Die THG-Prämie für E-Roller ist auch 2026 möglich – aber nicht für jedes Fahrzeug. Wer einen E-Roller, ein E-Motorrad oder andere elektrische Zweiräder fährt, kann unter bestimmten Voraussetzungen jedes Jahr Geld über die THG-Quote erhalten. Aktuell beträgt die THG-Prämie für E-Roller 165 € (Stand: 28. April 2026).

Wichtig: Der Markt für THG-Quoten ist volatil. Die Höhe der Auszahlung kann sich je nach Anbieter, Nachfrage, Quotenhandel und Marktpreis ändern. Entscheidend für die Berechtigung bleiben die Fahrzeugklasse, die Zulassung und der Fahrzeugschein. Viele kleine E-Roller mit Versicherungskennzeichen können die THG-Prämie nicht mehr beantragen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die THG-Prämie für E-Roller?

Die THG-Prämie basiert auf der Treibhausgasminderungsquote. Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in den Verkehr bringen, müssen ihre Treibhausgasemissionen senken. Dafür können sie unter anderem THG-Quoten von Haltern elektrischer Fahrzeuge kaufen.

So funktioniert die THG-Quote für E-Roller

Als Halter eines berechtigten E-Fahrzeugs kannst du deine THG-Quote verkaufen. Ein Anbieter bündelt die Quoten vieler Fahrer, reicht sie beim Umweltbundesamt ein und zahlt dir anschließend die Prämie aus.

Für Elektroautos ist dieses Verfahren vielen E-Autofahrern bereits bekannt. Auch bestimmte E-Zweiräder, Elektroroller und E-Motorräder können profitieren, wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

Tipp: Aktuell kannst du noch deinen Antrag auf den THG-Bonus 2024 und THG-Prämie 2025 stellen.

Wie hoch ist die THG-Prämie für E-Roller 2026?

Die THG-Prämie für E-Roller liegt aktuell bei 165 €. Wie sich dieser Betrag entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab, die du mit unserem THG-Prämien-Rechner und den Hintergrundinfos zur Höhe der THG-Prämie besser einschätzen kannst.

Aktueller Stand: 165 € THG-Prämie für berechtigte E-Roller

Stand: 28. April 2026. Diese Angabe sollte immer mit Datum genannt werden, weil die THG-Prämie nicht staatlich festgelegt ist. Sie hängt vom Marktwert der THG-Quoten, vom Verkauf der Quote, von regulatorischen Vorgaben und vom Geschäftsmodell des jeweiligen Anbieters ab.

Einige Anbieter zahlen feste Beträge aus, andere arbeiten mit variablen Modellen. Dadurch kann die Prämie je nach Zeitpunkt und Anbieter unterschiedlich hoch ausfallen.

Warum schwankt die THG-Prämie?

Die THG-Prämie entsteht durch den Quotenhandel. Die Quote deines E-Rollers wird also nicht einfach vom Staat ausgezahlt. Sie wird am Markt verkauft – Marktentwicklungen und gesetzliche Rahmenbedingungen kannst du in unseren Neuigkeiten rund um die THG-Quote verfolgen.

Die Höhe der Prämie hängt unter anderem ab von:

  • dem aktuellen Wert der THG-Quoten
  • der Nachfrage durch quotenpflichtige Unternehmen
  • gesetzlichen Änderungen
  • der Anzahl eingereichter Elektrofahrzeuge
  • dem jeweiligen Anbieter
  • dem Auszahlungsmodell
  • dem Zeitpunkt der Beantragung

Deshalb kann eine THG-Prämie, die heute bei 165 € liegt, später höher oder niedriger sein.

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Welche E-Roller bekommen 2026 die THG-Prämie?

Nicht jeder E-Roller bekommt automatisch eine THG-Prämie. Entscheidend ist, ob dein Fahrzeug offiziell zugelassen ist und einer berechtigten Fahrzeugklasse zugeordnet werden kann.

Die Fahrzeugklasse entscheidet über die THG-Berechtigung

Besonders relevant sind E-Roller und E-Motorräder der Klassen L3e und L4e. Auch weitere Klassen wie L7e können je nach Fahrzeug und Zulassung relevant sein. Wichtig ist immer der konkrete Eintrag in der Zulassungsbescheinigung Teil 1.

Ein einfacher E-Roller mit Versicherungskennzeichen reicht in der Regel nicht aus. Wenn dein Fahrzeug keine offizielle Zulassung und keinen Fahrzeugschein hat, kannst du die THG-Prämie meist nicht beantragen.

Welche Rolle spielt die Fahrzeugklasse?

Die Fahrzeugklasse zeigt, welche technischen Eigenschaften dein Fahrzeug hat – Geschwindigkeit, Leistung, Bauart und Zulassungspflicht. Für die THG-Prämie sind besonders diese Klassen relevant:

Fahrzeugklasse Bedeutung THG-Prämie möglich?
L1e leichte zweirädrige Fahrzeuge bis 45 km/h meist nicht
L3e zweirädrige Krafträder oft möglich
L4e Krafträder mit Beiwagen oft möglich
L5e dreirädrige Kraftfahrzeuge je nach Zulassung
L7e schwere vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge je nach Zulassung

Was bedeutet L1e?

Die Fahrzeugklasse L1e umfasst leichte zweirädrige Kraftfahrzeuge. Dazu gehören viele kleine E-Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h.

Genau hier liegt der Knackpunkt: Viele Fahrzeuge der Klasse L1e haben nur ein Versicherungskennzeichen und keine reguläre Zulassung. Dadurch sind sie seit der Gesetzesänderung meist von der THG-Prämie ausgeschlossen.

Auch E-Scooter, S-Pedelecs und viele kleine E-Bikes fallen häufig nicht in den Bereich, der für die THG-Quote relevant ist. Wer nur ein Versicherungskennzeichen hat, sollte daher genau prüfen, ob überhaupt eine Beantragung möglich ist.

Was bedeutet L3e?

Die Fahrzeugklasse L3e bezeichnet zweirädrige Krafträder, die nicht mehr in die Klasse L1e fallen. Dazu gehören viele leistungsstärkere E-Roller und E-Motorräder.

Bei L3e ist die THG-Prämie häufig möglich, wenn das Fahrzeug offiziell zugelassen ist und ein Fahrzeugschein vorliegt. Besonders wichtig sind Unterklassen wie L3e-A1, L3e-A2 oder L3e-A3.

Wenn dein E-Roller in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 als L3e eingetragen ist, solltest du die THG-Quote für E-Roller und E-Motorräder beantragen beziehungsweise prüfen lassen.

Was bedeutet L4e?

L4e beschreibt Krafträder mit Beiwagen. Auch diese Fahrzeugklasse kann für die THG-Prämie relevant sein.

Die Klassen L3e und L4e werden häufig gemeinsam genannt, weil beide zu den Fahrzeugen gehören können, für die eine THG-Prämie möglich ist. Entscheidend ist aber auch hier: Ohne offizielle Zulassung und ohne Fahrzeugschein funktioniert die Beantragung in der Regel nicht.

Was bedeutet L7e?

Die Fahrzeugklasse L7e umfasst schwere vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge. Auch hier kann eine THG-Prämie möglich sein, wenn das Fahrzeug offiziell zugelassen ist und die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt.

L7e ist für klassische E-Roller weniger relevant, kann aber bei bestimmten Elektrofahrzeugen, kleinen E-Nutzfahrzeugen oder Sondermodellen eine Rolle spielen. Ob L7e berechtigt ist, hängt vom konkreten Fahrzeug, vom Schätzwert und von der Zulassung ab.

Prüfe deine Fahrzeugklasse direkt

Mit unserem Fahrzeugklassen-Prüfer kannst du in wenigen Sekunden herausfinden, ob dein E-Roller noch antragsberechtigt ist. Die Fahrzeugklasse findest du in Zeile J deines Fahrzeugscheins.

Info bekommen, wenn es Änderungen zur Fahrzeugklassen gibt.

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E-Roller Infografik – antragsberechtigte Fahrzeugklassen

Antragsberechtigte Fahrzeugklassen für die THG-Quote

Name Pauschaler Schätzwert Antragsberechtigt
01 2000
02 2000
10 3000
25 (Feld 4: 0200 oder 1200) 2000
26 2000
C1 2000
C2 2000
C3 2000
C4 2000
C5 2000
L3e 2000
L3e-A2 2000
L3e-A3 2000
L4e 2000
L4e-A2 2000
L4e-A3 2000
L7e 2000
L7e-A 2000
L7e-A1 2000
L7e-A2 2000
L7e-B 2000
L7e-B1 2000
L7e-B2 2000
L7e-C 2000
L7e-CP 2000
L7e-CU 2000
M1 2000
M2 2000
M3 72000
N1 3000
N2 20600
N3 33400
T1 2000
T2 2000
T3 2000
T4 2000
T5 2000

Nicht antragsberechtigte Fahrzeugklassen für die THG-Quote

Name Antragsberechtigt
16
18
21
22
24
25
76
77
78
L1e-A
L1e-B
L2e-P
L2e-U
L3e-A1
L3e-A1E
L3e-A1T
L3e + B (Feld 4)
L4e-A1
L6e
L6e-A
L6e-B
L6e-BP
L6e-BU

Warum sind viele kleine E-Roller ausgeschlossen?

Bis Juli 2023 konnten auch Halter zulassungsfreier E-Roller teilweise von der THG-Prämie profitieren. Möglich wurde das durch eine freiwillige Zulassung. Dadurch konnten selbst bestimmte Fahrzeuge mit eigentlich einfacher Zulassungssituation für die THG-Quote angemeldet werden.

Ohne offizielle Zulassung meist keine THG-Prämie

Diese Gesetzeslücke wurde geschlossen. Die Änderung der 38. BImSchV trat am 29. Juli 2023 in Kraft und stellte klar, dass zulassungsfreie E-Fahrzeuge nicht mehr über diesen Weg an der THG-Quote teilnehmen können.

Das betrifft viele E-Roller bis 45 km/h, S-Pedelecs, E-Scooter und E-Bikes. Wer nur ein Versicherungskennzeichen besitzt, hat meist keinen Anspruch auf die Prämie.

Vorteile der freiwilligen Zulassung heute (ohne THG)

Die freiwillige Zulassung von Kleinkrafträdern bis 45 km/h ist weiterhin möglich. Eine THG-Prämie kann dadurch heute nicht mehr beansprucht werden, aber andere Vorteile bleiben:

  • Schadensfreiheitsklassen (SF) sammeln, die beim späteren Umstieg auf ein Auto genutzt werden können
  • Abschluss einer Kaskoversicherung möglich, sofern SF-Klassen vorliegen
  • Wunschkennzeichen beantragen
  • H-Kennzeichen für historische Roller möglich
  • Kein jährliches Erneuern des Versicherungskennzeichens im März
  • Keine Kfz-Steuer für freiwillig zugelassene Kleinkrafträder

E-Roller auf der Straße

Welche Voraussetzungen gelten 2026?

Damit du die THG-Prämie 2026 für deinen E-Roller erhalten kannst, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein:

  • Dein Fahrzeug muss ein reines Elektrofahrzeug sein
  • Du brauchst eine offizielle Zulassung und eine Zulassungsbescheinigung Teil 1
  • Du musst als Halter eingetragen sein
  • Dein Fahrzeug muss einer berechtigten Fahrzeugklasse angehören (siehe Tabellen oben)

Besonders wichtig: Viele Anbieter prüfen, ob das Fahrzeug mindestens 45 km/h erreicht beziehungsweise nicht als rein zulassungsfreies Kleinfahrzeug gilt. Mehr Details findest du auf unserer Übersichtsseite zur THG-Quote für E-Roller und E-Motorrad.

Welche Unterlagen brauchst du?

Für die THG-Prämie brauchst du den Fahrzeugschein

Für die Beantragung der THG-Quote brauchst du in der Regel nur wenige Unterlagen:

  • deine persönlichen Daten
  • deine Bankverbindung
  • ein Foto oder Scan vom Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1)
  • Angaben zum Fahrzeug
  • gegebenenfalls einen Nachweis über den Besitz des Fahrzeugs

Der Antragsteller muss als Halter in der Zulassungsbescheinigung eingetragen sein. Das ist besonders wichtig, weil die THG-Quote an den Halter des Fahrzeugs gebunden ist.

Wie beantragst du die THG-Prämie für deinen E-Roller?

Die Beantragung läuft normalerweise online über die Website eines THG-Anbieters.

Die THG-Prämie lässt sich online beantragen

Du gibst deine persönlichen Daten ein, lädst den Fahrzeugschein hoch und bestätigst, dass die THG-Quote für dieses Fahrzeug noch nicht bei einem anderen Anbieter eingereicht wurde. Danach prüft der Anbieter deine Unterlagen und reicht die Quote beim Umweltbundesamt ein. Bei uns kannst du in wenigen Minuten die THG-Quote online beantragen und verkaufen.

Nach erfolgreicher Zertifizierung bekommst du die Auszahlung. Die Dauer kann variieren – in vielen Fällen dauert es einige Wochen, je nach Anbieter und Auslastung.

Kann ich die THG-Prämie für mehrere E-Roller beantragen?

Ja, das ist möglich. Wenn du mehrere berechtigte E-Roller, E-Motorräder oder weitere Elektrofahrzeuge besitzt, kannst du für jedes Fahrzeug eine eigene THG-Prämie beantragen.

Wichtig ist aber, dass jedes Fahrzeug separat berechtigt ist und eine eigene Zulassungsbescheinigung Teil 1 besitzt. Eine doppelte Beantragung für dasselbe Fahrzeug ist nicht möglich.

Ist die THG-Prämie steuerfrei?

Für Privatpersonen ist die THG-Prämie in Deutschland in der Regel steuerfrei. Das gilt auch, wenn du die THG-Prämie für E-Roller oder Elektroautos privat beantragst.

Anders sieht es aus, wenn dein E-Roller zum Betriebsvermögen gehört oder gewerblich genutzt wird. Dann kann die Prämie als Einkommen gelten und steuerlich relevant sein. Wenn dein Fahrzeug auf ein Unternehmen zugelassen ist, solltest du die Auszahlung sauber dokumentieren. Weitere Details findest du in unseren häufig gestellten Fragen zur THG-Quote.

Was gilt für E-Autos, E-PKW und E-Transporter?

Die THG-Prämie ist nicht nur für E-Roller relevant. Auch E-Auto, E-PKW, E-Transporter und E-Nutzfahrzeuge können eine THG-Prämie erhalten.

Für Elektroautos ist die Beantragung meist einfacher, weil Fahrzeugklasse und Zulassung klarer sind. Viele Halter nutzen daher die Möglichkeit, mit ihrem Elektroauto Geld durch die THG-Prämie zu erhalten. Bei E-Rollern, Elektrorollern und E-Zweirädern ist die Prüfung wichtiger, weil viele Modelle nicht berechtigt sind.

Der Grundgedanke bleibt aber gleich: Wer mit einem Elektrofahrzeug fährt, senkt den CO₂-Ausstoß im Verkehr. Diese eingesparten Emissionen können über die THG-Quote vermarktet werden.

Wie hoch war die THG-Prämie 2025?

Viele Halter suchen noch nach dem Begriff „THG-Prämie 2025 E-Roller“, weil sie wissen möchten, ob sich 2026 etwas geändert hat.

2025 lagen die Auszahlungen je nach Anbieter und Modell oft deutlich auseinander. Für E-Roller bewegten sich viele Angebote ungefähr zwischen 50 € und 180 € pro Jahr. Für Elektroautos gab es je nach Anbieter teils andere Beträge.

Für 2026 ist deshalb wichtiger, auf den aktuellen Betrag zu achten. Aktuell liegt die Prämie für E-Roller bei 165 € – Stand 28. April 2026.

Wer zahlt die höchste THG-Prämie?

Die höchste THG-Prämie kann sich laufend ändern. Anbieter passen ihre Konditionen regelmäßig an, weil sich der Markt für THG-Quoten verändert. Deshalb ist nicht nur der höchste Betrag wichtig. Achte auch auf:

  • garantierte oder variable Auszahlung
  • Bearbeitungsdauer
  • Seriosität des Anbieters
  • klare Bedingungen und transparente Kommunikation
  • mögliche Startbonus-Aktionen
  • Auszahlungszeitpunkt

Eine sehr hohe Prämie klingt attraktiv, ist aber nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist, ob die Auszahlung realistisch, verbindlich und sauber erklärt ist.

Bis wann kann man die THG-Prämie 2026 beantragen?

Die Fristen können je nach Anbieter früher enden als die offiziellen Einreichungsfristen. Viele Anbieter setzen interne Deadlines, weil sie Zeit für Prüfung, Bündelung und Zertifizierung brauchen.

Für dich bedeutet das: Warte nicht bis zum letzten Moment. Wenn dein E-Roller berechtigt ist, solltest du die THG-Prämie möglichst früh beantragen. Wer früh beantragt, kann sich die aktuelle Prämie in der Regel besser sichern.

Welche Fahrzeuge haben Chancen auf die THG-Prämie?

Fahrzeug Typische Klasse THG-Prämie möglich?
E-Roller bis 45 km/h L1e meist nein
schneller E-Roller mit Zulassung L3e oft ja
E-Motorrad L3e oft ja
E-Motorrad mit Beiwagen L4e oft ja
dreirädriges E-Fahrzeug L5e je nach Zulassung
vierrädriges Leichtfahrzeug L7e je nach Zulassung
E-Scooter meist zulassungsfrei meist nein
S-Pedelecs je nach Einordnung häufig nein
E-Auto M1 / E-PKW ja

Fazit: THG-Prämie für E-Roller 2026 lohnt sich – aber nur mit Zulassung

Die THG-Prämie für E-Roller bleibt auch 2026 attraktiv. Aktuell bekommst du 165 € Prämie, wenn dein Fahrzeug berechtigt ist (Stand 28. April 2026 – der Betrag kann sich ändern).

Der wichtigste Punkt ist nicht die Höhe der Prämie, sondern die Zulassung. Wenn dein E-Roller offiziell zugelassen ist, einer passenden Fahrzeugklasse wie L3e, L4e oder eventuell L7e angehört und du eine Zulassungsbescheinigung Teil 1 besitzt, solltest du die Beantragung prüfen.

Wenn dein E-Roller dagegen nur ein Versicherungskennzeichen hat, ist die THG-Prämie meist nicht möglich. Die frühere Möglichkeit über eine freiwillige Zulassung wurde durch die Gesetzesänderung von 2023 geschlossen.

Stelle jetzt deinen THG-Antrag und sichere dir die aktuelle Prämie mit garantiertem Mindestbetrag.

Häufige Fragen zur THG-Prämie für E-Roller 2026

Wie hoch ist die THG-Prämie für einen E-Roller 2026?

Aktuell beträgt die THG-Prämie für einen berechtigten E-Roller 165 €. Stand dieser Angabe ist der 28. April 2026. Da sich der Markt für THG-Quoten laufend verändert, kann der Betrag je nach Anbieter und Zeitpunkt schwanken.

Kann jeder E-Roller die THG-Prämie beantragen?

Nein. Viele kleine E-Roller mit Versicherungskennzeichen sind ausgeschlossen. Entscheidend sind die offizielle Zulassung, die Fahrzeugklasse und ein gültiger Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1).

Welche Fahrzeugklassen sind für die THG-Prämie wichtig?

Besonders wichtig sind die Klassen L3e und L4e. Auch L7e kann bei bestimmten Fahrzeugen relevant sein. L1e ist häufig problematisch, weil viele dieser Fahrzeuge nur bis 45 km/h fahren und keine reguläre Zulassung haben.

Brauche ich einen Fahrzeugschein für die THG-Prämie?

Ja. Für die Beantragung benötigst du in der Regel die Zulassungsbescheinigung Teil 1. Ohne Fahrzeugschein ist die THG-Prämie für E-Roller meist nicht möglich.

Kann ich die THG-Prämie für mehrere E-Roller beantragen?

Ja. Wenn du mehrere berechtigte E-Roller, E-Motorräder oder weitere Elektrofahrzeuge besitzt, kannst du für jedes Fahrzeug eine eigene THG-Prämie beantragen. Voraussetzung ist, dass jedes Fahrzeug separat zugelassen ist und eine eigene Zulassungsbescheinigung Teil 1 besitzt.

Ist die THG-Prämie steuerfrei?

Für Privatpersonen ist die THG-Prämie in Deutschland in der Regel steuerfrei. Wenn der E-Roller jedoch zum Betriebsvermögen gehört oder gewerblich genutzt wird, kann die Prämie als Einkommen gelten und steuerlich relevant sein.