Für die THG-Prämie 2026 gibt es einen harten Stichtag. Das Umweltbundesamt nimmt Meldungen für Elektrofahrzeuge nur bis zum Ablauf des 15. November 2026 entgegen. Danach ist die Tür zu, und zwar endgültig: Für ein zurückliegendes Jahr lässt sich nichts mehr nachreichen.

Damit deine THG-Prämie 2026 rechtzeitig gemeldet wird, brauchen wir deinen Antrag vorher. Bei uns muss er bis zum 10. November 2026 vollständig vorliegen.

Das ist die Antwort in zwei Zeilen. Woher die beiden Termine kommen, warum im Netz zwei verschiedene Fristen zur THG-Quote kursieren und was du bis dahin erledigt haben musst, steht hier.

Klingt nach viel Zeit. Wer im Oktober anfängt, den Fahrzeugschein zu suchen, wird trotzdem knapp.

Inhaltsverzeichnis

Bis wann kann man die THG-Prämie für 2026 beantragen?

Wer nach der THG-Prämie 2026 und der Frist dafür sucht, landet schnell bei widersprüchlichen Angaben. Die gesetzliche Frist steht in der 38. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, kurz 38. BImSchV. Das Umweltbundesamt formuliert es in seinem FAQ zum Vollzug so:

„Mitteilungen von Strommengen für nicht-öffentliches Laden, also Elektrofahrzeuge (§ 7 der 38. BImSchV), sind möglich bis zum Ablauf des 15. November des jeweiligen Verpflichtungsjahres.”

Übersetzt: Dein E-Auto zählt zum nicht-öffentlichen Laden. Für dich gilt der 15. November 2026.

Dieser Stichtag ist keine Empfehlung, sondern eine Ausschlussfrist. Ob man für weiter zurückliegende Jahre melden kann, beantwortet dasselbe FAQ mit einem klaren Nein.

Wer den 15. November verpasst, bekommt für 2026 keine THG-Prämie. Nicht später, nicht auf Antrag, nicht mit Begründung.

Warum unsere Frist früher liegt als die des Amts

Zwischen Beantragung und Meldung beim Umweltbundesamt liegt Arbeit. Wir prüfen dein E-Auto, gleichen den Fahrzeugschein ab und bündeln alle THG-Meldungen. Das braucht Vorlauf, und der lässt sich nicht wegorganisieren.

Wie jeder Anbieter setzen wir unsere Annahmefrist deshalb vor den gesetzlichen Stichtag. Sie liegt auf dem 10. November 2026. Bis dahin muss dein Antrag vollständig bei uns sein — vollständig heißt: mit lesbarem Fahrzeugschein und korrekten Angaben.

Ein Antrag, der am letzten Tag mit unscharfem Foto ankommt, ist kein Antrag — sondern ein Vorgang ohne Zeit.

Konkret: Ist die Nummer auf deinem Foto des Fahrzeugscheins nicht zu entziffern, schreiben wir dich an. Im August fotografierst du neu, erledigt. Am Tag vor der Frist ist derselbe Vorgang ein Totalausfall — zwischen Nachfrage und Antwort liegt kein Werktag mehr.

Tipp: Der Aufwand der Beantragung ist derselbe, ob August oder November. Nur im August kann noch jemand nachfragen, wenn etwas fehlt.

Antrag bis zum 10. November 2026 — jetzt erledigen

THG-Quote: Frist für öffentliches und nicht-öffentliches Laden

Hier entsteht regelmäßig Verwirrung, und sie kostet Geld: Es gibt zwei Fristen für zwei verschiedene Dinge.

Was wird gemeldet Rechtsgrundlage Frist
Strom für Elektrofahrzeuge (nicht-öffentliches Laden) § 7 der 38. BImSchV 15. November des Verpflichtungsjahres
Strom an öffentlichen Ladepunkten § 6 der 38. BImSchV 28. Februar des Folgejahres
Fristen der THG-Prämie 2026 im Vergleich: 15. November für Elektroautos, 28. Februar für öffentliche Ladepunkte nach der 38. BImSchV KI-generiertes Bild

Wenn du dein E-Auto zu Hause oder unterwegs lädst, ist die erste Zeile deine. Die zweite betrifft Unternehmen mit öffentlich zugänglicher Ladestation.

Der 28. Februar taucht in vielen Ratgebern als „die THG-Frist” auf — für dein Fahrzeug ist er falsch. Wer seine THG-Quote danach ausrichtet, meldet dreieinhalb Monate zu spät.

Was du für den Antrag brauchst

Viel ist es nicht:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (den Fahrzeugschein), lesbar fotografiert oder eingescannt

  • Ein reines Batterieelektrofahrzeug — Hybride sind nicht anrechenbar

  • Deine Bankverbindung für die Auszahlung

Das war’s. Keine Kilometernachweise, keine Ladeprotokolle. Die Anrechnung läuft über eine gesetzliche Pauschale je Elektrofahrzeug.

Voraussetzungen für die THG-Prämie 2026: Fahrzeugschein, reines Batterie-Elektrofahrzeug und Bankverbindung für die Auszahlung KI-generiertes Bild

Was beeinflusst, ob du anspruchsberechtigt bist? Entscheidend ist, wer im Fahrzeugschein steht. Die THG-Prämie bekommt der Halter, nicht der E-Auto-Fahrer und nicht der Eigentümer. Bei Leasingfahrzeugen ist das oft dieselbe Person, aber eben nicht immer. Ein Blick in Feld C.1 klärt das in zehn Sekunden. Welche Fahrzeugklassen überhaupt infrage kommen, kannst du in unserer Übersicht der THG-Fahrzeugklassen nachsehen.

Welche Fahrzeuge bekommen die THG-Prämie 2026?

Die Frist ist für alle Fahrzeugklassen dieselbe. Was sich unterscheidet, ist die Höhe deiner THG-Prämie — denn je nach Fahrzeugklasse rechnet der Gesetzgeber eine andere Strommenge an.

Reine Elektrofahrzeuge: der Normalfall

Anrechenbar sind ausschließlich reine Batterie-Elektrofahrzeuge — bei allen anderen Elektrofahrzeugen gibt es keine Prämie. Bei Elektrofahrzeugen mit Verbrenner an Bord besteht kein Anspruch auf die THG-Prämie. Dein Elektroauto zählt, dein E-Roller zählt, dein E-Transporter zählt — für jedes gibt es die THG-Prämie einmal im Jahr. Entscheidend ist Feld P.3 des Fahrzeugscheins: Steht dort als Kraftstoffart „Elektro”, ist die Sache klar.

Neben dem E-Auto bekommen die THG-Quote:

  • E-Motorräder und E-Roller der Klasse L — auch der kleine Roller bringt eine THG-Prämie, wenn er zulassungspflichtig ist

  • E-Transporter und leichte Nutzfahrzeuge der Klasse N1

  • E-Lkw der Klassen N2 und N3

  • E-Busse der Klassen M2 und M3

Bei E-Bussen und schweren Elektrofahrzeugen fällt die Vergütung höher aus als beim Pkw, weil die angerechneten CO₂-Einsparungen mit der Größe steigen. Welche Beträge zu welcher Fahrzeugklasse gehören, steht in unserer Übersicht der THG-Fahrzeugklassen.

Fahrzeugklassen mit Anspruch auf die THG-Quote 2026: M1 für E-Autos, N1 bis N3 für E-Transporter und E-Lkw, L für E-Roller, M2 und M3 für E-Busse KI-generiertes Bild

Info bekommen, wenn es Änderungen zur Fahrzeugklassen gibt.

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Plug-in-Hybride: warum sie leer ausgehen

Plug-in-Hybride sind von der THG-Prämie ausgeschlossen, und zwar ohne Ausnahme. Der Grund ist Rechenbarkeit: Bei einem Plug-in-Hybrid lässt sich nicht bestimmen, welcher Anteil elektrisch gefahren wurde. Die Anrechnung von Strom auf die THG-Quote arbeitet mit einer Pauschale je Fahrzeug — und eine Pauschale setzt voraus, dass das Fahrzeug ausschließlich elektrisch fährt.

Wer einen Plug-in-Hybrid fährt, muss also gar nicht erst auf die Frist achten. Plug-in-Hybride bleiben auch 2027 außen vor. Für diese Fahrzeuge gibt es 2026 keine THG-Prämie, egal wie früh der Antrag kommt.

Was ist mit E-Bikes und Pedelecs?

Nein. Ein Pedelec ist nicht zulassungspflichtig und taucht im System der THG-Quote nicht auf. Ohne Fahrzeugschein keine Meldung — und ohne Meldung keine THG-Prämie.

Dein Fahrplan bis zum Stichtag

Damit du siehst, wo du gerade stehst:

Zeitpunkt Was ansteht
Jetzt bis Ende September Der entspannte Weg. Antrag stellen, bei Rückfragen ist Zeit zum Nachbessern.
Oktober Geht noch gut. Prüf jetzt, ob dein Fahrzeugschein lesbar ist.
Ende Oktober Es wird eng. Unvollständige Anträge lassen sich kaum noch retten.
10. November 2026 Unsere Annahmefrist. Danach nehmen wir für 2026 nichts mehr an.
15. November 2026 Gesetzlicher Stichtag beim Umweltbundesamt.
Ab 16. November Für 2026 ist Schluss. Nächste Runde: Verpflichtungsjahr 2027.
Fahrplan zur Antragsfrist der THG-Prämie 2026: Zeitstrahl von August bis zur Annahmefrist am 10. November und dem Stichtag am 15. November KI-generiertes Bild

In vier Schritten zur Prämie

  1. Fahrzeugschein bereitlegen. Zulassungsbescheinigung Teil I, beide Seiten lesbar. Ein Handyfoto reicht, solange die Felder scharf sind.

  2. Antrag ausfüllen. Fahrzeugdaten, Halter, Bankverbindung. Dauert wenige Minuten.

  3. Wir prüfen und melden. Wir gleichen deine Angaben ab und geben die Meldung ans Umweltbundesamt weiter.

  4. Auszahlung. Sobald die Strommenge bestätigt ist, geht deine THG-Prämie aufs Konto.

Was heißt das für dich? Der aufwendigste Teil daran ist, den Fahrzeugschein zu finden.

THG-Prämie 2026 beantragen in vier Schritten: Antrag mit Fahrzeugschein, Prüfung, Sammelmeldung ans Umweltbundesamt, Auszahlung KI-generiertes Bild

Was ist eigentlich ein Verpflichtungsjahr?

Der Begriff steht in jeder Frist-Angabe, kaum jemand erklärt ihn. Das Jahr, für das die Mineralölunternehmen ihre Minderung nachweisen müssen, ist das Verpflichtungsjahr.

Dein E-Auto hilft ihnen dabei, weil es fossilen Kraftstoff ersetzt. Genau dafür bekommst du Geld.

Es entspricht dem Kalenderjahr: Was dein E-Auto 2026 verbraucht, zählt für 2026 und muss auch 2026 gemeldet werden. Wie der Handel dahinter funktioniert, steht in Was ist die THG-Quote?.

Warum es die Frist überhaupt gibt: der THG-Quotenhandel

Die Antragsfrist wirkt willkürlich, bis man weiß, woran sie hängt: am THG-Quotenhandel, einem System mit Jahresrhythmus. Der lässt keine Nachzügler zu.

Was der Gesetzgeber den Mineralölkonzernen vorschreibt

Mineralölunternehmen dürfen in Deutschland nicht beliebig viel CO₂ in Umlauf bringen. Der THG-Quotenhandel ist das Instrument dagegen. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz verpflichtet die Mineralölunternehmen, die Emissionen ihrer verkauften Kraftstoffe jährlich um einen festen Prozentsatz zu senken. Diesen Prozentsatz nennt das Gesetz Treibhausgasminderungsquote — im Alltag kurz THG-Quote. Die Treibhausgasminderungsquote ist damit keine Kennzahl für dein E-Auto, sondern eine Pflicht für die Mineralölkonzerne.

Die Treibhausgasminderungsquote ist gesetzlich gestaffelt und steigt spürbar:

Kalenderjahr Minderungsquote
2025 10,6 Prozent
2026 12 Prozent
2027 17,5 Prozent

Der Sprung von 10,6 auf 12 Prozent ist die eigentliche Nachricht des Jahres. Je höher die Quote, desto mehr CO₂-Einsparungen müssen die Mineralölkonzerne nachweisen — und desto begehrter werden fremde Einsparungen am THG-Quotenmarkt. Genau dieser Nachfragedruck ist der Grund, warum es die THG-Prämie für E-Auto-Halter überhaupt gibt.

Treibhausgasminderungsquote im Vergleich: 10,6 Prozent 2025, 12 Prozent 2026 und 17,5 Prozent 2027 nach § 37a BImSchG KI-generiertes Bild

Wo dein E-Auto in diese Rechnung passt

Dein Elektroauto fährt mit Strom statt mit Diesel. Diese Emissionen entstehen gar nicht erst, und die Einsparungen daraus sind handelbar. Verkaufen darfst du genau diese Emissionen als Einsparung — an Unternehmen, die ihre THG-Quote sonst nicht erfüllen.

Die Rechnung läuft nicht über deinen tatsächlichen Verbrauch, sondern über eine Pauschale je E-Auto. Grundlage ist der deutsche Strommix, also der durchschnittliche CO₂-Ausstoß pro Kilowattstunde. Wird der Strommix sauberer, steigt rechnerisch die Einsparung deines Fahrzeugs.

Das ist der ganze Mechanismus: Du meldest dein E-Auto, das Umweltbundesamt bestätigt die Menge, die THG-Quote wird gehandelt, ein Teil des Erlöses landet als THG-Prämie auf deinem Konto. Ausführlich haben wir den THG-Quotenhandel in Was ist die THG-Quote? aufgeschrieben.

THG-Quotenhandel 2026 erklärt: E-Auto melden, Strommenge vom Umweltbundesamt bestätigen lassen, Quote handeln, THG-Prämie erhalten KI-generiertes Bild

RED III: was sich an den Rahmenbedingungen ändert

Hinter den steigenden Quoten steht europäisches Recht: Die überarbeitete Erneuerbare-Energien-Richtlinie RED III gibt ehrgeizigere Ziele für den Verkehr vor. Deutschland setzt RED III über Änderungen am Bundes-Immissionsschutzgesetz um — daher der Sprung auf 12 Prozent und der weitere Anstieg 2027.

Für dich als E-Auto-Halter heißt das: Die THG-Quote ist kein Auslaufmodell. Sie ist das Instrument, mit dem Deutschland die Emissionen im Verkehr senkt — ihre Bedeutung nimmt zu.

Was Gesetzesänderungen dagegen nicht anfassen, ist der Kalender. Die Frist für dein Fahrzeug bleibt der 15. November des jeweiligen Verpflichtungsjahres.

Firmenwagen und Flotten: dieselbe Frist, mehr Vorlauf

Für gewerbliche Halter gilt derselbe 15. November. Der Unterschied ist der Aufwand: Bei zwanzig E-Autos sind es zwanzig Fahrzeugscheine, und einer fehlt erfahrungsgemäß immer.

Wer einen Fuhrpark meldet, sollte nicht im November anfangen. Was für Unternehmen sonst gilt — Steuer, Leasing, Anspruch —, steht in THG-Quote für Unternehmen zusammengetragen.

Wie hoch ist die THG-Prämie 2026?

Bei uns bekommst du für dein E-Auto eine garantierte Prämie von 200 Euro. Kommst du neu zu uns, kommen 100 Euro Neukundenbonus dazu.

Garantiert heißt: Der Betrag steht schon bei der Beantragung fest, unabhängig vom Anbieter-Wettbewerb. Der Preis der THG-Quote schwankt am Markt — dieses Risiko trägt unser Angebot, nicht du.

Wie die Quote überhaupt funktioniert und warum Mineralölkonzerne für den Strom in deinem Auto zahlen, erklären wir in Was ist die THG-Quote? Einfach erklärt. Alles zu Höhe, Ablauf und Auszahlung findest du in unserem Überblick zur THG-Prämie 2026.

Woran du einen THG-Anbieter erkennst, der die Frist hält

Die THG-Prämie beantragen kannst du nicht direkt beim Amt — nur über einen THG-Anbieter. Das Umweltbundesamt nimmt Meldungen nur gebündelt über Anbieter entgegen — jede Beantragung läuft über einen Anbieter, der prüft, sammelt und weitermeldet.

Damit wird die Wahl des Anbieters zum Teil der Fristfrage. Ein Anbieter ist nicht wie der nächste: Wer deinen Antrag am 12. November noch annimmt, ihn aber nicht rechtzeitig meldet, kostet dich die ganze THG-Prämie.

Fünf Punkte, auf die es beim Vergleich ankommt

  1. Die eigene Annahmefrist. Steht sie klar auf der Seite? Anbieter, die bis zuletzt Anträge einsammeln, haben keinen Puffer für Rückfragen. Unsere Frist ist der 10. November 2026, und sie steht aus genau diesem Grund vorne.

  2. Fix oder flexibel. Sagt der Anbieter einen festen Betrag zu, oder hängt die Vergütung am späteren Preis der THG-Quote? Ein fixes Angebot verlagert das Preisrisiko zum Anbieter, ein flexibles lässt dich am Preis der THG-Quote teilhaben — mit dem Risiko nach unten. Beide Produkte sind üblich; wer Planbarkeit will, nimmt fix.

  3. Wann ausgezahlt wird. Die Auszahlung der THG-Prämie hängt an der Bestätigung durch das Amt. Ein Anbieter, der vorher zahlt, geht in Vorleistung — ein echter Unterschied.

  4. Wie erreichbar der Anbieter ist. Fehlt eine Angabe, muss dich jemand anschreiben können. Eine gepflegte E-Mail-Adresse und Antwort in wenigen Tagen sind im Oktober mehr wert als ein paar Euro.

  5. Ob dein Fahrzeug überhaupt dabei ist. Nicht jeder THG-Quoten-Anbieter nimmt E-Roller, E-Motorräder, E-Busse oder Ladepunkte an. Wer mehrere Fahrzeugklassen hat, spart sich mit einem Anbieter für alles eine Menge Verwaltung.

THG-Anbieter vergleichen: Annahmefrist, feste oder flexible Vergütung, Auszahlungszeitpunkt, Erreichbarkeit und passende Fahrzeugklassen KI-generiertes Bild

Was ein THG-Prämien-Vergleich zeigt — und was nicht

Ein Vergleichsportal listet die Angebote der Anbieter nach Prämienhöhe. Kein Vergleichsportal prüft aber, ob ein Anbieter die Frist hält. Ein THG-Prämien-Vergleich beantwortet damit genau eine Frage: wer zahlt am meisten. Das ist nützlich, greift aber zu kurz: Die höchste Prämie nützt wenig, wenn die Meldung nicht durchgeht oder das Geld ein Jahr später kommt. Sinnvoll wird der Vergleich erst, wenn du jedes Angebot zusammen mit Annahmefrist und Auszahlungszeitpunkt liest.

Unser Angebot steht auf allen drei Achsen offen: 200 Euro garantierte THG-Prämie, 100 Euro Neukundenbonus, Annahme bis zum 10. November 2026.

Kann ich die THG-Prämie 2026 selbst beantragen?

Direkt beim Umweltbundesamt: nein. Das Amt nimmt Einzelmeldungen von Privatpersonen nicht entgegen. Selbst beantragen heißt hier: das Angebot eines Anbieters wählen und dort ausfüllen — Fahrzeugschein, Halter, Bankverbindung. Mehr ist es nicht.

Und weil das jedes Jahr neu passiert: Die THG-Quote muss für jedes Kalenderjahr erneut beantragt werden. Ein Antrag aus 2025 gilt nicht weiter — die THG-Prämie beantragen E-Auto-Besitzer jedes Jahr neu.

Wann wird die THG-Prämie ausgezahlt?

Die Auszahlung hängt an einem Schritt, den wir nicht beschleunigen können: Das Umweltbundesamt muss die gemeldete Strommenge bestätigen. Erst danach steht fest, dass die Quote handelbar ist.

Zwischen Antrag und Geld auf dem Konto liegen deshalb mehrere Wochen. Die Auszahlung der THG-Prämie ist der letzte Schritt einer Kette, die beim Amt beginnt. Wer früh im Jahr beantragt, ist auch früher durch. Ein weiterer Grund, nicht bis November zu warten.

Wer erst im Oktober beantragt, sollte nicht damit rechnen, das Geld noch im selben Jahr zu sehen.

Beantragung Schritt für Schritt: was E-Auto-Besitzer vorbereiten

Die Beantragung selbst dauert wenige Minuten. Was Zeit kostet, ist das Suchen. Deshalb hier die Reihenfolge, in der E-Auto-Fahrer am schnellsten durchkommen.

Den Fahrzeugschein richtig fotografieren

Basis jeder Beantragung ist das Original deines Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I). Zwei Dinge gehen dabei regelmäßig schief: Das Foto des Fahrzeugscheins ist unscharf, oder es fehlt eine Seite. Leg das Dokument flach hin, sorg für Tageslicht und prüf am Bildschirm, ob die Felder C.1 (Halter), P.3 (Kraftstoffart) und die Fahrzeug-Identifikationsnummer wirklich zu entziffern sind.

Bei mehreren E-Autos brauchst du je eine Kopie des Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I) — pro Fahrzeug eine eigene Meldung, pro Fahrzeug eine eigene THG-Prämie.

Fahrzeugschein für die THG-Prämie: Feld C.1 Halter, Feld P.3 Kraftstoffart Elektro und die Fahrzeug-Identnummer in der Zulassungsbescheinigung Teil I KI-generiertes Bild

Halterdaten und E-Mail-Adresse prüfen

Die THG-Prämie bekommt der Halter. Steht im Fahrzeugschein eine andere Person oder eine Firma, muss die Beantragung auch von dort kommen. Und hinterleg eine E-Mail-Adresse, die du wirklich liest: Fehlt eine Angabe, kommt die Rückfrage per E-Mail — im Oktober ist eine unbeantwortete E-Mail der häufigste Grund, warum ein Antrag die Frist reißt.

Bankverbindung angeben

Zuletzt die IBAN. Sie muss nicht auf den Halter lauten, sollte dir aber gehören — jeder seriöse Anbieter fragt sie im Antrag ab.

THG-Prämie und Klimaschutz: wofür du eigentlich bezahlt wirst

Die THG-Prämie ist keine Förderung aus Steuergeld, sondern dein Anteil am Handel mit vermiedenen CO₂-Emissionen — dem THG-Quotenhandel.

Der CO₂-Ausstoß, den dein E-Auto gegenüber einem Verbrenner nicht verursacht, ist ein handelbares Gut und ein Baustein klimaneutraler Mobilität. Wer eines von rund 1,8 Millionen zugelassenen Elektrofahrzeugen fährt, senkt die CO₂-Emissionen im Verkehr messbar, und dieser Beitrag wird vergütet statt einfach eingepreist.

Klimaschutz und THG-Prämie sind hier dieselbe Sache aus zwei Blickwinkeln. Du musst nichts anders machen als ohnehin — nur einmal im Jahr melden, vor dem Stichtag.

THG-Prämie 2026 im Überblick: jedes Jahr neu zu beantragen, für Privatpersonen steuerfrei, ausgezahlt wird der eingetragene Halter KI-generiertes Bild

Das Wichtigste in Kürze

Der gesetzliche Stichtag für die THG-Prämie 2026 ist der 15. November 2026. Danach ist für dieses Jahr nichts mehr zu holen, und eine Nachmeldung sieht die Verordnung nicht vor. Damit wir deine Meldung sicher unterbringen, brauchen wir deinen vollständigen Antrag bis zum 10. November 2026.

Du brauchst dafür nur deinen Fahrzeugschein und ein paar Minuten. Unser Angebot für 2026 steht: 200 Euro garantiert, 100 Euro Neukundenbonus. Beantrage jetzt deine THG-Prämie für 2026 — dann liegt das Thema hinter dir, bevor es eng wird.

Antrag bis zum 10. November 2026 — jetzt erledigen

Häufige Fragen zur Antragsfrist

THG-Prämie 2026: bis wann beantragen?

Gesetzlich bis zum Ablauf des 15. November 2026. Bei uns bis zum 10. November 2026, damit wir deine Meldung rechtzeitig weitergeben können. Warte nicht bis zur letzten Woche — fehlt eine Angabe, wird es dann knapp.

Was passiert, wenn ich die Frist verpasse?

Für 2026 bekommst du dann keine Prämie mehr. Eine Nachmeldung für zurückliegende Jahre schließt das Umweltbundesamt ausdrücklich aus. Du kannst aber im Folgejahr wieder teilnehmen. Die THG-Prämie gibt es einmal pro Fahrzeug und Kalenderjahr.

Gilt die Frist auch, wenn ich mein Auto erst im Herbst zugelassen habe?

Ja. Die Frist hängt am Kalenderjahr, nicht am Zulassungsdatum. Ein im Oktober zugelassenes Fahrzeug kann für 2026 gemeldet werden, solange der Antrag rechtzeitig da ist.

Kann ich die THG-Prämie für mehrere Fahrzeuge beantragen?

Ja, pro Fahrzeug einmal im Jahr. Für jedes Auto brauchen wir einen eigenen Fahrzeugschein.

Kann ich die Prämie noch bekommen, wenn ich den Antrag am 15. November stelle?

Bei uns nicht. Unsere Annahmefrist liegt vorher, damit die Meldung das Amt sicher erreicht. Der 15. November ist der Stichtag für die Meldung beim Umweltbundesamt, nicht für deinen Antrag bei uns.

THG-Quote 2026: bis wann beantragen, gilt da nicht der 28. Februar?

Ja, aber nicht für dein Fahrzeug. Der 28. Februar des Folgejahres betrifft Strommengen an öffentlichen Ladepunkten nach § 6 der 38. BImSchV. Für Elektrofahrzeuge gilt der 15. November.

Ich habe für 2025 vergessen, die Prämie zu beantragen. Kann ich das nachholen?

Nein. Das Umweltbundesamt schließt Meldungen für zurückliegende Jahre aus. Für 2026 kannst du aber noch beantragen.

Ist die THG-Prämie 2026 einmalig?

Einmalig pro Jahr und Fahrzeug, nicht einmalig überhaupt. Die THG-Quote muss jedes Kalenderjahr neu beantragt werden. Wer 2026 meldet, kann 2027 wieder melden — voraussichtlich mit besseren Rahmenbedingungen, weil die Minderungsquote auf 17,5 Prozent steigt.

Kann ich die THG-Prämie 2026 rückwirkend beantragen?

Innerhalb des laufenden Jahres ja: Anträge für 2026 kannst du das ganze Jahr über stellen, auch rückwirkend für die bereits vergangenen Monate. Nach dem Stichtag nein — für abgelaufene Verpflichtungsjahre nimmt das Umweltbundesamt keine Meldungen mehr an.

Wann wird die THG-Prämie 2026 ausgezahlt?

Nach Bestätigung der Strommenge durch das Umweltbundesamt. Je früher dein Antrag bei uns liegt, desto früher läuft die Kette an. Anträge, die kurz vor der Frist kommen, werden gebündelt weitergemeldet und brauchen entsprechend länger.

Ich habe mein E-Auto dieses Jahr verkauft. Bekomme ich trotzdem die Prämie?

Das hängt davon ab, wer zum Zeitpunkt der Meldung als Halter eingetragen ist. Melde dich bei uns, dann sehen wir uns den Fall an.