim Elektroauto mitversichern? In den Medien flammt die Diskussion zum Brand eines E-Autos im wahrsten Sinne des Wortes immer mal wieder auf und wird begleitet von spektakulären Bildern. Tatsächlich besteht im Vergleich zum Benziner oder Diesel aber kein erhöhtes Brandrisiko bei einem Elektroauto (Quelle). Allerdings ist das Löschen eines solchen Brandes häufig mit erhöhten Kosten verbunden. Diese würde die Teilkasko jedoch ohne Weiteres übernehmen, sodass hierfür kein extra Versicherungsbaustein vonnöten ist. Warum die Allgefahrendeckung für den Akku? Auch wenn der Eindruck entstehen könnte, dass man mit einer herkömmlichen Vollkaskoversicherung auch alle Schäden am Akku abdecken kann, empfehlen Experten vermehrt die Allgefahrendeckung - gerne auch als All-Risk-Deckung bezeichnet. Und das mit gutem Grund, denn gerade Bedienfehler sind in den Kaskoversicherungen nicht immer berücksichtigt, führen aber nicht selten zu teuren Schäden am Elektrofahrzeug - wie zum Beispiel bei einer Überladung oder Tiefen-Entladung. Selbst wenn sich die wichtigsten Risiken auch ohne diesen Baustein abdecken lassen, ist die Autoversicherung mit Allgefahrendeckung gerade bei einem neuen teuren Elektroauto keine schlechte Wahl. Besonders, wenn das Fahrzeug finanziert wurde und durch Schäden zusätzliche finanzielle Belastungen entstehen. Ist das Elektroauto in der Versicherung teurer? Die Kfz-Versicherung für die Fahrer von Elektroautos muss nicht unbedingt teurer ausfallen als bei vergleichbaren Verbrennern. Bei den meisten Versicherern spielt für die Kalkulation der Beiträge der Antrieb keine entscheidende Rolle. Allerdings erscheinen die Beiträge häufig teurer, weil bei einem günstigen Kleinwagen ohne E-Antrieb die Autofahrer eher auf die Leistungen einer Vollkaskoversicherung verzichten, was bei der teuren Anschaffung eines neuen E-Autos nicht der Fall ist. E-Auto Versicherungskosten Genau wie bei den herkömmlichen PKW Modellen richten sich die Versicherungskosten auf der Haftpflichtversicherung für E-Autofahrer nach Fahrzeugtyp, der Regionalklasse, jährlicher Fahrleistung und dem Schadensfreiheitsrabatt. Außerdem werden Beiträge durch den Nutzerkreis (wer fährt alles mit dem Auto), das Alter der Nutzer und das Alter des E-Autos bestimmt. Weitere Faktoren, die die Beitragshöhe wesentlich beeinflussen, sind die Fragen nach dem Fahrzeughalter (eigenes Fahrzeug, Fahrzeug des Partners oder einer dritten Person wie beispielsweise einem Kind des Versicherungsnehmers), der Tarifgruppe (Einteilung durch Schadenbilanzen einzelner Berufsgruppen) und last but not least der gewählten Selbstbeteiligung. Alle diese Punkte finden unabhängig von der Antriebsart bei jeder Kfz-Versicherung Anwendung, sodass diese keinen höheren Beitrag für ein Elektroauto verursachen. Die Kosten für die Kaskoversicherung ergeben sich aus dem selbst gewählten Leistungspaket. Mittlerweile zeigt sich, dass man im Vergleich zu den Versicherungen für Verbrenner durchaus günstigere Tarife bei der Kfz-Versicherung für das Elektroauto finden kann. Das ergibt sich unter anderem aus der Bilanz der Versicherer, die aufzeigt, dass Elektroautos weder häufigere noch teurere Schäden anrichten als vergleichbarer Verbrenner. Gibt es eine Gebrauchtwagen-Versicherung für Elektroautos? Die Gebrauchtwagenversicherung, die es natürlich auch für E-Autos gibt, wird genutzt, um Reparaturen bei einem gebraucht gekauften PKW abzudecken. Dabei wird im Vertrag genau definiert, welche Baugruppen und Bauteile die Versicherung einschließt. Das können beispielsweise Motor, Elektrik und Getriebe sein - seit Neuestem ist diese auch für Akkus möglich. Tipps zur Kaskoversicherung für Elektroautos Hast du dein neues E-Auto geleast oder finanziert, solltest du über die sogenannte GAP-Deckung nachdenken. Auch wenn die Vollkasko den Wiederbeschaffungswert des Autos zahlt, bleibt eine Lücke zum Restwert bestehen. Diese Lücke, die sich sowohl beim Restwertleasing als auch bei einer Restwertfinanzierung ergibt, wird durch die GAP-Deckung geschlossen. Der Begriff GAP ist die Abkürzung für den englischen Begriff: Guaranteed Asset Protection, was genau übersetzt „Garantierter Vermögensschutz“ bedeutet. Die GAP-Deckung springt dann ein, wenn ein Leasing oder eine Finanzierung wegen eines Totalschadens oder Diebstahls des E-Autos vorzeitig abgelöst werden müssen. Ein totaler Wertverlust liegt vor, wenn das E-Auto gestohlen wurde ein Totalschaden besteht – und die Reparaturkosten höher ausfallen als der Wiederbeschaffungswert Der Wiederbeschaffungswert orientiert sich an dem Preis, den du auf dem Gebrauchtwagenmarkt für ein vergleichbares E-Auto zahlen würdest. In beiden Fällen greift die GAP-Deckung und übernimmt die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und dem Restwert aus dem Leasingvertrag bzw. der Finanzierung. Ohne die GAP-Deckung müsstest du für diese Kosten selber aufkommen. Mit der THG Quote lässt sich ein Teil deines Versicherungsbeitrags subventionieren. Dazu musst du nichts weiter tun, als dein E-Auto hier auf unserer Plattform innerhalb weniger Minuten zu registrieren. Fazit Alles in allem bestehen somit keine großen Unterschiede zwischen den Kfz-Versicherungen für Verbrenner und Stromer und auch die Kosten halten sich die Waage. Wichtig ist darauf zu achten, dass die speziellen Bauteile der Elektroautos in der Kaskoversicherung aufgeführt sind bzw. Schäden an diesen bei der Schadensregulierung Berücksichtigung finden. --- ## THG Quote für Wasserstoff-LKW - Möglich oder nicht? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/11/29/thg-quote-fuer-wasserstoff-lkw/ Veröffentlicht: 2022-11-29 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote für Wasserstoff-LKW und andere Brennstoffzellen-Kraftfahrzeuge - Wie ist der aktuelle Stand? Jetzt hier informieren. Seit Anfang des Jahres haben unzählige Halter von E-Autos mit der Hilfe von wirkaufendeinethg.de ihre THG Quoten zertifiziert und die THG Prämie erhalten. Dabei wurde uns häufiger die Frage gestellt, ob es auch für Wasserstoff-LKWs und andere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge eine THG Quote gibt. Diese Frage bewegt uns selber auch. Darum haben wir recherchiert und Folgendes dazu herausgefunden. Zählen Wasserstoff-LKW und Brennstoffzellen-Autos zu den E-Autos? Die Frage lässt sich eindeutig mit ja beantworten. Das herausstechende Merkmal eines E-Autos ist nicht unbedingt die Tatsache, dass es mit Strom angetrieben wird, sondern dass in ihm ein Elektromotor verbaut wurde. Das ist bei einem Wasserstoff-LKW oder Wasserstoff-PKW durchaus der Fall. Zusätzlich verfügen die Wasserstoff-Fahrzeuge über eine Brennstoffzelle. Diese wandelt den Wasserstoff um in elektrischen Strom, der dem Elektromotor dann als Energie zur Verfügung steht. Daraus könnte man schlussfolgern, dass ein Wasserstoff-Auto ebenso bei der THG Quote berücksichtigt werden kann wie jedes andere rein elektrisch betriebene Kraftfahrzeug auch. Doch dem ist leider nicht so. Die ganze Angelegenheit gestaltet sich etwas schwieriger. Falls du aber einen reinen Elektro LKW fährst, findest du in diesem Blogpost mehr Informationen dazu. KI-generiertes Bild Wasserstoff Anrechnung für die THG Quote Die Anrechnung von strombasiertem Wasserstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge auf die THG Quote ist bereits seit 2018 möglich. Voraussetzung dafür ist, dass beim Herstellungsprozess Strom aus erneuerbaren Energien zur Anwendung kommt. Grüner Wasserstoff kann pro Kilogramm die schädlichen Emissionen im Straßenverkehr um etwa 12 kg CO² reduzieren. Laut Generalzolldirektion ist die Anrechnung von komprimiertem Wasserstoff zwar auch dann möglich, wenn die Elektrolyse zur Wasserstoffgewinnung mit Kohlestrom gespeist wird. Allerdings erweist sich die anrechenbare Treibhausgaseinsparung als sehr gering – außer es kommt zur Abscheidung und Speicherung von CO² aus den Prozessemissionen. Was ist grüner Wasserstoff? Für die Herstellung von Wasserstoff ist grundsätzlich der Einsatz von Energie notwendig, um diesen in seiner elementaren Form (H2) verfügbar zu machen. Unterschieden werden dabei primäre und sekundäre Verfahren. KI-generiertes Bild Während die Gewinnung von Wasserstoff mittels primärer Energieträger wie Erdgas, Schweröl oder Kohle fossile Quellen benötigt und „grauer Wasserstoff“ genannt wird, erfolgt die Wasserstoffherstellung mit sekundären Energieträgern mit (grünem) Strom – daher der Name grüner Wasserstoff. Allerdings werden derzeit noch hohe Mengen Energie benötigt, um grünen Wasserstoff herzustellen. Es gibt noch eine andere Art: den blauen Wasserstoff. Dieser wird ebenfalls wie der graue Wasserstoff aus Erdgas gewonnen, wobei mit diesem Verfahren versucht wird, das CO² aufzufangen und anteilig in der Erde zu speichern. Bekannt ist dieses Verfahren als Carbon Capture and Storage (CCS). Blauer Wasserstoff wird als klimaschädlich betrachtet – zum einen, weil er mittels fossiler Quelle hergestellt wird und zum anderen, weil bei der Herstellung und dem Transport klimaschädliches Methan durch Leckagen in die Umwelt gelangt. Welche Vorteile hat grüner Wasserstoff? Neben der Tatsache, dass für die Herstellung von grünem Wasserstoff keine fossilen Quellen notwendig sind, hat Wasserstoff gegenüber anderen Brenn- und Treibstoffen weitere große Vorteile: Er besitzt die höchste massebezogene Energiedichte. 1 Kilogramm Wasserstoff verfügt über genau so viel Energie wie 2,1 kg Erdgas oder 2,8 kg Benzin. Außerdem ist die volumenbezogenen Dichte von Wasserstoff deutlich niedriger als bei anderen Brennstoffen und beträgt nur etwa 1/4 der von Benzin und ca. 1/3 der von Erdgas. Das bedeutet, dass pro Fahrzeug mehr Treibstoff aufgenommen werden kann bzw. dass ein Wasserstoff-LKW eine viel höhere Reichweite hat als ein vergleichbares Modell mit einem Verbrenner oder einem batteriebetriebenen Elektromotor. Und das, ohne dafür den Tank zu vergrößern. In konventionellen Motoren verursacht die Verbrennung von Wasserstoff neben Wasserdampf auch Stickoxidemissionen. Allerdings lassen sich diese mittels eines nachgeschalteten Katalysators fast komplett reduzieren. Im Falle eines Brennstoffzellen-LKW kann auch darauf verzichtet werden, denn hier wird aus dem Wasserstoff elektrischer Strom erzeugt, der den Elektromotor des Fahrzeugs antreibt. Der Vorteil: Die einzige Emission, die hierbei entsteht, ist Wasserdampf. Wie wird grüner Wasserstoff auf die THG Quote angerechnet? Leider sind für die Anrechnung von grünem Wasserstoff auf die THG Quote laut einem Schreiben des Umweltbundesamtes auf unsere Anfrage hin „allenfalls die Hersteller der Kraftstoffe“ berechtigt. Die Halter von Wasserstoff-LKW und Wasserstoff-Auto finden bislang keine Berücksichtigung. Allerdings scheint sich auf EU-Ebene einiges in Richtung Wasserstoff zu bewegen. Hier werden derzeit im Rahmen eines sogenannten delegierten Rechtsakts die Anforderungen und Kriterien für grünen Wasserstoff bezüglich der THG Quote normiert. KI-generiertes Bild Im Zuge dessen werden aller Wahrscheinlichkeit nach die Bedingungen für grünen Wasserstoff im Zusammenhang mit dem THG Quotenhandel neu definiert. Das UBA erwartet zumindest nach eigenen Aussagen „eine umfassende Novellierung der 37. BImSchV und der Anrechnungsvoraussetzungen insgesamt“. Fakt ist, es muss sich dringend etwas ändern – zumal mehr als ein Drittel der CO²-Emissionen im Straßenverkehr durch Nutzfahrzeuge verursacht werden, der Güterverkehr auf den Straßen in Deutschland und ganz Europa ständig zunimmt und Wasserstoff-LKW und -Nutzfahrzeuge eine klimafreundliche Alternative darstellen. Nicht umsonst setzen große Unternehmen wie Daimler und Volvo bereits jetzt auf die Brennstoffzelle. Allerdings brauchen die klimaneutralen Wasserstoff-LKW und -Nutzfahrzeuge einen entsprechenden politischen Rahmen und eine angemessene Infrastruktur. Beides lässt noch auf sich warten. Warum sind Wasserstoff-Auto und Wasserstoff-LKW nicht quotenberechtigt? Das ein Wasserstoff-LKW nicht für die THG Quote infrage kommt, liegt an den gesetzlichen Bestimmungen. Darin ist festgelegt, dass bei der Anrechnung der THG Quote nur Elektrofahrzeuge berücksichtigt werden, die ihren Ladestrom vorwiegend über private Ladevorgänge – zum Beispiel mithilfe der eigenen Wallbox - beziehen. Da Wasserstoff ausschließlich über öffentliche Tankstellen zugänglich ist, sind bislang die Brennstoffzellen-Trucks und Nutzfahrzeuge sowie Wasserstoff-Autos vom THG Quotenhandel ausgeschlossen. Doch es tut sich was – mittlerweile gilt Wasserstoff als einer der zentralen Bausteine der Dekarbonisierung der globalen Wirtschaft und tritt vermehrt als klimaneutrale Energieform in den Vordergrund. Von großem Vorteil ist Wasserstoff im Bereich Transport und Verkehr – besonders für schwere Lasttransporte und Busse, aber auch in der Schifffahrt und dem Flugverkehr. Denn anders als im Straßenverkehr ist in beiden letztgenannten Bereichen die direkte Nutzung erneuerbaren Stroms nach heutigem Stand der Technik nicht im großen Maßstab umsetzbar. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern planen die Regierungen aus diesem Grund die verstärkte Integration von Wasserstoff in Verkehr und Industrie. Darin liegt auch die optimistische Haltung des Umweltbundesamtes bezüglich der Zulassungsvoraussetzung für Wasserstoff-Nutzfahrzeuge bei der THG Quote begründet. Mit der Anrechnung von strombasierten Kraftstoffen auf die THG Quote laut 37. BImSchV steht es somit Herstellern solcher Kraftstoffe zu, Wasserstoff für die Quotenerfüllung zu nutzen. Dazu heißt auf den Internet-Seiten der Generalzolldirektion: „Anrechenbar sind zum einen komprimiertes synthetisches Methan, das in einem Sabatier-Prozess mit Wasserstoff gewonnen wurde, sowie komprimierter Wasserstoff, der in einer Brennstoffzelle verwendet wird. In beiden Fällen muss der Wasserstoff aus einer durch nicht-biogene erneuerbare Energien gespeisten Elektrolyse stammen (“Kraftstoffe, zu deren Herstellung ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien nicht-biogenen Ursprungs eingesetzt wurde”). Es handelt sich also um Kraftstoffe, die typischerweise im Wege der Power-to-Gas-Technologie gewonnen werden.“ Fazit: Es ist erkennbar, dass sich einiges bewegt in Richtung Wasserstoff und dessen vermehrte Nutzung im Verkehrssektor. Im Grunde bedarf es nur noch der gesetzlichen Anpassungen, damit auch ein Wasserstoff-LKW oder ein Brennstoffzellen-Nutzfahrzeug bei der THG Quote berücksichtigt werden kann. Wir stehen in den Startlöchern und halten alle nötigen Tools bereits, um eine schnelle Abwicklung der THG Quote für Wasserstoff-LKWs, -Autos und Nutzfahrzeuge für unsere Kunden in naher Zukunft zu gewährleisten. Du möchtest weiterhin über dieses und andere Themen im Zusammenhang mit der THG Quote auf dem Laufenden gehalten werden? Dann melde dich jetzt für unseren Newsletter an. --- ## THG-Quote in Österreich URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/11/22/thg-quote-in-oesterreich/ Veröffentlicht: 2022-11-22 Aktualisiert: 2024-11-09 Autor: Fabian Zahn Beschreibung: Wie Österreich die THG-Quote einsetzt und wie es sonst um die Elektromobilität im Nachbarland steht, erfährst du hier. Österreich hat großes Interesse daran, die CO2-Einsparung voranzutreiben und die Elektromobilität zu fördern. Die österreichische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Emissionsausstoß jährlich um rund sieben Prozent zu senken, um bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu sein. Bei einer Überschreitung von festgelegten Emissionsausstoßgrenzen müssen Unternehmen Strafzahlungen leisten. Zur Erreichung des genannten Ziels nimmt die Verkehrswende in Österreich eine zentrale Rolle ein und Elektroautobesitzer sollen mit der THG-Quote für E-Fahrzeuge unterstützt werden. Geld für E-Auto auch in Österreich mit der THG-Quote Die THG-Quote, also die Treibhausgasminderungsquote, ist nach der Kraftstoffverordnung seit 2023 aktiv. Dies ermöglicht eine jährliche Beantragung der THG-Prämie in Österreich für Besitzer eines Elektrofahrzeuges. Die THG-Quote für das E-Auto kann ganze einfach hier angemeldet werden. Sind E-Autos und E-Fahrzeuge antragsberechtigt für die THG-Quote in Österreich? Kurz gesagt: Ja! Die THG-Prämie kann in Österreich für Elektroautos beantragt werden. Für die THG-Prämie in Österreich sind Halter/-innen von E-Autos antragsberechtigt, sofern auf „[…] diese elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge zugelassen waren und von denen nachweislich gemessene oder pauschalierte Strommengen im Bundesgebiet an diese elektrisch betriebenen Kraftfahrzeuge abgegeben wurden“(Stand 02/2023). Die österreichische Regierung fördert außerdem die Elektromobilität mit Subventionen. Beim Kauf eines E-Autos werden Österreicher/-innen bis zu 5.000 € Förderprämie zugesprochen. Nun kommt mit der THG-Quote in Österreich ein weiterer Anreiz hinzu. Die THG-Quote ist dabei allerdings keine Förderung, wie es zur Auszahlung kommt, erläutern wir im Folgenden. Höhe der THG-Quote für E-Fahrzeugklassen in Österreich In Österreich orientiert sich die Höhe der THG-Prämie nicht, wie in Deutschland, an den Fahrzeugklassen, sondern am tatsächlichen Stromverbrauch der Elektrofahrzeuge. Stand Januar 2023 und laut uns vorliegenden Informationen, wurde eine Pauschale von 1.500 kWh angenommen. So können Besitzer/-innen von Elektrobussen oder auch Vielfahrer/-innen mit höherem Strombedarf von einer höheren THG-Quote profitieren. Denn ein Elektrobus der Fahrzeugklasse M3 wird mehr Strom verbrauchen als ein Elektroauto der Klasse M1 und kann daher mehr als die 1.500 kWh angeben. Information: Wir bieten die verbrauchsabhängige Beantragung über Ladestromnachweise nicht an, da wir auf die pauschalisierte Beantragung von 1500 kWh spezialisiert sind. Sind E-Roller und E-Motorräder in Österreich antragsberechtigt für die THG-Quote? Leider sind derzeit noch keine Informationen vorhanden, dass auch E-Roller und E-Motorräder eine THG-Prämie in Österreich erhalten. Allerdings sind auch Zweiräder und Elektro-Leichtfahrzeuge Bestandteile der gesetzlichen Förderung im Zuge der Mobilitätswende. Alle Details zur gesetzlichen Förderung beim Kauf von Elektroautos, E-Rollern, Ladesäulen & Co. findest du direkt beim BEÖ. Voraussetzung der Beantragung der THG-Quote in Österreich Privatpersonen können die THG-Prämie erhalten, wenn Sie ihr E-Fahrzeug über Dritte sog. Antragsberechtigte beim österreichischen Umweltbundesamt registrieren. Hier stellt wirkaufendeinethg.de/at/ einen leichten und verständlichen Beantragungsprozess zur Verfügung. So profitieren österreichische E-Auto Besitzer/-innen von der bisherigen Erfahrung der THG-Prämie in Deutschland seit Einführung hier im Frühjahr 2022. Das eigenständige Beantragung der THG-Quote in Österreich ist durch die Bedingunge eines Antragsberechtigten, anders wie in Deutschland, damit ausgeschlossen und muss zwangsläufig über einen Dienstleister abgewickelt werden. Firmenkunden, welche mindestens eine Ladestation (halb oder öffentlich) in Österreich betreibt und mindestens 100.000 kwh umsetzen, können die THG-Quote selbst beantragen, wir empfehlen jedoch dennoch mit einem THG-Quoten-Anbieter wie wirkaufendeinethg.de zu kooperieren um von der langjährigen Erfahrung und bestehenden Handelsbeziehungen mit Quotenverpflichteten zu profitieren. Gerne schreib uns uns eine Nachricht. Welche Daten brauche ich zur Beantragung der THG-Prämie für ein E-Fahrzeug in Österreich? Grundsätzlich wird für die Beantragung der THG-Prämie in Österreich der Fahrzeugschein des Elektrofahrzeugs benötigt. Für das Halten und Fahren eines E-Autos in Österreich wird eine Pauschale von 1.500 kWh veranschlagt (Stand 02/2023). „Für die Abschätzung der jährlich zurückgelegten Strecke der Elektrofahrzeuge ist der jährlich durch die Umweltbundesamt GmbH veröffentlichte Wert heranzuziehen.“ Dies bedeutet, dass sich die österreichische Regierung Anpassungen und jährliche Änderungen vorbehält. Für die Registrierung müssen Elektroautobesitzer/-innen lediglich den Fahrzeugschein ihres E-Fahrzeuges einscannen und schon ist die Beantragung möglich. Wir akzeptieren sowohl die Papier- als auch die Scheckkartenzulassungsbescheinigung. Sind Ladestationen in Österreich antragsberechtigt für die THG-Quote? In Österreich sind Ladestationen für die THG-Prämie antragsberechtigt. Es wird zwischen „öffentlich“ und „halb-öffentlich“ zugänglichen Ladepunkten unterschieden. Den Service für die Abwicklung von Ladestrom in Österreich bieten wir jedoch nicht an, da wir auf die pauschalisierte Beantragung von 1500 kWh für E-PKW in Österreich spezialisiert sind. Beim Kauf einer privaten Ladestation in Österreich erhalten Privatpersonen aktuell Unterstützung in Form einer gesetzlichen Förderung von bis zu 1.800 Euro. THG-Quote für öffentliche Ladepunkte in Österreich Die öffentlich zugänglichen Ladepunkte sind in Österreich hier eingetragen und können von E-Auto-Besitzer/-innen stets eingesehen werden. Durch den verpflichtenden Eintrag in diesem Ladestellenverzeichnis der öffentlichen Ladestationen in Österreich, sind dessen Besitzer/-innen für die THG-Quote antragsberechtigt THG-Quote für halböffentliche-Ladepunkte in Österreich Halb-öffentlich zugänglich sind Ladestationen, „bei denen keine nachweisliche Zuordnung von elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen möglich ist“. Das bedeutet, Betreiber/-innen von Ladepunkten, an denen nicht nur private E-Fahrzeuge geladen werden, sind ebenfalls antragsberechtigt. Weitere Details zur gesetzlichen Förderung beim Kauf von Elektroautos, E-Rollern, Ladesäulen & Co. findest du direkt beim BEÖ. Wie ist die Ladeinfrastruktur in Österreich? Im Rahmen des Ausbaus der Ladeinfrastruktur für Elektroautos gibt es bereits über 14.900 öffentliche Ladepunkte in Österreich (02/2023). Wie es mit der Ladeinfrastruktur in Deutschland aussieht, findest du ausführlich in unserem Beitrag Ausbaustand der Ladeinfrastruktur in Deutschland erklärt. Auch die Anzahl der Elektroautos, die auf den österreichischen Straßen unterwegs sind, stieg im vergangenen Jahr um knapp 35.000 E-Autos, sodass Ende 2022 die Marke von 110.000 Elektroautos überschritten wurde. Ladeinfrastruktur Deutschland vs Österreich Land öffentliche Ladepunkte E-Autos E-Auto/Ladepunkt Einwohner Einwohner/Ladepunkte Deutschland 66.132 756.601 11 83.13 Mio 1257 Österreich 13.809 100.829 7 9.56 Mio 649 Aus diesen Zahlen wird deutlich, dass Österreich in puncto E-Auto pro Ladepunkt vor Deutschland liegt. Denn während es in Deutschland pro öffentlichem Ladepunkt elf Elektroautos gibt, sind es in Österreich lediglich sieben. Auch der Verlauf des E-Auto-Bestands in Österreich bestätigt den Trend, dass immer mehr Menschen bei der Anschaffung eines Neuwagens den Kauf eines E-Autos bevorzugen. Höhe der THG-Quote in Österreich? Wie hoch die tatsächliche THG-Prämie in Österreich für 2024 genau ausfallen wird, ist mit aktuellem Kenntnisstand noch nicht zu beziffern. Im Jahr 2023 lag die Auszahlungshöhe bei wirkaufendeinethg.de bei 50 € pro E-PKW (09/2024). Die Höhe der THG-Prämie orientiert sich an den nachweislich gemessenen Strommengen und der veröffentlichen CO2e Einsparungen durch den Österreichischen Strommix. Diese wurden Stand 02/2023 von dem Umweltbundesamt noch nicht veröffentlicht. In Österreich sollen die Treibhausgaswerte für Strom jährlich zentral vom österreichischen Umweltbundesamt veröffentlicht (werden). Diese sollen dann in Kombination mit den Strafzahlungen der Meldeverpflichteten sowie anderen Kennzahlen zur bis jetzt leider noch unbekannten Höhe der THG-Quote führen. Aufgrund der im Januar ausgegeben prognostizierten Strommenge für ein E-Auto von 1.500 kWh und der angestrebten Senkung des CO2-Ausstoßes von Meldeverpflichteten wie Mineralölherstellern bis 2030 auf 13 %, kann ein jährlicher Anstieg der THG-Prämie angenommen werden. In Deutschland erhalten E-Mobilisten derzeit 160€ (09/2023) für ihr elektrisch betriebenes Fahrzeug. Mit der THG-Quote profitieren dementsprechend sowohl private Elektroautobesitzer/-innen als auch Unternehmen, die ganze E-Flotten betreiben oder auch nur ein Elektroauto zu ihrem Fuhrpark zählen. Warum gibt es die THG-Quote in Österreich? Dies liegt daran, dass für Unternehmen, die bspw. fossile Brennstoffe in den Umlauf bringen gilt, den Emissionsausstoß zu reduzieren oder wenigstens zu kompensieren. Wird diese auferlegte Einsparungsquote unterschritten, werden Strafzahlungen fällig. Mit der Neuauflage der Kraftstoffverordnung ist in Österreich in § 22(1) Ausgleichsbetrag geregelt, dass Unternehmen, die mehr CO2 als erlaubt in Umlauf bringen, für jede zusätzliche Tonne ab 2024 600 € Strafe zahlen müssen. Dieser Umstand liefert dann wiederum den Grund dafür, dass Elektroautobesitzer/-innen in Österreich die Möglichkeit haben, für ihr eingespartes CO2 eine THG-Prämie zu beantragen. Auszahlung der CO2 Prämie in Österreich? Die Auszahlung der CO2-Prämie in Österreich erfolgt für die Besitzer/-innen eines E-Autos nur für die tatsächliche Haltedauer des E-Fahrzeuges. Ein Verkauf des Fahrzeugs muss dem/der Antragsberechtigten, also dem Vermittler der THG-Quote, wie wirkaufendeinethg.de/at, mitgeteilt werden. Beispiel zum Verständnis: Fiktive Prämienhöhe 50 € Haltedauer E-Auto Auszahlungshöhe 01/2023-12/2023 50 € (12 Monate) 01/2023-09/2023 37,50 € (9 Monate) 06/2023-12/2023 25 € (6 Monate) An diesem Berechnungsbeispiel erkennt man, dass die THG-Prämie nicht automatisch für das gesamte Jahr ausgezahlt, sondern bei Kauf bzw. Verkauf des E-Fahrzeuges anteilig berechnet wird. Weitere rechtskräftige Informationen zur Auszahlung der THG-Prämie in Österreich und dem Haltenachweis können aktuell leider noch nicht aus den österreichischen Gesetzesentwürfen entnommen werden. Solltest du Fragen zu diesem oder einem anderen Punkt der THG-Prämie in Österreich haben, kontaktiere uns gerne hier. Im Rahmen des voranschreitenden Klimawandels, dem Ziel der österreichischen Regierung, bis 2040 klimaneutral zu sein und der steigenden Strafzahlungen für Meldeverpflichtete (bspw. Mineralölkonzerne) kann prognostiziert werden, dass die Auszahlung der THG-Prämie in Österreich jährlich steigt. Aber eins ist sicher: Egal wie hoch die THG-Prämie ausfallen wird, Privatpersonen und Unternehmer/-innen können und werden durch ihre Wahl, die Mobilitätswende zu unterstützen, von der THG-Quote für ihre E-Fahrzeuge auch finanziell profitieren. Wann kann ich die THG-Prämie in Österreich beantragen? Die Beantragung der THG-Quote für E-Fahrzeuge kann ab sofort hier für das aktuelle Jahr vorgenommen werden. Wir empfehlen die THG-Quote so früh wie möglich zu registrieren. Elektrofahrzeugbesitzer/-innen sollten beachtet, dass Privatpersonen, über die Antragsberechtigten ihre THG-Quote melden müssen. Alle THG-Quoten können lediglich im Zeitraum vom 1. Jänner bis zum 1. März an das Umweltbundesamt übermitteln werden. Ob die Nachmeldung der THG-Prämie im nächsten Jahr in Österreich ermöglicht wird ist daher unklar. Also, besser auf Nummer sicher gehen und das Fahrzeug gleich auf wirkaufendeinethg.de/at registrieren Wie lange dauert die Auszahlung der THG-Quote in Österreich? Du kannst mit einer Auszahlung der THG-Quote ab Oktober des Folgejahres rechnen. Aufgrund langer Bearbeitungs- sowie Vermarktungszeiten beansprucht der Prozess einige Zeit. Der Auszahlungszeitraum hängt u. a. von der Bearbeitungsgeschwindigkeit des Umweltbundesamtes in Österreich sowie der darin enthaltenen Prüfkriterien ab. Ab der Registrierung informieren wir dich stetig über den aktuellen Status der THG-Prämie deines E-Fahrzeuges. Nachhaltige Projekte fördern mit der THG-Quote in Österreich Bei der Beantragung der THG-Quote besteht für E-Mobilisten die Möglichkeit, einen Teil des Betrages in nachhaltige Projekte zu investieren bzw. diesen Betrag abzutreten. Hierbei entscheidet der/die Nutzer/-in individuell, wie viel von der THG-Prämie in nachhaltige Projekte investiert werden soll. Ein Beispiel für ein nachhaltiges Projekt, das sich mit der Aufforstung beschäftigt, findest du hier. Dementsprechend wird es hoffentlich ähnliche Projekte und Kooperationen in Österreich geben. Fazit Die THG-Prämie gibt es seit 2022 in Deutschland und ab 2023 auch in Österreich. Die österreichische Regierung möchte bis 2040 klimaneutral sein und die Verkehrswende so gut wie möglich fördern. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur im Land wird stark vorangetrieben und liegt bereits heute bei einem öffentlichen Ladepunkt pro sieben Elektroautos. Die Elektromobilität ist für die Erreichung des Klimaziels weiter von großer Relevanz und die Förderangebote der BEÖ unterstützen Österreicher/-innen beim Kauf von E-Autos und Ladestationen. Die zukünftige Höhe der THG-Quote in Österreich wird derzeit noch geklärt. Es ist jedoch bestätigt, dass es die THG-Prämie gibt bzw. diese auch in Österreich von Halter/-innen von E-Fahrzeugen und Besitzer/-innen von Ladepunkten jährlich beantragt werden kann. Gibt es die THG-Quote bereits in Österreich? Die THG-Prämie gibt es ab 2023 auch in Österreich. Die österreichische Regierung möchte bis 2040 klimaneutral sein und die Verkehrswende so gut wie möglich fördern Welche Fahrzeugklassen sind antragsberechtigt in Österreich? Für die THG-Prämie in Österreich sind Halter/-innen von E-Autos antragsberechtigt, sofern auf „[…] diese elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge zugelassen waren und von denen nachweislich gemessene oder pauschalierte Strommengen im Bundesgebiet an diese elektrisch betriebenen Kraftfahrzeuge abgegeben wurden“(Stand 02/2023). Wie hoch ist die THG-Quote in Österreich? Wie hoch die tatsächliche THG-Prämie in Österreich genau ausfallen wird, ist mit aktuellem Kenntnisstand noch nicht zu beziffern. Die Höhe der THG-Prämie orientiert sich an den nachweislich gemessenen Strommengen und der veröffentlichen CO2e Einsparungen durch den Österreichischen Strommix. Diese wurden Stand 02/2023 von dem Umweltbundesamt noch nicht veröffentlicht. --- ## THG Quote Elektro LKW URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/11/22/thg-quote-elektro-lkw/ Veröffentlicht: 2022-11-22 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote für Elektro-LKW - Mit der Treibhausgasminderungsquote den E-Fuhrpark subventionieren. Alle Infos darüber gibt es hier. Die THG Quote sorgt seit Anfang 2022 für zusätzliche Einnahmen bei privaten E-Auto-Besitzern. Doch auch das Gewerbe kann sich den Umstieg auf die Elektromobilität mithilfe der Treibhausgasquote subventionieren lassen. Alle Informationen dazu inklusive einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beantragung der THG Quote für Elektro-LKW, E-Transporter und Elektro-Busse haben wir für dich im folgenden Beitrag aufgeführt. Worum geht es bei der THG Quote? Der Verkehrssektor gehört in Deutschland und europaweit zu den größten Verursachern von CO²-Emissionen. Hinter der THG Quote verbirgt sich die Absicht des Gesetzgebers, den Umstieg auf Elektromobilität attraktiver zu gestalten und damit die schädlichen Treibhausgasemissionen nachhaltig zu verringern. Wie funktioniert die THG Quote? Mithilfe der THG Quote werden bereits seit 2015 Mineralölunternehmen dazu gezwungen, vermehrt emissionsarme Kraftstoff in Verkehr zu bringen. Damit sollen die von ihnen verursachte Menge an CO² reduziert und die Klimaschutzziele erreicht werden. Für jede Tonne CO², welche die Mineralölunternehmen zusätzlich verursachen, müssen sie Strafe zahlen. Die großen Player der Mineralölbranche haben drei Möglichkeiten, die strengen gesetzlichen Vorgaben zur Treibhausgasminderung zu erfüllen: durch den Verkauf von mehr Bio-Kraftstoffen durch eine emissionsärmere Herstellung der Kraftstoffe durch die Anrechnung von Ladestrom für Elektrofahrzeuge Schon seit Jahren ist es gängige Praxis von Ladesäulenbetreibern, die eigenen THG Quoten an die Mineralölunternehmen zu verkaufen. Seit 2022 ist das nun auch für Gewebe und private Halter von rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen möglich. Um die komplizierten Prozesse beim THG Quotenhandel für Unternehmen und privaten E-Mobilisten zu vereinfachen, können diese ihre THG Quoten an THG-Dienstleister wie wirkaufendeinethg.de übertragen und so am THG Quotenhandel teilnehmen und ihre THG Prämie kassieren. Wie kann das Gewerbe von der THG Quote für Elektro-LKW profitieren? Jeder Unternehmer – egal mit welchen Gewerbe - kann mit einem oder mehreren E-Dienstwagen bzw. einer ganzen Elektroflotte oder E-Bussen die THG Quote beantragen. Und das für jedes einzelne Fahrzeug, das seine Energie anstatt aus herkömmlichen Treibstoff aus Strom zieht. Welche Voraussetzung müssen Elektro-LKW und Elektro-Bus für die THG Quote erfüllen? Um für eine Elektrofahrzeug – egal, ob Elektrolastkraftwagen, einen E-Bus oder einen anderen Firmenwagen – die THG Prämie zu erhalten, muss es sich dabei um ein rein elektrisch betriebenes, zulassungspflichtiges Kraftfahrzeug handeln. Ein Hybrid Fahrzeug wird nicht für die THG Quote zugelassen. Eine weitere Voraussetzung ist die Vorlage der Zulassungsbescheinigung bzw. Fahrzeugschein Teil I. Nur als eingetragener Fahrzeughalter kann die THG Quote für einen E-LKW oder E-Bus beantragt werden. Es gilt also darauf zu achten, dass der Antragsteller auch Halter der Elektro-Kraftfahrzeuge ist. Wie hoch ist die THG Quote für einen Elektro-LKW? Viele Paketdienste und Flottenbetreiber haben mittlerweile erkannt, wie profitabel der Umstieg auf Elektrokraftfahrzeuge sein kann. Wie hoch die THG Quote ausfällt, hängt von den eingesparten Emissionen ab. Unerheblich ist dabei die Tatsache, ob es sich um einen Firmen-Elektro-LKW handelt, oder um ein privat genutztes Elektrofahrzeug. Einen festen Beitrag gibt es bei der THG Prämie für einen Elektrolastkraftwagen oder E-Bus ebenso wenig wie für ein Elektro-PKW. Die Höhe der THG Prämie wird aufgrund der vom Umweltbundesamt errechneten und geschätzten Emissionseinsparungen bestimmt. Ab dem 1. Januar 2022 gelten dazu folgende Schätzwerte: Elektrofahrzeuge der Klasse N1: 3000 kWh Elektrofahrzeuge der Klasse M3: 72.000 kWh So profitabel ist der Umstieg auf Elektromobilität für Bus- und LKW Besitzer Die berechneten Pauschalwerte für einen Elektro-LKW und Elektro-Bus fallen deutlich höher aus als die für herkömmliche Elektroautos. Elektro-Nutzfahrzeuge der Klasse N1: jährlich 555,00 € (Stand 2022) Elektro-LKW und E-Busse der Klasse M3: ab einem Lehrgewicht von 12.000 Tonnen jährlich 13.300 € (Stand 2022) Neben der THG Quote bietet der Bund weitere Fördermöglichkeiten für den Umstieg auf leichte und schwere Elektro-Nutzfahrzeuge für Unternehmen und Gewerbe an. Genaueres dazu erfährst du auf den Seiten des Bundesamtes für Güterverkehr (Quelle). Alles zu den Voraussetzungen für eine Antragstellung kannst du der Bekanntmachung der Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen von 2021 entnehmen (Quelle). Gilt die THG Quote europaweit? Die Abrechnung der THG Quote ist nur in Deutschland und ausschließlich für in Deutschland zugelassene Elektro-Kraftfahrzeuge möglich. Mit der gesetzlichen Grundlage - 38. BImSchV. (Quelle) - versucht der Bund den Umstieg auf die E-Mobilität forciert voranzutreiben und somit die Ziele des Klimaabkommens zu erreichen. Schritt für Schritt zur THG Quote für Nutzfahrzeuge Um in den Genuss der THG Prämie für Elektro-LKW oder Elektro-Bus zu kommen, musst du nichts weiter tun, als deine Elektronutzfahrzeuge bei einem THG-Anbieter zu registrieren. Bei wirkaufendeinethg.de haben wir uns bemüht, den Anmeldungsprozess so einfach wie möglich zu gestalten. Außerdem hat das Thema Datenschutz für uns oberste Priorität – besonders wenn es um deine sensiblen Daten geht. Dementsprechend wurde unsere innovative Software entwickelt. Mit ein paar Klicks hast du in weniger als 5 Minuten deine E-Fahrzeuge auf unserer Plattform registriert. Mehr ist nicht zu tun. Schritt #1 Registrierung Als erstes ist die Registrierung als gewerblicher Flottenbetreiber mit elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen vorzunehmen. Schritt #2 Dokumente hochladen Anschließend erfolgt das einfache Hochladen des oder der Fahrzeugscheine Teil I. Bei uns reicht es aus, dafür ein Foto mit deinem Smartphone vom Fahrzeugschein zu machen. Schritt #3 Prüfung Im Folgenden reichen wir die Angaben für dich an das Umweltbundesamt UBA weiter. Hier findet die Überprüfung der Unterlagen und die Erstellung CO² Zertifikate statt. Dieser Vorgang kann bis zu 14 Wochen in Anspruch nehmen. Schritt #4 THG Quotenhandel Für unsere Kunden übernehmen wir den THG Quotenhandel, sorgen für beste Preise und überweisen die jährliche THG Prämie direkt auf dein Konto. Dafür musst du nur einmal im Jahr den Fahrzeugschein neu hochladen bzw. bestätigen. Bei uns verkaufst du nur für das ausgewählte Kalenderjahr die THG Quote - keine Vertragsbindung garantiert. Kann ich die THG Quote auch für Leasing E-Nutzfahrzeuge beantragen? Die Antwort auf diese Frage lautet „ja“. Bei der Beantragung der THG Quote für Elektrofahrzeuge spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um ein Leasingfahrzeug handelt oder nicht. Wichtig ist, das o.g. Voraussetzungen erfüllt werden. Kurz zusammengefasst: Du bzw. dein Unternehmen sind im Fahrzeugschein Teil I als Halter eingetragen. Fahrzeughalter und Antragsteller sind identisch. Das Elektro-Kraftfahrzeug ist in Deutschland zugelassen. Der Antragsteller ist ein deutsches Unternehmen. Die THG Quote für das jeweilige Fahrzeug wurde noch nicht beantragt. Müssen Unternehmen die THG Quote für Elektro-LKW und E-Busse versteuern? Anders als bei privaten E-Auto-Haltern, die keine Steuer auf die THG Quote zahlen, sieht das Steuerrecht für Gewerbetreibende und Unternehmen folgendes vor: Gehört ein Elektrolastkraftwagen oder E-Bus zum Betriebsvermögen eines Unternehmens, zählt die THG Prämie als Betriebseinnahme und wird damit dem steuerlichen Gewinn zugeordnet (Quelle). Das ist keine steuerliche Beratung oder eine Empfehlung für eine Anlageentscheidung; bei Fragen zu der Thematik empfehlen wir einen Steuerberater zu kontaktieren. Gibt es die THG Quote auch für Wasserstoff LKW? Mittlerweile gibt es neben kleineren Nutzfahrzeugen mit Brennzelle jetzt auch die Schwergewichte als Wasserstoff-LKW – in Deutschland. Und natürlich fragt man sich, ob es die THG Quote als Instrument für den Wandel im Verkehrssektor nicht ebenso für einen Wasserstoff-LKW geben sollte. Schließlich werden mit Wasserstoff betriebenen Nutzfahrzeugen klimaschädliche Emissionen eingespart. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Nutzung eines LKW mit Wasserstoff und Brennzelle setzt zwar deutlich weniger Emissionen frei und mit einem entsprechenden Katalysator ausgestattet, liegt deren Menge nahezu bei null. Allerdings gibt es verschiedene Arten der Wasserstoff-Herstellung. Unterteilt wird Wasserstoff in: Grauen Wasserstoff Blauen Wasserstoff Grünen Wasserstoff Da es bei den beiden erstgenannten entweder bei der Herstellung oder dem Transport zur Freisetzung schädlicher Emissionen wie Methan und CO² kommt und diese aus Erdgas hergestellt werden, zählen sie zu den fossilen klimaschädlichen Brennstoffen. Nur „Grüner Wasserstoff“ wird durch Elektrolyseverfahren in Verbindung mit erneuerbaren Energien gewonnen und gilt somit tatsächlich als klimaneutral. Diese Tatsache macht die Berücksichtigung von wasserstoffbetriebenen Nutzfahrzeugen und Wasserstoff-LKW bei der THG Quote so schwierig. Hinzu kommt, dass die Anrechnung bei der Herstellung bestimmten Energieformen der quotenverpflichteten Unternehmen nicht gleichgesetzt werden kann mit der Nutzung dieser Energie im Verkehrssektor. Auf unsere Anfrage an das Umweltbundesamt bezüglich der THG Quote für Wasserstoff LKW wurden uns außerdem folgendes mitgeteilt: „Anrechnungsvoraussetzung für den spezifischen THG-Wert der 37. BImSchV (siehe dort Anlage 1) ist nach den genannten Regelungen, dass für die Herstellung der Kraftstoffe Strom aus erneuerbaren Energien nicht-biogenen Ursprungs eingesetzt wurde.“ Somit fallen Wasserstoff betriebene Kraftfahrzeuge komplett raus. Es besteht zwar für Hersteller fossiler Kraftstoff im Rahmen ihrer Quotenverpflichtung die Möglichkeit, sich die Herstellung bzw. das Inverkehrbringen von bestimmten Kraftstoffen – zu denen auch Wasserstoff zählt - auf die eigenen THG Quote anrechnen zu lassen. Für Kraftfahrzeuge mit einer Wasserstoff-Brennzelle gibt es bislang so eine Möglichkeit nicht. Allerdings scheint sich in dieser Hinsicht zumindest auf EU-Ebene etwas zu bewegen. Denn vom UBA heißt es weiter: „Auf EU-Ebene werden derzeit im Rahmen eines delegierten Rechtsakts die Anforderungen und Kriterien für grünen Wasserstoff normiert. Dieser Prozess dauert nach wie vor an. Nach unserer Kenntnis sollen, sobald diese Kriterien feststehen, auf nationaler Ebene die Anrechnungsvoraussetzungen für (grünen) Wasserstoff auf die THG-Quote neu definiert werden. Eine umfassende Novellierung der 37. BImSchV und der Anrechnungsvoraussetzungen insgesamt sind hier zu erwarten. Wann dies umgesetzt wird, ist uns aktuell nicht bekannt.“ Somit gilt es abzuwarten und die politische Entwicklung bezüglich der THG Quote für Wasserstoff-LKW im Auge zu behalten. Einen ausführlichen Beitrag zum Thema Wasserstoff findest du hier. Über zukünftige Änderungen bezüglich der THG Quote für die Halter von Wasserstoff-LKWs halten wir dich natürlich weiter auf dem Laufenden mit unserem Newsletter: Fazit Wie du siehst – die THG Quote für Elektro-LKW und E-Busse ist eine gute Möglichkeit, sich den Umstieg auf die Elektromobilität im eigenen Unternehmen subventionieren zu lassen. Besonders im Hinblick auf die Tatsache, dass die Auszahlungen mindestens bis 2030 stattfinden und die Preise für die THG Quote in den kommenden Jahren höchstwahrscheinlich noch steigen werden. Zum einen aufgrund der steigenden THG Quote auf 25% bis zum Jahr 2030 und zum anderen, weil immer mehr Unternehmen dazu verpflichtet werden, ihre Emissionen zu kompensieren. Weitere nützliche Informationen für Fuhrparkbetreiber erhältst du in unserem kostenlosen Business Workshops. --- ## THG Quote richtig einsetzen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/11/18/thg-quote-richtig-einsetzen/ Veröffentlicht: 2022-11-18 Aktualisiert: 2024-06-01 Autor: Fabian Zahn Beschreibung: THG Quote richtig einsetzen - Wir bringen Unternehmen die THG Quoten Vermarktung als Geschäftsmodell näher. Das Interesse an Elektromobilität steigt ununterbrochen an und wird allen Prognosen nach weiter an Fahrt aufnehmen. Neben den Vorteilen für private E-Mobilisten ergibt sich daraus für Unternehmen aus der Automobilbranche und anderen damit verbundenen Zweigen ein attraktives zusätzliches Geschäftsmodell. Wie die genaue Umsetzung funktioniert, erklären wir in diesem Beitrag. Wie funktioniert die THG Quote Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote sorgt mit dem Beschluss vom Mai 2021 für neue Vorgaben bezüglich erneuerbarer Energien und deren Einsatz im Verkehrssektor. Konkret werden diese Vorgaben seit 01. Januar 2022 mit der 38. BImSchV umgesetzt. Seit diesem Zeitpunkt haben Halter eines Elektrofahrzeugs die Möglichkeit, mit der THG Quote jährlich Einnahmen von mehreren Hundert Euro zu generieren THG Quote als Chance für Unternehmen Der verstärkte Fokus auf die Elektromobilität und die Dreifachanrechnung von CO²-Einsparungen durch den Einsatz von elektrischem Ladestrom in Verbindung mit dem wachsendem Interesse an elektrisch betriebenen Fahrzeugen konstruiert für verschiedenste Unternehmen wirtschaftlich attraktive Rahmenbedingungen für die Vermarktung der THG Quote. Hinzu kommt, dass der THG Quotenhandel angesichts des ambitionierten Ziels der Bundesregierung, 15 Millionen Elektrofahrzeugen bis 2030 auf Deutschlands Straßen zu bringen, zunehmend an Relevanz gewinnt. Das alles zusammengenommen macht die Übertragung von Ladestrom-Quoten zu einem profitablen Geschäftsmodell in Zeiten der Energiewende. Besonders im Bereich der Kundengewinnung und Kundenbindung verbirgt sich dahinter für Unternehmen wie Energieversorgern und Stadtwerken, aber auch Autohäusern und KFZ Betrieben sowie Ladesäulenbetreibern, Versicherungsmaklern und Firmen mit einem Elektro-Fuhrpark ein immenses geschäftliches Potenzial. Energieversorger und Stadtwerke können beispielsweise mit einer entsprechenden Quotenübertragung deinen Kunden einen für beide Seiten zusätzlichen profitablen Service anbieten. Durch das Einsammeln, die Abwicklung und Vermarktung der Ladestrom-Quoten werden Kunden langfristig an das Unternehmen gebunden und zusätzliche Einnahmen erwirtschaftet. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf die Theorie, sondern bieten Ihnen gleichzeitig praktische Lösungen und unsere tatkräftige Unterstützung an, sodass du die unkomplizierte Integration in bestehende Geschäftsprozesse kurzfristig umsetzen kannst. THG Quote einsetzen: Deine Vorteile Viele deiner Kunden fahren bereits E-Auto, E-Roller und Pedelec oder werden es in Zukunft tun. Diese Tatsache beschert nicht nur Betreibern von Ladesäulen laufende Einnahmen. Auch in anderen Unternehmensbereichen eröffnen sich profitable Chancen. Denn in Zukunft werden immer mehr E-Mobilisten nach Möglichkeiten suchen, ihre THG Quote zu verkaufen. THG Quote für Stadtwerke und Energieversorger Gerade für Energieversorger und Stadtwerke lohnt es sich, im Kampf um Kundschaft das Geschäftsmodell des THG Quotenhandels aufzugreifen und deinen bestehenden und zukünftigen Kunden einen zusätzlichen Service anzubieten. Daneben hast du die Möglichkeit, deine eigenen E-Fahrzeuge im Unternehmen mit der THG Quote zu subventionieren. Du erhälst dafür nicht nur eine individuell angepasste Webseite, sondern außerdem eine kundenfreundliche App, welche deinen Kunden die einfache und CI-konforme Beantragung der THG Quote in nur wenigen Augenblicken ermöglicht. THG Quote für Autohäuser Mit dem Blogartikel: THG Quote für Autohäuser geben wir dir ein profitables Werkzeug an die Hand. Wir erklären dir, wie du mit unserer White Label Lösung das Vergütungsmodell für THG Quoten in deinem Unternehmen integrieren und umsetzen und zeigen dir, wie das in der Praxis funktionieren kann. Für dein Unternehmen entstehen keine Kosten oder zusätzlicher Aufwand – ganz im Gegenteil – für jede von dir vermittelte THG Quote erhälst du überdies eine Provision. THG Quote für Kfz-Betriebe Unternehmer mit einem Kfz-Betrieb sind angehalten, den Wandel der Zeit zu erkennen und deinen Kunden neben den eigentlichen Reparatur- und Serviceleistungen einen weiteren Mehrwert anbieten, zumal die steigende Zahl der E-Autos zukünftig einen geringeren Wartungsaufwand nach sich zieht. Auch um sich von der Konkurrenz abzuheben, ist die Bündelung und Abrechnung der THG Quote deiner Kunden eine vielversprechende Option. Mit unserer White Label Lösung bieten wir Ihnen ein fertiges modernes Werkzeug für dieses zusätzliches Geschäftsmodell. THG Quote für Fuhrpark- und Ladesäulenbetreibe Speziell für Ladesäulenbetreiber bieten wir verschiedene Geschäftsmodelle für Ladestrom: Zum einen vermarkten wir für dein Unternehmen emittierte Strommengen zum Höchstpreis. Zum anderen unterstützen wir dich dabei, mithilfe unserer White Label Lösung die Quotenerlöse deiner Kunden direkt in Guthaben für deine Ladesäulen zu verwandeln. THG Quote für Versicherungsmakler Bezug zur Elektromobilität durch die vielen jährlich abzuschließenden Kfz-Versicherungen für E-Autos, E-Roller und zulassungspflichtige Pedelecs. Mit unserer White Label Lösung geben wir dir eine Cross-Selling-Methode an die Hand, die du für deine Kunden profitabel einsetzen können – beispielsweise als Subvention für die Kfz-Versicherung. Damit erreichst du eine langfristige Bindung deiner Bestandskunden und verfügst über ein gutes Argument bei der Neukundengewinnung bis mindestens ins Jahr 2030. THG Quote – Die Lösung Die Teilnahme am THG Quotenhandel war dank unserer innovativen Whitelabel Lösung nie einfacher. Nutze unsere fortschrittliche Softwarelösung für den sicheren Datentransfer bei deiner B2B und B2C Ansprache, um Kunden und Geschäftspartner über Jahre noch stärker an dich zu binden. Wir stellen Ihnen mit der modernen White Label Lösung nicht nur den entsprechenden Kanal zur Verfügung, sondern übernehmen im Hintergrund zusätzlich den gesamten komplexen Prozess der THG Quoten Abwicklung. Dazu gehören: Kommunikation mit dem Umweltbundesamt UBA Bereitstellung der AGB Kundenservice Als Full Service Anbieter klären wir dich über das Geschäftsmodell THG Quote auf und unterstützen dich bei der professionellen Umsetzung. Unsere White Label Partner profitieren neben einer kostenlosen Beratung von einer ebenfalls kostenlosen Bereitstellung einer CI-konformen Webseite in einem individuellen Design. Die Angebotsgestaltung für deine Kunden überlassen wir ganz allein Ihnen. Warum THG Quote – Kooperation? Jedes Unternehmen, das mit Kunden arbeitet, unter denen sich viele E-Mobilisten befinden, hat die Chance, durch eine Kooperation mit wirkaufendeinethg.de Kunden mithilfe einer modernen webbasierten Lösung einen deutlichen Mehrwert zu bieten und an sich zu binden. Vertriebstechnisch bedeutet das: Während der Verkauf-Prozesse steht Ihnen ein weiteres schlagkräftiges Argument zur Verfügung, mit dem du dich (noch) deutlich von der Konkurrenz abheben und deinen Kunden einen für beide Seiten profitablen Mehrwert bieten. Zusätzlich erhälst du die Chance, deine eigene E-Flotte für die THG Quote zu registrieren. Mit unseren vereinfachten Schnittstellen bieten wir auch größeren Fuhrparks die Möglichkeit, alle Prozesse schlank zu halten und durch die moderne REST-API durchgängig und aktuell zu dokumentieren. Derzeit erhalten unsere Partner die THG Quoten Software zum Null-Tarif. Darüber hinaus zahlen wir Ihnen für jede vermittelte THG Quote eine Provision. Natürlich haben wir auch das heikle Thema der Datensicherheit im Blick. Die an uns übermittelten Daten werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren verschlüsselt gespeichert. Ein Abrufen der sensiblen Daten ist nur mit entsprechender Zugriffsberechtigung möglich. Unsere Plattform ist zu 100% DSGVO-konform und durchläuft diesbezüglich regelmäßige Überprüfungen. Die THG Quote ist als Instrument gegen den Klimawandel gedacht, weshalb der Fokus von wirkaufendeinethg.de nicht allein auf der Monetarisierung der Treibhausgasminderungsquoten liegt, sondern vermehrt bei der nachhaltigen Nutzung. Darum haben alle Nutzer und Nutzerinnen bei uns die Möglichkeit, bereits während der Registrierung zu entscheiden, ob ein Teil oder die gesamte THG Prämie in eines unserer vielen nachhaltigen Projekte fließen soll. Mit dieser Idee verfolgen wir unsere Vision von einer umweltfreundlichen Geschäftsstrategie, welche es uns ermöglicht, auch als Unternehmen zur positiven Veränderung des Klimawandels beizutragen. Fazit Der einfache Einstieg in den THG Quotenhandel mithilfe unserer innovativen Whitelabel Software ermöglicht es auch Ihnen an diesem profitablen Geschäftsmodell zu partizipieren. Dabei profitierst du gleich mehrfach von unserer Lösung: Du kannst deinen Kunden eine Zahlung oder Gutschrift von mehreren Hundert Euro jährlich in Aussicht stellen. Du erhälst für die Vermittlung eine Provision. Du kannst die THG Quoten deiner E-Flotte vermarkten. Bei der Ausarbeitung unserer White Label Lösung für den THG Quotenhandel konnten wir auf unsere langjährige Erfahrung aus der Softwareentwicklung zurückgreifen. Aus den Lösungen für unsere eigenen Probleme haben wir innovative Wege für andere Unternehmen entstehen lassen. Damit ist es uns möglich, dein Unternehmen bei den neuen Herausforderungen unserer Zeit zu unterstützen – und das immer mit Blick auf die Kundenwünsche und deren Umsetzung. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um in das Geschäftsmodell der Zukunft einzusteigen und somit deiner Konkurrenz einen großen Schritt voraus zu sein. --- ## THG Quote für Elektro-Gebrauchtwagen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/11/14/thg-quote-fuer-elektro-gebrauchtwagen/ Veröffentlicht: 2022-11-14 Aktualisiert: 2024-06-07 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote für Elektro-Gebrauchtwagen - Gibt es die THG Prämie auch für ein gebrauchtes E-Auto? Der expandierende Markt für Elektrofahrzeuge hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf die Preise für gebrauchte E-Autos. Junge Gebrauchtwagen sind jetzt zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Aber wie verhält es sich mit der THG-Quote für Elektro-Gebrauchtwagen? Kann diese genauso einfach beantragt werden wie bei einem Neuwagen? Antworten auf diese Frage und nützliche Tipps zum Kauf von gebrauchten E-Autos findest du im folgenden Beitrag. Wer bekommt die THG Quote beim Kauf eines Elektro-Gebrauchtwagens? Grundsätzlich ist jeder Besitzer eines E-Autos berechtigt, die THG Quote zu beantragen. Das ist der Grund, warum der Fahrzeugschein Teil I bei der Prämienbeantragung benötigt wird. Dieser muss bei der Registrierung hinterlegt werden – ein Vorgang der bei wirkaufendeinethg.de nur wenige Augenblicke in Anspruch nimmt. Mithilfe des Fahrzeugscheins Teil I ist der aktuelle Besitzer eines E-Autos eindeutig zu identifizieren. Über die eingetragene FIN werden zudem Mehrfachauszahlungen für ein Elektrofahrzeug verhindert. Hast du dich mit dem Fahrzeugschein auf unserer Plattform verifiziert, musst du nichts weiter tun. Schon nach einigen Wochen bekommst du deine THG Prämie ausbezahlt – abhängig davon, wie lange das Umweltbundesamt UBA für die Bearbeitung deines Antrags benötigt. Wie bekomme ich den Fahrzeugschein Teil I für mein gebrauchtes E-Auto? Wer sich ein Elektro-Gebrauchtwagen kauft, erhält den Fahrzeugschein vom Vorbesitzer. Bei der Ummeldung des Fahrzeugs wird der alte Fahrzeugschein von der Zulassungsbehörde eingezogen ein neuer auf deinen Namen ausgestellt. Mit diesem steht deiner THG Quoten Beantragung nichts mehr im Weg. Das Umweltbundesamt UBA prüft nicht nur deinen Antrag für die THG Quote. Es berechnet auch die handelbaren Quotenanteile aufgrund eines geschätzten jährlichen durchschnittlichen Stromverbrauchs für E-Autos. Dafür wird die CO²-Einsparung eines Elektrofahrzeugs (Hybride sind ausgenommen) mit dem Faktor drei multipliziert. Für 2022 hat das UBA auf dieser Basis zwei MWh Ladestrom pro E-Auto ausgewiesen – die daraus resultierende Treibhausgasminderungsquote beträgt 1028,16 kg CO₂-Äquivalent. Um Privatpersonen den Aufwand beim Quotenhandel zu ersparen, übernehmen THG Dienstleister wie wirkaufendeinethg.de als Zwischenhändler diesen Part und verkaufen deine Quotenanteile an die quotenverpflichteten Unternehmen weiter. Wie oft kann die THG Quote für einen E-Gebrauchtwagen beantragt werden? Die THG Quote wird einmal jährlich pro Elektrofahrzeug gewährt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Neuwagen oder Gebrauchtwagen handelt. Fragen lohnt sich, denn nicht alle E-Auto Besitzer haben ihre THG Quote beantragt und somit hast du eine reale Chance, die THG Prämie auch für ein gebrauchtes E-Fahrzeug noch für das laufende Jahr zu erhalten. Warum gibt es die THG Prämie auch für Elektrogebrauchtwagen? Grundlage für die THG Prämie ist das Gesetz zur Weiterentwicklung der THG Quote. Dieses sieht eine schrittweise Anhebung der Treibhausgasminderungsquote bis 2030 auf 25 Prozent vor. Laut Regierung soll damit ein wirksamer Anreiz für die Weiterentwicklung elektrobetriebener Fahrzeuge geschaffen und der Ausbau einer entsprechenden Ladeinfrastruktur in Deutschland vorangetrieben werden. Wer Strom für Elektromobilität nutzt, wird dafür vom Staat mit der THG Quote belohnt. Das ist mit ein Grund, warum neben den Haltern rein elektrisch betriebener Kraftfahrzeuge auch Ladesäulenbetreiber von der THG Quote profitieren. Aus diesem Gesetz ergibt sich auch, dass beim Kauf eines gebrauchten Stromers nur eine Person quotenberechtigt ist – entweder der Käufer oder der Verkäufer. Was ist beim Kauf eines Elektrogebrauchtwagens bezüglich der THG Quote zu beachten? Mittlerweile tauchen im Internet Aussagen verärgerter Verkäufer oder Käufer von gebrauchten Elektroautos auf, welche die THG Quote beantragt und ihre Prämie erhalten haben und nun zur Rückzahlung angehalten werden. Grund dafür ist, dass der Verkäufer des Elektro-Gebrauchtwagens den THG-Quoten-Antrag für das Fahrzeug bereits bei einem THG Anbieter eingereicht und sein Geld erhalten hat, ohne den Käufer darüber in Kenntnis zu setzen. Dieser wiederum stellt nun seinerseits den Antrag bei einem anderen Dienstleister und erhält nach Prüfung durch das UBA ebenfalls seine THG Prämie ausbezahlt. Wie das möglich ist? Ganz einfach: Einige THG Dienstleister zahlen die THG Prämie im Voraus, ohne den dazugehörigen Antrag an das Umweltbundesamt übermittelt zu haben. Das erklärt auch, warum des Umweltbundesamt den Antrag des Käufers nicht ablehnt. Wenn also Käufer und Verkäufer des Elektrogebrauchtwagens es versäumen, sich zu diesem Thema auszutauschen, kann das dazu führen, dass der Antrag für den Käufer des gebrauchten E-Autos durch das UBA genehmigt wird und dieser die THG Prämie von seinem Dienstleister erhält, während der Antrag des Verkäufers dem UBA noch gar nicht vorliegt. Dieser wird dann bei der späteren Beantragung durch den THG Dienstleister vom Umweltbundesamt abgelehnt, sodass der THG Anbieter die bereits gezahlte Prämie vom Verkäufer des gebrauchten Stromers zurückverlangt. Wie sich das rechtlich verhält, werden sicherlich Gerichte klären müssen. Um Ärger aus dem Weg zu gehen, ist es daher wichtig, dass Verkäufer und Käufer eines Elektro-Gebrauchtwagens miteinander über die THG Quote reden. Unser Tipp: Wenn du einen gebrauchten Stromer kaufen möchtest, erkundige dich beim Verkäufer, ob die THG Quote für das E-Auto für dieses Jahr schon beantragt wurde. Prüfe außerdem, ob der Vorbesitzer deines neuen E-Autos die Prämie für die kommenden Jahre auch schon beantragt hat, denn auch das ist eine Option einiger THG Dienstleister. Ist das der Fall, muss hierfür eine gemeinsame Lösung gefunden werden. THG-Quote: Ist eine Haltedauer Voraussetzung für die THG Quote? Anders als bei der BAFA-Prämie für den auf eines E-Autos, gibt es für die Berechtigung zur THG Quote keine vorgeschriebene Haltedauer. Und auch sonst ist die THG Prämie ein von der BAFA-Prämie völlig unabhängiges Förderinstrument für die Elektromobilität in Deutschland. Wenn du also dein E-Gebrauchtwagen nach kurzer Zeit wieder verkaufen möchtest oder musst, darfst du deine THG Prämie dennoch behalten, denn für dieses Jahr steht sie dir zu. Im kommenden Jahr könnte dann der neue Besitzer des gebrauchten E-Autos die THG Quote beantragen. Als Verkäufer eines gebrauchten E-Autos empfiehlt es sich der Fairness halber den Käufer über die bereits erhaltene THG Prämie zu informieren. Dasselbe gilt auch beim Verkauf eines E-Rollers oder eines elektrisch betriebenen LKWs, denn auch für diese kommt die THG Quote infrage. Wie ist der aktuelle Marktwert der THG Quote für Gebrauchtwagen? Der aktuelle Marktwert der THG Quote ergibt sich aus den gesetzlich vorgeschriebenen Treibhausgasemissionssenkungen für die Unternehmen der Mineralölwirtschaft – den sogenannten quotenverpflichteten Unternehmen. Den Unternehmern stehen dafür mehrere Optionen zur Verfügung, zu denen auch der Einsatz von Strom im Bereich der Elektromobilität zählt. Weitere Möglichkeiten sind die Nutzung von: biogenen Flüssiggasen fortschrittlichen Kraftstoffen, beispielsweise aus Gülle konventionellen Biokraftstoffen Reduzierung von Upstream-Emissionen (UER) Die Kosten für diese Emissionsminderungsmaßnahmen beeinflussen neben Angebot und Nachfrage sowie der allgemeinen Wirtschaftslage den aktuellen Marktwert der THG Quote. Auch wirtschaftliche Probleme - beispielsweise Lieferengpässe für Bauteile für die Biodieselherstellung - und mögliche gesetzliche Anpassungen spielen eine Rolle für den THG Quotenhandel bzw. den Marktwert der THG Quote. Sicher ist, dass bei Nichteinhaltung der THG Quote aktuell eine Strafzahlung 600 € pro Tonne von den quotenverpflichteten Unternehmen zu leisten ist. Wir als Quoten Dienstleister haben die Marktentwicklung immer fest im Blick. So können wir den Verkauf der gesammelten THG Quoten im Sinne unserer Kunden zu einem besonders lukrativen Preis ermöglichen. Das ist nur einer von vielen Vorteilen, die wir unseren Kunden im THG Quotenhandel bieten. Unsere Tipps zum Elektro-Gebrauchtwagen Das Angebot an gebrauchten Stromern wächst jährlich und auch die Preise für einen jungen Elektro-Gebrauchtwagen werden immer attraktiver. Empfehlenswert ist es, genau wie bei jedem anderen Gebrauchtwagen auch beim E-Auto Kauf auf gewisse Dinge zu achten. Dazu kommen hier unsere Tipps. Tipp #1 – die eigenen Ansprüche kennen Ermittle deine persönlichen Anforderungen an ein E-Auto. Stelle dazu folgende Fragen: Bin ich Vielfahrer oder Gelegenheitsfahrer? Nutze ich das Fahrzeug täglich? Wo möchte ich mein E-Fahrzeug laden? (Zuhause, beim Arbeitgeber oder an öffentlichen Ladesäulen) Aus all diesen Fragen lässt sich schlussfolgern, mit welcher Ladetechnologie der E-Gebrauchtwagen ausgestattet sein sollte und welche Reichweite ausreichend wäre. Dabei muss dir bewusst sein, dass ein kritischer Blick auf die Reichweitenangaben der Hersteller gerechtfertigt ist, denn diese sind in den meisten Fällen höher als die eigentliche Reichweite eines E-Autos. Tipp #2 – Förderungen für Elektrogebrauchtwagen prüfen Neben der THG Quote für gebrauchte Elektroautos gibt es in Deutschland für diese noch weitere Fördermöglichkeiten: Staatliche Umweltbonus – Bafa-Förderung KfW-Kredit – Klimaschutzoffensive für Unternehmen (Quelle) Steuerersparnis – Befreiung Kfz-Steuer Regionale Förderungen – Beispiel: „Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO)” des Landes Berlin Tipp #3 – Akku prüfen lassen Die Batterie für den Antrieb eines E-Autos ist die teuerste verbaute Komponente. Ihre Alterung ist abhängig von der Anzahl der Ladezyklen. Daher empfehlen wir beim Kauf eines Elektro-Gebrauchtwagens besonderes Augenmerk auf die Batteriegesundheit - “State of health” = SOH – zu legen. War der gebrauchte Stromer regelmäßig zu den vorgeschriebenen Wartungen und Checks in einer Fachwerkstatt, können die Prüfprotokolle des Batterie-Checks Auskunft über den Zustand des Akkus geben. Liegen diese nicht vor, ist Vorsicht geboten. Dann hilft nur noch ein Batterie-Check – entweder in einer Herstellerwerkstatt oder beim ADAC. Fazit Wenn du einen gebrauchten Elektrofahrzeug kaufen möchtest, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, vorausgesetzt, du beachtest und überprüfst einige wichtige Aspekte im Vorfeld. Neben den günstigen Preisen kannst du auch die THG-Quote beantragen und von weiteren Fördermöglichkeiten profitieren. Die THG-Quote kann genauso einfach für gebrauchte Elektrofahrzeuge beantragt werden wie für Neuwagen. Dabei erhältst du eine Prämie für die Einsparung von Treibhausgasen, die du durch den Betrieb eines Elektrofahrzeugs erreichst. Diese zusätzlichen finanziellen Anreize machen den Kauf eines gebrauchten Elektroautos noch attraktiver. --- ## Mint Future als Sustainable Hero ausgezeichnet URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/11/03/mint-future-wird-im-rahmen-des-sme-enterprize-als-sustainable-hero-ausgezeichnet/ Veröffentlicht: 2022-11-03 Autor: Maximilian Stein Beschreibung: Die mint future GmbH wurde mit wirkaufendeinethg.de als Sustainable Hero in Brüssel ausgezeichnet. Ein Zeichen für nachhaltigen Treibhausgashandel. Unsere Eindrücke der internationalen Veranstaltung in Brüssel haben wir in diesem Blogpost zusammengefasst und stellen neben dem SME EnterPRIZE auch die Sieger der acht weiteren europäischen Länder vor. Eine große Ehre für unser Sustainable Startup und ein weiteres Zeichen, dass wir mit unserem Ansatz auf dem richtigen Weg sind. (v.l.n.r.: Stefan Lehmann (CEO, Generali Germany), Marco Sesana (General Manager, Generali Group), Martina Dlabajová (Co-President, SME-Intergroup of the European Parliament), Norbert Schultes (German Head of Department of Economic Affairs and Energy), Maximilian Stein (CEO, mint future GmbH), Philippe Donnet (CEO, Generali Group), Giovanni Liverani (CEO, Generali Germany, Austria, Switzerland)) Was ist der SME EnterPRIZE? Der SME EnterPRIZE ist ein Vorzeigeprojekt der Generali Group mit dem Ziel europäischen Unternehmen eine Plattform zu bieten, die in den Bereichen Wohlfahrt, Umwelt und Gesellschaft einen signifikanten Mehrwert bieten. Ziel ist es, weitere europäische Unternehmen zur Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle zu inspirieren und die Debatte zu diesem Thema anzuregen. Generali möchte den Sustainable Heros (dt. „Nachhaltigkeitshelden”) eine Stimme geben: Unternehmer, die bemerkenswerte Nachhaltigkeitsinitiativen in ihrer Geschäftstätigkeit umgesetzt haben, die ein inspirierendes Modell für andere Unternehmer sein können und Botschafter der Nachhaltigkeit sind. Internationale Anerkennung für die Plattform wirkaufendeinethg.de Bereits neun Länder der Europäischen Union haben sich der Initiative des SME EnterPRIZE angeschlossen. Teilgenommen haben die Länder Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Österreich, Ungarn, Tschechien, Kroatien und Portugal. In Summe haben sich auf die Auszeichnung als Sustainable Hero mehr als 6.600 Unternehmen europaweit beworben. Der wissenschaftliche Ausschuss und die Jury des SME EnterPRIZE setzt sich aus Vertretern der wichtigsten EU-Institutionen, diversen NGOs, überregionalen Pressevertretern und Persönlichkeiten aus der akademischen Forschung zusammen. Entscheidungsträger für die Auszeichnung der mint future GmbH im Jahr 2022 waren unter anderem: Sandrine Dixson-Declève, Co-Präsidentin des Club of Rome und Senior Associate, sowie Fakultätsmitglied des Cambridge Institute for Sustainability Leadership (CISL), Vorsitzende der Expertengruppe für wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen von Forschung und Innovation in der Europäischen Kommission Bianca Dragomir, CEO von AVAESEN, Mitglied des “European High-Level Roundtable Industry 2030” und European Cluster Manager 2016/18 Kirsten Dunlop, CEO von Climate-KIC Nicolas Hazard, Gründer und CEO von INCO und Sonderberater der Europäischen Kommission für die Sozialwirtschaft Peggy Hollinger, Redakteurin für internationale Wirtschaft bei der Financial Times Marina Kaas, Vizepräsidentin von European Entrepreneurs (CEA-PME) und Vizepräsidentin der Estnischen Vereinigung der KMU – EVEA Marina Ponti, Direktorin der SDG-Aktionskampagne der Vereinten Nationen Paul Rübig, Präsident von SME Connect, Mitglied des EIT-Verwaltungsrats, ehemaliger Abgeordneter des Europäischen Parlaments und Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses Simone Tagliapietra, Senior Fellow bei Bruegel (Brussels European and Global Economic Laboratory) und Professor an der Università Cattolica del Sacro Cuore in Mailand Gianmario Verona, Rektor an der Università Bocconi Anders Wijkman, ehemaliger Abgeordneter des Europäischen Parlaments, Ehrenpräsident des Club of Rome und Mitglied der Könisglich Schwedischen Akademie der Wissenschaften Ausgezeichnet für den disruptiven Ansatz des nachhaltigen Treibhausgashandels Die mint future GmbH wurde für das Land Deutschland mit ihrer Plattform wirkaufendeinethg.de ausgezeichnet. Der nachhaltige Ansatz eine Verkehrswende hin zu emissionsfreier Mobilität zu incentivieren und den Nutzern im Rahmen der Registrierung die freie Wahl zu geben, was mit den Erlösen aus dem Handel der THG-Quote geschehen soll, hat überzeugt. Der zuvor beschriebene Ausschuss bezeichnete das Geschäftsmodell von wirkaufendeinethg.de als eine „transformative Idee, da viele Besitzer von Elektrofahrzeugen nicht wissen, dass ihnen diese CO2-Prämie zusteht“. Die gerechte Umverteilung fördert einerseits den Umstieg zur Elektromobilität und hilft gleichermaßen, klimafördernde Maßnahmen zu unterstützen. Lucia Silva, Generali Group Head of Sustainability and Social Responsibility, beschreibt unser Startup als ein “exzellentes Beispiel, das zeigt, dass es einen Weg gibt, Geschäfte zu machen, die zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen und gleichzeitig besser für die Umwelt und die Gemeinschaft sind. Du tust Gutes, indem du Gutes tun.“ (v.l.n.r.: Giovanni Liverani (CEO, Generali Germany, Austria, Switzerland), Philippe Donnet (CEO, Generali Group), Maximilian Stein (CEO, mint future GmbH)) Diese weiteren Unternehmen wurden ausgezeichnet: U.S.Z. GmbH (Österreich), bietet in Wien Reparaturdienstleistungen für Elektro- und Elektronikgeräte an und setzt sich für die Recyclingindustrie sowie für die nachhaltige Produktion und den nachhaltigen Konsum solcher Güter ein. Der Ausschuss lobte R.U.S.Z. als “eine wichtige Initiative, da Elektroschrott ein großes Problem darstellt.” Callidus Group Ltd. (Kroatien), ein IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen mit Spezialisierung auf Nachhaltigkeitsprojekte, insbesondere ein Projekt zur Optimierung der Stromnetzübertragung, das den Bedarf an neuen Hochspannungsleitungen verringert und den Anschluss neuer erneuerbarer Energiequellen an das Netz ermöglicht. Der Ausschuss lobte den “innovativen Einsatz digitaler Technologien im Energiesektor, der zu intelligenten Stromnetzen und Einsparungen beim Energie- und Materialverbrauch für den Bau von Stromnetzen führt”, so die Callidus-Gruppe. Sady sv. Prokopa s.r.o (Tschechien), ein Obstbaubetrieb in der Nähe von Temelin, der sich auf ökologische Anbaumethoden konzentriert und Menschen mit Behinderungen in der Nachbarschaft Beschäftigung bietet. Der Ausschuss bezeichnete das Unternehmen als “ein erstaunliches lokales Landwirtschaftsprojekt, das nachhaltig und replizierbar ist”. Cycle Terre (Frankreich), ein Unternehmen, das dazu beiträgt, die Kohlenstoffbelastung im Bausektor mit umweltverträglichen Materialien aus Erdaushub zu verringern. Das Komitee verlieh dem Unternehmen zusätzliche Punkte “für die Nutzung der riesigen verfügbaren Ressource, die normalerweise als Abfall betrachtet wird”. Manual Divat Kft. (Ungarn), ein familiengeführter Handschuhhersteller, der sich für Slow Fashion und Kreislaufwirtschaft einsetzt. Der Ausschuss hob den Fokus des Projekts auf die Spende von Lederabfällen zur Verwendung für andere Artikel und die Kennzeichnung der Handschuhe hervor, damit die Verbraucher den Lebenszyklus des Produkts verfolgen können. Agrimad srl (Italien), ein kalabrischer Hersteller lokaler Spezialitäten, der sich selbst mit grüner Energie versorgt und Initiativen zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft ins Leben gerufen hat. Das Unternehmen, das unter dem Familiennamen Madeo firmiert, wurde ausgezeichnet, weil es “Beschäftigungsmöglichkeiten in einer Region bietet, in der die Abwanderung hoch ist”, und weil es “den Schwerpunkt auf die Beschäftigung junger Menschen und die Einbeziehung der Gemeinschaft legt”. ALGAplus (Portugal), eine Algenfarm mit einem innovativen und umweltfreundlichen Ansatz für den Anbau ihrer Produkte, die ihrerseits eine nachhaltige Ressource darstellen und in verschiedenen Sektoren wie Lebensmittel, Kosmetika, Biomaterialien und Verpackungen eingesetzt werden. Der Ausschuss sagte über die Initiative, dass “das Potenzial, zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen, als groß eingeschätzt wird”. Nuevos Sistemas Tecnológicos S.L. (Spanien), Entwickler des NaviLens-Projekts, das sehbehinderten Menschen hilft, sich in unbekannten Umgebungen zurechtzufinden, indem sie ihr Mobilgerät nutzen, um Informationen aus speziellen QR-Codes zu erkennen und zu übermitteln. Der Ausschuss bezeichnete es als eine “bahnbrechende Innovation, die unsere Gesellschaft integrativer macht”. Mint future GmbH als jüngster Sieger des SME EnterPRIZE Insbesondere vor dem Hintergrund unserer noch jungen Unternehmensgeschichte (gegründet im Februar 2022) freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung. Wir bedanken uns bei allen E-Mobilisten, die uns bis hierhin begleitet haben und freuen uns auf ein besseres Morgen. Die mediale Aufmerksamkeit unserer Auszeichnung möchten wir zudem nutzen, um auf das aktuelle White Paper der SDA Bocconi aufmerksam zu machen. Über diesen Link gelangst du zu den Ergebnissen, der breit angelegten Umfrage unter KMU-Besitzern zu ihrem Konzept der Nachhaltigkeit. Außerdem wird analysiert, wie die nationalen Konjunktur- und Resilienzpläne der Europäischen Union Initiativen enthalten können, die beispielsweise KMU in Deutschland unterstützen können. --- ## Wie schafft der Autohandel die Transformation? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/10/25/wie-schafft-der-autohandel-die-transformation/ Veröffentlicht: 2022-10-25 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Unser Auftritt im Fokus auf der mo:re-Konferenz: Das Konzept für einen kundenzentrierten THG-Quotenhandel im Autohandel. Die Eindrücke haben wir zusammengefasst und bieten Ihnen die wichtigsten Erkenntnisse stichpunktartig. Vorab können wir aber verraten: das klassische Geschäft im Automobilhandel sieht sehr bald sehr viel anders aus! Was haben wir aus der Konferenz mitgenommen? Benutzen statt Konsumieren Individualmobilität, wie wir diese heute kennen, wird nach und nach zum Luxusgut werden. Dies hat einen direkten Einfluss auf das Geschäftsmodell: Autos einkaufen und verkaufen wird langsam und sicher rückläufig werden. Die Elektromobilität bringt eine weitere Herausforderung für die Werkstatt – Elektrofahrzeuge sind im Vergleich zum Verbrenner deutlich wartungsärmer. Dementsprechend werden auch Autohäuser im klassischen Wartungsgeschäft Veränderungen erleben. Produktportfolio erweitern Autohäuser müssen ihre Geschäftsmodelle neu erfinden und komplementäre Produkte und Dienstleistungen in Ihr Portfolio aufnehmen: ein Umdenken zum Mobilitätsdienstleister ist notwendig. Menschen statt Kunden Kundenzentrierung wird immer wichtiger: Kunden müssen noch stärker in den Fokus gerückt werden: Mach deine Kunden zu Fans! Biete deinen Bestandskunden weitere Services, um den Mehrwert am Betrieb aus Kundensicht zu erhöhen. Wachstumsstrategie: THG-Quotenhandel Die Teilnahme am THG-Quotenhandel hat sich aus den oberen Punkten als ein absoluter Geheimtipp ergeben. Wer mit der Zeit gehen will, sollte am Handel mitmachen und den Kunden die Möglichkeit auf einen zusätzlichen Profit anbieten. Möchtest du dich auf die Zukunft der Automobilbranche vorbereiten, solltest du spätestens jetzt hellhörig werden. Welche Chancen und Risiken bringt der Zertifikathandel mit sich? Wir fassen zusammen. Durch die Auszahlung einer jährlichen Prämie an den elektrisch fahrenden Kunden gelingt dir eine stärkere Bindung zu den Kunden und zusätzliche Einnahmen – ganz genau, denn du bekommst für die Vermittlung sogar eine Provision. Darüber hinaus färbt die digitale Plattform auch positiv auf dein Unternehmensimage ab. Und das Beste? Kostenpunkt ist 0 Euro. THG-Quote für Autohändler – Chancen Die Möglichkeit, die Kunden durch eine jährliche Prämie zu belohnen ist eine Wachstumschance für jeden Autohandel. Wie oft gelingt es Ihnen, den Kunden im Verkaufsprozess 400€ Rabatt zu geben? Denk doch an das After Sales Potenzial – du belohnst den Kunden mit einer Prämie oder noch besser, mit einem Gutschein im selben Wert, den er direkt bei Ihnen für die Wartung und Reifenwechsel einlösen kann. Richtig eingesetzt kann die THG-Quote dem Autohaus helfen, sich stark vom Wettbewerb abzuheben. Denn, während dein Kunde am Autowechsel spart, profitierst du! Denn jede Vermittlung ist bares Geld wert. Wie viel – das bestimmst du durch die individuell skalierbare Höhe der Prämie, die wir unseren Kunden anbieten! Der THG-Quotenhandel mag nicht das absolute Allheilmittel für den Kfz-Betrieb sein, aber jedenfalls stellt er eine nachhaltige Wachstumsstrategie dar! Gibt es auch Risiken? In unserem digitalen Zeitalter informiert sich beinahe jeder Kunde über mehrere Angebote, bevor er eine Kaufentscheidung trifft. Dasselbe gilt auch bei Dienstleistungen. Schafft man es als Autohaus nicht, die THG-Quote als Subventionsmaßnahme in dem Verkaufs- oder gar in dem Aftersales Prozess zu integrieren, so kann das, insbesondere mit Blick auf die kommenden Agenturmodelle, zu einer starken Wettbewerbsverzerrung führen. Eine Spanne für Rabattierungen, sowie die THG-Quote, stellt für den Kunden einen exklusiven Mehrwert dar. Wenn dein Betrieb keine solche Option den Kunden anbieten kann, hast du sehr bald einen Vorteil weniger gegenüber der Konkurrenz. Deshalb ist nach fast einem Jahr Quotenhandel aus unserer Sicht höchste Zeit für den Einstieg in das ausgesprochen zukunftsorientierte Geschäft. Nutze die THG-Quote als Instrument für kontinuierliches Wachstum – einfacher geht es nicht. THG Quoten Partnerschaft anfragen Wir haben nicht alle deine Fragen zum Thema THG-Quotenhandel beantwortet? Wir beantworten deine Fragen gerne auch persönlich. Buche jetzt einen unverbindlichen Termin! --- ## THG Quote für die Photovoltaik Anlage beantragen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/10/20/thg-quote-fuer-die-photovoltaik-anlage-beantragen/ Veröffentlicht: 2022-10-20 Autor: Mattis Schuermann Beschreibung: THG-Quote für die Photovoltaik Anlage beantragen - Geht das? Wer ist Quoten-berechnet und welche Erlöse gibt es? Jetzt hier informieren. Eine der bedeutendsten Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland ist die Umstrukturierung des Verkehrssektors durch nachhaltige Mobilitätslösungen. Das ist mit ein Grund, warum Elektromobilität vom Bund subventioniert wird – beispielsweise durch die THG-Quote oder die Umweltprämie beim Kauf eines E-Autos. Diese Maßnahmen sollen die Mobilitätswende unterstützen und dafür sorgen, dass die Klimaziele erreicht werden können. Mittlerweile kommt immer häufiger die Frage auf: Wenn das Fahren eines E-Autos und die damit verbundene Vermeidung von CO²-Emissionen belohnt wird, gilt das dann auch für Strom aus einer Photovoltaik-Anlage? Wir sind dem nachgegangen. Gibt es die THG-Quote auch für Strom aus der Photovoltaik Anlage? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir etwas tiefer in das Thema eintauchen. Dazu kehren wir nochmal an den Anfang zurück: Die Treibhausgasminderungsquote – kurz THG-Quote - dient dazu, den großen CO² produzierenden Mineralölunternehmen ein bestimmtes Kontingent für das Einsparen von Treibhausgasen vorzugeben. Diese Einsparungen können entweder durch emissionsarme Kraftstoffe wie beispielsweise Biodiesel oder aber über die Treibhausgaseinsparungen aus Elektromobilität erreicht werden. Die Mineralölunternehmen kaufen dafür im sogenannten THG-Quotenhandel die THG-Zertifikate von Ladesäulenbetreibern oder privaten E-Mobilisten über die Pooling-Unternehmen auf und erfüllen damit die geforderte THG-Quote. Neben den THG-Zertifikaten für das Fahren eines rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugs (gilt nicht für Hybride und Plug-in-Hybride), gibt es die THG-Quote auch die für Betreiber öffentlicher Ladepunkte. Der Gedanke dahinter: Die Bereitstellung einer wachsenden öffentlichen Ladeinfrastruktur erleichtert in den Augen der Politik den Umstieg auf die Elektromobilität und sollte darum belohnt werden. Die Verfahren zur Generierung und Vergütung der THG-Zertifikate für die Betreiber öffentlicher Ladestationen ist in der 38. BImSchV unter §6 festgeschrieben. Diese besagt auch, dass die THG-Quote für einen Ladepunkt nur dann gewährt wird, wenn er öffentlich zugänglich ist. Schon lange fragen sich Privatleute mit einer Wallbox in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage, warum nicht auch ihr Strom – der ja definitiv für die E-Mobilität zum Einsatz kommt, ebenso als THG-Quote angerechnet wird. Bislang ist das weder für die Photovoltaik Anlage noch für die private Wallbox möglich. THG-Quote mit Photovoltaik-Anlage: Welche Möglichkeiten gibt es? Neben den Betreibern öffentlicher Ladepunkte haben auch Unternehmen, die für ihre eigene E-Flotte Ladestationen mittels Solar-Energie betreiben, die Möglichkeit, für diese indirekt die THG-Quote zu beantragen – nämlich durch das Abrechnen des Ladestroms für öffentliches Laden. Auch wenn die meisten Firmen in der Nacht ihre Tore geschlossen haben, können sie die Ladestationen tagsüber für die Öffentlichkeit zugänglich machen, sodass jeder bei Bedarf sein Elektroauto an der Ladesäule betanken kann. Damit ist die THG-Zertifizierung möglich. Dafür sind nur vier Dinge notwendig: Die Ladesäule muss öffentlich zugänglich sein. Die Ladesäule muss bei der Bundesnetzagentur gemeldet und geeicht sein. Für die THG- Zertifizierung wird ein THG-Dienstleister beauftragt. So lässt sich für Unternehmern auch ohne eigenen E-Fuhrpark der Strom aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage mit der THG-Quote subventionieren, solange die daran angeschlossenen Ladepunkte zu den eigenen Öffnungszeiten für jedermann nutzbar sind. Kann man die THG-Quote für Photovoltaik-Anlagen selber beantragen? Auch wenn es theoretisch möglich wäre, mit seiner THG-Quote selbst am THG-Quotenhandel teilzunehmen, wäre der Aufwand für jeden einzelnen Antragsteller unverhältnismäßig hoch und die Chancen für einen guten Preis beim Quotenhandel stehen für die THG-Dienstleister mit ihrem Pool an THG-Quoten deutlich besser, als für einzelne Unternehmen oder Personen. Wie viel Erlöse bringt die THG-Quote für Photovoltaik-Anlagen? Betreiber öffentlicher Ladepunkte werden für den Strom, der für Elektromobilität genutzt wurde, pro Kilowattstunde entlohnt. Dabei sind die Preise für normalen Strom deutlich geringer als für den aus erneuerbaren Energien. Die Investition in eine Photovoltaik-Anlage kann sich also durchaus bezahlt machen. Wirkaufendeinethg.de bietet für die Erschließung dieser Einnahmen aus der THG-Quote nicht nur einen erstklassigen Service für private E-Auto Besitzer an. Wir unterstützt auch Unternehmen mit einem E-Fuhrpark und Ladepunktbetreiber bei allen Prozessen – angefangen bei der sicheren Datenerfassung bis hin zur Bündelung, Vermarktung und garantierten Auszahlung der THG-Quoten. Wie hoch ist die THG-Quote? Im Jahr ihrer Einführung 2015 betrug die THG-Quote 3 %. Bis 2020 fand eine Steigerung auf 6 % statt und im Mai 2021 wurde per Kabinettsbeschluss die schrittweise Erhöhung von 25 % im Jahr 2030 beschlossen. Ab dem Kalenderjahr Treibhausgasminderungsquote 2022 7% 2023 8% 2024 9.25% 2025 10.5% 2026 12% 2027 14.5% 2028 17.5% 2029 21% 2030 25% Lohnt sich die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage? Sollte die Bundesregierung auf die o.g. Forderungen der Unternehmen eingehen und in Zukunft CO²-Zertifikate für Photovoltaik-Anlagen zulassen, wäre das sicher ein zusätzlicher Anreiz für die Installation einer solchen Anlage. Besonders im Hinblick auf den oben aufgezeigten stetigen Anstieg der THG-Quote bis zum Jahr 2030. Offensichtlich sind die großen Mineralölkonzerne in den kommenden Jahren gezwungen, für das Inverkehrbringen von Kraftstoffen einen höheren Ausgleich für die von ihnen verursachen CO²-Emissionen zu leisten. Das wiederum lässt den Bedarf an THG-Zertifikaten voraussichtlich kontinuierlich anwachsen. Somit scheint durchaus möglich, dass sich die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage rentieren könnte. --- ## THG-Quote für Firmenwagen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/10/18/thg-quote-fuer-firmenwagen/ Veröffentlicht: 2022-10-18 Aktualisiert: 2026-01-19 Autor: Mattis Schuermann Beschreibung: THG-Quote für Firmenwagen - Gibt es auch die THG-Quote für Firmenwagen? Wer bekommt die Prämie ausbezahlt und muss diese versteuert werden? Update: Zu diesem Blogpost gibt es aktualisierte Informationen - du findest sie in unserem Blogpost Neue Steuervorteile für Elektroautos - Das müssen Unternehmen und Arbeitnehmer wissen. Immer mehr Elektrofahrzeuge sind auf den Straßen Deutschlands unterwegs. Dabei handelt es sich nicht nur um die privaten E-Mobilisten. Auch viele Unternehmen und Kleingewerbetreibende steigen auf E-Autos um. Seitdem private E-Auto Besitzer mit Beginn des Jahres 2022 von der THG-Quote profitieren, fragen sich nun auch die Unternehmen in Deutschland, ob Ihnen für den geleasten Dienstwagen, den privat genutzten Firmenwagen oder den Fahrzeugen der E-Flotte die THG-Quote zusteht. Die Antwort auf die Frage lautet „ja“. Wie das funktioniert, erfährst du in folgendem Artikel. Welche Firmen Fahrzeuge sind für die THG-Quote zugelassen? Außer den rein elektrisch betriebenen E-Autos profitieren alle zulassungspflichtigen vollelektrisch betriebenen Kraftfahrzeuge von der THG-Quote. Dazu zählen auch Busse, LKW und Transporter. Nicht berücksichtigt werden dagegen aufgrund der Nutzung fossiler Brennstoffe Hybride, Plug-in-Hybride sowie Wasserstofffahrzeuge. Flottenbetreiber und Paketdienste haben das bereits erkannt. Hier steigen immer mehr Unternehmen auf elektrisch angetriebene Transporter um und nutzen die THG-Prämie als zusätzliche Einnahmequelle. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein E-Fahrzeug geleast, finanziert oder bar bezahlt wurde. Wie hoch ist die THG-Quote für Firmenwagen? Die Höhe der THG-Quote ist nicht abhängig davon, ob es sich bei dem Elektrofahrzeug um einen Firmenwagen handelt oder ein privates E-Auto. Hier spielen ausschließlich die eingesparten Emissionen eine Rolle. Feste Beträge bei den THG-Prämien für Firmenwagen gibt es genauso wenig wie bei den privaten E-Autos. Welche THG-Quoten für deine Firmenfahrzeuge angerechnet werden, bestimmt das Umweltbundesamt. Dieses legt anhand der eingesparten CO² Menge eines elektrisch betriebenen Fahrzeuges variable geschätzte Werte fest, die zur THG-Prämien-Berechnung herangezogen werden. Die Pauschalwerte für elektrische Busse und E-LKW fallen dabei deutlich höher aus als die THG-Prämien für normale E-Autos oder einen E-Roller. Mit einem Lastkraftwagen der Klasse M3 ab einem Leergewicht von mehr als 12 Tonnen können Unternehmen bis zu 15.000 € jährlich mit der THG-Prämie einnehmen. Für die Transporter der Klasse N1 gibt es immerhin mehr als 500,00 € im Jahr – für kleinere Gewerbetreibende durchaus ein Anreiz, um auf den Elektrotransporter umzusteigen. Die Vorteile elektrischer Nutzfahrzeuge liegen auf der Hand: Nachhaltigkeit Zum einen bekommst du als Unternehmer deine eingesparten Emissionen zertifiziert und zum anderen hast du die Chance einen Teil der THG-Prämie in Umweltprojekte zu investieren – auch hier bei wirkaufendeinethg.de ist das ganz einfach möglich. Wirtschaftlichkeit Mit den jährlichen Erlösen, die du durch deine E-Flotte generierst, kannst du einen Teil deiner Kosten abdecken. Und das sicher für die kommenden Jahre – mindestens bis 2030, denn so lange wird es per Gesetz die THG-Quote geben. Außerdem steigt diese jedes Jahr um einige Prozentpunkte an, sodass sie 2025 beispielsweise 10,5% und 2030 sogar 25% erreichen wird. Zusätzlich gibt es für rein elektrisch betriebene Firmenwagen auch Begünstigungen bezüglich der Kfz-Steuer. Wer kann die THG-Quote für Dienstwagen beantragen? Die THG-Quote für einen Dienstwagen, Firmenbus oder E-LKW wird genauso beantragt wie bei den privaten E-Mobilisten. Nach Auswahl des THG-Anbieters meldest du deine Firmenwagen mit dem Fahrzeugschein Teil I an – bei wirkaufendeinethg.de ist das einfach per App möglich – und erhältst nach einigen Wochen die Prämie ausbezahlt. Möchtest du die THG-Quote nicht als Unternehmer, sondern als Privatperson für deinen Dienstwagen beantragen, kann dafür eine Einverständniserklärung deines Arbeitgebers erforderlich sein. Erteilt dir dein Arbeitgeber diese Zustimmung, kannst du die THG-Quote über uns beantragen. Mit der Zustimmung zu unseren AGB bestätigst du, dass du berechtigt bist, die THG-Quote stellvertretend zu beantragen. Bist du Unternehmer sowie Eigentümer oder Leasingnehmer eines E-Autos und als dessen Halter eingetragen, registrierst du dich genau wie jeder private E-Auto-Besitzer per App auf unserer Plattform, um von unserem Service im THG-Quotenhandel zu profitieren. Vielen Fuhrparkbetreibern ist der Verwaltungsaufwand bei der THG Quoten Zertifizierung für mehrere Fahrzeuge ein Graus. Mit wirkaufendeinethg.de wird das jedoch zu einem Spaziergang, denn es reicht aus, die Fahrzeugpapiere einmalig auf unserer Plattform zu hinterlegen, um für die kommenden Jahre ohne jeglichen Aufwand Einnahmen aus der THG Quote zu generieren. Was ist die Voraussetzung für die Firmenwagen-THG-Prämie? Neben der Bedingung, dass nur rein elektrisch betriebene Fahrzeuge für die THG-Quote infrage kommen, muss die einreichende Person der Halter des oder der E-Fahrzeuge sein oder aber von diesem eine Einverständniserklärung zur Registrierung vorlegen können. In vielen Fällen ist die Firma als Halter sämtlicher Firmenwagen eingetragen – besonders bei einer umfangreichen E-Flotte im Unternehmen ist das der Fall. Somit kann auch nur diese die THG-Quote für die E-Fahrzeuge des Unternehmens zertifizieren lassen. Anders sieht es bei elektrischen Firmenwagen aus, welche den Arbeitnehmern auch zur privaten Nutzung zur Verfügung stehen. Hier ist häufig der Arbeitnehmer als Halter eingetragen. In diesem Fall darf dieser die THG-Quote für den Firmenwagen beantragen. Unternehmen haben außerdem die Möglichkeit, mehrere Halter für einen Dienstwagen eintragen zu lassen. In so einem Fall ist die Beantragung der THG-Quote nur nach vorheriger Absprache und mit der Einverständnis-Erklärung des Arbeitgebers für den Arbeitnehmer möglich. Bei Unklarheiten bezüglich des Halters und der THG Quoten Zertifizierung für einen Dienstwagen empfehlen wir, sich vor der Registrierung mit dem Unternehmen abzusprechen. Muss ich die THG-Quote für Firmenwagen versteuern? Die Fragen nach der Steuer für die THG-Quote beschäftigt seit Anfang des Jahres viele E-Mobilisten. Im Gegensatz zum privaten E-Auto-Halter, der die THG-Quote nicht versteuern muss, zahlen Unternehmen auf die THG-Prämie für Firmenwagen sehr wohl Steuern. Hier wird die Einnahme dem Betriebsvermögen zugerechnet und ist somit als solches bei der Steuererklärung anzugeben. Allerdings ist dies keine Steuerberatung und um sicher zu gehen, solltest du dich mit deinem Steuerberater auseinader setzen. Die gute Nachricht: Ist der Firmenwagen auf dich als Privatperson angemeldet, kannst du die THG-Quote zertifizieren lassen und musst die Einnahme aus der THG-Prämie nicht versteuern. Das Bundesfinanzministerium sagt dazu Quelle): „Halterinnen und Halter von Elektroautos können im sogenannten Treibhausgasminderungs-Quotenhandel die CO2-Emissionseinsparung, welche durch den Antrieb mit Strom statt fossiler Kraftstoffe entsteht, dem Handel mit sogenannten Treibhausgasminderungs-Quoten anbieten und dadurch Prämienzahlungen erhalten. Für Privatpersonen unterliegt der Erlös nicht der Einkommensteuer. Für andere Bereiche können Prämienerlöse je nach Nutzung des Fahrzeugs steuerpflichtig sein.“ Dazu gibt es folgende Erläuterungen: Wenn das E-Fahrzeug zum Betriebsvermögen gehört, zählt die THG-Prämie als Betriebseinnahme und damit zum steuerpflichtigen Gewinn. Wenn das E-Fahrzeug zum Privatvermögen gehört, ist die Einnahme aus der THG-Quote keiner Einkunftsart zuzuordnen und gilt damit als „privat“ und unterliegt nicht der Einkommenssteuer. Wenn das E-Fahrzeug ein Dienstwagen ist, steht dem Arbeitnehmer die THG-Prämie zu. Lohnsteuerliche Konsequenzen ergeben sich daraus allerdings nicht. Fazit Es gibt im Grunde keine großen Unterschiede bei der Anmeldung der THG-Quote für Firmenwagen oder das private E-Auto, außer in der steuerrechtlichen Behandlung. Hier bei wirkaufendeinethg.de ist die Registrierung und der Service sowohl für das private Elektroauto als auch den Firmenwagen eines Unternehmers oder eines ganzen E-Fuhrparks einfach und schnell erledigt. Letztendlich sind wir als Pooling-Unternehmen aufgrund einer großen Anzahl registrierter Fahrzeuge und des umfangreichen Insiderwissens über die Entwicklungen im THG-Quotenhandel dazu in der Lage, optimale Handelsbedingungen zu schaffen und damit die größtmöglichen Quotenerlöse für unsere Kunden zu erzielen. Und das unter Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards bei der Datenübertragung. --- ## Günstige Elektroautos im Vergleich URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/10/11/guenstige-elektroautos-im-vergleich/ Veröffentlicht: 2022-10-11 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Günstige Elektroautos im Vergleich - Was sind die günstigsten E-Autos in Deutschland? Woran erkenne ich sie? Jetzt hier informieren! E-Mobilität wird erschwinglich. Viele Autohersteller bringen im Moment günstige Elektroautos auf den Markt, um Verbraucher für die Elektromobilität zu begeistern. Neben dem Preis sollten Interessierte allerdings beim Kauf eines günstigen E-Autos auch auf andere Kostentreiber achten. Wir haben das Gesamtpaket beleuchtet und hier zusammengefasst. E-Autos: Mehr günstige Modelle auf dem Markt Elektroautos werden immer beliebter, sodass viele Hersteller kaum noch mit der Produktion nachkommen. Derzeit müssen Interessierte beim Neuwagenkauf mehrere Monate auf ihr neues E-Auto warten. Ein Grund für die steigende Nachfrage sind neben einem vermehrten Umweltbewusstsein auch die staatlichen Subventionen von E-Mobilität wie beispielsweise die Umweltprämie oder die THG-Quote. Niedrigere Kosten für den Unterhalt sorgen bei den E-Autos für eine gute Bilanz bei der Gesamtkostenrechnung. Diese sollte neben einem angemessenen Kaufpreis immer auch den Wertverlust, die Ausgaben für Kraftstoff, Reparaturen, Reifen und Versicherungen berücksichtigen. Besonders beliebt sind derzeit günstige E-Autos im Kleinwagen-Segment. Modelle wie der Dacia Spring Electric, Smart Fortwo EQ oder Opel Mokka-e Elegance sind sehr gefragt und der Opel Corsa-e oder der 500er Fiat befinden sich im Ranking der Neuwagenzulassungen auf den Spitzenplätzen. Im Kostenvergleich spielen folgende Punkte eine ausschlaggebende Rolle: Wertverlust Inspektionen Kosten für Reifenersatz Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung Stromkosten Was ist derzeit das günstigste Elektroauto? Ständig neue Modelle und wechselnde Preisangebote machen es für Verbraucher nicht gerade einfach, das günstigste E-Auto zu finden. Allerdings haben sich folgende drei Klein- und Kleinstwagen im E-Auto Markt etabliert Das günstigste E-Auto: Der Dacia Spring Bezieht man sich auf den Kaufpreis, ist der Dacia Spring das derzeit günstigste Elektroauto in Deutschland. Das Dacia Konzept besteht darin, Autos für den kleinen Geldbeutel zu konzipieren und nicht für das Ego. Daher ist der Dacia praktisch, aber nicht protzig. Das kompakte elektrische Stadtauto im anschaulichen SUV-Design ist nicht nur günstig, sondern hat bei der Leserauswahl der „Auto-Bild“ den ersten Platz in der Kategorie Preis/Leistung belegt (Quelle). Der Dacia lässt sich einfach laden, ist auf Wunsch per App bedienbar und fährt mit einer vollgeladenen Batterie ca. 1 Woche durch die Stadt. Leider kostet beim Dacia alles extra – selbst für das Ladekabel möchte der Hersteller 450 € zusätzlich zum Kaufpreis haben. Auf Platz zwei der günstigsten E-Autos Deutschland: Smart Fortwo Coupé EQ Auch Smart kann mit seinem günstigen City-Flitzer Smart Fortwo Coupé EQ punkten. Allerdings sorgt er im Gegensatz zum Dacia mit einer deutlich geringeren Reichweite für einen dennoch höheren Energieverbrauch auf 100 Kilometer. Hinzu kommt die größere Batteriekapazität beim Dacia und das deutlich größere Kofferraumvolumen gegenüber dem Smart. Somit hat der Dacia Spring beim Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus berechtigt die Nase vorn, obwohl auch der Smart im Bereich Kleinstwagen einen guten Kosten-Nutzen-Faktor aufweist. Der Twingo Electric von Renault: Sicher auf Platz drei Der Renault Twingo Electric gehört mit zu den Spitzenreitern unter den günstigsten elektrischen Kleinwagen in Deutschland. Die nicht gerade umwerfende Reichweite von 130 km (Testverbrauch) kann der Twingo mit einem guten Platzangebot und dem für ein Stadtauto perfekt niedrigen Wenderadius ausgleichen (Quelle). Im Gegensatz zum Dacia Spring, bei dem es manch einem auf der Rückbank schon etwas eng vorkommen kann, hat der Twingo im Karosseriekapitel die Nase vorn. Auch was die Spitzengeschwindigkeit angeht, zieht der Franzose am Dacia vorbei. Anders als Smart und Dacia setzt Renault beim Twingo auf einen Hinterradantrieb. Das und die Tatsache, dass beim Twingo Electric der Motor im Heck verbaut wurde, sorgen für eine ausgesprochene Agilität, was vor allem im Stadtverkehr und beim Einparken enorme Vorteile bietet. Deutschland beliebtestes E-Auto in der Kategorie Kleinwagen: Fiat 500 Der kultige italienische Kleinwagen wurde von den E-Mobilisten Deutschlands 2022 am meisten gekauft. Trotz modernem Design bleibt der Charme des City-Flitzers Fiat 500 erhalten. Ein kleines Manko ist der stolze Preis des Fiat 500 Elektro – doch mit der Umweltprämie des Bundes kannst du bereits für deutlich weniger als 20.000 € das kultige E-Auto kaufen. Fast so viel mit 22.500€ ist bereits die UVP vom Dacia Spring ohne die Prämie. Der Smart Fortwo Coupé EQ ist mit 21.500€ sogar noch etwas günstiger. Der sportliche Kleinwagen überzeugt mit einer straffen Federung, der hohen Reichweite im Gegensatz zur Konkurrenz, der modernen Innenausstattung sowie der höchsten Spitzenleistung und Durchschnittsgeschwindigkeit. Günstige Elektroautos 2022 im Vergleich Für einen besseren Überblick haben wir hier nochmal ein paar Daten für dich zusammengefasst. Daten Dacia Spring Smart Fortwo Twingo E Fiat 500 E Batterie Lithium-Ionen Lithium-Ionen Lithium-Ionen Lithium-Ionen Batterie Kapazität 27 17 21 37 Spitzenleistung in kW/PS 33/44 60/82 60/82 87/118 Höchstgeschwindigkeit km/h 125 130 135 150 Antrieb Vorderrad Vorderrad Hinterrad Vorderrad Abgas CO² 0 0 0 0 maximale Ladeleistung AC/DC 30 kW 60 kW 22 kW 85 kW Reichweite kombiniert (im Test) in km 230 100 190 314 Was macht ein Elektroauto günstig? Der Anschaffungspreis für ein Elektroauto liegt auf den ersten Blick immer noch weit über dem eines vergleichbaren Verbrenners. Doch sind Elektroautos wirklich teurer als die Kollegen mit einem Verbrennermotor? Berücksichtigt man alle Kostenfaktoren wie die E-Auto Förderung, die THG-Quote und die Unterhaltskosten, kann man diese Frage kaum noch mit einem klaren „Ja“ beantworten. Allein durch die Förderung beim Kauf eines Elektroautos unter 40.000 € mit insgesamt 9.000 € verringert sich der Preisunterschied bei den Neuwagen schlagartig. Über die Fördermöglichkeiten beim Kauf eines neuen Elektroautos kannst du dich in unserem ausführlichen Blogbeitrag zu diesem Thema informieren Was senkt die Kosten für ein E-Auto? Ausschlaggebend für die Kosten eines Autos sind neben Antrieb und Verbrauch die Ausstattung, die Größe und natürlich die laufenden Kosten. Motor und Batterie Auch bei einem Elektroauto sind Motor und Batterie die Hauptkostentreiber. Eine wichtige Frage für viele Verbraucher ist die nach der Reichweite. Dabei ist zu beachten: Je höher diese ausfallen soll, desto teurer wird das E-Auto. Ebenso interessant war bisher die Leistung eines Autos. Beide Faktoren kannst du allerdings bei einem Kleinwagen, der vorwiegend für den Stadtverkehr gedacht ist, durchaus vernachlässigen. Das sorgt für einen günstigen Anschaffungspreis. Ausstattung und Größe Dieselben Argumente gelten auch bei der Ausstattung und der Größe eines E-Autos. Muss es wirklich die Multimedia-Anlage sein, oder reicht ein einfaches Radio aus? Und wenn du in der Regel allein in dem Fahrzeug unterwegs bist und dich hauptsächlich in der Stadt bewegst, was willst du dann mit einem Fünftürer mit viel Beinfreiheit auf der Rückbank? Laufende Kosten des Elektroautos Bei den laufenden Kosten für ein Elektrofahrzeug denkt jeder zuerst an das Laden von Strom. Doch auch bei einem Stromer kommen weitere Ausgaben hinzu, wie beispielsweise die Versicherung. Über die KFZ-Steuer musst du dir keine Gedanken mehr machen – die fällt für Elektrofahrzeuge für die ersten 10 Jahre weg. Es gibt auch bei den laufenden Kosten zusätzliche Möglichkeiten zu sparen. Zum einen kannst du durch dein Fahrverhalten Strom sparen und somit das Laden deines E-Autos hinauszögern. Mehr darüber erfährst du in unserem Beitrag „Mit diesen Tipps die Reichweite erhöhen“. Zum anderen gibt es Wallboxen (Ladesäulen für Zuhause) - mit denen du auch Energie aus deiner hauseigenen PV-Anlage nutzen kannst. Damit sparst du dir den teuren Strom aus der öffentlichen Ladesäule. Außerdem hast du seit 2022 die Möglichkeit, die THG-Prämie von mehreren Hundert Euro zu beantragen – und das nicht nur für ein E-Auto, sondern für alle zulassungspflichtigen reinen Elektrofahrzeugen. Ein Plug-in-Hybrid-Auto wird allerdings nicht subventioniert – weder durch die Umweltprämie noch mit der THG-Quote. Welches Elektroauto hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Günstige Elektroautos sind nicht immer allein am Preis zu erkennen, denn auch bei den E-Automobilen ist günstig ein recht dehnbarer Begriff. Entscheidend sind letztendlich das Preis-Leistungs-Verhältnis und die eigenen Erwartungen. Natürlich kannst du für mehr Geld edlere Materialien, mehr Luxus und innovative Technik erwarten. Die Frage ist doch: Brauchst du das wirklich? Oder reicht dir ein solides Elektrofahrzeug aus, was dich sicher, trocken und günstig von A nach B bringt? E-Auto kaufen oder leasen: Was ist günstiger? Diese Frage kann nicht so einfach beantwortet werden. Im Grunde ist die Entscheidung zwischen Kauf und Privatleasing eines E-Autos abhängig vom eigenen Fahrverhalten. Während sich der Kauf eines Elektroautos für einen Vielfahrer durchaus bezahlt macht, ist für denjenigen, der sein Auto nur wenig nutzt, das Leasing wahrscheinlich die bessere Variante. Ein zweites Argument für das Leasing eines E-Autos ist der hohe Wertverlust, der in den ersten 5 Jahren bis zu 40% ausmacht. Allerdings bringt es nicht nur Vorteile, ein E-Auto zu leasen. Mit dem Leasingvertrag sind einige Vorgaben zur Versicherung, den technischen Untersuchungen und der Kilometerbegrenzung verbunden. Diese gibt es für ein gekauftes E-Auto nicht. Zudem kannst du bis Ende des Jahres durch die Elektroauto-Subventionen des Bundes und die Zahlung der THG-Prämie relativ günstig an ein neues E-Auto kommen. Last but not least spielt auch immer die finanzielle Situation eine bedeutende Rolle bei der Überlegung, ob es sinnvoll ist, ein E-Auto zu leasen oder zu kaufen. Über sämtliche Vorteile von Kauf oder Leasing eines E-Autos kannst du dich in unserem Beitrag „E-Auto kaufen oder leasen - Der Vergleich“ ausführlich informieren. Fazit Im Grunde haben die Deutschen 2022 entschieden, dass ein E-Auto im Kleinwagensegment durchaus ausreichend sein und trotzdem Fahrspaß und Komfort bieten kann. Die Entscheidung viel eindeutig auf den Fiat 500 E – der mit den Zahlen für die Neuzulassungen vor VW und Tesla liegt. --- ## Preisanstieg an der Ladesäule! Welche Möglichkeiten haben E-Auto Besitzer? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/10/10/preisanstieg-an-der-ladesauele/ Veröffentlicht: 2022-10-10 Autor: Fabian Zahn Beschreibung: Welche Möglichkeiten hast du auf die steigenden Strompreise an der Ladesäule zu reagieren? Alle Informationen findest du hier. E-Mobilität wird erschwinglich. Viele Autohersteller bringen im Moment günstige Elektroautos auf den Markt, um Verbraucher für die Elektromobilität zu begeistern. Neben dem Preis sollten Interessierte allerdings beim Kauf eines günstigen E-Autos auch auf andere Kostentreiber achten. Wir haben das Gesamtpaket beleuchtet und hier zusammengefasst. E-Autos: Mehr günstige Modelle auf dem Markt Elektroautos werden immer beliebter, sodass viele Hersteller kaum noch mit der Produktion nachkommen. Derzeit müssen Interessierte beim Neuwagenkauf mehrere Monate auf ihr neues E-Auto warten. Die Energiekrise macht auch nicht vor den Ladesäulen halt. Das haben E-Mobilisten nun anhand der steigenden Strompreise erfahren müssen. Wie E-Auto Besitzer und Unternehmen mithilfe von Wallboxen, Ladesäulen sowie der THG-Prämie dem Preisanstieg entgegenwirken können, erfährst du in diesem Artikel. Durch die steigenden Energiekosten für Gas und Strom erhöhen sich auch die Kosten für den Strom aus der Ladesäule für Elektrofahrzeuge. Mit einem Elektrofahrzeug geht neben der Co2-Einsparung auch oft ein Kostenvorteil beim Kraftstoff bzw. Strom einher. Denn lag die kWh Preis Anfang des Jahres noch bei 38 Cent/kWh wurde für Diesel 2,16 € gezahlt und die Einsparung auf 100 km betrug 10,82 € auf 100 km. Aktuell sieht es so aus, dass sich die Strompreise für eine Kilowattstunde an der Ladesäule bei rund 70 Cent bewegen. Dementsprechend stellt sich folgende Frage: Wie E-Fahrer dem Preisanstieg an der Ladesäule u. a. mit der THG-Quote entgegenwirken können Um den Anstieg an der Ladesäule auszugleichen bzw. diesem entgegenzuwirken, zu können, gibt es diese Möglichkeiten: 1. E-Autos zu Hause an der Wallbox laden. Eine Wallbox ist eine Ladevorrichtung, die das Laden von Elektrofahrzeugen ermöglicht. Egal ob E-Auto oder E-Roller, mit der Wallbox können alle Arten von E-Fahrzeugen sicher zu Hause geladen werden. Das Laden der Elektrofahrzeuge an der privaten Wallbox ist in den meisten Fällen um ein einiges günstiger als öffentliche Ladesäulen zu benutzen. Derzeit ist an den öffentlichen Ladesäulen ein durchschnittlicher Preis von 70 Cent/kWh zu zahlen. Wohingegen das Laden über die private Wallbox zu aktuellen Strompreisen „lediglich“ ca. 45 Cent/kWh beträgt (Stand September 2022). Denn die Abrechnung des Stromverbrauchs für das Elektrofahrzeug findet zu dem selbst abgeschlossenen Tarif statt. Wie Wallboxen zu installieren sind und in welchen Fällen du sogar eine Förderung bekommst, erfährst du in unserem Beitrag Wallbox für Privatnutzer ausführlich. 2. Den Fuhrpark auf dem eigenen Gelände mit der eigenen Ladesäule laden. Wohingegen Privatpersonen die Installation einer Wallbox bevorzugen, setzen immer mehr Unternehmen auf eigene Ladesäulen, um den Fuhrpark und Elektroautos zu laden. In Deutschland gibt es derzeit über 65.000 Ladepunkte (Stand September 2022) und auch Gewerbetreibende sind auf dem Vormarsch ihren Mitarbeitern das Laden an einer eigenen Ladesäule zu ermöglichen. Mit dieser Variante sparen nun gleichermaßen Arbeitgeber und Arbeitnehmer von den günstigeren Preisen an der Ladesäule. Für Unternehmen ist es nicht nur möglich durch die Ladesäule auf dem Betriebsgelände günstigere Strompreise zu erzielen und so den Mitarbeitern bares Geld zu sparen. Durch eine Registrierung bei der Bundesnetzagentur kann die Ladesäule auf dem Firmengelände in eine öffentliche Ladesäule umgewandelt werden. Das heißt, E-Auto Haltern wird diese nun neben den großen Ladesäulen-Betreibern angezeigt. Was ist der Vorteil für das Unternehmen? Die Eintragung und Meldung der Ladesäule als eine öffentliche Ladesäule berechtigt den Betreiber der Ladesäule dazu, die THG-Prämie für die ‘getankten’ Kilowattstunden Strom zu erhalten. Derzeit erhalten Unternehmen, die Ihre Ladesäulen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen 185 €/MWh. Damit eine Ladesäule als öffentlich gilt muss die Ladesäule bei der Bundesnetzagentur registriert werden. Weiterhin muss eine öffentliche Zugänglichkeit gewährleistet sein. Hierfür bedarf es einer Kennzeichnung der Ladesäule für Dritte und die Möglichkeit diese nutzen zu können. Was ist der Vorteil für E-Auto Besitzer? Je mehr öffentliche Ladesäulen es gibt, desto höher ist die Auswahl für E-Auto Besitzer, wo sie laden und vor allem, wo sie einen günstigen Strompreis finden können. 3. Die Beantragung der THG-Prämie Elektroautobesitzer:innen haben seit 2022 Anspruch auf die Co2-Minderungsquote(THG-Quote). Damit besitzen sie trotz der gestiegenen Strompreise weiterhin einen „Vorteil“ gegenüber den klassischen Verbrennungsmotoren. Mit der THG-Quote haben E-Mobilisten garantiert 370 € für ihren PKW und 555 € für Fahrzeuge der Klasse N1. E-Roller und auch S-Pedelecs sind ebenfalls berechtigt für die THG-Prämie. Alles zu diesem Thema findest du hier THG Quote für Pedelec und E-Roller . Neben Privatpersonen sind auch Gewerbetreibende für die Meldung der THG-Quote berechtigt. Alle Halter von E-Fahrzeugen erhalten die Chance, vom eingesparten Co2-Ausstoß finanziell zu profitieren und die steigenden Strompreise an anderer Stelle auszugleichen. Die Beantragung der THG-Prämie ist jedes Jahr möglich! Alle Informationen rund um die Meldung der THG-Quote für dieses, aber auch für 2023 kannst du hier nachlesen. THG Quote für 2022 nachmelden & THG Quote 2023. Welche Auswirkung hat die THG-Prämie auf den Ladepreis? Leider mindert die THG-Prämie den effektiv zu zahlenden Preis an der Ladesäule nicht. ABER: Durch die THG-Prämie, die wirkaufendeinethg.de derzeit an E-Mobilisten auszahlt, sind diese in der Position, die steigendenden Preise zumindest teilweise auszugleichen. Wie zu erkennen ist, sinken durch die steigenden Strompreise an der Ladesäule auch die Ersparnisse pro 100 km. Daher ist es für Elektroautobesitzer umso wichtiger, sich Möglichkeiten zu suchen, die den erhöhten Ladepreis in gewisser Weise ausgleichen. Mit der THG-Prämie bis zu 3109 Kilometer fahren. ⌀ Verbauch/100km = 17 KWh ⌀ Strompreis = 0,70 € (7∗1,95 €=11,90 €/100km) THG-Prämie = 370 € (Stand 2022) Berechnung: 370€ / (11,90 €/100km) ∗ 100 = 3109 km Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 70 Cent/kWh an der öffentlichen Ladesäule und einem Durchschnittsverbrauch von 17 kWh/100 km zahlen E-Mobilisten Ladekosten von 11,90 € pro 100km. Mit der THG-Prämie in Höhe von 370 € (Stand 2022) haben E-Mobilisten die Möglichkeit dank der Auszahlung 3109 Kilometer zu fahren. Lohnt es sich also noch E-Auto zu fahren? Die Antwort heißt Ja - denn Elektrisch fahren lohnt sich noch. Trotz der steigenden Strompreise leistet die Elektromobilität einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. Auch das 2035 beschlossene Ende des Verbrennungsmotors und die aktuell steigenden Zahlen der Zulassungen für Elektroautos zeigen, dass die Zukunft „elektrisch“ ist. Zudem gibt es mit den beschlossenen Fördermitteln des Bundes für bspw. den Kauf eines Elektroautos oder der THG-Prämie Maßnahmen, die es weiterhin attraktiv machen, elektrisch zu fahren. Dabei kann die THG-Prämie jedes Jahr erneut für das gleiche E-Fahrzeug beantragt werden. Fazit  Die steigenden Strompreise an der Ladesäule treffen auch die Elektrofahrer:innen. Jedoch können die Halter von E-Autos durch günstigere Ladepreise an Wallboxen zu Hause oder an privaten Ladesäulen auf dem Firmengelände entgegenwirken. Zudem kann die THG-Prämie von Privatpersonen als auch von Gewerbetreibende beantragt werden, um die geringeren Ersparnisse auszugleichen. --- ## Wie wechsel ich den THG-Quoten Anbieter URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/10/04/thg-quote-anbieter-wechsel/ Veröffentlicht: 2022-10-04 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG-Quoten-Anbieter-Wechsel? Wie einfach geht das? Worauf ist besonders zu achten? Jetzt hier ausführlich informieren In diesem Jahr schossen die Vermittlungsplattformen für die seit Anfang 2022 gültige THG-Quote für E-Auto-Besitzer wie Pilze aus dem Boden. Wer nicht vorhatte, seine THG-Quote eigenständig zu vermarkten, war auf einen solchen THG-Quoten Anbieter angewiesen. Das trifft für die meisten privaten E-Mobilisten, aber auch für Unternehmern mit einem E-Fuhrparkt oder für die Betreiber von Ladestationen zu. Nach fast einem Jahr ist nicht jeder Kunde mit dem Service seines THG-Quoten Anbieters rundherum zufrieden, weshalb sich die Frage stellt: Wie kann ich meinen THG-Quoten Anbieter wechseln und worauf ist dabei zu achten? Hier kommen die Antworten. Benötige ich wirklich einen THG-Quoten Anbieter? Theoretisch besteht die Möglichkeit, dass jeder mit seiner THG-Quote selbst am THG-Quotenhandel teilnimmt. Die Vorstellung, dass Mineralölunternehmen mit unzähligen privaten THG-Quoten Besitzern einzeln verhandeln, ist allerdings absurd. Darum gibt es die THG-Quoten Anbieter. Sie bündeln große Mengen von CO²-Zertifikaten und verkaufen diese an die großen Mineralölkonzerne. Aufgrund der hohen Anzahl an THG-Zertifikaten sind die Dienstleister in der Lage, ganz anders mit den Mineralölunternehmen zu verhandeln und für die eigenen Kunden beste Konditionen herauszuholen. Wie der Handel mit der THG-Quote funktioniert, erklären wir genauer in unserem: Blogbeitrag: Geld für E-Auto Welcher THG-Quoten Anbieter ist für mich der beste Die meisten Vermittlungsplattformen für den Verkauf von THG-Zertifikaten verfügen auf den ersten Blick über ein ähnliches Angebot. Unterschiede erkennt man erst auf den zweiten Blick, vor allem im Kleingedruckten bzw. in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Hier sind die Einzelheiten zu den garantierten Auszahlungen und den einbehaltenen Provisionen hinterlegt. Das bedeutet: Häufig handelt es sich bei den von den THG-Quoten Anbietern versprochenen THG-Prämien im Grunde nur um ein Werbeversprechen. Die tatsächlich ausgezahlten THG-Prämien sind abhängig von den erzielten Marktpreisen im THG-Quotenhandel und können nur schwer vorausgesagt werden. Weiterhin spielt die Vertragsbindung eine wichtige Rolle für die Bewertung eines THG-Quoten Anbieters. Während einige der Dienstleister ihre Kunden auf 1 oder 2 Jahre an sich binden, gibt es andere wie auch „wirkaufendeinethg.de“, welche auf eine Vertragslaufzeit verzichten und ihre Kunden lieber mit einem exzellenten Service und absoluter Transparenz überzeugen. Die THG-Quoten Anbieter unterscheiden sich in einigen Fällen deutlich in den Punkten: Auszahlungsoptionen Auszahlungsdauer Vertragslaufzeit Engagement für den Klimaschutz Somit ist es durchaus sinnvoll, sich das Kleingedruckte ganz genau anzuschauen, bevor du dich für eine der Vermittlungsplattformen entscheidest. Vor allem, wenn du vertraglich für einen längeren Zeitraum gebunden sein wirst. Eine Übersicht einiger unterschiedlicher Anbieter findest du hier. Last but not least kann auch die smarte Lösung der Vermittlungsplattformen ein Argument sein, um sich für einen bestimmten THG-Anbieter zu entscheiden. Mit der App von wirkaufendeinethg.de hast du die Möglichkeit, den gesamten Registrierungsvorgang einfach und smart mittels Handy durchzuführen. Wie wechsel ich den THG-Quote Anbieter? Wichtig für den Wechsel von einem THG-Quoten Anbieter zu einem anderen Dienstleister sind die allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. die vereinbarte Vertragslaufzeit. Diese Modalitäten fallen bei den einzelnen THG-Quoten Anbietern sehr unterschiedlich aus. Während bei einigen Vermittlungsplattformen eine Kündigung aufgrund der AGBs notwendig ist, reicht es bei anderen aus, wenn du im kommenden Jahr dein Elektrofahrzeug einfach nicht mehr dort anmeldest. Bei einem Wechsel solltest du darauf achten, dass du bereits während der Neuregistrierung erkennen kannst, ob und wie lange du dich vertraglich an den Dienstleister bindest. Denn es gibt Fälle, in denen die Transparenz zu wünschen übrig lässt und THG-Quoten Anbieter neue Kunden praktisch versteckt vertraglich länger binden. In diesem Zusammenhang ist besonders der Begriff „Abtretungszeitraum“ bedeutend, denn dieser entscheidet am Ende darüber, wie lange der Verkauf der THG-Quote von dir als Halter eines Elektrofahrzeugs an den Dienstleister abgetreten wird. Da die THG-Quote nur einmal pro Jahr beantragt werden kann, gilt der Abtretungszeitraum in den meisten Fällen für ein Jahr. Selbst bei einem zwischenzeitlichen Wechseln zu einem anderen THG-Quoten Anbieter wäre der erneute Antrag für das THG-Zertifikat erst wieder für das nächste Jahr möglich. Bei wirkaufendeinethg.de wird genau so verfahren. Mit uns gehst du keinen Vertrag ein, sondern registrierst dich für ein Kalenderjahr und bekommst von uns vor Ablauf des Jahres eine Erinnerung für das kommende Kalenderjahr einen erneuten Antrag auszulösen. Möchtest du jedoch den Anbieter wechseln, ist das ohne Weiteres möglich – ganz ohne Kündigung. Bei einem abgeschlossenen Vertrag mit einer Laufzeit von über einem Jahr wäre bei dem Wunsch den THG-Quoten Anbieter zu wechseln, eine Kündigung notwendig. Wichtig: Auch wenn es als lästig empfunden wird: Es lohnt sich, die AGB genau zu lesen, um eine mögliche ABO-Falle von vornherein auszuschließen. Außerdem hast nach Abschluss eines Vertrags grundsätzlich du die Möglichkeit von deinem 14-tägigem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Wir unterstützen gerne dabei das Feingedruckte der THG-Anbieter auf mögliche ABO-Fallen zu prüfen. Über unser Kontakformular sind wir jederzeit für Fragen verfügbar. Welcher THG-Quoten Anbieter ist der Beste? Aus Sicht vieler Kunden ist wahrscheinlich der THG-Quoten Anbieter der beste, der die höchste THG-Prämie ausschüttet. Allerdings haben höhere Prämien häufig den Haken, dass ein THG-Quoten Anbieter Wechsel für zwei oder sogar drei Jahre ausgeschlossen ist. Das birgt die Gefahr, dass dir aufgrund der Vertragslaufzeit Einnahmen in den kommenden Jahren verloren gehen, weil du ein höheres Angebot eines anderen Dienstleisters nicht in Anspruch nehmen kannst. Verbraucherfreundliche Anbieter sind nicht immer die mit den höchsten THG-Prämien, sondern solche, die kundenfreundliche Vertragsbedingungen sowie eine transparente, smarte und verständliche Abwicklung aufweisen – ganz ohne versteckte Konditionen. Zusätzlich spricht für einen solchen Anbieter die innovative Technik für die THG-Quoten Registrierung und der engagierte Einsatz für den Klima- und Umweltschutz. Für einige Kunden ist die Zeitspanne für die Auszahlung der THG-Prämie ein wichtiges Kriterium. Auch hier gibt es Unterschiede bei den einzelnen THG-Quoten Anbietern. In der Regel dauert es einige Wochen, bis die Anträge beim Bundesumweltamt bearbeitet werden, sodass auch die Auszahlung der Prämie etwas Zeit benötigt. Vorsicht bei Anbietern mit Sofortzahlung-Option. Hier fällt die THG-Prämie in der Regel deutlich geringer aus. Mehr Informationen dazu, welcher THG-Quoten Anbieter der geeignete für dich sein könnte, findest du in unserem Blogbeitrag: THG Quote – Wer zahlt am meisten. Worauf muss ich bei einem THG-Quoten Anbieter Wechsel besonders achten? Folgenden Punkte solltest du bei eine Anbieter-Wechsel genauer prüfen: Provisionen Die THG-Quoten Anbieter stellen ihre Plattformen kostenlos zur Verfügung. Dennoch müssen sich die Betreiber der Plattformen irgendwie finanzieren. Das geschieht über Provisionen vom Erlös aus dem THG-Quotenhandel. THG-Quoten Anbieter, die mit transparenten und niedrigen Provisionen arbeiten, können in der Regel höhere THG-Prämien garantieren. Die Provisionen der THG-Quoten Anbieter schwanken zwischen 10 und 25 Prozent. Garantierte Auszahlung Häufig sind bei den Vermittlungsplattformen nur vage Angaben zur Höhe der zu erwartenden THG-Prämie zu finden. Auf der sicheren Seite bist du immer mit einem Anbieter, der genaue Angaben zu garantierten Auszahlungen macht. Auszahlungsmodell Einige THG-Quoten-Plattformen bieten ihren Kunden verschiedene Auszahlungsmodelle an. Gängig ist hier die Auswahl zwischen einer normalen Auszahlung nach einigen Wochen, einer sofortigen Auszahlung, einer Risiko-Variante oder einer garantierte Auszahlung. Zusätzlich gibt es häufig das Angebot der Plattformen, die Auszahlung der THG-Prämie mit einer Spende in nachhaltige Umweltschutzprojekte zu verbinden. Zielgruppe Je breiter das Spektrum des THG-Quoten Anbieters, desto mehr THG Quoten kann dieser bündeln und im Quotenhandel zu besonders attraktiven Konditionen verkaufen. Das kommt letztendlich den Kunden zugute, die von hohen Prämien profitieren. Das Angebot von wirkaufendeinethg.de richtet sich außer an private E-Mobilisten auch an Ladepunktbetreiber und Unternehmen mit einem E-Fuhrpark, sodass wir eine große Menge an Zertifikaten für den THG-Quotenhandel zur Verfügung haben und unsere THG-Prämien besonders verbraucherfreundlich ausfallen. Kann ich mich bei mehreren THG-Quoten Anbietern registrieren? Theoretisch wäre das möglich. Praktisch bringt es dir aber keinen Vorteil, denn die THG-Prämie wird pro Fahrzeug nur einmal jährlich ausgezahlt. Durch die Registrierung mit dem Fahrzeugschein Teil I wird eine doppelte Auszahlung verhindert. Im Grunde investierst du deine Zeit vergeblich, denn spätestens beim Bundesumweltamt würde der Versuch der doppelten Registrierung auffallen. Das Amt ist dafür zuständig zu kontrollieren, ob für ein gemeldetes Fahrzeug im laufenden Jahr bereits eine THG Prämie beantragt wurde. Das ist auch im Falle des Kaufs oder Verkaufs eines E-Autos im laufenden Kalenderjahr der Fall. Hier erhält immer nur einer die THG-Prämie – je nachdem, wer sich zuerst mit dem Fahrzeugschein Teil I auf einer THG Quoten Vermittlungsplattform registriert hat – entweder der Käufer oder der Verkäufer. Fazit Es gibt keine einfache Antwort darauf, wer der beste THG-Anbieter ist. Es lohnt sich die unterschiedlichen Anbieter zu vergleichen, die verschiedenen Kriterien dafür wurden hier vorgestellt. --- ## THG-Quote fördert den Wandel - Elektrisch fahren lohnt sich URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/10/03/thg-quote-elektrisch-fahren-lohnt-sich-tag-der-deutschen-einheit/ Veröffentlicht: 2022-10-03 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Die Elektromobilität treibt den Wandel zu einer grüneren Zukunft. Werde jetzt Partner und mache die THG-Prämie zugänglich für deine Kunden. Das Elektroauto verändert die Mobilität und treibt den Wandel zu einer grüneren Zukunft. Der Fortschritt findet statt und mit der THG-Quote werden E-Fahrer mit garantiert 370€ (Stand 10/2022) pro Fahrzeug belohnt. Zum Hintergrund: Vorteile für Elektroauto Fahrer durch die THG-Quote In Deutschland verschuldet der Transportsektor ca. 160.000 Tonnen freigesetztes CO2, das sind rund 23 % der gesamten CO2-Belastung. Bis 2045 möchte Deutschland klimaneutral werden. Daher müssen Mineralölunternehmen bereits seit geraumer Zeit entsprechende CO2-Einsparungen nachweisen, die unter dem Begriff der THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) laufen. Diese Quote wird jedes Jahr angehoben. Wenn diese Unternehmen es nicht schaffen, die steigenden Auflagen zu erfüllen, drohen Bußgelder. Quotenpflichtige Unternehmen können CO2-Einsparungen jedoch kaufen und so einen Teil der Auflagen durch den Einsatz von finanziellen Mitteln erfüllen. Dieses System schafft für alle E-Fahrer einen Markt, in dem das fortschrittliche Handeln des Einzelnen zum geldwerten Vorteil wird. Durch diesen THG-Quotenhandel verdient im Oktober 2022 daher jeder Elektroauto- oder Elektrorollerfahrer garantiert mindestens 370€ pro Fahrzeug pro Jahr. Der Wandel zur Elektromobilität übertrifft den Rekordwert des Vorjahrs Der Wandel zur Elektromobilität findet statt, auf Basis der Erhebung von Statista ist ein starker Zuwachs an Elektroautos in Deutschland zu verzeichnen: Rekordwert bei der Anzahl der Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland – im Verlauf des Jahres 2021 wurden mit rund 356.000 mehr Pkw mit reinem Elektroantrieb neu zugelassen als jemals zuvor. Das Jahr 2022 startete ebenfalls mit einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, bisher wurden in jedem Monat (außer April und Juni) mehr Elektroautos verkauft als im Vorjahresmonat. Warum wir von wirkaufendeinethg.de den Wandel in eine grünere Zukunft durch die THG-Quote vorantreiben Wir möchten eine fortgeschrittenere und umweltbewusstere Mobilität ermöglichen. Der Klimawandel ist uns eine Herzensangelegenheit und wir arbeiten täglich daran, durch den Wandel zur Elektromobilität ein besseres Morgen für die nächsten Generationen zu schaffen. Für uns ist die Teilnahme am THG-Quotenmarkt allerdings mehr als ein Werkzeug zum Ausgleich. Daher haben wir uns etwas als Mission gesetzt - mit unserer Unternehmung zur positiven Veränderung des Klimawandel beisteuern und unseren Beitrag zur CO₂-Neutralität von Deutschland leisten. Unsere Mission ist es, den THG-Quotenhandel in ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu transformieren. Dazu wollen wir den Treibhausgasquoten-Handel transparent und für alle Beteiligten zugänglich machen. Wir investieren einen Teil unserer Erlöse aus dem THG-Quotenhandel in nachhaltige Projekte. Auf unserer Transparenz-Seite berichten wir über weitere Details zu unserer Mission sowie Details über die nachhaltigen Projekte. Bleib auf dem Laufenden und melde dich einfach zu unserem Newsletter an. Fazit Der Verkehrssektor ist in Deutschland für ca. 23 % der gesamten CO2-Belastung verantwortlich. Durch den THG-Quotenhandel fördern wir den Wechsel zu E-Mobilität. wirkaufendeinethg.de treibt die Veränderung und den Fortschritt zu einer grüneren Mobilität voran. Sei dabei uns sicher dir jetzt deine THG-Quote für 2022 und 2023. Quellen EEA greenhouse gases - data viewer (Published 13/08/21) Anzahl der Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland von 2003 bis 2022 --- ## E-Auto Förderung 2023 sinkt URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/08/16/e-auto-foerderung-2023-sinkt/ Veröffentlicht: 2022-08-16 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: E-Auto Förderung - Im Gegensatz zum aktuellen Förderprogramm für E-Autos wird es 2023 einige Kürzungen geben. Alles dazu erfährst du hier. Die E-Auto Förderung wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und verbessert. So gibt es heute eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten, um finanzielle Unterstützung beim Kauf eines Elektroautos zu erhalten. Die Förderungen können beispielsweise in Form von steuerlichen Vergünstigungen, staatlichen Zuschüssen oder der THG-Quote gewährt werden. Welche Förderprogramme es derzeit gibt und was sich in Zukunft ändert, haben wir in folgendem Beitrag zusammengefasst. Wann endet die BAFA Förderung für Elektroautos? In den letzten Jahren gewann die Anschaffung eines E-Autos durch die vielen Förderungen von Staat und Bund durchaus an Attraktivität. Und das sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. So gab es beispielsweise die Bafa-Förderung vom Bund und zusätzliche Programme der Bundesländer sowie deutliche Steuervergünstigen für Unternehmen bei der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs. Bereits im Juni 2020 erhöhte die Bundesregierung den Umweltbonus bei Fahrzeugen mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro mit der sogenannten Innovationsprämie um 50 Prozent. Fahrzeuge über einen solchen Nettolistenpreis bekamen immerhin noch 25 Prozent Förderung zugesprochen. Bei unserem Kooperationspartner elektroautofahrer.net findest du eine Anleitung mit Ausfüllhilfe zum BAFA-Antrag für das Elektroauto. Die Bafa-Förderung konnte sowohl für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge (BEV) als auch für Plug-In-Hybride (PHEV) in Anspruch genommen werden. Alte Bafa-Förderung unter 40.000€ Für die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges unter einem Nettolistenpreis von 40.000€ wurde folgende Bafa-Förderung gewährt: Fahrzeugtyp Bundesanteil Herstelleranteil Kaufprämie BEV 6.000€ 3.000€ 9.000€ PHEV 4.500€ 2.250€ 6.750€ Alte Bafa-Förderung über 40.000€ Käufer von Elektrofahrzeugen mit einem Nettolistenpreis über 40.000€ konnten folgende Summen beantragen: Fahrzeugtyp Bundesanteil Herstelleranteil Kaufprämie BEV 5.000€ 2.500€ 7.500€ PHEV 3.750€ 1.875€ 5.625€ Dies Beantragung der Förderungen von 2020 war schon damals zeitlich begrenzt bis zum 31.12.2022. Ist eine E-Auto Förderung 2023 vorgesehen? Die Antwort auf diese Frage lautet: Ja. Allerdings ändert sich zukünftig einiges im Hinblick auf die Förderprogramme von Elektroautos. Ab dem 01. Januar 2023 sollen laut der neuen Förderrichtlinie nur noch Elektroautos mit einem nachweislich eindeutigen Klimaschutzeffekt vom Staat subventioniert werden. Das hat zur Folge, dass zukünftig finanzielle Zuschüsse ausschließlich für rein batteriebetriebene Fahrzeuge und solche mit einer Brennstoffzelle vorgesehen sind. Plug-In-Hybridfahrzeuge fallen somit aus dem Förderprogramm heraus. Der Anteil der Hersteller soll auch in Zukunft 50 Prozent der Gesamt-Bundesförderung ausmachen. Der Steuervorteil für Dienstwagen bleibt ebenfalls erhalten. Ab dem 01.09.2023 fällt die Förderungen für Unternehmen weg und beschränkt sich auf Privatpersonen, wobei die Ausweitung auf Kleingewerbebetreibende und gemeinnützige Organisationen derzeit noch geprüft wird. Neue Bafa-Förderung Die neuen Förderbeträge ab 2023 sehen folgendermaßen aus: E-Auto NLP Bundesanteil Herstelleranteil Kaufprämie bis 40.000€ 4.500€ 2.250 € 6.750 € 40.000-65.000€ 3.000€ 1.500€ 4.500€ Ab einem Kaufpreis von 65.000 Euro entfällt, wie bereits bisher üblich, eine Förderung komplett. Welche Änderungen in der E-Auto Förderung 2023 gibt es noch? Wichtig für alle E-Auto-Fans: Anders als bisher sieht das Wirtschaftsministerium eine Deckelung der Förderungen für Elektroautos vor. Laut diesem stünden für die Subventionierung reiner E-Autos für das Jahr 2023 2,1 Milliarden Euro zur Verfügung und für 2024 sind 1,3 Milliarden Euro eingeplant. Nachdem die Summen verbraucht sind, können keine Förderanträge mehr genehmigt werden. Hinzu kommt, dass ab 2024: Der Bundesanteil der Förderung auf nur noch 3.000 Euro bei E-Fahrzeugen und Fahrzeugen mit Brennstoffzellen mit einem Kaufpreis bis zu 45.000 Euro schrumpft. E-Autos mit einem Kaufpreis von über 45.000 Euro sollen dann gar keine Förderung mehr erhalten. Zu beachten ist, dass du von einer E-Auto-Förderung nur dann profitierst, wenn du die in der Förderrichtlinie festgelegte Haltedauer von mindestens 6 Monaten einhältst. Außerdem besteht kein rechtlicher Anspruch auf die Förderung für ein Elektroauto. Werden auch elektrisch betriebene Gebrauchtwagen in 2023 gefördert? Seit 2020 zählen neben den brandneuen Elektrofahrzeugen auch „junge Gebrauchte“ zu den förderfähigen E-Autos. Die Fördersätze bei der Zweitzulassung sind identisch mit denen von Neuwagen. Für die Berechnung der Förderhöhe werden 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs (brutto, inklusive Sonderausstattung und ohne Berücksichtigung von Preisnachlässen) angesetzt und der Bruttoherstelleranteil davon abgezogen (Quelle). Allerdings müssen Gebrauchtwagen ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um als förderfähig zu gelten: · Das Fahrzeug steht auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge (Quelle). Der Förderantrag ist spätestens 1 Jahr nach der Zweitzulassung zu stellen. Die Erstzulassung des Fahrzeugs fand nach dem 04. November 2019 statt. Das E-Auto darf max. 12 Monate erstzugelassen gewesen sein. Die bisherige Laufleistung darf max. 15.000 Kilometer betragen. Das E-Auto aus einem Privatverkauf ist nicht förderfähig aufgrund der fehlenden ausgewiesenen Umsatzsteuer und dem damit einhergehenden nicht nachvollziehbarem Bruttoherstelleranteil. Die Zulassung auf den Antragsteller muss mindestens 6 Monate betragen. Beim Leasing erhöht sich diese Haltedauer: Beim 12 – 23 Monate-Leasing auf 12 Monate und bei einem Leasing von mehr als 23 Monaten auf 24 Monate. Das Fahrzeug darf nicht bereits mit dem Umweltbonus gefördert worden sein. Der Gebrauchtwagen kann mit der Innovationsprämie (Verdoppelung des Bundesanteils) bezuschusst werden, wenn die Erstzulassung nach dem 4. November 2019 und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2022 erfolgt. Der Antrag muss hierfür spätestens am 31. Dezember 2022 gestellt werden. Was passiert mit der E Auto THG-Quoten Prämie in 2023? Entgegen den Einschränkungen bei dem Bafa-Förderprogramm für E-Autos gibt es die THG-Quote weiterhin bis mindestens 2030. Die E-Auto Prämie aus dem THG-Quotenerlös wird in den kommenden Jahren noch steigen und somit für E-Mobilisten eine zusätzliche Förderung im kleinen Rahmen bieten. Um von der E-Auto Prämie aus der THG Quote zu profitieren, melde dich einfach und in wenigen Minuten hier auf unserem Portal an. Die Beantragung der THG Quote beim Bundesumweltamt übernehmen wir für dich. Dafür reicht es aus, wenn du dein Elektrofahrzeug mit dem Fahrzeugschein Teil I bei uns registrierst. So kommst du in wenigen Wochen in den Genuss deiner E-Auto-Prämie aus der THG-Quote. Für einen jungen Gebrauchten kannst du natürlich ebenso deine THG-Quote beantragen und so jährlich durch die THG-Prämie für E-Autos ein kleines Zusatzeinkommen generieren. Dafür musst du nichts weiter tun, als dich hier innerhalb weniger Minuten anzumelden. Den Rest übernehmen wir von wirkaufendeinethg.de für dich. Welche Möglichkeiten für die E-Auto Förderung bestehen in 2023 noch? E-Autos sind ein wichtiger Hebel bei der Reduzierung von schädlichen Treibhausgasemissionen. Das ist der Hauptgrund, warum die Bundesregierung sowohl die Anschaffung und Nutzung von Elektroautos subventioniert als auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur und den Betrieb von Ladesäulen unterstützt. Doch es gibt noch mehr Optionen für die Subventionierung von E-Mobilität. Wie du beispielsweise für den Betrieb einer Wallbox finanzielle Unterstützung erhalten kannst, erfährst du in unserem Blogbeitrag: Wallbox für Privatnutzen. Neben dem Umweltbonus gibt es außerdem vom Bund einen Zuschuss von 100 Euro für den Einbau eines „Acoustic Vehicle Alerting Systems“ (AVAS). Hierbei handelt es sich um ein akustische Warnsystem, welches andere Verkehrsteilnehmer auf besonders leise Stromer aufmerksam machen soll. Doch nicht nur der Bund, sondern auch einzelne Bundesländer und die KfW-Bank haben Programme aufgelegt, welche die Anschaffung eines Elektroautos attraktiv machen. Auch wenn dies keine direkte finanzielle Förderung darstellt, möchten wir noch erwähnen, dass du mit einem E-Fahrzeug weitere Privilegien genießt, wie beispielsweise das kostenlose Parken in einigen Städten oder die erlaubte Nutzung von Bus- und Sonderspuren. Die Finanzierung mit einem Kredit aus der Klimaschutzoffensive für Unternehmen durch die KfW-Bank stellt eine weitere Fördermaßnahme dar. Diese KfW-Förderung kann sogar mit dem Umweltbonus der Bundesregierung kombiniert werden. Dazu ein Beispiel: Für die Anschaffung eines elektrisch betriebenen Dienstwagens benötigt ein Unternehmen finanzielle Hilfe. Diese kann so aussehen: Kaufpreis E-Auto: 38.000€ Umweltbonus: 6.000€ Benötigte Kreditsumme: 32.000€ Für diese Summe kann der Käufer einen KfW-Förderkredit erhalten. Die E-Auto Förderung in 2023 über Steuervorteile Halter von Elektroautos werden auch durch steuerliche Vergünstigen subventioniert. Rein batteriebetriebene Fahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2030 erstmalig zugelassen werden, sind für 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Das gilt auch bei einem Halterwechsel – befristet auf den noch verbliebenen Zeitraum. Und auch danach zahlt ein E-Auto Halter nur den halben Steuersatz der eigentlichen Kfz-Steuer. Das gilt im Übrigen nicht nur für neue Elektroautos, sondern auch für umgerüstete Elektrofahrzeuge. Bei Dienstfahrzeugen wurde zudem die Bemessungsgrenze für den geldwerten Vorteil auf 0,25 Prozent vom Listenpreis gesenkt. Fazit Wenn du noch in den Genuss der derzeit hohen Fördersätze kommen möchtest, solltest du die Anschaffung eines E-Autos nicht viel länger aufschieben. Zusammen mit der TGH-Quote und den Einsparungen bei der Steuer, kannst du so einiges an Kosten einsparen. --- ## Ausbaustand der Ladeinfrastruktur in Deutschland URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/08/12/ausbaustand-der-ladeinfrastruktur-in-deutschland/ Veröffentlicht: 2022-08-12 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Ausbau der Ladeinfrastruktur - In Deutschland scheint diese zu stocken. Doch wie viele Ladepunkte brauchen wir? Jetzt hier informieren. Bis 2030 sollen 15 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen sein. Dieses ehrgeizige Ziel hat sich zumindest die Bundesregierung gesetzt. Nicht ohne Grund – ist doch der Verkehrssektor einer der größten Treibhausgasverursacher in Deutschland. Dem Bund ist klar, dass dieses Ziel nur zu erreichen ist, wenn die Ladeinfrastruktur im Land weiter ausgebaut wird und entsprechend den Millionen E-Autos dann mindestens eine Million Ladepunkte existieren. Ob das realistisch ist und wie es um die Umsetzung steht, erfährst du in folgendem Beitrag. Wie viele Ladesäulen gibt es aktuell in Deutschland? Dank der Unterstützung des Bundes seit 2017 konnten in ganz Deutschland mittlerweile 62.000 Ladepunkte entstehen (Stand: 05.2022). Um bis 2050 einen klimaneutralen Verkehrssektor zu erreichen bzw. das Ziel von einer Million Ladepunkte bis 2030 umzusetzen, reicht das allerdings noch lange nicht aus. Schaut man sich die Zahlen (Quelle) an, kommen Zweifel auf, ob die Ziele für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland in den kommenden 7 Jahren realisierbar sind. Im Juli 2022 waren genau: 53.652 Normalladepunkte 9.918 Schnellladepunkte bei der Bundesnetzagentur gemeldet (Quelle). Das sind schon jetzt laut Meinung einiger Experten bei weitem nicht genug – beachtet man die steigenden Zahlen bei den E-Auto-Neuzulassungen. Während es 2020 rund 195.000 neue Zulassungen bei den reinen Elektrofahrzeugen gab, waren es im Jahr 2021 bereits ca. 356.000 E-Autos. Trotz Einbruch im April 2022 erholte sich der Markt wieder, sodass man im ersten Halbjahr 2022 von etwa 168.000 neu zugelassenen Autos mit elektrischem Antrieb ausgeht. Laut einiger Verkehrsexperten rechnet man in Zukunft mit einer weiteren Steigerung der Neuzulassungen im E-Auto Sektor. Das bedeutet: mehr Ladesäulen werden dringend gebraucht. Der Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur scheint allerdings ins Stocken zu geraten. Mit den gerade einmal 62.000 öffentlichen Ladesäulen geht es hier laut einigen Beobachtern angeblich viel zu langsam vonstatten und das Ziel der Bundesregierung scheint in weite Ferne gerückt. So bemerkt Andreas Rade vom Vorstand der Automobilindustrie: Zitat: „Wird das aktuelle Ausbautempo nicht gesteigert, gibt es in Deutschland im Jahr 2030 gerade einmal rund 210.000 Ladepunkte“ (Quelle) Warum stockt der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland? Leider sind in Deutschland die öffentlichen Ladesäulen noch immer relativ rar. Zurzeit müssen immer noch etwas 50% der deutschen Gemeinden komplett auf einen Ladepunkt verzichten. Das zeigte eine Auswertung des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie im Mai 2022. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen genau aus diesem Grund zögern, sich ein E-Auto anzuschaffen – und das trotz der Subventionen durch Bund und Länder. Ein Grund für den zögerlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur sind unter anderem marktwirtschaftliche Aspekte, weshalb in manchen Regionen die öffentlichen Ladesäulen komplett fehlen. Doch nach dem Verbot von Verbrenner-Neuzulassungen ab 2035 muss sich hier unbedingt etwas ändern. Tatsächlich steigen die E-Auto-Neuzulassungen nach der Flaute im Frühjahr kontinuierlich an – ganz im Gegensatz zu den Ladesäulen. So wurden durchschnittlich 57.000 E-Auto Neuzulassungen innerhalb der letzten 12 Monate registriert, während es bei den Ladesäulen nur ca. 1400 Neuzugänge gab. Unsere Nachbarn sind da deutlich besser unterwegs. In den Niederlanden beispielsweise gibt es im Gegensatz zu den deutschen 60.000 Ladesäulen im Land bereits 80.000 Stück, obwohl das Land um ein 5-faches kleiner ist als Deutschland. Probleme beim Ausbau der Ladeinfrastruktur Laut ADAC besteht das größte Problem beim derzeit stockenden Ausbau der Ladesäulen in den zeitlichen Abläufen und der Bürokratie. Es dauert einfach viel zu lange, bis ein geeigneter Standort gefunden ist und die entsprechenden Genehmigungen vorliegen. Experten sind sich einig: Um den Ausbau zu beschleunigen, benötigt es deutlich schnellere Planungs- und Genehmigungsprozesse. Dass nun ausgerechnet wegen angeblicher Streitigkeiten um Zuständigkeiten der lang ersehnte und bereits angekündigte Masterplan Ladeinfrastruktur II auf Eis gelegt wurde, trägt sein Übriges zu den Verzögerungen bei. Aktuelle Studie kritisiert Ladesäulenausbau Auch in einer aktuellen Studie wird Kritik am Ausbau der Ladesäulen laut. Die KfW befragte im Rahmen ihres Energiebarometers repräsentativ 4000 Haushalte zu diesem Thema und kam zu dem Ergebnis, dass: mehr Ladestationen in Ballungsgebieten benötigt werden, als in ländlichen Regionen in Städten durchschnittlich statt der 8 Autos der vergangenen Jahre sich aktuell 23 Autos eine Ladesäule teilen müssen Dies sei laut Angaben der KfW dem dreifach schnelleren Wachstum im Bereich der E-Auto-Neuzulassungen gegenüber dem langsamen Ladesäulenausbau geschuldet. „Setzt sich dieser Trend fort, könnte dies für die Praxistauglichkeit der Elektromobilität zum Problem werden,” ließ KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib verlauten. Wie beeinflusst das die Kaufentscheidung für ein E-Auto Die KfW konnte in ihrer Umfrage Zahlen dazu liefern, inwieweit die fehlenden Ladesäulen das Kaufverhalten der Bürger beeinflussen. So zeigte sich, dass derzeit 53,8 Prozent der Befragten aufgrund der schlechten Ladeinfrastruktur vom Kauf eines E-Autos absehen. Wie viele E-Ladesäulen brauchen wir wirklich? Doch es gibt auch eine Reihe gegenteiliger Stimmen, die sich kritisch zu den Umfrageergebnissen äußern und andere Daten und Fakten vorlegen. So ist es beispielsweise tatsächlich nachweisbar, dass die Ladeleistung der öffentlichen Ladepunkte ständig zunimmt und sich damit die Ladezeiten verkürzen. Das wiederum führt dazu, dass es eventuell in Zukunft gar nicht nötig sein wird, eine Million Ladepunkte zu installieren. So äußerte sich beispielsweise Jan Strobel vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW, dass sich aufgrund der Diskussion über fehlende Ladesäulen ein verfälschtes Bild für die Bevölkerung ergeben würde. Das trägt nicht gerade zum Vertrauen der Bürger in die E-Mobilität bei. „Richtig sei vielmehr, dass das Ladesäulennetz bereits jetzt gut funktioniere und der Ausbau mit dem Zuwachs an E-Autos Schritt halten könne “, so Strobel weiter. Auch Till Gnann, Koordinator des Themas Elektromobilität am Fraunhofer-Institut, vertritt diese Ansicht. Er betrachtet die eine Million eher als eine plakative Zahl. Im Grunde laden laut Ansicht von Gnann bereits jetzt viele Menschen ihre E-Autos am Arbeitsplatz oder zu Hause und genau dahin ginge auch der eigentliche Trend. Welch ein Vorteil, wenn man dafür seine private Wallbox durch die THG Quote gefördert bekommt. Wie das funktioniert, erfährst du auf unserem Blog im Beitrag: Wallbox für Privatnutzer. Eine Studie der NOW GmbH (Quelle) bestätigt die Aussagen der beiden Energieexperten. Ihre Zahlen belegen, dass das starre Verhältnis von E-Fahrzeugen zu öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur von 10:1 nicht mehr zeitgemäß ist. Die Zahlen zeigen, dass die Zahl der öffentlich benötigten Ladepunkte in Zukunft stark von mehreren Faktoren abhängig ist: von privaten Lademöglichkeiten von Ladepunkten beim Arbeitgeber von der Leistung der Ladepunkte / Schnelligkeit vom voraussichtlichen Verhältnis von E-Fahrzeug zu Ladepunkt 20:1 Inwiefern sich der forcierte Ausbau der Ladeinfrastruktur bis zu einer Million Ladepunkte als wirtschaftlich lukrativ erweist, ist eine zusätzliche Frage, die gestellt werden muss. Tatsächlich kommt es bereits jetzt seitens der Ladesäulenbetreiber wegen nicht ausgelasteter Ladepunkte zu Beschwerden. Anscheinend rechnen sich viele der öffentlichen Ladesäulen überhaupt nicht. Sinnvoller scheint es daher, private Wallboxen oder Ladestellen am Arbeitsplatz finanziell mehr zu unterstützen und zudem das öffentliche Bild über die Knappheit der Ladepunkte zu korrigieren, anstatt sich an der Zahl von einer Million festzuhalten. Außerdem hast du die Möglichkeit mit dem Verkauf deiner THG Quote über unser Portal einen Teil deines Geldes in die Ladeinfrastruktur investieren. Wie oben genannte Studien beweisen, wird es in Zukunft aufgrund der verbesserten Technologien möglich sein, E-Autos viel schneller zu laden. Zusätzlich scheint die angebliche Knappheit der Ladesäulen kaum oder tatsächlich nur in einigen Regionen zu bestehen, ansonsten würde es nicht zu ungenutzten Ladepunkten kommen. Fazit Auch wenn in der öffentlichen Diskussion gerne von einer schlecht ausgebauten Ladeinfrastruktur gesprochen wird, zeigen Zahlen und Fakten aus Studien und Untersuchungen ein anderes Bild. So steht dem Kauf eines E-Autos im Grunde nichts entgegen – vor allem nicht jetzt, wo die Anschaffung mehrfach gefördert wird. Einmal durch den Umweltbonus der Regierung, durch Zuschüsse der Bundesländern und durch die jährlichen Einnahmen aus der THG Quote. --- ## Wie umweltfreundlich ist E-Mobilität? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/08/09/wie-umweltfreundlich-ist-e-mobilitaet/ Veröffentlicht: 2022-08-09 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wie umweltfreundlich ist E-Mobilität - Wir haben diese Frage von verschiedenen Seiten beleuchtet und interessante Fakten herausgefunden. Der Verkehrssektor ist eines der wichtigsten Bereiche, wenn es um die Vermeidung schädlicher Treibhausgasemissionen geht. Nicht umsonst gibt es im Bereich der Elektromobilität seitens der Regierung und der Bundesländer mehrere Förderinstrumente, um den Umstieg auf elektrisch betriebenes Kraftfahrzeug – sei es nun das E-Auto oder der E-Roller – reizvoll zu gestalten. Doch wie umweltfreundlich ist E-Mobilität wirklich? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen. Ist E-Mobilität wirklich umweltfreundlich? Klimaschutz ist mittlerweile zum wichtigsten Thema in Politik und Gesellschaft avanciert. Vermehrt beschwören Politiker und Aktivisten die E-Mobilität als einen der wichtigsten Beiträge zum nachhaltigen Schutz unserer Umwelt. Um die Klimaziele aus dem Pariser Abkommen zu erreichen, dürfen ab 2035 in Deutschland keine Diesel und Benziner mehr neu zugelassen werden. Ebenso ist es ab diesem Zeitpunkt in der gesamten EU untersagt, neue Verbrenner und auch Hybride zu verkaufen. Somit ist schon heute klar: Die Zukunft fährt elektrisch. Allerdings sind die Informationen zur Umweltfreundlichkeit von Elektroautos sehr widersprüchlich, sodass immer wieder Zweifel auftreten, ob ein E-Auto wirklich dazu beitragen kann, das Klima zu schonen. Wie umweltfreundlich sind E-Autos: Studien und Untersuchungen Nicht jedes E-Auto ist automatisch umweltfreundlich. Damit ein Auto als klimaschonend und ökologisch eingestuft werden kann, müssen mehrere Punkte beachtet werden. Direkte Belastungen durch E-Autos gering Im Gegensatz einem Verbrenner-Motor, bei denen die CO² Bilanz der Abgase besonders schlecht ausfällt, werden Elektroautos als „emissionsfrei“eingestuft. In diesem Punkt sind die Stromer den herkömmlichen Kraftfahrzeugen also deutlich überlegen. Hinzu kommt, dass E-Autos weitaus weniger Feinstaub produzieren und deutlich weniger Lärm verursachen – zwei Punkte, die besonders in Städten große Probleme darstellen. Auch wenn Elektroautos genauso wie Diesel und Benziner bei höheren Geschwindigkeiten Reifengeräusche und aerodynamische Geräusche und damit Lärm verursachen, haben sie bei geringeren Geschwindigkeiten wie beispielsweise im Stadtverkehr aufgrund der eher leisen E-Motoren bezüglich der Lärmbelastung die Nase weit vorn. Noch größere Vorteile ergeben sich im Bereich der E-Nutzfahrzeuge wie Busse oder Müllfahrzeuge, die hier deutlich leiser auftreten als ihre Kollegen mit den Verbrennungsmotoren. Auch wenn sich entsprechend der Abgastechnologie bei Dieselfahrzeugen einiges getan hat, genügen dennoch laut Bundesumweltamt viele Diesel mit Euro 6-Standart nicht den festgelegten Anforderungen (Quelle). „Diesel-Pkw mit den Normen Euro 6a, 6b und 6c überschreiten dagegen in der Praxis die Schadstoffgrenzwerte durchschnittlich um mehr als das Sechsfache, in Einzelfällen liegen diese Überschreitungen sogar noch höher. Dies führt unter anderem dazu, dass im Jahr 2019 an 20 Prozent aller verkehrsnahen Luftmessstationen in Deutschland die Stickstoffdioxid-Konzentrationen den Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten“ Da wundert es niemanden mehr, dass wir die Klimaziele nicht erreichen. Spätestens nach solchen Pressemitteilungen sollte jedem klar sein, wie notwendig der Umstieg auf die E-Mobilität ist. Nicht umsonst fördern Bund und Länder mit unterschiedlichen Subventionen die Anschaffung eines E-Autos und haben den THG Quotenhandel seit Anfang 2022 für private E-Auto Besitzer geöffnet. Alles dazu kannst du in unserem Beitrag: THG Quote verkaufen nachlesen. Emissionen bei der Herstellung von E-Autos Werden bei der Einschätzung in Bezug auf schädliche Emissionen die gesamten Lebenszyklen beider Kraftfahrzeugtypen herangezogen, schließen E-Autos nicht ganz so gut ab, kommen aber gegenüber den Verbrennern immer noch auf bessere Werte. Auch wenn die Produktion der notwendigen Batterien mit hohen Feinstaubemissionen verbunden ist, treten diese hauptsächlich in weniger besiedelten Gebieten auf. Ganz im Gegensatz zu den Verbrennern, deren Abgase vorwiegend in Städten und Ballungsgebieten zum Problem werden und dem Menschen schaden. Zudem lassen Untersuchungen vermuten, dass sich die Treibhausgasemissionen bei der Herstellung von Batterien für Elektroautos mithilfe einiger Faktoren bis 2030 um die Hälfte reduzieren ließen – und zwar mithilfe (Quelle): einer höheren Energiedichte effizienterer Fertigungsprozesse verbesserter Zellchemie CO²-ärmerer Stromquellen Laut einer Untersuchung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sind sich die Treibhausgasemissionen eines modernen E-Autos der Kompaktklasse über den gesamten Lebensweg betrachtet deutlich niedriger, als bei einem vergleichbaren Verbrenner. Das E-Auto scheidet gegenüber einem Diesel um 23% besser ab und gegenüber einem Benziner sogar um 30%. Das ist mit ein Grund für den Beschluss der Bundesregierung, in Deutschland die THG Quote auch für private E-Auto Halter zugänglich zu machen und so den Umstieg auf die E-Mobilität weiter voranzutreiben. Die Rohstoffe Die Rohstoffgewinnung bei der Herstellung eines Elektroautos gestaltet sich leider immer noch schwierig. Gerade bei der Produktion der Batterien kommen eine Reihe problematischer Rohstoffe zur Anwendung, wie beispielsweise Kobalt, welches für seine bei der Förderung entstehenden hohen Umweltbelastungen unter Kritik steht. Zusätzlich werden Kupfer und Nickel benötigt – zwei Stoffe, die ebenfalls mit Umweltbelastungen einhergehen. Und auch die Gewinnung von Lithium ist nicht kritikfrei. Die Kraftstoffe Es gab in den letzten Jahren immer wieder Untersuchungen dazu, wie viele schädliche CO²-Emissionen bei der Herstellung der verschiedenen Kraftstoffe tatsächlich entstehen. Hier mal eine einfache Gegenüberstellung: CO² Emissionen Benzin: 3.140 Gramm/Liter CO² Emissionen Diesel: 3.310 Gramm/Liter CO² Emissionen Strom: 420 Gramm/Kilowattstunde Im Grunde reicht dieser Vergleich aus, um o.g. Frage zu beantworten. Allein die um durchschnittlich ein 7,5-faches höhere Menge an Treibhausgasemissionen für einen Liter fossiler Kraftstoff macht den Vorteil der E-Mobilität deutlich und spricht für deren Klimafreundlichkeit. Ab wann ist ein Elektroauto umweltfreundlich? Wie umweltfreundlich E-Mobilität am Ende wirklich ist, kann nicht allein mit dem Vergleich zwischen Stromern und Verbrennern beantwortet werden. Damit E-Mobilität dazu beträgt, die Ziele aus dem Pariser Klimaabkommen zu erreichen, spielen noch andere Faktoren eine Rolle, denn ein E-Auto ist nicht automatisch ein Öko-Mobil. Recycling und umweltschonende Rohstoffbeschaffung Um im Zusammenhang mit E-Mobilität von Nachhaltigkeit zu reden, muss ein generelles Umdenken stattfinden in Bezug auf Menge und Größe der Fahrzeuge. Zukünftige Elektroautos sollten klein, leicht und sparsam sein, um möglichst wenig Ressourcen sowohl bei der Herstellung als auch bei der Nutzung zu verbrauchen. Ein weiterer Aspekt bei der Umweltbetrachtung ist das Recycling. Der Verbrauch „seltener Erden“ und Mineralien wie Kupfer, Lithium, Nickel, Mangan, Kobalt und Grafit macht spezielle Recyclingverfahren für die Batterien nötig, um Ressourcen einzusparen. Auch über die Weiterverwendung von Batterien als stationäre Stromspeicher in Elektrofahrzeugen wird bereits nachgedacht, denn solche Second-Life-Anwendungen verringern zusätzlich den Rohstoffverbrauch. Die Devise lautet: Vorher schon an nachher denken. Nicht umsonst fördert das Bundesumweltministerium die Entwicklung neuer Recyclingverfahren. Zudem gelten schon jetzt besondere Wiederverwertungsvorgaben – sowohl für Batterien als auch für Elektrofahrzeuge. Experten sind sich einig: Neue Technologien werden die Ökobilanz in der E-Mobilität weiter verbessern. Bei den Antriebsbatterien gibt es schon jetzt innovative Trends – sodass mittlerweile Batterien produziert werden können, die ganz auf Kobalt verzichten und die trotz geringerem Rohstoffeinsatz eine höhere Reichweite vorweisen. Zusätzlich muss der Bereich Lieferketten und Sorgfaltspflichten der Unternehmen vermehrt Beachtung finden. Genau darum geht es im neu geschafften Rechtsrahmen der EU: „Aktionsplan Kreislaufwirtschaft“. Dieser widmet sich nicht nur dem Thema Recycling, sondern auch der nachhaltigen Rohstoffbeschaffung und umweltfreundlichen Herstellungsprozessen für die Batterien-Produktion. Die Mobilitätswende hat längst begonnen Eine Zeit lang schien es der Automobilindustrie in Deutschland schwerzufallen, sich von den althergebrachten Verbrennern zu verabschieden, denn immer noch hinken wir deutlich hinterher, wenn es um den Ausbau der Elektromobilität und den Abschied vom Verbrennermotor geht. So zählte das Kraftfahrtbundesamt Ende 2020 insgesamt 194.163 E-Autos, was nur 6,7 Prozent der Neuzulassungen bedeutete. Das ging deutlich an den Zielen der Bundesrepublik vorbei, die da lauteten: bis 2020 sollten eine Million E-Autos deutsche Straßen befahren. Grund dafür ist nicht zuletzt der immer noch unzulängliche Ausbau der Ladeinfrastruktur. Mit der Subventionierung öffentlicher Ladepunkte über die THG Quote soll dieser nun weiter vorangetrieben werden. Und auch seitens Regierung und EU werden klare Zeichen gesetzt. Zum einen mit der Ankündigung, ab 2035 keine Neuzulassungen von Autos mit Verbrennungsmotoren zu genehmigen. Zum anderen mit neuen CO²-Emissionen Standards. Der Grund für all diese Verordnungen und Normen ist es, die im Rahmen des Europäischen Green Deals gesteckten Ziele zu erreichen. Und das alles trotz des anfänglich massiven Protestes der Autohersteller. Wobei diese seit Kurzem nachziehen. So kündigten beispielsweise große Marken den Austritt aus der Herstellung von Verbrennungsmotoren an: Jaguar ab 2025 Audi ab 2026 Opel ab 2028 Sogar Porsche schloss sich vor einigen Tagen diesem Trend an. E-Mobilität als beste Alternative Elektroautos sind als bedeutender Baustein bei einer klimagerechten Mobilitätswende nicht mehr wegzudenken. Wichtig ist hierbei die vermehrte Nutzung von grünem Strom, denn bereits heute zeigt sich, dass dessen Nutzung für eine deutliche bessere Klimabilanz der E-Mobilität sorgt. Durch die Forschung konnten laut einer Studie der Universität Eindhoven deutliche Fortschritte in Bezug auf den CO²-Ausstoß bei der Herstellung von Batterien erzielt werden (Quelle). Leider agieren Kritiker hier immer noch mit veralteten Zahlen. Fazit Auch wenn klar wird, dass E-Mobilität nicht die einzige Strategie sein kann, um die Klimaziele zu erreichen, ist sie doch ein wichtiger großer Baustein in der aktuellen Klimaschutzstrategie. --- ## E-Auto kaufen oder leasen 2026: Was lohnt sich rein rechnerisch für dich? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/08/05/e-auto-kaufen-oder-leasen/ Veröffentlicht: 2022-08-05 Aktualisiert: 2026-06-27 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Kaufen, leasen oder finanzieren? Was sich rein rechnerisch lohnt, hängt von deinem Fahrprofil ab – hier der Vergleich inklusive Restwert-Risiko und THG-Prämie. Du willst elektrisch fahren, weißt aber nicht, ob du kaufen, leasen oder finanzieren sollst? Damit bist du nicht allein. Die Frage entscheidet über mehrere tausend Euro – und darüber, wer am Ende deine jährliche THG-Prämie kassiert. In diesem Artikel bekommst du einen Überblick über alle wichtigen Aspekte zum Thema E-Auto kaufen oder leasen. Elektromobilität – kurz auch E-Mobilität genannt – stellt viele vor genau diese Entscheidung, weil Elektroautos sich grundlegend anders finanzieren als Verbrenner. Am Ende weißt du, welche Lösung zu dir passt: zum Vielfahrer, zur Familie, zum Gewerbe. Mit unserem Leasing- vs. Kaufrechner kannst du außerdem direkt vergleichen, welche Option für dich am sinnvollsten ist. Inhaltsverzeichnis Kaufen, leasen, finanzieren: die drei Modelle kurz erklärt Der Knackpunkt 2026: das Restwert-Risiko THG-Prämie: nur der Halter kassiert Wann sich der Kauf rein rechnerisch lohnt Wann Leasing die klügere Wahl ist Leasingvarianten: Restwert- und Kilometerleasing erklärt Batterie-Leasing: Akku separat mieten Leasingfaktor: dein schneller Qualitäts-Check Finanzierung: der Mittelweg E-Auto für die Familie: worauf es ankommt Kaufen oder leasen als Familie? Worauf du als Familie achten solltest Gewerbe: kurz und konkret Steuervorteile beim Elektro-Dienstwagen Gebrauchte E-Autos 2026: Was du wissen musst Warum kauft kaum jemand gebrauchte Elektroautos? Was ist ein Elektroauto nach 8 Jahren noch wert? Die Förderlage 2026 Du fährst schon elektrisch? Hol dir, was dir zusteht Dein Fazit nach Profil KI-generiertes Bild Kaufen, leasen, finanzieren: die drei Modelle kurz erklärt Bevor wir rechnen, kurz die wichtigsten Informationen und Grundlagen. Die drei Optionen unterscheiden sich vor allem darin, wem das Auto gehört und wer das Wertverlust-Risiko trägt. Vor allem beim Vergleich der Angebote verschiedener Anbieter lohnt es sich, alle drei Varianten zu kennen. Kauf: Das Auto gehört dir. Du trägst Anschaffung und Wertverlust selbst, hast dafür freie Werkstattwahl, unbegrenzte Kilometer und keinen Rückgabestress. E-Auto-Leasing: Du zahlst nur für die Nutzung. Eigentümer bleibt der Leasinggeber. Üblich ist heute fast immer das Kilometerleasing mit fester Laufleistung – jeder Mehrkilometer kostet extra. Vorteile: planbare monatliche Raten, kein Restwert-Risiko, Zugang zu neuen Modellen. Nachteile: keine Eigentumsbildung, Kilometerbeschränkung, Vollkaskopflicht (Quelle: ADAC). Finanzierung: Du kaufst auf Kredit und zahlst in Raten. Am Ende gehört das Auto dir – wie beim Barkauf, nur gestreckt. Tipp: Beim Vergleich zählt nie die Monatsrate allein. Entscheidend sind die Gesamtkosten über die ganze Laufzeit – Anschaffung, Wertverlust, Versicherung, Wartung, Strom. Der Knackpunkt 2026: das Restwert-Risiko Hier liegt der größte Unterschied zwischen Kauf und Leasing. Und 2026 ist er besonders spürbar. E-Autos verlieren aktuell deutlich mehr an Wert als vergleichbare Verbrenner. Laut der Deutschen Automobil Treuhand erzielten drei Jahre alte E-Autos im März 2025 nur noch 51,5 Prozent ihres ehemaligen Listenpreises. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor – Benziner und Diesel – kamen auf 62 bis 64 Prozent (Quelle: DAT). Die Schere geht also auseinander. Der Grund: Eine Welle von Leasingrückläufern aus den Boomjahren 2022 und 2023 drückt auf die Gebrauchtpreise. Dazu kommen schnelle Technik-Sprünge bei Reichweite und Ladegeschwindigkeit, die ältere Modelle schneller alt aussehen lassen. Allerdings ändert sich das Bild gerade. Die großen Technologiesprünge sind weitgehend vorbei, und der ADAC erwartet, dass die Restwert-Entwicklung künftig stabiler wird (Quelle: ADAC). Konkret heißt das für die Modellfrage: Beim Leasing trägt der Leasinggeber das Restwert-Risiko (beim üblichen Kilometerleasing). Sinkt der Wert stärker als kalkuliert, ist das nicht dein Problem. Beim Kauf trägst du es selbst. Verkaufst du nach drei Jahren, schlägt der hohe Wertverlust direkt auf deine Rechnung. Das ist das stärkste Argument fürs Leasing in der aktuellen Marktphase – und wir kommen gleich darauf zurück. THG-Prämie: nur der Halter kassiert Jetzt kommt ein Punkt, der in vielen Vergleichen untergeht – und der bares Geld wert ist. Wenn du ein reines Elektroauto fährst, kannst du jedes Jahr die THG-Prämie beantragen. Du verkaufst quasi das eingesparte CO₂. Entscheidend ist eine Frage: Wer steht als Halter in der Zulassungsbescheinigung Teil I? Denn die Berechtigung liegt ausschließlich beim eingetragenen Halter (Quelle: ADAC). Beim Kauf bist du automatisch Halter. Die Prämie gehört dir – Jahr für Jahr, solange das Auto auf dich zugelassen ist. Beim Leasing kommt es auf den Vertrag an. Stehst du als Halter im Fahrzeugschein, kannst du die Prämie beantragen. Ist die Leasinggesellschaft als Halterin eingetragen, kassiert sie – nicht du (Quelle: ENBW). Achtung: Lies deinen Leasingvertrag genau. Bei vielen Verträgen wird der Leasingnehmer als Halter eingetragen – dann läuft alles wie bei einem gekauften E-Auto. In Einzelfällen bleibt aber der Leasinggeber Halter, und die Prämie ist für dich weg. Den Antrag stellst du über einen Anbieter, der die Quote beim Umweltbundesamt einreicht. Beleg ist eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I. Die Frist für das laufende Jahr endet jeweils im November. Beantragen musst du sie jährlich neu (Quelle: ADAC). Wer also den THG-Vorteil sicher mitnehmen will, fährt mit dem Kauf am eindeutigsten – dort ist die Halterfrage nie strittig. Mehr dazu, ob sich der Umstieg für dich generell lohnt, liest du in unserem Beitrag Lohnt sich ein E-Auto. Wann sich der Kauf rein rechnerisch lohnt Rein rechnerisch lohnt sich der Kauf vor allem dann, wenn du das Auto lange behältst und viel fährst. Der Hebel ist die Wertverlust-Kurve. Der größte Wertverlust passiert unmittelbar nach der Erstzulassung und flacht danach ab (Quelle: ADAC). Wer ein E-Auto fünf, sechs Jahre oder länger fährt, sitzt den steilen Teil dieser Kurve einfach aus. Der Kauf passt zu dir, wenn: du dein Auto lange nutzen willst (Faustregel: ab etwa fünf Jahren). du viele Kilometer fährst – im Leasing kostet jeder Mehrkilometer, und Verträge bieten meist nur bis rund 50.000 Kilometer an (Quelle: ADAC). du die THG-Prämie ohne Wenn und Aber jedes Jahr mitnehmen willst. dir freie Werkstattwahl und kein Rückgabe-Theater wichtig sind. Dazu kommt: Reine E-Autos sind bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit, danach gilt ein reduzierter Satz (Quelle: ADAC). Und die Wartung fällt günstiger aus als beim Verbrenner – weniger bewegliche Teile, kein Ölwechsel. Reparaturen am Elektromotor sind insgesamt seltener, und regelmäßige Inspektionen beschränken sich auf Bremsen, Reifen und Flüssigkeiten. Keine Zündkerzen, kein Zahnriemen, kein Getriebeöl. Das senkt die laufenden Kosten spürbar – einer der größten Vorteile beim Kauf. Der Nachteil: Du trägst Wertverlust und Reparaturrisiko selbst. Dazu kommt: Wer zu Hause laden kann, zahlt deutlich weniger als beim Laden an öffentlichen Stationen. Als Eigentümer kannst du beim günstigeren Nachttarif laden und so Elektroautos als Alltagsfahrzeuge maximal kosteneffizient nutzen. Wann Leasing die klügere Wahl ist E-Auto-Leasing ist immer dann attraktiv, wenn du dich nicht festlegen willst (Quelle: ADAC). In der aktuellen Marktphase ist das mehr als Bequemlichkeit. Weil die E-Auto-Restwerte unter Druck stehen, schiebst du das Risiko schlicht von dir weg. Du nutzt das Auto, gibst es zurück, fertig. Die Vorteile von Elektroauto-Leasing sprechen in der Theorie für sich: Restwert-Schutz, technologische Flexibilität, planbare Leasingraten. Die Nachteile solltest du aber kennen: Du kannst nicht frei entscheiden, wo du lädst, eine Vollkaskoversicherung ist Pflicht, und jeder Mehrkilometer kostet extra. Elektroauto-Leasing passt zu dir, wenn: du alle paar Jahre das neueste Modell fahren willst – bei E-Autos mit ihren schnellen Technik-Sprüngen ein echtes Argument. du das Restwert-Risiko nicht selbst tragen willst. du planbare Monatskosten brauchst statt einer hohen Einmalsumme. deine Jahreskilometer überschaubar sind und sich gut kalkulieren lassen. Beachte außerdem: Eine Vollkaskoversicherung ist beim E-Auto-Leasing in der Regel Pflicht. Der Service beim Elektrofahrzeug ist zwar günstiger als beim Verbrenner, aber auch beim Leasing entstehen laufende Service-Kosten. Das erhöht die monatlichen Gesamtkosten im Vergleich zum Kauf, wo du selbst über den Versicherungsumfang entscheidest. Informationen zu den aktuellen Konditionen findest du direkt beim jeweiligen Anbieter. Allerdings: 2026 sind kürzere Laufzeiten in Mode, oft 24 Monate. Das klingt flexibel, kostet aber pro Monat mehr – weil die Wertverlust-Kurve am Anfang am steilsten ist (Quelle: Autobanken.de). Wer länger binden kann, fährt mit 36 oder 48 Monaten meist günstiger. KI-generiertes Bild Leasingvarianten: Restwert- und Kilometerleasing erklärt Nicht jeder Leasingvertrag funktioniert gleich. Zwei Varianten dominieren den Markt – und bei der Auswahl von E-Auto-Leasing-Angeboten solltest du genau verstehen, worin der Unterschied liegt. Vor allem das Thema Restwert-Leasing versus Kilometer-Leasing ist für Elektroautos besonders relevant. Auch der Leasinggeber und die Leasinglaufzeit (typisch: 24–48 Monate) beeinflussen, welche Elektroauto-Leasing-Konditionen du bekommst. Beide Leasingvarianten haben klare Vorteile und Nachteile. Kilometerleasing ist heute die Standardform im E-Auto-Leasing. Du vereinbarst eine feste Jahreskilometerleistung. Jeder Mehrkilometer kostet extra, nicht gefahrene Kilometer bekommst du anteilig zurück. Das Restwert-Risiko liegt beim Leasinggeber – deine Monatsrate bleibt planbar, deine Entscheidung überschaubar. Elektroauto-Leasing nach dem Kilometermodell hat den klaren Vorteil, dass du zuhause laden kannst, wie du willst, solange du das Limit einhältst. Restwertleasing funktioniert anders: Der Leasinggeber schätzt den Fahrzeugrestwert am Laufzeitende vorab. Fällt der tatsächliche Marktwert des Elektrofahrzeugs darunter, musst du die Differenz ausgleichen. Angesichts der derzeit schwierigen Restwert-Situation bei Elektroautos ist das ein Risiko, das du kennen solltest. Für Privatnutzer ist Kilometerleasing deshalb meist die sicherere Leasing-Option. Batterie-Leasing: Akku separat mieten Einige Hersteller haben früher das Batterie-Leasing angeboten: Das Elektrofahrzeug wird gekauft, der Akku mit neuen Technologien separat gemietet. Das senkt den Anschaffungspreis und überträgt das Risiko gealterter Batterien auf den Hersteller. Dieses Modell ist bei Neuwagen heute kaum noch verbreitet, taucht aber noch bei älteren Gebrauchtfahrzeugen auf. Beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos lohnt sich deshalb immer ein genauer Blick: Besteht ein laufendes Batterieleasing-Verhältnis, läuft es auf dich über. Leasingfaktor: dein schneller Qualitäts-Check Bevor du einen Leasingvertrag unterschreibst, prüfe den Leasingfaktor. Er gibt das Verhältnis der monatlichen Leasingrate zum Bruttolistenpreis des Fahrzeugs an. Ein Leasingfaktor unter 0,75 gilt als attraktiv. Liegt er über 1,0, kann der Kauf unter dem Strich günstiger werden. So erkennst du auf einen Blick, ob du ein wirklich gutes Angebot vor dir hast – oder ob die Leasingangebote vergleichsweise teuer sind. Finanzierung: der Mittelweg Die Finanzierung ist im Kern ein gestreckter Kauf. Am Ende gehört dir das Auto, du verteilst die Kosten in monatlichen Raten über die Laufzeit. Die Raten sind oft ähnlich hoch wie beim E-Auto-Leasing, allerdings mit Eigentum am Ende. Das passt zu dir, wenn du das Auto behalten willst, aber keine große Summe auf einmal aufbringen kannst oder möchtest. Du sicherst dir den vollen Eigentums-Vorteil – inklusive THG-Prämie – ohne dein Erspartes komplett zu binden. Der Haken: Du trägst trotzdem das volle Restwert-Risiko, genau wie beim Barkauf. Und Zinsen kommen obendrauf. Rein rechnerisch lohnt sich die Finanzierung gegenüber dem Barkauf nur, wenn dein Geld an anderer Stelle mehr bringt als der Kreditzins kostet. Tipp: Vergleiche die Effektivzinsen mehrerer Anbieter. Hersteller-Banken locken oft mit niedrigen Zinsen, koppeln das aber an bestimmte Modelle oder Anzahlungen. E-Auto für die Familie: worauf es ankommt Bei einem Familien-E-Auto verschieben sich die Prioritäten. Es geht weniger um die letzte Nachkomma-Stelle bei der Rate, mehr um Platz, Reichweite und Planbarkeit. Kaufen oder leasen als Familie? Familien fahren oft mehr Kilometer und nutzen das Auto länger. Beides spricht für den Kauf: Die Mehrkilometer-Falle des Leasings entfällt, und über fünf bis sieben Jahre relativiert sich der Wertverlust. Dazu kommt der Kinderbonus bei der Förderung – dazu gleich mehr. Wer hingegen Wert auf ein aktuelles, sicheres Modell legt und alle paar Jahre wechseln will, ist mit Leasing gut bedient. Plus: Das Restwert-Risiko bei den oft teureren Familien-Modellen liegt dann nicht bei dir. Worauf du als Familie achten solltest Reichweite und Platz vor letzter Kostenoptimierung – ein E-Auto für die Familie muss Alltag und Urlaub können. Wertstabilität: Sie unterscheidet sich stark je nach Modell. Manche Hersteller halten ihren Wert spürbar besser als andere (Quelle: DAT). Förderung mitnehmen: Der Kinderbonus erhöht die staatliche Prämie spürbar (siehe unten). Welche Modelle sich für Familien anbieten, haben wir hier zusammengestellt: Die besten Familien-E-Autos. Und wenn du wissen willst, welche Stromer 2026 generell vorne liegen, schau in Die besten Elektroautos 2026. Gewerbe: kurz und konkret Für Gewerbetreibende sieht die Rechnung anders aus. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor punkten Elektroautos steuerlich erheblich. Hier wirkt vor allem die Sonderabschreibung. Wer ein E-Auto zwischen Juli 2025 und Ende 2027 anschafft, kann im Anschaffungsjahr bis zu 75 Prozent abschreiben – die sogenannte Turboabschreibung nach § 7 Abs. 2a EStG (Quelle: Finanztip). Das macht den Kauf für Betriebe steuerlich attraktiv. Auch hier gilt die THG-Logik: Steht das Unternehmen als Halter im Fahrzeugschein, kann es die Prämie beanspruchen – ob gekauft oder geleast. Steuervorteile beim Elektro-Dienstwagen Ein weiterer Aspekt, der für Unternehmen und Mitarbeitende relevant ist: der geldwerte Vorteil. Bei Verbrennern müssen Mitarbeitende monatlich 1 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Bei Elektroautos gilt dagegen nur ein Satz von 0,25 Prozent – also ein Viertel. Das macht das Elektrofahrzeug als Dienstwagen steuerlich deutlich attraktiver – sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber als Argument im Recruiting. Unternehmen zahlen zudem nur 25 Prozent des Bruttolistenpreises als Besteuerungsgrundlage, was E-Auto-Leasing im Gewerbe besonders interessant macht. Gebrauchte E-Autos 2026: Was du wissen musst Warum kauft kaum jemand gebrauchte Elektroautos? Die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos ist bislang verhalten – das hat konkrete Gründe. Der Wertverlust bei Elektrofahrzeugen ist vergleichsweise hoch, was viele Käufer verunsichert. Hinzu kommt die Ungewissheit über den Akkuzustand: Die Batterie ist das teuerste Bauteil eines Elektroautos, und ein degradierter Akku reduziert die Reichweite spürbar. Modelle, die noch ein Batterieleasing-Verhältnis haben, machen die Sache zusätzlich komplizierter. Das Angebot an gebrauchten Elektroautos wächst trotzdem – viele Leasingrückläufer aus den Boomjahren 2022 und 2023 kommen auf den Markt. Ob Kleinwagen, Kombi oder SUV: Wer gezielt sucht und auf einen Batteriegesundheitsnachweis besteht, findet 2026 gute Elektroautos zu attraktiven Preisen. Gebrauchte Elektroautos sind eine echte Alternative, wenn staatliche Förderungen nicht im Fokus stehen – die gibt es für Gebrauchte nämlich nicht. Ein weiterer Kleinwagen mit attraktiven Leasingraten kann hier jedoch die günstigere Wahl sein. Was ist ein Elektroauto nach 8 Jahren noch wert? Elektroautos haben eine Batterielebensdauer von etwa fünf bis zehn Jahren – abhängig von Hersteller, Ladegewohnheiten und Klimabedingungen. Nach acht Jahren liefert der Akku typischerweise noch 70 bis 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität. Reichweite und Leistung gehen entsprechend zurück. Der Restwert des Fahrzeugs fällt erheblich: Ein Elektroauto, das nach drei Jahren noch rund 50 Prozent des Listenpreises wert ist, kann nach acht Jahren unter 20 Prozent liegen. Wer ein Elektroauto sehr lange nutzen möchte, sollte früh durchrechnen, ob ein Akkutausch wirtschaftlich sinnvoll ist – oder ob ein Modellwechsel günstiger kommt. Für diese Nutzungsdauer gilt: Leasing löst das Problem elegant, weil du das Fahrzeug nach zwei bis vier Jahren zurückgibst und nicht mit Restwert und Batterielebensdauer kämpfst. Die Förderlage 2026 2026 gibt es wieder staatliche Förderungen – und sie gelten für Kauf und Leasing gleichermaßen. Diese Förderungen sind sozial gestaffelt und lohnen sich besonders für Familien. Die Eckpunkte laut Bundesumweltministerium und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Förderfähig sind Neuwagen mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026 (Quelle: Bundesumweltministerium). Die Förderung ist sozial gestaffelt nach Haushaltseinkommen und Kinderzahl. Familien mit niedrigerem Einkommen erhalten am meisten (Quelle: Finanztip). Antrag seit dem 19. Mai 2026 online bei der Förderzentrale Deutschland, rückwirkend möglich, mit zwölf Monaten Frist ab Zulassung (Quelle: ADAC). Gebrauchtwagen sind ausgeschlossen – gefördert werden nur Neufahrzeuge (Quelle: Allianz). Für die Kauf-oder-Leasing-Frage heißt das: Die Förderung kippt die Entscheidung nicht in eine Richtung, weil sie für beide Wege gilt. Die Vorteile beim Familienkauf sind trotzdem spürbar: Kinderbonus, THG-Prämie und Kfz-Steuerbefreiung – und dazu staatliche Förderung für die Ladeinfrastruktur. Auch aktuelle Leasingangebote können von der Förderung profitieren, wenn der Leasinggeber sie einpreist. Du fährst schon elektrisch? Hol dir, was dir zusteht Egal, ob du dich am Ende für Kauf oder Leasing entscheidest: Sobald du als Halter in der Zulassungsbescheinigung Teil I stehst, steht dir die THG-Prämie zu – jedes Jahr aufs Neue. Viele lassen dieses Geld liegen, einfach weil sie den Antrag nicht kennen. Wir kümmern uns darum. Lade deinen Fahrzeugschein hoch, wir übernehmen die Abwicklung beim Umweltbundesamt. Sicher dir deine jährliche Prämie. THG-Prämie jetzt sichern Jetzt beantragen Dein Fazit nach Profil Eine pauschale Antwort gibt es nicht – aber eine klare Orientierung nach Fahrprofil. Alle drei Alternativen – Kauf, Elektroauto-Leasing, Finanzierung – haben in der Elektromobilität ihre Berechtigung. Mach dir Gedanken darüber, was dir wirklich wichtig ist: Vor allem dein Nutzungsverhalten, deine persönlichen Präferenzen und deine individuellen Bedürfnisse entscheiden, welche Option die beste ist. Die Vorteile und Nachteile von Elektroauto-Leasing versus Kauf hängen am Ende von deinem Fahrprofil ab: Vielfahrer, Langnutzer: Kauf. Du sitzt die Wertverlust-Kurve aus, sparst die Mehrkilometer-Kosten und kassierst die THG-Prämie sicher. Wechselfreudige, Sicherheitsorientierte: Leasing. Du schiebst das Restwert-Risiko weg und fährst stets aktuelle Technik. Prüfe nur die Halterfrage für die THG-Prämie. Eigentum ohne große Einmalsumme: Finanzierung. Voller Eigentumsvorteil, gestreckte Kosten – aber Zinsen und Restwert-Risiko im Blick behalten. Familie: Tendenz Kauf bei langer Nutzung, kombiniert mit Kinderbonus und THG-Prämie. Wer wechseln will, least. Gewerbe: Kauf mit Turboabschreibung prüfen, THG-Prämie als Halter mitnehmen. Rein rechnerisch lohnt sich für die meisten Langnutzer der Kauf, während Leasing in der aktuellen Restwert-Phase die risikoärmere Option ist. Aktuelle Angebote und weitere Daten zum Thema findest du direkt bei deinem bevorzugten Anbieter – das beste Angebot erkennst du am Leasingfaktor. Rechne deinen eigenen Fall durch – und vergiss die jährliche Prämie nicht. KI-generiertes Bild Häufige Fragen: E Auto kaufen oder leasen Ist E Auto kaufen oder leasen 2026 günstiger? Ob E Auto kaufen oder leasen günstiger ist, hängt stark von der geplanten Laufzeit und der Fahrleistung ab. Wer ein E Auto länger als fünf Jahre fährt, kann durch den Kauf wirtschaftlich profitieren, da sich der anfängliche Wertverlust über viele Jahre verteilt. Wer dagegen regelmäßig ein neues Modell fahren möchte oder technologische Risiken vermeiden will, fährt mit Leasing häufig planbarer. Was spricht 2026 für Leasing? Leasing wird oft als Langzeitmiete bezeichnet. Beim Leasing eines E Autos sind die Einstiegskosten meist geringer als beim Kauf, da keine hohe Einmalzahlung erforderlich ist. Außerdem liegt das Risiko eines starken Wertverlustes beim Leasinggeber. Typische Leasingverträge haben eine Laufzeit von zwei bis vier Jahren. Welche Nachteile hat der Kauf eines E Autos? Ein Nachteil beim Kauf sind die hohen Anschaffungskosten. Elektroautos sind in der Regel teurer als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrenner. Zudem trägt der Käufer das Risiko eines möglichen Wertverlustes selbst. Technologische Entwicklungen bei Batterie und Reichweite können den Marktwert beeinflussen. Wie hoch ist der Wertverlust bei Elektroautos? Elektroautos verlieren in den ersten drei Jahren im Durchschnitt mehr als 50 Prozent ihres Wertes. Besonders technische Fortschritte bei Batterie, Reichweite und Software wirken sich auf den Markt aus. Wer langfristig plant, relativiert diesen Wertverlust durch eine längere Nutzung. Ist Leasing oder Kauf besser bei hoher Fahrleistung? Bei hoher Fahrleistung kann der Kauf sinnvoll sein, da beim Leasing Kilometerbegrenzungen gelten. Werden diese überschritten, entstehen Zusatzkosten. Wer jedoch regelmäßig auf neue Technik umsteigen möchte, kann trotz hoher Kilometerzahl vom Leasing profitieren – allerdings nur bei realistisch gewählter Kilometerzahl im Vertrag. Welche Rolle spielt die Batterie bei der Entscheidung? Die Batterie ist das Herzstück jedes Elektrofahrzeugs. Hersteller geben häufig Garantien von fünf bis zehn Jahren. Wer ein E Auto kauft, trägt das langfristige Batterierisiko selbst. Beim Leasing wird dieses Risiko häufig indirekt durch die kürzere Vertragslaufzeit reduziert. --- ## Wallbox für Privatnutzer URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/08/02/wallbox-fuer-privatnutzer/ Veröffentlicht: 2022-08-02 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Alles rund um die Wallbox für Privatnutzer, von den Optionen der Förderung bis hin zur Funktionsweise der Wallbox erfährst du in diesem Blogpost. Wer ein Elektroauto besitzt oder ein solches Fahrzeug als Dienstwagen nutzt, hat gerne seine eigene Ladestation vor der Tür. Außer den öffentlichen Ladepunkten gibt es auch für zu Hause die Möglichkeit, mit einer sogenannten privaten Wallbox das E-Auto zu laden. Wie das funktioniert, welche Optionen der Förderung es gibt und wie du zusätzlich außerdem neben der THG Quote für deine Elektro-Kraftfahrzeuge für die eigene Wallbox eine THG Prämie beantragen kannst, erfährst du hier. Was ist eine Wallbox? Bei einer Wallbox handelt es sich um eine Ladestation für Elektrofahrzeuge. Diese fungiert einfach gesagt wie eine Art Verbindungsstation zwischen E-Auto und der Stromleitung. Angeschlossen an den Starkstromanschluss sorgen Wallboxen für sicheres Laden von Elektroauto und E-Scooter im eigenen Zuhause. Wie einfach ist eine Wallbox Installation? Bei der Wallbox Installation ist vor allem eines ganz wichtig: Sie sollte immer von einem Fachmann durchgeführt werden. Dieser ist auch am besten dafür geeignet zur prüfen, ob der heimische Netzanschluss das Installieren einer Wallbox überhaupt ermöglicht. An der Stelle, wo die Wallbox ihren Platz finden soll, muss ein Starkstromanschluss vorhanden sein. In manchen Fällen lohnt sich die zusätzliche Installation eines Zwischenzählers, mit dem später der genaue Stromverbrauch über die Wallbox nachweisbar ist. Für die meisten Wallbox-Modelle gibt es eine entsprechende Wandhalterung. Ist diese angebracht, fehlt nur noch der zusätzliche Fehlerstrom-Schutzschalter Typ B. Dieser ist notwendig, um potenzielle Fehlströme auszuschließen. Es gibt allerdings bereits viele Wallbox-Modelle, bei denen der FI-Schalter im Inneren verbaut ist. Der perfekte Ort für die Wallbox ist der Platz, wo dein E-Auto steht, wenn du damit nicht unterwegs bist – also Carport, Garage oder dein Stellplatz vor dem Haus. Es ist durchaus möglich, die private Wallbox an öffentlichen Plätzen wie beispielsweise einer Straßenlaterne zu installieren - natürlich nur mit einer entsprechenden Genehmigung. Wichtig bei der Auswahl der Wallbox ist der Stecker, der unbedingt, wenn bereits vorhanden, zum eignen E-Auto passen sollte. Das gilt auch im umgekehrten Fall – also für diejenigen, die erst eine Wallbox anschließen, bevor sie ein E-Auto kaufen. Du bist noch nicht sicher, welches Auto mit welchem Steckertyp du demnächst anschaffen möchtest? Dann empfehlen wir eine Wallbox mit einer Typ2—Steckdose. Diese macht den Anschluss von Typ2/Typ1- und Typ2/Typ2-Kabeln möglich. Ist die Wallbox Installation genehmigungspflichtig? Die Antwort lautet: Ja. Laut §9 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) sind neben den gewerblichen Betreibern von Ladestationen seit dem 21. März 2019 auch private Wallboxen beim jeweils zuständigen Netzbetreiber anzumelden. Diese bevorzugen die Anmeldung durch einen Elektriker und lassen sich gerne mehrere Wochen Zeit für die Anschlusszusage. In dieser Zeit prüft der Netzbetreiber, ob du deine Wallbox installieren kannst, ohne eine Erhöhung der Stromkapazität für deinen Hausanschluss zu beantragen. Die Anmeldung der Wallbox soll außerdem die Stabilität der Stromversorgung gewährleisten und eine Überlastung des lokalen Stromnetzes verhindern E-Auto an der Steckdose laden – geht das? Auch wenn du theoretisch dein Elektroauto an einer normalen Haushaltssteckdose aufladen könntest, raten Experten davon ab. Außer dass so ein Ladevorgang unheimlich lange dauern und wahrscheinlich den ganzen Tag in Anspruch nehmen würde, sind Haushaltssteckdosen für eine derartige Belastung nicht ausgelegt. Diese könnten sich erwärmen und sogar unter bestimmten Umständen einen Kabelbrand verursachen. Wie hoch sind die Wallbox-Installationskosten? Die Kosten einer Wallbox-Installation können unterschiedlich hoch ausfallen. Das Gleiche gilt für den Kaufpreis von Wallboxen. Darüber hinaus ist es von weiteren unterschiedlichen Faktoren abhängig, wieviel Geld du für die Wallbox-Installation investieren musst. Zu diesen Faktoren zählen unter anderem: Aufwand der Montage eventuell notwendige Umbauten für Starkstromleitung Handwerker-Preise Durchschnittlich kannst du mit Installationskosten für die Wallbox von 1.000 bis 1.500 Euro rechnen. Willst du eine Wallbox kaufen, ist das oft kostengünstig über einen Stromanbieter möglich. Gibt es eine Wallbox Förderung? Bis Oktober 2021 konnte man für eine nicht öffentliche Wallbox KfW Förderungen beantragen und bis zu 900,00 € erhalten. Diese KfW-Förderung für eine private Wallbox gibt es leider nicht mehr. Alle Details dazu erfährst du auf dem KfW Zuschussportal (Quelle). Allerdings hast du neben den KfW-Förderungen für Wallboxen weitere Optionen, deine Wallbox für zu Hause subventionieren zu lassen: Die günstige Installation der Wallbox durch einen Stromanbieter wie zum Beispiel Vattenfall (Quelle). Eine Förderung durch Programme einzelner Bundesländer beispielsweise in Schleswig-Holstein (Quelle), Baden-Württemberg (Quelle) oder Nordrhein-Westfalen (Quelle). Du kannst die THG Quote für eine halböffentliche Wallbox beantragen. Denn die Treibhausgasminderungsquote gibt es nicht nur für E-Autos, sondern auch für öffentliche und halböffentliche Ladestationen. Gibt es die THG Quote für private Wallbox? Damit für eine Ladestation wie deine private Wallbox die THG Prämie beantragt werden kann, muss diese in eine „öffentlich“ oder „halböffentlich“ Ladestation umgewandelt werden. Betreiber rein privater Wallboxen sind vom THG Quoten Handel ausgeschlossen, um eine Doppelförderung zu vermeiden. Unterstellt wird hierbei, dass jeder, der eine Wallbox installiert, auch ein Elektro-KFZ besitzt für welches die THG Quote gezahlt wird. Voraussetzung für die THG Quote im Zusammenhang mit einer Wallbox sind folgende: Der Ladepunkt muss für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Wallbox muss bei der Bundesnetzagentur angemeldet und als Ladepunkt registriert sein. Mit der Installation der Wallbox an einer Außenwand bzw. einer Laterne oder einem anderen öffentlich zugänglichen Ort hast du die erste Voraussetzung erfüllt. Die zweite setzt du um, indem du dich bei der Bundesnetzagentur als Betreiber einer öffentlichen Ladesäule registrierst. Wie wird aus meiner Wallbox ein halböffentlicher Ladepunkt? Du wärst nicht der Erste, der aus seiner privaten Wallbox eine öffentliche Ladestation macht und sich diese über die THG Quote subventionieren lässt. In einigen Foren wird über diese Möglichkeit und deren Umsetzung heiß diskutiert und mittlerweile gibt es sogar digitale Lösungen für das „Teilen und bezahlen“ von privatem Ladestrom per App. Die neueren Wallboxen verfügen bereits über einen integrierten Stromzähler, sodass die Erfassung der abgegebenen Strommenge kein Problem darstellt. Was sind die Kriterien einer halböffentlichen Ladebox? Sowohl öffentlichen als auch halböffentliche Ladepunkte zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus: Ladepunkte im öffentlichen Straßenraum oder auf privaten Grundstücken zugänglich für unbestimmte Personengruppe oder einem nach allgemeinen Merkmalen bestimmten Personenkreis Sobald die Wallbox nur einer bestimmten Gruppe von Personen zur Verfügung steht, gilt sie als nicht öffentlich. Weitere Voraussetzungen für die Einstufung als halböffentlicher Ladepunkt sind: Laut § 2 Nr. 9 LSV muss der Betreiber eines Ladepunktes den Nutzern von Elektrofahrzeugen die Möglichkeit gewähren, ihre Elektrofahrzeuge punktuell und spontan aufzuladen, ohne dass ein dauerhaftes Vertragsverhältnis besteht. Dafür ist eine der drei Zahlungsarten zur Verfügung zu stellen: Nutzung gegen Barzahlung Kostenlose Nutzung Bargeldlose Zahlung Wirkaufendeinethg.de ist in der Lage, allen Akteuren in diesem Bereich – seien es Betreiber öffentlicher Ladepunkte oder private E-Mobilisten – Zugang zu den Erlösen aus THG Quoten zu gewährleisten. Und das nicht nur einfach, sondern auch sicher. Fazit Wenn du also die Möglichkeit hast, deine Wallbox im öffentlichen Bereich anzuschließen und o.g. Zahlungsmöglichkeiten einräumen kannst, wird deine private Wallbox zu einem öffentlichen Ladepunkt, für den du Erlöse aus der THG Quote generieren kannst. Welche Erlöse das sind und wie du diese beantragst, erfährst du in unserem Blogbeitrag: THG Quote – Mit öffentlichen Ladesäulen Geld verdienen. Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. --- ## Direct Air Capture - Technologie der Zukunft URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/07/26/direct-air-capture/ Veröffentlicht: 2022-07-26 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Direct Air Capture - Sind CCS Technologien wie DAC dazu in er Lage, den Klimawandel aufzuhalten? Hier kommen die Antworten. Die Reduzierung von schädlichen CO²-Emissionen ist einer der bedeutendsten Faktoren im Umweltschutz. Darum wird seit Jahren unermüdlich an Technologien und Systemen geforscht, mit denen schädliches Kohlendioxid aus der Luft entfernt werden kann. Direct Air Capture ist eine solche Methode. Was genau dahinter steckt und inwieweit diese sich zukünftig als Maßnahme gegen den Klimawandel eignet, haben wir für dich recherchiert. Direct Air Capture (DAC) einfach erklärt. Neben anderen Methoden, wie beispielsweise das Aufforsten von Wäldern zur CO² Reduzierung ist auch Direct Air Capture – kurz DAC – ein Verfahren, um Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen und somit die Erderwärmung einzudämmen. Neue Verfahren sind wichtig, denn schon vor einigen Jahren klärte der fünfte Assessment-Report (Quelle) des Weltklimarats (IPCC) darüber auf, dass es nur mit neuen Technologien und weitreichenden Maßnahmen möglich ist, den weltweiten Temperaturanstieg bis zum Jahr 2100 auf unter zwei Grad zu begrenzen. CO² aus der Luft filtern mit DAC Beim Direct Air Capture wird CO² über gewaltige Anlagen aus der Luft gefiltert (Abscheidung) und entweder als Rohstoff weiter verwendet oder aber in unterirdischen Lagerstätten gespeichert. Die weltweit größte dieser Anlagen befindet sich derzeit in Island. Orca – so der Name der Anlage – soll laut deren Betreiber bei Vollauslastung jährlich rund 4000 Tonnen Kohlendioxid aus der Luft ziehen können. Die Funktionsweise von Direct Air Capture DAC – Anlagen funktionieren nach folgendem Prinzip: Als erstes findet die aufwendige Umleitung von CO² mittels Ventilatoren auf ein sogenanntes Sorptionsmittel statt. Dabei handelt es sich um ein Material oder aber ein Lösungsmittel, welches CO² absorbieren und später wieder abgeben kann. Im zweiten Schritt wird das Treibhausgas mithilfe thermischer oder elektrischer Energie vom Sorptionsmittel getrennt. Damit ist das Filtermaterial wieder einsetzbar. Mithilfe chemischer Reaktionen wird auf diese Weise mit dem Direct Air Capture Verfahren CO² aus der Luft gezogen und anschließend beispielsweise durch den Einsatz hoher Temperaturen (80° bis 800° Celsius) extrahiert. Unterschiedliche Ansätze von Direct Air Capture Andere DAC-Ansätze sehen die Verwendung von Batterie-ähnlichen Geräten vor, bei welchen die Filterung von CO² durch elektrochemische Reduktion oder Sorptionsmitteln mit feuchtigkeitsbasierten Freisetzungsprozessen einhergeht. Die Bandbreite der Direct Air Capture Technologien reicht zudem von Schiffscontainern mit CO²-Kollektoren (wie in Island) bis hin zu künstlichen Bäumen. Das Problem dabei: Direct Air Capture ist verbunden mit einer hohen Kosten- und Energieintensität. Der gesamte Abscheidungsprozess für eine Tonne Kohlendioxid erfordert zwischen 5 und 10 GJ thermischer und/oder elektrischer Energie, sodass man mit Ausgaben von 100 bis 1.000 USD pro Tonne Co² rechnen kann. Vor- und Nachteile von Direct Air Capture Direct Air Capture Anlagen sollen in Zukunft dabei helfen, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Doch bis dahin ist es anscheinend noch ein weiter Weg. Zusätzlich haben die Anlagen nicht nur Vorteile. Zwar könnte der Direct Air Capture Technologie bezüglich der Bewältigung der Klimakrise eine bedeutende Rolle zu Teil werden, denn es stellt Kohlendioxid für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen zur Verfügung. mit den Verfahren ist es möglich, CO² sicher und dauerhaft im Boden abzuspeichern. DAC hat einen geringen Platzbedarf im Gegensatz zu anderen Anlagen, wie beispielsweise BECCS (CO² Filter in Form von Energiepflanzen). Doch es gibt auch Nachteile: Direct Air Capture ist ein sehr energieaufwendiges Verfahren. DAC-Anlagen verursachen im Gegensatz zu anderen Verfahren relativ hohe Kosten. Zudem sollten laut Wissenschaftlern Direct Air Capture Anlagen auch in einem ganzheitlichen Kontext gesehen werden. Gemeint sind damit beispielsweise die Nachhaltigkeit von Direct Air Capture Technologien sowie politische Instrumente, Risikoabwägungen als auch institutionelle und rechtliche Aspekte Was sagen Studien zu Direct Air Capture? Die Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW untersuchte im Jahr 2021, welche Faktoren die Entwicklung von Direct Air Capture beeinflussen und unter welchen Bedingungen diese Verfahren dazu in der Lage sind, den Klimawandel nachhaltig einzudämmen. Die ausführliche Analyse (Quelle) der Autoren brachte folgende Ergebnisse zutage: Inwieweit Direct Air Capture in Zukunft dafür infrage kommen, dem Klimawandel entgegenzuwirken, hängt unter anderem ab vom Strommix, den variablen Kosten, den Fixkosten, technologischen Verbesserungen durch R&D (Research & Development) sowie der Anzahl der gebauten DAC-Anlagen. Politik, Wirtschaft, private Investoren, und globale Big Player wie z.B. Apple, Microsoft oder Tesla haben einen großen Einfluss auf die Erzeugung bzw. Reduzierung von Treibhausgasen. Von ihnen und ihren Handlungen hängt es zukünftig ab, ob und wie sich Direct Air Capture als eine Lösung im Kampf gegen den Klimawandel durchsetzen kann und wird. Nach Meinung der Wissenschaftler ist es nicht allein von der Technologie und Entwicklung der Anlagen abhängig, sondern im großen Maße vom Verhalten der Wirtschaftsgrößen, inwieweit Direct Air Capture als Chance für die CO² Reduzierung gesehen werden kann. Ohne ein Umdenken keine CO² Reduzierung Eine weitere Studie aus Wuppertal (Quelle) kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Die Autoren der Studie stellen fest, dass selbst mit immensen Investitionen in Direct Air Capture bis 2050 nicht ausreichend Anlagen bereitstünden, um die Klimaziele zu erreichen. Möglich wäre laut Vorhersage der Forscher bis zu diesem Zeitpunkt eine Filterung aus der Luft von max. 6 % des globalen CO²-Aufkommens pro Jahr. Für die Erreichung der Klimaziele ist das nicht ausreichend. Es muss zusätzlich unbedingt innerhalb der weltweiten Bevölkerung, der Industrie und der Wirtschaft ein Umdenken stattfinden. Laut der Internationalen Energieagentur IEA gibt es momentan global 15 laufende Direct Air Capture - Anlagen, die pro Jahr 9000 Tonnen CO² abscheiden. Wenn man sich dagegen den CO² Austausch allein von Deutschland von über 800 Millionen Tonnen pro Jahr 2019 bewusst macht, wird das Problem relativ klar. Direct Air Capture in Deutschland Anhand der Studien zeigt sich, dass Direct Air Capture nur ein Baustein der weltweiten Bemühungen der CO² Reduzierung darstellen kann. Und auch wenn in Deutschland bislang eher wenig Forschung zu Direct Air Capture stattgefunden hat, wurde dennoch seitens der Wirtschaft erkannt, wie wichtig diese in Zukunft sein könnte. Deutsche Unternehmen aus Chemieindustrie und Maschinenbau sind darum schon jetzt breit aufgestellt, um die Forschung zu unterstützen und voranzutreiben. Kritiker der Technologie zur Abscheidung von CO² aus der Luft sehen die Begeisterung der Wirtschaft für DAC Technologien eher als fragwürdig an. Hier wird gerne unterstellt, dass Unternehmen auf die Idee kommen könnten, es gäbe keinen Grund für eine Reduzierung des CO² Ausstoßes, wenn wir zukünftig über Anlagen verfügen, die das Kohlendioxid wieder aus der Luft filtern können. Und somit wäre auch ein Umdenken nicht notwendig. Eine gefährliche Annahme, wie die Untersuchungen zeigen. Fazit Auch wenn Direct Air Capture als vielversprechende Klima-Technologie angesehen wird, ist eine sinnvolle Nutzung nur in Kombination mit anderen CCS-Systemen sowie dem Zusammenwirken von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wirklich dazu in der Lage, die Ziele des Pariser Klimaabkommen zu erreichen. --- ## THG Quote als Stadtwerk URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/07/19/thg-quote-als-stadtwerk/ Veröffentlicht: 2022-07-19 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote als Stadtwerke - Mit einer Kooperation mehr Optionen für B2B und B2C. Jetzt hier ausführlich über einer Partnerschaft informieren. Mit dem THG Quotenhandel, der Anfang des Jahres durch den Gesetzgeber auch für private E-Mobilisten seine Türen öffnete, können Mineralölunternehmen ihre Treibhausgasemissionen ausgleichen. Unter anderem ist es auch „sauberen Unternehmen“ wie beispielsweise den Anbieter von Öko-Strom möglich, THG Zertifikate gewinnbringend einzusetzen. Wie das genau vonstattengeht und welche innovativen Möglichkeiten wir diesen Unternehmern bieten, erfährst du in folgendem Beitrag. Wofür gibt es die THG Quote? Bei der THG Quote handelt es sich um ein sogenanntes handelbares Emissionszertifikat. Die Grundlage für den THG Quotenhandel ist das Bundesemissionsschutzgesetz in Verbindung mit der EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen. Einfach gesagt: Wer CO² produziert – wie etwa die großen Mineralölunternehmen – muss dafür Strafe zahlen. Wer jedoch CO²-Emissionen einspart, zum Beispiel mit einem Elektroauto oder aber mit der Abgabe von grünem Strom, wird dafür finanziell belohnt. Welche gesetzlichen Grundlagen im Einzelnen hinter der THG Quote stecken, erfährst du in unserem Beitrag: THG Quote Recht. Wem steht die THG Prämie zu? Neben privaten Haltern von E-Kraftfahrzeugen können auch Unternehmen wie Autohäuser, Betreiber von Ladesäulen oder Stadtwerke am THG Quotenhandel partizipieren. Das machen wir als qualifizierter THG Dienstleister mithilfe unserer innovativen Kooperationsmöglichkeiten in digitaler Form möglich. Die Zusammenarbeit mit uns bietet gleich mehrere Vorteile: Whitelabel Lösung im eigenen Design transparente Übersicht über die THG Quoten Übernahme der gesamten Abwicklung von der Aufnahme und Verarbeitung der Kundendaten bis hin zur Auszahlung durch wirkaufendeinethg.de Im Mai 2021 wurde das Gesetz noch einmal geändert, sodass die THG Quote bis zum Jahr 2030 auf 25% steigen soll. Um unseren Kunden und Partnerunternehmen eine einfache, sichere und reibungslose Abwicklung zu gewährleisten, haben wir eigens für die Umwandlung der THG Quote in eine THG Prämie spezielle Software entwickelt. Diese beinhaltet unter anderem einen sicheren Datenverkehr auf höchstem Niveau – natürlich DSGVO konform. Wie funktioniert das Ganze? Unternehmern, die mit uns eine Partnerschaft eingehen möchten, leiten ihre Kunden auf eine Plattform, die vom eigenen Unternehmer Branding geprägt ist, allerdings von wirkaufendeinethg.de im Hintergrund und für die Kunden unsichtbar betrieben wird. Die THG Prämien werden direkt an die Kunden des Unternehmens ausgezahlt. Die Provisionen aus dem THG Quotenhandel werden von uns an das Unternehmen ausgeschüttet. Ein erstklassiger Service im THG Quotenhandel Der gesamte Verwaltungsaufwand wird durch unser geschultes Team abgedeckt: Wir registrieren und zertifizieren die Treibhausgas Einsparungen der Kunden. Wir bündeln die THG Zertifikate. Wir kümmern uns um die Vermarktung der THG Zertifikate zu Bestpreisen am THG-Markt. Damit gewährleisten wir sichere und dauerhafte THG Quoten Erlöse über mehrere Jahre hinweg. Für Unternehmen mit einer hohen Anzahl an B2B und B2C Kunden ohne eigenen digitalen Service für die THG Quoten Abrechnung bietet sich hier eine einmalige lukrative Gelegenheit. Die eigenen Kunden profitieren von dem Mehrwert, einem erstklassigen Service und der einfachen Umsetzung. Den Unternehmen ist es möglich, ohne großen Aufwand zusätzliche Einnahmen zu generieren. Wie profitieren Stadtwerke von der THG Lösung? Als Spezialist für den profitablen Einsatz von THG Quoten sind wir hervorragend auf weiterführende Kooperationen mit Unternehmen wie Stadtwerken und Stromanbietern vorbereitet. Mit unserer Erfahrung, unserem Wissen und einem Team aus Fachleuten ermöglichen wir es o.g. Unternehmen mithilfe von passenden und relevanten Lösungen garantiert von den THG Quoten ihrer Kunden und auch den eigenen THG Prämien für E-Fahrzeuge und Ladestationen zu profitieren. Dafür haben wir eine ausgezeichnete White Label Lösung im Angebot, welche versehen mit dem eigenen Corporate Design des jeweiligen Unternehmens eine perfekte Kundenansprache garantiert. Stadtwerke und Stromanbieter stellen auf diese Weise ihren Kunden, die elektrisch mobil sind, die Möglichkeit der THG Quoten Abrechnung zur Verfügung, ohne eigenen zusätzlichen Aufwand. So macht sich die Nutzung von elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen, von Strom aus erneuerbaren Quellen und der damit einhergehende Umweltschutz für Stromversorger und deren Kunden mit unserer Hilfe direkt bezahlt. Der richtige Partner für die THG Prämie Mit uns als Kooperationspartner haben Stadtwerke und andere Multiplikatoren einen starken und kompetenten Partner an ihrer Seite. Wir sorgen für die Zertifizierung der THG Quoten. Zusätzlich bieten wir die THG Quoten Abwicklung der hauseigenen E-Flotte für Unternehmen an. Die THG Quoten Abrechnung für öffentliche Ladesäulen ist ebenfalls über wirkaufendeinethg.de möglich. Mit der Entwicklung einer entsprechenden Schnittstelle steht unseren Kooperationspartner in Zukunft die Option zur Verfügung, ihre Kilowattstunden direkt über unsere Software abzurechnen. Die Digitalisierung aller Prozesse bietet hier einen hohen Komfort und reduziert den eigenen Aufwand aller Beteiligten auf ein äußerst geringes Maß, denn der gesamte Verwaltungsaufwand geht weitestgehend automatisiert vonstatten. Durch die Bündelung der THG Quoten unzähliger Prämienempfänger erlangen wir eine prädestinierte Position im THG Quotenhandel. Mit diesen optimalen Handelsbedingungen ist es uns möglich, für alle unsere Kunden und Kooperationspartner höchstmögliche THG Quoten Erlöse zu generieren. Weitere Vorteile einer Partnerschaft Unternehmen sind ständig darauf bedacht, Kosten zu minimieren. Eine Kooperation mit wirkaufendeinethg.de macht genau das möglich. Nicht nur, dass die eigenen THG Quoten der Unternehmen zusätzliche Einnahmen generieren, auch die erwirtschafteten Provisionen aus dem THG Quoten Handel sorgen für eine nicht unerhebliche Kostensenkung. Und das für die kommenden Jahre, denn laut der aktuellen Gesetzeslage wird das noch bis mindestens 2030 möglich sein. Wobei die Einrichtung unserer Schnittstelle nur einmalig notwendig ist. Obendrein werden die THG Prämien in den kommenden Jahren an Wert zulegen, denn bis 2030 ist eine kontinuierliche Steigerung der THG Quote von aktuellen 8% bis auf 25% im Jahr 2030 geplant. Doch nicht nur die Kostenreduzierung spricht für eine Kooperation mit uns als THG Dienstleister. Bei allen finanziellen Vorteilen verlieren wir niemals den Umweltschutz aus den Augen. So hat jeder Kunde bei uns die Möglichkeit, einen Teil seiner Prämie oder auch den gesamten Betrag in ein nachhaltiges Umweltschutzprojekt fließen zu lassen. Das sorgt für einen weiteren Pluspunkt bei der Kundenansprache der Stromanbieter und Stadtwerke, denn nachweislich wächst bei den Menschen das Umweltbewusstsein weiter an (Quelle). Hinzu kommt, dass die Einnahmen aus der THG Quote Unternehmen dazu animieren, vermehrt in die Elektromobilität und den grünen Strom zu investieren (Quelle). Diesen Ansatz möchten wir unterstützen und damit einen wertvollen Beitrag für den nachhaltigen Klimaschutz in Deutschland leisten. Fazit Die THG Quote bietet spannende Optionen für Stromanbieter und Stadtwerke - zum einen bei der erfolgreichen Kundengewinnung durch automatisierte Services und zum anderen durch den Gewinn aus dem eigenen Elektro-Fuhrpark oder öffentlichen Ladepunkten. Wenn diese Optionen mit einem zuverlässigen und kompetenten Partner wie wirkaufendeinethg.de inkl. innovativer digitaler Technik zur Umsetzung kommen, können sich daraus im Grunde nur Vorteile ergeben. --- ## Die THG Quote verkaufen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/07/15/thg-quote-verkaufen/ Veröffentlicht: 2022-07-15 Aktualisiert: 2024-06-17 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Alles was du wissen musst, um deine THG Quote zu verkaufen und damit die THG Prämie zu erhalten. In einer Welt, die zunehmend auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Technologien setzt, bieten THG-Quoten (Treibhausgasminderungs-Quoten) eine attraktive Möglichkeit, nicht nur zur Reduktion von CO2-Emissionen beizutragen, sondern auch finanzielle Vorteile zu nutzen. Dieser Blogpost bietet dir einen umfassenden Leitfaden, wie du deine THG-Quote effektiv verkaufen kannst, um die maximal mögliche Prämie zu erhalten. Egal, ob du bereits von diesem Konzept gehört hast oder völlig neu in diesem Bereich bist – hier erfährst du alles Wichtige, um von diesem umweltfreundlichen und lukrativen Mechanismus zu profitieren. Was ist eigentlich die THG-Quote? THG steht für Treibhausgase, die beim Verbrennen von Kraftstoffen, wie Benzin und Diesel entstehen. Unternehmen, die in Deutschland mehr als 5000 Liter im Jahr in den Verkehr bringen, müssen die Treibhausgase kompensieren. Dies schreibt das Emissionsschutzgesetz vor. Die Treibhausgasminderungsquote, also die THG Quote, ist ein gesetzlich normiertes marktbasiertes Klimaschutz-Instrument. Ziel ist es, mehr erneuerbare Energien in den Verkehrssektor einzubringen und dadurch klimaschädliche Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Die Mineralölwirtschaft soll durch die THG Quote dazu motiviert werden, mehr erneuerbare Energien einzusetzen, um dadurch, politisch steuerbar, die Energiewende im Verkehr voranzutreiben. Ausgenommen sind die Themen Heizöl, Kerosin, also auch der Flugverkehr, und die Bundeswehr. Daher betrifft es vor allem die großen Mineralölkonzerne. Die Mineralölgesellschaften müssen jedes Jahr melden, wie viele Liter Kraftstoff sie in den Verkehr bringen wollen, also wie viel Liter Benzin oder Diesel sie vorraussichtlich in einem Jahr verkaufen. Danach werden diese Angaben nach einer bestimmten Formel in CO2-Äquivalente umgerechnet. So weiß das Unternehmen, wie viel Tonnen CO2 es verursacht. Das Emissionsschutzgesetz gibt eine THG Quote vor, die kompensiert werden muss. 2015 lag die THG-Quote bei drei Prozent, im Jahr 2019 stieg diese dann erstmals auf vier Prozent, im Jahr 2022 auf sieben Prozent. Zur Kompensation bieten sich den Unternehmen zwei Möglichkeiten: Sie können ihre CO₂-Emissionen eigenständig, zum Beispiel durch den direkten Verkauf emissionsarmer Kraftstoffe wie Biodiesel (B7) und Bioethanol (E10) senken. Der Erwerb von THG-Quotenmengen von sogenannten Dritten. Diese bieten entweder nur emissionsarme oder freie Kraftstoffe an. Somit unterliegen sie nicht der Quotenverpflichtung oder übererfüllen ihre Verpflichtung. Als Beispiele kann man hier Ladesäulen- oder Biomethantankstellenbetreiber nennen. Große Mineralölkonzerne sind daher darauf angewiesen, THG-Quotenmengen zu kaufen, damit sie drohende Strafen umgehen können. Wie hoch ist die THG-Prämie? Der Wert der THG-Quote ergibt sich aus dem Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage am Markt. Steigt die Nachfrage an THG-Quoten am Markt bei gleichbleibendem Angebot, steigt der Preis. Unsere Fahrzeugklassen E-Auto Klasse M1 Prämie sichern E-Roller (nur mit ZLB I) Prämie sichern E-Nutzfahrzeug Klasse N1 Prämie sichern E-Bus Klasse M3 Prämie sichern Ladestationen eingetragen & öffentlich Prämie sichern Welcher Anbieter zahlt am meisten für den Verkauf der THG-Quote? Wir von wirkaufendeinethg.de sehen uns als fairen und nachhaltigen Anbieter für den Verkauf deiner THG-Quote, da wir den Großteil der Erlöse an unsere Kunden weitergeben. Zusätzlich kannst du entscheiden, ob wir zusammen nachhaltige Projekte umsetzen wollen. Für mehr Informationen, lies unseren Blogbeitrag, in dem wir unterschiedliche Anbieter vergleichen. Ist die THG-Quote steuerfrei? Ob die THG Quote für dich steuerfrei ist oder du für den Erlös der THG Quote Steuern zahlen musst, ist abhängig davon, auf welche Art und Weise du dein Einkommen generierst. Es spielt also eine Rolle, ob du als Angestellter arbeitest oder aber gewerblich oder freiberuflich tätig bist. Obendrein ist es von Bedeutung, wie hoch deine Jahreseinkünfte ausfallen. Somit lässt sich die Frage nach der Versteuerung der THG-Prämie nicht pauschal beantworten. Für private Personen ist die THG Prämie steuerfrei. Lies mehr über die THG Quote und alle steuerrechtlichen Fragen in unserem Artikel. Was sind THG Zertifikate? Nach erfolgreicher Prüfung der von uns eingereichten Unterlagen zertifiziert das deutsche Umweltbundesamt die eingesparten CO2-Emissionen. Die THG Quote ist somit nicht nur einfach der Betrag deiner CO2-Einsparung, sondern gleichzeitig ein handelbares Emissionszertifikat. Diese Einsparung des Treibhausgases wird daher auch als THG Zertifikat bezeichnet. Dieses Zertifikat erhalten wir in Form eines Nachweises vom Umweltbundesamt. Für wen gilt die THG-Quote? Die THG-Quote gilt für alle, die rein elektrisch fahren. Voraussetzung ist jedoch, dass du dein E-Fahrzeug in Deutschland zugelassen hast und du einen Fahrzeugschein für das Fahrzeug hast - diesen benötigst du nämlich, um die THG-Quote zu beantragen. E-Fahrzeug schließt z. B. E-Autos, E-Roller, E-Motorräder oder E-Nutzfahrzeuge mit ein. Noch besser wirds, wenn du einen E-Bus besitzt. Hier können wir nämlich eine noch höhere Prämie auszahlen. Wird die THG-Quote steigen? Im Jahr 2021 wurde im Bundestag das Gesetz zur Weiterentwicklung der THG Quote beschlossen , sodass die THG Quote im Verkehrssektor in den kommenden Jahren drastisch steigen wird – von derzeit 6 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2030. Damit wurde ein starkes Signal für den Klimaschutz im Verkehr gesetzt. Mit der THG Quote möchte man seitens der Regierung vor allem den Umstieg auf klimafreundliche Antriebsarten vorantreiben. Wer in Zukunft CO₂-emittierende Kraftstoffe in Umlauf bringt, zahlt dafür einen Preis – der sich jährlich erhöht. Damit steigt der Anreiz besonders auch für Fuhrpark und Flottenbetreibern in einen E-Fuhrpark umzuwandeln und am THG Quotenhandel teilzunehmen. Somit werden alle Mobilitäts-Teilnehmer von den staatlichen Subventionen zur E-Mobility profitieren. Seit wann gibt es die THG-Quote? Seit dem 01.01.2022 können Privatpersonen für Ihr E-Fahrzeug die THG-Prämie beantragen. Die schließt z.B. E-Autos, E-Roller (nur mit ZLB I), E-Motorräder, E-Nutzfahrzeuge oder E-Busse mit ein. Der THG-Quotenhandel ist aktuell bis zum Ende des Jahres 2030 geregelt. So lange können wir für dich also mindestens deine THG-Quote beantragen und du kannst mit deinem E-Fahrzeug jedes Jahr bares Geld dazu verdienen. Wo bekomme ich die höchste THG-Quote? Bei wirkaufendeinethg.de bekommst du mit die höchste Auszahlung. Marktübliche Provisionen liegen bei ca. 15% bis 20%. Wir sind jedoch der Meinung, dass der THG-Quotenhandel nur nachhaltig betrieben werden kann, wenn der Großteil der Verkaufserlöse direkt an unsere Kunden und Kundinnen weitergegeben wird. Was benötige ich zum Verkauf meiner Quote? Der Verkauf deiner THG-Quote bei wirkaufendeintethg.de ist ganz leicht. Was benötigst du dazu? Für die Beantragung benötigst du lediglich den Fahrzeugschein Zulassung I Deine Checkliste: 3 Minuten Zeit Foto von der Vorder- und Rückseite deines Fahrzeugscheines Eine E-Mail-Adresse Mehr brauchst du nicht! Auf unserer Website kannst du nur mit diesen Informationen kinderleicht deine Prämie noch heute sichern. Lade dazu deine Fotos des Fahrzeugscheines hoch und registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse. Die gesamte Abwicklung mit dem Umweltbundesamt und der Vermarktung der THG-Quote übernehmen wir für dich. Kann ich die THG-Quote auch selbst verkaufen? Grundsätzlich steht es jedem zu, seine THG-Quote eigenständig beim Umweltbundesamt zu beantragen und diese anschließend an Quotenverpflichtete zu vermarkten. Genau hier entsteht jedoch eine Herausforderung: Eine erfolgreiche Vermarktung der THG-Quote an Quotenverpflichte ist als Einzelperson mit geringen Strommengen extrem unwahrscheinlich, wie das Umweltbundesamt in ihren FAQ bestätigt. Mit einem Dienstleister – einem sogenannten Pooling Unternehmen wie wirkaufeindeinethg.de - wird der Handel mit der THG Quote deutlich vereinfacht und effizienter abgebildet. Die Pooling Anbieter sammeln Zertifikate von Privatpersonen und verkaufen die gesammelten Zertifikate der Privatpersonen nach der Zertifizierung beim Umweltbundesamt an die Kraftstoffunternehmen gebündelt. Die entstandenen Erlöse werden anschließend an die Verbraucher ausgeschüttet. Durch die Bündelung der THG Quoten kann in der Regel ein deutlich höherer Erlös erzielt werden. Wann und wie erhalte ich die Auszahlung? Deine Auszahlung erhältst du nach rund 12 Wochen ganz bequem per Überweisung auf dein Konto. In der Zwischenzeit halten wir dich per E-Mail und auf unserer Webseite über den Status deiner Bearbeitung auf dem Laufenden. Damit du nachvollziehen kannst, wieso der Prozess mindestens 12 - 14 Wochen dauert, schlüsseln wir dies hier übersichtlich auf: Alle 2 bis 4 Wochen übermitteln wir die Zertifikate an das Umweltbundesamt zu Überprüfung der Daten (Aufgrund des 14-tägigen Widerrufsrechts dürfen wir erst nach 2 Wochen deine Daten an das Umweltbundesamt übermitteln) Das Umweltbundesamt benötigt aktuell 6 bis 8 Wochen für die Bearbeitung deiner Quoten Nach erfolgreicher Bestätigung durch das Umweltbundesamt beginnen wir mit der Vermarktung deiner Quote. Aufgrund unserer Marktgröße können wir sehr gute Konditionen beim Quotenverkauf erzielen. Der Prozess dauert ca. 1 - 2 Wochen. Anschließend erhältst du dein Geld nach 1 bis 2 Bankarbeitstagen bequem per Überweisung! Bekomme ich die Zahlung jährlich und für wie lange? Bei uns schließt du keinen langfristigen Vertrag ab. Wir glauben natürlich dass du auch in den folge Jahren unseren Service in Anspruch nehmen wirst, da wir fest von unserem Produkt Angebot überzeugt sind. Wir weisen dich jedes Jahr aufs neue auf die Beantragung deiner Quote hin. Derzeit ist das Gesetz bis 2030 verabschiedet - melde dich aber unbedingt zu unserem Newsletter an um über Neuigkeiten zur THG-Quote auf dem Laufenden zu bleiben. Muss ich die THG-Quote jedes Jahr neu beantragen? Du kannst deine THG-Quote jedes Jahr erneut bei uns beantragen, wenn du mit unserer Dienstleistung zufrieden warst. Du gehst bei uns keinerlei Vertragslaufzeit oder dergleichen ein und tritt lediglich für das laufende Kalenderjahr deine THG-Quote an uns ab. Wenn du uns deine Zustimmung gibst, erinnern wir dich aber gerne jedes Jahr aufs Neue, dass du deine THG-Quote bei uns verkaufen kannst. Wenn du zufrieden mit unserer Dienstleistung warst oder sonstiges Feedback hast, freuen wir uns über eine E-Mail an info@wirkaufendeinethg.de oder über eine Bewertung auf Google. Muss ich bereits ein E-Auto haben, um mich registrieren zu können? Ja, du musst einen gültigen Fahrzeugschein Zulassung I besitzen. Es ist jedoch egal, ob es ein E-Auto oder ein anderes elektrisches Fahrzeug ist, wie z. B. E-Roller, E-Motorräder oder E-Nutzfahrzeuge. Du kannst ebenfalls für Leasing Fahrzeuge die THG-Quote registrieren, wenn du im Fahrzeugschein eingetragen bist. Es ist auch egal, um welches Fahrzeugmodell es sich handelt. Hier findest du z. B. eine Liste von E-Fahrzeugen, für die wir eine Quote auszahlen. Dein Fahrzeug steht nicht auf der Liste? Kein Problem, dies ist nur eine beispielhafte Auflistung. Sind Leasing- und Auto-Abo-Fahrzeuge auch THG-Quoten-berechtigt? Als Voraussetzung für die Prämie gilt, dass es in Deutschland zugelassen ist. Ob du einen Kleinwagen oder eine Limousine fährst, ob du viel oder wenig unterwegs bist, ob du Ökostrom tankst oder nicht - all das spielt keine Rolle. Was gilt für Firmenwagen? Wie unterscheiden sich das Vorgehen und die Erlöse bei privaten und gewerblichen Fahrzeughalter:innen? Das beantwortet auch die Frage, ob du eine Förderung für dein privates Leasingfahrzeug bekommst. Du musst lediglich als Halter im Fahrzeugschein hinterlegt sein. Elektro Firmenfahrzeuge sind auch für die THG-Quote berechtigt, du benötigst normalerweise eine Bestätigung des Unternehmens, dass du im Namen der Firma mit dem jeweiligen Emissionszertifikat handeln darfst. Wenn dir diese Erlaubnis zusteht, kannst du deine THG-Quote über uns ganz einfach verkaufen. Kann ich auch mehrere Autos für die THG Quote anmelden? Ja. Über unsere Webanwendung kannst du ganz einfach mit der ersten Meldung einen Account erstellen. Es werden nur ein Mal deine persönlichen Daten abgefragt. Anschließend kannst du ganz unkompliziert mehrere weitere Fahrzeuge melden. Du musst lediglich die Fotos von den Fahrzeugscheinen hochlädst! Das war’s! Kleiner Hinweis: Unsere Anwendung erlaubt auch das Verarbeiten von mehrseitigen PDFs. Gescannte Fahrzeugscheine können so auch ganz einfach gemeldet werden. In unserer Anwendung erhältst du dann eine Übersicht über deine gemeldeten Fahrzeuge. Wir halten dich auf dem Laufenden. Sind Plug-in Hybride auch berechtigt? Leider nein. Derzeit sind weder Hybrid- noch Plug-In-Hybridfahrzeuge quotenberechtigt. Ich habe mein E-Auto gerade erst gekauft und besitze es noch nicht das ganze Jahr – kann ich trotzdem die Prämie erhalten? Ja, jedes Elektrofahrzeug ist antragsberechtigt. Woher weiß ich, ob der/die Vorbesitzer:in bereits für das Jahr am Zertifikathandel teilgenommen hat? Dein Pooling-Anbieter kann dir dabei helfen die Antragsberechtigung für das gebrauchte E-Fahrzeug zu klären. Im Zweifel schreib uns gerne eine E-Mail an info@wirkaufendeinethg.de. Wo und wie lange werden meine Daten gespeichert? Alle Daten werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren gespeichert und können nur mit entsprechender Zugriffsberechtigung abgerufen werden. Besonders sensible Daten, wie z. B. die Bankverbindungen, werden zusätzlich besonders verschlüsselt gespeichert. Die Plattform ist DSGVO-konform und unterliegt laufenden Prüfungen. Fazit Der Verkauf deiner THG-Quote ist eine einfache und effektive Möglichkeit, von umweltfreundlichen Praktiken finanziell zu profitieren. Indem du deine Quote verkaufst, unterstützt du die Reduktion von CO2-Emissionen und trägst aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft bei. Mit den in diesem Blogpost bereitgestellten Informationen bist du bestens gerüstet, um den Prozess reibungslos zu durchlaufen und die bestmögliche Prämie zu erhalten. Mach den ersten Schritt noch heute und nutze die Chancen, die dir die THG-Quote bietet! FAQ Häufig gestellte Fragen zum THG-Quoten-Handel Welchen Sinn hat die THG-Quote? Die THG Quote soll als Anreizinstrument für mehr Klimaschutz im Verkehrssektor sorgen. Warum kritisieren manche Personen den THG-Quotenhandel? Die THG Quote ist eine neue Förderung für E-Mobilisten. Wie und warum es die THG Quote gibt ist viele noch unklar. Um über das neue Thema aufzuklären und auf dem Laufenden zu bleiben berichten wir auf unserem Blog. Was ist die rechtliche Grundlage für den THG-Quotenhandel? Die gesetzliche Grundlage für die THG-Quote im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), sowie in der 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (38. BImSchV). Wer muss die THG-Quote erfüllen? Unternehmen, die in Deutschland mehr als 5000 Liter im Jahr in den Verkehr bringen, müssen die Treibhausgase kompensieren. Dies gibt das Emissionsschutzgesetz vor. Wie funktioniert der THG-Quotenhandel? Können die CO Einsparungen nicht erfüllt werden, ist es Unternehmen erlaubt, durch den Kauf sogenannter Strom-Zertifikate die vorgegebenen Kennzahlen zu erreichen. Daraus entsteht der THG-Quotenhandel. Welche Fahrzeuge sind für die THG-Quote zugelassen? E-Fahrzeug schließt z. B. E-Autos, E-Roller (nur mit ZLB I, keine freiwillige Zulassungen), E-Motorräder oder E-Nutzfahrzeuge und E-Bus mit ein. Außerdem sind öffentliche Ladestationen antragsberechtigt. Können auch Besitzer:innen von drei oder vier Jahre alten E-Autos am THG-Quoten Handel teilnehmen? Ja, alle E-Fahrzeug sind eingeschlossen. Wie viele Jahre kann die THG-Quote rückwirkend geltend gemacht werden? Die THG-Quote kann nicht rückwirkend beantragt werden. Stichtag für die Einreichung ist der 10.11 des jeweiligen Verpflichtungsjahres. Beispielsweise kann für das Jahr 2023 bis zum 10.11.2023 die THG-Quote eingereicht werden. Können auch Betreiber:innen von öffentlichen Ladepunkten die THG-Quote vermarkten? Ja, schreib uns einfach ein E-Mail an info@wirkaufendeinethg.de. Macht es für Berechnung der THG-Erlöse einen Unterschied, ob mit grünem oder konventionellem Strom geladen wird? Nein, die Stromquelle macht keinen Unterschied bei der Berechnung der THG-Erlöse. Wie lässt sich die THG-Prämie für E-Autos berechnen? In unserem Artikel Berechnung der THG Quote findest du mehr Informationen zu diesem Thema. Wie lange wird der THG-Quotenhandel ein wichtiges Thema sein? Der THG-Quotenhandel wird uns die nächsten Jahre begleiten. Bis mindestens 2030 wurde das Gesetz verabschiedet. Muss ich Steuern auf die THG-Quote zahlen? Als privat Person ist die THG-Quote steuerfrei. Für Gewerbe sollte ein Steuerberater zur Hilfe gezogen werden. --- ## THG Quote für Pedelec und E-Roller URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/07/12/thg-quote-fuer-pedelec-und-eroller/ Veröffentlicht: 2022-07-12 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote für Pedelec und E-Roller - Lass dich bei der Anschaffung von Pedelec und E-Roller finanziell unterstützen. Jetzt hier informieren. Mit Beginn des Jahres 2022 haben Halter eines Elektroautos die Möglichkeit, sich mit der THG Quote ein regelmäßiges kleines Zusatzeinkommen zu sichern. Doch nicht nur E-Auto Fahrer und Betreiber von Ladesäulen profitieren von der THG Prämie. Auch Fahrer von Pedelec und E-Roller kommen in den Genuss der THG Quote. Wie und unter welchen Voraussetzungen das genau funktioniert, erfährst du in diesem Beitrag. Außerdem haben wir noch einige Tipps für die Förderung von E-Bikes zusammengestellt. Wie funktioniert die THG Quote für Pedelec und Elektroroller? Dank der vielen THG Dienstleister ist es für jeden E-Mobilisten relativ einfach, die THG Quote zu beantragen, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Für E-Autofahrer bedeutet das beispielsweise, dass sie mit dem Fahrzeugschein Teil I nachweisen müssen, dass sie Halter des von ihnen angemeldeten Fahrzeugs sind, um in den Genuss der THG Prämie zu kommen. Bei E-Rollern und schnellen E-Bikes – den sogenannten S-Pedelecs sieht das etwas anders aus. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Das Fahrzeug fährt schneller als 25 km/h und darf max. 45 km/h schnell sein. Für das Fahren von E-Roller und S-Pedelec muss mindestens der AM Führerschein oder aber der Autoführerschein notwendig sein. Nur wenn diese beiden Voraussetzungen gegeben sind, ist es möglich für E-Bike oder E-Roller einen freiwilligen Fahrzeugschein zu beantragen, welcher wiederum Bedingung für die Beantragung der THG Quote bei einem entsprechenden Dienstleister ist. Worum es bei der THG Quote im Einzelnen geht, wie man die THG Prämie einfach beantragt und welches Prinzip dahinter steckt, erfährst du in unseren zahlreichen Blogeinträgen. Schritt für Schritt mit der freiwilligen Anmeldung zur THG Quote Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir dir, wie du vorgehst, um ganz einfach deine THG Prämie für den E-Roller oder das Pedelec einzustreichen. Schritt 1 Um dein E-Bike oder den Elektroroller bei der Zulassungsstelle anmelden zu können, benötigst du folgende Dokumente: eine Betriebserlaubnis oder ein TÜV-Gutachten zur Erlangung der Betriebserlaubnis (§21 StVZO und §4 Abs. 5 FZV) eine eVB Nummer Wenn du für dein E-Fahrzeug keine Betriebserlaubnis besitzt, kannst du dir über ein „TÜV Gutachten zur Erlangung einer Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge nach § 21 StVZO“ beim amtlich anerkannten Sachverständigen des TÜV eine solche erstellen lassen. Mit dieser bist du auf der sicheren Seite, wenn du anschließend die eVB – die elektronische Versicherungs-Bescheinigung - beantragst. Ohne eine Betriebserlaubnis weigern sich einige Versicherer eine eVB Nummer zu erstellen. Beantragen kannst du eine eVB Nummer ganz einfach online oder auch telefonisch bei der Versicherung deines Vertrauens. Schritt 2 Mit den Dokumenten und deinem Personalausweis machst du dich anschließend auf den Weg zur Zulassungsstelle. Hier kannst du das S-Pedelec bzw. den E-Roller als Leichtkraftrad anmelden. Daraufhin bekommst du den Fahrzeugbrief, auch Fahrzeugschein Teil 1 genannt, ausgehändigt. Schritt 3 Der letzte Schritt ist am einfachsten. Dafür meldest du dich ganz einfach online auf unserer Plattform an, lädst den Fahrzeugschein hoch und beantragst so die THG Prämie für E-Roller oder S-Pedelec. Nur weil du jetzt ein Kennzeichen für deinen E-Roller oder dein E-Bike besitzt, benötigst du nicht automatische eine TÜV Plakette. Hierzu sagt die Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen für den Straßenverkehr: gemäß § 29 StVZO kann bei der Zulassung eines Kleinkraftrades mit bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h auf eine TÜV Plakette verzichtet werden. Gibt es Probleme bei der freiwilligen Anmeldung von E-Roller oder S-Pedelec? In einigen E-Bike Foren berichten User immer wieder davon, dass sie bei der freiwilligen Anmeldung ihres Elektro-Kleinkraftrades auf Probleme gestoßen sind. Das liegt in den meisten Fällen an der Unwissenheit der Mitarbeiter in den Zulassungsstellen. Daher kann es sein, dass du erst ein wenig Aufklärungsarbeit leisten musst, damit die Behörde dir den Fahrzeugschein ausstellt. Eine gute Vorbereitung ist somit angeraten. Was kostet die freiwillige Anmeldung für ein E-Leichtkraftrad? Genau wie bei einem E-Auto werden für die freiwillige Anmeldung von E-Roller und E-Bike bei der Zulassungsstelle Gebühren fällig. Diese betragen zusammen mit den Kosten für das Kennzeichen zwischen 50 – 60 Euro. Hinzu kommt das Geld für die Versicherung. Je nachdem, für welche du dich entschieden hast, werden hierfür zwischen 30 – 70 Euro jährlich fällig. Das oben erwähnte TÜV Gutachten zur Erlangung der Betriebserlaubnis schlägt nochmal mit knapp 50 Euro zu Buche. Ob sich die freiwillige Anmeldung für dich lohnt, ist am Ende abhängig von der Höhe deiner jährlichen THG Prämie. Somit ist es ratsam, die einzelnen THG Dienstleister genau unter die Lupe zu nehmen, besonders bezüglich der garantierten Auszahlungssumme. Die Angaben dazu sind bei einigen THG Anbietern im Kleingedruckten versteckt. Wir bei wirkaufendeinethg.de haben bereits auf der Startseite deine garantierte THG Prämie dargestellt. Liegt diese, wie bei uns, bei mindestens 370 Euro pro E-Fahrzeug, lohnt sich für dich die freiwillige Anmeldung von E-Roller oder S-Pedelec auf der Zulassungsstelle in jedem Fall. Welche Vorteile bietet die freiwillige Anmeldung neben der THG Prämie noch? Außer dass du mit der Zulassung von S-Pedelec oder E-Roller für den Straßenverkehr jährlich deine THG Prämie kassieren kannst, bringt diese noch weitere Vorteile mit sich. Welche Nachteile es gibt, haben wir ebenfalls für dich recherchiert. Vorteile Das jährliche Wechseln des Kennzeichens ist nicht mehr notwendig. Du kannst dir ein Wunschkennzeichen auswählen. Du kommst in den Genuss eines Schadenfreiheitsrabattes bei der Versicherung. Die Anmeldung kann jederzeit rückgängig gemacht werden. Nachteile Die freiwillige Anmeldung ist nur bei längerer Haltedauer lohnenswert. Es entstehen einmalig Kosten für die Anmeldung. Günstige monatliche Kosten durch die THG Quote Schon seit einiger Zeit bieten Unternehmen in Zusammenarbeit mit Leasinggesellschaften das E-Bike Leasing für Arbeitnehmer an. Die Raten für das Pedelec werden in Form einer Gehaltsumwandlung vom Lohn abgezogen – und das vor Steuer und Sozialversicherung. Rechenbeispiel Rein rechnerisch kann das somit zu einer äußerst günstigen monatlichen Leasingrate führen: Posten Ausgaben Einnahme THG Prämie für E-Bike und E-Roller 0€ 370.00€ Versicherung E-Fahrzeug 40.00€ 0€ TÜV Gutachten 50.00€ 0€ Zulassung & Kennzeichen 60.00€ 0€ Summe 150.00€ 370.00€ Gewinn 0€ 220.00€ Dieses Modell sorgt zumindest für die kommenden 2-3 Jahre für eine günstige Leasingrate. Denn solange kannst du garantiert die THG Prämie erhalten. Dafür musst du nur einmalig dein Fahrzeug auf unserer Plattform registrieren. Teilst du den jährlichen Gewinn auf 12 Monate auf, reduziert sich deine monatliche Leasingrate um jeweils rund 18,00 €. Hat sich dein Arbeitgeber noch nicht dazu entschlossen, das E-Bike Leasing anzubieten, generierst du dennoch mit der THG Quote für S-Pedelec oder Elektroroller innerhalb der nächsten 3 Jahre Einnahmen von über 1000 Euro Tipps zur E-Bike-Förderung Neben dieser Möglichkeit bieten die Bundesländer in Deutschland unterschiedliche Förderprogramme im Bereich Elektromobilität an. Einige dieser Programme betreffen auch E-Bikes, Pedelecs und E-Lastenfahrräder. Aufgrund der neuen Regierung mit einem grünen Koalitionspartner ist zu vermuten, dass es in Zukunft vermehrt zur Förderung von Elektromobilität in Deutschland kommen wird. Um regionale Förderprogramm zu nutzen, informiere dich am besten bei deiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung über laufende und geplante Programme. Häufig sind diese begrenzt. Darum ist es wichtig, rechtzeitig einen Antrag zu stellen. Auch wenn die bundesweite Förderung diesbezüglich noch in den Kinderschuhen steckt, machen einige Städte und Gemeinden bereits vor, wie es in Zukunft laufen könnten. München unterstützte vor einiger Zeit beispielsweise die Anschaffung eines Pedelecs im Rahmen des Förderprogramms „München mobil“. Dieses machte es nicht nur für Freiberuflern, Unternehmern und Vereinen möglich für die Anschaffung E-Bikes einen Zuschuss zu erhalten, sondern auch Privatpersonen. Die Stadt Münster schloss sich dem Modell an und fördert die Anschaffung von E-Lastenrädern. Während das Programm in München mittlerweile auf Eis liegt und eine Fortsetzung noch nicht feststeht, findet man in anderen Städten wie Regensburg, Heidelberg und Mannheim noch aktive Förderprogramme. Förderprogramme einzelner Bundesländer sind: Baden-Württemberg: Förderung E-Lastenräder Nordrhein-Westfalen: Förderung von Gewerbetreibenden und kommunalen Betrieben Saarland: Pedelecs und Cargo-Bikes für private Personen, Firmen und Vereine aus dem Saarland Und hier noch ein paar Städte, die Elektromobilität finanziell unterstützen: Stadt Buchholz: Lasten-Pedelecs bis 25km/h sowie Ladestationen basierend auf der Ladesäulenverordnung Stadt Elmshorn: unter anderem Ladestationen (Wallbox) Stadt Friedrichshafen: Kauf oder Leasing eines Elektroautos sowie der Kauf eines Elektrorollers oder eines Lastenrades mit Elektrounterstützung Es gibt noch viele weitere Städte, die diesem positiven Beispiel folgen und in Zukunft werden es sicher noch einige mehr. Ein bundesweites Förderprogramm für Elektromobilität findest du auf der Webseite des BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Last but not least haben sich auch Stadtwerke und Stromanbieter dazu entschlossen, die Anschaffung eines E-Bikes zu fördern. Es lohnt sich also, diesbezüglich bei den lokalen Unternehmen vorbeizuschauen. --- ## THG Quote - Mit öffentlicher Ladesäule Geld verdienen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/07/05/thg-quote-fuer-oeffentliche-ladesauelen/ Veröffentlicht: 2022-07-05 Aktualisiert: 2024-06-21 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote für öffentliche Ladesäule - Alles über die Beantragung erfährst du hier. Die Elektromobilität nimmt Fahrt auf, und öffentliche Ladesäulen spielen eine entscheidende Rolle in diesem Wandel. Wusstest du, dass Betreiber öffentlicher Ladesäulen Anspruch auf die THG-Quote haben und dadurch finanzielle Vorteile erzielen können? In diesem Blogpost erfährst du alles Wissenswerte zur Beantragung der THG-Quote für deine öffentliche Ladesäule. Wir führen dich Schritt für Schritt durch den Prozess, erläutern die Voraussetzungen und geben wertvolle Tipps, damit du die maximale Prämie erhältst. Tauche ein in die Welt der THG-Quoten und optimiere dein Engagement für eine grünere Zukunft! Warum gibt es die THG Quote für öffentliche E-Ladesäulen in Deutschland? Die THG Quote ist ein wichtiges Instrument, um die Klimaziele in Deutschland zu erreichen. Warum es die THG Quote gibt und was genau dahinter steckt, erfährst du in unserem Blogbeitrag: Geld für E-Auto. Die THG Quote sorgt unter anderem dafür, dass fossile Kraftstoffe immer teurer werden. Zusätzlich entstehen Kosten, welche von den Mineralölunternehmen auf die Verbraucherpreise umgelegt werden, sodass das Fahren von Benzin- und Dieselkraftfahrzeugen finanziell immer unattraktiver wird. Dadurch möchte man seitens der Politik den Umstieg auf die E-Mobilität vorantreiben. Das 38. BImSchG besagt, dass Strom, welcher aus einer Stromerzeugungsanlage nach dem „Erneuerbaren Energien Gesetz“ bezogen und für elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge verwendet wird, zur Erfüllung der Treibhausgasminderungsquote angerechnet werden darf. Damit ist es Betreibern öffentlich zugänglicher Ladepunkte möglich, am THG Quotenhandel teilzunehmen und von den jährlichen THG Prämien zu profitieren. Wer gilt als Betreiber einer öffentlichen Ladesäule? Wer in Deutschland als „Betreiber einer öffentlichen Ladesäule“ anerkannt wird, ist in der sogenannten Ladesäulenverordnung (LSV) durch den §2 Absatz 8 festgelegt. Dort heißt es: Betreiber einer öffentlichen E-Ladestation ist, wer unter Berücksichtigung der rechtlichen, wirtschaftlichen und tatsächlichen Umstände einen bestimmenden Einfluss auf den Betrieb eines Ladepunktes ausübt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Betreiber der öffentlichen E-Ladesäule auch der Besitzer derselben ist oder nicht. Auch darf der Betreiber die Einbindung von Dienstleister nutzen, ohne dass er dadurch seinen Betreiber-Status verliert. Wie kann ich die THG Prämie für eine öffentliche Ladesäule generieren? Während der private Halter eines elektrobetriebenen Kraftfahrzeugs sich einfach nur bei einem THG Anbieter seiner Wahl anmelden und den Fahrzeugschein Teil I als Nachweis für sein Elektroauto hochladen muss, ist der Vorgang für Besitzer öffentlicher Ladeboxen nicht ganz so einfach. Dennoch bieten wir hier bei wirkaufendeinethg.de die Möglichkeit, den Prozess in wenigen Minuten abzuschließen. Was ist zu beachten bei der Beantragung der THG Quote von öffentlichen Ladesäulen? Wie überall gibt es auch in Bezug auf die THG Quote für öffentliche Ladesäulen ein paar Regeln, die einzuhalten sind, damit du in den Genuss der THG Prämie kommst. Die THG Quote gibt es in Deutschland für E-Ladesäulen oder auch Wallboxen, wenn diese öffentlich oder halb-öffentlich zugänglich sind. Die Betreiber einer solchen Wallbox geben die erforderlichen Daten an einen THG Anbieter wie uns weiter. Zusätzlich muss die Ladestation bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) registriert sein. Bei halb-öffentlich zugänglichen Ladepunkten handelt es sich um solche, die nur zu einer bestimmten Zeit einer ausgewählten Personengruppe, wie beispielsweise den Kunden eines Supermarktes oder eines Hotels während der Geschäftszeiten zur Verfügung stehen. Der Vorgang für die Anmeldung einer oder auch mehrerer E-Ladesäulen ist nicht kompliziert. Wir als THG Anbieter benötigen von dir folgende Daten: Standort und Registriernummer (EVSE-ID) der Ladesäule Anzahl der Ladesäulen Angaben zur ausgegebenen Strommenge für den Betrieb elektrisch betriebener Kraftfahrzeuge Angaben zum Zeitraum der entnommenen Strommenge Sind diese Daten bei uns eingegangen, hast du deinen Beitrag zur Beantragung der THG Prämie geleistet. Wir kümmern uns um den Rest. Dafür übermitteln wir die von dir eingereichten Daten zu den öffentlichen Ladepunkten an das Umweltbundesamt UBA, welches für die Prüfung und Errechnung der THG Quoten zuständig ist. Gibt es die THG Quote auch für private Ladesäulen? Für private Ladepunkte bzw. die Wallbox in der eigenen Garage gibt es keine THG Quote. Grund dafür ist, dass durch die Anrechnung der eingesparten CO²-Emissionen des eigenen E-Autos die THG Quote doppelt zur Abrechnung käme. Grundsätzlich geht man davon aus, dass jemand, der sich eine eigene E-Ladebox installiert hat, diese zum Aufladen seines Elektroautos nutzt, für das man beispielsweise auf unserem Portal einfach, unkompliziert und kostenlos online die THG Prämie beantragen kann. Und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne viel Aufwand. Bei welchem THG Quotenanbieter kann man Ladesäulen registrieren? Seit es Anfang des Jahres 2022 auch für private E-Mobilisten und Ladesäulenbetreiber möglich ist, am THG Quotenhandel teilzunehmen, sind einige THG Dienstleister online aufgetaucht. Diese unterschieden sich nicht nur durch die Höhe der ausgezahlten THG Prämien, sondern auch durch den Kundenservice und die Transparenz bezüglich ihrer Abrechnungsmodelle. Wir bei wirkaufendeinethg.de legen bei unserer Plattform besonderen Wert auf ein innovatives und User-freundliches Angebot für unsere Kunden und eine Transparenz bezüglich unserer Leistungen und Vergütungen. Damit heben wir uns von vielen anderen THG Dienstleistern ab. Wie hoch ist die THG Prämie für Ladestrom? Die Höhe der THG Prämien werden durch die Preise im THG Quotenhandel festgelegt und sind abhängig von Angebot und Nachfrage. Somit kann der tatsächliche Wert der THG Quoten im Vorfeld nur schwer eingeschätzt werden. Folglich fallen die THG Prämien bei den einzelnen Anbietern durchaus unterschiedlich hoch aus. Dennoch scheint es im THG Quotenhandel durchaus möglich, pro abgegebener kWh Strom 15 bis 20 Cent zu verdienen. Bei autonomen Inselanlagen – also Ladesäulenanlagen, welche mit erneuerbaren Energien wie Wind- oder Solarenergie ohne Anschluss an das öffentliche Netz betrieben werden - ist sogar ein Verdienst von bis zu 30 Cent / kWh möglich. Aufgrund der starken Belastung des Umweltbundesamtes durch die Zertifizierung der Treibhausgasminderungsquote kann der gesamte Prozess von der Meldung der Strommenge über die Beantragung der THG Quote beim UBA bis hin zu Auszahlung der THG Prämie derzeit 2-3 Monate in Anspruch nehmen. THG-Prämie für Ladestation einfach berechnen Für eine exaktere Berechnung und die Berücksichtigung einer Entwicklung zukünftiger Jahre empfehlen wir dir unseren THG-Prämien Rechner für Ladestrom. Hier kannst du im Handumdrehen berechnen, wie viele Zusatzerlöse durch die THG-Quote an deiner Ladestation realisierbar sind. Trage dazu einfach deine prognostizierten Mengen an Ladestrom ein und erhalte direkt Analysen zu den potenziellen Zusatzerlösen für deine öffentliche Ladesäule. Du betreibst eine öffentliche Ladesäule und möchtest deine potenziellen Zusatzerlöse durch die THG-Prämie berechnen? Lade einfach unseren intuitiven THG-Prämien Rechner für Ladestrom herunter und prognostiziere deine Erlöse durch die THG-Prämie für deine öffentliche Ladesäule. THG Quote spenden oder verfallen lassen Immer wieder gerät die THG Quote bzw. der THG Quotenhandel in die Kritik. Es wird argumentiert, dass man mit dem Quotenhandel das Greenwashing der Mineralölkonzerne unterstütze und darum die THG Prämien nicht in Anspruch nehmen sollte. Aber mal ganz ehrlich – da gibt es durchaus bessere Ansätze. Allein wenn man bedenkt, dass sich die Bundesregierung das Recht vorbehält, nicht abgerechneten Strom dem THG Quotenhandel über eine Versteigerung dennoch zuzuführen, ist dieses Argument im Grunde gehaltlos. Zum einen kann es passieren, dass deine nicht eingereichte THG Quote vom Bund verkauft wird und somit trotzdem im THG Quotenhandel landet. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, mit der THG Prämie nachhaltige Klimaprojekte zu unterstützen . Wir finden, das ist eine wunderbare Alternative und definitiv vernünftiger als der Vorschlag der Kritiker, dass Unterstützer der Elektromobilität generell auf die THG Prämie zu verzichten sollten. Das ist auch ein Grund, warum wir dir als unseren Kunden gerne die Möglichkeit anbieten möchten, mit uns gemeinsam in Klimaschutzkampagnen zu investieren. So musst du dich nicht unnötig auf die Suche nach einem Projekt begeben und kannst gleich bei der Beantragung deiner THG Prämie die Entscheidung treffen, einen Teil der Summe oder auch den gesamten Betrag für den Klimaschutz zu spenden. Fazit Der THG-Quotenhandel bietet Betreibern öffentlicher Ladesäulen eine hervorragende Möglichkeit, durch umweltfreundliches Engagement zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Die Beantragung der THG-Prämie erfordert einige administrative Schritte, doch die potenziellen finanziellen Vorteile und der Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen machen den Aufwand lohnenswert. Mit den richtigen Informationen und einem verlässlichen THG-Anbieter an deiner Seite kannst du den Prozess effizient gestalten und das volle Potenzial deiner öffentlichen Ladesäule ausschöpfen. Nutze die Chancen, die dir die THG-Quote bietet, und trage aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft bei! --- ## wirkaufendeinethg.de unterstützt den BVMW Zukunftswald URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/07/04/wkdthg-unterstuetzt-bvmw-zukunftswald/ Veröffentlicht: 2022-07-04 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Green Seeding statt Green Washing – das Team von wirkaufendeinethg.de pflanzt Tausende Bäume im Zukunftswald von dem BVMW. Bäume pflanzen für den aktiven Klimaschutz - wie das geht und was genauer dahinter steckt haben wir erst kürzlich ausführlich in unserem Blogpost: CO2-Reduzierung durch Aufforstung erklärt. Der BVMW (Bundesverband Mittelständische Wirtschaft) in der Region Osnabrück, Grafschaft Bentheim und Emsland hat nun mit mehreren Partnern das Projekt Zukunftswald ins Leben gerufen. Das Projekt Zukunftswald Die knapp 4ha große Pflanzfläche im der Bentheimer Wald liegt in der Grafschaft Bentheim zwischen Schüttorf und Bad Bentheim und bietet Platz für rund 10.000 Bäume. Gemeinsam mit der Forstverwaltung wurden Arten ausgewählt, die sich als klimaresilient erwiesen haben: Esskastanien, Robinien, Roteichen, Kirschen und Douglasien. Die üblichen Mischwaldarten, die noch vor Jahrzehnten in unserer Region gepflanzt wurden, haben sich mit dem Wandel des Klimas als nicht ausreichend stabil erwiesen. “Uns liegt die Zukunft der kommenden Generationen am Herzen“ - Projektleiterin Beate Böttger vom BVMW Osnabrück Wir von wirkaufendeinethg.de haben dem BVMW unsere Whitelabel Lösung zur Verfügung gestellt. Hier können Fahrer von E-Autos über die eingesparten CO2 Emissionen eine Vergütung erhalten und direkt wieder in nachhaltige Projekte, unter anderem in den BVMW Zukunftswald investieren. Die Pflanzwoche im November Bei der BVMW Zukunftswald - Pflanzwoche werden die ersten ca. 3000 Bäume vom 15. – 18. November 2022 gepflanzt. Mit der THG Quote den Zukunftswald unterstützten Auch wenn du dich in unserem Portal dafür entscheidest einen Teil deines Betrags in das Pflanzen von Bäumen zu investieren, wird dadurch der Zukunftswald gefördert. Damit werden Bäume gepflanzt und der Zukunftswald wird kontinuierlich wachsen! --- ## Garantierte THG-Quote - 370€ Prämie ab Juli URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/07/01/garantierte-thg-quote-370-euro-fuer-praemie-ab-juli/ Veröffentlicht: 2022-07-01 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Sichern Sie sich jetzt die garantierte THG-Quote von 370€ für Ihr E-Auto. Einfach und unkompliziert. Im Juli 2022 garantieren wir 370€ Auszahlung für die THG-Quote deines Elektrofahrzeugs. Seit Anfang 2022 können E-Auto und E-Roller Fahrer von den eingasparten CO² Emissionen profitieren. Die CO2 Prämie oder auch Treibhausminderungsquote ist eine Gesetzesänderung wodurch die E-Mobilisten profitieren. In unserem Beitrag erklären wir wie du deine CO2-Prämie beantragen kannst. Die gesetzliche Grundlage für die THG-Quote findet sich im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Dabei bleibt für die Beantragung der Quote alles wie gewohnt. Solltest du in diesem Jahr bereits eine Quote gemeldet haben, kannst du dich bequem zu unserem Newsletter anmelden. Damit bleibst du immer auf dem Laufenden. Denn im nächsten Jahr hast du wieder die Möglichkeit deine Quote bei uns zu melden und von der höheren Auszahlung zu profitieren. In unserem THG-Quote Vergleich findest du alle Informationen worauf du bei der Auswahl eines Pooling-Anbieter achten solltest. Gesteigerte Auszahlung für die THG-Quote gegen die steigenden Preise Den gesteigerten Preise durch die Inflation wirken wir durch eine gesteigerte Auszahlungshöhe im Juli 2022 entgegen. Denn im Juli 2022 garantieren wir für unsere Fahrzeugklassen eine höhere Auszahlung. In unserem Artikel zur Berechnung der THG Quote erläutern wir woraus sich der Wert der THG Quoten ableitet. Unsere Fahrzeugklassen E-Auto Klasse M1 Prämie sichern E-Roller (nur mit ZLB I) Prämie sichern E-Nutzfahrzeug Klasse N1 Prämie sichern E-Bus Klasse M3 Prämie sichern Ladestationen eingetragen & öffentlich Prämie sichern Es bleibt weiterhin möglich über unsere Platform in nachhaltige Projekte zu investieren. Du kannst somit einen Teil zu einer klimafreundlicheren Zukunft beitragen. In unserer Anwendung kannst du ganz bequem den Schieberegel nach deinem Ermessen für die Abtretung nutzen. Über unsere aktuellen Projekte zum Klimaschutz findest du auf unserer Transparenz Seite. Gesteigerte CO2 Prämie für E-Auto Fahrer Elektroautofahrer können im Juli 2022 mit einer höheren Auszahlungshöhe rechnen. Wir vermarkten deine Quote immer zum höchstmöglichen Preis. Durch unsere effizienten Prozesse und unsere schlanke Organisationsstruktur ist es uns möglich die THG Prämie in 2022 auf 370€ pro Jahr pro Elektroauto zu erhöhen. Für die Beantragung benötigst du lediglich den Fahrzeugschein Zulassung I. Auch Leasing Autos und Fuhrpark und Flottenbetreibern bieten wir die erhöhte Auszahlung für die Quote an. THG-Quote für E-Roller und E-Motorrad jetzt 370€ in 2022 garantiert Über die erhöhte Auzahlung für die THG-Quote dürfen sich auch Bestizter zugelassener E-Roller und E-Motorräder freuen. In unserem Beitrag THG Quote beantragen für E-Roller und E-Motorrad erfährst du alles Wissenswerte zur Beantragung deiner CO2 Prämie. Im Juli gilt auch für E-Roller und E-Motorrad 2022 die 370€ garantiert für die beantragte Quote. Du fährst elektrisch? Jetzt THG Prämie sichern! Fazit Im Juli 2022 profitieren E-Mobilisten von einer erhöhten THG Quoten Auszahlung. Für alle die noch nicht die CO2 Prämie beantragt haben ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich die eingesparten CO2 Emissionen zu sichern. --- ## CO2-Reduzierung durch Aufforstung URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/06/21/co2-reduzierung-durch-aufforstung/ Veröffentlicht: 2022-06-21 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: CO2-Reduzierung durch Aufforstung - Was genau steckt dahinter und wie sinnvoll sind solche Projekte? Jetzt hier mehr darüber erfahren. Die CO² Reduzierung durch Aufforstung ist eines von vielen Klimaschutzinstrumenten. Richtig umgesetzt kommt es mit dem Anpflanzen von Bäumen zur CO² Kompensation nicht nur zur Senkung klimaschädlicher Emissionen, sondern es wird obendrein neuer Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen. Was genau versteht man unter CO2 Reduzierung durch Aufforstung? Im Urlaub nach Mallorca fliegen und dafür Bäume pflanzen, hat mit ernsthafter Aufforstung zur Reduzierung von CO² wenig zu tun. Trotzdem – jeder Baum zählt. Auch wenn die Wirkung der Aufforstung erst Jahre nach dem Pflanzen der Bäume so richtig einsetzt, ist es immerhin neuer Wald, der entsteht. Als langfristige Maßnahme ist die Aufforstung für die CO² Kompensation somit eine ausgezeichnete Idee. Allerdings sollte sie nicht als Entschuldigung dienen, um einen Flug zu rechtfertigen, der im Grunde zu vermeiden gewesen wäre. Nachhaltige CO2 Reduzierung Bei nachhaltiger CO² Reduzierung durch Aufforstung werden nach wissenschaftlichen Aspekten auf geeigneten Flächen Bäume angepflanzt, damit diese zu einem Wald heranwachsen zu können. Definition Aufforsten: In der Forstwirtschaft spricht man immer dann von Aufforstung, wenn es um die Bewaldung durch das Anpflanzen von Bäumen oder auch die Aussaat von Samen geht. Sie wird häufig zur Wiederherstellung abgeholzter oder durch Brände und Ungeziefer geschädigter Wälder sowie zum Aufbau neuer Waldflächen verwendet. Kann Wald aufforsten Klima retten? Dass Wälder für unser Klima unerlässlich sind, ist keine Neuigkeit. Sie speichern große Mengen von CO², geben Sauerstoff in die Umgebung ab und halten damit die Temperaturen stabil. Zudem bilden Sie den Lebensraum vieler Tiere und unterstützen somit den Erhalt der Artenvielfalt auf der ganzen Welt. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich – kurz ETH Zürich – kam in einer von ihr durchgeführten Untersuchung zu dem Schluss, dass die Aufforstung von 0,9 Milliarden Hektar etwa 2 Drittel der vom Menschen gemachten CO² aufnehmen und damit einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz beitragen könnte (Quelle). Die Forscher gehen davon aus, dass unter den derzeitigen Klimaverhältnissen etwa 4,4 Milliarden Hektar Wald weltweit gedeihen könnten und die Erde momentan ausreichend Platz bietet, um eine Fläche von der Größe der USA mit Bäumen zu bepflanzen. Nach ca. 10 Jahren wären die Bäume dann in der Lage, ca. 205 Milliarden Tonnen Kohlenstoff zu speichern. Der Leiter der Studie macht die Dringlichkeit der Aufforstung zum Klimaschutz deutlich: Zitat: „Unsere Studie zeigt deutlich, dass Flächen zu bewalden ein wirksames Mittel wäre, um Kohlenstoff in der Atmosphäre zu reduzieren.* Allerdings müssen wir schnell handeln, denn es wird Jahrzehnte dauern, bis die Wälder reifen und ihr Potenzial als natürliche CO2-Speicher ausschöpfen.“ (Quelle) Experten raten zur sinnvollen Aufforstung für die CO2 Reduzierung Die Experten sind sich einig – zielloses Bäume pflanzen ist nicht der beste Weg, um den Klimawandel aufzuhalten. Um die Aufforstung zielgerichtet und wirksam zu gestalten, sind folgenden Punkte zu beachten: Klimawirkung von Bäumen Jedem sollte klar sein, dass ein Baum seine Klimawirkung erst nach mehreren Jahren entfalten kann und bis dahin einiges an Wasser und Pflege benötigt, um seinen Zweck zu erfüllen. Das bedeutet, mit dem Pflanzen allein ist es nicht getan. Aufforstungsprojekte müssen langfristig und nachhaltig geplant werden. Die Auswahl der Bäume Nicht jede Baumart wächst ausreichend schnell und speichert zudem auch noch genügend CO², dass sich das Pflanzen mit dem Zweck der Aufforstung für den Klimaschutz vereinbaren ließe. Eine Fichte beispielsweise speichert deutlich weniger Kohlenstoff als eine Buche. Zudem müssen die klimatischen Bedingungen immer wieder aufs Neue berechnet und beachtet werden, damit ein Aufforstungsprojekt in einigen Jahren die gewünschten Ergebnisse liefert. Das gesunde Verhältnis Für die Aufforstung am besten geeignet sind die sogenannten Mischwälder. Sie speichern deutlich mehr CO² als Monokulturen. Außerdem bleiben sie eher gesund – denn Mischwälder sind deutlich weniger anfällig für Schädlinge. Last but not least fallen Mischwälder statistisch geschehen im Gegensatz zu den Monokulturen Stürmen seltener zum Opfer. Unter Beachtung der richtigen Auswahl von Jungpflanzen in Bezug auf Herkunft, Standortanpassung und Wert für die ökologische Vielfalt und Biodiversität sind Aufforstungsprojekte zur Senkung klimaschädlicher Emissionen durchaus erfolgversprechend und nachhaltig umsetzbar. Was bringt CO2 Reduzierung durch Aufforstung wirklich? Christopher Reyer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist der Meinung, dass unter Berücksichtigung o.g. Punkte eine Aufforstung für den Klimaschutz durchaus sinnvoll erscheint. Wichtig sei laut dem Experten dabei, dass mit der Aufforstung „intakte Waldökosysteme“ entstehen und man weitere Aspekte des Waldes in Betracht zieht, die zum Klimaschutz beitragen. So schlägt der Experte beispielsweise vor: die Bäume älter werden zu lassen die Böden zu schützen (Quelle). Zudem sieht der PIK.- Wissenschaftler Reyer auch einen Vorteil in der CO²-Kompensation. Diese sei – wenn auch nicht augenblicklich wirksam – doch dafür verantwortlich, dass die Menschen sich mehr Gedanken um das Verursachen von Treibhausgasen machen. Allerdings sollte Aufforstung zum einen nicht als Entschuldigung dafür verstanden werden, weiterhin munter CO²-Emissionen zu produzieren. Und zum anderen hat neben der Aufforstung der Schutz vorhandener Waldflächen auf der Erde oberste Priorität. Welche Kosten verursacht die Aufforstung? Wälder angemessen aufzuforsten benötigt neben der genau Planung eine Menge Geld. Bäume im großen Stil zu pflanzen bedarf nicht nur finanzieller Investitionen, sondern auch einer Menge Arbeit, Kraft und Schweiß. Hinzu kommen der bürokratische Aufwand und die Tatsache, dass sich viele Baum-Aufzuchtstationen und Plantagen im Ausland befinden, was weitere Kosten verursacht. Kostenfaktoren für die Aufforstung sind unter anderem: Aufzucht der Setzlinge Grundstückskosten Kosten für Anträge und Genehmigungen Auch wenn die Vermeidung von CO² Emissionen oberste Priorität hat, so ist die CCU Technologie für die Umwandlung und Nutzung des produzierten CO² von enormer Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die CCU Verfahren, mit deren Hilfe es gelingt, CO² aus der Atmosphäre abzuleiten und wieder zu verwenden. Das führt zu einem geschlossenen Kreislauf, mit dem Mehremissionen durch den Menschen in Zukunft vermieden werden können. Das setz jedoch voraus, dass der gesamte CCU Prozess mithilfe erneuerbarer Energien umgesetzt werden kann. Denn im Gegensatz zu den CCU Verfahren unter Anwendung fossiler Brennstoffe, führen diejenigen mit erneuerbaren Energien zu keinem treibhausgasrelevanten Ausstoß in den großen Bereichen: Industrie Wärme Verkehreldtransferkosten Personalkosten Verwaltungskosten Bewässerung und Pflege der Setzlinge und jungen Wälder In Deutschland können die Kosten für einen Hektar Aufforstung schnell zwischen 1.500 und 3.500 € betragen. Dennoch hat sich „wirkaufendeinethg.de“ für ein solches Aufforstungsprojekt entschieden, um somit Teil einer positiven Klimabewegung zu sein. Wie kann ich die CO2 Reduzierung durch Aufforstung unterstützen? Mit wirkaufendeinethg.de ist es super einfach, ein Aufforstungsprojekt zum Klimaschutz mitzufinanzieren – und das ganz ohne, dass du dafür zusätzlich Geld in die Hand nehmen musst. Einzige Voraussetzung: Du bist stolzer Halter eines E-Autos. Werde Teil der CO2 Reduzierung durch Aufforstung Du meldest dich innerhalb von 3-5 Minuten auf unserer THG Plattform an, identifizierst dich mit dem Fahrzeugschein als Besitzer des Kraftfahrzeugs mit Elektroantrieb und wählst im Anschluss einfach aus, wieviel von deiner THG Prämie in unser nachhaltiges Aufforstungsprojekt zur Reduzierung von CO² Emissionen fließen soll. Einfacher geht’s es nicht, oder?! Du hast sogar die Möglichkeit, deine gesamte THG Prämie in die CO² Reduzierung durch Aufforstung zu investieren und damit unser Projekt für den Klimaschutz so richtig voranzutreiben. Wie dringend ist der Schutz und die Wiederaufforstung von Wald weltweit? Der Schutz der Wälder hat selbstverständlich neben allen Aufforstungsprojekten oberste Priorität. Dennoch sind die Aufforstungsprogramme ein wichtiger Beitrag, sowohl für den Klimaschutz als auch für den Tier- und Artenschutz. Und das nicht nur in Deutschland. Leider haben es die großen Unternehmen in der Palmöl-, Papier- und Sojaindustrie immer noch nicht verstanden, welche Bedeutung die Wälder als grüne Lungen der Erde haben. Die meisten Gelder für Wiederaufforstungsprogramme stammen daher nach wie vor vorwiegend aus dem privaten Sektor. Dabei ist die Aufforstung zur CO² Kompensation so wichtig und vor allem nachweislich wirksam. Studien zeigen beispielsweise, dass in den letzten 20 Jahren aufgrund von Aufforstungsprojekten Waldgebiete mit einer Fläche so groß wie Frankreich nachwachsen konnten. Das sind immerhin 59 Millionen Hektar Wald. Selbst in Brasilien, wo die Abholzungspolitik von Bolsonaro Millionen Bäumen das Leben kostet, hat sich der Wald wieder erneuert. So konnte sich an der Atlantikküste aufgrund von Naturschutzbemühungen der Regenwald auf einer Fläche so groß wie die Niederlande (Quelle) erneut ausbreiten. Allein diese Ergebnisse zeigen, wie wertvoll die Arbeit jedes einzelnen Aufforstungsprojektes zuWr CO² Reduzierung ist. Und es wird deutlich, wie einfach es für jeden Einzelnen von uns sein kann, genau jetzt etwas zu tun – nur mit einem entsprechenden Betrag aus dem TGH Prämien Erlös. Was ist Aufforstung überhaupt? Bei nachhaltiger CO² Reduzierung durch Aufforstung werden nach wissenschaftlichen Aspekten auf geeigneten Flächen Bäume angepflanzt, damit diese zu einem Wald heranwachsen zu können. Kann diese Aufforstung das Klima retten? Einige Studien zeigen und viele Experten meinen, dass Flächen zu bewalden ein wirksames Mittel wäre, um Kohlenstoff in der Atmosphäre zu reduzieren. Also kann Aufforstung durchaus dazu beitragen, dass Klima zu retten. Fazit Aufforstungsprojekte tragen definitiv zur CO2 Reduzierung bei! Sei dabei und investiere einen Teil deiner THG Quote in die Aufforstung. --- ## Moor Wiedervernässung - Aktiver Klimaschutz kann so einfach sein URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/06/18/co2-reduzierung-durch-moor-wiedervern%C3%A4ssung/ Veröffentlicht: 2022-06-18 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: CO2-Reduzierung durch Wiedervernässung - Moore sind natürliche Klimaschutzhelden, die es zu schützen gilt. Jetzt hier informieren. Die CO²-Reduzierung gehört zu den essenziellen Faktoren einer erfolgreichen Klimaschutzstrategie. Mit dem Schutz deutscher Moorlandschaften bietet sich hier ein potenzielles Werkzeug, um den Schadstoffgehalt der Luft nachhaltig zu reduzieren. Wie Klimaschutz durch Moor Wiedervernässung funktioniert, erfährst du in diesem Beitrag. Was versteht man unter der Wiedervernässung von Mooren? Obwohl Moore nur 3% der Landfläche weltweit ausmachen, zählen sie zu den wichtigsten natürlichen, effektiven Klimaschützern. Sie sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Biodiversität und dienen somit dem Umweltschutz, sondern sie speichern außerdem doppelt so viel CO² wie die tropischen Wälder. Mit der Zerstörung von Mooren kommt es im Gegenzug zu einer Freisetzung großer Mengen von Treibhausgasen, die den Klimawandel weiter anfeuern. Das macht den aktiven Moorschutz durch Wiedervernässung so bedeutend. Wo noch vor Jahren viel Geld und Energie in die Entwässerung von Moorböden gesteckt wurde, um diese als landwirtschaftliche Fläche nutzen zu können oder Torf abzubauen, hat sich heute das Bild gewandelt. Während die landwirtschaftliche Nutzung aufgrund der klimatischen Veränderungen nicht immer die erhofften Erträge bringt, bekommen Moore bei der Reduzierung von schädlichen Emissionen einen deutlich höheren Wert zugeschrieben. Die Moorschutzstrategie Wiedervernässung setzt sich aus drei Grundpfeilern zusammen: Wasserverlust im Moor senken Wasserangebot für das Moor erhöhen Wasserspeicher im Moor vergrößern Um ein Moor wieder zu vernässen, sind nur relativ einfache Maßnahmen nötig: Rückbau von Entwässerungsgräben (reicht in vielen Fällen schon aus) Anstauen des Wasser im Moorgebiet Entfernung von Baumwuchs Naturschutzvereine sorgen mit etlichen Programmen und Aktionen für den Schutz, Erhalt und die Renaturierung der Moore in Deutschland. Einige kaufen sogar Moorflächen auf, um diese langfristig schützen zu können (Quelle). Leider reichen diese Maßnahmen noch lange nicht aus, solange Moor immer noch abgebaut wird. Was genau ist ein Moor? Moorböden entstehen über viele Jahrhunderte hinweg überall dort, wo viel Wasser vorhanden ist. In solchen Gebieten kommt es aufgrund des Sauerstoffmangels zu Ablagerungen von organischem Material. Diese Biomasse sammelt sich als Torf an und bindet langfristig den in den Pflanzen enthaltenen Kohlenstoff, solange das Moor intakt ist. Ein Moor wächst sehr langsam, sodass die Torfmasse in einem Hochmoor innerhalb von Tausend Jahren nur um einen Meter an Höhe gewinnt. Diese Tatsache macht die immer noch stattfindende Zerstörung noch vorhandener Moore durch den Torfabbau für die Gewinnung von Blumenerde oder Moorpackungen in der Physiotherapie so tragisch. In Deutschland waren ursprünglich 1,5 Millionen Hektar als Moorlandschaft vorhanden – und zwar als Hochmoor, Niedermoor und Waldmoor. Heute sind die Moore auf deutschem Boden zu 95% entwässert, bebaut, abgetorft sowie land- oder forstwirtschaftlich genutzt und gelten als tote Moorlandschaften. Damit verloren nicht nur viele Tierarten einen wichtigen Lebensraum. Auch ihrer Funktion als Kohlenstoffspeicher sowie als Rückhalte- und Filterflächen im Landschaftswasserhaushalt können Moore nicht mehr gerecht werden. Allein vor dem Hintergrund der Einmaligkeit dieser besonderen Biotope wäre ein umfangreicher Moorschutz gerechtfertigt. Hinzu kommt die Bedeutung der Moore im Zuge des Klimawandels als wichtiger natürlicher Kohlenstoffspeicher. Der Gewinn der Moor Wiedervernässung Mittlerweile gibt es deutschlandweit einige Initiativen zur Wiedervernässung der seltenen Biotope Moor. Und auch die Bundesländer haben Moorschutzstrategien aufgelegt. Ein einheitliches gesetzlich geregeltes bundesweites Moorschutzprogramm gibt es leider nicht. Eines der Hauptziele der Maßnahmen besteht darin, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf den katastrophalen Zustand der Moorlandschaften zu lenken, von denen alle Moore – sowohl die Hoch- und Niedermoore als auch die Waldmoore – betroffen sind und gleichzeitig die Menschen für den Moorschutz zu sensibilisieren. Heute weiß man: Moore speichern mehr schädliches CO² als jedes andere Ökosystem auf der Welt. Ihre Zerstörung verursacht allein für die Volkswirtschaft jährlich Schäden in Millionenhöhe. Weltweit speichern Moore mit 400 bis 550 Gigatonnen 20 bis 30 Prozent des gesamten im Boden gelagerten Kohlenstoffs (Quelle). Mit dem Schutz der noch vorhandenen Moore wird die Freisetzung von vielen Tonnen CO² verhindert. Die Renaturierung bereits geschädigter Moorlandschaften in Deutschland trägt außerdem zur zusätzlichen Speicherung schädlicher THG Emissionen bei. Darum fließen seit einigen Jahren auch Geld in die Wiedervernässung der Moore. Eine einfache Rechnung zeigt, wie sinnvoll das Geld hier angelegt ist: Während die Kosten für die Wiedervernässung eines Moores bei 40 bis 110 Euro pro Tonne Kohlendioxid liegen, ließen sich bei einer Fläche von 300.000 Hektar Moorböden in Deutschland pro Jahr Schäden von 217 Millionen für die Volkswirtschaft vermeiden. Dagegen erscheinen die 330 Millionen für die Renaturierung wie ein Klacks. Wenn man bedenkt, dass bei einem entwässerten Moor, welches beispielsweise zum Anbau von Mais genutzt wird, von einem Hektar Fläche so viel Treibhausgase ausgestoßen werden, dass man dafür mit einem Kleinwagen viereinhalb Mal um die Welt reisen könnte, erübrigt sich im Grunde die Frage nach dem Gewinn der Wiedervernässung von Mooren. Mit wenig Geld viel Klima Zum Glück stehen die spärlichen Reste der heutigen Moore in vielen Fällen unter Naturschutz. Da sie allerdings aufgrund der schlechten Behandlung in den letzten Jahrzehnten ihren ökologischen Wert fast komplett verloren haben, sind umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Zustands der deutschen Moore dringend notwendig. Nicht nur Forscher aus Mecklenburg-Vorpommern arbeiten intensiv an Möglichkeiten, trockene Moore wiederzubeleben. Diese konnten beispielsweise in Forschungen nachweisen, dass Moore nach der Wiedervernässung das Wurzelwachstum von Pflanzen deutlich begünstigen und dadurch die Torfbildung anregen (Quelle). Auch andere Bundesländer haben Moorschutzprogramme aufgelegt und neben den bekannten Umweltverbänden wie dem NABU und dem BUND gibt es zahlreiche kleinere Vereine, die sich dem Schutz der Moore in Deutschland verschrieben haben. Die Wiedervernässung der Moore allein wird nicht ausreichen, um das Problem zu lösen. Es bedarf zusätzlich der vermehrten Aufklärung – und zwar sowohl zum Thema Torfabbau und dessen schwerwiegende Konsequenzen für das Klima als auch zu den alternativen Nutzungsmöglichkeiten von wiedervernässten Mooren. Denn diese gibt es durchaus. So können Moorflächen in Verbindung mit der Paludikultur (landwirtschaftliche Nutzung von nassen oder wiedervernässten Flächen) erfolgreich bewirtschaftet werden. Beispielsweise durch den Anbau von Röhricht, der anschließend als hochwertiges Dämmmaterial genutzt werden kann. Weitere Instrumente für den Moorschutz Klimaschutz durch die Moor Wiedervernässung ist ein wichtiges Thema. Nicht umsonst wurden im Jahr 2021 von der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze und allen Amtskolleginnen und -kollegen aus den Ländern die Bund-Länder-Zielvereinbarung zum Klimaschutz durch Moorbodenschutz unterschrieben (Quelle). Laut dem Bundesamt für Naturschutz BfN stehen neben den herkömmlichen Naturschutzmaßnahmen für die Erhaltung und Renaturierung von Mooren weitere Instrumente zur Verfügung: THG Quotenhandel freiwilliger Kohlenstoffmarkt andere Finanzierungsmechanismen Was ist Wiedervernässing von Mooren? Moore speichern doppelt so viel CO² wie die tropischen Wälder. Daher ist die Wiedervernässug durch die Senkung des Wasserverlust, die Erhöhung des Wasserangebots und die Vergrößerung des Wasserspeichers im Moor enorm wichtig für den Klimaschutz. Fazit Auch wenn es bereits einige vielversprechende Programme für den Moorschutz und die Moor Wiedervernässung gibt (Quelle), ist es dem Team von wirkaufendeinethg.de eine Herzensangelegenheit, hier weitere Aufklärungsarbeit zu leisten. Und wer weiß – vielleicht ist der eine oder andere Kunde dazu bereits, mit uns gemeinsam und einem Teil seiner THG Prämie einen Beitrag zum nachhaltigen Klimaschutz zu leisten. --- ## Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2035 URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/06/18/verbot-verbrennungsmotoren/ Veröffentlicht: 2022-06-18 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Verbot für Verbrennungsmotoren - 2035 soll das Aus für den Verbrenner kommen. Was sagen Umweltverbände und Politik dazu? Hier informieren. Ab dem Jahr 2035 soll es keine Verbrennungsmotoren für Neuwagen mehr geben. Das zumindest wünschen sich die Mehrheit der Abgeordneten im Europaparlament, was in vielen europäischen Ländern für einige Aufregung sorgte. Während die einen sich große Sorgen machen, dass die Elektro-Lobby hier die europäische Gesetzgebung zu sehr beeinflusst, sehen die anderen – wie beispielsweise Griechenland – Ihre Politik zum Thema Elektromobilität mehr als bestätigt. Wann werden Verbrenner in Deutschland verboten? Noch ist nichts beschlossen. Auch wenn die Mehrheit der Europa Abgeordneten am 8. Juni 2022 für ein Verbot von Verbrennungsmotoren bei Neuwagen ab 2035 stimmte, kann ein entsprechendes Gesetz erst mithilfe der Zustimmung aller EU-Staaten verabschiedet werden (Quelle). Grünenpolitiker und Umweltorganisationen begrüßen das EU Verbrenner Verbot. So äußerte sich beispielsweise der Leiter der Verkehrspolitik vom BUND Jens Hilgenberg: „Heute wurde vom Europäischen Parlament ein klares Signal Richtung Antriebswechsel gesetzt”. Auch der NABU bewertet die Situation positiv und bezeichnete das EU-Verbrenner-Aus 2035 als einen großen Schritt und Arbeitsauftrag zugleich (Quelle). Experten gehen davon aus, dass das EU-weite Verbrenner Verbot ab 2035 nicht mehr aufzuhalten sei und somit auch in Deutschland greifen würde. Und das trotz deutlich zurückhaltender Tendenzen in der Bevölkerung und einiger Kritik. So fürchten einige Politiker, dass das Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 viele Arbeitsplätze kosten könnte. Zudem sehen sie Probleme in der immer noch nicht ausreichend vorhandenen Infrastruktur – und das nicht nur in Deutschland. Auch andere Länder hängen da noch hinterher. Andere wiederum erkennen in dem Verbrennungsmotoren Verbot eine große Chance für die Elektromobilität der Zukunft und betrachten den Ansatz als zusätzlichen Anreiz für die Wirtschaft und die Forschung, ihren Fokus vermehrt auf die E-Mobilität im Verkehrssektor zu legen. Die Vorteile und Risiken des Verbrenner Verbots ab 2035 Es gibt Stimmen, welche das Verbot für Verbrennungsmotoren bei Neuwagen ab 2035 in Bezug auf die CO² Reduzierung als unzureichend erachten – so zum Beispiel die Deutsche Umwelthilfe (Quelle) Ihr kommt diese Maßnahme zum Schutz vor dem Klimawandel zu spät. Wissenschaftler, wie Dr. Thomas Grube, Leiter der Arbeitsgruppe Mobilität im Institut für Energie- und Klimaforschung am Forschungszentrum Jülich, wagen im Gegensatz dazu kühne Prognosen: Das Verbot für Verbrennungsmotoren sorge in Zukunft für einen wachsenden Bestand an Elektrofahrzeugen, was dazu führe, dass die Kosten für Elektroantriebe mit Batterien und Brennstoffzellen aufgrund der Lerneffekte schneller sinken. Somit trage das Verkaufsverbot zur Wettbewerbsfähigkeit der Elektroantriebe bei. “Wir gehen davon aus, dass auch langstreckentaugliche Pkw mit Batterie dann bereits deutlich vor dem Jahr 2030 Kostenparität zu Verbrennern erreichen; Fahrzeuge mit Brennstoffzellen wenige Jahre später.” (Quelle) Große Konzerne wie Mercedes und Volkswagen setzen bereits jetzt vermehrt auf E-Mobilität und begründen dieses Vorgehen mit den vielen Vorteilen von rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen: Die E-Mobilität und THG Quote sind der einfachste Weg, die EU-Klimavorgaben zu erfüllen. Große Investitionen und der Umbau von Werken haben bereits stattgefunden. Namhafte Automobilhersteller rechnen bereits jetzt mit einem Elektroauto-Anteil in der Produktion von mehr als 50% und andere stellen in Kürze komplett auf E-Mobilität um – so beispielsweise Jaguar in 3 Jahren. Zahlreiche Förderungen für E-Autos und E-Mobilität – wie beispielsweise die THG Quote – beschleunigen den Umstieg auf Elektrofahrzeuge und somit die Reduzierung schädlicher CO²-Emissionen. Kritiker der E-Mobilität führen oft das Argument der geringen Reichweite ins Feld. Doch laut TÜV ist die Reichweitenangst bei den Nutzern eines Elektroautos weitaus geringer, als bei denen, die noch nicht zu den E-Mobilisten gehören. Kritik an dem Verbot wird vor allem laut, weil die Nutzung von neuen Verbrennungsmotoren mit klimafreundlichen Flüssigkraftstoffen im Konzept der EU keinerlei Berücksichtigung zu finden scheint. Diese Möglichkeit muss allerdings in Betracht gezogen werden, denn sowohl Flugzeuge und Frachtschiffe als auch große LKWs – diese sind im Übrigen aus dem Verbot ausgeschlossen – benötigen Biokraftstoffe. Hier wäre möglicherweise Wasserstoff eine Alternative. Was bedeutet das für die E-Mobilität und THG Quoten? Die EU setzt beim Erreichen ihrer Klimaziele auf verschiedene Maßnahmen bezüglich der E-Mobilität. Und auch Deutschland unterstützt diesen Trend. Neben der seit diesem Jahr eingeführten THG Quote für private E-Autofahrer liegt der Fokus jetzt verstärkt auf dem Ausbau der Ladeinfrastruktur, den wir von wirkaufendeinethg.de zusammen mit unseren Kunden aktiv unterstützen. Außerdem steigen die THG Quoten für die quotenverpflichteten Unternehmen in den kommenden Jahren deutlich an, was wiederum den THG Quotenhandel für private E-Autos attraktiver macht. Damit soll sich das Fahren eines E-Autos lohnen und der CO²-Ausstoß im Bereich Verkehr weiter reduziert werden. Geplant ist von der EU zudem ein Sozialfonds, in welchen ein Teil aus den Rechten der CO²-Verkäufe fließen wird, um damit finanzschwachen Pendlern unter die Arme zu greifen. Werden Verbrenner aussterben? Selbst wenn das Verbot für Verbrennungsmotoren bei Neuwagen ab 2035 kommt, gibt es immer noch genügend Benzin- und Dieselautos, die noch einige Jahre unterwegs sein werden. Allerdings wird es hier sicher, wie bereits in der Vergangenheit sichtbar – zu weiteren Preissteigerungen bei den Gebrauchten kommen. Daher lohnt es sich gerade jetzt für den einen oder anderen über die Anschaffung eines Elektroautos nachzudenken. Vor allem, weil es neben der Förderung für den Kauf eines E-Autos auch noch die THG Prämie jedes Jahr zusätzlich geschenkt gibt. Dafür reicht es aus, sich einfach hier auf unserer Plattform anzumelden, den Fahrzeugschein Teil I vom Elektrokraftfahrzeug hochzuladen und sich seine THG Prämie zu sichern. Kommt das Verbrenner Verbot überraschend? Auch wenn viele jetzt total überrascht zu sein scheinen – der Gedanke eines Verbots für Verbrenner war im Grunde voraussehbar. Denn bereits im „Green Deal“ der EU aus dem Jahr 2019 war das Ziel eines klimaneutralen Europas bis 2050 klar definiert und wurde spätestens mit dem europäischen Klimagesetz zu bindendem Recht. Somit kam das Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2035 – welches im Übrigen auch auf Motorräder und Kleinkrafträder zutrifft – keineswegs unerwartet. Was halten die Menschen in Deutschland vom Verbrenner Verbot? Aufgrund des Klimawandels findet auch bei den Menschen in Deutschland ein Umdenken in Bezug auf die Elektromobilität statt. Dennoch spricht sich laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey die Mehrheit der Deutschen – nämlich 57 % – gegen das Verbrenner Verbot aus. Dagegen sehen 35% der Befragten das Verbot als eine wichtige Maßnahme im Klimaschutz. Die verbleibenden 8% scheinen unentschieden (Quelle). Im Gegensatz zu anderen westeuropäischen Ländern zeigen die Deutschen eine eher geringe Bereitschaft, auf ihren PKW mit Verbrennungsmotor zu verzichten und stattdessen auf Elektromobilität umzusteigen. Das scheint zum einen an der unzureichenden Ladeinfrastruktur zu liegen und zum anderen an der bereits erwähnten Reichweitenangst. Letztere ist allerdings aufgrund der technischen Entwicklung und des tatsächlichen durchschnittlichen Fahrverhaltens kaum begründet. In unserem Blogbeitrag: „Elektroauto – Mit diesen Tipps die Reichweite erhöhen“ erfährst du mehr darüber. Der Ausbau der Ladestationen wird zudem forciert vorangetrieben. Geplant sind laut Bundesregierung bis 2030 eine Million Ladepunkte. Für die Umsetzung dieses Plans wurden eine Reihe Gesetze erlassen. Eventuell ist etwas mehr Aufklärung für die Skeptiker nötig. Denn gerade jetzt lohnt es sich, auf ein Elektroauto umzusteigen. Es gibt nicht nur bis zu 9000 € Zuschuss (nur noch bis Ende des Jahres 2022 (Quelle)) für den Kauf eines elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugs, sondern zusätzlich die Möglichkeit, mit der THG Quote ein passives Zusatzeinkommen von mehreren 100 Euro jährlich bis 2030 zu generieren. Ab wann werden Verbrenner in Deutschland verboten? Zwar ist bis her noch nichts konkret beschlossen, aber Experten gehen davon aus, dass das EU-weite Verbrenner Verbot ab 2035 nicht mehr aufzuhalten sei und somit auch in Deutschland greifen wird. Was hat das Verbot für Konsequenzen? Das Verbot für Verbrennungsmotoren sorgt in Zukunft für einen wachsenden Bestand an Elektrofahrzeugen, was dazu führt, dass die Kosten für Elektroantriebe mit Batterien und Brennstoffzellen aufgrund der Lerneffekte schneller sinken. Außerdem erhöht sich durch die starke Nachfrage auch der Ausbau der Ladeinfrastuktur - also nur gute Neuigkeiten für E-Auto Fahrer. --- ## Fahrzeugschein Teil I - Voraussetzung für die THG Quote URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/06/15/fahrzeugschein-vorraussetzung-fuer-die-thg-quote/ Veröffentlicht: 2022-06-15 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Fahrzeugschein Teil I - Voraussetzung für die THG Quote. Ohne Fahrzeugschein ist keine Beantragung der THG Quote möglich. Hier informieren. Seitdem ab Anfang des Jahres 2022 auch private E-Mobilisten von der THG Quote profitieren können, haben viele Menschen sich bereits auf unserer Plattform angemeldet. Leider kommt es dabei immer wieder zu Fehlern bezüglich der Dokumente zur eigenen Identifizierung. Hier erfährst du, wie du vorgehen musst, um deine THG Quote zu erhalten. THG Quote kurz zusammengefasst Als Klimaschutzinstrument der bundesdeutschen Regierung ermöglicht es die THG Quote bzw. der THG Quotenhandel nun auch privaten E-Mobilisten, ein regelmäßiges jährliches passives Einkommen zu generieren. Das Ziel der THG Quote Die Treibhausgasminderungsquote – kurz THG – schreibt den großen Mineralölunternehmen per Gesetz vor, eine bestimmte Menge an emissionsarmen Kraftstoffen wie Strom oder Biodiesel an ihre Kunden abzugeben. Das Ziel der THG Quote ist es, den CO²-Ausstoß im Verkehrssektor zu reduzieren und Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien zu fördern. Sind die Mineralmultis nicht in der Lagen, die vorgeschriebene THG Quote einzuhalten, haben sie zwei Möglichkeiten: Zahlung von Strafgeldern CO²-Einsparungen Dritter aufkaufen Aus der zweiten Möglichkeit ergibt sich der THG Quotenhandel. Dieser macht es möglich, dass Unternehmen – und jetzt eben auch Privatpersonen mit einem E-Auto – ihre jährlichen CO²-Einsparungen verkaufen und dadurch ein kleines Zusatzeinkommen generieren können, ohne im Grunde wirklich etwas dafür zu tun. Wer bekommt die THG Quote? Jedem – egal, ob Privatperson oder Unternehmer – steht die THG Quote zu, sofern ein oder mehrere elektrisch betriebene Fahrzeuge auf ihn zugelassen sind und er sich als Fahrzeughalter dieser Fahrzeuge identifizieren kann. Die THG Quote gibt es im Übrigen nicht nur für ein E-Auto. Auch andere rein elektrische betriebene Kraftfahrzeuge wie E-Roller, E-Nutzfahrzeuge oder E-Busse sind zugelassen. Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Webseite. Wie bekomme ich die THG Quote? Um in den Genuss der THG Quote zu kommen, können sich Besitzer von E-Autos und anderen batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen hier anmelden und mit dem Fahrzeugschein Teil I identifizieren. Vorgang der Anmeldung für die THG Quote mit dem Fahrzeugschein Teil I Der Ablauf der Antragstellung bis zur Auszahlung der THG Prämie ist einfach und sicher und nimmt nur wenige Minuten deiner Zeit in Anspruch: Wähle in unserer WebApp aus, ob du mit der THG Quote nachhaltige Klimaschutzprojekte unterstützen möchtest. Auf der folgenden Seite siehst du, dass wir trotz 100%er Auszahlung der THG Prämie einen Baum für jedes registrierte Fahrzeug pflanzen. Danach muss noch der Fahrzeugschein Teil I hochgeladen werden und dann kannst du den Vorgang zum Abschluss bringen. Wie das im Detail funktioniert, erklären wir hier. Was ist der Fahrzeugschein Teil I? Der Fahrzeugschein Teil I – auch Zulassungsbescheinigung genannt – enthält neben allen Daten zur technischen Spezifikation eines Kraftfahrzeugs zusätzlich Angaben zum Kennzeichen, zur letzten Hauptuntersuchung und zum Fahrzeughalter. Mithilfe des Fahrzeugscheins Teil I ist es Behörden möglich, den Halter eines Kraftfahrzeuges als solchen zu identifizieren. Als handlicher Steckbrief enthält das Dokument alle Informationen, die im zentralen und örtlichen Fahrzeugregister zu diesem Fahrzeug hinterlegt wurden. Der Führer eines Fahrzeugs ist gemäß § 11 Abs. 6 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung dazu verpflichtet, den Fahrzeugschein Teil I im Fahrzeug mit sich zu führen. Die Verifizierung durch den Fahrzeugschein Teil I ist Voraussetzung dafür, dass wir als Dienstleister deine THG Quote beim Bundesumweltamt beantragen und anschließend die THG Prämie an dich auszahlen können. Im Grunde ist der Fahrzeugschein Teil I kaum zu verwechseln mit dem Fahrzeugschein Teil II – bzw. dem Fahrzeugbrief. Dieser enthält im Gegensatz zur Zulassungsbescheinigung weniger technische Daten, dafür aber Daten zu vorhergehenden und dem jetzigen Halter. Er besitzt außerdem ein größeres Format als die Zulassungsbescheinigung. Für die THG Quote ist ausschließlich der Fahrzeugschein Teil I – also das kleine Dokument, welches jeder Elektroautofahrer im Fahrzeug dabei hat – ausschlaggebend. Das gilt im Übrigen für alle rein elektrische betriebenen Fahrzeuge, unabhängig von der Fahrzeugklasse. Achte daher bei der Anmeldung unbedingt darauf, dass du das richtige Dokument zur Hand hast, um dich als Fahrzeughalter zu verifizieren. Möchtest du für mehrere Fahrzeuge die THG Quote beantragen, muss für jedes einzelne davon der Fahrzeugschein Teil I auf unserer Plattform hochgeladen werden. Mehr ist nicht zu tun. Du kannst dich nach erfolgter Registrierung entspannt zurücklehnen und die Auszahlung abwarten. --- ## Carbon-Capture und Utilization URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/06/14/carbon-capture-und-utilization/ Veröffentlicht: 2022-06-14 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Carbon-Capture und Utilization - Was ist das? Welche CCU Verfahren gibt es? Welchen Nutzen hat CCU? Jetzt hier informieren. Eine Strategie zur Vermeidung oder Verminderung von klimaschädlichen Treibhausgasen ist die CCU – Carbon Capture and Utilization – auf Deutsch CO²-Abscheidung und dessen Verwendung. Eine Überblick über CCU Technologien und dessen Anwendung findest Du in folgendem Beitrag Was ist Carbon Capture and Utilization? Der Prozess CCU setzt sich aus drei Vorgängen zusammen: Abscheidung von CO² Transport von CO² Verwendung von CO² „Carbon Capture and Utilization… auch Carbon Dioxide Utilization (CDU; zu Deutsch: CO²-Nutzung), bezeichnet die Abscheidung von Kohlenstoffdioxid (CO²) insbesondere aus Verbrennungs-Abgasen und dessen angeschlossene Verwendung bei weiteren chemischen Prozessen.” (Quelle ) Vereinfacht ausgedrückt wird mithilfe von CCU Verfahren CO² in konzentrierter Form nutzbar gemacht für die Weiterverarbeitung in kohlenstoffhaltigen Produkten und das sowohl mithilfe biologischer, biologisch-technischer als auch chemischer Prozesse, wobei sich Experten in der Frage – ob die biologischen Prozesse tatsächlich zum CCU zählen – bis heute nicht einig sein. Zu den biologischen Prozessen gehören beispielsweise so unspektakuläre Vorgänge wie die Photosynthese der Pflanzen oder aber die Aufforstung von Wäldern. Anders sieht es bei den chemischen und biologisch-technischen Prozessen aus. Wie funktioniert Carbon Capture and Utilization? Die Produktionsprozesse in der Industrie gehören neben dem Verkehrssektor zum Hauptverursacher von schädlichen CO² Emissionen. Jährlich produzieren sie etwa ein Drittel aller Treibhausgasemissionen in Deutschland. Zu den größten Produzenten von Co² gehören beispielsweise die Eisen- und Stahlindustrie, die Zementherstellung und die Herstellung chemischer Grundstoffe. Gelingt es nicht, die CO² Emissionen in den kommenden Jahren deutlich zu verringern, wie im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und seinen Durchsetzungsverordnungen festgelegt, sind weitere Klimakatastrophen unausweichlich. Eine der bedeutendsten Herausforderungen unserer Zeit ist es darum, CO² Emissionen zu reduzieren bzw. nutzbar zu machen. Denn eine reine Vermeidung der Treibhausgasemissionen in der Industrie ist kaum oder nur in Verbindung mit unverhältnismäßig hohen Kosten zu erreichen. Hier kommt die Carbon Capture and Utilization ins Spiel. Die Abscheidung von CO² und dessen anschließender Nutzung stellt neben dem „Carbon Capture and Storage“ kurz CCS – der dauerhaften Speicherung von CO² in tiefen Gesteinsschichten – eine Möglichkeit dar, den immer noch schweren CO² Ausstoß im Industriebereich zu reduzieren. Im Gegensatz zur CCS – bei welcher der Abzug und die sichere Speicherung von CO² das primäre Ziel darstellt – ist es beim CCU die Bereitstellung des CO² in Form von wiederverwendbaren chemischen Rohstoffen. Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Chemisch Mithilfe der chemischer Carbon Capture and Utilization Technologien liefern fossile Kraftwerke reines Kohlenstoffdioxid. Dieses wird zunächst gebunden, um anschließend bei der energetischen Verwendung wieder freigesetzt zu werden. Der CCU Prozess findet vornehmlich Anwendung in der Methanisierung von synthetisch gewonnenem Wasserstoff. Dabei wird CO² mithilfe von Wasserstoff umgewandelt in Methan. Elektro- und fotomechanisch Eine weitere noch nicht ganz so gut entwickelte CCU-Methode ist die Wandlung von CO² unter bestimmter Lichtbestrahlung in Kohlenmonoxid, welches sich leicht in andere Kohlenwasserstoffe umwandeln und somit nutzbar machen lässt. Karbonisierung Eine dritte Methode ist die Karbonisierung von CO² - praktisch die Umkehrung der Prozesse aus der Zementherstellung - welche bereits Anwendung findet. Dabei gewinnt man Rohstoffe, die als Baustoffe verwendet werden können. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass die Sicherheit einer negativen CO² Bilanz mit diesem CCU-Verfahren nicht in jedem Fall gegeben ist ( Quelle). Biologisch-technisch Die vierte Variante von CCU Prozessen sind die biologisch technischen Verfahren, zu denen beispielsweise die Fermentation gehört. Der Nachteil dieser Verfahren ist die Notwendigkeit großer Anlagen. Außerdem ist die Verwertung von CO² mit technisch biologischen Prozessen deutlich weniger ergiebig, als die Verwertung mit chemischen Prozessen. Enhanced Resource Recover Noch ein Verfahren beim CCU ist das sogenannte „Enhanced Resource Recovery“ (CCUS), auch bekannt als „Enhanced Oil Recovery“ – bei dem CO² in die Erde gepresst wird, um so aus Öllagerstätten mehr Öl gewinnen zu können. Untersuchungen zeigen, dass die CO² Bilanz trotz der Ölgewinnung und anschließenden Verbrennung durch dieses Verfahren positiv ausfällt. Der Prozess findet ebenso Anwendung bei der oben bereits erwähnten dauerhaften Speicherung von CO² in tiefer gelegenen Erdschichten. Der Nutzen von Carbon Capture and Utilization Mithilfe von CCU werden CO² Vorkommen durch unterschiedliche katalytische Verfahren - in der Regel unter Verwendung von Wasserstoff (bis auf wenige Ausnahmen) - aus Stahlwerks- oder Zementabgasen in Form von verschiedenen Produkten nutzbar: Strom Wärme Kraftstoffe Chemikalien Unter Beachtung verschiedener Faktoren ist die CCU Technologie dazu geeignet, einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt zu leisten. Allerdings liegt für die sichere und ökologische Anwendung der Verfahren noch ein weiter Weg vor den Entscheidungsträgern. Die Verwendung von CCU Technologien Auch wenn die Vermeidung von CO² Emissionen oberste Priorität hat, so ist die CCU Technologie für die Umwandlung und Nutzung des produzierten CO² von enormer Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielen dabei die CCU Verfahren, mit deren Hilfe es gelingt, CO² aus der Atmosphäre abzuleiten und wieder zu verwenden. Das führt zu einem geschlossenen Kreislauf, mit dem Mehremissionen durch den Menschen in Zukunft vermieden werden können. Das setz jedoch voraus, dass der gesamte CCU Prozess mithilfe erneuerbarer Energien umgesetzt werden kann. Denn im Gegensatz zu den CCU Verfahren unter Anwendung fossiler Brennstoffe, führen diejenigen mit erneuerbaren Energien zu keinem treibhausgasrelevanten Ausstoß in den großen Bereichen: Industrie Wärme Verkehr CCU Technologie für die THG-Minderung geeignet? Schon häufiger wurde in unserem Blog erwähnt, dass der Verkehrssektor einer der wichtigsten Bereiche für den Klimawandel darstellt. Das ist auch der Grund, warum Wissenschaftler unermüdlich forschen, um alternative Antriebe und Kraftstoffe zu finden. Die CCU Technologien sind eine Möglichkeit, unter Verwendung erneuerbarer Energien die THG Quoten einhalten und schädliche Treibhausgasemissionen vermeiden zu können. Nicht umsonst hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz BMWK verschiedene Förderinstrumente aufgesetzt, um innovative Technologien, welche die Einsparung von THG-Emissionen ermöglichen, voranzubringen. Neben der Substitution von fossilen Brennstoffen und der Minderung von Treibhausgasen in Form von CO² ist die CCU Technologie in der Lage, einen zusätzlichen Nutzen zu schaffen – zum Beispiel in den Bereichen: Bereitstellung von Kraftstoffen und Strom Netzstabilität Langzeiten-Ergiespeicherung Bei all den Vorteilen darf allerdings nicht vergesse werden, dass fast alle CCU Verfahren einen hohen Bedarf an Strom und Wärme haben, und somit der Nutzen von Carbon Capture and Utilization im Grunde nur unter Verwendung erneuerbarer Energien gegeben ist. Hinzu kommt, dass eine direkte Verwendung in Form elektrischer Energie – also die direkte Elektrifizierung – einiger CCU Anwendungen eine effizientere Nutzung erneuerbarer Energien zur Folge hat. Ein Beispiel: Im Gegensatz zu Herstellung von synthetischen Treibstoff mithilfe der Power-to-Liquid-Technologie unter Verwendung von CO² und Strom aus erneuerbaren Energien wird für den Antrieb eines Elektro-Autos nur eine Fünftel des dafür verwendeten Stroms benötigt. Auch wenn einige CCU Technologien Hoffnung in Bezug auf den Klimawandel geben, sind diese doch im Hinblick auf die THG Einsparungen zumindest mit Vorsicht zu genießen. Während einige Verfahren sich tatsächlich zu bewähren scheinen, zeigen neueste Untersuchungen auch, dass nur wenige Verfahren tatsächlich mit dem Pariser Klimaschutzabkommen konform gehen ( Quelle). Was ist Carbon Capture überhaupt? Vereinfacht ausgedrückt wird mithilfe von CCU Verfahren CO² in konzentrierter Form nutzbar gemacht für die Weiterverarbeitung in kohlenstoffhaltigen Produkten und das sowohl mithilfe biologischer, biologisch-technischer als auch chemischer Prozesse. Was bringt Carbon Capture? Unter Beachtung verschiedener Faktoren ist die CCU Technologie dazu geeignet, einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt zu leisten. Allerdings liegt für die sichere und ökologische Anwendung der Verfahren noch ein weiter Weg vor den Entscheidungsträgern. Ist Carbon Capture and Utilization in Deutschland erlaubt? Den gesetzlichen Rahmen für den zukünftigen Einsatz von CCU und CCS Technologie bietet das Bundesemissionsschutzgesetz. Derzeit wird seitens der Politik in Deutschland erneut heftig diskutiert, wie die Umsetzung der Verfahren im Sinne des Klimaschutzes aussehen könnte. Auch wenn der Kima-Killer CO² aufgrund der neuen CCU Verfahren zum begehrten Rohstoff avancieren könnte, scheinen wir doch noch ein ganzes Stück weit davon entfernt, unseren eigenen Klimazielen gerecht zu werden. Nichtsdestotrotz sind Carbon Capture and Storage Förderprogramme, Subventionen für Elektromobilität und die seit 2022 eingeführte THG Prämie für private Halter eines Elektroautos durchaus geeignete Maßnahmen, um den Klimawandel zu verlangsamen. --- ## Elektroauto - Mit diesen Tipps die Reichweite erhöhen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/06/07/elektroauto-mit-diese-tipps-die-reichweite-erhoehen/ Veröffentlicht: 2022-06-07 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Elektroauto - Reichweite erhöhen. Mit diesen Tipps gelingt es auch längere Strecken entspannt zu meistern. Jetzt hier informieren. Längst hat sich das Elektroauto als alltagstauglich erwiesen und so nutzen immer mehr Menschen in Deutschland die klimaschonende Art mobil zu sein. Dennoch bleibt der Gedanke an die begrenzte Reichweite ein ständiger Begleiter. Es gibt allerdings Möglichkeiten, die Reichweite eines Elektrofahrzeugs zu erhöhen. Wie das genau funktioniert, erfährst du hier. Was hat sich geändert in den letzten Jahren bezüglich der Reichweite eines E-Autos? Noch vor 5 Jahren gestaltete sich eine Reise mit dem Elektroauto aufgrund der geringen Reichweite von unter 300 Kilometern schwierig, sodass eine intensive Planung einer längeren Strecke mit dem E-Auto unabdingbar war. Heutzutage sieht das etwas anders aus, denn je nach Hersteller und Fahrzeugtyp verfügt ein E-Auto über eine Reichweite von bis zu 700 km. Auch der Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur für den Stromverbrauch der E-Mobilisten schreitet voran. Neben der Berücksichtigung der vorhandenen Ladepunkte spielen allerdings noch ein paar andere Faktoren für die E-Auto-Reichweite eine bedeutende Rolle. Welche Faktoren beeinflussen die E-Auto-Reichweite? Sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa steigt die Zahl der Ladepunkte für die Elektromobilität unaufhörlich an. Spitzenreiter sind hier immer noch die skandinavischen Länder Norwegen und Schweden, die neben dem absoluten Favoriten – den Niederlanden – das beste Verhältnis aufweisen zwischen den vorhandenen Ladepunkten und dem PKW-Bestand. Was Deutschland betrifft – dieses rankt bezüglich der Anzahl der Ladepunkte auf Platz zwei in Europa. Allerdings haben wir immer noch das Problem, dass wir im eigenen Land in Anbetracht der steigenden Zahl der Elektroauto Besitzer viel zu wenig Ladepunkte aufweisen und somit laut dem Verband der Automobilindustrie VBD im Jahr 2021 im Vergleich mit den anderen Ländern noch unter dem europäischen Durchschnitt lagen. Elektroauto-Reichweiten-Killer Wer die Elektroauto-Reichweiten-Killer kennt und diese berücksichtigt, ist in der Lage, mit dem E-Auto durchaus ein paar Kilometer mehr zu fahren. Killer Nr. 1- Fahrverhalten Genau wie bei einem herkömmlichen Kraftfahrzeug ohne Elektroantrieb hat das eigene Fahrverhalten auch beim E-Auto Einfluss auf die Reichweite. Wer sich dem Verkehrsfluss anpasst und vorausschauend unterwegs ist, wird nicht so schnell eine Ladesäule ansteuern müssen. Killer Nr. 2 – Beschleunigung Der behutsame Umgang mit dem Elektrofahrzeug spart Energie. Dazu gehört vor allem die langsame bzw. „sanfte“ Beschleunigung. Das spart zum einen Energie und schont zusätzlich die Batterie. Killer Nr. 3 – Verbraucher im Innenraum Alles was zusätzlich Energie benötigt, wie beispielsweise die Sitzheizung, das Radio oder die Klimaanlage, reduziert am Ende des Tages die E-Auto Reichweite. Darum sollte man diese Tools mit Bedacht einsetzen. Killer Nr. 4 – Reifendruck Ist der Reifendruck an einem Fahrzeug nicht optimal eingestellt, geht das auf Kosten der Energie. Darum lohnt es sich, diesen regelmäßig zu prüfen – und das nicht nur aufgrund der Reichweite, sondern auch für die eigene Sicherheit. Killer Nr. 5 – Temperatur Die perfekte Außentemperatur für Elektroautos liegt bei exakt 21,5 Grad Celsius. Die Akkus von Elektroautos funktionieren grundlegend am besten, wenn die Temperatur im Bereich von 15 bis 35 Grad liegt. Zu niedrige oder zu hohe Temperaturen schränken die Reichweite von E-Autos also stark ein. Die Reichweitenangst in der Elektromobilität Das Thema der Reichweite ist unter Elektromobilisten so bedeutend, dass der Begriff „Reichweitenangst“ es mittlerweile bis in den Duden geschafft hat. Diese Angst scheint jedoch zunehmend unbegründet, wenn man sich einmal die Zahlen anschaut. Zum einen fahren die meisten Deutschen mit dem E-Auto täglich nicht mehr als 40 km – selten sind sie also so viel unterwegs, dass die Gefahr der Reichweitenüberschreitung besteht. Zum anderen steigen die Reichweiten der Elektrofahrzeuge kontinuierlich an. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Horváth & Partners: Laut dieser lag die durchschnittliche Reichweite für alle zugelassenen elektrobetriebenen Autos 2020 bei 375 km. Die Hochrechnung der Studie zeigt für 2025 eine Steigerung in diesem Bereich auf durchschnittlich bis zu 784 km an – Tendenz weiter steigend (Quelle). Welche Elektroautos haben eine hohe Reichweite? Natürlich sind nicht nur das Fahrverhalten und einige zusätzliche Einstellungen am Fahrzeug wichtig für die E-Auto Reichweite. Der Fahrzeugtyp spielt hier eine bedeutende Rolle. Autos mit der besten Reichweite Laut einem Test von Auto Bild haben folgende Modelle bezüglich der Reichweite die Nase vorn: E-Auto Reichweite Mercedes EQS über 700km Tesla Model S Long Range über 600km BMW iX über 600km Ford Mustang Mach-E knapp über 600km BMW i4 weit über 500km Sparsam mit dem E-Auto unterwegs Auch wenn die meisten Deutschen mit ihrem E-Auto im Alltag keine großen Strecken zurücklegen und sich somit um die Elektroauto Reichweite keine Sorgen machen müssen, gilt es doch ab und zu eine Langstreckentour zu meistern. Wie diese am besten zu bewältigen ist, verraten wir hier E-Auto Reichweite erhöhen Mit diesen Tipps ist man mit dem Elektrofahrzeug auch auf längeren Strecken entspannt unterwegs. Tipp #1 – Rekuperation Schwieriger Begriff – dabei ist es ganz einfach. Es geht um die Energierückgewinnung. Bei einem Elektroauto funktioniert das beispielsweise während des Bremsens. Denn hier wird Bewegungsenergie erzeugt, die beim herkömmlichen PKW als Reibungswärme verloren geht. Bei einem Elektroauto jedoch speist die Batterie - welche in diesem Moment als Generator fungiert – die Bewegungsenergie in die Batterie ein. Für Stadtfahrten bedeutet das durchschnittlich bis zu 20 % mehr E-Auto Reichweite. Um der Batterie mit dieser Methode gezielt Energie zuzuführen, lässt sich bei einigen Elektroautos die Rekuperation in verschiedene Stärken unterteilen. Tipp #2 – Geschwindigkeit Je höher die Durchschnittsgeschwindigkeit, desto geringer ist die Elektroauto Reichweite. Dabei zeigen Untersuchungen immer wieder, dass die Schnellfahrer auf Autobahnen nur wenige Minuten früher an ihrem Ziel ankommen, als Menschen, die vorausschauend und gleichmäßig unterwegs sind. Warum also nicht auch mit dem Stromer so fahren, dass man eine gleichbleibende gemütliche Reisegeschwindigkeit nutzt um damit gleich von mehreren Vorteilen zu profitieren. Zum einen ist man so bedeutend sicherer unterwegs. Zum anderen erhöht sich dadurch die E-Auto Reichweite. Und zusätzlich wird die Fahrzeugtechnik insgesamt weniger beansprucht. Hinzu kommt, dass man mit dieser Methode deutlich stressfreier an sein Ziel gelangt. Tipp #3 – schlaues Laden Langes Laden belastet die Batterie eines Elektroautos. Experten reden hier vom sogenannten Ladestress, der besonders im Winter auf Kosten der Batterie geht. Darum lohnt es sich, jede Gelegenheit zum Laden zu nutzen, auch wenn der Akku noch nicht leer ist. Auf Langstrecken bedeutet das, ruhig die eine oder andere Pause einzuplanen und dafür in jedem Fall einen Ladepunkt zu nutzen. Mehr über die Reichweite von Elektroautos im Winter erfahren auf bussgeldkatalog.org. Tipp #4 – Segeln Experten schlagen als optimale Form des Stromsparens bei der E-Mobilität das sogenannte Segeln vor. Damit ist nichts anderes als das freie Rollen des Elektroautos gemeint. Dabei ist die Rekuperation des E-Fahrzeugs deaktiviert und man bedient sich der Schwungenergie des E-Autos. Das bedeutet, das Fahrzeug wird nicht automatisch gebremst, wenn man den Fuß vom Gaspedal nimmt – wie bei der Rekuperation – sondern erst, wenn das Bremspedal betätigt wird. Tipp #5 – der Eco-Modus Ein ökonomisches Verhalten spart Energie – das trifft auch beim Fahren mit einem E-Auto zu. Daher verfügen die meisten Elektrofahrzeuge über einen ECO-Modus. Dieser reduziert in der Regel nicht nur Geschwindigkeit und Beschleunigung, sondern drosselt in manchen Fällen auch die Klimaanlage oder die Heizung. Daher sollte man sich vorher mit den einzelnen Komponenten des Sparmodus auseinandersetzen, damit es nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt. Tipp #6 – Die Powerbank für Elektroautos Was früher der Reservekanister für den Benziner war, ist heutzutage die Powerbank für das Elektroauto. In der Regel arbeiten diese Ladegeräte mit Batteriemodulen, die sich an jeder normalen Steckdose aufladen lassen. Beachten muss man nur, dass die Geräte mit ca. 23 kg nicht gerade zu den Leichtgewichten gehören. Tipp #7 – Das Auto klimatisieren Wie bereits erwähnt führen extreme Temperaturen zu eingeschränkter Reichweite. Verbraucher können zwar keinen Einfluss auf die Außentemperatur nehmen, können sich aber auf das klimatisieren des Autos fokussieren. Für die höchstmögliche Reichweite von Elektroautos ist es sinnvoll, das Auto bereits an der Ladesäule zu klimatisieren, um nur wenig Reichweite während der Fahrt für die Klimaanlage verschwenden zu müssen. Außerdem ist es von großem Vorteil bei extremer Hitze im Schatten zu parken, wie beispielsweise in Tiefgaragen oder unter Bäumen. Was hat sich geändert bezüglich der Reichweite eines E-Autos? Noch vor 5 Jahren gestaltete sich eine Reise mit dem Elektroauto aufgrund der geringen Reichweite von unter 300 Kilometern schwierig, sodass eine intensive Planung einer längeren Strecke mit dem E-Auto unabdingbar war. Heutzutage sieht das etwas anders aus, denn je nach Hersteller und Fahrzeugtyp verfügt ein E-Auto über eine Reichweite von bis zu 700 km. Auch der Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur für den Stromverbrauch der E-Mobilisten schreitet voran. Was kann ich tun, um die Reichweite meines E-Autos zu erhöhen? Hier einige konkrete Tipps: Vorrausschauendes Fahrverhalten Sanfte Beschleunigung Die Nutzgung von Energiefressern wie Sitzheizung, Klimaanlage und Radio reduzieren Den Reifendruck optimal einstellen Schlaues Laden Im ECO Modus fahren Fazit Laut Experten wird die geringe Elektroauto Reichweite in naher Zukunft der Vergangenheit angehören, zum einen aufgrund der immer weiter voran schreitenden Entwicklung der E-Auto-Technologie und zum anderen aufgrund des Ausbaus der Ladeinfrastruktur. Somit lohnt es sich in Zukunft auf das elektrische Fahren umzusteigen – zumal man damit neben der Elektroautoförderung durch den Bund zusätzlich vom jährlichen Erlös der THG Quote profitiert. --- ## Elektroauto - CO2-Prämie beantragen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/06/05/elektroauto-co2-praemie-beantragen/ Veröffentlicht: 2022-06-05 Aktualisiert: 2024-06-24 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Elektroauto CO2-Prämie - Was genau das ist und wie du sie einfach beantragst, erfährst du in diesem Beitrag. Die Einsparung von CO²-Emissionen ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Gerade im Verkehrssektor ist die Minderung von Treibhausgasen von großer Bedeutung, was seitens der Bundesregierung bereits in den letzten Jahren vermehrt zur Umsetzung verschiedener Maßnahmen in diesem Bereich führte, wie zum Beispiel der CO²-Abgabe für fossile Kraftstoffe oder der Förderung beim Kauf eines Elektro-Autos. Seit Jahresbeginn 2022 gehört eine weitere Maßnahme dazu – die Elektroauto CO²-Prämie für private Halter eines rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugs, auch als THG Quote bekannt. Von der Elektroauto CO2-Prämie profitieren Auto fahren verursacht viele Kosten. Mit der Elektroauto CO²-Prämie haben jetzt jedoch E-Auto Besitzer die Möglichkeit, neben der staatlichen Förderung beim Kauf eines E-Fahrzeugs zusätzlich Geld zu verdienen – und das jährlich wiederkehrend. E-Auto CO2-Zertifikat verkaufen Die Zertifizierung der eigenen CO²-Kompensation und dessen Verkauf sind nun ganz einfach möglich. Bislang war der Verkauf der sogenannten CO²-Zertifikate ausschließlich Energieversorgern vorbehalten. Unternehmen, welche grünen Strom produzieren und ihr CO²-Kontingent im Verlauf eines Jahres nicht ausschöpfen, konnten diesen Überschuss an CO²-Einsparungen an die quotenverpflichteten Unternehmen verkaufen. Das gilt jetzt auch für die privaten E-Mobilisten. Wie erhalte ich meine Elektroauto CO2-Prämie? Was sich kompliziert anhört ist relativ einfach umzusetzen. Der Verkauf der Elektroauto CO²-Kompensation erfolgt mithilfe sogenannter Pooling-Unternehmen. Diese sammeln die CO²-Kompensationen ihrer Kunden ein und schnüren daraus entsprechende Angebote für den Verkauf im THG Quotenhandel. Dafür werden die CO²-Prämien der Kunden mit einem Elektroauto beim Bundesumweltamt zur CO²-Zertifizierung eingereicht und anschließend den quotenverpflichteten Unternehmen zum Kauf angeboten. Warum kaufen Unternehmen die Elektroauto CO2-Prämie? Hintergrund des Handels mit den CO²-Kompensationen ist die Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote bzw. die EU-Richtlinie für erneuerbare Energien. Das erklärte Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor bis 2030 auf 32 Prozent zu steigern und den Ausbau der Elektromobilität zu fördern. Im Zuge dieser politischen Maßnahmen werden Kraftstoffanbieter dazu verpflichtet, die verursachten CO²-Emissionen durch das Inverkehrbringen von Otto- und Dieselkraftstoffen zu senken. Gelingt ihnen das nicht, zahlen diese Unternehmen entweder hohe Strafen oder aber sie kaufen die CO²-Kompensation anderer auf und erreichen damit ihre Treibhausgasminderungsquote. Das hat zur Folge, dass mehr Geld in die Elektromobilität in Deutschland fließt und das Fahren eines Elektroautos noch attraktiver wird – was wiederum für eine weitere CO²-Kompensationen sorgt. Welche Fahrzeuge kommen für die Elektroauto CO2-Prämie infrage? Für die Elektrofahrzeug Prämien kommen nicht nur E-Autos, sondern auch andere rein elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge in Betracht. Dabei gilt es zu beachten, dass für unterschiedliche Fahrzeugklassen verschiedene CO²-Prämien gezahlt werden, da die verschiedenen Fahrzeuge nicht die gleichen CO²-Kompensationen ermöglichen. Die Höhe der CO²-Prämie ist also abhängig von der Fahrzeugklasse. Für einen PKW, der eine geringere CO²-Kompensation zur Folge hat als ein Bus oder ein Nutzfahrzeug, wird die CO²-Prämie somit entsprechend geringer ausfallen. Die zugelassenen Fahrzeugklassen und die jeweilige Ausschüttungsquote findest du bei uns auf der Webseite. Im Übrigen ist ein Hybridauto nicht für die CO²-Prämie qualifiziert, da dieses immer noch mit fossilen Kraftstoffen betrieben wird. Wie wird die CO2-Kompensation zertifiziert? Wie bereits erwähnt, werden die sogenannten THG Zertifikate für die CO²-Kompensationen vom Bundesumweltamt ausgegeben. Es ist jedoch vorgesehen, dass sich Privatpersonen bei einem THG-Dienstleister wie beispielsweise wirkaufendeinethg anmelden und die THG Zertifizierung von diesem vornehmen lassen, damit nicht abertausende Elektroauto-Besitzer für eine Überlastung der Behörde sorgen. Wir übernehmen für dich die Zertifizierung deiner CO²-Kompensation beim Umweltbundesamt und zahlen dir anschließend den Elektroauto CO²-Bonus aus. Und das nicht nur einmalig. Nach deiner Anmeldung auf unserer Plattform erhältst du ohne jeglichen weiteren Aufwand ganz automatisch deine jährliche CO²-Prämie ausgezahlt. Wie hoch ist die CO2-Vergütung für E-Autos? Die Höhe des CO²-Bonus ist, wo oben beschrieben, zum Teil abhängig von der Fahrzeugklasse deines Elektro-Kraftfahrzeugs. Zusätzlich wird die Höhe der CO²-Vergütung durch den THG Quotenhandel bzw. dem Markt und seinem Prinzip von Angebot und Nachfrage bestimmt. Mehr dazu erfährst du in unserem Blogbeitrag: THG Quote - Wer zahlt am meisten? E-Auto CO2-Zertifikate verkaufen und Klima schützen: Wie geht das? Mit der Anschaffung eines E-Autos hast du bereits etwas für den Klimaschutz getan. Und dafür wirst du nun entsprechend belohnt. Doch was wäre, wenn du mit dem Verkauf deines E-Auto CO²-Zertifikats gleichzeitig einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz leistest? Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Denn auf der Plattform von wirkaufendeinethg hast du die Möglichkeit, einen Teil deiner Elektroauto CO²-Prämie oder auch deine gesamte CO²-Kompensation direkt in eines unserer nachhaltigen Projekte fließen zu lassen. Dazu musst du nichts weiter tun, als bei deiner Anmeldung die entsprechende Option auszuwählen. Du hast also keinen Mehraufwand – dafür aber einen deutlichen Mehrwert, wenn du dich jetzt dazu entscheidest deine CO²-Prämie von uns zu erhalten. Keine Einschränkungen bei CO2-Bonus Ganz egal, ob du dein Elektroauto gekauft, finanziert oder geleast hast. Der Elektroauto CO²-Bonus steht jedem zu. Auch für deinen Firmenwagen kannst du die CO²-Prämie beantragen. Voraussetzung dafür, dass du deine Elektroauto CO²-Prämie erhältst, ist die Bestätigung, dass du der Halter des Fahrzeugs bist. Mit dem Hochladen des Fahrzeugscheins auf unsere Plattform ist dieser Nachweis ganz einfach erbracht. Selbst wenn du mehrere Elektroautos oder einen ganzen Fuhrpark besitzt, kannst du für jedes einzelne Fahrzeug deinen jährlichen CO²-Bonus kassieren. Das einmalige Hochladen der Fahrzeugscheine für jedes E-Auto sichert dir auch in den folgenden Jahren die garantierte Auszahlung deiner E-Auto CO²-Prämie. Muss ich den E-Auto-CO2 Bonus versteuern? Seitens der Finanzbehörde gab es lange Zeit keine klare Regelung oder Aussage zur Versteuerung der jährlichen Elektroauto CO²-Prämie. Und auch Steuerexperten waren sich lange nicht darüber einig, wie und als was der E-Auto CO²-Bonus zu versteuern wäre. Mehr Informationen zur Versteuerung der der THG-Quote kannst du auch in unserem Blogpost nachlesen. Aus diesem Grund haben viele der Dienstleister die Auszahlung einer sogenannten steueroptimierten CO²-Prämie angeboten. Somit war die Auszahlung der CO²-Prämie auf einen Betrag von max. 255,00 € begrenzt – aufgrund der Annahme, dass diese als „Einnahme aus einmaligen Vermittlungsgeschäften“ nach § 22 Nr. 3 EstG zu versteuern wäre. Doch zum Glück hat sich jetzt das Bundesfinanzministerium BMF dazu geäußert und eine Erklärung zum Thema Elektroauto CO²-Prämie abgegeben (Quelle). Das bedeutet für private Halter eines E-Autos die Steuerfreiheit für die Elektroauto CO²-Prämie. Welche Fahrzeuge kommen für die Elektroauto CO²-Prämie infrage? Für die Elektrofahrzeug Prämien kommen nicht nur E-Autos, sondern auch andere rein elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge in Betracht. Dabei gilt es zu beachten, dass für unterschiedliche Fahrzeugklassen verschiedene CO²-Prämien gezahlt werden, da die verschiedenen Fahrzeuge nicht die gleichen CO²-Kompensationen ermöglichen. Die zugelassenen Fahrzeugklassen und die jeweilige Ausschüttungsquote findest du bei uns auf der Webseite. Was muss ich nun konkret tun, um die CO2 Prämie zu beantragen? Um die CO2 Prämie zu erhalten, musst du nichts weiter tun, als dich in wenigen Minuten auf unserem Portal zu registrieren und deinen Fahrzeugschein hochladen. Den Rest übernehmen wir für dich! Selten war es einfacher mit so wenig Aufwand für das Fahren eines Elektroautos Geld zu bekommen. Fazit Die CO2-Prämie für Elektroautos ist eine staatliche Förderung, die darauf abzielt, den Kauf und die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen und damit zur Reduktion von CO2-Emissionen beizutragen. Dieser Blogpost erklärt detailliert, was die CO2-Prämie ist, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Dokumente benötigt werden. Mit den richtigen Informationen und einem verlässlichen THG-Anbieter an deiner Seite kannst du den Prozess effizient gestalten und das volle Potenzial deines Elektroautos ausschöpfen. Nutze die Chancen, die dir die CO2 Prämie bietet, und trage aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft bei! --- ## Gleiche Summe, anderer Mehrwert - Wie die THG-Quote wirklich nachhaltig sein kann URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/05/24/thg-quote-gleiche-summe-anderer-merhwert/ Veröffentlicht: 2022-05-24 Autor: Vanessa Salbert (FEINSCHREIBER®) Beschreibung: Start-up und Marktführer TÖNNJES kooperieren für transparenten Handel mit CO2- Zertifikaten Auf Wirkaufendeinethg.de können Verbraucher*innen und Unternehmen ihre Prämie ganz oder teilweise in Klimaschutzprojekte investieren Start-up entwickelt mithilfe von Künstlicher Intelligenz WebApp zum nachhaltigen THG-Quoten-Handel Joint Venture in Niedersachsen: TÖNNJES International Group beteiligt sich an mint future GmbH Osnabrück, Mai 2022. Mit dem Jahreswechsel wurden in Deutschland rund 40 Unternehmen gegründet, die sich allein dem Handel von Emissionszertifikaten widmen. Eines davon ist die mint future GmbH aus Osnabrück, die auf ihrer Website Wirkaufendeinethg.de Besitzer*innen von Elektrofahrzeugen ermöglicht, ihre THG-Prämie in Anspruch zu nehmen – und das Geld teilweise oder komplett in Klimaschutz-Projekte zu investieren. Im Gegensatz zu vielen anderen THG-Quoten-Händlern, entstammt das Start-up keinem Rohöl- oder Energie- Konzern, sondern besteht aus dem Automotive-Experten Maximilian Stein und den Informatikern Max Leimkühler und Mark Warneke, die die TÖNNJES International Group als Investor gewinnen konnten. Gemeinsam mit dem Weltmarktführer für Fahrzeugidentifikation verfolgen sie die Mission, den Handel mit CO2-Zertifikaten so transparent und nachhaltig wie möglich zu gestalten. Denn Quote ist nicht gleich Quote. Bundesregierung ermöglicht Privatpersonen und Unternehmen Teilnahme am Handel mit CO2-Zertifikaten Wer ein reines Elektrofahrzeug besitzt, kann seit dem 1. Januar 2022 jährlich rund 435 Euro in 2022 Vergütung für eingesparte CO2-Emissionen erhalten. Grund dafür ist die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG. Sie verpflichtet Mineralölunternehmen dazu, ihren CO2-Ausstoß jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz zu reduzieren. Schaffen sie das nicht, können sie die Verschmutzungsrechte anderer einkaufen, um Strafzahlungen zu umgehen. An diesem Handel dürfen mit Inkrafttreten des neuen Bundes- Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) nun erstmals auch Privatpersonen und Betriebe teilnehmen. Damit die zahlreichen Einzelanträge das Umweltbundesamt nicht überstrapazieren, bündeln Unternehmen die THG-Quoten und überweisen nach Abzug ihrer Provision das Geld an die Verbraucher*innen. Das Problem: Die Mineralölkonzerne verringern so nur rechnerisch ihren CO2-Ausstoß. „Wir raten Fahrer*innen von Elektrofahrzeugen trotzdem dazu, ihre Prämie in Anspruch zu nehmen“, sagt Maximilian Stein, Geschäftsführer von mint future. „Bei Verzicht fällt die THG-Quote an den Staat zurück und landet dann über eine Versteigerung bei den Mineralölkonzernen.“ Wahl des Händlers kann entscheidend fürs Klima sein „Wir raten Fahrer*innen von Elektrofahrzeugen trotzdem dazu, ihre Prämie in Anspruch zu nehmen“, sagt Maximilian Stein, Geschäftsführer von mint future. „Bei Verzicht fällt die THG- Quote an den Staat zurück und landet dann über eine Versteigerung bei den Mineralölkonzernen.“ Auf Wirkaufendeinethg.de können die Verbraucher*innen und Unternehmen einen Teil oder den gesamten Betrag direkt über die Plattform in die Aufforstung von Waldgebieten oder den Ausbau der lokalen Lade-Infrastruktur investieren. Und tragen damit wirklich zum Klimaschutz bei. Zudem unterscheide sich die Höhe der Prämie bei anderen Händlern oft. „Derzeit fließen bei uns rund vier Prozent der Prämien in die Umweltprojekte“, erklärt Stein. Um die THG-Quote geltend zu machen, genügt ein Foto des Fahrzeugscheins. Die Abwicklung erfolgt papierlos, am besten per Smartphone und über den Internet-Browser. Berechtigt sind Privatpersonen und Unternehmen, die E-Autos, E-Roller, E- Nutzfahrzeuge oder E-Busse halten, sowie Betreiber*innen von eingetragenen, öffentlichen Ladestationen. Plugin-Hybride sind ausgeschlossen. Eigene KI-Lösung für den Quotenhandel weiterentwickelt Um den Verkauf der THG-Quote so reibungslos wie möglich für die Verbraucher*innen zu gestalten, setzt die mint future GmbH in ihrer WebApp auf Künstliche Intelligenz (KI) und verwendet ihre eigene Software zur Automatisierung der Prozesse – und besonders sicheren Datenschutz. Bereits vor dem Launch von Wirkaufendeinethg.de hatte das Trio eine KI zum Scannen von Fahrzeugscheinen entwickelt und vertrieben. Damit auch andere Firmen am Klimaquotenhandel partizipieren und gleichzeitig Geld für Umweltschutzprojekte sammeln können, bietet die mint future ihre Lösung zusätzlich als White-Label-System für andere Unternehmen wie Autohäuser, Energieversorger oder Versicherungen an. „Wir sind überzeugt von der Technologie, aber vor allem möchten wir den nachhaltigen Einsatz der THG-Quoten vorantreiben und sehen in dem Geschäftsmodell eine Win-Win-Situation für Endkund*innen und Umwelt“ - Jörn Bertram, Geschäftsführer von TÖNNJES Know-how aus der Zulassungsbranche – Joint Venture mit Traditionsunternehmen TÖNNJES Unterstützung in puncto Kapital, Marktzugang und Verwaltung erhält das Start-up von seinen Investitionspartnern der TÖNNJES International Group. Das Unternehmen aus Delmenhorst mit Joint Ventures in über 50 Ländern ist Weltmarktführer im Bereich der Fahrzeugidentifikation und entsprechend mit den Zulassungsstellen vernetzt. „Wir sind überzeugt von der Technologie, aber vor allem möchten wir den nachhaltigen Einsatz der THG-Quoten vorantreiben und sehen in dem Geschäftsmodell eine Win-Win-Situation für Endkund*innen und Umwelt“, sagt Jörn Bertram, Geschäftsführer von TÖNNJES. Den Kontakt zwischen den beiden Parteien stellte die Automotive Agentur Niedersachsen im vergangenen Jahr her. Wenige Wochen später gründeten Leimkühler, Stein und Warneke gemeinsam mit TÖNNJES die mint future GmbH. Seit Anfang des Jahres läuft der Handel mit den CO2- Zertifikaten über die Plattform Wirkaufendeinethg.de. Was ist die mint future GmbH? Die mint future GmbH betreibt mit Wirkaufendeinethg.de eine Online-Plattform zum transparenten Handel mit CO2-Zertifikaten. Dort können Halter*innen von Elektrofahrzeugen jährlich eine Prämie für ihre eingesparten Emissionen erhalten und bei Bedarf teilweise oder ganz über die WebApp in Klimaschutzprojekte investieren. Zehn Prozent vom Vermarktungserlös behält die mint future GmbH als Provision ein. Das Unternehmen mit Sitz in Osnabrück wurde 2022 von Max Leimkühler, Maximilian Stein, Mark Warneke und der TÖNNJES International Group gegründet. Du willst die höchste THG Prämie? Jetzt 370€ sichern! --- ## THG Quote - Wer zahlt am meisten? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/05/24/wer-zahlt-am-meisten/ Veröffentlicht: 2022-05-24 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote - Wer zahlt am meisten? Wie hoch ist der THG Quote Preis und wann erfolgt die THG Quote Auszahlung? Jetzt hier nachlesen! Jeder, der die Umwelt schützen möchte und darum ein E-Auto fährt, wird seit Anfang des Jahres 2022 neben der üblichen Förderung beim Kauf eines Elektroautos zusätzlich für die eigene E-Mobilität belohnt. Und zwar mit dem Verkauf der THG Quote. Verkaufen lässt sich diese mithilfe sogenannter Pooling Unternehmen. Das sind Dienstleister, welche THG Quoten privater E-Auto-Besitzer einsammeln und diese im THG Quotenhandel anbieten. Doch wer von diesen Dienstleistern zahlt am meisten? THG Quote einfach erklärt Im Jahr 2015 wurde die bis dahin gültige Biokraftstoffquote von der Treibhausgasminderungsquote – kurz THG Quote – abgelöst. Diese ist ein weiteres Instrument, die nationalen und internationalen Klimaziele zu erreichen. Dabei bezieht sich die THG Quote, im Gegensatz zur vorangegangenen Biokraftstoffquote auf die tatsächlichen Treibhausgasemissionen. Quotenverpflichtete Unternehmen, wie beispielsweise die Mineralölkonzerne Aral oder Shell, sind gesetzlich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen jährlich zu reduzieren. Erreichen sie Ihre Quotenziele nicht, drohen ihnen Strafzahlungen. Um diese zu umgehen, haben Sie die Möglichkeit durch den THG Quotenhandel CO²-Zertifikate aufzukaufen. Wer bekommt die THG-Quote? Jeder, der ein rein elektrisch betriebenes Kraftfahrzeug fährt, bekommt - nachdem er sich beispielsweise hier bei wirkaufendeinethg.de angemeldet und sein Fahrzeugschein hochgeladen hat - die THG Quote. Damit soll jeder E-Mobilist, der mit seinem Elektroauto oder Elektroroller den Verkehr grüner macht, belohnt werden. Wie bekommt man die THG Quote Um die THG Quote zu bekommen, musst du somit keine komplizierten Anträge ausfüllen, sondern dich einfach nur hier auf der Plattform anmelden und dich mithilfe des Fahrzeugscheins als Halter eines rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugs identifizieren. Das war´s. Für dich als E-Auto-Besitzer ist der Vorgang super einfach und der Effekt auf die Verkehrswende ist sehr positiv, denn die Preise für die klassischen Kraftstoffe werden dadurch immer unattraktiver. Du bekommst also Geld dafür, dass du den Markt für klimaschonende Mobilität unterstützt. Achte darauf, wem du dein THG Zertifikat anbietest. Denn einmal angenommen, du gibst deine THG Quote einem Anbieter, der dir einen relativ kleinen Betrag auszahlt, um die CO²-Zertifikate an die Mineralunternehmen sehr günstig weiterzuverkaufen, wäre der positive Effekt auf die Verkehrswende kaum gegeben. Wir von wirkaufendeinethg.de haben uns das Ziel gesetzt, gemeinsam mit unserer Community die höchstmöglichen Preise im THG Quotenhandel zu erzielen und zusätzlich nachhaltige Klimaschutzprojekte zu unterstützen. Wie hoch ist der THG-Quote-Preis? Eine seriöse Pauschalaussage zum THG-Quote-Preis kann niemand machen, denn die Höhe der THG Prämie ist marktabhängig und dadurch nicht genau in Euro und Cent vorhersagbar. Angebot und Nachfrage spielen, genau wie bei jedem anderen Geschäft, auch beim THG Quotenhandel eine wichtige Rolle. Schaut man sich nur einmal die Preisentwicklung der letzten Jahre an, wird schnell deutlich, was damit gemeint ist. 2009 betrug der Preis für eine Tonne CO² etwa 150 - 200 Euro. Im Jahr 2019 war dieser bis auf 400 € angestiegen. Dann ging es wieder abwärts. Schuld daran war der während der Corona-Krise einbrechende Absatz an Kraftstoffen. Er sorgte für einen Preisabfall auf ca. 250 Euro pro Tonne CO². Experten rechnen mit einem langfristigen Anstieg der THG Quoten Preise aufgrund der immer teurer werdenden Strafzahlungen für die quotenverpflichteten Unternehmen. Mittlerweile beträgt so eine Strafzahlung 600 € pro CO²-Tonne bzw. 0,60 € pro CO²-kg (Quelle). Darum kannst du in Ruhe die Anbieter vergleichen und dich für denjenigen mit den besten Konditionen entscheiden. Der aktuelle THG Quote Preis Wie hoch der aktuelle THG Quote Preis für dich ausfällt, hängt nicht nur von den Strafzahlungen der THG Quoten Unternehmen und der Nachfrage beim THG Quotenhandel ab, sondern wird noch von anderen Faktoren beeinflusst: Fahrzeugklasse – je nach Art deines elektrobetriebenen Kraftfahrzeugs fällt der aktuelle THG Quoten Preis unterschiedlich hoch aus (mehr Infos dazu findest du auf unserer Webseite Dienstleister – es gibt je nach Pooling Unternehmen unterschiedliche THG Prämienangebote Der Vorteil mit wirkaufendeinethg.de: Wenn du jetzt deine THG Quote bei uns anmeldest, profitierst du nicht nur von einer THG Preisgarantie, sondern hast zusätzlich die Möglichkeit mit einem kleinen Anteil deiner THG Prämie großes Engagement in Sachen Klimaschutz zu unterstützen. Was bedeutet die THG-Quote-Preis-Garantie? Wer bietet die beste THG-Quote? Das Angebot für die beste THG Quote wird unserer Meinung nach nicht allein durch die Höhe der THG Prämie bestimmt. Darum lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wie seriös erscheint der THG Dienstleister? Gibt es eine Preisgarantie? Wie sieht es mit der Transparenz des THG Dienstleisters aus? Hier kannst du unsere einsehen. Was steht im Kleingedruckten? Näheres dazu kannst du noch einmal in unserem Blogbeitrag: „Wie seriös sind THG Anbieter?“ nachlesen. Wann kann ich mit der THG Quote – Auszahlung rechnen? Seit dem 01.01.2022 sind private E-Auto-Besitzer berechtigt, die THG Quote beim Umweltbundesamt zu beantragen bzw. durch einen Dienstleister beantragen zu lassen. Wann die THG Quote Auszahlung erfolgt, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Es gibt THG Dienstleister, die mit einer THG Quoten Auszahlung innerhalb von 24 Stunden werben. Allerdings läufst du hier als Kunde Gefahr, dass der angebotene Pauschalbetrag geringer ausfällt, als die im Nachhinein erzielte THG Prämie im Quotenhandel. Bei wirkaufendeinethg.de bekommst du deine THG Prämie erst dann ausgezahlt, nachdem die Registrierung beim Umweltbundesamt und der Verkauf der THG Quote stattgefunden haben. Damit kannst du dir sicher sein, auch den tatsächlichen Wert deiner THG Prämie garantiert zu erhalten. Aufgrund der Tatsache, dass die THG Quoten Zertifizierung für private E-Mobilisten im Jahr 2022 zum ersten Mal erfolgt, gehen wir davon aus, dass es bei der THG Quoten Zertifizierung durch das Umweltbundesamt zu Wartezeiten kommen kann. Darum rechnen wir nach deiner Anmeldung hier auf unserem Portal mit einer 12-wöchigen Bearbeitungszeit. Sobald deine THG Quote zertifiziert und verkauft wurde, erfolgt die Auszahlung deiner THG Quote garantiert unverzüglich. Was muss ich bei der THG Quote Auszahlung beachten? Immer wieder werben Dienstleister mit der sogenannten „steueroptimierten“ THG Quoten Prämie. Im Grunde steckt nur eines dahinter – der Erlös aus der THG Quote fällt deutlich geringer aus, als bei nicht steueroptimierten Beträgen. Dabei gibt es seit kurzem eine klare Regelung zur Versteuerung der THG Quote: Die THG Quote für Privatpersonen ist steuerfrei. Wie in den letzten Tagen aus mehreren Quellen zu erfahren war, wurde die Gesetzgebung dahingehend angepasst, dass die Versteuerung der THG Quote als Einkommen für Privatpersonen nicht infrage kommt. Mehr zur THG Quote versteuern. Bisher wurde angenommen, dass die THG Quote für Privatpersonen als „sonstige Einkünfte“ zu versteuern wäre. Das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz ließ nun in einer Veröffentlichung etwas ganz anderes verlauten. Konkret heißt es in dem Schreiben der Behörde: „Die Prämienzahlung im Privatvermögen unterliegt daher als nicht steuerbare Leistung nicht der Einkommensteuer“ (Quelle). Da es sich hierbei um eine „bundeseinheitlich abgestimmte Verwaltungsauffassung“ handelt, kann von einer entsprechenden Rechtssicherheit ausgegangen werden. Achte auch unbedingt auf die genauen Aussagen in Bezug auf die THG Quotenauszahlung. Uns ist aufgefallen, dass einige THG Dienstleister in den AGBs andere Aussagen treffen, als es ihre Werbeversprechen bezüglich der THG Prämie vermuten lassen. Wann kann ich mit der THG Quote – Auszahlung rechnen? Wann die THG Quote Auszahlung erfolgt, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Es gibt THG Dienstleister, die mit einer schnellen THG Quoten Auszahlung werben. Allerdings läufst du hier als Kunde Gefahr, dass der angebotene Pauschalbetrag geringer ausfällt, als die im Nachhinein erzielte THG Prämie im Quotenhandel. Welcher THG-Quote-Anbieter zahlt am meisten? Das lässt sich so pauschal nicht beantworten, daher lohnt sich auf jeden Fall, die Angebote zu vergleichen und bezüglich Seriosität und Transparent ganz genau hinzuschauen. Die sicherste Variante ist in jedem Fall die mit der Preisgarantie, denn hier musst du nicht mit einem unerwarteten Wertverlust deiner THG Quote rechnen. Fazit: Aufgrund der hier aufgeführten Argumente ist deutlich zu erkennen, dass es nicht so einfach herauszufinden ist, wer die beste THG Quote auszahlt. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Angebote zu vergleichen und bezüglich Seriosität und Transparent ganz genau hinzuschauen. Die sicherste Variante ist in jedem Fall die mit der Preisgarantie, denn hier musst du nicht mit einem unerwarteten Wertverlust deiner THG Quote rechnen. Du willst die höchste THG Prämie? Jetzt THG-Quote sichern! --- ## THG Quote - Ist die Kritik berechtigt? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/05/17/thg-quote-kritik/ Veröffentlicht: 2022-05-17 Aktualisiert: 2024-06-28 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote - Immer wieder gibt es Kritik an der THG Quote. Erfahre hier die Hintergründe der Kritik In den letzten Jahren hat das Thema Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) in der öffentlichen Diskussion zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die THG-Quote ist ein zentrales Instrument der Klimapolitik, das darauf abzielt, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und den Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität zu fördern. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Umsetzung und die damit verbundenen Maßnahmen nicht immer die gewünschten Effekte erzielen und teilweise sogar kontraproduktiv sein könnten. Doch ist diese Kritik berechtigt? In diesem Blogpost werden wir die verschiedenen Aspekte der THG-Quote beleuchten, die Hauptkritikpunkte analysieren und hinterfragen, ob diese wirklich fundiert sind oder ob sie möglicherweise auf Missverständnissen oder Fehlinformationen beruhen. Lassen Sie uns gemeinsam einen tieferen Blick auf dieses kontroverse Thema werfen. Warum gibt es die THG Quote? Noch mal kurz zur Erinnerung: Um die Emissionen im Bereich Verkehr zu senken wurde die Treibhausgasminderungsquote – kurz THG Quote bereits 2015 als politisches Instrument installiert. Mit ihrer Hilfe sollen unter anderem die Treibhausgase aus fossilen Energien reduziert und im Gegensatz dazu die Elektromobilität und Erneuerbare Energien unterstützt werden. Dabei liegt der THG Quote Rechtsgrundlage folgende Idee zugrunde: Wer viel CO²-Emissionen erzeugt wird bestraft und wer das Vorankommen der Elektromobilität unterstützt, wird dafür belohnt. Was passiert mit der THG Quote? Als E-Mobilist profitierst du somit neben Ladepunktbetreibern und E-Fuhrparks davon, dass du für deine Mobilität elektrischen Strom nutzt, anstatt weiterhin mit Kraftstoffen aus fossilen Quellen unterwegs zu sein. Und zwar nicht nur, weil du für einen deutlich besseren privaten ökologischen Fußabdruck sorgst und damit etwas gegen den Klimawandel tust, sondern deine CO²-Ersparnisse verkaufen und dir somit ein kleines zusätzliches Einkommen sichern kannst. Dafür nutzt du einfach unsere einfache App an und lädst deinen Fahrzeugschein hoch. Mit 3-4 Minuten deiner Zeit generierst du dir so ein sicheres zusätzliches Einkommen von bis zu mehreren hundert Euro. Was ist der Grund für die THG Quote Kritik? Immer wieder tauchen kritische Fragen zur THG Quote auf. Hat die Treibhausgasminderungsquote tatsächlich einen positiven Einfluss auf die Verkehrswende? Eignet sich ein Elektroauto zum Klimaschutz? Handelt es sich bei der THG Quote um Greenwashing? Dabei geht es in den verschiedenen Diskussionen recht kontrovers und in manchen Fällen auch sehr emotional zu. THG Quote Chance für Wandlung im Verkehrssektor Eines ist allerdings Fakt: Der Verkehrssektor ist in Deutschland und auch europaweit einer der größten Verursacher schädlicher Emissionen. Somit besteht auch hier die größte Chance, den menschengemachten Klimawandel positiv zu beeinflussen. Doch es gibt Zweifel am Nutzen der THG Quote, denn wo auf der einen Seite die E-Mobilisten finanziell belohnt werden, können sich auf der anderen Seite die großen Mineralölkonzerne mithilfe des THG Quotenhandels „freikaufen“. Durch die zukünftig jährlich steigende Treibhausgasminderungsquote fällt es den Öl-Multis wie Aral und Shell immer schwerer, ihre Quotenziele einzuhalten und Strafzahlungen zu umgehen. Mit dem Kauf von THG Zertifikaten können sie Strafen vermeiden. Kritiker sehen hier die Gefahr, dass diese Kosten an die Verbraucher mit einem Verbrennungsmotor durchgereicht werden, um am Ende diese für den sogenannten Ablasshandel bezahlen zu lassen. Allerdings besteht dadurch auch die Chance, dass sich die Nutzer von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren jetzt eher dazu bereit fühlen, auf E-Mobilität umzusteigen. Ist die THG Quote Greenwashing? Nicht alle sehen die THG Quote als Greenwashing – allerdings würde sie laut dem Experten für Mobilität bei Greenpeace, Tobias Austrup, nicht ganz die gewünschten Effekte erzielen. Seines Erachtens sind die gezahlten THG Prämien viel zu gering, um die Menschen für den Umstieg auf Elektromobilität zu animieren. Hinzu kommt, dass die großen Mineralölunternehmen nicht unbedingt ihr Geschäftsmodell ändern müssen, um die Quotenziele zu erreichen, sagt der Greenpeace Experte. Seiner Meinung nach müsste der Transformationsdruck für die Wirtschaft weitaus höher ausfallen. THG Quote verkaufen oder nicht? Bislang war der Handel mit den CO²-Zertifikaten Unternehmen vorbehalten. Energieversorger, welche einen hohen Anteil ihres Stroms aus erneuerbaren Energie gewinnen, waren bis dato die größten Profiteure des THG Quotenhandels, denn mit ihrem Strommix fällt es ihnen nicht schwer, die THG Ziele einzuhalten. Nun können auch die privaten E-Mobilisten vom THG Quotenhandel profitieren. Von Gruppen, die Kritik an der THG Quote üben, kommen allerdings immer wieder Aufrufe in Richtung der privaten Elektroauto-Besitzer, ihre THG Quote nicht zu verkaufen, um den sogenannten Ablasshandel nicht zu unterstützen. Die Umweltorganisation Greenpeace allerdings plädiert dafür, dass die E-Auto Halter am THG Quotenhandel teilnehmen, damit die THG Quote nicht an den Staat fällt und letztendlich von diesem verkauft wird (Quelle). Hier bei wirkaufendeinethg.de kannst du nicht nur völlig unkompliziert am Quotenhandel teilnehmen, sondern obendrein mit einem Teil deiner Prämie ein nachhaltiges Projekt unterstützen. Warum solltest du deine THG Quote also nicht verkaufen? Ist die THG Quote umweltschädlich? Tatsächlich wird häufig an der THG Quote kritisiert, dass man mit der Teilnahme am THG Quotenhandel die eigene Energieeffizienz verkauft und damit Konzerne dabei unterstützt, die Umwelt weiterhin zu verschmutzen. Doch das ist nicht korrekt, denn mit der THG Quote werden mehrere Strategien umgesetzt: Reduzierung des Verkehrsaufkommens (wenn fossile Brennstoffe teurer werden, wird automatisch weniger gefahren) Umwandlung des Straßenverkehrs auf mehr Elektromobilität und alternative emissionsarme Brennstoffe Allein die finanzielle Belastung mag das eine oder andere doch Unternehmen dazu bewegen, das Inverkehrbringen von Energie aus fossilen Brennstoffen zu überdenken. Die THG Quote ist also keineswegs umweltschädlich, sondern ein notwendiges und bedeutendes Instrument, um den Wandel im Verkehrssektor voranzutreiben – und das auf unterschiedlichen Ebenen. THG Quote gut oder schlecht? Die THG Quote hat viele Vorteile – und das nicht nur für dich als privater E-Auto Besitzer. Ohne sie gäbe es kaum so viele Ladepunkte in Deutschland, ist doch für diese die THG Quote ein fester Bestandteil ihrer Kalkulation. Außerdem verschafft die Treibhausgasminderungsquote elektrobetriebenen Fahrzeugen wie bereits erwähnt einen Vorteil im Bereich Verkehr und fördert somit die Elektromobilität. Daneben hast du innerhalb unserer App zusätzlich die Möglichkeit, nachhaltige Projekte zu unterstützen. Was sagen Umweltverbände zur THG Quote? Neben Greenpeace befürworten auch andere Umweltverbände wie beispielsweise: WWF BUND Robin Wood den Anreiz in Richtung Elektromobilität und erneuerbare Energien im Verkehrssektor. Die Deutsche Netzagentur weist nur darauf hin, dass die Qualität des eingesetzten Stroms noch stärker berücksichtigt werden und grüner Strom nachweislich gefördert werden sollte (Quelle). Somit erachten auch die großen Umweltverbände die THG Quote als ein sinnvolles Werkzeug zum Klimaschutz, auch wenn hier laut Meinung der Experten noch deutlich nachgebessert werden könnte. Ist das Elektroauto kein Beitrag zum Klimaschutz? Im Grunde ist jedes Fahrzeug, das nicht mit einem Verbrenner-Motor unterwegs ist, ein Beitrag zum Klimaschutz. Somit kann man die Frage, ob ein Elektroauto zum Klimaschutz beiträgt, mit „ja“ beantworten. THG Quote nachhaltig einsetzen Wir bieten unseren Kunden zusätzlich eine Möglichkeit an mit ihrem elektrobetriebenen Kraftfahrzeug etwas gegen den Klimawandel zu tun – und das ganz ohne großen Aufwand oder zusätzliche Investitionen. Wer unsere App nutzt, hat die Chance, mit einem einzigen Knopfdruck seine THG Quote nachhaltig einzubringen. Mit uns gemeinsam kannst du so einfach und unkompliziert beispielsweise den Aufbau der Ladestruktur in Deutschland unterstützen oder Bäume pflanzen lassen – ohne, dass du einen Cent zusätzlich dafür ausgeben müsstest. Anstatt jährlich die volle THG Prämie in Anspruch zu nehmen, hast du bei uns die Chance, einen gewissen Teil oder auch den gesamten Erlös aus deinem THG Zertifikat in ein nachhaltiges Projekt fließen zu lassen. Ist die THG Quote nun gut oder schlecht? Die THG Quote hat viele Vorteile – und das nicht nur für dich als privater E-Auto Besitzer. Ohne sie gäbe es kaum so viele Ladepunkte in Deutschland, ist doch für diese die THG Quote ein fester Bestandteil ihrer Kalkulation. Kritische Fragen bezüglich Greenwashing oder einer zu geringen Prämie tauchen immer wieder auf, doch eins steht fest: Die THG-Quote ist ein Schritt in die richtige Richtung. Was halten die großen Umweltverbände von der THG-Quote? Die Umweltverbände wie Greenpeace, WWF oder Robin Wood erachten die THG Quote als ein sinnvolles Werkzeug zum Klimaschutz, auch wenn hier laut Meinung der Experten noch deutlich nachgebessert werden könnte. Fazit Die THG-Quote ist ein bedeutendes Instrument der Klimapolitik, das den Übergang zu nachhaltiger Mobilität fördern soll. Trotz berechtigter Kritikpunkte, wie der Möglichkeit des “Freikaufs” durch Mineralölkonzerne und Zweifel an der Höhe der Anreize für E-Mobilität, bleibt die THG-Quote ein wichtiges Werkzeug zur Reduzierung von Treibhausgasen im Verkehrssektor. Sie bietet E-Mobilisten nicht nur finanzielle Vorteile, sondern fördert auch den Ausbau erneuerbarer Energien und nachhaltiger Projekte. Um die volle Wirkung zu entfalten, bedarf es jedoch weiterer Optimierungen und eines höheren Transformationsdrucks auf die Wirtschaft. --- ## Wie die Werkstatt von der THG-Quote profitieren kann! URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/05/16/thg-quote-werkstatt/ Veröffentlicht: 2022-05-16 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Von der THG-Quote können KFZ-Betriebe profitieren. Welche Vorteile durch die THG-Quote für Werkstätten und Lackierbetriebe entstehen, erfährst du hier! Wie du als Werkstatt oder Lackierbetriebe die THG-Quote richtig einsetzt, erklären wir im folgenden Blogpost. So kannst du in nur wenigen Schritten ein modernes Kundenbindungsinstrument sowie zusätzliche Umsätze für deine Werkstatt generieren. Was ist die THG-Quote? Die sogenannte Treibhausgasminderungs-Quote (kurz THG-Quote) ist ein Klimaschutzinstrument zur Erreichung von Klimazielen. Unternehmen, die viel Co2 ausstoßen, werden per gesetzt dazu verpflichtet, einen festgesetzten Prozentsatz ihrer jährlichen Co2-Ausstöße zu kompensieren. Werden die Co2-Ziele von den Unternehmen nicht erreicht, muss eine Strafe gezahlt werden. Hier kommen jetzt E-Fahrzeuge ins Spiel. Mit den eingesparten Co2-Emmissionen eines E-Fahrzeuges können seit Januar 2022 auch private Fahrzeughalter und -halterinnen Geld für E-Auto erhalten und damit am THG-Quoten Markt teilnehmen. Die Höhe der THG-Prämie liegt bei wirkaufendeinethg.de bei mindestens 370€ je E-Fahrzeug. Bei wirkaufendeinethg.de wickeln wir den gesamten Prozess der THG-Quotenvermarktung für unsere Kunden und Kundinnen ab. Schnelle & einfache Abwicklung der THG-Quote für Endkunden deiner Autowerkstatt sowohl B2B als auch B2C Mithilfe der Software von wirkaufendeinethg.de kannst du als Werkstatt deine Kunden CI-Konform ansprechen und bei der Abwicklung der THG-Quote unterstützen – und das beste daran? Die Software ist für dich als Autowerkstatt komplett kostenlos. Wir stellen dir eine eigene Website in deinem Branding zu Verfügung und übernehmen im Hintergrund den gesamten Kundenservice und die Abwicklung mit dem Umweltbundesamt. Hier kannst du z. B. unsere Software im Branding der Restemeier GmbH sehen. Erhöhung der Kundenbindung durch den Einsatz der THG-Quote als Autowerkstatt im B2C als auch B2B Durch die THG-Quote enstehen für Autowerkstätten und Lackierbetriebe interessante Vorteile. Von unserer Partnerbetrieben erhalten wir das Feedback, dass insbesondere der Einsatz zur Kundenbindung als enormer Vorteil wahrgenommen wird. Wir bieten Autowerkstätten mit der THG-Quote ein Kundenbindungsinstrument an. Mithilfe unserer Software können Autowerkstätten ihren Kunden und Kundinnen einen einfachen Zugang zum Geld für E-Auto geben - und das wie erwähnt dank unserer Whitelabel-Software CI-konform. Zitat: „Bei der Restemeier GmbH setzen wir die THG-Quote erfolgreich zur Kundenbindung ein. Damit können wir uns vom Wettbewerb abheben und unser Reparaturerlebnis durch weitere Services abrunden. Viele E-Fahrer kennen die THG-Quote nämlich noch gar nicht und wir können den entscheidenden Hinweis geben.“ erklärt der Geschäftsführer der Restemeier GmbH Sven Assmann. „Die gemeinsame Lösung mit wirkaufendeinethg.de ist von unseren Kunden sehr gut angenommen worden. Auch die Möglichkeit, in nachhaltige Projekte zu investieren, stößt auf reges Interesse.“ Als Werkstatt alle relevanten Informationen zur THG-Quote in einem übersichtlichen Dashboard Neben der Website zur Endkundenansprache erhältst du als Werkstatt Zugriff auf ein Analytics-Dashboard, wo du alle registrierten THG-Quoten über deinen Kanal einsehen kannst. Im Dashboard werden relevante Daten übersichtlich zur Verfügung gestellt. Neben Auswertungen zu Fahrzeugklassen findest du hier ebenfalls eine Trendanalyse und den aktuellen Bearbeitungsstand der THG-Quoten deiner Kunden und Kundinnen. Unsere Anwendung unterliegt dabei strengsten Datenschutzrichtlinien. Die Plattform ist DSGVO-konform und unterliegt laufenden Prüfungen. Erschließung eines neuen Geschäftsmodells durch die THG-Quote für Autowerkstätten Neben der Erhöhung der Kundenbindung helfen wir Werkstätten dabei, mit der THG-Quote ein neues Geschäftsmodell zu erschließen. Wir beteiligen unsere Partnerwerkstätten an den Erlösen der THG-Quote und teilen die Provision fair auf. Die Werkstatt hat damit die Möglichkeit, sowohl im B2C ihren Kunden und Kundinnen bei der Abwicklung der THG-Quote zu unterstützen, als auch im Bereich B2B Flottenkunden einen weiteren Service anzubieten. Aufbau eines Nachhaltigen Branding für KFZ-Betriebe durch die Teilnahme am THG-Quotenhandel Über unsere WebApp können unsere E-Fahrerinnen und Fahrer entscheiden, wie wir mit den Erlösen der THG-Quote umgehen sollen. Neben der Auszahlung der Quote bieten wir auch noch die Unterstützung von nachhaltigen Projekten an. Dazu zählen z. B. die Aufforstung oder der Bau von Lokaler Ladeinfrastruktur. Für Projekte im Bereich der Aufforstung kooperieren wir mit Partnern, z. B. ist eine Spende an den BVMW Zukunftswald geplant. Die Ladeinfrastruktur wollen wir von wirkaufendeinethg.de langfristig nachhaltig betreiben und mit lokalen Partnern eine Umsetzung anstreben. Die Option, die Erlöse der THG-Quote andersweitig zu verwenden, wird von unserern Kunden und Kundinnen sehr gut angenommen, wie z. B. die LMIS, welche 10 % der Erlöse in den Aufbau von Ladeinfrastruktur durch uns investiert. THG-Quote für E-Fahrzeugen aus dem eigenen Fuhrpark und für Poolfahrzeuge In unserer Webapp kannst du bequem deine Fahrzeuge online registrieren. Hast du einmal ein Profil angelegt, kannst du ganz einfach weitere Fahrzeuge für die THG-Quote melden, ohne doppelt Daten eingeben zu müssen. Was kostet mich die Software zur Abwicklung der THG-Quote als Autowerkstatt? Wir stellen dir die Software komplett kostenlos zur Verfügung! Du musst uns lediglich dein Logo, ein Headerfoto, CI-Farbe und Favicon zur Verfügung stellen und wir nehmen deine THG-Quoten Software innerhalb von 24 Stunden online. Wie hoch ist die Provision für eine Werkstatt pro vermittelter THG-Quote? Wir teilen die Provision fair auf und beteiligen unsere Partnerbetriebe an den Erlösen der THG-Quote. Ich habe wenige Elektrokunden. Lohnt sich die THG-Quoten App für Autowerkstätten dennoch für mich? Auch wenn du nur wenige Kunden und Kundinnen mit Elektroautos hast, lohnt sich eine strategische Ausrichtung im Punkto E-Mobilität dennoch mit Hinblick auf die steigenden Zulassungszahlen. Da unsere Lösung komplett kostenlos für dich ist, hast du entsprechend auch kein Risiko. Brauche ich als Werkstatt eigene AGB, wenn ich eure Software verwende? Nein, du brauchst keine eigenen AGB. Wir stellen dir unsere transparenten und verbraucherfreundlichen AGB zur Verfügung. Du musst dich also um nichts weiter kümmern. Fazit Zusammengefasst bietet die THG-Quote ein großes Potenzial für Autowerkstätten. Insbesondere mit Blick auf die steigenden Zulassungszahlen ergibt es Sinn, sich frühzeitig als Werkstatt auf die Thematik E-Mobilität vorzubereiten. Auf der einen Seite kann die THG-Quote als Kundenbindungsinstrument gesehen werden. Auf der anderen Seite entsteht durch die THG-Quote ein komplett neues Geschäftsmodell für Werkstätten. Direkt Termin vereinbaren und kostenlos THG-Quotensoftware erhalten Du hast Interesse an der THG-Quotensofware für Autowerkstätten & Lackierbetriebe? Schreib uns gerne eine E-Mail oder vereinbare direkt einen Termin mit uns. --- ## THG Quote Recht - Ausführlich erklärt URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/05/10/thg-quote-recht/ Veröffentlicht: 2022-05-10 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote Recht - Alles zu den THG-Quote-Rechtsgrundlagen erfährst du auf unserem Blog. Jetzt hier informieren. Um zukünftig entsprechend der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie und des Bundesimmissionsschutzgesetzes BImSchG die angestrebte Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu vermeiden, wurde bereits 2015 die sogenannte Treibhausgasminderungsquote – kurz THG - etabliert. Hier erfährst du alles über das „THG-Quote-Recht“. THG Quote - Rechtsgrundlage Mit der europäischen „Erneuerbaren-Energien-Richtlinie“ 2018/2001 wurde seitens der EU ein umfassender Rechtsrahmen festgelegt, um die EU-Mitgliedsstaaten zur Einhaltung der Klimaziele zu verpflichten und die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen zu fördern. Innerhalb dieser Richtlinie – auch bekannt als RED II - besteht die Verpflichtung aller EU-Mitglieder, europaweit mindestens 32% des Energiebedarfs bis 2032 aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. THG-Quote-Recht bedeutend für den Verkehrssektor Besonders im Verkehrssektor möchte man seitens der Bundesregierung mithilfe der Weiterentwicklung der THG Quote die ambitionierten Klimaziele in Deutschland erreichen. Die Treibhausgasminderungsquote dient im Verkehrssektor seit 2015 zur Förderung erneuerbarer Energien. Das THG-Quoten-Recht verpflichtet Unternehmen, welche Kraftstoffe in Umlauf bringen, ihre Treibhausgasemissionen auf ein bestimmtes Maß zu senken. Eine Möglichkeit für die Erfüllung ihrer THG-Verpflichtungen besteht für die Unternehmen darin, Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien in Verkehr zu bringen. Dabei ersetzt die THG Quote das seit 2007 in Kraft getretene Biokraftstoffquotengesetz BioKraftQuG, welches damals bereits die Mineralölwirtschaft dazu verpflichtete, einen stetig steigenden Anteil an Biokraftstoffen in Verkehr zu bringen. Der Anteil an Bio-Kraftstoffen war auch hier durch die Biokraftstoffquote eindeutig definiert. Schon damals wurde festgelegt, dass 2015 die Umstellung der energetischen Biokraftstoffquote auf die THG Quote erfolgen solle. THG-Quote-Recht: Für alternative Kraftstoffe Die RED II – „Renewable Energy Directive II“ – ist bereits seit 2018 rechtsgültig. Zu ihrer Umsetzung haben Regierung, Parlament und die Länderkammer 2021 das Gesetz und die Verordnungen zur Weiterentwicklung der THG Quote im Verkehrssektor beschlossen. Ziel dieser gesetzlichen Verpflichtung ist es, den Anteil erneuerbarer Energien im Bereich Straßen- und Luftverkehr deutlich zu erhöhen. Mit der laut THG-Quote-Recht vorgeschriebenen schrittweisen Anhebung der THG Quote auf 25% bis 2030 soll für die quotenverpflichteten Unternehmen ein Anreiz für den Einsatz erneuerbarer Energien geschaffen werden. Der Anstieg der Quote wird laut THG-Quote-Rechtsgrundlagen stufenweise von 6 auf 25 % erfolgen (Quelle) Zeitgleich wird durch das THG-Quote-Recht der in der Erneuerbaren-Energie-Richtlinie angedachte Ausschluss von Biokraftstoffen auf Basis von Palmöl auf das Jahr 2023 vorgezogen. THG-Quote-Recht fördert erneuerbaren Energien Das THG-Quote-Recht sieht vor, die sogenannten Inverkehrbringer von Kraftstoffen – die großen Mineralölunternehmen wie Shell und Aral – zur Reduzierung der CO²-Emissionen zu verpflichten. Den quotenverpflichteten Unternehmen stehen dafür zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Beimischung biogener Kraftstoffe Zukauf der THG-Quoten Dritter THG-Quoten Dritter entstehen beispielsweise durch Anrechnung von Strom, der zur Verwendung in Straßenfahrzeugen mit E-Antrieb genutzt wurde. Somit dient die THG-Quoten-Rechtsgrundlage ebenfalls dazu, den Wandel hin zu mehr Elektro-Mobility attraktiver zu machen und forciert zu unterstützen. Geregelt wird die Stromanrechnung durch die THG-Quote-Rechtsgrundlage explizit durch die „Verordnung zur Festlegung weiterer Bestimmungen zur Treibhausgasminderung bei Kraftstoffen – 38. BImSchV“ (zuletzt geändert mit Artikel 1 der Verordnung vom 12. November 2021 [BGBl. I S. 4932]). Halten die quotenverpflichteten Unternehmen ihre CO²-Minderungsziele nicht ein, haben sie, wie oben bereits erwähnt, die Möglichkeit, THG-Quoten Dritter aufzukaufen, um somit die ansonsten drohenden Strafzahlungen zu vermeiden. Daraus entstand der sogenannte THG-Quotenhandel, von dem seit Beginn des Jahres nun auch private Elektro-Auto-Besitzer profitieren können. THG-Quote-Recht regelt Handel mit THG-Zertifikaten Sämtliche im Straßenverkehr eingesetzten Strommengen werden durch das Umweltbundesamt UBA zertifiziert. Mit den sich daraus ergebenden THG-Zertifikaten konnten bis 2021 nur Unternehmen am THG-Quotenhandel teilnehmen, die zu den Inverkehrbringern von Kraftstoffen gehörten. Seit 2022 haben neben Betreiber von öffentlichen Ladepunkten und Wasserstofftankstellen auch Halter von elektrobetriebenen Kraftfahrzeugen die Möglichkeit, sich nach § 37a BImSchG am THG-Quotenhandel zu beteiligen. Die Zertifizierung und den Handel mit den THG-Zertifikaten übernehmen der Einfachheit halber sogenannte Pooling Unternehmen – wie wirkaufendeinethg.de. Diese Dienstleister bündeln eine Menge THG-Zertifikate und verkaufen diese anschließend zu Großhandelspreisen auf dem THG-Markt. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Private E-Auto-Besitzer müssen nicht den Aufwand der Zertifizierung betreiben und profitieren von weitaus attraktiveren Prämien durch den Handel der THG-Dienstleister. Die Käufer der Zertifikate kommen in den Genuss großer THG Pakete. Seriöse Anbieter unter den THG-Dienstleistern zeichnen sich vor allem durch folgende Eigenschaften aus: hohe Transparenz gegenüber den Kunden · einfache Anmeldung und Handhabung umfangreiche Informationen zum THG-Quote-Recht Datensicherheit und DSGVO-konforme Datenspeicherung Weitere Details dazu findest du auch in unserem ausführlicherem Blogpost. Wer stellt die THG-Zertifikate für den THG-Quotenhandel aus? Die THG-Zertifikate für private E-Auto Besitzer, aber auch für Flottenbetreiber und E-Fuhrparks von Unternehmen werden durch die Pooling Dienstleister wie zum Beispiel wirkaufendeinethg.de beim Umweltbundesamt beantragt. Dabei rechnet das UBA jedem im jeweiligen Verpflichtungsjahr zugelassenen Elektrofahrzeug eine Pauschale an. Für den Quotenhandel an sich ist das UBA nicht verantwortlich. Was geschieht beim THG-Quotenhandel? Ist ein quotenverpflichtetes Unternehmen zur Erfüllung seiner Treibhausgasverpflichtung nicht in der Lage, hat es die Möglichkeit: „ die Erfüllung der Quotenverpflichtung per Vertrag (schriftlich) auf ein anderes Unternehmen (Dritter bzw. Erfüllungsgehilfe) zu übertragen (§ 37a Abs. 6 und Abs. 7 BImSchG).“ (Quelle) Das bedeutet, jemand anderes bringt die entsprechenden Kraftstoffe in Verkehr, während das quotenverpflichtete Unternehmen sich diese per Vertrag anrechnen lässt. Dabei legt das THG-Quote-Recht fest, dass einmal erworbene Mengen nicht weiterverkauft werden dürfen. Was sagt das THG-Quote-Recht zur Versteuerung? Für Privatpersonen ist die THG Quote steuerfrei. Ob die THG Quote für dich steuerfrei ist oder du für den Erlös der THG Quote Steuern zahlen musst, ist abhängig davon, auf welche Art und Weise du dein Einkommen generierst. Es spielt also eine Rolle, ob du als Angestellter arbeitest oder aber gewerblich oder freiberuflich tätig bist. Somit lässt sich die Frage nach der Versteuerung der THG-Prämie nicht pauschal beantworten. Wir empfehlen einen Steuerberater zu kontaktieren. Weitere Informationen dazu findest du hier. Welche E-Kraftfahrzeuge schließt das THG-Quote-Recht ein? Das THG-Quote-Recht berücksichtigt alle Besitzer von rein elektrobetriebenen Kraftfahrzeugen. Dazu gehören neben privaten Haltern von E-Kraftfahrzeugen auch elektrobetriebene Geschäftswagen und E-Flotten mit Elektrotransportern und elektrisch betriebenen LKWs. Berücksichtigte Fahrzeugklassen sind laut THG-Quoten-Recht: E-Auto Elektrofahrzeuge mit anderen Klassen (z. B. E-Roller und E-Motorräder; Zulassungsbescheinigung Teil I wird benötigt; Fahrzeuge mit freiwilliger Zulassung sind derzeit nicht antragsberechtigt) Elektrofahrzeuge der Klasse M3 Elektrofahrzeuge der Klasse N1 Folgende Sonderregelungen sind laut THG-Quote-Rechtsgrundlage zu beachten: Hybridfahrzeuge sind aus dem THG-Quotenhandel ausgeschlossen, da sie weiterhin teilweise mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. THG Quote: Mit Elektromobilität ganz einfach Geld verdienen Um neben der Förderung für dein Elektrofahrzeug mit der THG Quote regelmäßig Geld zu verdienen, kannst du dich einfach hier bei uns auf der Plattform anmelden. Wir nehmen Besitzern von elektrobetriebenen Fahrzeugen nicht nur die Zertifizierung beim Umweltbundesamt ab, sondern kümmern uns auch um den aufwendigen THG-Quotenhandel. Unsere Kunden können sich dadurch nach der einfachen und wenige Minuten dauernden Registrierung auf unserer Plattform ganz entspannt zurücklehnen und von unserem Expertenwissen profitieren. Außerdem bieten wir allen klimabewussten E-Auto Fahrern die Möglichkeit an, einen Teil ihrer THG Quote in nachhaltige Projekte zu investieren – und das ganz ohne zusätzlichen Aufwand einfach per Tastendruck. Aufgrund der Tatsache, dass wir komplett digital arbeiten und technologische Innovationen wie beispielsweise Künstliche Intelligenz KI für unsere Prozesse nutzen, sind wir in der Lage, besonders hohe THG Quoten Erlöse auszuschütten. Eine schlanke Unternehmensstruktur, ein breites Netzwerk an Partnern aus dem Transportsektor und eine umfangreiche Branchenerfahrung erlauben es uns unseren Kunden den Großteil der Erlöse aus der THG Quote zukommen zu lassen. Mit der Bündelung einer großen Menge an Treibhauszertifikaten gelingt es uns für unsere Kunden im Vergleich zu vielen anderen Anbietern überdurchschnittlich hohe Prämien zu garantieren. Wie sieht die Rechtsgrundlage für die THG-Quote aus? Mit der europäischen „Erneuerbaren-Energien-Richtlinie“ 2018/2001 wurde seitens der EU ein umfassender Rechtsrahmen festgelegt, um die EU-Mitgliedsstaaten zur Einhaltung der Klimaziele zu verpflichten und die Nutzung von Energie aus mindestens 32% erneuerbaren Quellen zu fördern. Was sagt das THG-Quote-Recht zur Versteuerung? Für Privatpersonen ist die THG Quote steuerfrei. Ob die THG Quote für dich steuerfrei ist oder du für den Erlös der THG Quote Steuern zahlen musst, ist abhängig davon, auf welche Art und Weise du dein Einkommen generierst. Es spielt also eine Rolle, ob du als Angestellter arbeitest oder aber gewerblich oder freiberuflich tätig bist. Somit lässt sich die Frage nach der Versteuerung der THG-Prämie nicht pauschal beantworten. Wir empfehlen einen Steuerberater zu kontaktieren. Fazit Mit dem THG-Quote-Recht wurde seitens der Bundesregierung ein umfassendes politisches Instrument zur Reduzierung der Treibhausgase installiert, welches jedem Besitzer eines rein elektrobetriebenen Kraftfahrzeugs eine zusätzliche jährliche Einnahmequelle beschert. Außerdem werden Unternehmen dazu animiert, den Wandel im Verkehrssektor weg von Kraftstoffen auf Basis fossiler Brennstoffe hin zur Elektro Mobility zu unterstützen und somit die Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen weiter einzuschränken. --- ## THG Quote - Wie seriös sind THG Anbieter? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/05/03/thg-quote-wie-serioes-sind-thg-anbieter/ Veröffentlicht: 2022-05-03 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Woran erkenn ich, ob ein THG Anbieter seriös ist oder nicht? Worauf sollte ich besonders achten? Diese Fragen findest du hier beantwortet. Mit dem Einstieg privater E-Auto-Besitzer in den THG Quotenhandel nimmt die Zahl der THG Anbieter ständig zu. Doch woran erkenne ich, ob ein THG Anbieter seriös arbeitet, oder nicht? Wir haben die wichtigsten Eigenschaften eines vertrauenswürdigen Dienstleisters für dich zusammengefasst und außerdem erklärt, worauf du vor Vertragsabschluss achten solltest. Was ist ein THG Anbieter? Das “Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote” – kurz THG-Quote trat 2022 in Kraft. Es besagt: Wer weniger CO2 produziert, als er einspart, erhält einen Bonus. Im Gegensatz dazu zahlt jemand, der mehr CO2 produziert als er einspart, eine Strafe. Das schmerzt vor allem große Mineralölunternehmen. Diese sind dazu verpflichtet, ihren CO2-Ausstoß jährlich zu senken. Schafft ein Unternehmen es nicht, die gesetzlich festgeschriebenen Quoten einzuhalten, muss es Strafe zahlen. Oder aber es kauft sich mithilfe der Stromzertifikate weitere Verschmutzungsrechte hinzu. Bislang waren Energieversorger die einzigen Profiteure im THG Quotenhandel. Das hat sich nun geändert. Seit Anfang 2022 darfst du als Besitzer eines rein elektrischen betriebenen zulassungspflichtigen Kraftfahrzeugs deine THG Quote für den THG Quotenhandel zur Verfügung stellen. Weil das für jeden einzelnen privaten E-Auto Besitzer kaum umsetzbar ist, gibt es die THG Anbieter. Das sind sogenannte Pooling Unternehmen, welche die THG Quoten von Privatleuten und Unternehmen mit großen Fuhrparks einsammeln und anschließend damit in den Handel einsteigen. Dafür stellen sie ihren Kunden entsprechende Plattformen zur Verfügung, wo du dich kostenlos anmelden und deine THG Quote verkaufen kannst. Wir von wirkaufendeinethg.de haben dafür eine eigene App entwickelt, auf der du schnell und einfach deine THG Quote verkaufen kannst. Was machen die Anbieter mit der THG Quote? Die THG Anbieter sammeln so viele Quoten wie möglich ein und verkaufen diese dann gebündelt an die quotenverpflichteten Unternehmen. Durch die Bündelung großer Mengen an eingesparten Emissionen ist es ihnen möglich, den Ankäufern attraktive THG Quoten Pakete anzubieten und somit Großhandelspreise zu generieren. Die Einnahmen teilen die THG Anbietern anschließend unter ihre Kunden in Form einer Bar-Prämie auf. Bei wirkaufendeinethg.de kannst du in 2022 jährlich bis zu 435 Euro verdienen mit der THG Quote deines E Autos. Wer ist der beste THG Quoten Anbieter? Schon jetzt sind die unterschiedlichen THG Anbieter für dich als Verbraucher schwer überschaubar. Nicht nur, dass sich die THG Prämien deutlich unterscheiden – die Anbieter zeichnen sich auch durch verschiedene Besonderheiten aus, wie beispielsweise: zusätzliche Prämien für Freundschaftswerbung Möglichkeiten der Unterstützung von gemeinnützigen Projekten Wahlmöglichkeiten zwischen flexiblen und festen THG Prämienbeträgen Promotion-Codes für zusätzliche Erlöse Bei der Wahl deines zukünftigen Partners im Quotenhandel lohnt es sich, nicht nur auf die Höhe der THG Prämie und die Zusatzerlöse zu achten, sondern auch ein Auge auf das Kleingedruckte zu haben. Wir gehen zwar sehr transparent mit unseren AGBs um, aber viele andere AGBs sind unseriös oder haben Stolperfallen verbaut. Die gute Nachricht – die Nutzung der Plattformen der meisten THG Quoten Anbieter ist kostenlos. Um herauszufinden, welcher Anbieter der beste ist, musst du etwas genauer hinschauen. Mit diesem Blogpost helfen wir dir damit. Was muss ich bei der Wahl eines seriösen THG Quoten Pooling Anbieters beachten? Die THG Quoten-Regelung für private E-Auto Besitzer ist relativ neu, sodass sich im Laufe der nächsten Jahre durchaus noch einiges ändern kann. Wenn du von den besten Konditionen profitieren möchtest, achte bei der Anmeldung auf einer Plattform darauf, dass du keine längeren Bindungsfristen vereinbarst. Es sei denn, du bist so überzeugt von dem jeweiligen Angebot, dass du auch in den kommenden Jahren bei diesem THG Anbieter deine THG Quote verkaufen möchtest. Folgende Punkte solltest du ebenfalls beachten: Zielgruppe des THG Anbieters Vor deiner Registrierung musst du sichergehen, dass die Plattform auch für private E-Autobesitzer geeignet ist und sich nicht ausschließlich auf E-Flottenbetreiber bzw. große Fuhrparks konzentriert. Höhe der Bar-Prämie Prüfe unbedingt die Transparenz zu den Angaben über die THG Prämie bzw. wie viel Geld dir am Ende tatsächlich ausgezahlt wird. Achte dabei auf Begriffe wie „garantiert“ und „Mindestbetrag“. Zeitpunkt der Zahlung für die THG Prämie Wenngleich viele der THG Portale die Prämien erst mit dem Verkauf der THG Zertifikate auszahlen, gibt es doch einige THG Anbieter, die in Vorleistung gehen und eine vorzeitige Auszahlung gewährleisten. Dabei musst du dir allerdings bewusst sein, dass hier die Prämien in der Regel geringer ausfallen, da die Preise im Handel kaum vorauszusagen sind. Was unterscheidet seriöse THG Anbieter von unseriösen Portalen? Im Folgenden findest du ein paar wichtige Punkte, an denen du einen seriösen THG Anbieter von einem weniger seriösen THG Portal unterscheiden kannst. 1. Abo-Falle Bei einigen Anbietern schließt man bei der Anmeldung direkt einen Zweijahresvertrag ab oder aber ist gezwungen, nach Ende der Laufzeit den Vertrag mit der Plattform selbst zu kündigen. Wer das übersieht, tritt schnell in die Abo-Falle und kann somit in den kommenden Jahren nicht von besseren Angeboten profitieren. Bei wirkaufendenthg.de endet der Vertrag laut unserer AGBs automatisch mit Beendigung des Service für das jeweilige Jahr, für welches das E-Fahrzeug angemeldet wurde. 2. Einfachheit Einige THG Anbieter sind recht unübersichtlich und die Anmeldeprozedur erscheint kompliziert. Bei wirkaufendeinthg.de legen wir Wert darauf, unseren Kunden eine einfache, schnelle und übersichtliche Anmeldung zu ermöglichen. Die Abwicklung auf unserer Plattform dauert keine drei Minuten. Wie die Anmeldung im Detail funktioniert, haben wir hier erklärt. 3. Sicherheit Die sichere und verschlüsselte Übertragung sensibler Daten und Angaben zur Datenspeicherung sollte auch bei einer THG Plattform selbstverständlich sein. Wirkaufendeinthg.de speichert deine Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren, wo diese nur mit entsprechender Zugriffsberechtigung abgerufen werden können. Die extra verschlüsselte Speicherung besonders sensibler Daten, wie beispielsweise deine Bankverbindung, gehört bei uns zum normalen Vorgehen. Unsere Plattform gestaltet sich absolut DSGVO-konform und unterliegt obendrein laufenden Sicherheitsprüfungen. 4. Schnelligkeit Wir versprechen keine vorzeitige Auszahlung, denn wir sind uns bewusst, dass das hohe Aufkommen von THG Quoten zu längeren Bearbeitungszeiten beim Umweltbundesamt führen kann. Daher rechnen wir mit einem Auszahlungsintervall von etwa 6 Wochen. Für unsere Kunden gibt es natürlich nach jedem Fortschritt ein entsprechendes Update. 5. Umweltschutz Nicht bei jedem THG Anbieter hast du die Möglichkeit, einen frei wählbaren Betrag direkt über die Plattform in ein Umweltprojekt zu investieren. Auf unserem Portal bieten wir dir diese Option selbstverständlich an. So unterstützen wir beispielsweise mithilfe unserer Kunden den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. 6. Finanzierung Die gesamte Abwicklung - angefangen von deiner Anmeldung, über die Zertifizierung deiner THG Quote beim UBA bis hin zum anschließenden Handel - bedeutet für THG Anbieter einen enormen Aufwand, den manche Plattformen sich mit einer Provision von bis zu 25% vergüten lassen. Unsere Motivation: Wir sind davon überzeugt, dass sich über kurz oder lang nur faire und nachhaltige Lösungen sich im undurchsichtigen Dschungel des THG Quotenhandels durchsetzen werden. Unsere Tipps bezüglich seriöser Anbieter Mit folgenden Tipps bist du bezüglich seriöser THG Anbieter auf der sicheren Seite. Tipp #1 Auf einigen THG Plattformen wird mit dir eine jährlich festgelegte Summe von 300 Euro (je nach Fahrzeugklasse auch mehr) für die nächsten 2 Jahre als THG Prämie vereinbart. Dein Risiko: Entwickelt der Markt sich weiter, wovon du aufgrund der gesetzlich verankerten Steigerung der THG Quote in den kommenden Jahren ausgehen kannst, steigt der Erlös zwar für den Anbieter. Für dich bleibt er allerdings gedeckelt. Somit könnte die Plattform die überschüssigen Gewinne ausschließlich für sich abschöpfen. Lässt du dich auf so ein Angebot ein, musst du unbedingt die rechtzeitige Kündigung im Auge behalten. Tipp #2 Viele THG Anbietern versuchen potenzielle Kunden mit hohen THG Prämien zu ködern. Hier gibt es in der Regel Einschränkungen im Kleingedruckten. Häufig wird eine „Mindestauszahlung“ eines deutlich geringeren Betrages „garantiert“. Die Differenz ist nicht sicher und in den meisten Fällen abhängig von der tatsächlichen Quote. Tipp #3 Du musst dich nicht beeilen bei deiner Suche nach dem geeigneten THG Anbieter. Ganz im Gegenteil. Bis Ende des Jahres 2022 kannst du dir Zeit nehmen und in Ruhe prüfen, welche Plattform zu dir passt. Allerdings solltest du die Entwicklung der Quote beachten. Da es sich bei der Prämie um einen Marktpreis handelt, der sich aus Angebot und Nachfrage zusammensetzt, kann der Quoten Erlös über das Jahr schwanken. Kritisch betrachten solltest du auf jeden Fall einen THG Anbieter, der dir etwas anderes weismachen möchte bzw. dir eine kürzere Frist zur Meldung deiner THG Quote setzt. Fazit Sowohl die großen deutschen Automobilclubs (wie ADAC, ACE, ADMV, ACV und AvD )als auch die Verbraucherzentrale warnen im Zusammenhang mit dem THG Quotenhandel vor dubiosen Geschäftspraktiken wie längerfristige Vertragsbindungen oder fixen Quotenprämien. Positiv dagegen werden Anbieter bewertet, die eine Mindestauszahlung garantieren und zusätzliche Erlöse anbieten und vor allem die Höhe ihrer Provisionen transparent machen. Bei wirkaufendeinthg.de setzen wir diese Empfehlung erfolgreich um. Wer ist der aktuell beste THG Quoten Anbieter? Das lässt sich so pauschal nicht beantworten, weil dabei wichtige Faktoren wie die Freundschaftswerbung, Möglichkeiten der Unterstützung von gemeinnützigen Projekten, Wahlmöglichkeiten zwischen flexiblen und festen THG Prämienbeträge beachtet werden müssen. Zwar ist die Benutzung der meisten THG Quoten Anbieter kostenlos, allerdings sollte man sich trotzdem die AGBs der Anbeiter anschauen, um auf der sicheren Seite zu sein. Was muss ich beachten bei der Auswahl eines seriösen THG Quoten Anbieters? Hierbei sind die Aspekte Zielgruppe des THG Anbieters, die Höhe der THG Quoten Bar-Prämie, die zu zahlende Steuer und der Zeitpunkt der Zahlung für die THG Prämie aussschlaggebend für deine Wahl. Außerdem sollte der Anbieter Vertrauenswürdig sein.Wir empfehlen einen Anbieter, der in nachhaltige Projekte investiert zu wählen. --- ## THG-Quote als Autohaus richtig einsetzen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/05/01/thg-quote-autohaus/ Veröffentlicht: 2022-05-01 Aktualisiert: 2024-05-24 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Wie können Besitzer eines Autohauses die THG-Quote richtig einsetzen? Wir klären über das Potenzial und die unterschiedlichen Anwendungsfälle der THG-Quote auf. Seit dem 01.01.2022 können Fahrer und Fahrerinnen von reinen Elektrofahrzeugen die THG-Quote beantragen. Doch viele E-Fahrer und Fahrerinnen kennen die THG-Quote noch gar nicht, daher ist die THG-Quote für Autohäuser hoch interessant. Der erste Touchpoint bezüglich der THG-Quote ist für E-Auto Fahrer häufig das Autohaus, doch diese stehen vor der Herausforderung, die THG-Quote richtig einzusetzen. wirkaufendeinethg.de ist Fullservice Anbieter für THG-Quotenvermarktung im B2C sowie B2B für Autohäuser Bei wirkaufendeinethg.de helfen wir Autohäusern, das volle Potenzial aus der THG-Quote zu schöpfen. Wir sind Fullservice Anbieter im Bereich der Quotenvermarktung und unterstützen Autohäuser mit unserer Software. Darüber hinaus übernehmen wir den gesamten Prozess der Quotenvermarktung und den Kundenservice im Hintergrund. Autohäuser können damit vom Quotenhandel profitieren - ohne einen zusätzlichen Aufwand zu haben. Individuelle Software zur Erfassung der THG-Quote Auf Wunsch stellen wir Autohäusern einen individuellen Webauftritt zur Erfassung von THG-Quoten zur Verfügung. Die Vorteile eines individuellen Funnels für die Erfassung der THG-Quote liegen auf der Hand: Das Autohaus kann mit dem eigenen Branding nach außen treten und CI-Konform am THG-Quotenhandel teilnehmen. Wie das ganze aussehen kann, kannst du hier am Beispiel von Autohaus Nagel sehen. Hab deine THG-Quoten Kundenleads als Autohaus im Blick! Wir stellen Autohäusern ein übersichtliches Dashboard zur Verfügung. Hier kann man beispielsweise die eingegangenen Kundenleads für den jeweiligen Zeitraum auswerten oder eine Trendanalyse durchführen. Zitat: „In deinem individuellen Dashboard hast du alle relevanten Daten zur THG-Quote und deinen Kunden übersichtlich und auf einem Blick zur Verfügung gestellt.” erklärt Co-Founder Max Leimkühler. THG-Quote als Kundenbindungsinstrument für Autohäuser Unsere Autohäuser interpretieren die THG-Quote vorallem als Kundenbindungsinstrument. Mit der THG-Quote hat das Autohaus eine weitere Möglichkeit, jedes Jahr aus einem sehr guten Grund mit den Kunden in den Kontakt zu treten. Um diese gute Kundenbindung noch weiter zu festigen, garantieren wir von wirkaufendeinethg.de auch den Kunden unserer Partnerautohäuser eine Auszahlung von mindestens 370€ pro THG-Quote im Jahr 2022. THG-Quote als Profitcenter für Autohäuser Ein weiterer Vorteil entsteht dadurch, dass Besitzer eines Autohauses mitverdienen können! Wir teilen die Provision fair und transparent auf. Für den Betrieb des bereitgestellten Webauftritts und die Abwicklung im Hintergrund enstehen keine Kosten für Besitzer. Profitiere von der THG-Quote durch den Furhpark des Autohauses Dein Autohaus hat einen eigenen Fuhrpark? Wir wickeln die THG-Quote für deine E-Fahrzeuge unkompliziert ab. Fazit Zusammengefasst bietet die THG-Quote viele Chancen für Autohäuser. Auf der einen Seite kann die THG-Quote als Kundenbindungsinstrument gesehen werden. Auf der anderen Seite entsteht durch die THG-Quote ein komplett neues Geschäftsmodell für Autohäuser. Welche Vorteile enstehen durch die THG-Quote für Autohäuser? Das Autohaus kann die THG-Quote als Kundenbindungsinstrument einsetzen. Darüber hinaus bietet der THG-Quotenhandel ein komplett neues Geschäftsmodell für Autohäuser. Wie setze ich die THG-Quote als Autohaus richtig ein? Wir empfehlen Autohäusern den Einsatz unserer THG White Label Software zur Kundenbindung. Wie kann ich als Autohaus den THG-Quotenhandel effizient umsetzen? Unsere Software ist speziell für den Einsatz in Autohäusern konzipiert und ermöglicht Autohäusern die Teilnahme am THG-Quotenhandel ohne zusätzlichen Mehraufwand. Wir übernehmen im Hintergrund die gesamte Abwicklung - von der Beantragung der THG-Quote beim Umweltbundesamt bis hin zum Kundenservice. Welche Vorteile enstehen durch den Einsatz der Software für den THG-Quotenhandel für Autohäuser? Unsere Software ermöglicht eine effeziente Teilnahme am THG-Quotenhandel. Manuelle Prozesse gehören der Vergangenheit an. Darüber hinaus bieten wir Autohäusern ein Analyticsdashboard an, welche die THG-Quoten-Leads übersichtlich darstellt. Wie lange dauert die Bereitstellung der Software für den THG-Quotenhandel? Nach Bereitstellung der benötigten Daten nehmen wir deine Anwendung innerhalb von 24 Stunden online. Welche Daten werden für die Bereitstellung der Software zum THG-Quotenhandel benötigt? Wir benötigen lediglich ein Logo, ein Foto des Autohauses sowie die CI-Farbe des Autohauses. Was kostet mich die THG-Quoten Software? Nichts! Unsere Lösung ist das erste Jahr komplett kostenlos. Als Autohaus kannst du sogar noch mitverdienen. Wir zahlen für jede Quote eine Provision aus. Bei Fragen hierzu sprich uns gerne an. Ich möchte keine White Label Software für die THG-Quotenvermarktung. Kann ich dennoch das Potenzial der THG-Quote ausschöpfen? Kein Problem - wir übernehmen auch die Vermarktung und Zertifizierung der THG-Quoten, wenn du keine Whitelabel Software möchtest. Wir können gerne individuelle Kooperationen schließen. Anfragen für individuelle Kooperationen kannst du gerne an info@wirkaufendeinethg.de schicken. Direkt Termin vereinbaren und kostenlos THG-Quotensoftware erhalten Du hast Interesse an der THG-Quotensofware für Autohäuser oder möchtest dich zum Thema THG-Quote für Autohäuser mit uns austauschen? Schreib uns gerne eine E-Mail oder vereinbare direkt einen Termin mit uns. --- ## Hat die THG Quote Nachteile? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/04/19/thg-quote-nachteile/ Veröffentlicht: 2022-04-19 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Hat die THG Quote Nachteile und wenn ja, welche sind das? Wer ist Gewinner der THG Quote 2022? Alles dazu erfährst du hier. Immer wieder wird darüber diskutiert, ob der Handel mit der THG Quote Nachteile mit sich bringt. Betrachtet man den An- und Verkauf von CO2-Zertifikaten als eine Art Ablasshandel für die großen Mineralöl-Multis, mag das gar nicht so weit hergeholt sein. Allerdings kann man das Thema auch ganz anders betrachten: Mit dem Handel wird die THG Quote zu einem interessanten Klimaschutzinstrument. Und das nicht nur für Unternehmen, sondern seit 2022 auch für den privaten E-Auto Besitzer. Warum das so ist, erfährst du hier. THG Quote – eine kurze Zusammenfassung Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu sein. Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren vermehrt Maßnahmen als Klimaschutzinstrumente installiert. Die THG Quote bzw. Treibhausgasminderungsquote ist eines davon. Sie dient der Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen im Verkehrssektor, indem sie klimaneutrale Mobilität attraktiver macht. Gesetzliche Grundlage der THG Quote ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und die dazugehörigen Bundesverordnungen. Das Hauptzollamt Frankfurt / Oder ist zuständig für die Überwachung der THG Quote. Hintergrund des THG Quotenhandels: Wer zu viel CO2 produziert, muss Strafe zahlen. Wer CO2-Emissionen reduziert, wird dafür mit einem sogenannten CO2-Zertifikat belohnt, welches im THG Quotenhandel verkauft werden kann. Bislang haben vor allem Energieversorger von dieser Regelung profitiert. Seit Anfang des Jahres 2022 ist es auch privaten E-Automobil-Besitzern möglich, am THG Quotenhandel teilzunehmen und sich so eine jährliche Prämie für die Nutzung eines rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugs zu sichern. Ist die Kritik an der THG Quote berechtigt? Bezüglich der THG Quote laufen momentan in einschlägigen Foren kontroverse Diskussionen darüber, ob die Maßnahmen ausreichen oder überhaupt dazu geeignet sind, eine ganzheitliche Mobilitätstransformation im Verkehrssektor umzusetzen. Wenngleich die THG Quote nur ein Instrument von vielen darstellt, die zum Schutz gegen den Klimawandel beitragen, wird sie von den großen Umweltschutzorganisationen wie WWF, BUND, Greenpeace oder Robin Wood als durchweg positiv bewertet. In einer gemeinsamen Stellungnahme ließen die Organisationen bereits 2020 verlauten: Zitat: „Wir begrüßen, dass die vorliegenden Entwürfe einen Schwerpunkt auf den Ausbau der Elektromobilität legen, indem die Anrechnung von erneuerbarem Strom für den Straßenverkehr verbessert und der Ausbau der Ladeinfrastruktur gefördert wird. Eine Überprüfung der Zielerreichung halten wir grundsätzlich für sinnvoll. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass die Quote nachgeschärft wird, um die insgesamt zu wenig ambitionierten EU-Klimaziele für 2030 überzuerfüllen.“ Der Naturschutzbund äußerte sich außerdem zu diesem Thema in einer Stellungnahme vom 13.11.2020: Zitat: „Die Direktnutzung von Strom durch Elektrofahrzeuge stellt die optimale Nutzung von erneuerbaren Energien im Verkehrsbereich dar und sollte daher noch stärker gefördert werden.“ Somit scheinen zumindest die großen Umweltorganisationen die THG Quote positiv zu bewerten. Die THG Quote sorgt für ein Umdenken Für die großen Mineralölgesellschaften heißt das konkret: Sie haben zwei Optionen mehr in die erneuerbaren Energien zu investieren und die gesetzlich vorgeschriebenen Quoten bezüglich der Treibhausgase einzuhalten: 1. Durch den direkten Verkauf emissionsarmer Quellen und damit die Einsparung von CO2. 2. Durch den Ankauf von CO2-Zertifikaten. Für diesen Ankauf kommen die THG Zertifikate von Ladesäulenbetreibern oder aber seit neuestem auch die von Haltern elektrisch betriebener Kraftfahrzeuge infrage. Zeitgleich haben sich die Strafzahlungen für die Mineralölunternehmen bei Nichteinhaltung der THG Quote deutlich erhöht. Diese Konstellation führt dazu: dass die Kosten für die Unternehmen steigen die Konsumenten mehr sparen Damit wird der Umstieg auf CO2-reduzierte Alternativen plötzlich auch für die Mineralöl-Multis interessant. Obendrein zeigen auch Aktionäre ein gesteigertes Interesse an den grünen Alternativen. Somit scheint der Kritikpunkt des angeblichen Ablasshandels für die großen Öl-Multis zumindest in Teilen widerlegt und der Grundgedanke, welcher hinter dem THG Quotenhandel steckt, aufzugehen: Dem beschleunigten Umstieg auf Elektromobilität. Gibt es weitere Punkte, die als Nachteile der THG Quote gelten könnten? Immer wieder wird die Tatsache, dass bei der THG Quote Hybrid-Modelle nicht berücksichtigt werden, als Nachteil aufgeführt. Dabei scheinen einige wichtige Faktoren vergessen zu werden: Nicht alle Plug-In-Verbrenner sind sparsam oder schadstoffarm – laut ADAC kann so ein Fahrzeug sogar je nach Motorisierung und Fahrverhalten einen höheren CO2-Ausstoß verursachen als ein vergleichbares Verbrenner-Fahrzeug. Hybrid-Fahrzeuge werden weiter mit fossilen Brennstoffen betrieben, was den Klimawandel beschleunigt und dem Ziel der THG Quote widerspricht. Die zu erwartenden höheren Wartungskosten eines Hybrid-Autos gegenüber einem rein elektrobetriebenen KFZ verursachen in der Regel nicht nur höhere Ausgaben, sondern auch mehr schädliche Treibhausgase. Und zum anderen ermöglichen es viele THG Anbieter ihren Kunden, in nachhaltige Klimaschutzprojekte zu investieren. Auch bei wirkaufendeinthg.de hat jeder Kunde die Chance, mit einem frei wählbaren Betrag den Klimaschutz zu unterstützen. Wer ist Gewinner der THG Quote 2022? Um dir genau aufzuzeigen, wer die wirklichen Gewinner der THG Quote im Jahr 2022 sind, haben wir hier nochmal alle Vorteile für alle BEV Fahrer (BEV = Battery Electric Vehicle) zusammengefasst. Jeder Besitzer eines rein elektrisch betriebenen zulassungspflichtigen Kraftfahrzeugs bekommt ohne eigenes Zutun neben dem Umweltbonus jährlich zwischen 300 – 400€ mit der THG Quote geschenkt. Obendrein wird dieses Geschenk im Grunde von den Verkehrsteilnehmern, die sich nicht unbedingt oder nur bedingt am Klimaschutz beteiligen möchten, bezahlt – wie beispielsweise den vielen SUV-Fahrern in Deutschland. Ein weiterer Gewinn ist der Ausschluss von Hybrid-Fahrzeugen, die nicht nur immer noch mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, sondern deren CO2-Bilanz (abhängig vom Ladeverhalten des Besitzers) deutlich zu wünschen übrig lässt. Zusätzlich werden mit der THG Quote die Mineralölunternehmen indirekt dazu motiviert, sich am Ausbau der landesweiten Ladestationen zu beteiligen. Noch nie war es so einfach, von Elektromobilität zu profitieren. Keine lange Antragstellung und komplizierten Fragebögen, sondern eine einfache Anmeldung bei einem THG Anbieter und schon erhältst du jährlich deine THG Prämie. Außerdem bekommt der E-Auto Besitzer die komfortable Möglichkeit, den Klimaschutz mit einem finanziellen Beitrag zu unterstützen. So haben neben den Ladestationsbetreibern und großen Unternehmen mit einem E-Fuhrpark nun seit 2022 auch private Besitzer von elektrisch betriebenen zulassungspflichtigen Fahrzeugen dank der TH-Anbieter vermehrt die Chance, etwas gegen den Klimawandel zu tun, ohne sich dabei finanziell zu verausgaben. Unsere App ermöglicht es unseren Kunden ganz einfach und unkompliziert, mit einem frei wählbaren Beitrag jährlich etwas Sinnvolles für den Arten-, Umwelt- und Klimaschutz zu tun. Fazit Du siehst – die THG Quote hat keine Nachteile, sondern gleich mehrere positive Effekte. Sie sorgt nicht nur für eine zusätzliche und sichere jährliche Einnahme für private E-Mobilisten, sondern regt die Öl-Multis zum Umdenken in Richtung E-Mobilität an und ermöglicht obendrein zusätzliche Investitionen in die grüne Zukunft. Ist die Kritik an der THG Quote berechtigt? Wenngleich die THG Quote nur ein Instrument von vielen darstellt, die zum Schutz gegen den Klimawandel beitragen, wird sie von den großen Umweltschutzorganisationen wie WWF, BUND, Greenpeace oder Robin Wood als durchweg positiv bewertet. Wer profitiert von der THG Quote? Jeder Besitzer eines rein elektrisch betriebenen zulassungspflichtigen Kraftfahrzeugs bekommt ohne eigenes Zutun neben dem Umweltbonus jährlich eine Prämie mit der THG Quote geschenkt. --- ## Cars & Bytes meets wirkaufendeinethg.de URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/04/13/cars-and-bytes/ Veröffentlicht: 2022-04-13 Beschreibung: Lest hier mehr über die spannende Kooperation zwischen der digitalen Automobilmesse und wirkaufendeinethg.de Vom 27. April bis 09. Mai 2022 findet die Cars & Bytes statt, Deutschlands größtes digitales Automobilerlebnis! Wir sind als Speaker mit dabei und haben außerdem eine spannende Kooperation mit der Automobilmesse. Fragen und Antworten zur Cars & Bytes Kooperation Was ist die Cars & Bytes? Die Cars & Bytes von Peppermint Event und Sidney Industries ist ein digitales Mobility Summit mit spannenden Talks, interaktiven Workshops und einer hochwertige Exhibition im 3D-Motion-Design. Hier werden alle nur denkbaren Themen rund um die Segmente Automobil und Mobilität platziert. Hierzu gehören neben dem Produkt Auto in all seinen Facetten auch Mobilitätskonzepte, Elektromobilität, Rahmendienstleistungen, Entwicklungen, Verbindungen, Visionen, Individualisierung, Teile, Zubehör usw. dazu. Die Veranstaltung war 2021 mit über 100.000 Messebesuchern an den ersten 10 Tagen und mehr als 28.000 Live-Zuschauern bereits ein voller Erfolg. Mit virtuellen Showrooms, Podiumsdiskussionen im Liveformat, externen Zuschaltungen von Experten und Interaktionsmöglichkeiten für Besucher und Gäste startet die Veranstaltungsreihe 2022 in die 2. Runde! Was macht wirkaufendeinethg.de auf der Cars & Bytes? Neben zahlreichen anderen interessanten Speakern sind auch wir auf der Cars and Bytes vertreten. Am 29.04 um 15:30 wird Maximilian Stein außerdem Teil der Panel Discussion sein und sich zusammen mit anderen Geschäftsführern zu dem Thema “Next Level Mobility” austauschen. Wie sieht unsere Kooperation aus? wirkaufendeinethg.de hat für die Automobilmesse eine Applikation entwickelt, die es Kunden ermöglichkeit ihre THG-Quote zu veräußern und sich damit jährlich eine Prämie zu sichern. Gemeinsam mit der Cars and Bytes haben wir uns entschieden für jede gemeldete Quote über die App einen Baum zu pflanzen und damit soziale Projekte zu unterstützen. Du möchtest teilnehmen bei der Cars & Bytes? Der Zutritt ist kostenlos! Hier findest du nochmals alle wichtigen Informationen zum spannenden Event - Cars & Bytes 2022. Was ist die THG-Quote überhaupt? Die Nutzung fossiler Brennstoffe erzeugt CO2-Emissionen. Mit der Treibhausgasminderungsquote – „THG Quote“ – werden die großen Mineralölkonzerne dazu verpflichtet, diese Emissionen zu kompensieren. Wie viel CO2-Emissionen jährlich eingespart werden müssen, legt der Gesetzgeber fest. Wer mehr emittiert als es das Gesetz erlaubt, zahlt dafür eine Strafe. Wer CO2 im Verkehrssektor einspart, wird dafür belohnt. Für die Mineralölunternehmen gibt es bei Überschreitung der THG Quote außer den Strafzahlungen noch eine andere Lösung - Den THG Quotenhandel. Damit ist es den Konzernen nicht nur möglich, die überschüssigen CO2-Emissionen durch den Kauf von sogenannten Emissionszertifikaten auszugleichen. Sie unterstützen außerdem gleichzeitig den Wandel von fossilen Antrieben hin zu E-Mobilität. Auf der anderen Seite können die Halter von reinen E-Automobilen seit Anfang 2022 ihre eingesparten CO2-Emissionen in ein Emissions-Zertifikat umwandeln lassen, um damit am THG Quotenhandel teilzunehmen. Für den Verkauf dieser Emissionszertifikate gibt es eine entsprechende Prämie. Sicher die jetzt die THG-Prämie! Jetzt THG-Prämie beantragen! --- ## THG Quote selbst verkaufen - Ist das möglich? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/04/12/thg-quote-selbst-verkaufen/ Veröffentlicht: 2022-04-12 Aktualisiert: 2024-05-20 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG Quote selbst verkaufen - theoretisch möglich. Wir erklären, warum es in der Praxis anders aussieht. Bereits seit dem Jahr 2015 legt die THG Quote die Einsparungen der CO2-Emission für die Mineralölunternehmen fest. Seit Anfang des Jahres 2022 können E-Auto Besitzen am THG Quotenhandel teilnehmen und mit ihrem elektrisch betriebenem Kraftfahrzeug Geld verdienen. Die Frage, die sich jetzt so mancher stellt - sollte ich die THG Quote verkaufen und wenn ja, kann ich die THG Quote selber verkaufen und wie geht das? Hier kommen die Antworten. Was ist eine THG Quote? THG ist die Abkürzung für Treibhausgasemissionen. Dieser Begriff umschreibt Gase, welche nach wissenschaftlichen Erkenntnissen umweltschädigend wirken. Neben CO2 gehören noch weitere Gase in diese Kategorie, welche praktischerweise in sogenannte CO2-Äquivalente umgerechnet werden. So ist ein Vergleich aller klimaschädlichen Emissionen deutlich einfacher möglich. Die THG Quote – Treibhausgasminderungsquote – um die es beim THG Quotenhandel geht, ist eine Art CO2-Einsparungswährung. Sie wird für die Einsparung von CO2 durch E-Antriebe vergeben und stellt einen gewissen Wert dar. Nämlich genau den der Emissionseinsparung. Dieses Emissionszertifikat können die großen Mineralölgesellschaften erwerben, anstatt Strafzahlungen wegen Nichterreichung der Klimaschutzziele zu leisten. So ist es ihnen - zumindest auf dem Papier - möglich, die gesetzlich vorgeschriebene jährliche CO2-Einsparung zu erbringen. Wie das genau funktioniert kannst du in unserem Beitrag - mit dem E-Auto Geld verdienen nachlesen. Als gesetzliches Mittel dient die THG Quote folglich der Minderung des CO2-Ausstoßes und der Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrssektor. THG Quote Gesetz - Die Grundlagen für den Verkauf THG Quote Gesetz: Die Grundlagen für den Verkauf mit der Renewable Energy Directive II (RED II) (2018/2001/EU) verpflichtet die Europäische Union ihre Mitgliedstaaten dazu, die Emissionen im Verkehrssektor zu senken. In Deutschland wird diese Verpflichtung mithilfe der THG Quote umgesetzt. Die gesetzlichen Grundlagen dafür ergeben sich im Kontext mit der Elektromobilität und sind im Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und der 38. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) festgeschrieben. 2015 wurde die Biokraftstoffquote durch die THG Quote ersetzt, mit dem Ziel, die Klimaschutzverordnung einhalten zu können. In ihrem ersten Jahr betrug die THG Quote 3%, stieg erst im Jahr 2019 auf 4% und im darauffolgenden Jahr auf 6%. Ein klares Zeichen in Richtung Klimaschutz setzte die Regierung im Oktober 2021 mit der Gesetzesänderung. Diese legt nun deutlich größere Schritte bezüglich der Einsparung von schädlichen CO2-Emissionen fest – nämlich eine Steigerung der THG Quote von momentan 6% auf 25 % bis zum Jahr 2030. Wie wird die THG Quote ermittelt? Um dir als privaten E-Auto Halter den großen Aufwand der THG Quoten Wertermittlung zu ersparen, übernimmt des Umweltbundesamt UBA die Berechnung. Dafür schätzen die Experten den durchschnittlichen Stromverbrauch eines Autos mit Elektroantrieb. Diese Vorgehensweise erleichtert die Abrechnung der THG Quote und erspart es jedem Einzelnen, die Quote selbst zu errechnen. Wie viel ist meine THG Quote wert? Auf der Basis des durch das UBA entwickelten Referenzwerts werden anschließend die handelbaren Quotenanteile ermittelt. Zugrunde liegt hier folgende Rechnung - durchschnittliche Einsparung von CO2 multipliziert mit dem Faktor 3. Für das Jahr 2022 errechnete das UBA auf diese Weise einen Ladestrom pro E-Auto von 2 MWh (Stand 12/2021). Die sich daraus ergebende Treibhausgasminderungsquote beträgt 1028,16 CO2-Äquivalent. Folgende Übersicht zeigt den THG Quotenwert verschiedener Fahrzeugklassen mit reinem Elektro-Antrieb: THG Quotenwert Fahrzeugklasse Pauschalwert PKW M1 2.000 kWh (0.862 Tonnen CO2) Motorrad L 2.000 kWh (0.862 Tonnen CO2) Nutzfahrezug bis 3.5T N1 3.000 kWh (1.239 Tonnen CO2 Bus M3 72.000 kWh (31 Tonnen Co2) Warum THG Quote verkaufen? Die THG Quote ist eine Umverteilung der CO2 Einsparungen. Dadurch dass du mit deinem E-Fahrzeug, ob E-Auto, E-Roller oder Elektrischem Nutzfahrzeug fährst sparst du CO2. Unternehmen die zu viel CO2 ausschütten können den Anteil auch durch den Kauf von Emissions-Zertifikaten ausgleichen. Deine Einsparung von CO2 können quotenpflichtige Unternehmen für den Ausgleich nutzen. Durch deinen Verkauf der THG-Quote an diese Unternehmen wirst du also für deinen Beitrag zur CO2 Reduzierung entlohnt. Durch steigende Quoten Preise werden quotenpflichtige Unternehmen dazu gezwungen mehr Geld zu investieren und sich langfristig nachhaltiger aufzustellen. Noch nie war es so einfach, für Klimaschutz belohnt zu werden. Allerdings muss dafür die THG Quote auch zum Verkauf angeboten werden. Als Privatperson mit den großen Mineralölunternehmen zu verhandeln ist, wenn auch nicht unmöglich, doch äußerst uneffektiv. Das Geschäft wäre einfach zu kleinteilig, als dass sich die Öl-Multis damit aufhalten würden. Damit du als privater E-Auto Besitzer dennoch deine Quote zu besten Konditionen verkaufen kannst, gibt es die sogenannten Pooling Unternehmen. Diese Zwischenhändler sammeln große Mengen an THG Quoten von Privatpersonen, E-Fuhrparks und Flottenbetreibern ein, bündeln diese und verfügen damit über beste Voraussetzungen für einen lukrativen THG Quotenhandel im Sinne der eigenen Kunden. Um vom Verkauf deiner THG Quote zu profitieren, musst du nichts weiter tun, als dich bei einem dieser THG Anbieter anzumelden und als Besitzer eines elektrobetriebenen Fahrzeugs zu authentifizieren. Mehr ist nicht zu tun. Kein Rechnen, kein Handel - einfach nur anmelden, THG Quote verkaufen und jährlich Geld verdienen. Denn die THG Prämie gibt es – zumindest bis 2030 – jährlich ausgezahlt, solange du Halter eines E-Fahrzeuges, wie E-Autos, E-Roller oder E-Motorad bist. Was sind THG Zertifikate? Nach deiner Registrierung beim THG Anbieter, reicht dieser seine gebündelten THG Quoten beim Umweltbundesamt ein und lässt diese zertifizieren. So werden aus den THG Quoten handelbare THG Zertifikate, die man beim THG Quotenhandel kaufen und verkaufen kann. THG Quote Marktwert: Was kostet ein THG Zertifikat Im freien Handel werden im Gegensatz zum geregelten nationalen Emissionshandel die Preise für die THG Zertifikate durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Für Unternehmen, welche am THG Quotenhandel teilnehmen, werden die Preise individuell zwischen Abnehmer und Vermarkter verhandelt. Beinflussende Faktoren sind hier die Menge an gehandelten kWh (also die Anzahl an THG-Quoten), der Preise für die aktuellen Strafzahlungen, sowie Preise vergleichbarer CO2-senkenden Alternativen. Welche Vorteile habe ich durch den Verkauf an einen THG-Quote Pooling Anbieter Der Service, den die Zwischenhändler beim Verkauf der THG Quoten bieten ist umfassend und erleichtert den THG Quotenhandel sowohl für private Halter von Elektroautos wie auch für Unternehmen. Zum Service gehören: Zertifizierung beim UBA Bündelung der THG Quoten Handel Unterstützung nachhaltiger Projekte zum Klimaschutz Übernahme sämtlicher administrativer Prozesse hohe Datensicherheit abgesicherte Überweisung der THG Quoten Erlöse Die großen Mineralölunternehmen kaufen THG Quoten üblicherweise nur in großen Mengen. Durch das Einsammeln unzähliger THG Zertifikate privater E-Auto Besitzer ist ein THG Anbieter in der Lage, für sich eine optimale Verhandlungsposition zu schaffen und damit attraktive Erlöse für seine Kunden zu erzielen. Außer den o.g. Vorteilen wäre es dir ohne ein Pooling Unternehmen außerdem kaum möglich, deine THG Quote zu vermarkten. Für die Abnehmer der THG Zertifikate ist es um einiges effizienter einmalig eine große Menge THG Quoten aufzukaufen, als mehrmals kleinere Mengen zu erwerben. Das Prinzip des Mengenrabatts greift im Quotenhandel nicht – ganz im Gegenteil. Welcher THG Anbieter bringt den besten Erlös beim THG Quoten Verkauf? Auch wenn sich die Vorgehensweisen der meisten Zwischenhändler sehr ähneln, gibt es deutliche Unterschiede in Bezug auf die Höhe der THG Prämien. Obendrein bekommst du nicht immer das, was im Werbeversprechen vorausgesagt wird. Daher heißt es Augen auf und genau prüfen, welchen Bedingungen (AGBs) der THG Verkauf beim jeweiligen Pooling Unternehmen zugrunde liegt. Im Jahr 2022 wurden THG Prämien in Höhe von 250 – 400€ angeboten. Vergleichen solltest du allerdings nicht ausschließlich die Höhe der THG Prämie, sondern zusätzlich auch die Leistungen des Unternehmens laut dessen AGB. Es lohnt sich hier, das Kleingedruckte ganz genau zu lesen. THG Quote falsch beantragt: Korrektur Wenn du deine THG Quote beantragt bzw. dich bei einem THG Anbieter registriert hast und dann feststellst, dass es sich dabei nicht um den für dich perfekten Partner handelt, hast du das Recht auf Korrektur deiner Anmeldung. Das ergibt sich aus dem §355 BGB. Für einen online abgeschlossenen Vertrag – genau darum handelt es sich laut der üblichen AGBs von THG Anbietern bei der Registratur – gilt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Nach der Anmeldung bei einem Pooling Unternehmen hat somit jeder Verbraucher das Recht, den damit geschlossenen Vertrag innerhalb einer Frist von 14 Tagen ohne jegliche Angabe von Gründen zu widerrufen. Dafür reicht eine schriftliche Mitteilung an das jeweilige Unternehmen aus. Solltest du innerhalb der 14 Tage nicht Gebrauch von deinem Rücktrittsrecht machen, könntest du bei dem Pooling Anbieter auf Kulanz hoffen und Erfragen ob die Vermarktung der eigenen Quote gestoppt werden kann. Sollte die Quote bereits vermarktet werden kannst du die Quote leider erst im nächsten Jahr neu beantragen So kannst du ganz einfach bei dem Wettbewerber zurücktreten und dich bei uns anmelden. Fazit Als Privatperson mit den großen Ölkonzernen zu verhandeln ist aufwendig und auch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ertragreich. Nutze dafür die Diensleistung eines Poolinganbieters (z.B. wirkaufendeinethg), der mehrere THG-Quoten sammelt und diese gebündelt an das Umweltbundesamt weiterleitet. Die Beantragung der THG-Quote ist einfach, schnell und unkompliziert und über unsere App möglich. Was ist eine THG Quote? Die THG Quote – Treibhausgasminderungsquote – um die es beim THG Quotenhandel geht, ist eine Art CO2-Einsparungswährung. Sie wird für die Einsparung von CO2 durch E-Antriebe vergeben und stellt einen gewissen Wert dar. Nämlich genau den der Emissionseinsparung. Welche Vorteile habe ich durch den Verkauf über einen THG-Quote-Pooling-Anbieter? Der Service, den die Zwischenhändler beim Verkauf der THG Quoten bieten ist umfassend und erleichtert den THG Quotenhandel sowohl für private Halter von Elektroautos wie auch für Unternehmen. --- ## THG Quote versteuern URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/04/08/thg-quote-steuer/ Veröffentlicht: 2022-04-08 Aktualisiert: 2024-05-16 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: THG-Quote versteuern - Muss der Erlös aus dem THG-Quotenhandel versteuert werden? Eine der wichtigen Fragen beim Verkauf der THG-Prämie deines E-Autos lautet: Muss man die THG Quote versteuern? Und wenn ja, was ist dabei zu beachten? Wir haben uns für dich schlau gemacht. THG Quote kurz erklärt Die Treibhausgasminderungsquote – kurz THG Quote – gibt es bereits seit 2015. Sie dient als gezieltes, marktbasiertes Klimaschutzinstrument. Mit ihrer Hilfe sollen Treibhausgas-Emissionen im Bereich Verkehr reduziert und der Einsatz erneuerbarer Energien gefördert werden. Die THG Quote ersetzt dabei die bis 2014 gültige Biokraftstoffquote. Mit ihr wurde ein gesetzlich vorgeschriebener Mindestanteil von Biokraftstoffen für den Kraftstoffabsatz in ganz Deutschland festgelegt. Als Klimaschutzinstrument soll die THG Quote im Verkehrssektor dazu dienen, die nationalen und internationalen Ziele umzusetzen. Die Vorschriften, welche der THG Quote zugrunde liegen, sind im Bundes-Immissionsschutzgesetz sowie den zugehörigen Bundesverordnungen zu finden Häufige Fragen zur THG Quoten Besteuerung Was hat die THG Quote mit meinen Steuern zu tun? Seit Anfang des Jahres 2022 eröffnet sich für Besitzer eines Elektroautos die Möglichkeit, durch den THG Quoten Handel einen kleinen Zuverdienst zu generieren. Gut zu wissen: Besitzer eines Elektro-Hybrid-Kraftfahrzeugs sind von dieser Regelung ausgeschlossen, da diese Fahrzeug weiterhin mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Wie funktioniert der THG Quotenhandel? Die THG Quote ist nicht nur einfach der Betrag deiner CO2-Einsparung, sondern gleichzeitig ein handelbares Emissionszertifikat. Während der Gesetzgeber auf der einen Seite die Betreiber von Ladesäulen und Besitzer von Elektroautos für die Einsparung von CO2-Emissionen belohnt, müssen auf der anderen Seite Mineralölkonzerne für das Inverkehrbringen von fossilen Brennstoffen wie Benzin und Diesel Strafgelder zahlen. Der THG Quotenhandel bietet den Mineralölunternehmen die Möglichkeit, anstatt der Zahlung von Strafgeldern die THG Emissionszertifikate zu erwerben. Diesen Handel übernehmen entsprechende Dienstleister – sogenannte Pooling-Unternehmen. Diese kaufen die THG Quoten der privaten E-Auto-Besitzer ein und schütten einmal jährlich entsprechende THG Prämien an ihre Kunden aus. Genaueres darüber erfährst du ausführlich in unserem Beitrag: Geld für E-Auto. Ist die THG Quote steuerfrei? Für Privatpersonen ist die THG Quote steuerfrei Ob die THG Quote für dich steuerfrei ist oder du für den Erlös der THG Quote Steuern zahlen musst, ist abhängig davon, auf welche Art und Weise du dein Einkommen generierst. Es spielt also eine Rolle, ob du als Angestellter arbeitest oder aber gewerblich oder freiberuflich tätig bist. Somit lässt sich die Frage nach der Versteuerung der THG-Prämie nicht pauschal beantworten. Wir empfehlen einen Steuerberater zu kontaktieren. Referenz: Bundesministerium der Finanzen: Steuerpflicht von Prämien aus der Treibhausgasminderungs-Quote Warum muss der Erlös aus der THG Quote versteuert werden? Die THG-Quote ist zwar ein handelbares (immaterielles) Wirtschaftsgut. Mangels der „Anschaffung“ unterliegt die THG-Quote nicht der Besteuerung als privates Veräußerungsgeschäft. Die Prämienzahlung im Privatvermögen unterliegt daher als nicht steuerbare Leistung nicht der Einkommensteuer. Für Elektrofahrzeuge im Betriebsvermögen unterliegt die ertragsteuerlich Beurteilung der Zahlungen den allgemeinen steuerlichen Regelungen, d. h. ist das Fahrzeug dem Betriebsvermögen zuzuordnen, stellen die Zahlungen Betriebseinnahmen dar. Referenz: Bundesministerium der Finanzen: Steuerpflicht von Prämien aus der Treibhausgasminderungs-Quote Wie muss die Prämie der THG Quote versteuert werden? Grundsätzlich kann festgehalten werden: Die THG Quote im Privatvermögen ist steuerfrei. Elektrofahrzeuge im Betriebsvermögen: Die ertragsteuerlich Beurteilung der Zahlungen folgen den allgemeinen steuerlichen Regelungen, d. h. ist das Fahrzeug dem Betriebsvermögen zuzuordnen, stellen die Zahlungen Betriebseinnahmen dar. Referenz: Bundesministerium der Finanzen: Steuerpflicht von Prämien aus der Treibhausgasminderungs-Quote Welche Steuern werden für Selbstständige mit der THG Quote fällig? Für Selbstständige gilt: Gehört das E-Auto zum betrieblichen Vermögen, zählt auch der Erlös aus der THG Quote zum Betriebsvermögen und muss im Zuge der Einkommensteuererklärung und Gewinnermittlung aufgeführt werden. Obendrein ist auch die Umsatzsteuer abzuführen, sofern eine Umsatzsteuerpflicht besteht. Fazit Bei all den hier aufgeführten Inhalten handelt es sich um Informationen aus unserer Recherche, welche ganz deutlich aufzeigen, dass die steuerliche Behandlung der THG Quoten-Prämie in die Hände von Experten gehört. Die THG Quote im Privatvermögen muss nicht versteuert werden. Daher ersetzen sie in keinem Fall die Beratung durch einen Steuerfachmann. Gerade aufgrund der individuellen steuerlichen Betrachtung können allgemeine Aussagen nicht eins zu eins auf jede Person übertragen werden. Wir empfehlen dir darum, in jedem Fall das Gespräch mit einem Steuerberater zu suchen. Quellen: Besteuerung von Prämien aus der Treibhausgasminderungs-Quote Kurzinformation Nr. ST 3_2022K029 vom 29.03.2022 - S 2240/S 2256/S 2257 A - St 32 1, St 31 4, St 31 5 --- ## Die THG Quote für den Fuhrpark & Flottenbetreiber URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/04/08/thg-fuhrpark/ Veröffentlicht: 2022-04-08 Aktualisiert: 2024-10-15 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Elektrofahrzeuge im Fuhrpark? Erfahre jetzt, wie viel dir zusteht – THG-Prämie für Fuhrparks und Flotten. Update: Zu diesem Blogpost gibt es aktualisierte Informationen - du findest sie in unserem Blogpost Neue Steuervorteile für Elektroautos - Das müssen Unternehmen und Arbeitnehmer wissen. Die Halter von reinen E-Automobilen können seit Anfang 2022 ihre eingesparten CO2-Emissionen in ein Emissions-Zertifikat umwandeln lassen, um damit am THG Quotenhandel teilzunehmen. Für den Verkauf dieser Emissionszertifikate, [THG Quote][/), gibt es eine entsprechende Prämie. Als E-Fuhrparks und Flottenbetreiber von elektrobetriebenen Kraftfahrzeugen ergibt sich daraus eine attraktive zusätzliche Einnahmequelle bzw. die Möglichkeit die effektive Leasingrate pro E-Auto zu senken. THG Quote als Subventionierung der Leasingrate für Flottenbetreiber Egal, ob es um einen einzelnen Dienstwagen mit E-Antrieb oder eine ganze E-Flotte geht – mit der THG Quote können Unternehmer die Leasingrate für Elektrofahrzeuge subventionieren lassen. Denn auch das Leasing eines Elektrofahrzeugs schließt dessen Halter nicht vom THG Quotenhandel aus. Es gibt somit zusätzlich zum Umweltbonus als staatliche Förderung die THG Prämie für jedes geleaste Elektrofahrzeug obendrauf – vorausgesetzt, du bist als Halter in der Zulassungsbescheinigung I eingetragen. In diesem Blogpost erklären wir dir, was bei einem Leasing Fahrzeug zu beachten ist und hier gibt es mehr Informationen zur staatlichen Förderung. Komplette Abwicklung der THG-Quote für den gesamten Fuhrpark Natürlich könnte jeder Flottenbetreiber seine THG Quoten für den E-Fuhrpark eigenständig beim Umweltbundesamt UBA zertifizieren lassen. Allerdings erweist sich die Abwicklung des THG Quotenhandels als aufwändiger Prozess. Aus diesem Grund zögern Fuhrpark- und Flottenbetreiber am CO2-Emissionshandel teilzunehmen. Dabei kann es mit einem zuverlässigen THG Anbieter so einfach sein. Durch den Ankauf unzähliger THG Quoten von privaten und gewerblichen E-Auto Besitzern, gelangen die Pooling Unternehmen gegenüber Anbietern einzelner Quoten in eine deutlich bessere Verhandlungsposition auf dem THG Quotenmarkt. Außerdem kaufen die quotenverpflichteten Unternehmen die CO2-Zertifikate nur in großen Stückzahlen an. Daher haben die Pooling Unternehmen mit den THG Quoten unzähliger E-Auto Besitzer viel bessere Chancen auf hohe Erträge beim THG Quotenhandel. Für den Betreiber eines E-Fuhrparks kann das pro Fahrzeug eine drei- bis vierstellige Summe jährlich bedeuten. Jedes Jahr THG-Quote ohne erneuten Aufwand verkaufen und als Fuhrpark Besitzer Gewinne optimieren Tatsächlich kannst du als Flottenbetreiber auch in den kommenden Jahren vom THG Quotenhandel profitieren – und das mit steigendem Einkommen. Das liegt an den regulatorischen THG-Neuerungen der vergangenen Jahre. Diese sehen eine regelmäßige und schrittweise Anhebung der THG Quote bis 2030 vor. Liegt die THG Quote in diesem Jahr noch bei 6 Prozent – könnte sie bis 2030 auf mögliche 25 Prozent steigen und somit jedes Jahr höhere Prämien erwarten lassen. Dein Vorteil mit einem E-Fuhrpark bei einem THG-Anbieter: Du meldest deine Fahrzeuge einmal auf einer Plattform an und erhältst automatisch jährlich die THG Prämien für deine elektrisch betrieben Fahrzeuge. Der gesamte Service ist für dich kostenlos und automatisiert – solange du Halter der Fahrzeuge bist. Verkaufst du eines deiner E-Fahrzeuge aus dem Fuhrpark und hast die THG-Quote bereits beantragt, kann diese nicht mehr vom Einkäufer für das geltende Jahr beantragen werden. Sollte die Quote noch nicht beim Umweltbundesamt gemeldet sein, kann der neue Besitzer die Quote für das E-Fahrzeug anmelden. Eine Beantragung der Quote ist also nur ein Mal pro Fahrzeug pro Jahr möglich. Die Quote kannst du in jedem Fall im nächsten Jahr aufs neue Beantragen! Fazit Die finanziellen Vorteile des THG Quotenhandels für Halter und Flottenbetreiber von Elektrofahrzeugen sollten spätestens jetzt ersichtlich sein. Durch die einfache und automatisierte Handhabung mit Hilfe von THG-Anbietern können Fuhrpark und Flottenbetreiber erheblich profitieren, ohne sich mit den komplexen Details des Handelsprozesses auseinandersetzen zu müssen. Was ist die THG Quote? Die Nutzung fossiler Brennstoffe erzeugt CO2-Emissionen. Mit der Treibhausgasminderungsquote – „THG Quote“ – werden die großen Mineralölkonzerne dazu verpflichtet, diese Emissionen zu kompensieren. Wie viel CO2-Emissionen jährlich eingespart werden müssen, legt der Gesetzgeber fest. Wer mehr emittiert als es das Gesetz erlaubt, zahlt dafür eine Strafe. Wer CO2 im Verkehrssektor einspart, wird dafür belohnt. Für die Mineralölunternehmen gibt es bei Überschreitung der THG Quote außer den Strafzahlungen noch eine andere Lösung: Den THG Quotenhandel. Damit ist es den Konzernen nicht nur möglich, die überschüssigen CO2-Emissionen durch den Kauf von sogenannten Emissionszertifikaten auszugleichen. Du unterstützt außerdem gleichzeitig den Wandel von fossilen Antrieben hin zu E-Mobilität. Auf der anderen Seite können die Halter von reinen E-Automobilen seit Anfang 2022 ihre eingesparten CO2-Emissionen in ein Emissions-Zertifikat umwandeln lassen, um damit am THG Quotenhandel teilzunehmen. Für den Verkauf dieser Emissionszertifikate gibt es eine entsprechende Prämie. Als E-Fuhrparks und Flottenbetreiber von elektrobetriebenen Kraftfahrzeugen ergibt sich daraus eine attraktive zusätzliche Einnahmequelle bzw. die Möglichkeit die effektive Leasingrate pro E-Auto zu senken. Wie funktioniert die THG Quote für den Fuhrpark? Die steigenden Kosten im Bereich fossiler Brennstoffe wie Diesel und Benzin regen vermehrt Flottenbetreiber dazu an, ihren Fuhrpark auf E-Mobilität umzustellen. Als Belohnung für den E-Fuhrpark winkt den Unternehmen zusätzlich zum Umweltbonus der Regierung die THG Prämie aus dem THG Quotenhandel. Dabei wird pro Fahrzeug und pro Ladepunkt eine THG Quote festgelegt. Der Gedanke dahinter: Mit der THG Quote sollen Flottenbetreiber einen weiteren Anreiz für den Umstieg auf die E-Mobilität erhalten. Wie du dein E-Fahrzeug bei uns melden kannst erfährst du in unserem Blogpost, der den Vorgang der THG Quote Beantragung erklärt. Seit 2022 können Unternehmen die eingesparten Emissionen ihrer Elektrofahrzeuge und Ladepunkte durch das Umweltbundesamt zertifizieren lassen, um anschließend mit der Teilnahme am THG- Quotenhandel eine zusätzliche Einnahme zu generieren. Wie nutze ich die THG Quote für meinen Fuhrpark? Mit einem Dienstleister – einem sogenannten Pooling Unternehmen - wird der Handel mit der THG Quote für Fuhrparks und Flottenbetreiber zum Kinderspiel. Digitale Prozesse ermöglichen es, ohne zähe Verhandlungen die THG Quote für jedes E-Auto schnellstmöglich in eine Prämie umzuwandeln. Berechtigt für ein THG Quoten Zertifikat sind folgende Fahrzeuge eines Fuhrparks: E-Fahrzeugklassen: E-Auto M1, N1 und N2 (E-Nutzfahrzeuge bis 12 Tonnen) sowie E-Busse der Klasse M3 mit reinem Elektroantrieb in Deutschland zugelassen Hybrid-Fahrzeuge sind aus dem THG Quotenhandel ausgeschlossen, da diese weiterhin mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Um deine THG Prämie zu erhalten, meldest du dich einfach online beim THG-Anbieter deiner Wahl an, gibst deine Daten ein und lädst die Fahrzeugpapiere hoch. Mehr ist nicht zu tun. Um die Zertifizierung der THG Quoten und den nervenaufreibenden Handel mit den Mineralölgesellschaften kümmert sich das Pooling Unternehmen. Über unsere Web-App bietet wirkaufendeinethg.de den Verkauf der THG Quote an. Welche THG-Quoten-Anbieter sind gut für Flottenbetreiber mit E-Autos? Seit der THG Quotenhandel auch für private E-Auto Besitzer, Fuhrparks und Flottenbetreiber zugänglich ist, haben sich einige Dienstleister in diesem Bereich positioniert. Bei der Suche nach dem passenden Pooling Unternehmen heißt es Augen auf, denn nicht alles glänzen durch eine transparente und nachhaltige Abwicklung beim THG Quotenhandel. Folgende Eigenschaften sollte daher der Anbieter deiner Wahl aufweisen: höchste Auszahlung keine Kosten transparente Auszahlungsbedingungen einfache Prozesse faire Provision Kompetenz Datensicherheit Ein weiterer Pluspunkt wäre die Unterstützung nachhaltiger Projekte, die zum Klimaschutz beitragen und den THG Quotenhandel in unseren Augen erst so richtig rund machen. Du solltest außerdem ein Auge auf die AGB der Anbieter werfen, denn einige revidieren ihre Werbeversprechen oftmals wieder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Hier findest du unsere AGBs. Ein paar zusätzliche Tipps für die Auswahl: Vertragslaufzeit max. 1 Jahr der Markt ist noch jung und es können attraktivere Angebote auftauchen AGB garantieren die Auszahlung des Erlös erzielt durch das Verkaufen des CO2-Zertifikate Anbieter die auf Ihrer Webseite nicht nur “verkaufen” sondern auch informieren zeugen von einem transparenten und langfristigen Geschäftsmodell. Welche Vorteile habe ich als Fuhrpark bzw. Flottenbetreiber mit einem THG-Quoten-Anbieter? Die Vorteile für den E-Fuhrpark bzw. Flottenbetreiber liegen mit einem THG Anbieter im Grunde klar auf der Hand. Der Quotenhandel erfolgt über bilaterale Handelsbeziehungen und setzt eine Mindestmenge an Quoten voraus. Für einen einzelnen Anbieter wäre somit eine Teilnahme am Quotenhandel ohne einen gut vernetzten Dienstleister mit einem entsprechenden Portfolio gar nicht möglich. Der THG Quotenhandel über einzelne E-Auto Halter wäre zudem wenig effizient. Die großen Mineralölunternehmen wie Shell, Aral & Co. haben kaum die Zeit und personelle Kapazität, um mit Millionen von THG Quoten Besitzern zu verhandeln. Auch für den einzelnen Flottenbetreiber wäre der Aufwand ungleich größer, müsste er sich selbst um den Verkauf seiner CO2-Zertifikate kümmern. Diese Arbeit übernehmen die Pooling Unternehmen. Sie kümmern sich um das Einsammeln der relevanten Daten für die Ermittlung deiner THG Quoten aus dem E-Fuhrpark und sorgen obendrein für die Zertifizierung deiner CO2-Einsparungen beim Umweltbundesamt. Die digitale Abwicklung aller Prozesse macht das gesamte Prozedere für dich als Flottenbetreiber sehr einfach und garantiert dir obendrein eine hohe Datensicherheit. Durch das Bündeln einer großen Anzahl von THG Quoten ist es den Pooling Unternehmen möglich, für ihre Kunden Großhandelspreise herauszuschlagen und damit für hohe Erlöse zu sorgen. Letztendlich ist ein THG-Anbieter wie wirkaufendeinthg.de aufgrund seines Insiderwissens über die Entwicklungen im THG Quotenhandel dazu in der Lage, optimale Handelsbedingungen zu schaffen und damit die größtmöglichen Quotenerlöse zu erzielen. Und das nicht nur einmalig, sondern jährlich - denn laut den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen begleitet uns der Handel mit den THG Quoten mindestens bis in Jahr 2030. --- ## Elektroauto laden URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/04/05/e-auto-laden/ Veröffentlicht: 2022-04-05 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wir erklären Ihnen alles was du wissen musst zum Thema E-Auto laden. Wie lade ich mein Elektroauto richtig? Diese Frage stellen sich viele E-Auto Fahrer. Unterschiedliche Lademöglichkeiten, Ladezeiten, mögliche Kosten, unterschiedliche Steckertypen, das Schonen des Akkus, das Erhalten der Kapazität über Jahre hinweg - da verliert man schnell den Überblick. Elektroauto laden: Diese Möglichkeiten gibt es Wo spielt eine wichtige Rolle für das richtige Laden. Grob gesagt können E-Auto-Besitzer wählen, ob sie zu Hause oder unterwegs laden möchten. Da stellt sich die Frage nach dem richtigen Laden zu Hause: Steckdose oder Wallbox? Laden an der Steckdose Theoretisch ist es möglich, ein Elektroauto an einer Haushaltssteckdose aufzuladen. Allerdings birgt diese Form des Ladens einige Risiken – und sie ist zudem sehr ineffizient. Denn Elektrofahrzeuge belasten das System stark. Außerdem ist die Leistung auf 2,3 kW begrenzt, sodass das vollständige Aufladen länger dauert. Zusätzlich besteht aufgrund der hohen Dauerbelastung die Gefahr der Überhitzung, die im schlimmsten Fall zu einem Kabelbrand führen kann. Das Laden über ein Mode-2-Kabel an einer Haushaltssteckdose sollte also nicht die Regel, sondern nur eine Ausnahme sein. Laden an der Wallbox Anders verhält es sich hier mit einer bestimmten Ladestation. Diese ist akkurat auf die Elektroinstallation zugeschnitten und verspricht in dieser Art maximale Sicherheit. Zusätzlich kann sie mit höheren Ladeleistungen operieren. Bis zu 22 kW sind hier zugegeben umsetzbar. Ein weiteres Plus: Die unterschiedlichen Wallboxen verfügen größtenteils über nützliche Zusatzfunktionen und realisieren gewiefte Ladevorgänge. Das Laden an der heimischen Wallbox via Mode 3-Ladekabel ist hierdurch problemloser, sicherer und gleichermaßen wesentlich schneller. E-Auto Laden unterwegs Mit der wachsenden Beliebtheit der Elektromobilität wird genauso die öffentliche Ladeinfrastruktur stets ergänzt. Das Schnellladenetz entlang der Autobahnen wächst gleichfalls. Einen Überblick über Lademöglichkeiten in der Näge findest du über entsprechende Apps oder über die Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur. Für die häufigsten öffentlichen Ladepunkte brauchst du eine Ladekarte des Betreibers oder eines E-Mobilitäts-Anbieters. Ebenso ist eine Authentifizierung durch eine Smartphone-App oder per SMS häufig notwendig. Weiterhin müssen öffentliche Ladesäulen seit Mitte 2017 einen Ad-hoc Account für Adressaten ohne Vertragsbindung ermöglichen. Die Kosten bestimmten die Betreiber selbst. Sie richten sich u. a. nach den geladenen kWh, nach der Ladedauer oder nach einer Kombination aus beidem. Außerdem können Roaming- und/oder Startgebühren anfallen. Die Bezahlung erfolgt meist über die Ladekarte. Neuere Ladesäulen müssen dennoch laut Ladesäulenverordnung eine Direktbezahlung in Bar, mit EC- bzw. Kreditkarte oder App realisieren. Worauf muss ich außerdem achten beim Laden? Einige andere wichtige Aspekte beim Laden von Elektroautos werden im Folgenden kurz erläutert. Stromart Elektrofahrzeugen speichern und nutzen Gleichstrom (DC). Aus deutschen Steckdosen und Ladestationen kommt meist Wechselstrom (AC). Dieser muss in Gleichstrom umgewandelt werden, entweder von Seiten die Ladestation (mit DC-Stecker) oder von Seiten des On-Board Chargers des E-Autos (mit AC-Stecker). Schnellladestationen dagegen bieten oftmals von sich aus schon Gleichstrom, sodass eine Umwandlung nicht zwingend ist. Steckertyp Der Steckertyp ist abhängig vom jeweiligen Fahrzeughersteller. Während einige asiatische und amerikanische Modelle auf den Typ 1 Stecker setzen, hat sich in Europa der Typ 2 Stecker (Mennekes-Stecker) als Standard etabliert. Zum Schnellladen kommt in der Regel der Combo-Stecker 2 (CCS), ein erweiterter Typ 2-Stecker, zum Einsatz. Daneben gibt es außerdem noch den CHAdeMO-Stecker (japanischer Standard) sowie den Tesla Supercharger. Kosten Wie viel das Laden an der heimischen Wallbox kostet, hängt vom gewählten Stromtarif ab sowie vom Verbrauch des E-Autos je 100 km. Der Stromanschluss am Stellplatz läuft in der Regel über den normalen Hausstrom mit. Dieser kostet im Durchschnitt in Deutschland ca. 30 Cent pro kWh. Die Aufladung eines Elektrofahrzeugs mit einem Verbrauch von 15 kWh je 100 km beispielsweise beläuft sich auf ca. 4,50 Euro und ist damit deutlich günstiger als eine Tankladung. Info zum kostenlos superchargen 2022: Als Teslafahrer hat man an bestimmten Wochenenden den Vorteil, dass man kostenlos superchargen kann. Tesla bietet das an, um die Auslastung an seinen Superchargern an Ferienwochenenden zu verringern. Welche Wallbox? Ladeleistung: Die Ladeleistung eines E-Autos beträgt in der Regel zwischen 3,7 und 22 kW. Hat dein E-Fahrzeug eine geringe Leistung, benötigst dz z. B. keine 22 kW starke Ladestation. Ist die Leistung des Fahrzeugs hoch, sollte auch die Wallbox eine höhere Leistung schaffen. Generell gilt: Je höher die Leistung, desto kürzer die Ladezeit. Die THG-Quote Wenn dein zu ladendes Auto rein elektrisch ist, kannst du von der THG-Quote profitieren. Wie genau das geht, erklären wir in Geld für E-Auto. --- ## Berechnung der THG Quote URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/04/01/THG-Quote-Berechnen/ Veröffentlicht: 2022-04-01 Aktualisiert: 2024-05-09 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Die Berechnung der THG Quote - der Erhalt einer THG Prämie, die Teilnahme am Quotenhandel und alle deine Vorteile in diesem Artikel. Die Treibhausgasminderungsquote soll eine starke Reduzierung der Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahren garantieren. Der Sektor Verkehr gilt schon lange als eines der größten Sorgenkinder im Bereich Klimaschutz – mit der THG Quote soll sich das in Zukunft ändern. Als Nutzer eines E-Autos bist du aktiv am Klimaschutz beteiligt. Das wird vom Gesetzgeber seit Anfang 2022 mit der THG Quote belohnt. Die Grundlage der THG Quote Im Jahr 2021 wurde im Bundestag das Gesetz zur Weiterentwicklung der THG Quote beschlossen, sodass die THG Quote im Verkehrssektor in den kommenden Jahren drastisch steigen wird – von derzeit 6 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2030. Damit wurde ein starkes Signal für den Klimaschutz im Verkehr gesetzt. Mit der THG Quote möchte man seitens der Regierung vor allem den Umstieg auf klimafreundliche Antriebsarten vorantreiben. Wer in Zukunft CO2-emittierende Kraftstoffe in Umlauf bringt, zahlt dafür einen Preis – der sich jährlich erhöht. Dadurch werden Benzin und Diesel immer teurer, was im Umkehrschluss Flottenbetreiber, aber auch Otto-Normal-Verbraucher dazu anregen wird, auf alternative saubere Antriebe umzusteigen. Vom Umstieg profitieren sollen ab Anfang 2022 nicht nur Unternehmen, sondern auch private E-Mobilisten. Somit hast du ab sofort die Möglichkeit, deine CO2-Einsparungen durch Nutzung deines vollelektrischen Autos, Motorrad oder Rollers zu Geld machen. Bevor du jedoch deine THG Quotenmenge an ein quotenverpflichtetes Mineralölunternehmen veräußern kannst, müssen folgende Faktoren erfüllt sein: Vorlage der Fahrzeugzulassung Registrierung deiner Quotenmenge beim Umweltbundesamt Bündelung deiner Quotenmenge mit denen anderer E-Autobesitzer über einen Dienstleister - einen sogenannten Pooling Anbieter Wir kümmern uns um die Registrierung deiner Quotenmenge und die gesamte Abwicklung im Quotenhandel. Woraus ergibt sich der THG Quoten Wert? Quotenverpflichtete Unternehmen, wie beispielsweise die Big-Player der Mineralölindustrie werden per Gesetz dazu angehalten, mithilfe nachhaltiger Biokraftstoffe und anderer Erfüllungsoptionen jährlich mehr Treibhausgase einzusparen und die CO2 Emissionen zu senken. Können die Quoten nicht erfüllt werden, ist es diesen Unternehmen erlaubt, durch den Kauf sogenannter Strom-Zertifikate die vorgegebenen Kennzahlen zu erreichen. Daraus entsteht der THG Quotenhandel bzw. der Emissionsmarkt. Wie wird die THG Quote berechnet? Der Erlös aus dem THG Quotenhandel für private Besitzer von E-Autos ist von verschiedenen Faktoren abhängig und setzt sich wie folgt zusammen: Einsparung der Emission Referenzwert Fahrzeugklasse Angebot und Nachfrage auf dem THG Quotenmarkt Folgende Werte wurden zur Berechnung der THG Quote vom deutschen Umweltbundesamt ermittelt und am 1. Januar 2022 bekannt gegeben: Ein Schätzwert von 2000 kWh im Sinne des §7 Absatz 3 der 38. BImSchV wird angenommen. Bei der Berechnung der THG Quote wird davon ausgegangen, dass für die rund 2000 kWh bei einem Strommix von 400 g CO2/kWh in etwa 800 kg CO2 emittiert werden. Im Durchschnitt kann ein Elektroauto bei einem Verbrauch von 18 kWh/100 km ca. 11000 km fahren. Das entspricht bei einigen privat genutzten E-Autos die angenommene gesamte Jahresfahrleistung. Die Ladung, die unterwegs an öffentlichen Ladepunkten stattfindet, wird dabei als Differenz berücksichtigt. Vergleicht man die 800 kg CO2 mit fossilem Kraftstoff, kommt man auf eine Menge von 320 Litern. Ein PKW mit einem herkömmlichen Verbrenner Motor fährt bei einem Verbrauch von 6 l/km damit durchschnittlich eine Strecke von 5300 km – also nur halb so weit, wie das E-Auto. Die Treibhausgaseinsparung mittels Elektroantrieb ist somit enorm und wird durch den THG Quotenhandel belohnt. Der Erlös aus dem THG Quotenhandel schwankt ständig. Vor 2009 lag er ziemlich konstant bei einem Wert von 150 – 200 Euro pro CO2-Tonne. Mit der Anhebung der Quote um 2 Prozent kam es zu einer vermehrten Anfrage von Emissionszertifikaten durch die Mineralölunternehmen, was in 2022 den Quotenpreis auf bis zu 435 Euro pro Tonne Kohlendioxid ansteigen ließ. Auch wenn es aufgrund von coronabedingter Einbrüche des Kraftstoffabsatzes zu einer Preissenkung im THG Quotenhandel kam, werden zukünftig im Zuge der gesetzlichen Vorgaben die Preise wieder deutlich ansteigen. Der THG Quotenhandel Seit Anfang 2022 kommt der THG Quotenhandel durch die Beteiligung der privaten E-Mobilisten so richtig in Fahrt. Auch wenn ein direkter Kontakt zwischen privaten E-Auto Nutzern und den Kraftstoffproduzenten nicht vorgesehen ist, gibt es eine ganze Reihe von sogenannten Pooling Anbietern, die den Handel mit der THG Quote auch für dich möglich machen. Die Pooling Anbieter verkaufen die gesammelten Zertifikate der Privatpersonen nach der Zertifizierung beim Umweltbundesamt an die Kraftstoffunternehmen, um die Erlöse anschließend an die Verbraucher auszuzahlen. Damit keine Mehrfachanmeldungen stattfinden, musst du dich mit dem Fahrzeugschein als Besitzer des E-Autos ausweisen. Pro Fahrzeug wird die THG Quote einmal jährlich gewährt. Wenn du dein E-Auto innerhalb dieses Jahres verkaufst, kann die THG Quote nur einer erhalten – entweder du oder der neue Besitzer. Worauf muss ich bei der Auswahl eines THG Pooling Anbieters achten? Die Frist für die Einreichung deiner THG Quote läuft bis zum 10. November des jeweiligen Jahres. Dementsprechend musst du darauf achten, dass du bis zum Stichtag deine THG-Quote beantragt hast, ansonsten verfällt diese. Der Wert für die THG Quote, den die Anbieter bewerben, lag durchschnittlich bei 435€ pro Tonne in 2022. Bei der Wahl eines Anbieters solltest du auf dessen Bedingungen achten – zum Beispiel, ob in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein Erlös aus dem THG Quotenhandel zugesichert wird. Da die Erlöse aus dem Quotenhandel marktabhängig sind und somit starken Schwankungen unterliegen, geben viele Anbieter keinen genauen Wert, sondern eher einen Erlöskorridor oder aber Wahlmöglichkeiten zwischen einem fixen Erlös und einer Flex-Option an. Der fixe Erlös garantiert dir einen festen Betrag zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bei einer Flex-Option können steigende Quotenpreise dir zu einem höheren Erlös verhelfen. Die Anbieter unterstützen häufig neben den privaten E-Autofahrern auch kleinere Stadtwerke und E-Flottenbetreiber mit ihrer Dienstleistung. Welcher Pooling Anbieter die besten Konditionen bietet, wird in Zukunft auch davon abhängen, wie viele Kunden seine Dienstleistung nutzen, denn je mehr Zertifikate ein Pooling Unternehmen zu bieten hat, desto besser sind dessen Chancen beim THG Quotenhandel. Wir haben uns dazu entschlossen, unseren Kunden einen sehr attraktive Mindestpreise je nach Fahrzeugklasse zu garantieren. Zusätzlich bekommst du immer den Höchsten Erlös - d.h. sollte die Quote steigen steigt auch deine Auszahlung! Warum ist unser Service für die THG-Quote Vermarktung besonders attraktiv für dich Wir als Pooling Dienstleister berechnen keine Gebühren für unseren Service. Wir honorieren unseren Aufwand mittels einer anteiligen Provision am Verkaufserlös. Unsere derzeit beworbene THG Quoten Beträge beinhalten diese Provision bereits. Dein Vorteil bei unserem Angebot: Wir haben eine geringere Provision als andere Marktteilnehmer und somit in der Regel eine höhere Ausschüttung für unsere Kunden. Wir machen unser Angebot transparent. Wir nutzen Künstliche Intelligenz für die Erfassung und Auswertung der Fahrzeugscheine. Bei uns ist der gesamte Vorgang von der Erfassung bis hin zur Meldung an das Umweltbundesamt digitalisiert und garantiert dir eine hohe Datensicherheit. Wir investieren auf Wunsch einen Teil der Prämien in nachhaltige Projekte – du entscheidest, ob du daran teilhaben möchtest. Außerdem ist die Beantragung schnell und einfach! Wie es genau geht, kannst du hier nachlesen. Übrigens – auch wenn du ein E-Motorrad oder einen E-Roller fährst, kannst du von der THG Quote profitieren. Fazit Durch den Verkauf deiner THG Quote kannst du mit deinem E-Auto bares Geld verdienen und wir machen es dir mit unserer Web App so einfach wie nur möglich! Häufige Fragen Woraus ergibt sich der THG Quoten Wert? Quotenverpflichtete Unternehmen, wie beispielsweise die Big-Player der Mineralölindustrie werden per Gesetz dazu angehalten, mithilfe nachhaltiger Biokraftstoffe und anderer Erfüllungsoptionen jährlich mehr Treibhausgase einzusparen und die CO2 Emissionen zu senken. Können die Quoten nicht erfüllt werden, ist es diesen Unternehmen erlaubt, durch den Kauf sogenannter Strom-Zertifikate die vorgegebenen Kennzahlen zu erreichen. Daraus entsteht der THG Quotenhandel bzw. der Emissionsmarkt. Wie wird die THG Quote berechnet? Der Erlös aus dem THG-Quote-Handel für E-Fahrzeuge ist von verschiedenen Faktoren abhängig und setzt sich wie folgt zusammen: Einsparung der Emission Referenzwert Fahrzeugklasse Angebot und Nachfrage auf dem THG Quotenmarkt Die Höhe der Prämie hängt vom Marktpreis und dem Zeitpunkt des Verkaufes ab. Worauf muss ich bei der Auswahl eines THG Quoten Pooling Anbieters achten? Bei der Wahl eines Anbieters solltest du auf dessen Bedingungen achten, z. B., ob in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein Erlös aus dem THG Quotenhandel zugesichert wird. --- ## Geld für E-Auto: Womit du 2026 wirklich verdienst und sparst URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/03/29/E-Auto-Geld-verdienen/ Veröffentlicht: 2022-03-29 Aktualisiert: 2026-06-27 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Was dein Elektroauto dir 2026 wirklich an Geld bringt – von der THG-Prämie über Steuervorteile bis zu V2G und PV-Laden. Rund ums Elektroauto kursieren viele Versprechen. Mal verdienst du angeblich nebenbei mit deiner Batterie, mal sparst du Hunderte Euro im Jahr fast geschenkt. Abseits von Hochglanz und Werbe-Headlines bleibt die Frage: Was bringt dein Stromer dir wirklich an Geld, und was ist heute noch Zukunftsmusik? Wir klären, womit E-Auto-Besitzer fürs emissionsfreie Fahren heute wirklich Geld kassieren – und was nur auf dem Papier glänzt. Inhaltsverzeichnis Die THG-Prämie: der zuverlässigste Hebel Wozu dient die THG-Prämie? Wann wird die THG-Prämie ausgezahlt? Was ist die THG-Quote eigentlich? THG-Zertifikatehandel: Der Mechanismus dahinter Warum der Wert der THG-Prämie so schwankt Wer zahlt derzeit die höchste THG-Prämie? Ist das überhaupt seriös? V2G und bidirektionales Laden: das große Zukunftsthema PV-Eigenstrom: günstig laden statt verkaufen Steuervorteile: der unterschätzte Sparhebel Was heute geht und was noch wartet KI-generiertes Bild Die THG-Prämie: der zuverlässigste Hebel Wozu dient die THG-Prämie? Geld für E-Auto erhältst du über die THG-Prämie, weil dein Fahrzeug zur gesetzlichen THG-Quote beiträgt. Viele Elektroauto-Fahrer verschenken die Prämie, weil sie nie aktiv beantragt wird – sie läuft nicht automatisch. Zur THG-Prämie berechtigt sind alle Halter eines in Deutschland zugelassenen reinen Elektrofahrzeugs. Die THG-Prämie können E-Auto-Halter einmal pro Jahr beantragen. Übrigens gilt das auch für E-Scooter und E-Motorräder unter bestimmten Voraussetzungen. Wenn du heute Geld für deinen Stromer willst, führt der direkteste Weg über die THG-Prämie. Die Zulassung genügt – ohne Fahrnachweis. Die THG-Prämie macht die CO2-Einsparung deines Fahrzeugs handelbar (Umweltbundesamt). So läuft es konkret ab: Dein Fahrzeug spart gegenüber einem Verbrenner mit Benzin oder Diesel erheblich CO2 ein. Diese Einsparung wird zur handelbaren Ware. Beim Verkauf der THG-Quote bündeln Anbieter die Einsparungen vieler Halter und verkaufen sie an quotenverpflichtete Unternehmen. Die Prämie zahlen die Anbieter danach direkt auf dein Konto. Die berechnete Prämie zahlen Vermittler nach Zertifizierung aus – abzüglich 30 Prozent Provision beim THG-Quoten-Vermarkter ist ein realistischer Richtwert. Wichtig: Du selbst verkaufst nichts an einen Konzern. Das ist legal, gesetzlich geregelt und seit 2022 für Privatpersonen offen. Beim Verkauf des E-Autos geht die Berechtigung auf den neuen Halter über – du kannst die THG-Prämie behalten, wenn du sie rechtzeitig vorher beantragt hast. Wann wird die THG-Prämie ausgezahlt? Auszahlung der THG-Prämie: Fristen gibt es beim Beantragen der Prämie – die THG-Quote muss bis spätestens 15. November des laufenden Jahres eingereicht sein. Die THG-Prämie wird je nach Anbieter innerhalb von 7 bis 24 Wochen ausgezahlt. Anbieter unterscheiden dabei zwischen Festpreis, Flexpreis und Direktpreis als Auszahlungsmodelle. Welche Anbieter die THG-Prämie zahlen und in welcher Höhe, zeigt unser Vergleich. Beim Finden eines seriösen Vermittlers der THG-Quote hilft ein Vergleich: THG-Prämien im Vergleich zeigen schnell, wer faire Konditionen bietet und welche unseriöse Prämien-Anbieter du meiden solltest. Ob sich ein Elektroauto heute lohnt, zeigen wir dir in einem eigenen Überblick. Was ist die THG-Quote eigentlich? Damit du die Prämie richtig einordnest, lohnt ein Blick auf die Mechanik dahinter. Grundlage ist die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung, kurz 38. BImSchV (Zoll). Sie legt fest, wie der Strom in deinem Auto auf die Quote angerechnet wird. THG-Zertifikatehandel: Der Mechanismus dahinter So funktioniert der THG-Zertifikatehandel im Kern: Das Umweltbundesamt prüft die Strommengen und bescheinigt die CO2-Äquivalente des Klimagas-Vermeidens per THG-Quote. Das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) ist die zuständige Behörde (Umweltbundesamt). In Deutschland angemeldete Elektroautos dürfen gleichberechtigt am Markt teilnehmen – das Fahrzeug muss zumindest zeitweise öffentlich zugänglich sein, was bei Standard-Pkw automatisch gilt. Warum der Wert der THG-Prämie so schwankt Jetzt wird es ehrlich: Die THG-Prämie ist kein fester Betrag, sondern an einen schwankenden Marktpreis gekoppelt. Wer zahlt derzeit die höchste THG-Prämie? Zur Einordnung: 2025 lag die höchste Prämie im THG-Quotenhandel bei bis zu 400 Euro – und diese theoretisch höchste Quote war unabhängig vom Fahrzeugmodell identisch. Die Prämie ist für jeden rein elektrischen Pkw gleich, da sie pro Fahrzeug pauschal berechnet wird. Was zahlen die Anbieter konkret? Die Spannweite reicht je nach Marktlage von unter 100 bis zu 400 Euro. Welche Prämien-Höhe heute realistisch ist, zeigt unser Anbietervergleich. Halter profitieren aktuell von steigenden Prämien, weil sich die Marktbedingungen 2026 neu austariert haben. Mehrere Faktoren wirken zusammen: Die gesetzliche Minderungsquote ist 2026 deutlich gestiegen, bestimmte Biokraftstoffe dürfen nicht mehr doppelt angerechnet werden, und strengere Kontrollen gegen fragwürdige Zertifikate haben Vertrauen zurückgebracht (Finanztip). Ist das überhaupt seriös? Pro THG-Quote: Einmalige Anmeldung, jährliche Einnahme ohne Fahrt-Nachweis, kein laufender Aufwand. Von der THG-Prämie profitieren alle Fahrzeughalter automatisch, sobald sie beantragt haben. Kontra THG-Quote: Marktpreisschwankungen und Bearbeitungszeiten bei der Auszahlung. Dank THG-Prämie bleibt unterm Strich trotzdem fast immer ein positiver Betrag – selbst in schwachen Jahren. Die THG-Quote ab 2030 ist nach aktuellem Stand nicht abgeschafft. Ob du zur THG-Quote Steuern zahlen musst, hängt von deiner persönlichen Situation ab; für die meisten Privatpersonen ist die Prämie steuerfrei. Jetzt THG-Prämie fürs E-Auto sichern Jetzt beantragen V2G und bidirektionales Laden: das große Zukunftsthema Beim nächsten Punkt lohnt sich ein nüchterner Blick. Bidirektionales Laden bedeutet, dass dein Fahrzeug Strom nicht nur aufnimmt, sondern auch wieder abgibt. Beim Vehicle-to-Grid, kurz V2G, fließt Strom aus dem Akku zurück ins Netz, und du kannst dafür vergütet werden. Bis 2025 war das wirtschaftlich unattraktiv: Rückgespeister Strom wurde doppelt mit Netzentgelten belastet (heise). Am 13. November 2025 hat der Bundestag das geändert. Seit dem 1. Januar 2026 werden Elektroautos rechtlich wie stationäre Stromspeicher behandelt, die Doppelbelastung fällt weg. Erste Anbieter zahlen bereits Geld für die Bereitschaft, das Auto angeschlossen zu lassen (ADAC). KI-generiertes Bild Voraussetzung: eine bidirektionale Wallbox, ein V2G-fähiges Fahrzeug und ein Smart Meter. Ohne diese Kombination fließt keine Vergütung. Wer heute ohne passende Technik einsteigt, verdient noch kein Geld damit. Mehr dazu haben wir erklärt, was die Gesetzesänderung zum bidirektionalen Laden für dich bedeutet. PV-Eigenstrom: günstig laden statt verkaufen Nicht jeder Hebel zahlt direkt Geld aufs Konto. Manche senken einfach deine Kosten, und das wirkt unterm Strich genauso wie bares Geld. Wenn du eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hast, kannst du dein E-Auto mit selbst erzeugtem Solarstrom laden. Jede so geladene Kilowattstunde ist direkt gespartes Geld. In Kombination mit bidirektionalem Laden kann das Fahrzeug später sogar als Zwischenspeicher für deinen Solarstrom dienen, ohne die EEG-Förderfähigkeit zu verlieren (ADAC). KI-generiertes Bild Steuervorteile: der unterschätzte Sparhebel Über Steuern spricht selten jemand mit Begeisterung. Beim Elektroantrieb solltest du es trotzdem tun, denn hier liegt oft mehr Geld als bei mancher Prämie. KI-generiertes Bild Der größte Hebel betrifft Dienstwagen. Nutzt du ein rein elektrisches Firmenfahrzeug auch privat, versteuerst du den geldwerten Vorteil mit nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises monatlich, sofern der Listenpreis 100.000 Euro nicht übersteigt (ADAC). Beim Verbrenner ist es ein Prozent – du versteuerst also nur ein Viertel. Diese Sonderregel läuft nach aktuellem Stand Ende 2030 aus. Daneben: Reine Elektroautos sind bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit (Entega). Seit Mai 2026 gibt es zudem eine staatliche Kaufförderung für neu zugelassene Elektroautos, beantragt beim BAFA (ADAC). Steuervorteile wirken oft im Verborgenen – rechne sie bei der Frage “lohnt sich mein Elektroauto” unbedingt mit ein, denn wie viel Geld hier zusammenkommt, überrascht viele. Was heute geht und was noch wartet Fassen wir es ohne Werbe-Glanz zusammen. Geld für E-Auto kommt 2026 aus mehreren Richtungen, und sie sind unterschiedlich reif. THG-Prämie: funktioniert heute, einmal jährlich pro Fahrzeug, ohne Aufwand. Der zuverlässigste direkte Geld-Hebel, aber am Marktpreis gekoppelt. Steuervorteile: wirken sofort, besonders stark beim Dienstwagen mit der 0,25-Prozent-Regel. Oft unterschätzt. PV-Laden: senkt laufende Kosten, wenn du eigene Solarenergie und passende Ladezeiten hast. V2G und bidirektionales Laden: rechtlich seit 2026 möglich, im Massenmarkt aber noch im Aufbau. Heute eher Perspektive als Einnahme. Wer alle Hebel kennt, holt das meiste Geld aus seinem E-Auto heraus. Die THG-Prämie gibt dir dabei den einfachsten Einstieg. Du fährst bereits elektrisch? Dann lass die jährliche THG-Prämie nicht liegen. Sie ist der unkomplizierteste Weg, deinem Fahrzeug bares Geld abzugewinnen, und du sicherst dir Geld für E-Auto mit wenigen Angaben. Wie viel die Anbieter aktuell zahlen, siehst du direkt auf wirkaufendeinethg.de. Ist die THG-Prämie ausgezahlt, sobald die Zertifizierung abgeschlossen ist – wer heute beantragt, hat sein Geld für das E-Auto noch in diesem Kalenderjahr. KI-generiertes Bild --- ## THG Quote beantragen für E-Roller und E-Motorrad URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/03/28/Elektroroller-THG-Quote/ Veröffentlicht: 2022-03-28 Aktualisiert: 2024-05-02 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wir erklären dir, ob dein E-Roller oder E-Motorrad Anspruch auf die THG-Prämie hat und wie du sie beanträgst. Seit dem 29.07.2023 ist die Beantragung der THG-Quote für E-Roller nur noch für Zweiräder mit Zulassungsbescheinigung Teil 1 möglich. E-Roller, die eigentlich zulassungsfrei sind und freiwillig höher zugelassen worden sind, sind nicht mehr antragsberechtigt. Du bist dir nicht sicher? Alle Informationen dazu bekommst du in diesem Blogpost. Was ist die THG-Quote? Die Treibhausgasminderungsquote – kurz THG-Quote – soll dazu beitragen den Ausstoß von CO2 insbesondere im Verkehrssektor zu mindern. Durch die THG-Quote werden Unternehmen, wie etwa Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe in Umlauf bringen dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu mindern. Halten die Unternehmen diese Quote nicht ein wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die THG-Prämie wird mindestens bis 2030 jedes Jahr ausgezahlt und das Bundesumweltamt setzt jedes Jahr die Höhe des THG-Bonuses fest. Durch die im Vergleich mit einem E-Auto relativ geringen Anschaffungskosten eines E-Rollers oder E-Motorrads kann man so ein Fahrzeug nach mehrere Jahren sogar refinanzieren. Außerdem kann die THG-Quote auch für E-Zweiräder, die in der Vergangenheit gekauft wurden, beantragt werden - sie müssen nur einige Voraussetzungen erfüllen. Welche E-Zweiräder haben Anspruch auf die THG-Prämie? Welche E-Roller genau die Prämie erhalten kannst du der unteren Grafik entnehmen und weitere Informationen zur Beantragung der THG-Prämie für E-Roller findest du hier. Häufige Fragen Wie beantrage ich die THG-Quote für mein E-Roller oder mein E-Motorrad? Dafür kannst du ganz einfach unsere Web App benutzen, welche dich in einfachen Schritten durch den Prozess führt. Die Beantragung ist simpel, dauert keine 5 Minuten und dabei hast du bei uns sogar die Möglichkeit, einen Teil deiner Prämie zu spenden! Eine ausführlichere Beschreibung der Beantragung findest du hier. Wie funktioniert der Verkauf der THG Quote? Wir sammeln neben dem Foto von deinem Fahrzeugschein noch viele weitere Fahrzeugscheine ein und übermitteln diese dann datenschutzkonform an das Umweltbundesamt. Hier wird dann geprüft, ob für dein Elektrofahrzeug bereits eine Treibhausgasquote erstellt wurde. Nach erfolgreicher Prüfung, der von uns eingereichten Unterlagen, zertifiziert das deutsche Umweltbundesamt die eingesparten CO2 Emissionen. Dieses Zertifikat erhalten wir in Form eines Nachweises und helfen Dir nun diesen zu vermarkten. --- ## Mit Tesla fahren Geld verdienen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/03/26/Tesla-THG-Quote/ Veröffentlicht: 2022-03-26 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wir erklären dir wie du mit deinem Tesla jährlich bis zu 435 Euro verdienen kannst. Das Tesla Model 3 ist das meistverkaufte E-Auto 2021 und seit Anfang dieses Jahres kannst du wenn du einen Tesla fährst durch die THG-Quote bares Geld verdienen! Was ist die THG-Quote? Die Treibhausgasminderungsquote – kurz THG-Quote – soll dazu beitragen den Ausstoß von CO2 insbesondere im Verkehrssektor zu mindern. Durch die THG-Quote werden Unternehmen, wie etwa Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe in Umlauf bringen dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu mindern. Halten die Unternehmen diese Quote nicht ein wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Jetzt kommst du als ein Fahrer eines Tesla oder jedes anderen E-Autos ins Spiel - du kannst die jährliche Einsparung von CO2 durch dein Elektroauto anhand der THG-Prämie verkaufen. Dabei ist es egal, ob privat oder gewerblich, jeder auf den ein oder mehrere batteriebtriebene Elektrofahrzeuge zugelassen sind, kann sich beim THG-Quoten Handel mitmachen. Wichtig ist nur, dass du als Halter im Fahrzeugschein stehst. Mehr Informationen zur THG-Quote beantragen für Leasing E-Autos. Wie beantrage ich die THG-Quote für meinen Tesla? Ganz egal welchen Tesla du fährst, ob Model S, Model X, Model 3 oder Model Y - du kannst die THG-Quote beantragen und es geht ganz schnell und leicht. Dafür kannst du ganz einfach unsere Web App benutzen, welche dich in einfachen Schritten durch den Prozess führt. Dabei hast du bei uns sogar die Möglichkeit, einen Teil deiner Prämie zu spenden, um etwa die lokale Ladeinfrastruktur zu verbessern! Eine ausführlichere Beschreibung der Beantragung findest du hier. Was passiert, wenn ich die THG-Quote nicht beantrage? Nutzt du nicht die Chance und beantragst die THG-Quote für deinen Tesla, verfällt sie nicht etwa - der Staat verkauft deine Quote ohne dich. Entscheide lieber selber was mit deinem Anteil passieren soll und spende deinen Teil in nachhaltige Projekte mit uns. Da du die Prämie sogar jedes Jahr neu erhalten kannst, profitiere jetzt davon und registriere dich! **Quelle Auto-Motor-Sport --- ## Förderung für dein E-Auto beantragen URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/03/23/EAuto-Foerderung/ Veröffentlicht: 2022-03-23 Aktualisiert: 2024-04-29 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wir erklären dir, wie eine Förderung für dein E-Auto funktioniert, mit wie viel Geld du rechnen kannst und was du alles beachten musst. Elektroautos und Hybrid-Fahrzeuge repräsentieren die automobile Zukunft. Sie zeichnen sich durch deutlich niedrigere CO2-Emissionen aus, können mit regenerativen Energien geladen werden, sind leise und im Unterhalt kostengünstig. Der vergleichsweise hohe Kaufpreis von E-Autos kann jedoch eine Hürde darstellen. Doch dank staatlicher Förderungen könnte sich das bald ändern! In unserem neuesten Blogbeitrag erfährst du, wie du diese Förderungen für dein E-Fahrzeug optimal nutzen kannst und welche finanziellen Vorteile sich daraus ergeben. Förderung für dein E-Auto - Bis zu 9000€ Nachlass Hinweis: Es gilt der Netto-Listenpreis in Deutschland Fahrzeugtyp Netto-Listenpreis Staatlicher Anteil Herstelleranteil Gesamt Elektroauto bis 40.000 € 6000 € 3000 € 9000€ Elektroauto bis 65.000 € 5000 € 2500 € 7500€ Plug-In-Hybrid bis 40.000 € 4500 € 2250 € 6750€ Plug-In-Hybrid bis 65.000 € 3750 € 1875 € 5625€ Es lohnt sich aktuell schnell zu sein, die Förderung für elektrische Fahrzeuge wird grundsätzlich reformiert. Die in diesem Artikel dargestellten Informationen gelten bis Ende 2022, danach soll es den Umweltbonus vorraussichtlich nur noch für Fahrzeuge geben, die nachweislichen einen positiven Klimaschutzeffekt haben. Neben der Förderung kann zusätzlich die THG-Quote als Zuschuss für rein batteriebetriebene Elektrfahrzeuge beantragt werden, mehr dazu im Folgenden. Welche E-Autos werden gefördert? Vor Anschaffung eines Fahrzeuges und vor Beantragung einer Förderung solltest du unbedingt prüfen, ob das jeweilige E-Auto förderfähig ist. Eine Übersicht gibt die Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge der Bafa. Grundsätzlich förderfähig sind reine Batterieelektrofahrzeuge, von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-In-Hybride), Brennstoffzellenfahrzeuge sowie Fahrzeuge, die keine lokalen CO2-Emmissionen aufweisen und höchstens 50 g CO2-Emmissionen pro Kilometer verursachen. Die sogenannte Haltedauer sagt aus, dass beim Kauf eines E-Autos das Fahrzeug mindestens 6 Monate auf den Antragsteller in Deutschland zugelassen sein muss. Außerdem muss der Antrag zur Förderung spätestens ein Jahr nach der Erstzulassung erfolgen. Diese Fahrzeugkategorien werden gefördert: Neuwagen, die nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden. Gebrauchtwagen, die erstmalig nach dem 4. November 2019 oder später zugelassen wurden, und deren Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 erfolgt ist. Leasingfahrzeuge, mit einer Laufzeit ab 23 Monaten erhalten die volle Förderung. Bei kürzeren Vertragslaufzeiten wird die Förderung ensprechend angepasst. Förderungsprämien für dein Leasing E-Auto Fahrzeugtyp Netto-Listenpreis Leasing-Laufzeit Staatlicher Anteil Herstelleranteil Gesamt Elektroauto bis 40.000 € 6-11 Monate 1500€ 750€ 2250€ Elektroauto bis 40.000 € 12–23 Monate 3000€ 1500€ 4500€ Elektroauto bis 40.000€ ab 24 Monaten 3000€ 3000€ 6000€ Elektroauto bis 65.000 € 6-11 Monate 1250€ 625€ 1875€ Elektroauto bis 65.000 € 12–23 Monate 2500€ 1250€ 3750€ Elektroauto bis 65.000 € ab 24 Monaten 2500€ 2500€ 5000€ Plug-in-Hybrid bis 40.000 € 6-11 Monate 1125€ 562.50€ 1687.50€ Plug-in-Hybrid bis 40.000 € 12–23 Monate 2250€ 1125€ 3375€ Plug-in-Hybrid bis 40.000 € ab 24 Monaten 2250€ 2250€ 4500€ Plug-in-Hybrid bis 65.000 € 6-11 Monate 937.50€ 468.75 € 1406.25 € Plug-in-Hybrid bis 65.000 € 12–23 Monate 1875€ 937.50€ 2809.50€ Plug-in-Hybrid bis 65.000 € ab 24 Monaten 1875€ 1875€ 3750€ Wie du noch mehr von deinem Leasing E-Auto profitieren kannst erklären wir in dem Blog Post THG-Quote beantragen für Leasing E-Autos. So kannst du die Förderung des E Autos beantragen Vor der Antragsstellung beim [Bafa]](https://fms.bafa.de/BafaFrame/fems){:target=”_blank”} muss das Fahrzeug erworben und zugelassen sein. Die Antragstellung der Förderung erfolgt in einem elektronischem Verfahren über die Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Dort sind auch die benötigten Unterlagen für die Förderung ausgewiesen. THG Quote für dein E-Auto beantragen Wenn du bereits ein E-Auto besitzt, kannst du jährlich eine Vergütung für die eingesparten CO2-Emissionen erhalten. Wo man die THG-Quote vermarkten und wie man die THG-Quote beantragen kann erklären wir in unserem Blog. Zusammenfassung Elektroautos und Hybrid-Fahrzeuge gelten als Zukunft der Automobilindustrie. Sie bieten zahlreiche Vorteile: von niedrigeren CO2-Emissionen über die Möglichkeit, mit erneuerbaren Energien geladen zu werden, bis hin zu geringen Betriebskosten und leisem Betrieb. Der anfänglich hohe Kaufpreis von E-Autos kann jedoch abschreckend wirken. In unserem Blogpost erläutern wir, wie die THG-Quote diesen Nachteil ausgleichen können. **Quelle Bafa --- ## THG-Quote beantragen für Leasing E-Autos URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/03/22/THG-Leasing/ Veröffentlicht: 2022-03-22 Aktualisiert: 2024-04-25 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wir erklären dir, ob du auch als privater oder gewerblicher Leasingnehmer Anspruch auf eine Förderung für dein Elektroauto hast. Im Jahr 2021 wurden in Deutschland rund 350.000 Elektroautos zugelassen, von denen mehr als die Hälfte Leasingfahrzeuge sind. Seit Anfang 2022 ist das Gesetz zur Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) in Kraft, das es E-Autofahrern ermöglicht, eingespartes CO₂ an Kraftstoffanbieter zu verkaufen. Selbst renommierte Medien wie die Tagesschau und Galileo haben darüber berichtet! In diesem Beitrag erklären wir, wie und ob du als Leasingnehmer eine Förderung für dein E-Auto beantragen kannst und welche Vorteile sich dadurch für Fuhrpark- oder Flottenbetreiber ergeben. THG Quote beantragen für das privat geleaste E Auto Grundsätzlich können alle E-Auto Fahrer den Umweltbonus beantragen, allerdings sind Plug-in-Hybride sowie Wasserstoff- und Erdgas-Pkw vom Quotenhandel ausgeschlossen. Höhere Prämien gibt es für elektrische Lieferwagen oder Busse, eine Auflistung der Preise findest du Tagesaktuell auf unserer Webseite. Als Voraussetzung für die THG-Prämie gilt, dass es in Deutschland zugelassen ist. Ob du einen Kleinwagen oder eine Limousine fährst, ob du viel oder wenig unterwegs bist, ob du Ökostrom tankst oder nicht - all das spielt keine Rolle. Du willst dir deinen Umweltbonus sichern? Diese Unterlagen benötigst du: Fahrerlaubnis Klasse B Zulassungsbescheinigung Teil I des E-Autos Der Antragssteller muss als Halter im Fahrzeugschein eingetragen sein Das beantwortet auch die Frage, ob du eine Förderung für dein privates Leasingfahrzeug bekommst - Ja! Du musst lediglich als Halter im Fahrzeugschein hinterlegt sein. Die Beantragung kannst du in 5 einfachen Schritten in unserer Web App durchführen, wie das genauer funktioniert erklären wir in unserem Blog THG Quote beantragen erklärt.Du kannst die Beantragung jedes Jahr aufs neue durchführen! Du hast ein Firmenfahrzeug? Dann bist auch du berechtigt, die THG Prämie zu sichern. Du benötigt allerdings eventuell eine Bestätigung des Unternehms, dass du in Namen der Firma mit dem jeweiligen Emissions-Zertifikat handeln darfst. THG Quote für Flottenbetreiber oder Fuhrparks Wer seine Flotte oder seinen Fuhrpark mit Elektrofahrzeugen ausgestattet hat, der trägt bereits massiv zur Energiewende bei. Mit der THG-Quote kann dieses Engagement für den Klimaschutz jetzt noch wirtschaftlicher werden - es kann ohne großen Aufwand von einer jährlichen Auszahlung profitiert werden. Neben der Auszahlung kann man sich zusätzlich dafür entscheiden einen Teil zu spenden, um etwa soziale Projekte oder den Ausbau der lokalen Ladeinfrastruktur zu unterstützen. Ein tolles Beispiel für so einen Anwendungsfall ist die LMIS AG, die 10% ihrer THG-Quotenerlöse für eine bessere Ladeinfrastruktur gespendet hat. Hier noch einmal die Vorteile von Betreibern einer Flotte oder eines Fuhrparks zusammengefasst: Die THG-Quote ist mindestens bis 2030 (so ist es im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) festgehalten) aktiv und soll sogar noch gesteigert werden! Um die Förderung zu beantragen brauchst du nur den Fahrzeugschein Teile der Prämie können in nachhaltige Projekte investiert werden Die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens kann durch die Erlöse der THG-Quoten erhöhrt werden In unserem Portal gibt es eine Fahrzeugübersicht, sodass ersichtlich ist, für welche Elektrofahrzeuge die Prämie bereits beantragt wurde Die THG-Prämie kann jährlich beantragt werden Sogar Betreiber von öffentlichen Ladesäulen können von der THG-Prämie profitieren Wir übernehmen die Arbeit für dich - in 5 einfachen Schritten zur Prämie! Klingt gut? Jetzt Prämie für dein E-Auto sichern! Zusammenfassung Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) Anfang 2022 können E-Autofahrer nun eingespartes CO₂ an Kraftstoffanbieter verkaufen. Unser Blogpost erklärt detailliert, wie Leasingnehmer von Elektroautos, ob privat oder gewerblich, diese Förderung beantragen können und welche Vorteile sich speziell für Fuhrparks und Flottenbetreiber ergeben. Häufige Fragen Wie beantrage ich die THG-Quote für leasing E-Fahrzeug und E-Auto Wir von wirkaufendeinethg.de sind sogenannter Pooling-Anbieter und sammeln von vielen Fahrern von Elektrofahrzeugen die Fotos der Fahrzeugscheine ein. Mit diesen Dokumenten werden wir dann beim Umweltbundesamt vorstellig und beantragen die Zertifizierung der eingesparten CO2-Mengen – die THG Quote. Sobald die THG-Quoten veräußert wurden, zahlen wir die Prämien für die E-Fahrzeuge aus. Ist mein Elektro-Firmenfahrzeug für die THG-Quote berechtigt? Du benötigst normalerweise eine Bestätigung des Unternehmens, dass du im Namen der Firma mit dem jeweiligen Emissionszertifikat handeln darfst. Wenn dir diese Erlaubnis zusteht, kannst du deine THG-Quote über uns ganz einfach verkaufen. Ist die THG-Quote für Flottenbetreiber oder Fuhrparks interessant? Mit der THG-Quote können Flottenbetreiber und Fuhrparks jetzt noch wirtschaftlicher werden. Ohne großen Aufwand kann über wirkaufendeinethg.de eine jährliche Auszahlung für die eingesparte CO2-Menge erzielt werden. Quellen Leasingmarkt, Statista --- ## Wie beantrage ich meine THG Quote? URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/03/05/THG-Beantragung-erklaert/ Veröffentlicht: 2022-03-05 Aktualisiert: 2024-04-22 Autor: Mattis Schürmann Beschreibung: Wir erklären dir wie und wann du deine THG Quote am einfachsten beantragen kannst! Sicher dir jetzt die Prämie für dein E-Fahrzeug und E-Auto! Willst du wissen, wie du die Förderung für dein Elektrofahrzeug beantragen kannst? Nutze dazu einfach unsere THG-App, die dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess führt. Wir übernehmen die Beantragung deiner THG-Quote und sorgen dafür, dass du deine Prämie zum Höchstpreis verkaufst. Wie das genau funktioniert, erklären wir dir im Folgenden. THG Quote beantragen leicht gemacht Im ersten Schritt unserer App entscheidest du dich für ein Modell für den Umgang mit deiner THG-Prämie. Du hast bei uns die Möglichkeit bei der Beantragung deiner Prämie für dein E-Fahrzeug zusätzlich etwas Gutes für die Umwelt zu tun! Du kannst dich aber auch dafür entschieden, dir die gesamte Prämie auszahlen zu lassen. Wann der richtige Zeitpunkt für die Beantragung ist? Genau jetzt! Stand März 2022 kannst du mindestens 350 Euro Prämie für dein E-Fahrzeug erwarten - lies mehr dazu in unseren FAQ. Entscheidest du dich bei der Förderung deines E-Fahrzeug für ökologischen Impact, kannst du im zweiten Schritt deinen Anteil wählen. Welcher prozentuelle Anteil eventuell sehr sinnvoll sein kann, erfährst du hier. In Schritt drei lädst du ein Bild von deinem Fahrzeugschein hoch, damit wir deine persönliche THG Quote auch beim Umweltbundesamt beantragen können. Dann benötigen wir in Schritt 4 nur noch einige allgemeine Informationen von dir, bevor du in Schritt 5 den Vorgang abschließen kannst. Damit kannst du in nur 5 einfachen Schritten die Förderung für dein E-Auto beantragen! Zusammenfassung Erfahre in unserem neuesten Blogpost, wie du einfach und schnell die Förderung für dein Elektrofahrzeug beantragen kannst. Durch Nutzung unserer benutzerfreundlichen THG-App ist der gesamte Prozess unkompliziert und dauert weniger als drei Minuten! Wir kümmern uns um die Beantragung deiner THG-Quote und stellen sicher, dass du deine Prämie zum bestmöglichen Preis verkaufst. Entdecke, wie einfach es ist, mit deinem E-Auto zusätzlich Geld zu verdienen. Häufige Fragen Wie funktioniert die Beantragung der THG-Quote beim Umweltamt? wirkaufendeinethg.de ist sogenannter Pooling-Anbieter und sammelt von vielen Fahrern von Elektrofahrzeugen die Fotos der Fahrzeugscheine ein. Mit diesen Dokumenten werden wir dann beim Umweltbundesamt vorstellig und beantragen die Zertifizierung der eingesparten CO2-Mengen – die THG Quote. Sobald die THG-Quoten veräußert wurden, zahlen wir die Prämien für die E-Fahrzeuge aus. Wie häufig kann ich die THG-Quote Beantragen? Jedes Elektrofahrzeug ist pro Jahr 1x antragsberechtigt. Was ist die THG-Quote? THG-Quote steht für Treibhausgasminderungsquote. Die THG-Quote wird allen Emittenten von fossilen Brennstoffen auferlegt. Diese Emittenten, oft Mineralölunternehmen, müssen Auflagen zur Kompensation von CO2-Emissionen erfüllen. Jährlich gilt es einen bestimmten Prozentsatz an Emissionen zu reduzieren oder wenigstens zu kompensieren. Sollte diese auferlegte Quote nicht eingehalten werden, drohen Strafzahlungen. Die gesetzliche Grundlage für die THG-Quote findet sich im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), sowie in der 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (38. BImSchV). Zudem ist in § 37 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes geregelt, dass Unternehmen, die 2022 mehr CO2 als erlaubt in Umlauf bringen, für jede zusätzliche Tonne 600 Euro Strafe zu zahlen haben. Wie funktioniert der Verkauf der THG-Quote? Wir sammeln neben dem Foto von deinem Fahrzeugschein noch viele weitere Fahrzeugscheine ein und übermitteln diese dann datenschutzkonform an das Umweltbundesamt. Hier wird dann geprüft, ob für dein Elektrofahrzeug bereits eine Treibhausgasquote erstellt wurde. Nach erfolgreicher Prüfung, der von uns eingereichten Unterlagen, zertifiziert das deutsche Umweltbundesamt die eingesparten CO2 Emissionen. Dieses Zertifikat erhalten wir in Form eines Nachweises und helfen Dir nun diesen zu vermarkten. Wie beantrage ich die THG-Quote Förderung für das E-Fahrzeug Über die WebApp wirkaufendeinethg.de kannst Du uns ganz bequem ein Foto deines Fahrzeugscheins übermitteln. Das Foto benötigen wir als Nachweis gegenüber dem Umweltbundesamt und zur Prüfung, ob dein Fahrzeug für die Auszahlung der THG-Quote geeignet ist. Danach beantragen und verkaufen wir deine THG-Quote für dich. --- ## THG Quote Vergleich URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/03/02/THG-Quote-Im-Vergleich/ Veröffentlicht: 2022-03-02 Aktualisiert: 2024-04-18 Autor: Mark Warneke Beschreibung: THG-Quote Anbieter Vergleich. Warum ist wirkaufendeinethg.de der beste Anbieter, um mit dem E-Auto Geld zu verdienen? Wenn man wirkaufendeinethg.de in zwei Wörten beschreiben soll, sind dies ganz klar folgende: Einfach. Nachhaltig. Zusätzlich stehen wir für einen fairen und transparenten THG-Quoten-Handel. Wo gibt es die höchste Quote? Wir sind einer der THG-Quoten Anbieter, die mitunter am meisten zahlen! Bei uns gibt es mit die höchsten Auszahlung für deine THG Quote. Die Frage “Welcher THG Anbieter?” beantworten wir im Folgenden aus unserer Sicht. Für die Auswahl des besten THG Quoten Anbieters haben wir die folgenden Abbildung erstellt. THG Quote: Wer Zahlt am meisten? Wir verdienen anteilig am Verkauf der THG-Quote. Im Jahr 2022 lag der durchschnittliche Marktpreis der Prämienhöhe für die THG-Quote bei ca 435€. Mit dieser Thematik gehen wir gerne offen um - Transparenz ist uns in diesem Markt sehr wichtig. Die Höhe deiner Prämie ermittelt sich aus dem aktuellen Marktpreis (ca. 435€ in 2022) und ist damit abhängig vom Zeitpunkt des Verkaufes. Die Registrierung auf unserer Plattform, das Nutzen der App sowie die Abwicklung mit dem Umweltbundesamt sind für dich dabei kostenfrei. Wir finanzieren uns über den Verkauf der THG-Quote. Der Service für dich ist komplett kostenlos! Ist die THG Quote umweltschädlich? Da uns der Nachhaltigkeitsgedanke mehr als die Monetarisierung der Treibhausgasquoten treibt, investieren wir einen großen Teil unserer Einnahmen in nachhaltige Projekte. Zu diesem Thema kannst du mehr in unserem Artikel “Nachteile” der THG-Quote lesen. Wir arbeiten und investieren zusammen mit dir und anderen Unternehmen z. B. in den Ausbau von lokaler Ladeinfrastruktur, siehe LMIS investiert zusammen mit wirkaufendeinethg.de 10% der THG-Quotenerlöse für Ladeinfrastruktur in Osnabrück. In einem weiteren Beitragen haben wir das Thema selbst kritisch betrachtet und beantworten die Frage ob die THG-Quote Nachteile hat? Wo git es die höchste THG Quote? Wir von wirkaufendeinethg.de sehen uns als fairen und nachhaltigen Anbieter für den Verkauf deiner THG-Quote. Das schließt eine Hohe Auszahlung mit ein! Wir sagen, dass es besonders fair ist, den Großteil der Erlöse an dich weiterzugeben. Zusätzlich kannst du entscheiden, ob wir zusammen nachhaltige Projekte umsetzen wollen. Wenn du mit deinem E-Auto nicht nur am meisten Geld verdienen sondern auch etwas Gutes für die Umwelt tun möchtest, informiere dich gerne über unsere Nachhaltigkeitsinitiativen. Wir berichten dazu bei Updates laufend in unserem Blog. In unseren Artikel “Die THG Quote versteuern” findest du zu dem Steuern noch mehr Infos. Welcher THG Anbieter ist der Beste? Diese Entscheidung können wir dir natürlich nicht abnehmen. Trotzdem möchten wir für dich noch einmal zusammenfassen, wofür wir stehen. Unsere Auszahlung für deine THG-Quote ist unter den gesamten Anbietern mit am Höchsten. Zusätzlich gehen wir sehr transparent mit der Thematik um. Außerdem kannst du dir bei uns sicher sein, dass bei uns Nachhaltigkeit im Fokus steht und wir mit den gemeinsamen Projekten wirklich etwas bewegen wollen. Wenn du weitere Fragen hast, melde dich gerne bei uns 😉. Zusammenfassung Unser Angebot zur THG Prämien zeichnet sich durch die Einfachheit und unseren Einsatz für nachhaltige Projekten aus. Wir gehören zu den wenigen Anbietern, die die höchste Auszahlung für die THG-Quoten garantieren. Diese Maßnahmen machen uns zu einer attraktiven Wahl für alle, die ihre Emissionen reduzieren und davon profitieren wollen. Erfahre in unserem Blog, warum wir die logische Antwort auf die Frage “Welcher THG-Anbieter?” sind. Wir präsentieren unser Angebot klare und informativ, was dir dabei helfen soll, den besten THG-Quoten-Anbieter zu wählen. --- ## Galileo berichtet über THG-Quote & E-Auto URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/02/24/THG-Quote-Bei-Galileo-Berichtet-Ueber-Geld-Einnehmen-Mit-Elektroauto-Durch-THG-Quote-Verkaufen/ Veröffentlicht: 2022-02-24 Aktualisiert: 2024-04-15 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Galileo zeigt, wie Sie mit der THG-Quote Geld verdienen können. Alle Infos zur E-Auto-Prämie. Galileo berichtete am 21. Februar 2022 über die THG-Quote und wie E-Auto Fahrer mit ihrem Elektroauto Geld verdienen können. wirkaufendeinethg.de ermöglicht den einfachen Verkauf der THG-Quote und zusätzlich die Möglichkeit in nachhaltige Projekte zu investieren. Kaum zu glauben, aber mit deinem E-Auto kannst du seit 2022 auch Geld verdienen - und zwar rund 250 bis 500 Euro im Jahr. Möglich macht das die sogenannte Treibhausminderungsquote, kurz THG-Quote. Wir von wirkaufendeinethg.de möchten mit unserem Service den THG-Quoten-Handel einfach, nachhaltig und fair gestalten. Deshalb bekommst du im Februar 2022 für deine THG Quote bei uns 350 Euro. Diese 350 Euro kannst du dir entweder zu 100% auszahlen lassen oder du investiert in eine nachhaltige Initiative mit uns. Wir investieren zusammen mit dir in den Ausbau der lokalen Ladeinfrastruktur, siehe LMIS investiert zusammen mit wirkaufendeinethg.de 10% der THG-Quotenerlöse für Ladeinfrastruktur in Osnabrück. Was ist die THG-Quote? Die THG-Quote ist dafür da, um klimaschädliche Treibhausgase zu reduzieren. Sie zwingt Mineralöl-Firmen dazu, ihre Treibhausgase um einen gewissen Prozentsatz zu verringern. Schaffen sie das nicht, kostet sie das ordentlich Geld: 600 Euro pro Tonne CO₂. Wie in unseren FAQs beschrieben, ist die gesetzliche Grundlage für die THG-Quote im Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG), sowie in der 38. Bundesimmissionsschutzverordnung (38. BImSchV) verankert. Zudem ist in § 37 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes geregelt, dass Unternehmen, die 2022 mehr CO2 als erlaubt in Umlauf bringen, für jede zusätzliche Tonne 600 Euro Strafe zu zahlen haben. Die Mineralöl-Firmen haben aber eine Option, um die Geldstrafe zu umgehen. Sie können das eingesparte CO₂ von anderen aufkaufen. Das nennt sich THG-Quotenhandel. Hier kommt dein E-Auto ins Spiel. Im Vergleich zu Autos mit Verbrennungs-Motoren spart dein E-Auto ein Drittel der CO₂-Emissionen ein. Diese Differenz ist deine THG-Quote, die du zum Verkauf anbieten kannst. Vom Bundesumweltamt bekommst du über wirkaufendeinthg.de eine Quotengutschrift über 2.000 kWh pro PKW. Das ist vom Amt der angenommene durchschnittliche Verbrauch pro E-Auto pro Jahr. Diese Quotengutschrift musst du dabei aber nicht selber an den CO₂-Emittenten verkaufen sondern wir übernehmen die ganze Abwicklung für dich. Wie funktioniert der THG-Quoten Verkauf? Den THG-Quotenhandel machst du aber nicht selbst. Dafür registrierst du dich bei einer Vermittlungsfirma. Diese braucht deine Kontaktdaten, Fahrzeugdaten und eine Kopie deines Fahrzeugs-Scheins. Schon kann der Handel beginnen und du verdienst mit deinem E-Auto zusätzlich Geld. Mit unserer App kannst du im Februar 2022 in nur 3 Schritten jährlich 350 Euro verdienen. Besitzt du eine Ladestation, kannst du auch die THG-Quote dieser Wallbox verkaufen. Aber nur, wenn du sie als öffentliche Ladestation anmeldest. Wir investieren zusammen mit dir in den Ausbau der Ladeinfrastruktur! Lies hier mehr über die neue Plattform für nachhaltige THG-Quotenvermarktung. Mit dem E-Auto Geld verdienen und zusätzlich Gutes tun Wir möchten einen fairen Zugang zum THG- Quoten Handel ermöglichen. Daher bieten wir dir die Möglichkeit, deine 350 Euro optimal zu nutzen. Wenn du die Auszahlung auf 70% im Februar 2022 stellst, bekommst du von uns 245 Euro ausgezahlt und investierst zusätzlich 105 Euro in eine nachhaltige Initiative mit uns! Wir denken, das ist einfach eine faire und nachhaltige Sache! Sprich uns gerne an, solltest du noch Fragen haben! Wir haben in unserem Aritkel “Die THG Quote ver” noch mehr Informationen zu diesem Thema für dich aufgeschrieben. Quelle galileo.tv --- ## LMIS & wirkaufendeinethg.de fördern Ladeinfrastruktur URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/02/22/LMIS-spendet-zusammen-mit-wirkaufendeinethg.de-10-Prozent-der-THG-Quotenerloese-fuer-Ladeinfrastruktur-in-Osnabrueck/ Veröffentlicht: 2022-02-22 Aktualisiert: 2025-04-18 Autor: Maximilian Stein Beschreibung: 10% der THG-Quotenerlöse fließen in Ladeinfrastruktur in Osnabrück. Nachhaltige Mobilität fördern. Die LMIS AG mit Sitz in Osnabrück entwickelt seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht nur zukunftsweisende Softwarelösungen, sondern engagiert sich auch aktiv in Vereinen, Fachgremien und Forschungsprojekten. Als technologischer Partner unterstützt das Unternehmen seine Kund:innen dabei, ihre Wertschöpfung durch moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) nachhaltig zu optimieren – mit Lösungen, die auch morgen und übermorgen noch zuverlässig funktionieren. Darüber hinaus zeigt die LMIS AG Verantwortung für ihre Heimatregion: durch vielfältiges gesellschaftliches Engagement und eine starke Verankerung in der Wirtschafts- und Innovationslandschaft Osnabrücks. LMIS AG stellt Fuhrpark für Mitarbeiter mit E-Autos nachhaltig auf Die Zukunftsorientierung zeigt sich zudem an dem 100% elektrischen Fuhrpark des Unternehmens. Dies spiegelt nicht nur die Nähe zur Software wider, sondern steigert zudem die Arbeitgeberattraktivität. Zusammen mit dem Startup wirkaufendeinethg.de war es der LMIS AG nun möglich, die mit der E-Flotte eingesparten CO2-Emissionen nachhaltig zu monetarisieren. Die junge Firma, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den THG-Handel einfach nachhaltig zu machen, hat mit der Option einer Teilauszahlung und dem Zugang zu einer Investition in Ladeinfrastruktur überzeugt. Die LMIS AG kann jedes Jahr aufs Neue über wirkaufendeinethg.de eine Prämie für die eingesparten CO2 Emissionen der Elektrofahrzeuge erhalten. 10% der erhaltenen Prämie investieren die beiden Unternehmen nun in den Ausbau lokaler Ladeinfrastruktur in Osnabrück. Auch Firmenkunden haben jedes Jahr erneut Anspruch auf Auszahlung der THG-Quote Über wirkaufendeinethg.de steht sowohl Privatpersonen mit einem E-Fahrzeug, als auch Flotten- oder Firmenkunden jährlich die Auszahlung der THG-Prämie zu. Die Abwicklung dauert für den Fuhrparkveranwortlichen keine 5 Minuten und funktioniert wie folgt: Hochladen des Fahrzeugscheins mit Vorder- und Rückseite. Auswahl, wie viel ausgezahlt und wie viel investiert werden soll. Persönliche Kontaktdaten hinterlassen und Account erstellen. Nach der Anmeldung wird die Quote beim Umweltbundesamt zertifiziert. wirkaufendeinethg.de vermarktet die Quote weiter und zahlt die Prämie aus. Mit Hilfe der eingestellten Erlösverwendung wird beispielsweise in Ladeinfrastruktur investiert. Seit dem 01.01.2022 sind die Halter von reinen Elektroautos, elektrischen Motorrädern und einigen E-Rollern berechtigt, ihre THG-Quote zu beantragen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Fahrzeug gekauft, finanziert oder geleast wurde. Insbesondere für Fuhrparks ist dies eine attraktive Möglichkeit. Das gesamte Team hinter wirkaufendeinethg.de freut sich als Osnabrücker Startup gleicht doppelt, dass die LMIS AG den Schritt zu mehr Nachhaltigkeit gegangen ist und plant nun den Bau der ersten eigenen E-Ladesäule in der Region Osnabrück. Fazit: THG-Quote clever nutzen – für ein nachhaltigeres Osnabrück Die Zusammenarbeit zwischen der LMIS AG und wirkaufendeinethg.de zeigt, wie wirkungsvoll die THG-Quote nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für das Gemeinwohl eingesetzt werden kann. Indem 10 % der erzielten Prämien in den Ausbau lokaler Ladeinfrastruktur investiert werden, entsteht ein direkter Mehrwert für die Region Osnabrück – ganz im Sinne der nachhaltigen Mobilitätswende. Dieses Engagement verbindet unternehmerische Verantwortung mit praktischer Wirkung vor Ort und bietet ein starkes Beispiel dafür, wie Unternehmen durch die THG-Prämie aktiv zur Dekarbonisierung des Verkehrs beitragen können. Ein Gewinn für das Klima, für die E-Mobilität und für die Menschen in der Region – und ein Modell, das zur Nachahmung einlädt. Häufige Fragen Seit wann gibt es die THG-Quote? Seit dem 01.01.2022 sind die Halter von reinen Elektroautos, elektrischen Motorrädern und einigen E-Rollern berechtigt, ihre THG-Quote zu beantragen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Fahrzeug gekauft, finanziert oder geleast wurde. Über wirkaufendeinethg.de kann die THG-Quote ganz einfach beantragt und verkauft werden. Ist die THG-Quote Nachhaltig? Neben den eingesparten CO2 Emissionen der Elektrofahrzeuge können Nutzer die erhaltene THG-Quote investieren. Die LMIS hat 10% in den Ausbau lokaler Ladeinfrastruktur in Osnabrück investiert. Haben Firmenkunden Anspruch auf die THG-Quote Ja, über wirkaufendeinethg.de steht sowohl Privatpersonen mit einem E-Fahrzeug, als auch Flotten- oder Firmenkunden jährlich die Auszahlung der THG-Prämie zu. Die Abwicklung dauert für den Fuhrparkveranwortlichen keine 5 Minuten und funktioniert wie folgt: Hochladen des Fahrzeugscheins mit Vorder- und Rückseite. Auswahl, wie viel ausgezahlt und wie viel investiert werden soll. Firmen Kontaktdaten hinterlassen und Account erstellen. Nach der Anmeldung wird die Quote beim Umweltbundesamt zertifiziert. wirkaufendeinethg.de vermarktet die Quote weiter und zahlt die Prämie aus. Mit Hilfe der eingestellten Erlösverwendung wird beispielsweise in Ladeinfrastruktur investiert. Wer ist die LMIS? Die LMIS AG aus Osnabrück entwickeln seit mehr als 20 Jahren nicht nur innovative Software, sondern engagiert sich ebenso in diversen Vereinen, Gremien und Forschungsprojekten. --- ## THG-Quote in der Tagesschau - Geld verdienen mit E-Auto URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/02/14/THG-Quote-In-Der-Tagesschau-Berichtet-Ueber-Geld-Einnehmen-Mit-Elektroauto/ Veröffentlicht: 2022-02-14 Autor: Mark Warneke Beschreibung: Die Tagesschau berichtet über die THG-Quote und wie E-Auto-Besitzer damit Geld verdienen können. Alle Infos hier. Am 08. Februar 2022 berichtete die Tagesschau über Verkauf der “THG-Quote” - Geld einnehmen mit Elektroauto. Der Beitrag erklärt, wie seit Anfang des Jahres auch Privatpersonen an dem Verkauf der THG-Quote mit ihrem Elektroauto Geld verdienen können. Durch unsere Web App wirkaufendeinethg.de ermöglichen wir allen Personen am Treibhausgasquoten-Handel teilzuhaben. In leicht verständlichen Schritten erklären wir den Nutzenden den Ablauf unserer App. So können Fahrer eines Elektrofahrzeuges Geld verdienen und dabei noch etwas Gutes tun! Was ist die THG-Quote für mein E-Auto? Der Wert der Verschmutzungsrechte wird dabei wie folgt berechnet: Für das laufende Jahr kalkuliert das Bundesumweltministerium mit einem Stromverbrauch von knapp 2000 Kilowattstunden pro Elektroauto. Daraus ergibt sich nach der Berechnungsformel eine Treibhausgasminderungsquote von rund einer Tonne CO2, die weiterverkauft werden kann. Wir können durch unsere optimierten Prozesse im Februar 2022 eine Auszahlung von mindestens 350 Euro für die 2000 Kilowattstunden pro Elektroauto - die THG-Quote - anbieten. Für alle, die einen Beitrag zur Elektro-Mobilitätswende leisten oder die ihren CO₂-Fußabdruck weiter reduzieren möchten, bieten wir zusätzlich die Möglichkeit in eine lokale und vor allem nachhaltige Initiativen zu investieren. Wenn du die Auszahlung auf 70% im Februar 2022 stellst, bekommst du von uns 160 Euro ausgezahlt und investierst zusätzlich 105 Euro in eine nachhaltige Initiative mit uns! Lies mehr zu “der Versteuerung der THG Quote”. Wie verdiene ich mit dem Verkauf meiner THG-Quote? [Als] Nachweis für den Fahrzeugbesitz ist dabei die Fahrzeugbescheinigung 1, häufig noch auch Fahrzeugschein bezeichnet. Die Meldung an den Dienstleister muss bis zum Ende des Jahres passiert sein, pro Fahrzeug und Jahr ist nur eine Anmeldung möglich. Dabei ist unerheblich, wie viele Kilometer das Fahrzeug im Jahr bewegt und mit welchem Strommix es geladen wird. Diese Schritte übernimmt unsere App für dich: Du lädst einfach den Fahrzeugschein mit Vorder- und Rückseite hoch. Danach füllst du deine persönlichen Daten aus und erstellst dir einen Account. Nach der Anmeldung übernehmen wir die Beantragung deiner Quote beim Bundesamt. Du erhältst von uns nach dem Verkauf deiner Quote eine Überweisung auf dein Konto! Optional: Wir investieren mit dir in eine von dir gewählte nachhaltige und lokale Maßnahme. Seit Beginn des laufenden Jahres sind auch Halter von reinen Elektroautos, elektrischen Motorrädern und einigen E-Rollern berechtigt, ihre THG-Quote zu verkaufen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Fahrzeug gekauft, finanziert oder geleast wurde. Durch unsere voll automatisieren Prozesse können wir nicht nur E-Autos, sondern auch alle weiteren E-Fahrzeuge vermarkten. Unsere Fahrzeugklassen E-Auto Klasse M1 Prämie sichern E-Roller (nur mit ZLB I) Prämie sichern E-Nutzfahrzeug Klasse N1 Prämie sichern E-Bus Klasse M3 Prämie sichern Quelle tagesschau.de --- ## White Label Lösung für THG-Quoten URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/02/06/White-Label-Loesung-Zur-Nachhaltige-THG-Quoten-Vermarktung/ Veröffentlicht: 2022-02-06 Aktualisiert: 2024-04-15 Autor: Max Leimkühler Beschreibung: Nachhaltige THG-Quoten-Vermarktung mit unserer White Label Lösung. Professionell und effizient. Ab sofort bietet Wirkaufendeinethg.de unseren Partnern eine CI-konforme Website an, um die Beteiligung am THG-Quotenhandel zu ermöglichen. Unsere fortschrittliche Software zur Erfassung der THG-Quote ermöglicht es Autohäusern, Stadtwerken und Autowerkstätten, sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich eine effektives Kundenbindungs-Instrument mit Hilfe der THG-Quote aufzubauen. Teilnahme am THG-Quotenhandel war für Autowerkstätten, Autohäuser und Stadtwerke dank unserer Software nie einfacher Dank unserer Plattform können unsere Partner am THG-Quotenhandel teilnehmen. Wir stellen den Kanal in Form einer White Label-Lösung zur Verfügung. Damit haben unsere Kunden sowohl einen Kanal für die B2B als auch für die B2C Ansprache. Im Hintergrund übernehmen wir jedoch den gesamten Prozess: von der Kommunikation mit dem Umweltbundesamt, der Bereistellung von AGB bis hin zum Kundenservice sind wir Full Service Anbieter für die THG-Quotenabwicklung. Erfolgsstories zum Einsatz unserer Software gibt es z. B. bei der Restemeier GmbH aus Osnabrück oder beim Autohaus Nagel. Hier kann man sehen, wie unsere Software im Design vom Autohaus Nagel erscheint. Alle Daten zur THG-Quote stehen in der bereitgestellten Software online zur Verfügung Unsere Software wird neben der Website zur Endkundenansprache mit einem Dashboard ausgeliefert. In unserem eigens entwickelten Dashboard werden alle relevanten Daten zur THG-Quote angezeigt. Es werden diverse Analysemöglichkeiten geboten, um zu jeder Zeit alle Kundenleads im Blick zu haben. Neben statischen Auswertungen kann der zu betrachtende Zeitraum dynamisch gewählt werden. Eine Trendanalyse ist ebenfalls im THG-Quoten-Dashboard integriert. Das Dashboard ist ebenso wie die Website zur Endkundenansprache bequem über das Internet von jedem Endgerät ereichbar. Vorteile durch unsere White Label Software für den THG-Quotenhandel Wir bieten dir die Möglichkeit die THG-Quote sinnvoll in dein Geschäftsmodell zu integrieren. Unsere Partner setzen die THG-Quote vorallem als Kundenbindungs- sowie Vertriebsinstrument ein. Z. B. kann die THG-Quote im Autohaus während des Verkaufsprozess erwähnt und so ein weiterer Anreiz zur Anschaffung eines E-Autos gesetzt werden. In der Werkstatt kann die Abwicklung der THG-Quote als weiter Service zusätzlich zu Reparatur oder Wartung angeboten werden. THG-Quote für den Furhpark und Poolfahrzeuge abwickeln Neben der Möglichkeit, unsere Sofware für die Kundenansprache zu verwenden, können auch eigene Poolfahrzeuge aus dem Furhpark für die THG-Quote registriert werden. Bei größeren Fuhrparks bieten wir auch eine Schnittstelle an, um die Beantragung der THG-Quote noch weiter zu vereinfachen und den Prozess möglichts schlank zu halten. Unsere Schnittstelle ist eine moderne REST-API, die durchgängig und aktuell dokumentiert ist. Bei Interesse können wir dir gerne Zugriff darauf geben. THG-Quotensoftware für Autohäuser, Werkstätten, Stadtwerke innerhalb von 24 Stunden verfügbar! Zur Bereitstellung deiner CI-konformen THG-Website benötigen wir lediglich dein gewünschtes Logo, ein Headerfoto sowie deine CI-Farbe. Optional kannst du sogar dein Favicon wählen. Anschließend können wir deine Anwendung auf deiner Wunschdomain innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung stellen. Zusammenfassung Entdecken Sie, wie unsere spezialisierte White Label-Software den THG-Quotenhandel für Autohäuser, Autowerkstätten und Stadtwerke revolutioniert. Unsere Plattform erleichtert sowohl B2B- als auch B2C-Interaktionen und ermöglicht eine nahtlose Teilnahme am THG-Quotenmarkt. Alle relevanten Daten zur THG-Quote sind jederzeit online über unsere Software abrufbar. Profitieren Sie von den zahlreichen Vorteilen unserer maßgeschneiderten Lösung, die speziell für den effizienten Handel mit THG-Quoten entwickelt wurde. Unsere Software unterstützt nicht nur die Verwaltung von THG-Quoten für Fuhrparks und Poolfahrzeuge, sondern ist auch innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit und einfach zu integrieren. Steigen Sie noch heute in den THG-Quotenhandel ein! Ist die THG-Quotensoftware kostenlos? Aktuell bieten wir unserern Partnern die Software kostenlos an. Für jede vermittelte THG-Quote zahlen wir an unsere Partner sogar noch eine Provision aus. Dabei teilen wir die Provision von wirkaufendeinethg.de fair auf. Sprich uns gerne an, wenn du dazu mehr erfahren möchtest. Ist die THG-Quotensoftware DSGVO-konform? Alle Daten werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren gespeichert und können nur mit entsprechender Zugriffsberechtigung abgerufen werden. Sensible Daten werden zusätzlich zum Berechtigungskonzept ausschließlich verschlüsselt abgespeichert. Die Plattform ist DSGVO-konform und unterliegt laufenden Prüfungen. Wie sieht unser Ausblick für den THG-Quotenhandel aus? Für wirkaufendeinethg.de steht der Nachhaltigkeitsgedanke stärker als die Monetarisierung der Treibhausgasquoten im Fokus. Allen Nutzern und Nutzerinnen wird daher die Möglichkeit geboten, bei der Registrierung zu zu entscheiden, ob ein Teil der Erlöse der THG-Prämie in nachhaltige Projekte investiert werden soll. Unsere Vision ist es, den THG-Quotenhandel als nachhaltiges Geschäftsmodell aufzubauen und langfristig mit unserer Unternehmung zur positiven Veränderung des Klimawandel beizusteuern und unseren Beitrag zur CO₂-Neutralität von Deutschland zu leisten. Lies mehr dazu auf unserer Transparenzseite. Wie finanzieren sich THG-Quotenanbieter? Wir finanzieren uns über den Verkauf der THG-Quoten. Nur bei Erfolg behalten wir eine Provision. Die genauen Konditionen werden in einem individuellen Partnervertrag verhandelt. Direkt Termin vereinbaren und kostenlos THG-Quotensoftware erhalten Du hast Interesse an der White Label-THG-Quotensoftware? Schreib uns gerne eine E-Mail oder vereinbare direkt einen Termin mit uns. --- ## Schlanke Prozesse ermöglichen erhöhte Auszahlung der THG Quote URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/02/05/Schlanke-Prozesse-Fuer-Hoehere-THG-Quote/ Veröffentlicht: 2022-02-05 Aktualisiert: 2024-04-11 Autor: Mark Warneke Beschreibung: wirkaufendeinethg.de bietet eine attraktive Prämie pro Jahr pro Elektroauto durch initelligente Automatisierung zur Auszahlung an. Durch unsere voll automatisieren Prozesse können wir deutlich bessere Konditionen als vergleichbare Anbieter erzielen. Mit unserer intuitiven WebApp wird der Verkauf deiner THG Quote zum Kinderspiel! Eine Verschlankung des Prozesses erzielen wir z.B. durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz die uns bei dem Auslesen des Fahrzeugscheins unterstützt. Dabei setzten wir auf die DSGVO konforme smarte Lösung von mmmint.ai. Mehr verdienen mit der THG Quote und gleichzeitig in Nachhaltigkeit investieren? Es wird jedoch nicht nur eine deutlich erhöhte Prämie gezahlt, sondern es wird die Möglichkeit gegeben variabel zu entscheiden, was mit der Auszahlung der THG-Quote geschehen soll. Über den integrierten Schieberegler kann direkt in der Webapplikation entschieden werden, wie viel Prozent ausgezahlt und wie viel Prozent für nachhaltige Investments verwendet werden soll. So besteht beispielsweise die Möglichkeit einen Teil der Auszahlung für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Über die hohen THG-Prämien bei wirkaufendeinethg.de kann so nicht nur mehr Prämie, als bei vergleichbaren Anbietern beantragt werden, sondern zeitgleich zusätzlich die Verkehrswende zur Elektromobilität vorangetrieben werden. Lies mehr dazu in unseren FAQ! Wie die THG Quote den Zukunftswald in Bentheim unterstützt Wir konnten durch die Investitionen unserer Kunden in ökologische Maßnahmen den BVMW Zukunftswald unterstützten, welches im Bentheimer Wald Bäume pflanzt, um für den aktiven Klimaschutz und somit für unsere und die Zukunft der nächsten Generationen beizutragen. Wie wir eine CO2-Reduzierung durch Aufforstung erzielen berichten wir auf unserem Blog. Warum wir die neue Plattform für nachhaltige Vermarktung der THG Quote gegeründert haben erfährst du in unserem letzten Blog-Beitrag. Häufige Fragen Kann die THG Quote in Nachhaltigkeit investiert werden? Ja, über den Antragsprozess kann die THG-Quote für die Verwendung in nachhaltigen Projekten ausgewählt werden. Auch nur eine Teilbeteiligung kann über einen interaktiven Schieberegler gewählt werden. In welche Nachhaltigkeit Projekte kann investiert werden? In 2022 haben wir zusammen mit dem BVMW-Zukunftswald kooperiert und einen Teil der THG-Quote wurde von uns in die Renaturierung des Bentheimer Wald gesteckt. --- ## Neue Plattform für THG-Quoten-Vermarktung URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/blog/2022/02/05/Neue-Plattform-Fuer-Nachhaltige-THG-Quoten-Vermarktung/ Veröffentlicht: 2022-02-05 Autor: Maximilian Stein Beschreibung: Nachhaltige THG-Quoten-Vermarktung leicht gemacht. Erfahren Sie mehr über unsere neue Plattform. Mit wirkaufendeinethg.de stellen wir eine komplett digitalisierte end-to-end Lösung für Beantragung der E Auto Förderung “THG Quote” durch die Erfassung von Fahrzeugscheinen von Elektrofahrzeugen durch Künstliche Intelligenz bis hin zur Übermittlung an das Umweltbundesamt zur Verfügung. So können E Auto Fahrer die THG Quote über die Anwendung verkaufen und einfach am Emissionshandel teilnehmen. Online Plattform für nachhaltige Vermarktung der THG Quote Bei wirkaufendeinethg.de helfen wir Besitzern von Elektrofahrzeugen jährlich eine Vergütung für die eingesparten CO2-Emissionen zu erhalten. Bei Bedarf investieren wir einen Teil der Auszahlung deiner THG-Quote in nachhaltige Projekte. Weiter unten erfährst Du, wie Du bei uns deine THG-Quote jedes Jahr aufs Neue beanspruchen kannst. Wenn Du ein Elektrofahrzeug fährst, hast Du jährlich einen Anspruch auf die Erstellung eines THG Gutschein. Dieser Gutschein bildet die von Dir jährlich eingesparten CO2-Emissionen ab. Wir helfen Dir, diese THG-Quote in bares Geld oder nachhaltige Projekte zu verwandeln. Hybrid-Fahrzeuge eignen sich hierfür leider nicht, das Fahrzeug muss rein elektrisch betrieben werden. Über unsere WebApp kannst Du uns ganz bequem ein Foto deines Fahrzeugscheins übermitteln. Das Foto benötigen wir als Nachweis gegenüber dem Umweltbundesamt und zur Prüfung, ob dein Fahrzeug für die Auszahlung der THG Quote geeignet ist. Wie funktioniert der Verkauf der THG Quote? Wir sammeln neben dem Foto von deinem Fahrzeugschein noch viele weitere Fahrzeugscheine ein und übermitteln diese dann datenschutzkonform an das Umweltbundesamt. Hier wird dann geprüft, ob für dein Elektrofahrzeug bereits eine Treibhausgasquote erstellt wurde. Nach erfolgreicher Prüfung, der von uns eingereichten Unterlagen, zertifiziert das deutsche Umweltbundesamt die eingesparten CO2 Emissionen. Dieses Zertifikat erhalten wir in Form eines Nachweises und helfen Dir nun diesen zu vermarkten. Nachdem wir die Fahrzeugscheine auch von anderen E-Fahrern gesammelt und durch das deutsche Umweltbundesamt zertifiziert haben, gehen wir auf Firmen zu, die Interesse daran haben, THG-Quoten zu erwerben. Vorrangig Emittenten von fossilen Brennstoffen sind über die Treibhausgasminderungsquote gesetzlich dazu verpflichtet, ihre in Umlauf gebrachten CO2-Mengen zu kompensieren. Deine THG-Quote hilft großen Firmen also den Wandel zur Nachhaltigkeit anzugehen. Investiere in eine nachhaltige Initiatve mit einem Teil der THG Prämie Jetzt liegt es an Dir. Möchtest Du die gesamte THG-Quote ausgezahlt bekommen oder möchtest Du die Gunst der Stunde nutzen und in eine nachhaltigere Zukunft investieren? Wir bieten Dir bei Bedarf die Möglichkeit einen Teil der Auszahlung für nachhaltige Zwecke zu investieren. So pflanzen wir beispielsweise Bäume oder helfen beim Ausbau einer nachhaltigen Ladeinfrastruktur für den Wandel hin zur Elektromobilität. Es bleibt deine Entscheidung, wir möchten Dir nur die Möglichkeit geben, in eine grünere Zukunft zu investieren. Wenn du die Auszahlung auf 70% im Februar 2022 stellst, bekommst du von uns 160 Euro ausgezahlt und investierst zusätzlich 105 Euro in eine nachhaltige Initiative mit uns! Wir denken, das ist einfach eine faire und nachhaltige Sache! Sprich uns gerne an, solltest du noch Fragen haben! Mit uns jedes Jahr die Förderung für das E Auto beantragen Das Beste an der neuen Gesetzeslage? Als Fahrer eines Elektrofahrzeuges steht Dir die Auszahlung der THG-Quote jedes Jahr aufs Neue zu. Mit deiner Einverständnis kommen wir also nach ca. 10 Monaten wieder auf Dich zu und helfen Dir erneut deine THG-Quote für das Folgejahr zu beanspruchen. Durch die jährliche Möglichkeit lassen sich auch für Dich Investitionen in eine nachhaltigere Zukunft gemeinsam mit uns besser planen. Häufige Fragen Was ist die THG Quote? THG-Quote steht für Treibhausgasminderungsquote. Die THG-Quote wird allen Emittenten von fossilen Brennstoffen auferlegt. Diese Emittenten, oft Mineralölunternehmen, müssen Auflagen zur Kompensation von CO2-Emissionen erfüllen. Jährlich gilt es einen bestimmten Prozentsatz an Emissionen zu reduzieren oder wenigstens zu kompensieren. Sollte diese auferlegte Quote nicht eingehalten werden, drohen Strafzahlungen. Die gesetzliche Grundlage für die THG-Quote findet sich im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), sowie in der 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (38. BImSchV). Zudem ist in § 37 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes geregelt, dass Unternehmen, die 2022 mehr CO2 als erlaubt in Umlauf bringen, für jede zusätzliche Tonne 600 Euro Strafe zu zahlen haben. Wie funktioniert der Verkauf der THG Quote? Wir sammeln neben dem Foto von deinem Fahrzeugschein noch viele weitere Fahrzeugscheine ein und übermitteln diese dann datenschutzkonform an das Umweltbundesamt. Hier wird dann geprüft, ob für dein Elektrofahrzeug bereits eine Treibhausgasquote erstellt wurde. Nach erfolgreicher Prüfung, der von uns eingereichten Unterlagen, zertifiziert das deutsche Umweltbundesamt die eingesparten CO2 Emissionen. Dieses Zertifikat erhalten wir in Form eines Nachweises und helfen Dir nun diesen zu vermarkten. Wie beantrage ich die THG-Quote Förderung für das E Auto Über die WebApp wirkaufendeinethg.de kannst Du uns ganz bequem ein Foto deines Fahrzeugscheins übermitteln. Das Foto benötigen wir als Nachweis gegenüber dem Umweltbundesamt und zur Prüfung, ob dein Fahrzeug für die Auszahlung der THG Quote geeignet ist. Danach beantragen und verkaufen wir deine THG-Quote für dich. --- ## THG-Quote für E-Fuhrpark & Ladesäulen - Workshop URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/workshops/2022/12/01/thg-quote-fuer-den-e-fuhrpark-und-die-oeffentliche-ladesaeule/ Veröffentlicht: 2022-12-01 Beschreibung: Workshop zur THG-Quote für E-Fuhrpark und Ladesäulen. Marktrückblick 2022 und Ausblick 2023. Optimale Nutzung der THG-Quote für Ihren Fuhrpark. Agenda Grundlagen des THG-Quotenhandels Preisentwicklung 2022 Konditionen und Vermarktungsstrategie Ausblick 2023 FAQ-Session Du hast bereits E-Fahrzeuge in deinem Fuhrpark oder überlegst, deinen Fuhrpark zu elektrifizieren? In diesem Workshop klären wir über die THG-Quote und die Potenziale für deinen Fuhrpark auf. Zudem geben wir einen Marktrückblick 2022 sowie einen Ausblick für das Jahr 2023, damit du besser verstehen kannst, wie du die THG-Quote für deinen Fuhrpark optimal einsetzen kannst. Vorteile Du frischst die Grundlagen zur THG-Quote auf Du erhältst einen exklusiven Marktrückblick für das Jahr 2022 sowie einen Marktausblick für das Jahr 202 Du lernst Vermarktungsstrategien für kleine, mittelgroße sowie große Kontingente kennen Du hast die Möglichkeit, direkt Fragen an unser Expert*innen Team zu stellen Deine Workshop Partner Max Leimkühler COO Max ist unser Experte für Digitale Geschäftsmodelle. Er hat weitreichende Erfahrung in Forschungs- sowie Beratungsprojekten gesammelt. Zuvor war er bei einem führenden deutschen OEM und im Bereich der KI-Forschung aktiv. Seine Leidenschaft zur Innovation bringt er täglich in den Austausch mit unseren White Label Partnern ein. Dein Nutzen 1 Neues Wissen 2 Einfach erklärt 3 Schnell und strukturiert 4 Kostenlos 5 Q&A Session im Anschluss 6 Unverbindliche Teilnahme Jetzt anmelden Hinweis zum Ablauf der Veranstaltung Die Veranstaltung findet online statt und wird mit Microsoft Teams durchgeführt. Du kannst also bequem aus deinem Büro oder aus dem Homeoffice teilnehmen. Zur Einwahl benötigst du lediglich deinen Rechner mit einer stabilen Internetverbindung. Mikrophon und Kamera sind optional, aber empfehlenswert, falls du an der Diskussion teilnehmen möchtest Weitere Fragen? Unser Sales-Experte Fabian beantwortet Ihre Fragen gerne auch persönlich. Buchen Sie hierzu einfach einen freien Termin in seinem Kalender. --- ## THG-Quote für KFZ-Betriebe - Workshop URL: https://www.wirkaufendeinethg.de/workshops/2022/12/06/wie-nutze-ich-als-kfz-betrieb-das-volle-potenzial-der-thg-quote-aus/ Veröffentlicht: 2022-12-06 Beschreibung: Workshop zur THG-Quote für KFZ-Betriebe. Grundlagen, Marktüberblick 2022 und Ausblick 2023. Optimale Nutzung der THG-Quote für Ihren Betrieb. Agenda Grundlagen des THG-Quotenhandels Preisentwicklung 2022 & Ausblick 2022 Konditionen für den eigenen Fuhrpark und Vermarktungsstrategie Kundenservice durch THG-Quote: Optimaler Einsatz als KFZ-Betrieb Potenziale von Cross- und Aftersales maximieren FAQ-Session Die THG-Quote ist eine Chance für KFZ-Betriebe von morgen. In diesem Workshop klären wir über die vollen Potenziale der THG-Quote für Ihren KFZ-Betrieb auf. Neben den Grundlagen zur THG-Quote geben wir einen Marktüberblick 2022 und einen Ausblick für das Jahr 2023. Daneben zeigen wir auf, wie du die THG-Quote im Bereich Kundenservice einsetzen kannst und welche Potenziale im Cross- und Aftersales mit der THG-Quote realisierbar sind. Vorteile Du frischst die Grundlagen zur THG-Quote auf Du erhältst einen exklusiven Marktrückblick für das Jahr 2022 sowie einen Marktausblick für das Jahr 2023 Du lernst Vermarktungsstrategien für kleine, mittelgroße sowie große Kontingente kennen Du lernst Best-Practices zum Einsatz unserer Lösung am Beispiel der Restemeier GmbH kennen Du hast die Möglichkeit, direkt Fragen an unser Expert*innen Team zu stellen Deine Workshop Partner Maximilian Stein CEO Maximilian ist ein Experte aus der Automotive Industrie und verantwortet den Bereich Finanzen und Geschäftsmodellentwicklung. Mit Branchenkenntnis, Unternehmergeist und Netzwerk kümmert er sich insbesondere um B2B-Kooperationen. Dein Nutzen 1 Neues Wissen 2 Einfach erklärt 3 Schnell und strukturiert 4 Kostenlos 5 Q&A Session im Anschluss 6 Unverbindliche Teilnahme Jetzt anmelden Hinweis zum Ablauf der Veranstaltung Die Veranstaltung findet online statt und wird mit Microsoft Teams durchgeführt. Du kannst also bequem aus deinem Büro oder aus dem Homeoffice teilnehmen. Zur Einwahl benötigst du lediglich deinen Rechner mit einer stabilen Internetverbindung. Mikrophon und Kamera sind optional, aber empfehlenswert, falls du an der Diskussion teilnehmen möchtest Weitere Fragen? Unser Sales-Experte Fabian beantwortet Ihre Fragen gerne auch persönlich. Buchen Sie hierzu einfach einen freien Termin in seinem Kalender.