E-Auto Ladekarte: Tarife vergleichen und Geld sparen

Welcher Ladetarif ist der günstigste für dein Fahrprofil? Der Markt für Ladekarten in Deutschland ist 2026 unübersichtlicher denn je — Dutzende Anbieter, unterschiedliche Preismodelle, versteckte Kosten. Ein reiner kWh-Preis-Vergleich reicht für eine fundierte Entscheidung nicht aus. Unser datenbasierter Ladekarten Vergleich berücksichtigt Grundgebühren, kWh-Preise, Transaktions- und Blockiergebühren sowie Roaming-Aufschläge und berechnet basierend auf deinem individuellen Nutzungsverhalten den effektiv günstigsten Tarif. Egal ob du Wenigfahrer oder Vielfahrer bist — in diesem Artikel findest du die passende Ladekarte für dein E-Auto.

Nicht jeder E-Auto-Fahrer lädt gleich. Ob du täglich an einer öffentlichen Ladesäule in der Nähe deiner Arbeit hängst oder nur im Urlaub einen Schnelllader brauchst — der richtige Ladetarif hängt von deinem Ladeverhalten ab. Mit unserem Ladekarten Vergleich findest du in Sekunden den günstigsten Tarif für dein Profil. Wähle einfach den Ladetyp, der am besten zu dir passt, und starte direkt mit den passenden Filtereinstellungen in den Vergleich.

E-Auto Ladekarte Vergleich: Welcher Ladetyp bist du?

Zuhause-Lader

Zuhause-Lader

50 kWh/Monat · 20% AC · 40% Roaming

Du hast eine eigene Wallbox und lädst im Alltag fast ausschließlich zu Hause. Öffentliche Ladestationen nutzt du nur auf Ausflügen und Urlaubsfahrten — dann meist Schnelllader an der Autobahn in fremden Netzen.

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Stadtpendler ohne Wallbox (AC-Laden)

Stadtpendler ohne Wallbox (AC-Laden)

200 kWh/Monat · 80% AC · 10% Roaming

Du pendelst täglich zur Arbeit und hast keine eigene Lademöglichkeit zu Hause. Du lädst regelmäßig an öffentlichen AC-Säulen beim Arbeitgeber, am Supermarkt oder an der Straße — immer an deinen bekannten Stammladepunkten.

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Langstrecken-Geschäftsreisender

Langstrecken-Geschäftsreisender

350 kWh/Monat · 15% AC · 60% Roaming

Du bist beruflich viel auf der Autobahn unterwegs und nutzt fast ausschließlich DC-Schnelllader. Durch ständig wechselnde Standorte in ganz Deutschland lädst du häufig in fremden Netzen und brauchst große Sessions pro Stopp.

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Wochenend-Ausflügler

Wochenend-Ausflügler

100 kWh/Monat · 40% AC · 50% Roaming

Du lädst unter der Woche gemütlich an deiner heimischen Wallbox und nutzt öffentliche Infrastruktur am Wochenende für Ausflüge. Dabei fällt ein Mix aus AC-Laden am Zielort und DC-Schnellladen auf der Autobahn an — oft in neuen Gegenden.

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Sparfuchs

Sparfuchs

100 kWh/Monat · 50% AC · 30% Roaming

Du willst möglichst wenig für deine Ladekarte bezahlen — keine monatliche Grundgebühr, keine versteckten Startgebühren und am liebsten ein Tarif ohne lange Vertragsbindung.

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Familien-Urlauber

Familien-Urlauber

30 kWh/Monat · 15% AC · 50% Roaming

Du fährst zwei- bis dreimal im Jahr mit der Familie in den Urlaub und brauchst dann zuverlässig Schnelllader entlang der Autobahn. Im Alltag läuft alles über die Wallbox zu Hause — eine Ladekarte ohne Grundgebühr ist dir deshalb besonders wichtig.

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Alle Ladekarten-Anbieter und Tarife

Unser Ladekarten Vergleich umfasst aktuell 39 Ladetarife von 18 Anbietern — von großen Unternehmen und Energieversorgern wie EnBW mobility+ und E.ON bis zu Herstellertarifen von Audi, BMW oder Porsche. Die ganze Bandbreite des deutschen Ladekarten-Markts auf einen Blick. So findest du garantiert die günstigste Ladekarte für dein E-Auto.

Anbieter Tarife  
Aral pulse ADAC e-Charge Tarif*
Extra-Tarif
Klassik-Tarif
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Audi Charging Basic*
Plus*
Pro*
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BMW Charging Active*
Flex*
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Charge myHyundai Flex*
Smart*
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CUPRA Charging Free*
IONITY Flex*
IONITY Pro*
Premium*
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E.ON Drive E.ON Drive Light
E.ON Drive More
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Elli Base
IONITY Boost
IONITY Ultra
Premium
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EnBW mobility+ Ladetarif S
Ladetarif M
Ladetarif L
Vorteils-Tarif S*
Vorteils-Tarif M*
Vorteils-Tarif L*
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EWE Go EWE Go Ladetarif EWE Go Tarife filtern & vergleichen
IONITY IONITY Go
IONITY Motion
IONITY Power
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Kia Charge KiaCharge Easy*
KiaCharge Advanced*
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MAINGAU Autostrom Normalpreis
Vorteilspreis*
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Octopus Electroverse Octopus Electroverse Octopus Electroverse Tarife filtern & vergleichen
Porsche Charging Service Porsche Charging Service*
Porsche Charging Service Plus*
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Shell Recharge Shell Recharge Basic
Shell Recharge e-Deal
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Tesla Supercharger Supercharger für andere Elektrofahrzeuge (ohne Mitgliedschaft)
Supercharging-Mitgliedschaft (andere Elektrofahrzeuge)
Schnellladen an Superchargern (Tesla-Fahrzeuge)*
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* Vorteilstarif — Dieser Tarif ist nur für eine bestimmte Zielgruppe verfügbar (z. B. E-Auto-Fahrer eines bestimmten Herstellers oder Mitglieder eines Automobilclubs wie dem ADAC). Im Ladekarten Vergleich werden Vorteilstarife standardmäßig ausgeblendet.

Viele Ladekarten-Anbieter setzen auf Kooperationen mit Roaming-Partnern, um dir Zugang zu einem möglichst großen Netzwerk an Ladepunkten zu bieten — in Deutschland und in ganz Europa. So kannst du auch in anderen Ländern mit deiner Karte laden, ohne Ad-hoc-Preise zahlen zu müssen.


Wie viel lädst du an öffentlichen Ladestationen?

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Tipps für E-Mobilisten: Ladekarte fürs E-Auto richtig wählen

Das Thema Ladekarten ist für E-Mobilisten gerade am Anfang oft verwirrend. Hier die wichtigsten Tipps für die Wahl der richtigen E-Auto-Ladekarte:

  1. Lademöglichkeiten analysieren: Prüfe zuerst, welche Ladestationen und Ladesäulen sich in der Nähe deiner üblichen Routen befinden. Hast du eine Wallbox zu Hause oder bist du auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen? Davon hängt ab, wie viele kWh du monatlich an öffentlichen Stationen lädst.

  2. Preisstruktur verstehen: Achte nicht nur auf den kWh-Preis, sondern auch auf die monatliche Grundgebühr, Startgebühren pro Ladevorgang und Roaming-Gebühren. Ein Tarif mit niedriger Grundgebühr aber hohem DC-Preis kann am Ende teurer sein als ein Tarif mit Grundgebühr und niedrigem Preis pro kWh.

  3. Abdeckung des Ladenetzes prüfen: Wie groß ist das Ladenetz deines Anbieters? Wie viele Ladepunkte und Stationen deckt es ab? Ein großes Netzwerk mit vielen Roaming-Partnern bedeutet, dass du an mehr Ladesäulen zu guten Preisen laden kannst. Das ist besonders wichtig für Vielfahrer, die auf Autobahnen in ganz Deutschland unterwegs sind.

  4. Zugangsoptionen vergleichen: Manche E-Auto-Fahrer bevorzugen eine physische Karte mit RFID-Chip, andere nutzen lieber eine Lade-App auf dem Smartphone. Einige Anbieter bieten auch Ad-hoc-Laden per Kreditkarte oder QR-Code an — allerdings oft zu höheren Preisen. Prüfe, welche Optionen dein Tarif bietet, und ob Plug & Charge oder ein Ladekabel mit automatischer Erkennung unterstützt wird.

  5. Mobilität im Ausland einplanen: Wenn du mit deinem Elektroauto auch in Europa unterwegs bist, achte auf die Roaming-Abdeckung in anderen Ländern. Anbieter wie EnBW mobility+ bieten Zugang zu Ladestationen in über 17 europäischen Ländern. Die Kosten für das Laden im Ausland variieren — vergleiche vorab die Preise.

  6. Mitgliedschaft und Vorteilstarife prüfen: ADAC-Mitglieder bekommen über den ADAC e-Charge Tarif günstigere Preise. Auch Unternehmen wie Audi, BMW oder Porsche bieten Tarife exklusiv für ihre E-Auto-Fahrer an. Prüfe, ob du für eine solche Mitgliedschaft qualifiziert bist — die Ersparnis kann erheblich sein.


Wie ist ein Ladetarif aufgebaut?

Ein Ladetarif für Elektroautos besteht aus mehreren Preisbestandteilen. Anders als beim Haushaltsstrom mit einem einzigen kWh-Preis unterscheiden Ladetarife zwischen verschiedenen Ladearten, Netzen und Gebührenmodellen. Hier erklären wir alle Bestandteile, damit du die Tarife in unserem Ladekarten Vergleich besser einordnen kannst. Das Verständnis der Preisstruktur ist die Grundlage für den richtigen Vergleich.

Monatliche Grundgebühr

Manche Tarife haben eine feste monatliche Grundgebühr (auch Basisgebühr genannt), die unabhängig vom Verbrauch anfällt. Dafür sind die Preise pro kWh in der Regel günstiger. Tarife ohne Grundgebühr haben oft höhere kWh-Preise, lohnen sich aber für Wenigfahrer, die nur selten an öffentlichen Ladestationen laden. Die Grundgebühr kann monatlich, quartalsweise oder jährlich abgerechnet werden. Bei manchen Anbietern ist die Abrechnung auch an eine Mindestvertragslaufzeit gekoppelt.

AC- und DC-Preise

Ladetarife unterscheiden fast immer zwischen zwei Ladearten — AC-Laden und DC-Laden:

  • AC (Wechselstrom / Normalladen): AC-Laden mit bis zu 22 kW Ladeleistung — typisch an Straßenlaternen-Ladern, in Parkhäusern, auf Supermarkt-Parkplätzen oder beim Arbeitgeber. Ein voller Ladevorgang dauert mehrere Stunden. Der AC-Preis pro kWh ist bei den meisten Anbietern niedriger als der DC-Preis.
  • DC (Gleichstrom / Schnellladen): DC-Laden mit 50–300 kW Ladeleistung — typisch an Autobahn-Raststätten und Schnellladeparks. In 20–30 Minuten ist die Batterie zu 80 % voll. Der DC-Preis liegt bei den meisten Tarifen deutlich über dem AC-Preis.

DC-Laden ist aufwendiger für den Betreiber der Ladesäule und daher fast immer teurer als AC-Laden. Die Differenz zwischen AC- und DC-Preis kann je nach Anbieter 0,10–0,20 € pro kWh betragen. Manche Tarife (z. B. reine Schnelllade-Anbieter wie IONITY) bieten nur DC-Preise an.

Eigennetz und Roaming Gebühren

Das ist der wichtigste Preisunterschied, den viele E-Auto-Fahrer anfangs nicht kennen:

  • Eigennetz (eigenes Ladenetz): Du lädst an Ladestationen, die direkt zum Netzwerk deines Ladekarten-Anbieters gehören. Hier gelten die günstigsten Preise mit festen, kalkulierbaren Konditionen. Große Anbieter wie EnBW betreiben ein eigenes Ladenetz mit mehreren tausend Ladepunkten in ganz Deutschland.
  • Roaming: Du lädst an Ladestationen eines fremden Betreibers über deine Ladekarte. Das funktioniert ähnlich wie Handy-Roaming im Ausland — dein Anbieter rechnet die Kosten ab, aber die Ladesäule gehört jemand anderem. Roaming-Preise sind fast immer höher und variieren oft je nach Ladepunktbetreiber. Die zusätzlichen Roaming-Gebühren können den effektiven kWh-Preis deutlich erhöhen.

Beispiel: Du hast eine EnBW-Ladekarte. An EnBW-eigenen Säulen zahlst du den Eigennetz-Preis. An einer Ladesäule von E.ON oder einem Stadtwerk zahlst du den Roaming-Preis. Die Abrechnung erfolgt über deinen Anbieter — du brauchst keine zweite Karte.

Die Roaming-Abdeckung hängt davon ab, mit welchen Roaming-Netzwerken und Roaming-Partnern dein Anbieter zusammenarbeitet. Große Anbieter wie EnBW mobility+ oder Elli sind an Roaming-Netzwerken wie Hubject oder Gireve angeschlossen und bieten dadurch Zugang zu Ladesäulen in ganz Deutschland und Europa.

Preismodelle

Nicht jeder Tarif hat einen einzigen festen Preis. Es gibt verschiedene Preismodelle, die sich in ihrer Preisstruktur unterscheiden:

Preismodell Bedeutung
Festpreis Ein fester kWh-Preis, der überall gleich gilt. Am besten kalkulierbar.
Preisspanne Der Preis bewegt sich zwischen einem Minimum und Maximum (z. B. 0,49–0,79 € pro kWh), abhängig vom konkreten Ladepunkt.
Mindestpreis Es gibt einen garantierten Mindestpreis, der tatsächliche Preis kann aber höher sein.
Dynamisch/Variabel Der Preis ändert sich je nach Standort, Uhrzeit oder Auslastung. Nicht vorab kalkulierbar.

Startgebühr (Transaktionsgebühr)

Einige Tarife berechnen eine feste Gebühr pro Ladevorgang — unabhängig davon, wie viel Strom du lädst. Diese Startgebühr (auch Transaktionsgebühr oder Session Fee genannt) kann zwischen 0,35 € und 1,00 € liegen. Sie fällt bei jedem einzelnen Ladestopp an und wird zusätzlich zur Abrechnung pro kWh berechnet. Wer häufig kleine Mengen nachlädt (z. B. 10–15 kWh), zahlt diese Gebühr bei mehr Ladevorgängen als jemand, der selten aber viel lädt.

Blockiergebühren

Wenn du dein E-Auto nach dem Laden zu lange an der Ladesäule stehen lässt, ohne es umzuparken, können Blockiergebühren anfallen. Diese sollen verhindern, dass vollgeladene Elektroautos Ladeplätze blockieren. Üblich sind 0,10–0,15 € pro Minute nach einer bestimmten Karenzzeit (oft ab 240 Minuten oder nachdem die Ladung beendet ist). Gerade an Schnellladestationen auf Autobahnen können diese Kosten schnell steigen.

Partner-Tarife

Manche Ladekarten-Anbieter haben Sonderkonditionen mit bestimmten Ladenetzbetreibern vereinbart — sogenannte Kooperationen. Zum Beispiel bietet Elli vergünstigte Preise an IONITY-Schnellladesäulen an. Diese Partner-Tarife liegen preislich oft zwischen den Eigennetz- und den Roaming-Preisen und gelten nur an den Ladesäulen des jeweiligen Partners. Solche Kooperationen können sich für Vielfahrer auf Autobahnen besonders lohnen.

Ladekarte, App und Plug & Charge

Es gibt verschiedene Wege, einen Ladevorgang an einer Ladesäule zu starten:

  • Ladekarte mit RFID-Chip: Physische Karte, die du an die Säule hältst. Funktioniert ohne Handy und Internet — besonders zuverlässig. Die Karte wird dir vom Anbieter per Post zugeschickt.
  • Lade-App: Du startest den Ladevorgang über die Smartphone-App des Anbieters. Bietet oft mehr Funktionen wie Ladehistorie, Rechnungen, Säulensuche in der Nähe und Preisanzeige pro kWh vor dem Laden.
  • Ad-hoc-Laden: Ohne Vertrag oder Karte direkt an der Ladesäule zahlen — per Kreditkarte, QR-Code oder kontaktlos. Das ist praktisch, aber Ad-hoc-Laden ist fast immer teurer als mit einer Ladekarte.
  • Plug & Charge: Du steckst einfach das Ladekabel ein und die Authentifizierung läuft automatisch über das Fahrzeug. Kein Handy, keine Karte nötig — die komfortabelste Variante, aber noch nicht bei allen Anbietern und Elektroautos verfügbar.

Nicht jeder Tarif bietet alle Optionen. Manche Anbieter liefern nur eine App, andere bieten zusätzlich eine physische Ladekarte mit RFID-Chip. Für die meisten E-Mobilisten empfiehlt sich ein Tarif, der sowohl Karte als auch App unterstützt — so bist du flexibel, falls die App mal nicht funktioniert oder du das Handy vergessen hast.

Vorteilstarife

Vorteilstarife sind Ladetarife, die nur für bestimmte Kundengruppen verfügbar sind. Typische Einschränkungen:

  • Nur für E-Auto-Fahrer einer bestimmten Fahrzeugmarke (z. B. Audi Charging nur für Audi-Fahrer)
  • Nur für Mitglieder eines Automobilclubs (z. B. ADAC e-Charge Tarif für ADAC-Mitglieder)
  • Nur für Bestandskunden eines bestimmten Energieversorgers oder Unternehmen mit Firmenflotten

Vorteilstarife bieten oft bessere Konditionen als frei verfügbare Tarife, sind aber eben an Bedingungen geknüpft. In unserem Ladekarten Vergleich werden sie standardmäßig ausgeblendet und können bei Bedarf eingeblendet werden.

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Wie funktioniert der Ladekartenvergleich?

Unser Ladekarten Vergleich berechnet für jeden Ladetarif die geschätzten monatlichen Kosten auf Basis deines individuellen Ladeprofils. Dazu gibst du vier Parameter ein, die dein Ladeverhalten beschreiben. Anschließend kannst du über Filteroptionen die Ergebnisse weiter eingrenzen. Im Folgenden erklären wir jeden Parameter, jeden Filter und die Berechnungsformel im Detail.

Dein Ladeprofil — die 4 Stellschrauben

kWh pro Monat (0–1.000 kWh)

Wie viel Strom lädst du monatlich an öffentlichen Ladestationen? Wer eine Wallbox hat und überwiegend zu Hause lädt, kommt öffentlich oft mit 50–100 kWh aus. Pendler ohne eigene Lademöglichkeiten liegen bei 150–250 kWh. Vielfahrer und Geschäftsreisende verbrauchen 300 kWh und mehr. Dieser Wert ist die Grundlage aller Kostenberechnungen und hat den größten Einfluss auf den effektiven Preis pro kWh.

AC-Anteil (0–100%)

AC steht für Wechselstrom-Laden (Normalladen) mit bis zu 22 kW Ladeleistung — typisch an Laternen-Ladern, Parkhäusern oder Supermarkt-Ladesäulen. DC steht für Gleichstrom-Schnellladen mit 50–300 kW — typisch an Raststätten auf Autobahnen. Der DC-Anteil ergibt sich automatisch als Gegenstück (100 % − AC-Anteil). Wer viel Langstrecke fährt, hat einen hohen DC-Anteil. Wer überwiegend in der Stadt an AC-Ladestationen lädt, hat einen hohen AC-Anteil. Wichtig: AC- und DC-Preise unterscheiden sich bei den meisten Tarifen erheblich — der DC-Preis liegt oft 0,10–0,20 € über dem AC-Preis.

Roaming-Anteil (0–100%)

Roaming bedeutet, dass du an Ladepunkten eines fremden Betreibers lädst — also nicht im eigenen Ladenetz deines Ladekarten-Anbieters. Wer immer an denselben Ladesäulen lädt (z. B. beim Arbeitgeber), hat wenig Roaming. Wer viel reist und spontan verschiedene Ladestationen nutzt, hat einen hohen Roaming-Anteil. Roaming-Preise sind fast immer teurer als Eigennetz-Preise — deshalb hat dieser Wert großen Einfluss auf die Gesamtkosten. Die Reichweite des Roaming-Netzwerks bestimmt, an wie vielen Stationen du überhaupt laden kannst.

Ø kWh pro Ladevorgang (5–100 kWh)

Wie viel lädst du durchschnittlich pro Session? Dieser Wert bestimmt die geschätzte Anzahl deiner Ladevorgänge pro Monat. Das ist relevant, weil manche Tarife eine Startgebühr pro Ladevorgang berechnen. Bei kleinen Sessions (z. B. 15 kWh) zahlst du diese Gebühr häufiger als bei großen Sessions (z. B. 50 kWh). Standard: 30 kWh.

Preismodus bei Preisspannen

Viele Tarife haben keine festen Roaming-Preise, sondern eine Preisspanne (z. B. 0,49–0,79 € pro kWh). Der Preismodus legt fest, mit welchem Wert kalkuliert wird:

Modus Berechnung Wann sinnvoll?
Niedrigster Unterer Preis der Spanne Optimistisches Szenario
Mittlerer (Standard) Durchschnitt aus Min und Max Realistisches Szenario
Höchster Oberer Preis der Spanne Worst-Case-Szenario

Filter im Detail

Filter Was er tut
Feste Eigennetz-Preise Zeigt nur Tarife mit festen Preisen im eigenen Netz. Tarife mit variablen oder unbekannten Preisen werden ausgeblendet.
Feste Roaming-Preise Zeigt nur Tarife mit festen Roaming-Preisen. Tarife mit Preisspannen werden ausgeblendet.
Ohne Grundgebühr Zeigt nur Tarife ohne monatliche Grundgebühr. Du zahlst nur für tatsächlich geladene kWh.
Ohne Startgebühr Zeigt nur Tarife ohne Transaktionsgebühr pro Ladevorgang. Bei manchen Tarifen fällt zusätzlich zum kWh-Preis eine feste Gebühr pro Session an.
Kurze Vertragslaufzeit Zeigt nur Tarife ohne Mindestlaufzeit oder mit monatlicher Kündigung.
Plug & Charge Zeigt nur Tarife mit automatischer Authentifizierung beim Einstecken — ohne App oder Karte.
App verfügbar Zeigt nur Tarife, bei denen eine App zum Laden und zur Verwaltung verfügbar ist.
Ladekarte (RFID) Zeigt nur Tarife mit physischer Ladekarte.
IONITY-Konditionen Zeigt nur Tarife mit speziellen Konditionen an IONITY-Schnellladesäulen.
Vorteilstarife ausblenden Blendet Tarife aus, die nur für bestimmte Kundengruppen verfügbar sind (z. B. Audi-Fahrer, ADAC-Mitglieder). Standardmäßig aktiv.
Anbieter filtern Zeigt nur Tarife bestimmter Anbieter.
Zahlungsarten Zeigt nur Tarife mit bestimmten Zahlungsmethoden (SEPA, Kreditkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay, Rechnung).
Tarife pro Anbieter Begrenzt die Anzeige auf 1, 2 oder alle Tarife pro Anbieter.

Die Berechnungsformel

Die monatlichen Kosten für jeden Tarif werden wie folgt berechnet:

Monatliche Kosten = Fixkosten + Variable Kosten + Startgebühren

1. Fixkosten

Fixkosten = Grundgebühr (auf Monat umgerechnet) + Partner-Grundgebühren

Die Grundgebühr wird je nach Abrechnungsintervall umgerechnet:

  • Monatlich: 1:1
  • Quartalsweise: Betrag ÷ 3
  • Jährlich: Betrag ÷ 12

2. Variable Kosten

Dein monatlicher Verbrauch wird in vier Teilmengen aufgeteilt:

kWh Eigennetz = kWh/Monat × (1 − Roaming-Anteil)
kWh Roaming   = kWh/Monat × Roaming-Anteil

kWh Eigennetz AC = kWh Eigennetz × AC-Anteil
kWh Eigennetz DC = kWh Eigennetz × (1 − AC-Anteil)
kWh Roaming AC   = kWh Roaming × AC-Anteil
kWh Roaming DC   = kWh Roaming × (1 − AC-Anteil)

Die variablen Kosten ergeben sich dann aus:

Eigennetz-Kosten = kWh Eigennetz AC × Preis Eigennetz AC
                 + kWh Eigennetz DC × Preis Eigennetz DC

Roaming-Kosten   = kWh Roaming AC × Preis Roaming AC
                 + kWh Roaming DC × Preis Roaming DC

Variable Kosten  = Eigennetz-Kosten + Roaming-Kosten

3. Startgebühren

Sessions/Monat = ⌈ kWh/Monat ÷ Ø kWh/Session ⌉   (aufgerundet)

Startgebühren  = Sessions/Monat × ( Eigennetz-Anteil × Startgebühr Eigennetz
                                   + Roaming-Anteil × Startgebühr Roaming )

4. Effektiver kWh-Preis

Effektiver Preis = Monatliche Kosten ÷ kWh/Monat

Dieser Wert macht Tarife mit und ohne Grundgebühr direkt vergleichbar — alle Fixkosten sind eingerechnet.

Sonderfälle in der Berechnung

  • Kein Eigennetz-Preis vorhanden: Wenn ein Tarif keine eigenen Netzpreise hat, werden Roaming-Preise auch für das Eigennetz verwendet.
  • Partner-Tarife: Manche Anbieter haben Sonderkonditionen bei bestimmten Partnern (z. B. IONITY). In diesem Fall wird ein Durchschnittspreis aus allen Partner-Tarifen berechnet.
  • AC-Preis fehlt: Wenn ein Tarif keinen separaten AC-Preis hat (z. B. reine Schnelllader wie IONITY), wird der DC-Preis als Fallback für AC-Laden verwendet.
  • Dynamische Preise: Tarife mit variablen/dynamischen Preisen ohne feste Werte können nicht berechnet werden und werden als „variabel” angezeigt. Die Sortierung stellt sie ans Ende der Liste.
  • Min-Price-Modell: Tarife, die nur einen Mindestpreis angeben (tatsächlicher Preis kann höher sein), werden mit diesem Mindestpreis kalkuliert und entsprechend gekennzeichnet.

Häufig gestellte Fragen zu Ladekarten

Welche Ladekarte ist die günstigste?

Das hängt von deinem monatlichen Verbrauch und Ladeverhalten ab. Für Gelegenheitslader sind Tarife ohne Grundgebühr (z. B. EWE Go, ADAC e-Charge) oft günstiger. Vielfahrer profitieren häufig von Abonnement-Tarifen mit niedrigeren kWh-Preisen (z. B. Elli Premium, EnBW Tarif L, IONITY Passport). Unser interaktiver Vergleichsrechner berechnet den optimalen Tarif basierend auf deinem individuellen Fahrprofil.

Brauche ich überhaupt eine Ladekarte?

Eine Ladekarte ist nicht zwingend erforderlich – an vielen Ladesäulen kannst du auch per App oder Ad-hoc (Kreditkarte, QR-Code) laden. Allerdings sind die kWh-Preise beim Ad-hoc-Laden häufig deutlich höher als mit Ladekarte oder App-Tarif. Eine Ladekarte lohnt sich, sobald du regelmäßig unterwegs lädst.

Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Laden?

AC (Wechselstrom) bezeichnet das „normale” Laden, typischerweise mit 11–22 kW Leistung an Typ-2-Steckdosen. DC (Gleichstrom) ist Schnellladen mit 50–350 kW an CCS-Ladepunkten. DC-Laden ist in der Regel teurer pro kWh, dafür ist das Fahrzeug deutlich schneller geladen. Viele Tarife differenzieren die Preise nach AC und DC.

Was bedeutet Roaming beim Laden?

Roaming bedeutet, dass du mit der Ladekarte oder App eines Anbieters auch an Ladepunkten anderer Betreiber laden kannst. Beispiel: Mit einer EnBW-Ladekarte an einer Allego-Ladesäule. Die Roaming-Preise sind in der Regel höher als die Preise im eigenen Netz des Anbieters.

Was sind Blockiergebühren?

Blockiergebühren fallen an, wenn das Fahrzeug nach Abschluss des Ladevorgangs weiter an der Ladesäule steht und den Ladepunkt blockiert. Die meisten Anbieter berechnen nach einer Kulanzzeit (typisch 3–4 Stunden) einen Minutenpreis (z. B. 0,10 €/Min.), oft gedeckelt auf einen Maximalbetrag pro Ladevorgang.

Kann ich mit einer Ladekarte im Ausland laden?

Ja, viele Ladekarten funktionieren über Roaming-Netzwerke auch im europäischen Ausland. Der Umfang des Auslandsnetzes variiert je Anbieter. EnBW mobility+ nennt z. B. 17 Länder in Europa, Elli bietet ebenfalls internationales Roaming. Die Preise im Ausland können höher sein als im Inland.

Lohnt sich ein Tarif mit Grundgebühr?

Ein Tarif mit Grundgebühr lohnt sich ab einem bestimmten monatlichen Verbrauch (Break-Even-Punkt). Beispiel: Wenn ein Tarif ohne Grundgebühr 0,52 €/kWh kostet und ein Tarif mit 5,99 €/Monat nur 0,46 €/kWh, liegt der Break-Even bei ca. 100 kWh/Monat. Unter diesem Verbrauch ist der Tarif ohne Grundgebühr günstiger, darüber der mit Grundgebühr. Unser Rechner ermittelt diesen Punkt automatisch.

Wie viele Ladekarten brauche ich?

Für die meisten Fahrer reicht eine Ladekarte mit gutem Roaming-Netz. Wer häufig an bestimmten Netzwerken lädt (z. B. IONITY auf der Autobahn), kann mit einer zweiten, spezialisierten Karte sparen. Eine „Backup-Karte” ohne Grundgebühr für Notfälle ist ebenfalls sinnvoll.

Was ist Ad-hoc-Laden?

Ad-hoc-Laden bedeutet, dass du dein E-Auto an einer öffentlichen Ladesäule ohne Vertrag, ohne Ladekarte und ohne vorherige Registrierung laden kannst. Die Bezahlung erfolgt direkt vor Ort – meist per Kreditkarte, Debitkarte, Apple Pay, Google Pay oder über einen QR-Code. Ad-hoc-Laden ist flexibel und sofort nutzbar, jedoch in der Regel teurer als das Laden mit einem regulären Ladetarif oder einer Ladekarte. Es eignet sich vor allem als spontane Lösung oder Backup-Option, wenn keine Ladekarte verfügbar ist.

Wo ist der Unterschied zwischen Lade-App und Ladekarte fürs E-Auto?

Der Unterschied liegt vor allem in der Art der Authentifizierung an der Ladesäule. Eine Ladekarte (RFID) wird physisch an die Ladesäule gehalten, um den Ladevorgang zu starten – sie funktioniert unabhängig vom Smartphone und ist besonders zuverlässig. Eine Lade-App hingegen startet den Ladevorgang digital über das Handy und bietet zusätzliche Funktionen wie Preisübersicht, Ladehistorie, Rechnungen oder die Anzeige freier Ladepunkte. Viele Anbieter kombinieren beides. Für maximale Flexibilität ist ein Tarif sinnvoll, der sowohl App als auch physische Ladekarte unterstützt.

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