Seit 2022 können auch Privatleute mit einem E-Auto von der THG-Quote profitieren. Viele haben sich seitdem bei uns angemeldet, und die meisten Rückfragen drehen sich um dieselbe Sache: das richtige Dokument. Die gute Nachricht vorweg: Die Liste ist kurz. In diesem Artikel erklären wir dir, welche Unterlagen du für die THG-Prämie 2026 brauchst, wer überhaupt Anspruch hat und woran ein Antrag am häufigsten hängen bleibt. Heute sind es deutlich mehr E-Autos, die jedes Jahr neu angemeldet werden, und jedes einzelne Elektroauto zählt dabei für den Klimaschutz und eine saubere Mobilität.
Inhaltsverzeichnis
- THG-Quote kurz zusammengefasst
- Wer hat Anspruch auf die THG-Prämie?
- Welche Fahrzeugklassen zählen für die THG-Quote?
- Die Checkliste: drei Dinge für deinen Antrag
- Was ist der Fahrzeugschein Teil I?
- So fotografierst du den Fahrzeugschein richtig
- So läuft der Antrag bei uns ab
- Kurz zusammengefasst
THG-Quote kurz zusammengefasst
Die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote, verpflichtet Mineralölunternehmen, den CO₂-Ausstoß ihrer Kraftstoffe zu senken. Schaffen sie das nicht selbst, bleiben ihnen Strafzahlungen oder der Kauf von CO₂-Einsparungen Dritter. Aus dem zweiten Weg ist der THG-Quotenhandel entstanden.
Dein Elektroauto spart CO₂ ein, und diese Einsparung lässt sich einmal im Jahr verkaufen. Der Gesetzgeber rechnet bei der Berechnung der THG-Quote mit einem pauschalen Schätzwert je Fahrzeug. Kilometerstand und Ladeprotokolle spielen also keine Rolle.
Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote): woher der Name kommt
Ausgeschrieben ist die THG-Quote eine gesetzliche Vorgabe aus § 37a des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG). Sie schreibt Mineralölunternehmen vor, wie stark sie die Treibhausgasemissionen ihrer fossilen Kraftstoffe gegenüber einem Referenzwert senken müssen. 2026 liegt diese Quote bei 12 Prozent, bis 2030 steigt sie laut Gesetz auf 26,5 Prozent. Zu den relevanten Kraftstoffen zählen vor allem Diesel und Benzin — Strom aus der Steckdose zählt nicht dazu. Für den Verkehrssektor ist das ein zentraler Baustein der Klimaziele, denn fossile Energie ist dort bislang kaum zu ersetzen — außer durch Elektromobilität. Damit sinken die CO₂-Emissionen im Verkehrssektor Schritt für Schritt, denn gerade im Verkehr steckt noch viel Einsparpotenzial.
Wie der THG-Quotenhandel funktioniert
Wer die Quote nicht durch eigenen Klimaschutz erreicht, kann stattdessen Zertifikate von anderen kaufen, die bereits CO₂ eingespart haben. Dieser Handel läuft zwischen Unternehmen, du selbst musst dafür nichts tun. Genau hier kommst du als E-Auto-Halter ins Spiel: Dein Fahrzeug spart durch Ökostrom eine bestimmte Menge CO₂ ein, das Umweltbundesamt bescheinigt diese Einsparung, und Anbieter wie wir bündeln sie zu handelbaren Zertifikaten. Am THG-Quotenhandel teilnehmen kannst du also, ohne selbst einen Kraftstoffvertrieb zu betreiben — wir übernehmen den Verkauf der THG-Quote an Mineralölunternehmen und zahlen dir dafür die THG-Prämie aus. Deshalb kannst du deine THG-Quote verkaufen, ohne selbst einen Käufer zu suchen.
Die Vorteile dieses Umwegs liegen für dich auf der Hand: kein eigener Vertrieb, keine Fahrleistungsnachweise, keine Ladeprotokolle. Nur die THG-Prämien selbst verdienst du nicht direkt bei einem Mineralölunternehmen, sondern über einen Anbieter, der den Verkauf für dich organisiert.
Warum sich die THG-Prämie für dich lohnt
Dein Elektroauto spart CO₂-Emissionen ein, ganz gleich ob du damit zur Arbeit oder privat fährst. Die Höhe der THG-Prämie hängt von deiner Fahrzeugklasse ab, den genauen Betrag zeigt dir der Rechner weiter unten. Immer mehr E-Autos werden zugelassen, und mit jedem einzelnen Elektrofahrzeug wächst die Menge an Ökostrom, die sich insgesamt einsparen und verkaufen lässt. Für das Klima zählt jedes Elektroauto, für dich zählt am Ende schlicht: Geld verdienen, ohne selbst tätig zu werden.
Die Vorteile liegen für dich klar auf der Hand: kein Papierkram außer den drei Unterlagen aus der Checkliste weiter unten. Wer die THG-Prämie beantragen will, profitiert von der wachsenden Elektromobilität doppelt — beim Klimaschutz und beim eigenen Konto.
Wer hat Anspruch auf die THG-Prämie?
Die THG-Prämie bekommt der Halter, also die Person, auf die das Fahrzeug zugelassen ist. Als Halter kannst du sie jedes Jahr neu beantragen, einmal pro Fahrzeug und Kalenderjahr. So steht es in § 7 Abs. 1 der 38. BImSchV. Das kann eine Privatperson sein oder ein Unternehmen. Auch geleaste E-Fahrzeuge sind berechtigt, entscheidend ist der Name im Fahrzeugschein.
Privatpersonen und Unternehmen als Halter
Ob du als Privatperson unterwegs bist oder dein Unternehmen die Flotte hält, spielt für die THG-Quote keine Rolle. Entscheidend ist allein, wer im Fahrzeugschein als Halter eingetragen ist. Bist du E-Auto-Besitzer und gleichzeitig Halter, läuft der Antrag über dich; ist das Fahrzeug auf deine Firma zugelassen, reicht dein Unternehmen den Antrag ein — als Anbieter behandeln wir beide Fälle gleich.
THG-Prämie bei geleasten E-Fahrzeugen
Auch bei einem Leasingvertrag bekommst du die THG-Prämie in der Regel selbst. Wer beim Leasing als Halter im Fahrzeugschein eingetragen ist, hängt vom Vertrag ab, meistens aber der, der das Auto tatsächlich fährt: du als Leasingnehmer. Prüf einfach Feld C.1 in deinem Fahrzeugschein — steht dort dein Name, kannst du den Antrag stellen.
Allerdings zählt nicht jedes Fahrzeug mit Stecker. Anrechenbar sind nur reine Batterie-Elektrofahrzeuge; welche Klasse dein Fahrzeug hat, steht in Feld J deines Fahrzeugscheins.
Welche Fahrzeugklassen zählen für die THG-Quote?
Anrechenbar sind nur reine Batterie-Elektrofahrzeuge dieser Klassen:
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M1: das klassische E-Auto
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M2 und M3: E-Kleinbusse und E-Busse
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N1, N2 und N3: E-Transporter und E-Lkw
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L3e, L4e und L7e: zulassungspflichtige E-Motorräder, stärkere E-Roller und vierrädrige E-Leichtfahrzeuge (Ausnahmen bei einzelnen Unterklassen, siehe unten)
Für die meisten E-Autos in Privathand ist das die Klasse M1. Für E-Nutzfahrzeuge im Unternehmen sind es meist N1 bis N3.
E-Busse und E-Lkw als Halter-Fall
Bei E-Nutzfahrzeugen ist oft nicht die Privatperson, sondern das Unternehmen als Halter eingetragen. Ein E-Lkw oder E-Bus in der Firmenflotte bringt deshalb dem Unternehmen die Prämie, nicht dem fahrenden Mitarbeiter. Für jedes einzelne Fahrzeug gilt dieselbe Regel wie beim privaten E-Auto: ein Fahrzeugschein, eine Meldung, eine Prämie pro Fahrzeug und Jahr.
E-Roller und E-Zweiräder: wo die Grenze liegt
Bei zweirädrigen E-Fahrzeugen zieht der Gesetzgeber eine klare Grenze. Der klassische E-Roller bis 45 km/h, also die Klassen L1e und L2e, ist nicht anrechenbar — für diese zulassungsfreien E-Zweiräder gibt es keinen eigenen Schätzwert. Zulassungsfreie Kleinfahrzeuge sind von der THG-Quote grundsätzlich ausgeschlossen. Anrechenbar sind zulassungspflichtige E-Motorräder und stärkere E-Roller der Klassen L3e und L4e, allerdings nicht jede Unterklasse: L3e-A1 und L4e-A1 zählen nicht, L3e-A2 und L3e-A3 schon. Welche Klasse dein Zweirad hat, steht im Feld J deines Fahrzeugscheins. Ob sie dazugehört, prüfst du am schnellsten in unserer Übersicht der THG-Fahrzeugklassen.
Warum Hybride und Plug-in-Hybride nicht zählen
Auch Hybrid-Fahrzeuge und Plug-in-Hybrid-Autos gehen leer aus. Der Grund liegt im Gesetz selbst: Anrechenbar ist der Strom nur für reine Batterieelektrofahrzeuge. Sobald ein Verbrennungsmotor mit an Bord ist, fehlt diese Voraussetzung, egal wie groß der elektrische Anteil ist. Das gilt unabhängig davon, ob Plug-in-Hybride tagsüber rein elektrisch fahren — für die THG-Quote zählt allein die Fahrzeugklasse im Fahrzeugschein.
Ob E-Autos, E-Busse oder E-Lkw: Jede bestätigte Einsparung zählt gleich viel, und in jedem Fall lässt sich deine THG-Quote verkaufen. Erst die bescheinigte Fahrzeugklasse macht aus deiner Einsparung überhaupt Zertifikate für den Handel. Ob dein Fahrzeug dazugehört, prüfst du mit unserer Übersicht der THG-Fahrzeugklassen direkt anhand der Angaben aus deinem Fahrzeugschein.
Die Checkliste: drei Dinge für deinen Antrag
Was brauchst du, um die THG-Prämie zu beantragen? Weniger, als die meisten denken. Die THG-Quote-Voraussetzungen und die Beantragung der THG-Prämie sind bewusst einfach gehalten. Hast du diese drei Dinge zur Hand, hast du die Möglichkeit, deine THG-Quote verkaufen zu lassen:
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Den Fahrzeugschein Teil I, genauer ein aktuelles Foto seiner Vorderseite
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Deine Halterdaten und eine E-Mail-Adresse, unter der du erreichbar bist
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Deine Bankverbindung (IBAN) für die Auszahlung
KI-generiertes Bild
1. Fahrzeugschein Teil I
Er ist der einzige Nachweis, den das Umweltbundesamt (UBA) für dein Fahrzeug verlangt, und zwar als Kopie. Für die meisten E-Autos reicht dafür ein einziges aktuelles Foto pro Jahr. Laut UBA reicht die vordere Seite, die Rückseite musst du nicht einreichen. Wichtig ist das Wort „aktuell“: Die Verordnung verlangt spätestens nach einem Jahr eine Kopie der aktuellen Zulassungsbescheinigung. Bei uns darf das Foto deshalb höchstens 365 Tage alt sein. Hast du im Vorjahr schon beantragt, kann ein neues Foto nötig sein.
2. Halterdaten und E-Mail-Adresse
Name und Anschrift müssen zu dem passen, was im Fahrzeugschein steht. Ist das Auto auf deine Firma oder eine andere Person zugelassen, kommt der Antrag von dort. Hinterlege außerdem eine E-Mail-Adresse, die du wirklich liest. Fehlt eine Angabe, kommt die Rückfrage per Mail. Eine Nachforderung, die unbeantwortet bleibt, nennt das UBA ausdrücklich als Ablehnungsgrund.
3. Bankverbindung für die Auszahlung
Zuletzt die IBAN, auf die deine Prämie überwiesen wird. Nicht das Umweltbundesamt, sondern wir prüfen deine Bankdaten — trotzdem lohnt sich ein zweiter Blick. Bankdaten speichern wir zusätzlich verschlüsselt und ausschließlich in deutschen Rechenzentren. Ein Zahlendreher hält die Auszahlung auf, also lieber zweimal hinschauen. Am Ende ist es schließlich dein Geld, das hier ankommen soll.
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Was ist der Fahrzeugschein Teil I?
Der Fahrzeugschein heißt offiziell Zulassungsbescheinigung Teil I. Es ist das kleine Dokument, das du im Auto mitführst. Es enthält die technischen Daten deines Fahrzeugs, das Kennzeichen und die Halterdaten. Damit ist nachweisbar, auf wen ein Fahrzeug zugelassen ist, und genau deshalb trägt es die THG-Quote. Bei einem Elektroauto ist das nicht anders als bei einem Verbrenner, nur die Angabe in Feld P.3 unterscheidet sich. Bei den meisten E-Autos sind das dieselben fünf Felder. Ausgestellt wird die Zulassungsbescheinigung Teil I nach den Vorgaben der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV).
Verwechsle ihn nicht mit der Zulassungsbescheinigung Teil II, dem früheren Fahrzeugbrief. Den brauchst du für die THG-Quote nicht.
Die wichtigsten Felder auf einen Blick
Diese Felder braucht das Umweltbundesamt, um deinen Antrag zu bescheinigen:
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Feld C.1: Name und Anschrift des Halters
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Feld B: Datum der Erstzulassung
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Feld E: die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN)
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Feld J: die Fahrzeugklasse, etwa M1
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Feld P.3: Kraftstoffart oder Energiequelle, bei dir „Elektro“
Tipp: Du hast einen gebrauchten Stromer gekauft? Pro Fahrzeug und Jahr gibt es nur eine Bescheinigung. Hat der Vorbesitzer 2026 schon gemeldet, muss er dich darüber informieren. Frag beim Kauf also direkt nach.
So fotografierst du den Fahrzeugschein richtig
Das Umweltbundesamt bescheinigt die Strommenge nur, wenn die Kopie lesbar und vollständig ist. Halter, Erstzulassung, aktuelle Zulassung, FIN mit Prüfziffer und Fahrzeugklasse müssen erkennbar sein. Ein verwackeltes Handyfoto reicht dafür nicht — für E-Autos gilt dabei keine Ausnahme.
KI-generiertes Bild
Konkret:
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Leg das Dokument flach auf einen neutralen Hintergrund
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Fotografiere bei Tageslicht und ohne Blitz, damit nichts spiegelt
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Nimm die komplette vordere Seite auf, alle vier Ecken im Bild
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Prüfe am Bildschirm, ob du Feld C.1, die FIN und Feld J ohne Zoomen lesen kannst
Tipp: Mehrere E-Fahrzeuge? Dann brauchst du für jedes einen eigenen Fahrzeugschein. Pro Fahrzeug gibt es eine eigene Meldung und eine eigene Prämie.
Die häufigsten Ablehnungsgründe beim Umweltbundesamt
Laut UBA scheitern die meisten Anträge an denselben Punkten: Die Strommenge für das Jahr ist bereits bescheinigt, etwa nach einem Halterwechsel. Die Kopie ist unleserlich oder unvollständig und wurde auf Nachforderung nicht nachgebessert. Oder das Fahrzeug ist zulassungsfrei beziehungsweise kein reines Batterie-Elektrofahrzeug. Bei einem gebraucht gekauften Elektroauto kommt oft noch die Frage nach dem Vorbesitzer dazu. Alle diese Gründe lassen sich vermeiden, wenn du die Checkliste oben einmal durchgehst, bevor du den Antrag abschickst.
So läuft der Antrag bei uns ab
Die Abwicklung dauert keine drei Minuten. Du lädst das Foto hoch, ergänzt deine Daten und entscheidest, ob du dir die volle Prämie auszahlen lässt oder einen Teil davon in Projekte investierst. Den Rest übernehmen wir: Wir reichen deinen Antrag beim UBA ein und vermarkten die bescheinigte Quote.
Was beim Umweltbundesamt mit deinem Antrag passiert
Nachdem du deinen Antrag bei uns eingereicht hast, prüfen wir Fahrzeugschein und Halterdaten und reichen alles gesammelt beim Umweltbundesamt ein. Ob dein Elektroauto privat oder gewerblich läuft, das UBA prüft in beiden Fällen dieselben Angaben. Als Anbieter kümmern wir uns dabei um die komplette Kommunikation mit der Behörde, damit die Beantragung für dich reibungslos läuft. Das UBA prüft die Angaben und bescheinigt die anrechenbare Strommenge. Erst mit dieser Bescheinigung entstehen die Zertifikate, die wir an unsere Partner in der Mineralölbranche verkaufen. Deine THG-Prämie zahlen wir aus, sobald dieser Verkauf abgeschlossen ist — für dich heißt das im Kern: Geld verdienen, ohne selbst einen Käufer für deine THG-Quote suchen zu müssen.
Andere Anbieter im Handel mit THG-Quoten arbeiten nach demselben Prinzip; der Unterschied liegt meist im Tempo der Auszahlung und darin, wie ein Anbieter mit deinen Bankdaten umgeht. Als zuverlässiger Partner bündeln wir viele einzelne Bescheinigungen zu größeren Paketen an Zertifikaten, das senkt die Kosten für den Verkauf und erhöht am Ende deine THG-Prämie. Auch als Anbieter für Unternehmen mit mehreren E-Fahrzeugen bleiben wir derselbe Partner wie für Privatpersonen. Ob du dein Elektroauto selbst fährst oder als Firma mehrere E-Autos verwaltest, der Ablauf bleibt gleich, und deine THG-Quote lässt sich verkaufen, ohne dass du selbst tätig wirst. Für dich ist das zusätzliche Geld willkommen, ganz ohne Mehraufwand.
Die Antragsfrist bei uns: Dein Antrag für 2026 muss bis zum 10. November vollständig eingegangen sein, die gesetzliche Frist beim UBA endet am 15. November. Warum wir früher abschließen, erklären wir im Artikel zur Antragsfrist der THG-Prämie 2026. Und falls doch etwas schiefgeht: Was du tun kannst, wenn dein Antrag abgelehnt wird, erklären wir im Artikel THG-Prämie abgelehnt? Die 6 häufigsten Gründe.
Leg dir den Fahrzeugschein am besten heute schon bereit. Mit Foto, Halterdaten und IBAN hast du alles beisammen und kannst deinen Antrag direkt in unserer WebApp stellen. Ob du dich für uns oder einen anderen Anbieter entscheidest: Achte auf eine verschlüsselte Übertragung deiner Bankverbindung und auf eine Frist, die zu deiner Situation passt.
Kurz zusammengefasst
Wer die THG-Prämie beantragen will, sollte diese drei Unterlagen vorher bereits zusammenstellen: Fahrzeugschein, Halterdaten und Bankverbindung. Die THG-Prämie bekommt dabei immer die Person, auf die ein reines Elektrofahrzeug zugelassen ist — privat, im Unternehmen oder geleast. Als Anbieter reichen wir deinen Antrag beim Umweltbundesamt ein, verkaufen die entstehenden Zertifikate an unsere Partner und zahlen dir dafür die THG-Prämie aus. So lässt sich deine THG-Quote verkaufen, sobald der Antrag durch ist.
Der Umweg über den THG-Quotenhandel und die zugrunde liegende Treibhausgasminderungsquote lohnt sich für dich beim Klimaschutz und beim Geld: Dein Elektroauto läuft mit Energie aus der Steckdose statt mit fossilen Kraftstoffen, und jedes eingesparte Kilo CO₂ ist ein kleiner Beitrag zu den Klimazielen im Verkehrssektor — für dich zusätzliches Geld, ganz ohne eigenen Kontakt zu Mineralölunternehmen. Erst durch das Bündeln vieler einzelner Zertifikate wird der Verkauf für alle günstiger. Wie hoch der Betrag am Ende ausfällt, hängt von deiner Fahrzeugklasse ab. Für dich als E-Auto-Besitzer überwiegen die Vorteile den kleinen Aufwand bei weitem.
Für tausende E-Auto-Halter in Deutschland ist elektrische Mobilität längst Alltag und die jährliche THG-Prämie Routine. Leg dir Fahrzeugschein, Halterdaten und IBAN also am besten gleich zurecht, damit das Geld möglichst schnell bei dir landet.
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Häufige Fragen zu den Voraussetzungen der THG-Prämie
Welche Unterlagen brauche ich für die THG-Prämie?
Drei Dinge: ein aktuelles Foto der Vorderseite deines Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I), deine Halterdaten mit einer E-Mail-Adresse und deine Bankverbindung (IBAN) für die Auszahlung. Kilometerstand oder Ladeprotokolle brauchst du nicht.
Wie alt darf das Foto vom Fahrzeugschein sein?
Bei uns höchstens 365 Tage. Die Verordnung verlangt spätestens nach einem Jahr eine Kopie der aktuellen Zulassungsbescheinigung. Hast du im Vorjahr schon beantragt, kann deshalb ein neues Foto nötig sein.
Brauche ich den Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II)?
Nein. Für die THG-Quote reicht der Fahrzeugschein, also die Zulassungsbescheinigung Teil I.
Bekomme ich die THG-Prämie auch für ein geleastes E-Auto?
In der Regel ja. Entscheidend ist, wer in Feld C.1 des Fahrzeugscheins als Halter eingetragen ist. Steht dort dein Name, kannst du den Antrag stellen.
Zählen Plug-in-Hybride für die THG-Quote?
Nein. Anrechenbar sind nur reine Batterie-Elektrofahrzeuge. Sobald ein Verbrennungsmotor an Bord ist, fehlt diese Voraussetzung, egal wie groß der elektrische Anteil ist.
Bis wann muss mein Antrag für 2026 vorliegen?
Bei uns bis zum 10. November 2026, und zwar vollständig. Die gesetzliche Frist beim Umweltbundesamt endet am 15. November 2026.